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Die Schwester Teil 1 - 3, wie alles begann! (Copyright by Georg

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Die Schwester Teil 1 - 3, wie alles begann! (Copyright by Georg Genders)
Eigentlich, wenn ich ehrlich bin, weiß ich heute nicht einmal so ganz genau, wie damals alles
Begann. Es muß wohl einfach mit der beginnenden Pubertät zusammengehangen haben.
Jedenfalls kam ich mit 12 Jahren so langsam in das Alter, wo der weibliche Körper doch ein
bißchen mehr zu sein schien, als nur die Grundlage für ein paar schmutzige Witze. Klar, unter uns
Jungen, in der Clique fühlten wir uns erst dann als richtige "Männer" wenn unsere Sprüche so
richtig pervers wurden. Dabei waren wir doch noch alle grün hinter den Ohren. Wenn uns damals
eine erfahrene Frau gehört hätte, und aus unseren Sprüchen ein Angebot abgeleitet hätte, wir
wären wahrscheinlich vor Schamesröte in den Boden gesunken. Was wußten wir denn schon. Wir
plapperten doch nur das nach, was wir von anderen irgendwo gehört hatten. Doch irgendwie
stellten sich bei mir auch die ersten Gefühle ein. Wenn ich den Gesprächen meiner Kumpels
lauschte, dann stellte ich mir manches mal wirklich vor, die Dinge die sie in ihren obszönen Witzen
und Sprüchen beschrieben, mit einem Mädchen zu tun. Dabei wurde mir immer ganz warm um die
Lenden, ich bekam einen Steifen und hörte das Blut förmlich in meinen Schläfen pochen.
Nun damals lebten wir, meine Eltern und wir Kinder noch in einem kleinen Dorf in Hessen. Ich
hatte zwei jüngere Schwestern, beide waren Adoptiert, denn nach meiner Geburt konnte meine
Mutter keine Kinder mehr bekommen, und so hatten meine Eltern einfach zwei Kinder adoptiert.
Katrin, die ältere der beiden war auf den Tag genau 1/2 Jahr jünger als ich, Rosa, die jüngste war
1,5 Jahre jünger. Rosa war ein richtig verzogenes kleines Nesthäckchen, aber dazu erzähle ich ein
anderes mal mehr. Aber mit Katrin verstand ich mich sehr gut. Sie war sozusagen meine
Lieblingsschwester. Wir unternahmen viel gemeinsam, gingen in die selbe Klasse und hatten den
gleichen Freundeskreis. So war es auch in diesem Sommer, wie immer unternahmen wir alles
mögliche gemeinsam. So fuhren wir an einem heißen Sommertag gemeinsam in den Wald. Wir
spielten gerne im Wald. Hier gab es viel zu entdecken, es war angenehm kühl und als Kinder vom
Lande liebten wir das Abenteuerspiel in der Natur. Wir fuhren mit unseren Fahrrädern über ein
paar Trampelpfade durch den dichten Wald zu einer kleinen Lichtung an deren Rand wir gerne
spielten. Dort stand ein alter morscher Hochsitz, der wohl schon seit Jahren nicht mehr benutzt
wurde, denn unter dem Gewicht eines Erwachsenen wäre er sicherlich zusammengebrochen. Wir
hatten diesen Hochsitz in unserer Kindlichen Abenteuerlust zu unserer "Burg" erkoren, und das
obere des Hochsitzes im Laufe der Zeit wie eine Baumbude immer weiter ausgebaut und
hergerichtet. Auf der Lichtung angekommen versteckten wir unsere Fahrräder im hohen Farn und
erklommen unsere "Burg". Doch was mußten wir sehen als wir oben auf dem Hochsitz ankamen?
Irgendjemand hatte unser kleines Versteck wohl ausfindig gemacht und sich einen Spaß daraus
gemacht alles zu zerstören, was wir so mühevoll wieder hergerichtet hatten. Die aus Ästen
gebastelten Stühle und der kleine Tisch waren zerstört, unsere "Regale" in denen wir ein paar
Vorräte angesammelt hatten, die wir zum Teil aus Mutters Vorratskeller geklaut hatten, waren
zertreten, die Vorräte, die aus einigen Dosen Obst bestanden waren alles samt geöffnet und
verzehrt worden. Wir waren total wütend über so viel Zerstörungswut. Katrin war den Tränen nahe;
"Wer tut denn so etwas?" fragte sie. Ich zuckte mit den Achseln und meinte nur, es wären wohl ein
paar der großen Jungs gewesen, die als Clique gerne unser Dorf unsicher machten. "Ob die wohl
auch unser Geheimversteck entdeckt haben?" fragte Katrin und kletterte sogleich auf das Dach
des Hochstandes. Oberhalb des Hochstandes der an eine alte Eiche angelehnt gebaut worden
war befand sich in einem Hohlen Ast unser Geheimversteck. Hier hatten wir, wie viele Kinder es
tun, Dinge deponiert, die wir für ganz besonders toll oder Geheimnisvoll hielten, die aber im
Grunde genommen wertloser Tand waren.
Nach kurzer Zeit kam Katrin mit hoch rotem Kopf zurück.
"Was ist los", fragte ich sie, "haben die das Versteck auch geplündert?"
"Nein", erwiderte Katrin, "Goldsteine lagen noch unten im Astloch, aber sieh mal was ich noch
gefunden habe!"
Mit den Goldsteinen meinte Katrin ein paar kleine Stücke Pyrit, die wir an einem nahen Bachlauf
gefunden hatten, und die wir ganz stolz unser Gold nannten, obwohl uns mein Vater schon
darüber aufgeklärt hatte, das dies kein Gold, und somit vollkommen wertlos sei. Für uns Kinder
war es dennoch unser Gold.
Katrin hielt mir einen Stapel zerfledderter Hefte hin, und ich konnte nicht sofort erkennen, um was
es sich dabei handelte. "Schau doch mal!" sagte sie erneut, " was ich gefunden habe!"
Sie setzte sich zu mir auf den Boden des Hochsitzes und reichte mir einige der Hefte. Nun
erkannte ich, um was es sich dabei handelte. Es war ein ganzer Stapel Pornohefte! Ich hob
erstaunt die Augenbrauen und brachte nur eine erstauntes "Uii" über die Lippen, starrte ein
Weilchen auf die Hefte in Katrins Arm und sagte dann: "zeig mal!" Katrin grinste mich an und
fragte: "Hast du dir sowas schon mal angesehen?" Ihr Jungens redet doch dauernd über sowas!"
"Hmmm, nee," erwiderte ich, "wir klopfen doch nur Sprüche, gesehen hab ich sowas noch nicht, du
etwa?"
" Ja, aber nicht in so Heften" antwortete Katrin mir. Mir viel der Unterkiefer herunter und ich muß
wohl ziemlich blöd dreingeschaut haben, denn meine kleine Schwester lachte lauthals. "Natürlich
nicht in solchen Heften!" Schob sie schnell ein.
"Ja aber wo denn dann?" Ich verstand nun gar nichts mehr. "Bei Papa und Mama, die habe ich
mal erwischt, als ich von der Schule eher nach Hause kam. Da saß Mama auf dem Küchentisch
und Papa hat da an ihr rumgemacht. Ich habe sie durch das Küchenfenster beobachtet, und die
haben mich nicht bemerkt!"
Ich merkte wie ich einen dicken Kloß im Hals bekam und meine Stimme klang etwas wackelig, als
ich sie fragte: "Und wie fandest Du das?" Katrin wurde etwa verlegen und tappte nervs von einem
Bein auf das andere. "Aufregend!" stammelte sie mir entgegen.
Ich bemerkte wie sich bei mir in der Hose nun tatsächlich etwas tat. Genau das worüber wir
Jungens immer nur gesprochen hatten. Ich bekam einen Steifen. Das Blut kochte in meinen Adern
und pochte an meine Schläfen. Dabei starrte ich die ganze Zeit meine Schwester an, die das noch
nervöser machte. 'Ob sie das wohl auch so anmacht', schoß es mir durch den Kopf, oder weshalb
hampelt sie so nervös herum? "Sollen wir uns die Hefte mal ansehen?" fragte Katrin, und riß mich
damit aus meiner Gedankenwelt.
Ich war schon ziemlich erregt alleine durch die Gedanken die mir durch den Kopf schossen. aber
warum nicht. Damit würde ich den anderen Jungen meiner Clique einiges voraus haben, denn die
hatten sowas bestimmt noch nicht gesehen.
"Na klar, las mal sehen." antwortete ich und setzte mich auf den Boden des Hochsitzes. Katrin
setzte sich neben mich und gemeinsam schlugen wir das erste Heft auf. Überall waren Bilder von
Pimmeln und Fotzen, Frauen die sich in allen Stellungen von teilweise mehreren Männern ficken
ließen. Ich war ziemlich erregt und auch Katrin erging es nicht besser. Da wir Schulter an Schulter
saßen um beide gleichzeitig in das Heft schauen zu können merkte ich wie sie vor Erregung
zitterte, denn kalt konnte ihr bei diesen Temperaturen wahrlich nicht sein. Beim umblättern der
Seiten zitterte Ihre Hand so stark, daß sie mehrere Anläufe brauchte, bis sie die Seite
umgeschlagen hatte.
Gerade als wir die zweite Seite betrachtet hatten und uns die nächste Seite vornehmen wollten,
hörten wir aus dem Wald plötzlich ein lautes Lachen. Wir beide erschraken heftig.
"Da kommt einer!" stammelte Katrin mit belegter Stimme, die nun deutlich Ihre Erregung verriet.
Wir lauschten noch einen Moment und hörten in der Ferne Stimmen.
"Da kommen wirklich welche, scheinbar direkt hierhin." Ich nahm mein Fernglas, daß ich im Wald
immer dabei hatte, und suchte die Gegend ab, aus der ich die Stimmen vermutet hatte. Durch den
Wald kamen wirklich zwei Personen, aber sie waren noch zu weit weg, um sie durch die Bäume
erkennen zu können.
"Und wenn das nun die sind, die hier alles kaputt gemacht haben?" fragte Katrin ängstlich. "Komm
laß uns verschwinden!" "Ja, ist wohl besser" antwortete ich und drehte mich um, um den
Hochstand herunterzuklettern. Dabei viel mein Blick auf die Pornohefte, die noch immer verstreut
am Boden des Hochsitzes lagen. "Oh, Shit, die Hefte! Die merken doch sofort das wir hier waren",
viel es mir ein.
"Ja stimmt, ich bringe sie zurück" , antwortete Katrin, sammelte schnell die Hefte ein und ehe ich
etwas erwidern konnte hangelte sie sich schon auf das Dach des Hochsitzes. Ich stand bereits auf
der Leiter und konnte von dort unter Katrins Sommerkleid gucken. Ich tat es wohl einfach aus
Neugier und meine Erregung war wohl noch immer nicht ganz verschwunden. Ich konnte die Beine
heraufblicken und konnte bis zu ihrem Badeanzug blicken, den sie unter ihrem Kleid trug. Aber
bevor ich weiter irgendwelchen Gedanken nachhängen konnte, war Katrin auch schon wieder
zurück und ein erneutes schallendes Lachen, das jetzt schon deutlich näher war ermahnte uns
schnell zu verduften denn schließlich wußten wir ja noch nicht genau wer da eigentlich durch den
Wald spazierte. Als ich von der Leiter sprang und um die Wegbiegung schielte konnte ich einen
der großen Jungen aus der 11-ten Klasse erkennen. Schnell duckte ich mich wieder hinter das
hohe Gras der Lichtung.
"Mensch die kommen direkt hier her", flüsterte ich Katrin zu. "Wieviele sind es denn?" fragte sie.
"Weiß nicht genau, habe nur einen gesehen, die anderen waren noch verdeckt vom Gras"
antwortete ich.
"Mit den Fahrrädern können wir nicht abhauen" , meinte Katrin, " dann sehen die uns, und
außerdem müßten wir ja an denen vorbei! Ich habe eine Idee!" flüsterte sie mir leise zu und zog
mich sogleich hinter sich her mitten durch das meterhohe vertrocknete Gras mitten auf die
Lichtung zu. Mitten auf der Lichtung war eine Futterstelle mit einer niedrigen Krippe unter der wir
uns versteckten. "Hier sehen die uns nicht", raunte mir Katrin ins Ohr und lächelte mich
verschmitzt an. "Was ist so komisch ?” fragte ich sie, als ich ihr Lächeln bemerkte.
"Überraschung!!" sagte sie, wie ich fand recht laut, denn ich hatte immer noch Angst entdeckt zu
werden, und zauberte dabei eines der Pornohefte hervor.
"Wo..?" schreckte ich zusammen.
"Psst, nicht so laut!" flüsterte Katrin, "wenn eines fehlt, das merken die doch gar nicht!"
"Laß mal sehen, zeig mal!" forderte ich meine Schwester auf, mich auch einen Blick in das Heft
werfen zu lassen, doch die Stimmen vom Hochsitz unterbrachen uns. Ich zückte mein Fernglas
und schaute zum Hochstand hinüber. Der Typ aus der 11ten Klasse war zusammen mit einem
Mädchen das ich nicht kannte auf den Hochstand geklettert. "Die sind auch nur zu zweit"
unterrichtete ich meine Schwester. "Ja, das sehe ich auch ohne Fernglas," erwiderte sie aber was
machen die da?" "Die knutschen!"
"Laß mich auch mal gucken" bat mich meine Schwester. Nun ging aber der Typ langsam richtig
zur Sache und ich wollte nur ungern das Fernglas hergeben. Also klappte ich es ganz auseinander
und schaute mit meinem rechten Auge durch die linke Seite des Fernglases und hielt es dabei so,
daß Katrin mit dem linken Auge durch die rechte Seite sehen konnte. Sie kroch ganz dicht an
heran, und gemeinsam beobachteten wir das Pärchen auf dem Hochsitz. Die gingen ganz schön
zur Sache, rissen sich förmlich die Kleider vom Leib. Der Typ knetete dabei die Titten seiner
Partnerin.
"Ich glaub die machen es gleich," flüsterte Katrin ganz leise. "Hmmm", erwiderte ich nur, denn
mich machte dieser Anblick schon richtig an.
Die beiden Turteltäubchen hatten uns also nicht entdeckt und auch unsere Fahrräder in ihrem
Versteck nicht gesehen und fühlen sich unbeobachtet. Wir genossen unseren Ausblick und rückten
noch ein bißchen enger zusammen um gemeinsam besser durch das Fernglas blicken zu können.
Die beiden auf dem Hochsitz wurden immer wilder. Soweit wir das erkennen konnten, denn der
untere Teil des Hochsitzes war von unserer Position aus durch einige Bretter verdeckt, waren die
beiden nun vollkommen nackt. Immer hektischer wurden die Bewegungen der beiden auf dem
Hochsitz. Plötzlich stellte sich das Mädchen breitbeinig auf die Sitzbank auf dem Hochsitz schaute
dabei in unsere Richtung. Der Typ der nun mit dem Rücken zu uns stand machte sich an ihrer
Muschi zu schaffen. 'Wenn das Mädchen uns nun entdecken würde', schoß es mir durch den Kopf.
Aber die beiden waren viel zu sehr mit sich beschäftigt um auf Ihre Umgebung noch großartig zu
achten. "Was machen die da eigentlich?" fragte ich Katrin. "Er leckt ihre Scheide" antwortete
meine Schwester, das habe ich bei Papa und Mama auch schon gesehen!"
Das Stöhnen des Mädchens war bis zu uns herüber zu hören. Nach einer Weile tauschten sie die
Positionen.
"Jetzt leckt sie seinen Pimmel!" kommentierte meine Schwester flüsterleise.
"Du hast bei Papa und Mama aber genau hingesehen" erwiderte ich, und ich spürte wie meine
Schwester lächelte, denn noch immer starrten wir beide gemeinsam Wange an Wange durch das
Fernglas. Plötzlich sprang der Typ von der Sitzfläche drehte seine Freundin so das sie ihm den
Rücken zuwandte und drang in sie ein. Sie stöhnte dabei wollüstig auf.
"Mensch Georg", stammelte meine Schwester, "der fickt sie!" "Hmm" erwiderte ich nur, denn ich
war durch diesen Anblick so erregt, daß ich nicht nur eine Latte, sondern ein richtiges Brett in
meinen Shorts hatte, und darauf war nicht gut zu liegen. Die beiden auf dem Hochsitz bewegten
sich immer heftiger und der wackelige, morsche Hochsitz wackelte bedrohlich. Nachdem sie eine
Weile so gefickt hatten, und die Bewegungen immer heftiger wurden, unterbrachen sie ihr Treiben,
das Mädchen kniete sich vor den Typen, und sie war noch nicht ganz unten, da spritzte er ihr
seinen Saft ins Gesicht.
Von Katrin hörte ich nur einen leisen Seufzer, und ich schaute kurz zu ihr herüber. Sie hatte ihre
Hand unter ihren Bauch zwischen ihre Beine geschoben und masturbierte. Meine kleine 11jährige
Schwester befummelte sich. Das war zu viel für mich, ich merkte wie sich in meiner Hose eine
warme Flüssigkeit ausbreitete. Auch Katrin die natürlich bemerkt hatte, das ich nicht mehr durchs
Fernglas schaute lief knallrot an. Da mir die Angelegenheit selber etwas peinlich war, obwohl
meine Schwester den Fleck ja nicht sehen konnte, denn ich lag ja drauf, schaute ich schnell wieder
durchs Fernglas.
"Der fickt sie ja in den Arsch", hauchte ich nur noch heraus, denn sofort hatte ich wieder eine Latte.
Ich merkte nur wie Katrin nickte.
Vom Hochsitz kamen spitze Schreie herüber, die beiden dort hatten wirklich Spaß. Das Treiben
dort ging noch eine Weile weiter, und ich wurd immer geiler. Nach dem Arschfick hatten die beiden
dort drüben wohl genug, denn plötzlich hatten sie es sehr eilig, zogen sich wieder an und waren so
schnell verschwunden wie sie hergekommen waren. Ich war noch immer ganz geil und traute mich
wegen des Flecks in meiner Hose garnicht aufzustehen. So starrten wir beide noch immer durch
das Fernglas auf den längst leeren Hochsitz. "Duuu....", sagte meine Schwester etwas fragend.....
Duuu....", sagte meine Schwester etwas fragend..... "fandest Du das auch so aufregend?"
Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und verdrängte die peinlichen Gedanken, die mir durch
den Kopf gingen.
"Ja", sagte ich, "sehr aufregend!" Dabei drehte ich mich um, so das der nasse Fleck auf meiner
Hose deutlich zu erkennen war.
Katrin schaute lächelnd auf meine Shorts. "Du hast ja deinen Samen in deine Hose gespritzt."
"Ja ist einfach so passiert" erwiderte ich.
"Und fandest Du das auch schön?" hakte Katrin nach. Ich nickte nur. "Mein Badeanzug ist auch
ganz naß, nur bei mir sieht man das nicht so. Mädchen sein hat auch Vorteile!" grinste Katrin.
Mir pochte das Blut in den Adern, ich hatte das Gefühl die Welt um mich herum würde zerfließen.
Alles wurde immer verschwommener, ich nahm eigentlich nur noch eines richtig war, meine kleine
Schwester. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen. Verdrängte das schlechte Gewissen etwas
verbotenes zu tun und hauchte:
"Zeig mal!"
Katrin zog ihr Sommerkleid hoch, und legte meine Hand zwischen Ihre Beine, als wäre es die
natürlichste Sache der Welt. Tatsächlich, zwischen ihren Beinen war der Badeanzug klitschnaß.
Mich machte das wahnsinnig vor Lust. Ich bekam einen Ständer, der meine Shorts bedächtig
ausbeulte, und die Enge in meiner Hose tat bereits ein bißchen weh. So als könnte Katrin meine
Gedanken lesen, faßte sie mir in den Schritt und öffnete meine Hose.
"Ich will auch fühlen!" verlieh sie ihrem Bedürfnis Nachdruck. Mein Pimmel, der sich schon in der
Hose den Weg aus der Umklammerung des Bündchens meiner Unterhose entwunden hatte wippte
ins Freie. Neugierig streichelte Katrin meine Eichel und ich verging vor Wollust. Meine Hand
knetete ihre Schamlippen durch den Badeanzug hindurch. Aber nun wollte ich mehr. Ich wollte Ihre
Haut spüren.
Ich glitt mit meiner Hand durch den Beinausschnitt und schob meine Finger zwischen Ihre Beine.
Plötzlich zuckte Katrin zusammen, stöhnte und bäumte sich auf, und ich merkte wie ihr eine warme
Flüssigkeit aus der Scheide lief.
"Mußt du Pipi?" fragte ich etwas unwissend.
Sie schüttelte nur den Kopf und bis sich auf die Unterlippe, während sie durch die Nase heftig ein
und ausatmete.
"Küß mich!" forderte ich sie auf, und rückte noch näher an sie heran.
Sie tat es.
Immer inniger wurden ihre Küsse, immer keuchender ging ihr Atem.
"Georg", hauchte sie, "beweg deine Hand noch mehr, schneller, das ist sooo toollll!"
Ich rubbelte mit meiner Hand zwischen ihren Beinen auf und ab, ohne genau zu wissen was ich da
eigentlich genau tat. Katrin schob ihren Unterkörper meiner Hand entgegen, und aus Ihrer Scheide
lief immer mehr von ihrem Fotzensaft, der einen eigentümlichen Geruch verbreitete. Und auch
Katrin streichelte meine Eichel immer fordernder.
Plötzlich ging ein Ruck durch Katrin. Ihr ganzer Körper zuckte als hätte er einen elektrischen
Schlag bekommen, und zwischen heftigen Atemstößen quiekte meine kleine Schwester mehrmals
laut auf. Mit hoch rotem Kopf grinste sie mich an, streichelte meinen Pimmel nun noch etwas mehr
und sagte zu mir: "Ich will jetzt sehen, wie dein Samen kommt!" Sie hob dabei Ihren Kopf, um
meinen Pimmel besser sehen zu können. Das war zuviel für mich, ich hatte jedwede Beherrschung
verloren. Augenblicklich stieg der Saft nach oben und ich verteilte ihn wild spritzend auf Ihrem
Kleid.
Dann sackte ich keuchend in mich zusammen und auch Katrin ließ sich neben mich niedersinken!
Nach einer Weile, die ich nur an die Decke des Unterschlupfes geschaut hatte, bemerkte ich das
Katrin mich anschaute und drehte mich zu ihr um.
Sie lächelte mich etwas verlegen an, "Georg ich fands schön!" In mir krochen indes Schuldgefühle
hoch. "Aber das hätten wir eigentlich nicht tun dürfen. Du bist doch meine Schwester."
"Pah" erwiderte Katrin, "na und, wir erzählen es ja keinem. Und wer verbietet uns das eigentlich,
mit welchem Recht? Warum dürfen wir das nicht? Meinst Du wir kommen ins Gefängnis wenn man
uns erwischt?" "Nein, das nicht, aber es ist verboten", versuchte ich zu argumentieren. Außerdem
wenn Geschwister Kinder machen gibt das doofe Kinder hat Papa mal gesagt!"
Katrin lachte, "dafür das Du mein großer Bruder bist, bist du ganz schön leichtgläubig, außerdem
bin ich ja eigentlich gar nicht deine richtige Schwester, ich bin doch adoptiert."
Darauf wußte ich nichts mehr zu sagen, und zu welchen komplizierten Entwicklungen das noch
alles führen sollte, das ahnte ich damals noch gar nicht.
"Und was machen wir nun?" fragte ich Katrin. "Wir tun so als sei nichts gewesen." antwortete sie.
"Nur bist Du jetzt eben auch mein erster richtiger Freund. Das ist unser kleines Geheimnis!"
"Und was machen wir damit?" Ich deutete auf das Pornoheft, auf dem wir die ganze Zeit gelegen
hatten.
"Nehmen wir mit," antwortete meine Schwester, ich weiß ein gutes Versteck. "Aber wir sollten nun
erst mal zum baden fahren, sonst merkt Mama nachher noch etwas, bei den vielen Flecken in
unseren Klamotten." "Wie willst Du etwa mit Klamotten Baden?" fragte ich etwas erstaunt. "Na
klar!" kam die prompte Antwort, "wie willst Du denn sonst die Klamotten sauber kriegen?" Ich habe
ja einen Badeanzug an. Du mußt dann eben in deiner Shorts ins Wasser."
Nun ja, was lieb mir anderes übrig, denn in der Sommerhitze roch die Hose doch sehr nach
trocknendem Sperma, und so konnte ich schließlich nicht nach Hause kommen.
So krochen wir aus unserem Unterschlupf hervor, holten unsere Fahrräder aus dem Versteck und
fuhren zu einem nahegelegenen stillen Waldsee.
Hier war selbst im Sommer an den heißesten Tagen nichts los. Dazu war der See, der durch einen
kleinen Bach gespeist wurde viel zu weit von befestigten Wegen entfernt und außerdem viel zu
klein. Bei mehr als 200 Leuten, die an einem normalen Badesee eigentlich immer zu finden sind,
hätte man hier schon Schlange gestanden.
Am See angekommen watete Katrin mitsamt ihren Klamotten einfach so ins Wasser, nur ihre
Sandaletten hatte sie am Ufer zurückgelassen. Ich tat es ihr nach. Was hätte ich auch sonst tun
sollen, Badezeug hatte ich ja nicht dabei.
Nachdem wir eine Weile im Wasser herumgetollt hatten meinte Katrin, "Eigentlich wollten wir ja
unsere Klamotten waschen!"
"Na dann tun wir das doch", schlug ich vor. Als Katrin ihr Kleid ausziehen wollte gab ich ihr zu
verstehen, daß die das nicht tun solle und begann damit ihr das Kleid am Körper durch sanftes
Massieren zu waschen. Zunächst ihren Bauch, den ich vorhin bespritzt hatte, dann ihre zarten
entstehenden Brüste, die damals nur aus ein paar kleinen Erhebungen bestanden, schließlich glitt
ich mit meiner Hand zwischen ihre Beine und massierte wieder Ihre Scheide.
"So wird das aber nichts mit dem Waschen" stöhnte sie grinsend in mein Ohr.
"Soll ich aufhören?"
"Nein, mach weiter!" verlangte sie nach mehr. Waschen können wir immer noch. Dabei glitt ihre
Hand zwischen meine Beine und massierte mein schon wieder erregiertes Geschlechtsteil.
"Du bist aber unersättlich!", grinste sie mich verschmitzt an. "Bist du denn besser? gab ich zur
Antwort, und um wie eine Bestätigung zu verlangen steckte ich einen Finger in ihre Scheide.
Erschrocken zuckte Katrin zurück. Sofort bekam ich wieder ein schlechtes Gewissen und merkte
wie ich rot anlief.
"Tschuldigung...!" stotterte ich.
"Nee, ist schon gut", erwiderte meine kleine Schwester. "Habe mich nur irgendwie erschrocken."
"Komm laß uns die Klamotten waschen", warf ich beschwichtigend ein. "M..M.." Verneinte Katrin
mit schüttelndem Kopf und rückte wieder an mich heran. "Ich will deinen Finger spüren so wie in
den Pornoheften, denen macht es ja auch scheinbar Spaß!"
Langsam und diesmal etwas behutsamer schob ich meine Hand zwischen ihre Beine, massierte
ein wenig ihre Schamlippen und ihren Kitzler und ließ dann vorsichtig einen Finger zwischen ihren
Lippen verschwinden. Vorsichtig bewegte ich ihn raus und rein. Und obwohl wir noch immer im
Teich saßen, und uns das kühle Wasser umspülte, merkte ich wie sich Wärme um meine Hand
ausbreitete.
Katrin begann nach einiger Zeit sich im Rhythmus meiner Hand zu bewegen. Ihr Atem schwang
immer deutlicher in diesem Rhythmus mit und wurde immer lauter.
Plötzlich schmiß sie ihren Kopf nach hinten, so daß ihre langen blonden Locken ins Wasser hingen
und schrie und stöhnte laut auf. Dann sackte sie in sich zusammen, und lehnte sich an mich.
Langsam zog ich meine Hand zurück und begann sie zärtlich zu waschen. Nachdem wir unsere
Klamotten gewaschen hatten zogen wir sie so naß wie sie waren wieder an, schwangen uns auf
unsere Fahrräder und fuhren langsam nach Hause.
Inzwischen war es schon reichlich spät geworden, und als wir zu Hause auf die Hofeinfahrt fuhren,
kam uns unsere Mutter schon entgegen. "Wo um alles in der Welt habt ihr bloß gesteckt?" rief sie
uns entgegen. Ich schaute etwas betreten zu Boden, aber Katrin, die etwas schlagfertiger war als
ich entgegnete: "Im Wald schwimmen!" "Mit Klamotten?" fragte meine Mutter mit kritischem Blick.
"Na ja, nicht so ganz," antwortete ich schnell. "Wir waren am See, und da bin ich halt ins Wasser
gefallen, das hat wohl so komisch ausgesehen, das Katrin laut lachen mußte, und da hab ich sie
auch ins Wasser geworfen!" Ich merkte wie mir diese Lüge überhaupt nichts ausmachte, und
Katrin nickte bejahend.
"Kinder, Kinder!" sagte meine Mutter nur Kopfschüttelnd und entließ uns ins Haus.
Schnell verschwanden wir in unsere Zimmer und zogen uns trockene Sachen an.
Bis zum Abendbrot war noch ein bißchen Zeit und so setzte ich mich aufs Bett und ließ die
vergangenen Stunden an mir revue passieren. Nach einiger Zeit rüttelte mich ein Klopfen aus
meinen Gedanken......
Aber das ist eine weitere Story, die gibt es ein anderes Mal.
Nach einiger Zeit rüttelte mich ein Klopfen aus meinen Gedanken......
"Ja!" rief ich. Es war meine Mutter, die durch die Tür schaute. "Darf ich kurz reinkommen?"
fragte sie mich. "Na, klar warum nicht?" kam prompt meine Antwort. Meine Mutter war
immer ein sehr umsichtiger Typ, die wußte wann ihre Kinder auch mal ihre Ruhe
brauchten. So platzte sie nie irgendwo einfach so rein.
"Hör mal, Georg, ich muß mal mit dir reden...", begann sie, und bei diesem Satzanfang
meldete sich mein schlechtes Gewissen wieder. Meine Gedanken überschlugen sich,
hatte sie etwas gemerkt, hatte Katrin vielleicht irgendwas erzählt, ich hatte einfach nur
Angst, Angst mich zu verraten, Angst mich in etwas hineinreißen zu lassen und antwortete
daher nur mit einem etwas verschüchterten "ja".
"Ich habe eben schon mit Katrin gesprochen..." fuhr sie weiter fort. Vor meinen Augen
begann sich alles zu drehen, und wenn ich nicht schon auf dem Bett gesessen hätte, ich
wäre wahrscheinlich einfach umgekippt.
"Es geht nicht, daß ihr beiden den ganzen Nachmittag weg seid, und das schon seit dem
Mittagessen, und ich weiß nicht mal im entferntesten, wo ihr steckt. Ihr kriecht irgendwo
durch die Wälder, und wenn euch mal was passiert, was ist dann, wo soll ich euch dann
suchen. Ihr wißt genau, das man in den Wäldern immer wieder alte Munition findet, das
kann gefährlich sein. Spielt bloß nie mit so etwas rum! Und du weißt auch das sich in den
Wäldern auch mal ganz andere Typen rumtreiben, und ich möchte gar nicht daran denken,
was euch passieren könnte, wenn die euch mal über den Weg laufen."
Ich atmete auf, ein riesiger Koloß fiel mir vom Herzen. Puh, dachte ich, wenn es mehr
nicht ist.
"Ich möchte, das ihr mir in Zukunft vorher sagt, wo ihr euch in etwa aufhalten werdet, nur
für alle Fälle und damit ich ein bißchen beruhigt bin. Ist das OK?"
Ich nickte nur, und als meine Mutter sich aufmachte, das Zimmer zu verlassen, schob ich
noch schnell ein "OK Mum!" hinterher. Dann ließ ich mich mit lauten Aufatmen auf meinem
Bett nach hinten fallen. Ich begann ein bißchen zu grübeln, über das was heute passiert
war. Wie war es eigentlich dazu gekommen? Was hatten wir getan? Würde nicht der Tag
kommen, an dem wir das alles einmal bitter bereuen würden? Was wäre, wenn wir
erwischt worden wären? Hatte uns vielleicht irgend jemand beobachtet, vielleicht der
Förster, den mein Vater gut kannte, und der würde meinem Vater erzählen, was er
gesehen hatte? Ja aber Katrin hatte es ja auch gewollt, sagte eine innere Stimme zu mir.
Aber durfte ich das zulassen? Nun, was passiert war, war passiert. Rückgängig ließ sich
das jetzt auch nicht mehr machen. Aber wie sollte es weitergehen? Ich hatte ein bißchen
Angst vor mir selbst. Ich brauchte jemanden zum Reden, und doch konnte ich mich
niemandem anvertrauen. Das was heute passiert war konnte ich unmöglich jemandem
erzählen. Meine Angst vor den Konsequenzen einer Beichte war noch viel größer, als die
Angst vor dem, was als nächstes passieren würde, wenn ich die Situation nicht bereinigte.
Ich fragte mich, was Katrin jetzt wohl gerade machte, ob sie auch diese Gedanken hatte?
Wie sich jetzt wohl fühlte? Hoffentlich ging es ihr jetzt nicht schlecht. Hoffentlich gibt sie
mir nicht die Schuld.
Mir wurde klar, daß ich Angst hatte meine Schwester zu verlieren. Ich befürchtete sie
würde mich irgendwann von sich stoßen. Würde sie mich vielleicht einmal dafür hassen.
Um so mehr ich mich gedanklich mit den Geschehnissen des Nachmittags
auseinandersetzte, um so klarer wurde mir eine Tatsache bewußt, ich hatte mich in meine
eigene Schwester verliebt! In dem Moment als mir das klar wurde, dachte ich wieder an
den Satz, den Katrin heute nachmittag gesagt hatte, sie sei ja nicht meine richtige
Schwester. War das eine Entschuldigung oder gar eine Erklärung?
"Essen!" riß mich der Ruf meiner Mutter aus meinen Gedanken. Ich ging nach unten zum
Abendessen, obwohl ich keinen richtigen Appetit hatte. Katrin saß schon am Tisch, und
als ich herein kam, schaute sie beschämt zu Boden. Mir wurde heiß und kalt zugleich.
Beim Abendessen bekam ich kaum einen Happen runter.
Nach dem Abendessen erklärte ich meiner Mutter, ich sei müde, und wolle ins Bett. Sie
akzeptierte das und ich verschwand in meinem Zimmer. Unruhig lag ich in meinem
Zimmer und meine Gedanken spielten in meinem Kopf Flipper. Tausend Sachen gingen
mir durch den Kopf. Unruhig wälzte ich mich hin und her.
So gegen elf hörte ich, wie unten der Fernseher ausgeschaltet wurde, und meine Mutter
ins Bett ging. Mein Vater war für einige Wochen in Japan, so das meine Mutter immer
recht früh zu Bett ging.
Es war bereits eine ganze Weile still im Haus geworden, als jemand ganz vorsichtig meine
Zimmertür öffnete. Es war Katrin! Ich stellte mich schlafen, als ich leise ihre Stimme
vernahm "Georg schläfst du schon?" Ich hoffte sie würde wieder gehen.
Doch Katrin kam an mein Bett geschlichen und stieß mich an. Ich tat noch immer so, als
schliefe ich und rollte mich knurrend auf die Seite; doch Katrin ging nicht, sondern kroch
zu mir unter die Bettdecke. Sie kuschelte sich ganz eng an mich, und begann mich zärtlich
zu streicheln und meinen Rücken zu küssen.
"Ich weiß das Du nicht schläfst," begann sie. Ich spürte ihren Körper an meinem. Durch ihr
dünnes Sommernachthemd konnte ich jede Erhebung ihres Körpers in meinem Rücken
spüren.
"Wenn du jetzt nicht reden willst, dann mußt du das auch nicht," fuhr sie fort.
"Aber ich brauche jetzt jemanden, der mir zuhört!"
Mir lief es kalt den Rücken herunter.
"Georg ich weiß, daß wir heute etwas verbotenes gemacht haben. Aber es hat mir total
Spaß gemacht! Ich habe jetzt zwar ein schlechtes Gewissen, aber trotzdem bereue ich
nicht was passiert ist."
Ich hörte nur zu, und wunderte mich über meine kleine Schwester. Wir waren noch so
jung, und doch schon so erwachsen. Mich erschrak diese Erkenntnis ein wenig.
"Georg, und ich weiß, daß es auch dir gefallen hat. Wir beide haben nun ein kleines
Geheimnis, wie ein echtes Liebespaar. Aber unser Geheimnis ist noch viel besser. Wir
sind ein Liebespaar und das darf wirklich nie jemand erfahren! Versprichst du mir, egal
was passiert, du wirst das nie jemandem erzählen?"
Ich wußte nicht wie ich reagieren sollte, tausend Gefühle stürzten auf mich herein. Ihr seid
doch noch Kinder, hörte ich eine innere Stimme, die wie die meiner Mutter klang. Waren
wir das wirklich noch? Was war heute mit uns passiert? Langsam begriff ich, das es viel
mehr war, als ein erotisches Erlebnis mit meiner kleinen Schwester. Die Ausmaße konnte
ich damals allerdings noch nicht ermessen, das kam erst viel später und soll hier nicht
erzählt werden.
"Georg, bitte verspreche mir das!" vernahm ich die leise aber etwas weinerliche Stimme
meiner Schwester, "bitte, bitte, bitte!" Ich drehte mich langsam zu ihr um und hatte selber
Tränen in den Augen. Ein dicker Kloß in meinem Hals verhinderte eine klare Antwort und
so nickte ich nur mit einem krächzenden Laut der Bestätigung. Erleichtert schlang Katrin
ihre Arme um mich, und drückte sich ganz eng an mich.
"Ich habe dich lieb!" säuselte sie weinend in mein Ohr.
Gemeinsam streichelten wir uns zärtlich schluchzend in den Schlaf. Am nächsten morgen
riß mich der Ruf meiner Mutter aus dem Schlaf. Wo war Katrin schoß es mir durch den
Kopf, doch ich war allein in meinem Zimmer.
Was für ein Traum dachte ich, doch als ich aufstand trat ich auf etwas weiches, es waren
Katrins Pantoffeln, die noch immer vor meinem Bett standen, und mir wurde schlagartig
klar, ich hatte nicht geträumt.
Ich versuchte erst einmal einen klaren Kopf zu bekommen und ging unter die kalte
Dusche. Anschließend zog ich mich an, und ging hinunter zum Frühstück....
Aber das ist eine weitere Story, die gibt es ein anderes Mal.
Die Schwester Teil 4, der nächste Tag! (Copyright by Georg Genders) Ich versuchte erst einmal
einen klaren Kopf zu bekommen und ging unter die kalte Dusche. Anschließend zog ich mich an,
und ging hinunter zum Frühstück....
Meine Mutter, Katrin und meine kleine Schwester Rosa saßen bereits am Frühstückstisch.
"Na, gut geschlafen?" fragte meine Mutter. Ich blickte etwas verstohlen zu Katrin und antwortete
mit einem zögerlichen: "Ja, geht so!"
Nach dem Frühstück wollte meine Mutter wissen, was wir denn so für den Tag geplant hätten.
Noch waren Sommerferien, und wir hatten den ganzen Tag frei.
"Ich wollte mit Katrin ins Freibad", antwortete ich schnell, und erst später wurde mir bewußt warum
ich das gesagt hatte. "Und du?" fragte meine Mutter Rosa, "willst du mit ins Freibad?" Bloß nicht
schoß es mir durch den Kopf, ich wollte Rosa auf keinen Fall dabei haben. Die war immer so
zickig.
"Nee, ich wollte für das Sommerkonzert noch ein bißchen Geige üben!" säuselte Rosa.
"Nee, ich wollte für das Sommerkonzert noch ein bißchen Geige üben!" äffte Katrin Rosa nach und
ich untermalte das mit einem schrecklichen akustischem Gequieke, das eine Geige darstellen
sollte.
Wir beide, Katrin und ich mochten unsere jüngste Schwester nicht sonderlich. Im Gegensatz zu
uns hatte sie fast keine Freunde, auch nicht in der Schule, wollte immer nur überall die Beste sein.
Sie war eben eine echte Streberin meinten wir.
"Schluß jetzt!", fuhr meine Mutter dazwischen. "Hört auf zu streiten!" Wir ließen von Rosa ab, und
wandten uns wieder unserem Frühstück zu. "Georg, wie hast du dir den eigentlich deinen
Geburtstag vorgestellt? Immerhin hast du in 4 Wochen Geburtstag. Willst du deinen 13ten
Geburtstag mit ein paar Freunden feiern, oder was hast du dir gedacht?"
Ich mußte zugeben, daß ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht hatte. Ich versprach,
mir darüber ein paar Gedanken zu machen und meiner Mutter am Abend einen Vorschlag zu
unterbreiten.
Dann ging ich in mein Zimmer, packte ein paar Sachen zum Schwimmen ein, und ging wieder
nach unten. Katrin wartete bereits auf mich. Aus Rosas Zimmer vernahm ich das Quetschen ihrer
Geige.
"Wo bleibst Du denn?" fragte mich Katrin ungeduldig.
"Mutter hat mir noch ein bißchen Verpflegung eingepackt, dann brauchen wir heute Mittag nicht
nach Hause!"
"Oh, gut, das ist mir sehr recht! Wir haben ja noch einiges vor heute!" grinste mich meine
Schwester an. Ich muß wohl etwas dumm aus der Wäsche geschaut haben, denn meine
Schwester lachte nur, "nun komm schon endlich!" und mit diesen Worten schwang sie sich auf ihr
Fahrrad und fuhr los. Immer noch etwas verdattert fuhr ich hinterher.
Wir hatten einige Kilometer bis zum Freibad zu fahren, und ich nutzte die Gelegenheit, hinter
meiner Schwester her zu fahren und sie ein bißchen zu beobachten. Ich genoß den Anblick. Es
machte mich sogar ein bißchen an, wie sich ihre Beine im immer gleichen Takt der Pedale
bewegten, wie dabei ihr Po auf dem Sattel des eigentlich viel zu großen Fahrrades hin und her
rutschte und sich der schmale Rennsattel tief zwischen ihre Beine in die Jeansshort quetschte.
Ihre wehenden Locken die ihr über die Schultern fielen, ließen sie dabei noch anmutiger aussehen.
"Wie ein wichsender Engel!" kam es mir über die Lippen, und ich war mir zunächst gar nicht
bewußt, das ich so laut gesprochen hatte. Aber ich fuhr direkt hinter Katrin her, und sie zumindest
einen Teil meiner Worte verstanden.
"Wer wichst?" fragte sie. Ich lief rot an, "ähm nichts, ist schon gut!" sagte ich schnell.
"Komm schon", forderte sie, "an was hast du gerade gedacht?" Ich errötete ein bißchen. "Ich habe
dich nur beobachtet, mehr nicht!" Ich sah ein funkeln in den Augen meiner Schwester, und wußte
in diesem Moment, das sie wohl mehr verstanden hatte als sie zunächst zugab, denn wie auf ein
Kommando stand sie in den Pedalen, beugte sich über den Lenker nach vorne und rieb ihre
Scham an der Sattelspitze. "Katrin!" rief ich, "wenn dich jemand sieht!"
"Ist doch keiner hier," kam die Antwort während wir durch einen kleinen Wald fuhren. Plötzlich bog
Katrin nach Links ab.
"Hey, wo willst du denn hin?" fragte ich, "zum Freibad geht es aber nach rechts". Aber Katrin fuhr
einfach weiter, ohne sich nach mir umzusehen. Ich rief nochmals hinter Katrin her, aber sie war
schon um die nächste Wegbiegung verschwunden. Was blieb mir anderes übrig, ich fuhr hinterher.
Als ich um die nächste Ecke bog sah ich ein paar Meter weiter nur Katrins Fahrrad stehen. Von
Katrin war nichts zu sehen. Ich hielt neben ihrem Fahrrad an und schaute mich um. Von Katrin war
nichts zu sehen.
"Katrin!" rief ich, "wo bist Du?" Ich schaute mich ein bißchen um, konnte sie aber nirgendwo
entdecken. "Katrin?" rief ich erneut. "Hier!" kam die Antwort, ein Stückchen weiter den Abhang
hinab aus dem Wald.
"Wo?", rief ich erneut, denn ich konnte sie im hohen Farn nicht entdecken.
"Hier, komm her!" rief sie einfach nur, zeigte sich aber nicht. Was sollte das, fragte ich mich, stellte
aber dennoch mein Fahrrad am Wegesrand neben Katrins Fahrrad ab und kletterte den Hang
hinab. Im dichten Farn versuchte ich Katrin irgendwo ausfindig zu machen. Plötzlich erklang ihre
Stimme zu meiner rechten: "Heiß, ganz heiß!" Ich schob noch ein paar Farnblätter beiseite, dann
sah ich sie. Katrin hatte ein paar Farnblätter plattgedrückt und lag nackt auf dem Bauch, ihre
Klamotten unter sich als Ersatz für eine Decke.
"Komm her!" forderte sie mich auf, mich zu ihr zu legen.
"Waas? Jetzt? Hier?" ich war doch etwas überrascht, was war bloß in meine Schwester gefahren?
"Naja, wenn du willst, können wir das auch gleich im Freibad in aller Öffentlichkeit machen und
lassen unsere Freunde zusehen!" antwortete Katrin.
Der Gedanke daran machte mich zwar unheimlich an und trieb mir das Blut in die Lenden, aber
getan hätte ich das sicherlich nicht. So gehorchte ich meiner Schwester, war ja auch ein sehr
verlockendes Angebot.
Ich hatte meine Klamotten noch nicht ganz abgelegt, da zog sie mich zu sich hinab. "Los Georg,
ich will noch mal Deine Finger spüren!" Mit diesen Worten dirigierte sie meine Hand zwischen ihre
Beine. Eine heiße und feuchte Fotze empfing mich. "Ich wußte gar nicht, daß die Fahrradfahren so
anmacht", schmunzelte ich ihr ins Ohr.
"Ich habe gestern Abend noch ein bißchen in unserer neuen Lektüre geblättert und ich glaube, ich
habe das was was dich richtig anmachen wird, mach einfach was ich dir sage," antwortete meine
Schwester. Behende steig sie über mich, und hockte sich so, daß ich direkt auf ihre junge und
zarte Muschi schaute. Dieser Anblick, ihre zarten, unschuldigen Lippen, der weiche Flaum, der
spärlich darum wuchs machten mich unheimlich an. Ich bekam eine Wahnsinns Erektion. Doch
Katrin beugte sich zu meinem besten Stück herunter und begann es zärtlich mit ihren Lippen zu
bearbeiten. Zunächst nur mit der Zungenspitze zärtlich meine Eichel, dann immer gieriger.
Schließlich saugte und nuckelte sie an meinem Schwanz, als gelte es in Rekordzeit ein Rieseneis
zu verschlingen. Immer wilder und fordernder wurde sie dabei. Immer tiefer verschwand mein
Schwanz in ihrem Rachen. Vor lauter Erregung weitete sich Muschi, und ich sah wie sich ihre
kleinen Schamlippen den Weg nach außen bahnten. Ich konnte dieser Pracht nicht widerstehen
und begann ebenfalls an ihrer Fotze zu lecken. Sanftes stöhnen verriet mir dabei, wie sehr Katrin
dies gefiel. Um so intensiver ich wurde, um so intensiver vernahm ich auch das Klopfen ihrer
Zunge an meiner Eichel. Immer geiler wurde meine kleine Schwester, immer mehr Mösensaft
produzierte ihre junge Fotze und um so mehr das wurde, um so verrückter wurde ich nach dem
leicht salzigen aber dennoch nicht unangenehmen Geschmack ihrer Scheide. Um sie noch inniger
auslecken zu können nahm ich meine Hände zu Hilfe, um Vagina ein bißchen auseinander zu
ziehen. Das glänzende rosige Fleisch ihrer Lusthöhle geilte mich noch mehr auf, und so dauerte es
nicht lange, bis ich merkte, das es mir gleich unheimlich stark kommen würde. Ich wollte Katrin
noch warnen, aber ich explodierte so heftig, das ich nur noch japsen konnte. Ich schoß meinen
Saft hervor, als gelte es damit jemanden zu erschießen. Ich merkte wie ich in Katrin Mund kam.
Katrin schien aber genau das zu wollen, denn sie schrak nicht etwa zurück, sondern kümmerte
sich noch intensiver um mein bestes Stück. Schon wenige Sekunden später kam ich ein zweites
Mal.
Das hatte ich selbst bei meinen wildesten Selbstbefriedigungsfantasien noch nicht erreicht. Ich
spritze meinen Saft nur so hervor, als gäbe es kein morgen mehr. Gefühle überwältigten mich!
Katrin hatte es diesmal aber gespürt, das ich kommen würde, und sich schnell ein bißchen
zurückgezogen. Ich spritzte ihr die Volle Ladung ins Gesicht und auf ihre zarte, junge und
knospende Brust. Dann sackte ich in mich zusammen, und mein Schwanz schmolz dahin. Zu
weiteren Taten war er erstmal nicht mehr fähig. Katrin drehte sich zu mir um, und grinste mich
verschmitzt an. Sie verteilte mein Sperma auf ihrem ganzen Körper.
"Ich möchte wenigstens einen Teil von Dir heute immer bei mir haben," lächelte sie mich an.
Wir zogen uns wieder an, gingen zu unseren Fahrrädern zurück und fuhren zum Freibad.
Als wir durch die Kasse waren zog ich Katrin mit mir, Richtung Umkleidekabinen. In unserem
kleinen Dorffreibad gab es keine nach Geschlechtern getrennte Umkleiden, sondern man hatte in
einer großen Halle einfach nur mehrere Reihen Kabinen aufgestellt, die jeder zum Umkleiden
benutzen konnte. Ich zog Katrin hinter mir her in eine abgelegene Ecke der Halle und drängte sie
in eine Kabine.
"Oha," sagte Katrin, "habe ich meinen Schatz eben doch noch nicht ganz zufrieden gestellt?"
Dabei lächelte sie zuckersüß, so wie kleine Schwestern immer lächeln, wenn sie irgendetwas
aushecken. "Ich will dir zuschauen beim umziehen", hauchte ich mit zittriger Stimme.
"Ich muß aber erst auf's Klo", warf Katrin ein.
"Nein, ich will dich sehen!" entgegnete ich und schloß die Tür zur Kabine. "Bitte bleib hier!" drängte
ich meine Schwester.
"Aber ich muß!" wiedersprach Katrin.
Ich stellte mich vor die Tür. Etwas widerwillig begann Katrin sich auszuziehen. Ich lächelte und
schaute ihr dabei genüßlich zu. Als sie sich all ihrer Klamotten entledigt hatte nahm ich sie in den
Arm, setzte mich auf die kleine Bank in der Umkleide und nahm sie auf meinen Schoß, bevor sie
ihren Badeanzug anziehen konnte.
Katrin zappelte etwas auf meinem Schoß herum. "Ich muß Pippi, Georg!" versuchte sie mich
davon zu überzeugen, sie loszulassen. Ich nahm sie noch fester in den Arm. "Ich weiß!" erwiderte
ich und ließ dabei meine Hand zwischen Beine gleiten.
