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Flyer - RoMed Kliniken

EinbettenHerunterladen
Ausgabe 173
November 2014
Wenn
durch einen Menschen
ein wenig mehr
Güte und Liebe,
ein wenig mehr
Licht und Wahrheit
in der Welt war,
hat sein Leben
einen Sinn
gehabt.
Alfred Delp
St. Petrus Aktuell
Der Heilige des Monats
Der heilige Apostel Andreas (30. November)
Andreas stammte aus
in Kurdistan und GeorBethsaida in Galiläa
gien gepredigt haben.
und lebte mit seinem
Später ließ er sich in
Bruder Simon, dem
Patras (Griechenland)
späteren Apostel
nieder und verkünPetrus, in Kafarnaum
dete dort unbehelligt
am See Genezareth.
das Evangelium. Im
Die beiden Brüder
Jahre 60, unter Kaiser
verdienten sich ihren
Nero, wurde Andreas
Lebensunterhalt als
vom Statthalter Ägeas
Fischer. Später wurde
verhaftet. Er sollte den
Andreas ein Jünger
Göttern dienen, was er
von Johannes dem
standhaft verweigerte.
Täufer und der erste
Das war sein Todesurmit Namen genannte
teil. Am 30. November
Apostel Jesu Christi.
im Jahre 60 erlitt AnMichel Corneille der Jüngere :
Deshalb wird Andreas
dreas den Kreuzestod
auch „der Erstberufene“
an einem schrägen
Die Berufung der Apostel
genannt. Er war es
Kreuz, das seither
Andreas und Petrus
auch, der seinen Bruder
Andreaskreuz genannt
Simon zu Jesus führte.
wird. Seine Gebeine
Christus erteilte ihnen den Auftrag, das
ruhen seit 1208 in dem ihm geweihten
Evangelium zu verkünden und benutzte
Dom Sant‘Andrea in Amalfi, südlich von
folgende Worte: „Folget mir nach, so will Neapel. Davor ruhten sie in der Aposich euch zu Menschenfischern machen.“
telkirche von Konstantinopel. Andreas
Andreas ging auf Missionsreisen, die ihn
ist der Schutzpatron von Russland und
in Gebiete um das Schwarze Meer und
Schottland.
nach Griechenland führten. Er soll sogar
Gisela Geiger
Wenn du mit Gott sprechen willst,
dann bete. Willst du ihm begegnen,
dann schreibe eine SMS am Steuer.
Hasso von Samson
(gefunden in der ADAC-Motorwelt, Heft 10/2014)
2
November 2014
St. Martinsritt in Tamm
wurde zunächst Missionar. Seit 371 war
er Bischof von Tours, wo er 397 starb.
Mit Ross und Reiter vorneweg, dem die
Kinder mit ihren Laternen folgen, geht es
zu den Klängen der Jugendkapelle des
Musikvereins von der Kirche St. Petrus
zum Kelterplatz. Dort wird neben der
oben beschriebenen Legende eine weitere aus dem Leben des Heiligen Martin
nachgespielt. Und da erfahren die Kinder
auch, warum sie danach zur Erinnerung
eine gebackene Martinsgans bekommen.
Dieses Jahr findet der Martinsumzug
in Tamm am 8. November statt. Um
17.00 Uhr feiern wir einen kurzen Erinnerungsgottesdienst in der Kirche und
gegen 17.30 Uhr beginnt der Umzug.
Margot Papenheim-Ernst
Er ist einer der schönsten katholischen
Bräuche für Kinder: Der Umzug zum
Gedenken an den Heiligen Martin, den
Schutzpatron unserer Diözese. Martin
wurde im Jahr 316 in im heutigen Ungarn geboren. Der Sohn eines römischen
Tribuns trat auf Wunsch seines Vaters in
die römische Armee ein. Die Legende
erzählt, dass er, hoch zu Ross, an einem
kalten Winterabend am Stadttor einen
halbnackten Bettler traf, der ihn um eine
Gabe anflehte. Martin hatte weder Geld
noch Essen bei sich. Kurzentschlossen
teilte er seinen weiten Offiziersmantel
in zwei Hälften und gab eine davon
dem frierenden Bettler. In der folgenden
Nacht begriff er durch einen Traum,
dass er in diesem Bettler Jesus Christus
geholfen hatte. Daraufhin ließ Martin
sich taufen, kündigte seinen Dienst und
St. Martin
Samstag, 8. November 2014
17.00 Uhr Kindergottesdienst in St. Petrus
17.30 Uhr Laternenumzug zum Kelterplatz
3
St. Petrus Aktuell
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Sonntag
23.November
10.15 Uhr
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E Band
die Art
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T
St-Petrus-Kirche
4
November 2014
Segen bringen, Segen sein
Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit
Sternsinger-Aktion 2015
Die Sternsingeraktion unterstützt
Bei der Sternsingeraktion im kommenden Jahr wird der Blick auf Kinder gerich- verschiedene Projekte, in denen mangel- und unterernährte Kinder betreut
tet, die an Mangel- und Unterernährung
leiden, wovon jedes dritte
werden.
