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18/2014 16. bis 31. Oktober Adligenswil – Meggen – Udligenswil
Unsere Firmandinnen
und Firmanden
2
Luzern – Schweiz – Welt / Thema
Aus der Kirche
Luzern
Universität Luzern
14 Luzerner Studienabschlüsse
Am 19. September wurden an der
Theologischen Fakultät 23 Bachelorund 12 Masterdiplome sowie 1 Doktoratsurkunde übergeben. Die Diplomierten aus dem Kanton Luzern:
Bachelor Theologie: Aline Bachmann,
Sempach Stadt; Dominique Baudry,
Luzern; Karin Reinmüller, Luzern; Mario Stöckli, Menznau; Christa Vogt, Luzern. Master Theologie: Anton Caluzi,
Kriens; Christian Jäggi, Meggen; Katarina Rychlá, Kastanienbaum; Ursula
Schwegler, Luzern; Nedjeljka Spangenberg-Pavlovic, Meggen. Bachelor Religionspädagogik: Jonas Hochstrasser,
Luzern; Robert Pally, Sempach; Peter
Steiner, Hohenrain.
Bruder-Klaus-Gedenkjahr 2017
«Mehr Ranft» im Jubiläumsjahr
So ein Witz!
Der Geburtstag von Niklaus von Flüe
jährt sich 2017 zum 600. Mal. Das Gedenkjahr steht unter dem Leitmotiv
«Mehr Ranft». Ein erstes Projekt startet bereits 2015 unter dem Titel
«Mehr zu Niklaus von Flüe». Dabei
werden Obwaldner Schulklassen sowie Obwaldner Gruppen und Vereinen während zwei Jahren kostenlose
Führungen angeboten, zunächst im
Museum Bruder Klaus Sachseln, später auch im Flüeli-Ranft. Ein weiteres
Kernprojekt ist die «Ausstellung auf
Rädern», die ab 2016 in der ganzen
Schweiz über das Leben und Wirken
von Bruder Klaus informieren soll.
Der Trägerverein bietet sich auch als
Plattform für Projekte Dritter an. Für
Interessierte wird eine Informationsveranstaltung durchgeführt, die am
21. Oktober im Pfarreiheim Sachseln
stattfindet.
www.mehr-ranft.ch
Ein Mensch im Gespräch mit
Gott: «Stimmt es, Gott, dass für
dich eine Million Jahre wie ein
Augenblick sind?» Gott: «Ja!»
«Und stimmt es, Gott, dass für
dich eine Million Franken wie ein
Fünfräppler sind?» Gott: «Ja!»
«Ach bitte, Gott, schenk mir doch
einen Fünfräppler!» Gott: «Gerne,
warte einen Augenblick …»
Flüeli-Ranft.
Bild: Gregor Gander
Ausstellung «Schleier und Entschleierung» in Luzern
Welches Kopftuch darf es denn sein?
Die Ausstellung «Schleier und Entschleierung» im Zentrum «MaiHof»
in Luzern wirft einen differenzierten
Blick auf ein in der letzten Zeit viel
diskutiertes Kleidungsstück.
Kopftuch und Schleier sind längst ein
Politikum. Man ist pauschal dafür
oder dagegen, was der Vielfalt der
Motive, einen Schleier zu tragen,
kaum gerecht wird. Die in der Westschweiz entstandene Ausstellung
«Schleier und Entschleierung –
Kunstgeschichte, Erscheinung und
Deutung» erzählt die faszinierende
Geschichte dieses Kleidungsstücks.
gleitprogramm an. Für die an diesem
Programm beteiligten Personen steht
auch die Förderung von Toleranz
und gegenseitigem Verständnis im
Zentrum. «Wenn in unserer Gesellschaft Ordensfrauen mit Schleier
toleriert werden, dann müsste diese
Toleranz auch Musliminnen entgegengebracht werden», erwartet die
Ausstellung «Schleier und Entschleierung»,
Zentrum «MaiHof» Luzern, Weggismattstr. 9,
28.10.–16.11., täglich geöffnet von 14–18 Uhr
(ausser 3.–5.11. und 14.11.), Eintritt frei
Öffentliche Führungen für Einzelpersonen am
Do, 30.10., 19.30 Uhr; Do, 6.11., 18.30 Uhr;
Sa, 8.11., 14 und 16 Uhr; So, 9.11., 11.30
Uhr; Mo, 10.11., 15 und 17 Uhr; Sa, 15.11.,
14 und 16 Uhr. Kosten Fr. 5.–; Gruppen bis
ca. 20 Personen Fr. 100.–; ermässigt Fr. 60.–.
Auskunft bei Andreas Tunger, Univers. Luzern,
andreas.tunger@unilu.ch, 041 229 56 00
Diskussion mit Ordensfrau
Ergänzend zur Ausstellung bieten
verschiedenste Luzerner Organisationen zusammen ein vielfältiges Be-
Dominikanerin und ehemalige Fernsehmoderatorin Ingrid Grave. «Diese
Toleranz zu fördern, dazu dienen
Kontakte, Gespräche zwischen Religionen und Kulturen – und eben auch
diese Ausstellung, die Aufklärungsarbeit leistet.»
pd
Das Kopftuch: Es gibt viele Motive,
eines zu tragen.
Bilder: pd
Diskussion mit Schwester Ingrid Grave und
der Muslimin Alisha-Karin Bissig zum Thema
«Schleier – nur ein Stück Stoff?», Do, 30.10.,
20.15 Uhr, Zentrum «MaiHof»
Meggen – Udligenswil
3
«Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.»
Firmung in Meggen und Udligenswil
Nedjeljka Spangenberg ist
Religionspädagogin RPI und
Firmverantwortliche in Meggen.
Das Sakrament der Firmung hängt
eng zusammen mit der Taufe. In der
Taufe sind wir aufgenommen in die
Gemeinschaft der Gläubigen und
durch die Firmung wird diese Verbundenheit mit Gott und der Glaubensgemeinschaft noch einmal
durch den Heiligen Geist bestärkt.
Es ist eine Stärkung für das Leben.
die Firmandinnen und Firmanden
eingeladen, das Pfarreileben mit ihren Fähigkeiten verantwortungsvoll
mitzugestalten.
Aus Meggen
Ambach Yannic; Baldauf Vincent; De
Col Cedric; Eberli Cheyenne; Gross
Martin; Happel Julia; Kobler Flurina;
Kühne Valentina; Maeder Niels;
Meyer Sarah; Mohler Luisa; Muggli
Andrea; Müller Stefanie; Munoz Nico;
Palmas Giuliano; Reinhard Fabio;
Rinert Flavia; Schürmann Aurelia;
Schwarz Elisabeth; Stadler Alexandra;
Studer Lea; Tagarroso Vitor; Trüeb
Daniel; Walker Nora; Wirz Alina;
Wyser Sylvan; Zürcher Marc.
Beim Empfang des Sakraments
zeichnet der Bischof oder sein Vertreter mit dem Chrisam-Öl ein Kreuzzeichen auf die Stirn und spricht: «Sei
besiegelt durch die Gabe Gottes, den
Heiligen Geist.» Dem entspricht auch
die Bedeutung des Wortes «Firmung»
(lat. «confirmare»): bestärken, festmachen, bestätigen.
Die Firmung erfolgt bei uns im Alter
von 18 Jahren, weil die jungen Menschen aus freiem, persönlichem Entscheid heraus die Verbundenheit mit
der kirchlichen Gemeinschaft bejahen sollen. Mit der Kraft des Geistes
Gottes sollen sie als mündige Christinnen und Christen ihren Platz in
der Gesellschaft und im Glauben finden. Als junge Erwachsene machen
sie die Erfahrung, dass die Menschen
in der Pfarrei hinter ihnen stehen,
und sie spüren, dass Gottes Geist sie
trägt und begleitet. Schliesslich sind
Folgende Jugendliche haben sich gemeinsam auf die Firmung 2014 vorbereitet:
Aus Udligenswil
Albasini Luana; Arnold Sandra; Bitzi
Pia; Gisler Svenja; Halter Robin;
Kathriner Fabio; Le Guillou Kilian;
Müller Raffael; Schmid Daniel; Seiler
Lara; Studer Alex; Zemp Lukas.
Abt Christian Meyer.
Die Firmandinnen und Firmanden
aus Meggen und Udligenswil werden
von Abt Christian Meyer aus Engelberg am 25. und 26. Oktober gefirmt.
In Udligenswil findet der Firmungsgottesdienst am Samstag um 17.00
Uhr statt und in Meggen am Sonntag
um 10.00 Uhr.
