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Deutsche Filmwoche 2014
Breslau, Kino Nowe Horyzonty
ul. Kazimierza Wielkiego 19a/21
Programm
14.11.2014, 19.00 Uhr
Kreuzweg, Deutschland, 2014, Reg. Dietrich Brüggemann,
107 Min.
15.11.2014, 19.00 Uhr
Exit Marrakech, Deutschland, 2013, Reg. Caroline Link, 122
Min.
16.11.2014, 19.00 Uhr
Eltern, Deutschland 2013, Reg. Robert Thalheim, 99 Min.
17.11.2014, 19.00 Uhr
Zwischen Welten, Deutschland, 2014, Reg. Feo Aladag,
103 Min.
18.11.2014, 19.00 Uhr
Westen, Deutschland, 2013, Reg. Christian Schwochow,
102 Min.
19.11.2014, 19.00 Uhr
Finsterworld, Deutschland 2013, Reg. Frauke Finsterwalder,
91 Min.
20.11.2014, 19.00 Uhr
Beltracchi – Die Kunst der Fälschung, Deutschland, 2013,
Reg. Arne Birkenstock, 102 Min.
Veranstalter:
Deutsches Generalkonsulat in Breslau
Nürnberger Haus in Krakau
Kino Nowe Horyzonty
Deutsches Generalkonsulat in Krakau
Sponsoren und Partner:
Goethe Institut in Krakau
German Films
1
Kreuzweg
Deutschland 2014, Regie: Dietrich Brüggemann, Drehbuch: Dietrich Brüggemann, Anna
Brüggemann, Kamera: Alexander Sass, Darsteller: Lea von Alken, Franziska Weisz, Florian
Stetter, Lucie Aron, Moritz Knapp, Produktion: UFA Fiction, Ludwigsburg in Koproduktion
mit SWR, Baden – Baden; ARTE, Strasburg, cine plus Filmproduktion, Berlin, 107 Min.
Die junge Maria lebt zwischen zwei
Welten. In der Schule ist sie das 14jährige Mädchen mit den typischen
Interessen eines Teenagers. Zu Hause,
in ihrer Familie, folgt sie den Lehren der
Priesterbruderschaft Pius XII. und deren
traditionalistischer
Auslegung
des
Katholizismus.
Alles, was Maria denkt und tut, muss die Prüfung vor Gott bestehen. Und weil dieser ein
strenger Hüter ist, bleibt die Furcht vor dem Fehltritt ihre stete Begleiterin. Während Marias
Mutter ihre Tochter mit harter Hand auf den Weg des Glaubens zwingt, schweigt der Vater
meist und schaut in kritischen Momenten tatenlos zu. Als es zu Auseinandersetzungen mit
Lehrern und Ärzten kommt, verstärken sich die Konflikte. Maria versucht verzweifelt, es allen
recht zu machen und gerät so immer mehr ins Kreuzfeuer. Wie sind die Gefühle, die sie für
einen Schulkameraden hegt, mit dem Gebot der reinen Gottesliebe zu vereinbaren? Fordert
der Herr ein gewaltiges Opfer, damit ihr kleiner Bruder von seiner Krankheit geheilt wird?
Dietrich Brüggemann entfaltet das Seelenleiden seiner jungen Protagonistin in den 14
Bildern des Kreuzwegs – von „Jesus wird zum Tode verurteilt“ bis „Der heilige Leichnam
Jesu wird ins Grab gelegt“.
Festivals: Berlinale 2014 (Wettbewerb), Edinburgh 2014, Karlovy Vary 2014, Jerzusalem
2014, Melbourne 2014
Preise und Auszeichnungen: Silberner Bär - Bestes Drehbuch und Preis der
ökumenischen Jury auf der Berlinale 2014, Preis der Studentenjury -2014 Edinburgh,
Publikumspreis - 20. Frühlings-Film-Festival Warschau 2014.
Dietrich Brüggemann - geboren 1976 in München, in Süddeutschland und Südafrika
aufgewachsen. Er dreht seit 1997 Filme, außerdem macht er Musik, schreibt und fotografiert.
