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Federhofer-Truppe wie ausgewechselt - TSV Dietfurt

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LOKALSPORT
Seite 24, DK Nr. 200, Montag, 30. August 2010
Federhofer-Truppe wie ausgewechselt
Bezirksoberliga Oberpfalz: Beilngries schickt Tabellenführer SC Regensburg geschlagen nach Hause
Von Hans Nusko
Beilngries (DK) Einen überzeugenden 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenführer SC Regensburg hat der 1. FC
Beilngries gestern in der Bezirksoberliga Oberpfalz gefeiert.
Torschützen waren Christian
Karg, Tobias Meyer und Manuel
Wolfsteiner.
Nach drei Niederlagen in Serie waren die Altmühlstädter
im dritten Heimspiel der Saison nicht mehr wiederzuerkennen. Sie überzeugten sowohl spielerisch als auch
kämpferisch; allein die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.
In einem fairen Spiel sorgten
die sehr jungen Assistenten von
Schiedsrichter Ludwig Held
(DJK Dürnsricht) mit etlichen
hanebüchenen
Abseitsentscheidungen für viel Aufregung
und Ärger auf beiden Seiten. In
jeder Hinsicht erfreulich war
dagegen die Leistung der Platzherren. Einen hervorragenden
Einstand feierte dabei Neuzugang Johannes Geitner, der
trotz eineinhalbjähriger Verletzungspause auf Anhieb zu den
auffälligsten Akteuren beim
FCB gehörte. Zudem standen
Michael Berschl, Matthias
Merkl und Tobias Meyer wieder
in der Anfangsformation und
erwiesen sich als echte Verstärkungen. Eine überzeugende
Vorstellung boten gestern auch
die Karg-Zwillinge.
Von Beginn an agierte der
FCB mit der erforderlichen Aggressivität und gewann deshalb
Einen überzeugenden Einstand beim FC Beilngries feierte Johannes Geitner (2. von rechts). Links Manuel Wolfsteiner, der Torschütze zum 3:0-Endstand.
Foto: Nusko
viele Zweikämpfe. Zudem wurde schnell und raumgreifend
nach vorne gespielt; die Folge
war eine Reihe bester Torgelegenheiten. In der 11. Minute
kam Christian Karg nach
einem Solo von Mannschafts-
kapitän Robert Halser einen
Schritt zu spät, fünf Minuten
später brachte Meyer nach tollem Zuspiel von Geitner den
Ball nicht an SC-Torhüter
Christian Rothballer vorbei,
und in der 20. Minute wurde
Roth nach einer kapitalen Abseits-Fehlentscheidung
auf
dem Weg zum Tor zurückgepfiffen. Vergeblich eine Abseitsstellung reklamierten dann
die Gäste beim 1:0, das Christian Karg in der 29. Minute mit
einem Schlenzer erzielte. In
der 36. Minute bediente Geitner den im Abseits stehen
Christian Wolfsteiner, anstatt
selbst zum 2:0 zu vollstrecken.
Auch in der zweiten Halbzeit
hatte der FCB die deutlich besseren Torgelegenheiten. Nach
einer präzisen Flanke von
Christian Wolfsteiner brachte
Meyer den Ball per Kopf nicht
im Tor unter (48.), und unmittelbar danach drosch Merkl die
Lederkugel über das Tor. Zwar
nahmen die Gäste dann vorübergehend das Heft in die
Hand, FCB-Torhüter Christoph
Eberle ließ sich aber nicht
überwinden. In der 58. Minute
drosch Christian Wolfsteiner
den Ball aus 15 Metern über
die Querlatte.
Dann aber fiel das erlösende
2:0: Nach präziser Linksflanke
von Stefan Karg erzielte Tobias
Meyer mit einem überlegten
Kopfball sein erstes Tor in der
Bezirksoberliga (77.). Gegen die
ab der 77. Minute dezimierten
Gäste (Ampelkarte für Simon
Steinbauer) erzielte Manuel
Wolfsteiner aus abseitsverdächtiger Position in der 82. Minute
das längst überfällige 3:0.
„Wir haben Spielfreude gezeigt, mit Tempo agiert und in
der Defensive immer wieder
eine Überzahlsituation hergestellt“, freute sich Trainer Walter Federhofer über eine endlich wieder gelungene Vorstellung seines Teams.
1. FC Beilngries: Eberle, Berschl,
Maget, R. Halser, Ch. Karg (65. St.
