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Neues aus dem
Gymnasium Weingarten
Oktober 2014
Gymnasium Weingarten
Die "Neutrinos": Rang 4 und damit bestes europäisches Team bei
der Robocup-WM in Brasilien!
VORWORT DES SCHULLEITERS
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
eine Fähigkeit, die auf jeden Fall in Universität
und Berufswelt von Schulabgängern erwartet wird, ist Zuverlässigkeit
und Pünktlichkeit. In die Schulpraxis übertragen geht es damit um die
Frage der „Zu-spät-Kommer“ und der „Schulschwänzer“.
Fangen wir mit der guten Nachricht an: Mindestens 98 % unserer
Schüler sind täglich pünktlich und fehlen nur, wenn sie krank oder
aus ernsthaften Gründen verhindert sind.
Leider müssen wir uns in unseren Methoden aber auch an den 1-2%
Problemschülern orientieren, bei denen manches nicht so funktioniert,
wie erwünscht. So sind z.B. alle Lehrer gehalten, zu spät kommende
Schüler im Tagebuch mit Minutenangabe zu notieren. Natürlich kann der
Bus mal Verspätung haben und man darf auch mal verschlafen. Der
Klassenlehrer wird ja erst aktiv, wenn der Stundenbeginn häufiger versäumt wird.
Schwieriger sind schon die Schüler, die häufiger fehlen – und wenige
Mittelstufenschüler brachten es im letzten Schuljahr auf mehr als 30
Fehltage. Wenn nicht gerade eine schwere oder langwierige Erkrankung
vorliegt, dann ist dies schon bei niedrigeren Zahlen ein Anlass zur Beanstandung. Ein „Attestzwang“ kann verhängt werden oder die Schulfähigkeit beim Amtsarzt untersucht werden. Um in diesen Fällen eine gute
Dokumentation zu haben, werden wir in Zukunft auch außerhalb der
Klassentagebücher die Fehltage mitzählen und in einer Liste führen.
Wenn dann – zufälligerweise ! – das Klassentagebuch abhandenkommt,
haben wir wenigstens die Informationen über die Fehltage gesichert. Ob
Fehltage – wie in anderen Schulen und anderen Bundesländern üblich –
zukünftig in die Zeugnisse geschrieben werden, darüber werden die
schulischen Gremien noch in Ruhe beraten.
Unabhängig davon überarbeitet unser Schulträger, die Stadt Weingarten,
gerade die Bußgeldliste für Schulschwänzer und deren Eltern. Wenn sie
beschlossen sein wird, werden wir darüber in diesem Blättle berichten.
Zwar haben wir diese Form der „Fehlzeiten-Ahndung“ in den letzten Jahren noch nie gebraucht, aber vielleicht ist es gut, wenn man weiß, dass
es Bußgelder wegen „Schuleschwänzen“ geben kann.
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Besonders bemerkenswert und lobenswert finde ich einige Eltern, die –
wenn Ihr Kind Schwierigkeiten macht – ehrlich mit der Schule zusammenarbeiten. So sagte eine Mutter: „Mein Sohn weigert sich, sein Zimmer zu verlassen und in die Schule zu gehen, aber ich entschuldige das
nicht, denn er ist nicht krank.“ Es gelang Lehrer und Eltern kurz darauf,
die Verweigerungshaltung des Jungen zu lösen. Hätte die Mutter aber ihr
Kind einfach als krank entschuldigt, wären Eltern und Kind nicht zu kooperativen Schritten gekommen. Mit Klarheit und Transparenz kommt
man hier weiter.
In diesem Sinne müssen Elternhaus und Schule gerade dann zusammen
wirken, wenn es schwierig wird.
Mit freundlichem Gruß
Günter Erdmann, Schulleiter
AUS DEM KOLLEGIUM
VERABSCHIEDUNG IN DEN RUHESTAND: GERDA JAKSCH, GERHARD
NAU UND ERICH DOLLINGER
Mit Ende des Schuljahres 2013/2014 endete die aktive Laufbahn dreier
Persönlichkeiten, die hier an unserer Schule Spuren hinterlassen haben.
Studiendirektorin Gerda Jaksch war seit 12. Januar 1978 am Gymnasium Weingarten tätig, unterbrochen nur von zwei kurzen Mutterschutzbzw. Erziehungszeiten. Gerda Jaksch war in den vielen Jahren an unserer Schule eine Lehrerin mit Herzblut, sei es im Rahmen ihres Unterrichts, beim England-Austausch oder
Schullandheimaufenthalten. Gleichzeitig war sie lange Jahre in der Personalvertretung tätig, zunächst als
Personalrätin, später als erste Frauenbeauftragte des
Gymnasiums. Seit Oktober 2003 bekleidete Frau
Jaksch die Position einer Abteilungsleiterin. Ein Zitat
aus ihrer Dienstbeurteilung anlässlich dieser Beförderung verdeutlicht den Stil, mit dem Gerda Jaksch an
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unserer Schule Generationen von Abiturienten und Abiturientinnen gefördert hat: „Aus fachlicher Kompetenz und langjähriger Unterrichtserfahrung resultierende Souveränität, zielbewusste Bestimmtheit und natürliche Freundlichkeit wirkten im Auftreten der Kollegin auf außerordentlich
motivierende Weise zusammen. Die Regieführung wurde trotz ihres unverkennbaren Forderungscharakters dezent ins Werk gesetzt. In unter
solchen Bedingungen völlig spannungsfreier Atmosphäre konnten die
Schüler zu bereitwilliger, disziplinierter und sehr ertragreicher Mitarbeit
gewonnen werden.“ Ihre Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften
Deutsch und Englisch verabschiedeten Gerda Jaksch mit einer an die
"Last Night of the Proms" angelehnten Show mit Gesangseinlagen und
wünschten ihr alles Gute für den Ruhestand; Schulleiter Günter Erdmann
bedankte sich "für manchen weisen Rat und für 36 ½ Jahre Arbeit am
Gymnasium Weingarten".
