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Körperhaltung und Kollekte: Zeichen in der Eucharistie Wie geht es

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Aug/Sep/Okt 2012
Ausgabe 4
Wie geht es weiter im
Pastoralverbund?
Körperhaltung und Kollekte:
Zeichen in der Eucharistie
Kleine christliche Gemeinschaften:
ein Modell der Zukunft ?
Das eine Brot wächst auf vielen Halmen,
aus vielen Trauben wird der Wein.
Aus vielen Menschen entsteht Gemeinde,
da lebt und stirbt man nicht allein.
Melodie: israelisches Volkslied, Text: Lothar Zenetti
X XInhalt
Editorial .............................................................................................03
Leitartikel .............................................................................................04
aus dem Pastoralverbund - Pastoralverbundsfest.........................................................06
Gemeindeleben - Erntedank: Nachmittag mit ApoJo-Gemeinde...................06
- Kardinal Woelki besucht Kita.............................................07
aus dem Pastoralverbund - Der Pastoralverbundsrat informiert: wie geht es weiter?.08
Gemeindeleben - Tolle RKW 2012..................................................................11
- Zeichen der Heiligen Messe...............................................12
Titelthema - ein Modell: kleine christliche Gemeinschaften.................14
Gemeindeleben - Abenteuer-Wochenende für Jungs in Alt-Buchhorst.........18
Seelsorge - Kath-Club, der Single-Treff für Katholiken.........................19
Gottesdienste .............................................................................................20
Termine - Erstkommunion, Firmung, Orgel-Kuratorium....................22
Gruppentermine .............................................................................................24
getauft / verheiratet / verstorben ..................................................................................................27
Buchtipp - „Ist das noch unsere Kirche?“............................................28
was, wann, wo - Prof. Dr. Lammert zu Gast im Pastoralverbund..................30
weltliches - „Dem Himmel ein Stück näher“ , Flugzeugtaufe in TXL.....32
Stellenangebote - Redakteur für Pfarrnachrichten gesucht...........................34
nachgedacht - „abends zu Bett gehen...“..................................................35
Kinderseite .............................................................................................36
Rätsel und Humor ............................................................................................. 37
aus der spanischen Gemeinde ............................................................................................. 38
Kontakte und Adressen .............................................................................................39
Impressum
„Pfarrnachrichten“ ist das offizielle Mitteilungsblatt der kath. Gemeinde St. Martin
Berlin, Reinickendorf
Herausgeber:
Pfarrgemeinderat der
kath. Kirchengemeinde St. Martin
Berlin Reinickendorf
Wilhelmsruher Damm 144
13439 Berlin
www.st-martin-berlin.de
Redaktion, V.i.S.d.P:
I. Hoffmann, C. Oster
redaktion@st-martin-berlin.de
Druck: Gemeindebriefdruckerei
Martin-Luther-Weg 1
29393 Groß Oesingen
Auflage: 1000 Stück / Erscheinungsweise: alle drei Monate / Verteilung: Auslage an
verschiedenen Orten (Kirchen, Schule, Kita, Inserenten, Infostand Märkisches Zentrum)
Die Meinungen und Einschätzungen, die in den Artikeln enthalten sind, entsprechen nicht in
jedem Fall der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich das Recht auf jederzeitige
unangekündigte Kürzung der Artikel vor.
Für Leserbriefe ist die Redaktion dankbar, ohne den Abdruck zu garantieren.
Alle Angaben, im Besonderen Termine, sind ohne Gewähr.
Redaktionsschluss für die Ausgabe Nov.-Dez.-Jan. ist der 14. Oktober 2012.
X XEditorial
Liebe Leserinnen
und Leser,
Nun ist sie vorbei, die Ferienzeit - und
die lange dreimonatige Wartezeit auf
die neue Ausgabe der Pfarrnachrichten. Haben Sie sie schon vermisst?
Wir haben Ihnen wieder eine vielseitige Sammlung unterschiedlicher
Themen zusammengestellt, die unsere Zeit bewegen.
Pfarrer Pomplun erläutert in seinem
Artikel einige Neuerungen im Ablauf
der Messe und erklärt Zeichen der
Eucharistie.
Wie die Zukunft unserer Gemeinde
und auch die anderer Großgemeinden aussehen kann, erfahren Sie im
Heft unter anderem in einem Interview zum Thema „kleine christliche
Gemeinschaften“ (kcG), welche im
Ausland - insbesondere in Fernost zur Zeit enorme Wachstumsraten
vermelden. Ist das auch ein Modell
für Deutschland - für das Erzbistum
Berlin?
Aktuell beschäftigt uns die weitere
Fortführung des Modellprojekts Pastoralverbund Reinickendorf Nord,
und die möglicherweise noch engere
Vernetzung der Gemeinden in Form
einer Großfusion aller beteiligten Gemeiden. Kardinal Woelki hat bei seiner Visitation in den Gemeinden im
April Ausblicke für die Weiterführung
des Verbundes gegeben. Lesen Sie
den Bericht der Pastoralverbundsratsmitglieder.
Das erste Jahr dieses Projektes liegt
hinter uns. Vieles hat sich mittlerweile gut eingespielt. Die Priesterstellen
sind (dauerhaft) besetzt. Grund genug zu feiern: am 26. August, beim
großen Pastoralverbundsfest.
Um die Zukunft der christlichen Gemeinden geht es diesmal auch in unserem ausführlichen Buchtipp.
In einem eher weltlichen Bericht stellen wir Ihnen diesmal eine Taufe der
besonderen Art vor.
So schnell vergeht ein Jahr. Und so
weit in den Herbst hinein reicht die
Gültigkeitsdauer dieser Ausgabe,
dass heute schon von Erntedank die
Rede ist. Wir wollen in diesem Jahr
zusammen mit der Apostel-Johannes Gemeinde, auf deren Einladung hin,
einen gemeinsamen ErntedankNachmittag erleben.
Und nun noch ein Aufruf in eigener
Sache: Das Redaktionsteam sucht
dringend Unterstützung für die Erstellung dieser Pfarrnachrichten! Leider hat sich auf unseren Appell in der
letzten Ausgabe noch niemand gemeldet. Die Aufgabe macht Spaß besonders, wenn mehrere am gleichen Ziel arbeiten: Die
Pfarrnachrichten, so wie Sie sie kennen und mögen, in Top-Qualität
pünktlich fertigzustellen. Seien Sie
bereit.
Ihr Redaktionsteam
Seite 3
X XLeitartikel
Liebe Schwestern und
Brüder in unserem
Pastoralverbund,
liebe Gäste!
leitender Priester
im Pastoralverbund
Reinickendorf-Nord
Pfarrer Norbert Pomplun
Nun liegt die schöne Ferienzeit wieder hinter uns – und ebenso ein Jahr
im Pastoralverbund. Wie die Zeit vergeht! Die Turbulenzen des Anfangs
legen sich langsam, das Neue beginnt
vertraut zu werden, vor allem die
neuen Gesichter – für Sie, aber auch
für uns. Auch hat die Visitation durch
unseren Erzbischof Klarheit, vielleicht aber auch Unruhe gebracht.
Wir wissen nun, dass es kein Zurück
mehr gibt, und wir haben uns im Verbundsrat auch einstimmig dafür ausgesprochen, so beieinander zu bleiben. Das macht mich sehr dankbar,
denn wir haben das nicht aus Resignation bejaht, sondern aus den gemeinsamen Erfahrungen heraus. Unsere gemeinsame und manchmal
auch schwierige Geschichte begann
ja nicht vor einem Jahr, sondern
schon mit den Fusionen vor nunmehr
10 Jahren. Wie vieles Gewachsene ist
das, was dabei herauskommt, keine
Seite 4
Idealgestalt. Zum Wachsen gehören
auch Krummheiten und Widerstände.
Wo gehen wir hin? Längst ist am Horizont die Möglichkeit einer erneuten, großen Fusion aufgetaucht, für
viele sicher ein Schreckwort. Doch
was würde es für uns bedeuten? Die
Seelsorge und das Gemeindeleben, ja
sogar die Verwaltung geschehen bereits gemeinsam. Und ein so großes
Gebiet wird immer vielfältig und bunt
bleiben! Wie bei allen Ängsten gilt es,
dem Angstmacher genau ins Gesicht
zu sehen, dann verliert er seinen
Schrecken! Lassen Sie uns daher in
den kommenden Wochen und Monaten die Zukunft ansehen und buchstabieren! Unsere Chance besteht
darin, die Weichen für die Zukunft zu
stellen. Im gesamten Erzbistum wird
2013 dieser Prozess der Veränderung
beginnen.
Eines aber scheint mir besonders
wichtig: als Kirche haben wir eine
geistliche Mitte, ein Fundament, und
einen Auftrag: Jesus selbst ist der
Grund, warum wir Kirche sind, und er
will, dass wir das Reich Gottes sichtbar, erlebbar machen. Schnell sehen
wir dann, dass wir schon längst zusammengehören, denn Christsein
kennt keine Trennungen, weshalb
auch Ökumene so wichtig ist. Wir
werden daher nur mit den Veränderungen klarkommen, wenn wir in seiner Nähe bleiben, nach seinem Willen fragen, mit seinen Augen sehen
X XLeitartikel
lernen. Die Erzählung vom Seesturm,
wo Jesus den Jüngern mitten auf dem
See begegnet, und sie vor Angst vergehen, ist immer ein Sinnbild der Zeit
— Jesus begegnet auch unserem kleinen Lebensboot mitten im Sturm der
Zeit und ruft uns zu: "Warum habt ihr
solche Angst? Habt ihr kein Vertrauen?" Und er steigt zu uns ins Boot!