Kind auf den PhiAnmeldezettel zur Teilnahme
lippinen betroffen
an der Sternsingeraktion
ist. Die Kindersterbwerden zeitnah ausgelegt
lichkeit ist in den
und verteilt. Falls Ihr mitmavergangenen Jahren
chen möchtet, aber keinen
zwar gesunken, aber
Anmeldezettel erhalten
die Ernährungssituatihabt, könnt Ihr uns auch
on der Kinder hat sich
über sternsinger@st-penicht verbessert. Da
trus-tamm.de erreichen.
die meisten Erträge im
An dieser Stelle bedanken
Ausland in den Handel
wir uns noch einmal bei
kommen, profitieren
allen Sternsingern und
die Menschen nicht
Begleitern für ihr Engadirekt von den Ernten
gement bei der Sternauf den Feldern und
singeraktion 2014. Wir
Plantagen. Auch wird
hoffen auch im nächsten
das Land von wiederJahr auf eure Mithilfe und eure Unterkehrenden Naturkatastrophen heimgestützung. Über eine rege Teilnahme von
sucht, was Armut und Chancenlosigkeit
bekannten, aber auch neuen Gesichtern
der Menschen sowie der Kinder zur
freut sich
Folge hat.
Euer Sternsingerteam
Wussten Sie schon,....
dass das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland ist und eines von 120 Kindermissionswerken weltweit? Es hat seinen Sitz an seinem Gründungsort Aachen. In mehr als 100 Ländern
unterstützt das Kindermissionswerk die Arbeit von Ordensschwestern und -brüdern, Priestern und Laien, von Entwicklungshelfern und Freiwilligen, die sich für Not
leidende Kinder einsetzen. Im Jahre 2013 hat es fast 70 Millionen Euro Spendeneinnahmen verzeichnet, von denen rund 63 Millionen zur Projektförderung bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie unter www.sternsinger.org.
Claudia Lammel (nach Informationen der Webseite des Kindermissionswerkes)
5
St. Petrus Aktuell
Ökumene in Tamm
Ökumenischer Gottesdienst zur Friedensdekade am 09.11.2014
„Billig um jeden Preis“ heißt das Thema
des diesjährigen Gottesdienstes zur Friedensdekade, denn Schnäppchenjagden
sind beliebt und Billig-Angebote finden
reißenden Absatz. Wer aber denkt darüber nach, zu welchen Arbeitsbedingungen sie hergestellt werden und welche
Folgen dies für die Menschen und die
Umwelt hat? Und wie können wir unser
Einkaufsverhalten ändern, um nachhaltig die Lage der
Menschen in den
ärmsten Ländern
der Welt zu verbessern? Der Tammer Eine-Welt-Kreis
möchte mit seinem
Gottesdienst zum
Nachdenken anregen
und Lösungsansätze
zeigen. Dazu laden wir
Sie ganz herzlich ein.
Der Gottesdienst findet am Sonntag,
den 09.11.2014 um 10.45 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum, Ulmer
Straße, statt. Zur gleichen Zeit gibt
es einen Kindergottesdienst, zu dem
sich die Kinder schon vor dem Gottesdienst treffen. Im Zeichen der Ökumene
steht der gemeinsame Ständerling von
evangelischer und katholischer Kirche.
Durch den Verkauf von GEPA-Waren
möchten wir mit fairem Handel einen
Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten.
Arno Sauer
Ökumenisches Hausgebet im Advent
Seit einigen Jahren ist es in Tamm Tradition, dass abwechselnd eine evangelische und eine katholische Familie zum
Hausgebet im Advent einlädt. Für manche ist dieser Termin zum festen Bestandteil in der Adventszeit geworden.
