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Das Stübben Magazin
Ausgabe 4 / 2006
www.stuebben.com
SUSANNE RIMKUS Die Gestütleiterin von Warendorf
OLAF PETERSEN Parcours so spannend wie ein Krimi
URLAUB GANZ ANDERS Working Holidays an irischen Küsten
Inhaltsverzeichnis
Das sollten Sie lesen
02 TOP EVENTS Tipps und Termine
04 INTERVIEW OLAF PETERSEN
„Ein guter Parcours ist spannend wie ein Krimi“
06 ERSTES FESTIVAL DER SINNE
Traditionsunternehmen luden ein nach Schloss Hugenpoet
07 STÜBBEN GEWINNSPIEL Mitmachen lohnt sich
08 GESTÜTLEITERIN SUSANNE RIMKUS
Linienvielfalt garantieren trotz modischer Strömungen
in der Zucht
10 WORLD EQUESTRIAN GAMES AACHEN 2006
Weltmeisterschaften in sieben Disziplinen
12 SOMMERSPECIAL WORKING HOLIDAYS
Der etwas andere Urlaub an Irlands malerischer Küste
14 SOMMERSPECIAL PFERDEPFLEGE
Gesund durch die Outdoor Saison
15 SPRINGTALENT Der Edelweiss C.S. de Luxe von Stübben
15 ZWEI SPITZENSÄTTEL FÜR DEN NACHWUCHS
Laurus S und Laurus D
Top Events
Tipps und
Termine
REITSPORT MESSE PRO PFERD
20. bis 23. April
Im österreichischen Hollabrunn bieten über 100 Aussteller
Produkte und Attraktionen rund ums Pferd. Exquisites
Riding Equipment von Stübben zeigt die Firma 4Horses
Stockerau an ihrem Stand. Mehr als ein Dutzend Pferderassen präsentieren sich auf der sechsten Pro Pferd unterm
Sattel, in rasanten Stunts oder als Sportpartner für Kinder.
Publikumsmagnet sind die Westernreitshows mit dem
mehrfachen Europameister Gerold Dautzenberg. Ein weiteres Highlight ist die Modenschau mit Showturnierkleidung,
vorgeführt von Models auf Pferden.
NEUSTÄDTER FOHLENFRÜHLING
13. Mai
Markt und Präsentation der Fohlen in Brandenburg, im
Hauptgestüt Neustadt Dosse. Als „Fest für die ganze
Familie“ zieht der Fohlenfrühling Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet an.
CHIO AACHEN
17. bis 21. Mai
Besucher des CHIO in der Aachener Soers dürfen sich auch
2006 auf die sportlichen Höchstleistungen internationaler
Spitzenstars im Reitsport freuen. Das diesjährige „Weltfest
des Pferdesports“ will unter dem Motto „50 Jahre +1“
Erinnerungen und Emotionen wecken. Die Eröffnungsfeier
lässt alte Disziplinen aufleben und verspricht ein Wiedersehen mit Sportlegenden wie Hans Günter Winkler.
IMPRESSUM
Herausgeber Joh's Stübben KG
Postfach 102128, Ostwall 185, 47798 Krefeld
Verantwortlich für den Inhalt Ralph Stübben
Gesamtherstellung und Konzeption
Dr. Ulrike Schupp Communications
Wichmannstr. 4, Haus 10 Süd, 22607 Hamburg
Telefon 040 - 86628991, www.us-redaktionsbuero.de
Redaktion Dr. Ulrike Schupp, Wolf Zimmermann
Schlussredaktion Jan Brinkhoff
Grafische Gestaltung und Produktion Detlef Schlottmann
Bildredaktion Norbert Schmidt
Titelfoto Jacques Toffi
Druckvorlagenherstellung Ute Ruschmeyer
Druck Hartung Druck + Medien
CSI EINDHOVEN
25. bis 28. Mai
Niederländisches Springderby mit Wertungsprüfungen der
Stübben International Amateur Challenge 2006
Das Topevent in der idyllischen Atmosphäre rund um den
„Karpendonkse Plas“ bietet vier Tage lang Pferdesport auf
höchstem Niveau. Über 85.000 Besucher strömen jährlich zum einzigen offiziellen „Derby“ der Niederlande.
Auch beim diesjährigen Concours Hippique erwartet die
Zuschauer neben internationalen Springprüfungen und
nationalen Dressurprüfungen ein attraktives Rahmenprogramm.
XIII. LANDGESTÜTSTURNIER PRUSSENDORF
02. bis 04. Juni
Ein Championats Turnier, das Reitsportfans nicht versäumen sollten! Auf dem Landgestüt Sachsen-Anhalt stehen
tierische Berühmtheiten wie die Ausnahmehengste Monte
Bellini und Canterbury.
Foto: Jacques Toffi
Das Stübben Magazin 02_03
Weltmeisterschaften in sieben Disziplinen – Aachen 2006
CSIO LUZERN
01. bis 04. Juni
Weil das Nationenpreisturnier ein Top-Anlass von nationaler und internationaler Bedeutung ist, darf ausnahmsweise
sogar an Pfingsten geritten werden. Der Kanton Luzern
erteilte eine Spezialbewilligung für die Durchführung des
Super- League- Turniers. Sport- und Unterhaltungsanlässe
sind in der Schweiz an hohen Feiertagen verboten. Die
Stübben GmbH präsentiert an ihrem Stand in Luzern edles
Reitsportzubehör.
DEUTSCHE ISLANDPFERDEMEISTERSCHAFTEN
UND JUGEND CUP 27. bis 30. Juli
Das Gestüt Forstwald liegt in der Nähe von Blankenheim in
der Eifel an der Grenze zum Nationalpark. Hier werden die
Deutschen Islandpferdemeisterschaften ausgerichtet. Die
Isländer treten nicht nur in ihren speziellen Gangarten
„Tölten“ und „Rennpass“ gegeneinander an. Sie zeigen
auch in allen anderen Disziplinen, was sie können. Besucher schätzen in Blankenheim „Natur Pur“ ohne jegliche
Reitverbote.
CSI REDEFIN
13. bis 17. Juli
Vor der malerischen Kulisse des Landgestüts in Mecklenburg Vorpommern wird hochkarätiger Sport in einzigartiger
Atmosphäre geboten. Beim CSI Redefin konkurriert auch
2006 ein internationales Teilnehmerfeld. Zuschauer freuen
sich auf anspruchsvolle Dressurprüfungen und die Gala
Show.
COUNTRY FLAIR AUF DEM BUCHHOLZHOF
06. August 2006
Nicht nur Reitsportfans finden auf dem Buchholzhof in
Mühlheim an der Ruhr eine umfassende Ausstellung mit
attraktiven Angeboten und Aktionen rund ums Pferd und
ums Landleben.
CSI ASCONA
28. bis 30. Juli
Hochkarätig besetztes Spitzenturnier im Tessin mit
Wertungsprüfungen der Stübben International Amateur
Challenge 2006. Im Jahr 2000 für Reitsportförderer,
Pferdebesitzer und Pferdefreunde ins Leben gerufen, geht
die Stübben Amateur Challenge inzwischen in die dritte
Runde. Teilnehmer kommen aus Italien, den USA oder den
Vereinigten Arabischen Emiraten, um auf der Bühne der
Stars live mit dabei zu sein.