"Was machst Du?" Katrin begann am ganzen Körper zu zittern. Ich lächelte. "Du mußt doch
Pinkeln, na los, dann mach!" forderte ich sie auf. Dabei spürte ich ihre Erregung, aber meine
Schwester zierte sich.
Ich bearbeitet ihre Spalte noch ein bißchen intensiver mit meinen Fingern. Katrin begann immer
stärker zu zittern, und dann spürte ich es, ein warmer Schwall ihres Sektes floß über meine Hand,
erst nur zögerlich, dann immer mehr. Schließlich konnte sie nicht mehr an sich halten und pinkelte
hemmunglos in meinen Schoß. Ich genoß es dabei ihren Orgasmus zu spüren.
Als sie auch den letzten Tropfen aus sich herausgequetscht hatte, zogen wir uns an, und gingen
Schwimmen.
Wir trafen ein paar Freunde und verlebten einen lustigen Nachmittag, wie es bei Teens dieses
Alters übrig war. Erst ein paar Tage später, wiederholten wir unsere Spielchen, mal im Wald, mal
im Freibad, mal heimlich des Nachts in meinem oder Katrins Zimmer.
Für meinen Geburtstag hatte ich mich zu einer kleinen Party bei uns zu Hause entschlossen, aber
das ist eine andere Story, die gibt es ein andres mal.....
Die Schwester Teil 5, der Geburtstag! (Copyright by Georg Genders) Seit unserem Erlebnis im
Schwimmbad, hatten wir noch einige weitere feuchten Abenteuer erlebt, aber keines war so
intensiv gewesen. Unsere Beziehung plätscherte ein wenig dahin, und es fehlte ein bißchen der
Kick. Nun aber rückte mein Geburtstag immer näher. Wie für einen Jungen in meinem Alter wurde
ich natürlich schon von Neugier zerfressen und versuchte irgendwie herauszufinden, was ich denn
zum Geburtstag bekommen würde. Aber weder meiner Mutter noch meinen Geschwistern war
irgend etwas zu entlocken. Allseits erntete ich nur ein wissendes Lächeln.
Nur mein Vater war mal wieder eine Enttäuschung. Einige Tage vor meinem Geburtstag ließ er in
einem Telefongespräch verlauten, daß sein Projekt in Japan noch nicht abgeschlossen sei, und er
deshalb zu meinem Geburtstag nicht zurück sein konnte. Naja, was sollte es, er war sowieso nie
da, wenn man ihn mal gebraucht hätte. Mein Vater arbeitete als leitender Ingenieur bei einer
großen Baufirma, die international Großprojekte abwickelte. So kam es, daß er sich in aller Herren
Länder herumtrieb und eigentlich nie zu Hause war. Dafür lebte wir aber von seinem Geld sehr
gut. Man konnte uns durchaus als wohlhabend bezeichnen. Nun, dann würden wir also mal wieder
eine Familienfeier ohne meinen Vater verbringen.
Das war aber auch schon das einzige was ich von meinem kommenden Geburtstag wußte. Aber
morgen würde es soweit sein, und so schlief ich mit einer gewissen Vorfreude ein.
Es war noch dunkel als ich durch ein leichtes Schütteln geweckt wurde. "Georg,.... Georg"
vernahm ich die leise Stimme meiner Schwester Katrin.
"Hmmm..." antwortete ich etwas schlaftrunken. "Was ist los?" Ich war etwas irritiert ob der
nächtlichen Störung.
"Psst", hauchte sie mir ins Ohr, "ich wollte nur die erste sein, die dir gratuliert. Herzlichen
Glückwunsch zum Geburtstag!"
Ihren Glückwunsch bekräftigte Katrin sogleich mit einem innigen Kuß. Küssen konnte sie wirklich
gut, denn ich war gleich darauf hellwach. Zärtlich begann ich Katrin zu streicheln und mir wurde
schnell klar, daß Katrin nackt war. Als ich mit meinen Fingern über ihren Rücken fuhr, bemerkte ich
ihr Zittern.
"Ist dir kalt?" fragte ich leise. Statt einer Antwort, bekam ich noch einen zärtlichen Kuß, dann kroch
Katrin unter meine Decke. Ich spürte ihren Körper, und plötzlich bekam ich richten Heißhunger.
Ihre zarte Haut, ihre knospenden Brüste zu spüren, das raubte mir regelrecht den Verstand. Katrin
streichelte mich, zog mir dabei meinen Schlafanzug aus, und massierte meinen Schwanz zu einer
beachtlichen Größe. Ich spürte förmlich ihr Lächeln, als sie merkte wie bei mir etwas immer härter
und größer wurde.
Plötzlich spürte ich etwas kaltes glitschiges an meinem besten Stück. Ich erschrak ein wenig. Doch
Katrin beruhigte mich ein wenig. "Ist nur ein bißchen Bodymilk" flüsterte sie mir ins Ohr. Ihre
Stimme, das leichte Vibrato der Aufregung was in diesen Worten mitklang, das alles machte mich
noch mehr an.
Sanft cremte sie meinen Penis ein, und massierte ihn dabei ein, und ich merkte wie sich langsam
eine wohlige Wärme um meine Körpermitte ausbreitete. So mußte es sich anfühlen in einer Frau
zu sein dachte ich.
"Na" fragte Katrin, "gefällt dir das?". Ich nickte stumm und genoß unter leisem Stöhnen die
Massage ihrer zarten Hände an meinem pochenden Geschlechtsteil. Zum ersten mal dachte ich
daran, wie es wohl sein würde mit Katrin zu schlafen, es richtig mit ihr zu treiben. Alleine diese
Vorstellung beraubte mich fast meiner Sinne. Beinahe hätte ich mich auf sie geworfen und mich
über sie hergemacht, aber ich traute mich nicht, dazu war ich dann doch ein bißchen zu ängstlich.
Die meiste Angst hatte ich, daß Katrin mir das vielleicht nie verzeihen würde, und ich sie damit für
immer verlieren würde. Katrin schien das zu spüren. Ihre Bewegungen verlangsamten sich ein
bißchen.
"Ich weiß was Du möchtest," sagte sie plötzlich, und ich merkte wie mir die Röte ins Gesicht stieg.
Ich hatte das Gefühl mein Kopf müsste im dunkeln leuchten, so stark spürte ich das Pochen in den
Schläfen. "Georg, ich möchte das aber noch nicht, jetzt noch nicht", flüsterte sie leise. Ich gebe zu,
eine gewisse Enttäuschung machte sich breit. Aber Katrin wußte, mir diese Enttäuschung zu
nehmen. Vorsichtig legte sie sich auf mich, verteilte ein bißchen der Creme zwischen ihren
Schenkeln und klemmte meinen Penis mit sanftem Druck ein. Ich konnte ihre warme und feuchte
Muschi spüren. Aber Katrin klemmte die Beine so zusammen, daß ich nicht in sie eindringen
konnte. Doch das Gefühl, das ich verspürte war einfach irre. Ich spürte wie sich mein Penis in
einer warmen und feuchten Spalte bewegte, mit der Kraft ihrer Schenkel massierte sie meinen
Schwanz fordernd und doch zugleich zärtlich. Sie bewegte sich so, als wollte sie mich tatsächlich
ficken. Immer fordernder wurden ihre Bewegungen, und liebevoll stöhnte sie mir dabei ins Ohr:
"Komm Georg, zeigs mir, ich möchte dich spüren. Spritz deinen Samen zwischen meine Beine!"
Für mich war das damals zuviel. Ich konnte nicht an mich halten. Ein wahnsinniger Erguß
durchschüttelte meinen Körper. Ich spürte wie sich mein Saft zwischen ihren Beinen ausbreitete.
Ich war total geschafft, einen solchen Höhepunkt hatte ich vorher noch nie erlebt. Jedes Wichsen
war im Vergleich dagegen gar nichts.
"Na, hat dir das gefallen, Geburtstagskind?" fragte Katrin leise. "Du bist eine tolle Schwester",
antwortete ich. " Georg, du bist mein Schatz, nie soll jemand zwischen uns stehen!" entgegnete
meine Schwester. Über die Tragweite dieses Satzes war ich mir damals nicht im Klaren, und das
ist auch noch einige weitere Story wert. Aber jetzt war ich erstmal total fertig, und das sanfte
liebkosende Streicheln meiner Schwester ließ mich schnell in Ihren Armen einschlafen.
Am nächsten morgen wachte ich alleine im Bett auf. Unten hörte ich geschäftiges Treiben. Mutter
bereitete wohl gerade das Geburtstagsfrühstück. Als mir die letzte Nacht wieder einfiel dachte ich
zunächst an einen Traum, doch die Bodymilk auf meinem Nachttisch und ein paar deutliche
Flecken auf meinem Bettlaken belehrten mich eines Besseren.
Das konnte ja noch ein toller Geburtstag werden, sagte ich mir und stand auf.
Und das wurde er auch.
Doch das ist eine weitere Story, die gibt es ein anderes mal.
Meine Mutter hatte sich richtig Mühe mit dem Geburtstagsfrühstück gegeben. Ein nett
gedeckter Tisch, ein paar frische Blumen aus dem Garten, und ein hölzerner Ring mit 13
Kerzen standen auf dem Tisch. Knusprige Brötchen schimmerten golden im Brotkorb und
auf dem Tisch standen mehrere Sorten edler Honig. Ich liebe Honig über alles, am
liebsten die würzigeren Sorten, wie Australischer Manuka Honig, Tiroler Tannenhonig oder
Französischer Thymianhonig. Meine beiden Schwestern und meine Mutter saßen bereits
am Tisch und begrüßten mich mit einem fröhlichen 'Herzlichen Glückwunsch zum
Geburtstag'. Selbst meine Schwester Rosa war heute mal ausgesprochen nett und
freundlich, was eigentlich selten genug vorkam. Nun, vielleicht lag das aber auch in ihrer
Vergangenheit begründet. Rosa war im Gegensatz zu Katrin nicht schon als Baby von
meinen Eltern adoptiert worden, sondern sie war bereits 6 als sie in unsere Familie kam.
Mein Vater hatte zu der Zeit in Indien zu tun gehabt, und ich habe ja bereits schon erzählt,
das meine Mutter keine Kinder mehr bekommen konnte. Als mein Vater damals aus Indien
zurück kam erzählte er meiner Mutter von dem vielen Elend, das er dort gesehen hatte. So
kam es, das meine Eltern eine kleine indische Weise adoptierten, Rosa eben. Vielleicht
lag es daran, daß Rosa erst so spät zu uns gekommen war, und sie nicht von klein auf mit
mir und Katrin aufgewachsen war, vielleicht lag es aber auch einfach nur daran, daß sie
ein ganz andrer Typ war, als wir beiden, aber so richtig gut kamen wir mit ihr einfach nicht
klar. Aber es gab eben auch Tage, da konnte Rosa richtig fröhlich und nett sein, und heute
war eben so ein Tag. Glücklicherweise fiel der auch noch mit meinem Geburtstag
zusammen.
Wir frühstückten in fröhlicher und ausgelassener Runde, machten einige Späße und
neckten uns gegenseitig ein bißchen. Besonders Katrin hatte es auf mich abgesehen. Sie
hatte einige kleine aber gemeine Wortspiele auf Lager, und spielte vor allem mit der Zahl
dreizehn, die sie mal geschickt als Glückszahl, dann wieder als böses Omen in ihre
Wortspiele einbaute. Ich konnte mich überhaupt nicht von ihr losreißen, ich hing an ihren
Lippen, und sog jedes Wort in mir auf. Ja, ich bewunderte sie regelrecht für ihren Wortwitz
und ihre Schlagfertigkeit. Nein, ich bewunderte sie nicht nur, ich betete sie an, s wie ein
13jähriger Junge eben seine große Liebe anbetet. Rosa und Mutter lachten viel über
Katrins Witze, und während wir uns so weiter neckten, zwischendurch mal wieder ein paar
Happen von unseren Brötchen aßen, spürte ich plötzlich einen Fuß an meinem Bein.
Meine Mutter und Rosa saßen jeweils an einem Kopfende des Tisches, Katrin und ich
saßen uns gegenüber an den Längsseiten des Esszimmertisches. Es konnte nur Katrin
sein, die unter dem Tisch mit ihren Füßen langsam mein Bein streichelte. Ich wurde etwas
verlegen, was war, wenn die anderen etwas merkten? Meine Mutter bemerkte meine
Verlegenheit. Bekam ich jetzt etwa eine rote Birne? "Na, Sohnemann, sind wir Weiber dir
zu frech?" fragte sie spöttisch. "Oder sind wir etwa peinlich?". Nun bemerkte ich wie mir
tatsächlich das Blut in den Kopf stieg.
"Nein, nein!" gab ich schnell zur Antwort.
Sofort wurden wieder Witze gemacht, nun über meinen roten Kopf. Die Farbe steigerte
sich noch, wie man mir zu verstehen gab. Das lag aber nicht etwa daran, daß mir die
Sprüche etwas ausmachten, sondern vielmehr daran, daß Katrin unterm Tisch mit ihren
Füßen nicht mehr nur meine Beine streichelte. Ein Bein hatte sie unter dem Tisch auf
meinen Stuhl gelegt und massierte mit Ihren Zehen sanft meinen Schritt. Oh, man, was für
ein Gefühl. Am Frühstückstisch, die eigene Schwester macht sich an meiner Hose zu
schaffen, und die Mutter und Schwester sitzen daneben und merkten nichts. Mich machte
das total an. Zu meinem roten Kopf kam nun noch ein Kloß im Hals dazu, den ich so
deutlich spürte, das ich meinte, man müßte ihn von außen sehen. Hoffentlich war ich nicht
gleich dran einen Witz zu erzählen, ich würde keinen Ton herausbekommen.
Aber gerade diese Angst erwischt zu werden, dieses Bewußtsein, etwas vollkommen
verbotenes zu tun, machte mich noch mehr an; und es reizte mich irgendwie, es forderte
mich regelrecht heraus. Katrins Grinsen, ihr süßes schelmiges Grinsen, das sie mir
zuwarf, das versteckte heimliche Zwinkern zwischen zwei Lachern, und vor allem ihr Fuß
zwischen meinen Beinen, dessen Zehenspitzen nun mit sanftem Nachdruck meine immer
härter werdende Latte massierten, machten mir Mut. Vorsichtig rutschte ich aus meinen
Pantoffeln und suchte mir einen mit meinen Füßen unter dem Tisch den Weg auf die
andere Seite. Ich versuchte Katrin zu spüren und fuhr mit meinem rechten Fuß auf der
Außenseite ihres linken Schenkel entlang. 'Aha, falsche Seite' dachte ich mir, und machte
mich unter dem Tisch auf die Suche nach ihrem anderen Bein, peinlich darauf bedacht,
bloß nicht zu weit nach Links oder rechts zu kommen, denn ich wollte auf keinen Fall mit
den Beinen meiner Mutter oder meiner Schwester Rosa in Berührung kommen. Immer
weiter wagte sich mein Fuß nach vorne, denn ich konnte Katrins anderes Bein nicht
ertasten. Fast schon hatte ich das Gefühl, meine Zehen würden auf der anderen Seite des
Tisches wieder auftauchen, da bemerkte ich Katrins Hand.
Vorsichtig hatte sie eine Hand vom Tisch genommen, sich meinen suchenden Fuß
geschnappt um ihm nun den Weg zu weisen. Mir stockte der Atem, als Katrin meinen Fuß
zwischen Ihre Beine schob. Sie hatte ihn geradewegs vor ihre Scheide gestellt, und ich
bemerkte sofort, daß sie unter ihrem Sommerkleid keine Unterhose trug. Meine Zehen
untersuchten das vor ihnen liegende Terrain. Eine weiche und feuchte Spalte lag vor
ihnen, und ich konnte nicht widerstehen und erhöhte den Druck ein wenig. Vorsichtig
massierte ich mit meinem Fuß Katrins Schamlippen, aus denen eine angenehme feuchte
Wärme strömte. Ich bemerkte wie Katrin sich auf ihrem Stuhl langsam im Takt meiner
Bewegungen bewegte. Ich genoß diesen Anblick. Immer fordernder wurde meine
Massage. Ich wollte Katrins Bemühungen ihre sexuelle Anspannung zu verbergen sehen.
Ich genoß es diese Macht auszuüben. Ich wußte eine heftige Bewegung mit meinem
großen Zeh hätte genügt, und Katrin hätte vor Vergnügen laut aufgequiekt. Katrin hatte
längst aufgehört mich zu massieren, dazu war sie gar nicht mehr in der Lage. Ich spürte,
wie sie immer tiefer unter den Tisch rutschte, sich mir immer mehr entgegenstreckte und
sich dabei immer mehr zusammenreißen mußte, so lässig wie möglich zu wirken.
Ich spürte aber auch, wie sie Ihre Beine immer weiter öffnete, und mir so immer mehr
Platz für meine Massage bot. Was war das für ein geiles Gefühl.
Plötzlich stupste mich meine Mutter an, "Hey Georg, du lachst ja gar nicht mehr mit, wo
bist du mit deinen Gedanken?" Ich dachte nun platzt mein Schädel, blitzschnell setzte ich
mich wieder ordentlich au meinen Stuhl. Dabei verließ ich Katrin so ruckartig, das diese
kurz aufschrie und mich böse anfunkelte. "Setz dich ordentlich hin, dann tritt dir auch
niemand vors Schienenbein!" ermahnte meine Mutter sie.
Ich atmete tief durch. Schaute zu Katrin herüber aber die lächelte bereits wieder.
"Georg, willst du denn gar nicht deine Geschenke sehen," warf sie schnell ein.
Die Situation hatte sich wieder entspannt. Keiner hatte was bemerkt. Mein Puls ging auch
wieder normal, und meine Gesichtsfarbe hatte sich wieder normalisiert.
"Ja, genau, fragte meine Mutter, bist gar nicht neugierig?" "Doch, doch," gab ich zur
Antwort und machte mich auf ins Wohnzimmer, gefolgt vom Rest der Familie, um dem
üblichen Ritual des Geschenke Auspackens zu frönen.
Meine Mutter hatte einen kleinen Tisch am Rand des Wohnzimmers nett dekoriert.
Verschiedene Geschenke lagen verpackt auf dem Tisch. Ich machte mich ans Auspacken.
Eine etwa einen Meter lange Rolle, verpackt in ein exotisches Geschenkpapier zog meine
besondere Aufmerksamkeit auf sich. Fragend schaute ich meine Mutter an, doch diese
zuckte nur mit den Schultern. "Ist von Papa, kam gestern per Kurierpost, mehr weiß ich
auch nicht, habe ja nicht hereingesehen", antwortete sie nur. Also packte ich es aus. Die
Pappröhre enthielt ein kunstvoll gearbeitetes Katana, ein japanisches Samuraischwert. Ich
hörte meine Mutter nur ein leises "Du meine Güte!" raunen, doch ich war total fasziniert.
Ich machte seit einigen Jahren zusammen mit Katrin Kampfsport. Drei mal die Woche
fuhren wir nah der Schule nach Limburg, was nicht weit von uns entfernt war. Dort betrieb
ein alter koreanischer Großmeister eine Kampfsportschule. Nicht der übliche Hau-Drauf-
Schuppen, sondern ganz im klassischen Stil. Sport und Erziehung des Geistes als Einheit.
Gerade deswegen war diese Schule, vor allem auch bei den Eltern der dort trainierenden
Schüler so beliebt. Von unserem Trainer, den wir alle nur ehrfurchtsvoll 'Meister Kim'
nannten hatten wir auch eine Menge über die asiatische Geschichte und deren Bräuche
gelernt. So erkannte ich auch mit dreizehn Jahren bereits, daß es sich bei dem KatanaSchwert, das mein Vater mir nun geschickt hatte, nicht um eine billige Kopie handelte, die
man in jedem Waffenladen um die Ecke nachgeschmissen bekam. Das Schwert mußte
ein Vermögen gekostet haben. Ehrfurchtsvoll betrachtete ich das gute Stück, zog es aus
der Scheide, betrachtete die Klinge im Sonnenlicht des Sommers, und packte es noch
ehrfurchtsvoller wieder ein. Meine Mutter schüttelte immer noch den Kopf darüber, wie
mein Vater seinem gerade 13 Jahre alten Sohn ein solches Geschenk machen konnte.
Welche Bedeutung dieses Schwert später noch einmal haben würde, konnte ich damals
noch nicht ahnen.
Ich mußte meiner Mutter versprechen, dieses Schwert nur zur Dekoration in meinem
Zimmer aufzustellen, und es niemals ohne ihr Einverständnis aus der Scheide zu nehmen.
Sie hatte eine Heidenangst, ich könnte mit der langen scharfen Klinge etwas anrichten. Ich
stimmte unter der Bedingung zu, es nach den Ferien wenigstens einmal meinem Meister
zeigen zu dürfen.
Na gut, ich bringe euch ja sowieso immer zum Training, dann kannst Du es mitnehmen,
ich bin ja dabei," stimmte meine Mutter zu.
Von meiner Schwester Rosa, bekam ich einige Schalplatten, mit moderner Musik. Ich war
ein bißchen erstaunt, welch guten Geschmack sie bei der Auswahl bewiesen hatte, denn
Rosa war als Geigenspielerin eher der klassischen Musik zugetan.
Besonders überrascht war ich aber über das Geschenk von Katrin. Wie sich schnell
herausstellte, war das Geschenk nicht von Katrin alleine, sondern sie hatte es zusammen
mit meiner Mutter ausgesucht. Es war ein Anzug. Zunächst war ich etwas sprachlos. Was
sollte ich mit einem Anzug? Sah das bei einem 13-jährigen nicht etwas lächerlich aus.
Doch als ich die dazugehörige Geburtstagskarte genauer in Augenschein nahm, wurde mir
schnell klar, was das zu bedeuten hatte. Dem Anzug lag ein Gutschein für einen Tanzkurs
bei. Katrin grinste mich an, "damit wir beide nicht immer nur aufeinander einprügeln!"
bemerkte sie in Anspielung auf den gemeinsam betriebenen Kampfsport.
Ich lächelte, begriff ich doch das Katrin es wieder einmal geschickt verstanden hatte ein
paar Stunden mehr mit mir zu organisieren. In den letzten Wochen, nach unseren ersten
erotischen Erlebnissen war uns irgendwann in den Sinn gekommen, das man unser
Treiben bemerken könnte, oder zumindest Verdacht schöpfen könnte, wenn wir beide uns
so viel zusammen rumtrieben. So kam uns die Idee, so viel Zeit wie möglich auch offiziell
miteinander zu verbringen, z.B. durch gemeinsame Vereinstätigkeit, dann würde es
bestimmt auch keinem Auffallen wenn wir in unserer Freizeit zusammen hingen. Die
Leute, und vor allem die Verwandtschaft wäre dann den Anblick von den beiden
unzertrennlichen Geschwistern eh schon gewohnt.
Nun, wenn Katrin meinte, es müßte eben ein Tanzkurs sein, der uns noch näher
zusammenbringt, dann sollte es eben so sein. Hauptsache wir waren zusammen.
Ich bedankte mich artig bei meiner Mutter für den schicken Anzug und gab einen kleinen
Kuß auf die Wange.
"Krieg ich denn auch einen?" fragte Katrin verschmitzt. Ich lief ein bißchen rot an. Doch
meine Mutter die Katrins Hintergedanken ja nicht kannte, lächelte nur und lästerte ein
wenig: "Georg, wie soll das denn bloß beim Tanzkurs mit den Mädchen klappen, wenn du
schon rot anläufst, wenn dich deine Schwester um ein Küßchen bittet? Sie ist doch deine
Schwester!" Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Liebevoll nahm ich Katrin in
den Arm und drückte ihr einen Dicken Kuß vor den Augen meiner Mutter auf ihre zarten
Lippen. Ich spürte, wie sehr Katrin diesen kurzen Moment genoß, den meine Mutter nur
mit der Bemerkung quittierte: "Na, war das so schlimm?"
Nun gab ich schlagfertig zur Antwort: "Och nöö, für meine Schwester küßt sie eigentlich
ganz gut!" Von meiner Mutter erntete ich ein Lächeln, von meiner Schwester, die diesmal
rot anlief bekam ich einen heftigen Stoß in die Seite.
Der Nachmittag verlief eigentlich wie der übliche Geburtstag eines dreizehnjährigen.
Einige Freunde aus der Schule und aus der Sportschule kamen und brachten ein paar
Kleinigkeiten mit, um sich im Gegenzug dafür von meiner Mutter mit Kuchen oder
Pommes vollstopfen zu lassen, je nachdem zu welcher Zeit sie erschienen, oder wie lange
sie blieben. Am frühen Abend, so gegen 9 Uhr waren wir wieder als Familie unter uns.
Rosa verabschiedete sich bei Zeiten ins Bett. Sie hatte es für ihre Verhältnisse heute
schon außergewöhnlich lange in geselliger Runde ausgehalten, und war sogar zum einen
oder anderen Spaß aufgelegt gewesen. Aber auch Katrin verabschiedete sich kurze Zeit
später in ihr Zimmer mit der Bemerkung es sei ein anstrengender Tag gewesen. So saß
ich noch eine Weile mit meiner Mutter im Wohnzimmer, und wir unterhielten uns über Gott
und die Welt. Da mein Vater ja sehr selten zu Hause war, hatte meine Mutter ganz gerne
jemanden zum Reden, und so unterhielten wir uns eigentlich eher wie zwei Erwachsene
als wie Mutter und Sohn.
Es muß so etwa 11 Uhr gewesen sein, als auch meine Mutter ihr Gähnen nicht mehr
unterdrücken konnte, und so machte ich mich auf in mein Zimmer und meine Mutter
verschwand im Schlafzimmer, das sich im Erdgeschoß befand.
Nach dem üblichen abendlichen Gang ins Bad betrat ich mein Zimmer und erschrak. Im
ganzen Zimmer machte sich ein schwerer harzig süßer Geruch breit. Ich tastete nach dem
Lichtschalter, den ich im Dunkeln nicht sofort fand und überlegte, was da so roch. Da
vernahm ich Katrins Stimme aus dem dunkeln, "laß das Licht aus!", und mir wurde klar,
daß es im Zimmer nach Honig roch.
"Was...?" brachte ich nur hervor, denn ich wurde sofort von Katrin unterbrochen. "Noch
eine kleine Geburtstagsüberraschung", säuselte sie leise. "Mach die Tür zu und komm
her!" Ich gehorchte, und als ich die Tür hinter mir zugemacht hatte stand ich wirklich in tief
schwarzem Dunkel. "Ich habe deine Jalousien schon geschlossen!" kam Katrin meiner
Frage zuvor.
"Ich sehe überhaupt nichts, es ist stockduster!" erwiderte ich. "Das soll ja auch so sein",
erwiderte Katrin leise. "Los zieh dich aus!" forderte die leise aber mit scharfem Unterton.
Ich gehorchte abermals, denn ich wußte überhaupt nicht, was ich sonst hätte tun sollen.
Als ich mich all meiner Klamotten entledigt hatte, gab ich mit einem leisen "Fertig" zu
verstehen, daß ich nun weitere Anweisungen erwartete.
"Komm her!" befahl Katrin.
"Aber wohin? Ich sehe doch nichts!" protestierte ich.
"Laß dir was einfallen, aber kein Licht!" bekam ich nur zur Antwort, dann blieb Katrin
stumm. Da stand ich nun im dunklen Zimmer und überlegte was denn zu tun sei. Um so
konzentrierter ich nachdachte, um so ruhiger wurde ich. Ich horchte in das dunkle Zimmer
hinein, und dann konnte ich Katrin plötzlich hören. Nicht etwa weil sie was gesagt hätte;
nein ich hörte ihr Atmen, hörte regelrecht wie sich mit jedem Atemzug ihre Brust hob und
senkte, hörte wie sich ihre Lungen aufblähten und wieder zusammenfielen.
Langsam gefiel mir dieses Spiel und ich begann nochmehr auf meine Umgebung zu
achten. Ich spürte, das der honigartige Duft seine Quelle irgendwo direkt vor mir hatte, er
kam genau aus der Richtung aus der ich Katrins Atem vernahm. Langsam ging ich mit den
Händen vorantastend in den dunklen Raum. Als ich mit dem Fuß gegen Katrin stieß
hockte ich mich auf den Boden um zu ertasten wo sie genau lag. Die ersten paar
Tastversuche gingen ins Leere, denn ich hatte mich ihr vom Kopf her genähert. Doch dann
spürte ich ihren heißen Atem, ertastete ihr Gesicht. Langsam tastete ich mich weiter, ihren
Hals hinab. Meine Hände suchten ihren kleinen aber zarten, festen Busen, und sie
zuckten sogleich zurück, als ich in eine klebrige Masse faßte. Unwillkürlich steckte ich
meine Finger in den Mund und schmeckte Honig.
Hmm lecker, dachte ich, wie verführerisch. Zärtlich gab ich Katrin einen Kuß. Tastete mich
mit meinen Lippen ihren Hals hinab bis zu ihrer Brust. Vorsichtig begann ich den Honig
von ihr zu lecken. Da bei wurden Katrin Nippel immer härter. Was für eine Wonne, von
dieser zarten Mädchenbrust den süßen Honig zu lutschen. Immer intensiver saugte ich an
ihren Nippeln. Immer abwechselnd mal rechts mal links. Keine Seite sollte zu kurz
kommen, beide Seiten wollten vom klebrigen Blütensaft befreit werden. Ich konnte gar
nicht mehr aufhören an Katrin zu saugen und zu lutschen, und Katrin genoß meine Gier
deutlich hörbar. Langsam bekam ich schon Angst, meine Mutter oder Rosa würden uns
hören, aber es blieb ansonsten still im Haus. Wir waren ungestört. Plötzlich nahm Katrin
meinen Kopf in die Hand und flüsterte: "Du hast noch eine wichtige Stelle vergessen..."
Mehr brauchte sie nicht zu sagen, denn ich wußte sofort, was gemeint war. Sanft
streichelte ich mit meiner Zunge über ihren Bauch, bearbeitet ein bißchen ihren
Bauchnabel und leckte mich tiefer, bis in ihren Schritt. Hier empfing mich ein wahrer
Honigsee, der mir auch den letzten Verstand raubte. Wie ein besessener, wie ein dem
Verhungern naher, saugte. leckte und lutschte ich ihr den Honig aus ihrer klebrigen
Scheide. Das war wirklich die süßeste Versuchung die ich bis dahin erlebt hatte.
Während ich mich so eifrig mit Katrins Honigtöpfchen beschäftigte, merkte ich plötzlich wie
sie meinem Penis mit Honig bestrich, und nun ihrerseits damit begann ihn wieder
abzulecken. Immer wilder wurde unsere Leckorgie. Immer tiefer kroch ich zwischen
Katrins Beine, füllte zwischendurch etwas Honig nach, strich sanft ihren Kitzler ein, um ihn
gleich wieder sauber zu lecken. Der würzige Honig, gemischt mit einer Prise ihres salzigen
Scheidensaftes, war eine echte Delikatesse. Wie besessene nuckelten wir uns zum
Höhepunkt. Katrin schlang meinen Saft zusammen mit einer frischen Ladung Honig
herunter. Das machte mich so an, daß mein Penis überhaupt nicht schlapp wurde. Immer
wilder saugten wir uns aneinander fest. Ich krallte mich ich Katrins Po fest, denn sie war
so angetörnt, das sie sich vor Wonne immer wieder hin und her warf. Unter meinem festen
Griff war sie mir nun hoffnungslos ausgeliefert. Ich spürte wie immer mehr ihres
Körpersaftes aus ihrer Scheide floß, was mich immer wilder machte. Katrins Atem ging
immer schwerer, und man spürte, wie schwer es ihr viel, sich nicht schreiend von der
angestauten Anspannung zu befreien. Statt dessen lieferte sie mir ihren zuckenden Leib
einfach aus und ließ sich in wilden Zuckungen und Krämpfen von ihrem Körper
beherrschen. Sie war nicht einmal mehr in der Lage sich um meinen Körper zu kümmern,
sondern japste nur noch nach Luft, die sie mit leisem Pfeifen zwischen ihren Zähnen
auspreßte. Hin und wieder vernahm ich nur ein leises "Georg, bitte nicht, hör auf!", doch
ich konnte nicht.
Plötzlich bemerkte ich, wie Katrin nach einigen heftigen Schüttelkrämpfen immer schlaffer
wurde. Ich hielt inne, ließ von ihr ab und stieß Katrin an. Doch sie reagierte nicht. Ich
horchte auf ihren Atem, den ich ganz flach vernahm. Ihr Körper jedoch war total schlaff.
Ich bekam einen Schreck, meine Schwester war besinnungslos. Immer wieder stieß ich
sie an, rüttelte sie und gab ihr ein paar leichte Ohrfeigen. Langsam merkte ich wie wieder
Leben in ihren Körper kam.
"Alles in Ordnung?" fragte ich.
Katrin begann zu schluchzen und weinte plötzlich los. Ich war etwas betreten, doch Katrin
zog mich zu sich, nahm mich in den Arm und küßte mich zärtlich.
"Schatz, ich liebe Dich!" flüsterte sie mir ins Ohr.
Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. "Ja Schatz, ich dich auch!" Antwortete ich.
"Laß uns jetzt schlafen, sonst merkt wirklich noch jemand was!" mit diesen Worten stand
Katrin auf, um sogleich wieder vor mir zusammenzusacken. Ihre Beine versagten den
Dienst, und so trug ich meine Schwester in ihr Bett, verabschiedete mich mit einem
zärtlichen Kuß und ging selber schlafen.
Während ich noch ein bißchen über unsere Beziehung nachdachte, und mich fragte wie es
eigentlich mit uns weitergehen sollte, schlief ich ein.
Aber die Antwort darauf ist nicht so einfach, und genug Stoff für weitere Geschichten.
Die Schwester Teil 7, wieder im Wald! (Copyright by Georg Genders)
Nach dem aufregenden Erlebnis der letzten Nacht hatte ich geschlafen wie ein Murmeltier,
so geschafft, war ich von unseren Honigspielen. Katrin war es bestimmt nicht besser
ergangen, denn ich wurde erst wach, als meine Mutter mich in meinem Bett rüttelte.
"Hey aufstehen, du Faulpelz! Was seid ihr denn für Schlafmützen?" "Wieso wir?" fragte ich
noch etwas schlaftrunken. "Katrin schläft auch noch", antwortete meine Mutter, "und die
grummelt nur ich solle sie in Ruhe lassen, du kannst ja versuchen, ob du sie aus dem Bett
bekommst. Ich mach dann noch mal ein bißchen Frühstück her. Mittagessen fällt heute
aus, ist sowieso schon 11 Uhr, da können wir auch ein ausgiebiges Frühstück machen,
erst recht bei der Hitze. Außerdem ist Rosa bis heute Nachmittag bei den Proben für ihr
Violinkonzert, da können wir auch gut heute Abend warm essen, wenn es wieder kühler
ist."
Nach diesen Worten ging meine Mutter wieder nach unten, um das versprochene lange
Frühstück herzurichten. Ich machte mich auf, um Katrin aus dem Bett zu schmeißen. Sie
lag zusammengekauert in ihrem Bett, ganz in sich zusammengerollt, mit dem Gesicht zur
Wand. Ich sprach sie leise an: "Hey Schlafmütze, aufstehen!" Als sie meine Stimme
erkannte, drehte sie sich langsam zu mir um. Aus ihrem verschlafen zerknitterten Gesicht
entstand langsam ein zartes Lächeln. Ich hockte mich neben ihr Bett und gab ihr einen
zärtlichen Kuß.
"Los komm, aufstehen!" wiederholte ich.
"Mir tut alles weh", antwortete Katrin, "gestern Abend, das hat mich so mitgenommen, das
war total anstrengend. Ich bin noch immer ganz geschafft."
"Hat es Dir nicht gefallen?" fragte ich etwas irritiert. "Doch, sehr, gerade deshalb war es
wohl so anstrengend, ich würde sagen, das ich mehr als einen Höhepunkt hatte, ich kann
mich an einige Sachen überhaupt nicht mehr erinnern. Aber laß uns nachher darüber
sprechen."
Mit diesen Worten stieg sie aus dem Bett. Mir war das eigentlich ganz recht, denn da sich
die Ferien dem Ende zuneigten, und ich der kommenden Schulsaison mit gemischten
Gefühlen entgegenblickte, wollte ich eigentlich wissen, wie es mit uns beiden weitergehen
sollte. So frühstückten wir zunächst einmal ausgiebig. Nach dem Essen halfen wir meiner
Mutter noch ein bißchen beim Aufräumen, dann verabschiedeten wir uns.
Der Tag war wirklich furchtbar heiß. Die Sonne wollte wohl noch einmal mit aller Kraft den
Kindern zum Ferienende eine Freude machen. So fuhren wir mit den Rädern in den Wald,
genau zu der Lichtung, auf der vor wenigen Wochen alles begonnen hatte.
Wir versteckten unsere Fahrräder wieder wie immer im hohen Farn, und erklommen den
alten Hochstand. Die ganze Fahrt hier hin hatten wir geschwiegen. Irgendwie lag etwas in
der Luft, das ahnten wir beide. Oben angekommen ließen wir uns auf die alte Holzbank
fallen, und schauten eine ganze Weile schweigend über die Lichtung. Heute war es
wirklich unerträglich heiß, selbst im Wald war es um diese Zeit relativ still, obwohl es hier
noch angenehm kühl war. Scheinbar hielt selbst die Tierwelt eine Siesta. Während wir so
schweigend ins Leere starrten, spürte ich plötzlich Katrins Hand auf meiner. Katrin sah
mich fragend an, und bat mich, sich bei mir anlehnen zu dürfen. Ich nickte nur stumm, und
so saßen wir noch eine ganze Weile aneinandergelehnt und beobachteten die Landschaft,
in der sich nach wie vor nichts regte. Außer dem Zirpen der einen oder anderen Grille
vernahm ich nur Katrins Atem als einziges Geräusch, keine Vögel, kein Knacken im
Unterholz.
"Du wolltest mit mir reden", ergriff ich schließlich das Wort. Dabei sah ich Katrin an, um
ihre Reaktion zu beobachten.
Ich schaute lange in ihr Gesicht, und ich sah regelrecht wie sie überlegte, wie sie
versuchte den richtigen Dreh für einen Satzanfang zu bekommen. Langsam begannen
ihre Lippen zu zittern, Wasser sammelte sich in ihren Augen.
Ich traute mich nicht etwas zu sagen, denn ich war selbst viel zu ergriffen von diesem
Anblick. Ich wartete einfach bis Katrin sich einigermaßen gefaßt hatte. Das dauerte
allerdings eine ganze Weile. "Ich habe Angst!" sagte sie plötzlich, und mein etwas
überraschter fragender Blick rang ihr ein lächeln ab. "Nein nicht was du denkst, davor
habe ich keine Angst. Aber gestern Abend ist mir etwas klar geworden. Ich glaube ich
habe mich wirklich das erste mal wirklich in einen Jungen verliebt, und das ist
ausgerechnet mein Bruder." Ich wußte nicht so recht, was ich erwidern sollte. Irgendwie
war mir ein bißchen unwohl in meiner Haut.
"Ich spreche nicht von verknallt sein, so wie die anderen Mädels aus der Clique, wenn sie
einen Jungen ansehen, den sie super süß finden", fuhr sie fort. "Was ich gestern Abend
erlebt habe, das war wunderbar. Und ich glaube ich möchte soetwas nie mit jemand
anderem erleben!" "Aber das kannst Du doch heute noch gar nicht wissen" erwiderte ich.
"Eines Tages kommt so ein supersüßer Typ, der viel besser aussieht und dir vielleicht
auch noch viel mehr bieten kann, und dann hast du mich ganz schnell vergessen."
Katrin sah mich etwas böse an. "Du glaubst nicht an Liebe?" begann sie etwas
vorwurfsvoll. "oder warst du nur einfach neugierig wie ich so bin?"
"Um Gottes willen, nein!" erwiderte ich schnell. "Du weißt, das es nicht so war. Das
zwischen uns hat sich einfach so ergeben, ich glaube da hat keiner was geplant, aber ich
habe immer noch Zweifel ob das richtig war. Ich habe immer noch ein bißchen Angst, vor
den Konsequenzen, wenn wir auffliegen."
"Ja glaubst du ich nicht?" fragte Katrin. "Aber das ist ja gerade das, was mich so fertig
macht. Ich weiß genau es darf nicht sein, ich weiß genau was wir machen sehen alle
anderen als Falsch an oder sogar als Verbrechen. Ich habe Angst, wenn Mutter das
erfährt, sie würde mich vielleicht in ein Erziehungsheim stecken, schließlich bin ich ja nicht
ihre richtige Tochter. Ich habe Angst, Angst und nochmals Angst, genau wie du. aber
trotzdem kann ich nicht anders. Ich möchte immer ganz nahe bei dir sein, möchte dich
immer in meiner Nähe haben. Kannst Du das nicht verstehen?"
Katrin sah mich an und erwartete eine Antwort. Doch ich konnte nichts sagen. Ein dicker
Kloß steckte in meinem Hals, und die Tränen liefen mir übers Gesicht. Sie hatte genau
das gesagt, was ich empfand. "Aber warum sind wir bloß Geschwister, das macht alles so
kompliziert," gab ich unter Tränen zu bedenken.
"Du bist nicht mein Bruder!" schrie Katrin mich schon fast verzweifelt an, "nur auf dem
Papier, und das haben wir uns beide nicht ausgesucht. Du kannst nichts dafür, ich kann
nichts dafür, und für unsere Gefühle können wir auch nichts, aber für mich sind meine
Gefühle wichtiger als ein Stück Papier."
Ich war etwas ratlos, denn obwohl Katrin die jüngere von uns beiden war, war sie mir in
diesem Punkt weit überlegen, sie fand immer die besseren Worte und konnte immer
besser argumentieren als ich. Ich ergab mich meinem Schicksal und nahm sie in den Arm,
wischte mir die Tränen ab, und gab ihr einen zärtlichen Kuß. Ich mußte es jetzt einfach
tun, ich konnte nicht anders, und eine Stimme in mir drin sagte mir, das sie Recht hatte.
Ich begann sie noch inniger zu küssen als bisher. Ich war nicht nur aufgeregt wie sonst
immer. Vielleicht lag es daran, daß wir eine gewisse Schallmauer durchbrochen hatten.
Mit gerade einmal 13 Jahren, sprachen zwar die meisten schon von Liebe, aber ob sie
wirklich wußten was das war? Ich war mir sicher es seit heute zu wissen. Für Katrin würde
ich alles tun. Und ich wußte irgendwie, sie empfand genauso. Dieses Gefühl etwas genau
zu wissen, es aber dennoch nicht begreifen zu können ist schwer zu beschreiben, aber
wer soetwas schon mal erlebt hat, der wird wissen, was ich meine. Ich fühlte mich
unheimlich gut. Ich war glücklich, wirklich unbeschreiblich glücklich. Immer gieriger küßte
ich Katrin dabei und ließ meinen Glücksgefühlen freien Lauf. Ich wollte sie nie wieder
loslassen. Immer intensiver Streichelten wir uns, küßten uns immer heftiger und inniger.
Unsere Zungen begannen ein fast endloses Spiel miteinander. Mal mehr in Ihrem Mund,
mal mehr in meinem. Mal steigerten wir das Tempo so sehr, das wir mit den Zähnen
aneinanderschlugen. Dann zuckten wir ein Stückchen zurück und nahmen einen neuen
Anlauf. Mal biß ich im Getümmel Katrin auf die Zunge, mal sie mir, aber wir waren so
ineinander versunken, es störte uns nicht. Zärtlich fuhr ich Katrin durch ihre blonden
Locken. Ich mochte ihr Haar, das wie eine lockige Mähne bis weit über ihre Schultern
hinabhing und fast bis zu ihrem Po reichte. Zärtlich durchkämmte ich mit meinen Fingern
ihre Haare und schaute ihr in ihre leuchtend grünen Augen, die mich immer so
faszinierten. Ich hatte mich schon des öfteren gefragt, wer von ihren Eltern ihr wohl diese
Augen vererbt hatte. Denn bei uns hatte mein Vater auch so grüne Augen, aber ich hatte
sie nicht geerbt. ich hatte die blauen Augen meiner Mutter. Ob es bei ihr wohl auch die
Augen ihrer richtigen Mutter waren?
Ich genoß es ihr beim Streicheln in die Augen zu sehen. Ich sah ihr gerne in die Augen
und versuchte so ihre Stimmung genau zuerkennen. Und jetzt funkelten ihre Augen
glücklich, da war ich mir sicher. Schließlich waren wir ganz außer Atem von unserer
leidenschaftlichen Knutscherei, so daß wir uns einen Moment Pause gönnten. "Eine Frage
habe ich aber noch an dich...." begann ich ein Gespräch. Katrin sah mich besorgt fragend
an. "... nein nichts dramatisches versprach ich, aber mich würde interessieren, woher du
immer die sexy Ideen hast, mit denen du mich immer so anmachst?"
"Von hier" sprach Katrin grinsend und schielte Richtung Decke des Hochstandes. Ich
verstand nicht sofort und muß wohl etwas dumm geschaut haben. "Du erinnerst dich an
das Heft, das wir von hier mitgenommen haben?" fragte sie. Bei mir fiel nun auch der
Groschen und ich lachte als ich antwortete, "so eine bist du also!" Aber ich schob noch
schnell ein "Das du das Heft noch hast hinterher", als ich bemerkte wie sich ihre Stirn in
Falten legte. "Ja, aber so langsam gehen mir die Ideen aus, denn das Heft haben wir fast
schon komplett in die Tat umgesetzt. Nur miteinander geschlafen haben wir nicht
miteinander." Ich war jetzt total baff ob dieser Offenheit von Katrin. "Ja willst Du das
denn?" fragte ich etwas überrascht, denn so schön die Erlebnisse mit Katrin bislang auch
waren, ich hätte mich nie getraut sie darum zu bitten mit mir zu schlafen. Dazu war ich
doch viel zu sehr mit dem Gedanken vertraut, das sie ja meine Schwester ist. Spaß hätte
es vielleicht gemacht, aber ich wäre wahrscheinlich total verkrampft gewesen.
Katrin überlegte eine Weile, bevor sie antwortete: "Nein, jetzt noch nicht!"
Mir war nicht klar, was diese Antwort zu bedeuten hatte, aber ich traute mich heute auch
nicht sie danach zu fragen. Stattdessen fragte ich sie, was wir denn in Zukunft machten,
wenn uns die Ideen ausgingen.
"Wir holen uns neue Ideen", kam ihre prompte Antwort, und schon kletterte sie auf das
Dach des Hochsitzes um nach den Heften zu sehen, die wir vor ein paar Wochen hier
gefunden hatten. Kurze Zeit kam sie zurück mit einem ganzen Stapel Hefte, der mir noch
größer schien als beim letzten mal.
"Wieviele Hefte sind denn da oben?" fragte ich etwas erstaunt. "Das sind jetzt alle!" und
mit diesen Worten setzte Katrin sich neben mich und schlug das erste Heft auf.
Wir sahen uns aber nicht nur einfach die Bilder an, Katrin begann plötzlich den Text, der
immer neben den Bildern stand vorzulesen. Ich fand die Sprache zwar teilweise ziemlich
doof, weil dort immer nur von Ficken, Fotze, Schwanz und so harten Worte sie Rede war,
aber dennoch machte es mich an, wie Katrin die Texte vorlas. An Katrins Stimme merkte
man auch ihre Erregung. Schon bald hatten wir das erste Heft durch und waren beide
ziemlich angetörnt.
Katrin legte das Heft beiseite und schaute mich an. Jetzt bist du dran mit lesen. Dabei zog
sie einfach ein Heft aus dem Stapel und gab es mir. Es war ein ziemlich hartes Heft, in
dem der Mann die Frau ziemlich hart ran nahm und demütigte. Er fesselte die Frau auf
einem Brett und befriedigte sie mit allem was er in die Finger kriegen konnte. Die Frau
versuchte sich immer wieder zu befreien, aber alles wehren half nichts. Obwohl ich das
ganze doch etwas hart fand, spürte ich meine Erregung, und um so weiter ich las, um so
mehr Probleme machte mir meine Stimme.
"Gefällt dir das?" fragte Katrin mich und nahm mir das Heft aus der Hand. Ich schluckte
ein paar mal, um meine Stimme wieder in Schwung zu bringen, brachte aber nur ein
krächzendes "naja!" heraus. Katrin grinste, "ich finde es ein bißchen heftig aber auf die
sanftere Tour könnte mir das schon gefallen". Ich sah das funkeln in ihren Augen, und
wußte, das sie es ernst meinte.
"Nun laß dich nicht erst bitten!" spornte sie mich an, wir können ja mal ein kleines
Fesselspielchen probieren. Ich überlegte wie ich das hier anstellen sollte. Utensilien hatte
ich ja keine, sowas trägt man ja nicht immer mit sich herum, schon gar nicht als
Jugendlicher.
Katrin bemerkte meine Ratlosigkeit, "denk doch einfach mal an ein paar abgewandelte
Indianerspielchen", schlug sie vor. Ich begriff. Behende war ich den Hochstand
herabgeklettert, hatte im Unterholz ein paar biegsame Äste gesammelt und rupfte auf der
Lichtung noch ein bißchen von dem hohen trockenen Gras. In Gedanken malte ich mir
dabei aus, wie ich Katrin damit wohl am besten fesseln konnte. Schwer bepackt mit allerlei
Gestrüpp kraxelte ich den Hochsitz wieder hinauf. Katrin entfing mich mit ihrem
tiefgründigen Lächeln, von dem ich immer noch nicht so ganz genau wußte, was sich
dahinter verbarg. War es einfach nur ein Lächeln, war s lasziv, spöttisch? Egal es war
schön!
"Na, was hat mein Häuptling mir denn heute mitgebracht?" fragte sie und eröffnete damit
das Spiel.
"Was hat denn meine Indianerin heute für mich zubereitet?" erwiderte ich, und drehte
damit den Spieß um.
"Ähm nichts!" antwortete Katrin, die tatsächlich etwas überrascht war. "Wie, nichts? Ich bin
den ganzen Tag auf dem Kriegspfad, und wenn ich zum Tippi zurückkehre, dann hat
meine Indianerin nichts für mich!" spielte ich das Spiel geschickt weiter. Nun hatte auch
Katrin begriffen auf was ich hinaus wollte. Betreten blickte sie auf den Boden. "Verzeih
mein Häuptling, das ich dir eine so schlechte Frau bin, aber ich habe wirklich nichts, ich..."
"Ich will deine Ausreden nicht hören." unterbrach ich sie. "Unartige Frauen werden
bestraft."
Nun lächelte Katrin noch etwas mehr, das Spiel schien ihr zu gefallen. "Und wie will mein
Häuptling mich bestrafen?" fragte sie bewußt Ahnungslosigkeit spielend. Dabei wußte sie
allerdings wirklich nicht, was ich noch vorhatte. Ich befahl ihr, sich auf den Ausgucksitz zu
setzen, und links und rechts die Seitenpfosten anzufassen. Nun saß sie mit weit
ausgebreiteten Armen vor mir. Mit einigen mitgebrachten biegsamen Ästen und dem
trockenen hohen Gras fesselte ich ihre Hände an die Seitenpfosten, so daß sie sich nicht
mehr von alleine befreien konnte. Dann zog ich Katrin ihren Slip mit einem Ruck aus, in
dem ich ihn einfach unter ihrem Sommerkleid wegriß. Anschließend drückte ich ihre Beine
auseinander und fesselte ihre Beine links und rechts am Hochsitz. Nun war Katrin
vollkommen hilflos. Ihr wurde das in diesem Moment wohl bewußt, denn ich sah ein
bißchen Angst in ihren Augen. "Aber bitte nicht so wild", bat sie mich ein wenig ängstlich.
