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Leben wie …

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november dezember 2012 jänner 2013 – Nr. 41
HAUSDERBEGEGNUNG
Leben wie …
Tel. 0 512/58 78 69-12 · Fax 0 512 / 58 78 69-11
www.hausderbegegnung.com · hdb.kurse@dibk.at
HAUSDERBEGEGNUNG
seite
03
Vorwort
Dr.in Elisabeth Anker
04–05
Leben wie …
Dr. Jodok TROY
06–39
Programmbeschreibung
Vorträge, Seminare, Workshops
22–23
Programmübersicht
praktisch – zum Heraustrennen und Aufhängen
37–41
Lehrgänge
41
Vorschau
42
Kontinuierliche Veranstaltungen
Anmeldung, Impressum
HAUSDERBEGEGNUNG
Liebe Leserin, lieber Leser –
liebe Freunde und Freundinnen des Hauses
der Begegnung!
Wie treffen Sie Entscheidungen? Wonach bewerten
Sie Ihr Tun?
Also ich mache es normalerweise so: ich schaue
auf Ergebnisse, Wirkungen, Erfolg. Und immer
wieder stolpere ich dann über den von Dorothee
Sölle so nachdrücklich zitierten Satz des großen
Martin Buber: Erfolg ist keiner der vielen Namen
Gottes.
Und gleichwohl: es ist uns doch in die Wiege gelegt,
Erfolg haben zu wollen. Das Baby, das sich vom
Rücken auf den Bauch drehen will – es müht sich
und probiert so lange, bis die Drehung gelingt. Ein
Leben lang lernen wir, mühen wir uns, probieren
aus, verfolgen Ziele – und all unser Tun ist letztlich
der Kategorie „Erfolg“ unterworfen, ob wir wollen
oder nicht.
Doch das Kind in der Krippe, Gott, das Nichts, das
alles werden will und uns braucht, das kann in den
Kategorien von Macht und Erfolg nicht benannt
werden. Wenn wir den Zwang zum Erfolg hinter uns
lassen, wird Widerstand möglich und werden neue
Kräfte frei, und ich meine das durchaus sozial, gemeinschaftlich, politisch, religiös. Der Zwang zum
Erfolg verurteilt uns, nach der Melodie der Herren
dieser Welt zu tanzen und anderen die Definitionsmacht über uns zu lassen.
Das Kontrastprogramm?
„Oft und viel lachen, den Respekt von intelligenten
Leuten und die Zuneigung von Kindern gewinnen,
sich die Anerkennung aufrichtiger Kritik erwerben
und den Betrug falscher Freunde vorbeiziehen lassen, Schönheit anerkennen, das Beste in anderen
finden, die Welt ein bisschen besser verlassen, sei
es durch ein Kind, durch einen Blumengarten oder
eine verbesserte soziale Beziehung … und wissen,
dass wenigstens ein Leben leichter geatmet hat,
weil du gelebt hast. – Das bedeutet, erfolgreich gewesen zu sein“, sagt R.W. Emerson, und ich möchte Ihnen und mir Mut machen, darauf zu schauen,
welche Anerkennung, welchen Erfolg wir wirklich
brauchen.
Wir freuen uns darauf, Ihnen zu begegnen!
Dr.in Elisabeth ANKER
Leiterin
{
Vorwort }
HAUSDERBEGEGNUNG
Leben wie …
… Gott in Frankreich. Das ist ein vielstrapazierter Spruch. Dennoch, wie jeder selbst dort erleben kann, hat er durchaus noch seine Gültigkeit.
Obwohl neuerdings französische Weinberge an
chinesische Investoren verkauft werden, lassen
sich der Wein und das Essen immer noch gut
genießen. „Leben wie Gott in Frankreich“ trifft
tatsächlich zu: essen, trinken und mehr ist dort
möglich. „Leben wie Gott in Frankreich“ ist aber
auch ein Widerspruch in sich. Dem Geburtsort
der säkularen Revolution schlechthin, die mit
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abscheulichsten Mitteln die Herrschaft der Vernunft durchsetzen wollte, sieht man die Verfolgung kirchlicher Würdenträger zwar nicht mehr
an; einen gewisser Stolz über die Laïcité, der
rigorosen Trennung von Kirche und Staat, aber
schon.
Wider das maßlose Maßhalten
Während in vielen Ländern regulative Zwänge
und staatliche Eingriffe in das private und gesellschaftliche Leben zunehmen, gibt es doch
betrifft
Ausnahmen. Die Varieté Shows im Zentrum von
Paris gehören dazu. Zwar oft nur noch eine verblasste Reminiszenz an den Glanz und Glamour
des berühmten Moulin Rouge, aber trotzdem.
Sie tragen, trotz Massenabfertigung für hektische
asiatische Reisegruppen, mit ihrer Dekadenz versprühender Maßlosigkeit auch zu einer entspannten Atmosphäre bei. Und dennoch: „leben wie
Gott in …“ bedeutet auch zu sehen, was jenseits
von Notre Dame, Eiffelturm und anderen Touristenattraktionen vor sich geht. „Leben wie…“
heißt auch brennende Autos, Zwangsräumungen
von Roma und Sinti-Lagern und es heißt auch so
zu leben wie der Taschendieb, der in Sacre Coeur
vor der Madonna andächtig eine Kerze anzündet
und anschließend Touristen um ihre Wertsachen
erleichtert.
Von Opus Dei zum iPhone
„Leben wie…“ heißt das Leben als Ganzes – mit
all seinen Widersprüchlichkeiten – anzunehmen.
Vielerorts ist heute nichts so salonfähig wie oberflächliche Kapitalismuskritik, der Kritik daran,
mehr zu wollen, als man braucht. Wer aber ehrlich gegenüber sich selbst ist, weiß: wir wollen
mehr, als wir brauchen und dafür nehmen wir
auch einiges auf uns. Banale Kritik an Kapitalismus, Managern, Banken, Ratingagenturen usw.
reicht nicht aus. „Den“ Kapitalismus auf Finanz-,
Kasino-, Turbokapitalismus oder ähnliches zu reduzieren ebenfalls nicht. Das Opus Dei etwa hat
mit seiner wirtschaftspolitisch liberalen Grundeinstellung wesentlich zur Demokratisierung
Spaniens im 20. Jahrhundert beigetragen. Auch
das ist Kapitalismus. Die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, für verschuldete Länder in
Zukunft nahezu unbegrenzt Geld zu drucken, hat
wiederum wenig mit Kapitalismus zu tun. Freilich: zu den Folgen des Kapitalismus gehört auch
die künstliche Schaffung von Bedürfnissen. Die
Entwicklung, Bewerbung, Vorstellung und Einführung eines neuen Handys stellt in ihrer Dramaturgie beinahe den Prozess von Papstwahlen
in den Schatten.
nung stärker aufgegriffen. Die Frage, die sich aber
zuerst stellt, muss sein: was ist Gemeinwohl? Ist es
der kleinste gemeinsame Nenner? Ist es das Interesse und das Wohl der Mehrheit (was gemeinhin
als Demokratie bezeichnet wird)? Oder ist es das
Interesse und das Wohl einer Minderheit (deren
Schutz einer Definition von Demokratie schon
näher kommt als die Herrschaft der Mehrheit)?
Wie auch immer, Gemeinwohl ist immer nur für
die „gemein“ – eine Eigenschaft, die mehrere
Menschen besitzen – die es definieren. Vielleicht
gehört dazu auch die Regulierung von Stadtverwaltungen, die das Rauchen noch rigoroser verbieten, Limonaden im X-Large Format abschaffen
wollen, den Body-Mass-Index als Grundlage von
Anstellungsvoraussetzungen einführen wollen
und nahezu unbegrenzt Geld für soziale Gerechtigkeit versprechen (und drucken). Mit dem Sinn
von Politik – Freiheit – hat dies allerdings wenig
zu tun.
„Leben wie …“ – ja wie? Zwei Versuche einer Antwort: Die erste führt zurück nach Frankreich. Dort
hat vor einiger Zeit ein mittlerweile bekannter Autor seiner „Empörung“ schriftlich Luft gemacht.
Mit Menschen, die sich allerdings nur „empören“, lohnt sich kein vernünftiger Dialog. Folgerichtig war dann der zweite Aufruf: „Engagiert
euch“. Eine zweite Antwort führt zurück zu den
Ursprüngen des sinnvollen Lebens. Das Christentum hat auch zu einer Gemeinwohl orientierten
Gesellschaft und – nicht zuletzt durch seine katholischen Ausprägung – zu einer lustvollen und
lebensfrohen Gestaltung des Lebens beigetragen.
„Anleitungen“ für ein „Leben wie …“ gibt es viele –
gerade auch im Alten Testament. Ein guter Beginn
wäre der Prophet Micha, Kapitel 6, Vers 8.
Gemeinwohl – für wen?
Das vermehrte Interesse an der Gemeinwohlökonomie wird in Zukunft auch im Haus der Begeg-
Dr. Jodok TROY
Fachreferat für Kirche, Arbeit und Wirtschaft
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HAUSDERBEGEGNUNG
Erinnerte Zukunft – Kirche im Aufbruch
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50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
05.11.
„Das war damals ein richtiger Aufbruch …“
Tiroler Zeit-ZeugInnen erinnern sich an den Frühling der Kirche im Konzil
{ Gespräch }
gäste
leitung
termin
beitrag
12.11.
{
Gespräch }
referent
termin
beitrag
Die Gäste am Podium und im Publikum erzählen von ihrer Konzils-Begeisterung und ihrer Verankerung in kirchlichen Gruppen, sie berichten von ihren Hoffnungen und Enttäuschungen auf den
verschiedenen Stationen ihres Weges in und mit der Kirche. Zur Sprache kommen Erfülltes und
Enttäuschtes, Resignation und Zuversicht. Teilen auch Sie Ihre „Erinnerungen an die Zukunft“ der
Kirche.
Vroni und Dr. Jussuf WINDISCHER, Inge und Dr. Paul LADURNER, Gotlind und Dr. Ignaz HAMMERER, Innsbruck
Peter JUNGMANN, ORF Tirol
Montag, 5. November 2012, 19.30 Uhr
EUR 5,–
Wie ich Rom zur Zeit des 2. Vatikanischen Konzils erlebt habe
Persönliche Erinnerung und theologische Inspiration
Gottfried Bachl, em. Univ.-Prof. für Dogmatik in Salzburg, hat von 1953 bis 1963 in Rom Philosophie
und Theologie an der Gregoriana studiert. So erlebte er die Zeit des Aufbruchs mit, die Zeit als Johannes XXIII. das 2. Vatikanische Konzil einberufen hat. Bei diesem Gespräch wird er über seine sehr
persönlichen Erfahrungen berichten, Erlebnisse erzählen und mit den Anwesenden ins Gespräch
kommen.
„Was ich bin und was ich tue, leitet sich von dem ab, wo ich stehe“, sagt Gottfried Bachl: Kirche ist
nicht eine elitäre Minderheit, sondern wird von der Welt her thematisiert, von dem, was die Menschen bewegt: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst ...“.
Univ.-Prof. Dr. Gottfried BACHL, Ordinarius für dogmatische Theologie an der Universität Salzburg (1983–1997),
zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt “feuer, wasser, luft, erde. neue psalmen“ (Tyrolia-Verlag, 2. Aufl.)
Montag, 12. November 2012, 19.30 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
Ihr persönliches Dankeschön!
Liebe Freunde/innen des Haus der Begegnung,
bitte verwenden Sie den beiliegenden Erlagschein nach eigenem Gutdünken. Wir decken mit Ihrem Beitrag
einen Teil unserer Druckkosten für diese Programmzeitung ab.
Das Team vom Haus der Begegnung
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Das gehemmte Konzil
Ein kritischer Rückblick nach 50 Jahren
Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) wurde in der Kirche als großer Aufbruch erlebt, es hat
viele Hoffnungen geweckt und Initiativen in Gang gesetzt. Doch nun ist eine gewisse Ernüchterung
eingetreten. Nicht nur deshalb, weil sich manche Erwartungen nicht erfüllt haben, sondern weil
sogar innerhalb der Kirche manche Aussagen des Konzils und deren Auslegung umstritten sind, traditionalistische und reformorientierte Gruppierungen einander unversöhnt gegenüberstehen. Wie
ist das zu verstehen? Gab es vielleicht schon im Konzil selbst ungeklärte Voraussetzungen und damit
Gründe für die heutigen Probleme? Hat das Konzil versäumt, aus seinen Visionen die praktischen
Konsequenzen zu ziehen? Wo wären dann die Lösungen zu finden?
Univ.-Doz. DDr. Paul WESS, Innsbruck
Univ.-Prof. Dr. Roman SIEBENROCK, Institut für Systematische Theologie Innsbruck
Dienstag, 20. November 2012, 19.30 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
Einen Sprung vorwärts
Für eine Erneuerung der Kirche aus dem Geist des Konzils
Als Stenograph war Helmut Krätzl beim Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–65) im Petersdom mit
dabei, als die Bischöfe aus der ganzen Welt diskutierten und die Weichen für die Kirche neu stellten.
Ein mutiger „Sprung vorwärts“ (Papst Johannes XXIII.) sollte das Ergebnis des Konzils sein, dem sich
der spätere Weihbischof von Wien seither verpflichtet weiß.
Gegenteiligen Tendenzen, die heute stärker sind denn je, hält Krätzl entgegen, dass die Konzilsväter
wirklich Mut zu Neuem hatten: im Kirchenbild, in der Liturgie, in der Sicht der Bibel, vor allem aber
in der Ökumene, in der Beziehung zu den anderen Religionen sowie beim Thema Religionsfreiheit.
Manches davon ist umgesetzt, vieles noch nicht, Krätzl nennt die Mitverantwortung der Bischöfe in
der Leitung der Weltkirche, das „gemeinsame Priestertum“, die Ehelehre u.v.a.
DDr. Helmut KRÄTZL, Studium der Theologie und des Kirchenrechts in Wien und Rom;
Stenograph beim II. Vatikanischen Konzil, Sekretär von Franz Kardinal König und seit 1977
Weihbischof der Erzdiözese Wien. Erfolgreicher Buchautor
Mag.a Elisabeth RATHGEB, Seelsorgeamtsleiterin der Diözese Innsbruck
und Mag. Gerhard KOMPATSCHER, Verlagsleiter TYROLIA Verlag
Montag, 10. Dezember 2012, 19.30 Uhr
betrifft
20.11.
{ Vortrag und
Diskussion }
referent
moderation
termin
beitrag
10.12.
Buchpräsen­
tation und
Gespräch }
{
referent
leitung
termin
Gemeinsam mit Verlag und Buchhandlung TYROLIA.
Diese Kooperation ermöglicht es uns die Veranstaltung kostenfrei anzubieten.
Haus der Begegnung, IVB und Du!
Wer mit einem öffentlichen Verkehrsmittel der IVB zu einer unserer Bildungsveranstaltungen anreist, erhält als Dankeschön ein IVB-GRATIS-Ticket für die Heimreise. Unser gemeinsamer Beitrag für eine lebenswerte Umwelt!
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HAUSDERBEGEGNUNG
Das Konzil zur Sprache bringen –
für eine Erneuerung der Kirche
Wenn Sie wollen, dass sich die Kirche wandelt, wenn Sie sich wünschen, dass sich Gemeinden
lebendig und einladend entwickeln, wenn Sie einen Traum haben … dann sind Sie eingeladen,
andere damit „anzustecken“. Wir laden Sie ein, den herausfordernden und ermutigenden Texten der Konzilsbeschlüsse zu begegnen, die heute – fast 50 Jahre alt – eine erstaunliche Kraft für
die Zukunft der Kirche entwickeln. Vier Abende bieten Ihnen die Begegnung mit renommierten
Theologen, deren Herz für die Kirche und ihre Zukunft brennt. Sie erschließen Ihnen Texte,
erläutern Hintergründe, diskutieren mit Ihnen Ihre Fragen. Im Anschluss sind Sie eingeladen,
diesen Funken weiterzutragen und in Ihrer Umgebung Gesprächskreise zu bilden, und wieder
anderen die Begegnung mit der „erinnerten Zukunft“ zu ermöglichen. (Diözesaner Gesprächsprozess 2013–2014: „Die Zeichen der Zeit erkennen“. Weitere Infos unter www.dibk.at)
Siehe, ich mache alles neu!
Der Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils
referent
termin
Dr. Roman SIEBENROCK, Univ.-Prof. am Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck
Dienstag, 29. Jänner 2013, 19.30 Uhr
Was heißt „katholisch“?
Von der Universalität des Christentums
referent
termin
Dr. Manfred SCHEUER, Bischof von Innsbruck
Dienstag, 19. Feber 2013, 19.30 Uhr
Die Kirche als Volk Gottes unterwegs – wohin?
Christsein zwischen Ausschluss und Einladung an alle
referent
termin
Ass.-Prof. Dr. Nikolaus WANDINGER, Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck
Dienstag, 19. März 2013, 19.30 Uhr
Kirche in der Welt von heute
Herausforderungen und Chancen
referent
termin
Univ.-Prof. Dr. Józef NIEWIADOMSKI, Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck
Dienstag, 16. April 2013, 19.30 Uhr
Diese Vortragsreihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des Fachreferats Theologie mit dem Seelsorgeamt
der Diözese Innsbruck. Diese Kooperation ermöglicht es uns, die Veranstaltungen kostenfrei anzubieten.