Die Jünger sind auf dem Weg – wohin
sind wir unterwegs, was ist unser
Ziel? Oder haben wir uns schon fest
eingerichtet und fahren eher im
Kreis? Dann wird es sowieso höchste
Zeit, aufzubrechen! Christsein ist so
sehr mit Bewegung verbunden, dass
man das Christentum in der ersten
Zeit sogar einfach "Der Weg" nannte.
Am 26. August feiern wir unser erstes
Verbundsfest; wir beginnen mit der
hl. Messe um 10 Uhr in St. Martin,
der größten Kirche im Verbund. Eine
gute Gelegenheit, sich ganz real auf
den Weg zu machen und die Grenzen
zu überschreiten. Buntheit und Vielfalt bereichern uns, und es ist wieder
eine Chance, sich besser kennen zu
lernen und Glauben miteinander zu
feiern – Seien Sie alle ganz herzlich
zur Mitfeier eingeladen!
So wünsche ich uns allen von Herzen
Mut und Vertrauen und grüße Sie alle
herzlich
Pfarrer Norbert Pomplun
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Seite 5
X Xaus dem Pastoralverbund
pastorale Sprechstunden entfallen!
Im letzten Jahr hatte das Pastoralteam in jeder Pfarrei eine Sprechzeit angeboten. Hintergrund war der Wunsch nach Erreichbarkeit und Präsenz.
Diese Sprechzeiten fanden keine Resonnanz. Deshalb entfallen sie, wir sind
unverändert per Telefon oder Email erreichbar. Gleichzeitig überlegen wir,
welche anderen Möglichkeiten von Präsenz sinnvoll sind.
Pastoralreferent Markus Papenfuß
Pastoralverbundsfest
am 26.August 2012
Seit 1. September 2011 besteht nun
der Pastoralverbund Reinickendorf
-Nord. Wir sind uns näher gekommen, haben miteinander geredet,
gearbeitet, gebetet, gefeiert und vieles mehr. Dies ist ein Grund zum Feiern.
Daher laden wir Sie ganz herzlich
zum großen Pastoralverbundsfest
am Sonntag, den 26. August 2012
ein. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 10:00 Uhr in
der Kirche St. Martin. Anschließend
gibt es kulinarische Köstlichkeiten
aus verschiedenen Ländern: Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen, Getränke, im Hof bzw. im BernhardObst-Saal der Gemeinde St. Martin.
Parallel dazu finden in der Kirche
Aufführungen verschiedener Chöre
unserer Gemeinden statt. Auf dem
Hof, bzw. Parkplatz gibt es ein großes
Angebot an Kinderspiel-Aktionen
vorbereitet von Jugendlichen unserer Gemeinden.
Seite 6
Nun freuen wir uns noch auf Ihre
zahlreiche Teilnahme und ein bisschen Sonnenschein. Herzlich Willkommen im Pastoralverbund Reinickendorf Nord!
Im Namen des Festausschuss
Mechthild Jagla
Erntedank-Nachmittag
mit ApoJo-Gemeinde
Am 23.09.2012 feiern wir gemeinsam
mit der Kita St. Martin unser Erntedankfest. An diesem Sonntag wird
deshalb nur ein Gottesdienst um
10:00h stattfinden.
Die ev. Apostel Johannes Gemeinde
lädt uns alle am Nachmittag zu einem
gemeinsamen Erntedank in ihrer Gemeinde ein (Dannenwalder Weg 167).
Es soll auch als Dank für unser gemeinsames Fronleichnamsfest verstanden sein, welches wir in unserer
Gemeinde gefeiert haben.
Beate Zenk
X XGemeindeleben
Kardinal besucht
Kita St. Martin
Am 25. April diesen Jahres stattete
unser Erzbischof Kardinal Woelki im
Rahmen seiner Visitation des Pastoralverbundes Reinickendorf Nord unter anderen auch unserer Kita einen
kurzen Besuch ab.
Auch für kleine Späße ist der Kardinal zu haben.
An diesem Nachmittag fanden im Gemeindezentrum in Maria-Gnaden
weitere Gesprächsrunden statt, wobei verschiedene Gemeindegruppen
sich und ihre Arbeit vorstellten und
ihre Anliegen vortrugen. Oft angesprochenes Thema war hierbei die
Sorge um den Nachwuchs und die
Nachfolge in verantwortungsvollen
Ehrenämtern.
Christoph Oster
Fotos: C. Oster
Während die Leiterin der Kita, Frau
Kreutz, den Bischof durch die Räume
der Einrichtung führte und dabei das
Konzept der Kita erläuterte, warteten
die Kinder schon in gespannter Vorbereitung. So konnten sie locker fast alle
Fragen prima beantworten, z.B.
„Wisst Ihr wer ich bin? Was ist ein Bischof? Kennt Ihr noch andere Bischöfe?“ Ebenso wollten aber auch die
Kinder Einiges von dem Oberhirten
wissen, jetzt, wo sie einen Experten in
Ihrer Runde hatten: „Wie ist das wenn
man stirbt? Auf solche und andere
Fragen gab der Bischof sehr anschaulich und kindgerecht Auskunft.
Erzbischof Kardinal Dr. Woelki beantwortet auch schwierige Fragen anschaulich. (Erwachsene v.l.n.r.: Birgit Kreuz, Dr. Woelki, Mechthild Jagla)
Seite 7
X Xaus dem Pastoralverbund
Foto: C. Brass
Der Pastoralverbundsrat informiert
Zukunft des Pastoralverbund
Reinickendorf Nord
Liebe Gemeinde,
während seiner Visitation im April
hat Kardinal Woelki auch Aussagen
zur Zukunft des Pastoralverbundes
gemacht. Klar hat er zum Ausdruck
gebracht, dass eine Auflösung des
Verbundes und damit ein Zurückgehen in die einzelnen ursprünglichen
Gemeinden nicht in Aussicht stehen.
schluss mehrerer
Pfarreien bietet da
die Möglichkeit,
Kräfte zu bündeln
und zu verstärken, das Feld von Erfahrungen und Ideen zu erweitern
und Entlastungen zu ermöglichen.
Die Frage, wie es im Pfarrverbund
Reinickendorf Nord weitergehe, sei
aber im Erzbischöflichen Ordinariat
noch nicht entschieden, erklärte der
Foto: C. Oster
Der Pastoralverbund sei zwar als Modellprojekt geplant worden. Ein solches Vorhaben müsse aber mit klaren
Zielvorgaben versehen werden. Die
demographischen Fakten zeigen es
deutlich: die Anzahl der Gemeindemitglieder nimmt weiterhin altersstrukturell ab. Und auch die Zahl der
Priester geht zurück. In naher Zukunft
werde es nur noch ca. 60 Priester im
ganzen Bistum geben, die eine Gemeinde leiten können, so berichtete
Kardinal Woelki. Ein ZusammenSeite 8
X Xaus dem Pastoralverbund
Kardinal. Da gehe es zum einen um
die Frage der Konstellation: bleiben
die Gemeinden St. Martin, St. Hildegard und Maria Gnaden zusammen
und bilden einen pastoralen Raum?
Dazu erwarte man auch eine deutli-
Foto: C. Oster
che Positionierung seitens der Gemeinden. Zum anderen müsse man
auch entscheiden, wie die drei Gemeinden zusammen bleiben. Dazu
seien zwei Lösungen denkbar: als
Pastoralverbund gebe es weiterhin
drei selbstständige Gemeinden, die
in der Pastorale als Seelsorgeeinheit
zusammenarbeiten würden und dazu
ein gemeinsames Gremium, den Pastoralverbundsrat, hätten. Die Kirchenvorstände blieben getrennt. Die
Verantwortung für finanzielle Fragen
und die Kirchenverwaltung läge weiterhin in den einzelnen Gemeinden.
Der Aufwand hinsichtlich der getrennten Verwaltung und die erforderlichen Zeitressourcen vor allem
für den leitenden Pfarrer und die
Mitglieder der Gremien seien in diesem Konstrukt aber enorm. Daher
tendiere er nach den in anderen Bistümern gemachten Erfahrungen zur
Fusion der Gemeinden. Anzustreben
wäre, dass in dieser neuen großen
Gemeinde z.B. durch einen neuen
Namen eine eigene Identität geschaffen werde. Gleichzeitig sollen die bisherigen Gemeinden eigene Schwerpunkte entwickeln und diese in die
Gesamtgemeinde einbringen. Das
Erzbischöfliche Ordinariat prüfe jetzt
bistumsweit, ob und wie es größere
Seelsorgeeinheiten geben könne und
solle.
Der Pastoralverbundsrat, der aus den
Pfarrgemeinderäten St. Hildegard, Sr.