WORLD EQUESTRIAN GAMES
20. August bis 03. September
Die WEG sind 2006 neben dem CHIO das zweite Top-Sport
Ereignis in der Aachener Soers. 800 Sportler aus 50
Nationen messen sich miteinander in den Disziplinen
Springen, Dressur, Eventing/Vielseitigkeit, Fahren, Distanzreiten, Voltigieren und Reining/Westerndressur. Etwa 900
Pferde und eine halbe Million Besucher werden erwartet. 15
Medaillen und ein Preisgeld von mehr als 1,35 Millionen
Euro gilt es zu gewinnen.
04_05 Das Stübben Magazin
Olympische Spiele Athen 2004 – Parcoursdesigner Olaf Petersen mit seiner Ehefrau
Interview „Ein guter Parcours
ist spannend wie ein Krimi“
Auf internationalen Turnieren gilt Olaf Petersen als einer Top- Kreativen in seiner Branche
>>> Der Mann traut sich was: Das olympische Springturnier 1988 in Seoul entführt
begeisterte Zuschauer und Spitzensportler
in eine phantastische Welt aus mythischen
Drachen und magischen Figuren. Mit reiner
Seide bespannt, schmücken riesige Fächer
die Hindernisse. Jedes für sich ist ein
Kunstwerk, das sportliche Herausforderung
und Landestradition verbindet. Etwas völlig
Neues auf dem Turnierplatz und damit auch
ein Sprung ins kalte Wasser. Olaf Petersen
wird mit einem Schlag zum Tagesgespräch
und zum Trendsetter der Branche.
Inzwischen ist der innovative Parcoursdesigner seit über zwanzig Jahren auf allen
großen Turnieren der Welt zuhause. Er war
offizieller Ausstatter der Olympischen Spiele in Sydney. Und auch 2004 in Athen bestimmte er, welche Hindernisse sich den
besten Springreitern der Welt auf dem Weg
zum begehrten Edelmetall in den Weg stellen sollten. Fünf Weltcup-Finals, sieben
Welt- und Europameisterschaften und
mehr als 100 Weltcup-Springen brillierten
mit den Entwürfen des gefragten Deutschen. Wir wollten von ihm wissen, was ihn
an seinem Beruf am meisten begeistert, wie
ein Parcours entsteht und was ein guter
Parcoursgestalter den Pferden abverlangen
darf.
Woran arbeiten Sie gerade, können Sie
ein wenig von Ihrem aktuellen Projekt berichten?
Zur Zeit arbeite ich an dem Design
neuer Hindernisse für ein arabisches Land.
Das Thema ist die Verbindung von alter arabischer Kultur mit dem heutigen Leben in
dieser Region. Für mich sind Hindernisse im
Parcours das Bühnenbild für unseren
Sport. Die sportliche Anforderung ist der
eine Teil im Springreiten – ein Hindernis von
1,50 m Höhe bleibt immer 1,50 m hoch. Es
ist jedoch ein entscheidender Unterschied,
ob das Hindernis einfach so gebaut wird
oder ob es zum Beispiel etwas über die
Kultur, das Farb- und Formempfinden eines
Landes aussagt. Hindernisse können und
sollten Geschichten erzählen.
Wie entsteht ein Parcours? Wie sehen
die einzelnen Arbeitsschritte aus?
Ein Parcours entsteht in zwei Schritten.
Der erste ist die Arbeit im stillen Kämmerlein zu Hause. Jeder Turnierplatz hat andere Abmessungen. Die Linienführung ist das
Wichtigste im Parcours. Durch eine gute,
harmonische Linie kommen Rhythmus und
Dynamik und die Kraft unseres Sports zu
Ausdruck. Daran arbeite ich zu Hause mit
einer Computeranimation. Ich bestimme
dann auch, wo Steilsprünge und Oxer stehen sollen oder wo die Kombinationen gebaut werden.
Schritt zwei ist die Gestaltung auf dem
Turnierplatz. Hier entscheide ich je nach
Bodenverhältnissen, wie hoch und wie breit
die Hindernisse sind, wie die Distanzen zwischen den Sprüngen und in den Kombinationen sein sollen.
Was begeistert Sie besonders an Ihrer
Arbeit?
Jedes Turnier, jeder Tag, jedes Springen
ist neu. Wie Leichtathleten oder Fußballer
Sie haben sogar eine Schule für Parcoursdesign mitbegründet…
Die „Aachen School of Course Design“
ist ein Projekt, das Prof. Dr. Arno Gego und
ich ins Leben gerufen haben. Wir geben
Parcours Designern aus der ganzen Welt
Gelegenheit, einmal jährlich in einem intensiven zehntägigen Kurs ihre Kenntnisse zu
erweitern. Neben Arno Gego und mir unterrichten unter anderem Bodenexperten, Turnierveranstalter, Richter und Marketingfachleute. Am Ende der Ausbildung steht
der Test zur Aufnahme in die internationale
Parcours Designer Liste der FEI. Wer Interesse hat, kann sich mit mir in Verbindung
setzen unter www.Olaf-Petersen.com.
Sie sind auch als Unternehmer sehr erfolgreich. Wie lässt sich das mit Ihrer Arbeit
an den Turnierplätzen dieser Erde verbinden?
Ich war über viele Jahre als Unternehmer in der papierverarbeitenden Industrie tätig. Vor sieben Jahren habe ich dann
mein neues Unternehmen gegründet, und
wir liefern inzwischen Hindernisse und
Reitsportartikel in mehr als fünfzig Länder.
Arbeit macht mir einfach Spaß. Ich reise
gern, und der weltweite Parcoursbau öffnet
manche Tür und schafft Verbindungen.
Was wünschen Sie sich für den Reitsport in den nächsten fünf Jahren?
Ich hoffe, dass sich unser Sport auch in
Ländern entwickelt, in denen Springreiten
noch nicht so populär ist. Heute findet der
Sport hauptsächlich in Europa und Amerika
statt. Als die FEI zum Beispiel vor fünf Jahren eine eigene Weltcup-Liga in den arabischen Ländern einführte, gab dies einen
gewaltigen Schub in dieser Region. Sowohl
die Anzahl der Turniere wie auch die Qualität des Reitens nahm erheblich zu. Ich
selbst bin jetzt viel in Asien tätig und hoffe,
dass dort eine ähnliche Entwicklung stattfindet.
Was wünschen Sie sich persönlich für
Ihre weitere Karriere?
Gesundheit, körperliche und geistige
Fitness, um noch viele Jahre meine Erfahrung weitergeben zu können. Und die Unterstützung durch meine Familie, die viel
Verständnis für ein unruhiges Leben aufbringen muss.
