close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Es kam, wie es kommen musste Insolvenzstatistik - KSV

EinbettenHerunterladen
Es kam, wie es kommen musste
Insolvenzstatistik Unternehmen 2009
Wien, 11.01.2010
Niemanden wird es verwundern, dass die Unternehmenspleiten im Jahr 2009 in die Höhe
gegangen sind. Das hatten wir alle genauso erwartet. Tatsächlich hielt sich der Zuwachs
durchaus in Grenzen: Die Zahl der eröffneten Verfahren stieg um 14,4 % auf 3.741 Fälle –
die Zahl der mangels Masse abgewiesenen Konkurse um fast 4 % auf 3.161 Fälle.
Insgesamt gab es bei den Unternehmensinsolvenzen einen Anstieg von 9,3 % auf 6.902
Fälle. Damit bleibt das Insolvenzgeschehen 2009 hinter der Erwartung zurück, und der
bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2005 mit über 7.000 Insolvenzfällen wird damit nicht
übertroffen oder auch nur eingestellt.
Insolvenzen von Unternehmen machen betroffen, zu allererst die Eigentümer und Inhaber
der Unternehmen, dann aber die dort Beschäftigten und die Gläubiger. Die Bedeutung für die
Wirtschaft lässt sich anhand der betroffenen Dienstnehmer und der Verbindlichkeiten am
besten verdeutlichen. Im Jahr 2009 ist die Zahl der von Insolvenzen betroffenen
Dienstnehmer um über 32 % auf 28.100 angestiegen und die Schulden der insolventen
Unternehmen betrugen mit 4 Mrd. Euro sogar rund 33 % mehr als im Vorjahr. Auch diese
Schuldenhöhe ist kein Rekord – das Jahr 1995 (Konsum) hatte höhere Insolvenzpassiva
aufzuweisen.
Zusammengefasst: Es war ein schwieriges Jahr für die Wirtschaft, doch blieben die
Insolvenzen spürbar hinter der Erwartung (12 – 15 %) zurück. Österreichs Wirtschaft hat sich
als robuster erwiesen als wir das erwartet hatten.
Ein schönes Land – ein gutes Land
Österreich steht mit diesen Zahlen verhältnismäßig gut da, jedenfalls im internationalen
Vergleich. Schon zum Halbjahr war absehbar, dass es praktisch in allen Industrieländern zu
satten zweistelligen Zuwachsraten kommen würde. Österreich liegt mit einem noch knapp
„einstelligen“ Zuwachs am unteren Ende dieser Skala - und ist somit auch besser als der
europäische Schnitt von ca. 35 %.
Das hat zweifellos mit der guten inländischen Liquidität zu tun: Österreicher sind Nettosparer
– Österreicher haben Geld, und haben es im Jahr 2009 auch ausgegeben: für
Wärmedämmung, Hausrenovierung, für schon lang geplante Anschaffungen und auch für
das eine oder andere neue Auto.
KSV1870 Holding AG, 1120 Wien, Wagenseilgasse 7, www.ksv.at, ksv.kommunikation@ksv.at
Dabei zeigen aber die österreichischen Bundesländer zum Teil erhebliche Divergenzen in
der Entwicklung des Insolvenzgeschehens:
Bundesland
Wien
Niederösterreich
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
Vorarlberg
Tirol
Steiermark
Kärnten
Gesamt
Fälle 2009
Fälle 2008
Veränderung
2.180
1031
193
948
449
263
484
894
460
6.902
1.983
981
208
779
357
251
462
896
398
6.315
9,9%
5,1%
-7,2%
21,7%
25,8%
4,8%
4,8%
-0,2%
15,6%
9,3%
© KSV1870
Die starken Zuwächse kamen 2009 aus den westlichen Bundesländern Salzburg und
Oberösterreich. Die Steiermark dagegen hatte z. B. schon 2008 eine deutlich
überdurchschnittliche Zuwachsrate, sodass es 2009 zu einer nur schwachen Entwicklung auf
hohem Niveau kam. Die östlichen Bundesländer haben die Insolvenzwelle 2009 noch wenig
zu spüren bekommen – Wien liegt zwar im Mittelfeld, doch Niederösterreich deutlich darunter
und Burgenland vollends gegen den Trend mit etwas über minus 7 %.
Betrachtet man nun die eröffneten Insolvenzverfahren, so wird der regionale Unterschied
noch deutlicher.
Bundesland
Wien
Niederösterreich
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
Vorarlberg
Tirol
Steiermark
Kärnten
Gesamt
eröffnete Fälle
2009
eröffnete Fälle
2008
Veränderung
1.107
717
150
541
167
91
225
516
227
3.741
987
654
155
418
94
88
205
473
196
3.270
12,2%
9,6%
-3,2%
29,4%
77,7%
3,4%
9,8%
9,1%
15,8%
14,4%
© KSV1870
Das wirtschaftlich relevante Insolvenzgeschehen findet natürlich in den eröffneten Verfahren
seinen Niederschlag: Das sind die Firmen mit vielen Mitarbeitern, das sind die Firmen mit
Vermögen, das sind die Firmen, die auch saniert werden können oder zumindest in
abgespeckter Form weiterbestehen. Aus diesen Verfahren werden die Verbindlichkeiten
aufaddiert und hier ist das Gros der betroffenen Dienstnehmer beschäftigt.