Martin und Maria Gnaden besteht
und pastorale Fragen zusammen berät, hat sich aus Anlass der Kardinalsworte in seiner letzten Sitzung am
13.06.2012 mit der Frage beschäftigt, wie es im Pastoralverbund wei-
Foto: C. Brass
Seite 9
X Xaus dem Pastoralverbund
tergehen soll. Die drei Gemeinden
sind schon seit fast einem Jahr als
Verbund zusammengeschlossen. Und
auch davor gab es bereits eine Kooperation und einen längeren, gemeinsamen Entwicklungsweg. Inzwischen gibt es drei Geistliche und drei
Gemeinde- und Pastoralreferenten/innen, die in allen drei Gemeinden
Seelsorge betreiben. Die Firmvorbereitung findet gemeindeübergreifend statt. In der Erstkommunionkatechese werden, zaghaft noch, aber
doch spürbar, über die Gemeindegrenzen hinaus Verbindungen geschaffen. Im gemeinsamen Verbundsbüro arbeitet Marc Teuber für
alle drei Gemeinden. Und alle drei
Pfarrgemeinderäte tagen zusammen
im Pastoralverbundsrat und besprechen gemeinsam die Arbeit in der
Pastorale. Der Pastoralverbundsrat
hat daher einstimmig beschlossen,
dass die Gemeinden St. Hildegard,
Maria Gnaden und St. Martin weiterhin eine pastorale Einheit bilden und
zusammenarbeiten wollen.
In einem nächsten Schritt muss jetzt
über die Form der weiteren Zusammenarbeit nachgedacht werden. Perspektivisch erscheint den Mitgliedern des Pastoralverbundsrates eine
Fusion der drei Gemeinden als folgerichtig. Weitere Gespräche werden,
u.a. an dem Klausurtag im September, folgen. Die Herausforderungen
der Kirche werden sich zukünftig
aber nicht alleine durch einen Strukturwandel hin zur „XXL-Gemeinde“
Seite 10
bewältigen lassen. Was nottut, ist,
die Kirche wieder zur Sache Vieler zu
machen. Das wird nur gelingen, wenn
die Gläubigen in größtmöglicher Verantwortung ehrlich beteiligt werden
und ihnen eine Heimat im Glauben
ermöglicht wird. Und darum bitten
wir:
Guter Gott,
wir bitten Dich auf unserem Weg,
dass uns Dein Heiliger Geist begleite,
der Geist der Geschwisterlichkeit,
der Geist der Kreativität,
der Geist der Begeisterung,
Dein Segen begleite uns in all unserem Tun.
Amen
Antje Markfort, Vorsitzende des
Pfarrgemeinderates Maria Gnaden
Dagmar Schlüter Vorsitzende des
Pfarrgemeinderates St. Hildegard
Martin Figur Vorsitzender des Pfarrgemeinderates St. Martin
X XGemeindeleben
Tolle RKW 2012
Vom 24.06.-01.07. waren wir, 41 Personen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur diesjährigen Religiösen
Kinder-Woche in Hirschluch/Storkow.
Unser Domizil, die güldene Sonne,
war voll belegt. Jeden Vormittag beschäftigten wir uns mit der Geschichte Ruts, die im Buch Rut in der Hl.
Schrift nachzulesen ist. Der Esel Chamor begleitete Rut und ihre Schwiegermutter Noomi auf ihren Wegen
und machte den Kindern so deutlich,
was es heißt, zu seinem Wort zu stehen und füreinander da zu sein und
zu sorgen. Mit Speckstein, Ton,
Freundschaftsbändern und einem
Webteppich wurden die Eindrücke
der Rut-Geschichte dann noch weiter
vertieft.
schauer ab bekamen. Am Freitagnachmittag glänzte dann die Sonne
bei 30 Grad vom Himmel, und so
konnten wir den Storkower See und
das Schwimmbad genießen.
Bei den heftigen Gewittern in den
Nächten war es im Haus und in den
Betten sehr gemütlich.
Dank sei allen gesagt, die die Fahrt
auch in diesem Jahr wieder ermöglicht haben: vor allem den Gruppen-
Viele Arme und Hände tragen uns
In Handarbeit enstehen kleine Skulpturen
Am Nachmittag und Abend war genügend Zeit zum Spielen und Toben;
„Rettet den König“ , der Fahnenklau,
das Ritter- und das Nachrichtenspiel
machten allen viel Freude, auch
wenn wir manches mal einen Regen-
leitern, die sich gut und liebevoll um
die Kinder und das Programm gekümmert haben (Julia, Britta, Sophia, Pascal, Bodo, Max, Christian), sowie unsere „Mutter für alle Fälle“(Priska).
Und im nächsten Jahr heißt es wieder: RKW in Hirschluch in der ersten
Ferienwoche (vom 23. - 30.06.2013)!
Lucia Kloss, Gemeindereferentin
Seite 11
X XGemeindeleben
Zeichen der hl. Messe
Gottesdienst ist für uns meistens vor
allem etwas Gesprochenes. Im Norden Europas scheinen wir mehr auf
das Geistige konzentriert, deshalb
wollen wir hier einmal den Blick auf
das Körperliche, die Zeichen und
Handlungen bei der Liturgie lenken,
denn sie sind ebenso wichtig.
An den Ablauf der hl. Messe haben
wir uns ja gewöhnt, deshalb fallen
uns Dinge auch erst auf, wenn sie geändert werden. Und ein paar Dinge
werden wir in Zukunft anders machen, um damit dem Sinn der Handlung besser zu entsprechen. Zuerst
unsere Körperhaltung: frühere Generationen knieten vor allem beim Gottesdienst, das entsprach dem Gefühl
der eigenen Unwürdigkeit und Niedrigkeit. In unserer Zeit haben wir das
Stehen wiedergewonnen, so wie es in
der frühen Kirche bis ins Mittelalter
üblich war. Wer schon einmal in einem orthodoxen Gottesdienst war,
hat sicher über das "viele" Stehen
gestaunt, in manchen orthodoxen
Kirchen gibt es sogar kaum Sitze,
meistens nur für die Älteren und Gebrechlichen.
Stehen ist die Haltung des erlösten
Menschen.
Es ist zugleich die Haltung der Ehrfurcht. Wir stehen auch, wenn wir
uns begrüßen, verabschieden und
einander danken, ebenso bei wichtigen Handlungen wie dem Singen der
Seite 12
Nationalhymne oder wenn eine Gedenkminute gehalten wird. Und wir
stehen auf beim Applaus, wenn uns
etwas ganz besonders gefallen hat.
So ist auch im Gottesdienst das Stehen die Grundform. Besonders angebracht ist sie, wenn wir beten. Wir
sind darum auch zum Stehen eingeladen, wenn am Ende der Gabenbereitung zum Gebet aufgefordert wird
und ebenso beim Danklied nach der
Kommunion; denn, wie gesagt, zum
feierlichen Danken gehört das Stehen.
Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, warum wir im Gottesdienst Geld einsammeln? Nein,
nicht, weil wir es brauchen! In den
ersten Jahrhunderten brachte man
für die hl. Messe Speisen mit, denn
zwischen dem Brot- und dem Kelchritus, der jetzt ja eine Einheit ist, wurde richtig gegessen. Und man brachte dabei so viel mit, dass auch die
Armen davon bekommen konnten.
Diese Gabe für die Armen und Bedürftigen behielt man auch dann
noch bei, als schon das richtige Mahl
im Gottesdienst nicht mehr üblich
war – es ist eben ein deutlicher Ausdruck unserer Bereitschaft, in das
Opfer Christi einzugehen. Mit der
Zeit löste Geld die Naturalien ab. Die
Geldgabe ist also bis heute wesentlicher Teil der Gabenbereitung! Und
damit das wieder
deutlich wird,
werden wir
in Zukunft
X XGemeindeleben
die Kollekte zusammen mit Brot und
Wein zum Altar bringen. Brot, Wein
und die Geldgabe zum Altar zu bringen ist übrigens eine wichtige Aufgabe der Gemeinde, nicht der Messdiener! Die helfen dabei, aber die
Gemeinde soll ihre eigene Gabe auch
selbst zum Altar bringen dürfen! Dabei findet die Kollekte einen passenden Platz im Altarraum, nicht aber
auf dem Altar, denn der soll allein für
die Eucharistie und die Bibel reserviert bleiben.
Am deutlichsten wird das, was Jesus
uns aufgetragen hat immer wieder zu
tun ("Tut dies zu meinem Gedächtnis!"), wenn wir nur ein einziges großes Brot und einen einzigen Kelch
verwenden würden. Das ist aus praktischen Gründen meistens nicht möglich. Und wir haben seit Langem die
Sitte, kleine Hostien zu verwenden.
Dennoch ist die große Hostie die Erinnerung daran, dass es eigentlich ein
einziges Brot ist, denn wir alle haben
teil an Jesus und werden durch ihn zu
einem einzigen Leib, seiner Kirche.
Auf jeden Fall gehört die große Hostie aber zu den kleinen, und darum
liegt sie jetzt auch in der Hostienschale und nicht extra irgendwo anders.
Manchmal sind es auch kleine Dinge, auf die es ankommt. So gibt es
die ausdrückliche Vorschrift, wenn
möglich nur die Hostien auszuteilen,
die im Gottesdienst geweiht werden.
Das hat seinen guten Grund: nur so
ist der Zusammenhang zwischen dem
Eucharistiegebet und der Kommunion sichtbar. Und ein einfacher Vergleich bestätigt das: würden Sie bei
einem Festessen den einen Gästen
frisch Zubereitetes, den anderen Aufgewärmtes vorsetzen? Dass die hl.
Messe ein Mahl ist, hat Christus ausdrücklich gewollt; daher dürfen diese
Fragen der Angemessenheit auch
zum Tragen kommen. Der Tabernakel
ist der Ort der Verehrung der Eucharistie außerhalb der Messe und zur
Kommunion für die Kranken. Darum
soll aus dem Tabernakel nur dann
ausgeteilt werden, wenn es versehentlich nicht reicht oder wenn zu
viel dort aufbewahrt ist. Ebenso ist
es natürlich mit dem, was übrig
bleibt: nur wenn es viel ist, wird es in
den Tabernakel gestellt, ansonsten
verzehrt.