Dieses Jahr wird eine katholische Familie gesucht, die bereit
ist , am 15. Dezember ab 19.30 Uhr ihre Türen zu öffnen.
An diesem Abend besteht die Möglichkeit, mit Nachbarn,
Freunden und manchmal auch Fremden eine Zeit der Besinnung zu verbringen. Das von der ACK (Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen) erstellte Liturgieheft steht unter dem
Thema „Da werden Dornen erblühen“ und wird zur Verfügung gestellt. Wenn Sie sich vorstellen können, dieses Jahr
Gastgeber zu sein, dann melden Sie sich bitte bis 05.12. im Pfarrbüro unter
Telefon 601611 oder über pfarrbuero@st-petrus-tamm.de.
Ingrid Harsch
6
November 2014
Ökumenische Abendmusik zum 1. Advent
Am 30.11.2014 findet um 18.00 Uhr in der St.Petrus-Kirche wieder eine ökumenische Abendmusik statt. Der ökumenisch erweiterte evangelische
Kirchenchor, der Junge Singkreis, ein Instrumentalensemble und Renate Holzknecht-Schill an der
Orgel musizieren unter Leitung von Magdalene
Lenter. Bei den alten und neuen Kompositionen
zum 1. Advent und zum festlichen Beginn des Kirchenjahres haben auch die Zuhörer immer wieder
die Möglichkeit, mitzusingen und Teil des musikalischen Geschehens zu werden.
Lassen Sie sich einladen, in besinnlicher Weise die Vorweihnachtszeit für das weihnachtliche Wunder miteinander zu beginnen.
Magdalene Lenter
Rückblick Ökumenisches Gemeindefest
Seit der Einweihung des ökumenischen
Gemeindezentrums im Jahr 1990 findet
alle zwei Jahre ein Gemeindefest statt, so
auch dieses Jahr. Traditionell wurde das
Fest mit einem Gottesdienst eröffnet. Ein
besonderes ökumenisches Zeichen waren die ausgesuchten Lieder, die in beiden Gesangbüchern zu finden sind. Nur
Spaß beim Luftballonspiel
7
beim Psalmgebet musste auf die katholische Ausgabe zurückgegriffen werden,
was zur Folge hatte, dass Gesangbücher
getauscht wurden, damit alle Gottesdienstbesucher mitbeten konnten.
Schon bei den ersten Christen gehörten
gemeinsame Gottesdienste und gemeinsame Mahlzeiten zusammen. Und so
folgten viele dem Aufruf und zogen im
Anschluss in den gegenüberliegenden
Kirchenraum zum gemeinsamen Mittagessen, gefolgt von Kaffee und Kuchen.
Da die meisten Besucher beim letzten
Gemeindefest vor zwei Jahren trotz eines
Programmangebots am Nachmittag
nach dem Mittagessen nach Hause gingen, fand dieses Mal schon um 14 Uhr
ein Abschlusssingen statt.
Die übriggebliebenen Kuchen wurden
an die über 60 Asylbewerber in Asperg
St. Petrus Aktuell
gespendet. Dieser Vorschlag kam im
ökumenischen Ausschuss auf, nachdem
Pastor Winkler von der methodistischen
Kirchengemeinde in Asperg über die
Situation der Flüchtlinge berichtet hatte.
Rückblickend lässt sich sagen, dass
dieses Gemeindefest ein Tag der Begegnungen ganz unterschiedlicher Art
war, sei es beim Gesangbuchtausch im
Gottesdienst, beim Wiedersehen mit
alten Bekannten, bei den Gesprächen an
den Tischen mit Freunden und Fremden,
beim Luftballonspiel am Getränkestand
und durch die Kuchenspenden auch über
das Gemeindezentrum hinaus.
Ingrid Harsch
Hermann Thalmann und Hartmut
Rebmann mit Kuchenspenden für die
Asylbewerber in Asperg
Einladung zur Kinderkirche
Treffpunkt jeweils um 10.15 Uhr in der Kirche St. Petrus
Termine im November:
16.11.
23.11.
30.11.
Wir hören Geschichten über Jesus, reden über Gott und die Welt,
singen, basteln, malen, feiern...
Schau doch mal vorbei, wenn du zwischen
4 und 9 Jahre alt bist!
8
November 2014
Kein Lieblingsweihnachtslied?
