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Charter in Griechenland Wie schnell sind sie? - Pressekatalog

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s September 2012 Test: Furling-systeme für Blister · Yachten: Delphia 31, Vindö 40 · EXTRA: 6 Kleinkreuzer im Test · Charter: Ionisches Meer · Seemannschaft: Überläufer klarieren · Technik: Logge kalibrieren
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Österreich 5,50 € · Schweiz 8,50 sfr · Holland 5,70 € · Italien 6,40 € · Luxemburg 5,70 € · Spanien 6,40 €
Wie schnell sind sie?
Logge KaLIBrIeren –
VerBLÜFFenD eInFach!
2. hand-traum
Die Vindö 40 im
Gebrauchtboot-Check
Charter in
Griechenland
IonIsches Meer –
perfekt für Familientörns
6
Kleinkreuzer
für alle
24 seiten eXtra –
die große trailerbootbeilage mit tests
Motor ein- und ausbau
SeemannSchaft
Winschen von einem
Pech & Panne: Wie Hinnerk
Weiler seinen
Motor rettete
Überläufer befreien
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editorial
Ankerwinden
sicher • zuverlässig • hochwertig
Thorsten Höge,
Chefredakteur s
Die Sehnsucht nach dem Superlativ
und die Rettung davor…
R
ekorde, Rekorde… Und wieder
sind ein paar neue zu vermelden. Matt Rutherford segelt
als erster „Rund Amerika“.
Der Franzose Francis Joyon
stellte eine neue Einhand-Bestmarke für
ein 24-Stunden-Einhandetmal auf und
„flog“ 668 Meilen auf dem Trimaran Edec.
Joyon: „Ich hielt mich die 24 Stunden
permanent hochkonzentriert im Cockpit
auf und konnte nur einige Müsliriegel
zu mir nehmen, mein Schiff segelte am
Limit, das war richtig gefährlich…“ In
Zeiten von Rekord-Rettungsschirmen,
Rekord-Arbeitslosigkeit in einigen EULändern etc. klingt dies irgendwie schal.
Man möchte fast fragen: Wen interessiert
es noch? Kommt demnächst die schnellste
Weltumsegelung auf einem Bein stehend
nur in Badehose oder Mittelmeer rund
rückwärts segelnd mit ausgebaumter
Sturmfock? Nicht nur, dass die Rekordfahrten auf mich zunehmend sinnlos
wirken, die meisten setzen auch auf mittlerweile fast überall verfügbare Rettungsdienste und -systeme, die es nicht zuletzt
auch gestatten, das Segeln immer mehr
ans Limit zu pressen. Das suggeriert oft
eine falsche Sicherheit. Wenn jemand mit
einer Albin Vega Rund Amerika segeln
kann, dann – so mag mancher Einsteiger
denken – ist Segeln jawohl Pipifax. In
Großbritannien gibt es gerade eine heiße
Diskussion über einige „Jungsegler“, die
sofort nach Kauf eines Bootes auf ebay in
See stachen und prompt gerettet werden
mussten. Der krasseste Fall: Der Skipper
Gewagt: Mit einer
Albin Vega durch
die Nordwest­
passage
der 19 Fuß langen
Aloysia geriet
gleich zweimal
binnen Tagen in
Seenot. Das erste
Mal nachdem er,
ohne Seekarte, GPS oder Funk an Bord,
bei einem Windpark-Versorgungsboot auf
See nach dem rechten Weg fragte. Der
Rettungsdienst schleppte ihn ab. Man
kann nicht sagen, der Skipper wäre nicht
lernfähig gewesen – beim zweiten Mal
hatte er immerhin Karten dabei; allerdings
in Form eines Autoatlas. Während ich
dies schreibe, trudelt gerade eine Pressemitteilung der DGzRS ein: Vor Rügen ging
ein 65-Jähriger in einer Gewitterböe über
Bord, der mitsegelnde Sohn ohne Segelerfahrung konnte über das Handy 110 wählen, der Mann wurde glücklich gerettet.
Rettungswesten? Fehlanzeige. Segeln ist
für mich die schönste Art, entspannt seine
Freizeit zu verbringen, Fahrtensegeln
eben, ab und zu eine Regatta – aber bitte
ohne gefährliche Rekordjagd.
• 11 Modelle
• horizontal und vertikal
• 12/24V elektrisch oder
hydraulisch
• für Yachten von
6 bis 70 m
Alle
• Bugrollen
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Schreiben Sie uns Ihre Meinung: Redaktion s, Troplowitzstr. 5, 22529 Hamburg
oder per E­Mail: redaktion@segelnmagazin.de
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+49(0)421- 53 507-0
+49(0)421- 55 60 51
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Inhalt 9/2012
Titel: Christian Beeck/
segel-bilder.de
u technik & ausRÜstunG
68 markt
Schrubben, Leuchten, Funken:
Neue, praktische Produkte für das
Bordleben
u menschen & Geschichten
14 Porträt: Robbe & Berking classics
Der Kauf eines maroden Zwölfers
bildete den Grundstein für eine der
interessantesten deutschen Werften
20 ich & mein Boot
Herbert Marx, der verblüffende Ähnlichkeit mit seinem Namensvetter
hat, erzockte sich einen Kasko und
baute ihn auf einem Kirchhof aus
24 Das Phantom: heribert streuer
Phantom 30, 16er Jollenkreuzer,
Biga- und Sirius-Yachten stammen
aus der Feder des stillen Genies
32 Rekord um jeden Preis?
Matt Rutherford segelte mit einer Albin Vega durch die Nordwestpassage
– kein Törn zum Nachahmen, kommentiert Hinnerk Weiler
u seemannschaft & seGelPRaxis
¬ 34
Überläufer beseitigen
Winschen-Wuling kann schnell zu
ungemütlichen Situationen führen.