Fotos: Jacques Toffi
haben auch Pferde und Reiter ihre Formhöhen oder -tiefen. Ich beobachte meine
„Kundschaft“ vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Dabei versuche ich, mich bei der
Aufgabenstellung in jedem Springen an
ihren Bedürfnissen zu orientieren. Die Faszination ist, dass in jedem Springen meine
Kreativität gefragt ist. Die Antwort auf die
Frage, ob der Parcours gut oder weniger gut
war, kommt sehr schnell. Sofort nach jedem
Springen. Da habe ich dann nicht nur gute,
sondern auch schlechte Ergebnisse.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen,
Parcours Designer zu werden?
Ich habe viele Jahre lang Springen geritten. National und international. Allerdings
nur mit mäßigem Erfolg. Ich war nie ein Ass.
Dafür gehörte ich zu den Reitern, die häufig
etwas an den Parcours auszusetzen hatten,
die wir reiten mussten.
Kritik ist der erste Schritt, es dann besser zu machen, der zweite. Ich fand sehr
schnell heraus, dass ich als Gestalter von
Springbahnen wesentlich talentierter war
als eben als Reiter.
Wie wichtig sind modische Trends im
Parcoursdesign?
An sich kenne ich keine modischen
Trends. Unser Sport ist ein lebender Sport,
so wie Tennis, Fußball oder Leichtathletik.
Diese Sportarten entwickeln sich immer
weiter. Man kann das nicht als modischen
Trend bezeichnen. Natürlich gibt es da auch
mal die eine oder andere Fehlentwicklung,
wie zum Beispiel das zu starke Abfragen
von Distanzaufgaben. Zu viel ist niemals
gut.
Wie viel darf ein Parcours Pferd und
Reiter abverlangen. Worauf sollte man dem
Pferd zuliebe achten?
Immer an die Grenze des Möglichen zu
gehen in Höhe, Breite und Distanz, ist kontraproduktiv. Pferde müssen zunächst Vertrauen aufbauen, um ab und zu Höchstleistung zu zeigen. Etwas unter Höchstmaß
zu bleiben, ob im A- oder S-Springen, ist
sicherlich für die meisten Springen sinnvoll.
Der Charakter der Prüfung sollte sich nicht
ändern. S muss S bleiben. Mein Rat: Die
Parcours sollten nicht zu lang sein. Pferde
müssen die Lust behalten und nicht ausgepowert werden.
Haben Sie Tipps, um Pferde auf schwierige Parcours optimal vorzubereiten?
Das ist die Tätigkeit von Trainern und
Ausbildern. Wir Parcours Designer müssen
Aufgaben im Parcours abfragen. Dabei ist
es für jeden guten Parcours Designer wichtig zu wissen, wie diese Aufgaben gelöst
werden können. Wir dürfen nichts dem
Zufall überlassen. Eine gute Ausbildung als
Reiter und das Gefühl für das Machbare
sind Grundvoraussetzungen, die ein guter
Parcoursgestalter mitbringen sollte.
Olaf Petersen: „Pferde
müssen Vertrauen
aufbauen, um Höchstleistungen zu zeigen”
Premiere „Festival der Sinne“
auf Schloss Hugenpoet
Acht Traditionsunternehmen luden ein zum Blick hinter die Kulissen
Foto: Heinz Albers
Fausel Biskamp, Schloss Hugenpoet und
Uhren Blome.
Die Einladung zum „Festival der Sinne“
auf Schloss Hugenpoet war ein Dank an
treue Kunden, die an diesem Tag weder
kaufen noch zahlen sollten. Stattdessen genossen sie die Köstlichkeiten aus der Küche
des Schlosshotels und informierten sich an
den Präsentationsständen der Hersteller.
Die Joh’s Stübben KG stellte neben exklusiven Comtesse- Taschen, gewebt aus echtem Rosshaar, den neuentwickelten, exklusiven Springsattel „Stübben Status“ vor.
Künftige Besitzer können individuelle Details wie die Gravur der Efterplatte, die Farbe der Nähte oder der Beschläge selbst
auswählen. Der Status ist handgefertigt. Er
besticht durch die weiche Linienführung,
>>> Zwischen Düsseldorf und Essen liegt
eine Oase, die Besucher aus aller Welt magnetisiert: ein Schlosshotel, umgeben von
einem glitzernden Wassergraben. Wer das
hochherrschaftliche Gebäude anschaut,
käme von sich aus nicht auf die Idee, dass
der Name „Hugenpoet“ ursprünglich „Krötenpfuhl“ bedeutet. Zum Interieur, in dem
warme Farben und feine Stoffe dominieren,
gehören Sandsteinkamine aus der Spätrenaissance. Prächtige Treppen aus schwarzem Marmor führen in die oberen Stockwerke. Es gibt viel zu entdecken im einstigen Wasserschloss Karls des Großen. Kaum
ein Ort wäre geeigneter für das erste „Festival der Sinne“.
Rund 500 Gäste folgten am 11. September der gemeinsamen Einladung der acht
inhabergeführten Traditionsunternehmen
aus der Region Düsseldorf, um auf Schloss
Hugenpoet bei den beliebten Fachgeschäften und Herstellern einmal hinter die Kulissen zu schauen.
Gegen den Trend (fast) alles auf die
Schnelle, ohne Beratung, dafür aber möglichst günstig zu erstehen, setzen die acht
Unternehmen ein „Bündnis für Qualität“:
Neben dem Komfort individueller, aufwendig gefertigter Produkte zählt das persönliche Gespräch mit dem Kunden. „Die Liebe
zu unseren Produkten verbindet uns“, sagt
Hugenpoet - früher das Wasserschloss Karls des Großen, heute international
ein gefragtes Hotel (links), Schlossinterieur mit schwarzen Marmortreppen und
historischen Sandsteinkaminen
Michael Lübbert, Inhaber vom Schlosshotel
Hugenpoet. „Deshalb wird bei uns mit höchsten handwerklichen Fähigkeiten und in
alter Familientradition hergestellt, ausgewählt oder weiter verarbeitet.“ Zur jüngst
gegründeten Qualitätsoffensive gehören
neben
dem
Traditionsunternehmen
Stübben, als Hersteller exquisiten Riding
Equipments, auch das Blaue Palais, F.G.
Conzen, Franzen, die Parfümerie Schnitzler,
vollnarbige, anilin gefärbte Leder und besonderen Sitzkomfort. Der Clou ist ein
Sattelnagel mit einem sorgfältig eingefassten, blauen Saphir in der Mitte. Auch das
umfangreiche Servicepaket zum Stübben
Status, das für die ersten fünf Jahre kostenlos ist, kann sich sehen lassen: Innerhalb Deutschlands wird der Sattel auf Kundenwunsch einmal im Jahr zu einer gründlichen Inspektion abgeholt. Der Besitzer er-
Das Stübben Magazin 06_07
hält derweil einen Ersatzsattel. Verschleißteile wie Sattelstrupfen werden kostenlos
ersetzt.
„Mehr als 100 einzelne Arbeitsschritte
sind notwendig, bevor ein Sattel in den
Verkauf geht,“ sagt Ralph Stübben, Inhaber
der Joh’s Stübben KG. „Die meisten davon
sind Handarbeit.“ Ein Stübben Sattel hält
bis zu dreißig Jahren. Kenner sammeln das
edle Marken Reitsportzubehör wie andere
Schmuck. Sie sind stolz auf eine Sattelkammer mit einer Kollektion der unterschiedlichsten Satteltypen. „Dabei interessieren
sich keineswegs nur Käufer von Luxusprodukten für unsere Sättel und Accessoires.