-2-
Die Wirtschaftsstrukturen der österreichischen Bundesländer sind durchaus unterschiedlich:
dominieren z.B. in der Steiermark und in Tirol die Metallverarbeitung und der Maschinenbau,
so ist Wien als Industriestandort praktisch von der Bühne abgetreten. Wien ist
Verwaltungszentrum für Österreich wie für die Vereinten Nationen, aber natürlich auch für
eine Reihe von großen Konzernen, die aus Wien heraus ihre Zentral- und
Osteuropaaktivitäten lenken. Dass der größte Insolvenzfall des Jahres 2009 – die Marta
Unternehmensberatung – eine solche osteuropäische Holdinggesellschaft betrifft, darf als
Beweis für das Gesagte gelten. Salzburg wieder ist das Handels- und Importbundesland
Österreichs mit verhältnismäßig geringer eigener industrieller Fertigung. Und das Burgenland
hatte eine Reihe struktureller Defizite in den vergangenen Jahren auszustehen, sodass es
verhältnismäßig besser in die Krise gegangen ist, als manch anderes österreichisches
Bundesland.
Welche Branche hat es wie getroffen?
Die Analyse der betroffenen Branchen hatte schon im Jahr 2008 erkennen lassen, dass vor
allem die industrielle Fertigung, die Exportgüterindustrie und Transport hart getroffen
wurden. Dieser Trend hat sich 2009 deutlich verstärkt.
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genussmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlg.
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
eröffnete
eröffnete
Verfahren 2009 Verfahren 2008 Veränderung
663
662
0,2%
85
77
10,4%
225
130
73,1%
108
134
-19,4%
103
77
33,8%
41
26
57,7%
61
45
35,6%
419
393
6,6%
121
122
-0,8%
67
45
48,9%
29
23
26,1%
275
241
14,1%
57
37
54,1%
47
43
9,3%
95
96
-1,0%
21
8
162,5%
667
555
20,2%
67
60
11,7%
126
112
12,5%
464
384
20,8%
14,4%
3.741
3.270
Hinter der zahlenmäßig kleinen Branche Bergbau/Energie liegt die wichtige Branche
Maschinen/Metall mit einem Zuwachs an Verfahren von ca. 73 %, gefolgt von Glas/Keramik,
Chemie/Pharmazie und Papier/Druck. Deutlich unterdurchschnittlich hat sich das
Gastgewerbe entwickelt - vollends gegen den Trend die Bauwirtschaft und Lebens- und
Genussmittel. Die Österreicher haben 2009 gebaut und gegessen. Das hat diesen beiden
Branchen gut getan.
-3-
Die Ursachen der Insolvenzentwicklung – eine Standortbestimmung
"Wie war's in Köln am Rhein vordem
mit Heinzelmännchen so bequem"
A. Kopisch
Das Wachstum der vergangenen Jahre war in viel zu hohem Maß auf Kredit aufgebaut.
Ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit oder Werthaltigkeit der Investitionen wurden Immobilien
entwickelt und verkauft, wurden Autos gebaut und verkauft, wurden Großprojekte des
Tourismus entwickelt und noch lange nicht verkauft. Alles auf Kredit. Die Volkswirtschafter
und die Politiker sagen dazu, dass das Wachstum eben viel geringer ausgefallen wäre, wenn
es den Kredit nicht gegeben hätte. Das Wachstum war aber in wesentlichen Teilen künstlich
und überzogen. Die Korrektur war notwendig, hat aber noch gar nicht in vollem Umfang
stattgefunden.
Wie dereinst Köln mit seinen Heinzelmännchen hat die Weltwirtschaft mehr als eine Dekade
lang den Kredit als einen Motor der Wirtschaft und als Quelle aller Wachstumswunder
angesehen. Er ist es nicht. Kredit ist immer ein Geschäft mit der Zukunft und nur wenn das
Versprechen seiner Rückzahlung auch eingelöst werden kann, ist er gesund gewesen. Kann
dieses Versprechen nicht gehalten werden, dann entstehen Verluste die letztlich verteilt
werden müssen. Der Konkurs ist so ein Verlustverteilungsmechanismus. Und jede
überzogene Entwicklung, jede Fehlinvestition führt irgendwann zu diesen Verlusten.
Daher ist es an der Zeit umzudenken. Die vergangenen 10 - 15 Jahre haben bekanntlich vor
allem deshalb so gut funktioniert, weil bei jeder Wolke am Himmel der Konjunktur neues und
noch billigeres Geld in die Märkte gepumpt wurde, damit das Wachstum nur ja nicht
zusammenbreche, damit die Zuversicht in noch schnellere, höhere und bessere Gewinne
nicht getrübt werde.
Im vergangenen Jahr, im Angesicht des Zusammenbruchs von Lehman Brothers, haben die
Regierungen der OECD-Länder nun gemeinsam noch mehr und noch billigeres Geld der
Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Die Wirtschaftsentwicklung und Insolvenzentwicklung der
vergangene 12 Monate kann daher nur unter diesem Umstand bewertet werden. Es geht in
Wahrheit um eine sanfte Notlandung, sofern es so etwas überhaupt geben kann. Die
Heinzelmännchen dagegen gibt es nicht und das ewige Wachstum auf Kredit ebenso wenig.
Die Türme bleiben am Boden – die Bäume wachsen nicht in den Himmel.
Der Schutz des Kredits
"Denn werden kann nur
was schon immer war"
E. Kästner
Es ist eine verbürgte Wahrheit, dass der Mensch über ein verblüffend kurzes Gedächtnis
verfügt. Wir müssen daher heute alles wieder lernen, was noch unsere Eltern wussten.