Nedjeljka Spangenberg
4
Adligenswil – Meggen – Udligenswil
Pastoralraum
aktuell
Der Termin für die offizielle Errichtung des Pastoralraumes steht. Am
Pfingstsonntag, 24. Mai 2015 hat Bischof Felix Gmür zugesagt, dass er
den Pastoralraum meggerwald pfarreien offiziell errichten wird. Der Gottesdienst findet um 10.00 in der Piuskirche Meggen statt.
࡯ Adlige aktuell
ErntedankFamiliengottesdienst
Am Sonntag, 19. Oktober um 9.30 feiern wir in der Martinskirche einen
Familiengottesdienst mit Eucharistie.
Man darf sich wieder auf eine wunderschön geschmückte Kirche freuen. Zum Apéro im Anschluss an den
Gottesdienst sind Sie alle herzlich
eingeladen!
Chinderfiir – Wir danken für die
Schätze aus der Natur
Herzliche Einladung für Kinder vom
Kindergarten bis und mit 3. Klasse.
Der Gottesdienst beginnt in der Martinskirche. Nach einer kurzen Einstimmung im Gemeindegottesdienst
wechseln die Kinder zur eigenen Feier in die Aula Dorfschulhaus 2.
Datum: Sonntag, 26. Oktober
Zeit: 9.30
Ort: Martinskirche und anschliessend Aula Dorfschulhaus 2
Frauenbund
Himmlischer Lichterglanz
Was wäre Weihnachten ohne all die
glänzenden Lichter! An diesem Kursabend stellen Sie eine schön verzierte
«Lichtersäule» her, welche Sie als Dekoration auf Ihren Tisch legen können.
Datum: Dienstag, 18. November
Zeit: 18.30–ca. 22.00
Ort: Dorfschulhaus 2, Adligenswil,
Handarbeit 1. OG
Leitung: Marianne Zgraggen,
Buchrain, Handarbeitslehrerin
Kosten: Fr. 75.– Mitglieder, Fr. 95.–
Nichtmitglieder, inkl. Material
Anmeldung: bis 3. November bei
Esther Korner, 041 370 89 49
mail@frauenbund-adligenswil.ch
Ludothek
Spielnacht
Gesellschaftsspiel oder eine Runde
Billard? Einfach nur spielen, was das
Herz begehrt! Wir laden Sie herzlich
zu unserer Spielnacht ein. Wir vom
Ludoteam freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme, spannende Spiele
und einen unterhaltsamen Abend.
Stossen Sie mit uns bei dieser Gelegenheit auf das 25-Jahr-Jubiläum an.
Datum: Freitag, 17. Oktober
Zeit: ab 19.30
Ort: UG Zentrum Teufmatt
www.ludo-adligenswil.ch
Aktives Alter Adligenswil
Schacherseppliweg
Zu Ehren des bekannten Jodlers Ruedi Rymann hat die Gemeinde Giswil
den Schacherseppli-Erlebnisweg erstellt. Auf dem Lauibachdamm folgen wir den verschiedenen Stationen
und erhalten so Einblick in das Wirken des legendären Jodlers, Wildhüters und Naturfreundes. Die
Marschzeit beträgt ca. 2½ Std. Keine
Auf- und Abstiege, keine besonderen
Schwierigkeiten. Dem Wetter entsprechende Kleidung anziehen.
Datum: Dienstag, 28. Oktober
Treffpunkt und Zeit:
Adligenswil Dorf, 7.55
Ankunft Adligenswil: ca. 16.16
Verpflegung: aus dem Rucksack,
Kaffeehalt am Schluss der
Wanderung
Kosten: Halbtax ca. Fr. 11.–,
plus Fr. 3.–
Anmeldung: bis 26. Oktober an
Robert Meier, 041 370 15 59,
079 454 41 94
Mittagstisch
Jeden Donnerstag treffen sich Senioren und Seniorinnen zum Mittagessen. Der Zugang ist altersgerecht, ein
Lift ist vorhanden. Die Zutaten zu un-
Adligenswil – Meggen
seren Menüs werden von unserem
Küchenteam frisch eingekauft und
zubereitet. Das Vier-Gang-Menü besteht aus Suppe, Salat, Hauptgang
und Dessert. Most, Mineralwasser
und Brunnenwasser sind gratis.
Kosten: Fr. 10.–
Datum: Donnerstag, 23. und
30. Oktober
Zeit: 12.00
Ort: kleiner Mehrzwecksaal, 1. OG
im Zentrum Teufmatt
Gamers Night
Mütter-/Väterberatung
Für SchülerInnen der 5. und 6. Klasse
Ausflug
Datum: Mittwoch, 29. Oktober
Zeit: 14.00–17.00
Treffpunkt: Arena
Datum: Donnerstag, 30. Oktober
Zeit: 14.00–17.00
Ort: Haus «Alte Post»,
Udligenswilerstrasse 3
Voranmeldung: jeweils vormittags
Erna Stocker, 041 208 73 41
࡯ Meggen aktuell
Bibelrunde
Datum: Dienstag, 21. Oktober
Zeit: 17.30–19.00
Ort: Sitzungszimmer am Dorfplatz 1
(Zugang über Lift)
Leitung: Jeannette Emmenegger
Mrvik, Pastoralassistentin
Chinderfiir
Datum: Samstag, 25. Oktober
Zeit: 18.00
Ort: Theresienkapelle
Thema: Die Schwachen schützen
(Bienenkönigin)
GamersPoint
Datum: Sonntag, 19. Oktober
Zeit: 13.00–19.00
Ort: Jugendräume
Datum: Samstag/Sonntag,
25./26. Oktober (mit Schlafsack)
Zeit: Samstag ab 17.00
Ort: Jugendräume
Anmeldung: erforderlich
Kontakt: Dave Büttler, 078 806 51 71
oder dave@mondmil.ch
Jugendarbeit Pfarrei
St. Pius zusammen mit JAM
5
Und last, but not least herzlichen
Dank allen Mitarbeitenden, die am
Stand informierten und verkauften.
Gemeinsam wurde es zu einem gelungenen Anlass.
Und wer uns an der Kilbi verpasst
hat, wird uns am Weihnachtsmarkt
am 29.11. antreffen. Da sind wir wieder vor Ort und verkaufen Karten,
Strickwaren, Weihnachtskonfitüren
und Adventsgestecke.
Margrit Trüeb-Lötscher,
mission meggen
Frauennetz
Chilbi-Dank
mission meggen
Chilbi-Dank
Die Chilbi fand an einem herrlichen
Herbstweekend statt und lockte viele
Besucherinnen und Besucher an.
mission meggen durfte für Fr. 3400.–
Waren verkaufen. Einen wichtigen
Beitrag zu diesem schönen Ergebnis
trug der Backwarenverkauf bei. Die
Backwaren an unserem Stand sind
bekannt und beliebt, und wir konnten alle gespendeten Kuchen, Zöpfe
und Kleingebäcke gut verkaufen.
Ein ganz grosses Dankeschön allen
Bäckerinnen, die viel zum gelungenen Verkauf beigetragen haben.
Danken möchte ich auch allen Gönnerinnen und Gönnern, die mit dem
Kauf von Karten, Strickwaren und
Backwaren unser Engagement unterstützen.
Erneut konnten wir dieses Jahr an
unserem Marktstand ein vielfältiges
Sortiment präsentieren. Grosszügige
Megger spendeten Früchte, Beeren,
Gemüse, Eier, Eingemachtes und
Backwaren wie Zöpfe und Brötchen.
Die Auslage am Blumenstand leuchtete in den verschiedensten Herbstfarben. Die Gestecke und Sträusse,
welche am Vortag von geschickten
Frauenhänden kreiert wurden, fanden reissenden Absatz. Unter www.
frauennetz.ch finden Sie tolle Bilder
davon.
Nach dem Abräumen des Marktstandes wurde der Bücherverkauf eingerichtet. Wie jedes Jahr verweilten viele Chilbi-Besucher an unserem Stand
und schleppten frohgelaunt ihre gefüllten Taschen nach Hause. Lustige
Kinderbücher, tolle Krimis, lehrreiche Reiseführer, schöne Bildbände,
spannende DVDs fanden neue Besitzer.
6
Meggen – Udligenswil
Der Erlös der Frauennetz.MeggenVerkaufsstände geht vollumfänglich
ans Blindenheim Horw.
Herzlichen Dank Ihnen allen für die
tolle Unterstützung.
Susanne Pangerl,
Frauennetz Meggen
Lebkuchenhüsli verzieren
Die Kinder verzieren selbständig
oder mit Ihrer Begleitung ein Lebkuchenhüsli.