"Rede mich gefälligst mit Häuptling an!" fuhr ich sie an, und gab ihr mit einem kleinen
Stock einen vorsichtigen Klaps auf ihren Schenkel. Katrins Angst verschwand nicht, denn
sie wußte nicht mehr, was sie davon halten sollte. Ich genoß diesen Anblick und grinste
breit. "Bitte Georg treib's nicht zu wild." bat sie mich noch einmal.
"Wenn Du mich nicht Häuptling nennst, dann sollst du gar nicht mehr sprechen", fiel ich ihr
ins Wort. Schnell bastelte ich aus einem Ast und dem Rest von dem Graß einen Knebel,
der eher an eine Pferdetrense erinnerte. Als Katrin etwas erwidern wollte, schob ich ihr
den Knebel in den Mund. Nun wehrte sie sich tatsächlich, und ich spürte wie sie echte
Angst hatte. Aber mich machte das total an, und da ich der stärkere war, überwand ich
bald ihren Widerstand. Ich war erstaunt, wie gut meine Fesseln hielten, denn Katrin wehrte
sich inzwischen recht heftig, und versuchte allmählich in aufkommender Panik sich zu
befreien. Der Knebel verhinderte ein lautes Schreien, man hörte nur guturales Gurgeln. Ich
war inzwischen total aufgegeilt von dieser Situation. Ich hatte einen steifen, der
schmerzhaft in meiner Shorts noch nach ein bißchen mehr Platz suchte. Katrin wurde
immer wilder, Tränen liefen ihr über das Gesicht, und ich begriff, daß sie wirklich panische
Angst hatte.
"Hey, Katrin, ganz ruhig", redete ich auf sie ein, und streichelte sie sanft, um ihr ein
bißchen die Angst zu nehmen. Das entkrampfte sie ein bißchen, aber so richtig beruhigt
war sie noch nicht, und so nahm ich einen Ast, an dem noch ein paar Blätter hingen, und
begann damit langsam und zärtlich ihre Schenkel zu streicheln. Mit jedem Auf und Ab
strich ich ein bißchen weiter unter ihr Kleid. Ich merkte wie sie sich immer weiter
entspannte. Dann begann ich, während ich mit der einen Hand weiterstreichelte, mit der
anderen ihr Kleid aufzuknöpfen. Sofort verspannte sich Katrin wieder ein bißchen. Ich
versuchte sie mit ein paar netten Worten zu beruhigen. Schon nach kurzer Zeit saß Katrin
durch die Fesseln bedingt breitbeinig und nackt vor mir. Ich fand diesen Anblick äußerst
erregend, und streichelte sie weiter mit den Blättern des kleines Astes. Als Katrin merkte,
daß ich scheinbar auch weiterhin sanft bleiben wollte, entspannte sie sich deutlich, und
nach einiger Zeit begann ihre Scheide feucht zu glänzen. Da legte ich den Ast beiseite,
hockte mich vor sie, und begann sie zärtlich zu lecken. Schon nach kurzer Zeit atmete
Katrin heftig durch die Nase, denn der Knebel machte ihr das Atmen durch den Mund
schwer. Immer feuchter wurde es zwischen ihren Beinen, immer mehr Saft strömte mir
entgegen. Mich machte das wie schon gestern Abend total an. Immer intensiver
bearbeitete meine Zunge ihre Schamlippen, ihren Kitzler und drang zwischendurch immer
wieder so tief ich konnte in sie ein. Katrin zerfloß nun regelrecht vor mir. Ihr Unterleib
zuckte wild und einen Moment überlegte ich, ob ich sie vielleicht ficken sollte. Aber ich
verwarf den Gedanken, sie hatte ja gesagt, sie wolle noch nicht. Nachdem Katrin spürbar
gekommen war, nahm ich ihr den Knebel aus dem Mund, stellte mich direkt vor sie, und
hielt ihr meinen Penis direkt vors Gesicht.
"Lecken!" befahl ich, und Katrin gehorchte willig. Ich war aber so erregt, daß ich schon
nach kurzem tief in ihren Rachen spritze. Ausweichen konnte sie mir ja nicht. Nachdem ich
fürs erste befriedigt war, band ich Katrin wieder los. Die Fesseln hatten inzwischen einige
Spuren hinterlassen, und ich wollte heute Abend von Mutter keine unliebsamen Fragen
gestellt bekommen.
Nachdem ich Katrin befreit hatte hockte ich mich vor sie hin und sah sie fragend an. "Du
hattest wirklich Angst?"
"Ja, ich dachte du verlierst die Beherrschung und rastest gleich aus, so wie du mich
angesehen hast!" kam ihre Antwort.
"Hätte ich auch beinahe“, gab ich zu, “aber ich wollte dich nicht verlieren, und das hätte ich
dann bestimmt", gab ich schuldbewußt zu, gerade dein dich wehren und zappeln hätte mir
beinahe den letzten Verstand geraubt. Katrin ließ sich zu mir auf den Boden herab und
hockte sich zu mir auf den Schoß und schlang dabei ihre Beine um meine Hüften. Bei mir
wuchs sofort wieder etwas zu beachtlicher Größe, als ich begriff, wie dicht sich ihre Vagina
vor meinem Penis befand. "Danke, daß du es nicht getan hast", erwiderte Katrin und
begann sanft meinen Penis zu bearbeiten. Immer wieder streichelte sie mit meinem Penis
über ihre Vagina. Nur herein ließ sie mich nicht. Ich ließ sie gewähren. Mit ihrer Hand,
bearbeitet sie mein gutes Stück dabei heftig, so daß ich schon nach kurzer Zeit erneut
abspritzte, direkt auf ihre Schamlippen. Katrin rückte ein Stück von mir weg, und verteilte
mein Sperma unter wollüstigem streicheln auf und in ihrer Vagina. Was für ein Anblick,
aber ich war fürs erste geschafft.
Laß uns baden fahren schlug ich vor. Katrin nickte zustimmend und wir fuhren erneut zu
dem kleinen See im Wald.
Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Die Schwester Teil 8, beim Training!
Nach dem Fesselspielchen auf dem Hochsitz fuhren wir erneut zu dem kleinen Waldsee.
Wir waren hier wieder ganz alleine. Wir stellten unsere Fahrräder an einen Baum,
entledigten uns der Klamotten und sprangen in das kühle Naß. Nachdem wir uns ein
bißchen abgekühlt hatten, suchte ich noch einmal das Gespräch mit Katrin. "Du Katrin, wir
müssen aber noch über ein paar Dinge reden", begann ich. "Wie hast du dir das mit uns
eigentlich weiter vorgestellt? Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht? In der
nächsten Woche beginnt die Schule wieder, und da können wir nicht mehr so viel Freizeit
miteinander verbringen, wie jetzt in den Ferien. Das würde dann auffallen, wenn wir
plötzlich keine Zeit mehr für unsere Freunde hätten. Aber wir können auch nicht öffentlich
so miteinander turteln wie es andere Paare tun."
Damit werden wir leben müssen" entgegnete Katrin. "Aber ich weiß dich ja praktisch
immer in meiner Nähe, wir gehen in die gleiche Klasse, machen den gleichen Sport und
demnächst gehen wir auch noch gemeinsam tanzen. Uns wird nichts anderes
übrigbleiben, als hin und wieder mal die eine oder andere Gelegenheit zu nutzen, wenn
sie sich ergibt." Wie viele Möglichkeiten das sein würden, und wie prickelnd das noch
werden würde, ahnte ich damals noch nicht.
"Oder willst Du die Beziehung etwa beenden?" fragte Katrin. "Nein", antwortet ich schnell,
"will ich nicht!" Aber ich glaube heute ich konnte damals überhaupt keine andere Antwort
geben, denn ich war viel zu verliebt.
"Aber bitte, einen Gefallen mußt du mir tun", bat Katrin mich. "Wenn jemand etwas merkt,
dann darf auf keinen Fall einer von uns irgendwas zugeben. Das gäbe ein Riesen Theater,
und ich möchte nicht wissen, was das für Folgen hätte. Besonders wenn unsere Eltern uns
vielleicht mal irgendwie doch überraschen sollten, dann darfst du nie zugeben, das vorher
schon mal was passiert ist, einverstanden."
Ich kannte Katrins Angst, von unseren Eltern verstoßen zu werden und in ein Heim
gesteckt zu werden, und so stimmte ich zu. "Du bist ein Schatz!" nahm Katrin mich in den
Arm. Für diesen Tag hatten wir genug erlebt, wir zogen unsere Mutter wieder an, und
fuhren nach Hause, denn bald mußte es Abendbrot geben, und meine Mutter hatte uns ja
warmes Essen versprochen.
Zum Abendessen hatte meine Mutter wirklich wieder alle Ihre Kochkünste ausgekramt und
es gab eine phantastisches italienisches Essen. Nicht zu schwer zu verdauen, das wäre
bei diesem Wetter auch nicht das passende gewesen, aber doch lecker und sättigend.
Nachdem wir das Essen verputzt hatten, sprachen wir noch ein bißchen über dies oder
das. Wir genossen die abendliche Stimmung und setzten uns noch ein bißchen auf die
Terrasse, denn inzwischen war es draußen angenehm kühl. Ein bißchen trauerten wir den
zu Ende gehenden Sommerferien nach, denn in zwei Tagen begann wieder die Schule,
und damit der Ernst des Lebens, wie die Erwachsenen immer zu sagen pflegten. Aber ein
bißchen freute ich mich auch, denn dann ging auch das Training wieder los. Auch Katrin
freute sich auf das Karate Training, den wir mochten diesen Sport beide sehr, aber in den
großen Ferien machte unser Meister die Schule immer zu und fuhr in seine alte Heimat. Er
meinte auch in seinem Alter lerne man nie aus. Ich erinnerte meine Mutter an ihr
Versprechen das Katana Schwert mitnehmen zu dürfen. Nachdem wir uns noch eine
ganze Weile so unterhalten hatten kam auch Rosa endlich nach Hause. Sie war den
ganzen Tag wegen des Geigenkonzertes unterwegs gewesen. In solchen Dingen war
Rosa eine Besessene, eine absolute Perfektionistin. Sie erzählte noch ein bißchen von
ihren Proben und wie gut sie mit den einzelnen Stücken voran kamen. Mich interessierte
das eigentlich nicht sonderlich, und ich fühlte mich ein bißchen gelangweilt, so daß ich
begann Katrin ein bißchen zu necken.
Zum Glück war der Tag für Rosa so anstrengend gewesen, daß sie sich bei Zeiten
verabschiedete. Wir quatschten noch ein Weilchen über dies und das, dann
verabschiedeten auch wir uns von meiner Mutter und wollten schlafen gehen. Als wir die
Treppe hochkamen hörten wir Rosa noch im Badezimmer, und so gingen wir jeder in sein
Zimmer ohne das noch viel passiert wäre. Ein flüchtiger Blick, ein "Gute Nacht" und ein
schelmiges, listiges Grinsen war alles, was wir uns noch schenkten.
Zwei Tage später war es dann soweit. Der Alltag hatte uns wieder. Zum Glück bestand der
erste Schultag nur darin, uns die neuen Klassenräume zuzuweisen, uns den einen oder
anderen Lehrer vorzustellen den Stundenplan zu überreichen und uns mit schweren
Büchern zu beladen. Dann waren wir fürs erste entlassen. Auf dem Heimweg begleiteten
uns ein paar Kumpels aus der Nachbarschaft, die während der Ferien verreist waren. Wir
tauschten uns ein bißchen aus, wie denn so unsere Ferien verlaufen waren, und Katrin
und ich logen das sich die Balken bogen. Ich war erstaunt, wie gut das funktionierte, und
wie gut sich unsere Geschichten jeweils ergänzten. Am Nachmittag fuhr uns unsere Mutter
dann zum Karate-Training, und ich durfte wie versprochen das Katana-Schwert
mitnehmen. Aber meine Mutter ließ mich mit dem Ding nicht aus den Augen. In der Schule
angekommen zeigte ich 'Meister Kim' das Schwert und fragte ihn, was er davon halte.
Meister Kim nahm das Katana in Augenschein, untersuchte es ganz genau mit kritisch
prüfendem Blick, ging schließlich ein paar Schritte von uns weg, und vollführte vor unseren
Augen ein paar Übungen mit einer solchen Geschwindigkeit, wie das nur ein Asiate
konnte. Ich bemerkte wie meiner Mutter beeindruckt der Kiefer herunterfiel.
"Wow, was für ein edles Stück" gab er mir das Schwert zurück. "Ist das denn soviel Wert?"
fragte ich skeptisch. "Was meinst Du denn wieviel soetwas wert ist?", fragte er lächelnd.
"500,- DM", antwortete ich schnell, nur um eine Antwort zu geben. Ich merkte aber sofort,
das das die falsche Antwort war, denn er zog verächtlich die Brauen hoch. "Pah, mein
Junge, ich dachte ich hätte euch etwas beigebracht. Der Wert eines solchen
Gegenstandes ist nicht in DM, Dollar oder Yen zu bewerten. Ein Katana ist in Asien so viel
wie hier ein Familienwappen. Es ist das höchste Gut, was eine Familie besitzt. Eine
Entehrung des Katanas, z.B. durch Diebstahl, bedeutet die Entehrung der gesamten
Familie. Dafür starben in Asien früher Menschen. Und eines ist auch gewiß, wenn du den
Wert wissen willst, den Dein Vater ausgegeben hat, um ein solches Katana überhaupt von
einem Schmied zu bekommen, dann sind das hierbei" und er deutete auf das Schwert,
das ich immer noch in den Händen hielt, "mindestens 15000,- DM gewesen! Dies ist eines
der besten Schwerter die ich je gesehen habe, kein billiges Nachmachprodukt aus Taiwan
oder den USA, was man in jedem Hinterhof-Waffenladen kaufen kann, das hier ist echte
Kunst! Ich hoffe mein Junge, du weißt das eines Tages zu schätzen!"
Ich nickte und gab nur ein schüchternes "Jawohl Meister!" zur Antwort und gab das
Schwert meiner Mutter zurück. Die betrachtete es nun auch mit etwas anderen Augen, wie
ich sofort bemerkte, verabschiedete sich aber dann. "Ich hole euch in zwei Stunden nach
dem Training wieder ab."
"Nun dann laßt uns endlich anfangen!" forderte der Meister uns auf. Es wurde ein hartes
Training nach 6 Wochen Pause, und der Meister schimpfte mal wieder mit uns, das wir so
faul wären, und nicht ein einziges mal zu Hause trainieret hätten während der gesamten
Ferienzeit. Dabei grinste er aber immer mit seiner freundlich asiatischen Art, denn so ernst
wie er viele Dinge sagte, meinte er sie gar nicht. Er kannte halt seine Pappenheimer! Am
Ende des Trainings war es so üblich, das der Meister uns eine Geschichte erzählte. Das
hatte sich so eingebürgert, und alle Trainingsteilnehmer nahmen an dieser kleinen
'Märchenstunde' eigentlich immer teil. Das war halt seine Art, uns den asiatischen
Lebensstil ein bißchen näher zu bringen und darüber hinaus konnte der Meister wirklich
gut erzählen. Ich hatte ja auch schon erwähnt, das es sich hier nicht um eine der üblichen
Klopperbuden handelte, sondern das diese Sportschule weit mehr war. Und so begann
der Meister seiner Erzählung.
Es war einmal vor langer Zeit, als es noch Drachen auf dieser Welt gab. Damals lebte in
den japanischen Tiefebenen ein stolzer Samurai, der berühmt für seine Kampfkunst war,
und schon viele Drachen bezwungen hatte. Dieser Samurai hatte eine Sohn namens Djio.
Als Djio das Alter erreicht hatte, bald ein Mann zu werden, schmiedete ihm sein Vater, der
viel von seiner Kunst verstand ein Schwert, so wie es sich für einen guten Samurai
gehörte. Doch Djio mißachtete das Geschenk seines Vaters, denn er wußte den Wert des
Schwertes nicht zu schätzen. Statt dessen gab sich Djio lieber dem Genuß und den
schönen Künsten hin. Auch die Kampfkunst, die ihm sein Vater gelehrt hatte
vernachlässigte er. Aber Djio war ein sehr gebildeter junger Mann, der am Hofe des
Kaisers ein hohes Ansehen genoß, da er auf alle Fragen des Lebens immer eine
gescheite Antwort wußte. Djio hatte ein Auge auf die Tochter des Kaisers, die schöne Kaijin geworfen, und bat nach einigem Werben, den Kaiser um die Hand seiner schönen
Tochter. Doch der Kaiser war ein listiger Mann, der immer von allen profitieren wollte, und
so stimmte er der Vermählung der beiden zu, wenn Djio ihm zuvor den bösen Drachen
Gijing vom Halse schaffen würde, der immer wieder über das Land herfiel und und es
verwüstete. Djio, der sehr von sich überzeugt war, willigte ein, denn er begehrte Kai-jin
sehr und glaubte fest daran, den Drachen überlisten zu können. So zog er aus den
Drachen zu suchen, und sich in einem geistigem Wettkampf mit ihm zu messen. Mit dem
nötigsten ausgestattet, und mit dem Schwert seines Vaters bewaffnet machte er sich auf
die Suche. Nach wochenlanger Suche, dem Aufgeben nahe, fand er den Drachen in einer
tiefen Schlucht zwischen den Bergen. Der Drache versperrte Djio den Weg, und fragte
nach seinem Begehr. Djio forderte den Drachen zu einem Wettkampf. Der Drache lachte
Laut, und fragte Djio wie er denn gegen ihn, den Drachen bestehen wolle, denn er sei
doch nur ein Mensch. Djio antwortete, das er den Drachen mit seinem Geist überwinden
wolle, denn er sei ein sehr kluger Mensch. Der Drache stimmte lachend zu, denn Drachen
rätseln gerne und sind sehr gebildet, und so forderte der Drache ihn zu einem Wettkampf
heraus. Bei einem Sieg des Drachen wäre Djio verloren, bei Djios Sieg hätte ihm der
Drachen auf ewig gehorchen müssen und bei einem unentschieden bestand der Drache
auf eine Entscheidung im Kampf. Der Drache stellte sein erstes Rätsel und fragte Djio:
Es fällt und es fließt, es zerstört und es spendet Leben, es hat keine Farbe und ist
dennoch blau, und trotz es keine Farbe hat ist es nicht unsichtbar.
Was ist das? Djio überlegte eine Weile dann antwortete er: 'Wasser', Nun war es an ihm
dem Drachen eine Frage zu stellen. Dabei wollte er es dem Drachen nicht so einfach
machen, denn er wollte ja gewinnen. Und so fragte er den Drachen:
Seine Farbe ist Metall und doch rot, es vernichtet den einen und beschützt den anderen,
Noch bevor Djio zu Ende gesprochen hatte, bäumte sich der Drache vor Lachen laut auf,
und antwortete: Das ist einfach, es ist ein Schwert. Doch Djio zog sein Schwert rammte es
dem Drachen von unten in den Bauch und sagte, "...und es tötet Drachen!" Der Drache
hätte ihm bis zum Ende zuhören sollen, das erkannte der Drache nun auch als er starb,
und Djio wußte nun endlich den Wert des Schwertes zu schätzen.
"Na", fragte uns der Meister, "was habt ihr aus dieser Geschichte gelernt?" "Den anderen
ausreden lassen" antwortete Katrin, doch der Meister grinste mich an und meinte zu mir:
"Na Georg, was meinst Du?" "Ich glaube, man sollte die Geschenke seines Vaters achten,
besonders dann wenn man im Leben noch etwas erreichen will", gab ich Kleinlaut zu, den
ich hatte verstanden warum er uns ausgerechnet diese Geschichte erzählt hatte. Nach
dieser Geschichte zogen wir uns um und machten uns auf den Heimweg. Da meine Mutter
heute Abend noch Rosa zur Generalprobe für das Konzert begleitete, konnte sie uns nicht
vom Training abholen, und so machten wir uns mit dem Bus auf den Heimweg. Auf dem
Weg zur Bushaltestelle viel uns aber auf, das wir beide unsere Geldbörse vergessen
hatten, und so beschlossen wir am Ufer der Lahn entlang zu fuß nach Hause zu gehen
und nicht schwarz zu fahren. Nach einem guten Stück des Weges meinte Katrin zu mir:
"Georg, was meinst du, ob diese Geschichte heute wirklich eine alte japanische Sage
gewesen ist?"
"Ich glaube nicht", erwiderte ich. "Ich glaube die hat Meister Kim sich ausgedacht, um mir
eine Lehre zu erteilen, deshalb auch die Ähnlichkeit mit den Namen, Djio und Geo (so
wurde ich von einigen Kumpels genannt) und Kai-Jin und Katrin, das war bestimmt kein
Zufall."
"Aber ich bin doch nicht die große Liebe, die du begehrst!" stellte Katrin fest.
Ich sah sie etwas erstaunt an, "Doch bist du! Natürlich bist du das!" Katrin lachte nun ein
bißchen: "So meinte ich das nicht. Das kann ja der Meister nicht wissen!"
Nun lachte ich auch. "Ja, stimmt. Vielleicht wollte er mich nur nicht in Verlegenheit
bringen, wenn er den Namen eines anderen Mädchen genommen hätte, hätte es doch
gleich wieder Getuschel gegeben". Plötzlich, wir hatten Limburg schon ein gutes Stück
hinter uns gelassen, nahm Katrin meine Hand und gab mir eine Kuß. "Danke mein
Samurai, das du mich noch immer begehrst!"
"Immer zu Ihren Diensten Prinzessin Kai-jin", antwortete ich. Da blieb Katrin unvermittelt stehen,
griff mir zwischen die Beine und flüsterte in mein Ohr: "Mama sagt zwar immer, ich soll nicht immer
das Messer ablecken, aber ein Samuraischwert würde ich doch gerne mal probieren." "Dann darf
aber ich auch in der Höhle nach dem Drachen suchen." erwiderte ich mit schelmischem Grinsen,
und schon waren wir im hohen Ufergras verschwunden um japanische Sagen zu ergründen. Meine
Zunge suchte ausgiebig einen Drachen in Katrins Höhle, die vor lauter Salzwasser regelrecht
überschwappte, und Katrin lernte eher einen spukenden Drachen als ein Samuraischwert kennen,
wie sie später sagte. Obwohl der Härtegrad passen würde. Seit diesem Abend nenne ich meinen
Schatz eigentlich immer nur noch Kaijin und sie mich Geo, was sie aber wie unser Meister Djio
ausspricht.
Wir kamen an diesem Abend ziemlich spät nach Hause, und ernteten ein paar böse Blicke meiner
Mutter. Aber sie konnte uns nicht lange böse sein, denn sie hatte auch eine Überraschung für uns.
Vater würde übermorgen für einige Wochen überraschend nach Hause kommen.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Die Schwester Teil 9, Vaters Rückkehr! (Copyright by Georg Genders) Sehnlichst erwarteten wir
das Ende der Schulstunde herbei, für heute unsere letzte. Kaijin (so nannte ich Katrin nach dem
letzten Trainig) schielte schon dauernd aus dem Fenster, denn heute würde Vater aus Japan
zurückkommen. Und wir waren gespannt, ob er uns von der Schule abholen würde.
"Der ist bestimmt noch mit Mutter beschäftigt" raunte ich grinsend Kaijin zu, die in der Schule
neben mir saß, denn wir gingen ja in die selbe Klasse. Sie lachte und meinte nur: Die haben noch
die ganze Nacht zu vögeln!"
Kaijin hatte Recht behalten, denn gerade als sie dies sagte, sah ich Vater mit dem Wagen um die
Ecke biegen; in diesem Moment schellte es auch schon zum Ende der Stunde. Wir sprangen auf
und zwängten uns in einer großen Traube nach draußen. Vater erkannte uns auch in der großen
Menge sofort und man sah ihm seine Freude, seine Kinder endlich mal wieder zu sehen, deutlich
an. Ich freute mich auch, aber ich muß zugeben, meine Freude hielt sich ein bißchen in Grenzen.
Das klag sicherlich auch daran, daß meine Vater nur immer ein paar wenige Wochen im Jahr zu
Hause war. Sein Beruf ließ leider nichts anderes zu. Aber da baut man als Kind nicht so eine
ausgeprägte Beziehung zu seinem Vater auf. Kaijin freute sich noch ein bißchen mehr, meinte ich
zumindest, und ich merkte, wie ich regelrecht ein bißchen eifersüchtig wurde, als sie sich Vater so
um den Hals warf.
"Na, meine Großen", begrüßte uns mein Vater, "wie geht's euch denn?" Nach ein bißchen
Smalltalk lud uns mein Vater noch zu einem Eis ein, und so fuhren wir zusammen zur Eisdiele.
Während wir zwei Riesenportionen Erdbeereis verputzten erzählte uns mein Vater ein bißchen
über Japan und seine Erlebnisse dort, ich fand das meiste ziemlich belanglos. Etwas amüsiert
bemerkte er, daß ich Katrin die meiste Zeit mit Kaijin und sie mich mich Djio ansprach. Er wollte
wissen, wie wir denn darauf gekommen waren, aber das behielten wir für uns.
Als wir endlich zu Hause ankamen, erwartete uns Mutter schon mit Kaffee und Kuchen, nur Rosa
fehlte mal wieder. Sie war noch bei einer Freundin zum Geige üben gefahren. Naja, morgen Abend
war ja auch ihr großer Auftritt. So saßen wir den ganzen Nachmittag auf der Terrasse und
lauschten den Erzählungen meines Vaters. Am Abend kam dann Rosa noch dazu, und während
meine Mutter sich um das Abendessen kümmerte, begann mein Vater mit seinen Erzählungen
weitestgehend wieder von vorn, denn auch Rosa wollte natürlich wissen, wie es ihm denn so
ergangen war. Langsam langweilte mich die Sache wirklich, und so verabschiedete ich mich auf
mein Zimmer. die Schule forderte schließlich auch noch ihren Tribut. Kaijin begleitete mich, denn
schließlich hatte sie das gleiche zu erledigen, wie ich, und gemeinsam lernt es sich halt besser.
Während wir an unseren English-Vokabeln saßen, meinte Kaijin plötzlich: "Was meinst Du Djio, ob
Papa Mama heute Abend wohl so richtig durchfickt?"
"Was?" ich war etwas konsterniert, und überlegte kurz, wo Katrin eigentlich ihre Gedanken hatte.
"Ich denke doch" , gab ich zur Antwort. "Aber warum willst du das wissen?"
"Nicht wissen, ich würde das gerne sehen!" grinste Katrin mich an. "Kaijin, du bist eine kleine
perverse Sau!" aber auch ich mußte grinsen, bei dem Gedanken daran, meine Eltern beim Poppen
zu beobachten.
"Wir können ja zusehen", schlug ich vor. Nun war es an Katrin überrascht zu gucken.
"Und wie willst Du das machen?" fragte sie etwas überrascht. "Du erinnerst dich an das Periskop,
daß Papa mal vor ein paar Jahren mit mir gebastelt hat um mir zu zeigen, wie das bei U-Booten
funktioniert", fragte ich Katrin. "Das müßte von Deinem Balkon aus auch funktionieren!"
Das breite Grinsen auf Katrin Gesicht verriet, daß sie die Idee gut fand, und so einigten wir uns
darauf, einen 'Kinoabend' der besonderen Art auf ihrem Balkon zu verbringen. Da wir uns nun
sowieso nicht mehr konzentrieren konnten, gaben wir das Vokabellernen auf und halfen meiner
Mutter beim Abendessen. Nach dem Abendessen spielten wir Müdigkeit vor und verschwanden
beizeiten auf unseren Zimmern. Rosa war in dieser Beziehung ja sowieso ein grundsolider Mensch
und da ja morgen das Konzert war, war sie sowieso schon um 9 Uhr im Bett verschwunden. Dann
lag ich wach und aufgeregt im Bett und wartete auf das Zeichen von Katrin. Zunächst kam aber um
kurz nach 10 noch mein Vater vorbei, um zu sehen ob seine Kinder denn auch schon alle
schliefen. Ich stellte mich erfolgreich schlafen und auch bei Katrin mußte das geklappt haben,
denn kurze Zeit später hörte ich ihn bereits wieder die Treppe hinuntergehen. Es dauerte nicht
lange und meine Zimmertür ging auf und Katrin schlich herein. "Hey Djio, die sind gerade ins
Schlafzimmer gegangen, komm!"
Das ließ ich mir natürlich nicht 2 mal sagen. Vorsichtig entnahm ich dem Bettkasten das Periskop
und gemeinsam mit Katrin schlich in ihr Zimmer. Wenn mein Vater auch nur jemals geahnt hätte,
wofür sein Sohn das Periskop einmal gebrauchen würde, er hätte es bestimmt nie gebaut. Doch
jetzt bewerte sich die Ingenieurskunst meines Vaters. Nicht nur das uns dar Periskop einen
wirklich super Anblick bot. es war auch noch so gebaut, das zwei Leute gleichzeitig hindurchsehen
konnten. Meine Eltern schliefen immer bei offenem Fenster solange es die Außentemperaturen
erlaubten, so daß wir einen wirklich guten Ausblick hatten. Als wir mit unseren Beobachtungen
begannen, lagen Vater und Mutter bereits nackt auf dem Ehebett. Nach anfänglichem intensivem
Streicheln rutschte meine Mutter langsam an meinem Vater hinab. "Man hat die geile Titten!"
raunte ich leise und bekam dafür einen Knuff in die Seite.
"Hey, du sollst Dir nur Ideen holen Djio, für alles andere bin ich da!" ermahnte mich Katrin, um
gleich im Anschluß selber festzustellen, "Papa ist ja unten total rasiert!"
Mein Vater hatte eine beeindruckenden Lustbolzen, der durch die Rasur noch monumentaler
wirkte. Aber meiner Mutter schien die Größe nichts auszumachen. Sie bließ diesen Ständer mit
einer Ausgibigkeit und Wonne, die ich nie für Möglich gehalten hätte. Schon garnicht bei meiner
Mutter. Ich staunte, daß sie diesen Masten überhaupt ganz in den Mund bekam. Meinem Vater
schien das wirklich gut zu gefallen, denn er lag leicht zuckend auf dem Bett.
"Gleich kommt es ihm!" stellte Katrin leise fest. "Ob Mama Sperma wohl auch so gerne mag wie
ich?"
Ich konnte darauf nichts sagen, denn meine Eltern so zu beobachten machte mich richtig geil, und
ich hatte inzwischen auch einen richtigen Hammer in der Schlafanzughose, der ein deutliches Zelt
bildete. Aus dem Schlafzimmer unter uns vernahmen wir inzwischen deutliches Stöhnen und man
sah, wie mein Vater kam. Meine Mutter schluckte alles, was er ihr in die Kehle jagte herunter und
bließ in unverändertem Tempo weiter. Der Schwanz meines Vaters wurde überhaupt nicht richtig
schlaff. Es dauerte nicht lange, da fing mein Vater wieder lauter an zu stöhnen. Diesesmal ließ
meine Mutter aber rechtzeitig von ihm ab, wandte sich ihrem Nachtisch zu, den wir mit dem
Periskop nicht erblicken sollten, und kam mit einem riesigen Dildo in der Hand in unser Blickfeld
zurück. Dann hockte sie sich vor meinen Vater, so das wir im Periskop deutlich ihren geilen Arsch
und ihre glänzende Möse sehen konnten. Durch das Periskop erschien mir der Dildo mindestens
so groß wie mein Unterarm. Mein Vater hatte diesen Dildo inzwischen übernommen und rammte
ihn ohne große Umwege meiner Mutter mit Wucht zwischen die Beine, zog ihn wieder ein Stück
heraus und rammte wieder. Bei jedem Rammen stieß meine Mutter einen kleinen Spitzen schrei
aus. Ich merkte wie sich bei mir immer mehr Blut in der Körpermitte ansammelte und meinen
Luststab immer strammer werden ließ. Plötzlich stand mein Vater auf, so daß er direkt hinter
Mutter stand, die auf dem Bett vor ihm hockte. Mit genau dem gleichen Schwung, wie er eben den
Dildo in ihre Möse gerammt hatte, schob er nun seinen Schwanz in Ihren Arsch. Nun war von
meiner Mutter schon deutlich mehr zu hören als nur ein kurzer Schrei. Sie bäumte sich richtig unter
diesem gewaltigen Stoß auf. Das veranlaßte meinen Vater aber nur noch fester zu rammeln. Mit
einem Wahnsinnstempo fickte er meiner Mutter den Arsch, während er mit dem Monsterdildo ihre
Muschi bearbeitete. Den keuchenden Atem meiner Mutter hörte man bis zu uns. Ich brauchte
allmählich dringend eine Entspannung und fing langsam an mich selber zu massieren. Doch
Katrin, die das sofort bemerkte zog meine Hand weg und flüsterte nur: "Heb dir die Energie für
mich auf!" Vor freudiger Erregung hätte ich beinahe das Periskop losgelassen und in die Hose
gespritzt, "Was?" fragte ich Katrin.
"Pssst, nicht so laut" herrschte Katrin mich an. "ich will noch ein bißchen zusehen, das macht mich
so an!"
So schauten wir wieder gemeinsam durch das Periskop, ich warf jedoch erst noch einen schnellen
Blick auf Katrin uns stellte fest, das sie ihre Hand tief in ihrem Schritt vergraben hatte.
Aus dem Schlafzimmer meiner Eltern kam das Stöhnen immer lauter. Mein Vater fickte meine
Mutter immer wilder, und sie krallte vor Verzückung ihre Finger fest in das Bettzeug. Dann bäumte
sich mein Vater plötzlich mit festen Stößen auf und ich hörte die Stimme meiner Mutter, die in die
Nacht herausschrie: "Ja, du geiler Bock, pump meinen Arsch voll! Zeigs mir!"
Das war nun wohl auch für Katrin zuviel. Sie gab mir zu verstehen, daß sie genug gesehen hatte.
Wir beide waren jetzt total geil, aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal....
Die Schwester Teil 10, ein Fehler! (Copyright by Georg Genders) Der animalische Fick, den meine
Eltern da gerade hingelegt hatten, hatte uns total heiß gemacht. Ich konnte überhaupt nicht mehr
klar denken, ich war total aufgeputscht und Katrin ging es nicht besser. Noch immer hatte sie eine
Hand zwischen ihren Beinen vergraben und starrte mich mit glasigen Augen leise stöhnend an.
"Komm Djio, ich will auch," hauchte sie mir entgegen. "Jetzt, sofort!" und zog mich in ihr Zimmer
zurück. Unser Verstand war nicht mehr zu gebrauchen, wir überlegten nicht mehr, keiner fragte
sich mehr, was wir da eigentlich taten, keiner dachte in diesem Moment an irgendwelche
Konsequenzen. Wir waren so total geil, wir wurden nur noch von Gefühlen geleitet. Katrin zog mich
ganz eng an sich, mein Penis preßte sich gegen ihren Bauch. Sie riß mir meine Klamotten vom
Leib und ich zog ihr das Nachthemd aus. Da stand sie nun nackt vor mir. Beide zitterten wir vor
totaler Erregung am ganzen Körper. Katrin zog mich zu ihrem Bett, auf das sie sich rücklings fallen
ließ.
"Loß, ich will jetzt!", ihre Worte waren kaum zuverstehen, so zitterte ihre Stimme vor Erregung. Ich
brachte schon überhaupt keinen Laut mehr heraus. Wie ein Blitz schoß mir nur noch ein Gedanke
durch den Kopf, als ich Katrin vor mir liegen sah und diese ihre Beine öffnete. Diese niedliche
kleine Fotze, die ich schon so oft in den letzten Wochen geleckt und gestreichelt hatte, wollte ich
nur noch ficken. Ich ließ mich auf Katrin herab, suchte den Eingang und dirigierte meinen
aufgeregt zuckenden Schwanz mit der Hand an die richtige Stelle. Als Katrin spürte, was da auf sie
zukam wollte sie etwas sagen. Doch zum einen brachte sie vor lauter Erregung kein verständliches
Wort heraus, zum anderen ließ ich sie auch garnicht mehr zu Wort kommen.
Tolpatschig und unvorsichtig, aber von höchster Erregung getrieben drang ich mit voller Wucht in
sie ein. Ein gewaltiger erster Stoß, ein zweiter ein dritter. Katrins schmerzverzerrtes Gesicht nahm
ich gar nicht mehr war. Ich spürte nur noch die Enge des feuchten Tunnels die mich umschloß. Ihr
strampeln und winden machte mich nur noch wilder und noch einmal stieß ich zu, um mich dann in
einer wahnsinnigen Explosion in ihr zu ergießen. Eine Explosion die meinen ganzen Körper
erzittern ließ. Ich spürte wie mein Saft aus mir herausschoß und Katrins enge Scheide flutete.
Noch zwei drei weitere Stöße, dann sackte ich erschöpft zusammen. Katrin atmete heftig zischend
durch die Zähne und bis sich dabei auf ihre Unterlippe. Blut rann aus ihren Mundwinkeln, ihr
Gesicht war schmerzverzerrt, Tränen liefen ihr übers Gesicht. Als meine Anspannung nachließ
stieß sie mich unsanft fort.
Das blanke Entsetzen stand ihr im Gesicht, daß konnte ich selbst im Halbdunkeln gut erkennen,
und schlagartig wurde mir etwas bewußt, ich hatte einen schrecklichen Fehler gemacht. Ich wollte
sie beruhigen, ihre Tränen trocknen, sie um Verzeihung bitten, mich entschuldigen, doch nichts
passierte. Ich war wie gelähmt, nur Gedanken gingen mir durch den Kopf. Katrin zog sich in eine
Ecke des Bettes zurück, winkelte die Beine an und rollte sich ganz ein.
"Kaijin...", sprach ich sie verunsichert an. Doch statt einer Antwort bekam ich nur Schluchzen und
heulen zur Antwort. Ich zog mich ein bißchen zurück und wollte sie noch einmal ansprechen. da
sah ich im Halbdunkeln den großen Fleck auf dem Bett. Blut! schoß es mir durch den Kopf. Panik
stieg in mir auf.
"Kaijin...." versuchte ich es noch mal und näherte mich vorsichtig meiner Schwester. Ein heftiger
Tritt traf mich, mein Magen verkrampfte sich nach diesem schweren Treffer.
"Verschwinde..., hau ab!" ich hatte das Gefühl Katrin brüllte mich an. Noch mehr Panik befiehl
mich. Was war, wenn uns jemand hörte. Wie ein geprügelter Hund verließ ich Katrins Zimmer.
Ich schlich mich in mein Zimmer und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Was hatte ich
getan. Um Gottes willen, was hatte ich da bloß angerichtet. Wieder überfiel mich Panik. Schnell
zog ich mich an und schlich aus dem Haus. Hier hielt ich es nicht mehr aus. Tränen liefen mir über
das Gesicht. Blindlings schnappte ich mir mein Fahrrad und fuhr einfach drauf los, in die immer
dunkler werdende Nacht. Nach einigen Kilometern war ich vollkommen außer Atem. Ich schaute
mich um; wo war ich?
Ich war auf der Lichtung angelangt, auf der alles begonnen hatte. Ich starrte auf den Hochsitz. Wie
ein riesiges Monster kam er mir vor. Ein Monster das mich nun auslachte. Wut stieg in mir auf.
Wütend bearbeitete ich den wackeligen Hochsitz, als könnte das an meiner Situation etwas
ändern. Ich war total verzweifelt. Was würde Katrin meinen Eltern erzählen, was würden sie mit mir
machen. Aber sie war ja selber Schuld wollte ich mir einreden, warum hatte sie mich so geil
gemacht? Erfolglos.
Immer noch drosch und trat ich auf den Hochsitz ein. Aber er widerstand meinen Wutausbrüchen,
was meine Raserei nur noch mehr steigerte. Ich kletterte auf den Hochsitz, holte die Pornohefte
aus dem Versteck und steckte sie voller Zorn an. Mit einer gewissen Genugtuung sah ich auf das
lodernde Feuer. Beinahe hätte der gesamte Hochsitz Feuer gefangen, aber ich trampelte das
Feuer noch im letzten Moment aus. Das hatte mich ein bißchen beruhigt und so fuhr ich immer
noch sehr nachdenklich zurück. Leise schlich ich mich wieder nach oben, lauschte an Katrins Tür
und hörte sie leise weinen. Sofort kam mein schlechtes Gewissen zurück. Ich ging in mein Zimmer
und grübelte die ganze Nacht weiter, wie es wohl weitergehen würde. Ich überlegte mir Ausreden,
die ich meinen Eltern sagen wollte, ich überlegte mir, wie es wohl wäre, wenn ich einfach
davonliefe. Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf, die mir einfach keine Ruhe ließen. Nur
eines war mir inzwischen klar. Wir hatten einen riesigen Fehler gemacht. Erst in den frühen
Morgenstunden schlief ich unruhig ein. Das Brummen meines Weckers riß mich aus dem Schlaf.
Doch ich traute mich nicht aus dem Zimmer. Ich horchte zunächst was im Haus los war. Keine
ungewöhnlichen Geräusche. So schlich ich ins Bad, wusch mich und ging nach unten zum
Frühstück. Hunger hatte ich keinen. Mein Vater saß alleine am Frühstückstisch.
"Wo ist Mama?" fragte ich.
"Bei Katrin!" gab mein Vater nur kurz zur Antwort, und bevor er mehr sagen konnte, merkte ich,
wie mir das eben verzehrte halbe Brötschen im Halse stecken blieb. Mein Magen drehte sich, mir
wurde schwindelig und ich mußte mich übergeben. Schnell rannte ich zur Toilette. Als ich
zurückkam, kamen auch Katrin und Mutter gerade die Treppe hinunter. Katrin würdigte mich
keines Blickes. Meine Hände begannen zu zittern. Ich sah nur wie meine Mutter sie in den Arm
nahm und hörte die Stimme meiner Mutter:
"In deinem Alter ist das vollkommen normal, und am Anfang ist das immer erschreckend, aber du
wirst eben langsam eine Frau, das kommt jetzt alle 4 Wochen wieder!"
Ganz langsam atmete ich tief durch. Katrin hatte also nichts gesagt. Ich war ihr so dankbar, mein
schlechtes Gewissen bereinigte das aber nicht.
Ich würgte noch ein paar Bissen herunter, dann gingen wir zur Schule. Ich wollte mit Katrin reden,
wollte wissen, wa sie meiner Mutter gesagt hatte, doch Katrin schwieg eisern. Sie schaute mich
nicht einmal richtig an und ging immer auf der anderen Seite des Weges. Ich fühlte mich schlecht.
Der Schultag glitt an mir vollkommen vorbei. Was an diesem Tag passierte weiß ich nicht mehr.
Alle Versuche mit Katrin zu reden schlugen fehl.
Immer wieder fragte ich mich, was ich da bloß angerichtet hatte. Die Tage glitten zäh dahin,
Woche für Woche verstrich, und mein Leben normalisierte sich ganz langsam wieder. Nur Katrins
Regel, die blieb aus. Schleißlich ging meine Mutter mit ihr zum Arzt, aber Katrin bestand darauf
alleine untersucht zu werden. Sie wollte niemanden dabei haben. Schließlich verschreib der Arzt
ihr die Pille, damit sich ihre Regel einstellen würde. Das waren noch einmal Stunden der Angst,
aber nichts passierte.
Ganz allmählich normalisierte sich auch unsr Zusammenleben wieder, aber Katrin war noch immer
sehr reserviert.
Ich wollte irgendwie wieder etwas gut machen und umgarnte meine Schwester wo es nur ging.
Zugeteilte Hausarbeit nahm ich ihr wo es eben ging ab. Ich buhlte um ihre Gunst, bis Katrin mir zu
verstehen gab, ich sollte das nicht tun.
So gingen die Monate ins Land, Katrin wahr noch einige Male bei ihrer Frauenärztin und jedesmal
befiel mich eine wahnsinnige Angst. Schließlich kam die Weihnachtszeit. Lange überlegte ich, was
ich zu Weihnachten schnenken sollte. Nur für Katrin sollte es was besonderes sein. Ich wußte von
ihrem Faible für teure, damenhafte Kleidung. Sie kleidete sich gerne wie meine Mutter elegant mit
Mantel und Kleid. So überredete ich meine Mutter, ihr zu Weihnachten einen eleganten Mantel zu
schenken, und gab dafür mein gesamtes erspartes her. Meine Mutter wunderte sich ein bißchen
darüber, aber ich belog sie, und sagte ich hätte noch genug Geld übrig und könne mir das leisten.
Mit Katrin verstand ich mich inzwischen wieder recht gut, aber unser Verhältnis war noch ein
bißchen kühl. Die Orte, die wir im Sommer so gerne heimlich besuchten, um unserer heimlichen
Lust zu frönen mieden wir, und nicht nur wegen des nahenden Winters.
So rückte Weihnachten immer näher. Meinen Vater hatte es inzwischen beruflich nach Brasilien
verschlagen, und Weihnachten würde er nur zu den Feiertagen zu Hause sein, da er ein
Staudammprojekt im Amazonas Urwald leitete.
So halfen wir meiner Mutter bei den Weihnachtsvorbereitungen wo es nur ging.
Kurz vor den Feiertagen stellte sich der Winter mit heftigen Schneefällen ein, und es sah alles
nach einer romantischen weißen Weihnacht aus.
Und es sollte eine ganz besondere Weihnacht werden, doch das ist eine andere Geschichte, die
gibt es ein anderes Mal.
Die Schwester Teil 11, Weihnachten! (Copyright by Georg Genders) Die
Weihnachtsvorbereitungen waren abgeschlossen, mein Vater war am Morgen zurückgekehrt,
gemeinsam hatten wir den Baum geschmückt. Katrin war ausgelassen und fröhlich und auch zu
mir ausgesprochen freundlich. Den Vorfall vor einigen Monaten hatte ich noch immer nicht
vergessen, das würde wohl so schnell auch nicht passieren, aber Katrin und ich wir gingen
inzwischen wieder recht normal miteinander um. Zum Abend saßen wir in gemütlicher Runde
zusammen, Rosa, die inzwischen durch ihren Erfolg beim Konzert eine richtige Karriere als Solistin
mit der Geige begonnen hatte, gab von ihren Künsten einiges zum besten, und nach einem
kleinen Essen ging es zur Bescherung.
Mein Vater hatte uns allerlei Überraschungen aus Brasilien mitgebracht, von meiner Mutter
bekamen Katrin und ich einen weiteren Tanzkurs, den wir in der Zwischenzeit recht erfolgreich
absolviert hatten. Rosa verschenkte wie immer ein paar Schallplatten und bewies abermals einen
erstaunlich guten Geschmack. Als Katrin das Geschenk von mir auspackte, an dem sich wie
gesagt auch meine Mutter beteiligt hatte, leuchteten ihre Augen, ich hatte also ihren Geschmack
voll getroffen. Sofort probierte sie den Matel an, der ihr zu ihrem Winterkleid und den
Wollstrümpfen die sie trug wirklich gut stand. Mich machte das sehr glücklich, die Freude im
Gesicht meiner Schwester zu sehen. Doch eine noch viel größere Überraschung war das
Geschenk meiner Schwester. Ich hatte schon während des ersten Tanzkurses meine Liebe für den
Tango entdeckt, was mein Vater seit seinem Brasilienaufenthalt gut verstehen konnte. Katrin hatte
sich mit meinem Vater zusammengetan, weiß der Himmel, wie sie das organisiert hatte, und sich
selbst und mir einen speziellen Tanzkurs nur fürs Tangotanzen geschenkt. Zum ersten mal wich
sie mir nicht aus, sondern schenkte mir nun auch noch etwas, wo sie mehr Zeit mit mir verbrachte.
Ich war glücklich. So verbrachten wir noch eine Weile in familiärer Atmosphäre, als es draußen
wieder zu schneien begann. Da bat Katrin meine Eltern, mit mir noch ein bißchen die weiße
Weihnacht genießen zu dürfen. Meine Eltern erlaubten schließlich nach langem Quengeln von
Katrin, daß wir noch nach draußen durften, schließlich war ja Weihnachten. Ich hatte dem Treiben
überrascht aber unbeteiligt zugesehen, denn ich wußte überhaupt nicht, was das zu bedeuten
hatte.
"Los, zieh dir was warmes an!" stieß Katrin mich grinsend an.
"Der ist ja jetzt schon festgefroren!" lästerte mein Vater. Doch ich zog mich an und begleitete
meine Schwester.
Als wir außerhalb unserer kleinen Ortschaft durch die verschneiten Wälder liefen hielt Katrin
plötzlich an. Bisher war sie immer ein paar Schritte vor mir gegangen. Sie drehte sich zumir um,
und ich sah ihr tränenüberströmtes Gesicht.
Ich wollte etwas sagen, doch Katrin gab mir einen Umschlag in die Hand. Nun war ich wirklich
überrascht. Was kam denn jetzt. "Ein kleines Weihnachtsgeschenk." sagte Katrin schluchzend.
Etwas verunsichert öffnete ich den Umschlag. Darin lag ine Karte, auf der ein Drache abgebildet
war. Auf der Rückseite standen folgende Zeilen:
Ich spreche mit Dir doch ich hülle mich in tiefes Schweigen.
Ich sehe Dich an doch ich verschließe die Augen vor der
bitteren Wahrheit.
Ich lächle Dir zu doch Tränen strömen über mein Gesicht.
Ich will dir verzeihen doch ich wende mich von dir ab.
Ich weiß auch ich habe einen Fehler gemacht denn ich liebe Dich!
(Kai-jin)
Tränen schossen mir ins Gesicht. Ich wollte etwas sagen, aber ich brachte kein Wort heraus.
Lange schaute ich Katrin ihn ihre ebenfalls verweinten Augen, ich weiß nicht wie lange dieser
Moment gedauert hat, mir kam er ewig vor, dann vielen wir uns in die Arme. Ein langer inniger Kuß
folgte. Nachdem wir uns einbißchen beruhigt hatten, lösten wir uns voneinander und gingen noch
ein gutes Stück durch den Wald. "Djio", begann sie nachdem wir eine Weile stumm Arm in Arm
durch den Wald gegangen waren, "wir sind beide ganz schön dumm gewesen, verzeihst du mir?"
Ich wußte nicht so recht, was ich sagen sollte und antworte nur: "Ja, und du?"
Katrin nickte nur und zog mich zu einer nahegelegenen Parkbank. "Ich möchte das du jetzt und
hier mit mir schläfst!"
Ich war entsetzt, "das kann ich nicht!"
"Doch, du kannst, und du willst auch, ich weiß es!"
"Es ist doch viel zu kalt", versuchte ich mich herauszureden, aber Katrin ließ keine Ausrede zu. Sie
preßte mich auf die Parkbank setzte si auf meinen Schoß und nestelte meine Hose auf. Ich
versuchte mich ein bißchen zu wehren, denn ich hatte Angst, Angst vor meiner Schwester, Angst
vor den Konsequenzen. Katrin schlang ihren Mantel um uns beide herum, und ich spürte, das sie
unter ihrem Wollrock nur die langen Wollstrümpfe trug, sonst nichts. Ich konnte ihr nicht
wiederstehen.
Innig küssend drang ich ganz vorsichtig in sie ein.