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Leitner Seilbahnen
Das Südtiroler Unternehmen Leitner Ropeways existiert bereits seit 120 Jahren und hat sich auf Wintersport spezialisiert. Zwar finden Seilbahnen bislang vor allem im Wintertourismus Verwendung.
Allerdings greifen vermehrt Städte auf derartige Personentransportsysteme zurück. Unter anderem
deshalb weil Seilbahnen oft innovative Verkehrslösungen in sich bergen und zudem umweltverträglich sind. Wir besichtigen die Niederlassung und das Werksgelände von Leitner in Telfs.
Dienstag, 6. November 2012, 15 – 17 Uhr
Leitner GmbH, Michael-Seeber-Str 1, 6410 Telfs
EUR 5,–
bis Dienstag, 30. Oktober 2012 erforderlich
06.11.
{ Betriebs­
besichtigung }
termin
ort
beitrag
anmeldung
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
Sprachencafé
In fremden Sprachen in Dialog kommen
06.11.
Das Sprachencafé geht in die zweite Runde!
Jeweils am 1. und 3. Dienstag im Monat werden an verschiedenen Tischen verschiedene Sprachen
angeboten. Die Gesprächsleitenden sind MuttersprachlerInnen, die dafür sorgen, dass das Gespräch
bei einer Tasse Tee oder einem Glas Wein, angeregt bleibt. Es gibt Tische für: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, u.a.m.
Die Sprachencafés sind für Leute gedacht, die sich nicht nur für einen sprachlichen, sondern einen
interkulturellen Austausch interessieren. Einfach kommen und mitmachen!
Das Angebot wird laufend verändert und richtet sich nach Ihrer Nachfrage.
{ Gespräch }
verschiedene GastgeberInnen aus verschiedenen Ländern
Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Geschäftsführerin Haus der Begegnung
immer Dienstag von 18 – 20 Uhr am 6. und 20. November, 4. und 18. Dezember 2012
freiwillige Spende erbeten
Vorkenntnisse erwünscht!
alle die Freude an neuen Dingen und fremden Kulturen haben
referentinnen
koordination
termin
beitrag
mitzubringen
zielgruppe
… und mittags um 12.00: FRIEDENSGEBET
… ein Gong lädt Sie ein zur Unterbrechung der Arbeit, zur Besinnung vor dem Essen,
zum Innehalten im Seminar.
Gemeinsam mit Pax Christi Österreich beten wir für den Frieden:
Dienstag bis Donnerstag um 12.00 Uhr im Gebetsraum.
Zehn Minuten der Achtsamkeit für Leben und Alltag der Menschen und das Ringen um den Frieden.
Zehn Minuten Achtsamkeit, die auch uns selbst inneren Frieden schenken.
Sie sind herzlich eingeladen.
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HAUSDERBEGEGNUNG
06.11.
{ Vortrag }
referentin
termin
beitrag
Lebensfreude am Lebensende
Vom Wert des Lebens angesichts von Not, Leid und Begrenzung
Auf die Frage: „Was ist Lebensfreude?“ erhalten wir spontan Antworten wie: Lachen, Genießen,
Essen, Lieben. Es handelt sich dabei um vitale, kräftige Bilder, Bilder mit Dynamik und Bewegung.
Wer aber mit den schmerzlichen und dunklen Seiten des Lebens zu tun hat und am eigenen Leib die
Begrenzungen des Lebens z.B. in einer Krankheit erfährt, der fühlt sich oft von dieser Art von Vitalität
getrennt und abgeschnitten.
Existenz bedeutet immer auch, in Begrenzungen zu leben: Kraft, Zeit, Fähigkeiten und Möglichkeiten
stehen uns nicht unendlich zur Verfügung und im Leben eines jeden Menschen ist bei genauer Betrachtung immer auch Leid zugegen. Not und Endlichkeit lassen den Wert des Lebens sichtbarer werden und oft wird erst in der Not spürbar, was Leben in seiner Gesamtheit bedeutet. Manchmal wird es
so möglich, eine Neuorientierung, eine Vertiefung des Lebens zu erleben, ein Wesentlich-Werden.
Dann kann existenzielles Glück, und das ist die Freude am Leben, auch im Leid möglich sein. Wie wir
in unserem gesellschaftlichen Umfeld mit diesem Widerspruch der menschlichen Existenz umgehen
und welche gesellschaftspolitisch relevanten, aber auch ganz individuellen Lösungen wir dafür finden, wird Gegenstand dieses Vortrags sein.
Mag.a Elisabeth DRAXL, DGKS, Pflegedirektion Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Dienstag, 6. November 2012, 19.30 Uhr
EUR 5,–
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik gemeinsam mit der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
07.11.
{ Workshop }
begleitung
termin
beitrag
anmeldung
zielgruppe
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Wir und die Anderen
Ein interaktiver Workshop über die Begegnung mit dem Anderen und uns
Begegnungen zwischen Menschen spielen sich unterschiedlich ab, je nachdem ob das Gegenüber
zum gleichen „Wir“ gehört oder nicht. Gehört die Nachbarin zu „uns“, weil sie im gleichen Dorf
wohnt, oder nicht, weil sie Zeugin Jehovas/serbisch orthodox/katholisch/aus der Kirche ausgetreten/
Muslima/ ist. Welche Begegnungen spielen sich zwischen „uns“ und „den Anderen“ ab? Welche davon sind gelungen und welche könnten und sollten anders laufen? Wie können wir einander (neu)
kennen lernen? Es geht um Geschichten, in denen die Trennung in „Wir“ und „die Anderen“ zu Problemen geführt hat, oder einem ein „Wir“ vielleicht mit der Zeit fremd geworden ist.
Im Workshop wird theaterpädagogisch gearbeitet, d. h. die Arbeit ist anschaulich und bewegt, aber
immer freiwillig. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und jede/r kann auf ihre/seine Art teilnehmen. Die Aufführung wird wesentlich durch die Anwesenden gestaltet und dauert ungefähr 2 bis 3
Stunden.
Mag. Armin STAFFLER, Politologe und Theaterpädagoge; Innsbruck
Mittwoch, 7. November 2012, 19 Uhr
EUR 5,–
bis Montag, 5. November 2012 im Büro des Katholischen Familienverbandes Tirol, Tel. 0512 / 2230-4383, E-Mail: infotirol@familie.at erbeten
Wer Situationen kennt, in denen er oder sie selbst schon einmal zum/zur „Anderen“ gemacht wurde, sich nicht zugehörig fühlte, ausgeschlossen wurde oder „andere“ kennt, hat Wissen und Erfahrungen, die für diesen Prozess und
dieses Projekt wertvoll sind. Die Gruppe kann zwischen 8 und 80 TeilnehmerInnen haben
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik gemeinsam mit dem Katholischen
Familienverband Tirol im Rahmen des Projekts „Mensch trifft Mensch – voneinander wissen, miteinander leben,
einander bereichern“ und spectACT – Verein für politisches und soziales Theater
betrifft
Crashkurs Marketing
Wir alle sind Marketing-MitarbeiterInnen
08.11.
Wollen Sie in das Marketing einsteigen oder müssen Sie neben dem Tagesgeschäft auch noch Marketingaufgaben „miterledigen“? In dem praxisorientierten Seminar erlangen Sie einen umfassenden
Überblick über das Marketing Know-how und lernen verstehen, wie Marketing funktioniert, worauf
es ankommt, wer und was in der Planung berücksichtigt werden muss. In diesem Seminar bekommen Sie Antworten auf Ihre Fragen:
Dazu zählen: Jede/r macht PR – ist das so und warum? Was wollen die Kunden? Strategische Positionierung. Unternehmensstärken und Schwächen richtig bewerten. Low-Budget-Marketing-Planung.
Praktische Tipps zum Agentur-Briefing und im Umgang mit Druckereien. Ein auf die MarketingTrends der Zukunft. Lernen Sie, wie Sie ihre Organisation am besten an den Mann und an die Frau
bringen – „da draußen“.
{ Seminar }
Mag.a Monika BRACHMAYER, Agentur für 360° Marketing, Innsbruck
Donnerstag, 8. November 2012, 14 – 18 Uhr
und Freitag, 9. November 2012, 9 –18 Uhr
EUR 149,–
bis Dienstag, 30. Oktober 2012 erforderlich
Alle, die an ihrem Arbeitsplatz – in kirchlichen und weltlichen Bereichen – die Marketingaufgaben „auch noch mit erledigen (müssen)“ und all jene, die ins Marketing einstiegen möchten
referentin
termin
beitrag
anmeldung
zielgruppe
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
Ein Glas Leitungswasser bitte …!
Wasserreiche und Wasserarme auf dieser Welt
Es geht in diesem Vortrag nicht um die Kostenfrage in der Gastronomie, ob ein Glas Wasser gratis
serviert wird, sondern tatsächlich um das selbstverständliche Vorhandensein von genießbarem
frischem Trinkwasser aus der Leitung. An diesem Abend blicken wir in die Tiefen des Tiroler Quellwassers bis hin zu den Brunnen in Afrika. Dabei stellt sich die Frage nach dem Umgang mit und der
Verwendung der Ressource Wasser v.a. in den wasserreichen Ländern. Einfache Versuche demonstrieren auch wie schnell die flüssige Lebensgrundlage Wasser unbrauchbar wird und lassen jeden
Schluck unseres Wassers noch wertvoller erscheinen.
Dr. Bernd JENEWEIN, Chemiker, ARGE Umwelt-Hygiene GmbH, Innsbruck
und Mag. Franz HAINZL, Aktion Bruder und Schwester in Not, Innsbruck
Dienstag, 6. November 2012, 20 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
06.11.
{ Interaktiver
Vortrag im
Jahr der
Chemie }
referenten
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk
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HAUSDERBEGEGNUNG
09.11.
Lebensgeschichten erzählen –
Leben gestalten in transkulturellen Welten
Transkulturelle Biographiearbeit
{ Fachtagung }
referentinnen
termin
anmeldung
Menschen, die selbst oder deren Eltern oder Großeltern aus dem Ausland eingewandert sind, haben
oft eine besondere Geschichte. Diese macht es ihnen manchmal nicht leicht, sich in der sogenannten
„Mehrheitsgesellschaft“ zurechtzufinden.
Transkulturelle Biographiearbeit ist eine Methode, die in dem EU-Projekt „REALIZE – Transkulturelle Biographiearbeit für die Erwachsenenbildung“ von den ProjektpartnerInnen aus Italien, der Türkei, Österreich, Litauen und der Schweiz gemeinsam entwickelt und in Pilotkursen erprobt wurde.
Sie arbeitet mit den Menschen (mit und ohne Migrationshintergrund) und ihren Biographien, um
neue selbstbestimmte Lebensperspektiven zu entwickeln. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte werden in ihren eigenen Stärken gefördert, können mit einem stabileren Selbstbewusstsein
ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben gestalten und aktiv an vielfältigen Bereichen gesellschaftlichen Lebens teilnehmen. Transkulturelle Biographiearbeit ermöglicht eine Kommunikation unter
Menschen verschiedener Herkunft jenseits von Klischees und Stereotypen.
Der Vormittag auf dieser Fachtagung ist thematischen Inputs zu Biographiearbeit und Transkulturalität gewidmet, nachmittags können alle Teilnehmenden transkulturell-biographische Methoden in
Workshops mit den ProjektpartnerInnen aus den verschiedenen Ländern selbst auszuprobieren und
gemeinsam überlegen, wie sie im eigenen Bereich einsetzbar sind.
Univ.-Prof.in Dr.in Bettina DAUSIEN, Institut für Bildungswissenschaft, Schwerpunkte u.a. Theorien und Methoden der
Biographieforschung und Pädagogische Biographiearbeit, Universität Wien; Prof. Dr. Hüseyin GÜL, Fakultät für Ökonomie und Verwaltungswissenschaften Suleyman Demirel Universität, Isparta/Türkei, Schwerpunkte u.a. Erwachsenenbildung und Fortbildung, Projekt zu Frauenhäusern in der Türkei
Freitag, 9. November 2012, 10 – 16 Uhr und gemütlicher Ausklang
bis Freitag, 2. November 2012 erforderlich
Eine Veranstaltung des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog und des Institutes für gesellschaftswissenschaftliche Forschung, Bildung und Information (FBI) gemeinsam mit der REALIZE – Partnerschaft
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Grundtvig-Projektes REALIZE statt. Gefördert von der Europäischen Union.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert und ermöglicht es uns die Veranstaltung kostenfrei anzubieten.
Familien- bzw. Kulturpass
Um ein Zeichen zu setzen gegen Bildungsarmut und -Ausgrenzung können InhaberInnen des Familienpasses und/oder Kulturpasses unsere Vorträge kostenfrei besuchen!
Weiters erhalten Familienpass-InhaberInnen 20% Ermäßigung bei unseren Seminaren sowie 10% Ermäßigung bei Nächtigungen in unserem Haus.
Kommen und Weitersagen!
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betrifft
Falsch herum oder angenommen?
Homosexualität und Suizid
09.11.
Kein typischer Mann oder keine typische Frau zu sein ist nach wie vor bei Jugendlichen und Erwachsenen ein erheblicher Stressfaktor, der nicht nur schwule Burschen und Männer oder lesbische
Mädchen und Frauen belastet, sondern auch deren Umwelt in Familie, Freundeskreis, Schule, Beruf
und Kirche herausfordert. Selbsttötung ereignet sich unter homo-, bi- und transsexuellen Menschen
wesentlich häufiger als unter der sonstigen Bevölkerung. Auch Verzweiflung und Depressionen sind
deutlich öfter vorzufinden.
Der Referent liefert Fakten und beleuchtet Hintergründe, damit vorbeugende und begleitende Haltungen und Strukturen für ein Coming-Out – zumindest im Innern der Person – möglich werden.
Wer seine sexuelle Orientierung bejahen kann und von liebevollen Menschen angenommen wird,
der/die wird seinen/ihren Platz im Leben finden. Hier hat auch die kirchliche Bildungsarbeit
einen klaren Auftrag.
{ Impuls­
nachmittag }
Dr. Martin PLÖDERL, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychothrapeut iAuS, dzt. tätig am Sonderauftrag für
Suizidprävention der Christian Doppler Klinik und am Forschungsprogramm Suizidprävention der Paracelsus Privatmedizinischen Universität Salzburg, langjährige Beratungstätigkeit für die HOSI Salzburg
Freitag, 9. November 2012, 15 – 19 Uhr
EUR 25,– (inkl. Kaffee und Kuchen)
bis Mittwoch, 31. Oktober 2012 erforderlich
Menschen aus Seelsorge, Pädagogik, Beratung, Therapie, Bildungs- und Sozialarbeit,
Betroffene, Angehörige und Interessierte
referent
termin
beitrag
anmeldung
zielgruppe
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik
gemeinsam mit dem Diözesanen Arbeitskreis Homosexuellenpastoral (DAHOP)
Bis an die Grenzen?
Burnoutprophylaxe für helfende Berufe
Arbeit in helfenden Berufen erfordert neben fachlichen Kenntnissen immer mehr interaktive Kompetenzen. Nicht zuletzt wird häufig auch eine emotionale Anteilnahme erwartet. Schwierig ist es, die
Balance zwischen Zuwendung und Abgrenzung zu halten. ArbeitnehmerInnen in diesen Berufen,
wie Pflege, Sozialarbeit, Seelsorge, sind daher oft von Burnout betroffen. Die Podiumsdiskussion beleuchtet verschiedene Aspekte der Burnoutprävention für helfende Berufe und leistet damit Beiträge
zur Aufklärung und zur Prävention. Die ReferentInnen verdeutlichen Symptome, geben konkrete
Tipps, was hilft Burnout zu vermeiden und was können Sie selbst tun, wenn Sie erste Anzeichen
wahrnehmen.
Dr.in Bettina LAMPERT, Uniklinik Ulm; Dr. Waltraut BUCHBERGER, Fachbereichsdirektorin des Ausbildungszentrum
West für Gesundheitsberufe der TILAK; Dr. Matthias WALTER, Heimleiter Soziales Zentrum St. Josef in Mils/Hall
Freitag, 9. November 2012, 19 Uhr
EUR 5,–
alle ArbeitnehmerInnen in helfenden Berufen
09.11.
{ Podiums­
diskussion }
referentinnen
termin
beitrag
zielgruppe
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft gemeinsam mit der Gesellschaft für Psychische
Gesundheit – pro mente Tirol und dem Tiroler Bündnis gegen Depression
november
dezember
jänner
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HAUSDERBEGEGNUNG
15.11.
{ Vortrag und
Workshop }
referentinnen
termin
materialbeitrag
anmeldung
zielgruppe
Feiern, basteln, Heimlichkeiten
Advent und Weihnachten mit Kindern feiern und gestalten
Weihnachten – was feiern wir?
Die Krippe, wie sie in unseren Häusern steht, führt uns hin zum Geheimnis der Weihnacht. Gott wird
Mensch – angreifbar, verletzlich, bedürftig, unaufdringlich – und lässt uns Menschen das Göttliche
erahnen.
Adventkalender, Krippenspiele, Geschichten und Lieder verdichten und vertiefen was wir feiern.