Doch es gibt wirksame Tricks
u chaRteR & Reise
38
¬44
76 experten
Tipps für Anlegemanöver mit dem
Schärenkreuzer, Beratung für den
Selbstbau eines Optimisten
Titelthema
leserlogbuch
Wie man Kindern Segeln schmackhaft macht und möglichst viele
Meilen in eine Törnwoche packt,
beschreiben zwei segeln-Leser
Revier-Report: ionisches meer
Etwas weniger rau als die große
Schwester Ägäis, verzaubert das
Ionische Meer mit Dolce Vita und
k.u.k.-Charme
54 meilentörns statt Winterpause!
Im Herbst bietet die Yachtschule
Elba des DHH Törns zu den schönsten Ecken des Mittelmeeres an
¬
78 motor ein- und ausbauen
Ein fieses Geräusch, rauchendes
Öl und Metallspäne, wo keine hingehören: Hinnerk Weiler musste
seinen defekten Motor ausbauen
88 neue Yachten
Bénéteau springt mit der verjüngten First 211 auf einen aktuellen
Designtrend auf
¬
90 test: Rollanlagen für Gennaker
Furling-Systeme für den Gennaker beschleunigen das Setz- und
Bergemanöver, haben aber ihre
Tücken. Sechs Systeme im Test
¬
98 logge kalibrieren
Eine eventuelle Abweichung der
Logge lässt sich anhand verschiedener Methoden präzise ermitteln
u Boote & BootsPRaxis
¬
70 GeBRauchtBoot: Vindø 40
GFK-Yacht im Holzpelz: Der beliebte Klassiker im Gebrauchtboottest
87 test: Delphia 31
Sportlich ist die Delphia, durchdacht und hübsch. Raum für
Verbesserungen bleibt dennoch
90
test: fuRleR
u RuBRiken
3
6
8
30
58
67
77
112
113
114
editorial
Gestern & heute
menschen·Reviere·events
halles stegschnack
mitteilungen des kYcD
technik im Detail
impressum
Vorschau
kreuzworträtsel
und Wende!
so erreichen sie uns
Redaktion Tel.: 040 / 38 906-121 Fax: 040 / 38 906-125, E-mail: red.segeln@segelnmagazin.de
anzeigenabteilung Tel.: 040 / 38 906-288 Fax: 040 / 38 906-301
leseRseRvice Heftbestellung Tel.: 01805/02 55 02 12* E-mail: abo@segelnmagazin.de
*0,14€/Min. aus dem dt. Festnetz, max 0,42€/Min. aus dem Mobilfunk
Hinsichtlich Kraftaufwand beim
Ein- und Ausrollen und dem Schwierigkeitsgrad der Montage ergaben sich
deutliche Unterschiede
s-extRa
Sechs Trailerboote von klassisch
bis sportlich im
Test: Bestimmt ist
auch Ihr Favorit
dabei! Außerdem:
Fahr-Tipps mit
dem Trailer und
Wissenswertes
rund um Führerscheine, Zuglast
und Co.
4 www.segelnmagazin.de 9/2012
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Fotos: Hinnerk Stumm, Carl Victor, Gerald Sinschek
¬
TRÄUME
WAHR WERDEN.
DAMIT
44
ionisChes
Meer
Korfu und seine Nachbarinseln muss man einfach lieben.
Die besten Tipps für Charterer
70
vindø 40
Sie ist ein Schiff für Ästheten und
Liebhaber klassischen Holzausbaus. Doch
durch den Holz-GFK-Mischbau ergeben sich
auch Schwachpunkte an dem soliden Boot
Leseprobe und Video
www.delius-klasing.de/weltenbummler
58
Segeln ist besser als
jedes Antidepressivum. „Lust statt Frust“
– das war das Motto,
unter dem Christian
Irrgang, erfolgreicher
Fotograf, einen Sommer lang meist allein
mit seinem kleinen
Folkeboot die Ostsee
bereiste – linksherum.
Kreuzer Yacht Club
deutschland e.v.
s ist das offizielle
Mitteilungsblatt des KYCD e.V.
Dieser Ausgabe liegt in Teilauflage das EXTRA
„Mobil am Wasser“ der Jahr Top Special Verlag GmbH&Co.KG
und der SVG Verlags GmbH&Co.KG bei.
