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Donnerstag, 27. September 2007
Tischtennis – mit Neuerungen in Saison gestartet:
Saisonstart des
Tischtennisclubs Glarus
Der Tischtennisclub Glarus ist mit vier Dreiermannschaften in die neue
Saison gestartet. Neu wird die Mannschaftsmeisterschaft mit Dreierteams bestritten. Dank Modusänderung gibt es jetzt mehr Spiele.
F
ür die Meisterschaft 2007/2008
wurde die Zahl der Spieler pro
Team von vier auf drei reduziert.
Während bisher jeder Spieler zwei
Einzel und ein Doppel bestritt, tritt
neu jeder gegen alle drei Gegner an.
Als zehntes Spiel wird ein Doppel
ausgetragen. Durch die Neuorganisation hat sich die Zahl der Mannschaften und, vorab in den oberen
Ligen, auch das Spielniveau erhöht.
Der Tischtennisclub Glarus tritt
mit zwei Mannschaften in der 2.
und neu auch zwei in der 4. Liga
an.
Glarus I startet gegen Bündner
Die erste Mannschaft mit Ivan Bütler. Christof Schreyer und Arthur
Hartmann eröffnete die Saison mit
einem Heimspiel gegen Chur. Dank
drei Siegen von Bütler und je einem
von Schreyer und Hartmann resultierte ein 5:5-Unentschieden. Das
Gastspiel in Ems begann für die
Glarner mit drei gewonnenen Einzeln optimal. In der Folge konnte
aber nur noch Bütler ein weiteres
Spiel gewinnen, sodass es am
Schluss nur zu einer 4:6-Niederlage
reichte.
Glarus II gewinnt in Rapperswil
Thomas Jutzeler, Marco Habermacher und Roman Stüssi trafen im
ersten Spiel in ihrer 2. Ligagruppe
auf Rapperswil. Dank drei Siegen
von Jutzeler, zwei von Habermacher und einem von Stüssi gewannen die Glarner das Spiel mit 6:4.
Weniger erfolgreich endete die
zweite Partie gegen Dübendorf.
Nach zwei Siegen von Habermacher und je einem von Jutzeler und
Glarner Stadtkirche erlebte eine faszinierende Kirchenoper:
Beeindruckendes
Brahms-«Jedermann»Requiem
Mit der Collage von Brahms’ Deutschem Requiem, Frank Martins «Jedermann» – Monologen und Hugo von Hofmannsthals «Der Tor und der Tod»
boten fast hundert Mitwirkende unter Leitung von Niklaus Meyer und
Christoph Amrhein ein schillerndes Musikdrama.
Seite 20
Stüssi stand die knappe 4:6-Niederlage fest.
4.-Liga-Teams starten
erfolgreich
Lieber (böser) «Fridolin»
Franz Lacher, Rolf Laager und
Claude Diethelm von Glarus III
starteten in der 4. Liga gegen die Favoriten aus Wetzikon. Nach zwei
Einzelerfolgen von Laager und je einem von Lacher und Diethelm sowie dem Sieg von Laager/Lacher
im Doppel stand das 5:5-Unentschieden fest.
Aufgenommen werden Leserbriefe, die von allgemeinem Interesse sind und
keinen beleidigenden oder polemischen Inhalt aufweisen. Der oder die Verfasser/-in muss im «Fridolin»-Gebiet wohnen oder «Fridolin»-Abonnent sein.
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muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Jetzt beim Bahnhof Niederurnen:
Im zweiten Spiel, mit Michael Lacher anstelle von Diethelm, gelang
ein 7:3-Sieg gegen Wädenswil. Die
ausgeglichenen Glarner mussten
sich lediglich je dem erfahrenen
Teamleader der Zürcher geschlagen
geben.
Rote
Parkplatz-Nummern
Ebenfalls in der 4. Liga absolvierten
Ernst Bolliger, Patrik Hauser und
Arnold Marti für Glarus IV ihr erstes Spiel. Gegen das nicht vollzählig angetretene Team aus Oberriet
SG liessen die Glarner nichts
anbrennen und siegten klar mit 8:2.