"Heute fangen wir noch einmal ganz von vorne an", flüsterte mir Katrin ins Ohr und begann sich
ganz langsam auf mir zu bewegen. Ich spürte die Hitze, die ihr Unterleib ausstrahlte, die wohlig
weiche Wärme, die mich empfing und meinen Penis sanft massierte.
Ich konnte es nicht fassen, das mußte ein Traum sein; aber es war keiner. Ganz langsam wichen
meine Ängste und Skrupel und ich begann mich ebenfalls im Rythmus ihres Körpers zu bewegen.
Katrins Bewegungen wurden immer hastiger, ich spürte wie sich ihre Muskeln mehr und mehr
zusammenzogen. Gemeinsam kamen wir, mitten im Winter auf einer Parkbank im Wald. Ein
Weilchen blieben wir noch so sitzen, und mir schossen tausend Fragen durch den Kopf.
Es gab so viel zu bereden, doch bevor ich überhaupt etwas sagen konnte, begann Katrin: "Djio,
bitte sag nichts, jetzt nicht, hör mir bitte erst zu."
Nun kamen schlagartig noch mehr Fragen in mir hoch, aber heute wollte ich mich einmal wirklich
zusammenreißen, und nur das tun, was Katrin von mir verlangte, und so schwieg ich.
"Ich möchte das wir über das Vergangene nicht mehr reden. Du weißt das es ein Fehler war, ich
weiß es. Ich möchte keinen Schuldigen suchen ich will es einfach vergessen."
"Meinst du das geht?" fragte ich nur etwas skeptisch. Katrin schüttelte den Kopf, "nein ich glaube
nicht, aber laß es uns wenigstens probieren. Ich weiß, es war nicht ganz fair, wie ich mich
verhalten habe, ich habe nur meinen Schmerz gefühlt, dir wird es wahrscheinlich nicht viel besser
gegangen sein, also laß uns das Thema jetzt endlich beenden, bitte!"
Was sollte ich tun, ich konnte ihr heute keine Bitte ausschlagen, und so stimmte ich zu.
"Eine Bitte habe ich noch", brachte Katrin nach einiger Zeit zögernd hervor.
"Ja?" ich war gespannt, was da noch kommen würde.
"Du weißt das ich meinen Namen Katrin erst seit meiner Adoption habe. Ich weiß zwar nicht, wie
ich eigentlich heißen sollte, aber ich mag den Namen Katrin nicht. Als Zeichen unserer
Freundschaft möchte ich, daß Du mich in Zukunft nie wieder Katrin nennst, es reicht, wenn unsere
Eltern das tun."
"Was?" fragte ich, "wie denn dann?"
"Kai-jin!"
Ich dachte ich hätte mich verhört, das klang doch fast genauso, und ich hatte sie sowieso schon
sehr häufig so genannt, jedenfalls bis zu dem Zwischnfall vor ein paar Monaten, aber ich traute
mich heute nicht, sie danach zu fragen. Ich wollte heute überhaupt nichts tun, was meine Situation
in irgendeiner Weise verändert hätte, und so stimmte ich nickend zu.
"Ich will es hören!" forderte mich Katrin auf.
"Jawohl Kai-jin!" gab ich pflichtbewußt zur Antwort.
"Gut, dann laß uns jetzt wieder nach Hause gehen." Arm in Arm gingen wir zurück, bis kurz vor die
ersten Häuser, ab da liefen wir nur nebeneinander her.
Der Rest des Abends glitt nur so an mir vorbei. Ich weiß nicht mehr was sonst noch passierte,
denn ich war einfach glücklich. Ich hatte tausend Gedanken, tausend Fragen, doch an diesem
Abend wurde keine mehr beantwortet.
Ich schlief genauso beschissen wie gut drei Monate zuvor, doch diesmal war ich glücklich. Die
ganze Nacht rumorten die Gedanken in meinem Schädel, doch ich war glücklich. Die Fragen, die
sich mir stellten, konnte ich heute nicht mehr beantworten. Vielleicht würde ich es nie können.
Die Schwester Teil 12, Kai-jin's Geburtstag (Copyright by Georg Genders) Weihnachten lag nun
auch schon wieder gut 2 Monate zurück, und wir steuerten auf Kai-jin's Geburtstag zu. Nach dem
tollen Heiligabend-Erlebnis, habe ich lange mit mir gerungen, denn so manche Frage brannte mir
noch lange unter den Nägeln, aber Kai-jin hatte mich gebeten keine Frage zu stellen. Ich muß
zugeben, das mir das sehr schwer gefallen ist, noch heute würde ich gerne über das eine oder
andere reden, aber da Kai-jin sich dazu nie geäußert hat, habe ich es auch nie getan. Manches
mal, wenn wir ganz unter uns waren und Arm in Arm ein bißchen schmusten, dann mußte ich mir
schon ganz schön auf die Zunge beißen um nicht doch zu fragen. Aber vielleicht war es gut so,
das ich es nie getan habe. Vieles wird sicherlich immer ein Rätsel beiben, aber braucht nicht jede
Beziehung auch ein kleines Geheimnis? Und noch etwas habe ich beherzigt. Nie wieder habe ich
meine Schwester Katrin genannt. Anfangs versuchte meine Mutter mich hin und wieder dazu zu
bringen meine Schwester doch bitte mit dem richtigen Namen anzusprechen, aber ich blieb
standhaft. Ich gebe zu, manches mal hätte ich mich versehentlich schon fast verplappert aber im
letzten Moment gelang es mir dann doch immer, sie mit Kai-jin anzusprechen, was sie jedesmal,
wenn Kai-jin einen dieser Fast-Patzer bemerkte, mit einem süßen Lächeln honorierte.
Seit Weihnachten hatten wir nicht mehr miteinander geschlafen. Entweder hatte sich nicht die
Gelegenheit dazu geboten, aber wahrscheinlicher war wohl, das wir auch nach dem letzten sehr
angenehmen Erlebnis noch eine ganze Weile brauchten, um wirklich wieder zueinander zu finden.
Dafür war aber unsere Freundschaft deutlich gewachsen. Wir verbrachten noch mehr Zeit
miteinander, lernten viel gemeinsam für die Schule, und neben drei mal die Woche Training beim
Meister gingen wir nun auch noch zweimal die Woche zum Tanzen. Wenn es uns eben möglich
war, gingen wir die gut 5 km nach Limburg zu Fuß, wir wollten nicht, das meine Mutter uns fährt.
Wir genossen einfach nur den gemeinsamen Spaziergang, sonst passierte dabei aber nichts. Ein
paar Mal waren wir von Leuten aus der Nachbarschaft gesehen worden, wie wir Arm in Arm an der
Lahn entlangschlenderten, aber wir gaben darauf nicht viel. Einmal machte sogar meine Mutter
uns gegenüber eine Bemerkung, so nach dem Motto, wir benähmen uns wie ein Liebespaar, ob
sie sich etwa Sorgen machen müßte. Wir verneinten beide heftig, und damit war meine Mutter zum
Glück beruhigt. Gegenüber Nachbarn und Bekannten erzählte sie gerne von der tollen
geschwisterlichen Beziehung, die wir beide hatten, was uns den Freiraum gab, manche Dinge
auszuleben, die man sonst sicherlich argwöhnisch beäugt hätte. Selbst die gelegentlichen Küsse,
die ich Kai-jin hin und wieder sogar im Beisein meiner Mutter gab, quittierte sie nach einiger Zeit
nur noch mit einem Lächeln.
Und noch etwas genz bedeutendes war passiert. Vielleicht etwas früh, vielleicht sogar etwas
schmerzhaft, vielleicht haben wir es auch damals gar nicht so verstanden, aber eines war nun
wirklich ganz gewiss, unsere Kindheit war vorbei. Erst Jahre später, jetzt wo ich über so vieles
nachdenke, und mir alles von der Seele schreibe wird mir das vielleicht erst bewußt, aber es war
tatsächlich so, mit 13 war unsere Kindheit endgültig vorbei. Dazu trugen sicherlich noch andere
Ereignisse bei, aber die will ich hier noch nicht erzählen. Alles immer schön der Reihe nach!
Nun wie bereits erwähnt steuerten wir auf Kai-jins dreizehnten Geburtstag zu. Leider lag dieser
Tag mitten in der Woche, es würde also direkt an ihrem Geburtstag keine Party geben. Aber Kai-jin
hatte sowieso keine Lust auf eine tolle Party, denn Karneval war gerade vorbei, und der wurde bei
uns in der Gegend sowieso immer recht heftig gefeiert, und so stand zu befürchten, das bei einer
Party nicht viele erschienen wären, da ihnen der Karneval noch in den Knochen steckte. So hatte
sich meine Schwester für ein gemütliches Kaffetrinken am Nachmittag entschieden. Dazu hatten
wir nur eine Handvoll gute Freunde aus dem Sport, vom Tanzen und aus der Schule eingeladen.
Mein Vater war mal wieder irgendwo im Dschungel von Brasielien unterwegs und konnte zum
Geburtstag seiner Tochter nicht erscheinen. Dieses mal ließ er aber nicht mal von sich hören. Die
Enttäuschung darüber war groß, auch bei meiner Mutter. Der Geburtstag selbst war ein ruhiger
Tag. Sehr kalt und klar, ein echter Winter Februar Morgen eben. Morgens gratulierte zunächst
einmal die ganze Familie, überreichte ein paar kleine Präsente, dann gab es Frühstück und dann
ging es erst mal zur Schule. Auch hier die üblichen Prozeduren. Gratulationen von Lehrern und
Schülern, ein Geburtstagsständchen in der Klasse, was ich nebenbei gesagt ziemlich doof und
kitschig fand, und die obligatorische Hausaufgabenbefreiung für das Geburtstagskind.
Am Nachmittag kamen dann die ersten Freunde und Mutter tischte Kaffe und Kuchen auf. Es
wurde ein recht ausgelassener Nachmittag, aber schon bald bildeten sich die ersten Cliquen. Meist
saßen die Jungen in einer Gruppe zusammen und die Mädels in einer weiteren Gruppe. Selbst
meiner Mutter fiel das auf, und sie meinte wir sollten die Runden doch mal mit einem Spielchen ein
bißchen auflockern. Zu Anfang fanden das einige ziemlich blöd, aber als wir auf die Idee kamen,
eine Runde Flaschendrehen zu spielen, waren dann doch alle geneigt mitzumachen. Also setzten
wir uns in einer großen Runde auf den Fußboden des Partykellers und spielten drauflos. Meine
Mutter merkte schnell, daß wir sie als Störfaktor empfanden und zog sich in die Küche zurück, um
das Abendessen zuzubereiten. So begannen wir also unser Spiel.
Zunächst fingen wir mit kleinen Gemeinheiten an. So ließ ich eines meiner Opfer ein rohes Ei
trinken, Tim, ein Trainingskamerad verlangte von Rosa eine Kuß, den sie ihm zu meinem
Erstaunen auch bereitwillig gewährte und Benjamin ein Kollege vom Tanzen, der ein bißchen älter
war, wollte endlich genau wissen ob seine Tanzpartnerin Christiane immer einen BH trug. Damit
hatten wir nun endlich alle richtig Spaß an der Sache, selbst Rosa, meine sonst so ruhige
Schwester dachte sich immer wieder neue kleine erotische Spielchen aus, um die Atmosphäre ein
bißchen anzuheizen. Knisternde Spannung lag in der Luft, und wie bei Jugendlichen und
Teenagern in diesem Alter so üblich, überwog die Neugier, so daß wir immer neue Sachen
ausprobierten. Tim der schon 16 war, war besonders neugierig auf Rosa, die in unserer Runde die
jüngste war. Er hatte mir schon mehrfach zu verstehen gegeben, daß er Rosa besonders attraktiv
fand. Das konnte ich gut verstehen, denn ihre indische Abstammung verlieh ihr in dieser Runde die
Rolle der Exotin. Erstaunt war ich nur, wie die gerade mal 12 Jahre alte Rosa dieses Spielchen
mitmachte.
Robert, ein weiterer Trainigskamerad wollte Kai-jin einen auswischen und verlangte, daß Kaijin
dem nächsten Jungen, auf den die Flasche zeigen würde, für 5 Minuten in den Abstellraum folgen
mußte, und alles mitmachen, was dieser verlangte. Sein roter Kopf verriet eindeutig was er dabei
für Hintergedanken hatte. Man sah ihm förmlich an, wie sehr er darauf hoffte, das ihn die Flasche
traf. Und er hatte tatsächlich das Glück, das die Flasche bei ihm stehenblieb. Ein Raunen und
Grinsen ging durch die Reihen. keiner rechnete damit, daß nun viel passieren würde, aber Kai-jin
stand auf, nahm ihn bei der Hand, und gemeinsam verließen sie den Partykeller.
Die gingen tatsächlich in den Abstellraum, wie von Robert gefordert. Ich konnte es nicht fassen,
das Kai-jin da mitmachte. Ich spürte Eifersucht in mir aufsteigen. Wie gerne wäre ich derjenige
gewesen, der mit Kai-jin in der dunklen Abstellkammer verschwunden wäre. Was machten die da
jetzt bloß. In Gedanken versunken hörte ich nur den spöttischen Ruf von Rosa, "da müßt ihr jetzt 5
Minuten bleiben, ich schaue auf die Uhr."
Was besseres als das die gewissenhafte Rosa darauf aufpasste, das die 5 Minuten eingehalten
werden konnte Robert eigentlich nicht passieren, denn so waren er mit Kai-jin garantiert ungestört.
Für mich begannen quälende Minuten. Immer wieder fragte ich mich, was dort wohl nun passieren
würde. Würden sie sich küssen? VIelleicht sogar mehr?
Ach was, versuchte ich mir einzureden. Gleich geht die Tür auf, und einer von beiden verläßt den
Raum. Doch nichts passierte. Die Tür blieb fest verschlossen.
"Was die da wohl treiben?" durchbrach Tim nach einiger Zeit die Stille, "soll ich mal lauschen?"
Doch Rosa hielt ihn zurück, legte ihren Arm um Tim, an dem sie offensichtlich Gefallen fand, und
hielt ihn so davon ab, meine Schwester und Robert in der Abstellkammer zu belauschen.
Ich horchte auf jedes Geräsch, das ich vernahm, suchte nach Lauten, die ich irgendwie mit Robert
und meiner Schwester in Verbindung bringen konnte. Doch nichts war zu hören. Alle Partygäste
starrten gespannt auf die Tür zum Abstellraum. Keiner sagte auch nur ein Wort. Nur das
gleichmäßige Atmen der verschiedenen Leute war zu vernehmen. Benjamin und Christiane
nahmen die Situation zum Anlaß eine wilde Knutscherei zu beginnen, und auch Rosa kuschelte
sich immer enger an Tim. Wie konnten die das jetzt nur tun? Ich wurde nervös, mir wurde heiß, mir
wurde kalt. Was hätte ich jetzt darum gegeben durch Wände sehen zu können. Was stellte Robert
dort bloß mit meiner Schwester an. Ich kochte vor Wut. Doch ich konnte nichts tun, wollte ich nicht
der totale Spielverderber sein. Die Zeit verrann nicht, sie floß langsam träge und zähflüssig wie
dicker Sirup dahin.
Ich konnte nich anders, "Rosa wie lange noch?" fragte ich meine andere Schwester.
"Noch eine Minute", raunte sie mir zu.
Wieder Schweigen, eine endlose Minute.
Dann endlich die Erlösung. "Die Zeit ist um!" schrei Rosa Richtung Tür. Es dauerte noch mal einen
Moment, dann wurde die Tür endlich geöffnet. Entsetzt starrte ich Robert und Kai-jin an. Ihre
Klamotten waren total zersaust. Kai-jins Haare zerwühlt. Blinzelnd kamen die beiden aus dem
dunklen Raum. Pfiffe gellten durch den Raum. Gelächter brach aus. Sprüche vielen, und Robert
grinste stolz. Kai-jin lehnte sich an seine Schulter und gab ihm einen Kuß. Ja, sie tat es wirklich,
sie gab Robert einen Kuß, hier vor allen Leuten auf der Party.
Ich schäumte vor Wut. Aber was konnte ich mir schon anmerken lassen. Ich fühlte mich gequält,
gefoltert. Meine Stimmung war längst weit unter dem Nullpunkt. Was für eine Scheiß Party!
Die anderen sahen das wohl nicht so. Gelächter, ein Spruch folgte auf den nächsten, nur ich, ich
hatte die Schnauze voll.
Plötzlich klopfte mir jemand auf die Schulter, es war Robert.
"Deine Schwester küßt fantastisch!"
Ich schlug zu. Schnell, hart, brutal und blindlings!
Robert sackte schreiend zusammen. Stille im Raum, alle starrten mich an.
"Spinnst Du!" schrie Katrin mich an.
"Du Schlampe!" zischte ich ihr wütend entgegen. und rannte aus dem Partykeller.
"Was war das denn jetzt, hörte ich Robert sagen, der sich langsam wieder aufrichtete. Mehr sah
ich nicht mehr, dann viel die Tür hinter mir zu und ich verschwand in meinem Zimmer. Noch immer
war ich furchtbar wütend.
Ich saß auf meinem Bett, lauschte den Geräuschen im Keller und war frustriert. So ein Scheiß Tag!
Am Essen nahm ich nicht Teil, sollten die sich da unten doch vergnügen, ich hatte die Schnauze
voll.
Als es dunkel wurde, hörte ich, wie sich die Gäster verabschiedeten, doch ich blieb in meinem
Zimmer, schmollte und ging schließlich hungrig wie ich war mit knurrendem Magen schlafen. Aber
ich konnte nicht so recht einschlafen. Ich lag im Bett und fragte mich, was Kai-jin und Robert wohl
in diesen 5 Minuten angestellt hatten, als es plötzlich leise an meiner Zimmertür klopfte.
Aber das ist eine andere Geschic
Die Schwester Teil 13, ein Gespräch am Abend!
(Copyright by Georg Genders)
Noch einmal klopfte es an meiner Tür. Das wird Kai-jin sein, sie will sich entschuldigen
dachte ich mir. "Ja, komm rein rief ich!" doch es war meine Mutter, die mein Zimmer
betrat. Was wollte die denn fragte ich mich.
"Na, Sohnemann!" begann sie streng, "Ich glaube ich muß mal mit Dir reden!"
Was hatte das zu bedeuten, fragte ich mich, sagte aber nichts und schaute meine Mutter
nur fragend an.
"Was du da heute gemacht hast, geht nicht..." begann sie.
"Woher weißt du..." unterbrach ich sie.
"Rosa hat es mir erzählt!" fuhr meine Mutter fort, während ich nur "die Petze" dachte.
"aber das tut auch eigentlich nichts zur Sache. ich weiß das du Katrin sehr magst, aber
bitte vergiß nicht, sie ist deine Schwester, nicht dein Eigentum, nicht deine Freundin. Sie
ist bloß deine Schwester. Und sie ist nun mal langsam in dem Alter, wo man sich für
andere Jungen interessiert. Da kannst du nicht einfach hingehen und den Aufpasser und
Moralapostel spielen und ihr das verbieten. Wenn hier einer was erlaubt oder verbietet,
dann bin ich das!"
Die Worte waren hart und streng, aber was wußte meine Mutter denn schon, die hatte
doch überhaupt keine Ahnung was in mir vorging. "Hast du mich verstanden!" fragte sie
mit dem weiterhin strengen Ton in ihrer Stimme. Ich nickte stumm, was sollte ich auch
sonst tun? Ich konnte gar nicht anders. Hätte ich ihr etwa erzählen sollen, daß ich
eifersüchtig war? Nein, das ging nicht.
"Hast du mich verstanden!" fragte meine Mutter abermals mit einem scharfen Unterton in
der Stimme.
"Jaaa!" gab ich genervt zur Antwort.
"Gut, dann gehst du jetzt zu Katrin und entschuldigst dich. Ich gehe in der Zeit mit Rosa
noch ein bißchen spazieren, und wenn ich wieder da bin, dann habt ihr euch hoffentlich
ausgesprochen und es herrscht wieder Friede!"
Ich zögerte einen Moment, doch dann stand ich auf, und ging zu Kai-jins Zimmer. Noch
einmal blickte ich zurück und sah meine Mutter, wie sie mit Rosa die Treppe hinunterging.
Vielleicht hatte sie ja Recht, vielleicht war es wirklich an mir, mich zu entschuldigen. So
klopfte ich vorsichtig an Kai-jins Zimmertür und trat ein. Sie saß auf dem Bett, nur ihre
Nachtischlame brannte. Um diese Uhrzeit wares für gewöhnlich schon dunkel, und so
tauchte die kleine Lampe das Zimmer in ein angenehmes diffuses Licht.
"Hallo", begrüßte ich meine Schwester kleinlaut.
"Tschuldigung", preßte ich leise hervor. Kai-jin grinste. "Du Blödmann", schimpfte sie leise
lachend, "hast Du wirklich gedacht ich mache mit Robert wirklich etwas in der Kammer?"
"Ja aber ihr habt doch..." erwiederte ich, mich noch gut an die zerwühlten Klamotten
erinnernd.
Nun lachte Kai-jin lauthals los. "Ja was meinst Du denn, was alle erwartet haben? Das wollten
doch alle sehen, also haben wir uns entsprechend zurechtgemacht, damit die anderen glauben es
sei etwas passiert. Vor allem Robert wollte sich nicht die Blöße geben, einfach nur so wieder aus
dem Raum zu kommen. Also habe ich das Spiel mitgemacht."
Nun stand ich wie ein Blödmann da. Wie ein begossener Pudel stand ich mitten in Kai-jins Zimmer
und starrte sie an.
"Los, nun komm schon her, setz dich zu mir und steh da nicht so rum!" forderte sie mich auf. Nun
mußte auch ich lachen.
"Du bist ganz schön Eifersüchtig gewesen, was?" fragte sie mich.
Ich nickte. "Ja, und wie!"
"Du mußt mir schon vertrauen", gab Kai-jin zu bedenken. "Wir beide können ja nicht ewig ohne
Freunde bleiben, das fällt irgendwann auf." Entsetzt rutschte ich ein Stückchen von Kai-jin fort.
"Was sagst du da?" fragte ich erstaunt.
"Genau, was ich gerade gesagt habe. Sieh mal, du bist attraktiv, ich sehe nich schlecht aus, wenn
wir immer ohne Freunde bleiben, und immer nur zusammen sind, dann fällt das Nachher jemand
auf, und was dann?" "Ja aber wie hast du dir das denn gedacht?" Ich war schon wieder ein
bißchen Eifersüchtig.
"Ganz einfach, wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann suchen wir uns einfach mal einen Freund
oder eine Freundin, und tun so, als hätten wir eine Beziehung."
"Ja aber das machen die doch nie mit!" gab ich zu bedenken. "Die sollen ja auch nicht wissen, was
gespielt wird. Wir müssen halt so tun, als meinten wir es ernst." erwiderte meine Schwester. "Das
geht nicht!" protestierte ich. " Was ist, wenn dein Freund mit dir schlafen will? Oder meine Freundin
mit mir?"
"Dann tun wir das eben einfach, was ist denn schon dabei? Wir tun das doch in Wirklichkeit für
uns!"
"Das kann ich nicht!" protestierte ich abermals, doch wie so oft schon, Kai-jin konnte einfach
besser argumentieren als ich.
"Denk dabei einfach an mich, dann geht das schon!" grinste sie. Mir war überhaupt nicht nach
Lachen zumute. Wollte sich Kai-jin etwa von mir trennen? Wollte sie mir nur schonend beibringen
das es aus war? "Hey Geo!" riß sie mich aus meinen Gedanken. "Aber eines mußt du mir
versprechen. Wenn Du ein Mädchen kennenlernst, und du merkst, daß du mich vergißt, dann sag
mir das früh genug. Ich will mir keine falschen Hoffnungen machen!"
Da war es wieder, der Gedanke, Kai-jin bereite sich auf die Trennung vor. Ich schaute meiner
Schwester in die leuchtend grünen Augen, ich versuchte darin zu lesen, doch das was ich zu
finden geglaubt hatte, konnte ich nicht entdecken. Ihr schien es ernst zu sein.
"Und habt ihr euch ausgesprochen?" riß mich meine Mutter aus den Gedanken, als sie von unten
die Treppe heraufrief.
"Wir sind noch dabei!" antwortete Kai-jin schnell. "Alles ok!"
"Aber nicht mehr so lange" , antwortete meine Mutter, morgen ist Schule. Und wir hörten, wie sie
im Schlafzimmer verschwandt. Auch Rosa ging an Kai-jins Zimmertür vorbei in ihr Zimmer, dann
war Ruhe im Haus.
"Du glaubst mir nicht!" sagte Kai-jin plötzlich zu mir gewandt. Ich zuckte mit den Schultern. Ich
wußte es wirklich nicht. "Ach komm", sagte sie, "ich liebe dich doch. Laß uns miteinander
schlafen!"
"Jetzt? Hier?" ich war überrascht.
"Ja, wir haben schon so lange nicht mehr, und das wäre ein tolles Geburtstagsgeschenk!"
Wie zur Bestätigung ihres Vorhabens sprang Kai-jin aus dem Bett, zog sich aus und schlüpfte
unter die Decke. Ich war etwas ängstlich, was war, wenn Mutter jetzt doch noch ins Zimmer kam,
was war wenn Rosa etwas bemerkte. Ich schielte aus dem Fenster und sah kein Licht aus Mutters
Schlafzimmer in den Garten fallen. Also war sie wohl schon schlafen gegangen.
"Nun komm schon." ermunterte mich Kai-jin und zog mich zu sich ins Bett. Ich spürte ihren Körper,
merkte wie sich ihr kleiner Po mir entgegendrückte und ich konnte ihr nicht wiederstehen. Sanft
streichelte ich ihren Rücken, glitt mit meinen Fingern über ihre Taile und genoß das Gefühl der
samtig weichen Haut unter meinen Händen. Zärtlich vergrub ich mein Gesicht ihn ihren dufteten
Locken. Mein Penis drückte heftig zwischen Kai-jins Beine, die mich mit ihren Schenkeln sanft
massierte. Immer mehr streckte sie mir ihren Po entgegen, damit mein Penis besser ihre Vagina
erreichte. Ich spürte ihr Verlangen, und ganz sanft drang ich so liegend in sie ein. Feuchte Wärme
empfing mich. Eng umschlossen ihre zarten Lippen meinen Schwanz und mit sanften rhytmischen
Bewegungen massierte sie mich. Ich griff um sie herum, um von vorne ihren Kitzler zu bearbeiten.
Das veranlaßte meine Schwester sich mir noch weiter entgegen zu strecken. Ich spürte einen
Widerstand und Kai-jin bat mich leise nicht tiefer zu stoßen. Vorsichtig zog ich mich ein Stück
zurück und stieß langsam wieder vor, bis ich erneut diesen Widerstand spürte. So trieben wir es
eine ganze Weile, langsam aber gleichmäßig weiter.
Kai-jins Körper begann immer mehr zu zittern und zu beben. Sie genoß diese gleichmäßige ruhige
Bewegung. Leicht wimmernd begann sie zu keuchen, immer bemüht, dabei bloß nicht zu laut zu
werden. Ihre Fingernägel krallten sich in meinen Arm, den ich um ihre Hüfte geschlungen hatte. So
konnte ich sie besser führen und dirigieren. Als Kai-jin merkte, dß sie mir weh tat, krallte sie sich in
ihre Bettdecke, um gleich darauf heftig zu kommen. Das verriet ihr japsender Atem deutlich. Ich
ließ mich nicht lange bitten, und genoß es, mich in ihrer engen Scheide zu ergießen. Eine ganze
Weile noch blieb ich neben Kai-jin liegen, dann meinte sie, daß es wohl besser wäre, wenn ich in
meinem eigenen Bett schliefe. So ging ich glücklich in mein Zimmer. Robert war vergessen.
Der nächste Tag, war eigentlich ein ganz normaler Schultag, bis wir Mittags nach Hause kamen,
aber das ist eine andere Geschichte, die erzähle ich ein anderes mal.
Die Schwester Teil 14, ein Nachmittag! (Copyright by Georg Genders) Der nächste Tag, war wie
gesagt eigentlich ein ganz normaler Schultag. Direkt nach der Schule gingen wir, wie jeden Freitag
von der Schule aus zum Training. Das handhabten wir für gewhnlich immer so, denn dann
brauchten wir den Weg nach Limburg nicht doppelt machen. Nach dem mal wieder sehr
anstrengenden Training, unser Meister hatte uns mal wieder persöhnlich über die Matten
gescheucht, machten wir uns mit dem Bus auf den Heimweg. Uns war es einfach zu kalt, um die 5
km zu Fuß zu gehen. Wir setzten uns im Bus ganz nach hinten, dort waren wir um diese Uhrzeit
meist ungestört, denn wir hatten es nicht gerne, wenn uns jemand im Rücken saß, und eventuell
unsere Gespräche belauschte. Kai-jin roch angenehm nach Schweiß. Ich mochte das, wenn sie
nach dem Sport ordentlich durchgeschwitzt war. Mädchen riechen ganz anders als Jungen, viel
süßlicher. Kai-jin ging in den Wintermonaten immer erst zu Hause unter die Dusche, denn ihre
langen Haare bekam sie nach dem Training so schlecht trocken, und auf dem Heimweg hätte sie
sich sonst den Tod geholt.
Zu Hause angekommen stand Rosas Fahrrad auf der Hofeinfahrt. Im Vorderrad war eine gewaltige
Acht. Was war da bloß passiert? "Komm schnell wir sehen mal nach!" sagte Kai-jin, doch im Haus
war niemand. Stattdessen lag ein Zettel auf dem Küchentisch nur mit einer kurzen Notiz versehen:
"Rosa hat sich den Arm gebrochen, sieht schlimm aus, sind im Krankenhaus, kann spät werden,
macht euch Abendbrot. Mama"
"Was da wohl passiert ist? Scheint wirklich was schlimmes zu sein!"
bemerkte ich zu Katrin, als ich den Zettel gelesen hatte.
"Woher willst du das wissen?"
"Naja, zum einen seh dir mal das Fahrrad an, zum anderen haben wir es gerade mal halb 4, wenn
Mutter aber schreibt, wir sollen uns selber ums Abendbrot kümmern, dann muß es schon sehr
ernst sein."
"Stimmt", erwiederte Kai-jin, "bis 19:00Uhr zum Abendessen haben wir noch ein Weilchen.
Hoffentlich kommen sie nicht vorher zurück!"
"Kai-jin, was soll das denn jetzt, du bist doch nicht etwa froh darüber, das Rosa etwas passiert
ist?" fragte ich ein Weinig entsetzt. "Nein", erwiderte sie bissig, "aber es schön, daß Rosa auch
mal für etwas zu gebrauchen ist. SIe hat uns soeben einen Nachmittag für uns verschafft, ich gehe
jetzt jedenfalls erstmal ein Bad nehmen. Kommst du mit?" Mit diesen Worten verließ sie die Küche
und ließ mich ziemlich dumm aus der Wäsche guckend dort zurück. Ich war jetzt erst Recht etwas
entsetzt, über Kai-jin. Sie schien die Möglichkeit, das wirklich ernsthaft etwas passiert sein könnte
überhaupt nicht in Betracht zu ziehen. Aber wahrscheinlich machte ich mir mal wieder viel zu viel
Gedanken.
"Was ist nun, kommst du nun mit Baden?" Kai-jin, die splitterfasernackt in der Küche stand riß
mich gründlich aus meinen Gedanken.
"Wow! So würde ich dich gerne öfter sehen!" gab ich grinsend zu verstehen.
"Du solltest Deine Zeit nicht mit Gedanken verschwenden, oder möchtest du, daß ich mich in der
Wanne alleine vergnügen muß?"
"Das will ich sehen!" gab ich grinsend zur Antwort und folgte Kai-jin ins Bad.
"Soso, dich macht das also an, wenn du kleine Mädchen beim masturbieren beobachten kannst."
feixte Kai-jin, setzte sich auf den Rand der Wanne und spreitzte langsam die Beine und lächelte
mich dabei unschuldig unter ihrem Pony hervorschauend an. Dieses kleine Luder, die wußte
wirklich, wie man einen Jungen um den Verstand bringt.
"Na, will mein Schatz mal ein bißchen kosten?" fordernd fuhr sie mit ihrem Finger über ihre
Scheide. Ich fragte mich langsam, wo Kai-jin denn das schon wieder her hatte. Ihr Ideenreichtum
war mindestens genauso atemberaubend wie ihre Schönheit. Ich konnte nicht widerstehen und
schmiß mich regelrecht vor ihr auf die Knie. Meine Zunge konnte es gar nicht erwarten ihren
salzigen Saft zu kosten. Immer intensiver bearbeitete ich ihren anschwellenden Kitzler. Ich wußte
wie sehr Kai-jin diese Leckspielchen genoß. Plötzlich schüttelte es Kai-jin durch, aber nicht der
Orgasmus, den ich erwartet hatte, war die Ursache, sondern Katrin konnte nicht mehr anhalten
und urinierte mir direkt ins Gesicht. Ich schreckte zurück und wußte nicht so recht was ich davon
halten sollte.
"Tschuldigung!" sagte sie grinsend, "war keine Absicht!"
"Lügnerin!" tadelte ich sie ebenfalls lächelnd und konnte dennoch nicht widerstehen sie erneut zu
lecken.
Nach einigen intensiven Zugenspielen begann sie nun wirklich vor Erregung zu zittern, aus
dem leisen Keuchen wurde erst ein lautes Stöhnen und schließlich ein vergnügtes
quieken. Dann kam Kai-jin auf dem Wannenrand sitzend direkt vor meinen Augen und
wäre dabei beinahe in die Wanne geplumpst.
"Jetzt bist du aber erstmal dran", forderte sie mich auf, mich nun endlich meiner Klamotten
zu entledigen. Ich ließ mich zweimal bitten. Unter sanften Küssen dirigierte sie mich nun
auf den Wannenrand, kniete sich vor mich und begann ihrerseits mit einem aufregenden
Zungenspiel.
Erst umkreiste sie zärtlich meine Eichel, dann begann sie mit ihren Lippen meine Eichel zu
massieren. Ihre Zunge poschte dabei wie ein Trommefeuer auf die Spitze meines
Schwanzes. Immer tiefer verschwand mein Schaft in ihrem Mund, immer heftiger wurden
ihre Attacken, soch ich wollte auf keinen Fall jetzt schon kommen. Ich wollte mir meine
Energie noch aufsparen.
Kai-jin merkte, das ch total verkrampfte und ließ von mir ab. "Hey, Geo, locker lassen",
versuchte sie mich aufzulockern.
Ich schüttelte den Kopf, "ich weiß nicht, ob ich das Spiel lange durchhalte, bei deinem
Tempo?"
Kai-jin grinste wieder mit dem ihr so eigenen tiefsinnigen Lächeln.
"Heute bin ich mal dran, dich total fertig zu machen, also las dich gehen!"
sprachs und nahm sofort wieder meinen Schwanz unter ihr Zungentrommelfeuer.
Und noch während ich daran dachte, wer mch denn ins Bett tragen würde, merkte ich wie
es mir gewaltig kam. Mit ein paar kräftigen Stößen schoß ich mir meine erste Ladung in
ihren Mund.
Kaijin schluckte, nein sie gierte mein Sperma regelrecht herunter und leckte dann eifrig
meinen Schwanz sauber.
"Na, wollen doch mal sehen, wie schnell du wieder kannst. Los komm fick mich!"
Wir befanden uns in einem Rausch, wenn unsere Körper das mitgemacht hätten, dann
hätten wir Ewigkeiten so weitermachen können, aber ich konnte dem verlockenden
Angebot tatsächlich nicht widerstehen, und so zog ich Kai-jin, immer noch auf der Wanne
sitzend Rücklings auf meinen Schoß. Vorsichtig zog in Kai-jin immer tiefer auf meinen
Schaft. Obwohl sie total naß war, war sie doch immer noch so eng, das ich nicht einfach
mit roher Gewalt zustoßen konnte. Ich genoß diese heiße Enge, die mich wie ein zärtlicher
Schraubstock weich aber unerbittlich umschloß. Ich spürte die Kontraktion jedes einzelnen
Muskels, und genoß dieses Muskelspiel ihres durchtrainierten Körpers. Mit ein bißchen Öl,
das ich aud dem Regal neben der Wanne angelte rieb ich dabei ihren Körper und ihre
zarten, entstehenden Brüste ein. Dabei betrachtet ich erregt ihren glänzenden Körper im
gegenüberliegenden Spiegel. Ich verteilte das Öl über ihren Bauch, massierte ihre
Schenkel und ölte auch ihren Kitzler, der mir mein Fingerspiel mit kräftigem Erblühen
dankte. Kai-jin ritt mich nun immer wilder und schließlich sackte sie laut stöhnend auf mir
zusammen. Ich konnte so schnell noch nicht wieder, und so beschlossen wir, es uns
endlich in der Wanne gemütlich zu machen.
Aber Kai-jin war wie von Sinnen, durch das warme Schaumbad erregt, begann sie sofort
von neuem ihr Verführungsspiel, und es dauerte nicht lange und wir schoben eine wilde
Nummer im warmen Badewasser. Die Erfahrung des warem Wassers, was unsere
empfindlichsten Stellen dabei sanft umspülte genossen wir. Diesmal gelang es auch mir
wieder mich in Kai-jin zu ergießen. Doch nun hatte Kai-jin auch meinen Verstand
ausgehebelt. Wir überlegten nicht mehr, wir dachten nicht mehr, wir redeten nicht mehr,
unser Verstand bestand nur noch aus einem einzigen Wort, das riesengroß in unserem
sonst leeren Schädel immer wieder durch unsere Nervenbahnen zuckte.
FICKEN!
Und wir taten es, hemmungslos, gierig, rücksichtslos, animalisch, so als könnten wir nichts
anderes als nur fickend zu vegitieren.
Die Symptome unserer Körper, die um eine Pause baten, ignorierten wir, die Schmerzen
unserer Muskeln spürten wir nicht, das Ziehen, in den Lenden, das mir längst verriet, das
in meinen Eiern Ebbe war ignorierte ich einfach. Kai-jin merkte die wunde und
schmerzende und wunde Vagina nicht. Bei uns war einfach eine Sicherung
durchgebrannt, die uns weiter auf Hochtouren laufen ließ, bis schließlich das ganze
System versagte. Plötzlich gehorchten uns unsere Muskeln nicht mehr. Krämpfe
schüttelten uns beide und brachten uns mit schmerzender Brutalität zurück auf den Boden
der Tatsachen. Fast bewegungsunfähig reinigten wir das Bad und zogen uns ein paar
leichte Trainigsklamotten an, mehr ertrugen unsere Körper nicht mehr.
Jeder Schritt bereitete uns Qualen, alles schmerzte. Mir ging es dabei nicht besser als Kaijin. Wir bereiteten uns ein paar Schnitten uns kuschelten uns auf das Sofa, um noch ein
bißchen fern zu sehen, während wir auf die Rückkehr von Mutter und Rosa warteten. Als
sie zurückkamen bemerkten wir das garnicht, denn wir waren auf dem Sofa eingeschlafen.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Die Schwester Teil 15, schreckliche Rosa! (Copyright by Georg Genders) Nach dem herrlichen
aber sehr anstrengenden Nachmittag waren Kai-jin und ich auf dem großen Sofa eingeschlafen.
Meine Mutter weckte uns schließlich, als es draußen bereits stock duster war. "Hallo ihr beiden!"
stieß sie uns leibevoll an, und wir erwachten. Meine Mutter war alleine. "Wo ist Rosa?" fragte ich
noch etwas schlaftrunken. "Und was ist eigentlich passiert?" schloß sich Kai-jin meiner Frage an.
"Rosa muß heute noch im Krankenhaus bleiben. Morgen können wir sie hoffentlich wieder
abholen" und dann erzählte meine Mutter was passiert war. Rosa war mit dem Fahrrad vom
Geigenunterricht zurückgekommen und dabei hatte sie wohl nicht auf den Weg geachtet. Ein
Stück hinter unserem Haus ging ein kleiner Pad lang, der mit einigen Betonringen für Autos
gesperrt worden war. Rosa war in vollen Fahrt vor einen dieser Ringe gerauscht und hatte sich in
hohem Bogen vom Fahrrad verabschiedet. Dabei habe sie sich ihren rechten Arm mehrfach
gebrochen. Aber Rosa habe nur Angst um ihre Geige gehabt, denn bei dem Sturz war ihr
Geigenkoffer zu Bruch gegangen. So habe sie sich mit dem kaputten Fahrrad und dem
gebrochenen Arm bis nach Hause geschleppt. Erst da sei ihr richtig bewußt geworden, was
passiert war. Meine Mutter sei dann mit ihr ins Krankenhaus gefahren, und dort hätte man einen
komplizierten Mehrfachbruch im Unterarm und einen Bruch im Oberarm festgestellt. Rosa sei bis
eben gerade operiert worden, denn mit einem normalen Gips wäre der Bruch nicht zu heilen
gewesen. Man hätte den Unterarm mit einigen Schrauben zusammenflicken müssen. Nun müßte
sie erst mal 6 bis 8 Wochen einen Gips tragen, dann würde man weitersehen wie lange die
Schrauben noch drin bleiben müßten. "Ach du Schreck, was macht Rosa bloß so lange ohne
Geige!" gab Kai-jin zu bedenken, und ich muß zugeben, so ganz konnte ich meine Freude nicht
verhehlen, nun für eine ganze Weile das nachmittägliche Geigengequieke nicht mehr ertragen zu
müssen. Wie sehr ich mir Rosas Geigespielen noch zurücksehnen würde ahnte ich da noch nicht.
Meine Mutter äußerte noch ihre Angst, daß bei Rosa alles wieder ordentlich verheile, und sie nach
der Genesung wieder Geige spielen könne.
So ein bißchen verstand ich meine Mutter ja, denn ihre Geige bedeutete Rosa alles.
So gingen wir schließlich nach längerer Unterhaltung endlich schlafen. Doch schon als ich vom
Sofa aufstand merkte ich ein Ziehen im ganzen Körper. Ein kräftiger Muskelkater kündigte sich an.
An Kai-jins Bewegungen merkte man, daß es ihr nicht besser ging, eher im Gegenteil. Mit etwas
schmerzverzerrtem Gesicht quälte sie sich vom Sofa auf. Meine Mutter schaute uns etwas besorgt
an. "Habt ihr es heute Nachmittag wieder so wild getrieben?" fragte sie, und meinte natürlich das
Training bei Meister Kim. Kai-jin antwortete mit ihrer ihr eigenen schlagfertigen Gelassenheit: "Ja,
Geo hat mich heute Nachmittag ganz schön rangenommen!" und grinste mich dabei schelmisch
an. Das Funkeln in ihren tief grünen Augen verriet mir, an was sie dabei dachte. Ich wurde rot und
sah schnell zu, das ich in mein Bett kam.
Am nächsten Morgen dachte ich ich käme ohne fremde Hilfe nicht aus dem Bett. Einen Rollstuhl
hätte ich gut gebrauchen können. In meiner Lendengegend brannte ein Feuer, aber kein
leidenschaftliches, sondern ein sehr schmerzhaftes. Meine Eier fühlten sich an, als herrsche dort
ein Unterdruck und ich spürte trotz meiner Sportlichkeit Muskelkater in Körperpartien, von denen
ich nie gedacht hätte, das dort Muskelkater überhaupt möglich ist. Kai-jin ging es nicht besser. Als
sie die Treppe zum Frühstücken herunterkam, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen. Sie sah
aus, wie eine 90-jährige, die man nach einem Marathonlauf die Treppe herunterjagte. Leicht
gekrümmt hangelte sie sich mit beiden Händen am Geländer festkrallend die Treppe herunter. Bei
jedem Schritt verzog sie schmerzhaft das Gesicht, doch als sie mich grinsend am Küchentisch
sitzen sah, mußte auch sie lächeln. "Ihr seid ja selber schuld", ermahnte uns meine Mutter, "ihr
könnt ja nie genug bekommen und müßt immer gleich übertreiben." "Och", erwiederte ich, "ich
fand es trotzdem ganz schön!" und schaute dabei Kaijin in die Augen. "Ja, bei Gelegenheit
machen wir das mal wieder!" bestätigte sie. Dann widmeten wir uns endlich dem Frühstück. Nach
einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zu Rosa, durften sie jedoch noch nicht wieder mitnehmen,
sie sollte zur Beobachtung noch bis Montag in der Klinik bleiben. Die Ärzte hatten ihren Arm in ein
Metallgespann gelegt, das außen an Ihrem Arm entlanglief, dann noch einen Gips drum herum
gepackt, und sie wollten sicher gehen, das mit dieser Konstruktion keine Komplikationen gab.
Außerdem hatten sie Angst, daß Rosa sich eine Gehirnerschütterung zugezogen haben könnte.
So bleiben wir ein Weilchen bei Rosa und fuhren schließlich unverrichteter Dinge wieder nach
Hause. Ich war froh als wir endlich wieder zu Hause waren, denn das dauernde rumgejammer und
gezicke von Rosa ging mir schon im Krankenhaus ziemlich auf den Geist, zumal ich mich an
diesem Tag nun wahrlich nicht so toll fühlte. Das konnte ja heiter werden. Rosa mindestens 8
Wochen ohne Geige, dauernd jammernd und rumzickend. Aber es kam noch viel schlimmer.
Am Montag kam Rosa dann nach Hause, und der Terror begann. Rosa die mit diesem Arm
unmöglich Geige spielen konnte, wollte dauernd, das wir uns um sie kümmerten. War sie sonst
eher ein Einzelgänger, so verkehrte sich ihr Verhalten nun genau ins Gegenteil. Wir bekamen
schon Probleme unsere Hausaufgaben zu erledigen. Dauernd kam Rosa unter irgendeinem
Vorwand in unsere Zimmer, wollte sich irgendeine Schallplatte ausleihen, oder quatschte uns die
Ohren voll. Bei allem was wir unternahmen wollte sie dabei sein. Selbst zum Trainig begleitete sie
uns neuerdings, wenn auch nur, um uns dabei zuzusehen. Nun rächte sich ihr EinzelgängerVerhalten, das sie normalerweise an den Tag legte, denn Freunde hatte sie eigentlich keine.
Außer der Schule kannte Rosa eigentlich nur eines, ihre Geige, und die konnte sie nun nicht
spielen. So war Rosa nicht nur total nervig, sondern auch extrem leicht reizbar und suchte
scheinbar dauernd Streit. Sie wußte einfach nichts mit sich anzufangen.
Aber das Problem daran war nicht nur Rosas ewige Nörgelei, sondern sie beraubte uns mit ihrer
permanenten Anwesenheit auch selbst jeder Privatsphäre. Das war vor allem für Kai-jin und mich
schwierig, da wir überhaupt keine ungestörte Minute mehr miteinander verbringen konnten. Nicht
einmal einen zärtlichen Kuß oder eine liebevolle Streicheleinheit war mehr drin, denn jederzeit
mussten wir mit dem Auftauchen von Rosa rechnen.
Als wir mal wieder vom Training im Bus auf dem Weg nach Hause waren, und dabei an einigen
Schaufenstern vorbei kamen, in denen bereits die kommende Sommermode ausgestellt war,
konnte ich nicht widerstehen, und neckte Kai-jin ein bißchen mit den sexy Klamotten, die die
Schaufensterpuppen trugen. Da Rosa heute im Bus einige Reihen vor uns saß, ein anderer Platz
war nicht mehr frei, konnte ich mir das erlauben, ohne Angst haben zu müssen, Rosas große
Ohren würden mal wieder neugierig jedes Wort erlauschen.
"Die Puppe sieht ja echt sexy aus!" sagte ich zu Kai-jin, und zeigte dabei auf eine
Schaufensterpuppe, die einen wirklich exotischen Badeanzug trug. Alleine dieser Anblick machte
mich richtig an. "Den würde ich gerne mal an dir sehen", flüsterte ich zu Kai-jin, "und dann im
Wasser mal ganz zärtlich nachsehen was sich unter der netten Verpackung verbirgt."
"Oh man, was sind wir blöd!" antwortete Kai-jin nur, und ich schaute sie etwas verdattert an, denn
ich wußte nicht was sie meinte? Kai-jin lächelte und fragte, "was meinst du Geo, was ist der
einzige Ort, wohin Rosa uns mit ihrem Gipsarm nicht folgen kann?" und schaute sich dabei den
Badeanzug an. Ich begriff sofort und beide mußten wir laut lachen. Wie konnten wir nur so
einfalslos gewesen sein? An der nächsten Bushaltestelle sprang ich auf, und gab Kai-jin zu
verstehen, ich käme einen Bus später nach, sie solle auf jeden Fall mit Rosa nach Hause fahren.
Schnell schlich ich aus dem Bus, denn ich wollte nicht, das Rosa bemerkte, wie ich ausstieg.
Ich lief die paar Hundert Meter zu dem Geschäft zurück, und suchte mir eine Verkäuferin. Als ich
sie nach dem Badeanzug in Größe 168 fragte musterte sie mich ein bißchen seltsam. "Nein, der ist
nicht für mich, ich will den verschenken!" gab ich zur Antwort. "Na mein Junge, da hast du aber in
deinem Alter schon eine ganz schön heiße Freundin!" meinte die Verkäuferin, eine junge Frau
Anfang 20. Wie ich das hasste, wenn mich jeder 'mein Junge' nannte. ich war doch nicht ihr Sohn,
Neffe oder sonstwas. Etwas grantig gab ich ihr zu verstehen, daß der Badeanzug für meine
Schwester sei, die hätte sich den halt gewünscht, und sie hätte bald Geburtstag. Immerhin war
nicht alles gelogen, für meine Schwester sollte er ja wirklich sein. Die Verkäuferin schien mir das
zu glauben, denn sie fragte mich ob meine Mama mir denn auch genug Geld mitgegeben hätte,
damit ich den Badeanzug auch bezahlen könne. Mich brachte das zwar total auf die Palme, aber
ich machte das Spielchen mit. Kramte alles Geld zusammen, zum Glück hatte es heute
Taschengeld gegeben, und bezahlte den Badeanzug. Dann verließ ich das Geschäft und wartete
auf den nächsten Bus. Während ich so dasaß stellte ich mir den Badeanzug an Kai-jins Körper vor.
Das tiefe aber kräftige Grün würde einen sehr schönen Kontrast zu Kai-jins blonden Haaren geben
und gut zu ihren tief grünen Augen passen. Mit den weißen Pünktchen sah der Badeanzug auf den
ersten Blick vielleicht ein bißchen bieder aus, aber der tiefe Ausschnitt, würde Kai-jins junge
knospende Brust noch ein bißchn mehr betonen. Die hohen Beinausschnitte würden ihre langen
Beine endlos wirken lassen. und die raffiniert geschnürte Rückenpartie würde das Auspacken
richtig interessant machen. Ich freute mich schon auf das gemeinsame Schwimmen.
Mit dem nächsten Bus fuhr ich nach Hause. Beim Abendessen verließ ich kurz unter einem
Vorwand den Tisch und schlich mich in Kai-jins Zimmer. Den Badeanzug versteckte ich unter
ihrem Kopfkissen. Ich war gespannt auf ihre Reaktion, den auch Kai-jin wute nicht genau, warum
ich so plötzlich aus dem Bus ausgestiegen war. Es wurde schließlich spät und höchste Zeit ins
Bett zu gehen. Noch lange lag ich wach im Bett und hörte auf jedes Geräusch im Haus. Doch alles
blieb still. Ich war ein bißchen enttäuscht. Hatte Kai-jin den Badeanzug etwa nicht bemerkt?