Er war bislang dreimal Gast der Berlinale, zuletzt 2010 mit dem Film RENN, WENN DU
KANNST (Perspektive Deutsches Kino). Auch als Regisseur von Musikvideos, unter
anderem für Thees Uhlmann und Judith Holofernes, hat sich Brüggemann einen Namen
gemacht.
Offizielle Seite des Filmes:
http://www.kreuzweg-derfilm.de/
2
Vertrieb in Polen:
Aurora Films
Pasaż Ursynowski 1/111
02-784 Warszawa
tel./fax: +48 22 405 41 46
www.aurorafilms.pl
Exit Marrakech
Deutschland 2013, Regie: Caroline Link, Drehbuch: Caroline Link, Kamera: Bella Halben,
Darsteller: Ulrich Tukur, Samuel Schneider, Hafsia Herze, Marie-Lou Sellem, Produktion:
Desert Flower Filmproduktion / München, 122 Min.
Als der 17-jährige Ben seinen
Vater Heinrich, den gefeierten
Regisseur, der in Marrakesch an
einem
internationalen
Theaterfestival teilnimmt, besucht,
beginnt für ihn kein Märchen aus
1001 Nacht. Seine Umgebung ist
ihm genauso fremd wie sein
geschiedener Vater, mit dem er zum ersten Mal seit langem wieder seine Sommerferien
verbringen soll. Während beide immer weiter auseinander driften, öffnet sich Ben dem
fremden Land und sucht sich, fernab von Vaters Luxushotel, seine eigenen Wege in der
unbekannten Welt. Er verliebt sich in die junge Karima und folgt ihr in ihr entlegenes
Heimatdorf. Als Ben sich tagelang nicht meldet, macht sich Heinrich erst widerwillig, dann
zunehmend besorgt, auf die Suche. Während sie beide das ihnen fremde Land bereisen,
scheint alles möglich zu sein: sich endgültig zu verlieren oder einander wieder neu zu finden.
Festivals: München 2013, Toronto 2013, Festival do Rio 2013, Zürich 2013, Warschau,
2013, Griffoni 2014
Preise und Auszeichnungen: Bester Film Griffoni 2013, Samuel Schneider 2014 New
Faces Award als bester Nachwuchsschauspieler.
Caroline Link – geboren 1964 in Bad Naunheim. Sie studierte von 1986 bis 1990 an der
Hochschule für Fernsehen und Film München in der Abteilung Dokumentarfilm und arbeitete
danach als Regieassistentin und Drehbuchautorin. Nach dem Kinderfilm „Pünktchen und
Anton” (1999, nach einem Roman von Erich Kästner) hatte Link großen Erfolg mit
„Nirgendwo in Afrika” (2001, nach einem autobiographischen Roman von Stefanie Zweig),
der 2003 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann.
Im November 2008 kam ihr Film „Im Winter ein Jahr” in die Kinos. Link ist
Kuratoriumsmitglied des Vereins „Children for a better world“. Die Crew des Films
„Nirgendwo in Afrika“ um Regisseurin Link gründete die Mukutani-Stiftung, um
Dorfbewohnern am Schauplatz des Films auch nach Ende der Dreharbeiten nachhaltig zu
helfen.
3
Offizielle Seite des Filmes:
http://www.exitmarrakech.de/#home
Weltvertrieb:
ARRI Worldsales Arri Film & TV Services GmbH
Türkenstr. 89
80799 Monachium, Niemcy
Phone +49 89 3809-1419
Fax +49 89 380911-1416
EMail rsehr@arri.de
www.arriworldsales.de
Eltern
Deutschland 2013, Regie: Robert Thalheim, Drehbuch: Robert Thalheim, Jane Ainscough,
Kamera: Henner Besuch, Darsteller: Christiane Paul, Charly Hübner, Emilia Pieske, Clara
Lago, Paraschivka Dragus, Produzenten: Dirk Engelhardt, Andreas Banz, Matthias Miegel,
Produktion: Kundschafter Filmproduktion/Berlin, 99 Min.