Wir sprechen diejenigen an, die sich lieber
wenige Qualitätsprodukte kaufen als viele
billige Wegwerfartikel,“sagt Ralph Stübben.
Konkurrenz gibt es bei den acht Traditionsunternehmen nicht. Zu unterschiedlich sind ihre Angebote: Im Blauen Palais
glänzen Schmuckkreationen aus Tahitiperlen. Exquisite Uhren finden Kenner seit Ge-
Stübben Status: Ein blauer Saphir
schmückt den Sattelnagel
nerationen bei Uhren Blome. Das Schnitzler
Beauty Institut bietet neben der typgerechten kosmetischen Behandlung, rare Düfte,
die sonst kaum zu bekommen sind. Fausel
und Biskamp gelten als eine der ersten
Adressen in Sachen Einrichtung, während
Kunstkenner seit nunmehr 150 Jahren ihre
Bilder bei F.C. Conzen rahmen lassen oder
die Ausstellungen des Hauses besuchen.
Für Porzellan, Glas und Silberwaren aller
führenden Manufakturen, Kristallerien und
Silberschmieden steht der Name Franzen.
Eigens angereist zur Präsentation auf
Schloss Hugenpoet waren Porzellanmalerinnen, der ungarischen Manufaktur Herend. Sie demonstrierten mit feinem Pinsel
und ruhiger Hand, wie viel Können notwendig ist, um auch nur ein einziges Porzellanmotiv zu gestalten.
Das „Festival der Sinne“ wird etwa alle
zwei Jahre stattfinden. Für die Zeit dazwischen sind zusätzliche Aktionen geplant,
die den geschichtlichen Hintergrund und
das Entstehen der Qualitätsprodukte erfahrbar machen.
Stübben Gewinnspiel
Mitmachen lohnt sich
>>> Mit etwas Glück gewinnen Sie ausgewählte Produkte aus dem
hochwertigen Stübben Sortiment – vom eleganten Trensenzaum
„Wicklow“ bis zum praktischen Pflegeset oder einem Stübben Basecap.
1. Wie heißen die beiden neuen Kindersättel von Stübben?
2. Wer gestaltete 1988 den Parcours in Seoul?
3. Wie viele Warmbluthengste gehören zum aktiven Hengstbestand
auf dem Landgestüt Warendorf?
1. PREIS
2. Preis
3. Preis
4. bis 6. Preis
7. bis 10. Preis
EIN STÜBBEN TRENSENZAUM WICKLOW
Ein Stübben Blouson
Eine Stübben Schabracke
Stübben Bandagen
Ein Stübben Pflegeset,
bestehend aus einer Tube Hamanol,
einer Dose Sattelseife,
einer Bürste „Handy“
11. bis 15. Preis Ein Stübben Basecap
Die Gewinner erhalten Gutscheine, die sie in Stübben Centern
aus dieser Ausgabe einlösen können. Lösungen mit Telefonnummer
und Adresse bis zum 31. JULI 2006 an:
Redaktion „Das Stübben Magazin” c/o Dr. Schupp Communications,
Wichmannstraße 4, Haus 10 Süd, 22607 Hamburg.
Stichwort: „Riding Equipment.” Oder Sie nutzen ganz einfach das
E-Mail Gewinnspiel-Formular unter www.stuebben.com
GEWINNER AUSGBE 3/2005
Janine Wenk gewann den Trensenzaum Cork, Helmut Beek das
Kryo Kompakt Horse Komplett-Set, Florian Weber die Stübben
Schabracke. Je zwei Eintrittskarten CSI Redefin 2006 gingen an
Irina Grosch-Sigrist, Katrin Ziemann und Corinna Schwarz. Leovet
Pflegesets „Silk Care“ erhielten Nina Horkulak, Lisa Trainotti und
Florence Ferret. Stübben Basecaps gewannen Gaby Baumeister,
Heike Schmidt-Kowsky, Charlotte Richter. Stübben Schlüsselbänder
gab’s für Uta Kappler, Janine Eckloff, Annett Naumann.
Fotos: Jacques Toffi
Warendorfer
Züchtersonntag
Neu im Serviceprogramm des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts ist der „Warendorfer
Züchtersonntag“. Im März, im April und im Mai
werden an jedem zweiten Sonntag im Monat
ab 11 Uhr die Hengste der Besamungsstation
Warendorf unter dem Sattel präsentiert. Durch
das zweistündige Programm führt Gestütleiterin Susanne Rimkus, sie wird jeden vorgestellten Hengst mit Informationen zu Veranlagung,
Abstammung und Vererbung kommentieren.
Zur Beratung und zum Fachsimpeln über die
Auswahl passender Hengste für die Stuten
steht das gesamte Warendorfer Team zur Verfügung. „Frühlingserwachen“ heißt es am
Sonntag, 12. März, mit der „F-Linie“ rund um
den Stempelhengst FLORESTAN I. Weitere
Termine sind: Sonntag, 9. April, und Sonntag,
14. Mai, jeweils von 11 bis 13 Uhr. Der Eintritt
ist frei, Gastronomie steht zur Verfügung. Die
Namen der Hengste, die an den einzelnen Sonntagen präsentiert werden, sind zeitnah zur Veranstaltung im Internet unter www.landgestuet.
nrw.de zu finden
Susanne Rimkus: „Den Rhythmus der Arbeit bestimmen die Pferde”
Susanne Rimkus „Linienvielfalt
trotz Modeströmungen“
Die Gestütleiterin über das Landgestüt Warendorf und die Deutsche Reitschule
>>> „Natürlich ist es die Königs-Aufgabe
der Landgestüte, den Zuchtfortschritt zu
sichern und Hengste hervorzubringen, mit
denen Sie Reitpferde züchten können, die
durch Sportlichkeit, Charakter und Gesundheit überzeugen,“ sagt Gestütleiterin Susanne Rimkus. „Wir müssen dabei allerdings die Linienvielfalt erhalten und verhindern, dass der Markt nur noch von den
wenigen Hengsten dominiert wird, die
gerade hoch im Kurs stehen.“ Attraktive
Blutlinien, die gebe es schließlich auch jenseits des großen Sports und der aktuellen
Trends. „Züchter müssen daran manchmal
erinnert werden.“
Die diplomierte Landwirtin Susanne
Rimkus hat sich ihre Erfolge mitunter hart
erkämpfen müssen. „Man sollte das nicht
verklären, eine Führungsposition lässt
wenig Luft für Privatleben. Männer stellen
sich nicht unbedingt mit Wonne auf die
öffentlichen Termine erfolgreicher Partnerinnen ein.“ Es sei außerdem ein bisschen
wie bei den Berichten über Angela Merkel,
sagt die Gestütleiterin. Ständig gehe es um
das Auftreten „als Frau“. Die Leistung steht
dabei viel zu oft im Hintergrund und das sei
dann das eigentlich Nervige. Ihr Job bleibt
jedoch der Traumberuf, an dem sie vieles
fasziniert: „Die Kombination aus Management und Praxis ebenso wie der Umgang
mit Menschen und Pferden sowie die
Chance, eigene Ideen umzusetzen und
dafür die Verantwortung zu tragen.“
ALS SUSANNE RIMKUS am 1. Juni 1996 mit
nur 31 Jahren das begehrte Amt als Landesstallmeisterin übernimmt, sind die Stimmen der Skeptiker lauter als die der Freunde. Eine Gestütleiterin habe es doch noch
nie gegeben, heißt es. Und mal sehen, ob sie
es denn schafft. Die ehemalige Mitarbeiterin des Bereiches Zucht der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung lässt sich nicht
abschrecken. Sie krempelt die Ärmel hoch
und legt los. Zunächst nicht einmal notdürftig ausgestattet – nur mit einem SchnurTelefon in hoffnungsvollem Grün, einem
alten Tisch und einem Stuhl.