Mit Gerhard Nau verließ ein weiteres Mitglied des
Schulleitungsteams das Gymnasium Weingarten. Als
Abteilungsleiter und Oberstufenberater war er lange
Jahre lang ebenso unentbehrlich wie vorher als Systembetreuer in der EDV – dass am Gymnasium
Weingarten bereits seit 1998 Zeugnisse mittels
Computerprogramm erstellt und gedruckt werden,
geht auf eine gemeinsame Initiative von Gerhard
Nau und dem ebenfalls verabschiedeten Dr. Erich
Dollinger zurück. Günter Erdmann ging in seiner Ansprache anlässlich
der Verabschiedung auf das ein, was er als "das Phänomen Nau" bezeichnete: die Fähigkeit, mit ruhiger Stimme und bedachten Sätzen eine
Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen – sei es im Unterricht oder bei
Elternabenden. Dadurch habe er es immer geschafft, " sowohl Eltern wie
Schülern das Gefühl [zu] geben (…), dass sie in guten Händen sind,
dass alles im Griff ist – und dass man Schwierigkeiten schon bewältigen
werde." Ein Zitat aus einer Beurteilung des ersten Schulleiters Wilhelm
Lamparter zeigt die Wertschätzung, die Gerhard Nau nicht nur von diesem Schulleiter entgegengebracht wurde: "Herr Nau weiß sich in besonderem Maße für unsere Schule verantwortlich und sein Schulleiter kann
sich auf ihn stets 100%ig verlassen.“ Seine Sportkollegen zeigten ihre
Wertschätzung auf ihre Art: mit einem fetzigen Tanz wurde Gerhard Nau
von ihnen in den Ruhestand verabschiedet.
Dr. Erich Dollinger hingegen musste selbst aktiv werden und sich mit
Antworten auf Quizfragen sein Abschiedsgeschenk "verdienen" – so
musste er z.B. abschätzen, wie viele Kilometer er mit dem Fahrrad auf
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dem Schulweg im Lauf seiner 1982 begonnenen Laufbahn am Gymnasium Weingarten zurückgelegt hat –
und das waren viele! Erich Dollinger genoss über viele
Jahre hinweg das Vertrauen seiner Kolleginnen und
Kollegen als Personalrat, und auch seinen Aufgaben
als Klassenlehrer kam er, so Günter Erdmann in seiner
Verabschiedung, "stets sehr ernst und präzise" nach.
Wegen seiner Verlässlichkeit war Erich Dollinger schon
vom früheren Schulleiter Lamparter gelobt worden, der
betont hatte, dass Dollinger-Klassen an zuverlässiges Arbeiten gewöhnt
seien und dass man bei diesen Klassen davon ausgehen könne, dass
der vorgeschriebene Stoff gründlich behandelt worden sei. Wenn die
Fachschaften Mathematik und Physik ein Gebäude wären, würde ihnen
nun eine tragende Säule fehlen, schloss Oberstudiendirektor Erdmann
seine Ansprache.
WEITERE VERABSCHIEDUNGEN
Nicht nur diese Ruheständler sind im laufenden Schuljahr nicht mehr für
uns aktiv: zudem verabschiedeten sich Dr. Werner Heinz und Wolfram
Berger in ein Sabbatjahr. Martina Deck ist ebenso wie Annette Gramenske (der wir zur Geburt ihres Kindes gratulieren dürfen!) in Mutterschutz, und von den im letzten Jahr abgeordneten oder vertretungsweise
angestellten Kollegen und Kolleginnen wurden Katja Wilde (Auslandschuldienst), Jutta Künstner, Roland Gehring und Georg Kischka
ebenso verabschiedet wie die Referendare Nico Abler, Paula Focsaneanu, Dominik Koch und Dennis Pilger.
NEUE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN
Übernommen werden konnte aus dem Referendars-Jahrgang 2014 Katharina Rist (Deutsch, Ethik, Mathematik), die wir herzlich als neues
Mitglied des Kollegiums begrüßen. Damit kommen wir zur Vorstellung
der vielen neuen Kolleginnen und Kollegen.
FRIEDERIKE DIPPON
Ich bin Friederike Dippon. Ab diesem Jahr werde ich
sowohl die Künstler als auch die Germanisten verstärken. Fast ein Heimspiel für mich, denn ich habe in Ravensburg mein Abitur und in Weingarten ein Praktikum
gemacht. Dazwischen war ich im Ausland, habe in
Stuttgart u.a. studiert und dann in Schopfheim mein Re5
ferendariat genossen. Am liebsten mag ich gute Ideen und Interesse,
meine Familie und Freunde und im Freien Blumen, Sonne oder Feste
genießen. Außerdem zeichne und engagiere ich mich gerne. Was ich
nicht leiden kann, ist dauerhafte Gleichgültigkeit. Da ich sehr gerne Lehrerin bin, freue ich mich riesig auf das neue Schuljahr mit Ihnen und
Euch am Gymnasium Weingarten!
