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Hauptregel: Man spricht, wie man schreibt

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grammatica latina
§ 2 Aussprache, Betonung, Schreibweise
Hauptregel: Man spricht, wie man schreibt
Konsonanten:
c
immer k
circus kirkus
ch
k
pulcher pulker
t
immer t
natio nat-io
s
immer s
s-ceptrum, s-tare, s-patium
v
w
vivere wiwere
qu
kw
qui kwi
Vokale/Diphthonge
i
wie i, vor Vokalen wie j
ae
ä (klassisch ai)
Caesar käsar
oe
ö (klassisch oe)
poena pöna
eu
e-u (nicht oi)
neuter ne-uter
ie
i-e
hiems hi-ems
ii
i-i
legionarii legionari-i
Quantitäten
Es werden kurze und lange Silben unterschieden:
kurze Silben: Enden auf einen kurzen Vokal: fă - cĕ - rĕ
steht ein Vokal vor einem anderen Vokal, so wird er gekürzt (vocalis ante
vocalem corripitur). Also: hab´Œere, aber hábĕō
lange Silben:
a) naturlang: Silben, die einen Langvokal oder einen Diphthong enthalten: nā - tū -ra, caelum
b) positionslang: Ist die Silbe geschlossen (= endet mit einem Konsonanten), ist die Silbe
lang (= auf einen kurzen Vokal zwei oder mehr Konsonanten; qu gilt als ein Konsonant):
cās-tra, tēm-plum
Ausnahmeregel: Muta cum liquida
Positionslänge tritt nicht ein, wenn ein Verschlusslaut (muta) und ein Gleitlaut (liquida: l,
r) aufeinandertreffen:
volŭcres, tenĕbrae
grammatica latina
Betonung
Für die Betonung lateinischer Wörter ist die Quantität der zweitletzten Silbe entscheidend
(=Paenultima-Regel). Wenn die vorletzte Silbe eines Wortes lang ist, wird sie betont; ist sie
kurz, wird die drittletzte Silbe betont.
fémĭna
nāt´Œura (naturlang)
conc´Œursus (positionslang)
ímpĕtrat (muta cum liquida)
Angehängtes -que zieht den Akzent auf die zweitletzte Silbe, auch wenn diese kurz ist:
dóminus domin´√aque
Schreibweise
Lateinische Wörter werden in der Regel klein geschrieben. Gorss geschrieben werden nur
Eigennamen (Roma, Marcus) und von ihnen abgeleitete Wörter (Romanus) sowie Wörter am
Satzanfang.
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Kategorie
Seele and Geist
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