Auf unseren Aufruf nach einem Lieblingsweihnachtslied für den Adventskalender bekamen wir nur eine Rückmeldung – das ist weniger als 1 % der
Leserschaft. Das hat uns zu denken
gegeben und wir haben uns gefragt:
Haben die restlichen 99 % kein Lieblingslied oder glauben sie, dass es auf
ihren Beitrag nicht ankommt? Tut es aber
und so bitten wir Sie an dieser Stelle
nochmals darum, uns Ihre Weihnachtslieder oder auch nur Strophen daraus zu
schicken, die für Sie eine besondere Bedeutung haben oder die Sie besonders
ansprechen. Für uns als unterbesetztes
Redaktionsteam ist das auch ein Zeichen,
dass Sie unsere Arbeit wertschätzen.
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung
bis zum 15.11.2014
entweder an die
Redaktionsadresse redaktion@
st-petrus-tamm.
de oder an das Pfarrbüro,
Mörikestraße 14. Sie dürfen versichert
sein, dass wir auch weiterhin und besonders motiviert durch Ihre Mitarbeit unser
Bestes geben werden, damit Sie jeden
Monat eine neue Ausgabe von St. Petrus
Aktuell in den Händen halten können.
Ingrid Harsch
Nachtrag: Kurz vor Fertigstellung der
Ausgabe kamen dann doch einige Lieder
bei uns an. Aber Sie wissen ja: Ein Adventkalender hat 24 Türchen. Wir brauchen also noch Nachschub!
Spannende Lektüre
Donnerstagabend, kurz vor der Abendmesse. Die Gottesdienstbesucher sind in ihre
Lektüre vertieft. Gotteslob? Gebetbuch? Rosenkranz? Weit gefehlt: Hier war gerade
das neue St. Petrus Aktuell erschienen und fand sogleich eifrige Leser. Wir freuen
uns, dass Ihnen unser Heft gefällt! Wenn Sie aber vielleicht Anregungen oder Verbesserungsvorschläge haben, wenden Sie sich bitte an das Redaktionsteam.
9
St. Petrus Aktuell
Ein Gruß aus Oßweil
Ein halbes Jahr ist es – erst? schon? – her,
seit der Möbelwagen bei uns im Backnanger Weg vor der Tür stand, unsere
Sachen eingeladen wurden und nur zehn
Stunden später in der Elfriede-Breitenbach-Straße wieder ausgeladen waren.
Wir sind sehr zufrieden mit unserer
Wohnung, haben nette Mitbewohner
gefunden und sind froh, dass wir einen
Aufzug haben und uns nicht mehr um
Garten und Kehren der Gehwege zu
kümmern brauchen.
Auch unsere neue Kirchengemeinde –
St. Paulus in Ludwigsburg-Schlößles-
feld – gefällt uns. Sie ist uns nicht ganz
unbekannt, da wir ihre Anfänge mit
Pfarrer Schuster, der unser Freund war,
miterlebt haben. Wir haben von dort
auch seinerzeit die festtäglichen Vespergottesdienste nach Tamm gebracht, an
die sich manche noch erinnern werden.
Auch heute noch gibt es hier bei den
Gottesdiensten eine abwechslungsreiche
musikalische Gestaltung. Dort haben wir
auch schon Pfarrer Gleißner getroffen,
der gelegentlich hierher zu Bekannten
kommt.
An Tamm und die St.-Petrus-Gemeinde
denken wir immer wieder gern
zurück und sind von hier aus auch
schon einige Male zu Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen
dort gewesen. Ingrid Harsch informiert uns mit „St. Petrus Aktuell“
immer über das, was in der Gemeinde geschieht, so dass wir wissen, was bei euch los ist und wie es
euch geht. Wir hatten auch schon
Besuch von einigen Leuten aus der
Gemeinde, was uns gefreut hat. Wir
freuen uns auch immer, wenn wir
beim Sonntagabend-Gottesdienst
in der Schlosskapelle jemanden aus
Tamm treffen.
Wir wünschen euch in der St.-Petrus-Gemeinde weiterhin ein gutes
Ehepaar Krause beim Mitarbeiterfest
Gemeindeleben und Gottes Segen
im Januar 2014
dazu.
Bernhard und Ursula Krause
10
November 2014
Was lange währt...