Einen gelungenen Einstand bei den
Aktiven feierte Marti, der wie
Routinier Bolliger alle seine Spiele
gewann. ●
Franz Lacher
(das durch einen schwarz transparenten Vorhang von der Bühne
getrennt wird) zeigt sich schon am
Beginn, wenn der Tod die Sense
wetzt. Das scharfe Geräusch bewegt sich durch die dunkle Kirche,
dem Chor der Seelen entgegen,
kontrastiert mit dem trostvollen
Eingangssatz des Deutschen Requiems. Die Singenden des Glarner
Madrigalchors und des St. Galler
Kammerchors bewältigen das anspruchsvolle Werk beeindruckend:
Dicht und zugleich, stets beweglich,
von grosser Spannweite des Ausdrucks ist der Klang. Mit dem symphonischen Orchester Zürich ergibt
sich eine ausgeglichene Mischung
und ein Zusammenhalt, der nur
bei der berühmt-berüchtigten Orgelpunkt-Fuge des dritten Satzes
schwankt.
N
un sind sie also wieder am
Baggern. Nach Näfels und Bilten
sind die SBB jetzt beim Bahnhof
Nieder- und Oberurnen daran,
Bahnkunden mit Parkplatzgebühren zu schröpfen.
Nach Fertigstellung der ParkplatzRegime zeigt sich jeweils immer
dasselbe Bild: Zwanzig bis dreissig
markant am Boden aufgemalte rotweisse Parknummern, etliche blaue
Tafeln, ein teurer Kassenautomat –
aber von parkierten Autos weit und
breit keine Spur mehr. Die konsequente Fortsetzung des Park &
Ride-Systems soll das sein.
Trotz des sündhaft teuren Tarifs
dürften sich die durchschnittlichen
Tageseinnahmen zum Beispiel beim
Bahnhof Bilten, wo sich ab und zu
mal ein parkierender Automobilist
verirrt, um die vier Franken bewegen. Die Amortisationszeit allein für
den Kassenautomaten erstreckt
sich damit auf rund dreissig Jahre;
von den Erstellungs-, Unterhalts-
Inseraten-Annahme: Telefon 055 647 47 47
Vereinsausflug des Frauenturnvereins Oberurnen:
Appenzell drehte sich
im Kreis
Hohes musikalisches Niveau
Brahms-«Jedermann»-Requiem in der Stadtkirche Glarus.
D
ie voll besetzte Glarner Stadtkirche bot am Samstagabend eine
erhabene Kulisse für die Aufführung der neu inszenierten
Kirchenoper Brahms-«Jedermann»Requiem, die am Bettag in St.Gallen Premiere gefeiert hatte. Niklaus
Meyer, der als Musikalischer Leiter
mit dem Glarner Madrigalchor
bereits zwei viel beachtete Opern
(«Die Schwarze Spinne», «Juditha
triumphans») aufgeführt hat, wagt
heuer zusammen mit dem Bonner
Musiktheaterregisseur Christoph
G. Amrhein ein mutiges Experiment: Die Darstellung der christlichen Heilbotschaft nicht nur auf
musikalischer Ebene ist durchaus
eine Gratwanderung: Der Gefahr
einer kitschigen Verklärung tritt
aber die Inszenierung mit dem
sparsamen Bühnenbild und dem
schlichten, unpathetischen Spiel der
Darstellenden entgegen.
Konfrontation
Das Deutsche Requiem komponierte Johannes Brahms (1833–
1897) in fast 15 Jahren – depressive
Phasen, der Tod seiner Mutter und
jener Schumanns fielen in diese
Zeit. Der Schweizer Komponist
Frank Martin (1890–1974) hat sie zu
musikalischen Monologen kristallisiert und in eine fast analytische
Reihe gebracht.
Die starke Konfrontation zwischen
dem Diesseits und dem Jenseits
Der Bariton Michel Brodard als «Jedermann» weiss den Anforderungen des Doppel-Solos darstellerisch
und stimmlich gut gerecht zu werden, einzig die Textverständlichkeit
ist bei Martin etwas schlechter als
bei Brahms. Der Tod, verkörpert
durch den Regisseur Christoph
Amrhein, spielt geschickt mit der
Ambivalenz. Er tritt auf als Werbender, Philosoph, als brutale Urgewalt, die den Sterbenden hinab in
die Totenwelt zerrt, und endet doch
machtlos: Da sich der Sterbende
ans Kreuz klammert, muss der Tod
selber hinter den schwarzen Vorhang entschwinden und bekennen:
«Wie wundervoll sind diese Wesen,
die, was nicht deutbar, dennoch
deuten … und Wege noch im ewig
Dunklen finden.» So geht auch «Jedermann» in die friedvolle Gemeinschaft der Seelen ein. Wer die
überirdische, tröstende Stimme der
Mutter Maria (Barbara Fuchs) am
Schluss als zu katholisch empfand,
mochte sich an der Schönheit und
Innigkeit, ja Vollkommenheit der
Szene erfreuen oder die strahlende
Figur symbolisch als gewonnene
Seelenruhe deuten. Die spannende
Aufführung auf hohem musikalischem Niveau erlangte viel Beifall
und wird sicher eindrücklich in Erinnerung bleiben. ●
Swj.