Datum: Samstag, 8. November
Zeit: 10.00–11.30 oder 13.30–15.00
Ort: Pfarreiheim
Kosten: Fr. 15.–/Mitglieder Fr. 10.–
Anmeldung: bis 25. Oktober an
www.frauennetz.ch
MaPaKi
Generalversammlung
Datum: Mittwoch, 22. Oktober
Zeit: 20.00
Ort: Restaurant Schlössli
Anmeldung: bis 20. Oktober an
andrea.buehler@mapaki.ch
Kinderdisco
Jedes Kind freut sich, tolle Musik zu
hören und dazu zu tanzen oder Popcorn zu schlemmen und mit anderen
etwas zu trinken. Für Kinder ab 3 bis
max. 7 Jahre in Begleitung.
Datum: Samstag, 25. Oktober
Zeit: 14.30–16.30
Ort: Jugendtreff Arena
Kontakt:
samantha.murpf@mapaki.ch
Krabbeltreff/Kontaktzmorge
Ideal für junge Eltern, um Kontakt zu
knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.
Datum: Mittwoch, 29. Oktober
Zeit: ab 9.00–10.45
Ort: Pfarreiheim
Kosten: Fr. 5.– pro Familie
Information: Zita Barmettler,
041 240 32 64 oder
zita.barmettler@mapaki.ch
SGF
࡯ Uedlige aktuell
«Hakuna Matata»
Lottoplausch
Lassen Sie sich vom Lotto-Fieber anstecken. Es warten tolle Preise auf Sie!
Datum: Freitag, 24. Oktober
Zeit: 14.00
Ort: Pfarreiheim
Kosten: Fr. 5.–
Auskunft: Claudia von Ah,
041 377 53 68 oder
cvonah@sgfmeggen.ch
SGF Wölchli
Aufgepasst, Seniorinnen und Senioren mit Freude am Singen! Alle zwei
Wochen treffen sich in Meggen Singbegeisterte zum gemeinsamen Singen. Die Atmosphäre ist ungezwungen, Freude am Singen genügt. Haben Sie Lust mitzumachen? Dann
melden Sie sich bei Frau Jann oder
kommen einfach vorbei.
Daten: 20. Oktober, 3. und
17. November, 1. und 15. Dezember
Ort: Probelokal des Gemeindehauses
Meggen
Zeit: montags 14.00–15.00
Kontakt: Frau Jann, 041 370 63 79
Spielabend für Kinder
ab Schulalter
Wir spielen verschiedene Geister-,
Hexen- und Zaubererspiele.
Datum: Freitag, 31. Oktober
Zeit: 18.30–20.00
Ort: grosses Sitzungszimmer neben
der Ludothek
Kontakt: Nathalie Rütter, 041 378 02 63,
ludothek@sgfmeggen.ch
Ein afrikanisches Sprichwort haben
die FirmandInnen 2014 für ihre Firmung gewählt. Es bedeutet «Alles in
bester Ordnung». Als Firmspender
begrüssen wir Abt Christian vom
Kloster Engelberg und dürfen uns
überraschen lassen, was er den Jungen (und allen anderen) zu diesem
Thema mit auf den Weg gibt. Musikalisch wirkt im Gottesdienst die Formation M’Ghadi mit: acht junge
Männer, die ihren ersten gemeinsamen Auftritt zu Beginn der Sommerferien auf dem Kirchenplatz hatten.
Die Firmung ist ein grosses Fest für
die ganze Pfarrei. Ich lade alle sehr
herzlich zur Teilnahme ein. Tragen
und unterstützen wir die zwölf jungen Frauen und Männer durch Anteilnahme und unser Gebet. Nach
dem Gottesdienst ist Apéro und spielt
die Feldmusik (bei passendem Wetter). Beachten Sie auch Seite 3 des
Pfarreiblattes.
Patrick Wirges
Datum: Samstag, 25. Oktober
Zeit: 17.00 Uhr
Ort: Oswaldkirche und Pfarreizentrum
Kein Pfarreigottesdienst am Sonntag!
Adligenswil – Meggen – Udligenswil
Jubla Uedlige
So lebten die Wikinger
Es war im August. Im kleinen Dörfchen Udligenswil war es wieder mal
ruhig, wie meistens. Doch plötzlich
schallte lautes Gebrüll vom Kirchenplatz durchs Dorf. Die Jubla Uedlige
machte sich als Wikinger für das
Sommerlager 2014 bereit! Flaggen
wurden bemalt, Schwerter wurden
geschliffen, Helme aufgesetzt. Am
nächsten Tag sollte es auf Raubzug
nach England gehen …
und verwöhnen. Bestimmt hast auch
du ein feines Lieblingsmenü, mit
dem wir unsere Gäste überraschen
können!
Unser Team freut sich über deine Hilfe − sei es beim Einkaufen, Kochen,
Tischdecken, Servieren, Aufräumen
oder Plaudern mit den Mittagstischlern aus unserem Dorf. Es ist ein kleiner Einsatz mit grosser Wirkung einmal im Monat.
7
࡯ Megger Chronik
Taufen
27.9. Lucien Gjoni
28.9. Elodie Ebstein, Frederik
Happel, Julius Lanz,
Aurelius Lanz
Heimgegangen ins Leben
Probieren geht über Studieren!
Melde dich bei Monika Huber,
041 371 11 59.
Achtung!
An-/Abmeldungen für den Mittagstisch werden neu im Pfarreisekretariat, Reni Müller, 041 371 02 20 entgegengenommen.
Was die Jubla erlebte, erzählt sie
beim Lagerrückblick. Dazu ist Jung
und Alt herzlich eingeladen: Teilnehmende, Eltern und alle Interessierten. Bis dann!
Datum: Samstag, 18. Oktober
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Pfarreisaal
Frauengemeinschaft
Mach mit beim Mittagstisch!
Bist du auf der Suche nach einer
sinnvollen Aufgabe, die erst noch
Spass macht? Möchtest du dich mit
Herz und Hand engagieren und etwas für die Gemeinschaft tun?
Der offene Mittagstisch der Frauengemeinschaft Udligenswil ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.
Einmal im Monat immer an einem
Donnerstag lassen sich zwischen
40 und 70 Uedligerinnen und Uedliger im Pfarreisaal von freiwilligen
Helferinnen und Helfern bekochen
17.9. Luise Leupi-Pfrunder, Jg. 1932,
Schönblickhöhe 3
Kollekten
Der nächste Termin: Donnerstag, 23.
Oktober um 12.00 Uhr im Pfarreisaal.
An-/Abmeldungen bitte bis Dienstag
vorher.
20.9. Inländische Mission
21.9. Caritas, «Irak»
28.9. Diözesanes Opfer für
finanzielle Härtefälle
30.9. Kirche in Not
࡯ Adliger Chronik
࡯ Uedliger Chronik
Taufe
Taufe
12.10. Liana Maria Zitta
5.10. Luis Emil Ulrich
12.10. Livio Wespi
Kollekten
21.9. Zelt der Völker
in Bethlehem
28.9. Diözesanes Opfer für
finanzielle Härtefälle
434.25
600.—
437.60
279.—
Kollekten
434.60
134.55
21.9. Inländische Mission
226.25
28.9. Diözesanes Opfer
für finanzielle Härtefälle 85.60
8
Gottesdienste Adligenswil – Meggen – Udligenswil
Gedächtnisse/Jahrzeiten
࡯ Adligenswil
19. Oktober, 19.30
Kapelle St. Jost, Dottenberg
Jzt. für Robert Geisseler-Gwerder
Jzt. für Rosa Geisseler-Gwerder
࡯ Meggen
18. Oktober, 18.00
Jzt. für Familie Sigrist, Schwerzi
Jzt. für Hans und Margrith ZurkirchenMathis
Jzt. für Hildi Haffner-Bader und Peter
Haffner-Wettstein
Jzt. für Josef Müller-Kost
Jzt. für Heinz Bauer
25. Oktober, 18.00
Dreissigster für Louise Leupi-Pfrunder
Jzt. für Josef und Magdalena HoferWagner
Jzt. für Theo und Anna Jenny-Murer
Jzt. für Elisabeth und Karl SigristHofer
Jzt. für Angela Frye-Sigrist
Trauung
Meggen
18. Oktober, 15.00
Brautpaar Marius Louw und
Natascha Burch in der Piuskirche
Taufen
19. Oktober, 11.00
Taufe von Oona Porter
in der Oswaldkirche
࡯ Adligenswil
࡯ Meggen
࡯ Udligenswil
Freitag, 17. Oktober
࡯ 14.00 Rosenkranzgebet in der Martinskirche
Samstag, 18. Oktober
࡯ 18.00 Erntedankgottesdienst mit Eucharistie in der Magdalenenkirche
(Hanspeter Wasmer, Pfarrer und Bäuerinnen)
Sonntag, 19. Oktober
29. Sonntag im Jahreskreis
࡯ 9.30 Familiengottesdienst mit Eucharistie zum Erntedank in der
Martinskirche (Tobias Häner, Vikar, Agnes Kehrli, Religionspädagogin und 5.-KlässlerInnen)
࡯ 9.30 Gottesdienst mit Kommunionfeier in der Oswaldkirche
(Patrick Wirges, Pastoralassistent)
࡯ 10.45 Erntedankgottesdienst mit Eucharistie in der Piuskirche
(Hanspeter Wasmer, Pfarrer und Bäuerinnen), anschliessend
Apéro
࡯ 19.30 Eucharistiefeier in der Kapelle St. Jost, Dottenberg
(Hanspeter Wasmer, Pfarradministrator)
Dienstag, 21. Oktober
࡯ 8.30 Rosenkranzgebet in der Muttergotteskapelle
࡯ 9.00 Gottesdienst mit Kommunionfeier in der Muttergotteskapelle
࡯ 9.00 Gottesdienst mit Kommunionfeier in der Oswaldkirche
Mittwoch, 22. Oktober
࡯ 8.00 Rosenkranzgebet für Berufungen in der Theresienkapelle
࡯ 8.30 Rosenkranzgebet in der Martinskirche
࡯ 9.00 Eucharistiefeier in der Martinskirche
࡯ 9.00 Eucharistiefeier in der Theresienkapelle
Freitag, 24. Oktober
࡯ 14.00 Rosenkranzgebet in der Martinskirche
Samstag, 25. Oktober
࡯ 17.00 «Hakuna Matata» – Firmung in der Oswaldkirche
(Abt Christian Meyer und Pastoralassistent Patrick Wirges)
Musik: M’Ghadi. Anschl. Apéro, es spielt die Feldmusik
࡯ 18.00 Chinderfiir in der Theresienkapelle
࡯ 18.00 Eucharistiefeier in der Magdalenenkirche (Tobias Häner, Vikar)
26. Oktober, 10.30
Taufe von Johanna Arya Schenk
in der Oswaldkirche
Kollekten
Beichtgelegenheit
26. Oktober, 10.45
Taufe von Aurora Angela Duss
in der Martinskirche
19.10. Stiftung St. Jost, Dottenberg
26.10. Ärzte ohne Grenzen
«Kampf gegen Ebola»
Nach Vereinbarung! Wenden Sie sich
bitte an das Pfarramt.