Und es gibt Handlungen, die zwar nötig, aber nebensächlich sind. Dazu
gehört das Reinigen von Kelch und
Hostienschalen. Dies geschieht in Zukunft nicht mehr am Altar, sondern
am Gabentisch und meistens nach
dem Gottesdienst – oder spülen Sie
etwa Ihr Geschirr am Esstisch während des Essens, um einen einfachen
Vergleich zu gebrauchen?
Es ist sehr gut, dass in unseren Gemeinden der Gottesdienst eine so
lebendige Feier ist – Danke an alle,
die zum Gelingen immer wieder und
mit viel Engagement beitragen!
Pfarrer Norbert Pomplun
Seite 13
X XTitelthema
Den Traum von einer
lebendigen Kirche leben: Kleine Christliche
Gemeinschaften
Umbruch im katholischen Teil
Deutschlands: Pfarreien schließen
sich zu größeren Pfarreienverbünden
zusammen, immer weniger Pfarrer
sind für immer mehr Menschen zuständig. Wie kann hier Kirche vor Ort
bestehen? Ein Weg, der mittlerweile
in vielen Diözesen erprobt wird, sind
die Kleinen Christlichen Gemeinschaften. Was hat es mit diesen Gemeinschaften auf sich? Welche Erfahrungen gibt es in Deutschland?
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Seite 14
Entwicklung der Kleinen
Christlichen Gemeinschaften in Deutschland
Seit dem Jahr 2000 gibt es, angestoßen und unterstützt vom internationalen katholischen Missionswerk Missio, eine kontinuierliche Entwicklung
des pastoralen Modells der Kleinen
Christlichen Gemeinschaf ten in
Deutschland. In verschiedenen deutschen Diözesen haben Pfarreien begonnen, im Sinne des Ansatzes der
Kleinen Christlichen Gemeinschaften
zu leben, solche Gruppen aufzubauen
und so das Gemeindeleben lebendiger zu machen (z. B. die Diözesen Hildesheim, Hamburg, Osnabrück, Würzburg, Augsburg, Eichstätt, aber auch
Zürich und Basel in der Schweiz). Fast
X XTitelthema
überall befindet sich die Entwicklung
von Kleinen Christlichen Gemeinschaften noch am Anfang. Es sind Pilotprojekte, die von den Ordinariaten
und Seelsorgeämtern begleitet werden.
„Die einzige Chance, dass
Kirche vor Ort lebendig ist“
Eine Delegation der Deutschen Bischofskonferenz hat im April 2009
eine Studienreise nach Südkorea unternommen, um dort das pastorale
Modell der Kleinen Christlichen Gemeinschaften näher kennenzulernen.
Allein in der Erzdiözese Seoul existieren 20.000 Kleine Christliche Gemeinschaften mit ca. 250.000 Mitgliedern.
Was ist das Besondere an Kleinen
Christlichen Gemeinschaften (KCG)?
Seit 2004 haben sich Mitarbeitende
an der Entwicklung von Kleinen Christlichen Gemeinschaften aus verschiedenen deutschen Diözesen vernetzt
und es wurde das „Nationalteam Kleine Christliche Gemeinschaften in
Deutschland“ gebildet, das die Entwicklung sowie Kurse und Veranstaltungen koordiniert. Neben jährlichen
Vernetzungstreffen fanden bisher in
2006, 2008 und 2010 internationale
wissenschaftliche Symposien statt,
deren Ergebnisse zum Teil auch in
Buchform vorliegen. Das Nationalteam gestaltet und pflegt als Informations- und Kommunikationsplattform
die Webseite http://www.kcg-net.de.
Quelle: Dieter Tewes, Wikipedia,
http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_
Christliche_Gemeinschaften
Interview mit Dieter Tewes, dem
Deutschland-Koordinator der Kleinen
Christlichen Gemeinschaften
Dieter Tewes: Der Begriff ist etwas irreführend. Er könnte so verstanden
werden, dass es um neue Gruppen in
einer Pfarrei geht. Das ist aber nicht
der Punkt. Das Besondere an Kleinen
Christlichen Gemeinschaften ist die
damit verbundene Vision von einer
Kirche, wie sie auf dem II. Vatikanischen Konzil entwickelt wurde – also
weg von einer versorgten Pfarrei hin
zu einer Gemeinschaft lebendiger Gemeinschaften, die Christus in die Mitte holen und in denen jeder und jede
Getaufte entsprechend seinen Begabungen Verantwortung in der Kirche
vor Ort übernimmt. Indem die Menschen miteinander in die Bibel schauen und sich fragen, was ist unsere
Sendung heute und entsprechend
handeln, leben sie Kirche.
Das Konzept der Kleinen Christlichen
Gemeinschaften setzt sehr stark auf
die Mitarbeit von Laien. Wie kann
das gelingen?
Dieter Tewes: Ein indischer Bischof
sagte einmal: Zunächst müssten sich
die Hauptamtlichen bekehren. Sie
müssten zu der Einsicht gelangen,
Seite 15
X XTitelthema
dass der Heilige Geist auch dort wirkt,
wo sie nicht dabei sind. Nötig ist also
ein Vertrauen in den Heiligen Geist
und in die Begabungen der Menschen
vor Ort und ein Vertrauen der Menschen in den Pfarrer, dass er ihr Seelsorger bleibt, auch wenn er sich aus
vielen Bereichen zurückziehen muss,
weil er sonst die vielen Aufgaben nicht
mehr bewältigen kann. Außerdem ist
es wichtig, mit den Menschen - und
nicht nur im Seelsorgeteam – eine Vision zu entwickeln, wie Kirche vor Ort
aussehen soll, also auch im Seniorenkreis oder in der Ministrantengruppe.
Erfahrungen zeigen, dass das ein Prozess ist, der zwei bis drei Jahre dauert.
Erst dann stellt sich in einem zweiten
Schritt die Frage: Was brauchen wir,
um unseren Glauben und Kirche zu
leben? Dann erst kommen die Kleinen
Christlichen Gemeinschaften ins Spiel.
Welche Chancen bieten sie angesichts größer werdender Pfarreien-
verbünde und sinkender Priesterzahlen?
Dieter Tewes: Die Pfarrei als kirchenrechtliche Struktur wird in Zukunft so
groß sein, dass es in ihr eine Vielzahl
von Gemeinden geben wird. Für mich
sind Kleine Christliche Gemeinschaften die einzige Chance, dass Kirche
vor Ort in diesen Gemeinden lebendig
ist, wenn man nicht will, dass Kirche
nur noch dort stattfindet, wo der
Pfarrer wohnt. Diese Gemeinschaften
sind ja nur die (sub-)strukturelle Form
einer neuen Art und Weise, Kirche zu
sein. Und diese neue Art und Weise ist
unterschiedlich, je nachdem vor welchen Herausforderungen sich die Gemeinden gestellt sehen. Vielleicht
kommen ja auch neue Gemeinden
dazu, z.B. eine Gemeinde am Krankenhaus oder eine Gemeinde am Kindergarten. Wir werden den kirchlichen
Betrieb, so wie er jetzt läuft, nicht
aufrecht erhalten können. Wir brau-
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Seite 16
X XTitelthema
chen die Getauften, die aus einer spirituellen Orientierung heraus, wie sie
in den KCG gelebt wird, Verantwortung übernehmen und z.B. auch Pfarrgemeinderatssitzungen mithilfe des
Bibelteilens leiten.
Wo liegen die Schwierigkeiten?
Dieter Tewes: Voraussetzung für Kleine Christliche Gemeinschaften ist ein
spiritueller Prozess, eine Bekehrung
hin zur Kirche des II. Vatikanischen
Konzils. Doch wir haben viel Angst in
Deutschland. Angst davor, dass die
Christen ungläubig werden könnten,
Angst, die Bibel als Laie nicht verstehen zu können, Angst, Macht zu verlieren, Angst vor veränderten Rollen.
Wie verändert sich die Rolle des
Priesters und der Hauptamtlichen im
Kirchenverständnis der Kleinen
Christlichen Gemeinschaften?
Dieter Tewes: Der Priester ist als Leiter der Pfarrei und als Dienst an der
Einheit wichtig. Zentral ist ein Leitungsstil, der nicht dominiert, sondern inspiriert, der motiviert und den
Menschen hilft, die eigenen Charismen zu entdecken und zu entfalten.
Priester und Hauptamtliche werden
Entdecker, Ermöglicher und Begeisterer sein, Ausbilder und Begleiter der
Dienste in den großen Pfarreien.
In manchen Bistümern könnte man
aktuell den Eindruck haben, dass
eine verstärkte Mitarbeit von Laien
eher nicht gefragt ist. Was ist Ihre
Einschätzung?
Dieter Tewes: Die Mehrzahl der Bistümer, auch die der Priester und Seelsorgeämter, steht der lokalen Kirchenentwicklung hin zu Kleinen
Christlichen Gemeinschaften sehr offen und wohlwollend gegenüber. Viele Bischöfe ermutigen diese Prozesse,
indem sie sagen: Probiert mal was
aus, wir brauchen praktische Erfahrungen, wie es in Verbünden mit vielleicht 10 Pfarreien denn gehen kann.
Wenn die Grundoption ist, dass die
Kirche vor Ort weiter leben soll, dort,
wo die Menschen wohnen und leben,
dann braucht es auch dezentrale
Wortgottesfeiern am Sonntag, die in
einigen Diözesen jetzt noch nicht als
notwendig angesehen werden, weil
zur Zeit noch genügend Priester für
Eucharistiefeiern da zu sein scheinen.