und Kontrollkosten mal abgesehen.
Warum setzen die SBB diesen
offensichtlichen finanziellen Flop
unter dem Vorwand, einen Leistungsauftrag erfüllen zu müssen,
dennoch von Provinzbahnhof zu
Provinzbahnhof unbeirrt fort? Da
fehlt doch jegliche Logik, könnte
man meinen. Nicht ganz. Sucht
man nämlich die Triebfeder dieser
Vorgehensweise in einer allzu
menschlichen Regung, dem Neid,
so ist die Sache erklärbar. Die Verantwortlichen des Staatsbetriebes
können es nicht ertragen, dass «ihr»
Areal unbezahlt benutzt wird, selbst
durch treue Kunden nicht. Dann
soll das Areal lieber leer bleiben. Da
macht es nichts, wenn sich das Inkassoregime nicht rechnet; es dient
so wenigstens der Abschreckung.
Dass Kunden die Faust im Sack machen, braucht einen Monopolbetrieb bekanntlich nicht weiter zu beJürg Jenny, Glarus
unruhigen. ●
Der Vereinsausflug des Frauenturnvereins Oberurnen nach Appenzell steckte
voller Überraschungen.
A
ls sich am Donnerstag, 6. September, frühmorgens 23 Turnerinnen zum Vereinsausflug trafen,
präsentierte sich das Wetter in
mittelprächtiger Form.
Planmässig ging die Fahrt Richtung
Ziegelbrücke und Schänis nach Uznach. Nachdem die ersten Turbulenzen überstanden waren, konnten
wir gemeinsam und ausgerüstet mit
Billett, Tagesprogramm und Stadtplan den Voralpenexpress Richtung
Wattwil, Degersheim nach Herisau
besteigen. Weiter ging es mit dem
«Appenzell-Express» durch die hügelige Landschaft der Voralpen mit
Blick auf Bodensee und Hohen Kasten nach Appenzell. Die Besichtigung der bekannten Brennerei, wo
seit 120 Jahren der beliebte Alpenbitter aus 41 Kräutern hergestellt
wird, war sehr interessant und eindrucksvoll. Beim Rundgang konnten all die bekannten und exotischen
Kräuter beschnuppert und probiert
werden. Nach der Degustation und
den vielen Düften, waren wir froh,
wieder an die frische Luft zu kommen. Das Mittagessen im Gasthaus
Hof war ausgezeichnet und reichlich. Anschliessend standen bereits
zwei Kutschen parat, um uns auf
einer Rundfahrt weitere Sehenswürdigkeiten von Appenzell zu zeigen. Beim Kaffeehalt überraschte
uns Klara mit gesponserten Nussgipfeln und Getränken. Recht herzlichen Dank. Nach der Rundfahrt
schwärmte die Gruppe zum Shoppen und Flanieren aus, um das eingesparte Geld gleich unter die Leute
zu bringen. Sehenswert war auch
die gotische Kirche mit den Flügelaltaren. Am Adlerplatz waren wohl
einige überrascht, als sich plötzlich
ganz Appenzell im Kreis drehte.
Lag das vielleicht am Appenzeller
Baileys oder am Jägerpunsch? Bald
wurde klar, dass wir auf einem Rondell standen, das sich je nach Belastung zu drehen beginnt. Zur Weihnachtszeit wird dort der Christbaum aufgestellt und ist ein beliebter Treffpunkt für Gross und Klein.
Abends brachte uns der erwähnte
«Express» zurück nach St.Gallen
und über Uznach und Ziegelbrücke
landeten wir dann direkt in
Oberurnen. Herzlichen Dank der
Organisatorin für den perfekt geplanten Ausflug und die viele Mühe.
●
gz
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