Spätestens seit dem Jahr 1912, dem Jahr des Untergangs der Titanic, wissen wir, dass
menschliche Fehlleistung auch das größte und beste Schiff im Nu versenken kann.
Bankenpleiten am laufenden Band. In Österreich wollen wir uns so etwas nicht vorstellen –
die USA verzeichnen heuer bereits die 130. Bankenpleite. Kaufmännische Vorsicht bei der
Bilanzierung gehört gesetzlich vorgeschrieben. Die strengen Regeln des „alten HGB“
stammen aus der Zeit nach der Wirtschaftskrise 1873; wir selbst haben diese Regeln erst vor
kurzem abgeschafft. Wir werden sie wieder einführen müssen, um zu verhindern, dass
Hoffnung und Hype bilanziert werden können.
-4-
Auch Österreich wird sich damit abfinden müssen, dass es Marktgesetze gibt, die auch
respektiert werden müssen. Nicht der Markt hat unrecht, sondern am Ende immer jene, die
seine Gesetze ignorieren oder auszuhebeln versuchen.
Statt mit Eigenkapital ist unsere Wirtschaft viele Jahre mit Kredit ganz hervorragend
gewachsen. Die Anleger wollen Sicherheit, und daher haben sogenannte Garantieprodukte
Hochkonjunktur. Als unsinkbar galten bis vor kurzem große Banken und große
Versicherungen. Diese haben aber zuweilen aberwitzigen Spekulationen auf den Aktien- und
Immobilienmärkten durch Kapitalgarantien eine scheinbare Absicherung gegeben.
Risikoinvestitionen wurden so zu Kreditprodukten. Der Kredit aber hat versagt. Weil er in
dieser Konstellation versagen muss.
Jetzt gehen die Politiker einen Schritt weiter und verpfänden den Kredit des Staates dort, wo
die großen Finanzkonglomerate den eigenen Kredit verloren haben. Das ist eine gefährliche
Strategie, denn sie riskiert das Vertrauen der Bürger in den Staat und seine
Entscheidungsträger. Wie schützen wir diesen Kredit?
Den Kredit schützt, wer im Vorhinein genau prüft, wem er das Geld leiht und was damit
geschehen soll. Wenn der Kreditnehmer das Geld produktiv investiert, wird er mit größerer
Wahrscheinlichkeit zurückzahlen können, als jener, der mit dem geborgten Geld ein
Konsumgut anschafft. Risikoinvestitionen sollten auch nur mit Risikokapital finanziert
werden. Das ist Geld, das nicht zurückgezahlt werden muss. Beherzigt man diese Prinzipien,
wird der Kredit geschützt: indem er selektiv vergeben wird oder gar nicht.
Sobald der Kredit aber gegeben ist und in Not gerät, kann man ihn auch damit schützen,
dass der Kreditgeber frisches Geld nachreicht. Damit wird die Not für den Tag beseitigt aber
letztlich nur hinausgeschoben. Der Kredit ist dann zumeist nur scheinbar geschützt worden.
Jetzt ist ein noch größerer Kredit draußen, dessen Schutz noch schwieriger ausfallen wird.
Banken haben gelernt, dass Kredite manchmal besser gesperrt werden, auch wenn das den
Konkurs des Kreditnehmers nach sich zieht. Auch der Staat als Kreditgeber muss dies
beherzigen. Denn sonst droht der Staatsbankrott, der sich vor allem dadurch auszeichnet,
dass die Kreditgeber des Staates, und das sind zuallererst seine eigenen Bürger, ihm nicht
mehr vertrauen und ihr Geld anderswo anlegen.
Ausblick auf 2010
Die Insolvenzentwicklung in Österreich blieb mit 9,2 % hinter der Erwartung des Vorjahres
spürbar zurück. Österreich kann sich aber von der allgemeinen Entwicklung nicht
vollkommen abkoppeln. Wenn wir vor einem Jahr davon ausgingen, dass jene Branchen, die
es am raschesten und damit als erste getroffen hat, auch am schnellsten wieder „aus dem
Wald“ herauskommen werden, so ist heute zu konstatieren, dass die Kapazitätsanpassung
(Reduktion) vielfach noch nicht stattgefunden hat. So wurde bis dato weltweit keine einzige
Autofabrik geschlossen. Es sind aber genau solche Kapazitätsreduktionen erforderlich, bevor
die auf dem Markt verbleibenden Unternehmen wieder mit Gewinnen rechnen können. Je
länger diese Reduktion daher auf sich warten lässt, desto später und schleppender wird der
Aufschwung kommen. Mit diesem Aufschwung schon 2010 zu rechnen, erscheint daher als
verfrüht und zu optimistisch. Das Jahr 2010 wird z. B. die Nachwirkungen der Schrottprämie
spüren, die ja nur einen (möglicherweise teuer erkauften) Vorzieheffekt hatte. Die angepeilte
sanfte Landung muss noch stattfinden.
-5-
Daher ist für 2010 mit keinem Rückgang der Insolvenzen zu rechnen, sondern mit einem
weiteren Anstieg. Und der wird nicht schwächer ausfallen als 2009, sondern tendenziell
stärker. Der KSV1870 erwartet daher für 2010 einen weiteren Zuwachs der
Unternehmensinsolvenzen von 12 % gegenüber 2009. Von Entwarnung kann damit noch
keine Rede sein.