HEUTE HAT DIE „LEITERIN des NordrheinWestfälischen Landgestüts und Direktorin
der Deutschen Reitschule Warendorf“, so
der offizielle Titel, Kritiker und Neider gleichermaßen überzeugt. Das Gestüt ist ein
florierendes Unternehmen mit 80 Mitarbeitern. „Bei uns ist alles noch sehr persönlich.
Ich bin glücklich darüber, dass ich mir
inzwischen eine so qualifizierte Mannschaft aufbauen konnte. Das Team ist hoch
Das Stübben Magazin 08_09
Hengstparade auf dem Nordrhein-Westfälischen Landgestüt Warendorf
motiviert, Schwierigkeiten werden offen
angesprochen,“ sagt Susanne Rimkus.
„Mein fester Vorsatz ist es, jedem die Chance zu geben, sich seinen Talenten entsprechend zu entfalten.“
DAS VERDIENST DER CHEFIN ist eine umfassende Modernisierung des Betriebs. Das
fing bei der Hengstparade an, erinnert sich
die Gestütleiterin. „Ich wollte zeigen, dass
unsere Hengste tatsächlich noch mehr können. Gleichzeitig habe ich für mehr Unterhaltung, eine neue Musikmoderation und
einen Kommentator gesorgt, der auch Besuchern mit weniger Fachwissen die Qualitäten der Tiere nahe bringt.“ Susanne
Rimkus strukturierte um: Ein neues Transportsystem musste her, so dass einige
Deckstationen eingespart werden konnten
und die Besamung effizienter und schneller
vonstatten ging. Für mehr Kundenorientierung sorgt inzwischen ein Rabattsystem,
das Decktaxe und Fohlengeld separat berechnet. „Bei über 80 Hengsten hat der
Kunde auch schon mal die Qual der Wahl.“
Abhilfe schaffen die neu eingeführten
„Warendorfer Züchtersonntage im März, im
April und im Mai, bei denen sich die Tiere
dem Fachpublikum präsentieren. Neben der
Eigenleistung etwa im Turniersport zählt bei
der Bewertung vor allem die „Vererberqualität“. „Der Hengst muss seine Stärken
dominant weiter geben,“ erklärt Susanne
Rimkus. „Manchmal gelingt dies mit einer
eher durchschnittlichen Stute sogar besser
als mit einer Top-Stute.“ Hengste wie etwa
der Warendorfer „Pilot“ haben sich durch
Turnierleistung nicht besonders hervorgetan und können dennoch etliche begabte
Nachkommen vorweisen, wie die „Zuchtwertschätzung“ dann auch eindrucksvoll
dokumentiert. Angesichts der großen Auswahl ist es absolut notwendig, die Pferde
richtig vorzustellen und Stärken auch mal
zu erklären,“ meint Susanne Rimkus.
ZUM AKTIVEN HENGSTBESTAND in Warendorf zählen 74 Warmbluthengste, ein
Trakehner, zwei Vollbluthengste, 15 rheinisch-deutsche Kaltbluthengste und ein
Sennerhengst. Vielversprechende Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen. Seit
Anfang 2006 komplettiert ein weiterer Prämienhengst die Beschälerriege der Junghengste des Nordrhein-Westfälischen
Landgestüts: Susanne Rimkus sicherte sich
einen Sohn des Contender aus der Pia Ne
von Polydor-Pilot. Getauft wurde der Junghengst auf den klangvollen Namen Completto. Etwa 50 Warendorfer Hengste „ar-
beiten“ als Lehrpferde in der Deutschen
Reitschule. Diese genießt auch international einen hervorragendem Ruf und ist seit
1968 in das Landgestüt integriert. Pferdewirte und Pferdewirtschaftsmeister absolvieren hier ihre Prüfung. Qualifizierte Gastdozenten ergänzen das hauseigene Fachpersonal. „Wir haben uns vor allem Pflege
und Verbreitung der klassischen Reitkunst
ins Programm geschrieben,“ sagt Susanne
Rimkus. „Dazu gehört eine Ethik, die den
Respekt vor den Pferden und natürlich
auch vor den Menschen vorschreibt.“ Gute
Resonanz finden an der Deutschen Reitschule auch die Lehrgänge für Turnierfachleute, für Richter oder Parcoursgestalter.
DAS LANDGESTÜT WARENDORF, das in
diesem Sommer sein 180jähriges Bestehen
feiert, sei eine Art Oase, in der das Pferd
den Rhythmus der Arbeit bestimmt. „Es ist
eine große Aufgabe, einen Betrieb, der
schon so lange existiert, auch für die Nachwelt zu erhalten,“ meint Susanne Rimkus.
„Die Veränderungen, an denen wir hier arbeiten, sollen dafür sorgen, dass wir uns die
Traditionen – von den denkmalgeschützten
Gebäuden bis hin zur gesamten Landespferdezucht – auch in der Zukunft leisten
können.“
10_11 Das Stübben Magazin
Aachen im Focus Reitsport
Weltmeisterschaften in sieben
Disziplinen
Der Countdown läuft für die FEI World Equestrian Games 2006
Foto: Jacques Toffi
>>> „Auf Augenhöhe mit der Fußball WM“
stehen die Reitsport Weltmeisterschaften
2006 nicht allein für den ehemaligen
Bundeskanzler Gerhard Schröder. In ganz
Deutschland war der Jubel groß, als vor vier
Jahren im spanischen Jerez de la Frontera
die Entscheidung für den künftigen WM
Gastgeber fiel. Vom 20. August bis zum
3. September blickt die Welt nun gebannt
auf die Nordrhein-Westfälische Bischofsstadt Aachen. Und die ist immerhin seit
68 Jahren Austragungsort des CHIO, des
berühmten „Weltfests des Pferdesports“,
bei dem sich die Elite des Reitsports trifft.
„Die zahlreichen Turniere, Leistungsprüfungen und Schauen garantieren, dass
sowohl vierbeinige als auch zweibeinige
Talente nicht unentdeckt bleiben,“ lobt
Spitzensportlerin Helena Weinberg anlässlich der WM. Aachen ist keine Metropole,
dafür aber seit dem Mittelalter eine „Stadt
der Pferde und der Reiter“. Schon unter
Karl dem Großen fanden hier Paraden und
Ritterliche Wettkämpfe statt. Bronzene
Pferdeskulpturen grüßen die Besucher traditionell bereits am Bahnhof.