(Dieter Tewes, geb. 1955, Vater von
vier Kindern, studierte Theologie und
Pädagogik in Frankfurt und Münster.
Seit 1992 ist er Diözesanreferent für
Missionarische Dienste/missio der Diözese Osnabrück. Er leitet das Projekt
„Kleine Christliche Gemeinschaften“
im Bistum Osnabrück sowie das missio-Projekt „Spiritualität und Gemeindeentwicklung-AsIPA-Kleine Christliche Gemeinschaften in Deutschland“
und ist Mitglied im „Nationalteam
KCG Deutschland“.)
Interview: Elfriede Klauer,
www.pfarrbriefservice.de
Seite 17
X XGemeindeleben
ABenteuErLeben
Ein Erlebnis- und Abenteuerwochenende für Jungs von 12 – 14 Jahren
Freitag 17.08. - Sonntag 19.08.2012
Im Christian-Schreiber-Haus
Teilnehmerbeitrag: 25,- euro
- - Zelten auf dem Wassergrundstück
- - Natur erleben
- - Kanutour
- - Lagerfeuer
- - Aufgaben im Team bewältigen
- - Neue Leute kennenlernen
- - Klettern und balancieren
- - Gemeinsam Neues entdecken
- - Spaß, Spiel & Action mit dem
CSH-Team
Weitere Informationen und Details
folgen nach der Anmeldung!
...wie ein Baum am Wassergepflanzt...
Christian-Schreiber-Haus
Feldweg 10
15537 Grünheide/OT Alt-Buchhorst
Tel.: 03362/58 31 0
kontakt@Christian-schreiber-haus.de
www.christian-schreiber-haus.de
Seite 18
X XSeelsorge
Katholisch & Single ?
Veranstaltung für katholische Singles
aus den Berliner Gemeinden
++
kathklub
Singleparties für
Katholiken
++
Berlin ist nicht nur Bundeshauptstadt, sondern auch Hauptstadt der
Singles: Speed-Dating, Single-Veranstaltungen und zahlreiche Partnerbörsen bieten Alleinstehenden eine
Fülle an Möglichkeiten, eine(n)
Partner(in) zu finden. Oftmals zielen
die Absichten der Beteiligten jedoch
nur auf ein kurzes oder nicht ernst
gemeintes Abenteuer ab. Schwierig
also für Menschen, die eine dauerhafte Beziehung suchen. – Und umso
schwieriger für Christen, die eine(n)
ebenfalls gläubige(n) Partner(in) suchen. Grenzt man die Suche auf „katholisch“ ein, wird die Trefferzahl
noch geringer oder geht oftmals
gänzlich gegen Null…!
In Gesprächen mit Gemeindemitgliedern und anderen Katholiken habe
ich festgestellt, dass der Wunsch
nach einem adäquaten Rahmen, andere alleinstehende Berliner Katholikinnen und Katholiken kennen zu
lernen, sehr groß ist. Vor diesem Hintergrund möchte ich diesen Rahmen
mit dem kathklub – Singleparties für
Katholiken und mit der freundlichen
Unterstützung unserer Patres schaffen.
Die Veranstaltung wird in allen Berliner Pfarrgemeinden beworben und
richtet sich an alle Gemeindeglieder
ab 21 Jahren, die Single sind und im
Glauben leben. Sie fand erstmalig im
Februar 2012 statt; seit dem 2 mal
jährlich. Die Teilnahme ist kostenlos,
sofern für das Gemeinschaftsbuffet
etwas mitgebracht wird. Die Teilnahme setzt die persönliche Anmeldung ausschließlich online unter
www.kathklub.de voraus. Dort sind
auch alle weiteren Informationen
zum Abend abrufbar.
(Hinweis einer Leserin)
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Französisch-, Englisch- und Deutschunterricht für alle Jahrgangsstufen (Mathematik bis zur 10. Klasse) erteilt Lehrer mit langjähriger
pädagogischer Erfahrung.
Kontakt: Herr Radler Tel.: 417 45 400
Seite 19
X XGottesdienste
Sonntagsgottesdienste
in unseren Nachbargemeinden
des Pastoralverbunds Reinickendorf-Nord
• St. Hildegard (Frohnau)
Senheimer Str. 35-37
Sa. 18:00 Uhr Vorabendmesse
So. 11:00 Uhr Familieneucharistie
So. 09:00 Uhr Gottesdienststelle St. Ka-
tharinen (1.,3. u. 5. So.)
So. 09:00 Uhr Evangelische Kirche Hohen-
Neuendorf (2. u. 4. So.).
• Maria Gnaden (Hermsdorf)
Hermsdorfer Damm 195-197
Sa. 17:00 Uhr Vorabendmesse
So. 09:30 Uhr Kinder- und Familienmesse
• Christkönig (Lübars)
Zabel-Krüger-Damm 219
So. 11:15 Uhr Kinder- und Familienmesse
und in der
• St. Hedwigs-Kathedrale
Jeden Sonntag 18:00 Uhr Hl. Messe
Beichtgelegenheit
donnerstags St. Martin samstags St. Nikolaus Wortgottesdienste
im Vitanas-Seniorenzentrum,
Senftenberger Ring 51
Fr. 31.08.2012,
Fr. 28.09.2012,
Fr. 26.10.2012,
jeweils um 16:00 Uhr im
Mehrzweckraum
im neuen Seniorenzentrum
im Märkischen Viertel,
Senftenberger Ring 2a
(jeden 3. Montag im Monat)
Mo. 20.08.2012,
Mo. 17.09.2012,
Mo. 15.10.2012
jeweils um 10:30 Uhr
im DOMICILSeniorenpflegeheim,
Techowpromenade
jeweils Montag um 10:00 Uhr;
13.08.2012,
10.09.2012 und
08.10.2012
18:00 Uhr (nach der Abendmesse)
17:30 Uhr
(und nach Vereinbarung)
Rosenkranzgebete bzw. Kreuzweg
mittwochs St. Martin
donnerstags St. Martin freitags St. Nikolaus 18:00 Uhr (in polnischer Sprache)
17:30 Uhr
17:30 Uhr
Eucharistische Anbetung
Jeden 1. Freitag im Monat in St. Nikolaus (Herz-Jesu) nach der Abendmesse,
dienstags
St. Martin 18:00 Uhr (im Oktober Rosenkranzandacht)
Seite 20
X XGottesdienste
Reguläre Gottesdienste
Dienstag
08:00 Uhr St. Nikolaus Gemeindegottesdienst
Mittwoch
09:00 Uhr
St. Martin Gemeindegottesdienst
Donnerstag
18:00 Uhr
St. Martin Gemeindegottesdienst
Freitag
18:00 Uhr St. Nikolaus Gemeindegottesdienst
Samstag
18:00 Uhr St. Nikolaus Vorabendmesse
Sonntag
09:30 Uhr
St. Martin
11:00 Uhr
Familiengottesdienst
(entfällt in den Ferien)
Hochamt
Besondere Gottesdienste
Mo. 06.08.2012
09:00 Uhr
St. Nikolaus Einschulung 7. Klassen
Sa. 11.08.2012
11:00 Uhr
St. Martin
Einschulung (Wortgodi)
So. 26.08.2012
10:00 Uhr
St. Martin
Pastoralverbundsfest *
So. 23.09.2012
Erntedank
10:00 Uhr
St.Martin
Erntedank mit Kita,
Nachmittag in ApoJo *
* weitere Informationen hierzu auf Seite 6
Besonderer Wortgottesdienst für Kleinkinder
am 3. Sonntag im Monat im Familiengottesdienst um 9:30 Uhr in St. Martin.
(19.08.; 16.09.; 21.10,
entfällt in der Ferienzeit)
Seite 21
X XTermine
Erstkommunionvorbereitung
im Pastoralverbund 2012-2013
„Entdecke das Geheimnis“
Die Erstkommunionvorbereitung beginnt wieder, ein wenig mit
neuem Gesicht, aber auch mit Altvertrautem.
Hier die wichtigsten Infos:
Erstes Informationstreffen aller Kommunioneltern
11.08.2012 um 18:00-19:30 Uhr in St. Nikolaus, Technowpromenade 35
Beginn mit einem gemeinsamen Gottesdienst
Erstes Treffen aller Begleiterteams
15.08.2012 um 19:00-20:30 Uhr im Gemeindezentrum Maria Gnaden,
Hermsdorfer Damm 195
Erster thematischer Elternabend
29.10.12 um 19:30 Uhr in St. Hildegard, Thema: Gebet – sprechen mit Gott
Die Kommunionvorbereitung für die Kinder beginnt nach den Herbstferien:
Maria Gnaden: Sa. 27.10.2012 Gemeinschaftstag 10:00-13:00 Uhr, GZ
So.28.10.2012 Vorstellung der Kommunionkinder im Gottesdienst um 9:30 Uhr.