Man muss es leider sagen: Die Einfühes im alten Orgelbuch keine Noten gibt.
rung des neuen Gotteslobes war von
Doch nun ist es endlich da, das heiß erreichlich Pleiten, Pech und Pannen besehnte Orgelbuch, d. h. die Orgelbücher,
gleitet: Die Bücher kamen nicht pünktdenn die Lieder verteilen sich jetzt auf
lich, dann waren es nicht genug und die
insgesamt vier Bände. Wir sind gespannt,
Nachlieferung verzögerte
wie die Organisten damit
sich, die Großdruckausklar kommen, denn nun
gabe kam erst im März…
heißt es unter Umständen,
Das Tüpfelchen auf dem i
im Gottesdienst in vier
aber war wohl die Ausverschiedenen Büchern
lieferung des Orgelbuchs
zu blättern! Wenn es also
zum neuen Gotteslob. Der
in Zukunft bei der OrgelErscheinungstermin verbegleitung zu Verzögeschob sich immer wieder
rungen kommen sollte,
Das
neue
Orgelbuch
mit
und Organisten, die nicht
haben Sie bitte Nachsicht!
so versiert sind, hatten ihre Spiralbindung – gut zum
Claudia Lammel
Aufklappen,
aber
leider
auch
liebe Müh‘ und Not mit
ziemlich empfindlich
den neuen Liedern, für die
Ich versteh nichts!
Immer wieder beklagen sich die Gottesdienstbesucher bei mir, dass sie den
Pfarrer oder andere Redner so schlecht
verstehen. Das liegt aber nicht nur daran,
dass unser Pfarrer so leise redet – unsere
Kirche hat leider eine ziemlich kniffelige
Akustik. Sie hat viel Hall und insbesondere tiefe Töne fangen schnell an zu
„brummeln“. Noch dazu sind die beiden
Lautsprecher rechts und links an der
Wand angebracht, so dass die Mitte fast
gar nicht beschallt wird. Wenn Sie also
auch Probleme haben, dem Gottesdienst
zu folgen, dann versuchen Sie es doch
einfach mal mit einem anderen Sitzplatz.
Besonders gut hört man rechts und links
11
vorne in der Nähe der Lautsprecher. Die
Plätze hinten in der Mitte sind dagegen
eher für die Gottesdienstbesucher mit
guten Ohren geeignet.
Claudia
udi Lammel
Wenn Sie
in St. Pet
rus gut h
möchten
ören
, setzen S
ie sich am
besten
nach vor
ne
St. Petrus Aktuell
Weihnachtsschmuck der besonderen Art
Irgendein kreativer Kopf kam auf die geniale Idee, aus einem besonderen alten
Papier etwas Besonderes zu gestalten nicht aus normalem Altpapier, sondern
aus den Blättern des alten Gotteslobs.
Bevor die alten Gesangbücher von der
Diözese eingesammelt und dem Altpapierrecycling zugeführt wurden, mit dessen Erlös ein Projekt in Uganda unterstützt wird, haben wir einige Exemplare
gerettet, um im Frühstückstreff daraus
Engel und Sterne für die Weihnachtsde-
Aus den Blättern
koration im Ökumenischen Gemeindezentrum zu basteln. Und so dürfen sich
die Besucher in Maria Trost dieses Jahr
an besonderem Fensterschmuck erfreuen.
Falls wir Sie jetzt auf eine Geschenkidee
gebracht haben: Es gibt noch übrige Gesangbuchblätter. Wir geben Ihnen auch
gerne die Bastelanleitungen weiter, denn
mittlerweile sind wir geübt im Blätter
falten.
Ingrid Harsch
Recycling mal an
ders:
des alten Gotteslo
bs wurden Engel
und St
12
erne
November 2014
Das Kirchenjahr in Bildern
Einige Wochen lang wurden an den
Wänden im Foyer des ökumenischen
Gemeindezentrums Bilder der Gruppe
Farbenfreu(n)de '98 ausgestellt, die die
Mitglieder anlässlich des Katholikentags
gemalt hatten. Daraus entstand die Idee,
das Kirchenjahr mit Bildern aus ihrem
reichhaltigen Fundus zu begleiten. Diese
Idee wird schon bald in die Tat umgesetzt.
So werden ab 1. Advent Weihnachtsmotive
zu sehen sein. Lassen Sie sich überraschen
und schauen Sie einfach ab und zu vorbei.