Christine und Konrad leben die „moderne
Familie“: Er bleibt zuhause und kümmert
sich um Kinder und Haushalt, während sie
als angehende Oberärztin das Geld für die
Familie verdient. Als Konrad das Angebot
erhält, wieder als Theaterregisseur zu
arbeiten und seine zweite Chance wittert,
steht das Familienmanagement vor großen
Herausforderungen: Das argentinische Aupair-Mädchen entpuppt sich als komplette
Fehlbesetzung, die trotzige Tochter Käthe
(10) gibt fleißig Contra und Emma (5) wartet sehnsüchtig auf den Nachfolger ihres
verstorbenen Hamsters Specky. Konrad fällt der Rollenwechsel vom Vollzeit-Papa zum
leitenden Regisseur schwerer als gedacht und Christine stößt zwischen Einsatz im OP-Saal
und Essen kochen für die Kinder an ihre Grenzen. Erst als Konrad Hals über Kopf das Weite
sucht und eine Familienauszeit nimmt, wird allen klar, dass sich grundsätzlich etwas ändern
muss...
Festivals: Rio 2013, Zürich 2013, Black Nights Tallinn 2013, Edinburgh 2014, Shanghai
2014
Robert Thalheim, geboren 1974 in Berlin, arbeitete 1997/1998 am Berliner Ensemble als
Regieassistent. Von 1998 bis 2000 studierte er Neue Deutsche Literatur, Geschichte und
Politik an der FU Berlin. Danach begann er ein Filmregiestudium an der Filmhochschule
Potsdam-Babelsberg. Sein Regielehrer war Rosa von Praunheim, der ihn bei seinen ersten
4
Filmarbeiten betreute. 2004 debütierte er mit seinem ersten Kinofilm „Netto”, für den er beim
Festival des deutschen Films mit dem Filmkunstpreis ausgezeichnet wurde. 2006 inszenierte
er in Auschwitz seinen Diplomabschluss-Film „Am Ende kommen Touristen”. Der Spielfilm
wurde in einer Nebenreihe bei den Filmfestspielen von Cannes 2007 gezeigt und kam Mitte
August 2007 in die deutschen Kinos. 2011 kam Thalheims Spielfilm „Westwind” ins Kino, der
von der Begegnung junger DDR-Sportlerinnen und westdeutscher Touristen in Ungarn kurz
vor dem Mauerfall handelt. Zusammen mit den Regisseuren Tom Tykwer, Chris Kraus, Axel
Ranisch und Julia von Heinz drehte Thalheim den Dokumentarfilm „Rosakinder” (2012) über
die Beziehung zu ihrem gemeinsamen „Filmvater“ und Mentor Rosa von Praunheim.
Offizielle Seite des Films:
http://www.eltern-derfilm.de/
Weltvertrieb:
Kundschafter Filmproduktion GmbH
Reinickendorfer Str. 17
D-13347 Berlin
Tel. +49 (0)30 700 800 800
Fax +49 (0)30 700 800 808
Zwischen Welten
Deutschland, 2014, Regie: Feo Aladag, Drehbuch: Feo Aladag, Kamera: Judith Kaufmann
Darsteller: Ronald Zehrfeld, Mohsin Ahmady, Saida Barmaki, Abdul Salam Yosofzai,
Produktion: Independent Artists Filmproduktion / Berlin, in Ko-Produktion mit Geißendörfer
Film- und Fernsehproduktion / Köln, ZDF / Moguncja, ARTE / Strasbourg. 103 Min.
Jesper ist Soldat bei der Bundeswehr, und
obwohl sein Bruder beim Dienst in
Afghanistan ums Leben kam, meldet er
sich zu einem neuerlichen Einsatz in dem
umkämpften Land. Gemeinsam mit seiner
Einheit soll er ein abgelegenes Dorf vor
den Taliban schützen. Zu Jespers
Begleitern gehört der junge afghanische
Dolmetscher Tarik, dessen Aufgabe unter
anderem darin besteht, zwischen Soldaten
und Dorfgemeinschaft zu vermitteln.