St. Martin: 20./21.10.2012 Kennenlernwochenende in Hirschluch
St. Hildegard: Sa., 20.10.2012 Startertreffen 10:00-13:00 Uhr, Saal
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte
an:
angelika.piniek@erzbistumberlin.de
norbert.pomplun@erzbistumberlin.de
oder
markus.papenfuss@erzbistumberlin.de
Seite 22
Erstkommunion-Katechese (Archivbild,
www.pfarrbriefservice.de)
X XTermine
Beginn der Firmvorbereitung für alle:
Donnerstag, 30.08. um 18:00 Uhr
in St. Martin mit einer Hl. Messe
Veranstaltungen des Kuratoriums
Rohlf-Orgel in St. Nikolaus
16. 09.2012, 17:00 Uhr
Orgelkonzert
zum Patronatsfest von St. Nikolaus
Populäre Orgelmusik des 19. Jahrhunderts
An der Orgel: Klaus Nothdurft (Ev. Apostel- Johannes-Kirchengemeinde)
27.10.2012, 16:00 Uhr: Gospelkonzert,
Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen des Gospelchor Variety
18.11.2012, 17:00 Uhr: Orgelvesper
An der Rohlf-Orgel in St. Nikolaus: Joachim Ciesielski
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Seite 23
X XGruppentermine
Kinderchor
Leuchtende Sterne
Leitung: Lucia Kloss, Gemeindereferentin, Tel.: 406 376 48 und
Susanne Kaup-Böttcher
Treffen für die Kinder der 1.-3. Klasse
im Gammelraum nach Vereinbarung
Mi. 14-tägig
von 16:00 - 17:00 Uhr im Chorraum
Termine:15.08.2012
29.08.2012
12.09.2012
26.09.2012
24.10.2012
Junger Chor
Leitung: Lucia Kloss,
Gemeindereferentin,
Tel.: 406 376 48
Proben nach Vereinbarung
Chorgemeinschaft St. Martin
Leitung: Herr Ciesielski
Die Chorproben der Chorgemeinschaft
St. Martin finden im Probenraum statt.
dienstags 19:00 - 20:30 Uhr
erste Probe nach der Sommerpause:
Di. 21.08.2012
Mitgestaltung bei Gottesdiensten:
Sonntag, 26.08.2012
Pfarrverbundfest
Probe um 09:30 Uhr,Messe 10:00 Uhr
Sonntag, 23.09.2012 in St. Martin
Probe um 10:30 Uhr, Messe 11:00 Uhr
Sonntag, 21.10..2012 in St. Martin
Probe um 10:30 Uhr Messe 11:00 Uhr
Seite 24
Leitung: Martin Zenk
Tel.: 404 58 22
Handarbeitskreis St. Nikolaus
Leitung: Fr. Wünsch, Tel.: 411 48 07
Der Handarbeitskreis trifft sich an
folgenden Tagen in den Gemeinderäumen von St. Nikolaus.
Mo.13.08.2012
Mo.27.08.2012
Mo. 10.09.2012
jeweils um
Mo. 22.09.2012
16:00 Uhr
Mo.08.10.2012
Mo.22.10.2012
Der Handarbeitskreis wird sich am
Fest des Pfarrverbundes am 26. August 2012 in St. Martin mit einer Tombola beteiligen.
Am 24. und 25. November 2012 wird
wieder der große Adventsbasar stattfinden. Bitte merken Sie sich diesen
Termin bereits jetzt vor.
X XGruppentermine
KAB-Gruppe St. Nikolaus
55 Plus
Die Treffen der KAB finden, wenn
nichts anderes bekanntgegeben wird,
in St. Nikolaus statt.
Leitung: Doris und Winfried Wünsch,
Tel.: 411 48 07
Die Veranstaltungen sind für alle offen.
Alle Interessierten sind zur Teilnahme
herzlich eingeladen!
Leitung: Frau Ursula Böttcher
Tel.: 415 11 07
Sa. 04.08.2012 13:00 Uhr
Grillnachmittag im Garten der Familie
Wünsch.
Anmeldung erforderlich
Fr. 10.08.2012
Potsdam Golm: „Komm ins Beet“- Vom
Einkorn bis zur Gentechnologie.
Ein Streifzug durch die moderne Pflanzenforschung und Züchtung
(Max-Planck-Institut),
Essen können wir dort in der Kantine
(2,50€ bis 5.- €)
Mi. 15.08. bis Sa. 18.08.2012
KAB-Sommerfahrt 2012
In diesem Jahr fahren wir nach Ostböhmen und Mähren in Tschechien.
Hotelstandort in Hradec-Kralove (Königgrätz).
Leitung: Franz Strehl, Tel.: 402 48 79
Offener Frauenkreis
Liebe Frauen,
die Treffen des Frauenkreises finden,
wenn nichts anderes angegeben, in St.
Nikolaus statt.
Auskunft:
M. Reinhold Tel.: 411 89 52 oder
B. Strehl Tel.: 402 48 79
Mi. 19.09.2012
Wie geht es weiter mit dem offenen
Frauenkreis?
Trefffen um 15:00 Uhr im Gemeinderaum
Bitte unbedingt bis 3.8.12 bei mir
anmelden, da ich die Anzahl der Teilnehmer für die Kantine melden muß!
Treffpunkt: 10:10 Uhr Bhf. Wittenau
Mi. 19.09.2012
Besuch des Uhrenmuseums
(bei Juwelier Lorenz in Friedenau)
Kostenlose Führung um 11.00 Uhr
Verbindliche Anmeldung nötig, da
Teilnehmerzahl begrenz ist
Treffpunkt: 10:00 Uhr Bhf. Wittenau
Mi. 17.10.2012
„300. Geburtstag Friedrichs des Großen“ - Der Versuch einer Annäherung
Treffpunkt: 15:00 Uhr im Foyer
Frohe Runde der Senioren
Leitung: Fr. Glowik u. Fr. Zenk
Vorerst finden keine weiteren Treffen
statt.
Seite 25
X XGruppentermine
Ökumenischer Gesprächskreis
Offener Kreis
Kontakte:
Gisela Thieme, Tel.: 402 74 47.
Klaus Ueberschär, Tel.: 403 22 22
Mo. 06.08.2012
Vorgesehen ist eine Fahrt in den
Spreewald, eventuell mit Kahnfahrt.
Das wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Treffpunkt: 9:45 Uhr am U + S-Bahnhof Wittenau.
Die Fahrtkosten richten sich nach der
Anzahl der Teilnehmer. (Eine Fahrt
kostet 28,00 €; bei 20 Teilnehmern
nur noch 5,60 €.)
Da wir den ganzen Tag nutzen wollen
kann man sich Picknick mitnehmen; es
wird aber auch Gelegenheit sein, im
Restaurant zu essen. Alles Weitere
wird noch bekanntgegeben.
Anmeldung bei Fr. Starck: 416 83 23
Vorerst finden keine Treffen statt.
Wanderfreunde
Marianne Starck Tel. 416 83 23
Manfred Walter Tel. 415 87 66
Wer Lust auf einige schöne Stunden
hat, ist herzlich eingeladen, mit uns zu
Wandern.
Da keine Einkehrmöglichkeiten geplant sind (sie aber ab und zu stattfinden), muss jeder Wanderer für eigene
Verpflegung sorgen.
Treffpunkt: Eingang U/ S - Bahn Wittenau.
Unsere nächsten Termine sind:
Sa. 18.08.2012
Sa. 08.09.2012
Sa. 29.09.2012
Sa. 20.10.2012
jeweils um 10:00 Uhr
Kreuzbund Gruppe St. Martin
Selbsthilfegruppe für Alkohol- und
Medikamentenabhängige und deren
Angehörige.
Wir treffen uns jeden Montag ab
18:00 Uhr im großen Gruppenraum
von St. Martin, Wilhelmsruher
Damm 144, 13439 Berlin.
Gruppenbeginn: 19:30 Uhr
Ansprechpartner sind:
Hans Werner Büchner, Tel.: 433 30 66
Michael Laake, Tel.: 402 75 14
Seite 26
im September
geplant ist eine Dampferfahrt. Das
Datum, die Abfahrtzeit, das Ziel und
der Fahrpreis werden rechtzeitig bekannt gegeben. Informationen bei
Dietmar Rembierz Tel. 351 29 334
oder Marianne Starck Tel. 416 83 23
Mo 01.10.2012
Vorgesehen ist ein Besuch im Stasigefängnis in Hohenschönhausen.
Beginn 17:00 Uhr, Eintritt pro Person
3,00 €. Weitere Infos bei:
W. Abraham Tel. 411 09 920
Pfarrkreis
Ansprechpartner Dietmar Rembierz
Tel.: 0173 - 604 83 46
Wir treffen uns nach Absprache sonntags am Nachmittag um 14.30 Uhr im
Foyer des Gemeindezentrums
St. Martin.
X Xgetauft / verheiratet / verstorben
Getauft
Liliana Lena Ruszel am 09.04.2012
Kim Marie Klimczak am 06.05.2012
Julia Mioduszewska am 12.05.2012
Emma Aurelia Täger 12.05.2012
Martina Adedoyin Odunayo Nwabunor Oni am 27.05.2012
Wiktoria Anastazja Metel am 09.06.2012
Vanessa Mleczek am 09.06.2012
Paul Romuald Klapczynski am 23.06.2012
Herzlich willkommen in unserer Gemeinde!
Verheiratet
Anette und Tobias Abraham am 01.06.2012
Herzlichen Glückwunsch zur Eheschließung! Gottes Segen begleite euch auf allen Wegen!