Schade eigentlich. Schließlich schlief ich ein. Ich weiß nicht genau wie lange ich geschlafen hatte,
aber plötzlich wurde ich durch ziemlich unsanftes Schütteln geweckt. Draußen war es stock duster
und mein Radiowecker zeigte 2 Uhr nachts an.
"Hmmm, was ist los?" knurrte ich.
"Ich dachte du willst vielleicht schon mal ein bißchen Auspacken üben!" flüsterte Kai-jin leise und
krabbelte unter meine Bettdecke. Ich spürte sofort, daß sie den Badeanzug trug und war sofort
hellwach. Wie lange schon hatte ich einen solchen Zeitpunkt endlich mal wieder herbeigesehnt. In
meiner Pyjamahose bildete sich ein deutliches Zelt, als ich zärtlich über den leicht rauhen
Nylonstoff des Badeanzugs strich. Unter zärtlichem Streicheln befreite mich Kai-jin aus meinem
Schlafanzug und schmiegte sich eng an meinen Körper. Ich genoß das Gefühl der Kunstfaser
gemischt mit einigen Partien freier Haut auf meiner Haut. Wie zwei sich liebende Schlangen
schmusten wir küssend miteinander. Ich konnte von diesem Gefühl gar nicht genug bekommen.
Schließlich drehte ich mich auf den Rücken und zog Kai-jin auf mich. Sie rieb sich an meinem
Körper und machte mich immer geiler. Mal spürte ich durch das tiefe Dekolte ihre Haut, mal wieder
nur das Nylongewebe. Ihre zarten aber dennoch sportlich kräftigen Beine mit der den Frauen so
eigentümlichen zarten Haut umschlangen mich mal kräftig fordernd, mal liebkosten sie mich
zärtlich. Ich spürte wie der Stoff über meine Eichel rieb, rauh und dennoch sanft. Ich wollte nun
mehr von Kai-jin und versuchte ihr den Badeanzug auszuhiehen, doch sie wehrte immer wieder
ab. Immer wilder wurde ich dabei, aber sie ließ mich einfach nicht ran.
"Los, komm Geo fick mich!" sagte sie plötzlich, und als wollte sie mir das letzte bißchen Verstand
rauben, spornte sie mich noch einmal an, "los zeig deiner kleinen Schwester deinen harten
Schwanz, las ihn mich spüren!"
Wieder wollte ich ihr den Badeanzug vom Körper reißen, doch wieder wehrte Kai-jin ab. Langsam
verstand ich. Vorsichtig schob ich den Badeanzug zwischen ihren Beinen zur Seite und Katrin
quittierte dies mit einem leisen "Na endlich!"
Dann setzte sie sich vorsichtig auf meinen hammerharten Schwanz. Ich spürte ein bißchen wie der
Badeanzug an meinem Schaft entlangrieb. Mit meinen Händen glitt ich unter den Anzug und
begann ihre zarten Brüste zu massieren. Streichelte ihre Taille und Hüften und ließ meine Nägel
über ihren Rücken gleiten. Dabei genoß ich Kai-jins langsame auf und ab Bewegungen auf
meinem Schwanz.
Wir waren so gierig, so ausgehungert nach Wochen der Enthaltsamkeit, zu der Rosa uns
gezwungen hatte, das wir keiner großen Stimmulation bedurften. Der Strudel der sexuellen Extase
erfasste uns sofort und riß uns mit sich. Äußerst darauf bedacht bloß keinen zu wecken oder gar
aufsehen zu erregen erhöhte unsere Lautlosigkeit die Anspannung noch. Wild spritzend und
zuckend ergoß ich mich in meiner Schwester, die dies ihrerseits mit heftigen Kontraktionen ihrer
Vaginamuskeln dankend quittierte.
"Nun ist der Badeanzug richtig eingeweiht", flüsterte Kaijin in mein Ohr. Ich war nun richtig heiß,
richtig wach, ich wollte mehr, doch Kai-jin verweigerte sich. "Morgen gehen wir Schwimmen, da
gibt es mehr, jetzt ist das zu riskant. So mußte ich wohl oder übel noch ein paar Stunden Geduld
haben.
Der Tag wurde lang. Am Morgen beim Frühstück erzählten wir, wir hätten uns mit einigen
Freunden direkt nach der Schule im Schwimmbad verabredet, und ernteten von Rosa dafür ein
ziemlich langes Gesicht. Auch meine Mutter war nicht so begeistert, das wir zum Mittagessen nicht
zu Hause sein würden, aber ich glaube sie merkte allmählich, wie sehr Rosa unsere Nerven
strapazierte, und so willigte sie schließlich ein. Die Schulstunden wurden zu einer endlosen Qual.
Alle paar Minuten schaute ich auf die Uhr, aber die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Immer
wieder betrachtete ich meine Schwester und versuchte zu ergünden, was sie gerade dachte. Ich
malte sie mir aus, fragte mich, ob sie ihren neuen Badeanzug vielleicht schon trug. Überlegte wie
wir es nachher im Schwimmbad treiben würden, und war mit den Gedanken überhaupt nicht beim
Thema. Zum Glück viel das meinen Lehrern nicht auf, und ich wurde nicht aufgerufen. Das hätte
auch peinlich werden können, denn das Zelt in meiner Hose war nicht zu übersehen. So hätte ich
wirklich nur sehr ungern vorne an der Tafel gestanden.
Endlich war auch die letzte Schulstunde geschafft und wir machten uns auf den Weg ins
Hallenbad. Natürlich hatten wir uns mit niemanden verabredet. Im Hallenbad war so gut wie nichts
los. Das sahen wir schon von außen durch die Scheiben als wir am Bad vorbei Richtung Eingang
marschierten. Es war ja auch Mittagszeit, außer ein paar alten Herrschaften, denen die Rente alle
Freiheiten gab, hatte um diese Tageszeit sowieso niemand genügend Freizeit sich im Bad zu
tummeln. Und wie das meist so ist, kommen die Leute eigentlich erst ab gewissen
Außentemperaturen auf die Idee schwimmen zu gehen. Im Frühjahr hielt sich die Zahl der
begeisterten Wasserratten wie überall, so auch bei uns ziemlich in Grenzen. Als wir das Bad
betraten, mußten wir bei der Schwimmmeisterin ein Ticket lösen, denn nicht einmal der Schalter
am Eingang war besetzt. Nur eine Putze zog einsam mit dem Wischer ihre Bahnen durch die
einzelnen Kabinen, ansonsten war das Bad leer. Als sie in einer der Duschen verschwand, um dort
nach dem rechten zu sehen, nutzten wir die Chance gemeinsam in einer Kabine zu verschwinden.
Ich setzte mich auf die Bank und gab Kai-jin zu verstehen, daß ich ihr gerne beim Umziehen
zusehen würde. Ich war einfach zu neugierig, und wollte wissen, ob sie den Badeanzug schon
anhatte. Kai-jin machte mir den Spaß und legte einen tollen Strip in der engen Kabine hin.
Langsam streifte sie ihren dicken Pullover über ihren Kopf, zog ihr T-Shirt aus und entblöste damit
ihren Oberkörper. Sie trug also den Badeanzug noch nicht. Sie öffnete den Knoten in ihren Haaren
und ließ ihre langen Locken über ihren zarten entstehenden Busen fallen. Ein erotischer Anblick,
die Haare verdeckten einen guten Teil ihrer zarten Knospen, ließen aber dennoch einen Blick zu,
der genug verriet um äußerst erotisierend zu wirken. Langsam knöpfte Kai-jin ihre Jeanshose auf,
öffnete ihre Schuhe, stieg aus diesen und ließ die Jeans an sich heruntergleiten. Grazil entstieg sie
der Hose und bückte sich, um ihre Socken auszusiehen. Dabei drehte sie sich geschickt so, das
ich kaum einen Blick auf ihren Körper werfen konnte. Langsam richtete sie sich wieder auf, glitt
dabei mit den Händen an ihren Beinen entlang, streichelte die Innenseiten ihrer Schenkel und
massierte sanft ihren Venushügel. Elegant ließ sie dabei ihre Hüften kreisen wie eine Tänzerin.
Immer sinniger wurde dabei das Spiel ihrer Hände auf ihrer Haut. Immer mehr streckte sie ihren
Unterleib mir entgegen, bog sich dabei nach hinten und ließ ihre Hände auf ihrem Bauch tanzen.
Massierte ihre Brüste, um sich sogleich schwungvoll nach vorne zu werfen. Ihre Haare schlugen
mir entgegen, und ich vernahm den wohligen Duft ihrer blonden Locken. Ihre Hände glitten an
ihrem Körper hinab, bahnten sich einen Weg unter ihren Schlüpfer. Stöhnend vergrub sie ihre
Hände in ihrem Schritt. Durch den Stoff des weißen Schlüpfers konnte man gut erkennen, was ihre
Hände dort in der Körpermitte taten, ohne das man es wirklich sehen konnte. Ihr ganzer Körper
strahlte eine Erotik aus, die sie wie eine Aura umgab. Wenn es eine Göttin des Sex gab, dann
hatte ich sie in diesem Moment vor mir. Ich betete sie an, ich verzehrte mich nach diesem
Mädchen. Sie war so wunderschön. Ihre grünen Augen funkelten mich an, "Na Geo, willst du deine
Klamotten etwa anbehalten?" Nein, wollte ich natürlich nicht, und so entledigte auch ich mich
meiner Straßenkleidung. Ich versuchte erst gar nicht mich dabei so kunstvoll zu bewegen wie Kaijin, ich hätte es sowieso nicht gekonnt. Schließlich stand ich mit steifem Schwanz nackend vor Kaijin.
"So können wir aber nicht ins Wasser gehen!" flüsterte sie und nahm meinen Penis zärtlich in ihre
Hand. Sie streifte ihr Höschen ab und setzte sich auf meinen Schoß. Ich spürte wie meine Eichel
von unten gegen ihre Vagina drückte, ich spürte ihren feucht warmen Saft über meinen Schwanz
laufen. Kai-jin zerfloß regelrecht vor Geilheit auf mir. Mit kreisenden Bewegungen ihrer Hüfte rieb
sie ihre Klitoris auf meinem Schwanz zu ihrer ganzen rot- rosanen Parcht. Ihre Lippen öffneten
sich wie die Flügel eines Schemtterlings im Frühjahr. Ich spürte, wie sich mir immer weiter öffnete,
und doch verhinderten ihre Bewegungen ein Eindringen. Als ich es fast nicht mehr aushielt
flüsterte ich Kaijin keuchend in ihr Ohr: "Schatz wenn du mich jetzt nicht gleich reinläßt, dnn spritze
ich hier die ganze Kabine voll." Sie lächelte, stand auf, drehte mir den Rücken zu, streckte mir
ihren zarten Po entgegen, so das Ihre Schamlippen sich deutlich zwischen ihren Schenkeln
hervorquetschten und antwortete mit dem ihr so eigenen erregten Vibrato in ihrer Stimme: "Na
dann mal immer rein in die gute Stube!"
Ich stand auf, zog meine Schwester zu mir ran und preßte ihr meinen Schaft in die glänzende
Spalte. Was für ein Gefühl. Sofort begannen ihre trainierten Muskeln mich zu melken. Man merkte
deutlich, das Kai-jin viel Sport betrieb, denn für ihr Alter konnte sie ihre Muskeln verdammt gut
kontrollieren. Immer gieriger massierten ihre Vaginalmuskeln meinen steifen Schwanz und hielten
mich so fest, daß mir kaum noch Bewegungsspielraum blieb. Es war so furchtbar eng, und doch so
Geil in dieser Höhle der Lust, das ich schon nach wenigen Stößen meinen Saft kräftig in sie
pumpte. Ich spürte wie sich der Saft an meinem Penis vorbeidrückte und ihr aus der engen
Scheide floß. ich nahm den Geruch von Sperma und Mösensaft, der uns an den Beinen
herunterlief war und bekam noch gleich einen weiteren Abgang unter heftigem Keuchen.
Langsam hob sie ihren Oberkörperund entzog sich mir damit. "Hey, Geo, nun laß uns aber erstmal
duschen und ins Wasser gehen, sonst fragt sich nachher noch einer warum wir für das Umziehen
so lange brauchen." Kai-jin hatte mal wieder recht, wenn wir hier ewig zubrachten, würde sich die
Schwimmmeisterin bestimmt fragen, wo wir denn so lange bleiben, und würde vielleicht nach dem
Rechten sehen. Also zogen wir uns an, ich half Kai-jin bei der Rückenschnürung ihres neuen
Badeanzugs, denn die war wirklich kompliziert, und wir gingen unter die Duschen.
In der Herrendusche stand die dicke Putze und musterte mich von oben bis unten als ich
hereinkam. Ich fand das ein bißchen blöd und sah schnell zu, daß ich ins Wasser kam.
Ich hatte zur Abkühlung schon eine Bahn zurückgelegt, als auch Kai-jin aus der Dusche kam. Was
für ein Anblick! Mit Wasser benetzt wurde der dunkelgrüne Badeanzug fast durchsichtig. Als
stände sie nackt vor einem und man würde sie durch eine grüne Sonnenbrille betrachten. Ihre
dunklen Brustwarzen zeichneten sich deutlich sichtbar ab, und selbst ihr blondes, flaumiges
Schenkeldreieick war durch den Badeanzug zu sehen. Zwei alte Damen, die im Bad ihre Bahnen
zogen, wandten ihren Blick beschämt ab, ein alter Herr konnte dagegen seinen Blick überhaupt
nicht von meiner Schwester wenden. Als er mich bemerkte, wie ich ihn beobachtete wurde er rot,
tauchte schnell unter und machte sich davon. Ich schwamm zu Kai-jin, die am Rande des Beckens
stand. "Na, Kleine, hast du mal an dir heruntergeschaut?" fragte ich sie mit verschmitztem Lächeln.
Hatte sie scheinbar noch nicht, denn als sie es nun tat, lief sie pötzlich rot an und sprang ins
Wasser. "Was hast Du mir denn da geschenkt? Da kann jeder alles sehen!" raunte sie mir entsetzt
zu. Ich grinste nur: "Ist doch ein netter Anblick"
"Pah!" und schon wurde ich unter Wasser getaucht.
Unter Wasser konnte man noch mehr Einzelheiten erkennen, ich hielt ein bißchen die Luft an,
sprudelte sie langsam unter Wasser aus, und bedeckte Kai-jin mit diesen prikelnden Küssen. Sie
strampelte ein bißchen, ließ es sich aber dennoch gefallen.
Als ich wieder auftauchte blickte ich ihr direkt in die grünen Augen, und am liebsten hätte ich sie
geküßt, aber das ging auch hier nicht. So schwammen wir ein Stück gemeinsam durch das
Becken. "Weißt Du Kai-jin", begann ich eine Unterhaltung, "was ich am meisten bei uns beiden
vermisse, bzw. was mich am meisten stört?" Meine Schwester lächelte mich wissend an, "am
liebsten würdest du aller Welt sagen, wie sehr du mich liebst!"
Ich konnte nur nicken.
"Das wird vielleicht nie gehen, aber vielleicht doch!" erwiederte sie?
"Wie soll das denn gehen?" fragte ich verdutzt.
"Wir könnten doch später einfach mal an einen Ort gehen, wo uns keiner kennt, dann weiß ja auch
keiner das wir Geschwister sind." Ich grinste aber zugleich wurde mir die Aussichtslosigkeit dieses
Unterfangens deutlich. Es war eben nur ein Traum, der sich nie erfüllen würde.
Schließlich verschwanden auch die alten Herrschaften und wir waren alleine im Schwimmbad. Nur
die Schwimmmeisterin saß in ihrem Büro. Plötzlich stand sie auf und kam auf uns zu.
"Hallo ihr beiden!" sprach sie uns an.
"Ja?", fragten wir etwas verdutzt.
"Ich müßte mich im Keller mal um die Filteranlagen kümmern, aber ich darf euch hier oben nicht
alleine lassen ohne Aufsicht, wie lange wollt ihr denn noch bleiben?"
"Wieso? wollen sie denn schließen?" fragte ich.
"Ja, ich würde das Schwimmbad dann schließen!" antwortete sie und schaute uns erwartungsvoll
an. Kai-jin begann aber ihren beleidigten Schmollmund aufzusetzen, mit dem sie alle Herzen
erweichen konnte und entgegnete: "Die Putze kann ja kontrollieren ob wir keinen Blödsinn
machen."
Die Schwimmeisterin lächelte: "Darum geht es doch garnicht. aber euch könnte was passieren,
und deshalb muß ein Schwimmmeister anwesend sein. Wenn ihr jetzt bald Schluß macht, dann
komme ich heute etwas eher nach Hause, könnt ihr mir den Gefallen nicht tun?"
Nun begann Kai-jin zu feilschen, und sie schaffte es tatsächlich die Schwimmmeisterin davon zu
überzeugen, das wir noch bleiben durften. Sie schloß das Schwimmbad und hängte ein Schild an
die Tür, das heute wegen Wartungsarbeiten geschlossen sei. Dann ermahnte sie uns noch einmal,
wir sollten ja keinen Blödsinn machen und verschwand im Keller. Wir mußten ihr allerdings
versprechen in anderthalb Stunden, wenn das Schwimmbad sowieso schließen würde, fertig
angezogen an der Tür auf sie zu warten. Sie wollte dann nicht noch extra auf uns warten müssen.
Ich konnte unser Glück gar nicht fassen. Wir hatten ein ganzes Schwimmbad für uns alleine und
niemand konnte herein und uns stören. Wir warteten eine Weile, aber die Schwimmmeisterin blieb
tatsächlich verschwunden, es war totenstill. Wer schon einmal in einem fast leeren Schwimmbad
gewesen ist, der kennt das vielleicht. Jedes Geräusch schallt dann in der großen Halle als hätte
man es tausendfach verstärkt.
Nun ja, im leise sein hatten wir ja schon eine gewisse Übung, und es spornte mich eigentlich
immer zusätzlich an, wenn wir Sex miteinander hatten, aber uns niemand hören durfte, und wir
wollten auf keinen Fall mit lautem Geschrei die Schwimmmeisterin aus dem Keller locken. "Und
was machen wir jetzt?" fragte Kai-jin mich und setzte dabei ein Unschuldslächeln auf, als könne
sie kein Wässerchen trüben. Ich grinste, holte tief Luft und tauchte ab. Ich glitt an Ihrem Körper
hinab, drängte meinen Kopf zwischen ihre Beine und stieß die Luft langsam sprudelnd aus. Als
meine Lungen leer waren tauchte ich auf. Kaijin lag zurückgelehnt am Beckenrand und genoß
diese Luftmassage sichtlich. Ihren Kopf hatte sie auf dem Rand des Beckens liegen, um ihr Halt zu
geben, ihr Körper hing im Wasser und ließ sich abermals vom mir umsprudeln. Ich drückte unter
Wasser mein Gesicht auf ihre Scheide und presste die Luft langsam durch ihren Badeanzug aus.
Dort sammelte sie sich und stieg in langsam dahinkriechenden Blasen nach oben, bahnte sich
einen Weg aus dem tiefen Auschnitt zwischen ihren Brüsten und drang blubernd an die Obrfläche.
Kai-jin gefiel diese Art der Massage offensichtlich, denn sie hatt ihre Augen geschlossen und
genoß meine Liebkosungen schwer atmend. Schließlich war ich von dem vielenTauchen ziemlich
außer Atem und brauchte eine Pause. So schwammen wir in den Nichtschwimmerbereich, in dem
wir bequem im Wasser sitzen konnten.
"Nun bin ich aber mal an der Reihe, dich zu verwöhnen" sprach Kai-jin und befreite mein bestes
Stück aus der engen Badehose. sanft massierte sie ihn unter Wasser zur vollen Größe, holte tief
Luft und begann mir tauchend einen zu blasen. Ich war erstaunt, wie lange sie es dabei unter
Wasser aushielt. Nach einer Weile kam sie japsend nach oben, holte aber sofort wieder Luft und
tauchte wieder ab. Dieses Spielchen trieb sie eine ganze Weile, und jedesmal wenn sie Auftauchte
ließ meine Erregung ein klein wenig nach, nur um dann um so intensiver beim nächsten
Tauchgang gesteigert zu werden. So schauckelten wir uns gemeinsam bis zu meinem Höhepunkt.
Den Samen ließen wir einfach im Wasser zu Boden sinken. Nun war auch Kai-jin ziemlich
geschafft. "Ich glaube ich brauche erstaml eine Dusche um mich wieder in Form zu bringen!"
sprach sie, kletterte aus dem Becken und verschwand in der Herrendusche. Ich wußte was das zu
bedeuten hatte und ging hinterher. Hier würde uns heute niemand stören, und selbst die
Schwimmmeisterin würde uns hier wohl zuletzt suchen, wenn sie eher aus dem Keller wieder
hochkommen würde.
Die Duschenräume boten ein paar Duschen am Ende des Raumes, die hinter einer kleinen Wand
verborgen waren, und als Sichtschutz für die Leute dienen sollten, die sich nicht getrauten im
offenen Duschraum ihren ganzen Körper zu waschen. Hierhin zogen wir uns zurück. Praktisch an
diesen kleinen Verschlägen war auch die kleine gemauerte Steinbank. Kai-jin schob mich auf die
Steinbank und stellte sich vor mich in Position. Wie schon zu beginn beim Umziehen legte sie
wieder grazil tanzend einen Strip auf die Fliesen und ließ sich dabei das Wasser auf den Körper
prasseln. Der harte Waserstrahl massierte ihre zarten Brüste, so daß sich ihre Nippel steil nach
oben richteten. Als sie sich ihres Badeanzugs entledigt hatte, stellte sie die Düse der Dusche so
ein, daß sie meine Körpermitte traf. Meine Badehose war schnell vom Körper und ich ließ meinen
Schwanz von dem harten Strahl wieder zu voller Größe massieren. Kai-jin schaute mir dabei
genüßlich zu und verwöhnte sich unterdessen mit der Hand. Als sich meine Pracht wieder voll
entfaltet hatte, stellte sie die Dusche auf sanftes Plätschern ein, forderte mich auf aufzustehen,
und zog mich zu sich unter die Dusche. Ich spürte die Bewegungen ihres Körpers, der sich an
meinem rieb. Eng umschlungen schmusten wir ein Weilchen, immer wieder nach Luft schnappend,
unter der Dusche. Dann schlang sie ihre Arme um mich, zog sich an mir hoch und ließ sich ganz
sanft wieder heruntergleiten. Dabei nahm sie meinen Penis tief in sich auf. Ich spürte wieder
diesen Widerstand, den ich schon mal gespürt hatte, und Kai-jin zog sich wieder an mir hoch. Um
ihr das Ganze
etwas einfacher zu machen, drückte ich sie dabei rücklings an die Wand. Wir hatten es
noch nie im Stehen getrieben, und ich wunderte mich selbst, wie schnell wir beide
vollkommen außer Atem waren. Ich merkte wie die Karft aus meinen Beinen wich und
auch Kai-jin hatte zunehmend Schwierigkeiten bekam, sich an mir wieder hochzuziehen.
Aber ich merkte auch, wie in mir der Saft emporstieg und auch Kai-jin lief es kräftig
zwischen ihren Schenkeln hinaus.
Plötzlich wurde sie von einem heftigen Zittern ergriffen, konnte sich nicht mehr halten und
sackte tief auf mir zusammen. Ich merkte wie ich im Innern eine Barriere überwand. Als
das geschah bäumte sich meine Schwester noch einmal kurz auf, sackte aber sogleich
unter heftigem Stöhnen wieder zusammen. die Kraft hatte sie verlassen. Ich ließ mich auf
die Steinbank gleiten, denn auch ich konnte nicht mehr stehen. Kai-jins Beine um meine
Hüften geklammert bleiben wir noch eine Weile sitzen, bis sich unsere Gemüter ein wenig
beruhigt hatten. Dann wuschen wir uns gegenseitig und spendeten uns noch ein paar
Streicheleinheiten. Zu mehr waren wir nicht mehr fähig. Zu sehr hatten wir uns verausgabt.
Nach dem Duschen zogen wir uns an, und warteten im Eingangsbereich auf die
Schwimmmeisterin, die kurz darauf aus dem Keller kam. Sie bedankte sich für unser
Verständnis, und freute sich, das wir so artig gewesen waren.
Grinsend verließen wir das Schwimmbad und fuhren mit dem nächsten Bus nach Hause.
Meine Mutter war etwas erzürnt über unsere späte Rückkehr, aber als wir ihr versprachen,
nach dem Abendessen unsere Hausufgaben auf jeden Fall noch ordentlich zu erledigen,
war sie ein bißchen beruhigt. Von da an gingen wir jede Woche einmal nach der Schule
schwimmen um uns Rosa zu entziehen. Aber die Zeit rückte näher, das Rosa ihren Gips
abgenommen bekommen sollte. Das ist jedoch eine andere Geschichte, die erzähle ich
ein anderes mal.
Die Schwester Teil 16, Horrorgeige! (Copyright by Georg Genders) Die Zeit war gekommen, und
Rosa sollte nach 10 Wochen nun endlich ihren Gips und die Schrauben verlieren. Rosa war total
rappelig, endlich wieder Geige spielen, meinte sie. Gemeinsam fuhren wir ins Krankenhaus, um
dem großen Moment beizuwohnen. Was ich dort aber sah, als der Gips und das Gestell entfernt
wurden, ließ mir fast das Frühstück wieder hochkommen. Rosas Arm sah aus wie der von
Frankenstein. Er war nicht nur blaß, sondern regelrecht weiß, an einigen Stellen hatte sich die
Haut abgelöst und der ganze Arm roch irgendwie süßlich säuerlich. Der Arzt beteuerte zwar, nach
so langer Zeit wäre das vollkommen normal, aber gerade bei Rosa, die ja ansonsten einen recht
dunklen Teint hatte, sah dieser Arm ziemlich eklig aus. Rosa, die sich auf diesen großen Moment
sehr gefreut hatte, war ebenfalls ziemlich schnell enttäuscht, denn ohne Hilfe konnte sie ihren Arm
überhaupt nicht bewegen. Ihre besorgte Frage, ob sie denn auch bald wieder Geige spielen
könne, quittierte der Arzt nur mit einem Lächeln und dem Hinweis, sie solle erstmal die Reha
abwarten. Das könne noch ein Weilchen dauern, bis der Arm wieder gebrauchstüchtig wäre. Und
mit dem Geigespielen müßte sie wohl noch ein halbes Jahr warten. Ich sah Rosa sofort an, daß
das für sie vollkommen inakzeptabel war.
Schon auf dem Heimweg versuchte Rosa mit dem Arm allerlei Bewegungen zu vollführen, die ihr
aber nicht so recht gelangen, und so sahen ihre Verrenkungen doch reichlich bescheuert aus. Der
Arzt hatte ihr ein paar Tips gegeben, wie sie die Beweglichkeit des Arms trainieren sollte. Aber am
nächsten Tag mußte sie sowieso zur Krankengymnastin zum Training. Doch schon am Abend
verkroch sich Rosa in ihrem Zimmer. Mal hörte man sie fluchen, mal hörte man sie weinen. Rosa
war ungeduldig und wollte die Beweglichkeit ihres Arms herbeizwingen. Das ging aber nicht so
einfach.
Schon nach wenigen Tagen hatte Rosa dank ihres eisernen Willen schon wieder so viel
Beweglichkeit erlangt, daß sie erste Übungen auf der Geige absolvierte. Oh, was ein Graus. Es
hörte sich an, als hätte sie noch nie in ihrem Leben eine Geige in den Händen gehalten. Es fehlte
einfach die Koordination. Die Krankengymnastin hatte zu Rosa ebenfalls von mindestens einem
halben Jahr Reha gesprochen, bevor sie ihre Karriere als Geigerin fortsetzen könne, aber Rosa
wollte unbedingt zu den Herbstkonzerten wieder top fit sein und ihre Solos spielen können. Welch
ein Horror für uns. Rosa hatte nichts anderes mehr im Kopf als Geige, Geige und nochmals Geige.
Wenn wir aus der Schule kamen und unser Mittagessen verputzt hatten, dann hatte Rosa ihre
Hausaufgaben bereits erledigt und begann meist sofort mit ihren Übungen. Immer wieder
dieselben Tonfolgen. Wenn es nicht gut klang, und es klang meistens nicht gut, dann wurde das so
oft wiederholt bis Rosa zufrieden war. Da konnte es auch schon mal passieren, das sie eine
Tonfolge eine halbe Stunde lang immer wieder übte. Selbst von meiner Mutter ließ sie sich nicht
davon überzeugen, mit dem Geige üben wenigstens so lange zu warten, bis wir mit unseren
Schularbeiten fertig waren. Sie ging sogar in den Keller, um uns nicht zu stören, aber das gequieke
der Geige war trotzdem zu hören. Nur wenn sie mit Mutter zur Reha fuhr, dann hatten wir unsere
Ruhe. Diese zwei Stunden entschädigten allerdings für vieles.
Drei mal die Woche mußte Rosa zur Bewegungstherapie, und jedesmal fuhr meine Mutter sie dort
hin, blieb bei ihr und kam mit ihr wieder zurück. Manchmal fuhren die beiden auch noch ein
bißchen Einkaufen. Meine Mutter tat das wohl vor allem, um uns ein bißchen Ruhe zu gönnen,
denn sie merkte wie sehr Rosas Eifer unsere Nerven strapazierte.
Wir genossen diese Zeit. Meistens taten wir dabei aber nicht unbedingt etwas für die Schule,
sondern nutzen die Zeit für das eine oder andere amouröse Abenteuer.
Heute war mal wieder so ein Tag, und Mutter war mit Rosa zur Bewegungstherapie gefahren.
Anschließend wollten sie noch einen Stadtbummel machen, es konnte also ein Weilchen dauern,
bis die beiden zurückkamen. Wir rechneten frühestens zum Abendbrot mit der Rückkehr. Dafür
hatte meine Mutter uns aber auch ein bißchen Arbeit zugeteilt, damit wir, wie sie es sagte, 'nicht
den ganzen Nachmittag nur rumgammelten'. Ich hatte die Aufgabe den Rasen zu mähen, Kai-jin
war mit der Wäsche dran. Ich beeilte mich mit der Arbeit, denn ich hatte mir eigentlich was anderes
vorgenommen, und dachte schon, während ich den brummenden Rasenmäher durch den
Vorgarten schob, daran, was ich gleich mit Kai-jin anstellen würde. Vielleicht würden wir es einfach
nur in einem unserer Zimmer treiben, vielleicht mal wieder ein Bad nehmen. Nachdem ich mit dem
Vorgarten fertig war, wurde noch schnell hinter dem Haus gemäht, der Rasenmäher gereinigt und
weggeräumt. Dann machte ich mich auf die Suche nach Kai-jin.
Sie war noch im Keller damit beschäftigt Wäsche auf- und abzuhängen. Sie bemerkte mich nicht
sofort, und so blieb ich in der offenen Tür zum Waschkeller stehen und beobachtete sie ein
Weilchen. Kai-jin trug eine enge Jeans, die ihre tolle Figur besonders gut betonte, und es war eine
Freude ihr zuzusehen wie sie sich bewegte. Als sie sich den nächsten Korb vornahm, bemerkte sie
mich.
"Du könntest mir ja mal helfen, dann sind wir schneller fertig mit unserer Arbeit!" forderte sie mich
auf, ihr zu helfen.
"Och, nö, ich bin ja schon fertig, außerdem sehe ich dir gerne zu!" erwiderte ich.
"Macho!" lästerte sie.
"Nein, so war das nicht gemeint", erwiderte ich, "ich sehe dir halt gerne zu, wie du dich bewegst,
du bist einfach schön anzuschauen. Noch besser wäre natürlich ein bißchen aufreizendere
Kleidung!" ich konnte ein leichtes Lachen nicht unterdrücken.
"Ich sag's ja, Macho, am liebsten die Frau nackt vor sich rumspringen sehen." Kai-jin konnte das
spotten mal wieder nicht lassen. "Das wäre mal eine nette Idee!" stieg ich in das Spielchen ein.
"Mach doch!"
Und sie tat es tatsächlich, nachdem sie mir das Versprechen abgenommen hatte, das ich ihr dann
helfen würde. Sie streifte ihre Jeans vom Körper, schmiß ihren Pullover in die Ecke und entledigte
sich ihrer Unterwäsche. Da stand sie nun vor mir, splitterfasernackt. Ich schluckte ein paar mal bei
diesem Anblick. Sie war so schön, mir verschlug das immer noch den Atem, auch nach alle dem,
was wir schon erlebt hatten. Als sie ein Tischtuch aus dem Korb nahm und mich fragte, ob ich ihr
denn nicht endlich helfen wolle, trat ich hinter sie, und berührte sie dabei zärtlich.
Lächelnd drehte sie ihren Kopf, "du sollst das Tischtuch halten, nicht mich!"
"Du bist aber schöner!" Ich konnte nicht widerstehen und strich ihr sanft über ihre Brüste. Waren
sie größer geworden? Ich glaubte ja, aber Kai-jin entwickelte sich ja auch noch. Kai-jin hielt das
Tischtuch fest damit es nicht auf den Boden fiel und genoß meine Berührung.
"Hm, schön, mach weiter." stöhnte sie leise.
Ich begann damit ihre Brüste mit der einen Hand leicht zu massieren, mit der anderen Hand
umfaßte ich ihren Körper und drückte sie an mich. Kai-jin streckte mir genüßlich den Po entgegen,
und rieb ihn mit kreisenden Bewegungen an meinem Körper. Immer fordernder wurde meine
Massage. Ich fragte was mich eigentlich davon abhielt, meine Schwester hier zu vernaschen und
kam zu dem Schluß, das eigentlich nichts dagegensprach. Kai-jin mußte den gleichen Gedanken
gehabt haben, denn sie ließ das Tischtuch einfach los, so das es zu Boden viel, drehte sich zu mir
um und nestelte an meiner Hose. Es dauerte nicht lange, dann stand auch ich nackt im
Waschkeller.
Nun bequem war es hier nicht gerade, aber auch das hatte seinen Reiz. Kai-jin kniete sich plötzlich
auf den Boden vor mich, wobei sie meine Klamotten als Knieschoner gebrauchte. Schnell
umschlossen ihre Lippen meinen Schwanz und ohne langes Federlesen begann sie mir einen zu
blasen. Ich genoß die Atmosphäre des etwas feuchten, muffigen Waschkellers, der zugleich den
Duft von Sauberkeit und Waschmittel wie auch von Schmutzwäsche und Schweiß verströmte.
Diese Gerüche und die Situation gaben dem ganzen eine Atmosphäre von Verruchtheit. Die hellen
Neonröhren strahlten ein kaltes klinisches Licht aus. Eine prickelnde Situation. Mein bestes Stück
schwoll zu stattlicher Größe an und ich freute mich schon innerlich darauf Kai-jin gleich eine
Ladung in den Rachen zu jagen.
Doch Kai-jin stand wieder auf, bevor ich soweit war. Ihr schmerzten die Knie von dem harten
Fliesenboden, daran konnten auch meine Klamotten auch nicht viel ändern.
"Ich muß noch eine Maschine Wäsche anstellen!" sagte sie, drehte sich um und ging Richtung
Waschmaschine. Ich dachte, ich hätte nicht richtig gehört, das konnte doch nicht ihr ernst sein.
Doch Kaijin begann tatsächlich damit Wäsche in die Maschine zu stopfen. Da stand ich nun mit
meiner Geilheit und meiner Schwester fiel nichts besseres ein, als Wäsche in die Maschine zu
füllen. Allerdings tat sie das mit einer solchen Gelassenheit und war dabei sehr darauf bedacht,
sich mir immer von ihrer besten Seite zu zeigen. Sie bückte sich nicht vor der Maschine, sondern
stellte sich breitbeinig davor.
"Du kleines Luder!" scherzte ich und umfasste von hinten ihre Hüften. Langsam schob ich meinen
Penis zwischen ihre Beine und suchte die Spalte nach der ich mich so sehnte. Kai-jin quittierte
dies mit wohligem Stöhnen und schob sich mir entgegen, legte aber zugleich ihren Oberkörper auf
die Waschmaschine. Eine tolle Position wie ich fand, denn so konnte ich tief in sie eindringen. In
langsamen rythmischen Stößen begann ich sie zu ficken. Zunächst langsam und vorsichtig, ein
Stück hinein, wieder heraus, und dann beim nächsten mal ein bißchen tiefer. So steigerten wir
langsam die Intensität der Gefühle und damit auch unser Tempo. Schon nach wenigen Minuten lag
Kai-jin laut quiekend und stöhnend über der Waschmaschine und ich rammelte ihr wild spritzend
meinen Schwanz in die Spalte. Nach diesem kurzen aber gewaltigen Fick verwöhnte ich sie noch
ein bißchen mit zärtlicher Hand.
"Sag mal Geo, fehlt dir nicht irgendetwas?" fragte sie mich plötzlich. Ich wußte nicht, was sie
meinte und schaute sie nur fragend an.
"Um so länger wir es nun miteindander Treiben, um so doller werden unsere Fickereien, aber was
ich allmählich vermisse, ist die Zeit für Zärtlichkeiten. Dafür haben wir überhaupt keine Zeit mehr."
Ich wurde ein bißchen Nachdenklich und wußte darauf eigentlich nicht so recht was ich sagen
sollte, denn irgendwie hatte sie ja recht. Aber wie sollten wir das anstellen? Bis zu den Ferien war
es noch ein bißchen hin, und in der normalen Schulwoche bot sich leider wenig Zeit für uns und
schließlich waren wir ja kein ganz normales Liebespaar. "Das kommt bestimmt auch wieder!",
versuchte ich sie zu vertrösten. "Die Ferien kommen ja bald, und das werden dieses Jahr bestimmt
ganz besondere Ferien." Ich grinste sie dabei verschmitzt an, hatte ich doch eindeutige
Hintergedanken. Wie recht ich behalten sollte, obwohl ich mir das bestimmt ganz anders
vorgestellt hatte, das ist Stoff für weitere Geschichten, die gibt es aber ein anderes Mal.
Die Schwester Teil 17, die Ferien nahen! (Copyright by Georg Genders) Nach unserem kleinen
Abenteuer im Waschkeller war ich wirklich ein bißchen nachdenklich geworden. Wir waren noch so
jung, und unsere Beziehung war doch schon so sehr Alltag. Sicherlich, wir erlebten immer wieder
neue aufregende Abenteuer, aber Kai-jins Bemerkung hatte mich doch ein wenig ins Grübeln
gebracht. Konnte das schon alles sein? Klar war, wir beide wollten sicherlich mehr, aber wir
durften ja schließlich nicht, das machte die Sache so schwierig.
So gingen die Wochen ins Land, Rosa wurde immer besessener in ihrem Geigenspiel; ich hatte
das Gefühl, um so mehr sie übte, um so schwerer fiel es ihr, die alte Form zurückzubekommen
und um so versessener übte sie um genau das Ziel zu erreichen; die Stimmung zu Hause wurde
immer gereizter und auch meiner Mutter zerrten die ständigen Kabbeleien stark an den Nerven.
Nur mein Vater war aus allem fein raus. Seit Weihnachten war er nicht mehr zu Hause gewesen.
Sein Projekt in Brasilien war zwar längst abgeschlossen, aber er hatte sich sogleich in ein neues
Projekt zusammen mit einem New Yorker Architekturbüro gestürzt. Irgendein großartiges
Renovierungsprojekt hatte er am Telefon erzählt. Das wäre eben mal eine ganz besondere
Herausforderung für ihn. Für ihn war alles immer viel wichtiger und toller als seine Familie. Man
merkte wie sehr meine Mutter das wurmte, das sie immer mit aller Verantwortung alleine blieb.
Gerade solche Situationen, wie die derzeitige, die nervende Rosa, die genervten Kinder und sie
selbst genervt machten ihr zu schaffen.
Eines Morgens kurz vor den Ferien beim Frühstück hatte meine Mutter dann eine Überraschung
für uns.
Sie erzählte, sie habe am Vorabend noch mit Vater telefoniert und lange mit ihm gesprochen.
Darüber, daß er so wenig zu Hause sei, daß seine Kinder so wenig von ihm hätten und darüber
was hier in letzter Zeit so los sei; und so sei sie mit ihm übereingekommen, das Kai-jin und ich ihn
in den Sommerferien besuchen sollten. Sie bleibe dann mit Rosa zu Hause, so das Rosa sich voll
auf ihre Geige konzentrieren könne, und auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen hätte. Ich war
baff, erstaunt und überrascht. Ich sollte mit Kai-jin für 6 Wochen in die Toscana fahren, zu meinem
Vater, aber was sollten wir denn da die ganze Zeit ohne Freunde und Bekannte. Meine Mutter
sagte noch, daß mein Vater für uns zwar praktisch keine Zeit hätte, aber habe eine nette Familie
kennengelernt, wo er selber schon gelegentlich gewohnt habe, dort würde er uns unterbringen.
Und genug zu erleben gäbe es dort auch.
Einerseits wollte ich nicht so ganz, denn was sollte ich in Italien? Ich konnte die Sprache nicht,
kannte dort niemanden und wußte nicht, was ich die ganzen 6 Wochen dort anstellen sollte, denn
ich befürchtete von irgendeiner fremden itlienischen Mama den ganzen Tag umtüddelt zu werden,
und somit auch keine Zeit zu finden, mich in Ruhe mit Kai-jin zu beschäftigen.
Kai-jin sah das ganze wesentlich gelassener und man sah ihr ihre Freude auch deutlich an.
So war die Sache schnell beschlossen. Wir würden also in die Toscana reisen, die Ferien konnten
kommen!
Die Zeit verging wie im Fluge. Einige Reisevorbereitungen waren zu treffen, besonders schwierig
gestaltete sich dabei die Anreise. Meine Mutter wolte uns auf Grund unserer beschränkten
Italienischkenntnisse nicht in Italien umsteigen lassen. Bei der langen Fahrt war aber klar, daß wir
auf jeden Fall mit dem Nachtzug fahren mußten. Schleißlich einigten wir uns darauf, daß mein
Vater uns in Livorno am Bahnhof abholen sollte, das war nicht sehr weit von dem Dorf entfernt, in
dem wir wohnen würden. Dann ergab sich nämlich eine Zugverbindung, die allen Wünschen
gerecht wurde. Nur in Deutschland mußten wir dreimal umsteigen um von Limburg aus über
Frankfurt nach Mannheim und von dort nach Karlsruhe zum Nachtzug zu kommen. Unsere Koffer,
die meine Mutter auch noch mit allerlei neuen Sommerklamotten gefüllt hatte, schickte sie schon
einige Tage vorher auf die Reise, so brauchten wir selber nicht so schwer zu schleppen.
Ich freute mich inzwischen riesig auf die Sommerferien. Zum einen würde ich endlich mal meinen
Vater wiedersehen, zum anderen endlich mal raus aus der etwas biederen hessischen Umgebung,
und im Stillen hoffte ich natürlich auf viele einsame Stunden mit Kai-jin.
Nun war es endlich soweit, der letzte Schultag war gekommen. Ich konnte es kaum noch erwarten,
daß es endlich Nachmittag wurde, denn um kurz nach 5 ging der Zug nach Frankfurt, und damit
hieß es endlich die Kleinstadtenge für 6 Wochen hinteruns zu lassen.
Kaijin war mindestens genauso aufgeregt wie ich, denn sie rannte dauernd wie ein
aufgescheuchtes Huhn durch das Haus, Fragte jeden ob sie noch was vergessen habe. Dabei
waren unsere Koffer ja schon lange unterwegs, und schaute alle paar Minuten hektisch zur Uhr,
wie lange es denn noch dauern würde, bis es endlich losging.
Um kurz nach 5 fuhr meine Mutter uns dann endlich, nachdem wir uns vpn Rosa ordentlich
verabschiedet hatten, zum Bahnhof. Wir mußten ihr versprechen uns im Urlaub gut zu benehmen,
sie wollte später keine Klagen hören und ermahnte uns nochmal, uns heute Nacht im Schlafwage
bloß zu vertragen. Meine Mutter machte sich immer Sorgen um Dinge, die garkeine Probleme
bereiteten. Aber woher sollte sie das auch wissen! WIr verabschiedeten uns noch mit einem
Küßchen von Mutter und sitegen in den Zug. Es war eine typische Regionalbahn, ein bißchen
heruntergekommen, etwas schmutzig und schäbig und mit jeder Menge Graffitis vollgekritzelt.
Nicht unbedingt ein Platz zum Wohlfühlen. DIe Bahn war wegen des Feierabendverkehrs relativ
voll, und da wir auf der Strecke nach Frankfurt sowieso damit rechnen mußten, dem einen oder
anderen bekannten Gesicht zu begegnen, blieben wir auf der ersten Hälfte der Strecke ganz brav
im Zug sitzen. Etwa ab Bad Camberg war der Zug dann deutlich leerer, dafür war der Zug auf dem
Gegengleis, der aus Frankfurt kam um so voller. Nach Frankfurt wollten um diese Uhrzeit
wesentlich weniger Leute, als aus Frankfurt raus. Ich nutztediese Gelegenheit, rutschte ein Stück
näher an Kai-jin und legte meinen Arm um sie.
"Na Schatz, nun sind wir endlich mal ein bißchen alleine, ganz für uns und keiner kennt uns, ist
das nicht ein tolles Gefühl?" fragte ich Kai-jin. Sie schaute mir in die Augen und ich sah eine kleine
Last von ihr fallen. tief durchatmend sagte sie: "Ja, endlich raus aus dem Gefängnis unserer
Heimat, zumindest bis nach Italien. Endlich einmal ein Paar sein dürfen."
"Sollen wir das machen? Wie ein Liebespaar auf Reisen?" fragte ich, und Kai-jin nickte bestätigend
ung gab mir einen innigen Kuß. Ich genoß es, in dem immer noch recht gut gefüllten Abteil, von
meiner Schwester einen Kuß zu bekommen, und dabei von mehreren Leuten beobachtet zu
werden, die uns für ein junges Liebespaar hielten. Ein Mann mittleren Alters, der uns schräg
gegenüber saß, lächelte uns an, deutete auf unsere Rucksäcke und fragte: "Na, erster
gemeinsamer Liebesurlaub?"
"Ja!" bestätigten wir beide gleichzeitig nickend.
"Darf man fragen wo es hingehen soll?" fragte er neugierig.
"Nach Italien!" antwortete Kai-jin.
"Oh", er war scheinbar etwas überrascht, "darf man fragen wie alt ihr seid, das ihr schon
gemeinsam nach Italien fahrt?"
Er hatte uns wohl mit der Einschätzung unseres Alters zunächst richtig eingeschätzt und glaubte
jetzt aber, er habe sich vertan. Man sah richtig, wie seine grauen Zellen arbeiteten, denn seiner
Meinung nach mußten wir älter sein als er zunächst angenommen hatte wenn wir schon
gemeinsam nach Italien fuhren. Wir machten bei diesem Spielchen mit.
"Ich bin 17 und mein Freund 18!" platzte Kai-jin heraus. Ich dachte das würde der nie glauben,
denn immerhin hatte sie uns gerade gut 3 Jahre älter gemacht. Doch der Mann lächelte nur und
antwortete: Oh, sorry, da habe ich mich aber gründlich verschätzt, ich hätte euch auf höchstens 16
geschätzt!"
"Ja, da haben wir uns aber gut gehalten, nicht war!" Kai-jins Schlagfertigkeit war manchesmal
bewundernswert.
Er nickte nur, "trotzdem, finde ich das gut, daß ihr gemeinsam in den Urlaub fahrt. Zu meiner Zeit
wäre das überhaupt nicht möglich gewesen. Ich finde es gut, das junge Leute in dieser Beziehung
mehr Freiheiten haben."
Wir unterhielten uns dann noch über das eine oder andere. Kurz vor Frankfurt stieg er dann aus.
"Siehst Du," sagte Kai-jin, "als wir alleine waren, wir kommen als Paar doch gut an."
"Aber du hast uns ein bißchen alt gemacht oder?" fragte ich etwas verunsichert.
"Na und, macht doch Spaß" antwortete si nur. Dann fuhr der Zug auch schon in Frankfurt ein, und
Hand in Hand, wie ein echtes Paar schlenderten wir durch den Bahnhof zum nächsten Gleis, um
unseren Anschlußzug nach Mannheim zu bekommen. Der eine oder andere neugierige Blick folgte
uns dabei. Was die Leute wohl bei unserem Anblick dachten?
Der Zug von Frankfurt nach Mannheim war zum Glück nicht mehr so ein Bummelzug, wie der von
Limburg aus, sondern ein Intercity, in dem wir reservierte Plätze hatten. Meine Mutter hatte darauf
bestanden, das wir in allen Zügen Plätze reservieren sollten. WIr stiegen ein, und machten uns auf
die Suche nach unserem Abteil. Als wir es endlich gefunden hatten, bekamen wir einen Schreck.
Zwei ältere Nonnen saßen bereits in dem Abteil, auch sie hatten dort zwei Plätze reserviert und
waren auf dem Weg nach München. Na toll, dachte ich noch, zwei Anstandswauwaus. Das hatte
mir gerade noch gefehlt. Eigentlich wollte ich doch die Zweisamkeit mit Kai-jin ein bißchen
genießen, aber unter den Augen der Nonnen trauten wir uns dann doch nicht so richtig. Dazu
waren wir dann doch ein bißchen zu feige. Also harrten wir die gut 30 minütige Fahrt bis Mannheim
ganz artig und schweigend auf unseren Sitzen aus. Ich glaube es war die verkrampfteste halbe
Stunde, die ich je erlebt habe. Endlich in Mannheim angekommen wollte ich nur noch raus aus
dem Zug. Ich fand die Fahrt nach Mannheim irgendwie beklemmend. In Mannheim stand der
nächste Intercity schon auf dem gegenüberliegenden Gleis bereit, und wieder suchten wir uns
unser Abteil. Aber diesmal hatten wir wieder Pech. Unsere reservierten Plätze lagen in einem
Großraumwagen an einem Vierertisch. Ein Platz war bereits mit einer älteren Dame besetzt.
Eigentlich hatte ich mich ja auf die Zugfahrt gefreut, wollte ich doch mit Kai-jin so richtig die
Zweisamkeit genießen. Naja, bis nach Karlsruhe waren es ja nur noch rund 20 Minuten, und dann
hatten wir erstmal eine halbe Stunde Aufenthalt, und dan ging es in den Schlafwagen, und hier
hatten wir ein Schlafwagenabteil für uns. Darauf freute ich mich am meisten. Wenn unsere Mutter
das geahnt hätte, sie hätte uns nie zusammen in Urlaub fahren lassen. Die alte Dame war zwar
ganz nett, ging uns nach kurzer Zeit aber schon gewaltig auf die Nerven, so daß wir froh waren,
sie nur eine kurze Strecke begleiten zu müssen. In Karlsruhe angekommen wollte Kai-jin
unbedingt noch zu einem Kiosk. Dort kaufte sie eine Flasche Sekt, was mich in doppelter Hinsicht
etwas verwunderte. Zum einen war ich erstaunt, das wir in unserem Alter so problemlos eine
Flasche Sekt bekamen, zum anderen war ich etwas verwundert und fragte mich, aus welchem
Grund Kai-jin eine Flasche Sekt kaufte. Aber sie grinste mich nur an und sagte beim Verlassen des
Geschäftes: "Wir haben immerhn etwas zu feiern!"
Nun war ich wirklich überrascht und auch neugierig: "Was denn?" fragte ich erstaunt.