Gemeinsam ergründen wir die religiöse Dimension dieser Festzeit und bieten für alle, die mit
Kindern diese Zeit gestalten, praktische und gut umsetzbare Vorschläge für Adventfeiern,
Gruppenstunden, Familiengottesdienste in der Advent- und Weihnachtszeit und die Gestaltung
einer Kinder­mette.
Ideen von Barbara Bucher für einfache und stimmungsvolle Basteleien begleiten uns durch den
zweiten Teil dieses Abends.
Dr.in Anna HINTNER, Kinderliturgiereferentin, Kath. Jungschar und Barbara BUCHER, Katholische Jungschar
Donnerstag, 15. November 2012, 19 – 21.30 Uhr
EUR 5,–
bis Dienstag, 13. November 2012 erforderlich unter kinder.liturgie@dibk.at oder Tel. 0512/2230-4461
GruppenleiterInnen der Kath. Jungschar, Verantwortliche für Kindergottesdienste,
pastorale MitarbeiterInnen, LehrerInnen, Priester, LiturgiegestalterInnen
Eine Veranstaltung des Fachreferats Theologie mit dem Kinderliturgiereferat der KJS der Diözese Innsbruck.
Gefördert durch den Jugendbildungsfonds des Landes Tirol
16.11.
{ Tagung }
november
dezember
jänner
14
Geschlechterkritik – Migration – Flucht
8. Tagung der PsychTRANSkultAG Tirol
Bei der diesjährigen Tagung der PsychTRANSkultAG Tirol fokussieren wir Geschlechterkonstruktionen und Geschlechterverhältnisse. Wenn wir die Reflexion über die Arbeit mit Menschen mit Fluchtund Migrationsgeschichten um die Dimension des Geschlechterverhältnisses erweitern, stellen sich
eine Vielzahl von Fragen:
Was bedeutet es, als PsychotherapeutIn und KlientIn mit unterschiedlichem sozio-kulturellen Hintergrund und möglicherweise unterschiedlichen Geschlechterkonstruktionen aufeinanderzutreffen?
Welche Bilder haben wir dabei wechselseitig von der Geschlechtsidentität der je Anderen? Welche
Rolle spielen psychosoziale Diskurse für rassistische Konstruktionen der „anderen Frauen“ und der
„anderen Männer“? Wie wird durch diese und durch eurozentrische Definitionen von Emanzipation
Begegnung erschwert? Wie können wir in diesen komplexen Verhältnissen einen möglicherweise
dritten Raum eröffnen, in dem Identitäten neu ausverhandelt und geschaffen werden können? Welche Projekte gibt es speziell für Frauen, die auf Grund ihres Geschlechtes besonders vulnerabel und
die weltweit die ersten Opfer von Kriegen sind? Was können wir hier im relativen Frieden anbieten,
was anderswo?
Gemeinsam mit den ReferentInnen möchten wir uns während der Tagung aus den Perspektiven
feministischer Theorie, psychotherapeutischer und medizinischer Praxis sowie der Kunst mit den
komplexen Verflechtungen von Herkunft und Geschlecht auseinandersetzen.
betrifft
Prof. em. Dr.in Birgit ROMMELSPACHER, Professorin für Psychologie mit dem Schwerpunkt Interkulturalität
und Geschlechterstudien an der Alice Salomon Hochschule, Berlin; Dr.in Birsen KAHRAMAN, niedergelassene
Psychotherapeutin, Supervisorin, Dozentin, Schwerpunkt Kultursensible Psychotherapie, Interkulturelle
’ Diplomökonomin, Texterin, Erwachsenenbildnerin, Aktivistin,
Therapiebeziehung, München; Vlatka FRETIC,
arbeitet in den Bereichen Sprache und Macht, Kritisches Diversity, Mehrsprachigkeit, politische Bildung und
Queer Migration, Wien; Dr.in Monika HAUSER, Fachärztin für Gynäkologie, Gründerin und Geschäftsführerin der
Frauenrechtsorganisation medica mondiale, Trägerin u.a. des Alternativen Nobelpreises 2008, Köln; Maxi OBEXER,
Autorin, Gastprofessur am Institut für Szenisches Schreiben, Universität der Künste, Berlin
Freitag, 16. November 2012, 9 – 20 Uhr
EUR 95,– (inkl. Mittag- und Abendessen)
bis Montag, 15. Oktober 2012 erforderlich
erhältlich
referentinnen
termin
beitrag
anmeldund
detailprospekt
Eine Veranstaltung des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog
gemeinsam mit der PsychTRANSkultAG Tirol
Die PsychTRANSkultAG Tirol ist eine Vernetzung von Einrichtungen und Personen mit dem Ziel der Verbesserung der
psychosozialen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von Menschen
mit Flucht- und Migrationsgeschichte
Organisationsteam: Ankyra – Zentrum für interkulturelle Psychotherapie (Diakonie Flüchtlingsdienst),
Dowas für Frauen, Haus der Begegnung und Einzelpersonen
Die vielen Wege der Toleranz
Toleranzsymposium
Was kann Toleranz für uns Menschen in der heutigen Welt bedeuten? Die Erklärung der Deutschen
UNESCO-Kommission schreibt dazu: „Respekt, Akzeptanz und Anerkennung der Kulturen unserer
Welt, unserer Ausdrucksformen und Gestaltungsweisen unseres Menschseins in all ihrem Reichtum
und ihrer Vielfalt.“
Zusammenleben in der Welt muss tolerant sein, damit es gelingen kann. Das fängt in Familie und
Nachbarschaft an und reicht bis in Politik und Wissenschaft. Wissen, Offenheit, Kommunikation und
Freiheit des Denkens, der Gewissensentscheidung und des Glaubens fördern die Harmonie über Unterschiede hinweg und ein friedliches Miteinander. Eine Zusammenarbeit und Verständigung in der
Vielfalt und Auseinandersetzung ist möglich.
Univ.-Prof. Dr. Heinrich SCHMIDINGER, Theologe und Philosoph, Rektor der Universität Salzburg;
Prof. Dr. Heiner BIELEFELDT, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik, Friedrich-AlexanderUniversität Erlangen-Nürnberg; Prof. Dr. Julian NIDA-RÜMELIN, Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und
Religionswissenschaft, München; Prof. Dr. Claus DIERKSMEIER, Philosoph, Direktor des Weltethos-Instituts an der
Universität Tübingen; Univ.-Prof. Dr.in Susanne HEINE, Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien
Dr.in Elisabeth ANKER, Leiterin Haus der Begegnung und Dr. Elmar KUHN,
Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg
Samstag, 17. November 2012, 9 – 18 Uhr
erbeten
17.11.
{ Tagung }
referentinnen
moderatorin
termin
anmeldung
Eine Veranstaltung des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog gemeinsam mit der Europäischen
Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg, Universität Innsbruck und Privatinstitut für Ideengeschichte
Innsbruck. Die Kooperation ermöglicht es uns die Veranstaltung kostenfrei anzubieten.
Haus der Begegnung – Ticketvorverkaufsstelle der IVB.
Kommen Sie gut nach Hause!
november
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jänner
15
HAUSDERBEGEGNUNG
Öffne dich!
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Spiritualität für das dritte Jahrtausend
19.11.
Mein Raum der Achtsamkeit
Körper & Spiritualität
{ Impulse für
den Alltag }
referentin
termin
beitrag
30.11.
Spirituelle Entwicklung ist wesentlich auch leibliche Entwicklung! Bewegungen und Haltungen unseres Körpers sind Ort und Ausdrucksmöglichkeit für Gebet. Wenn sich unsere Innenräume weiten,
weitet sich unser Horizont.
„Wie wollt Ihr entdecken, wo Gott ist, wenn Ihr nicht einmal wisst, wo Euer Fuß ist“, lautet ein
Spruch. Dieser Abend bietet Impulse und Anregungen für kleine Übungen, die uns im Alltag begleiten können. Er lädt ein, Atem und Bewegung, Körperhaltungen, das eigene Im-Raum-Sein als Brücke
zu spirituellen Erfahrungen zu erleben.
Dipl.-Theol.in Lioba HESSE, Religionspädagogin, Weiterbildungen in Gestaltpädagogik und -therapie sowie Musikund Tanztherapie, Innsbruck
Montag, 19. November 2012, 19.30 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
In der Gegenwart leben
Alltagstaugliche Spiritualität für das dritte Jahrtausend
{ Gespräch }
referent
leitung
termin
beitrag
Spiritualität ist nichts Abgehobenes, sie ist nicht exotisch oder esoterisch und nicht sektiererisch
eng. Sie speist sich aus der abendländisch-christliche Tradition, dem fernöstlichen Denken und der
modernen Naturwissenschaft: Wenn diese drei Instanzen in uns zu einem Dialog gelangen, öffnet
sich unser Blick nach außen – auf die Welt: auf ihre Not und ihren Reichtum. Und er öffnet sich nach
innen: in einem realistischen Wahrnehmen der eigenen Möglichkeiten und Grenzen in liebevoller
Aufmerksamkeit.
Bernardin SCHELLENBERGER, ehemaliger Trappist; Theologe, katholischer Priester, lebt heute als freiberuflicher
Übersetzer und Autor v.a. spiritueller Literatur, Bad Tölz
Dr.in Elisabeth ANKER, Leiterin Haus der Begegnung
Freitag, 30. November 2012, 19.30 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Theologie gemeinsam mit dem Bildungshaus St. Michael im Rahmen der Reihe
„Öffne dich, Spiritualität für das 3. Jahrtausend“
november
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16
betrifft
Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh
Eine Überlebensgeschichte
Die Lebenserinnerungen von Marko Max Feingold sind geprägt von Gegensätzen und zeigen
Wendungen und Brüche in einem von Nationalsozialismus und Holocaust bestimmten Leben. 1913
in Neusohl, in der heutigen Slowakei geboren, verbrachte er seine Kindheit und Jugend in Wien.
Im Jahr 1938 wird Marko Feingold nach einer vergeblichen Flucht vor den Nationalsozialisten nach
Prag verhaftet. Er überlebt die unmenschliche Grausamkeit der Konzentrationslager Auschwitz,
Neuengamme, Dachau und Buchenwald.
Nach der Befreiung durch die Alliierten verschlägt es ihn nach Salzburg. Hier leitet er eine
Verpflegungsstätte für politisch Verfolgte und es gelingt ihm in den darauffolgenden Jahren,
unzähligen KZ-Überlebenden bei ihrer Flucht nach Palästina zu helfen.
Seit der Gründung im Jahr 1946 ist er Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg,
1979 deren Präsident. Mit seinem Engagement gegen das Vergessen prägt er bis heute das öffentliche
Leben weit über Salzburg hinaus.
Marko Feingold erzählt sein Leben im Gespräch mit Irmgard Bibermann und Horst Schreiber.
Marko FEINGOLD, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg
Mag.a Irmgard BIBERMANN, AHS-Lehrerin, Theater- und Gestaltpädagogin, Innsbruck; Mag. Dr. Horst SCHREIBER,
Univ.-Doz. am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, Leiter des Netzwerkes Tirol des Projekts „Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart” (www.erinnern.at), Innsbruck
Montag, 19. November 2012, 19.30 Uhr
freiwillige Spende
19.11.
{ Gesprächsabend }
gesprächspartner
leitung
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog gemeinsam mit der Israelitischen
Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg und dem Verein erinnern.at Nationalsozialismus und Holocaust:
Gedächtnis und Gegenwart
Unsere fünf Fachreferate
Unser Bildungsprogramm wird konzipiert und durchgeführt von fünf FachreferentInnen,
die für die inhaltlichen Schwerpunkte unserer Bildungsarbeit stehen:
Gesellschaftspolitik und Ethik
Mag.a Christine NORDEN
Tel. 0512 / 58 78 69-16, christine.norden@dibk.at
Schöpfungsverantwortung
Mag.a Daniela SOIER
Tel. 0512 / 58 78 69-14, daniela.soier@dibk.at
Interreligiöser und Interkultureller Dialog
Mag.a Elisabeth REITER
Tel. 0512 / 58 78 69-19, elisabeth.reiter@dibk.at
Theologie
Dr.in Elisabeth ANKER
Tel. 0512 / 58 78 69-12, hdb.kurse@dibk.at
Kirche, Arbeit und Wirtschaft
Dr. Jodok TROY
Tel. 0512 / 58 78 69-22, jodok.troy@dibk.at
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17
HAUSDERBEGEGNUNG
Wo Hoffnung und Solidarität wachsen …
20.11.
{ Ausstellung }
Wo die Hoffnung wächst …
Mutige Initiativen und Zukunftsperspektiven aus den Partnerprojekten von Bruder und
Schwester in Not. Beispiele der solidarischen internationalen Zusammenarbeit
Von Praktiken zur Ernährungssouveränität über die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft
bis zur Einkommenssicherung von Familien: anhand von Gemüseanpflanzungen der anderen Art
und Fotos zeigt die Aktion Bruder und Schwester in Not die Vielfalt seiner Projektarbeit in Lateinamerika und Ostafrika. Die Kreativität und das Engagement der Menschen in den Partnerländern
kommen auf vorbildhafte Weise zum Ausdruck: vom Küchenkraut in der Aludose bis zum Obstbäumchen im Autoreifen. Und es wird gezeigt, wie es inmitten von Ungerechtigkeit und Armut im
wahrsten Sinne des Wortes gelingt „Pflanzen der Hoffnung“ wachsen zu lassen.
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öffnungszeiten
Dienstag, 20. November bis Freitag, 7. Dezember 2012
Montag bis Freitag 8 – 19 Uhr und Samstag 8 – 17 Uhr
Eine Veranstaltung des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog gemeinsam
mit Bruder und Schwester in Not
20.11.
Pflanzen der Hoffnung.
Urban Gardening als Überlebensstrategie?
Lebenswelten aus El Salvador
{ Weltcafé }
referentin
leitung
termin
Beitrag
Kartoffeln im Autoreifen und Jungpflanzen in Tetrapacks? Beete in Badewannen?
Gärtnern als Ausdruck von Ernährungssicherheit und politischer Bewegung ist nicht nur in El Salvador Thema. Aber gerade in einem Land mit großer sozialer Ungleichheit ist das Anbauen von Obst
und Gemüse ein wichtiger Akt der Selbstermächtigung.
An diesem Abend geben unsere Gäste Einblicke in ihre Projekte im Bereich Gesundheit und Ernährung, in ihren Alltag und die Gartenarbeit.
Lucas Evangelista ARGUETA und Jessica Mireya GUTIÉRREZ,
ProjektmitarbeiterInnen von Bruder und Schwester in Not in El Salvador
Mag.a Magdalena WIESMÜLLER, Projektreferentin Bruder und Schwester in Not
Dienstag, 20. November 2012, 19 – 21Uhr
freiwillige Spende
Eine Kooperation von Bruder und Schwester in Not, Caritas, Dreikönigsaktion, Haus der Begegnung, Jugend eine
Welt, Katholische Frauenbewegung, Missio, Young Caritas und Welthaus Innsbruck. Gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung und das Land Tirol
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betrifft
Überleben in Burkina Faso
Projekte der Hoffnung
In den bevorstehenden Zeiten des Keksebackens und Weihnachtsgansl-Essens wollen wir nicht vergessen, dass in den armen Ländern jeden Tag 7000 Babys an Unterernährung sterben. Wir schauen
an diesem Abend mit unserer Referentin nach Burkina Faso, einem Schwerpunktland der Caritas
Tirol. Durch den Bau von Wasserspeichern und Brunnen, durch das Anlegen von Gärten und die
ausdauernden Beratungen in Ernährungszentren gelingt es die Lebensbedingungen in diesem afrikanischen Land nachhaltig zu verbessern. Verena Egger erzählt vom Wirken unserer ExpertInnen im
„Land der Unbestechlichen“ am Rand der Wüste. Theologisch sagen wir: alle Menschen sind Kinder
Gottes – wie wir diesen Satz mit Leben füttern, kann dieser Abend anregen.
Verena EGGER, Caritas Tirol, Auslandshilfe
Pfarrer Karlheinz BAUMGARTNER, Umweltbeauftragter der Diözese Innsbruck
Mittwoch, 21. November 2012, 19 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
21.11.
{ LichtbilderVortrag }
referentin
leitung
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung
gemeinsam mit dem diözesanen Arbeitskreis für Schöpfungsverantwortung
Weihnachten weltweit
Ein Adventnachmittag für junge Menschen und Familien
Welche Spezialitäten genießt man zu Weihnachten in Mexiko? Welche Musik ertönt am heiligen
Abend in Burkina Faso? Wie feiern die Menschen in Äthiopien das Fest der Geburt Christi?
Unsere Gäste aus aller Welt geben uns Einblicke in unterschiedliche Bräuche und Traditionen rund
um die Weihnachtszeit in ihrem Land. In Erzählstationen, bei Bastelangeboten, beim Singen und
Verkosten lernen wir Menschen aus aller Welt und ihre Art Weihnachten zu feiern kennen.
Ein Adventnachmittag – zum Zuhören, Basteln und Genießen!
Eric BAYALA, Burkina Faso; Rogelio Jiménez JACINTO, Mexiko;
Theodros AMARE und Assumpta PETROS, Äthiopien; Lilit LEBKUECHNER, Armenien
Dr.in Sibylle AUER, Welthaus Innsbruck
Freitag, 7. Dezember 2012, 15 – 17.30 Uhr
EUR 5,– pro Familie (Materialkosten)
07.12.