Verstorben
Balcke Rosa Maria (77) am 29.03.2012
Köhler Hedwig Margarete (76) am 12.05.2012
Kasprzyk Margarete Anna Helene (98) am 02.04.2012
Göritz Bruno Peter (68) am 16.05.2012
Blicke Christel Johanna (83) am 07.04.2012
Sagelsdorff Claus Heinz (54) am 16.05.2012
Raciti Gerardo (70) am 12.04.2012
Gaumert Irmgard (77) am 16.05.2012
Urban Margot Käte Martha (75) am 14.04.2012 Rupprecht Renate Margot (89) am 17.06.2012
Grüttner Renate (71) am 20.04.2012
Bade Wolfgang Willy (70) am 18.06.2012
Dröscher Helene Hedwig (79) am 24.04.2012
Freilinger Hildegard Martha (81) am 26.06.2012
Merz Josef (78) am 27.04.2012
Stippa Helena (81) am 27.06.2012
Hoppe Maria Babette Margarete (88) am 27.04.2012
Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lass sie ruhen in Frieden. Amen
Seite 27
X XBuchtipp
Buckenmaier, Achim:
Ist das noch unsere
Kirche?
Die Zukunft der
christlichen Gemeinde
Ist das noch unsere Kirche? – so fragen sich heute viele Gläubige. Während die einen allerdings bezweifeln,
ob eine Kirche, die nicht endlich fundamentale Reformen vollzieht, noch
ihre Kirche sein kann, stellen andere
in Frage, ob eine Kirche, die in den
letzten Jahrzehnten bereits so viele
jahrhundertealte Traditionen aufgegeben hat, noch die ihre ist. Die Positionen scheinen mittlerweile so festgefahren, dass ein Aufeinanderzu
-Bewegen, ja ein Bewegen überhaupt
nur noch schwer vorstellbar ist. Der
Theologe Achim Buckenmaier rät in
dieser Situation zu einem Perspektivenwechsel. Dazu erinnert er an den
ursprünglichen „Bauplan“ der Kirche
und zeigt, wie über die Jahrhunderte
hinweg versucht wurde, diesen Bauplan umzusetzen.
Um das Wesen der Kirche verstehen
zu können, ist es zunächst nötig, sich
ihrer Wurzeln zu vergewissern – und
die liegen, wie der Autor eindrucksvoll klarmacht, nicht allein im sog.
„Urchristentum“, sondern viel weiter
zurück, in der Geschichte des Volkes
Israel. Es geht in der Geschichte Israels wie in der „ekklesia“ der frühen
Christen im Wesentlichen darum, als
Seite 28
Volk, als Versammlung, als Gemeinschaft das ganze Leben nach Gottes
Willen auszurichten, es geht um einen gesellschaftlichen Lebensstil. Zu
diesem Lebensstil gehört ganz wesentlich, ein konkretes Zusammensein zu pflegen, sich untereinander
über alles auszutauschen, füreinander Verantwortung zu tragen, sich
gegenseitig zu korrigieren, um
schließlich einmütig zu hören auf
Gottes Wort. Ein hohes Ideal, das
zweifellos oft oder sogar meist in der
Geschichte der Kirche verfehlt wurde, das aber doch prinzipiell möglich
ist, wie der Blick auf große Heilige
wie Franz von Assisi, Teresa von Avila
oder Ignatius von Loyola zeigt, die
große Reformbewegungen der Kirche in Gang gebracht haben – allerdings nicht durch Theoretisieren,
sondern durch das Vorbild ihres eigenen Lebens.
Unter dieser Perspektive erscheint
Achim Buckenmaier auch die aktuelle
Diskussion um die Möglichkeiten des
Einzelnen, bei der Leitung der Kirche
mitzuwirken, um wesentliche Dimensionen verkürzt. Wer die Kirche nicht
ausschließlich als soziologische Realität begreift, der wird erkennen, dass
die Kirche in Wirklichkeit von Glaubenden geleitet wird. Diese Einsicht
macht die Diskussion um Ämter und
Strukturen nicht überflüssig, rückt
sie aber in das rechte Licht. Und auch
die zurückgehende Zahl der Gläubigen muss nicht völlig pessimistisch
X XBuchtipp
gesehen werden, wenn man sich auf
biblische Erfahrungen besinnt. Der in
Zukunft vielleicht wirklich unvermeidliche Verzicht auf manche gewohnte Institutionen und Strukturen
zur gesellschaftlichen Einflussnahme
muss keineswegs zwangsläufig einen
Rückzug in eine elitäre, abgeschottete „kleine Herde“ bedeuten – die
Heilsgeschichte des Volkes Israel
zeigt vielmehr, dass Gott immer wieder auch aus einem kümmerlichen
Rest einen Neuanfang zu setzen vermag.
Nicht nur der Blick in die Geschichte
des Gottesvolkes entkräftet aber für
Christen jede Zukunftsangst, sondern
auch die Erfahrung, zu einer universalen, weltumspannenden Kirche zu
gehören, die in vielen Ländern und
Kontinenten neue Wege erprobt und
findet, von denen alle lernen können.
Und nicht zuletzt ist der Untertitel
von Achim Buckenmaiers Buch, „Die
Zukunft der christlichen Gemeinde“,
durchaus auch ökumenisch zu verstehen - obgleich von einem katholischen Theologen und sicher meist
mit Blick auf die katholische Kirche
geschrieben, geht es dem Autor um
derart grundsätzlich Christliches,
dass diese Gedanken für jeden Christen, gleich welcher Konfession, ungeheuer anregend und bedenkenswert
sein können.
(Sankt Michaelsbund)
www.pfarrbriefservice.de
Buckenmaier, Achim:
Ist das noch unsere Kirche?
Die Zukunft der christlichen
Gemeinde.
Regensburg: Verlag Friedrich Pustet, 2012. – 156 S.; 16,90 €
(Als „Religiöses Buch des Monats“
benennen der Borromäusverein,
Bonn, und der Sankt Michaelsbund,
München, monatlich eine religiöse
Literaturempfehlung, die inhaltlichliterarisch orientiert ist und auf den
wachsenden Sinnhunger unserer Zeit
antwortet.)
Seite 29
Die katholische Gemeinde Maria Gnaden
in Berlin-Hermsdorf lädt ein zu einem
Referent:
Thema:
Ort:
Kirche
Maria Gnaden
Hermsdorfer Damm 195
13467 Berlin
Moderation:
Dr. Rolf-Peter Löhr
www.mariagnaden.de
X Xwas, wann, wo
Prof. Dr. Lammert zu
Gast im Verbund
Der Bildungsausschuss des Pfarrgemeinderates der Katholischen Kirchengemeinde Maria Gnaden lädt
die evangelischen Nachbargemeinden und die Angehörigen der Gemeinden des Pastoralverbundes Reinickendorf-Nord recht herzlich zu
einer ganz besonderen Veranstaltung
ein:
Am Montag, den 03. September 2012
um 19.30 Uhr, wird Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert in der Kirche
Maria Gnaden zu dem Thema "Ökumene jetzt! 50 Jahre II. Vatikanisches
Konzil - 500 Jahre Reformation" sprechen. Herr Dr. Löhr wird die Veranstaltung moderieren.
Bitte beachten Sie, dass das ursprüngliche Arbeitsthema "Ethik in
der Politik" auf Wunsch des Referenten mit Einverständnis des Bildungsausschusses geändert wurde.
Wir würden uns freuen zahlreiche
Gäste aus Ihren Gemeinden bei dieser Veranstaltungen begrüßen zu
können.
Wir erwarten einen großen Andrang
und bitten daher um rechtzeitiges
Erscheinen.
Mit herzlichem Gruß
Ihr Klaus Achmann
Vorsitzender des Bildungsausschusses des
PGR Maria Gnaden
Anzeige
Seite 31
X Xweltliches
Dem Himmel ein Stück
näher im „Berlin“-Airbus
Eine etwas andere Taufe: Airbus A-380
erhält in Tegel den Namen Berlin.
Dienstag, 22. Mai 9:52 Uhr. Majestätisch schwebt das derzeit größte Passagierflugzeug der Welt über die Landebahn des Flughafens Tegel „Otto
Lilienthal“ und setzt zur Landung an.
Es ist die schiere Größe dieses Himmelsgiganten, die Hunderte von Besuchern, Presseleuten und Flugzeugbegeisterten staunen lässt über
dieses Meisterwerk an Ingenieurkunst.
Wir Christen erhalten bei der Taufe
unseren Namen in der Zugehörigkeit
zur christlichen Gemeinschaft. Zumindest bei der Namensgebung wenden die Betreiber großer Verkehrsmittel einen ähnlichen, wenn auch
dort nicht unbedingt religiösen Ritus
an. Schiffe, Züge und eben auch Flugzeuge erhalten einen Namen, meist
Franz übergibt Wowereit ein A-380-Modell
gekrönt vom Zerbersten einer Flasche Schampus am Rumpf des Gefährts und verbunden mit dem
Wunsch und der Hoffnung auf gute
Reisen für Passagiere und Besatzung.
Heute kann ich spontan die Taufe des
Mega-Jets aus der „ersten Reihe“
miterleben. Nach einem Festakt mit
Pressekonferenz, bei der sich der
Chef der Flughafen-Betreibergesellschaft, Rainer Schwarz, beim Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden, Christoph Franz, für die Verzögerungen
beim Bau des BER entschuldigt, und
Berlins regierender Bürgermeister,
Klaus Wowereit, die Bedeutung Berlins als internationales Luftfahrt-Verkehrsdrehkreuz betont, geht es hinaus aufs Rollfeld. Hier erklärt Franz
dem Bürgermeister technische De-
Technik-Box zum Airbus A-380
Gesamtlänge
72,30 m
Flügelspannweite 79,8 m
Startgewicht max.