"Warte es ab. Nur eine Kleinigkeit vielleicht schon mal vorab, sozusagen als Appetithappen," Kaijins Augen verreiten das sie wieder etwas im Schilde führte und ich platzte fast vor Neugier, aber
ich mußte mich gedulden, denn sie rückte nicht mit der Sprache raus. Auf dem Weg zum
passenden Bahngleis bog Kai-jin plötzlich ab, in den Gang mit den Schließfächern, nahm meine
Hand und führte sie unter ihr Sommerkleid. Ich spürte es sofort. Sie trug keine Unterwäsche.
Sofort schob sie meine Hand wieder weg und trat auf den Gang hinaus. Meine grauen Zellen
begannen zu arbeiten. Wann konnte sich Kai-jin sich ihrer Unterwäsche entledigt haben? Hatte sie
etwa schon zu Hause keine Unterwäsche angehabt? So mußte es sein, denn bisher war sie nicht
von meiner Seite gewichen. Oh, dieses kleine Luder, das konnte ja noch eine aufregende Nacht
werden.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Der Schlafwagen war komfortabler als ich dachte. Nun ja, meine Mutter hatte wohl aus
Besorgnis, wir könnten irgendwelche Not erleiden, ein Schlafabteil der ersten Klasse für
uns gebucht. Der Schaffner war sehr freundlich und benahm sich eigentlich eher wie ein
Hotelpage als wie ein normaler Schaffner. Nicht dieser übliche 'Ihre Fahrausweise bitte'Schmarn, den man sonst so üblicherweise bei Zugfahrten zu hören bekommt. Schon beim
Einstieg kontrollierte er unsere Fahrkarten. Er meinte, dann bräuchte er uns nachher nicht
mehr zu stören. Mir war das sehr recht, denn die Einladung, die ich eben noch unten im
Bahnhof erhalten hatte, wollte ich bei Zeiten annehmen, und dabei auf keinen Fall gestört
werden.
Wir machten es uns im Abteil gemütlich, verstauten unsere Rucksäcke und schon kurze
Zeit später fuhr der Zug Richtung Toscana.
"Und was hast du mit dem Sekt vor?" fragte ich neugierig.
"Nun mal immer mit der Ruhe!" Kai-jin verstand es mal wieder, die Spannung für mich ins
unerträgliche zu steigern. So hielt sie mich ersteinmal mit allerlei Kleinigkeiten von meinem
ersten stürmischen Vorhaben ab. Ich spürte, das sie jetzt nicht für eine schnelle Nummer
zu haben ist, und so ließ ich von meinem Vorhaben ab. Stattdessen schlug ich vor
zunächst erstmal etwas zu essen, und so machten wir uns auf die Suche nach dem
Speisewagen.
Wie in Zügen so üblich, war der Speisewagen in gediegenem Ambiente eingerichtet,
etwas eng, in einem Zug nicht anders machbar, aber ganz nett. Die Küche bot einige
Leckereien. Passend zum Ziel Italien gab es einige italienische Gerichte. Wir wählten uns
etwas aus und speisten erstmal in Ruhe zu Abend. Die Enge im Speisewagen fand ich
ganz anheimelnd und konnte es nicht lassen hin und wieder eine Hand vom Tisch zu
nehmen, und Kai-jin sanft über ihre Beine zu streicheln. Doch meine Schwester lächelte
mich nur geheimnisvoll an und riet mir ich solle lieber erstmal aufessen. Kai-jins Charme
überzeugte mich mal wieder, und so aß ich erst mal meinen Teller leer.
Nach dem Essen redeten wir noch ein Weilchen über dies und das. Kai-jin verstand es
dabei das Thema immer geschickt bei irgendwelchen Belanglosigkeiten zu halten. Dann
endlich machten wir uns wieder auf in unser Abteil.
Kai-jin verriegelte die Tür, denn ab jetzt wollte sie, daß wir ungestört blieben. Lächelnd ließ
sie sich auf ihr Bett fallen und hielt mir ihre Hand entgegen, als Aufforderung zu ihr zu
kommen.
"Geo", begann sie, "weißt du was heute für ein Tag ist?" Ich schüttelte den Kopf, denn ich
wußte nicht, worauf sie hinaus wollte.
"Heute vor einem Jahr in den Sommerferien waren wir im Wald auf dem Hochstand..."
Nun war mir klar, was sie meinte. Wie schnell doch ein Jahr vergeht.
"Und das möchtest du feiern?" fragte ich in Anspielung auf die Flasche Sekt.
"Ja, später, jetzt habe ich aber erstmal Hunger!" grinste sie mich an.
"Du hast doch gerade erst gegessen!" lästerte ich, und bevor Kai-jin etwas sagen konnte,
gab ich ihr schnell einen Kuß. Ihre Lippen schmeckten süß, ihre Zunge strahlte in meinem
Mund eine unbändige Leidenschaft aus, und ich spürte, wie in meiner Hose etwas zu
seiner vollen Größe wuchs. Auch Kai-jin blieb das nicht verborgen.
"Na, wird es da unten zu eng?" fragte sie spitzbübisch und legte provozierend Hand an
meine enge Hose.
Ich war verrückt nach diesem Mädchen. Ihre duftenden blonden Locken, die wie ein
Fächer ausgebreitet um ihren Kopf lagen, ihre zarte wohlgeformte Nase und die tiefgrünen
Augen die von ein paar schmalen blonden Augenbrauen gerahmt wurden, das war
Sinnlichkeit. Zärtlich kuschelnd und schmusend befreite Kai-jin mich aus meiner Hose. Ich
mochte das Gefühl ihrer zarten Hände auf meiner Haut und ließ auch sie nicht zu kurz
kommen. Langsam schob ich meine Hände unter ihr Kleid. Streichelte ihren Körper, ihre
schlanken aber kräftig sportlichen Beine und suchte mit trommelnden Fingerspitzen
vorsichtig ihre Körpermitte. Ein heißer Garten der Lust empfing mich. Kai-jin war
mindestens genauso gierig wie ich, denn sie lief regelrecht aus. Nur hatte sie es bisher gut
verborgen.
"Ich will dich jetzt sofort, aber ganz zärtlich!" mit diesen Worten setzte sie sich auf mich
und schob sich langsam auf meinen Penis. Ganz langsam, so als machten wir es in
Zeitlupe schob sie ihr Becken meiner Latte immer mehr entgegen. Ich versank in sanftfleischiger Wollust. Gerne hätte ich mich wilder in ihr bewegt, aber jetzt bestimmte Kai-jin
das Tempo. Langsam hob sie sich von mir, bis ich fast aus ihr herausglitt, um sich dann
sogleich wieder ganz langsam auf mich niedersinken zu lassen. Das Gefühl ihrer sanft
zupackenden Schamlippen, die doch so unerbittlich fordernd waren, dieses Gefühl der
Enge, Gefühle die mich in einem Strudel davonrissen und das langsame auf und ab von
Kai-jins Körper raubten mir den Verstand. Ich wollte mehr, ich konnte gar nicht genug von
meiner Schwester bekommen. Die Gefühle die mich durchströmten waren so göttlich, ich
hätte sie ewig genießen können. Aber das hält bekanntlich kein Mann so lange durch und
ich natürlich auch nicht. Mit einem Gefühl als würde es meinen Körper zerreißen ergoß ich
mich in Kai-jin. Es packte mich so heftig, daß ich einen Schrei der Verzückung und der
Extase nicht unterdrücken konnte.
Schnell hielt Kai-jin mir den Mund zu.
"Nicht so laut, sonst zieht noch jemand vor Schreck die Notbremse!" lästerte Kai-jin
lächelnd, "Was ist nun, trinken wir ein Schlückchen?" und schon machte sie sich an der
Flasche zu schaffen. Der Korken flog und genüßlich tranken wir beide direkt aus der
Flasche.
Das prickelnde Getränk tat gut und verfehlte seine Wirkung nicht. Einerseits belebte der
Sekt unsere Sinne, eine Eigenschaft, die ich bis heute an Sekt so liebe, andererseits
enthemmte er uns ziemlich. Schon nach kurzer Zeit tollten wir kichernd durch die Betten.
Auf uns hatte Alkohol eben noch eine deutlich stärkere Wirkung als auf einen
Erwachsenen.
Es dauerte nicht lang und wir alberten beide nackt durch das Abteil. Bespritzten uns
gegenseitig mit Sekt oder setzten dem jeweils anderen die Flasche an den Hals. Es
dauerte nicht lange, und wir hatten die Flasche restlos geleert. Inzwischen war ich aber
durch unsere neckischen Spielchen wieder ganz schön angetörnt und der Sekt verfehlte
auch bei Kai-jin seine Wirkung nicht.
Kai-jin kicherte dauernd albern herum, machte irgendwelche Witze und sprach dabi schon
reichlich undeutlich. Gerade als sie einer ihrer eigenen Witze vor Lachen durchschüttelte
und sie sich rüklings auf das Bett fallen ließ konnte ich nicht widerstehen. ich faßte ihr
geradewegs zwischen die Beine!
"Ups," kicherte Kai-jin, "da gibts keinen Sekt!"
"Schade eigentlich", erwiederte ich, und massierte dabei langsam ihre Schamlippen, "aber
ich würde trotzdem gerne mal kosten!" Dabei steckte ich meinen Kopf zwischen ihre Beine
und begann sie zärtlich zu lecken. Kai-jin kicherte albern wie ein kleines Mädchen, das
man das erste mal berührte. Ihr Körper zuckte dabei vergnügt unter meiner
Zungenmassage. Ich genoß den süßlich salzigen Geschmack ihres Saftes, massierte ihre
Schamlippen, spitzelte mit meiner Zunge über ihren Kitzler und drang oral in sie ein, so
weit ihre Enge und die Länge meiner Zunge das zuließen. Langsam wandelte sich Kai-jins
Gekicher in lustvolles stöhnen. Verschmust und innig schlangen sich unsere Körper
umeinander und plötzlich spürte ich Kai-jins Zunge an meinem Schwanz. Sie leckte und
lutschte, kreiste mit ihrer Zunge um meine Eichel, nahm ihn mal zärtlich wie ein Eis am
Stil, mal knabberte sie zärtlich an ihm. Mich brachte das Ruckzuck auf Touren. Die
Wirkung des Alkohols gepaart mit der angeheizten erotischen Atmosphäre riß uns in
einem Strudel erotischer Extase.
Wir kuschelten, wir vögelten, knutschten, wichsten, leckten, streichelten, fummelten. Total
enthemmt gaben wir uns immer wieder unseren Gefühlen hin während der Zug mit
gleichmäßigem Poltern Richtung Toscana rumpelte.
Als ich wach wurde, war es bereits wieder hell. An einige Details konnte ich mich nicht
mehr erinnern, nur das rumpeln des Zuges machte mir schnell klar, wo ich war. Kaijin lag
zusammengerollt auf dem Bett und hielt die Bettdecke fest umklammert. Ein schneller
Blick zur Uhr und ich wußte, das es Zeit wurde sich ein bißchen frisch zu machen, denn
sowie es hier aussah konnten wir das Abteil nicht zurücklassen. Aber ersteinmal mußte ich
meine Blase entleeren und mich ein bißchen frisch machen. Also verschwand ich in dem
kleinen Bad, das zu unserem Abteil gehörte. Nach ein paar Minuten als ich wieder aus
dem Bad kam, war auch Kai-jin wach und saß auf dem Bett.
"Willkommen in Italien!" begrüßte ich sie.
"Oh man, ich glaub ich habe einen Kater", murmelte sie und raufte dabei ihre blonden
Locken.
"Ja, ich bin Dein Schmusekater!" alberte ich ihr lächelnd zu und gab ihr einen zärtlichen
Kuß, "du bist ja auch mein süßes Kätzchen!"
"Jaja, ich weiß ich bin deine Lieblingsmuschi!" entgegnete Kai-jin mit der ihr eigenen
Schlagfertigkeit und stand auf, um sich frisch zu machen, denn wir wollten noch ein
bißchen frühstücken, und so zerzaust wollten wir meinem Vater dann doch nicht unter die
Augen treten. Nun konnte der Urlaub richtig losgehen. Der Einstand war ja schon sehr
schön gewesen. Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Die Schwester Teil 20, eine Radtour! (Copyright by Georg Genders) Theresas Stimme an meiner
Tür und ein heftiges Klopfen rissen mich aus dem Schlaf.
"Hey, Georg, wollt ihr gar nicht aufstehen heute?" vernahm ich ihre Stimme. Und bevor ich
reagieren konnte hörte ich sie erneut rufen.
"Georg bist du wach?" leise wurde die Tür geöffnet. Schlagartig wurde mir klar, daß Kai-jin immer
noch neben mir im Bett lag. Auch sie war durch Theresas rufen aufgewacht und drehte sich leise
stöhnend verschlafen zu mir um. Bevor sie etwas sagen konnte hielt ich ihr schnell den Mund zu,
und signalisierte ihr, bloß Still zu sein.
"Georg!" vernahm ich wieder Theresa, die jetzt in der offenen Tür stand. Schnell setzte ich mich
auf die Bettkante.
"Hey ich hab nichts an!" herrschte ich sie an, denn ich wollte sie so schnell wie möglich los
werden.
"Na und, hast du Angst ich gucke dir was weg?" fragte Sie schnippisch und deutet dabei auf ihre
Augen. Mir war das peinlich, denn ich wußte ja genau, das sie blind war.
"Nein, aber trotzdem, ich mag das nicht!" redete ich mich schnell heraus. Theresa grinste mich nur
an, und machte Anstalten zu gehen. Noch einmal drehte sie sich um, und ich hatte fast das Gefühl
sie musterte mich. Erst jetzt wurde mir klar, sie horchte in den Raum hinein. Das Blut schoß mir in
den Kopf, als auch mir bewußt wurde, das man Kai-jins leises Atmen hören konnte. Das glaubte
ich jedenfalls.
"Na gut, dann gehe ich jetzt deine Schwester wecken!" antwortete Theresa statt dessen und
verließ mein Zimmer. Die Tür ließ sie aber offen stehen.
Also hatte sie doch nichts bemerkt.
Ich hörte das Klopfen an Kai-jins Tür und die Rufe von Theresa: "Hallo Katrin, aufwachen!"
Schnell stand Kai-jin auf und schlich auf Zehenspitzen in den Flur. Schräg gegenüber meinem
Zimmer befand sich das Bad, das wir uns gemeinsam teilen sollten. Als Theresa wieder an Kai-jins
Tür klopfte, nutze Kai-jin die Gelegenheit, die Badezimmertür leise zu öffnen, um sie gleich darauf
mit einem hörbaren Knall wieder zuzuschlagen.
"Ich bin hier!" vernahm ich ihre Stimme über den Flur. Ich war inzwischen aufgestanden und stand
in der offenen Zimmertür, denn ich wollte mir das Schauspiel nicht entgehen lassen.
Theresa drehte sich um, "Oh ich habe dich gar nicht gehört!" sagte sie mit breitem Grinsen auf
dem Gesicht. Mir war nicht ganz klar, wie ich das Grinsen deuten sollte, es wirkte so tiefgründig.
Aber vielleicht lag das auch daran, das Theresa die Leute mit denen sie sprach eigentlich nie
ansah. Wie sollte sie aber auch.
"Wenn Du immer so lange schläfst, dann verpaßt Du nachher noch das Beste vom Tag!" sagte sie
zu Kai-jin, während sie den Flur wieder herunterkam. Auf meiner Höhe drehte sie sich plötzlich zu
mir um, und ich hatte das Gefühl ihr Blick würde mich durchbohren, obwohl das natürlich
vollkommen unmöglich war.
"Das gilt natürlich auch für dich!" sagte sie zu mir gewandt, und bevor ich in irgendeiner Form
reagieren konnte, war sie schon wieder die Treppe hinunter verschwunden.
Wie hatte sie mich nur bemerkt? Woher wußte sie, daß ich in der Tür stand? Waren Blinde in ihren
sonstigen Wahrnehmungen uns Sehenden soweit überlegen oder war Theresa vielleicht nicht
ganz blind? Irgendwie war sie mir unheimlich.
Ich beschloß mich anzuziehen und ging anschließend nach unten um noch ein bißchen was vom
Frühstück mitzubekommen.
Frau Ratelli fragte uns, ob wir denn schon wüßten, was wir heute unternehmen würden. Wir
verneinten, den woher sollten wir das auch wissen, wir kannten hier ja noch nichts, unser Vater
hatte uns mal wieder uns selbst überlassen, und unser Italienisch, welches praktisch nicht
vorhanden war, reichte höchstens für eine nette Begrüßung.
Frau Ratelli schlug vor, daß wir die Gegend doch einfach ein bißchen mit dem Fahrrad erkunden
sollten. Sie hatte extra für Feriengäste immer ein paar Fahrräder in der Scheune. Ich nahm diesen
Vorschlag dankend an, denn so konnte ich erst einmal ein bißchen Abstand von Theresa
gewinnen. Nach dem Vorfall vor dem Frühstück war sie mir inzwischen doch ziemlich unheimlich,
und mich beschlich wieder das unsympathische Gefühl, das ich schon ganz zu beginn hatte, als
ich sie gestern das erste mal gesehen hatte. Auch Kai-jin fand den Vorschlag gut. Frau Ratelli
schlug vor, für uns ein Picknick zuzubereiten, dann bräuchten wir erst zum Abendessen wieder
zurück sein. Auch diese Idee nahmen wir danken an.
Nach einigen Vorbereitungen, und nachdem ich die Fahrräder in der Scheune in Augenschein
genommen hatte, die sich als gerade noch fahrtaugliche alte Klappräder entpuppten, konnte es
endlich losgehen. Da das Anwesen der Ratellis auf einem kleinen Berghügel lag, von dem man
aus nach Massa Marittima blicken konnte, beschlossen wir unsere erste Entdeckungsfahrt um den
Ort herum durch die Hügel zu machen. Auf die Hektik einer Stadt hatten wir heute beide keine
Lust; und so ging es durch die Sanften Hügel der Toskana rund um Massa Marittima.
Nachdem wir den Hof der Ratellis schon ein gutes Stück hinter uns gelassen hatte, bremste ich ein
bißchen mein Tempo.
"Na endlich", spottete Kai-jin, "ich dachte schon, du willst die Italienrundfahrt mit einem Klapprad
gewinnen!"
"Nein, ich wollte nur schnell von diesem Hof weg, und vor allem von dieser Theresa", erwiderte ich
wahrheitsgemäß.
"Ja, unheimlich diese Frau, nicht wahr?" bestätigte Kai-jin meine Gedanken, "wie eine Hexe!"
"Ich glaube nicht an Märchen," erwiderte ich, "aber ich glaube Theresa tischt uns in manchen
Dingen welche auf!"
"Meinst Du, die ist gar nicht blind?" fragte Kai-jin.
"Das wäre schlimm, denn dann hätte sie uns heute morgen gesehen, und würde wahrscheinlich
alles verraten. Aber daran gedacht habe ich auch schon, nur warum hat sie uns dann nicht
verpetzt? Nee, ich glaube die ist wirklich komplett blind, und verhält sich eben deshalb manchmal
anders als wir. Wir kennen nur so etwas nicht."
Nachdem wir noch ein Weilchen gefahren waren, beschlossen wir auf einer Anhöhe zu pausieren.
Eine kleine Holzhütte, die wohl so eine Art Wetterhütte war, lud zum pausieren geradezu ein.
Wir machten uns über das Picknick her, das Frau Ratelli uns eingepackt hatte und unterhielten uns
über dies und das. Ich spürte, wie wir eigentlich beide nach dem richtigen Dreh suchten, um von
unserem belanglosem Gelaber das Thema geschickt auf das zu lenken, was uns derzeit eigentlich
am meisten beschäftigte. Wir wollten uns, aber irgendwie bekamen wir den Dreh heute nicht.
Plötzlich kam mir eine Idee. Ich stand von der kleinen Bank, die aus grobem Holz gezimmert vor
der Hütte stand auf, und ging in den Weinberg, der direkt am Wegesrand lang. Mit einem großen
Tuff Weintrauben kam ich zurück. "Na, noch etwas Nachtisch gefällig?" fragte ich meine
Schwester.
"Schmecken die denn?" fragte Kai-jin skeptisch. "Ja, ich habe schon welche probiert, sind lecker!"
"Dann will ich auch!" antwortete Kai-jin und streckte ihre Hand nach den Trauben aus. Ich zog die
Trauben jedoch weg, zupfte eine ab und hielt sie ihr vor den Mund. Kai-jin verstand und nahm mir
die Traube vorsichtig mit ihren Lippen aus der Hand. Ich setzte mich neben sie auf die Bank und
fütterte ihr auf diese Art zunächst einige Trauben. Dann nahm ich selbst eine Traube in den Mund,
hielt sie vorsichtig zwischen meinen Zähnen und bot sie meiner Schwester auf diese Art an. Kai-jin
lächelte mich an, gab mir einen zärtlichen Kuß und angelte mit ihrer Zunge die Traube zärtlich aus
meinem Mund. Sie hatte dabei sichtlich Mühe, denn der Zungenkuss war lang und intensiv. Nun
war ih an der Reihe, ihr eine Traube aus dem Mund zu entlocken, aber Kai-jin schluckte die
Traube im letzten Moment herunter und ich ging leer aus.
"Du schummelst ja, du Lump!" bemerkte ich scherzhaft und steckte ihr zur Revanche eine Traube
in den Ausschnitt.
Kai-jin reagierte jedoch ganz cool. "Los, rausholen spornte sie mich an, und gerade als ich ihr in
den Ausschnitt fassen wollte, schlug sie mir auf die Finger. "Doch nicht mit den Fingern du
Grabscher, mit der Zunge!"
Was blieb mir anderes übrig. Vorsichtig knabberte ich mit den Zähnen einen Knopf nach dem
anderen ihres Sommerkleides frei und machte mich auf die Suche nach der Weintraube. Kai-jin
gefiel diese Behandlung, denn sie lehnte sich weit zurück, bis ihre Schultern an der Wand der
Hütte anlagen und fast vor mir lag. Ich fand die Traube auf dem Ansatz ihrer immer deutlicher
werdenden Brüste und lutschte sie förmlich dort weg. Nun kam Kai-jin in Stimmung. Sie nahm
selber zwei Trauben, eine davon bis sie in zwei Hälften und steckte je eine Hälfte auf einen ihrer
Nippel, die andere legte sie auf ihren Bauchnabel. Zärtlich bearbeitete ich ihren Körper, glitt von
der einen Brust zu nächsten, um dort zärtlich die Traubenhälften aufzulesen und ihren Busen von
dem herablaufenden Traubensaft zu reinigen. Unter zärtlichem Küssen glitt ich zu ihrem
Bauchnabel hinab, um auch dort die Weintraube zu verputzen. Doch Kai-jin hatte bereits
nachgelegt, zwei weitere Traubenhälften lagen bereits kurz oberhalb des Ansatzes ihres Slips. Ihr
Sommerkleid hatte ich inzwischen komplett aufgeknöpft, und es hing nur noch über ihren Schultern
und war vorne komplett offen. Der Anblick ihres zarten und doch kräftig sportlichen Körpers
machte mich schon wieder rasend. Er war so schön, so perfekt. Diese zarte samtene Haut, ihr
angenehmer Geruch betäubten meine Sinne. Und immer wieder legte Kai-jin Traubenhälften nach,
verteilte sie auf ihren Schenkeln, auf ihrem Bau und auf ihren Brüsten. Ich konnte es nicht lassen,
bei den küssenden Wandertouren auf ihrem Körper auch ihren Venushügel das eine oder andere
mal mit einzubeziehen, obwohl hier keine Weintrauben lagen.
Plötzlich steckte sich Kai-jin eine Weintraube unter ihren Slip und grinste mich verschmitzt an.
Auch hier nahm ich meine Hände nicht zu Hilfe, sondern knabberte am Bündchen Ihres Slips, bis
ich es mit den Zähnen zu fassen bekam und zog ihr vorsichtig den Slip aus. Dann knabberte ich
sanft die Weintraube zwischen ihren Beinen weg.
Kai-jin nahm eine weitere Weintraube, schob mich ein Stückchen von sich weg und spreizte
langsam ihre Beine. Sie nahm die Weintraube und fuhr sich mit dieser lasziv zwischen ihren
Schamlippen auf und ab. Als die Weintraube unübersehbar feucht glänzte, hielt sie sie mir
entgegen. Begierig aß ich ihr aus der Hand. Dieses Spiel wiederholte sie einige Male und ich
konnte meinen Blick von dem goldenen Dreieck zwischen ihren Beinen überhaupt nicht mehr
abwenden, so geil machte mich dieses Spielchen.
Plötzlich nahm meine Schwester eine ganze Hand voll Weintrauben, hielt die Hand über ihren
Bauch und zerdrückte die Trauben. Der Traubensaft tropfte aus ihrer Hand auf ihren Bauch und
lief langsam in Richtung Vagina davon. Ich folgte dem Traubensaft mit meiner Zunge, bis ich ihren
Kitzler erreichte. Kai-jin hatte schon wieder ein paar Trauben in der Hand und zerdrückte sie nun
direkt über ihrem Kitzler.
Ich schmeckte diese geile Mischung aus ihrem etwas salzigen Saft und dem fruchtigen Aroma der
Trauben, und es machte mich total geil. Wie ein Besessener lutschte ich zwischen ihren Beinen
herum, knabberte zärtlich an ihren Schamlippen und saugte an Ihrem Kitzler.
Kai-jin quittierte dies mit wohligem Stöhnen und begann plötzlich hektisch an meiner Shorts zu
fingern. Sie würde gleich kommen, das spürte ich genau, und sie wollte mich dabei in sich spüren.
Aber ich war inzwischen selbst so geil, daß ich auch nur noch das eine wollte. Hier auf der Bank, in
der freien Natur vor der Hütte, und ich genoß den nervenkitzelnden Gedanken, das auf dem
schmalen Weg gleich jemand um die Ecke biegen könnte.
"Los, komm, fick mich endlich!" stöhnte sie laut. Was für eine Einladung! Ich rammte meinen
Schwanz regelrecht in sie. Eine heiße Fotze empfing mich. Eng umschlossen ihre Muskeln meinen
Schwanz und bearbeiteten ihn mit kräftig fordernden Bewegungen. Ich stieß zu immer wieder,
immer heftiger und ich merkte wie in mir der Saft aufstieg. Meine Eier verkrampften sich. Das
schmatzende Geräusch, das unsere heftigen Bewegungen verursachten und das wilde Keuchen
und Stöhnen Kai-jins gaben mir den Rest. Mit voller Wucht pumpte ich meinen Saft zwischen ihre
Beine. Ich spürte mein Sperma in ihrer Engen Muschi, wie es sich seinen Platz suchte und dabei
auch nach außen drängte. Sein typischer Geruch stieg mir in die Nase, vermischt mit Kai-jin's
intimen Geruch eine appetitliche Mischung. Noch nie war ich so schnell gekommen, aber anders
als sonst schlaffte ich nicht ab, sondern mich machte das ganze nur noch wilder. Kai-jin's heftiger
Orgasmus, den sie in die Weinberge hinausschrie, machte mich noch wilder und ich rammelte sie
regelrecht wie ein Karnickel, gerade so, als hätte ich eben gerade keinen Orgasmus gehabt, und
könne es gar nicht mehr erwarten nun endlich zu kommen.
Kai-jin's Schreie verebbten und mündeten in ein hemmungsloses Wimmern. Dabei schlang sie ihre
Beine jedoch so kräftig um meinen Körper, das ich mich nur noch minimal mit heftigen kleinen
Stößen in ihr bewegen konnte. Sie hielt mit ihren Händen meine Hüften umklammert und grub
dabei ihre Nägel tief in meine Nierengegend so das es schmerzte; dabei dirigierte sie mich immer
hektischer vor und zurück. Wie von Sinnen, des klaren Denkens längst nicht mehr fähig trieben wir
uns so minutenlang zum nächsten Höhepunkt, der plötzlich uns explosionsartig über uns beide
gleichzeitig hereinbrach. Wie ein Vulkan nach heftiger Eruption sackten auch wir nach diesem
gewaltigen Fick in uns zusammen. Nachdem wir ein Weilchen gebraucht hatten um unsere
normalen Körperfunktionen wieder unter Kontrolle zu bringen, erhoben wir uns langsam. Ich hatte
damit so meine Probleme, denn meine Unterschenkel waren durch das lange Knien regelrecht
abgestorben, und Kai-jin mußte mir erstmal wieder auf die Beine helfen.
So standen wir einen Augenblick voreinander hielten uns gegenseitig fest und grinsten uns an,
ohne ein Wort zu sagen.
"WOW!" sagte Kai-jin nach einer Weile nur, und ich sah wie ihr dabei ein Schauer über den
Rücken lief. Mehr Worte waren aber auch gar nicht nötig. Wir zogen uns wortlos wieder an,
packten unsere Picknickreste ein und machten uns Arm in Arm, die Fahrräder neben uns
herschiebend auf den Heimweg. Erst die letzten Kilometer fuhren wir wieder, und es brach bereits
die Dämmerung herein, als wir wieder auf den Hof der Ratellis fuhren. Dort erwartete uns bereits
Theresa, die mal wieder auf der Bank vor dem Haus saß. Sie grinste freundlich als sie uns
bemerkte und begrüßte uns. "Na, hattet ihr einen schönen Tag?"
Wir bestätigten beide, der Tag sei wunderbar gewesen und erzählten ihr, was wir so alles gesehen
hatten. Nur ein paar wichtige Details, die ließen wir natürlich aus.
"Habt ihr nicht Lust, heute Abend mal richtig was zu unternehmen?" fragte sie plötzlich.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.....
Die Schwester Teil 21, im Bistro! (Copyright by Georg Genders) "Habt ihr nicht Lust, heute Abend
mal richtig was zu unternehmen?" fragte Theresa plötzlich. Wir waren etwas verdutzt.
"Was denn unternehmen?" fragten wir beide wie aus einem Mund.
"Naja, ich dachte wir gehen heute Abend zusammen ein bißchen aus.
Dorthin wo sich die jungen Leute treffen, oder wollt ihr hier die ganzen Abende in idyllischer Ruhe
verbringen?"
Ich fragte mich, wie wir denn von hier wegkommen sollten, denn Ratellis besaßen kein Auto, also
konnte uns Frau Ratelli auch nicht in die Stadt bringen, und Theresa konnte ja wohl kaum mit uns
Fahrrad fahren. Aber Theresa beantwortete meine Frage grinsend:
"Luigi holt uns ab, das ist einer aus unserer Clique, den werdet ihr dann ja kennenlernen. Also was
haltet ihr davon?" fragte Theresa noch einmal nach.
Warum eigentlich nicht, wer weiß was wir noch so alles geboten bekommen würden, und so
stimmte ich zu. Auch Kai-jin schien nicht abgeneigt, und stimmte ebenfalls zu. Dann rief Frau
Ratelli uns auch schon zum Essen.
Nach dem Essen gingen wir auf unsere Zimmer, um uns für den Abend ein bißchen herzurichten.
Ich überlegte noch, welches T-Shirt ich denn nun zu der Jeans anziehen sollte, als es an meiner
Tür klopfte und Kai-jin das Zimmer betrat.
Mir verschlug es fast den Atem, als ich sie so sah. Sie hatte sich richtig nett zurechtgemacht. Nicht
etwa aufgedonnert, so etwas mochten wir beide nicht, aber sie war wirklich ein sehr netter Anblick.
Sie trug ein kurzes weißes, und vor allem sehr eng anliegendes Kleid, das ihre langen aber
sportlichen Beine so richtig gut zur Geltung brachte. Unter dem Kleid zeichnete sich eine
phantastische Figur ab, und ihr zarter Busen wirkte durch das Kleid ein bißchen fraulicher als er
eigentlich war. Das sie keinen BH trug, war mehr als deutlich zu sehen.
Dazu trug sie einfach nur ein paar lederne Schnürsandaletten. Ihre Haare trug sie wie eine Mähne
offen und absichtlich ein bißchen zerzaust. Um einen Kontrapunkt zu Kai-jin's weißem Outfit zu
setzen entschied ich mich für ein knallgrünes T-Shirt. Dazu einfach ein paar Mokassins, die waren
bequem und man konnte damit auch tanzen, denn wer wußte schon, was der Abend noch so
bringen würde.
So ausstaffiert gingen wir hinunter, um nach Theresa Ausschau zu halten. Auch sie war wahrlich
ein netter Anblick, passend zu ihrer schwarzen Mähne hatte sie sich für einen knappen Minirock
entschieden, der ihre sehr schlanken Beine so richtig zur Geltung brachte.
Unterstützt wurde dies durch die hochhackigen Schuhe die sie dazu trug. Eine weinrote elegant
geschnittene Bluse paßte dazu perfekt und ließ sie ganz wie die Dame von Welt erscheinen.
Mir wurde eigentlich jetzt erst bewußt, wie toll Theresa wirklich aussah, obwohl sie für meinen
Geschmack ein bißchen zu dünn war. Ein paar Rundungen gehörten zu einer Frau, vor allem in
ihrem Alter, schon dazu. Aber zu ihrer Größe von nur etwa 1,50 paßte diese Figur ganz vorzüglich.
In diesem Moment hörte ich ein Auto auf den Hof fahren.
"Das ist Luigi!" sagte Theresa und öffnete die Tür.
Ein typischer italienischer Sunnyboy stieg aus einem großen Geländewagen und kam auf das
Haus zu. Dunkle Haare, dunkle Augen, dunkler Teint, einen hübschen Freund hatte Theresa da,
auch wenn er verglichen mit mir vielleicht ein bißchen klein war. Nach einer kurzen Begrüßung in
der wir von Theresa gegenseitig vorgestellt wurden, denn Luigi sprach kein deutsch, schnappte
sich Luigi Theresa kurzerhand und trug sie zum Auto. Schwer war an ihr auch sicherlich nicht zu
tragen, und Theresa brauchte sich so nicht erst den Weg zum Auto zu ertasten. Sonst eigentlich
immer auf ihre Selbständigkeit bedacht ließ sie sich jetzt diesen Umgang ohne Murren gefallen.
Und so fuhren wir in die Stadt.
Luigi und Theresa hatten sich eine Weile auf italienisch unterhalten und scheinbar darüber
diskutiert, wo wir denn hingehen sollten, denn Theresa fragte nun uns, was uns denn lieber wäre,
ein nettes Bistro mit kleiner Tanzfläche oder eine richtig große Diskothek. Wir entschieden uns für
das Bistro, denn so hätten wir bessere Gelegenheiten, die Leute hier ein bißchen näher kennen zu
lernen. So fuhren wir in Richtung Altstadt, wo sich viele Cafés und Bistros aneinanderreihten. Luigi
stellte den Wagen ab, half Theresa aus dem Auto und steuerte auf ein etwas größeres Bistro auf
der gegenüberliegenden Straßenseite zu, aus der moderne Musik ertönte. Mich wunderte wie
sicher sich Theresa auf dem für sie eigentlich unbekannten Terrain bewegte. Sie schien sich ganz
auf Luigi zu verlassen, der einen Arm um ihre Hüfte gelegt hatte.
Vor dem Lokal wurden wir von einigen Italienern begrüßt, sie schienen zu Luigis Freundeskreis zu
gehören, denn einige der jungen Leute mußte Luigi auch Theresa vorstellen. Auch wir wurden mit
der den Italienern üblichen Herzlichkeit empfangen und einige der Anwesenden sprachen sogar
ein bißchen Deutsch, so daß eine einigermaßen gute Verständigung möglich war.
Besonderes Aufsehen bei den Jungen erregte natürlich Kai-jin, obwohl sie größer als die meisten
der anwesenden Kerle war. Das schien aber die wenigsten zu stören. Naja sie war ja auch ein
Mädel das sich blicken lassen konnte. Mir gefiel das und ich war richtig stolz auf meine Kai-jin,
andererseits wurmte es mich auch, denn gerne hätte ich allen zu verstehen gegeben, daß Kai-jin
mein Mädchen war. Aber genau das war ja nicht möglich. Andererseits interessierten sich auch
durchaus einige Italienerinnen für mich, denn obwohl ich vermutlich der jüngste war, so war auch
ich für mein Alter ziemlich groß und bedingt durch den vielen Sport doch von sehr ansehnlicher
Figur. Und ein strohblonder Jüngling ist eben mal was anderes als ein kleiner schwarzhaariger
Italiener.
Nachdem wir uns einen kleinen Tisch gesucht hatten, um den wir uns alle herumzwängten,
versuchten wir uns in einer Unterhaltung, was uns allerdings ziemlich schwer viel. Zum einen war
die Musik hier drinnen noch lauter, als ich von außen zunächst vermutet hatte, zum anderen
mußte Theresa meist übersetzen. Das verkomplizierte das Ganze ziemlich.
Kai-jin gestikulierte die ganze Zeit mit Luigi herum. Was die an dem Typen bloß fand?
Argwöhnisch betrachtete ich die beiden immer wieder, denn sie saßen mir in der Runde
gegenüber. Ich hatte inzwischen kapiert, das Theresa und Luigi eben nur Freunde waren und kein
Paar. Also würde 'Theresa sicherlich nicht eifersüchtig reagieren, wenn Luigi andere Mädchen
anbaggerte. Für meinen Geschmack flirteten die beiden ein bißchen zu offensichtlich. Leider
verstand ich nicht ein einziges Wort von dem was die beiden Sprachen, dazu war die Entfernung
zwischen uns bei dieser Lautstärke dann doch zu groß, und Theresa übersetzte alles mögliche,
nur die Worte von Luigi nicht.
Kai-jin hatte eine weitere Italienerin neben sich sitzen, die ich keinem anderen Typen zuordnen
konnte, und ich hatte das Gefühl, sie übersetzte die Worte von Luigi. Um so länger das Gespräch
dauerte, um so eifersüchtiger wurde ich, aber was sollte ich tun. Mir blieb nichts anderes als die
Rolle des Zuschauers.
Es schmerzte, das glänzen in Kai-jins Augen zusehen, wenn sie mit Luigi sprach, sie zu
beobachten, wie sie jedes Wort von seinen Lippen aufsog, und es doch nicht verstand. Ihr helles
Lachen, ihre Gestik, die mindestens so ausladend war wie die einer typischen Italienerin,
versuchte sie doch mit Händen und Füßen die mangelnden italienischen Sprachkenntnisse
auszugleichen, ließen mich vor Eifersucht kochen. Plötzlich sprang Kai-jin auf, nahm Luigis Hand
und wollte ihn zur Tanzfläche ziehen, doch Luigi sträubte sich heftig. Ich konnte mir ein Grinsen
nicht verkneifen.
"Der kann nicht tanzen, der trampelt nur alles platt!" spottete Theresa auf italienisch und auf
deutsch und erntete dafür einen Knuff von Luigi. Er machte aber auch keine Anstalten das
Gegenteil zu beweisen, sondern blieb weiterhin stocksteif sitzen.
Nun konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Denn Kai-jin blickte etwas hilflos in die Runde und
versuchte einen der anderen dazu zu bringen, mit ihr zu tanzen, doch niemand wollte. Da sie sich
aber auch nicht die Blöße geben wollte, sich nun unverrichteter Dinge wieder setzen zu müssen
forderte sie mich auf, mit ihr zu tanzen.
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Irgendwie wollte ich wohl auch unbewußt allen beweisen,
wer denn der Richtige für Kai-jin war. Gerade als wir die kleine Tanzfläche betraten, legte der DJ
die neusten Platten von Yello auf, die damals wirklich ein echter Hammer waren. Wer die Gruppe
kennt, der weiß sicherlich, daß da einige Stücke dabei sind, die sich auch im klassischen Sinne
wunderbar tanzen ließen. Und genau das taten wir auch. Tanzen war ja auch eines unserer
großen gemeinsamen Hobbys. Zu den modernen Synthesizerklängen legten wir mal einen Fox,
mal einen Cha-Cha aufs Parkett. So sehr ich das Tanzen mit Kai-jin liebte, um so viel mehr genoß
ich es jetzt. Wir waren schon nach dem ersten Tanz der Blickfang des gesamten Lokals. Wir
fegten über die Tanzfläche, mal lasziv langsam und lässig, mal sportlich, mal nüchtern und
geradlinig. Ich genoß die Berührungen von Kai-jins Körper, spürte die Hitze ihres Körpers durch ihr
dünnes Sommerkleid, bewunderte das Spiel ihrer blonden Locken in dem Schein der bunten
Scheinwerfer bei jeder Drehung. Mehr und mehr versanken wir beide in unsere eigene Welt,
vergaßen das Geschehen um uns herum und tanzten als gäbe es nur uns beide auf dieser Welt.
Wir tanzten so, als würden wir nie wieder Gelegenheit dazu bekommen.
Die Tanzfläche gehörte uns längst ganz alleine, doch wir nahmen das gar nicht richtig war. Es war
auch nicht unsere Absicht, bewußt eine große Show abzuziehen, wir waren einfach nur in unserem
Element. Der DJ verstand es, mit immer geschickten Wechseln der Platten uns auf der Tanzfläche
zu halten. Irgendwie traf er immer unseren Geschmack. Dann legte er eine Platte auf, von der ich
bis heute nicht weiß, um welche Musikgruppe es sich dabei handelte. Einerseits klang das Stück
modern, es hätte gut und gerne von Yello stammen können, andererseits war es genau das, was
unserer Tanzerei die Krone aufsetzte, es war ein Tango. Nun war es um uns geschehen.
Ich riß Kai-jin regelrecht an mich, spürte ihren Körper wie sonst nur, wenn wir ganz unter uns
waren. Jede Sehne, jeder Muskel unserer Körper glitt im Takt der Musik dahin. Tango ist ein
äußerst erotischer Tanz, wenn man ihn beherrscht, und das nicht nur für die Tanzenden, sondern
auch für die Zuschauer, und wir sparten nicht mit Erotik. Kai-jin bog sich in meinen Armen, bei
jedem Schritt glitt sie regelrecht an meinem Körper entlang. Meine Arme streichelten ihren Körper,
sie schlang ihre Beine in eindeutigen Posen um meinen Körper, sprang in meinen Schoß, ließ sich
von mir herumwirbeln und warf sich mir sogleich wieder an den Hals. Wir tanzten den Tango der
20er Jahre, der damals wegen seiner Anrüchigkeit in vielen Ländern verboten war, und wir tanzten
ihn mit einer Hingabe wie noch nie zuvor.
Dann war das Stück zu ende. Stille, Totenstille, denn der DJ hatte keine weitere Platte aufgelegt.
Bruchteile von Sekunden Totenstille, die mir wir wie eine Ewigkeit vorkamen und plötzlich tosender
Applaus, Gejohle und Pfiffe der Anerkennung. Der Bann war gebrochen. Von allen Seiten wurden
wir bedrängt. Und obwohl ich nicht viel verstand, so begriff ich doch schnell, plötzlich wollte jeder
mit uns tanzen. Der DJ spielte wieder seine normale Musik und wir tanzten mit so ziemlich jedem
im Lokal. Jeder wollte mal mit uns tanzen, Kai-jin wurde von italienischen Sunnyboys regelrecht
bedrängt, die alle einem Tanz mit ihr entgegenschmachteten, und die Mädels bedrängten mich.
Nach einer weiteren knappen Stunde, ich war schon ziemlich außer Atem vom vielen Tanzen, fiel
mir auf, das Theresa ganz alleine an dem Tisch saß, an dem wir eben noch in so großer Runde
gesessen hatten. Niemand hatte sie zum Tanzen aufgefordert.
Warum eigentlich nicht dachte ich mir, und plötzlich betrachtete ich sie nicht mehr mit diesem
skeptisch reservierendem Blick, denn nun tat sie mir ein bißchen Leid.
Immer waren alle darum bemüht, ihr ein möglichst normales Leben zu bieten, obwohl das natürlich
nicht wirklich möglich war, und jetzt waren wir wieder an einem dieser Punkte, an denen deutlich
wurde, das sie eben doch nicht ganz dazugehörte, denn jeder andere im Lokal tanzte inzwischen
selbst oder beobachtete andere dabei. Theresa, die einfach nur vor sich hin sinnierte beachtete
keiner mehr.
Ich ging zu ihr an den Tisch, sprach sie an, damit sie wußte, wer ich war, denn die laute
Umgebung machte es ihr schwer, die Leute zu erkennen, die auf sie zutraten, und fragte sie, ob
sie nicht mit mir tanzen wolle.
Das Lächeln, das sie mir schenkte haute mich fast um. All meine Skepsis, meine Abneigung ihr
gegenüber war verschwunden, so viel Wärme und Dankbarkeit lag in diesem Lächeln, das selbst
ihre Augen glänzen ließ.
Einen Moment lang viel mir der alte Spruch wieder ein, die Augen eines Menschen seien der
Spiegel seiner Seele, und ich fragte mich, ob das auch für Blinde gelte.
Gemeinsam gingen wir auf die Tanzfläche und ich hielt Theresa eng an meiner Seite, damit sie die
Stufen zur Tanzfläche hinab nicht hinschlug.
Zunächst noch etwas verkrampft und unsicher wagten wir langsamen wiegenden Schrittes einen
kleinen Tanz. Doch erstaunlich schnell stellte sich Theresa auf mich ein, und überließ mir das
Führen. Beim nächsten Stück, das um einiges schneller war, wollte sie wieder gehen, doch ich
hielt sie zurück, zog sie ganz eng an mich, und wir begannen erneut zu tanzen.
Schon nach wenigen Schritten hatte sich Theresa nicht nur mit der Situation abgefunden, sondern
ließ sich voll darauf ein. Ganz eng schmiegte sie sich an mich, so als wolle sie mit meinem Körper
geradezu verschmelzen. Jeden meiner Schritte, jede meiner Drehungen spürte sie so schon im
Ansatz und konnte darauf reagieren. Wir tanzten, als hätten wir nie etwas anderes getan. In mir
begann es zu kribbeln, und ich spürte auf einmal ein Verlangen, das weit mehr war, als die Lust zu
tanzen. Wie zur Bestätigung lehnte sich Theresa noch enger an mich, schmiegte ihren Kopf an
meine Brust. Ich roch ihr duftendes Haar, in das ich mein Gesicht vergrub.
Meine Hände wanderten über ihren Rücken, sanft begann ich sie während des Tanzens zu
streicheln. Mir war einfach danach und ich konnte nicht Widerstehen. Und Theresa quittierte dies
dankbar, indem ihr klammernder Griff noch enger wurde.
Erst als Kai-jin und Luigi uns auf der Tanzfläche anrempelten wurde mir wieder klar, wo ich
eigentlich war, und ich registrierte zu meinem Entsetzen, das ich eine mächtige Beule in der Hose
trug. Ich bekam nicht mehr einen Schritt vernünftig vor den anderen und wäre vor Scham am
liebsten im Boden versunken.
Was Theresa wohl dachte, die mußte das doch längst bemerkt haben., sie war doch sonst auch so
feinsinnig. Doch sie ließ sich überhaupt nichts anmerken und fragte ganz ruhig, ob wir uns
vielleicht wieder hinsetzen sollten. Mein kleiner Freund hatte sich, ob dieses Schreckens ganz
schnell wieder zurückgezogen und so traute ich mich, die Umklammerung zu lösen und begleitete
Theresa auf ihren Platz, nicht ohne nochmals einen prüfenden Blick auf die Tanzfläche zu werfen.
Doch meine kleine Peinlichkeit schien niemand bemerkt zu haben.
Zu der inzwischen recht ruhigen Musik hatten sich einige Paare gebildet, die wahrlich mit etwas
anderem beschäftigt waren, als damit andere Paare zu beobachten. Auch Kai-jin und Luigi hatten
sich wieder gefunden, und mich durchfuhr ein stechender Schmerz als ich die beiden so auf der
Tanzfläche sah. Schnell drehte ich mich wieder um und ging mit Theresa zu den Tischen.
Vorsichtig führte ich sie zwischen den Stühlen hindurch, doch ich war nicht vorsichtig genug.
Plötzlich knickte Theresa um. Geistesgegenwärtig umfaßte ich ihren Körper und riß sie an mich.
Ich war etwas erstaunt, wie leicht sie war, kannte ich bisher doch nur Kai-jin, und die war alleine
schon auf Grund ihrer Größe um einiges schwerer. Theresa wog höchstens 40 Kilo, und so riß ich
sie ziemlich heftig an mich. Sie prallte regelrecht vor meinen Körper. Mir war meine Grobheit etwas
peinlich, doch Theresa hielt sich weiter an mir fest, hob ihren Kopf zu mir und eh ich mich versah
drückte sie mir einen Kuß auf den Mund.
Ich erschrak. Das konnte doch nicht sein, das war nicht nur ein Dankbarkeits-Küßchen, das war
ein richtiger Kuß. Meine Gedanken überschlugen sich und wurden in meinem Kopf durcheinander
gewirbelt wie in einer Wäscheschleuder. Theresa war 5 Jahre älter, trotzdem schien sie an mir
etwas zu finden. Und was war mit Kai-jin? Was würde die sagen, wenn ich hier mit Theresa
herummachte? Aber die war ja mit Luigi beschäftigt. Tausend Gedanken schossen mir durch den
Kopf, aber ich war nicht in der Lage auch nur einen einzigen davon in Ruhe zu Ende zu denken;
und so ließ ich geschehen was auch immer passieren mochte. Ich zog Theresa noch enger an
mich, erwiderte ihren Kuß, und schon bald standen wir, vollkommen in uns versunken, knutschend
auf der Empore oberhalb der Tanzfläche zwischen den Bistro-Tischen und vergaßen die Welt um
uns herum.
Ich genoß das Spiel unserer Zungen, spürte den zarten warmen Körper Theresas, der so
zerbrechlich schien, und doch war sie so wild und temperamentvoll wie ich es bisher nicht erlebt
hatte. Wie auch, meine Erfahrungen beschränkten sich bisher auf meine Schwester. Theresa aber
war ganz anders. Sie war fordernder, abgeklärter und trotz ihrer scheinbaren Zerbrechlichkeit auch
ein bißchen brutaler. Sie hielt mich so fest umklammert, daß ihre langen Nägel durch mein T-Shirt
hindurch sich tief und schmerzhaft in meinen Rücken bohrten.
In meiner Jeans wurde es wieder bedrohlich eng, und ich wußte mit einem mal, das ich sie haben
wollte. Ich wollte diese Frau, egal ob sie viel älter war als ich, egal ob sie nun blind war und egal
was andere dazu wohl sagen würden, ich platzte vor animalischem Verlangen. Es hatte wenig mit
echten Gefühlen zu tun und erst recht nichts mit Liebe, es war einfach nur unbändiges sexuelles
Verlangen, das mich befiel.
Doch das ist eine andere Geschichte, die git es ein anderes mal…
Die Schwester Teil 22, Sternenhimmel! (Copyright by Georg Genders) Theresa ließ in ihrer
Umklammerung überhaupt nicht mehr locker, doch ich brauchte einen Moment Ruhe, um
wenigstens ein paar klare Gedanken zu fassen, sonst würde ich hier im Bistro noch über sie
herfallen.
"Moment, Theresa, nicht so schnell!" bat ich sie um eine kleine Verschnaufpause, "nicht hier!"
Theresa hielt inne, zog mich aber sogleich noch enger an sich. "Bitte Georg, laß mich jetzt nicht
allein, bitte hör nicht auf!" Ihr Verlangen und Bitten war nicht nur von Lust geprägt, sondern in Ihren
Worten schwang eine tiefe Unsicherheit mit. Zärtlich nahm ich sie wieder in den Arm und flüsterte
ihr zu, daß ich gerne mit ihr ganz alleine an einem stillen Ort wäre, wo uns nicht hundert Leute
zusehen würden.