{ Weltcafé }
referentinnen
leitung
termin
beitrag
Eine Kooperation von Caritas, Bruder und Schwester in Not, Katholischer Familienverband Tirol, Dreikönigsaktion,
Haus der Begegnung, Jugend eine Welt, Katholische Frauenbewegung, Missio, Welthaus Innsbruck und Young Caritas. Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung und dem Land Tirol
Bei Vorlage Ihrer
-Kundenkarte erhalten Sie
50% Ermäßigung auf den Beitrag zu unseren Vorträgen.
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19
HAUSDERBEGEGNUNG
20.11.
{ Vortrag,
Kurzfilme }
referent
termin
beitrag
Erdöl, Armut und Umweltverschmutzung
Projekte der Hoffnung im Nigerdelta
Das Nigerdelta, einstiges Naturreservat in Nigeria auf einer Fläche größer als Österreich, ist heute
eine Umweltruine. Dies ist das Ergebnis der Erdölförderung durch multinationale Unternehmen seit
den 50-er Jahren ohne Rücksicht auf die lokale Bevölkerung und die Umwelt. Amnesty International
fordert eine umfassende Reinigung des verschmutzten Gebietes und eine strengere Regulierung der
Ölindustrie. Einer der Hauptakteure im Nigerdelta ist der Ölkonzern Shell. Amnesty International
fordert in einer aktuellen Kampagne Shell auf, eine erste Zahlung von einer Milliarde US-Dollar zu
leisten, damit die Säuberung der durch Öllecks verschmutzten Umwelt im Nigerdelta beginnen kann.
Nnimmo Bassey ist Umweltaktivist aus Nigeria und Vorsitzender von Friends of the Earth International (FOEI) – dem internationalen Dachverband des Bundes Naturschutz. 2010 erhielt Bassey den
Alternativen Nobelpreis für sein Engagement.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zu diskutieren, Fragen zu stellen und Petitionen
zu unterzeichnen.Der Vortrag wird in englischer Sprache sein, bei Bedarf kann aber gedolmetscht
werden. Nähere Informationen zur Amnesty Kampagne finden Sie unter: nigerdelta.amnesty.at
Nnimmo BASSEY, nigerianischer Dichter und Umweltschützer,
Vorsitzender von Friends of the Earth International, Träger des Alternativen Nobelpreises
Dienstag, 20. November 2012, 19 Uhr
freiwillige Spende
Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung gemeinsam mit Amnesty International
21.11.
{ Impuls­vor­
träge und
Diskussion }
referenten
moderation
termin
beitrag
Wir werden immer älter – ein Notfall der besonderen Art?
Notfallmedizin und Geriatrie
In Wohlstandsländern ist die durchschnittliche Lebenserwartung sehr hoch – eine erfreuliche Auswirkung von guter Ernährung, sozialem Frieden und medizinischer Versorgung. Ethische Fragestellungen ergeben sich aber, wenn mit intensivmedizinischen Massnahmen das Leben von schwerkranken alten Menschen um jeden Preis verlängert wird. An diesem Abend erläutern drei Experten dieses
Thema vor dem Hintergrund ihres jeweiligen Fachgebietes und stellen sich der Diskussion.
Dr. Markus GOSCH, Abt. für Innere Medizin und Akutgeriatrie, LKH Hochzirl; Dr. Wolfgang LEDERER, Univ.-Klinik für
Anästhesie und Intensivmedizin; Dr. Christoph PECHLANER, Univ.-Klinik für Innere Medizin
Dr. Michael BAUBIN, Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Mitglied des Klinischen Ethikkreises am LKI
Mittwoch, 21. November 2012, 19 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik gemeinsam mit der Tiroler Hospizgemeinschaft,
dem Katholischen Bildungswerk Tirol – SelbA, dem Evangelischen Bildungswerk in Tirol und dem Klinischen Ethikkreis
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20
betrifft
„Glänzend wie Kristall“
Privatausstellung Haus Marie Swarovski
In der Privatausstellung im Haus Marie Swarovski werden wir durch die Entwicklungsgeschichte des
Unternehmens sowie den Schauraum geführt, wo wir einen Einblick in die Entstehung der Produkte
von Swarovski erhalten. Den TeilnehmerInnen eröffnet sich dadurch ein Einblick in das weltbekannte Tiroler Unternehmen, seine Historie, Entwicklung, Struktur und Produktlinien im Rahmen der
Swarovski Gruppe. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen des
weltbekannten Unternehmens zu werfen.
Mittwoch, 21. November 2012, 14 – 16 Uhr
Haus Marie Swarovski, 6112 Wattens
EUR 5,–
bis Mittwoch, 14. November 2012 erforderlich
21.11.
{ Betriebsbe-
sichtigung }
termin
ort
beitrag
anmeldung
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
Tourismus in Tirol
Impulse zur Zukunft des Tourismus
21.11.
Mehr Liftanlagen, mehr Wintertouristen? Mehr kulturelles Programm, mehr Sommertouristen? Mehr
Angebote in den Städten, mehr Gäste in der Zwischensaison? Wohin führt der Tourismus in Tirol?
Neue Arbeitsplätze, innovative Ideen oder doch mehr vom Alten? Gemeinsam werfen wir einen Blick
in die Zukunft des Tourismus in Tirol. Eine Expertenrunde gibt Einblick, was die Zukunft für die
Region mit sich bringt. Ein Thema, das ohne Konflikt nicht auskommt, ein Thema dass alle angeht.
Dienstnehmer und Dienstgeber, Grund- und Wohnbesitzer, Pächter, Ökologisch und ökonomisch
Bewusste und nicht zuletzt der kleine Privatvermieter.
{ Roundtable }
Dipl.-Ing.in Karin HARTL-HUBMANN, Nachhaltigkeitskoordinatorin des Landes Tirol; Mag.a Birgit FRISCHHUT,
Management Center Innsbruck (MCI); Univ.-Prof. Dr. Markus SCHÄRMER, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck;
Dr. Michael BRANDL, Prokurist, Tirol Werbung; Dr. Peter TROST, Wirtschaftskammer Tirol (angefragt);
P. Magnus ROTH, Tourismusseelsorger der Diözese Innsbruck
Mag. Oliver POHL, Redakteur, Wirtschaft im Alpenraum
Mittwoch, 21. November 2012, 19 Uhr
EUR 5,–
referentinnen
moderation
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
gemeinsam mit dem Arbeitskreis Kirche & Tourismus der Diözese Innsbruck
Klicken Sie uns an!
Die Programmzeitung gibt es jetzt auch auf unserer Homepage zum Herunterladen
(www.hausderbegegnung.com)!
Klicken Sie einfach auf unser „Bildungsprogramm“ und dann auf „Programmzeitung“.
Sollten Sie in der Folge auf das Zuschicken der Papierversion verzichten wollen, so lassen Sie es uns bitte
wissen! Danke!
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dezember
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21
HAUSDERBEGEGNUNG
November 2012
TerminVeranstaltung
Mo, 5.
19.30Erinnerte Zukunft: „Das war damals ein richtiger Aufbruch …“
(Vroni und Jussuf WINDISCHER, Inge und Paul LADURNER, Gotlind und Ignaz HAMMERER)
Di, 6.
15.00Betriebsbesichtigung: Leitner Seilbahnen
Di, 6.
18.00Sprachencafé
Di, 6.
19.30
Di, 6.
20.00Ein Glas Leitungswasser bitte …! (Bernd JENEWEIN, Franz HAINZL)
Lebensfreude am Lebensende (Elisabeth DRAXL)
Mo, 7.
19.00
Wir und die Anderen (Armin STAFFLER)
Do, 8.
14.00
bis Fr, 9. 18.00 Crashkurs Marketing (Monika BRACHMAYER)
Fr, 9.
10.00
Lebensgeschichten erzählen – Leben gestalten in transkulturellen Welten
(Bettina DAUSIEN, Hüseyin GÜL)
Fr, 9.
15.00
Falsch herum oder angenommen? (Martin PLÖDERL)
Fr, 9.
19.00Bis an die Grenzen? (Bettina LAMPERT, Waltraud BUCHBERGER, Matthias WALTER)
Mo, 12.
19.30Erinnerte Zukunft: Wie ich Rom zur Zeit des 2. Vatikanischen Konzils erlebt habe (Gottfried BACHL)
Do, 15.
19.00
Fr, 16.
9.00
Sa, 17.
Feiern, basteln, Heimlichkeiten (Anna HINTNER, Barbara BUCHER)
Geschlechterkritik – Migration – Flucht
(Birgit ROMMELSPACHER, Birsen KAHRAMANN, Vlatka FRETIC, Monika HAUSER, Maxi OBEXER)
9.00Toleranzsymposium (Heinrich SCHMIDINGER, Heiner BIELEFELDT,
Julian NIDA-RÜMELIN, Claus DIERKSMEIER, Susanne HEINE)
Mo, 19.
19.30
Öffne dich: Mein Raum der Achtsamkeit (Lioba HESSE)
Mo, 19.
19.30
Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh (Marko FEINGOLD)
Di, 20.
bis Fr, 7. Dez. Ausstellung: Wo die Hoffnung wächst
Di, 20.
18.00Sprachencafé
Di, 20.
19.00
Weltcafé: Pflanzen der Hoffnung. Urban Gardening als Überlebensstrategie?
(Lucas Evangelista ARGUETA, Jessica Mireya GUTIÉREZ)
Di, 20.
19.00Erdöl, Armut und Umweltverschmutzung (Nnimmo BASSEY)
Di, 20.
19.30Erinnerte Zukunft: Das gehemmte Konzil (Roman SIEBENROCK)
Mi, 21.
14.00Betriebsbesichtigung: „Glänzend wie Kristall“
Mi, 21.
19.00
Überleben in Burkina Faso (Verena EGGER)
Mi, 21.
19.00
Wir werden immer älter – ein Notfall der besonderen Art?
Mi, 21.
(Markus GOSCH, Wolfgang LEDERER, Christoph PECHLANER)
19.00Tourismus in Tirol (Karin HARTL-HUBMANN, Birgit FRISCHHUT, Oliver POHL,
Michael BRANDL, Peter TROST, Magnus ROTH, Markus SCHÄRMER)
Do, 22.
14.00
bis Fr, 23. 18.00 Einfach.Buchhaltung (Robert GROLLNIGG)
Do, 22.
19.30
Kriegstraumata und ihre Verarbeitung (Lucia VERGINER)
Do, 22.
20.00Aus eigener Kraft (Klaus RENOLDNER)
Fr, 23.
15.00
Sa, 24.
10.00Erzähl mir die Welt (Jana RAILE)
Di, 27.
19.30Sozialstammtisch: 10 Jahre Sozialwort der Kirche (Olivier DANTINE)
Fr, 30.
8.30
Kommt und seht: Kongregation vom Guten Hirten (Elisabeth GARCIANO)
Fair feiern! (Gudrun PECHTL, Rita FUCHS, Armin STAFFLER, Joanna Maria EGGER,
Daniel FURXER, Thomas SCHAFFERER)
november
dezember
jänner
22
Fr, 30.
bis Okt. 2013 Lehrgang: Nachhaltigkeit … damit es weiter blüht!
Fr, 30.
14.00
bis Sa, 1. Dez. 18.00 Ideen auf den Weg gebracht (Helga GUMPLMAIER)
Fr, 30.
19.30
Öffne dich: In der Gegenwart leben (Bernardin SCHELLENBERGER)
betrifft
Dezember 2012
TerminVeranstaltung
So, 2.
11.00
Krimis für die Bildungsarbeit (Peter LINDENTHAL)
Di, 4.
18.00Sprachencafé
Di, 4.
19.30Auf dem Weg zur Gemeinsamen Schule aller (Ilse SCHRITTESSER)
Mi, 5.
6.30Rorate caeli de super… (Manfred SCHEUER)
Mi, 5.
9.00
Gesundheit für alle (Christoph REINPRECHT, Sonja NOVAK-ZEZULA, Christian FISCHER)
Mi, 5.
16.30
Pater Jakob Gapp Preis
Fr, 7.
9.00
bis Sa, 8. 16.00 Vorurteile, Diskriminierung, Macht – vom bewussten Wahrnehmen
zum aktiven Handeln (Eva FLEISCHER, Ute AMMERING)
Fr, 7.
15.00
Weltcafé: Weihnachten weltweit (Eric BAYALA, Rogelio Jiménez JACINTO, Theodros AMARE,
Assumpta PETROS, Lilit LEBKUECHNER)
Sa, 8.
17.00Einheit in Vielfalt – Chorgemeinschaft (Sigismund Somnia)
Mo, 10. 19.30Erinnerte Zukunft: Ein Sprung vorwärts (Helmut KRÄTZL)
Mi, 12.
6.30Rorate caeli de super… (Manfred KRZYZAN)
Do, 13. 19.30Schmutzige Geheimnisse (Sibylle HAMANN)
Fr, 14. 15.00
Kommt und seht: Herz Jesu Missionare Innsbruck (Heinz LEMMER MSC)
Di, 18. 18.00Sprachencafé
Mi, 19.
6.30Rorate caeli de super… (Józef NIEWIADOMSKI)
Jänner 2013
TerminVeranstaltung
Mo, 7.
19.00
Gott geht dem Verlorenen nach (Mira STARE)
Fr, 11.
9.00
Wirtschaften im Dienst des guten Lebens (Bernhard Mark UNGERICHT)
Mo, 14. 19.00
Gott geht dem Verlorenen nach (Mira STARE)
Di, 15. 14.00Betriebsbesichtigung: Tiroler Landestheater
Di, 15. 19.00
Kunst im Islam: Im Spiegel der Großen Moschee von Isfahan (Markus RITTER)
Mi, 16. 19.00Ein Baum für das Leben (Christina LINDORFER)
Do, 17. 19.30Vom Kuss seines Mundes trunken (Wunibald MÜLLER)
Fr, 18. 14.00
Größer als alles aber ist die Liebe (Wunibald MÜLLER)
Sa, 19. 19.30ROMA-Ball
Di, 22. 19.00
Kunst im Islam: Von den Kalifen zum Tahrir-Platz: Kunst und Architektur in der Arabischen Welt (Lorenz KORN)
Mi, 23. 19.00Der Natur auf der Spur oder „Sport ist Mord“ (Peter KAPELARI)
Do, 24.
bis 1. Jun. Lehrgang: Vielfalt. Macht. Diskriminierung!? (Anne Sophie WINKELMANN, Katharina DIETRICH)
Do, 24. 19.30Energiearmut (Margit APPEL, Gertraud GSCHEIDLINGER)
Di, 29. 19.00
Kunst im Islam: Der Tadsch Mahal und die Mausoleen der Großmoguln in Indien (Ebba KOCH)
Di, 29. 19.30Siehe, ich mache alles neu! (Roman SIEBENROCK)
november
dezember
jänner
23
HAUSDERBEGEGNUNG
22.11.
Einfach.Buchhaltung
Eine Gedankenreise an die Küste Norditaliens
{ Seminar }
Ziemlich oft ist Buchhaltung die Schwachstelle der Kreativen. Fast immer sind die Herrschenden
auch diejenigen, die die Zahlen beherrschen. Durch dieses Seminar soll das anders werden, denn
Buchhaltung ist keine Geheimwissenschaft sondern kann sogar Spaß machen. Vor langer Zeit entstand in Venedig jenes System, das heute noch verwendet wird. Wir nehmen Sie daher mit zu einer
Gedankenreise nach Italien und machen Sie Schritt für Schritt mit den Grundbegriffen der Buchhaltung vertraut. Ganz entspannt. Begleitet von italienischer Musik. Bei Espresso und Gelati. Der Referent ist ein großer Italienfreund, und weil genau dort im 15. Jahrhundert die Buchhaltung, die wir
heute noch verwenden, erfunden wurde, nutzt er für seine Zahlen die ganze Bandbreite italienischer
Verführungskünste.
referent
termin
beitrag
anmeldung
zielgruppe
Robert GROLLNIGG, Hohenberg, Niederösterreich
Donnerstag, 22. November 2012, 14 – 20 Uhr und Freitag, 23. November 2012, 9 – 18 Uhr
EUR 189,– (inkl. Pausenverpflegung und Mixgetränke, passend zum Seminarinhalt)
bis Donnerstag, 15. November 2012 erforderlich
für alle, die meinen „Buchhaltung – nein danke, das ist nichts für mich, das werde ich sowieso nie verstehen“ und für
alle, die sich kein Buchhaltungs-X für ein Bilanz-U vormachen lassen wollen
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
22.11.
{ Vortrags­
lesung }
referentin
leitung
termin
beitrag
zielgruppe
november
dezember
jänner
24
Kriegstraumata und ihre Verarbeitung
Eine ethnopsychoanalytische Untersuchung der Entwicklungsprozesse ehemaliger ‚Kindersoldaten‘ der Lord‘s Resistance Army in Norduganda
Wie leben Menschen weiter, die als Kinder und Jugendliche entführt, zwangsweise zu Soldaten gemacht wurden und danach ihr Leben mit Rauben, Kämpfen, Töten, Foltern und Morden zugebracht
haben?