Gottesdienste Adligenswil – Meggen – Udligenswil
Sonntag, 26. Oktober
30. Sonntag im Jahreskreis
࡯ 9.30 Eucharistiefeier in der Martinskirche (Benno Graf, Kaplan)
࡯ 9.30 Chinderfiir, Beginn in der Martinskirche
࡯ 9.30 kein Gottesdienst in der Oswaldkirche
࡯ 10.45 Firmung: Eucharistiefeier in der Piuskirche (Abt Christian Meyer
und Pfarrer Hanspeter Wasmer mit Firmteam)
Dienstag, 28. Oktober
࡯ 8.30 Rosenkranzgebet in der Muttergotteskapelle
࡯ 9.00 Geburtstagsdank-Gottesdienst mit Eucharistiefeier
in der Muttergotteskapelle
࡯ 9.00 kein Gottesdienst in der Oswaldkirche
Mittwoch, 29. Oktober
࡯ 8.00 Rosenkranzgebet für Berufungen in der Theresienkapelle
࡯ 8.30 Rosenkranzgebet in der Martinskirche
࡯ 9.00 Eucharistiefeier in der Martinskirche
࡯ 9.00 Eucharistiefeier in der Theresienkapelle
9
Wichtige Adressen
Pfarramt St. Martin
Dorfweg 1, 6043 Adligenswil
Telefon 041 372 06 21
adligenswil@kpm.ch
Astrid Graber, Carmela Schluth
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
8.30–11.30 und 13.30–17.30
Donnerstagnachmittag geschlossen
Pfarramt St. Pius
Schlösslistrasse 2, 6045 Meggen
Telefon 041 377 22 36
meggen@kpm.ch
Marianne Baldauf, Karin Jeffrey
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
8.30–11.30 und 13.30–17.30
Pfarramt St. Oswald
Kirchrainstrasse 6, 6044 Udligenswil
Telefon 041 371 02 20
udligenswil@kpm.ch
Reni Müller
Öffnungszeiten:
Dienstag, 8.00–11.30
Donnerstag, 14.00–17.30
Seelsorgende
Hanspeter Wasmer, Pfarrer
Tobias Häner, Vikar
Benno Graf, Kaplan
Patrick Wirges, Pastoralassistent
Alexander Mrvik, Pastoralassistent
Jeannette Emmenegger,
Pastoralassistentin
ReligionspädagogInnen
Agnes Kehrli
Carmen Schmied
Nedjeljka Spangenberg
Redaktionsschluss
Pfarreiblatt Nr. 20
16.–30. November 2014
28. Oktober 2014
Kapelle Unserer Lieben Frau auf der Platten in Meggen.
10
Meggen – Udligenswil
Bericht von Firmand Yannic Ambach
Wie ich den Firmweg erlebte
Yannic Ambach hat für uns seine
Eindrücke vom diesjährigen Firmweg niedergeschrieben. Wir drucken diese hier ab. Sie sollen einen
kleinen Einblick geben.
Und schon steht wieder die Firmung
vor der Tür. Alle katholischen Jugendlichen aus Meggen um den Jahrgang
1996 konnten sich im Vorfeld für den
Firmweg anmelden und sich für oder
gegen die Firmung entscheiden. Am
26. Oktober findet diese in der Piuskirche in Meggen statt.
Am Anfang dieses Jahres haben sich
alle Firmanden und Firmandinnen
dreimal mit den Gruppenleitern und
unserem Pfarrer Hanspeter Wasmer
getroffen und ihnen wurde erklärt,
was sie auf dem Firmweg nun alles
erwartet.
Dann gingen wir alle zusammen ins
«Firm-Weekend» nach Engelberg.
Wir freuten uns alle riesig darauf, natürlich auch auf all das, was wir dort
lernten und mitgenommen haben,
aber auch weil unsere Vorgänger uns
erzählt haben, dass es Tradition sei,
dass es abends eine Party gäbe. Das
«Firm-Weekend» war jedenfalls ein
voller Erfolg. Wir hatten es sehr
freundschaftlich und lustig. Man sah
alte Schulfreunde aus der Primarschule, die man länger nicht gesehen
hatte, und zum ersten Mal waren
auch die Udligenswiler dabei, was es
noch interessanter machte. Man
lernte neue Personen kennen.
Wir hatten viele kleine «Workshops»
und kleine Gruppen gebildet, in denen man arbeitete. Durch den Tag,
versteht sich, am Abend gab es dann
immer ein gemütliches Beisammensein. Natürlich mit ... ganz richtig,
Party!
gebote wie «Baselstrasse», wo man in
Luzern eine Führung durch eben diese Strasse mitmachen konnte und
sehr viele Informationen und interessante Fakten zu hören und zum Teil
auch zu sehen bekam, anmelden.
Immerhin leben dort ca. 76 verschiedene Nationen miteinander, und
normal kommen schon zwei Nationen nicht gut aus. Doch diese Personen haben gelernt, miteinander
friedlich zu leben, und versuchen das
Beste aus dem Leben zu machen.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Alle haben, mehr oder weniger, das
Wochenende gut überstanden und
wir werden uns sicherlich noch lange
daran erinnern.
Wir haben das Kloster in Engelberg
besucht und durch eine knapp dreistündige Führung des Abtes von Engelberg selber einen Einblick erhalten. Es war zwar ein bisschen lang,
aber trotzdem sehr aufschlussreich.
Am letzten Tag ging’s dann ans Aufräumen. Das Aufräumen war weniger schlimm, aber die Müdigkeit!
Nicht bei allen zum Glück, aber bei
einigen.
Wir bildeten Firmgruppen, die wir
individuell wählen konnten, und ein
Leiter übernahm dann je eine Gruppe. Zudem konnte man sich für An-
Man muss sagen, das Haus, in dem
wir 2½ Tage wohnen und essen durften, war sehr modern und auch optisch sehr schön zu betrachten, vor
Nedjeljka Spangenberg erklärt den Firmweg.
Meggen – Udligenswil
11
allem das Innere. Es war wirklich eins
a +. Und dann ging’s mit dem Zug
Richtung Luzern.
Ich erinnere mich noch, dass wir
ganz am Anfang einmal in die Magdalenenkirche gegangen sind und
dort vor einigen Angehörigen laut
durch das Mikrofon unsere Ziele
oder Träume sagen durften. Vorher
hatten wir es schon geprobt. Wir hatten auch alle eine eigene Firmkerze
verziert. Danach gab es noch einen
kleinen Apéro vor der Kirche.
Einige Zeit später fingen die Kleingruppen-Treffen an. Ich war z. B. bei
Frau Spangenberg. Wir haben mit ihr
angeschaut, was die Firmung für uns
bedeuten könnte, was sie für andere
bedeutete.