Dermott Lennon World Champion Springen auf Liscalgot, Jerez 2002
WÄHREND DER WM messen sich 800
Sportler aus 50 Nationen miteinander in
den Disziplinen Springen, Dressur, Eventing/Vielseitigkeit, Fahren, Distanzreiten,
Voltigieren und Reining/Westerndressur.
Insgesamt werden etwa 900 Pferde und
eine halbe Million Besucher erwartet. 15
Medaillen und ein Preisgeld von mehr als
1,35 Millionen Euro gilt es zu gewinnen.
Gerade bei der WM sind die internationalen Zuschauer Bestleistungen gewohnt:
In Jerez erkämpfte Dermott Lennon 2002
auf Liscalgot für Irland den Weltmeistertitel
im Springreiten. Die Deutsche Mannschaft
errang den ersten Platz in der Dressur.
Nadja Zülow setzte auf Rubins Universe
neue Maßstäbe im Voltigieren, während
Sheik Ahmed Bin Mohd Al Maktoum auf
Bowman die Weltmeisterschaft im Distanzreiten für sich entschied. Im Fahren siegte
Tom Monhemius; im Reining, der jüngsten
WM Disziplin, das vierköpfige Team aus
den USA.
„Die Ausrichtung der Weltmeisterschaften in den sieben Pferdesport-Disziplinen
ist ein besonderes Ereignis für Deutschland
und eine große Herausforderung für
Aachen,“ würdigte Klaus Pavel, Präsident
des Aachen Laurensberger Rennvereins
das Sportereignis Nummer eins des Jahres
2006. Vor 1990 wurden lediglich Einzelweltmeisterschaften in den jeweiligen Disziplinen ausgetragen. Der Verein richtet
zudem als erster bereits etablierter Turnierveranstalter eine WM aus. Bei den World
Equestrian Games in Stockholm, Den Haag,
Rom und auch 2002 in Jerez de la Frontera
wurden stets eigene Organisationen gegründet. In Aachen verstehen die Veranstalter dies als Herausforderung und zugleich als Anerkennung für die erfolgreiche
Arbeit rund um den CHIO.
Den Auftakt zur WM am 20. August bildet eine prächtige Gala im Springstadion.
„Das Stadion hat im vergangenen Sommer
extra einen völlig neuen Boden erhalten,“
erläutert OK-Mitglied und Turnierdirektor
Frank Kemperman. „Damit ist auch der
Boden allen Anforderungen gut gewachsen.“ In der ersten Woche stehen dann
Dressur- und Distanzreiten, Eventing und
Voltigieren auf dem Programm, gefolgt von
Springreiten, Fahren und Reining in der
zweiten Woche.
Tickets
zur WM
im Vorverkauf
AACHEN LAURENSBERGER
RENNVEREIN TICKET CENTER
Postfach 500101, 52085 Aachen
Ticket-Hotline: 0241-917-1111
Im Internet: www.chioaachen.de
sowie www.aachen2006.de
Nordrhein-Westfalen setzt auf Standortpflege und hat sich an den Investitionskosten für Neu- und Umbauten der Tribünen und Stadien erheblich beteiligt. „Ein
Beitrag für die Zukunft,“ bekräftigt Thomas
Griese, Staatssekretär für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. „Aachen soll über die Weltmeisterschaften hinaus seine Position als attraktivstes Reitturnier in der Welt behalten.“
Entsprechend üppig fiel der Umbau aus:
Das Turniergelände, schon vorher bekannt
als größtes Reitstation der Welt, wurde
auf insgesamt 60.000 Besucherplätze
erweitert, die Kapazität des Reitstadions
beträgt 40.000 Plätze. Zusätzlich ließen
die Aachener eine neue Reitertribüne mit
Pressezentrum bauen sowie gleich daneben einen Richterturm als neues Wahrzeichen des Turniergeländes.
ZU DEN PARTNERN DER WM zählt neben
Mercedes-Benz, der Sparkassen-Finanzgruppe, der ARAG, der Deutschen Bank,
Rolex und Warsteiner auch der Dubai
Equestrian Club. Dubai ist ein „Land der
Pferde“. Hier liegt der Ursprung der modernen Vollblutzucht, die inzwischen wieder in
die Region zurück gekehrt ist. „Der Dubai
Equestrian Club,“ so Michael Mronz,
Mitglied und Sprecher des Organisationskomitees WM Aachen 2006, „passt hervorragend zu der starken internationalen Ausrichtung der Weltmeisterschaften im Jahr
2006.“ Künstler aus aller Welt gestalten
das kulturelle Rahmenprogramm. Unter
anderem schaffen sie mehrere hundert lebensgroße Pferdeskulpturen, die sich zur
„World Horse Parade“ formieren sollen.
Rund 150.000 Zuschauer sollen 2006 aus
dem Ausland anreisen. Ticketbestellungen
trafen bislang auch schon aus Venezuela,
Malaysia und den Bermudas ein.
Sommerspecial Urlaub ganz
anders: Working Holidays
Reitstunden gratis für’s Unkrautrupfen an Irlands malerischer Küste
>>> „Was das Reiten angeht, kam ich als
blutige Anfängerin auf den Hof,“ erinnert
sich Heike Kosmider. „Ganz nach dem Motto ‚Learning by doing’ und ‚take it easy’
habe ich im Slieve Aughty Riding Centre
dann eine Menge gelernt.“ Die 17jährige
Schülerin hat ausprobiert, was nur auf den
ersten Blick ein Widerspruch in sich ist:
„Working-Holidays“ – Arbeitsferien. Neben
dem Reitunterricht gehören Alltagsaufgaben zum Urlaubskonzept. Zu Heikes Pflichten zählt das „abendliche Füttern der drei
Hunde Victor, Bruno und Bear“, sowie das
Heranschleppen von Feuerholz und Torf für
die alten Öfen im irischen Cottage. Sie
deckt den Tisch und befreit den gepflegten
Biogarten vom lästigen Unkraut. Die Schülerin ist begeistert und bereut keine Sekunde.
Wie in einer großen Familie leben
Urlaubsgäste und Eigentümer auf den irischen Reiterhöfen zusammen. Jeden Tag
„Irisches Klima ist noch im
Herbst ideal für einen Reiterhofurlaub,”
meint Katja van Leeuwen
stehen vier Stunden Mithilfe in Haus und
Hof auf dem Programm. Neben der Versorgung der Pferde füllen je nach persönlichen
Fähigkeiten Jobs im Haushalt, im Garten, in
der Landwirtschaft oder beim heilpädagogischen Reiten die To Do Liste der Einzelnen.
Sehr gute Reiter dürfen manchmal sogar
bei der Ausbildung der Pferde mitwirken.
„Arbeit wird mit dem Reiten abgegolten.