SEBASTIAN GELFART
Seit diesem Schuljahr unterrichte ich am Gymnasium
Weingarten die Fächer Mathematik und Sport. Geboren wurde ich in Schorndorf bei Stuttgart, wo meine
“Tour de Ländle“ begann. Inzwischen bin ich, ausgehend von meiner schwäbischen Heimat, dem Remstal, über Karlsruhe (Studium und Referendariat) in der
dritten Region unseres wunderschönen und vielseitigen Bundeslandes angekommen. Die Nähe zum Bodensee und den Alpen haben mich an dieser Region
besonders gereizt.
Sportlich bin ich innerhalb des Deutschen Skiverbandes als Bundesausbilder im Snowboardsport aktiv und hoffe meine Kompetenz in diesem
Bereich auch an dieser Schule einbringen zu können.
Als „Neuer“ am Gymnasium Weingarten habe ich bereits positive Erfahrungen sammeln dürfen. So wurde ich vom Kollegium und von der Schülerschaft sehr freundlich und hilfsbereit empfangen.
Ich schätze mich glücklich, hier sein zu dürfen und freue mich sehr auf
die vielseitigen Aufgaben sowie spannende Begegnungen am Gymnasium Weingarten.
JANINA HAAG
Hallo liebe Schüler, Eltern und Kollegen,
mein Name ist Janina Haag und ich bin ein neues Gesicht am Gymnasium Weingarten. Ich unterrichte hier
momentan die Fächer Biologie und NWT, bin jedoch
neben dem naturwissenschaftlichen Zweig auch Sportlehrerin.
Aufgewachsen bin ich im idyllischen grünen Herzen
Deutschlands, dem Thüringer Wald. Nach meinem Studienabschluss in
Jena hat es mich zunächst in die weite Welt gezogen, so dass ich Südostasien und Neuseeland ausgiebig mit dem Rucksack erkundet habe.
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Durch meine Freude daran, neue Orte kennenzulernen, ließ ich mich für
die Zeit des Referendariats in Berlin nieder und habe die Jahre voller
Kultur und endloser Freizeitaktivitäten im Großstadttummel sehr genossen. Meine Leidenschaft, das Reisen, habe ich trotzdessen nicht vernachlässigt und einige Abenteuer in Südamerika erlebt.
Vor zwei Jahren bin ich dann mit familiärer Verstärkung in die Heimat
meines Mannes gezogen und somit wieder im idyllischen Grün, genauer
in Grünkraut, gelandet, wo wir uns mit unseren beiden Söhnen richtig
wohl fühlen. Ich liebe die Natur, das Entdecken unbekannter Orte, das
Eintauchen in die Welt der Bühnen, Theater und Romane sowie Bewegung jeglicher Art, so dass es mir selten langweilig wird ;)
MECHTHILD GÜNZLER-VOGT
Sechzehn Jahre in Bad Saulgau am Störck- Gymnasium. Nun bin ich für
dieses Schuljahr immer montags hier am Gymnasium
Weingarten im Fach ev. Religion eingesetzt.
16 Jahre an ein und demselben Gymnasium?
Nicht ganz. Neun Jahre habe ich mir mit meinem Mann,
Stephan Günzler, die Pfarrstelle in Saulgau geteilt. Als
unsere drei Kinder aus dem „Gröbsten“ raus waren,
gab’s für mich beruflich etwas Spielraum. „Notstand im
ev. Religionsunterricht am Gymnasium in Saulgau!“
Dieser Hilferuf ereilte mich 2005. Ich entschloss mich,
diese Herausforderung anzunehmen und wechselte vom Pfarrdienst in
den Schuldienst. Von Klasse 5 bis in die Jahrgangsstufe unterrichte ich
seither am Störck-Gymnasium. Nebenher ließ ich mich in einer dreijährigen Ausbildung zur „Notfallseelsorgerin“ fortbilden. Die Einsätze in der
Notfallseelsorge schärften meinen Blick auch für Notlagen von Schülern/innen und führten zur Mitarbeit im schulischen Krisenteam.
Seit zwei Jahren wohne ich nun mit meinem Mann und meiner Familie in
Weingarten. Ich freue mich auf dieses „Schnupperjahr“ in Weingarten
und die bunte Schulgemeinschaft hier vor Ort.
SEBASTIAN KAUFMANN
Hallo, mein Name ist Sebastian Kaufmann. Ich bin in Wangen im Allgäu
geboren und habe in Stuttgart Musik und Deutsch studiert und mein Referendariat im letzten Schuljahr am Ravensburger Welfen-Gymnasium
absolviert. Ich freue mich nun, am Gymnasium Weingarten Musik zu unterrichten und den "Großen Chor" zu leiten. Seit 2010 bin ich außerdem
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an der Musikschule Ravensburg als Klarinetten-und
Saxophonlehrer sowie Orchesterleiter tätig. Wenn ich
nicht gerade an einer Klarinette, einem Saxophon, einem Klavier, einer Gitarre, singend oder dirigierend anzutreffen bin, gehe ich gerne laufen, boxen oder snowboarden oder schraube an meinem alten VW-Bus. Ich
freue mich auf ein erlebnisreiches und spannendes
Schuljahr mit euch und Ihnen!