Beiden Seiten fällt es schwer, Unterschiede in der Lebensweise zu überbrücken. Bei Jesper,
der das Vertrauen der Bauern und der verbündeten Arbaki-Milizen gewinnen muss, liegen
bald die Nerven blank. Die Gewissenskonflikte, ausgelöst durch die Befehle seiner
Vorgesetzten, häufen sich. Als Tarik, der aufgrund seiner Nähe zu den Deutschen mit dem
Tode bedroht wird, auch um das Leben seiner Schwester fürchtet, muss Jesper eine
Entscheidung treffen.
5
Feo Aladag nutzt das Porträt eines ISAF-Soldaten im Afghanistankrieg zum Diskurs über
Fragen von Nähe und Fremdheit, Vertrauen und Versagen. Wie human kann jemand
handeln, der ins Räderwerk der strengen Militärbürokratie eingebunden ist? Was bleibt im
alltäglichen Kampf ums Überleben von den Idealen der Menschenwürde?
Festivals: Berlinale 2014, Golden Apricot, Jerewan
Preise und Auszeichnungen: Zwischen Welten gewann den Sonderpreis des 5. kirchlichen
Filmfestivals Recklinghausen. Der Preis, der vom Katholischen Kreisdekanat
Recklinghausen gestiftet wird, möchte auf Filme hinweisen, die in besonderer Weise zur
Diskussion aktueller Fragen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit
geeignet sind. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das Prädikat
„besonders wertvoll“.
Feo Aladag, geboren 1972 in Wien. Neben der Schauspielausbildung studierte sie
Kommunikationswissenschaften und Psychologie in Wien und London. Schloss ihr Studium
2000 mit der Promotion ab. Arbeitete als Journalistin, schrieb Drehbücher zu TV-Filmen und
nahm an Seminaren im Rahmen des Regieaufbaustudiums der Deutschen Film- und
Fernsehakademie Berlin (dffb) teil. 2010 mit DIE FREMDE Gast des Panoramas.
ZWISCHEN WELTEN ist ihr zweiter Spielfilm als Produzentin, Drehbuchautorin und
Regisseurin.
Offizielle Seite des Films:
http://www.zwischenwelten-film.de/
Vertrieb in Polen:
Bomba Film Sp. z o.o.
ul. Narutowicza 23/9
20-004 Lublin
Tel. +48 517 212 537
Westen
Deutschland, 2013, Regie: Christian Schwochow, Drehbuch: Heine Schwochow, Kamera:
Frank Lamm, Darsteller: Jördis Triebel, Tristan Göbel, Jachy Ido, Alexander Scheer,
Produktion: zero one film, Berlin; TERZ Film, Köln; öFilm, Berlin, 102 Min.
Nelly Senff (Jördis Triebel) wartet mit
ihrem kleinen Sohn (Tristan Göbel)
auf den Mann, der sie über die
Grenze bringen wird, in den Westen die Freiheit. Kaum angekommen, wird
sie
dort
von
den
alliierten
Geheimdiensten
durchleuchtet.
Scheinbar gibt es ein paar dunkle
Punkte in ihrer Vergangenheit. Doch
6
die selbstbewusste Nelly will niemandem mehr Rechenschaft ablegen. Besonders ein USOffizier ist beeindruckt von dieser starken Frau, die nichts weiter als ihre Freiheit will und die
um ihren Stolz und ihre Würde kämpft. Aber da ist auch noch der mysteriöse Hans
(Alexander Scheer), der Interesse an ihr zeigt und sich rührend um die Beiden kümmert...
Festivals: Montreal 2013, Black Nights Tallin 2013, Arras 2013, Hof 2013, Seattle 2014.