Für den Inhalt verantwortlich:
Dr. Hans-Georg Kantner, Leiter KSV1870 Insolvenz
Rückfragenhinweis:
Karin Stirner
Leiterin KSV1870 Unternehmenskommunikation
Telefon 050 1870-8226, e-Mail: stirner.karin@ksv.at, www.ksv.at
-6-
Unternehmensinsolvenzen 2009
2009
2008
Eröffnete Insolvenzen
3.741
3.270
+
14,4 %
Mangels Masse abgewiesene Konkursanträge
3.161
3.045
+
3,8 %
Gesamtinsolvenzen
6.902
6.315
+
9,3 %
4,0 Mrd.
3,0 Mrd.
+
33,3 %
Geschätzte Insolvenzverbindlichkeiten in EUR
Veränderung
Die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten dürfen nicht mit den tatsächlichen Verlusten aus Insolvenzen
gleichgesetzt werden. Zu berücksichtigen sind Quotenzahlungen im Rahmen von Ausgleichen und
Zwangsausgleichen, Ausschüttungen aus Verwertungen von Konkursmassen sowie Sonderrechte aufgrund von
Aus- und Absonderungsrechten.
Aussergerichtliche Verfahren
Betroffene Dienstnehmer
Betroffene Gläubiger
28
32
- 12,5 %
28.100
21.200
+ 32,5 %
107.800
83.300
+ 29,4 %
Großinsolvenzen 2009
Ab 7 Mio. derzeit bekannte Passiva in den Bundesländern
Wien
„MARTA“ Unternehmungsberatungs GmbH
FHS Beteiligungsverwaltungs GmbH
GLOBE INVEST AG (Finanzdienstleister)
A. Rohe Gruppe (A. Rohe’ Holding Ges.m.b.H. und A.
Rohe’ Ges.m.b.H. [Tankstellenbau])
Norbert Winkler Privatstiftung
ENVIRGY Environment Energy Engineering and
Construction GmbH (Ingenieurbüro)
LEITZ-AUSTRIA Vertriebs GmbH (Fotogroßhandel)
Holzhausen Gruppe (Holzhausen Druck & Medien
GmbH und Holzhausen Medienbetriebe und
Beteiligungen GmbH)
Advanced Technology Solution GmbH
(Elektronikgroßhandel)
Bano Gruppe (Bano GmbH und Bano GmbH & Co KG
[Herstellung von Pharmazeutika])
Privatstiftung „Venetia“ Erwachsenenbildung GmbH
KR Henrik Wojnar
Global Logistic Spedition GesmbH
energy Gruppe (energy trading HandelsgmbH, energy
biodiesel produktion GmbH, energy Biodiesel
engineering GmbH)
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
EUR
150,0 Mio.
43,0 Mio.
34,0 Mio.
Konkurse
Konkurs
EUR
EUR
33,9 Mio.
30,0 Mio.
Konkurs
EUR
AnschlussEUR
konkurs
27,8 Mio.
Konkurse
EUR
23,5 Mio.
Konkurs
Anschlusskonkurse
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
23,2 Mio.
EUR
EUR
EUR
EUR
22,8
22,3
20,0
20,0
Konkurse
EUR
19,3 Mio.
KSV1870 Holding AG, 1120 Wien, Wagenseilgasse 7, www.ksv.at, ksv.kommunikation@ksv.at
27,0 Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Wien
Akron Gruppe (Akron Management CEE GmbH und
Akron Management Holding GmbH
[Unternehmensberatung])
SMR Breitenfurterstraße 170 Projektentwicklung GmbH
ENERGEA Umwelttechnologie GmbH
(Lizenzverwertung)
NW Immobilienverwaltung GmbH
SKL Wienerstraße 39 Projektentwicklung GmbH
BAUER DRUCK GmbH
ALARIS AG (Unternehmensberatung)
AKA Technology GmbH (Herstellung von
Pharmazeutika)
S 4 Immobilienanlage GmbH
Hasler Bau GmbH
BANNERT AIR BEDARFSFLUGUNTERNEHMEN
GmbH
Bitumen Complete Solutions AG
(Beteiligungsgesellschaft)
CNC-Metallproduktion-Gesellschaft m.b.H.
Verlassenschaft Mag. Peter Willibald Gratschar
Reicher Bau GmbH Nachfolge KG (vorm. Graz)
A & A Liegenschaftsentwicklung GmbH
BLUST HANDELS G.M.B.H.(Goldhandel)
ELBA MARI BAUTRAEGER LTD. Zweigniederlassung
Wien (Manchester)
ComBase Central Eastern Europe Holding AG
HAMILTON Handels- und Beteiligungsges.m.b.H.
Hyundai Mobile Europe Generalvertretung GmbH
Niederösterreich
SkyEurope Holding AG, Schwechat-Flughafen
RIDO Baumaschinen GmbH, Oeynhausen
TECWINGS Korneuburg GmbH & Co KG (Herstellung
von elektronischen Anlagen), Korneuburg
O F F E – Vermietungs GmbH (Immobilienvermietung),
Stixneusiedl
Prof.Dr. Wolfgang Ettl (Versicherungsmathematiker),
Klosterneuburg
Eybl Development GmbH & Co KG
(Textilwirtschaft), Krems
BEKUM Maschinenfabrik Gesellschaft m.b.H.,
Traismauer
„IMIS“ BeteiligungsgmbH, Schwechat
MatMar Austria GmbH (Herstellung von
Nahrungsmitteln), Gallbrunn
Dipl.-Ing. Erich Sadilek (Architekt), Gmünd
Kornmüller GesmbH & Co. KG (Tischlerei), Weistrach
Konkurse
Konkurs
EUR
EUR
16,5 Mio.
15,6 Mio.