KARIN OHLHAUSER
Mein Name ist Karin Ohlhauser und seit diesem Schuljahr unterrichte ich am Gymnasium Weingarten die Fächer Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde.
Nach sechs aufregenden Jahren, die ich mit meinem
Mann und meinen beiden Kindern in Australien, verbracht habe, freue ich mich, meine alte Wahlheimat
Oberschwaben wieder neu entdecken zu können. Bevor ich mit meiner Familie nach Sydney umgezogen
bin, habe ich bereits 12 Jahre am Gymnasium Wilhelmsdorf unterrichtet. In Sydney war ich an der German International
School tätig und habe australischen Jugendlichen Deutsch vermittelt,
was meinen Horizont ungemein erweitert hat. Diese und viele weitere
Erfahrungen hoffe ich nun, gewinnbringend am Gymnasium Weingarten
einbringen zu können.
Als gebürtige Münchnerin, die in der Nähe von Zürich ihre Kindheit verbracht hat, haben mich fremde Länder schon sehr früh fasziniert, und so
ist es kaum verwunderlich, dass ich mich der Devise des berühmten dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen anschließe, der behauptet hat: „Reisen ist leben!“. Wenn ich nicht gerade auf Reisen bin, dann
kann man mich mit Joggingschuhen an den Füßen oder einem Tennisschläger in der Hand im Freien, oder auch mit einem Buch auf der
Couch antreffen.
Schülerschaft und Kollegium haben mich sehr freundlich und wohlwollend aufgenommen. Beeindruckt hat mich vor allem das respektvolle und
angenehme Miteinander. Das macht Lust auf mehr, so dass ich sehr gespannt auf die kommenden Wochen und Monate bin und mich auf eine
gute Zusammenarbeit freue.
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THOMAS POPP
Zugegeben – der Unterschied könnte kaum größer ausfallen: Nach
sechs Jahren im Auslandsschuldienst an einer deutschen Schule in
Buenos Aires beginne ich jetzt am Gymnasium in Weingarten das neue
Schuljahr.
Von einer gewaltigen Metropole ins beschauliche Weingarten, von einer
Schule mit ausschließlich argentinischen Schülerinnen und Schülern
wieder vor eine Klasse, die mich auch ohne übertriebene Gestik und
Mimik versteht. Von baumloser und topfebener Pampa ins hügelige, bewaldete Oberschwaben. Von einem Himmel mit 300 Sonnentagen zu einem... nun ja.
Aber Abwechslung ist ja auch das, was das Leben interessant macht.
Und so scheinen die Resozialisierungsbemühungen in unserer Familie
erfolgreich zu verlaufen, denn die Kinder gehen gerne in die Grundschule, wundern sich, dass sie alleine auf die Straße zum Spielen dürfen und
der Papa freut sich nicht nur auf den Unterricht am Gymnasium (meine
Fächer sind Deutsch und Gemeinschaftskunde), sondern auch auf den
Weg dorthin: 7min mit dem Fahrrad und nicht mehr 45min im dröhnenden Bus.
Außerdem kommen auch endlich mal wieder Hobbys wie Bergwandern
oder Skitouren zu ihrem Recht, andere wie Reisen und Fußball spielen
konnte ich auch problemlos in Argentinien ausleben.
Entonces, hasta siempre Argentina y buen día Weingarten!
PETER THIEL
Ich bin Peter Thiel und ich unterrichte die Fächer Mathematik und Sport. Nach meinem Studium in Weingarten und meinem Referendariat in Gammertingen war
ich zehn Jahre im Martinshaus Kleintobel tätig. Anschließend unterrichtete ich 17 Jahre an der Realschule in Bad Waldsee.
Seit diesem Schuljahr bin ich sowohl auf dem Gymnasium Weingarten als auch an der Realschule Weingarten tätig. Zu meinen Hobbys zählen Volleyballspielen, Radfahren und
Lesen.
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Nachdem ich hier so gut aufgenommen wurde, freue ich mich auf eine
tolle Zusammenarbeit mit Schülern und Kollegen.
Ana Vuckovic
Hallo! Mein Name ist Ana Vuckovic und ich freue mich, die Fächer Englisch und Mathematik ab diesem Schuljahr am Gymnasium Weingarten
zu unterrichten. Zuvor habe ich meine Lehrerausbildung in der Nähe von
Kehl an der französischen Grenze abgeschlossen.
Im nicht allzu fernen Tübingen bin ich geboren und aufgewachsen, anschließend hat mich das Studium nach Freiburg gezogen. Im Rahmen
meines Studiums habe ich „die Insel“ kennen und lieben gelernt: Ein
Jahr lebte ich in Birmingham (England) und weitere fünf Monate arbeitete ich in Llandovery (Wales – der Ortsname mit Doppel-L wird von den
Walisern Chlandowri ausgesprochen).
Die Bodenseeregion ist für mich noch ein relativ weißer Fleck auf der
Landkarte, doch das Einleben wird mir durch die herzliche Aufnahme
von Kollegen und Klassen sehr erleichtert. Ich bin froh, an so eine nette
Schule gekommen zu sein und bin gespannt auf das kommende Schuljahr!