Karg), Merkl (75. S. Rupp), M. Wolfsteiner, Ch. Wolfsteiner, Roth, Geitner (84. M. Rupp), Meyer.
Sturm-Elf ist nicht ligatauglich
Bezirksliga Süd Oberpfalz: Eschlkam demontiert Breitenbrunn mit 9:2
Mit zwei Treffern hatte Dietfurts Florian Geß (rechts) entscheidenden Anteil am ersten Saisonsieg des TSV in Nittenau. Foto: DK-Archiv
TSV 4:1-Derbysieger
Bezirksliga Süd: Dietfurt schlägt Nittenau
Dietfurt (gfd) Der TSV Dietfurt bleibt in der Bezirksliga
Süd Oberpfalz der Angstgegner
für den TSV Nittenau. Im Kellerderby siegte die Elf von
Trainer Admir Vidjen hoch
verdient mit 4:1 (2:1).
„Wir haben lange gewartet“,
meinte nach dem Spielende
der sichtlich erleichterte TSVTrainer über seinen ersten
Pflichtspielsieg als Übungsleiter in der Siebentälerstadt. Die
Anspannung in den Dietfurter
Reihen schien vor dem Spiel
groß gewesen zu sein. Die Gäste waren zu Spielbeginn nervös
und verkrampft. Vidjen machte
nach der Partie deutlich, dass
dies ein „sehr wichtiges Spiel
für uns war“. Zur Veranschaulichung: Unter Umständen hätte der ehemalige Bezirksoberligist bei einer Nullnummer die
Rote Laterne in der Bezirksliga
übernehmen müssen.
Auf den Weg zum Ligaschlusslicht waren die Dietfurter bereits, denn Nach
einem Fehler im Spielaufbau
der Gäste erzielte Johannes
Schwarzfischer das 1:0 (25.).
Der Rückstand war eine Initialzündung für die Gäste. Nach
einer Kombination von Dominik Donauer auf Florian Schels
vollstreckte Florian Geß zum
1:1 (29.). Das Glück stand den
Dietfurtern auch zur Seite. Vergeblich forderte Andre Schilli
nach einem Foulspiel im Gästestrafraum einen Foulelfmeter. Während die Platzherren
ob der Fehlentscheidung kochten, köpfte Donauer nach 33
Minuten zum 1:2 ein. „Danach
haben wir das Spiel im Griff
gehabt“, machte Vidjen nun
eine Dominanz seines Teams
aus. Den Gastgebern stand das
Glück durchaus zur Seite, da
Dietfurt eine Resultatserhöhung noch nicht nutzte.
Der Nittenauer Coach Markus Glaser richtete nach dem
Seitenwechsel seine Elf sehr offensiv aus. Dies sollte sich rächen. Florian Geß (57.) und der
eingewechselte Christian Mittermeier (63.) erhöhten auf 4:1
für die Dietfurter.
Während es beim Ligaletzten
in Nittenau nun brennt, da die
Erwartungen vor dem Saisonbeginn nach höheren Dimensionen ausgerichtet waren,
wollte Vidjen den ersten dreifachen Punktgewinn seiner
Schützlinge in dieser Saison
nicht überbewerten. „Auch
heute haben wir noch nicht alles richtig gemacht“, sah der
Berchinger Übungsleiter in
seiner Truppe durchaus noch
Handlungsbedarf.
TSV Dietfurt: Bauer, Fritz, MüllerSettele, Ochsenkühn, Leopold (65.
Baier), B. Rösch, St. Rösch (75.
Meier), Donauer, Geß, Schneider,
Schels (50. Mittermeier).
Breitenbrunn (swp) Der SV
Breitenbrunn scheint in der
Bezirksliga Süd Oberpfalz auf
dem absoluten Tiefpunkt angekommen zu sein. Eine in
dieser Verfassung nicht klassentaugliche Heimelf hat gegen
den Aufsteiger SpVgg Eschlkam
auf eigenem Terrain eine bittere 2:9 (1:5)-Niederlage hinnehmen müssen.
Wer gedacht hatte, schlimmer als beim 0:7 am zweiten
Spieltag gegen den FC Jura 05
geht es nicht mehr, der sah
sich bitter getäuscht. Die spielerisch klar unterlegene, augenscheinlich total verunsicherte und personell dezimierte Elf des SV Breitenbrunn kassierte eine 2:9-Heimklatsche,
wobei beide Teams noch viele
weitere Torchancen vergaben.