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
14,0
12,8
12,7
12,4
12,1
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Ausgleich
EUR
Konkurs
EUR
Anschluss- EUR
konkurs
11,7 Mio.
11,5 Mio.
11,0 Mio.
Konkurs
Anschlusskonkurs
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
10,9 Mio.
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
10,8
10,7
10,5
10,0
9,2
7,5
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Ausgleich
EUR
EUR
EUR
EUR
7,5
7,0
7,0
7,0
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
23,9 Mio.
14,7 Mio.
Konkurs
EUR
14,4 Mio.
Konkurs
EUR
AnschlussEUR
konkurs
11,6 Mio.
9,9 Mio.
Ausgleich
EUR
9,3 Mio.
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
9,2 Mio.
8,7 Mio.
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
EUR
8,1 Mio.
7,5 Mio.
7,5 Mio.
-8-
Burgenland
Dunst GmbH (Maschinenproduktion), Güssing
Autohaus Erich Horvath Ges.m.b.H., Eisenstadt
Oberösterreich
Interliner Gruppe („Interliner“ Transporte und Spedition
GmbH, Ried/Tr., Rumplmayr KG, Ried/Tr., Residenz
Häupl Hotelbetriebs GmbH, Seewalchen, Mag. Thomas
Rumplmayr, Ried/Tr., Dr. Rainer Rumplmayr,
Seewalchen, NanoPartner Technologie GmbH,
Ried/Tr).
Quelle Aktiengesellschaft (Versandhandel), Linz
HOLZINDUSTRIE THERESIA HÄUPL GMBH,
Vöcklamarkt
INOWATT – Elektro Technik GmbH
(Elektrogroßhandel), Steyr
Romberger GmbH (Fertighäuser), Gurten
Connect Gruppe (Connect S & R GmbH, Connect
Personalmanagement GmbH, Connect
Personalmanagement GmbH & Co KG), Neuzeug
INOWATT Stahl GmbH, Steyr
Kirchberger GmbH (KFZ-Handel), Rohrbach
TRIO Der Spiel- und Freizeitmarkt Ges.m.b.H., Traun
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
Konkurse EUR
Konkurs
EUR
AnschlussEUR
konkurs
11,7 Mio.
7,4 Mio.
122,1 Mio.
88,0 Mio.
79,0 Mio.
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
60,0 Mio.
18,0 Mio.
Konkurse
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
EUR
EUR
14,3
10,0
10,0
9,1
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Salzburg
non ferrum Metallpulver Ges.m.b.H. & Co. KG, St.
Georgen/Bürmoos
Penta Hotel Betriebsführungsges.m.b.H., Salzburg
KR Arnold Henhapl (Werbeagentur), Salzburg
Salzburger Leichmetallgießerei Ges.m.b.H., Bürmoos
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Vorarlberg
Delunamagma Gruppe (Delunamagma Industries
GmbH [Großhandel] und Delunamagma Immobilien
GmbH), Bludesch (prot. Sitz Salzburg)
Konkurse EUR
23,3 Mio.
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
14,6 Mio.
14,0 Mio.
Ausgleich EUR
Konkurs EUR
11,2 Mio.
9,2 Mio.
Tirol
Intermontana Transport AG, Radfeld
MHM Siebdruckmaschinen GmbH (Maschinenbau), Erl
AAA – Air Alps Aviation Alpenländisches
Flugunternehmen Ges.m.b.H., Innsbruck
PRODISMA GmbH (IT-Großhandel), Kufstein
Johann Rathgeber GmbH (Werkzeugproduktion),
Innsbruck
Bergbahn- und Skiliftgesellschaft St. Jakob i. D. GmbH,
St. Jakob in Defereggen
Frickh Wohnbau GmbH, Absam
EUR
EUR
EUR
EUR
100,0
19,0
9,8
8,7
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Konkurs
EUR
8,7 Mio.
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
7,5 Mio.
7,0 Mio.
-9-
Steiermark
Leitinger Gruppe (Holzindustrie Leitinger Ges.m.b.H.
und Leitinger Verwaltungs- und BeteiligungsGes.m.b.H.), Wies
Holzindustrie Preding Ges.m.b.H., Preding
iglass Vereinigte Glaswerke GmbH, St. Marein
Rochus Penz GmbH (Kranbau), Fohnsdorf
AUGUSTA Metalltechnik GmbH, Lannach
TECWINGS Fürstenfeld GmbH & Co KG (Herstellung
von elektronischen Bauteilen), Fürstenfeld
Techmo Entwicklungs- und Vertriebs GmbH
(Großhandel mit elektr. Bauteilen), Fohnsdorf
Hochdruckprodukte Maschinen- und Apparatebau
Ges.m.b.H., Mürzzuschlag
Jürgen Zeiringer (Installateur), Oberwölz
Balasso Furnierwerk Ges.m.b.H., Lebring
Dauser Industrieanlagen und Wassertechnik GmbH
(Handel mit Industrieanlagen), Graz
Apparatebau-Schweißtechnik Ges.m.b.H., Kapfenberg
Kärnten
H & S Trading Gesm.b.H. (IT-Großhandel), Villach
Vito Parkettproduktion GmbH, St. Veit/Glan
LIMA Handels GmbH & Co KG (Immobilienverwaltung),
Velden
BRUNNER EURO EXPRESS Speditionsges.m.b.H.,
Fürnitz
Autohaus Kaposi Betriebs-GmbH, Klagenfurt
Konkurse
Konkurs
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
71,4
49,1
21,8
13,2
10,0
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Mio.
Konkurs
EUR
9,9 Mio.
