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Die Zukunft von Führung – Wie soll zeitgemäße Führung gedacht

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Leadership Symposium für DoktorandInnen
27. & 28.11.2014 in Berlin
LEAD | Mercator Capacity Building Center for Leadership & Advocacy und die Peter-CurtiusStiftung laden ein mit Doktorandinnen und Doktoranden sowie Führungskräften aus der Praxis
zu diskutieren über:
Die Zukunft von Führung – Wie soll zeitgemäße Führung
gedacht und praktiziert werden?
Barbara Kellerman, Professorin an der Harvard University, vertritt in ihrem Buch „The End of
Leadership“ die These, dass Macht und Autorität, Führungsprinzipien des 20. Jahrhunderts,
ausgedient hätten. Stattdessen müsse es Führungskräfte heute um Einflussnahme
(„followership“) gehen, wenn sie etwas bewegen wollen.
Vor dem Hintergrund wachsender Vernetzung, ein wachsenden Anzahl von Anspruchsgruppen,
Digitalisierung und Beschleunigung, werden Führungsparadigmen wie „command and control“
auf den Prüfstand gestellt. Mit autoritären Anweisungen lässt sich ein differenziertes und
komplexes Feld kaum steuern. Auch in neuen Organisationsformen, die sich zur Anpassung an
veränderte Bedingungen im Umfeld herausgebildet haben, braucht es ein neues Führungsverständnis und neue Praktiken.
Das Symposium hat zum Ziel, in einem Wissenschafts-Praxis Dialog sowohl mit einer Gruppe
von ausgewählten und interdisziplinär zusammengesetzten Doktorandinnen und Doktoranden
als auch mit Führungskräften aus der Praxis der Frage nachzugehen, wie zeitgemäße Führung
heute gedacht und praktiziert werden sollte.
Wir möchten NachwuchsforscherInnen eine Plattform bieten, sich an einem Diskurs über
Führung im 21. Jahrhundert zu beteiligen: Vor welchen Herausforderungen stehen
Führungskräfte heute? Welche Handlungsoptionen haben sie und welche Führungspraktiken
sind zeitgemäß? Wie müssen Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen zusammengeführt
werden, um der Komplexität von Führung gerecht zu werden?
Im Fokus des Symposiums steht ein Wissenschafts-Praxis-Austausch, der den DoktorandInnen
die Möglichkeit bietet, ihre Ansätze oder (ersten) Ergebnisse mit Führungskräften aus der
Praxis zu diskutieren, daraus weitere Erkenntnisse für ihre Forschungen zu ziehen und neue
Impulse aus der Forschung in die Praxis weiterzugeben.
Die Forschungsarbeiten können sich in einem Themenspektrum folgender Fragen bewegen:
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Welche Führungsansätze haben sich empirisch in einem komplexen Umfeld bewährt?
Was bedeutet es für Führungskräfte, in neuen, z.B. netzwerkartigen
Organisationsformen, zu führen?
Wie gelingt es, Beschäftigte mit heterogenen Interessen und Bedürfnissen zu führen
und ausreichend Kohäsion herzustellen (Diversity)?
Inwiefern müssen Karrierewege und –anforderungen an neue Herausforderungen
angepasst werden?
Wie gelingt es Führungskräften Organisationsstrukturen zu schaffen, die flexibel genug
für Adaption und robust genug für Stabilität sind?
Welche Rolle spielt der Public Value in der Unternehmensführung?
Warum sollten sich Unternehmen zu ihrem Gemeinwohlbeitrag (Public Value) Gedanken
machen?
Welche Schnittstellen braucht es zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, um bei
der Lösung gesellschaftlicher Probleme in Führung zu gehen?
Welche neuen Governance-Modelle haben sich bewährt, um organisations- oder
sektorübergreifend gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen?
Ablauf und Organisatorisches
Das Doktorandensymposium verfolgt einen sehr interaktiven Ansatz. Das Programm besteht
aus mehreren Themenworkshops, in denen einzelne Ansätze intensiv diskutiert werden können.
In einer abschließenden Paneldiskussion mit Führungskräften aus verschiedenen Sektoren
werden die Ergebnisse des zweitägigen Symposiums aufgegriffen und mit Blick auf die Praxis
reflektiert.
Seitens der Praxis sind folgende Führungskräfte bereits angefragt:
Dr. Tilmann Knoll, Leiter Führungskräfteentwicklung bei der Axel Springer AG, Margarete
Koppers, Vizepräsidentin der Berliner Polizei (beide zugesagt), Prof. Dr. Rita Süssmuth,
Bundestagspräsidentin a.D. (angefragt).
Seitens der Wissenschaft konnten wir bereits führende Wissenschaftler aus der
Führungsforschung gewinnen: Prof. Dr. Georg Schreyögg, Professor für Organisation und
Führung an der Freien Universität Berlin und Prof. Dr. Timo Meynhardt, Managing Director
des Center for Leadership & Values in Society an der Universität St. Gallen sowie Professor für
Management an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Prof. Dr. Claudia Peus, Professorin
für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement an der TU München sowie Vice Dean
of Executive Education der TUM School of Management. Angefragt ist zudem Prof. Dr.
Isabelle Welpe, Professorin für Strategie und Organisation an der Technischen Universität
München. Um den intensiven Austausch zu gewährleisten, möchten wir die TeilnehmerInnen-Zahl auf 1520 DoktorandInnen beschränken.
Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei, Anreise- und Übernachtungskosten können mit
180€ p.P. bezuschusst werden.
Bewerbung
Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Dokumenten
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Kurzes Motivationsschreiben (max. 1 Seite)
Projektskizze der Dissertation (1-2 Seiten)
Lebenslauf
bis zum 15.10.2014 unter
http://www.le-ad.de/de/ResearchDiscourse/DoktorandenSymposium.htm
(Eingabemaske)
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Dr. Philine Erfurt Sandhu
Programmleiterin Leadership Research
philine.erfurtsandhu@le-ad.de
Tel.: +49 (0)30 921 02 850
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Bildung
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