Die Gruppe Farbenfreu(n)de '98 besteht
zur Zeit aus sechs Frauen, die sich 14-tägig zum gemeinsamen Malen treffen. Wer
einmal reinschnuppern möchte, kann sich
bei Susanne Hartmann, Telefon 20303,
melden.
Ingrid Harsch
Die sechs Malerinnen der Gestaltungsgruppe Farbenfreu(n)de '98
Willkommensgruß
Seit fast vier Jahren gibt es nun schon
den Neuzugezogenenbesuchsdienst.
Die hier tätigen Ehrenamtlichen haben
es sich zur Aufgabe gemacht, Neuzugezogene zu besuchen und sie auch über
das Leben in unserer Kirchengemeinde
zu informieren. Auch wenn einige kein
Interesse an einem Besuch haben, so
wird doch bei fast allen Absagen deutlich, dass sich die Angeschriebenen über
die persönliche und nette Begrüßung,
den freundlichen Brief und das zuvorkommende Angebot gefreut haben.
Anbei einige Auszüge: „Schön, dass die
katholische Kirche an uns denkt!“ „Ich
13
bin überrascht, dass es hier in Tamm einen Neuzugezogenendienst gibt. Vielen
Dank für diese nette Geste!“
Doch ich bin mir sicher, dass sich nicht
nur Neuzugezogene über einen Willkommensgruß oder eine nette Begrüßung freuen. Wenn wir unsere Augen
öffnen, werden wir genug Beispiele finden, um anderen das Gefühl zu geben,
willkommen zu sein, sei es in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, im Gottesdienst, in Flüchtlingsunterkünften …
Ingrid Harsch
St. Petrus Aktuell
Addio – Leb wohl, Antonius-Statue aus Obermarchtal
Die seit Ende Juli als befristete Leihgabe
in unserer Kirche stehende Antonius-Statue hatte sich schon richtig an ihre neue
Umgebung gewöhnt. Allerdings beruhte
diese Zuneigung nicht auf Gegenseitigkeit, da sich der Kirchengemeinderat (KGR) in seiner letzten Sitzung am
Bleibt nun doch nicht in Tamm:
Die Antonius-Statue aus
Obermarchtal
30.09.2014 dagegen ausgesprochen hat,
ihr eine dauerhafte neue Heimat in St.
Petrus zu gewähren. Man war sich einig,
dass die Statue sowohl vom Material
als auch von ihrer Farbe und ihrem Stil
her nicht in unsere doch recht moderne
Kirche passt.
Daher wird dieser Antonius bei nächster
Gelegenheit wieder zurück nach Obermarchtal ziehen. Er sucht nur noch eine
passende Mitfahrgelegenheit. Das Projekt Antonius-Statue wird jedoch weiter
verfolgt werden. In diesem Zusammenhang will der KGR die Kirchengemeinde
im Rahmen diverser Veranstaltungen
über die weitere Vorgehensweise näher
informieren und gegebenenfalls das eine
oder andere Projekt ins Leben rufen mit
dem Ziel, das Vermächtnis (= Anschaffung einer Antonius Statue für unsere
Kirchengemeinde) von Frau Köhler zu
erfüllen. Dies ist aber eine der Aufgaben,
die erst der neue KGR zu Ende führen
kann.
Andreas Raithel
Caritas-Jahresthema 2014
Liebe Mitchristinnen, liebe Mitchristen,
der Caritas-Ausschuss sagt nochmals
Vergelt´s Gott für jede Unterstützung,
alle Spenden, für jegliches Engagement
und für alle Gebete für die Menschen,
die oft fern sind - und doch so nah.
Schön war der zahlreiche Besuch in unserem Café international. Dafür – wie auch für die guten „Geister“ und die helfenden
Hände – danken wir herzlich.
Für den Caritas-Ausschuss
Christa Schlör
14
November 2014
Wachsame Nachbarn
Neulich bekam ich samstagabends zu
späterer Uhrzeit einen Anruf von der
evangelischen Mesnervertretung, die im
ökumenischen Gemeindezentrum in der
Kapelle in Maria Trost von außen brennende Kerzen gesehen hatte und anfragte, ob das normal sei. Da weder Herr
Bielat, unser Mesner, noch seine Vertretung zu erreichen waren, beschloss ich
kurzerhand, die Opferkerzen zu löschen.