Wir erhielten einen guten Einblick
und teilten auch Emotionen und Gefühle bei verschiedenen Situationen,
die mit Bildern und kleinen Texten
verständlich gemacht wurden, miteinander.
Ich weiss noch, wie wir darüber geredet haben, wie gut es uns eigentlich
geht und dass wir es alle mehr schätzen sollten, denn es gibt viele Menschen, denen es nicht so gut geht wie
den meisten von uns.
Einmal haben wir nach einer kleinen
Arbeit miteinander gegrillt und dann
gegessen. Der Chef-Grilleur schaffte
es – nach hungrigem Warten – doch,
alle Bäuche zu stopfen. Nur einer bekam fast nicht genug.
An diesem Punkt noch ein sehr grosses Dankeschön an Frau Spangenberg, auch allen anderen Gruppenleitern und unserem Pfarrer, die das
alles ermöglicht haben, aber ganz
besonders Frau Spangenberg. Sie
hatte viel Spass mit uns, war immer
gut gelaunt, immer freundlich, war
einem nie böse, half uns immer bei
Vorstellungsgottesdienst in der Magdalenenkirche.
Problemen, war immer da, wenn
man Hilfe brauchte. Eine sehr grosszügige und gutherzige Person, die einen immer zum Lachen bringen
konnte. Danke für alles! Und da glaube ich, spreche ich für alle, die bei der
Firmung dabei sind, oder sicherlich
zumindest für all jene, die bei ihr in
der Kleingruppe waren.
Nach dem letzten Treffen gab es
einen Firm-Informations-Abend, an
dem wir Jugendlichen oder Erwachsenen (man beachte: JAHRGANG
1996) unsere Firmgöttis und -gottis,
die wir selber aussuchten, und auch
Verwandte und zum Teil Eltern mitnahmen, und es gab einen Apéro vor
der Piuskirche.
Nebenbei hatten wir alle dann noch
die verschiedenen «Workshops». Wie
eben gesagt z. B. «Besichtigung der
Baselstrasse» oder Besuch der «Gassen-Chuchi», was auch sehr aufschlussreich war und wo einem viel
hangen geblieben ist.
Dann ging’s in die Kirche hinein. Der
Abt aus Engelberg war zu Besuch und
er erklärte uns, wie die Firmung ablaufen wird und wie wir mit unseren
Firmgöttis/-gottis nach vorne kommen werden.
Man konnte auch einen halben Tag
ins Altersheim Sunneziel und dort
mit den älteren Personen reden und
Erfahrungen austauschen und auch
zu Mittag essen.
Alles neigt sich langsam dem «Ende»
zu. Im «Firm-Weekend» haben wir
auch noch Gruppen für Dekoration,
Musik, Bergüssung/Dialog/Verabschiedung und Planung/Vorbereitung des Firm-Info-Abends gebildet.
Jedem wurden für die kommenden
Herbstferien «Husi» verteilt. Einige
machten sie in den Treffen fertig, andere machen sie über die Ferien.
Dann ging es zum Essen. Unser Pfarrer hat sehr fein gegrillt, für alle, die
gekommen sind. Natürlich gab es
wieder ... ganz genau, Bier und auch
Wein. Zum Dessert gab es Kuchen
und Brownies, die einige Mütter und
zum Teil auch Firmandinnen gebacken hatten.
Jetzt treffen sich alle Firmanden, Firmandinnen, Gruppenleiter und unser Pfarrer am 25. Oktober zur
«Hauptprobe» und am 26. heisst es
dann «Voll im Läbe», was unser, vielleicht nicht ganz verständliches,
Firm-Motto 2014 ist.
Yannic Ambach
12
Adligenswil – Meggen – Udligenswil
Stiftung Kapelle St. Jost auf Dottenberg
Hohe Kosten für die Sanierung
Die Kapelle St. Jost ist ein Bijou in
unserem Pastoralraum und wird
gerne besucht und auch für Hochzeiten genutzt. Von Christi Himmelfahrt bis zum Patrozinium im Dezember findet an jedem dritten
Sonntagabend auch eine Eucharistiefeier statt. Grund genug, dass wir
die Stiftung mit einem Opfer am
19. Oktober unterstützen. Warum
dies wichtig ist, schreibt Hans Meier
vom Stiftungsrat.
Die 1863 erbaute Kapelle St. Jost auf
dem Hof Unter-Dottenberg wurde
1985/86 umfassend einer Innen- und
Aussensanierung unterzogen. Die
29 Jahre gingen am Äussern der Kapelle nicht spurlos vorbei. Vor allem
der Sauerregen verursachte einen
Pilzbefall am Mauerwerk. So müssen
die Fassade mit den Sandsteinpartien
überarbeitet und das Mauerwerk neu
gestrichen werden. Damit die Bausubstanz, die Holzteile und die stark
beschädigten, aus Sandstein bestehenden Strebepfeiler und die Sockelpartie erhalten bleiben, sind die geplanten Sanierungsarbeiten unerlässlich.
Der Stiftungsrat St. Jost auf Dottenberg beschloss an seiner Sitzung vom
21. Mai, diese dringenden Sanierungsarbeiten in den Monaten August bis Oktober ausführen zu lassen.
Die Sanierung erfolgt in enger Begleitung mit der kantonalen Denkmalpflege und dem Spezialisten für Restauration Martin Hüppi von LittauLuzern.
Die Kosten für diese Sanierung belaufen sich auf Fr. 97 000.– brutto. An
diesen Aufwand bezahlt die kantonale Denkmalpflege 20 %. Der Stiftung
Das Bijou auf dem Dottenberg.
verbleibt aber ein Restbetrag von Fr.
76 000.–, den es zu finanzieren gilt.
Wir sind für jede Opfergabe und
Spende zu Gunsten dieser Sanierung
zu grossem Dank verpflichtet.
Hans Meier,
Stiftung St. Jost auf Dottenberg
Sanierungsarbeiten sind dringend.
Adligenswil – Meggen – Udligenswil
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Seelsorgeteam St. Pius sammelt Geld und Hilfsmittel für Bosnien
Flutopferhilfe
Nach der Flutkatastrophe diesen
Sommer in Osteuropa beschloss
unser Seelsorgeteam, den betroffenen Menschen vor Ort direkt zu helfen.
Unsere Religionspädagogin Nedjeljka Spangenberg hat Bezug zu Familien im Umfeld der Pfarrei von Poljaci
(Bosnien-Herzegowina). Ihnen wollten wir konkret helfen. Im Sommer
sammelten wir dafür Geld, aber auch
Hilfspakete mit Lebensmitteln und
Hygieneartikeln.
Die Solidarität der Menschen aus
den Meggerwald-Pfarreien war gross.
Insgesamt wurden 20 Pakete auf dem
Pfarramt Meggen abgegeben. Gefragt
waren Speiseöl, Konserven, Mehl,
Zucker, Teigwaren, Reis, Handgeschirrspülmittel, Waschpulver und
Hygieneartikel.
Diese Hilfsmittel konnten den Hilfebedürftigen direkt zugestellt werden.
Gleichzeitig sammelten wir Geld in
allen drei Meggerwald-Pfarreien. Daraus resultierte ein stolzer Betrag von
Aus dem gespendeten Geld wurden auch Nahrungsmittel vor Ort gekauft.
Fr. 2446.–, welcher unserer Partnerpfarrei in Bosnien überwiesen wurde. 60 Hilfspakete wurden daraus direkt vor Ort eingekauft und den bedürftigen Familien geschenkt.
Die beschenkten Familien sind überglücklich und danken den Spendern
von Herzen. Sie werden die Menschen aus den Meggerwald-Pfarreien
in ihre Gebete einschliessen.
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Luzern – Schweiz – Welt
Aus der Kirche
Schweiz
Steyler Missionare
Flüchtlinge in der Marienburg
60 syrische Flüchtlinge haben Ende
August im ehemaligen Gymnasium
Marienburg in Thal/Reineck SG ihren neuen Wohnort bezogen. Anfang
Juli hatten sich die Steyler Missionare
bereit erklärt, sie aufzunehmen. Für
ihre Betreuung ist die Vereinigung
der St. Galler Gemeindepräsidenten
(VSGP) zuständig. Die Flüchtlinge
bleiben vorerst rund eineinhalb Jahre
in der Marienburg, bevor sie in den
St. Galler Gemeinden integriert werden. Die Gemeinde Thal habe mit
der Aufnahme ihr Soll an Flüchtlingen erfüllt. Die Schweiz hat letztes
Jahr dem Uno-Hochkommissariat für
Flüchtlinge eine 50-Millionen-Franken-Nothilfe vor Ort zugesagt. 500
syrische Flüchtlinge werden innert
drei Jahren in der Schweiz aufgenommen. Einen knappen Viertel dieses
Kontingents übernimmt der Kanton
St. Gallen, insgesamt 120 Personen.