Bezahlt wird nur ein geringer Betrag für
Unterkunft und Verpflegung. Damit ist der
sonst eher teure Reiturlaub in Irland auch
für Schüler und Studenten preislich attraktiv – ganz zu schweigen von den Eindrücken, die ein einfacher Tourist sonst gar
nicht gewinnen kann,“ erklärt Katja van
Leeuwen, die seit 1993 Reiterferien in Irland
organisiert. „Gerade Ostern und im Herbst
ist Irland aufgrund der günstigen klimatischen Verhältnisse ideal für einen solchen
Reiterhofurlaub.“ Der sollte dann allerdings
bestenfalls einen Monat dauern, damit es
sich lohnt. Alleinreisende Jugendliche dürfen nicht jünger sein als 16 Jahre.
Working Holidays
hier geht noch was
SLIEVE AUGHTY RIDING CENTRE
Gepflegter Reiterhof in der wild-romantischen Landschaft West-Irlands, 45 km östlich von Galway am Rande der KylebrackWälder und der Slieve Aughty-Berge. Loughrea, die nächste größere Stadt liegt 13 km
entfernt. Familiengeführtes Unternehmen.
Zum Hof gehören: 20 Pferde und Ponys, 3
Hunde, Katzen, 15 ha Weideland, 38 natürliche Hindernisse und ein biologischer Garten. Angebot: Ausreiten, Springreiten, heilpädagogisches Reiten, Kochen, Biogarten,
Englischkurse und Sprachunterricht auf
Anfrage. Reiterliche Fähigkeiten: Anfänger
und Fortgeschrittene. Geeignet für: Famili-
Das Stübben Magazin 12_13
Nach der Arbeit im Riding Centre: Freiheit und Natur pur auf dem Rücken der Pferde
en, alleinreisende Jugendliche, Individualisten. Kosten: ab 510 Euro für zwei Wochen. Besonderheiten: Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt hier nur 2 Wochen. Im
Juli und im August nicht buchbar.
FITZGERALD'S FARMHOUSE
AND RIDING CENTRE
Familiengeführter Reiterhof mit Pensionsbetrieb, liegt etwa 1,5 km entfernt von
Abbeyfeale, einem Ort mit 4.000 Einwohnern in der Grafschaft Limerick. Zum liebe-
voll restaurierten Anwesen gehören 100
acres eigenes Land, ein Hindernis-Parcours, etwa 35 Irish Tinkers und Cob Ponys,
ein Streichel Zoo sowie ein Naturpfad.
Angebot: Basisunterricht Dressur, Fahren,
Springen im Gelände, Jagdreiten. Fortgeschrittene Springreiter haben die Möglichkeit zwischen Oktober bis März an echt irischen Schleppjagden teil zunehmen. Geeignet für: Familien, alleinreisende Jugendliche. Reiterliche Fähigkeiten: keine, fortgeschrittene Anfänger, fortgeschrittene Reiter
Kosten: ab 550 Euro pro Monat.
THE ROCK EQUESTRIAN FARM
Die Farm liegt etwa 80 Kilometer nördlich
von Dublin am Ortsrand von Bailieborough.
Die Gastfamilie hat sich auf den An- und
Verkauf von Springpferden, Springturniere
und Jagdreiten spezialisiert. Zum Programm gehört auch das Einreiten und Longieren von jungen Pferden. Der Hof mit 50
Hektar Land Milchvieh und Kälbern wird
von der Familie McGuigan seit zwanzig Jahren betrieben. Unter den ca. 50 dazugehörigen Pferden sind auch Irish Cobs, Tinker
und Sportponys. Reiterliche Fähigkeiten:
nur fortgeschrittene Reiter mit Erfahrung
im Springreiten. Geeignet für: Erwachsene,
alleinreisende Jugendliche. Kosten: 600
Euro für 2 Wochen, 1.110 Euro pro Monat
inklusive Vollpension, Sprachkurse ab 150
Euro. Besonderheiten: Im Juli und im August nicht buchbar
AUSKUNFT, BUCHUNG UND
ANREISEMÖGLICHKEITEN BEI:
Katja van Leeuwen
Reitferienvermittlung
Dietkirchenstraße 7 · D-53111 Bonn
Telefon 0228/280 94 00
Fax 0228280 94 01
www.reitferien-in-irland.de
info@reitferien-in-irland.de
14_15 Das Stübben Magazin
Foto: Norbert Schmidt
am Tag überprüft werden. Offene Bottiche
sind ungeeignet. Das Wasser verschmutzt
schnell und lockt Insekten an. Auch ein
Salz- und ein Mineralleckstein sind Pflicht.
Pferde genießen die Zeit auf der Weide. Das
ständige Grasen sorgt in Verbindung mit
viel Auslauf für gesunden Stoffwechsel.
Eine gute Koppel bietet zudem ein ausgewogenes Angebot an Futterkräutern.
Sommerspecial
Das Glück liegt auf
der Wiese
So kommt Ihr Pferd gesund durch die Outdoor Saison
>>>
Tatsache ist: Pferde leiden unter
starker Hitze mehr als unter Kälte. Und sie
brauchen viel frische Luft, Sonne und Licht,
um sich wohl zu fühlen. Wer den Sommer
mit seinem Pferd in vollen Zügen genießen
will, sollte ein paar einfache Pflegetipps und
Verhaltensregeln kennen.
chen Pferde einige schattige Bäume am
Koppelrand. Gibt es die nicht, ist im Hochsommer Mittagsruhe im Stall angesagt.
Zum Equipment auf der Koppel gehört unbedingt ausreichend Trinkwasser. Optimal
sind Selbsttränken, die wenigstens zweimal
ACHTUNG GIFTPFLANZEN!
Pferde sind heute bei der Nahrungssuche
nicht mehr so instinktsicher wie ihre Vorfahren. Die Weiden sollten deshalb regelmäßig auf Giftpflanzen hin kontrolliert werden. Durch den Verzicht auf chemische
Unkrautvernichter breiten sich Pflanzen
aus, deren Genuss schädlich ist. Eine Liste
der Gewächse, um die Pferde besser einen
Bogen machen, gibt’ s unter www.giftpflanzen-fuer-pferde.de
BEI HITZSCHLAG – KEINE PANIK
Ausritte und andere körperliche Anstrengungen sollten Reiter ihrem Pferd bei
großer Hitze nur am frühen Morgen oder in
den Abendstunden zumuten. Der sensible
Kreislauf der Tiere macht bei schwülem
Wetter schnell schlapp. Schon bei 40 Grad
Körpertemperatur können Pferde einen
Hitzschlag erleiden. Und der ist häufig
sogar lebensbedrohlich. Nur wer die Symptome rechtzeitig erkennt, kann helfen: Das
Tier beginnt plötzlich schnell und flach zu
atmen, wirkt zuerst ängstlich und angespannt, dann apathisch. Die Schleimhäute
verfärben sich blaurot. Betroffene Pferde
schwitzen stark. Später fühlt sich die Haut
trocken und heiß an. Eine Besserung bringt
die Abkühlung mit Wasser. Tipp: Das Pferd
BEVOR’S LOS GEHT – FRÜHJAHRSPUTZ
Wenn es warm wird, muss die Winterwolle
weg. Pferde lassen sich gern putzen. Wer
gründlich bürstet und striegelt, hilft beim
sommerlichen Fellwechsel. Zur Grundausstattung gehören Hufauskratzer, Kardätsche, Gummistriegel, Wurzel- und Waschbürste, Mähnenkamm und Schere. Ein
Putzhandschuh verhilft dem Pferd zu einer
relaxenden Massage und unterstützt ebenfalls den Fellwechsel. Tipp: Damit der
Schweif im Gelände nicht so schnell verdreckt: Etwas Babyöl einbürsten und dann
mit einer trockenen Bürste vorsichtig
wieder entfernen.