© Christian Irrgang
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Christian Irrgang
Ostsee linksherum • Ansichten eines Segelsommers
224 Seiten • € 22,90 [D] • ISBN 978-3-7688-3545-9
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Gestern & Heute
Olympiahafen SchilkSee
kurze Wege versus Betonklotz
Architekt Hinrich Storch gewann zusammen mit seinem
Partner Walter Ehlers als gerade mal 34-Jähriger den Wettbewerb zur Gestaltung der Segelanlagen für Kiel 1972. 40 Jahre
später segeln die Olympioniken vor London – die Anlagen in
Schilksee aber prägen den Ort bis heute. Der passionierte Segler über Visionen, kurze Wege und 30.000 Blatt Papier
(Interview: Hinnerk Stumm)
segeln: Herr Storch, Sie setzten sich 1969 mit Ihrem frisch
gegründeten Architekturbüro Storch & Ehlers gegen 75 Mitbewerber durch. Was waren die Vorgaben?
Storch: Die Aufgabe war gigantisch: Neben der großen Appartementanzahl für die Segler und Presse sollten auch Büros
für die Regattaleitung und Funktionäre, ein Hunderte Quadratmeter umfassendes Pressezentrum, zwei Bootshallen, eine
Schwimm- und eine Sporthalle sowie mehrere Restaurants,
ein Hotel und eine Ladenzeile in einem Komplex integriert
werden. Hinzu kam, dass alles später als Privateigentum wieder verkaufbar sein musste.
Was zeichnete Ihren Entwurf aus?
Die Gefahr bei einer solch großen Ansammlung verschiedenster Bautypen ist die eines beziehungslosen Nebeneinanders, einer Unordnung. Und die riesigen Bootshallen waren ein Kloß
in der Kehle. Wir leiteten unseren Entwurf aus den örtlichen
Bedingungen ab, also der markanten Steilküste vor Schilksee:
Sie wurde durch das Sockelbauwerk, auf dem die Promenade
verläuft, sozusagen verlängert. Darunter versteckten wir die
Hallen, während auf der Promenade logischerweise die Läden
integriert wurden und darüber die Wohnungen. Der lang gestreckte Baukörper setzt die Steilküsten-Silhouette also fort, ist
in das Küstenbild eingebunden, was von See aus zu sehen ist.
Spielte die Sicherheit eine Rolle? Immerhin waren es die
Anfangsjahre der RAF und in München gab es den Terroranschlag gegen die Israelis.
Ja, deshalb gab es die klare Trennung: öffentliche Promenade und
die Sperrzone Olympiahafen, unterstrichen auch durch die zwei
Ebenen. Während die Zuschauer auf der Galerie das seglerische
Treiben unmittelbar beobachten konnten, lag direkt darunter
der gesperrte Bereich für die Sportler und Funktionäre, mit den
Hallen und Regattabüros. Die Nähe zwischen Zuschauern und
Aktiven passte zum Slogan „Olympiade der kurzen Wege“.
Was würden Sie heute anders machen?
Konzeptionell nichts. Stilistisch vielleicht schon, denn man ist
ja ein Kind der Zeit und die ist ja nicht stehen geblieben.
Manche Menschen empfinden das Areal heute als unschick
oder anonym.
Man muss den Komplex aus seiner Zeit heraus begreifen.
Ganz neu war es, alle Bereiche in einem Bau zu vereinen, man
6 www.segelnmagazin.de 9/2012
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nannte das multifunktional. Aber anonym? Bedenken Sie die
zwangsläufige Größe eines solchen Komplexes. Allem übergeordnet war eine klare Bereichsgliederung und Funktionalität,
Stichwort „kurze Wege“. Es gab für unsere Umsetzung auch
eine Anerkennung des Bundes Deutscher Architekten.
Fotos: Hinrich Storch, Klaus Niermann
Man wollte sich ja der Welt offen und modern präsentieren.
Wie war da die Resonanz auf Ihre Gebäudestruktur?
Zuerst sehr gut. Es sollten die „heiteren Spiele“ werden. Zuschauermassen auf allen Terrassenebenen. Bei der Eröffnung
herrschte eine wundervolle, festliche Stimmung, wozu auch
das kleine, den Hafen umschließende Theaterrund beitrug.
Leider gibt es das nicht mehr; bei der Neugestaltung wurde die
Einheit stiftende Idee nicht erkannt. Mit dem Attentat in München kippte die Stimmung dann um; bald war vom Betonklotz
die Rede.
Der Architekt
und Segler
Hinrich Storch
entwarf die
Anlagen für die
olympischen
Segelwettbewerbe
1972 in Kiel
Trotz des beruflichen Renommees bedeutete die Realisierung
sicher auch viel Stress.
Es waren vier Investoren und die Stadt Kiel beteiligt, alle mit
unterschiedlichen Interessen. Schwierig, die bei der Stange zu
halten (lacht). Hinzu kamen 16 zu stellende Bauanträge, die
sich in etwa 30.000 Blatt Papier auf einem Kubikmeter Aktenordner verewigten. Und dann der Faktor Zeit: Wir gewannen
die Ausscheidung Ende ´69, nur knapp drei Jahre bis zu den
Spielen also.
9/2012 www.segelnmagazin.de 7
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Seele and Geist
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