Eine andere Begebenheit mit wachsamen Nachbarn erlebte ich in meiner
Nachbarschaft, als eine Nachbarin von
gegenüber abends bei meinen direkten
Nachbarn, die in Urlaub gefahren waren,
einen Lichtschein in der Küche sah. Ihrer
Vermutung nach war die Kühlschranktür
nicht richtig geschlossen. Nach Überprüfung mittels eines Ersatzschlüssels stellte
sich ihre Vermutung als richtig heraus.
Diese Begebenheiten zeigen, wie wertvoll wachsame Nachbarn sein können.
Nehmen wir uns ein Beispiel an ihnen!
P.S.: Später habe ich von Herrn Bielat erfahren, dass es normal ist, die Opferkerzen brennen zu lassen, da sie funkenlos
abbrennen. Beim nächsten Anruf weiß
ich jetzt Bescheid.
Ingrid Harsch
Einladung zum Kirchencafé
Im November dürfen Sie sich gleich zwei Mal auf das
Kirchencafé freuen:
Am Sonntag, den 23.11. feiern wir einen Jugengottesdienst,
bei dem auch die neuen Ministranten eingeführt werden.
Im Anschluss daran lädt uns die ökumenische Nachbarschaftshilfe zu Kaffee und Gebäck ins Gemeindeheim ein.
Fast schon Tradition ist , dass die Aktive Runde das Kirchencafé am 1. Advent gestaltet. Sie lädt uns am 30.11. nach dem
Gottesdienst ein, den Advent gemütlich zu beginnen.
Schauen Sie herein - Sie sind herzlich willkommen!
15
St. Petrus Aktuell
Wir gratulieren!
Am 1. Oktober feierte unsere
Pfarramtssekretärin Klaudia Key ihr
10-jähriges Dienstjubiläum. Wir
gratulieren ihr von Herzen und
hoffen, dass sie uns noch lange
erhalten bleibt!
←
Seit 10 Jahren die gute
Seele im Pfarrbüro:
Klaudia Key
Alles, im Kleinen und Großen,
beruht auf Weitersagen.
Christian Morgenstern (1871 – 1914)
Gute Kommunikation
Wie wichtig eine gute Kommunikation zwischen dem Pfarrbüro und den
Angestellten der Kirchengemeinde ist,
wurde mir unlängst beim Mesnertag des
Dekanates bewusst:
Bei der abschließenden Aussprache der
anwesenden Mesner kam immer wieder
die Frage nach Fortbildungsmaßnahmen
oder anderen Angeboten der Diözese
auf.
Diese Programme
und Einladungen
werden aus Rottenburg direkt an
16
die Pfarrämter geschickt und sollen von
dort aus an die Betroffenen weitergeleitet werden.
Bei uns in Tamm funktioniert das einwandfrei und wir sind immer gut informiert. Doch das ist anscheinend keine
Selbstverständlichkeit. Viele Kollegen
beklagten sich, dass sie die Post nur
dann erreicht, wenn sie wirklich in ihrem
Briefkasten landet.
Daher auch an dieser Stelle noch einmal
herzlichen Dank an Klaudia Key für die
gute Kommunikation!
Claudia Lammel
November 2014
Wir gedenken unserer Verstorbenen
von November 2013 bis Oktober 2014
... und am Ende meiner Reise
hält der Ewige die Hände
und Er winkt und lächelt leise
und die Reise ist zu Ende.
Matthias Claudius
Gertrud Bummerl
Lothar Schrimpf
Wolfgang Müller
Bernd Schatz
Monika Hrdina-Herr
Manfred Glemser
Dorothea Regner
Harald Dörflein
Brigitte Plankenhorn
Gisela Tränkle
Peter Dreistadt
Herbert Bartocha
Eleonore Daniel
Gustav Hofmann
Agnes Bartocha
Hildegard Meyle
Wilhelmine Weiperth
Stefan Hensel
Magdalena Stein
Klaus Dennhardt
Lore Kimpfler
Michael Brenner
17
St. Petrus Aktuell
Termine im November (Stand: 13.10.2014)
Tag, Datum
Uhrzeit
Was
Wo
Sa 01.11.
10.15
Allerheiligen
Eucharistiefeier
St. Petrus
14.30
Gräberbesuch
Friedhof
10.15
Allerseelen
Wort-Gottes-Feier
Kollekte: Priesterausbildung
Osteuropa
St. Petrus
15.30
Familienkreis III
Maria Trost
Mo 03.11.