Die in Flüchtlingslagern ausgewählten Flüchtlinge haben bereits einen
offiziellen Status, wenn sie in die
Schweiz kommen.
Neuenburger Reformierte
Keine Feier für gleichgeschlechtliche Paare
Der Synodalrat der Reformierten Kirche Neuenburg lehnt die Einführung
eines Ritus für gleichgeschlechtliche
Paare ab. Dies meldete das Newsportal ref.ch. Man anerkenne zwar das
Leid, das homosexuelle Menschen
empfinden könnten, wolle aber zugleich die Mitglieder der Kirche nicht
brüskieren, so die Exekutive der Kirche in einer Stellungnahme. Der Synodalrat befürchtet dem Bericht zufolge mögliche Spannungen innerhalb
der Kirche wie bei der Reformierten
Kirche im Kanton Waadt vor zwei
Jahren. Er informierte die Synode,
dass er deshalb keine Schritte hin zu
einem Ritus für gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft zu unternehmen gedenke.
International
Erzbistum Köln
Muslimas lernen schwimmen
kloster der Bewertung des früheren Vatikanischen «Ökumeneministers» Kardinal Johannes Willebrands
(1969–1989) an, der Luther als «doctor communis» bezeichnet hatte.
Heutiger «Ökumeneminister» ist der
Schweizer Kardinal Kurt Koch.
Früher hätten sowohl Katholiken als
auch Protestanten die Sicht geteilt,
dass Luther von der bisherigen Tradition abgewichen sei; auf katholischer
Seite sei er deshalb als «Erzhäretiker»
angesehen worden, während die Protestanten dies als heroische Tat gewertet hätten, so Huovinen. Mittlerweile habe sich in beiden Konfessionen eine differenzierte Sicht auf den
Reformator durchgesetzt.
Jesuiten-Projekt ausgeweitet
Im Flüchtlingslager studieren
Interreligiöse Zusammenarbeit einmal anders: Im Priesterseminar des
Erzbistums Köln werden nicht nur
katholische Geistliche ausgebildet,
sondern auch Musliminnen – im
Schwimmen. Das Becken im Keller
des Gebäudes diene auch als «geschützter Ort für Schwimmkurse
muslimischer Frauen», teilte das Erzbistum Köln mit. Die Kurse in dem
20-Meter-Becken werden in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln angeboten. Für Seminaristen oder andere
Nutzer wie die Schülerinnen der Ursulinenschule im Sportunterricht
bleibt das Schwimmbad zu diesen
Zeiten gesperrt.
Flüchtlingen ist der Zugang zu Bildung weitgehend versperrt. Der
Flüchtlingsdienst der Jesuiten hat dagegen eine wegweisende Kampagne
gestartet. In Zusammenarbeit mit der
von Jesuiten geleiteten Regis-University in Denver (USA) können Flüchtlinge in Jordanien, Kenia und Malawi
in einem Online-Studium ein überall
anerkanntes amerikanisches Diplom
oder Zertifikat in verschiedensten
Fachrichtungen erwerben. Die Jesuiten weiten das seit 2010 bestehende
Projekt nun auf Myanmar und Afghanistan aus. 2013 gab es im Projekt
52 erfolgreiche Diplomierte.
Finnischer Bischof
Luther gemeinsamer Lehrer
Der Reformator Martin Luther kann
nach Auffassung des emeritierten
lutherischen Bischofs von Helsinki,
Eero Huovinen, als «gemeinsamer
kirchlicher Lehrer» angesehen werden. Huovinen schloss sich bei einem Vortrag im Erfurter Augustiner-
Prüfung bestanden: Studierende
des Flüchtlingslagers Kakuma (Kenia)
erhalten ein amerikanisches Universitätsdiplom. Bild: Jesuiten-Flüchtlingsdienst
Thema
15
Was mich bewegt: Bischof Felix Gmür zur Familiensynode in Rom
Die Lehre lehren oder hinterfragen?
In Rom finden zwei Bischofssynoden
zum Thema der Familie statt, die erste
jetzt, im Oktober, die zweite ein Jahr
später, im Oktober 2015. Die erste
Synode hat den Auftrag, die zweite
vorzubereiten. Deshalb werden in
diesem Herbst wohl keine grossen
Beschlüsse gefasst. Diese kommen
wahrscheinlich erst in einem Jahr.
die Feststellung, dass diese Vielfalt
nicht von vornherein verurteilt, sondern als diskussionswürdig erachtet
wird.
«Theologie des Neuanfangs»
Träges Verfahren
Eine Bischofssynode dauert in der
Regel drei Wochen und hat etwa 500
Teilnehmer. Damit alle zu Wort kommen, ist die Redezeit im Plenum auf
vier Minuten beschränkt. Zeit zur
Diskussion besteht in den Gesprächsgruppen mit etwa 25 Personen. Dort
werden Vorschläge ausgearbeitet und
dem Plenum unterbreitet, das darüber abstimmt und nach Sichtung
durch eine weitere Kommission dem
Papst einen Vorschlag für das sogenannte nachsynodale Schreiben
macht.
Dieses Verfahren ist träge. Neue Ideen
haben es schwer, sich durchzusetzen.
Das ist nicht befriedigend.
Erst eine Auslegeordnung
Der Papst hat erkannt, dass hier
etwas verbessert werden muss. Deshalb hat er unter anderem eine Umfrage gestartet und eine ausserordentliche Synode einberufen. Die
Ergebnisse der Umfrage dienen der
Synode in diesem Herbst als Grundlage. Die Präsidenten der Bischofskonferenzen, die Vorsteher der vatikanischen Behörden und einige Spezialistinnen und Experten, die dazu
eingeladen sind, werden zunächst
eine Auslegeordnung vornehmen
und dann sehen, was vordringlich ist
und an der ordentlichen Synode 2015
behandelt werden soll.
Bischof Felix Gmür.
Bild: do
Eine Auslegeordnung ist nötig, weil
die Rückmeldungen so unterschiedlich sind wie die Meinungen der
Bischöfe und der Gläubigen, von denen sie stammen. Dieser an sich
banale Befund ist bereits ein wichtiges Resultat: Es gibt innerhalb der
katholischen Kirche zum Thema
Familie und Ehe verschiedene Auffassungen, Meinungen und Haltungen. Das ist das eine. Das andere ist
R
eue einerseits
und Barmherzigkeit andererseits
müssen doch das Tor
zu einem neuen Anfang
öffnen!
Ein Fragekomplex ist dabei das Verhältnis von Lehre und Wirklichkeit.
Es ist bekannt, dass die Lehre der Kirche über Ehe und Familie weithin
nicht mit der gelebten Wirklichkeit
übereinstimmt. Manchmal ist die
Lehre der Kirche auch gar nicht mehr
bekannt. Deshalb machen manche
den Vorschlag, die Lehre zu Ehe und
Familie müsse den Gläubigen mit
grösserem Nachdruck einsichtig gemacht werden. Andere fragen vorsichtig, ob gewisse Punkte der Lehre
nicht einer erneuten Erwägung bedürfen.
Beim Umgang mit den wiederverheirateten Geschiedenen spitzt sich
die Frage zu. Die Unauflöslichkeit der
Ehe steht nicht zur Disposition, weil
sie auf Jesus zurückgeht. Dabei ist
aber zu bedenken, dass eine Scheidung verschiedene Gründe hat und
man nicht bei der Frage nach der
Schuld stehen bleiben darf. Denn zur
Schuld gehört die Vergebung. Theologinnen und Theologen entwickeln in
diesem Zusammenhang eine «Theologie des Scheiterns». Ist Christus den
in der Ehe Gescheiterten denn auf
ewig fern? Ich würde lieber von einer «Theologie des Neuanfangs» sprechen. Reue einerseits und Barmherzigkeit andererseits müssen doch das
Tor zu einem neuen Anfang öffnen!
Ich freue mich, wenn Sie die Synodenteilnehmer und besonders Bischof Markus Büchel mit Ihrem Gebet begleiten.
Bischof Felix Gmür
Felix Gmür, Bischof von Basel
16
Thema
Besuch bei einem Künstler im Heilpädagogischen Zentrum Sunnebüel
In Menschen Schätze entdecken
Menschen stecken voller Potenziale.
Das zeigt auch der Besuch bei Léon
Bürli, der unter der Woche im Heilpädagogischen Zentrum Sunnebüel
in Schüpfheim lebt und arbeitet.
Er hat es weit gebracht: An den Jugendkulturtagen Entlebuch konnte
er 2014 sein Werk ausstellen: eine
Installation mit Bildern von Kirchtürmen. Deutlich zu sehen immer die
Glocken. Zur Gesamtinstallation gehörte auch der Klang der Kirchenglocken. Für Léon Bürli war das eine
grossartige Erfahrung.