Konkurs
EUR
9,4 Mio.
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
EUR
9,3 Mio.
8,8 Mio.
8,0 Mio.
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
7,8 Mio.
7,4 Mio.
Konkurs
Konkurs
Konkurs
EUR
EUR
EUR
17,0 Mio.
16,0 Mio.
10,0 Mio.
Konkurs
EUR
8,0 Mio.
Konkurs
EUR
7,3 Mio.
Insolvenzdaten im Vergleich 2009
2007
2008
2009
32
42
39
2.991
3.228
3.702
Zwischensumme
Mangels Vermögens abgewiesene
Konkursanträge
3.023
3.270
3.741
3.272
3.045
3.161
Gesamtinsolvenzen
6.295
6.315
6.902
Gerichtliche Ausgleiche (bereinigte Zahl der
eröffneten Ausgleiche abzgl. Anschlußkonkurse)
Konkurse (einschließlich Anschlußkonkurse)
- 10 -
Insolvenzen nach Größenordnung der Verbindlichkeiten 2009
Fälle
95
267
3.379
3.741
Großinsolvenzen über 7 Mio. EUR
Großinsolvenzen von 2 Mio. EUR bis 7 Mio. EUR
Sonstige Insolvenzen bis 2 Mio. EUR
Geschätzte Passiva
in Mio. EUR
1.803
948
1.284
4.035
Eröffnete Inslovenzen und geschätzte Passiva nach Bundesländer 2009
Gerichtliche Ausgleiche (vermindert um die Zahl der Anschlußkonkurse) zzgl. Konkurse (inkl. Anschlußkonkurse)
Bundesland
Wien
Niederösterreich
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
Vorarlberg
Tirol
Steiermark
Kärnten
Gesamt
Fälle 2009
Fälle 2008
1.107
717
150
541
167
91
225
516
227
3.741
987
654
155
418
94
88
205
473
196
3.270
Passiva 2009
in Mio. EUR
1.245
490
106
802
254
78
226
583
251
4.035
Passiva 2008
in Mio. EUR
850
531
73
453
112
78
256
442
174
2.969
Eröffnete gerichtliche Ausgleiche 2009
(noch nicht bereinigt um die Anschlußkonkurse)
Bundesland
Fälle 2009
Fälle 2008
Wien
30
25
Niederösterreich
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
Vorarlberg
Tirol
Steiermark
Kärnten
Gesamt
21
2
7
0
15
0
5
2
2
8
5
3
1
6
7
4
78
65
- 11 -
Eröffnete Konkurse (inklusive Anschlußkonkurse) 2009
Bundesland
Fälle 2009
Fälle 2008
1.099
972
701
148
538
167
641
155
416
93
90
221
514
224
87
202
468
194
3.702
3.228
Wien
Niederösterreich
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
Vorarlberg
Tirol
Steiermark
Kärnten
Gesamt
Mangels Vermögens abgewiesene Konkursanträge 2009
Bundesland
Fälle 2009
Fälle 2008
1.073
996
314
43
407
282
327
53
361
263
172
259
378
233
163
257
423
202
3.161
3.045
Wien
Niederösterreich
Burgenland
Oberösterreich
Salzburg
Vorarlberg
Tirol
Steiermark
Kärnten
Gesamt
Mangels Vermögens abgewiesene Konkursanträge
nach Unternehmensformen 2009
Einzelunternehmen
Offene Gesellschaft
Kommanditgesellschaft
GesmbH
Aktiengesellschaft
Privatstiftung
Verein
Ausland
Sonstige (Verlasseschaften, Private, Gesellschafter, Landwirte etc.)
Gesamt
Fälle 2009
Fälle 2008
1.758
26
248
442
3
1
22
41
620
3.161
1.655
14
246
433
3
2
25
22
645
3.045
- 12 -
Von mangels Vermögens abgewiesene Konkursanträge entfielen auf
Fälle 2009
Fälle 2008
Gewerbetreibende
(davon Gastgewerbe)
Handel
Private
2.949
(526)
200
12
2.824
(552)
213
8
Gesamt
3.161
3.045
Mangels Vermögens abgewiesene Konkursanträge nach Branchen
Gesamtösterreich 2009
Gesamtösterreich
Fälle 2009
Fälle 2008
434
49
62
86
35
5
35
526
75
21
13
298
26
29
78
2
572
57
192
566
3.161
398
44
64
83
35
15
26
552
87
23
16
248
26
13
75
3
511
57
238
531
3.045
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbezogene Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Konkursaufhebungen 2009
Nach
§ 139 KO
§ 166 KO
§ 157 KO
§ 167 KO
§ 79 KO
Gesamt
2009
Aufhebung nach Verteilung des
Massevermögens
Aufhebung mangels Deckung der Kosten
Aufhebung nach Abschluss eines
Zwangsausgleichs
Aufhebung mit Zustimmung aller Gläubiger
Aufhebung über Rekurs
2008
1.247
806
39 % 1.221
25 %
790
40 %
25 %
1.065
39
20
3.177
34 % 1.047
1%
44
1%
14
100 % 3.116
34 %
1%
0%
100%
- 13 -
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Gesamtösterreich 2009
Gesamtösterreich
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Industrie
Handel
0
1
15
2
1
0
0
0
1
0
0
0
4
0
0
1
1
0
0
3
29
Gewerbe
18
29
36
40
12
15
22
2
33
5
9
4
14
21
19
6
20
5
0
90
400
645
55
174
66
90
26
39
417
87
62
20
271
39
26
76
14
646
62
0
371
3186
Unselbständige
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
126
0
126
Gesamt
Fälle 2009
Passiva in