09.00
Rosenkranz
St. Petrus
Di 04.11.
19.00
Hobbykreis
Maria Trost
20.00
KGR-Sitzung
St. Petrus
Mi 05.11.
18.00
Eucharistiefeier
Maria Trost
Do 06.11.
14.30
Seniorengymnastik
Maria Trost
18.00
Eucharistiefeier
St. Petrus
09.00
Frühstückstreff
Maria Trost
10.00
Rosenkranz
Maria Trost
18.30
MachMit Kochabend für Erwachsene
Maria Trost
17.00
Kindergottesdienst
St. Petrus
17.30
Laternenumzug zum Kelterplatz
18.00
Rosenkranz
Maria Trost
18.45
Wort-Gottes-Feier
Maria Trost
10.45
Ökumenischer Gottesdienst vom
Eine-Welt-Kreis mit GEPA-Verkauf
und Ständerling
Maria Trost
15.30
Familienkreis I
Maria Trost
Mo 10.11.
09.00
Rosenkranz
St. Petrus
Mi 12.11.
14.30
Ökumenischer Seniorenkreis
Maria Trost
15.00
Farbenfreu(n)de `98
Maria Trost
18.00
Eucharistiefeier
Maria Trost
20.00
Gruppenvertretertreffen
Maria Trost
So 02.11.
Fr 07.11.
Sa 08.11.
So 09.11.
18
November 2014
Tag, Datum
Uhrzeit
Was
Wo
Do 13.11.
14.30
Seniorengymnastik
Maria Trost
15.00
Seniorenkreis
St. Petrus
18.00
Eucharistiefeier
St. Petrus
10.00
Rosenkranz
Maria Trost
15.00
Aktive Runde Besenbesuch
Waldhof
18.00
Rosenkranz
Maria Trost
18.45
Eucharistiefeier
Maria Trost
10.15
Eucharistiefeier
Kollekte: Diaspora
St. Petrus
10.15
Kinderkirche
St. Petrus
09.00
Rosenkranz
St. Petrus
20.00
Eine-Welt-Kreis
Maria Trost
Mi 19.11.
18.00
Eucharistiefeier
Maria Trost
Do 20.11.
14.30
Seniorengymnastik
Maria Trost
18.00
Eucharistiefeier
St. Petrus
Fr 21.11.
10.00
Rosenkranz
Maria Trost
Sa 22.11.
18.00
Rosenkranz
Maria Trost
18.45
Eucharistiefeier
Maria Trost
10.15
Jugendgottesdienst mit Einführung
der neuen Ministranten
St. Petrus
10.15
Kinderkirche
St. Petrus
11.30
Kirchencafé
St. Petrus
Mo 24.11.
09.00
Rosenkranz
St. Petrus
Mi 26.11.
14.30
Ökumenischer Seniorenkreis
Maria Trost
15.00
Farbenfreu(n)de `98
Maria Trost
18.00
Eucharistiefeier
Maria Trost
14.30
Seniorengymnastik
Maria Trost
15.00
Seniorenkreis
St. Petrus
18.00
Eucharistiefeier
St. Petrus
10.00
Rosenkranz
Maria Trost
Fr 14.11.
Sa 15.11.
So 16.11.
Mo 17.11.
So 23.11.
Do 27.11.
Fr 28.11.
19
St. Petrus Aktuell
November 2014
Tag, Datum
Uhrzeit
Was
Wo
Sa 29.11.
18.00
Rosenkranz
Maria Trost
18.45
Eucharistiefeier
Maria Trost
10.15
1. Advent
Wort-Gottes-Feier
St. Petrus
10.15
Kinderkirche
St. Petrus
11.30
Kirchencafé
St. Petrus
18.00
Ökumenische Abendmusik
St. Petrus
So 30.11.
Zu guter Letzt...
Redaktionsschluss für die Dezemberausgabe: 13.11.2014
Textabgabe bis: 20.11.2014
Redaktionsteam:
Ingrid Harsch, Claudia Lammel
Wer Lust hat, sich unserem Team anzuschließen und regelmäßig oder gelegentlich einen Artikel zu schreiben (max. ½ DIN-A-4-Seite), der kann sich
gerne bis zum Redaktionsschluss per E-Mail unter der Adresse
redaktion@st-petrus-tamm.de melden.
www.st-petrus-tamm.de
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Seele and Geist
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