Bei der Heimelf fehlten verletzungs- und urlaubsbedingt sowie wegen Rotsperren unter
anderem Jonas Sedlmeier, Matthias Schätzl, Rocky Zöckel,
Tobias Pollinger und Armin
Süss, doch das wollte ein sichtlich frustrierter Trainer Hans
Sturm nicht als Ausrede für die
abgelieferte Leistung gelten
lassen: „Ich habe gedacht, wir
könnten die Ausfälle kompensieren, aber außer Frank
Deichmann, Markus Lenz und
Michael Ferstl hat heute keiner
meiner Spieler Bezirksligaformat erreicht“, erklärte der
Coach. Sturm war extrem sauer
und stellte sogar sein Verbleiben als Trainer in Breitenbrunn in Frage mit den Worten: „Die Disziplinlosigkeit einiger Spieler auf und neben
dem Platz muss ich mir eigentlich nicht antun, dafür bin ich
mir zu schade.“ Als Trainer sei
er machtlos, so Sturm weiter,
wenn es einigen im Team an
der mangelnden Einstellung
zum Fußballsport fehle, deshalb müsse er sich überlegen,
ob ein Weitermachen überhaupt noch Sinn habe.
Vereinschef Konrad Pöhmerer war schon zur Halbzeit restlos bedient. Nach Spielschluss
erklärte er: „Ich persönlich bin
am Boden zerstört und hätte
nie damit gerechnet, dass sich
so etwas wie gegen den FC Jura
wiederholen könnte.“ Auch
Pöhmerer haderte mit der
„Disziplinlosigkeit“ von einigen
Spielern: „Das Verhalten einiger außerhalb des Sportplatzes
kann ich nicht verstehen.“ Die
Frage, ob die Chemie zwischen
Trainer und Mannschaft noch
vorhanden sei, konnte Pöhmerer nicht beantworten, er
schloss aber eine Trainerdiskussion von Seiten des Vereins
aus. „Ich bin davon überzeugt,
dass Hans Sturm sein Bestes
gibt“, sagte er.
Das Spiel war gerade einmal
acht Minuten alt, da stand es
schon 0:1. Einen verunglückten
Abwehrschlag der Breitenbrunner wuchtete Gästestürmer Andreas Weber zur Gästeführung ins Tor. Nach einer
weiten Flanke von links und
einem frei zum Kopfball kommenden Miroslav Zach stand es
schon kurze Zeit später 0:2. Die
Spieler des SV Breitenbrunn
wurden immer unsicherer und
es folgten die Gegentreffer drei,
vier und fünf (18., 40., 43. Minute). Zur Ehrenrettung der
Breitenbrunner Elf muss man
aber auch bemerkt werden,
dass genug Chancen für eigene
Tore vorhanden gewesen waren, aber im Abschluss fehlte
erneut die Kaltschnäuzigkeit. In
der Nachspielzeit der ersten
Halbzeit gelang Markus Lenz
per Elfmeter das 1:5.
Der erste Angriff der Gäste in
Halbzeit zwei führte prompt
zum 1:6, und das muntere
Toreschießen endete erst mit
Tor Nummer neun für Eschlkam durch einen Elfmeter in
der Schlussminute. Zwischenzeitlich war Markus Hundsdorfer per Kopfball (80.) der
zweite Treffer für Breitenbrunn
geglückt.
Gästetrainer Thomas Bauer
war natürlich hochzufrieden:
„Wir waren klar überlegen und
haben verdient gewonnen.“
Der Gästecoach haderte aber
mit der Tatsache, dass sein
Spieler Petr Sicak mit einer
schweren Knieverletzung ins
Krankenhaus gebracht werden
musste. „Schön langsam gehen
mir die Spieler aus“, so Bauer.
SV Breitenbrunn: Paulus, Markus
Ferstl, Schmid, Gmelch, Deichmann,
Götz (Roy Zöckel), Lenz, Michael
Ferstl, Stefan Ferstl, Pöller, Hundsdorfer (Meier).