ULLI ZIMMERMANN
Mein Name ist Ulli Zimmermann. Ich habe mein Abitur
1987 am Ellental-Gymnasium Bietigheim gemacht und
danach meine Lieblingsfächer Mathematik und Sport
an der Universität Stuttgart studiert. Nach dem Referendariat in Friedrichshafen und Markdorf habe ich
dann zuerst mehrere Jahre auf der oft nebligen Ostalb
am Schiller-Gymnasium Heidenheim unterrichtet, bevor
mich Hochzeit, Geburt der Kinder und Erziehungsurlaub wieder ins schöne Oberschwaben ans MontfortGymnasium in Tettnang gebracht haben. Nach sechsjähriger Tätigkeit
dort ging es dann in den Auslandsschuldienst, der mich schon immer interessiert hat.
Die letzten sechs Jahre habe ich Mathematik und Sport an der Deutschen Schule in Sydney/Australien unterrichtet und durch diverse Reisen
Down Under das andere Ende der Welt etwas besser kennen gelernt.
Ich habe mich sehr gefreut, bei der Rückkehr in die Heimat ans Gymnasium Weingarten zu kommen, da die Schule einen ausgesprochen guten
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Ruf genießt und wir bereits vor dem Auslandseinsatz in Ravensburg gewohnt haben. Ich fahre sehr gerne Fahrrad, spiele seit Kindheit Fußball,
jetzt nur noch auf Altherrenniveau und bin generell interessiert an Sport,
sodass ich mich in Weingarten mit seinem Sportprofil sehr wohl fühle.
Die ausgesprochen nette Aufnahme durch Schüler und Kollegen hat
mich sehr gefreut und mir das Einleben und Einarbeiten sehr erleichtert.
Nicht neu, aber zurück nach Auslandsaufenthalt bzw. Elternzeit sind Enver Groß und
ULRIKE WÖRNER
Lehrerin am Gymnasium Weingarten bin ich seit 2003.
Inzwischen kennen mich aber nicht mehr alle Kollegen
und Schüler. Ich heiße Ulrike Wörner und unterrichte
Französisch und Sport.
Die letzten Jahre verbrachte ich zu Hause bei meinen
beiden Kindern: meine Tochter ist im Kindergarten,
mein Sohn in der zweiten Klasse.
Vor meiner Zeit als Lehrerin und Mama war ich Studentin in Konstanz, ein Jahr in Nizza, Tennisspielerin und Schülerin in Ravensburg. Nun freue ich mich wieder riesig auf die Schule. Da ich nur
sieben Wochenstunden unterrichte und dieses Schuljahr mit all meinen
Stunden in der Sport- oder Schwimmhalle bin, sieht man mich im Schulhaus nicht so oft.
Ich hoffe sehr, dass es mir trotzdem gelingt, baldmöglichst viele Schüler
kennenzulernen und immer wieder mit allen Kollegen ins Gespräch zu
kommen.
Zu all diesen neuen Gesichtern kommen in diesem Halbjahr auch noch
vier Praktikantinnen
und
Praktikanten,
die für das Lehramt
studieren und nun
erste Erfahrungen in
unseren
Klassen
sammeln dürfen. Wir
heißen
Meike
Brielmann, Carmen
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Erler, Beate Rippel und Sebastian Unger herzlich willkommen und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zeit am Gymnasium Weingarten.
Zwei weitere "Neue", nämlich Frau Gerstenberg (Sp/Sport) und Frau
Hesse (BK) werden sich in der nächsten Ausgabe noch vorstellen.
Allen neuen und wieder eingestiegenen Kolleginnen und Kollegen einen
guten Start und viel Erfolg am Gymnasium Weingarten!
NEUES AUS DEM SCHULLEBEN
"Neutrinos": Rang 4 und damit bestes europäisches Team bei der
Robocup-WM in Brasilien!
Krönender Abschluss nach jahrelanger
erfolgreicher Arbeit: Theo Vogl, Moritz
Quincke und Franz Zintgraf (TG Ravensburg) (v.l.), zusammen die "Neutrinos", konnten in ihrer Kategorie als
beste europäische Mannschaft den
vierten Platz bei der WM in João Pessoa in Brasilien erreichen. Nur je eine
chinesische, japanische und brasilianische Mannschaft waren nach drei
Wettkampftagen (um weniges) besser.
Zwischenzeitlich hatte es sogar nach einer Platzierung unter den besten
drei ausgesehen, doch ein kleiner, aber entscheidender Patzer beim allerletzten, schwierigsten Lauf ließ den Weingartener und Ravensburger
Schülern nur den undankbaren vierten Platz. Diese Platzierung bedeutet
aber, dass die Tüftler aus Oberschwaben alle europäischen Konkurrenten hinter sich gelassen haben. Ein tolles Ergebnis, nicht nur für die drei
jungen Abiturienten, sondern auch für den begleitenden Lehrer Fabian
Gretler und vor allem für den langjährigen Mentor der drei in der
Robotics-AG, Hansjörg Stengel.
Die Aufgabe bei der Kategorie "Rescue" (zu deutsch: Rettung) besteht
darin, einen Roboter so zu programmieren, dass er selbstständig einen
komplizierten Parcours bewältigen kann. Der Parcours besteht aus zwei
Ebenen: unten sind zwei durch einen schmalen Gang verbundene Räume. Der Roboter muss einer schwarzen Line durch diese Räume folgen.
