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Arbeit - wichtig wie die Luf - Klinik Carolabad

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Freltag,14. llovember2008
Z e IT GE S
Arbeit- wichtigwie dieLuf
Tagungin Chenuffi: langzeltarbeltslose
äännersderben
zuölflahrefrtlher- Fpuenwollen
Krankheit kann zu Arbeitslosigkeitftihren, und Arbeitslosigkeitmaghtlaank Ein fataler
Kreislauf.IJberseinedramatischenFolgendiskutierten
Fachleute jefztin Chemnitz.
Vor Eve Pn.,lsn
Chcmnitz. Der spanischeKifuirstler
Pablo Picasso hat einmal gesagt:
Jrbeit bedeutet aünen füry mich
wenn ich nicht arbeiten kan& kann
ichnichtatmen!'
DassArbeit mebr ist als nur Broterwerb und dass Arbeitslosigkeit
krank macht, ist also nicht erst seit
gestern bekannt. "Doch die G€sellschaft hat die Tragweite, das Ausmaß noch nicht erkannt und noch
keine ausreichenden Schlussfolgerungen gezogen-"DieseAnsicht vertrat Markus Bassler,lhefarzt der
Klinik Carolabad in Chemnitz, auf
einem Symposium am Mittwochabend, bei dem es um den Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit ging. Oder. negativ gesagt Es
wrude Iftankheit ds Folge von Arbeitslosigkeit'thematisierI.
Nirgendwo mehr stigmatisiert
Basslermeinte, nirgendwo in Euro
pa machten sich Menschen mehr
Selbsworwärfe, wenn sie von Arbeitslosigkeit betroffen seien,als in
Deutschland- Nirgendwo wtirden
sie sfärker stigmatisiert. Nirgendwo Reslgnlert,
deprlmlert,dasSelbstwertgeftlhl
zerstört:HartzlV-EmpHngerin
I
falle es schwerer, wieder einen |ob schutz',sagtsle.Zuvieleenttäuschte
Hoffirungen
liegenhlnterder 5&jährig
zu finden Deshalb müsse umgedacht werden. Bassler:"Wir müssen eine dramatische Zunahme vor al- ist es,wenn Beschäftigtein die ,inArbeit anders bewerten und akzep lem psychischerStörungen.In den nere Emigration getriebenwerden."
tieren, dassesPhasenvon Arbeitsle
|ahren von 2ooo bis zooT stiegen Der "Leistungsverzicht" iener, die
diese um 18 Prozent bei Männern anwesend sind, aber ihr Potenzial
sigkeit im Erwerbslebengibt" ,
Zwar hätten in den vergangenen undum z6 ProzentbeiFrauerusagte nicht ausschöpfen, schade Unterfahren durch die Zunahme von Zeit- Roland Bell, Leiter der Deutschen nehmen etwa um 5o Prozent mehr
in Sach- als laankheitsbedingter Ausfall.
arbeit viele Beschäftigtenicht direkt Angestellten-Krankenkasse
ihren Iob verloren. "Doch man sen. 45 Prozent aller Krankengeld- Dieser PräSentismus- also wenn iemuss trotzdem fragen, wie es den zahlungen seiner Kasseresultierten mand anwesendist, ohne gut zu arMenschenin diesenneuen Beschäf- aus der BehandlungrseelischerEr- beiten - resultiere vor allem aus
tigungsverhältnissen geht", sagte krankungen. Davon habe rund die schlechterPersonalführung.Bamler
Hälfte ihren Ursprung am Arbeits- nannte permanente UmstrukturieBassler.Er betreut an seiner Klinik
sehr viele Patienter\ die Zeitarbeits- platz. Schaueman sich dieseFakten nrng, unklare Hierarchien, zu hohe
Konkurrenz, IJberbelastung und
Erferusgeg .ihab.aqA,"gier;ssFtirq&
i an, könne man ablesen,wie wichtig
' ungenaue Anweisunged aXsrrich. ,
ein grttesBetrdebsklimasei.
wie.öe gleicheAtbeit vonheuteauf
'
Dass das Sich-Wohl'fiihlen im tigsteNegativfaktoren.'
motgen geringerhonoriert wird. Sie
sptiren, dass sie iederzeit wegge- fob und die Motivation der Mitarschickt werden können, wenn sie beiter sich direkt für Arbeitgeber Kürzere Iebenszeit
nicht gebraucht werden" Das ver- auszahlen - öes'e Erfahrung hat Ist Arbeitslosigkeit einmal eingeue
mindere stark das Selbstrrertgefühl Max Bamler gemacht.Er war iahre- teR hat sie gavierende Folgen Das
lang Personalchef verschiedener rechneteIna U-ebenchävor, Leitende
und führe auch zu lkankheiten.
Insgesamtregistrieren Mediziner Unternehmen. "Das Uneffektivste Arztin der Deutschen Rentenversi-
CH EH EN
t zarnAtmen
heiratenspäterodergarnicht
wenigerKinder- Betroffene
mehr.Jus Selbst'
nie Kürnerechnhdct schonlatge kelneZukunftspläne
Mrnnrsroueene/ooR
anhdrfüEkauffiat dle seltfahrenarbeltslosist. -Foro;
chrnrngMitteldeurcllanö Soist öe
fnbensönrarttrng von Minnern, die
langeZeit, dso mehr als zryölf Monate, öhne Iob wareru um bis ztr zqrölf
Jahreniedriger alsbei ienen,die nieht
dieseErhhrturg machen "'Werlänger
arbeiteLlebt längef, sodie Thesevon
Ueberscträr"Stressalspositiver Stress
ist wichtis für unserl.eben lkanlcnachendist-dasC'efühl,nicht gebraudrt
zu,werden" |eder dritte Arbeitslose
sei nicht gesunö So litten 4z Prozent
an Mrskeli- und Skeletterkrankungen
und.sinlfiertel an psychischenSti>
nrngeil -A+jßerttenfgeheter Verlust
desTvbeitsfttzes oft einher mit dem"
\trrlust sozi&r Kontakte, .der Unfähiekeit, einen Tagesrhythmuszu findö mit Versetruldungrurd der Zunahmefamilüircr Konflikte.
Wie Arbeiblosigkeit sich auf die
Zuversidrt der Menshen auswirkt,
umdss Hendrik Beith Der Mediziner
und Psychologevon derTechnischen
Universität presdenistbeteiligt an einer Iangzeitstuöe. Dieseverfolgt seit
l.g87den Weg von |ugendlicherudie
ryß rnder DDR geborenwr:rden Ein
Ergebnis:Frauen,die einmal arbeits
loJ waren, wünschen sich - statis
tisch gesehen- ein halbesKirdwmiger ali iene,die immer einen lob lrar
[en *{uch öe tatsächliche Kinderzahl jener, derenErwerbsbiografieeinen Bruch hatte, ist signifilant ptsd:
Lrger.i'Ffp€ql,.Insß{sc}l,q*he$E @;t
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Bindungwerhaltens von Arbeitsuchendenfeststellen Sie grtinden erst
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