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Liebe Anwender, wie in den letzten Wochen - AIDA / go-my-way

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Liebe Anwender, wie in den letzten Wochen angekündigt, wurde ein umfangreiches AIDA‐System‐ und Preisupdate eingespielt. 
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Die Sanitär‐Materialien „hinter der Wand“ sind angepasst um ca. 3 % Neue Preise der Gewerkepartner sind eingespielt Die Kurz‐ und Langtexte wurden redigiert Die Langtexte sind überarbeitet und beschreiben die Leistungen genauer, damit eine klarere Abgrenzung der Leistung und Vorleistung möglich ist. Künftig bildet AIDA folgende handwerkliche Vorgehensweise ab: 
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Demontagen von Fliesen, Putz, Anstrich und Tapete werden künftig vom Installateur ausgeführt und sind im Bereich der Demontagen gelistet. Der Fliesenleger/Putzer arbeitet die gesamte Fläche des Bades in der Oberflächengüte Q2 auf. Werden die Fliesen überfliest, so erfolgt zusätzlich der Ausgleich oberhalb der Fliesen durch Putz oder Hartschaumplatte. Anschließend erfolgen die Verlegearbeiten. Pos. 2.3.155 Fläche oberhalb der vorhandenen Fliesen bei einem Fliesenabsatz von unter 5 mm in der entsprechenden Mörtelgruppe bis zur Decke beiputzen. Die Oberfläche in Q2 glattspachteln. Pos. 2.3.160 Vorbereitung der vorhandenen, verfliesten Wandflächen für anschließende Fliesenverlegearbeiten und/oder als Putz zu weiteren malertechnischen Bearbeitung Fliesenuntergrund zu einer fettfreien tragfähigen Oberfläche reinigen, Zementspachtel auftragen. Die Fläche ist in Dünnbettmörtel eben zu bearbeiten. Die Restflächen mit einem Putz MGP II in der Güte Q2 Das bedeutet, dass der Maler eine Oberfläche in der Güte Q2 übernimmt und diese auf die erforderliche Qualität je nach Schlussbeschichtung herstellt. Dieser Arbeitsgang ist nun in einer Position beschrieben. Die Position 2.8.45 „Vorbereitung der Wandflächen…“ im Maler LV entfällt künftig. Pos. 2.8.50 Vollflächiges spachteln der Wandflächen von der Oberflächengüte Q2 auf Q4 für erhöhte Anforderung an die Ebenheitstoleranz: Mindestanforderung nach DIN 18 202, Tabelle 3. Wandfläche zur Aufnahme des Anstrichs mit einem lösungsmittelfreien Tiefengrund grundieren. Wo erforderlich tapezieren der zu streichenden Flächen mit Malervlies auf Stoß als Streichgrundlage. Wandflächen mit Dispersionsfarbe zweifach deckend streichen. Sind in der Fläche A Tapeten, Putz oder Farbanstriche zu beseitigen, so soll das künftig durch den SHK‐Handwerker erfolgen und nicht mehr durch die Gewerkepartner. Pos. 2.8.40 Entfernen der Alttapete von den Wänden. Untergrund vollflächig von den 
Tapetenresten reinigen. Säubern des Untergrundes. Flächen malerfertig vorbereiten. Fachgerechte Entsorgung der entfernten Alttapete und besenreine Reinigung des Raumes. Das gilt gleichermaßen für das Abstemmen der alten Fliesen. Pos. 0.1.200 Abschlagen der vorhandenen Wandfliesen einschließlich Mörtelbett oder Fliesenkleber, sowie die fachgerechte Entsorgung des Bauschutts. Durch diese Vorgehensweise entfallen künftig folgende Positionen:  2.8.45 Vorbereitung bestehender Fliesenfläche zur Aufbereitung als Malerfläche  2.8.47 Filzputz als zweilagiger Kalkzementputz für Anstrich malerfertig erstellen Diese Positionen sind nun in der 2.3.160 des Fliesenlegers