Lucia Verginer hat direkt am Nachkriegsschauplatz Nordugandas mit ehemaligen Entführten eine
Reihe von Gesprächen geführt und erzählt uns an diesem Abend von diesen Lebensgeschichten.
Dazu wird uns die Autorin Hintergründe zum Konflikt in Norduganda erläutern und uns ihre einzigartige Vorgehensweise, Erkenntnisse der Psychoanalyse mit Perspektiven der Ethnologie, individuelle Erfahrung mit dem sozio-kulturellen Umfeld zu vereinen, erklären.
Lucia VERGINER, Psychologin, Autorin
Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Geschäftsführerin Haus der Begegnung
Donnerstag, 22. November 2012, 19.30 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag.
PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, EntwicklungsarbeiterInnen, TraumaforscherInnen und alle Interessierte
betrifft
Aus eigener Kraft
Rad-Erfahrungen in über 40 Ländern
An dunklen Novembertagen sehnt sich so mancher von uns nach Sommer und Urlaub in der Sonne.
Für alle, die dabei das Besondere lieben und mit der Bevölkerung im ihrem Reiseland in Verbindungen kommen möchten, hält dieser Abend spannende Ideen bereit. Unser Referent blickt auf eine
langjährige Erfahrung zurück: Er verrichtete nicht nur seine ärztlichen Hausbesuche größtenteils mit
dem Fahrrad, sondern erfuhr oder erfährt auch fast alle Länder Europas und einige darüber hinaus
mit dem Drahtesel. Einprägsam bleiben v.a. die Sinneswahrnehmungen, die bei Transportmittel wie
Auto, Bahn oder Flugzeug nur eingeschränkt möglich sind: Viel mehr und aus der Nähe sehen, Düfte
wahrnehmen, den leichten Windhauch spüren, Flora und Fauna entlang der Strecke deutlich wahrnehmen, charakteristische Geräusche hören ... Die vielen Begegnungen mit Menschen, das intensive
Erleben von Landschaft und Architektur stellt eine besondere Qualität dar. Zudem kann der
Vortragende ein Fülle praktischer Tipps geben. Die Nachahmung dieser Art von Erholungs- und
Sightseeing – Urlaub wird dringend empfohlen. Über Nebenwirkungen informieren Sie an diesem
Abend Arzt und Diavortrag.
Dr. Klaus RENOLDNER, Arzt i.R.
Donnerstag, 22. November 2012, 20 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
22.11.
{ Diavortrag }
referent
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung
Kommt und seht: Kongregation vom Guten Hirten
Begegnung im Kloster
Die Kongregation der „Schwestern vom Guten Hirten“ entstand 1835 in Frankreich. Die Schwestern
sollten Frauen den Ausstieg aus schlechten Milieus, Abhängigkeiten und Prostitution ermöglichen
und sie beim Aufbau eines menschenwürdigen Lebens unterstützen. In der Zeit der Globalisierung
hat die Situation der Frauen und Kinder neue Formen angenommen. Frauenhandel, Kinderprostitution und Kinderarbeit nehmen immer mehr zu. Dieser Situation versuchen die Schwestern aufgrund
ihrer internationalen Vernetzung entgegenzuwirken. Die Gemeinschaft der Kontemplativen Schwestern vom Guten Hirten (CGS) wurde von der hl. Maria Eufrasia gegründet, um den Dienst der apostolisch tätigen Schwestern vom Guten Hirten (RGS) zu ergänzen und zu unterstützen.
Sr. Elisabeth GARCIANO und Mitschwestern
Dr.in Elisabeth ANKER, Leiterin Haus der Begegnung
Freitag, 23. November 2012, 15 – 18 Uhr
Pforte, Grillhofweg 16, 6080 Innsbruck-Vill
Ihre freiwillige Spende kommt der Gemeinschaft zugute
erforderlich
23.11.
{ Gespräch }
gastgeberin
begleitung
termin
ort
beitrag
anmeldung
Eine Veranstaltung des Fachreferats Theologie
14. Dezember 2012: Herz Jesu Missionare
nächster termin
november
dezember
jänner
25
HAUSDERBEGEGNUNG
24.11.
Erzähl mir die Welt
Kinder brauchen Erzählungen und wir postmoderne Erwachsene auch
{ Seminar }
Ganz ohne Buch, einfach durch das gesprochene Wort und innere Bilder erwecken wir fantastische
Reiche, finden Zauberformeln und gestalten lebendige Sprache. Schrittweise nähern wir uns dem Erzählen. Über die Märchenbilder lernen wir wiederkehrende Archetypen kennen und tauchen in die
Be-Deutung der Märchen ein. Im zweiten Schritt spinnen wir den Faden der Entwicklung und führen
uns Struktur und Ablauf der Geschichte vor Augen. In Erzählübungen verleiben wir uns schließlich
das Märchen ein und machen es durch Intonation, Mimik und Gestik lebendig.
Erzählen ist gelingendes Weitergeben von Erfahrungen und eigenem Weltwissen, Erzählen ist Evokation der inneren Weisheit. Praktische Erzählübungen bieten schnelle Umsetzungsmöglichkeiten für
die Praxis.
Erfahren Sie mehr über Struktur und Aufbau von Geschichten, die Be-Deutung von Urbildern im
Märchen, üben Sie lebendiges Erzählen durch Mimik, Gestik, Stimme und machen Sie ihr Erzählen
lebendig durch Charaktere und wörtliche Rede.
referentin
Jana RAILE, Erzählkünstlerin. Jana Raile erzählt seit 20 Jahren Märchen und Geschichten, in den letzten zehn Jahren
auch moderne Literatur. Im Erzählen lässt sie Bilder im Kopf des Zuhörers entstehen und verzaubert mit ihrer Ausdruckskraft. Sie bildet seit 16 Jahren Erzähler/innen aus und bietet Fortbildungen in Erzählkunst und Märchendeutung an. Buchautorin: „und wenn sie nicht gestorben sind …“ Märchen als Wegbegleiter für Abschied, Tod und Trauer,
2007, Kreuz Verlag, vergriffen, Neubearbeitung Herbst 2011 „Trauerbegleitung mit Märchen“, Param Verlag
Dr.in Elisabeth ANKER, Leiterin Haus der Begegnung
Samstag, 24. November 2012, 10 – 15 Uhr
EUR 40,–
bis Freitag, 16. November 2012 erforderlich
ErzieherInnen, LehrerInnen, Großeltern, (ehrenamtliche) Leseförderer, DozentInnen bzw. TrainerInnen
in der Erwachsenenbildung, MultiplikatorInnen und Interessierte
leitung
termin
beitrag
anmeldung
zielgruppe
Eine Veranstaltung im Rahmen des Erzählkunstfestivals 2012 gemeinsam mit dem Fachreferat Theologie
27.11.
{ Sozial­
stammtisch }
referent
termin
beitrag
detailprospekt
10 Jahre Sozialwort der Kirchen
Vor genau 10 Jahren, nach langen Diskussionen, wurde am 27. November 2003 das Sozialwort der
Kirchen der Öffentlichkeit präsentiert. Darin nehmen christliche Kirchen östlicher und westlicher
Tradition in Österreich gemeinsam Stellung zu sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen.
Das Sozialwort versteht sich als Kompass in einer Gesellschaft, die sich im Wandel befindet: In den
Bereichen Bildung, Medien, Arbeit, Wirtschaft, soziale Sicherheit und Ökologie. Das Sozialwort benennt konkrete Aufgaben für Kirchen, Politik und Gesellschaft. Anlässlich des 10jährigen Jubiläums
begeben wir uns auf eine ökumenische Spurensuche: Was ist vom Geist des Sozialwortes geblieben?
Lohnt es sich, das Sozialwort wieder in die gegenwärtige sozialethische Diskussion einzubringen?
Mag. Olivier DANTINE, Superintendent für Salzburg und Tirol der Evangelischen Kirche A.B.
Dienstag, 27. November 2012, 19.30 – 21 Uhr
freiwillige Spende
erhältlich zum Sozialstammtisch
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft gemeinsam mit dem Evangelischen Bildungswerk
Tirol, der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung Tirol und dem Betriebsrat der Diözese Innsbruck
Diese Kooperation ermöglicht es uns die Veranstaltung kostenfrei anzubieten.
november
dezember
jänner
26
betrifft
Fair feiern!
Angewandte Welt-fair-Änderung für Schülerinnen und Schüler
30.11.
In diesem schulübergreifenden Projekt werden soziales Lernen und die Handlungsmöglichkeiten für
einen nachhaltigen Lebensstil in den Vordergrund gestellt. Der Verein unicum:mensch wird Sie und
Ihre Schulklasse im Vorfeld begleiten. Dadurch besteht die Möglichkeit, eigene Wünsche und Ideen
bestmöglich in das Projekt einzubringen. Am Veranstaltungstag selbst erlernen die SchülerInnen
in fachlich angeleiteten Workshops die Planung und Umsetzung eines „fairen Festes“, das noch am
selben Tag stattfinden wird. Ziel des Festes ist einerseits, dass die SchülerInnen die Ergebnisse ihrer
eigenen Arbeit unmittelbar erleben – durch diese Unmittelbarkeit sollen Motivation und Lernerfolg
der SchülerInnen erhöht werden – und andererseits, dass durch die Verknüpfung von genussvollem
Fest und Projektpräsentation vor geladenen Gästen (anwesende Eltern, Bekannte, Verwandte) die
SchülerInnen als MultiplikatorInnen der behandelten Themen agieren.
{ Workshop }
Mag.a Gudrun PECHTL, MPREIS; Mag.a Rita FUCHS, Natur- und Erlebnispädagogin; Mag. Armin STAFFLER, spectACT;
Mag.a Joanna Maria EGGER, Jugend in Aktion; Mag. Daniel FURXER, Diözese Innsbruck;
Thomas SCHAFFERER, Künstler
Mag.a Marion MATUELLA, unicum:mensch
Freitag, 30. November 2012, 8.30 – 17 Uhr
EUR 5,–
unter unicuminfo@gmx.net erforderlich, Achtung: nur noch Warteliste
erhältlich
7. und 8. Schulstufe
referentinnen
leitung
termin
beitrag
anmeldung
detailprospekt
zielgruppe
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft gemeinsam mit unicum:mensch. Die Veranstaltung
wird gefördert durch das Land Tirol und unterstützt durch MPREIS.
Ideen auf den Weg gebracht
Innovations-Motivation für MitarbeiterInnen in Pfarren
Was mache ich mit meinen innovativen Ideen? wie bringe ich sie auf den Weg und wie kann ich
meine Stärken konstruktiv in die Umsetzung einbringen? Das Seminar bildet den Rahmen für einen
breiten Ideenaustausch, wir sammeln in einem gemeinsamen Visionsprozess Ihre Möglichkeiten in
Ihren Gemeinden etwas zu bewegen. Eine persönliche Stärkenanalyse bildet die Basis für die Umsetzung. Im nächsten Schritt konzentrieren wir uns auf das Machbare, die vorhandenen personellen
und materiellen Ressourcen und das was den Kompetenzen des Teams am besten entspricht. Daraus
entsteht eine Veränderung der Wahrnehmung, weg von den Widerständen hin zu den Lösungen. Wir
arbeiten mit Methoden kreativer Gruppenarbeit aus der Gestaltpädagogik und mit Mitteln systemischer Strukturaufstellung.
Mag.a Helga GUMPLMAIER, Integral – das Institut für Leben und Raum
Freitag, 30. November 2012, 14 – 18 Uhr und
Samstag, 1. Dezember 2012, 9 – 18 Uhr
EUR 159,–
bis Freitag, 23. November 2012 erforderlich
Ehrenamtliche MitarbeiterInnen in den Pfarren
30.11.
{ Seminar }
referentin
termin
beitrag
anmeldung
zielgruppe
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft gemeinsam dem Katholischen Bildungswerk Tirol
november
dezember
jänner
27
HAUSDERBEGEGNUNG
02.12.
{ Bücher­
flohmarkt,
Konzert,
Brunch }
referent
leitung
termin
beitrag
mitzubringen
zielgruppe
04.12.
{ Vortrag }
referentin
termin
beitrag
zielgruppe
Krimis für die Bildungsarbeit
Bildungspartnerschaft mit Guadalajara/Mexiko
Seit 1976 – er war im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Guadalajara tätig – steht Peter
Lindenthal in engem Kontakt mit der NGO IMDEC, Instituto Mexicano para el Desarollo Comunitario, die einen faszinierenden emanzipatorischen Ansatz der Bildungsarbeit mit den mexikanischen
Basisbewegungen entwickelt hat. Sie bemühen sich seit Jahren um die Finanzierung eines eigenen
Bildungszentrums, mittlerweile steht der Mehrzwecksaal – auch mit österreichischer Unterstützung.
Aber vieles fehlt noch. Mit „Krimis für die Bildungsarbeit“ wollen wir helfen, dass an diesem Tag mit
einem Bücherflohmarkt, mit Liedern aus Lateinamerika (Caminando) und einem guten Essen, der
Auftakt einer befruchtenden Bildungspartnerschaft gemacht wird. Bring your books: Spende deine
guten Krimis und hol dir neue! Der Erlös der Veranstaltung geht nach Mexiko.
Peter LINDENTHAL, Musik von Caminando, Essen von der Chiapasgruppe Tirol
Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Geschäftsführerin Haus der Begegnung
Sonntag, 2. Dezember 2012, 11 – 15 Uhr
EUR 5,– (für Musik und Essen)
sowie freiwillige Spende zugunsten des Projektes erbeten
Krimis und/oder andere gute Bücher
alle Menschen, die Freude am Lesen, Musik und solidarischem Austausch haben
Auf dem Weg zur Gemeinsamen Schule aller
Das sagt die Wissenschaft dazu
Eine gemeinsame Schule für alle 10- bis 14-Jährigen? Traum oder Albtraum?
Diese Fragestellung bewegt die Gemüter von Eltern, Lehrpersonen, politischen Parteien und wird
seit langem sehr emotional und ideologisch diskutiert. Was sagt die Wissenschaft dazu? Bilden Sie
sich selbst eine Meinung: an diesem Abend hören Sie wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur
Gemeinsamen Schule und können deren Konsequenzen für die Bildungspolitik diskutieren.
Univ-.Prof.in Dr.in Ilse SCHRITTESSER, Universität Innsbruck
Dienstag, 4. Dezember 2012, 19.30 Uhr
EUR 5,–
Lehrpersonen, Eltern, am Thema Bildung interessierte Menschen
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik
gemeinsam mit der Plattform für eine Gemeinsame Schule
05.12.
{ Gottesdienst }
mit uns feiert
termin
anmeldung
weitere termine
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28
Rorate caeli de super …
Der Rorate-Ruf „Tauet, Himmel von oben …“ stammt aus dem Buch Jesaja. In ihm erklingt die sehnsüchtige Erwartung des Volkes Gottes auf das Kommen des Herrn. In langjähriger Tradition feiern
wir jeweils am Mittwoch im Advent in der Morgenfrühe, Gleichsam Christus als Licht erwartend …
Feiern Sie mit uns. Für das anschließende Frühstück bitten wir um Anmeldung.
Bischof Manfred SCHEUER, gemeinsam mit Pax Christi Tirol
Mittwoch, 5. Dezember 2012, 6.30 Uhr
erbeten
Mittwoch, 12. Dezember 2012, 6.30 Uhr mit Andreas KRZYZAN
Mittwoch, 19. Dezember 2012, 6.30 Uhr mit Józef NIEWIADOMSKI
betrifft
Gesundheit für alle?!
Menschen mit Migrationsgeschichte in Gesundheit, Betreuung und Pflege
Gesundheit ist ein zentrales Thema menschlichen Daseins, das mit Hoffnungen und Ängsten,
also mit starken Emotionen, verbunden ist. Die Anforderungen an Menschen, die in diesem
Bereich arbeiten, sind daher von vornherein sehr groß. Nun kommt noch das ebenfalls emotional
besetzte Thema Migration und Integration dazu: der Anspruch einer professionellen Versorgung
und Betreuung von kranken oder alten Menschen trifft oft auf Hilflosigkeit gegenüber den
(manchmal auch vermeintlichen) Erwartungen und Anforderungen in der Behandlung und Pflege
von Menschen mit Migrationsgeschichte – mit einer anderen Sprache, anderen ethnischen und
kulturellen Hintergründen, religiösen Werten und Ritualen etc. Die Strukturen im Gesundheits- und
Pflegebereich bieten in dieser Hinsicht meist keine Unterstützung für das medizinische Personal, was
vielfach zu Überforderungen führt.
Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es in Tirol? Wie kann mehr Sicherheit und persönliche
Qualifikation für im Gesundheitsbereich Tätige gewonnen werden? Wie können sich die Systeme
und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Altenpflege auf eine vielfältige Gesellschaft
besser einstellen?
A.o. Univ.-Prof. Dr. Christoph REINPRECHT, Institut für Soziologie der Universität Wien;
Mag.a Dr.in Sonja NOVAK-ZEZULA, Zentrum für Gesundheit und Migration, Wien;
Christian FISCHER, Team Fischer & Kollegen, Trainer im Bereich Kultursensibles Arbeiten, München
Mittwoch, 5. Dezember 2012, 9 – 17 Uhr
Landhaus 1 – Großer Saal
bis Freitag, 23. November 2012 erforderlich
erhältlich
05.12.
