close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

- Delta Bern

EinbettenHerunterladen
Berlin Info
18. Wahlperiode
Ausgabe Nr. 22
17. Oktober 2014
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
In dieser Sitzungswoche habe ich unter anderem den chinesischen Botschafter besucht und war bei
dem Gründungsakt des „Bündnis für Nachhaltige Textilien" , diese und weitere Themen können Sie
in meiner neuen Berlin Info lesen:
Vorbereitung auf Delegationsreise nach China vom 26. Oktober bis 1. November
Am Dienstag war ich auf Einladung des chinesischen Botschafters Herrn Shi Mingde in der chinesischen Botschaft.
Das Gespräch diente als Vorbereitung für meine Delegationsreise mit dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz in die Volksrepublik China vom 26. Oktober bis 1. November 2014. Mit dem chinesischen Botschafter sprachen wir unter anderem über die politischen Krisen in der Welt, die Reform des Rechtswesens in China, den Konflikt
in Hongkong, über Korruption und Umweltverschmutzung. In Peking ist die Luftverschmutzung aktuell 14mal höher als es gesundheitlich zumutbar sein soll. Gerade in Fragen der Demokratie- und Rechtspolitik wurde deutlich,
dass wir ganz unterschiedliche Ansätze haben.
Neben unserem Gespräch gab es auch ein interessantes Abendessen mit verschiedenen chinesischen Spezialitäten (auf dem Foto sehen Sie Fisch).
Ich freue mich aber jetzt schon, die Volksrepublik
einmal zu besuchen. Unsere Delegationsreise hat
einen ambitionierten Zeitplan: Neben westlichen
Unternehmen wie der Metro werden wir auch Textilproduzenten wie Zhejiang JCK Textile Industries
Co. Ltd. Factory oder den Zhejiang Sanjia, Yiwu
(Produktion von Sportunterwäsche) besuchen.
Besonders freue ich mich auf das Gespräch mit
den Mitgliedern der „Chinese Academy of Social
Sciences“ (CASS) mit denen wir über Verbraucherschutz reden. Respekt habe ich vor dem Besuch
einer chinesischen Haftanstalt.
Gründungsakt „Bündnis für Nachhaltige Textilien"
Am Donnerstag war ich zum Gründungsakt des Bündnisses für Nachhaltige Textilien im Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eingeladen. Ziel des Bündnisses sind neue ökologische Standards und bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeiterinnen und Arbeiter der globalen Bekleidungsindustrie.
Zurecht wurde betont, dass wir eine Verantwortung haben und nicht auf Kosten der Arbeitnehmer(innen) in
Entwicklungsländern konsumieren sollten. Der Entwicklungsminister Gerd Müller betonte: "Es gibt keinen Kompromiss bei der Einhaltung von Menschenrechten." Jetzt
kommt es darauf an, dass das Bündnis auch die Wirtschaft mit ins Boot holt. Nur dann können gute
Standrads durchgesetzt werden und am Ende ein aussagekräftiges Siegel herauskommt, das dem Verbraucher
tatsächlich zeigt, welche Textilien nachhaltig und fair
produziert wurden. Hier liegt noch viel Arbeit vor dem
Bündnis.
Seite 2
Berlin Info
Praktikumsbericht Kathrin Bertram
Am Ende meines dreiwöchigen Praktikums bei Frau Heil
möchte ich Ihnen von meinen Erfahrungen berichten.
Kurz zu meiner Person: Ich heiße
Kathrin Bertram, bin 21 Jahre alt
und studiere Englisch und Sozialkunde im 3. Fachsemester auf
Lehramt in Trier. Frau Heil und
mich verbindet unsere Heimat:
Ich komme aus ihrem Wahlkreis
und wohne in Dernau an der Ahr.
Im Rahmen des Praktikantenprogramms der Fraktion habe ich
viele Gebäude besichtigt, wie
zum Beispiel das Berliner Abgeordnetenhaus, das Bundeskanzleramt, das Finanzministerium
oder auch das ARDHauptstadtstudio. Somit bekamen wir Praktikanten nicht nur
Antworten auf Fragen zum aktuellen politischen Berlin,
sondern auch viele Hintergrundinformationen zur Geschichte der Stadt. Zu dem Programm gehörten auch Diskussionsrunden mit Herrn Schäuble, Herrn Kauder und
Herrn Gröhe über deren jeweilige Fachgebiete.
Besonders interessant fand ich die Arbeit in den Arbeitsgemeinschaften und in den Ausschüssen: Die eigentliche
Freue mich über Grüße aus Kentucky, USA
Vor gut 2 Monaten ist Alina Kerich aus Ahrweiler im Rahmen des Politischen PatenschaftsProgramms (www.bundestag.de/
ppp) des Deutschen Bundestag auf
meinen Vorschlag für ein Jahr in die
USA gereist. Heute erhielt ich einen
kurzen Bericht über ihre bisherigen
Erfahrungen in Louisville, Kentucky,
die ich Ihnen zur Verfügung stellen
darf. Viel Spaß beim Lesen:
Ich melde mich nun nach genau zwei
Monaten hier in Louisville, Kentucky.
Ich habe mich nach anfänglichen
Unwohlsein und grausamem Jetlag
eingelebt, in den (Schul-)Alltag gefunden und die ersten wichtigen
Kontakte geknüpft.
Meine Familie ist nett, auch wenn es für mich schwer ist
plötzlich zwei jüngere Schwestern zu haben. Außerdem
wohnen wir außerhalb weshalb ich nicht mobil bin - was
Arbeit des Gesetzgebungsprozesses findet hier statt, da
die einzelnen Berichterstatter und die restlichen Abgeordneten über Anträge beraten und Sachverständige befragen. Am Mittwoch war ich
zu Besuch im Ausschuss für
Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, in dem
gerade eine öffentliche Anhörung zum Thema BAföG stattfand. Ebenfalls war ich in der
Arbeitsgemeinschaft und im
Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, in dem Frau
Heil Mitglied ist, zu Gast. Passend dazu verfolgte ich auf
der Besuchertribüne die Debatte zum Thema Dispozinsen, in der auch Frau Heil
sprach. Gestern durfte ich
dort auch der Regierungserklärung von Frau Merkel beiwohnen.
Ich werde Berlin in vielerlei Hinsicht in guter Erinnerung
behalten: Mit einem neuen Blickwinkel auf den politischen Alltag in der Hauptstadt, vielen netten Begegnungen mit Mitarbeitern und anderen Praktikanten und das
Leben in der Großstadt.
generell ein großes Problem in Kentucky ist, denn den Bus
oder den Zug nimmt hier niemand.
Meine Schule ist toll, auch wenn ich anfangs Bedenken hatte auf eine katholische
Mädchenschule mit Uniform gehen zu
müssen aber die Mädchen sind super und
die Lehrer verständnisvoll und hilfsbereit.
Trotzdem ich kein native speaker bin, erst
in der zweiten Schulwoche dazu kam und
nur beschränkt Hintergrundwissen zur
amerikanischen Geschichte hatte, sind
meine Noten top.
Ich habe auch schon meine erste Heimwehphase hinter mir, was denke ich ganz
normal ist, da man realisiert was einem im
Leben wichtig ist, welche Werte oder Einstellungen, die in Deutschland ganz normal
sind, man hier vermisst und man einfach
auf sich alleine gestellt ist.
Mit freundlichen Grußen!
Ihre
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
3
Dateigröße
896 KB
Tags
1/--Seiten
melden