enthalten (Gesamtfläche aufarbeiten bis Q2) und in der Position 2.8.50 ff. des Malers (Neue Malerfläche in der entsprechenden Oberflächengüte herstellen) Um nun bei den SHK+ Handwerkern keine Fehlkalkulation zu verursachen, haben wir folgende Positionen angehoben:  2.8.50 bis 2.8.175 jeweils um 28,00 € (zum Ausgleich der o.g. entfallenden Positionen) Um Missverständnisse bei der Auftragsausführung zu vermeiden empfehlen wir, die veränderte Vorgehensweise im Vorfeld mit Ihren SUB‐Unternehmern abzustimmen. Wir haben verschiedene Musterangebote verglichen. Diese führen zu folgender Ergebnissen: 
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Sanitär: unverändert, nur die Preispflege der Materialien hinter der Wand Fliesenarbeiten: ca. 4‐5 % günstiger (Trotz dass Fliesenleger nun auch die Malerfläche auf Q2 bringt) Maurer und Trockenbauarbeiten: ca. 17% teurer Malerarbeiten: ca. 10% günstiger (Fliesenleger arbeitet die gesamte Fläche auf Q2 auf) Elektro: ca. 10% günstiger Alles in allem ist unser Musterbeleg um ca. 2‐3 % teurer. Achtung: die Positions‐ und Preisänderung hat auch Auswirkung auf schwebende Vorgänge. Diese führen zu preislichen und textlichen Abweichungen. Im Folgenden haben wir die maßgeblichen Veränderungen in einzelnen Positionen, bzw. die gravierendsten Abweichungen neuer Preise von den alten Preisen der jeweiligen Position, dokumentiert. Grundsätzlich haben wir nach vielfachem Feedback vor allem darauf geachtet, die Relationen der einzelnen Gewerke innerhalb eines Angebotes gleichmäßiger zu gewichten. Für Fragen und Anregungen stehen wir jederzeit unter support@go‐my‐way.de zur Verfügung. Formeln: Berechnungsbeispiel: Raum 2x2x2,5, Türe 2x1, Fliesenhöhe alt umlaufend 1,8 , Fliesenhöhe neu umlaufend 1,5. Auf den Abzug von Fensteröffnungen bei Putz und Fliesenarbeiten wurde verzichtet, da neben dem Abzug für die Fensteröffnung die Fensterlaibung hinzugerechnet wird. Das gleicht sich weitestgehend aus. Berechnung der alten Flächen (F59 spezial) 1. Berechnung der Fläche oberhalb der alten Fliesen (A) a. Für den Fliesenleger und Putzer (Türen in diesem Bereich werden abgezogen) i. A = (a + b) 2 x (h‐h fl‐alt ) ‐ (h türe ./. h fl‐alt ) x b türe wenn Ergebnis => 0 dann subtrahieren, sonst 0 ii. Türe 2,00 ist höher als Fliesen 1,80 (2+2)2 x (2,5‐1,8) ‐ (2‐1,8)x1 = 5,4 qm b. Für den Maler oberhalb der Fliesen (Alte Fläche behandeln) (Türen und in diesem Bereich werden nicht abgezogen) i. (a + b) 2 x (h‐h fl‐alt ) ii. Türe 2,00 ist höher als Fliesen 1,80 (2+2)2 x (2,5‐1,8) = 5,6 qm 2. Berechnung der Fläche der alten Fliesen (B) a. Für den Fliesenleger und Putzer (Türen in diesem Bereich werden abgezogen) i. (a + b) 2 x h fl‐alt ‐ (b türe x h fl‐alt) ii. Türe 2,00 ist höher als Fliesen 1,80 (2+2)2 x 1,8 ‐ (1x1,80) = 12,6 qm Berechnung der neuen Flächen 3. Berechnung der Fläche der neuen Fliesen (C) a. Für den Fliesenleger und Putzer (Türen in diesem Bereich werden abgezogen) i. (a + b) 2 x h fl‐neu ‐ (b türe x h fl‐neu) ii. Türe 2,00 ist höher als Fliesen 1,50 (2+2)2 x 1,5 ‐ (1x1,50) = 10,5 qm 4. Berechnung der Fläche für die neue Malertechnik (A und B) a. Für den Maler (Türen in diesem Bereich werden nicht abgezogen) i. (a + b) 2 x h – (a+b)2 x h fl‐neu ii. Türe 2,00 ist höher als Fliesen 1,20 (2+2)2 x 2,5 – (2+2)2 x 1,5 = 8 qm 
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