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Eine Frau sieht froschgrün

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SALZBURGER ÄBTEKONFERENZ
IBS
INSTITUT FÜR BENEDIKTINISCHE STUDIEN
Salzburg
Studientage zu Themen der Benediktusregel
Leitung: Michaela Puzicha OSB
Programm 2014
20. – 24. Januar 2014: WÜRDE UND EHRFURCHT.
„Alle Menschen ehren“ (RB 4,8)
Die Aussagen der RB sind getragen von dem Menschenbild Benedikts, das die Würde des Einzelnen in den
Mittelpunkt stellt. Das Leben der Mönche wird bestimmt durch die Ehrfurcht voreinander und die ihm als Bruder
zukommt, und die eine Atmosphäre der Zuwendung und Akzeptanz schafft. So verweist Benedikt auf den achtsamen Umgang miteinander, unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen und sozialer Einschätzung. In
diesen Respekt bezieht Benedikt alle Menschen, die kommen, und die gesamte Lebenswelt des Klosters mit ein.
3. – 7. Februar 2014:
HEIL UND HEILSAM
„... das Heil der Brüder“ (RB 41,5)
ORT: ABTEI VARENSELL
Im Mittelpunkt der Sorge Benedikts steht das Bemühen, monastisches Leben so zu gestalten sein, dass
es den einzelnen Mönch zum Heil führt. Dabei berücksichtigt er den ganzen Menschen in seiner persönlichen und geistlichen Entfaltung wie auch die eschatologische Dimension. Seine Perspektive zeigt
auf den heilenden Christus angesichts von Verwundungen, Fehlern und Schwächen, aber auch für
Situationen und Gegebenheiten. Die RB orientiert sich auf allen Ebenen an der Weisung, dass das Heil
der Brüder grundsätzlich in jeder Situation Priorität hat.
31. März – 4. April 2014: LEBEN IN ÜBERGÄNGEN
„… diese Tage als Frist“ (RB Prol. 36)
Die Tage der Quadragesima verbindet die RB mit dem Wissen, dass monastische Existenz sich in
Übergangen verwirklicht. Sie sieht die Möglichkeiten der geistlichen Erneuerung, die der einzelne mit
der Entschiedenheit verbindet, die zu einer bewussten Gestaltung seines ganzen Lebens in Sehnsucht
und Freude führt. Im Blick auf die Vollendung prägt die Erwartung des lebendigen Christus die österliche Grundhaltung des Mönchs. Dabei ist vor allem die Quadragesima eine Zeit ausdrücklicher Besinnung auf die persönlichen Möglichkeiten, den ‚Weg des Heils’ weiter zu gehen.
28. April – 2. Mai 2014: DIE ‚VITA’ BENEDIKTS’ „… der Geist des Einen“(Greg., Dial. 2,8,9)
Als einen Weg menschlicher und geistlicher Reifung zeichnet Gregor d. Gr. das exemplarische Lebensbild Benedikts von Nursia. Es ist geprägt von einer intensiven Gottesbeziehung und nicht frei von
Gefährdung und Scheitern. Gregor stellt nicht den Wundertäter in den Mittelpunkt, sondern den glaubenden Benedikt als eine Gestalt der geistlichen Begleitung wie auch als Begleiteter mit den Erfahrungen, die das gemeinsame Leben in der Berufung zum Mönchtum prägen. Die vita will als pastorales Werk Zeugnis und Botschaft sein zur Ermutigung für den eigenen Glaubensweg.
19. – 23. Mai 2014: FREIHEIT UND ZUSTIMMUNG
„… wozu er eingetreten ist“ (RB 58,12)
Die Rückfrage an denEinzelnen nach den ursprünglichen Motiven seiner Berufung macht Benedikt zu einem
Grundanliegen monastischer Existenz. Dieser offene Blick auf die eigene Lebenswirklichkeit ist eine Form der
révision de vie, um die Wegweisung Gottes jeweils zu erkennen. Die Wahrnehmung und Vergewisserung der
eigenen geistlichen Basis versteht Benedikt als Erinnerung daran, die eigene Überzeugung zu stärken. Er verbindet diesen Prozess der Selbsterkenntnis mit dem Wachstum zu menschlicher und monastischer Verantwortung
und Reife.