"Ja, du hast recht!" erwiderte sie, "das wäre vielleicht etwas besser."
Ich hatte mich in der Zwischenzeit suchenden Blickes nach Kai-jin und Luigi umgesehen, konnte
sie aber zunächst von der Empore aus nicht entdecken. Nach einer Weile sah ich sie auf der
anderen Seite der Tanzfläche. Auch sie standen eng umschlungen und knutschend in einer
dunklen Ecke, weshalb ich sie nicht sofort gesehen hatte.
"Was hältst Du davon, wenn wir zurückfahren?" fragte ich Theresa.
"Und dann?" fragte sie etwas verunsichert.
"So wie es Aussieht, wären Luigi und Kai-jin auch lieber alleine woanders, und auf dem Weg
zurück können die uns ja irgendwo absetzen und wir gehen dann noch ein bißchen spazieren!" Ich
hatte mal wieder ganz vergessen das Theresa das Laufen auf fremden Terrain nicht gerade leicht
fiel, vor allem auf den hier meist unbefestigten Wegen. Doch sie lächelte nur, zog mich zu sich
heran und gab mir einen zärtlichen Kuß.
Ich dirigierte sie auf einen Stuhl, und versprach ihr, gleich zurück zu sein. Dann machte ich mich
auf den Weg zu Luigi und Kai-jin. Die beiden waren so miteinander beschäftigt, daß sie mich
nichtmal bemerkten, als ich direkt neben ihnen stand. Ich war immer noch ein bißchen eifersüchtig.
Aber war das nicht ein ungerecht, einerseits wollte ich meinen Spaß, andererseits wollte ich ihn
Kai-jin nicht gönnen, schoß es mir durch den Kopf.
Als ich die beiden Ansprach zuckte Kai-jin heftig zusammen und lief so rot an, daß man es selbst
hier im Halbdunkeln gut erkennen konnte. Ihr war die Situation sichtlich peinlich.
"Theresa und ich wollen eigentlich irgendwo hin, wo es etwas ruhiger ist." sagte ich nur zu Kai-jin
und zwinkerte ihr dabei zu.
"Was?" fragte sie erstaunt, und begann sofort wissend zu lächeln. "Du und Theresa?"
Sie war also die ganze Zeit so mit Luigi beschäftigt gewesen, das sie nicht bemerkt hatte, was
zwischen mir und Theresa gelaufen war.
"Ist die nicht ein bißchen alt für Dich?" lästerte Kai-jin, und ich empfand ihre Stimme ein bißchen zu
schnippisch. War sie etwa eifersüchtig?
"Und ist der da nicht ein bißchen klein für dich?" fragte ich und deutete mit dem Kopf Richtung
Luigi, der von unser Unterhaltung zum Glück nicht ein Wort verstand.
Eine Weile standen wir so voreinander und keiner wußte so Recht, wie er die Situation nun
bereinigen sollte, geschweige denn, was er nun sinnvolles sagen sollte. Es lag so eine komische
Anspannung in der Luft, die sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung kippen konnte.
Entweder explodierten wir gleich in einen heftigen Streit oder es trat das genaue Gegenteil ein.
Jeder von uns schien das zu wissen und jeder von uns hatte wohl Angst den ersten Schritt zu tun,
weil er befürchtete es könnte der falsche sein.
Luigi, der die angespannte Situation bemerkte, wollte die Situation irgendwie retten und schaute
sich deshalb nach Theresa um. Als er sie alleine auf der Empore sitzen sah, deutete er auf sie und
gab uns zu verstehen, das wir doch besser zu ihr gehen sollten.
Damit war die Anspannung gebrochen und bevor Luigi Kai-jin einfach mit sich zog drehte sie sich
noch einmal schnell zu mir um und raunte mir ins Ohr: "Warum eigentlich nicht, laß uns einfach
mal was anderes ausprobieren." Und bevor ich etwas erwidern konnte war sie quer über die
Tanzfläche auf dem Weg zur Empore. Ich folgte den beiden.
Bei Theresa angelangt, wechselten Theresa und Luigi ein paar Worte in schnellem Italienisch, von
denen ich überhaupt nichts verstand. Ich bemerkte nur das Luigi immer wieder zu mir herübersah,
also mußte es wohl um mich gehen. Ich warf einen Blick auf Kai-jin, die fast direkt neben mir
stand, aber sie reagierte nicht auf mich, und ich hatte das Gefühl, sie tat es bewußt.
Plötzlich winkte Theresa mich zu sich heran.
"Luigi ist einverstanden, er bringt uns zurück und läßt uns an der Wegkreuzung zu unserem Hof
raus, dann können wir noch etwas spazierengehen. Er fragt nur, ob er wohl mit Deiner Schwester
noch irgendwohin fahren darf."
Ich war etwas verdutzt, das er mich um Erlaubnis bat, aber ich kannte eben damals die
italienischen Gepflogenheiten nicht. Für ihn war das selbstverständlich, mich als den älteren
Bruder um Erlaubnis zu fragen. Mir war das inzwischen sowieso relativ egal, und so stimmte ich
zu.
So gingen wir alle gemeinsam zum Wagen, nur führte ich diesmal Theresa und Kai-jin ging an
Luigis Seite. Keiner sprach ein Wort.
Auch auf der ganzen Fahrt wurde kein einziges Wort gesprochen. Artig wie die Meßdiener saßen
wir, jeder auf seinem Platz im Auto, bis wir an der Wegbiegung ankamen, die zu Ratellis Haus
führte. Dort hielt Luigi an und ich stieg mit Theresa aus. Kai-jin fragte nichtmal was nun los sei,
sondern blieb einfach sitzen und fuhr mit Luigi fort. Irgendwie war die Situation etwas seltsam, und
ich wußte nicht, wie es nun weitergehen sollte. Ich nahm Theresa in den Arm, um sie auf dem
holperigen Weg besser führen zu können.
Nachdem wir ein paar Meter gelaufen waren, hielt Theresa abrupt inne. "Ich möchte nicht nach
Hause, führ mich durch die Nacht!" bat sie mich. Nun, ich konnte ihr diesen Gefallen ja schlecht
ausschlagen, obwohl ich immer noch nicht genau wußte, was sie denn nun vorhatte und wie der
Abend enden würde. Ein paar Meter weiter war ein Gatter, das eine Wiese vom Weg trennte, und
ich hatte eine Idee. Ich führte Theresa zum Gatter und bat sie, ihre Schuhe auszuziehen, denn mit
den hohen Absätzen machte sie in dem unwegsamen Gelände eine mehr als unglückliche Figur.
Theresa folgte meiner Bitte, und ich führte sie auf das trockene, kurze Gras. Nach gut 100 Metern,
die wir schweigend nebeneinander gegangen waren blieb Theresa stehen lauschte einen Moment
in die Nacht und setzte sich.
"Dieser Platz ist gut!" sagte sie nur, so als hätte sie genau diese Stelle gesucht. Ich setzte mich zu
ihr und nahm sie in den Arm. Doch Theresa drehte sich so, daß ihr Kopf in meinem Schoß lag, so
als wolle sie den Himmel beobachten.
"Beschreib mir den Himmel" forderte sie mich auf. "Erzähl mir was du siehst!"
Was sollte ich tun, also beschrieb ich ihr den Himmel: "Ich sehe einen tief dunklen Himmel, und
viele Sterne, aber keinen Mond."
"Wie sehen Sterne aus?" fragte sie.
Wie sollte ich einer Blinden, die noch nie in ihrem Leben etwas gesehen hatte die Sterne
beschreiben? Ich merkte wie schwer mir das fiel, aber ich versuchte es. "Es sind viele kleine und
etwas größere helle Punkte am Himmel verstreut, mal dicht beieinander mal weit auseinander,
geradeso als hatte jemand helle Farbe auf einem dunklen Untergrund ziellos verspritzt. Manche
Farbspritzer ergeben Figuren wenn man genau hinsieht, andere scheinen überhaupt keinen
Zusammenhang zu ergeben!"
"Welche Figuren siehst Du?" fragte Theresa neugierig, und der rauchige Klang ihrer Stimme
versetzte mich allmählich in eine melancholische Stimmung. Da ich außer dem großen Wagen
eigentlich keine Sternbilder kannte, legte ich mich Rücklings auf die Wiese, Theresas Kopf immer
noch in meinem Schoß, nahm ich ihre Hand und zeigte nach und nach auf verschiedene
Sternenformationen aus denen ich meinte irgendwelche Tiere erkennen zu können und beschrieb
sie ihr.
Theresa war in der Zwischenzeit etwas höher gerutscht, so daß wir fast nebeneinander auf der
Wiese lagen und plötzlich merkte ich wie sie mit der anderen Hand, denn ihren einen Arm hielt ich
noch immer und benutzte ihn wie ein Zeigestock, um ihr zu verdeutlichen, wo ich denn etwas
gesehen hatte, mich langsam zu streicheln begann. Bei mir begann sich wieder etwas zu regen,
und um von der Situation ein bißchen abzulenken forderte ich sie auf, mir doch mal die Nacht aus
ihrer Sicht zu beschreiben. Zugleich fiel mir auf, daß das eine ziemlich blöde Formulierung war,
denn Theresa konnte ja nichts sehen, doch sie lächelte nur. Sie hatte sich längst an solche
Formulierungen gewöhnt. "Schließ deine Augen!" befahl sie mir, und wie, um mich kontrollieren zu
wollen, fühlte sie mein Gesicht ab. Ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich die zärtliche
Berührung ihrer warmen Hände auf meinem Gesicht spürte. "Nicht öffnen!" wiederholte sie noch
einmal ihre Bitte. "Ich möchte das du mal versuchst dich in meine Lage zu versetzen." Ich
versuchte es, schloß die Augen und konzentrierte mich auf die Umgebung. Ich wußte aber nicht
auf was ich mich konzentrieren sollte, und so kam mir die Nacht nur unendlich grau und leer vor.
Ich horchte in die Nacht hinein und versuchte sie nur mit den Ohren wahrzunehmen. Es war
schwer, aber nach einiger Zeit hörte ich ein paar Geräusche mehr als nur unserer beider Atem.
"Ich höre ein Auto!" sagte ich stolz. Theresa kicherte, "ja, das ist der Fiat von Luca Pamona, der
wohnt ein paar Kilometer von hier, drüben auf dem anderen Hügel auf dem alten Hof." Nun nahm
Theresa meine Hand und zeigte mit Ihr in die Richtung die sie meinte, damit ich mich orientieren
konnte. "Nicht hinsehen!" befahl sie gleich noch einmal. Sie mußte an meinen Muskelzuckungen
gemerkt haben, daß ich schon wieder im Begriff war, von meinen Augen gebrauch zu machen. Für
mich war das ja auch eine Selbstverständlichkeit.
"Nun ist er angekommen, er hat den Motor abgestellt, da jetzt hat er die Tür zugeschlagen." ich
war beeindruckt was man alles nur mit seinen Ohren wahrnehmen konnte, wenn man sich
konzentrierte. Ich erfuhr die Welt ganz neu. Ich nahm Geräusche war, auf die ich sonst niemals
geachtet hätte, und nach einer Weile glaubte ich meine Umgebung nur durch die Geräusche
erkennen zu können. Theresa gab mir dabei immer wieder Hilfestellungen. Sie wies mich auf
Geräusche hin, die ich noch immer überhörte, wie das leise Rascheln von Mäusen im Gras, die
sich durch leises Piepen verrieten. Den Streit zweier Katzen auf dem Hof der Ratellis und das
Surren kleiner Insekten in unserer Nähe.
Plötzlich stand Theresa auf, forderte mich aber auf liegen zu bleiben und auf jeden Fall die Augen
geschlossen zu halten. Ich tat ihr den Gefallen denn ich wollte kein Spielverderber sein. Sie konnte
es zwar sowieso nicht kontrollieren, ob ich mogelte, aber so unfair wollte ich nicht sein.
Ich hörte das rascheln ihrer Kleidung und fragte mich, was sie wohl gerade tat. Ich hätte ja
hinsehen können, aber irgendwie war es erregend und ein bißchen furchteinflößend nicht genau
zu wissen, was da gerade vor einem passierte und so hielt ich meine Augen weiterhin
geschlossen.
"Na, Georg, was mache ich gerade?" fragte sie flüsternd, und ihre rauchige Stimme klang dabei
noch ein bißchen erotischer als sonst.
"Ich weiß nicht genau!" gab ich wahrheitsgemäß zur Antwort denn ich hörte nur das rascheln ihrer
Kleidung, daß mir verriet, daß sie sich bewegte. Als ich das leise "Zipp" eines Reisverschlusses
hörte, wurde mir schlagartig bewußt, was Theresa gerade tat und ich mußte grinsen.
"Du ziehst die aus!" bekannte ich stolz meine Erkenntnis.
"Augen zu!" entgegnete Theresa leise, so als wüßte sie genau, welches Verlangen mich beschlich,
ihren Körper zu betrachten. Mir trieb es das Blut in die Körpermitte und in meiner Hose wurde es
wieder furchtbar eng, aber ich hielt mich an Ihre Wünsche und öffnete meine Augen nicht.
Ich spürte wie Theresa sich neben mich hockte denn ihr Atem, der nun deutlich lauter ging war
spürbar zu vernehmen. Ich wollte sie berühren, doch sie wehrte meine Hände geschickt ab, so als
spürte sie genau aus welcher Richtung sie gerade kamen. Wenn ich meine Augen weiterhin
geschlossen hielt, dann war das ein ungleiches Spiel, denn Theresa war mir mit ihren geschärften
Sinnen weit überlegen.
Sie begann an meiner Jeans herumzunesteln und befreite mich nach und nach auch vom Rest
meiner Kleidung. Da lag ich nun, splitterfasernackt auf der Wiese, mit geschlossenen Augen und
harrte der Dinge, die da kommen würden.
Plötzlich spürte ich, wie Theresa sich auf mich legte, ich spürte den Haarflaum zwischen ihren
Beinen, der meine pochende Eichel berührte, spürte, wie sich ihre kleinen harten Brustwarzen in
meinen Oberkörper bohrten. Ihr Haar fiel mir kitzelnd ins Gesicht und ihre Hände streichelten sanft
meine Taille, genau dort, wo ich besonders empfindlich war.
Da war es wieder, diese unbändige animalische Verlangen. Ich wollte diese Frau, jetzt und sofort.
Ich versuchte mich mit meinem Unterkörper ihr entgegen zu schieben, doch Theresa entzog sich
mir. Ich versuchte sie mit meinen Händen zu erreichen, doch sie entzog sich mir wiederum. Ich
begann schon etwas zu zweifeln, und fragte mich, ob sie mich vielleicht auf den Arm nehmen
wollte, als Theresa plötzlich sagte: "Georg, bitte vorsichtig....!"
Ich verstand sofort und konnte es dennoch nicht glauben. Sie war noch Jungfrau und sie hatte
Angst vorm ersten mal. Das konnte doch nicht sein. In dem Alter, und sie war immer noch
Jungfrau? Aber ich wagte nicht, etwas zu sagen. Statt dessen zog ich Theresa zärtlich zu mir
heran und begann sie langsam zu streicheln. Ich bemühte mich meine Gier ein bißchen unter
Kontrolle zu bekommen.
Ich glitt an ihrem Körper hinab, küßte sie leidenschaftlich, um sie ein bißchen abzulenken und
massierte mit zarten Händen ihren ganzen Körper.
Er war so zart und so dünn, so als könnte ich ihn ohne weiteres zerbrechen.
Ich strich über ihren flachen Bauch glitt über ihre Schenkel und suchte die Innenseite ihrer Beine.
Ich fühlte ihre Schamhaare, von denen sie weitaus mehr besaß als Kai-jin und wühlte mich sanft
durch sie hindurch. Feuchte Wärme schlug mir entgegen. Zärtlich massierten meine Finger ihre
empfindlichen Stellen, und Theresa begann rhythmisch zu zucken. Ihr gefiel meine Behandlung
offensichtlich.
Noch immer lag sie auf mir, so daß ich gut mit beiden Händen um ihren zarten Po herumgreifen
konnte. Immer intensiver bearbeiteten meine Hände ihren Körper, strichen ihr mal über den
Rücken, mal über die Hüften, kraulten mal ihren Nacken, und kneteten Sekunden später wieder
ihre Schamlippen. Theresa begann immer stärker zu zittern. Ihre Erregung steigerte sich immer
mehr, aber ich spürte auch Angst. "Wir müssen nicht!" versuchte ich sie zu beschwichtigen. Doch
Theresa richtete sich am ganzen Körper zitternd unvermittelt auf und setzte sich mit aller Kraft auf
auf meinen Ständer. Sie spießte sich selbst auf. Ich spürte ihre Enge, spürte kurz einen
Wiederstand, der dann nachließ und in diesem Moment begann sie kläglich zu wimmern. Nein sie
schrie regelrecht, und ihre sowieso schon enge Muschi verkrampfte sich so stark, das sie mir fast
das Blut abdrückte. Selbst mich schmerzte diese Enge etwas. Doch Theresa ließ nicht locker. Sie
wollte ihre Chance nicht verpassen. Vor Schmerzen wimmernd schob sie sich mir mit aller Macht
entgegen. Sie schrie, sie wand sich auf mir und doch nahm sie mich immer tiefer. Drei, vier heftige
Stöße, dann war es um mich geschehen. Ich konnte nicht mehr anhalten und ergoß mich heftig in
ihrem engen Körper.
Wir sackten zusammen, Theresa noch immer auf mir liegend. Es roch nach Sperma und nach Blut.
Ich bekam ein schlechtes Gewissen und konnte meine Augen nicht mehr geschlossen halten. Ich
betrachtete Theresa, wie sie auf mir lag, ihr Atem ging heftig und ihr Körper zitterte noch immer.
"War es schlimm?" fragte ich etwas besorgt.
"Nein!" antwortete sie bestimmt, "es war wunderbar, ein wunderbarer Schmerz!" und wie zur
Bestätigung begann sie sich erneut auf mir zu bewegen.
Ich wollte noch etwas sagen, ließ es aber bleiben. Mit langsamen rhythmischem auf und ab fickte
Theresa meinen Penis wieder zu seiner vollen Größe, und mir wurde wieder ihre unheimliche
Enge bewußt. Sie schlang die Arme um meinen Hals und warf sich herum. Ohne aus ihr
herauszugleiten, lag sie plötzlich unten, und ich auf ihr drauf. Nun konnte ich das Tempo
bestimmen. Immer wilder wurden meine Stöße, immer tiefer. Ich wollte ganz tief in diesem Vulkan
versinken und so bohrte ich mich immer tiefer in Theresa. Sie jammerte erneut vor Schmerzen,
hielt mich aber dennoch so an den Hüften umklammert, daß ich mich ihr gar nicht entziehen
konnte. Immer schneller wurde unsere Ritt. Mein Hoden schlug gegen ihr Hinterteil das sie mir
lustvoll entgegenstreckte. Ihr Lustgarten produzierte inzwischen so viel Flüssigkeit, daß ich trotz
ihrer Enge keine Probleme hatte, mich in ihr zu bewegen. Ich spürte die immer stärker werdenden
Kontraktionen ihrer Muskulatur.
Hektisch und wild warf sie ihren Oberkörper hin und her, stieß dabei gutturale Laute aus, die eine
Mischung aus Wimmern, Stöhnen und heftigem Atmen waren und kam mit mächtigem Aufbäumen
erneut. Doch auch ich wollte auf meine Kosten kommen und so ließ ich nicht nach, sondern
steigerte das Tempo noch einmal. Theresas Orgasmus wurde immer stärker, und schließlich
explodierte auch ich ein zweites Mal. Beide sackten wir erschöpft zusammen. Unser Atem ging
heftig und schnell, und wir brauchten einen Moment, bevor wir uns wieder gesammelt hatten.
Ich wußte nicht so recht was ich sagen sollte, und so betrachtete ich Theresa nur still. Mir brannten
so viele Fragen unter den Nägeln. Theresa übernahm aber die Beantwortung vieler Fragen von
ganz alleine, als sie plötzlich anfing zu erzählen.
"Du bist wirklich der erste Junge mit dem ich je geschlafen habe. Bisher hat sich für mich noch
keiner wirklich interessiert. Liegt wohl daran, daß ich blind bin. Alle wollen mir zwar immer ein
möglichst normales Leben ermöglichen, aber bei gewissen Dingen hört es dann doch auf. Und so
traut sich eben niemand näher an mich ran."
"Du hattest noch nie einen Freund?" fragte ich erstaunt.
"Doch Freunde habe ich viele, z.B. Luigi, aber der würde eben nie mit mir ins Bett gehen."
"Warum nicht?" entgegnete ich.
"Wahrscheinlich empfindet er es als unanständig, vielleicht glaubt er, er würde mich dann
ausnutzen, vielleicht hat er Angst vor den Konsequenzen?"
"Welche Konsequenzen?" ich war ein bißchen erschrocken.
"Na kannst Du dir vorstellen, Deinen Eltern erklären zu müssen, daß deine Freundin blind ist?"
Ich mußte lachen, denn in diesem Moment viel mir Kai-jin ein. Wenn Theresa wüßte... Was
bedeutete da schon Blindheit?
"Ja klar kann ich mir das vorstellen, ich hätte damit kein Problem!" erwiderte ich. "Du bist doch
deshalb nicht lebensunfähig oder blöd, und häßlich bist Du nun wirklich nicht."
"Oh danke", Theresa lächelte.
"Aber warum ausgerechnet ich?" fragte ich.
"Weil Du nie mein richtiger Freund sein wirst. Das weißt Du und du wußtest es von Anfang an, und
ich hatte gehofft, das nimmt Dir die Angst vor mir."
"Ich habe keine Angst vor Dir" und ich wußte in dem Moment, das ich log. Auch Theresa schien es
zu spüren, denn sie lachte spöttisch. "Und hat es dir denn gefallen?" Die typische Frage, die man
immer stellt, und die einem jedesmal so unheimlich blöd vorkommt. Aber ich dachte dabei wirklich
etwas besorgt an ihr schmerzvolles Wimmern, und war nicht sicher, ob ich nicht zu heftig gewesen
war.
"Ja, es war toll, ein unheimliches Gefühl."
"Hat es denn nicht weh getan?" fragte ich immer noch etwas besorgt. "Doch, und wie! Aber dieser
Schmerz ist phantastisch, einfach toll!" Mir lief erneut ein Schauer über den Rücken, Theresa
machte mir wirklich Angst. Sie mochte den Schmerz? Das war mir unheimlich.
"Sex ist doch nicht dazu da Schmerzen zu bereiten, er sollte Spaß machen", protestierte ich, doch
Theresa lachte nur.
"Auch Schmerzen können Spaß machen und schön sein!" widersprach sie mir.
"Aber anstatt zu Quatschen sollten wir lieber noch einmal ficken" und wie um ihrer Forderung
Nachdruck zu verleihen drückte sie mich zurück auf's Gras und begann mich zu streicheln.
Ich war entsetzt; ich war doch keine Maschine, bei der man nur einen Schalter betätigen mußte,
auf dem groß "Ficken" stand, und dann konnte es los gehen. Erst jetzt wurde mir die große Kluft
zwischen uns bewußt. Es war nicht ihre Blindheit, es war nicht der Altersunterschied, es war die
Art und Weise, wie Theresa an die Sache heranging. Für sie war Sex scheinbar nur dazu da, ihr
Schmerzen zu bereiten, Schmerzen die sie zu lieben schien. Mir machte das nicht nur Angst, mir
war das sogar zuwider.
Theresa machte jedoch keine Anstalten, von ihrem Vorhaben abzulassen. Als sie merkte, das sich
bei mir nichts regte, fauchte sie mich an, ich solle mich nicht so anstellen. Immer fordernder
bearbeitete sie meinen Körper und als das nichts half, begann sie mir einen zu blasen. Ich
überlegte kurz ob ich einfach aufstehen und sie hier zurücklassen sollte. Mir kam das zu fies vor,
ich wollte so gemein nicht sein.
Statt dessen beschloß ich, Theresa mal eine andere Art von Sex zu zeigen.
"Jetzt bin ich aber mal dran!" und mit sanftem Druck schob ich sie von mir herunter und drückte sie
auf die Wiese. Wiederwillig ließ sie es sich gefallen. Ich bedeckte ihren ganzen Körper mit
zärtlichen Küssen, streichelte sie sanft und massierte ihre kleinen Brüste. Arbeitete mich langsam
zu ihrem Dreieck der Lust vor und begann auch hier zunächst mit einem zärtlichen Spiel.
Doch ich hatte nicht das Gefühl, das es Theresa gefiel, so viel Mühe ich mir auch gab. Sie ließ es
zwar mit sich geschehen, brachte mir dabei aber nicht das Gefühl entgegen, es mache ihr Spaß.
Wenigstens brachte mich dieses Vorspiel wieder etwas in Stimmung.
Ich drehte Theresa auf die Seite und legte mich hinter sie und zog sie ganz eng an mich heran. Ich
spürte ihren kleinen Po, der sich in meinen Schoß drückte. Mit einer Hand faßte ich um sie herum
und konnte sie so gut stimulieren. Das endlich schien ihr zu Gefallen. Immer intensiver drückte sie
sich mir entgegen. Immer tiefer versenkte ich meine Finger zwischen ihren Lippen, erst einen,
dann zwei, schließlich zwängte ich drei Finger in ihr enges Loch und massierte sie von innen mit
langsam kreisenden Bewegungen.
Nachdem ich sie eine Weile so verwöhnt hatte, schien sie jedoch schon wieder genug von der
sanften Tour zu haben und versuchte sich mir zu entwinden. Dabei rutschte ich mit meiner Hand
aus ihr heraus und strich ihr über den Po. Dabei kam mir eine Idee, und ich preßte Theresa wieder
zurück in die seitliche Position. Meiner Kraft konnte sie nichts entgegensetzen und so ließ sie mich
fühlbar wiederwillig weitermachen.
Doch diesmal bearbeitete ich nicht nur ihre Vagina sondern drückte mit meinem Daumen zugleich
sanft auf ihren Anus. Theresa verkrampfte sofort. Es gab also etwas, vor dem auch sie Angst
hatte. Jetzt war mein Jagdinstinkt erst recht geweckt. Ich hielt sie noch fester umklammert und
verstärkte den Druck meiner Hand.
"Georg bitte nicht, nicht so!" bat sie mich.
"Warum nicht?" entgegnete ich ohne von ihrem Hinterteil abzulassen. Sie schwieg. Warum auch
immer, und ich machte weiter. Bohrte meinen Daumen in ihren After und bearbeitet zugleich ihre
Vagina mit den Fingern. Langsam entkrampfte Theresa sich. Als ich das spürte führte ich meinen
inzwischen wieder hart gewordenen Schwanz an ihr hinteres Loch und preßte ihn sanft aber ohne
Unterlaß hinein. Zischend preßte Theresa die Luft zwischen ihren Zähnen hindurch. Noch einmal
versuchte sie zu protestieren, aber zwischen ihrem Wimmern ging dieser Protest unter. Als ich in
ihr drin war, warte ich einen Moment, bevor ich anfing mich in ihr zu bewegen. Parallel dazu
bewegte ich meine Finger in ihrer Scheide. Ihr Wimmern wurde immer lauter, ihr Atem ging immer
heftiger und plötzlich schrie sie, wie ich noch nie eine Frau habe schreien gehört. Ich hatte das
Gefühl, sie würde gar nicht wieder aufhören. Ein wahnsinniger Orgasmus schüttelte sie durch, der
überhaupt nicht enden wollte. Ihre Schreie mußten Kilometerweit in der Stille der Nacht zu hören
gewesen sein, aber mich störte das jetzt nicht. Ich trieb sie so lange auf einer Welle der Lust, bis
ich sie eingeholt hatte und mich ihn ihrem Arsch ergoß.
Wir blieben noch einen Moment so liegen, dann entwand sich Theresa mir endgültig. Sie wandte
sich von mir ab und blieb zusammengekauert auf der Wiese sitzen. Einige Minuten schwiegen wir
uns an, dann sprach die mich plötzlich vorwurfsvoll an.
"Du bist ein Schuft!"
"Ich, wieso?" fragte ich verdattert.
"Erst tust du so, als würde es Dir mit mir nicht gefallen, und dann machst du sowas!"
"Was habe ich denn getan?" fragte ich scheinheilig.
"Du hast mich benutzt, gefickt wie ein Stück Dreck!" Wut klang in ihrer Stimme.
"Na und", erwiderte ich, "glaubst du, du warst vorher besser!" Ich war erstaunt über mich selbst,
wie ruhig und abgeklärt meine Stimme in diesem Moment klang. "Glaubst Du etwa, ich bin nur der
dumme Junge aus Deutschland, der mal eben hier vorbeikommt um das mit dir zu tun was andere
nicht wollen? Und anschließend? Du hast Deinen Spaß gehabt und ich darf wieder gehen? Du
willst Schmerzen, also muß ich dir welche zufügen, du willst ficken, also muß ich dich ficken, aber
ich als Person bin dir vollkommen egal! Wer behandelt hier wen wie ein Stück Dreck?"
Ich war wütend, richtig wütend!
"Wie du mir, so ich dir! Und so wie es sich anhörte hat es dir sehr wohl Spaß gemacht!"
Ich wartete auf eine Antwort, doch Theresa schwieg eine ganze Weile.
"Entschuldigung!" bracht sie schließlich leise hervor.
"Wofür?" fragte ich neugierig.
"Das ich dich so behandelt habe. Ich dachte Männern macht das nichts aus, ich dachte die mögen
das!"
Ich wollte gerade eine böse Bemerkung erwidern, überlegte es mir jedoch im letzten Moment. Statt
dessen nahm ich Theresa in den Arm, "ach was vergiß es einfach!"
Wir zogen uns wieder an und machten uns auf den Weg nach Hause. Am Haus angekommen
trennten wir uns. Im Zimmer lag ich noch eine ganze Weile wach und versuchte über den
vergangenen Abend nachzudenken. Aber ich war zu müde um noch einen klaren Gedanken
fassen zu können und so schlief ich ermattet ein.
Am nächsten Morgen weckte mich das Kitzeln langer Haare im Gesicht und ich öffnete blinzelnd
die Augen. Als ich erkannte wer da in meinem Bett lag erschrak ich, doch das ist eine andere
Geschichte, die erzähle ich ein anderes mal....
Die Schwester Teil 23, Auf dem Hügel (Copyright by Georg Genders) Blinzelnd öffnete ich die
Augen, und mit noch etwas verschwommenem Blick sah ich in die Augen meiner Schwester. Ich
erschrak. Ihre Augen waren rotgeweint und lagen tief in in ihren Höhlen, die von dunklen Rändern
eingefaßt waren. Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, ich hätte nie geglaubt, das sich die
Augen eines Menschen in so kurzer Zeit so stark verändern konnten. Verschwunden war das
fröhliche Leuchten, das sonst so strahlende Grün wirkte matt. Ich schaute auf den Radiowecker
um zu wissen, wie spät es bereits war und war erstaunt, als ich dort die Ziffern 03:25 sah. Das
konnte nicht sein, denn dann war es ja noch mitten in der Nacht. Ich schaute zum Fenster und
konnte durch die geschlossenen Vorhänge keinen einzigen Lichtschimmer entdecken. Erst jetzt
viel mir auf, daß die Zimmerbeleuchtung brannte. Hatte ich sie angelassen? Und was machte Kaijin um diese Zeit in meinem Bett? Und überhaupt, wie sah sie eigentlich aus?
Dies alles spielte sich innerhalb von Sekundenbruchteilen ab, aber ich brauchte eine Weile, diese
Informationen alle zu verarbeiten. Schließlich hatte sie mich gerade aus dem tiefsten Schlaf geholt.
“Was ist passiert?“ fragte ich immer noch entsetzt darüber, wie Kai-jin aussah.
Doch sie begann nur zu weinen und flehte mit weinerlicher Stimme: “Darf ich hierbleiben?“
Was sollte ich tun? Ich konnte sie doch in diesem Zustand nicht einfach wegschicken. Aber was
war, wenn man uns so hier fand? Schließlich waren wir erst gestern knapp der Entdeckung
entgangen. Aber nach den Erlebnissen der letzten Nacht war mir das egal. Was sollte schon
passieren. Theresa konnte uns so finden, aber was wollte sie dann machen? Etwa zu ihrer Mutter
laufen um uns zu verpetzen; 'Hallo Mama ich habe unsere Gäste gerade im Bett erwischt, aber
sprich sie bitte nicht darauf an, denn sonst könnte es sein, das Georg dir erzählt wer da letzte
Nacht das halbe Dorf zusammengeschrien hat.'; oder sie ging zu unserem Vater, wenn er am
Wochenende zurückkam; 'Hallo Herr Leuchters, ich habe ihre Kinder zusammen im Bett
erwischt...' ich brauchte die Gedanken garnicht zu Ende denken. Ich war sicher, sie würde nichts
sagen.
“Was ist nun, darf ich bei dir bleiben? Bitte!“ flehte Kai-jin.
“Ja, aber nun erzähl doch bitte erst mal was passiert ist.“ drängte ich sie, denn ich wollte wissen,
wer oder was sie in diesen jämmerlichen Zustand versetzt hatte. Doch meine Schwester stand auf,
schaltete die Zimmerbeleuchtung aus, und begann sich ihrer Kleider zu entledigen. Ich wußte nun
überhaupt nicht, was das zu bedeuten hatte, sie mußte sich doch vor mir nicht verstecken. Wieso
schaltete sie das Licht aus bevor sie mit dem Entkleiden begann. Sie legte doch sonst keinen Wert
darauf. Meine Besorgnis stieg und noch einmal hakte ich nach: “nun sag schon, was ist passiert!“
Doch ich bekam keine Antwort. Statt dessen weinte Kai-jin weiter vor sich hin und kuschelte sich
eng an mich. In dieser Nacht war schon so viel passiert, was ich nicht so recht begreifen konnte,
und es schien nicht besser zu werden. So gab ich auf, und um meine Schwester wenigstens ein
bißchen zu trösten, nahm ich sie zärtlich in den Arm, kuschelte mich an sie und wischte ihr
vorsichtig im Dunkeln über ihr feuchtes Gesicht. Ich genoß einfach das Gefühl ihres warmen
weichen Körpers an meiner Seite. Es war ein schönes Gefühl, ohne sexuelle Hintergedanken mit
ihr hier zu liegen und sich einfach nur eng aneinander zu schmiegen. Viele Gedanken schossen
mir durch den Kopf und gerne hätte ich Kai-jin mit Fragen gelöchert, aber ihr war eben nicht nach
Reden zu Mute, und so beließ ich es. Sie brauchte einfach nur meine Nähe, und das war das
wenigste, was ich tun konnte. Ich spürte, wie sie sich nach und nach beruhigte, und ihr Atem
immer flacher wurde. Sie schlief in meinen Armen ein, und so verfiel auch ich irgendwann in einen
unruhigen Schlaf aus dem ich ein paarmal kurz erwachte und immer spürte ich meine Schwester
neben mir. Ihr langsamer flacher Atem verriet mir, daß sie schlief, und so schlief auch ich wieder
ein.
Nach unruhigem Schlaf erwachte ich am Morgen, und diesmal war es wirklich Morgens, denn ich
konnte die Sonne durch die Vorhänge meines Fensters sehen. Ein Blick auf den Radiowecker
verriet mir, daß es kurz nach sieben war. Kai-jin lag noch immer zusammengerollt neben mir. Die
Decke hatte sie ein wenig beiseite gestrampelt, auch sie hatte wohl nicht ganz so ruhig geschlafen,
wie ich in der Nacht zunächst noch angenommen hatte. Ich betrachtete sie sorgfältig, und stellte
mit Schrecken fest, das ihr Körper mit zahlreichen blauen Flecken übersät war. Hatte sie eine
Unfall gehabt? Was war mit Luigi? Wie war sie zurückgekommen und vor allem wann? So als
hätte sie meine Gedanken bemerkt oder als hätte ich laut gesprochen drehte sich Kai-jin zu mir um
und öffnete blinzelnd die Augen.
“Guten morgen Kleines!“ begrüßte ich sie liebevoll. Sie sah immer noch schrecklich aus. So als
hätte sie ein tagelanges Gelage hinter sich. Sie bemühte sich jedoch ein Lächeln hervorzubringen.
Als sie aber bemerkte, wie ich ihren geschundenen Körper betrachtete, zog sie schnell die Decke
zu sich heran.
“Was ist passiert?“ versuchte ich erneut mehr in Erfahrung zu bringen. Ich hatte die zahlreichen
blauen Flecken auf ihren sonst so makellosen Beinen entdeckt. “Hattet ihr einen Unfall?“ fragte ich,
nur um etwas zu sagen, obwohl ich wußte, das etwas anderes passiert sein mußte.
Endlich brach Kai-jin ihr Schweigen, und mit Tränen in den Augen erzälte sie, eng an mich
gekuschelt, die Erlebnisse der letzten Nacht. Nachdem sie Theresa und mich an der Wegbiegung
abgesetzt hatten, waren sie noch ein Weilchen durch die Landschaft gefahren, und Kai-jin hatte
die Situation ausgenutzt Luigi richtig heiß zu machen. Auf einem abgelegenen Seitenweg habe er
dann angehalten, und eigentlich hätte die Nacht richtig schön werden sollen, doch Luigi sei sehr
grob gewesen und viel zu hektisch. Das hatte Kai-jin so sehr gestört das sie schließlich die Lust
verloren habe. Doch Luigi sei da schon nicht mehr zu bremsen gewesen. Sie habe sich schließlich
nicht mehr anders zu helfen gewußt, als sich mit ein paar Tricks aus der Sportschule zu wehren.
Da sei Luigi vollkommen ausgerastet, habe sie zunächst verprügelt und übelst beschimpft und
dann versucht über die herzufallen. Als sie sich weiterhin wehrte, habe er sie noch brutaler
geschlagen. Nachdem Luigi sich abreagiert hatte, sei er dann in sein Auto gestiegen und davon
gefahren. Sie habe erst nach fast 3 Stunden den Hof der Ratellis wiedergefunden und habe Angst
gehabt alleine in ihrem Zimmer zu übernachten.
Die letzten Worte hatte Kai-jin kaum noch verständlich über die Lippen gebracht so stark heulte
und schluchzte sie bereits wieder.
In mir stieg unbändige Wut auf. Wilde Gedanken kreisten in meinem Schädel, und ich hörte mich
selbst nur leise murmeln: “Ich bringe ihn um! Ich mache den kalt!“
Doch Kai-jin versuchte meine Emotionen zu bremsen, sie rüttelte mich flehentlich: “Nein Geo, bat
sie mich, das wirst du nicht tun, du tust garnichts der gleichen! Bitte, laß das! Sowas darfst du nicht
mal denken!“
Ich brauchte eine ganze Weile, bevor ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte, und auch wenn
ich mich gegenüber meiner Schwester so gab, als wäre ich wieder ganz ruhig, so gärte in mir doch
der Wunsch nach Rache. Ich mußte an die letzte Nacht mit Theresa denken, und wurde den
Verdacht nicht los, daß das ganze vielleicht ein abgekarrtes Spiel gewesen war. Ich erzählte
meiner Schwester jedoch noch nichts von meinen Erlebnissen mit Theresa, das wollte ich ihr jetzt
nicht antun.
Ich schlug vor, das wir uns zunächst erst mal etwas frisch machten, und niemandem etwas
erzählten. Mein Vater würde sowieso frühestens in 5 Tagen wieder hier sein, und zu Theresa oder
Frau Ratelli wollte ich auf keinen Fall gehen. Kai-jin war immer noch sehr verstört und wollte nicht
mal alleine ins Bad gehen. Die letzte Nacht mußte für sie wirklich schrecklich gewesen sein. Mir
blieb nichts anderes übrig, als sie ins Bad zu begleiten. Ich blieb die ganze Zeit auf der Toilette
sitzen, während sie sich duschte und auch sie verließ das Bad nicht, als ich unter die Dusche ging.
Anschließend gingen wir in ihr Zimmer und suchten ein paar Sachen zum anziehen, die zwar luftig
waren, denn es würde bestimmt wieder heiß werden, die aber lang genug waren, ihre blauen
Flecken zu überdecken.
Wir waren gerade fertig und wollten nachsehen ob das Frühstück fertig war, da hörten wir Theresa
die Treppe heraufkommen. Noch einmal bat ich Kai-jin flüsternd sich nichts anmerken zu lassen.
Theresa begrüßte uns gewohnt freundlich, und ließ sich überhaupt nichts anmerken. Sie war nur
etwas verwundert, daß wir heute schon so früh auf den Beinen waren. Als wir an ihr vorbeigingen,
denn ich hatte wahrlich keine große Lust ihr heute viel Aufmerksamkeit zu schenken, versuchte sie
nur kurz, mich festzuhalten. Scheinbar wollte sie etwas von mir. Aber mir war jegliche Lust an
Theresa vergangen und so wehrte ich sie nur unwirsch ab und fauchte sie an, sie solle mich in
Ruhe lassen. Die Überraschung in ihrem Gesicht war nicht gespielt, das erkannte ich. Dennoch
ließ ich sie einfach auf dem Treppenabsatz stehen und folgte meiner Schwester in die große
Küche.
Ich hatte nach der anstrengenden Nacht einen Bärenhunger und konnte garnicht genug von dem
frischen Brot und dem leckeren Käse bekommen. Kai-jin hatte keinen großen Appetit und
mümmelte verloren an einem halben Brötchen herum. Frau Ratelli fiel das sofort auf, und als sie
Kai-jin genauer betrachtet hatte, fragte sie besorgt:
“Kindchen, was ist denn mit dir passiert? War der Abend in der Stadt so anstrengend oder habt ihr
etwa Alkohol getrunken?“
Meine Schwester schaffte es, sich ein Lächeln abzuringen und meinte nur sie hätte nach der
letzten anstrengenden Nacht sehr schlecht geschlafen. Mehr verriet sie nicht. Ich beobachtete
währenddessen Theresa und versuchte aus ihrem Gesicht irgendeine Reaktion abzulesen. Aber
sie lächelte nur genauso vieldeutig wie ihre Mutter, was leider keine Rückschlüsse darauf zuließ,
ob sie bereits etwas von der vergangenen Nacht wußte. Immerhin bestand ja die Möglichkeit, das
sie bereits mit Luigi telefoniert hatte.
Nach dem Essen meinte Frau Ratelli dann, sie wolle heute noch zum Einkaufen, und Theresa
könnte doch Luigi fragen, ob er nicht fahren könnte, dann bräuchte sie die Einkäufe nicht mit dem
Fahrrad zu machen, und außerdem könnten wir dann ja mitfahren und uns den Ort mal bei Tage
ansehen. Kai-jin hätte vor Schreck beinahe ihr Brötchen fallen lassen und schaute mich entsetzt
an.
Ich behauptete, das wir keine Lust hätten in die Stadt zu gehen, wir wollten stattdessen lieber noch
einmal mit dem Fahrrad die Gegend erkunden. Frau Ratelli zuckte nur ratlos mit den Schultern, so
als wolle sie sagen, man könne der Jugend wohl heute garnichts mehr recht machen. Nur Theresa
schaute ziemlich überrascht drein, so als hätte sie von Kai-jin eigentlich einen Jubelschrei erwartet,
und nicht diese unterkühlte Abneigung.
Nach dem Frühstück machten wir uns so schnell es ging, ohne aber in aufsehenerregende Hektik
zu verfallen vom Hof. Dabei fuhren wir aber gar nicht weit, sondern nur bis zum
gegenüberliegenden Hügel etwa 2 km von Ratellis Hof entfernt. Wir wollten einfach nur nicht dort
sein. Das war alles. Wir setzten uns auf eine Wiese und beobachteten den Hof der Ratellis, denn
wir waren gespannt, ob Luigi sich dort hin trauen würde, oder ob er Angst hatte Kai-jin oder mir zu
begegnen. Nachdem wir etwa eine Stunde lang aneinandergelehnt und schweigend den Hof
beobachtet hatten. Sahen wir Frau Ratelli mit dem Fahrrad Richtung Stadt fahren.
“Siehst du!“ sagte ich zu Kai-jin, “er traut sich nichtmal hierher!“
“So ein Feigling!“ schimpfte sie leise.
“Vielleicht hat er Angst, oder es ist ihm furchtbar peinlich, daß ihm soetwas passiert ist.
Wahrscheinlich hat er einfach nur ein schlechtes Gewissen, und weiß nun nicht, was er tun soll.“
warf ich ein.
“Hoffentlich leidet er wenigstens ein bißchen unter seinem schlechten Gewissen“, gab Kai-jin
seufzend zur Antwort.
“War es denn wirklich so schlimm?“ fragte ich etwas besorgt.
“Die Schläge? Natürlich! Der hat einen ganz schönen Hau. Gott sei Dank hat er mich nicht im
Gesicht getroffen, dann hätte ich heute wohl ein gewaltiges Veilchen und das wäre beim Frühstück
wirklich schwierig zu erklären gewesen.“ Sie mußte sogar ein klein wenig Lächeln, als sie diese
Worte sprach, und mir wurde richtig warm ums Herz, als ich ihr Lächeln sah. Das machte mir
Hoffnung, das Kai-jin nicht ewig an diesem Vorfall zu knabbern haben würde.
“Nein, ich meinte eigentlich nicht die Schläge!“ korrigierte ich meine Frage ein bißchen. “Ich meinte
das, was er anschließend mit dir gemacht hat?“ umschrieb ich vorsichtig das etwas heikle Thema.
“Danach ist er einfach abgehauen, mehr war da nicht!“
“Wirklich nicht?“ fragte ich noch einmal besorgt nach.
“Nein, wirklich nicht, keine Sorge! Ich glaube das hätte auch garnicht mehr geklappt!“ und wieder
lächelte Kai-jin.
Wieso? Nun war ich etwas erstaunt, wieso solte er dazu nicht mehr in der Lage gewesen sein
fragte ich mich. Man las doch immer wieder von Männern, die in einem Wutanfall eine Frau
vergewaltigt hatten.
“Ich habe mich doch gewehrt, und ihm dabei wohl einige Male ziemlich kräftig an seine
empfindlichste Stelle getreten. Als er nämlich von mir abgelassen hat, hatte er enorme
Schwierigkeiten noch aufrecht zu gehen!“ Nun mußte Kai-jin sogar Lachen. Ich war glücklich
darüber, das sie das schon wieder konnte, obwohl sie sich ihren Bauch hielt und schmerzhaft das
Gesicht verzog. Luigi mußte wirklich ganz schön zugeschlagen haben. Na der würde was erleben,
wenn er mir über den Weg lief, aber das sagte ich nicht laut, denn ich wollte diese Gedanken mit
niemanden teilen, auch nicht mit Kai-jin.
Wir mußten lange schweigend auf dem Hügel nebeneinander gesessen haben, denn irgendwann
sahen wir Frau Ratelli mit dem Fahrrad aus der Stadt zurückkommen. Ich weiß nicht mehr genau
über was ich dieser Zeit alles nachgedacht habe. Vieles ist mir durch den Kopf gegangen, vieles
sieht man heute, Jahre später, als Erwachsener vielleicht auch etwas anders; und ich muß ein
bißchen lächeln, wenn ich daran denke, wie schrecklich erwachsen und alt ich mich an diesem
Tag gefühlt habe. Und so machten auch wir uns wieder auf zum Hof, vielleicht konnten wir Frau
Ratelli ja bei irgendetwas zur Hand gehen. Es war an der Zeit sich ein wenig abzulenken.
Als wir in die große Küche kamen wirbelte Frau Ratelli schon wieder emsig in der Küche umher,
und Theresa saß auf einem Stuhl an der der Tür gegenüberliegenden Wand. Wäre sie nicht blind
gewesen, ich hätte geschworen, ihre Augen hätten mich forschend durchbohrt. Es lag eine
gewisse Spannung in der Luft, die nur auf eine Entladung zu warten schien.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal…
Die Schwester Teil 24, Kaltes klares Wasser (Copyright by Georg Genders) Als Frau Ratelli uns
bemerkte fragte sie uns, wie denn unser Tag gewesen sei, aber man merkte ihr an, das ihr
Interesse viel mehr Kai-jin galt, auf deren Armen sich die ersten blauen Flecken deutlich
abzuzeichnen begannen. Hatte sie am Morgen nur einfach etwas mitgenommen ausgesehen, so
erkannte man nun deutlich, das mehr gewesen sein mußte als nur eine lange Nacht in der Disco.
Aber sie schüttelte nur leicht den Kopf und verlor kein Wort darüber. Statt dessen fragte sie uns,
ob wir ihr nicht beim zubereiten des Abendessens behilflich sein wollten. Wir nahmen das Angebot
dankend an, bot es uns doch die Möglichkeit uns irgendwie zu beschäftigen und nicht nur wie die
Ölgötzen in der Küche herumzustehen.
Frau Ratelli erzählte das sie etwas verärgert über Luigi wäre, der am Telefon behauptet hätte, er
hätte heute überhaupt keine Zeit, den sie dann aber mit ein paar Kumpels in der Stadt gesehen
hatte. Wir enthielten uns jeden Kommentars, wir wollten nicht noch mehr Neugierde wecken, als
schon bereits vorhanden war. Ich fragte mich, ob Theresa inzwischen wußte was vorgefallen war.
Dann erzählte Frau Ratelli von ihrer Schwester, die in der Altstadt wohne, und bei der sie noch auf
einen Espresso vorbeigeschaut habe. So erfuhren wir, daß ihre Schwester eine kleine Fleischerei
betrieb, und auf dem jährlichen Altstadt-Sommerfest, das am nächsten Wochenende wieder
stattfand einen Imbißstand bewirtete. Sie hatte Frau Ratelli um Hilfe gebeten, da sie irgend etwas
mit ihrem Rücken hatte, und nicht den ganzen Tag in der Imbißbude stehen konnte.
Frau Ratelli meinte, das Fest wäre bestimmt auch für uns ganz interessant, und außerdem würde
unser Vater ja auch zum Wochenende zurück sein, dann könnten wir ja endlich mal etwas
gemeinsam unternehmen. Wir sprachen noch ein bißchen über dies und das, vermieden aber
Gesprächsthemen die irgendwie zum gestrigen Abend zurückführen konnten.
Während des Abendessens beobachtete ich Theresa ganz genau, denn vorhin in der Küche hatte
sie sich sehr still verhalten. Ich war neugierig, was sie von Luigi erfahren hatte, und ob er
überhaupt etwas gesagt hatte. Doch Theresa ließ sich überhaupt nichts anmerken, sie tat eher so,
als wären wir ihr vollkommen gleichgültig. War sie etwa eingeschnappt, weil ich sie am Morgen so
brüsk zurückgewiesen hatte?
Nach dem Essen kamen ein paar italienische Freunde von Ratellis zu Besuch, und da wir bei dem
schnellen und hektischem italienischem Palaver nichts wirklich verstanden, verabschiedeten wir
uns, und zogen uns in den Flügel des Hauses zurück, in dem unsere Zimmer lagen.
Bevor wir jedoch gingen bat Kai-jin Frau Ratelli und Theresa uns morgen nicht zu wecken, denn
wir wollten mal so richtig lange ausschlafen. Mir hatte sie zwar von dieser Idee nichts erzählt, aber
da ich schon immer ein notorischer Morgenmuffel gewesen bin, sagte ich nichts Gegenteiliges
sondern nickte nur zustimmend. Dann verschwanden wir in Richtung unserer Zimmer.