{ 3. Tiroler
Integrationsenquete }
referentinnen
termin
ort
anmeldung
detailprospekt
Eine Zusammenarbeit des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog mit Land Tirol, TILAK, AZW und FH
Gesundheit, Ankyra, Gesundheitspädagogisches Zentrum, ARGE Tiroler Altenheime, ARGE Pflegedienstleitung und
Tiroler Integrationsforum
Pater Jakob Gapp Preis
Der Anerkennungspreis wird an Betriebe vergeben, in denen das permanente Bemühen besteht, die
Ziele und Kriterien der Katholischen Soziallehre sowie des ökumenischen Sozialwortes zu erfüllen.
Der Preis ist nach dem Tiroler Seligen P. Jakob Gapp aus Wattens (1897–1943) benannt. Sein priesterliches Wirken war zutiefst geprägt von seinem sozialen Engagement. Wegen seiner unbeirrten Geradlinigkeit, seines sozialen Denkens und Handelns, seines Eintretens für die christlichen Werte geriet er
mit dem menschenverachtenden Regime des Nationalsozialismus in Konflikt und wurde schließlich
dafür ermordet.
Mittwoch, 5. Dezember 2012, 16.30 Uhr
kann ab Ende November im Haus der Begegnung erfragt werden
Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Programmzeitung steht der diesjährige Preisträger bereits fest.
Gerne können Sie aber dem Fachreferat Bewerbungsvorschläge für 2013 unterbreiten.
05.12.
{ Preis­
verleihung }
termin
ort
hinweis
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
gemeinsam mit der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung Tirol
november
dezember
jänner
29
HAUSDERBEGEGNUNG
07.12.
Vorurteile, Diskriminierung, Macht –
vom bewussten Wahrnehmen zum aktiven Handeln
Der Anti-Bias Ansatz
{ Seminar }
referentinnen
termin
beitrag
anmeldung
Wer kennt das nicht: Immer wieder tappen wir in die Falle der eigenen Vorurteile, auch wenn wir es
nicht wollen? Der Anti-Bias-Ansatz ist eine geeignete Methode, sich die eigenen Vorurteile, Bilder
und Diskriminierungsmechanismen bewusst zu machen.
Menschenwürdige Verhältnisse einfordern,
Menschlichkeit verwirklichen,
ungleiche Machtverhältnisse aufdecken,
die Gesellschaft von Rassismus und Diskriminierung befreien,
das ist der Kern der Anti-Bias-Arbeit.
Die Teilnehmenden reflektieren ihre bisherigen eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung im Alltag, im Berufsleben, in Familie und Beziehungen und tauschen sich darüber aus. Diskriminierung
wird nicht als Resultat von Vorurteilen Einzelner verstanden, sondern im Kontext vorherrschender
gesellschaftlich geteilter Bilder und Bewertungen. Wir beschäftigen uns deshalb mit verschiedenen
Diskriminierungsebenen, um nicht nur das individuelle Verhalten, sondern auch gesellschaftliche
Machtstrukturen in die Auseinandersetzung mit einzubeziehen.
Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang zum Anti-Bias-Ansatz, der zwischen Jänner und Juni 2013 im Haus der Begegnung stattfinden wird.
DSA Mag.a Dr.in Eva FLEISCHER, FH-Professorin am Management Center Innsbruck, Studiengang Soziale Arbeit,
Innsbruck und Mag.a Ute AMMERING, Studium der Geographie, Mitglied der Arbeitsgruppe Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung, Institut für Geographie, Universität Innsbruck, beide Mitglieder des Anti-Bias-Kreises Innsbruck
Freitag, 7. Dezember, 9 – 18 Uhr und Samstag, 8. Dezember 2012, 9 – 16 Uhr
EUR 100,–
bis Freitag, 30. November 2012 erforderlich
Eine Veranstaltung des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog
Gefördert vom Land Tirol
08.12.
{ Weihnachts-
konzert }
leitung
zuständig
termin
beitrag
zielgruppe
november
dezember
jänner
30
Einheit in Vielfalt
Afrikanisch-Österreichischer Chor
Unter dem Motto „Einheit in Vielfalt“ wollen die Chorgemeinschaften aus verschiedenen Nationen
zeigen, dass ein und dieselbe Weihnachtsbotschaft bei allen Völkern, Nationen und Sprachen der
Welt angekommen ist. So werden die BesucherInnen Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern
und Sprachen hören. Bei vielen bekannten Adventsliedern sind die BesucherInnen eingeladen, mitzusingen und sich innerlich einzustimmen auf die Zeit der Erwartung. Die Besonderheit des Abends
liegt sowohl an der Vielfalt dieses Chors als auch am internationalen Charakter der darbietenden
Chorgemeinschaften.
Mag. Sigismund SOMNIA, Tansania
Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Geschäftsführerin Haus der Begegnung
Samstag, 8. Dezember 2012, 17 Uhr
freiwillige Spende zugunsten des Projektes erbeten
alle Menschen die Freude am gemeinsamen Singen haben
betrifft
Schmutzige Geheimnisse
Eine brisante Recherche hinter verschlossenen Türen
Sie putzen das Klo, versorgen das Kind und wickeln die Oma – niemanden lassen wir so umstandslos
in unsere tabuisierte Privatsphäre eindringen wie unsere Putzfrau, den Babysitter, die Pflegerin.
Wer sind diese „Dienstleisterinnen“, denen wir unsere Schlüssel anvertrauen,
woher kommen sie, wie leben sie?
Die Journalistin Sibylle Hamann beleuchtet schonungslos eine Branche, ohne die unsere Gesellschaft
nicht bestehen kann. Sie blickt hinter verschlossene Türen, besucht zurückgelassene Kinder und trifft
auf eine Welt voller Lügen und Scham.
Mag.a Sibylle HAMANN, Politikwissenschafterin,
freie Journalistin (u.a. für „Die Presse“, „Falter“, „Emma“), Buchautorin
FH-Prof. Dr. Johannes DICKEL, MCI, Fachbereich Marketing, Management und Recht
Donnerstag, 13. Dezember 2012, 19.30 Uhr
13.12.
{ Buchpräsentation und
Diskussion }
autorin
moderation
termin
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wissenschaft
und Verantwortlichkeit an den Universitäten Innsbruck und dem MCI und dem Fachbereich Frauen und Gleichstellung
des Landes Tirol. Diese Kooperation ermöglicht es uns, die Veranstaltung beitragsfrei anzubieten.
Kommt und seht: Herz Jesu-Missionare Innsbruck
Begegnung im Kloster
Herz Gottes auf Erden sein – das wollen die Herz-Jesu-Missionare nach der Devise ihres Gründers,
P. Jules Chevalier. Ein ziemlicher Anspruch... und doch versuchen die Herz-Jesu-Missionare, die
Herzenshaltungen zu leben, die Jesus vorgelebt hat: Barmherzigkeit, Güte, Wohlwollen, Menschenfreundlichkeit und mitleidende Liebe. Seit 1911 gibt es die Niederlassung des Ordens in Innsbruck/
Hötting. Unsere Besuche im Kloster dienen der Begegnung: Informationen zum Orden, seinen Aufgaben in der Welt und seiner Spiritualität sowie die Besichtigung des Hauses gehören dazu. Das Wesentliche aber sind die Menschen, die Gespräche und das Entdecken des Gemeinsamen …
Superior P. Mag. Heinz LEMMER MSC und Mitbrüder
Dr.in Elisabeth ANKER, Leiterin Haus der Begegnung
Freitag, 14. Dezember 2012, 15 – 18 Uhr
Pforte, Frau-Hitt-Straße 14, 6020 Innsbruck
Ihre freiwillige Spende kommt der Gemeinschaft zugute
erforderlich
14.12.
{ Gespräch }
gastgeber
begleitung
termin
treffpunkt
beitrag
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Eine Veranstaltung des Fachreferats Theologie
Ankommen – Innehalten – Innenschau
Interreligiöse Begegnung im Advent
Mit Betrachtung, Stille und Texten der Mystik verschiedener Religionen den tiefen Frieden des Herzens erfahren … Die Berührung mit dem Unendlichen öffnet unser Bewusstsein dem grenzenlosen Göttlichen.
Termin: Montag, 10. Dezember 2012, 18.30 Uhr
Eine gemeinsame Veranstaltung der Buddhistischen Gemeinschaft Tirol, der Ökumenischen Initiative Tirol
und dem Fachreferat Interreligiöser und Interkultureller Dialog.
november
dezember
jänner
31
HAUSDERBEGEGNUNG
07.01.
{ Fachtagung }
referentin
leitung
termin
beitrag
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Gott geht dem Verlorenen nach
Die Schätze des Lukasevangeliums entdecken
Der Evangelist Lukas schreibt sein Werk, damit Theophilus – und mit ihm jede/r Freund/in Gottes
– im Glauben an Jesus Christus gestärkt wird und die Zuverlässigkeit der Frohen Botschaft Jesu erkennt. Zu den Schätzen des Lukasevangeliums gehören auch seine Gleichnisse (z.B. die Gleichnisse
vom Verlorenen in Lk 15) und Heilungserzählungen (z.B. die Heilung der gekrümmten Frau in Lk
13,10-17). Bei der Veranstaltung werden wir einige dieser Schätze des Lukasevangeliums heben – sowohl in ihrem Kontext in der Bibel als auch im Kontext unseres Lebens.
Die Veranstaltung wird in zwei Teilen durchgeführt:
Der 1. Teil (07.01. 2013): Die Gleichnisse im Lukasevangelium
Der 2. Teil (14.01. 2013): Die Heilungserzählungen im Lukasevangelium
Dr.in Mira STARE, Senior Scientist am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie an der KatholischTheologischen Fakultät Innsbruck und Pastoralassistentin in der Diözese Innsbruck
Dr.in Christine DREXLER,
Montag, 7. Jänner 2013, 19.00 Uhr und
Montag, 14. Jänner 2013, 19.00 Uhr
EUR 8,– pro Abend, Ermäßigung auf Anfrage möglich (EUR 5,–)
bis 20. Dezember 2012 erforderlich
Eine Veranstaltung des Fachreferats Theologie gemeinsam mit der Abteilung für Gemeinde
im Seelsorgeamt der Diözese Innsbruck
11.01.
Wirtschaften im Dienst des guten Lebens
Verantwortungsbewusstes Management und wert-schöpfende Unternehmungsführung
{ Seminar }
referent
termin
beitrag
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Das Seminar richtet sich an Menschen, denen wirtschaftsethische Fragen und integres Management
von Organisationen wichtig sind. Neben der Reflexion eines „guten Wirtschaftens“ werden wir uns
vor allem mit den folgenden Themen beschäftigen: Wie steht es mit Verantwortung und Ethik in
und von Organisationen? Welche Bedeutung haben Organisationskultur und Organisationsklima?
Was macht ein integres Unternehmen/Management aus? Und was ist geeignet, die Widerstandsfähigkeit von Organisationen und Menschen in Organisationen zu stärken? Entwicklungswege und
Visionen – für mich und für die Organisation. Gemeinsam werden wir neue Impulse schaffen für ein
Wirtschaft(en) im Dienste der Gesellschaft, und für wert-schöpfende Unternehmensführung und ein
verantwortungsbewusstes Management.
Univ.-Prof. Dr. Bernhard Mark UNGERICHT, Universität Graz
Freitag, 11. Jänner 2013, 9 – 18 Uhr
EUR 89,–
bis Donnerstag, 3. Jänner 2013 erforderlich
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
november
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jänner
32
betrifft
Tiroler Landestheater
Blick hinter die Kulissen
Schauspiel, Oper, Operetten, Musicals, Theater u.v.m. Egal was für eine Veranstaltung im „Großen
Haus“, dem Tiroler Landestheater, auch stattfindet, es geht nichts ohne die vielen Menschen „hinter
den Kulissen“. Von der Maskenbildnerin über den Bühnentechniker bis hin zur Kantine. Ohne sie
würde der Vorhang geschlossen blieben. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen des Tiroler Landestheater und erfahren Sie mehr als Sie auf der Bühne sonst sehen würden.
Dienstag, 15. Jänner 2013, 14 – 16 Uhr
Rennweg 2, 6020 Innsbruck, Haupteingang
EUR 5,–
bis Montag, 7. Jänner 2013 erforderlich
15.01.
{ Betriebs­
besichtigung }
termin
ort
beitrag
anmeldung
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft
m
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I
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Kunst im Islam
Im Spiegel der Großen Moschee von Isfahan
Themen islamischer Architektur des Mittelalters und der Neuzeit in Iran und Kleinasien
Vor dem Hintergrund jahrhundertealter Architekturgeschichte des antiken und frühmittelalterlichen
Persiens entfalteten sich im Iran spezifische Traditionen islamischen Bauens. Diese Architektur
sakraler und profaner Bauten strahlte nach Kleinasien, Anatolien und Zentralasien, zum Teil sogar
bis nach Indien aus. Aus der Symbiose von Einflüssen aus Europa und Asien entstand schließlich die
charakteristische Formenvielfalt, die wir heute noch im Iran und Kleinasien sehen.
Lernen Sie die architektonischen Juwele dieser Region und ihre Wechselwirkungen
auf den Islam kennen!
Univ.-Prof. Dr. Markus RITTER, Professor für Islamische Kunstgeschichte
am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien
Dienstag, 15. Jänner 2013, 19 Uhr
EUR 5,–
15.01.
{ Vortrag mit
Diskussion }
referent
termin
beitrag
november
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jänner
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22.01.
{ Vortrag mit
Von den Kalifen zum Tahrir-Platz:
Kunst und Architektur in der Arabischen Welt
Was wissen wir von der Kultur der Araber in vorislamischer Zeit? Welche Einflüsse nahm die Kunst
der Kalifen auf, nachdem die arabischen Muslime sich im 7.-8. Jahrhundert weite Teile des Mittelmeerraumes und des Vorderen Orients erobert hatten? Vielfältige künstlerische Formen und Bauwerke bestimmten das Erscheinungsbild von Kairo, dem Handels- und Kulturzentrum des arabischislamischen Mittelalters. In der Architektur und Kunst spiegelt sich auch die Begegnung mit Europa
seit der Zeit der Kreuzzüge bis in die Zeit des Kolonialismus hinein. Die Entwicklung der Kunst und
Architektur in der Arabischen Welt wird schlaglichtartig an mehreren Stationen dargestellt und auf
ihre wechselseitig prägenden Faktoren für Gesellschaft und Religion hin untersucht werden.
Ku
nst
im
Diskussion }
Is-
HAUSDERBEGEGNUNG
referent
termin
beitrag
29.01.
{ Vortrag mit
Diskussion }
referentin
termin
beitrag
Univ.-Prof. Dr. Lorenz KORN, Professor für Islamische Kunstgeschichte und Archäologie, Universität Bamberg
Dienstag, 22. Jänner 2013, 19 Uhr
EUR 5,–
Der Tadsch Mahal und die Mausoleen der Großmoguln in Indien
Die muslimischen Dynastien, die seit dem 13. Jahrhundert über große Teile Indiens herrschten,
errichteten monumentale Grabbauten. Dies gilt insbesondere für die Dynastie der indischen Timuriden, in Europa unter dem Namen Großmoguln bekannt (sie herrschten zwischen 1526 und 1858).
Das Errichten großer Mausoleen steht allerdings im Gegensatz zu den islamischen Vorschriften, Gräber nicht mit aufwendigen Bauten zu kennzeichnen, und auch Hindus lehnen Grabbauten ab.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die bedeutendsten Mogulmausoleen einschließlich des
Tadsch Mahal und zeigt, welchen Ausweg die muslimischen Bauherrn und ihre Architekten aus dem
Dilemma fanden, den Wunsch nach einem monumentalen Grabbau, der ihr Andenken verherrlichen
sollte, mit den orthodoxen Vorschriften zu verbinden.
Univ.-Prof.in Dr.in Ebba KOCH, Professorin für asiatische Kunst am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien
und „Senior Reseacher“ am Institut für Iranistik der österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien
Dienstag, 29. Jänner 2013, 19 Uhr
EUR 5,–
Eine Veranstaltungsreihe des Fachreferats Interreligiöser und Interkultureller Dialog mit der Österreichischen Orientgesellschaft und dem Afro-Asiatischen Institut
Newsletter
Unsere Veranstaltungstipps gibt es auch in Form von Newslettern, die Ihnen regelmäßig auf Ihre E-mailAdresse zugeschickt werden. Wenn Sie dieses Angebot gerne nützen möchten, gehen Sie einfach auf
unsere Homepage (www.hausderbegegnung.com), öffnen den Link „Haus der Begegnung Newsletter“ und
melden sich dort an.
Auf unserer Homepage können Sie unseren Newsletter auch wieder abmelden.
november
dezember
jänner
34
betrifft
Ein Baum für das Leben
Aktiv für Wiederaufforstung
„Ein Baum für das Leben“ ist eine Wiederaufforstungs-Aktion, die unterschiedliche Symbolkräfte
eines Baumes zu Ausdruck bringt. Bäume liefern Nahrung und Holz, binden Wasser und machen
den Boden fruchtbar. Unsere Referentin stellt das Projekt von SEI SO FREI vor und berichtet wie
Menschen in ökologisch schwer gestörter oder ökonomisch-politisch schwieriger Umgebung
durch gezielte Anpflanzung von Baumsetzlingen wieder kleine Wälder anlegen, die einerseits die
Wasserspeicherkapazität der Böden erhöhen und der Bodenerosion vorbeugen, Brenn- und Bauholz
liefern und den meist sehr einseitigen Speiseplan bereichern.