Kampf und
Taktik
Trumpf
Sandersdorf (bid) Wie oft bei
einem Derby lebte gestern das
Spiel FC Sandersdorf – SpVgg
Wolfsbuch/Zell in der Kreisliga
1 Donau/Isar von der Spannung und vom Kampf. Der 3:1
(1:0)-Hausherrensieg war letztlich glücklich, aber nicht unverdient. Ein Unentschieden
wäre für die „Wölfe“ gewesen,
die Schambachtaler verwerteten aber die beiderseits wenigen Torchancen besser.
Bei der SpVgg wirkte Routinier Michael Wolfsmüller wieder mit, als Libero gab er der
Abwehr Halt. Beiden Teams
war anzumerken, dass es um
keinen Schönheitspreis ging,
der spielerische Aspekt kam
selten zum tragen, Kampf und
Taktik war Trumpf. Auch wenn
Schiedsrichter Andreas Kasenow vom FC Ingolstadt zahlreiche Gelbe Karten verteilte –
alleine vier in der ersten Halbzeit für Wolfsbuch, war das
Derby trotz aller Brisanz von
beiden Seiten angenehm fair.
Schnell wurde klar, dass es
nicht viele Torchancen geben
würde. Nach zehn Minuten reklamierte die SpVgg nach
einem Angriff von Michael
Sturm einen Strafstoß, Chancen waren bis kurz vor der Pause nicht zu verzeichnen. In der
43. Minute wehrte Wölfe-Torhüter Stefan Brandl einen Freistoß von Tobias Neumayer und
auch den Nachschuss von Markus Hilger ab, ehe Benjamin
Kargl dann überlegt einschob.
Wittmanns Ausgleich
In der zweiten Halbzeit waren die Wölfe leicht überlegen
und wollten den Ausgleich. In
der 55. Minute lenkte Stephan
Mayer einen Freistoß von Gästespielertrainer Arnold Tonch
aus dem linken Torwinkel zur
Ecke. Im Gegenzug zog Philipp
Pröbstl übers Tor. Nachdem
Brandl einen Schuss von Tobias Neumayer (70.) pariert hatte, fiel im Gegenzug der Ausgleich. Torjäger Alexander
Wittmann wurde halblinks in
Szene gesetzt, und und mit
einem Flachschuss ins rechte
Eck traf der Wölfe-Torjäger
zum 1:1. In der 73. Minute fiel
die erneute Führung für den
FCS. Nach Zuspiel von Giovanni Mele setzte Neumayer
Pröbstl überlegt ein und der
junge Sandersdorfer schob abgeklärt aus zwölf Metern rechts
an Brandl vorbei zum 2:1 ein.
Als kurz darauf der vermeintliche Ausgleich von Wittmann
nicht gegeben wurde, schüttelte der Gästeanhang den Kopf
ob der Entscheidung. In Abseitsstellung kurz vor dem Torhüter abgefälscht lautete die
Erklärung vom Unparteiischen
nach dem Spiel. Endgültig entschieden war die Partie, als
Tobias Neumayer, der vor allem in der zweiten Halbzeit
eine starke Partie machte,
einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter unhaltbar
von ihm aus gesehen flach ins
rechte Eck verwandelte, Torhüter Brandl hatte sich die andere
Ecke ausgesucht.
Das Ergebnis zählt
Nach der Partie war Sandersdorfs Spielertrainer Giovanni Mele erleichtert: „Heute
zählte nur das Ergebnis. Wenn
das Spiel unentschieden ausgeht, hätten wir uns auch nicht
beschweren können.“ Martin
Schultes, der Abteilungsleiter
der SpVgg Wolfsbuch/Zell,
meinte: „Es war ein ausgeglichenes Spiel, ein Unentschieden war möglich. Sandersdorf
war cleverer und hat aus den
wenigen Chancen Tore gemacht, wir nicht.“
Auch der SV Breitenbrunn hatte einige Torchancen, wie hier Stefan
Ferstl. Doch die brachten zumeist nichts Zählbares ein.
Foto: swp
FC Sandersdorf: Mayer, Winkler,
Fehlner, Kargl, Amberger, Mele, Th.
Götz, Markus Hilger, T. Neumayer,
Recum, Pröbstl; – eingewechselt:
Achhammer, Martin Hilger, Rott).
SpVgg Wolfsbuch/Zell: Brandl,
Wolfsmüller, Dietz, Breindl, Sturm,
Huber, Schlagbauer, Tonch, Wilhelm,
Wittmann, Götz; – eingewechselt:
Rieger, Semmler).
2010-08-29/21:34:08/schichtleiter
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