September – November: ZUR FORTSETZUNG BITTE WENDEN
15. – 19. September 2014: ZUGÄNGE ZUR BENEDIKTUSREGELDiese Regel haben wir
geschrieben“ (RB 73,1)
Die RB ist durch ihre prägende Kraft gelebte geistliche Quelle für die benediktinischen Gemeinschaften. Als Text des 6. Jahrhunderts steht sie aber auch in historischer Distanz zu uns, die nicht nur eine
zeitliche ist, sondern ebenso die Frage nach ihrem eigentlichen Verständnis stellt. Um die RB zu verstehen, braucht es daher Kriterien und Kenntnisse, sie in ihrem eigenen Horizont auszulegen. Bei
Themen, Begriffen und Werten der Regel gibt es einen Übersetzungsbedarf, der die Aussagen in ihren
ursprünglichen Kontext stellt und die eigentliche Intention Benedikts erläutern kann.
13. – 17. Oktober 2014: LEBEN LERNEN„... der das Leben will“ (RB Prol. 15)
ORT: ABTEI VARENSELL
Als Anliegen Benedikts zieht sich die Wahrung der Lebendigkeit durch die ganze RB. Dabei berücksichtigt er
eine Weite, die mehr bedeutet,als zu überleben. Er richtet sich aus an einem Gottes- und Menschenbild, das seine
Wurzeln in den Weisungen der Heiligen Schrift hat und in der Sorgfalt im Umgang mit den Brüdern. Die RB
übersieht nicht die Probleme und Härten, benennt Schwierigkeiten und Blockierungen, weiß aber zum Leben zu
ermutigen. Die monastische Sicht Benedikts ist getragen von der Zustimmung zum Dasein und vom Glauben an
die Verheißungen Gottes.
24. – 28. November 2014: MONASTISCHE THEOLOGIE
„Wir glauben: Gott ist gegenwärtig“
(RB 19,1)
Als Grundkonstante der RB zeigt sich eine spirituelle Theologie, die sich orientiert an der personalen
Beziehung zu Gott, am Wort der Schrift und an der Lehre der Väter. Die weisheitliche Sicht Benedikts
kennt keine getrennten Vollzüge von Alltag und Gebet, von Leben und Glauben. Er verbindet biblische Auslegung, patristische Theologie und Anthropologieebenso wie die existenzielle Ausrichtung
am Beispiel Christi in der monastischen Praxis von Gebet, Lectiodivina, Arbeit und evangeliengemäßem Handeln im gemeinsamen Leben der Mönche als einem Ort des ‚Gottverlangens’.
INFORMATIONEN
Beginn jeweils am Montag um 18.30 mit der Vesper; Ende am Freitag nach dem Frühstück.
Vor Beginn des jeweiligen Kurses erhalten die Teilnehmer/innen einen ausführlichen Rundbrief.
Unterbringung: In Salzburg sind die Teilnehmer/innen der Kurse des IBS im Kolleg St. Benedikt (Nasszelle,
Lift) untergebracht, bei großer Nachfrage zusätzlich in der Erzabtei St. Peter. Die Eucharistiefeier und das Stundengebet, alle Arbeitseinheiten, und Mahlzeiten finden weiterhin in der Erzabtei St. Peter statt. – Die Kurse im
Februar 2014 und im Oktober 2014 finden in der Abtei Varensell (EZ, Nasszelle) statt.
Kosten:
Die Kosten für die Kurswoche betragen insgesamt 130,- EURO pro Person. Bitte überweisen Sie den Betrag
vor Beginn des jeweiligen Kurses auf ein Konto der Salzburger Äbtekonferenz. Für Deutschland: Konto-Nr.
221155 bei der Volksbank Raiffeisenbank Berchtesgaden Land (BLZ 710 90000). Nennen Sie unbedingt als
Begünstigten bzw. Zahlungsempfänger: SALZBURGER ÄBTEKONFERENZ. - Für Österreich: Konto-Nr.
2172073 bei der Salzburger Landes-Hypothekenbank (BLZ 55000). Für Teilnehmer/innen aus der SCHWEIZ:
Die Kosten können auch in Salzburg beglichen werden, um die Banküberweisungsgebühren zu vermeiden. – Das
Kolleg St. Benedikt behält sich vor, bei Absagen innerhalb einer Woche vor dem Anreisetermin einen Kostenersatz von 50 % einzuheben.
Ihre Anmeldung wird erbeten bis jeweils 14 Tage vor Kursbeginn an:
Michaela Puzicha OSB
Institut für Benediktinische Studien
Postfach 113, 5010 Salzburg ÖSTERREICH
Tel. (0043) 0662/844576 125; Fax (0043) 0662/844576 126
Mobil:0049/176 87286375
Email: ibs.salzburg@gmx.at
Internet: www.stift-stpeter.at - www. benediktinerinnen.de
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Seele and Geist
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