Die Linie enthält spitze Winkel und Lücken, nach denen der Roboter die
Spur wieder finden muss. Auf der Linie sind auch Hindernisse, die der
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Roboter geschickt umfahren oder überfahren muss. Die Linie endet an
einer steilen Rampe mit ca. 47 % Steigung. Diese muss der Roboter ohne Führungslinie hinauffahren und oben den Eingang in den letzten
Raum finden, wo er ein "Opfer" in Gestalt einer Cola Dose „retten“ muss
(finden, aufheben und auf einem Podest abstellen). Der Roboter darf dabei nicht ferngesteuert werden, sondern muss so programmiert werden,
dass er den Parcours ganz von alleine schafft.
Ohne die großzügige Unterstützung von Firmen, Institutionen und Privatpersonen wäre es nicht möglich gewesen, die Reise nach Brasilien zu
finanzieren. Daher bedankt sich die Robotics-AG des Gymnasiums herzlich bei folgenden Sponsoren:
Kreissparkasse Ravensburg; Kirchner Konstruktionen, Weingarten; Tox
Pressotechnik, Weingarten; Stadt Weingarten; ZF Friedrichshafen;
Acontis, Weingarten; Kreis Ravensburg, Vetter Pharma; FTP Amtzell;
Herr Späth; IXXAT; CHG-Meridian.
lz
LATEIN WIRBT – AUSSTELLUNG DER "LATEINER" DER 7. KLASSEN
Stolz präsentieren die Lateiner der 7 d/e das Ergebnis ihres Projekts „Latein in der Werbung“.
Mit Hilfe von Internet und Lateinlexikon hatten sie bekannte Produktnamen auf ihre lateinischen Wurzeln hin untersucht und wurden erstaunlich
oft fündig. Und das auch bei Bezeichnungen, bei denen man es auf den
ersten Blick nicht vermuten würde. Oder wer hätte gewusst, dass sich
der so englisch klingende Name der Sportschuhmarke Asics aus den
Anfangsbuchstaben von „Anima Sana In Corpore Sano“ (eine gesunde
Seele in einem gesunden Körper) zusammensetzt oder dass „Volvo“
schlichtweg „ich rolle“ heißt?
Wenn die alten Römer wüssten, was man noch zweitausend Jahre später mit ihrer Sprache so alles anstellt….
Die Ausstellung ist noch bis zu den Herbstferien im Foyer zu sehen. Bg
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STUDIENFAHRT SORRENT: UNSER PLATZ AN DER SONNE…
„Wir sind „flex(ibel)“!“, mit diesem Motto begann unsere Studienfahrt
nach Sorrent. Nach eher ziemlich anstrengenden 16 Stunden Busfahrt,
kamen wir im warmen Süden Italiens, genauer in unserem BungalowDorf „Santa Fortunata“ am Capo die Sorrento an. Nachdem wir unsere
Bungalows bezogen und die Möglichkeit einkaufen zu gehen wahrgenommen hatten, gingen wir gemeinsam an eine wunderschöne Badebucht. Im warmen, türkisblauen Meer badeten wir mit einem wunderschönen Ausblick auf das Panorama von Sorrent. Am Abend kochten wir
in unseren Bungalows und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.
Stets im Angesicht des Vesuvs, fuhren wir am nächsten Tag zu den
Ausgrabungsstätten von Pompei. Dort bekamen wir durch die zahlreichen Ruinen von Wohn- und Arbeitsräumen, Villen, Tempeln, Thermo
Polio, und Bordeln, sowie den darin enthaltenen Fresken, Mosaiken und
Skulpturen einen Einblick in das Leben der antiken Bürger Pompeis.
Nicht zuletzt auch durch das „Improtheater“ im Amphitheater, in dem
Uwe Hertrampf zusammen mit Bea Rapp überzeugend einen
Gladiatorenkampf zeigte, in dem vom Todesstoß bis zum
Herausschleifen des Besiegten alles
genau nachgestellt wurde. Am Tag
stiegen wir unter der Führung des
Geophysikers Vincenzo Federico,
durch den es uns möglich war, ein
besondere Führung um den gesamten Krater zu machen, auf den Vesuv. Letztlich wurde unsere Anstrengung durch eine fantastische Aussicht belohnt. Wir erfuhren eine
Menge, z.B., dass der Vesuv mit der gefährlichste Vulkan der Welt ist
und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in den nächsten 18 Jahren wieder ausbrechen wird- mit einer Kraft wie circa 580 Atombomben. Am
Nachmittag besichtigten wir dann noch die Ausgrabungsstätten von Herculaneum, wo wir u.a. das Mosaik des Neptun und die Nachbildung der
Gebeine der in den Bootshäusern ums Leben gekommenen Einwohner
sahen.
