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Gattungen, wie die Gattung Gloeotaenium, von der Familie der

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H a n s g i r g , Grimdzüge der Algenflora von Niederösterreich.
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Gattungen, wie die Gattung Gloeotaenium, von der Familie der
Eudesmidiaceen und der Familie der Protococcoceen und Tetrasporaceen durcli ihren Zellbau, besondere Ausbildung der Gallert­
hülle etc. sich wesentlich unterscheiden und die Bildung von
Zygoten durch Kopulation bei allen drei vorher genannten Gat­
tungen, so viel dem Verfasser bekannt, noch nicht nachgewiesen
wurde.
Ob die Gruppen Gloeotaenieae und Oocardieae zu einer
zwischen den Desmidiaceen und Palmellaceen stehenden inter­
mediären Algenfamilie {Pseuäodesmidiaceae Hansg. in Sitz.-Ber.
d. k. böhm. Ges. d. Wiss., Prag, 1890, p. 11) vereinigt werden
können oder weit voneinander getrennt sein müssen, das zu ent­
scheiden, ist die Aufgabe zukünftiger entwickelungsgeschichtlicher Studien und mikroskopischer Kulturen dieser noch wenig
bekannten Algen.
34. Familie.
Zygnemaceae.
88. Gattung. Zygnema A g .
232. Z. cruciatum (Vauch.) A g . Prodr. I. p. 153. Auch var.
ß) Dillwynii K t z . [Z. cruciatum (Vauch.) A g . c) tenuius Rbh.
Fl. III. p. 251, inkl. Z. bicunctatum Dillw.].
In Bassins am Himmel oberhalb Döbling (A. P o k o r n y in
Herb. Mus. Pal. Vind.), bei Klosterneuburg, Greifenstein und
Tulln! var. ß) am Raaber Bahnhof in "Wien (Grun. in Herb. Mus.
Pal. Vind.), im Teiche bei Stixenstein (Strauß in Herb. Mus. Pal.
Vind. als Z. Dillwynii Ktz.).
233. Z. stellinum (Vauch.) A g . Prodr. I. p. 154.. a) genuinum
(Ag.) Krch., b) Yaucheri (Ag.) Krch. [Z. Vaucherii A g . inkl.
Z. Bre'bissonii Ktz.] und c) subtile (Ktz.) Krch.
In der Umgebung von Wien in allen drei Formen nicht
selten, z. B. in Bassins einiger Wiener Gärten, in Sümpfen des
Praters, in Teichen am Cobenzl meist c), bei Steinhof, in Donau­
lacken bei Stadlau, Klosterneuburg, Greifenstein, Tulln, zwischen
Korneuburg und Langenzersdorf mehrfach, bei Tulln auch in
einer durch seitliche Kopulation charakterisierten PhynchonemaForm, deren veget. Zellen meist 20 bis 34 (i breit und 1 bis
2 mal so lang waren, und von dem in Salzwassersümpfen vor­
kommenden Z. rhynchonema Hansg. [Z. stellinum var. rhynchonema Hansg. Prodr. I. p. 154] speziell verschieden ist.
In
Sümpfen etc. bei Wördern, Krems, Hadersdorf a. d. K , Horn,
Pürbach, Hoheneich; Mödling, Rodaun, Laxenburg, Kaltenleutgeben, GumpoldskircheiT, Felixdorf, Steinabrückl, Puchberg a. Sch.,
Payerbach, Reichenau, Hirschwang a. d. Sch.! Bei Hirschwang,
Pernitz und am Schneeberg bis 2000 m Seehöhe (v. B. H. p. 282
meist als b) und c)).
234. Z. insigne (Hass.) Ktz. Rbh. Fl. III. p. 249.
Bei Wiener-Neustadt (v. Pfeif, in Herb, im Herb. Mus. Pal.
Vind.).
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