WEIDE MIT SCHATTENPLÄTZEN
Licht, die Geborgenheit in der Herde, frisches Gras und jede Menge Auslauf. Die
Zeit auf der Weide kann paradiesisch sein.
Vorausgesetzt, der Halter achtet auf ein
paar wesentliche Details: Zunächst brau-
Stübben Pflegeset: Wer bürstet, hilft ins Sommerfell und Pferde lieben Relaxmassagen
am ganzen Körper mit dem Schlauch abspritzen und dann mit einer Bürste massieren, damit das Blut wieder zirkuliert. Die
Prozedur sollte nicht länger als fünf Minuten dauern und nach einer Stunde wiederholt werden.
Neu in der Stübben Kollektion
Edelweiss C.S. de Luxe
>>> Mit dem Edelweiss C.S. de Luxe hat Stübben nach dem Flachsitz-Spring-
STECHMÜCKENALARM
Einige Pferde reagieren auf mehrere Fliegen- und Mückenarten allergisch. Auch das
quälende, stark juckende Sommerekzem
wird durch Stechmücken auslöst. Es zeigt
sich vor allem am Rücken zwischen Ohren
und Schweif, am Kopf und am Unterbauch.
Bleibt es unbehandelt, kann es zu kahlen
Stellen im Fell und zu einer Dauerschädigung der Haut führen. Doch auch in der
Therapie ist noch kein Heilmittel entdeckt
worden, das die Krankheit sicher von der
Ursache her bekämpft. Tierärzte setzen
gegen das Sommerekzem häufig einen
Impfstoff ein, der auch das Immunsystem
stärkt. Sinnvolle Zeitintervalle für die
Impfungen und begleitende Therapie- und
Hygienemaßnahmen sollten zwingend mit
dem Veterinär abgesprochen werden.
Weniger gefährlich, aber trotzdem unangenehm sind Fliegen, Bremsen, Zecken und
Mücken. Ihre Stiche können ebenfalls
Hautirritationen und Erkrankungen hervorrufen. Ein Insektenabwehrmittel ist im
Sommer zu empfehlen.
FRISCHES GRÜN UND TROCKENFUTTER
Das frische Gras enthält Stärke, Zucker und
Eiweiß. Spurenelemente, Zink, Magnesium,
Selen und Vitamine müssen weiterhin zugefüttert werden. Unverzichtbar bleiben Heu
und Kraftfutter. Salzverluste durch starkes
Schwitzen werden durch die zusätzliche
Gabe von Mineral- oder Jodsalz ausgeglichen. Meist genügt ein Teelöffel, der nach
dem Reiten unter das Futter gemischt wird.
LIEBER VORBEUGEN ALS AUSKURIEREN
Jedes Pferd sollte zwei Mal im Jahr geimpft
werden. Meist untersucht der Tierarzt das
Tier vorab sehr gründlich und bietet damit
eine optimale Vorsorge für den Partner auf
vier Hufen. Schutz bieten die (Pflicht)Impfungen dann vor Influenza, Herpesviren,
Wundstarrkrampf (Tetanus) und Tollwut.
Influenza bei Pferden ist vor allem deshalb
gefürchtet, weil sie zu bleibenden Schäden
an der Lunge führen kann. Auch Herpesviren können die Funktion der Atemwege
beeinträchtigen. Bei einer Tetanusinfektion
handelt es sich dagegen um eine meist tödlich verlaufende Infektion. Schon kleine
Weideverletzungen bergen damit ein hohes
Risiko. Tollwut wird meistens durch den
Biss eines bereits daran erkrankten Tieres
ausgelöst. Pferde, die auf der Weide sind,
sollten vorher geimpft sein.
sattel Edelweiss N.T. de Luxe einen weiteren halbtiefen Springsattel entwickelt.
Die Konstruktion des neuen Sattels orientiert sich an den aktuellen Grundlagen
der Springausbildung, so wie sie von renommierten Springreitern und -ausbildern propagiert wird. Der halbtiefe, äußerst komfortable Sitz erleichtert ein ausbalanciertes Reiten im Schwerpunkt. Knieschluss und Pauschen sind betont
weich gehalten. Sie ermöglichen, auch durch die bewusst kurz gestaltete
Kissenrippe, die ungefilterte und damit effektivste Einwirkung des Reiters. Das
Sattelblatt ist doubliert; das griffige Oberleder stabilisiert das Bein des Reiters
zusätzlich. Markenzeichen des
Sattels ist ein neuer Kissentyp
mit einer großflächigen, direkt
wirkenden Auflage. In den Sitzgrößen 17“, 17,5“ und 18“ ist
der Edelweiss C.S. de Luxe in
den Farben Schwarz, Tobacco,
Ebony, Havanna und Honig bei
den Stübben Centern, in ihren
Webshops und im guten Reitsportfachhandel erhältlich.
Laurus D und Laurus S
Stübben Spring- und Dressursättel für den Nachwuchs
>>>
Laurus D und Laurus S
stehen den „großen“ Stübben
Sätteln in Sachen Qualität,
Funktionalität und Optik in
nichts nach: Für Kinder hat
Stübben einen Dressur- sowie
einen Springsattel aus vollnarbigem Rindsleder konzipiert.
Integrierte Keilkissen und Vorgurtstrupfen sind im Preis enthalten. Der Laurus D kann dabei
wahlweise und gegen den üblichen Aufpreis auch mit langen
Strupfen produziert werden.
Der Laurus S bietet als Tiefsitzer mit großen Springklötzen vorn und hinten Halt und Sicherheit für Kinder,
die in den Springsport einsteigen. Der Laurus D hat ebenfalls einen tiefen Sitz,
der einen korrekten Dressursitz fördert, ohne den Reiter einzuengen. Die
Dressurpausche unterstützt eine stabile Beinlage. Beide Sättel gibt es in der
Sitzgöße 16‘‘ und in den Kammerweiten 30, 32 und XW. Für den Laurus D stehen die Farben Schwarz und Ebony, für den Laurus S darüber hinaus Honig und
Havanna zur Auswahl. Der aus abwaschbarem Kunstleder gefertigte
Knieschluss kann farblich nach Belieben mit den Lederfarben kombiniert werden. Knieschlüsse in Grün (Tanne), Sand, Honig, Schwarz und Ebony verleihen
dem Sattel eine individuelle Optik. Sie geben ihm im Zusammenspiel mit der auf
dem Sattelblatt eingeprägten Reiterfigur Dynamik und Esprit. Zu bekommen
sind Laurus S und Laurus D in den Stübben Centern, über deren Webshops und
im guten Reitsportfachhandel.
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