Schatzsuche mit Menschen
Heute freut sich Léon über den Besuch «der Presse». Der 19-Jährige holt
mich mit seiner Betreuerin Kerstin
Hurni am Empfang des Heilpädagogischen Zentrums Sunnebüel (HPZ)
in Schüpfheim ab. Das HPZ bietet
Schulung, Therapie, Beschäftigung,
Erziehung und Betreuung für Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene
an. Léon arbeitet an sieben Halbtagen in einem Kreativatelier und lebt
auf einer Wohngruppe der Erwachsenenabteilung. Regelmässig verbringt
Eine neue Fertigkeit entdeckt: In Schwarz-Weiss verleiht Léon Bürli seinem
Thema «Kirchenglocken» prägnanten Ausdruck. Mit Foto, Leim und Schwamm
lässt sich die Zeichnung anschliessend auf Holz drucken.
Bild: HPZ
er Wochenende und Ferienwochen
bei der Familie. An den Bildern mit
den Kirchenglocken arbeitete er drei
Wochen, insgesamt an die 25 Stunden. Kerstin Hurni unterstreicht, wie
wichtig es für ihn war, Ausdauer und
Geduld aufzubringen. Für alle im
Atelier war es eine Freude, dass so
ein Werk entstand. Kerstin Hurni vergleicht die kreativen Beschäftigungen
Voller Freude präsentiert Léon Bürli sein Werk: Die Glocken der Kirchtürme
von Sursee, Oberkirch und von der Hofkirche Luzern. Kirchenglocken faszinieren
Léon so, dass er den Klang sogar auf sein iPhone geladen hat.
Bild: aw
mit einer Schatzsuche: «Wir wollen
die Potenziale der uns anvertrauten
Menschen entdecken und entfalten.»
Charmant und vielseitig
Im Atelier angekommen, zeigt mir
Léon freudig sein Werk. Er tritt gewinnend auf, ist sehr zuvorkommend. Man spürt seinen grossen
Charme. Die Bilder, klar in der Anordnung, beeindrucken. Eindrücklich auch, was im Atelier sonst alles
hergestellt wird. Die Werkpalette
reicht von Zitronensirup über Konfi
und Kärtli bis zu den feinen Bündeln
Anzündhölzer K-Lumet, die für den
Verkauf bestimmt sind. Auch beim
Glasschleifen hat Léon schon mitgeholfen. Wichtig sind für den jungen
Mann Arbeiten, die er ganz selbstständig, ohne Betreuer, durchführen
kann. Das nächste Malprojekt ist
schon beschlossen, das Thema aber
noch offen. Sicher ist nur: Léon will
wieder an die Entlebucher Jugendkulturtage!
Andreas Wissmiller
Thema
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Der Luzerner Organist Wolfgang Sieber erhält den Goldenen Violinschlüssel
Er schöpft aus des Volkes Seele
Der Goldene Violinschlüssel ist die
höchste Auszeichnung der Schweizer Volksmusik. Am 18. Oktober wird
er Wolfgang Sieber, Organist an der
Stifts- und Pfarrkirche St. Leodegar
im Hof in Luzern, übergeben.
Sie sind der erste Kirchenmusiker,
der mit dem Goldenen Violinschlüssel ausgezeichnet wird. Waren Sie
überrascht?
Wolfgang Sieber: Schon, ja. Ein Luzerner Kirchenmusiker mit Toggenburger Wurzeln? Darüber hat niemand geredet. Und damit gerechnet
habe ich schon gar nicht. Umso grösser war meine Freude.
Geht das überhaupt zusammen, Kirchenmusik und Volksmusik?
Dazu ein Beispiel. Vor einigen Jahren
habe ich das Jodellied «Ha träumt»
als Sternsingerlied für Nadja Räss
und mich geschrieben. Das haben
wir mehrmals aufgeführt und zum
Schluss habe ich jeweils die bekannte Melodie des Lutherliedes «Vom
Himmel hoch da komm ich her» als
Choral in den Jodel eingebaut. Hier
treffen verschiedene volkstümliche
Traditionen aufeinander und ergänzen sich wunderbar. Die musikalische Überlieferung ist Teil des emotionalen Gedächtnisses eines Volkes.
Volksmusik ist ein unerhörter Schatz,
auch bei uns in der Schweiz. Dieser
darf und soll auch in der Kirchenmusik fruchtbar werden.
Wie kamen Sie zur Volksmusik?
Mein Vater war zwar Organist und
Chorleiter, die Mutter Kirchenchorsängerin. Volksmusik aber spielte in
meinem Elternhaus kaum eine Rolle.
Nach und nach kam ich durch Begegnungen mit Toggenburger Volks-
Wolfgang Sieber
an der grossen
Hoforgel. Bild: pd
musikern verschiedener Traditionen
in Berührung. Diese Erfahrungen
habe ich in mein Schaffen aufgenommen. Ich denke aber nicht nur an die
Volksmusik meiner Heimat. Lieber
nähere ich mich verschiedenen Regionen musikalisch an. Meistens ist das
die Umgebung, in der ich gerade tätig
bin. Die Annäherung an die lokale
Musik geschieht vorab über die Menschen, mit denen ich zu tun habe.
Wie kamen Sie auf die Idee, Volksmusik und Kirchenorgel miteinander zu verbinden?
Als ich vor 22 Jahren in der Hofkirche
als Stiftsorganist anfing, gab es be-
D
ie Volksmusik ist ein
unerhörter Schatz,
auch bei uns in der
Schweiz. Dieser darf und
soll auch in der Kirchenmusik fruchtbar werden.
Wolfgang Sieber, Organist
reits Jodelmessen. Als ich die Jodler
fragte, ob ich sie begleiten dürfe, sagten sie: «Das brauchen wir nicht.»
Natürlich hatten sie recht. Nun, der
Jodlerchor besteht aus zwei Elementen: den Solojodlern und denjenigen,
die den Ton mehrstimmig halten –
wie die singende Orgel. Die Jodler
hatten grundsätzlich nichts gegen
meine Vor- und Zwischenspiele. Als
der Chor wieder einsetzte, spielte ich
einfach weiter. Das gefiel den Sängern. Dieses Mit- und Ineinander von
Gesang und Orgel habe ich weiterentwickelt. Dann kamen die Kantaten «Glaube, Liebe, Hoffnung» und
«s Wienachtsliecht» zusammen mit
Willi Valotti, zu denen die Orgel zwingend dazugehörte. In einem solchen
Rahmen verstehe ich die Orgel immer als Teamplayerin. Die Orgel aber
ist das Werkzeug, mit dem ich meinen Beitrag zum Gelingen eines grösseren Ganzen leisten kann. Organum
heisst Werkzeug!
Urban Schwegler
Öffentlicher Festakt zur Verleihung der
Auszeichnung Goldener Violinschlüssel an
Wolfgang Sieber: Sa, 18. Oktober, 15.00,
Hofkirche St. Leodegar, Luzern
18
Thema
Mit moderner Technik ist die philippinische Kirche den Menschen nahe
Mikrofon, Verstärker, Beamer
Karaoke im Gottesdienst? Messfeier
im Supermarkt? Aber sicher! Ohne
Scheu begibt sich die philippinische
Kirche in moderne Lebenswelten,
wie Missio-Direktor Martin Brunner
beim Besuch in Manila erfuhr.
Ohne Mikrofon geht auf den Philippinen fast nichts. Nicht nur, dass
die Philippinerinnen und Philippiner
das Karaoke lieben – Verstärker und
Lautsprecher werden aufgebaut, wo
immer eine Veranstaltung stattfindet, das gilt genauso für die Kirche.
Der Liturgiebeauftragte Ruel Claveria
spricht in seiner Kapelle vor rund 40
Personen die Gebete ins Mikrofon.
Der Gitarrist daneben spielt sein Instrument selbstverständlich mit einem Verstärker, was die Musik zwar
nicht schöner, aber lauter macht.
Auch Beamer sind fast allgegenwärtig. Sie projizieren Liedtexte, Bibelstellen und die Mitteilungen am
Ende der Messe. Natürlich hat der gut
vorbereitete Prediger die wichtigsten
Punkte zusammengefasst und zeigt
auch diese mit dem Beamer. Mikrofon und Beamer: Sie gehören zu einer
philippinischen Kirche wie die Kerzen auf den Altar.
Shoppen und beten
Sonntagmorgen im Greenbelt Centre,
einem bekannten Einkaufszentrum.
Mitten zwischen den Einkaufspalästen zeigt Father Socrates Mesiona,
Missio-Direktor der Philippinen, uns
Besuchern eine offene, kreisrunde
Kirche. Wie eine kleine Insel ist sie
umgeben von einer Parkanlage und
scheint auf einem künstlichen Seelein zu schwimmen. Die offene Kirche gehört zu keiner Pfarrei, es handelt sich um eine Supermarktkirche.