So wird jeder einzelne Setzling zu einem Lebensbaum.
Mag.a Christina LINDORFER, Linz
Pfarrer Karlheinz BAUMGARTNER, Umweltbeauftragter der Diözese Innsbruck
Mittwoch, 16. Jänner 2013, 19 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
16.01.
{ Vortrag }
referentin
leitung
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung gemeinsam
mit dem diözesanen Arbeitskreis für Schöpfungsverantwortung
Vom Kusse seines Mundes trunken
Sexualität als Quelle der Spiritualität
Was uns bei unserem Glauben an Gott, den Lebendigen, oft fehlt, ist eine angemessene
Berücksichtigung der sinnlichen Seite. Um Gott in der Tiefe erfahren zu können, bedarf es mehr als
einer intellektuellen Leistung. Es bedarf auch mehr als der Mitgliedschaft in einer Kirche oder eines
disziplinierten Gebetslebens – so sehr das alles wichtig sein kann und ist. Das Leben mit seinen
Höhen und Tiefen, die Erfahrung von Angst, das Ertragen von Leid und Schmerz, können uns zu
einem Beten führen, das in die Tiefe führt. Aber auch – und das wird oft übersehen – Erfahrungen,
die wir in den innigsten und tiefsten Begegnungen machen, Begegnungen, die aus erotischer
und sexueller Leidenschaft erwachsen, können ein Beten und eine Spiritualität fördern, die uns
in unsere Tiefe führt. Der Referent macht Mut, sich auf das geistige Abenteuer einzulassen, dem
Eros in unserer Sexualität und in unserer persönlichen und auch kirchlichen Frömmigkeit mehr
Erfahrungsspielraum zu lassen um dadurch unseren Glauben zu bereichern und die spirituelle
Dimension in unsere Sexualität hineinwirken zu lassen.
Dr. Wunibald MÜLLER, Autor, katholischer Theologe, Psychologe, Psychotherapeut,
Leiter des Recollectio-Hauses der Abtei Münsterschwarzach
Donnerstag, 17. Jänner 2013, 19.30 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
17.01.
{ Vortrag }
referent
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik gemeinsam
mit dem Katholischen Bildungswerk Tirol, der Abteilung Familie und Lebensbegleitung der Diözese Innsbruck,
der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein und Verlag und Buchhandlung Tyrolia
november
dezember
jänner
35
HAUSDERBEGEGNUNG
18.01.
Größer als alles aber ist die Liebe
Für einen ganzheitlichen Blick auf Homosexualität –
Diözesaner Begegnungstag mit homosexuellen Menschen
{ Begegnungs-
tag }
referent
leitung
termin
beitrag
detailprospekt
zielgruppe
„Größer als alles aber ist die Liebe“ – die Sprengkraft und Herausforderung dieses Bibelzitats wird
deutlich, wenn man das auch auf die homosexuelle Liebe bezieht. „Darf man das?“, „Darf ich das
gutheißen?“, „Kann man überhaupt etwas dazu sagen?“ werden manche, die der Kirche nahestehen,
fragen. „Größer als alles aber ist die Liebe“ – das auch mit homosexueller Liebe zu verbinden, ist das
Anliegen des Vortrags, der mit einem ganzheitlichen Blick auf Homosexualität schauen will, wohl
wissend, dass das eine Provokation sein kann. Doch damit wir den Weg der Liebe Gottes menschlich
immer wieder neu entdecken und gehen können, muss es notwendige Provokationen im Glauben
und des Glaubens geben.
Dr. Wunibald MÜLLER, Autor, katholischer Theologe, Psychologe, Psychotherapeut, Leiter des Recollectio-Hauses der
Abtei Münsterschwarzach; Thema seiner Dissertation: „Homosexualität –
Eine Herausforderung für Theologie und Seelsorge“
Diözesaner Arbeitskreis Homosexuellenpastoral (DAHOP)
Freitag, 18. Jänner 2013, 14 – 18 Uhr
freiwillige Spende erbeten
erhältlich
gleichgeschlechtlich Liebende, Angehörige (Eltern, Geschwister ...),
FreundInnen, MitarbeiterInnen in Seelsorge, Beratung und Begleitung, Interessierte
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik gemeinsam
mit dem Diözesanen Arbeitskreis Homosexuellen Pastoral (DAHOP)
19.01.
ROMA Ball
Eine Benefizveranstaltung für das Projekt Waldhüttl in Innsbruck
{ Ball }
leitung
termin
beitrag
anmeldung
mitzubringen
Bei diesem Ball feiern Roma, Sinti, Ashkali und Jenische und andere mehr ihr Dasein in Tirol, bieten ihre Musik und ihre kulinarischen Spezialitäten an und tanzen gemeinsam mit den Tirolern, die
schon länger ansässig sind. Der Ball soll Begegnungen ermöglichen, mit Musik, Tanz, Tombola, gutem Essen und anderen Überraschungen. Viele Roma haben in Tirol bereits einen guten Arbeitsplatz,
auch gute Wohn- und Lebensbedingungen. Einige Roma verdienen sch ihren Lebensunterhalt als
Straßenzeitungsverkäufer, als Musiker oder Gelegenheitsarbeiter, wieder andere sind auf der Suche
nach Überlebensmöglichkeiten. Die Situation der Roma ist ein bedenkenswertes Anliegen, auf das
wir mit diesem Ball aufmerksam machen möchten: sie gehören zu den Ausgeschlossenen, den excluidos, nicht nur in unseren Nachbarländern, manchmal auch in Tirol.
Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Geschäftsführerin Haus der Begegnung
Samstag, 19. Jänner 2013, 19.30 – 2 Uhr
EUR 15,– Abendkasse, EUR 13,– im Vorverkauf
bei Tischreservierungen EUR 2,– zusätzlich
festliche Kleidung erwünscht
Eine gemeinsame Veranstaltung mit Pax Christi und Roma Tirol Plattform
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36
betrifft
Der Natur auf der Spur oder „Sport ist Mord“
Zwölfteilige Reihe: Flora und Fauna im Jahresrhythmus
Die Landschaft Tirols ist im Jänner – normalerweise – in eine Schneedecke gehüllt. Doch in dieser
stillen Zeit des Jahres geht es mitunter heiß her, nicht nur auf den Skipisten sondern auch im freien
Gelände. Was macher Skitourengeher bei aller Faszination an der Natur vergisst, sind die Folgen des
Wintersports für die Tiere des Hochgebirges. Wie verhalten wir uns gegenüber der Natur? Wo können
wir unbeschwert genießen und auch anderen ihr Leben lassen? An diesem Abend bekommen Sie
„tiersichere“ Tipps für wintersportliche Vergnügungen.
Peter KAPELARI, OEAV, Referatsleiter Hütten und Wege, Bergwaldprojekt
Mittwoch, 23. Jänner 2013, 19 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
23.01.
{ Vortrag }
referent
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung
Energiearmut
Österreichs Energiewirtschaft und der private Beitrag
Wechselwirkungen zwischen Armut und Energieverbrauch sind häufig unterbelichtet. Das Projekt
„Energiearmut in Österreich“ der Katholischen Sozialakademie Österreichs hat sich mit der Perspektive armutsbetroffener Menschen und der sie unterstützenden Beratungseinrichtungen zu den Themen erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Energiesparen auseinandergesetzt. Warum häufig
die Handlungsspielräume und die finanziellen Spielräume fehlen, um aus eigener Kraft wirksame
Maßnahmen gegen Energiearmut setzen zu können, wird ebenso vorgestellt wie die wichtigsten
Handlungsempfehlungen an die Politik. Im Anschluss an die Studienpräsentation zeigen wir auf, was
es in Tirol bereits für Projekte gibt um der verheerenden Wechselwirkung zwischen Armut und Energieverbrauch entgegenzutreten.
Mag.a Margit APPEL, Katholische Sozialakademie Österreich; Gertraud GSCHEIDLINGER, Leitung Beratungszentrum
und Bahnhofsozialdienst der Caritas Tirol; Vertreter von TIWAG und IKB (angefragt)
Norbert PILLMAYR, CO-Vorsitzender des Arbeitskreis Energie
Donnerstag, 24. Jänner 2013, 19.30 Uhr
EUR 7,– / 5,– ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass: kein Beitrag
24.01.
{ Projektvor-
stellung }
referentinnen
moderation
termin
beitrag
Eine Veranstaltung des Fachreferats Kirche, Arbeit und Wirtschaft gemeinsam mit dem Arbeitskreis Energie der
Österreichischen Physikalischen Gesellschaft, der Energie Tirol und der Caritas der Diözese Innsbruck
Lehrgänge
Spielen, was ist, verändert die Welt
Theaterpädagogiklehrgang 2013/14
Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik gemeinsam mit spectACT-Verein
für politisches und soziales Theater und dem Theater Verband Tirol.
InteressentInnen können sich für den Lehrgang (Start im März 2013) bereits anmelden. Detailprospekt erhältlich!
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HAUSDERBEGEGNUNG
Nachhaltigkeit … damit es weiter blüht!
{ Lehrgang }
Unsere Erde ist ein Garten: damit es darin weiter blüht braucht es engagierte NachdenkerInnen und
VorreiterInnen. Die Erde als Lebensraum für alle Lebewesen heute und in Zukunft zu sichern ist
möglich, wenn Menschen sich mit Ideen, innovativen Projekten und fachlicher Kompetenz an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen beteiligen. Dieser Lehrgang befähigt Sie dazu.
Geboten wird eine außergewöhnliche Kombination von klassischem Fachwissen und Selbsterfahrung sowie ein besonderer Mehrwert durch die Verbindung von ökologischem, ökonomischem, juristischem und philosophisch-theologischem Wissen. Dieser interdisziplinäre Zugang unterstreicht
das Kernanliegen, unser Handeln nicht isoliert zu sehen sondern sich der Wechselwirkungen und
Reichweiten unseres Tuns bewusster zu werden. Die AbsolventInnen des Lehrgangs erwerben
Grundkenntnisse im Management von Umweltressourcen, Fähigkeiten für erfolgreiches Projektmanagement und Kommunikation sowie Werkzeuge für wirkungsvolles Handeln in ökosozialen Herausforderungen. Vielfältige methodische Zugänge laden zu Selbstreflexion ein und ermutigen „die
Zeichen der Zeit zu erkennen“ und dementsprechend verantwortungsvoll zu handeln.
Modul 1: Ökologisches ABC
Am Beginn des Lehrganges steht Ihre Vision für eine gerechtere, nachhaltig und verantwortungsbewusst genutzte Erde. Sie entwickeln Ihr persönliches Leitbild und definieren Ihren „Schöpfungsauftrag“. Das Modul bietet Ihnen weiters ökologische Grundkenntnisse und behandelt Fragen wie
ein Ökosystem funktioniert und welche Parameter eine Störung des Gleichgewichtes anzeigen. Hinschauen und -hören lernen Sie bei diesem Lehrgang nicht nur theoretisch, sondern auch draußen,
wo es um diese Jahreszeit besonders ruhig und still zugeht und Ihre Aufmerksamkeit gefordert ist.
Modul 2: Von WertemacherInnen und Kennwerten
Mit ökologischem Basiswissen und geschärften Sinnen ausgestattet, setzen Sie sich gemeinsam mit
dem ReferentenInnenteam und den anderen LehrgangsteilnehmerInnen kritisch mit Etiketten und
Nachhaltigkeitskriterien auseinander. Politisch-ökonomische Aspekte sowie deren Zusammenhänge
werden hinterfragt und beleuchtet.
Modul 3: Wer, was, wann, wo und wie tut. Nachhaltige Netzwerke und Best practice
Sie lernen Institutionen, zuständige Personen und relevante rechtliche Bestimmungen kennen, die
für eine erfolgreiche Projektverwirklichung eingebunden und um Rat gefragt werden können. Gutes
tun und davon reden: Sie erfahren aus erster Hand wie Sie Ihre leuchtenden Beispiele medial einer
breiten Öffentlichkeit zur Nachahmung vorstellen.
Modul 4: Gestalten braucht Kommunikation, Projektmanagement und Rhetorik
Auftreten, motivieren und das eigene Feuer für die gute Sache weitergeben will ebenso trainiert werden wie grundsätzliches Fachwissen zum Thema Projektmanagement. Wie bei allen Modulen stecken die ReferentInnen alle LehrgangsteilnehmerInnen mit einer Begeisterung an, die sie ermutigt,
aktiv zu werden und Projekte zu starten und fortzuführen.
Modul 5: Der Rucksack ist gefüllt
Sie ergänzen was für den letzten Schliff Ihres Projektes noch fehlt, sodass Ihr Rucksack gut gefüllt ist
– mit „Samen und Werkzeug“, damit es weiter blüht. Sie erproben wie Sie sich im ökologischen Netzwerk zurechtfinden, wirken und was Sie beeinflussen können. Der Kreis schließt sich: Der Verwirklichung Ihrer Vision, eine gerechtere, nachhaltige und verantwortungsbewusste Lebensweise, steht
nichts mehr im Weg.
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38
betrifft
Modul 6 (= Abschlusspräsentation): Die ersten Früchte ernten
Leitbilder und Visionen müssen manchmal weit oder hoch gedacht werden, um in der Enge des Alltags überhaupt wahrgenommen zu werden und dort Verwirklichung finden. Daher endet der Lehrgang auch an besonderen Orten, wo Sie Ihr Projekt vorstellen.
jeweils Feitag, 14.30 – 21 Uhr und Samstag, 8.30 – 17 Uhr
30. November / 1. Dezember 2012 – Modul 1
11. / 12. Jänner 2013 – Modul 2
1. / 2. März 2013 – Modul 3
12 . / 13. April 2013 – Modul 4
31. Mai / 1. Juni 2013 – Modul 5
4. Oktober 2013 – Abschlusspräsentation/Modul 6
EUR 700,–
erforderlich
erhältlich
termine
beitrag
anmeldung
detailprospekt
Gemeinsam mit dem Tiroler Bildungsforum
Gefördert von Tiroler Gemeindekatalog, Land Tirol
Vielfalt. Macht. Diskriminierung!?
Der Anti-Bias-Ansatz im pädagogisch-politischen Handlungsfeld
Aktiv gegen Diskriminierung und die eigenen Verstrickungen in ihr auftreten und für ein
solidarisches Handeln gegen Diskriminierung eintreten: dieses Ziel verfolgt der Anti-Bias-Ansatz.
Jede Art von Diskriminierung ist dabei Thema: Nicht eine Differenzlinie steht im Vordergrund,
sondern unterschiedene Formen von Diskriminierung (wie etwa Rassismus, Sexismus, Ageism,
Klassismus) werden mit ihren Entwicklungen, Mechanismen, Auswirkungen und in ihrem
Zusammenspiel miteinander in den Blick gerückt.
Die eigenen ‚Bilder’ und verinnerlichten Perspektiven, Machtpositionierungen und Diskriminierungserfahrungen werden im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen verstanden und thematisiert mit dem Ziel, (gesellschaftliche) Strukturen zu verändern.
Diese Reflexionsbewegungen rund um die Dynamik von Subjekt und Gesellschaft sind
charakteristisch für die Anti-Bias-Arbeit, ebenso eine erfahrungs- und (gruppen-) prozessorientierte
Herangehensweise.
Die Teilnahme an einem mindestens 2-tägigen Anti-Bias-Einführungsseminar wird vorausgesetzt.
Es besteht die Möglichkeit, ein solches Seminar von 7. bis 8. Dezember 2012 im Haus der Begegnung
zu besuchen. Weitere Seminarangebote sind unter www.anti-bias-werkstatt.de zu finden.
Anne Sophie WINKELMANN und Katharina DIETRICH, beide Diplomierte Interkulturelle Pädagoginnen
und Anti-Bias-Multiplikatorinnen, Anti-Bias-Werkstatt Berlin
Modul 1: Donnerstag, 24., bis Samstag, 26. Jänner 2013
Modul 2: Donnerstag, 21., bis Sonntag, 24. März 2013
Modul 3: Donnerstag, 30. Mai, bis Samstag, 1. Juni 2013
EUR 820,–, Ermäßigung auf Anfrage
bis Donnerstag, 15. November 2012 erforderlich
erhältlich
Insbesondere an Menschen, die in der Erwachsenen- oder (außer)schulischen Jugendbildung aktiv sind
(oder sein werden), Aber auch Personen, die in Verwaltung, Beratung oder Projektleitung in sozialen
oder (entwicklungs-)politischen Arbeitsfeldern tätig sind und alle weiteren am Anti-Bias-Ansatz
interessierten Personen sind zur Teilnahme eingeladen.
{ Lehrgang }
referentinnen
termine
beitrag
anmeldung
detailprospekt
zielgruppe
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HAUSDERBEGEGNUNG
CROSSWORK – Lehrgang in 3 Modulen (Feber – Juni 2013)
Wie gelingt die geschlechterbewusste Arbeit von Frauen mit Jungen und von Männern mit
Mädchen? Grundlagen, Biographiearbeit, Sexualität/Körper, Migration.