Mio. EUR
663
85
225
108
103
41
61
419
121
67
29
275
57
47
95
21
667
67
126
464
3741
428,2
75,1
497,7
89,0
306,1
40,8
103,5
185,3
138,2
93,2
5,3
313,8
95,4
39,5
73,6
33,0
952,9
34,8
144,9
385,2
4035,4
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Wien 2009
Wien
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Industrie
Handel
0
0
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2
3
9
10
9
19
3
4
9
1
6
2
8
2
9
5
6
2
6
0
0
39
149
Gewerbe
222
11
21
8
10
4
11
84
11
24
6
76
13
6
38
3
246
8
0
116
918
Unselbständige
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
37
0
37
Gesamt
Fälle 2009
Passiva in
Mio. EUR
231
21
31
27
13
8
20
85
17
26
14
78
22
11
44
5
252
8
37
157
1107
- 14 -
120,0
18,5
70,8
32,6
7,0
5,1
63,1
27,8
11,5
50,1
1,7
69,9
37,7
5,6
19,2
18,4
576,1
3,4
23,6
83,3
1245,4
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Niederösterreich 2009
Niederösterreich
Industrie
Handel
0
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Gewerbe
0
2
4
0
0
0
1
0
1
0
0
0
0
0
1
1
0
0
0
3
13
103
18
43
16
31
9
17
102
25
13
5
52
10
11
19
7
108
17
0
81
687
Unselbständige
Gesamt
Fälle 2009
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
16
0
16
Passiva in
Mio. EUR
103
21
47
16
31
9
18
102
26
13
5
52
10
11
20
8
108
17
16
84
717
47,8
11,8
68,1
17,4
21,5
22,8
15,4
34,3
19,9
15,9
0,2
18,6
23,5
4,3
7,1
5,8
112,4
11,5
4,5
27,3
490,1
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Burgenland 2009
Burgenland
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Industrie
Handel
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Gewerbe
0
0
0
1
0
0
0
0
1
0
0
0
0
0
1
0
0
0
0
2
5
35
3
8
10
6
2
0
20
7
1
1
8
1
0
4
0
11
5
0
14
136
Unselbständige
Gesamt
Fälle 2009
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
9
0
9
Passiva in
Mio. EUR
35
3
8
11
6
2
0
20
8
1
1
8
1
0
5
0
11
5
9
16
150
- 15 -
26,0
0,5
14,3
6,7
10,3
0,9
0,0
5,5
20,7
0,2
0,3
6,7
0,1
0,0
2,0
0,0
3,8
1,8
2,7
3,1
105,6
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Oberösterreich 2009
Oberösterreich
Industrie
Handel
0
0
1
0
1
0
0
0
1
0
0
0
1
0
0
1
0
0
0
0
5
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Gewerbe
2
7
14
5
2
5
2
0
11
2
0
1
3
4
4
1
3
0
0
21
87
85
4
35
9
11
3
5
53
10
8
2
48
4
1
5
0
88
6
0
51
428
Unselbständige
Gesamt
Fälle 2009
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
21
0
21
Passiva in
Mio. EUR
87
11
50
14
14
8
7
53
22
10
2
49
8
5
9
2
91
6
21
72
541
47,5
8,4
69,0
11,7
99,7
4,4
5,4
24,2
30,6
13,4
1,4
102,8
7,8
14,0
10,9
2,4
83,4
1,4
95,0
169,0
802,4
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Salzburg 2009
Salzburg
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Industrie
0
0
8
2
0
0
0
0
0
0
0
0
1
0
0
0
1
0
0
0
12
Handel
0
1
2
5
2
1
1
0
1
0
0
0
1
3
0
0
2
0
0
8
27
Gewerbe
22
0
4
0
2
0
0
19
2
2
0
18
0
0
4
0
31
2
0
17
123
Unselbständige
Gesamt
Fälle 2009
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
5
0
5
Passiva in
Mio. EUR
22
1
14
7
4
1
1
19
3
2
0
18
2
3
4
0
34
2
5
25
167
- 16 -
19,6
0,4
124,5
3,3
3,9
0,3
0,4
29,2
6,5
0,9
0,0
16,7
1,4
1,8
0,7
0,0
29,2
2,0
1,0
11,8
253,6
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Vorarlberg 2009
Vorarlberg
Industrie
Handel
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Gewerbe
1
3
2
2
0
1
1
0
1
0
0
0
0
1
0
0
2
0
0
4
18
Unselbständige
7
7
2
3
2
3
0
14
2
2
1
7
1
0
0
0
15
0
0
5
71
Gesamt
Fälle 2009
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2
0
2
Passiva in
Mio. EUR
8
10
4
5
2
4
1
14
3
2
1
7
1
1
0
0
17
0
2
9
91
8,1
9,5
2,1
2,4
2,6
3,6
1,5
2,9
0,8
0,3
0,2
6,0
0,5
0,7
0,0
0,0
21,8
0,0
0,0
15,2
78,2
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Tirol 2009
Tirol
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Industrie
Handel
0
1
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
3
2
4
2
1
1
1
2
0
0
0
1
0
0
4
4
0
5
0
0
6
33
Gewerbe
37
0
8
3
3
1
3
46
2
4
1
16
5
2
2
0
26
2
0
18
179
Unselbständige
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
10
0
10
Gesamt
Fälle 2009
Passiva in
Mio. EUR
39
5
11
4
4
2
5
46
2
4
2
16
5
6
6
0
31
2
10
25
225
- 17 -
27,2
11,3
32,5
1,9
4,4
0,3
3,2
28,6