Preise und Auszeichnungen: 2013: FIPRESCI-Preis in der Kategorie World Competition
beim World Film Festival Montreal und Preis Beste Schauspielerin für Jördis Triebel, 2013:
Nominierung für den Hauptpreis Grand Prix des Amériques in der Kategorie World
Competition für Christian Schwochow, 2014: Deutscher Filmpreis Lola für Jördis Triebel in
der Kategorie Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle
Christian Schwochow, geb. 1978 in Bergen / Rügen wuchs in Leipzig und Ost-Berlin, seit
1990 in Hannover auf. Nach dem Abitur im Jahr 1998 war er als Autor, Sprecher und
Reporter für verschiedene Rundfunkanstalten tätig. Von 2002 bis 2008 studierte er an der
Filmakademie Baden-Württemberg Filmregie mit dem Schwerpunkt Szenischer Film. Sein
Studium schloss er mit dem Langspielfilm „Novemberkind” als Abschlussfilm ab.
Die Drehbücher zu seinen beiden Spielfilmen „Marta und der fliegende Großvater” und
„Novemberkind” schrieb er zusammen mit seiner Mutter, der Autorin und Regisseurin Heide
Schwochow. Auch das Drehbuch zu „Die Unsichtbare” (2011) entstand als
Gemeinschaftsarbeit. Für den TV-Zweiteiler „Der Turm” nach dem gleichnamigen Roman
von Uwe Tellkamp wurde Christian Schwochow 2013 der Grimme-Preis verliehen. Sein
Spielfilm „Westen” wurde am 25. August 2013 auf dem kanadischen World Film Festival in
Montreal zum ersten Mal gezeigt.
Am 9. November 2013 feierte Christian Schwochow mit der Inszenierung von Lot Vekemans’
„Gift” am Deutschen Theater Berlin seine Premiere als Theaterregisseur.
Offizielle Seite des Films:
http://www.senator.de/movie/westen
Vertrieb in Polen
Vivarto Sp. z.o.o.
ul. Nieszawska 4b
03-382 Warszawa
7
Finsterworld
Deutschland
2013,
Regie:
Frauke
Finsterwalder,
Drehbuch: Frauke
Finsterwalder, Christian Kracht, Kamera: Markus Förderer, Darsteller: Johannes Krisch
Michael Maertens, Margit Carstensen, Sandra Hüller, Ronald Zehrfeld, Corinna Harfouch,
Bernhard Schütz, Christoph Bach, Carla Juri, Leonard Scheicher, Jakub Gierszal, Max
Pellny, Markus Hering, Dieter Meier, Produktion: Walker+Worm Film, in Kooprodutkion
mit Lhasa Films/Berlin, BR/München, 91 Min.
Akcja Finsterworld spielt in einem
scheinbar aus der Zeit gefallenen
Deutschland. Ein Land, in dem
immer die Sonne scheint, Kinder
Schuluniformen
und
Polizisten
Bärenkostüme
tragen,
und
Fußpfleger alten Damen Kekse
schenken. Jedoch lauert hinter der
Schönheit dieser Parallelwelt der Abgrund, und dorthin geht die Reise. Regisseurin Frauke
Finsterwalder zeigt in Finsterworld ein Universum von schlafwandlerischer Schönheit,
gleichsam verzaubernd und entzaubernd, mit einer nachhaltigen poetischen Wucht.
Liebevoll, absurd und zerstörerisch zeichnet sie ihre Helden in diesem idyllesabotierenden
Heimatfilm. Das ist ganz sicher kein Realismus. Und wenn es nicht so grausam wäre, dann
wäre es furchtbar komisch.