Am darauffolgenden Tag besichtigten wir die Solfatara in den
Phlegräischen Feldern und bekamen dort unter der Führung von Herrn
Bruno die dampfenden Schwefelbänke zu Gesicht. Außerdem erhielten
wir einen Eindruck davon, woher die Stadt Puzzuoli (lat. Puteoli14
stinkend) ihren Namen hat, denn der Schwefelgeruch erinnert doch sehr
an den Geruch von verfaulten Eiern. Zuletzt sahen wir auf Cumae noch
die Grotte der Sybille und den Avernersee. Diesen See hielten die Menschen der Antike für den Eingang der Unterwelt, und das, obwohl er
doch recht idyllisch aussah. Legendär war wohl unser Tag auf der einzigartigen Insel Capri, die bereits Kaiser Tiberius mit ihrer Schönheit bestochen hatte. Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre begann der Tag
aber wenig aussichtsreich mit einem heftigen Regenguss, vor dem die
meisten von uns schnell Schutz suchten. Nach kurzer Zeit klärte der
Himmel aber wieder auf- zum Glück, denn Capri ist einer der schönsten
Orte, den viele von uns je gesehen hatten. Wir besichtigten die Villa Iovis
und genossen während unserer Wanderung die einzigartige Schönheit
der Natur, die an Stellen wie dem Arco Natural Bewunderung hervorruft.
Bis zur Abfahrt der Fähre gingen wir noch baden oder schlenderten
durch die Hafenpromenade. Im Nationalmuseum für Archäologie in Neapel wurden uns am nächsten Tag Fundstücke aus den Ausgrabungsstätten, die wir besichtigt hatten, näher gebracht. In Neapel selbst bekamen
wir einen Eindruck von den mangelhaften Wohnverhältnissen in den
Bassi. Der letzte Tag stand uns zur freien Verfügung und wurde unterschiedlich genutzt. Die einen gingen noch ein letztes Mal im Ionischen
Meer baden, die anderen erkundeten die Gassen Sorrents und ließen
sich nach einer ausgiebigen Shoppingtour eine traditionelle Pizza Margherita schmecken. Rückblickend waren auch das gemeinsame Kochen
und die zusammen verbrachten Abende das Besondere an unserer Studienfahrt; ein besonderes Highlight für viele war das Baden bei Einbruch
der Dunkelheit, denn durch fluoreszierende Teilchen im Wasser entstand
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der Eindruck, das Meer würde leuchten. Während der Studienfahrt
mussten wir manchmal zwar an unsere Grenzen gehen, aber wenn wir
dort etwas gelernt haben dann: „Man muss das Unmögliche anstreben,
um das Mögliche zu erreichen.“ Giuliana Fronte und Mareike Veeser
STUDIENFAHRT WIEN - REISEBERICHT
Sonntag, 21. September, 6.00 Uhr - endlich ging es los nach Wien! Die
Stimmung im Bus war eher müde, aber dennoch aufgeregt. Doch nach
einem Kaffee am Lindauer Bahnhof waren auch die schläfrigen Gemüter
aufgeweckt.
In Wien angekommen fanden wir schwer beladen unseren Weg durch
die beeindruckenden Häuserschluchten in Richtung Hostel. Kurz ausruhen, duschen, umziehen und auf ging’s zum legendären Apostelkeller,
wo man drei Stockwerke unter der Erde in einem alten Weinkeller eines
der besten Wiener Schnitzel genießen kann. Die Gruppe ließ den Abend
gemütlich ausklingen, da am nächsten Tag das Programm früh starten
sollte.
Das Naturhistorische Museum Wien sollte uns auf die Woche einstimmen, welche uns alle Facetten Wiens zeigte: Neben den berühmten
Denkmalskirchen wie dem Stephansdom und der Karlskirche besichtigten wir auch einige der renommiertesten Kunst- und Kulturmuseen der
Welt, in denen man unter anderem auch Werke von berühmten Künstlern wie Egon Schiele und Gustav Klimt bewundern kann.
Schlösser, Grabstätten, Schatzkammern und Denkmäler boten uns einen interessanten Einblick in das Leben der vormaligen Herrschaftsfamilien und bildeten eine eindrucksvollen Kontrast zum modernen und extravaganten Nachtleben Wiens, das wir als Gruppe in vollen Zügen genießen konnten.
Am Mittwochabend besuchten wir die Volksoper und sahen Il Trovatore
von Giuseppe Verdi. Das bot uns die Gelegenheit, unsere schicken Kleider, hohen Schuhe, gebügelten Hemden und Jacketts aus den Schränken zu holen. Die Vorstellung traf auf teils mehr, teils weniger Begeisterung – war aber allemal ein Erlebnis.
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Dressed to Kill – passend zum tragischen Ausgang des "Trovatore"
Aufgrund der moderaten Gruppengröße harmonierten wir gut und konnten immer zusammen Spaß haben. Auch mit den Lehrern Peter Kliebhan
und Cornelius Lehmann verstanden sich alle, was zu einem gelungenen
Reiseverlauf beitrug.
Trotz des umfangreichen, festgelegten Programms, welches uns Wien
näherbrachte und uns ähnlich wie unsere sichtlich begeisterten Lehrer
meist interessierte, genossen wir doch viele Freiheiten, um die Stadt auf
eigene Faust zu erkunden und zu erleben.
Auch die Rückreise verlief nahezu reibungslos. Schließlich kamen wir
am Samstagabend, den 27. September pünktlich in Ravensburg an und
konnten unseren Familien und Freunden von der erlebnisreichen Woche
berichten.
Micha Schnierer, 12
LEHRERZIMMER-RÄTSEL
Zu erraten ist wieder ein Mitglied des Kollegiums. Zu gewinnen gibt es
auch dieses Mal etwas: unter den Einsendern der richtigen Lösung wird
ein 5l-Kanister mit Apfelsaft vom Bodensee verlost. Lösungen können im
Sekretariat abgegeben werden. Bitte Namen/Klasse bzw. Absender nicht
vergessen!