0,2
4,8
0,2
40,0
10,5
5,2
11,3
0,0
20,4
1,9
9,2
12,6
225,7
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Steiermark 2009
Steiermark
Industrie
Handel
0
0
3
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2
0
0
0
0
0
0
0
5
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Gewerbe
1
1
1
3
1
2
2
0
8
1
0
0
0
0
0
0
1
2
0
0
23
89
11
36
14
18
3
2
59
23
4
4
33
5
4
4
4
90
19
0
49
471
Unselbständige
Gesamt
Fälle 2009
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
17
0
17
Passiva in
Mio. EUR
90
12
40
17
19
5
4
59
31
5
4
33
7
4
4
4
91
21
17
49
516
80,7
13,2
93,9
7,2
130,0
2,5
12,8
24,3
33,0
1,7
1,3
32,4
8,2
5,6
3,1
1,3
72,4
8,1
7,9
43,7
583,3
Eröffnete Insolvenzen nach Branchen Kärnten 2009
Kärnten
Bauwirtschaft
Textilwirtschaft/Leder
Maschinen und Metall
Lebens- und Genußmittel
Holz/Möbel
Glas/Keramik
Elektro/Elektronik
Gastgewerbe
Transportmittel/Kraftfahrzeuge
Papier/Druck/Verlagswesen
Uhren/Schmuck/Foto/Optik
Verkehr/Nachrichtenübermittlung
Chemie/Pharmazie/Kunststoffe
Freizeitwirtschaft
Elektronische Datenverarbeitung
Bergbau/Energie
Unternehmensbez. Dienstleistungen
Land/Forstwirtschaft/Tiere
Privat
sonstige Bereiche
Gesamt
Industrie
Handel
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
3
1
2
4
3
1
4
1
4
0
0
1
1
4
3
2
1
3
0
7
45
Gewerbe
45
1
17
3
7
1
1
20
5
4
0
13
0
2
0
0
31
3
0
20
173
Unselbständige
Gesamt
Fälle 2009
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
9
0
9
Passiva in
Mio. EUR
48
2
19
7
10
2
5
21
9
4
0
14
1
6
3
2
32
6
9
27
227
- 18 -
51,3
1,5
22,5
5,8
26,7
0,9
1,7
8,5
15,0
5,9
0,0
20,7
5,7
2,3
19,3
5,1
33,4
4,7
1,0
19,2
251,2
Gründungsjahr der insolventen Unternehmen 2009
2
2
2
4
9
9
13
24
35
100
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
vor 1939 gegründet
von 1939 bis 1959
von 1960 bis 1969
von 1970 bis 1979
von 1980 bis 1989
von 1990 bis 1994
von 1995 bis 1999
von 2000 bis 2004
von 2005 bis 2009
Gesamt
Aufteilung der eröffneten Insolvenzen nach Unternehmensformen 2009
Einzelunternehmen
Offene Gesellschaft
Kommanditgesellschaft
GesmbH
Aktiengesellschaft
Privatstiftung
Vereine
Ausland
Sonstige (Verlasseschaften, Private, Gesellschafter, Landwirte etc.)
Gesamt
Fälle 2009
Fälle 2008
1.371
32
271
1.690
17
3
27
35
295
3.741
1.279
35
268
1.378
18
2
26
24
240
3.270
Wien, 11.01.2010
Insolvenzstatistik für Unternehmen sowie Private
Die Insolvenzstatistik liefert Informationen über alle Insolvenzverfahren Österreichs (eröffnete Insolvenzen sowie mangels Masse abgewiesene Konkursanträge) nach
Höhe der Forderungen, aufgeteilt nach Bundesländern, nach Branchen und nach Rechtsformen. Grundlage der Analyse sind einerseits die übermittelten Daten der
zuständigen Landesgerichte sowie Bezirksgerichte und andererseits Informationen aus der KSV-Wirtschaftsdatenbank.
Der KSV erstellt diese Auswertungen regelmäßig zum ersten Quartal, zum ersten Halbjahr, für das erste bis dritte Quartal sowie eine Jahresauswertung. Zusätzlich gibt
ein ausführlicher Insolvenzkommentar einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation Österreichs. Der Vergleich der Insolvenzdaten bildet den aktuellen Stand
der Konjunktur ab.
Der Auswertung der KSV-Insolvenzstatistik liegt ein standardisiertes Verfahren zugrunde, welches regelmäßig die gleiche Art der Analyse liefert und daher die
Insolvenzzahlen seit Jahren konsistent abbildet.
Durch die Vergleichbarkeit der KSV-Statistiken ergeben sich Interpretationsspielräume, die ein realistisches Bild der zugrundeliegenden Analyse im gesamtökonomischen
Kontext widerspiegeln. Eventuell auftretende Abweichungen – bei abgewiesenen Konkursanträgen, eröffneten Verfahren – erklären sich daraus, dass je nach
Verfahrensart die Insolvenz einer Firma nur ein Mal pro Jahr gezählt wird. Auch Änderungen der Gerichtszuständigkeit während des Insolvenzverlaufes können leichte
Verschiebungen möglich machen.
Rückfragenhinweis:
Karin Stirner
Leiterin KSV Unternehmenskommunikation
Telefon: 050 1870-8226, e-Mail: stirner.karin@ksv.at
- 19 -
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
44
Dateigröße
241 KB
Tags
1/--Seiten
melden