Festivals: München 2013, Montreal 2013, Köln 2013, Zurich 2013, Camerimage 2013,
Tallinn 2013, Créteil 2014, Vancouver 2014, Edinburgh 2014, Valencia 2014, Jerusalem
2014, Cambridge 2014
Auszeichnungen: Deutscher Filmpreis 2014 Lola - Filmpreis in Gold, Beste darstellerische
Leistung - weibliche Nebenrolle, Verband der deutschen Filmkritik 2014 - Bestes Drehbuch;
Deutscher Schauspielerpreis 2014 -Bester Schauspieler in einer Nebenrolle, Women in Film
& Television Vancouver 2014 - Best Feature Film, Zurich Film Festival 2013 - Kritikerpreis
des SVFJ; Bester deutschsprachiger Spielfilm, Montreal World Film Festival 2013 - Bronze
Zenith, Wettbewerb für Erstlingsfilme, Cologne Conference 2013 - TV Spielfilm-Preis,
Filmfest Lünen 2013- Die Perle
Frauke Finsterwalder wurde 1975 in der Hansestadt Hamburg geboren. Nach dem Studium
der Literaturwissenschaften und Geschichte in Berlin arbeitete sie am Maxim-Gorki-Theater
und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und war danach Redakteurin bei der
Süddeutschen Zeitung. Später studierte sie Dokumentarfilmregie an der Hochschule für
Fernsehen und Film München. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Ostafrika.
FINSTERWORLD ist ihr erster Spielfilm.
Offizielle Seite des Films:
www.finsterworld.de
8
Weltvertrieb:
Global Screen GmbH
Sonnenstr. 21
80331 Monachium, Niemcy
tel.: +49-89-24 41 29 55 00
fax: +49-89-24 41 29 55 20
email: info@globalscreen.de
http://www.globalscreen.de
Beltracchi – Die Kunst der Fälschung
Deutschland, 2013, Regie: Arne Birkenstock, Drehbuch: Arne Birkenstock, Kamera:
Marcus Winterbauer, mit: Wolfgang Beltracchi, Helene Beltracchi, Produktion: Fruitmarket
Arts & Media, Köln; Senator Entertainment, Berlin; TELEPOOL, München. 102 Min.
Er ist für den weltweit größten
Kunstfälscher-Skandal
der
Nachkriegszeit verantwortlich: Wolfgang
Beltracchi hat dem Œuvre verschiedener
Künstler zahlreiche Werke hinzugefügt
und sie gemeinsam mit seiner Frau
Helene als Originale in den Handel
gebracht. Mit Talent, kunsthistorischem
Wissen und handwerklichem Geschick
narrte Beltracchi namhafte Experten,
Gutachter, Kuratoren, Kunsthändler,
Galeristen und Sammler in der ganzen
Welt mit seinen Fälschungen. Ein Film über den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi und wie
das Leben ihn vom Campingbus in eine Freiburger Villa führte.
Festivals: Toronto 2013, Berlin 2014, Warschau 2014, Bydgoszcz Camerimage 2014
Preise und Auszeichnungen: Deutscher Filmpreis in Gold 2014 für den besten
Dokumentarfilm
Arne Birkenstock ist 1967 geboren. Arbeitet als Autor, Regisseur und Filmproduzent.
Studierte Volkswirtschaft, Politik, Geschichte und Romanistik in Köln, Buenos Aires und
Córdoba.
Birkenstock ist Produzent, Regisseur und Autor erfolgreicher KinoDokumentarfilme wie „12 Tangos – Adios Buenos Aires“, „Chandani und Ihr Elefant“
(Deutscher Filmpreis als „Bester Kinderfilm“ 2011) und „Sound of Heimat“. Lehr-,
Referenten- und Gutachtertätigkeit für die Bereiche Filmproduktion und Dokumentarfilmregie,
sowie zu kultur- und medienpolitischen Themen an mehreren deutschen Hochschulen.
Arne Birkenstock ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und der European Film Academy,
sowie im European Documentary Network (EDN). Er engagiert sich im Vorstand der
9
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (agdok), des KunstSalon e.V. und im Kuratorium von
AFS Interkulturelle Begegnungen. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Köln.
Offizielle Seite des Filmes:
http://www.senator.de/movie/beltracchi-die-kunst-der-faelschung
Weltvertrieb:
Global Screen GmbH
Sonnenstr. 21
80331 Monachium, Niemcy
tel.: +49-89-24 41 29 55 00
fax: +49-89-24 41 29 55 20
email: info@globalscreen.de
http://www.globalscreen.de
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