Staunend bleiben wir vor der Tafel
mit der Gottesdienstordnung stehen:
acht Gottesdienste an Sonntagen
und vier an Werktagen! Als wir dort
sind, ist es 15 Uhr. Die Messe wird auf
Englisch gefeiert und die Kirche ist
mehr als voll. Die Gläubigen stehen
sogar in den Eingängen und andere
– etwas weiter entfernt – verfolgen
den Gottesdienst vom Eingangsbereich des Einkaufszentrums aus. Um
zu zeigen, dass die Greenbelt-Kirche keine Ausnahme ist, führt uns
Father Socrates in ein anderes Einkaufszentrum, zu Fuss kaum fünf
Minuten entfernt. Es beherbergt im
vierten Stock eine Kapelle, die so
gross ist wie eine durchschnittliche
schweizerische Pfarreikirche. Junge
Frauen, die sonst in unteren Stockwerken im Verkauf tätig sind, sorgen
für einen reibungslosen Ablauf.
Gottesdienst im Einkaufszentrum
Greenbelt in Manila: Selbstverständlich werden alle Gebete auf die Leinwand gebeamt.
Bild: Missio, Michel
Missio Schweiz
Missio ist der schweizerische
Zweig des Internationalen Katholischen Missionswerkes Missio,
das in über 120 Ländern tätig ist.
Dieses gilt zurecht als «Ausgleichskasse der katholischen Kirche», in die alle einbringen, was
sie besitzen: Talente, Hoffnungen
und materielle Gaben. Die Kollekte vom Weltmissionssonntag
im Oktober wird in allen Pfarrgemeinden der Welt durchgeführt und ist ein starkes Zeichen
der Solidarität. 2014 sind die Philippinen Gastkirche und Schwerpunktland.
www.missio.ch
Unbeschwerte Kirche
An diesen Erfahrungen beeindruckte
mich am meisten, mit welcher Freiheit die philippinische Kirche moderne Mittel einsetzt und wie sie unbelastet auf heutige Lebenswelten
zugeht und sich hineingibt. Hierzulande setzen wir Mikrofone so diskret wie möglich ein, wagen es kaum,
einen Beamer in die Kirchen einzubauen und verwenden einen solchen
höchst selten. Einkaufen und Glauben halten wir geflissentlich auseinander. Geschäft und Religion gehen
bei uns nicht zusammen, auch wenn
wir wissen, dass Shopping in der
Schweiz für viele Menschen zu einem
wichtigen Lebensbereich geworden
ist. Die philippinische Kirche ist da
ganz anders, irgendwie unbeschwerter. Sie wagt sich ganz selbstverständlich dorthin, wo die Menschen sind,
und holt sie in ihrer Lebenswelt ab.
Missio, Martin Brunner-Artho
Thema
19
Masterarbeit zu Religiosität und Werten Jugendlicher in Jungwacht Blauring
Christliches leben – ohne Etikett
Was kennzeichnet Jugendliche in
Jungwacht Blauring? Welche Werte
pflegen sie? Damit befasste sich der
frisch gebackene Religionswissenschaftler Anastas Odermatt in seiner
Studienabschlussarbeit. Die Ergebnisse bringt er im Entwicklungsprozess «jubla.bewegt» ein.
Anastas Odermatt wollte, dass seine
Masterarbeit in Religionswissenschaften an der Universität Luzern
einen praktischen Wert hat. Der ehrenamtliche Co-Präsident von Jungwacht Blauring Schweiz (Jubla) befragte 650 junge Menschen aus dem
eigenen Kinder- und Jugendverband,
330 davon zwischen 14 und 25 Jahren. Der an der Universität entwickelte Fragebogen sprach drei Hauptthemen an: Religiosität, Identität und
Freiwilligenarbeit.
Überraschende Erkenntnisse
Der 28-jährige Steinhauser war erfreut über die hohe Rücklaufquote.
Aufgrund erfolgreicher Kontrollgruppenvergleiche kann er seine empirische Studie daher als «sehr robust»
bezeichnen. Die Studie gibt an: Im
Vergleich zu anderen Jugend-Umfragen steht bei den Jugendlichen der
Jubla nicht der Hedonismus, der
«Marke Jubla 2024»
Im Rahmen des vierjährigen Entwicklungsprozesses «jubla.bewegt»
will der Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring Schweiz
die «Marke Jubla» stärken. In 10
Jahren soll Jubla Schweiz der grösste Kinder- und Jugendverband der
Schweiz sein.
www.jubla.ch/jublabewegt
Anastas Odermatt:
«Die integrativen,
prosozialen
Werthaltungen der
Jugendlichen von
Jungwacht
Blauring zeigen
sich auch darin,
dass sich später
viele etwa
als Pfarrei- und
Kirchenräte oder
auch in der Politik
wiederfinden.»
Bild: aw
Spass, an erster Stelle, sondern das
Soziale. Die Aussage «mir ist es wichtig, wie es anderen geht» fand bei den
Befragten extrem hohe Zustimmung.
Prosoziale Werthaltungen (theologisch nichts anderes als Nächstenliebe), so Odermatt, kennzeichnen
Jungwacht Blauring. Diese Erkenntnis kann der Verband sowohl im
eigenen Entwicklungsprozess «jubla.
bewegt» (siehe Kasten) verwenden als
auch gegen aussen unterstreichen.
Religiöser als andere
80 Prozent der befragten Jugendlichen geben an, formal der katholischen Kirche anzugehören, 56 Prozent fühlen sich katholisch. Das
bedeutet für Anastas Odermatt, dass
Jugendliche in Jungwacht Blauring
vergleichsweise religiöser sind als andere. Und es zeige, dass sich die multireligiöse Gesellschaft der Schweiz
(noch) nicht im Verband widerspiegele. Es komme aber noch etwas
Interessantes hinzu: Ihrem eigenen
Verband würden die Jugendlichen
nicht das Etikett «religiös», «spirituell» oder «katholisch» geben. Der
junge Religionswissenschaftler stellt
fest, «dass Jugendliche die religiösen
Institutionen häufig nicht als Trägergruppen der eigenen religiösen Ausprägung erkennen und sich dadurch
selber als unreligiöser, unspiritueller
interpretieren, als sie es eigentlich
sind».
Verständlich und glaubwürdig
Jugendliche in Jungwacht Blauring
sind zwar sehr wohl religiös, «outen»
sich aber nicht. Mit kirchlicher Hierarchie und kirchlichen Skandalen
möchten sie sich nicht identifizieren.
Sie lebten zwar in ihrem freiwilligen
Engagement eindeutig Christliches,
aber sie gäben sich kein solches
Etikett, sagt Anastas Odermatt und
schlussfolgert: «Was wäre es für ein
Gewinn, wenn junge Menschen in
ihrer religiösen Suche nach Orientierung auf eine glaubwürdige Institution mit einem verständlichen
Sprachsystem treffen würden?» aw
Vierzehntägliche Erscheinungsweise. Redaktionsschluss für den überpfarreilichen Teil: für Nr. 20/2014 am Freitag, 24. Oktober (erscheint Mitte November) und für Nr. 21/2014 am Freitag, 7. November (erscheint Ende November). Adressänderungen und lokale Hinweise ergehen an die lokale Pfarrei.
Hinweise für den Gesamtkanton an: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1,
6000 Luzern 6, Telefon 041 419 48 24, info@pfarreiblatt.ch. Druck und Versand: Brunner AG, Druck und Medien, Telefon 041 318 34 34.
PUNKT
Offene Kirchen
Rituale und Bedeutung
Sakrale Einrichtungen
Magdalenenkirche
Hochgang und Weitblick
Kirchturmbesteigung
Magdalenenkirche
Lieder und Kerzen
Lieder vom Taizé-Orden in Frankreich
Theresienkapelle
Historie und Musik
Geschichte der Kapelle
Muttergotteskapelle auf der Platten
Orgel und Register
Einblick in die restaurierte Orgel
Magdalenenkirche
Schatzkiste und Geschichten
Kinder entdecken ihre Kirche
Erzähloase bei der Magdalenenkirche
Begegnungen und Besichtigungen
Führungen «Rund um die Reformierte Kirche» und Apéro
Reformierte Kirche
E-Gitarre und Kontrabass
Konzert von Werner Fischer und Fredi Bucher
Reformierte Kirche
Orgel und Schloss
Konzert auf der Welte-Orgel
Kapelle Schloss Meggenhorn
Bistro im Schloss Meggenhorn
Verpflegung
19 bis 24 Uhr auf dem Kirchenplatz bei der Piuskirche
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Kategorie
Seele and Geist
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