560 t
Höhe des Leitwerks
14,6 m
Räderpaaranzahl
22
Reichweite
15200 km
Triebwerk RollsRoyce Trent 900 Durchmesser 2,95 m
Parkplatzgröße
80 x 80 m²
Passagierkapazität525
Gelandet: die „D-AIMI“ hat ihren Parkplatz gefunden
Seite 32
alle Fotos dieser Doppelseite: C. Oster
X Xweltliches
Auch die Räder sind riesig.
Mit einer Kanne Spreewasser tauft Wowereit den neuen A-380.
tails des Luftriesen. Eine spezielle
Umströmungstechnik der Triebwerke
macht sie beispielsweise besonders
leise. Der Lufthansa-Pilot lobt den
Airbus A-380 als gutmütige, toll zu
fliegende Maschine.
Fröhlich winkt die Crew den Fotografen zu.
ein besonderes wohl einmaliges Bild:
die A380 Berlin in TXL,
Dann tauft Wowereit die D-AIMI mit
Spreewasser und den besten Wünschen auf den Namen Berlin. Anschließend hebt das gigantische Patenflugzeug der Spree-Metropole zu
einem knapp einstündigen ErlebnisRundflug über Berlin und Brandenburg ab – an Bord viele geladene Gäste, darunter über hundert Kinder und
Jugendliche aus verschiedenen Berliner Kiezen. Möglicherweise ist Ihnen
ja der Flieger am Himmel aufgefallen?
Gegen 17:00 Uhr verabschiedet sich
die „Berlin“ mit einem flügelwinkenden Tiefflug über TXL in Richtung
Frankfurt.
Christoph Oster
Seite 33
X XStellenangebot
Redakteur/Redakteurin
Für die Erstellung der Pfarrnachrichten suchen wir eine/n engagierte/n
ehrenamtliche/n Mitstreiter/in.
Die Pfarrnachrichten informieren vierteljährlich über kirchliche Aktivitäten und Gemeinde-spezifische Belange. Gruppen und Kreise erfahren
ihre Planungen und Termine. Damit sind die Pfarrnachrichten Aushängeschild der Gemeinde und ihrer vielfältigen Aktivitäten.
Zurzeit sind wir zu zweit, und würden uns sehr über weitere Mithilfe
freuen. Wenn Sie gerne daran mitarbeiten möchten, dann sollten wir uns
kennenlernen. Sie haben Freude am
ƒ ƒ Berichte Recherchieren und Verfassen zu gemeindebezogenen Themen
ƒ ƒ Interviews führen
ƒ ƒ Fotografieren und Fotos digital bearbeiten
ƒ ƒ Termine verfolgen und aufbereiten
Erfahrungen im Umgang mit PC und Office-Software ist erforderlich, bei
Layout und Bildbearbeitung wünschenswert. Zeitaufwand beträgt durchschnittlich ca. 2 Stunden pro Woche
Bitte melden Sie sich bei der Redaktion St. Martin per E-mail :
redaktion@st-martin-berlin.de
Katholische Kirchengemeinde St. Martin
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Seite 34
Wilhelmsruher Damm 144
13439 Berlin
X Xnachgedacht
Abends zu Bett gehen
und einmal nicht daran denken
was ich heute falsch gemacht habe.
Abends zu Bett gehen
und einmal nicht darüber nachgrübeln
was mich heute aufregt und kränkt.
Abends zu Bett gehen
und einmal nicht genau auflisten
was mich heute belastet und Sorge bereitet.
Abends zu Bett gehen
und einmal nicht darum bitten,
dass alle meine Wünsche in Erfüllung gehen.
Abends zu Bett gehen
und einmal bewusst danke sagen,
für das, was am vergangenen Tag
schön und gut für mich war:
Sei es eine gelungene Arbeit,
eine nette Begegnung,
ein herzliches Lächeln,
ein Spaziergang durch den herbstlichen Wald …
Wenn wir bitten, ist es ungewiss,
ob das ersehnte Glück sich auch einstellen wird.
Im Danken hingegen richten sich die Gedanken auf
das,
was uns an Schönem, Gutem und Frohem bereits
geschenkt ist.
Christa Carina Kokol
aus: Helmut Rodosek/Christa Carina Kokol: 24 Glückbringer. Gedanken zur Zeit für ein
glückliches, sinnerfülltes Leben. Mit Illustrationen von Christa Carina Kokol. Verlag Salesianische
Mitarbeiter Don Boscos Graz, 2011. www.kirchenshop.at
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Seite 35
X XKinderseite
Bilder-Kreuzwort-Rätsel
Lösungswort
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aus: RÄTSEL für Kinder,
Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH
X XHumor und Rätsel
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aus: RÄTSEL für Kinder,
Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH
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X XMitteilungen der spanisch sprechenden Gemeinde
Katholische Mission spanischer Sprache
(Misión Catolica de Lengua Española)
Techowpromenade 35-43, 13437 Berlin
Telefon: 030 – 22 43 17 78 / 414 78 411
Sprechzeiten jeden Mi. 10:30-12:00 Uhr und Sa. 16:00-18:00 Uhr
E-Mail: mision_leng.esp._berlin@hotmail.de
Die Heilige Messe in spanischer Sprache findet sonntags um 12:00 Uhr in
St. Nikolaus statt. Im Gottesdienst und beim anschließenden fröhlichen Beisammensein sind deutsche Besucher stets gern gesehen.
Besonders hingewiesen wird auf die Patronatsfeier „Virgen del Pilar“ (hl.
Jungfrau auf der Säule) am Sonntag, dem 14. Oktober 2012.
Wie unsere Leser vielleicht schon selbst erlebt haben, musiziert und singt
die spanisch sprechende Gemeinde gern im Gottesdienst. Heute übersetzen
wir das beliebte Lied Nr. 07 in die deutsche Sprache. Die Melodie ähnelt dem
Refrain des Marienliedes Nr.594 im Gotteslob.
Oh Maria!
¡Oh Maria, Madre mía! ¡Oh consuelo
del mortal!
Amparadme y guiadme a la patria
celestial.
O Maria, meine Mutter! O Trost der
Sterblichen!
Beschütze und führe mich zum
himmlischen Vaterland.
1. Con el ángel de María, las grandezas celebrad;
inundados de alegria, sus finezas
publicad.
1. Feiert von Freude überschüttet
mit dem Engel die Großartigkeiten Mariens,
und macht ihre Feinheiten bekannt.
2. Quien a ti ferviente clama halla
gloria en el pesar;
Pues tu nombre luz derrama,
gozo y bálsamo de paz.
2. Wer sich glühend an dich wendet, findet Kraft in der Bedrängnis:
Denn dein Name verbreitet Licht,
Seligkeit und den Balsam des
Friedens.
Hier finden Sie alle Informationen über die Aktivitäten der Spanischen Mission:
www.mision-catolica-berlin.de
X XKontakte und Adressen
Kirche und Pfarramt St. Martin
Wilhelmsruher Damm 144
13439 Berlin
Tel.: 407 698-0; Fax: 407 698-50
Kirche St. Nikolaus,
Techowpromenade 35-43
13437 Berlin
Internet: www.st-martin-berlin.de
E-Mail: pfarrbuero@st-martin-berlin.de
Sprechzeiten der Gemeindebüros
Mo. 10:00 - 12:30 Uhr in St. Martin
Di. 09:30 - 12:00 Uhr in Maria Gnaden
10.00 - 13.00 Uhr in St. Hildegard
Do. 14:00 - 18:00 Uhr in St. Martin
15:00 - 17:00 Uhr in Maria Gnaden
Fr. 15:00 - 17:00 Uhr in Maria Gnaden
leitender Pfarrer:
Norbert Pomplun
Tel.: 406 37 647
Email: norbert.pomplun@erzbistumberlin.de
Kaplan:
Leszek Bartuzi
Tel.: 407 698 29 (o. AB.)
Email: leszek.bartuzi@erzbistumberlin.de
mitarbeitender Priester:
Claudius Teuscher Tel.: 0151 21224894
Email: claudius.teuscher@erzbistumberlin.de
Pastoralreferent:
Markus Papenfuß
Tel.: 407 698 25
Email: markus.papenfuss@erzbistumberlin.de
Gemeindereferentinnen:
Lucia Kloss
Tel.: 406 37 648
Email: lucia.kloss@erzbistumberlin.de
Angelika Piniek
Tel.: 404 44 36
Email: angelika.piniek@erzbistumberlin.de
Vorsitzender d. Pfarrgemeinderates:
Martin Figur
Email: pgr@st-martin-berlin.de
Stellvertretender Vorsitzender des
Kirchenvor­standes:
Jürgen Krähe
Chorgemeinschaft St. Martin:
Joachim Ciesielski
Email: chorleitung@st-martin-berlin.de
Katholische Schule Salvator:
Königshorster Str. 4
13439 Berlin
Tel.: 416 46 56
Kita St. Martin:
Leitung: Birgit Kreutz
Königshorster Str. 2
Tel.: 41 40 88 66
Kita St. Nikolaus:
Leitung: Christiane Veith
Techowpromenade 35-43
13437 Berlin
Tel.: 414 784 14
Caritas-Sozialstation:
Kurhausstraße 30
13467 Berlin
Tel.: 666 33 50
Konto:
Deutsche Bank
Kto.-Nr.: 695 1750
BLZ 100 700 24
Katholische Kirchengemeinde
St. Martin
Verwendungszwecke
- für die Betonsanierung:
„Baufonds“
- für die Lebensmittelverteilung:
„Laib und Seele“
- für das Orgelprojekt:
„Rohlf - Orgel“
- für die Pfarrnachrichten:
„Pfarrnachrichten“
Seite 39
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Seele and Geist
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