{ Lehrgang }
Crosswork – die vierte Säule der Geschlechterpädagogik neben Mädchen- und Jungenarbeit sowie
geschlechterbewusster Koedukation – bedeutet, dass Frauen geschlechterbewusst mit Buben/Burschen und Männer geschlechterbewusst mit Mädchen arbeiten. Der Lehrgang will Fachleute aus der
Kinder- und Jugendarbeit befähigen, in ihrer Arbeit „überkreuzpädagogisch bewusst“ vorzugehen.
Der Lehrgang wendet sich speziell an SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, TrainerInnen, LehrerInnen, KindergärtnerInnen und an alle Frauen und Männer, die im Care-Bereich arbeiten.
In den Modulen geht es um die Fragen: Was ist Crosswork? Wie nützt es mir für meine Arbeit mit
Kindern/Jugendlichen des anderen Geschlechts? Was können Frauen Jungen speziell bieten, wo liegen Grenzen? Was können Männer Mädchen speziell bieten, wo liegen Grenzen? Kann ich als Mann
Mädchen und als Frau Buben/Burschen bei ihrer Beschäftigung mit Körperlichkeit und Sexualität
weiterhelfen? Wie kann ich als Mann Mädchen mit Migrationshintergrund und als Frau Buben/
Burschen mit Migrationshintergrund begleiten? Wie kann ich mich mit Erwachsenen des anderen
Geschlechts austauschen, wie können wir uns gegenseitig coachen und unterstützen, um Kinder und
Jugendliche des anderen Geschlechts besser zu verstehen und angemessen zu begleiten? Wie kann
ich mich selbst biographisch reflektieren, um meinen Übertragungen auf Kinder und Jugendliche auf
die Spur zu kommen? Wie können Männer und Frauen in ihrer Zusammenarbeit für Jugendliche als
Modelle wirksam werden?
Die drei Module werden von TrainerInnenpaaren geleitet, die für die jeweilige Themenkombination
speziell qualifiziert sind. Die TeilnehmerInnen haben dadurch auch die Möglichkeit drei unter´
schiedliche „Crosswork-Paare“
zu erleben. Modelle für Interaktion und Konfliktlösung werden durch
die wechselnden TrainerInnenpaare unmittelbar verdeutlicht.
Modul I: Grundlagen des Crosswork, Biographiearbeit
Modul II: Sexualität/Körper/Konzepte
Modul III: Migration
Modul I ist das Basismodul und deshalb verpflichtend, Modul II und III können als Aufbaumodul gewählt werden. Es ist leider nicht möglich, nur am Basismodul teilzunehmen.
referentinnen
Modul I: Michael DROGAND-STRUD, Institut für Gender-Perspektiven, Petershagen / Deutschland und Annemarie
SCHWEIGHOFER-BRAUER, Institut für gesellschaftswissenschaftliche Forschung, Bildung und Information, Innsbruck
Modul II: Marcel FRANKE, Akad. Sozial und Kulturpädagoge, Trainer für sexuelle Bildung, Wien, bis April 2012 Mitarbeiter Koje – Koordinationsbüro für offene Jugendarbeit in Bregenz und Claudia WALLNER, Referentin, Autorin,
Praxisforscherin für feministische Mädchenarbeit, Mitbegründerin Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit e.V.,
München
Modul III: Hannelore GÜNTNER, Diplomierte Sozialpädagogin, Mitbegründerin und langjährige Mitarbeiterin von IMMA
(Institut für Münchner Mädchen); Praxis in der Mädchen- und Bubenarbeit in Jugendzentren; Fortbildnerin und Supervisorin im Bereich Geschlechterpädagogik; entwickelte seit Ende der 1990er Jahre Crosswork maßgeblich mit;
verwendete als erste den Begriff „Crosswork“ für geschlechterbewusste Überkreuzpädagogik und Serdar YOLCU,
Sozialpädagoge, München, Mitarbeiter im Treff 21, München, Einrichtung der regionalen offenen Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Blumenau mit geschlechtsbewussten Standards
leitung
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40
Mag.a Manuela SCHWEIGKOFLER, Geschäftsführerin Haus der Begegnung
betrifft
jeweils Freitag, 13 – 21 Uhr und Samstag, 9 – 17 Uhr
22. / 23. Feber 2013 – Modul I
5. / 6. April 2013 – Modul II
7. / 8. Juni 2013 – Modul II
EUR 540,– (Frühbucherbonus bis 30. November 2012: EUR 490,–)
Buchung von nur zwei Modulen: EUR 360,–
unbedingt erforderlich (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)
erhältlich
MitarbeiterInnen der offenen und aufsuchenden Jugendarbeit und Einrichtungen der Jugendhilfe,
KindergärnterInnen, LehrerInnen von HS, AHS, BHS, Berufsschulen, MitarbeiterInnen aus
Erwachsenenbildungseinrichtungen, MitarbeiterInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich
termine
beitrag
anmeldung
detailprospekt
zielgruppe
Gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung und die Jugendwohlfahrt des Landes Tirol
Vorschau
Jesus der Jude
Die Bergpredigt aus jüdischer Sicht – Siebter diözesaner Bibeltag
Univ.-Prof. Dr. Gerhard LANGER, Professor für Geschichte, Religion und Literatur des Judentums in
rabbinischer Zeit am Institut für Judaistik der Universität Wien.
Samstag, 2. Feber 2013, 10 – 17 Uhr
„Es ist nie genug …“
Familie zwischen Ideal und Wirklichkeit – Tagung
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang MAZAL, Professor am Institut für Arbeits- und Sozialrecht des Universität
Wien, Leiter des Österreichischen Instituts für Familienforschung, Wien;
Prof. Leopold NEUHOLD, Professor für christliche Gesellschaftslehre am Institut für Ethik
an der Theologischen Fakultät Graz; Ass.-Prof. Dr.in Silvia ARZT,
Religionspädagogin an Institut für Praktische Theologie der Universität Salzburg
Freitag, 22. Feber 2013, 9 – 17 Uhr
Drop-outs?
Junge Menschen ohne (Berufs)Ausbildung – Tagung
Donnerstag, 28. Feber 2013, 9 – 19 Uhr
Auf Luthers Spuren nach Wittenberg
Ökumenische Begegnungsreise – Bildungsfahrt
Mag. Bernd HOF, Leiter des Evangelischen Bildungswerks in Tirol
Dr.in Elisabeth ANKER, Leiterin Haus der Begegnung
Samstag, 23. bis Mittwoch, 27. März 2013
02.02.
referent
termin
22.02.
referentinnen
termin
28.02.
termin
23.03.
reiseleiter
begleitung
termin
Weitere Informationen finden Sie unter www.hausderbegegnung.com
november
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jänner
41
HAUSDERBEGEGNUNG
Kontinuierliche Veranstaltungen
Bewegung für eine Bessere Welt
Monatliche Eucharistiefeier jeden ersten Dienstag im Monat,
jeweils um 19.30 Uhr
Nächste Termine: 6. November und 4. Dezember 2012 und
vom 11. – 13. Jänner 2013 findet das alljährliche „Rocca zuhause“ im Haus Marillac statt – Informationen und Anmeldung bei Frau Karin AMMANN, Tel. 0512 / 36 11 55
Frauenliturgie
Jeden 8. des Monats um 20.00 Uhr: Donnerstag, 8. November; Samstag, 8. Dezember 2012 und Dienstag, 8. Jänner 2013
Gemeinsam mit dem Österreichischen Frauenforum Feministische Theologie, Regionalgruppe Tirol
Pax Christi – Ökumenische Landesgruppe Tirol
Gebet und Treffen
Im Haus der Begegnung geistig und örtlich beheimatet lädt
Pax Christi alle InteressentInnen ein, für den Frieden zu beten, zu denken und zu handeln.
Ökumenisches Friedensgebet: jeden 3. Donnerstag im Monat
um 19.30 Uhr. Nächste Termine: 15. November, 20. Dezember 2012, 17. Jänner 2013 und Teilnahme am ökumenischen
Gottesdienst am 19. Jänner, 19.00 Uhr im Dom.
Kontaktperson: Elisabeth STIBERNITZ, Tel. 05234 / 334 45
Pax Christi Österreich
Stammtisch: Aktuelles, Input, Diskussion für Interessierte, die
einen Beitrag für den Frieden in unserer Welt leisten wollen.
Jeden letzten Donnerstag im Monat um 19 Uhr in der Osteria. Nächste Termine: 29. November 2012, 31. Jänner 2013
und am 19. Jänner wird der ROMA Ball im Haus der Begegnung gefeiert.
Kontaktperson: Jussuf und Vroni Windischer, Tel. 0676 /
8730-4170
Ökumenischer Gesprächskreis
für konfessionsverbindende Paare
Der Gesprächskreis trifft sich monatlich. Nächste Termine:
20. November, 19.30 Uhr „Gespräch mit Superintendent Olivier Dantine“ in der Christuskirche; 11. Dezember, 18.00 Uhr
„Adventbesinnung“ und 24. Jänner 2012, 19.00 Uhr „Ökumenischer Gottesdienst“ im Dom
Leitung: Peter ZIERMANN
Elternforum – wenn Lebensanfang
und Lebensende zusammenfallen
Das Forum für Eltern findet jeden 1. Samstag im Monat von
15.00 – 17.00 Uhr im Haus der Begegnung statt. Nächster
Termine: 3. November und 1. Dezember 2012 (Termin im
Jänner 2013 entfällt)
Leitung und Kontaktperson: Tomy MULLUR, Tel. 0512 / 50480387
Mann-Sein mitten im Leben
Wir leiten Ihre Anfragen gerne an die Gruppe weiter.
RAINBOWS für Kinder in stürmischen Zeiten
Infos zu RAINBOWS-Gruppen und Begleitung nach Tod,
Erstberatung für Eltern/Elternteile und Bezugspersonen bei
RAINBOWS-Tirol, Kaiserjägerstr. 4a/Top5/1.St., 6020 Innsbruck, Tel./Fax 0512 / 57 99 30 (Montag, Mittwoch, Donnerstag 9.00 – 13.00 Uhr, Termine nach Vereinbarung),
tirol@rainbows.at
november
dezember
jänner
42
DAHOP – Diözesaner Arbeitskreis
für Homosexuellenpastoral
Für Beratung und Begleitung stehen Ansprechpersonen zur
Verfügung. Informationen unter www.dahop.at.
Kontaktperson: Mag.a Romana THURNES, Tel. 0512 / 56 36 18,
romana.thurnes@gmx.at
Abendgebet „Kreuz und Queer“
Unser Leben und Lieben vor Gott bringen
Homosexuelles Leben und christlicher Glaube sind keine
Gegensätze. Mit diesem monatlichen Angebot öffnen wir
einen Raum des Gebetes – für homosexuell liebende Menschen und all jene, die sich ihnen verbunden fühlen.
Jeweils am 1. des Monats, 19.00 Uhr in der Kapelle im Haus
der Begegnung
Eingeladen sind gleichgeschlechtlich Liebende, Angehörige
(Eltern, Geschwister ...), Freunde/innen, Mitarbeiter/innen
in Seelsorge, Beratung und Begleitung, Interessierte (keine
Anmeldung erforderlich)
Literatur-Café
Jeden ersten Dienstag von 9.00 bis 11.00 Uhr.
Termin und Buch:
6. November 2012: Joseph Roth „Hiob“
4. Dezember 2012: Nizami „Leila und Madschnun“
8. Jänner 2013: Siri Hustvedt „Was ich liebte“
5. Feber 2012: Gerhard Jelinek „Reden, die die Welt veränderten“
Leitung: Dkff. Elisabeth BIELOWSKI, Innsbruck
Chiapas-Gruppe Tirol
ist eine Solidaritätsgruppe, die sich mit der Situation der
indigenen Bevölkerung in Chiapas, Mexiko, beschäftigt. Wir
informieren über die Geschehnisse dort und stehen in direktem Kontakt mit Menschen und Organisationen. Wir unterstützen Projekte und Initiativen in Chiapas. Wenn Sie sich
für die Situation in Chiapas bzw. für die indigene Bewegung
für eine gerechtere und solidarischere Welt interessieren,
dann kontaktieren Sie uns.
Kontakt: chiapas-tirol@gmx.at
PermaKulturTirol: Stammtisch
Regelmäßiges Treffen für alle, die an Permakultur und somit
an einer zukunftsfähigen Lebensweise interessiert sind. Behandelt werden unterschiedliche Themen, die monatlich per
E-Mail an die Interessierten weitergegeben werden.
Treffpunkt an jedem letzten Montag im Monat um 19.30 Uhr
im Haus der Begegnung.
Nächste Treffen: 26. November 2012 und 28. Jänner 2013
Kontaktadresse: elisabeth.senn@aon.at
www.permakulturtirol.at
Talentenetz Markttage
Das Talentenetz Tirol versteht sich als Übungsfeld für neue
Möglichkeiten des Wirtschaftens. Praktischer und inhaltlicher Schwerpunkt des Tauschkreises ist das Beleben der
Nachbarschaftshilfe. Die regelmäßig stattfindenden Markttage ermöglichen das persönliche Kennenlernen, ebenso wie
den Austausch von Waren und Dienstleistungen. Alle Mitglieder des Tauschkreises und Menschen mit Interesse daran
sind herzlich eingeladen.
Die Tauschtreffen finden jeden ersten Freitag in geraden Monaten von 16 – 18 Uhr statt. Nächster Termin: 7. Dezember
2012. Weitere Infos unter: http://www.talentenetztirol.net/
veranstaltungen.0.html
HAUSDERBEGEGNUNG
Ihre Anmeldungen nehmen wir gerne entgegen
TELEFONISCH PER FAX PER MAIL 0512 / 58 78 69-12
0512 / 58 78 69-11
hdb.kurse@dibk.at
oder PERSÖNLICH im Haus der Begegnung.
Ihre Anmeldung ist für uns verbindlich. Ausschließlich bei Seminaren ab EUR 30,– bekommen Sie zusätzlich
eine Bestätigung zugesendet. Sollten Sie an der Teilnahme einer bereits gebuchten Veranstaltung verhindert
sein, so teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei Abmeldungen eine Woche vor Kursbeginn stellen wir 80% der
Teilnahmegebühr in Rechnung, wenn Sie keine/n Ersatzteilnehmer/in benennen. Wenn wir keine Abmeldung
erhalten und Sie nicht zum Kurs kommen, wird Ihnen der volle Kursbeitrag verrechnet. Falls der Kurs abgesagt
werden muss, bekommen Sie die bereits bezahlte Summe zurück erstattet.
Damit möglichst alle Interessierte an unseren Kursen teilnehmen können erhalten SchülerInnen, Lehrlinge und
Studierende bei uns ermäßigte Eintrittspreise. In besonderen sozialen Härtefällen (Behinderte, SeniorInnen,
Arbeitslose) ist auf Anfrage eine Ermäßigung möglich. Weiters erhalten Raiffeisen-Kunden eine Ermäßigung
von 50 % auf ausgewählte Veranstaltungen (Vorträge).
Sollten Sie bei einer Kursanmeldung im Haus der Begegnung Ihre E-Mail- Adresse als Kontaktadresse angegeben haben, gehen wir davon aus, dass Sie an der Zusendung von Informationen über unsere Veranstaltungen
interessiert sind. Wenn Sie mit der Zusendung unserer Info-Mails nicht einverstanden sind, lassen Sie es uns
wissen: wir löschen Ihre E-Mail-Adresse umgehend aus unserer Mailing-Liste.
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Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Haus der Begegnung, Bildungshaus der Diözese Innsbruck
Für den Inhalt verantwortlich: Dr.in Elisabeth Anker
Redaktionelle Koordination: Sabine Köck
Fotografien: Margit Becker (pixelio.de), Johanna Nowak, Monika K. Zanolin, tibs.at
Druck: Athesia-Tyrolia Druck GmbH, Innsbruck
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Herzlich
willkommen
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der Begegnung!
Haus der Begegnung!
bildung
Themen, Fragen, Kontroversen ...
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CAFETERIA * 7.30 – 19.30 Uhr
BILDUNG
Fairtrade Kaffee, hausgemachte Kuchen rauchfrei und gesund genießen.
Themen, Fragen, Kontroversen...
Für Groß und Klein!
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OSTERIA * 12.00 – 13.30 Uhr
Einmal nicht selbst kochen!
CAFETERIA
* 7.30-19.30
Mittagessen regional, fair, bio für StadtbenützerInnen und
Fairtrade Kaffee, hausgemachte
Kuchen
SeminarbesucherInnen
und ihre Kinder!
rauchfrei und gesund genießen.
HOTEL * 15 Zimmer
Für groß und Klein!
Moderne Ausstattung, Internet.
Auch für Ihre Gäste!
OSTERIA * 12.00-13.30 Uhr
SEMINARE * KONGRESSE
einmal nicht selbst kochen!
Wir geben Ihren Ideen Raum!
12
Seminarräume
in allen Größen
Mittagessen bio, regional, fair
für stadtbenützerInnen und
seminarbesucherInnen und ihre Kinder!
HOTEL * 15 Zimmer
Moderne ausstattung, Internet.
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