Übrigens: Bei der Vorstellung der Rätselperson wird immer
von "sie", eben der Person, gesprochen werden – das ist
also kein Hinweis auf das Geschlecht!
Ein anderer Beruf kam und käme für die gesuchte Person
nicht infrage. Schon seit sie 17 ist, war klar, in welche Richtung es gehen sollte, gab es doch Vorbilder in der Familie, auch wenn
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die Eltern keine Lehrer waren. Bereits als Schüler war sie von den Fächern, die sie heute unterrichtet, begeistert; sie sagt dazu: "Dieses Zeitlose, dieses Ewig-Gültige, dieses Beweisen durch strenge Logik hatte es
mir angetan." Die Suche nach dem Ewig-Gültigen strahlt auch in das Privatleben, denn die Person sagt von sich, dass die Bibel für sie das wichtigste Buch und der Glaube an Gott ihre größte Zuversicht sei. Positive
Spuren im Leben anderer Menschen zu hinterlassen, bezeichnet sie als
ihr Ziel. Solche Spuren wirkten im vergangenen Schuljahr weit über
Weingarten und Oberschwaben hinaus! Wer ist's?
SCHULSOZIALARBEIT IN KLASSE 5 UND 6
Die Schulsozialarbeit (Frau Helmerichs, Herr Andresen und unsere
Hochschulpraktikantin oder Praktikant) unterstützt und hilft Schülern und
Schülerinnen, aber auch Eltern und Lehrern und Lehrerinnen, wenn es
Probleme gibt. Damit diese erst gar nicht auftreten oder damit, wenn es
doch einmal zu Problemen kommt, richtig reagiert wird, führen wir in
Klasse 5 und 6 Trainings mit der ganzen Klasse durch.
In Klasse 5 behandeln wir Themen zum Sozialen Lernen. Im Laufe des
Schuljahres kommt die Schulsozialarbeit (in den meisten Fällen Frau
Helmerichs mit unserer Praktikantin) viermal für eine Doppelstunde in
jede Klasse. Anfangs geht es um das Kennenlernen der Schulsozialarbeit und der Klasse untereinander. Außerdem wird das kommende
Schuljahr mit Lehrern und Schülern besprochen und wie der Umgang in
der Klasse gestaltet werden soll. Die anderen Themen sind Umgang mit
neuen Medien, Kooperation und Konflikte. „Wie kann die Klasse miteinander kooperieren?“ „Was sind gemeinsame Ziele?“, „Was kann helfen,
gut miteinander umzugehen?“ sind hierbei wichtige Fragestellungen und
Inhalte. Beim großen Thema Konflikte geht es sowohl um die Entstehung
von Konflikten, den Umgang mit ihnen und wie Konflikte vermieden werden können.
Die neuen Medien spielen im Alltag von Kindern und Jugendlichen eine
entscheidende Rolle. Identitätsfindung, Informationsbeschaffung,
Freundschaften, Kontaktpflege, aber auch Streit und Ausgrenzen finden
zu einem großen Teil online statt. Eine Doppelstunde widmen wir daher
dem Umgang mit Internet, Smartphone, Spielen und Informationen im
Netz. Alle Themen im Sozialen Lernen werden mit Spielen, Übungen, in
Gesprächen und auch kreativ behandelt.
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In den 6. Klassen sind wir mit je fünf Stunden am Stück zum Thema
Mobbingprävention. Hierbei beschäftigen wir uns den Vormittag über unter Einsatz verschiedener Methoden mit den Themen „Was ist Mobbing?“, „Wie gehen wir mit Konflikten und Ausgrenzung um?“, „Wie gehen wir in der Klasse miteinander um?“
Wenn trotzdem einmal Schwierigkeiten oder Probleme auftreten, können
sich Schüler, aber auch Eltern und Lehrer natürlich an uns wenden.
Schulsozialarbeit am Schulzentrum Weingarten
Nicola Helmerichs
Niko Andresen
helmerichs.nicola@zieglersche.de
andresen.niko@zieglersche.de
0751 /55 78 20 31
0751/ 55 78 20 30
WAS SONST NOCH WAR….
Eine tolle Schultheateraufführung und ein Schulfest, das trotz schlechten
Wetters gute Laune machte….
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Schlussapplaus für KRABAT
Leonie Mendler (Meister, rechts) und
Laura
Strohmeier
(Krabat) – herausragend in einer starken Aufführung.
Sophia
Schwarzl
lotete die ernsten
und die lustigen Seiten ihrer Rolle aus.
TERMINE
Mo., 10.11.:
Mi., 19.11.:
Fr., 28.11.:
Fr., 19.12.:
Fr., 30.1.2015:
Elternbeiratssitzung
Studientag (Stufe 11)
Elternsprechtag Klasse 5
Gottesdienst (1. Stunde)
Ausgabe der Halbjahresinformationen
und Zeugnisse 11/1 u. 12/1
verantwortlich für den Inhalt: Peter Lanz (lz)
Gymnasium Weingarten
Tel.: 0751/561 921 50
Fax: 0751/561 921 60
poststelle@gym-weingarten.schule.bwl.de
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Bildung
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