Auf dem Flur vor meiner Zimmertür hielt Kai-jin inne und fragte mich, “willst Du nicht heute Nacht
bei mir schlafen?“
“Meinst Du wir können das riskieren?“ fragte ich etwas besorgt, man könnte unser Geheimnis
vielleicht entdecken.
Doch meine Schwester lächelte nur verschmitzt, so wie immer wenn sie etwas ausheckt, ging zur
Korridortür zurück und verschloß diese von innen. Ich hatte gar nicht bemerkt das hier überhaupt
ein Schlüssel steckte, und wunderte mich auf welche Kleinigkeiten Kai-jin immer achtete.
“Und was machst Du wenn uns morgen einer fragt, warum wir hier abgeschlossen haben?“ fragte
ich meine Schwester etwas beunruhigt.
Doch sie zuckte nur mit den Schultern, “dies ist der Gästetrakt, wir können doch auch mal
ungestört sein wollen, oder hast Du wieder Lust darauf Theresa morgen früh in deinem Zimmer
stehen zu haben?“
Nein, das hatte ich ganz bestimmt nicht, und so folgte ich Kai-jin, die mich an einer Hand hinter
sich her zog in ihr Zimmer.
“Und nun?“ fragte ich, nicht ganz ohne Hintergedanken, blieb dabei aber einfach mitten im Raum
stehen, als hätte ich wirklich von nichts eine Ahnung.
“Nun machen wir uns einen schönen italienischen Abend“ lächelte mich Kai-jin tiefgründig an.
“Was hältst Du von einem schönen Bad?“
“Tolle Idee!“ entgegnete ich sofort, denn ich dachte dabei an die riesige Badewanne die sich in
dem Bad auf unserer Etage befand. Diese Wanne hätte sich sicherlich gut in einer altrömischen
Villa gemacht, so ausladend war die. Da würde das Baden zu zweit sicherlich Spaß machen. Also
ging ich ins Bad uns ließ das Wasser einlaufen. Das konnte eine Weile dauern und so ging ich
wieder zurück in Kai-jins Zimmer um nach ihr zu sehen.
Ich war überrascht als ich Kai-jin vor dem großen Spiegel stehen sah, der an den Türen des
Kleiderschrankes angebracht war. Sie war splitternackt und verwöhnte sich mit sanft streichelnden
Bewegungen.
“Soll ich das nicht besser machen?“ fragte ich lächelnd, denn sofort hatte mich die Lust gepackt.
Es war einfach faszinierend, diesen perfekten Körper zu betrachten. Sportlich schlank, nicht zu
dünn,und vor allem wirklich schön,wenn auch im Moment von zahlreichen blauen Flecken
übersäht.
“Nein, jetzt nicht,“ erwiderte Kai-jin, “Du darfst zusehen!“
Zusehen? Nun war ich wirklich überrascht. Was trieb meine Schwester da wieder für ein
Spielchen. Aber ich wollte auch kein Spielverderber sein, und so machte ich es mir auf dem Bett
bequem und schaute ihr dabei zu, wie sie sich selbst verwöhnte. Ihr jugendlicher Körper war
einfach eine Augenweide. Ihre zarten Mädchenhände glitten über ihr schmalen, fast etwas knochig
wirkenden Schultern, spielten an ihren sich entwickelnden Brüsten, deren volle Pracht noch lange
nicht entwickelt war. Noch zierten kleine kecke Nippel die von rosigen kleinen Vorhöfen umgeben
waren ihre Brust. Kai-jin nahm eine Locke ihrer langen Haare und kitzelte damit zärtlich ihre
Nippel, die sich der sanften Berührung gierig entgegenstreckten.
Das schöne an einem Spiegel war, das man einen Menschen wirklich von allen Seiten gleichzeitig
betrachten konnte. Während die eine Hand weiter mit dem Haarpinsel die Brüste verwöhnte,
wanderte die andere Hand über ihren flachen Bauch und massierte sanft den kleinen, wohl
geformten Bauchnabel.
Langsam wanderte die Hand fast zögerlich tiefer und kraulte verspielt mit dem sprießenden Flaum
auf ihrem Venushügel. Was für ein himmlischer Anblick, so müßten Engel sein, dachte ich mir,
während Kai-jin langsam ihre Position ein bißchen veränderte, um mit der Hand bequem zwischen
ihre Beine zu gelangen. Der umfassende Anblick, den der Spiegel dabei bot ließ mich langsam
ziemlich ungeduldig und nervös werden.
Zärtlich massierte Kai-jin ihre Schamlippen, die wie zwei kleine Kissen den Eingang zu ihrem
Tempel der Lust versperrten. Die ganze Zeit über beobachtete sie mich mit ihren funkelnden
grünen Augen. Leises lustvolles Atmen verriet ihre Erregung und die Art ihres Lächelns verriet mir,
das sie es genoß so mit mir zu spielen. Ich bemühte mich ganz den coolen zu spielen und flegelte
mich gelassen auf dem Bett herum, obwohl meine sommerliche Shorts verriet, daß ich keineswegs
wirklich cool war.
Mit leicht geöffnetem Mund sah ich mich mit gierig starrenden Augen selbst im Spiegel, den
Moment erwartend in dem ihre Finger endlich die Barriere der kleinen Kissen durchbrechen
würden. Doch Kai-jin hielt plötzlich inne, drehte sich zu mir um, als wäre nichts gewesen und sagte
nur: “Das Wasser!“
Oh, Gott, das hatte ich ja ganz vergessen. Hektisch sprang ich aus dem Bett und rannte ins Bad.
Bloß keine Überschwemmung hier oben, bloß das nicht! Glück gehabt, ich war gerade noch
rechtzeitig gekommen. Die Wanne war bis zum äußersten Rand gefüllt aber noch nicht
übergelaufen.
Als ich in die Wanne faßte um den Stöpsel zu erreichen, damit ich ein wenig Wasser ablassen
konnte, bekam ich einen Schreck. Das Wasser war eiskalt. Kai-jin sah schon an meiner Bewegung
und an meinem Zucken, was passiert war und lachte, “Na dann wird das aber ein sehr
erfrischendes Bad!“
“Wie, du willst doch nicht etwa da rein,“ entgegnete ich, “fühl doch mal!“
“Klar!“ erwiderte meine Schwester nur und stieg vorsichtig in die Wanne. Langsam hockte sie sich
hin und durch das klare Wasser konnte man erkennen, wie sich ihre Haut bei dem Versuch eine
Gänsehaut zu bilden leicht kräuselte.
“Los komm schon, stell dich nicht so an!“ forderte sie mich auf, es ihr nach zu tun.
Was sollte ich tun, wie eine Mimose am Wannenrand stehen bleiben und über das kalte Wasser
jammern? Also biß ich die Zähne zusammen und kletterte ebenfalls in die Wanne. Sie war groß
genug, um uns beiden genügend Platz zu bieten.
Meine eben noch so prächtige Männlichkeit zog sich schockiert ob dieser Kältetherapie ganz
zurück, und Kai-jin, die das sofort bemerkte spöttelte grinsend: “Na, haben wir die Lust verloren!“
“bähbähbäh!“ äffte ich Kai-jin nach, denn ich war ein bißchen verärgert über ihren Spott und das
Wasser war wirklich bitter kalt.
“Na, dann wollen wir doch mal sehen, ob wir dich nicht wieder erwecken können!“ erwiderte Kai-jin,
und schlug dabei die Beine über den Wannenrand. So saß sie nun extrem breitbeinig vor mir, und
das kalte klare Wasser ließ einen tiefen Blick zu. Trotz der Kälte spürte ich sofort wieder Regungen
in meiner Körpermitte, denn Kai-jin setzte ihr Verwöhnspiel nahezu nahtlos dort fort, wo sie es
eben im Zimmer unterbrochen hatte.
Ihre Hand glitt zwischen ihre Beine und streichelte verspielt mit ihre Schamlippen. Langsam glitten
ihre Finger über ihren Venushügel und schließlich verschwand ein Finger in ihrer Spalte. Sofort
ging ein Zittern durch ihren Körper, aber ich war mir nicht sicher, ob es an der Kälte oder an ihrer
Erregung lag. Doch auch mich erregte dieses Spiel trotz er Kälte zunehmend. Langsam schob ich
meine Beine unter Kai-jin, so daß sie auf meinen Schienbeinen saß und langsam rückten wir beide
aufeinander zu. Dabei starrte sie mir so herausfordernd in die Augen, das ich meinen Blick einfach
nicht von diesen grünen Augen abwenden konnte. Immer näher rückten wir aufeinander zu, ich
spürte ihren leicht keuchenden Atem wie einen sanften, warmen Windhauch in meinem Gesicht.
Hypnotisiert wie von einer Schlange zog ich sie ganz zu mir ran und spürte wie ich dabei in sie
eindrang. Weich und warm empfing sie mich. Was für ein Kontrast zu dem eiskalten Badewasser.
Ganz langsam begannen wir uns wiegend aufeinander zu bewegen.
Wer schon einmal in richtig kaltem Wasser gewesen ist, kennt sicherlich das Gefühl, das das
Wasser mit jeder hektischen Bewegung kälter zu werden scheint, und so bewegten wir uns nur
ganz langsam. Außerdem wollten wir die Wanne nicht durch heftige Bewegungen zum
Überschwappen bringen. Noch immer starrte mir Kai-jin stumm in die Augen, nur ihr Atem ging
immer schneller. Ich wollte sie küssen, wollte mich diesem Blick entreißen, doch sie wich mir aus
und ließ keinen Kuß zu.
“Sieh mich an!“ befahl sie leise und ich gehorchte, während wir langsam weitermachten. Das
Zittern ihres Körpers wurde immer stärker, Ihr Atem ging in ein stakkatohaftes Keuchen über und
längst schwappte Wasser aus der Wanne. Endlich beugte sie sich ganz zu mir, schlang ihre Arme
um meinen Hals und küßte mich. Ich spürte wie wir beide gleichzeitig unseren Höhepunkt
erreichten. Was für ein Gefühl, warme Körperflüssigkeiten breiteten sich zwischen uns aus und
küssend genossen wir unsere Zweisamkeit.
“Mir ist kalt!“ kommentierte Kai-jin das aufdrehen des Wasserhahns und wir ließen warmes Wasser
in die Wanne nachlaufen. Wir machten es uns in der Wanne bequem und kuschelten uns bei
langsam steigender Temperatur, die das um uns strömende Wasser verbreitete, schweigend
aneinander. Zärtlich und liebevoll streichelte ich Kai-jins Körper und bedachte dabei besonders die
blauen Flecken auf ihren Armen mit zärtlicher Aufmerksamkeit.
Erst als unsere Hände total aufgequollen und schrumpelig geworden waren, stiegen wir aus der
Wanne und trockneten und gegenseitig ab.
Nackt wie wir waren kletterten wir in Kai-jins Bett und machten es uns bequem. Liebevoll
schmusend und streichelnd, denn nach weiteren wilden Spielchen war uns nicht zumute, schliefen
wir ein. So ein ausgedehntes Bad muß eben nicht immer belebend sein.
Irgendwann in der Nacht, die Uhrzeit weiß ich nicht mehr, wachte ich auf, und da ich nicht sofort
wieder einschlief, kam ich ein bißchen ins Grübeln. Ich dachte an die zurückliegenden Tage, es
war ja einiges passiert, aber Kai-jin ruhiger, flacher Atem, sie einfach wie selbstverständlich hier
neben mir liegen zu haben, das machte mich einfach glücklich. Was würde ich darum geben,
dieses Glücksgefühl immer erleben zu dürfen. Ich überlegte mir die wildesten und
abenteuerlichsten Ideen, wie wir es anstellen konnten, für immer ein Paar sein zu können. Was für
Ideen, was für Phantasien. Das aber alle diese meine Überlegungen von der Realität sogar noch
weit übertroffen werden sollten, das ist Thema genug, für noch viele weitere Geschichten.
Die Schwester Teil 25, Ein Feuer entfacht (Copyright by Georg Genders) Als ich am nächsten
Morgen aufwachte, wurde es gerade hell. Es mußte also noch sehr früh sein, aber wir waren ja
auch schon ser zeitig zu Bett gegangen. Kai-jin war bereits wach und saß in einem Rattanstuhl der
in ihrem Zimmer stand. Sie hatte noch immer nichts an, und schaute zu mir herüber. Das
freundlich warme Lächeln, das sie mir zuwarf, war das schönste was einem an einem solchen
morgen widerfahren konnte.
“Na Kleine, wie hast Du denn geschlafen?“ fragte ich sie.
“Wunderbar“, entgegnete sie und ihr Lächeln wurde noch ein Stückchen zauberhafter, “und Du?“
Ich lächelte nur genüßlich und warf ihr einen Luftkuss zu. “Wenn ich dich so sehe, dann wüßte ich
sogar, wie sich diese Nacht perfekt abrunden ließe!“ spielte ich auf meine Hintergedanken an.
“Ich auch!“ sagte Kai-jin mit immernoch zuckersüßem Lächeln; “du könntest mir einen Bademantel
holen!“
Mir fiel alles aus dem Gesicht! Ich war total sprachlos und muß ziemlich blöd dreingeschaut haben,
denn Kai-jin brach in schallendes Gelächter aus. Ihre glockenhelle Stimmer schallte glucksend zu
mir herüber und ich fühlte mich mächtig auf den Arm genommen.
“Schau nicht so belämmert, das war ein Scherz!“, und wie zur Versöhnung stand sie auf und kam
auf mich zu. Direkt vor mir blieb sie stehen, so das ich direkt auf ihre Scham blickte.
Ich konnte nicht widerstehen und vergrub mein Gesicht zwischen ihren Beinen, nahm den Duft
ihres Körpers auf und ließ meine Zunge wie eine Schlange suchend kreisen. Welch ein Aroma!
Salzig und doch jugendlich frisch! Ich kostete zunächst vorsichtig wie an einer verbotenen Frucht
naschend, dann gierig wie ein Verhungernder. Ich spürte Ihre Hände, die sich in meine Schultern
krallten, die nach Halt suchten. Ihre Nägel schmerzten. Sie sank auf mir nieder, nahm mich sofort
in sich auf, und in wilden Küssen flossen wir dahin, vergaßen jede Beherrschung. Wie bei einem
Rodeo ritt sie auf mir. Ich spürte ihre Enge, Ihre Geilheit und wollte mich immer Enger mit ihr
verbinden. Wonne und Glücksgefühle durchströmten mich, ich hatte das Gefühl ich müßte vor Lust
in sie kriechen. Doch es war nur ein Augenblick, wild und animalisch. Heftig durchfuhr uns der
Höhepunkt. Ein Quicky der uns trotzdem alles abverlangt hatte. Schweißgebadet blieben wir noch
eine Weile auf der Bettkante sitzen, keuchten beide als hätten wir gerade einen Marathon
absolviert.
Nach einer ausgiebigen Dusche fühlten wir uns wieder besser und machten uns auf zum
Frühstück.
Es wurde ein langweiliger Tag. Überhaupt waren die nächsten Tage nicht sonderlich aufregend.
Aber des Nachts waren wir nun ungestört. Es wurden keine Fragen gestellt. Theresa ging uns total
aus dem Weg. Hatte sie mit Luigi gesprochen oder nicht? Egal, was spielte das für eine Rolle. Wir
hatten uns, wir hatten unsere Ruhe. Doch das Wochenende rückte näher, und damit auch die
unvermeidliche Rückkehr unseres Vaters. Da er sein Zimmer auf dem gleichen Trakt hatte wie wir,
würde damit auch unsere Zweisamkeit gestört werden. Plötzlich empfand ich meinen Vater als
störend, ich war garnicht so erfreut über seine Rückkehr. Aber hatte er uns auch noch so oft
versetzt, diesmal kam er pünktlich, zusammen mit seiner “Kollegin“, wie er sie uns gegenüber
nannte. Dauernd hockte er mit ihr zusammen. Den ganzen Tag saßen die irgendwo auf der
Terasse oder auf einer der vielen Bänke unter einem der Bäume. Sie hatten immer irgendetwas zu
besprechen, angeblich berufliches, doch jedes mal wenn ich in ihre Nähe kam und sie mich
bemerkten, senkten sie die Stimmen oder schienen plötzlich das Thema zu wechseln.
Mein Vater wurde mir immer fremder, und nahezu stündlich steigerte sich mein Zorn auf ihn, und
noch viel mehr auf seine Kollegin. Nicht nur das mein Vater nie Zeit für uns hatte, wenn wir ihn
vielleicht mal gebraucht hätten, jetzt verdarb er mir auch noch meinen Spaß, und dann turtelte er
auch noch ziemlich offensichtlich mit dieser Frau. Da kam uns das Stadtfest als Ablenkung
eigentlich ganz gelegen, und wie wir versprochen hatten, halfen wir Frau Ratelli auf dem
Imbißstand ihrer Schwester. Während Kai-jin die meiste Zeit hinter den Leuten herräumte und die
Bistro-Tische putzte, stand ich die meiste Zeit hinter dem Grill. Das waren die einzigen Jobs, die
wir ohne große Sprachprobleme bewältigen konnten, und wir hatten unsere Hilfe ja zugesagt.
Den ersten Abend brachten wir gut über die Runde, auch wenn ich mich anschließend wie ein
Stück Rauchfleisch fühlte und Kai-jin taten von der vielen Lauferei die Füße so weh, das sie
ebenfalls heil froh war, als endlich Feierabend war, aber Frau Ratelli hatte uns gewarnt, der
morgige Sonntag würde noch viel schlimmer! Na das konnte ja heiter werden. Auf was hatten wir
uns da bloß eingelassen. Während das Stadfest für diesen Abend seinen Ausklang nahm,
machten wir uns alleine auf den Weg zu Ratellis Hof, denn die Erwachsenen saßen noch bei
feucht-fröhlicher Runde zusammen, und das konnte dauern.
Die ganze Woche über hatte ich mich auf diesen Abend gefreut, denn endlich hatte ich meine Kaijin wieder für ein paar Stunden für mich. Zumindest so lange bis auch mein Vater vom Stadtfest
heimkehren würde. Aber wir beide waren so geschafft von dem anstrengenden Arbeitstag, das wir
froh waren als wir endlich die Fahrräder in der Scheune abstellen konnten. Wir waren einfach viel
zu geschafft um uns noch irgendwelchem Verlangen hinzugeben. Nein, wir verspürten überhaupt
keines, so gerädert waren wir.
Der nächste Tag wurde tatsächlich noch hektischer und anstrengender als tags zuvor. Schon am
frühen Nachmittag mußte ich den Grill auf höchster Stufe feuern, um dem Andrang noch gerecht
zu werden, und Kai-jin schaffte es kaum die Tische sauber zu halten. Dauernd wurde sie von
Italienern aufgehalten, die natürlich an ihrem äußeren Erscheinungsbild gefallen fanden, und die
immer wieder einen Vorwand suchten, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Nur Kai-jin verstand viel
zu wenig Italienisch, um auf solche Gespräche einzugehen. Der späte Nachmittag war bereits
angebrochen, als auch mein Vater sich mit seiner “Kollegin“ blicken ließ. Ich schäumte innerlich
vor Wut als ich die beiden sah. Alleine dieser Blick, den sie ihm zuwarf. So schmachtend, das war
doch nicht mehr kollegial, und der Blick meines Vaters, wenn er mit ihr sprach. So sah er ja nicht
mal unsere Mutter an.
Der Nachmittag wurde immer später und der Abend nahte herbei und mein Vater hatte es sich mit
seiner Kollegin an einem der Bistrotische gemütlich gemacht. Um so länger ich das Geturtel der
Beiden mit ansehen mußte, um so wütender wurde ich. Ich haßte diese Frau; ich haßte sie für die
Art, wie sei meinen Vater ansah, ich haßte ihr Lächeln, ich haßte alles an ihr!
Aber mindestens genauso viel Haß empfand ich für meinen Vater. Ich empfand sein Verhalten
einfach unverantwortlich und unmoralisch. Nie im Leben hätte ich damals über mein eigenes
moralisches Handeln nachgedacht. Nie wäre mir zu diesem Zeitpunkt in den Sinn gekommen,
mein Verhalten mal kritisch zu hinterfragen.
Der Abend war bereits hereingebrochen, als eine ganze Horde junger Italiener bei uns am Stand
auftauchte, unter ihnen auch Luigi. Sie schienen alle ordentlich was getrunken zu haben, denn sie
machten mit schlechtem Benehmen und entsprechender Lautstärke doch ziemlich schnell
unangenehm auf sich aufmerksam. Immer wieder pfiffen sie meiner Schwester hinterher und riefen
irgend etwas auf italienisch, was ich aber nicht verstand. Kai-jin gab sich Mühe sich nichts
anmerken zu lassen und ignorierte den Haufen so gut es ging. Doch genau das schien die Jungs
noch stärker anzuspornen. Immer wieder stellten sie Kai-jin nach und versuchten sie zu
Bedrängen, ich schaute einige Male zu meinem Vater herüber, denn irgendwie erwartete ich von
ihm ein Eingreifen. Doch nichts dergleichen geschah. Mein Vater hatte nur Augen für seine
“Kollegin“ und bekam scheinbar überhaupt nicht mit, was um ihn herum geschah. In mir stieg
immer mehr Frust und Wut auf, und wenn Frau Ratelli mich nicht immer wieder erinnert hätte, das
Fleisch auf dem Grill nicht zu vergessen, dann hätten die Gäste an unserem Stand wohl nur noch
Holzkohle zu essen bekommen.
Ich hoffte darauf, das sich die Situation von alleine wieder entschärfen würde, aber mit jedem
Fünkchen Hoffnung, das ich noch besaß, trat eigentlich genau das Gegenteil ein. Die Stimmung
der jungen Italiener wurde immer aufgeheizter. Und um so mehr sie meine Schwester belästigten,
um so weniger schien sich, zumindest meiner Meinung nach, mein Vater für die Angelegenheit zu
interessieren. In mir wuchs meine Wut zu einem kaum mehr zu beherrschenden Dämon. Jeder
Blick der Italiener, jede Bewegung in Kai-jins Richtung, und ihre hilfesuchenden Blicke steigerten
meine Wut. Zu beschreiben was genau in mir vorging ist irgendwie unmöglich, aber irgendwann,
wie es in solchen Situationen eigentlich immer so ist, eskaliert eine solche Situation. In Gedanken
schon lange nur noch bei meiner Kai-jin, sah ich plötzlich einen der Italiener hinter Kai-jin
hergehen. Sie schien ihn nicht sofort zu bemerken, sonst hätte sie wahrscheinlich längst selbst
reagiert. Kurz bevor sie bei mir vorbeikam faßte der wohl angetrunkene Italiener meiner völlig
überraschten Schwester von hinten an die Schulter, und als sie sich zu ihm umdrehte packte er ihr
mit einem spöttischen Grinsen an ihren entstehenden Busen und machte dabei ein Geräusch als
würde er eine alte Hupe betätigen.
Das war zuviel. Ich weiß heute nicht mehr genau was im einzelnen passiert ist, und vieles weiß ich
sowieso nur aus Erzählung. Ich packte mir den erst besten Gegenstand den ich in die Hand
bekam. Das es der Schürhaken für den großen Grill war, das erfuhr ich selbst erst später, und ich
schlug zu. Völlig in Rage, jede Beherrschung verloren schlug ich zu, immer wieder. Mein Blick war
von blinder Wut getrübt, und nur ganz entfernt nahm ich wildes Geschrei wahr. Doch das stachelte
mich eher noch an, als mich zurückzuschrecken. Dabei waren es die entsetzten Schreie
italienischer Mütter. Doch ich sah nur den verhaßten Feind vor mir, trieb ihn durch die Menge und
schlug zu, wann immer ich meinte ihn erwischen zu können. Er flüchtete geradewegs zu seinen
Freunden, und ausgerechnet Luigi war es, der sich getraute sich mir in den Weg zu stellen. Wenn
ich zu diesem Zeitpunkt in meiner wilden Raserei nichts um mich herum mehr registrierte, eines
sah ich genau vor mir. Es war Luigis Gesicht. Wieder schlug ich zu und mit einer tiefen inneren
Genugtuung sah ich in seinem Gesicht das blanke Entsetzen. Ich dachte an Kai-jin, nur an Kai-jin,
und daran das diese Jungen bezahlen sollten, für was auch immer. Und so schlug ich immer
wieder zu. Der Geruch von Blut stieg in meiner Nase hoch. Es war mein eigenes, denn auch ich
mußte einstecken. Doch das stachelte mich noch mehr an, und so schlug ich noch
erbarmungsloser zu. Ich spürte den harten Schlag, wenn ich einen Tisch oder einen Stuhl traf und
Sekundenbruchteile später spürte ich mit Genugtuung wenn mein Schlag nicht so hart aufschlug,
wenn ich den Körper eines Gegners getroffen hatte. Ich vernahm den schrillen sirenenartigen Lärm
italienischer Frauenstimmen, sah wie sie mir auswichen, sich niemand in meine Nähe traute, alle
flüchteten, als sei ein Tyrannosaurus in ihre Mitte gefallen und habe gerade mit seiner Jagd
begonnen. Und ich genoß dieses endlose Gefühl der Macht, ich ließ allen meinen Frustrationen
freien Lauf, steigerte mich in meinem Haß gegen die italienischen Jungen maßlos hinein und
selbst die Wut über meinen Vater, der hier vor aller Öffentlichkeit kundtat, wie viel er von seiner
“Kollegin“ hielt, projezierte ich in diese Auseinandersetzung. Luigi hatte längst die Flucht ergriffen
doch ich setzte in meiner Wut immer wieder hinter ihm her, versuchte ihn zu stellen, in eine Ecke
zu drängen und schlug dabei immer und immer wieder auf ihn ein. Mein Blickfeld war das eines
wilden Tieres, wie mit Scheuklappen versehen sah ich mit verschwommenen Blick nur das Opfer,
das es zu töten galt.
Ein harter Griff an meiner Schulter und ein wuchtiger Schlag mitten ins Gesicht holten mich abrupt
in die Realität zurück. Es war mein eigener Vater, der furchtbar wütend auf mich einschimpfte. Ich
brauchte eine Weile, bis seine Worte zu mir vordrangen. Doch eigentlich hörte ich gar nicht genau
hin, denn auf Ihn war ich ja mindestens ebenso sauer, wie auf die italienischen Jungen, denn hätte
er sich mal ein bißchen um seine Kinder gekümmert, dann wäre es gar nicht so weit gekommen.
Vor allen Leuten hielt er mir eine Standpauke, garniert mit der einen und anderen Ohrfeige. Und in
mir stieg wieder die Wut. Ich schaute meinem Vater in die Augen, versuchte ihn zu erforschen und
wartete auf den richtigen Moment, ich merkte ich würde es tun, ich würde ihn genauso angreifen
wie ich es eben bereits getan hatte, ich merkte wie wieder alles um mich langsam zu rotieren
begann, nur noch meinen Vater sah ich, die Stimmen, das aufgeregte Wirrwarr begannen wieder
zu verschwimmen, das Blut pochte in meinen Schläfen. Patsch, eine weiter Ohrfeige traf mich und
mein Kopf folg schmerzhaft zur Seite. Doch ich reagierte überhaupt nicht, ich hörte auch nicht auf
das was mein Vater sagte, ich nahm es gar nicht wahr, ich sah nur wie sich sein Mund bewegte,
hörte seine Stimme, ohne seine Worte zu vernehmen und wartete auf die passende Gelegenheit.
Und sie kam, der Moment wo mein Vater seinen Blick einen Moment von mir abwandte, er
versuchte sich wohl einen Überblick über seine Umgebung zu verschaffen, ich sah nur die
Gelgenheit, für einen Sekundenbruchteil wußte ich, nur eines, jetzt, jetzt mußte ich es tun, doch
eine nur all zu vertraute Stimme riß mich aus meinen Gedanken.
Ich hörte noch Kai-jins entsetztes “Nein!“, dann traf mich ein heftiger Schlag und es wurde dunkel.
Als ich wieder zu mir kam, saß ich am Rand des Dorfes, an den Wagen meines Vaters gelehnt und
um mich herum standen mein Vater, seine Kollegin und Kai-jin. Mein Vater blickte immer noch
furchtbar böse drein, und fauchte mich an: “Wenn du das noch einmal versuchst, dann schlag ich
Dich vor allen Leuten Tod!“
Kai-jin starrte mich nur entsetzt an, und heulte wie das letzte Häufchen Elend. Und Vaters Kollegin
starrte nur in den leeren Raum.
“Du gehst jetzt mit Deiner Schwester zum Haus der Ratellis“, fauchte mein Vater weiter, “dort packt
ihr eure Sachen. Ich gehe zurück ins Dorf und versuche zu retten was eigentlich nicht mehr zu
retten ist. Und wenn ich nachher auf den Hof komme, dann habt ihr gepackt, ihr reist morgen früh
ab, denn hierbleiben könnt ihr nicht.“ Und mit einem nachdrücklichen “hast du mich versanden?“
das keine, aber auch wirklich überhaupt keine Diskussion zu ließ drehte er sich um, ohne eine
Antwort von mir abzuwarten, nahm seine Kollegin bei der Hand und ging zurück zum Dorffest,
bzw. dorthin wo es vor einer halben Stunden noch stattgefunden hatte.
Mein Vater war gerade hinter der nächsten Ecke verschwunden, da schmiß sich Kai-jin mir
förmlich an den Hals, schluchzend stammelte sie mir ins Ohr: “Danke Geo, danke das du das für
mich getan hast!“ Und während ich mich eigentlich noch fragte, was ich denn nun genau getan
hatte, säuselte sie mir mit ihrer unnachahmlichen Stimme, die mir immer wieder einen Schauer
über den Rücken laufen ließ leise “ich liebe dich Geo!“ ins Ohr, und ich wußte in diesem Moment
zumindest eines ganz genau. Egal was ich getan hatte, ich würde es sofort wieder tun, wenn dies
die Belohnung dafür wäre. Und wie um mich zu bestätigen, drückte mir Kai-jin einen innigen Kuß
auf die Lippen.
Ich war etwas erschrocken, denn wir waren hier ja nicht gerade an einem einsamen Ort, und so
empfahl ich, das es wohl besser wäre, wenn wir uns auf den Weg machen würden. Doch Kai-jin
schien ihre Umgebung nun ebenso egal, wie sie mir vorhin gewesen war, und so schlang sie einen
Arm um meine Hüfte und gemeinsam schlenderten wir in Richtung des Hofes der Ratellis.
Nachdem wir den Ort eine Weile hinter uns gelassen hatten, und bislang nur schweigend Arm in
Arm die Straße hinabgeschlendert waren fragte ich Kai-jin was eigentlich genau passiert sei, denn
an viele Dinge konnte ich mich nicht erinnern, so wütend war ich gewesen. Sie erzählte mir, das
ich einen meiner gefürchteten Wutanfälle bekommen hatte, und mit dem Schürhaken des großen
Grills Luigi und einen anderen Italiener krankenhausreif geschlagen hatte. Keiner hätte sich
getraut dazwischen zu gehen, erst Vater habe mit seinem Eingreifen mein Tun unterbrochen.
Mir schauderte es. Weniger wegen meines Handelns, sondern vielmehr darüber wie Kai-jin davon
erzählte. Sie Berichtete von meinem Aussetzer nicht als habe ich etwas schlimmes getan, sondern
eher so, als habe ich gerade tausende Menschenleben gerettet.
Ich glaube damals wurde mir zum ersten Male ansatzweise klar, in welch einer Situation wir beide
steckten. Mir wurde plötzlich klar, daß ich für Kai-jin über Leichen gehen würde, und was noch viel
schlimmer war, ihr würde es gefallen. Mir machte diese Erkenntnis Angst und zu gleich
beeindruckte sie mich auch.
Ich nahm mir vor in Zukunft einen klaren Kopf zu behalten und so schlenderten wir weiter, bis wir
auf dem Hof der Ratellis eintrafen. Dort angekommen begannen wir unsere Sachen zu packen,
denn ich wußte in diesem Moment, das mein Vater Recht hatte, wir konnten unmöglich hier
bleiben. Wer weiß was sonst noch passiert wäre. Vielleicht hätten sich Luigis Freunde zur Rache
berufen gefühlt. So stopfte ich meine Klamotten lustlos in meinen Koffer und machte mich auf die
Standpauke gefaßt, die mein Vater mir nachher sicherlich noch einmal halten würde, und überlegte
mir, wie ich denn meiner Mutter erklären sollte, was hier vorgefallen war.
Es dauerte auch nicht lange, da hörten wir, wie mein Vater auf den Hof gefahren kam. Ich nahm
mir fest vor mich zusammenzureißen und über mich ergehen zu lassen, was nun unweigerlich
kommen mußte. Mein Vater kam in mein Zimmer, blieb aber in der offenen Tür eine Weile stehen.
Er wartete wohl auf eine Entschuldigung meinerseits oder ähnliches. Doch ich schwieg und sah
einfach an ihm vorbei, wenn ich überhaupt in seine Richtung sah. Das ging eine ganze Weile so,
und ich bemerkte wie Kai-jin und seine Kollegin im Flur hinter meinem Vater standen. Jeder schien
gespannt zu warten was nun passieren würde.
“Meinst Du nicht, du bist mir eine Erklärung schuldig?“ brüllte mein Vater schließlich wütend in
meine Richtung. Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht die Beherrschung zu verlieren und ich gab
mir größte Mühe auch meine Stimme fest klingen zu lassen.
“Nein ich glaube nicht das ich Dir eine Erklärung schuldig bin!“ ich betonte besonders das “Dir“ um
es bewußt wie eine Provokation klingen zu lassen und starte an meinem Vater vorbei, suchte Kaijins Blick. Mein Vater bemerkte das ich seinem Blick auswich und drehte sich um, und schubste
Kai-jin unsanft ins Zimmer. “Vielleicht kannst Du mir ja erklären was da heute los war?“ zischte er
meine Schwester an. Mir mißfiel die Art und Weise, wie er mit Kai-jin umsprang. Aber ich wollte ja
cool bleiben.
Um so mehr überraschte mich Kai-jins Reaktion. Sie grinste meinem Vater regelrecht ins Gesicht
und antwortete mit deutlich hörbarem Stolz in ihrer Stimme: “Mein Bruder hat auf mich aufgepaßt!
Toll, nicht wahr!“ Mir blieb die Spucke weg, und mein Vater wurde blaß vor Wut.
“Das nennst ihr aufpassen? Er hätte die beiden Italiener beinahe erschlagen! Wegen so einer
Lapalie! Seid ihr beiden noch ganz normal?“ Mein Vater schäumte nun endgültig vor Wut, er
machte uns Vorhaltungen, beschimpfte uns als Idioten, bescheuerte Schwachköpfe und was ihm
sonst noch so alles einfiel in seiner Wut. Nachdem er sich ein bißchen beruhigt hatte, fragte er uns
noch einmal was wir dazu zu sagen hätten.
Diesmal war es Kai-jin die antwortete. Sie kam auf mich zu, nahm mich demonstrativ in den Arm,
lehnte sich an meine Schulter und grinste meinen Vater frech an. “Ich fand meinen großen Bruder
heute echt Klasse, der kümmert sich so lieb um mich!“
Ich konnte meinem Vater förmlich ansehen, wie sehr er sich zusammennehmen mußte, nicht
selber auszurasten.
“Ihr reist morgen früh ab,“ schleuderte er uns entgegen, und drehte sich wütend um.
“Ja dann bist Du uns endlich wieder los und kannst weiter Deine Sekretärin ficken!“ rief Kai-jin ihm
hinterher.
Mein Vater drehte sich nicht einmal mehr um, wortlos schmiß er die Tür zu und brüllte in den Flur:
“Ihr reist ab!“
Ich war sprachlos, in was für eine Situation waren wir da eigentlich geraten?
Aber irgendwie war mir das jetzt ziemlich egal, denn was mich in diesem Moment glücklich
machte, das war Kai-jin an meiner Seite, die voll zu mir gehalten hatte.
Mit einem dicken Kuß, verabschiedete sie sich zum Kofferpacken.
Na gut, dann würden wir eben morgen abreisen.
Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal!
Die Schwester Teil 26, Entschuldigung!
(Copyright by Georg Genders)
Kai-jin wollte gerade zur Tür hinaus, als diese ohne Vorwarnung von außen geöffnet wurde.
Beinahe hätte sie die Tür vor den Kopf bekommen, und ich dachte erschreckt daran, wie gut es
war, das die Tür jetzt erst aufging, und nicht ein paar Sekunden vorher.
Es war Vaters Kollegin, seine Freundin, Sekretärin oder Geliebte, oder was auch immer sie sein
mochte.
Wer auch sonst mochte die Unverfrorenheit besitzen einfach so ins Zimmer zu platzen.
Sie stand noch immer in der Tür und bemühte sich, sich ein Lächeln abzuringen, was ihr sichtlich
schwer fiel.
"Hallo", kam es leise über die Lippen, mehr brachte sie zunächst nicht hervor, sondern blickte
stattdessen hektisch von einem von uns zum anderen. Nach einigen Sekunden, die mir wie eine
Ewigkeit vorkamen, ergriff sie endlich wieder das Wort.
"Habt ihr einen Moment Zeit?"fragte sie uns, und ihr Blick kreiste dabei weiter unsicher zwischen
uns beiden, "ich würde gerne mal mit euch reden!"
Zeit, was spielte die jetzt eigentlich noch für eine Rolle, fragte ich mich.
Zeit hatten wir bis morgen, bis der Zug uns zurück in die Heimat bringen würde.
Zurück nach Hause, direkt in den Untergang der eigenen Familie.
Denn das dieser Abend weit mehr bedeuten würde, als nur die Erinnerung an eine wilde
Schlägerei, das war mir plötzlich klar.
"Ich muß noch meine Koffer packen!" gab meine Schwester patzig zur Antwort und wollte gerade
das Zimmer verlassen, aber ihr wurde in der Tür der Weg versperrt.
"Bitte!" kam es eindringlich von ihr, "nur ein bißchen Reden!"
Kai-jin war ihr Zorn immer noch anzumerken als sie antwortete: "Ich weiß zwar nicht was das
bringen soll, aber bitte, wenn's denn sein muß!"
Sie blieb aber neben der Tür stehen, gerade so, als wolle sie dokumentieren, daß sie jederzeit
gehen könnte.
"Ich bin Christa!" sagte Vaters Kollegin, und setzte sich kurzerhand auf den Teppichboden zu
unseren Füßen.
"Christa Langway, aber das wißt ihr wahrscheinlich schon!"
Wir mußten beide verneinen, denn Vater hatte nie mit uns über seine Kollegin gesprochen.
Wann denn aber auch? Selbst hier im Urlaub bekamen wir ihn ja kaum zu Gesicht.
"Du sprichtst aber gut Deutsch, für einen Ami!" warf Kai-jin ein, und auch ich war ein bißchen
erstaunt über ihr nahezu perfektes Deutsch.
Christa grinste, "ja wenn man in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, dann sollte das auch
so sein. Ich bin erst nach dem Studium in die USA gegangen!"
"Und woher dann der amerikanische Nachname?" bohrte Kai-jin nach.
Doch Christa gab bereitwillig Auskunft. Scheinbar war sie vor allem daran interessiert eine kleine
gemeinsame Basis zu schaffen, auf deren Grundlage man sich einigermaßen normal unterhalten
konnte.
"Der kommt von meinem ersten Mann", erwiederte sie, "der ist Amerikaner, aber wir sind seit
einigen Jahren getrennt. Ich habe ihn aber nicht wegen eures Vaters verlassen, falls ihr das
meint."
"Ja, aber wegen dir wird unser Vater uns verlassen!" fauchte Kai-jin ihr feindselig entgegen.
Christa schaute ein bißchen traurig drein, sie schien ein Weilchen zu überlegen, bevor sie
antwortete: "Ja, du hast Recht, das wird er. Eigentlich wollte euer Vater es euch erst zum Ende
des Urlaubs erzählen. Er hatte ein bißchen Angst davor, es euch beibringen zu müssen und er
wollte eigentlich, daß ihr ihn nach diesem Urlaub in guter Erinnerung behalten würdet!"
"Na super, das ist ihm ja voll gelungen!" warf ich spöttisch und deutlich lauter ein, als es eigentlich
angebracht gewesen wäre.
Christa atmete hörbar tief durch die Nase und verriet damit, daß auch sie sich zusammenreißen
mußte. "Ich glaube, wir haben alle Fehler gemacht, wir haben versucht euch etwas vorzumachen
und haben euren
Zorn damit auf uns gezogen, und ihr..." und dabei schaute sie besonders mich an, "habt mit eurem
Ärger einfach nicht gewußt wohin. Sowas geht immer so lange, bis jemand das Faß zum
überlaufen bringt.
In diesem Fall ist nur leider der Falsche das Opfer geworden."
"Der Falsche?" schnaubte ich verächtig, "der Kerl hat meine Schwester angegrabscht!"
"Georg!" Christa klang entsetzt, "wir leben doch nicht mehr in den vierziger Jahren und wir sind
hier nicht auf Sizilien. Das hier ist das moderne Italien der 80er Jahre. Hier gibt es keine
Familienehre mehr, die man mit der Waffe bis aufs Blut zu verteidigen hat."
"Ach ja, aber hier darf ein dahergelaufener Italiener meiner Schwester an die Brust grabschen?"
versuchte ich mich zu verteidigen. "Tolles, modernes Italien!"
"Georg", und Christas Stimme klang ein bißchen resignierend besorgt, "das war ein dummer
Jungenstreich eines besoffenen Jugendlichen, kein Grund so auszurasten!"
Tränen der Wut stiegen in mir auf mehr Wut über das Unverständnis das an ir entgegenbrachte als
Wut über die Situation oder das Geschehene.
"Er hat meine Schwester in aller Öffentlichkeit angegrabscht! Niemand! Niemand grabscht meine
Schwester an! Niemand!" schrie ich ihr wütend entgegen. "Und wenn er das noch einmal probiert,
dann schlag ich ihn tot!" Meine Stimme überschlug sich, und aus mit sprudelte wieder blinde Wut.
Wäre mit jetzt Luigi ein zweitesmal über den Weg gelaufen ich hätte ihn wahrscheinlich wirklich
umgebracht. Doch jetzt projezierte ich meinen ganzen Haß auf Christa. Und meine Wut steigerte
sich noch, als ich Kai-jin weinen sah.
Doch Christa schüttelte nur mitleidig den Kopf. "Irgendwann, wenn du groß bist, dann wirst du das
vielleicht
verstehen. Du solltest aber mal ernsthaft darüber nachdenken, ob Deine Reaktion nicht doch arg
übertrieben ist!" ihre Stimme klang weiterhin ganz ruhig. Sie ließ sich überhaupt nicht provozieren.
Vielleicht hatte sie erkannt, wie nah ich dem nächsten Ausraster war.
Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf, was verstand denn Christa schon, was wußte die
den schon? Nichts, garnichts. Die hatte ja keine Ahnung!
Und wenn ich solche Sprüche hörte ' wenn du erst mal groß bist' , was war ich denn jetzt? Ein
kleiner dummer Junge?
Ich merkte, wie es in mir wieder zu kochen begann, aber ich verkniff mir weitere Kommentare.
Irgendwie erkannte ich trotz meiner Wut, das es nicht sinnvoll zu sein schien, diese Unterhaltung
noch lange fortzusetzen.
"Aber eigentlich wollte ich ja mit euch reden, und euch keine Vorwürfe machen!" griff Christa die
Unterhaltung wieder auf, "ich halte es jedenfalls nicht für gut, euch wegzuschicken. Ich finde ihr
solltet
hier bleiben. Vielleicht lernen wir uns dann besser kennen, und vielleicht verstehen wir dann
einander ein bißchen besser. Ich weiß, daß das für euch im Moment alles ein bißchen viel ist, und
die nächsten Wochen werden auch bei euch zu Hause sicherlich nicht einfach werden. Deshalb
mein Vorschlag, bleibt noch ein Weilchen hier, bis sich die Gemüter wieder beruhigt haben. was
haltet ihr davon?"
"Ich glaube das spielt doch überhaupt keine Rolle, was wir wollen", warf Kai-jin ein, die immer noch
neben der Tür im Raum stand.
"Doch, für mich schon, wollt ihr das ich noch mal mit eurem Vater rede? Ja oder nein?"
Kai-jin zuckte nur mit den Schultern. Doch in Anbetracht der Wahlmöglichkeiten, zwischen
hessischer Provinz und einer gewiß bevorstehenden Auseinandersetzung mit unserer Mutter, die
uns garantiert auch noch ins Haus stand und der Fortsetzung des Urlaubs in irgendeiner Form, wie
auch immer, schien mir die Fortsetzung des Urlaubs angebrachter. Nicht zuletzt auch deshalb weil
ich auf keinen Fall derjenige sein wollte, der meiner Mutter das Verhältnis zwischen Christa und
meinem Vater erklären wollte. Meiner Mutter gegenüber mag das vielleicht unfair gewesen sein,
aber ich wollte irgendwie nur noch meine Ruhe. Wenn es gegangen wäre, dann hätte ich einfach
ein paar Tage ungeschehen gemacht. Aber nun mußte man versuchen, das Beste aus der
Situation zu machen. Also stimmte ich zu, und meinte zu Christa, das es vielleicht wirklich besser
wäre, wir blieben noch ein Weilchen hier, wenn das denn ginge, und versuchten uns ein bißchen
besser kennenzulernen.
Kai-jin stimmte mir zu, auch wenn sie vielleicht nicht einmal wirklich meiner Meinung war, in den
Rücken wäre sie mir bestimmt nicht gefallen, nicht vor Christa.
"Gut, ich rede mit eurem Vater!", mit diesen Worten verließ sie das Zimmer.
"Und was nun?" fragte Kai-jin, als Christa gegangen war.
"Keine Ahnung", erwiderte ich, und das entsprach absolut perfekt genau meiner Gefühlslage, ich
hatte wirklich überhaupt keine Ahnung, wie es nun weitergehen sollte. Irgendwie war das alles ein
bißchen viel auf einmal, und heute, rückblickend, frage ich mich manchmal ob die Umstände
damals nicht auch einen guten Teil dazu beigetragen haben, die Bande zwischen mir und Kai-jin
zu stärken. Waren wir nicht nur Bruder und
Schwester, Freund und Freundin, Liebhaber und Geliebte sondern mit dem heutigen Tag auch
gegenseitige Stütze und Halt?
Ein erneutes Klopfen an der Zimmertür riß mich aus meinen Gedanken, wer war denn das nun
wieder? Kai-jin sah mich ebenfalls etwas verdutzt an, den Christa konnten wir in den unteren
Räumen des Hauses mit
meinem Vater streiten hören. Gegenüber meinem Vater war sie wohl nicht so zurückhaltend wie
eben noch bei uns.
"Ja?" rief ich mehr fragend als hereinbittend. Es war Theresa die in der Tür stand.
"Darf ich reinkommen?" fragte sie, und im gleichen Augenblick wandte sie sich zu Kai-jin, die noch
immer in der Nähe der Tür stand, "ich muß mit euch beiden reden, unbedingt!"
Noch einer der reden wollte, immer mehr wünschte ich mir, dem heutigen Tag einfach entfliehen
zu können. Hoffte das mich ein lautes Klicken, so als würde jemand einen Schalter umlegen, aus
einem nicht enden wollenden Alptraum reißen würde, doch es passierte nichts dergleichen.
Theresa steuerte langsam auf mein Bett zu, vorsichtig um nicht über etwas zu stolpern was ihr
eventuell im Weg lag. Als sie das Bett ertastete, setzte sie sich auf die Bettkante.
"Was ist nun, können wir reden?" bohrte sie noch einmal nach.
Mir wurde etwas unwohl in meiner Haut, denn immerhin hatte ich Kai-jin ja bislang verschwiegen,
was zwischen mir und Theresa an besagtem Abend passiert war. Was wollte also Theresa nun
von uns, und was würde sie vielleicht erzählen?
"Willst du uns etwa auch Vorwürfe machen?" fauchte Kai-jin sie an.
"Nein, mich entschuldigen!"
Was hatte ich da gerade gehört? Entschuldigen hatte Theresa gesagt? Ich suchte Kai-jins Blick
und bemerkte, daß sie mindestens ebenso überrascht war.
"Entschuldigen für was?" hakte ich vorsichtig nach.
"Für alles! ich glaube ich habe einen großen Fehler gemacht, und mich in Dinge eingemischt, die
mich nichts angehen!" begann Theresa, "ich hätte mich bei euch beiden nicht einmischen dürfen,
das war ein Fehler."
"Wie bei uns nicht einmischen?" fragte Kai-jin, die die Tür geschlossen hatte, und ihre Position an
der Tür endlich aufgegeben hatte und sich zu mir auf den Fußboden setzte.
Theresa lächelte mit diesem ihr eigentümlichen tiefgründigem Blick, der nicht wirklich ein
Blick sein konnte. Sie zögerte einen Moment, dann sagte sie: "Ich weiß das mit euch
beiden!"
Totenstille, ich dachte ich sterbe, verängstigt sah ich Kai-jin an, und ich dachte ich blicke in
das Gesicht einer Toten. Alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen. Doch Theresa
erzählte einfach weiter:
"Als ihr hier angekommen seid, da habt ihr nach Sex gerochen. Soetwas kann man
riechen, und ich kann das besonders gut. Ich kann mit meinen verbleibenen Sinnen viel
mehr, als ihr das könnt, nur sehen kann ich eben nicht. Ich habe erst gedacht, ich würde
mich irren, aber ihr seid gleich in der ersten Nacht gemeinsam im Bett gewesen. Ihr habt
geglaubt ich hätte das nicht bemerkt, aber als ich euch morgens wecken kam, da lagt ihr
gemeinsam im Bett, denn ich habe den Atem von euch beiden gehört, und als ich aus
diesem Zimmer gegangen bin, um zumindest so zu tun, als wollte ich Kai-jin wecken, da
ist sie hinter mir ins Badezimmer geschlichen, um es sogleich laut und
demonstrativ wieder zu verlassen. Sie hat behauptet, sie hätte sich gerade frisch gemacht,
aber an ihr haftete noch der Geruch der Nacht, das mußte sie nur dann tun, wenn es
etwas zu verbergen gab, und so habe ich eins und eins zusammengezählt."
Um mich herum begann sich alles zu drehen. Das konnte doch nicht wahr sein. Theresa hatte das
alles gewußt? Panik stieg in mir auf, und ein Blick in Kai-jins Augen verriet mir, daß es ihr nicht viel
besser ging.
"Ich habe geglaubt, ich könnte diese Situtaion ausnutzen. Deshalb auch mein Vorschlag, Abends
etwas zu unternehmen. Ich wollte endlich auch mal einen Jungen."
Das klang schon fast wie eine Entschuldigung und war eindeutig an die Adresse von Kai-jin
gerichtet.
"Ich war mir sicher, wenn Georg schon ein Verhätnis mit seiner Schwester hätte, dann wäre er
auch abgebrüht genug, mit mir ins Bett zu gehen."
Kai-jins Blick durchbohhrte mich regelrecht und ich fragte mich, ob der Abend eigentlich noch
schlimmer werden konnte. Doch Theresa fuhr unbeirrt fort.
"Als ihr am Tag nach eurer Ankunft von der Radtour zurückgekommen seid, da war ich mir ganz
sicher, ihr habt so deutlich nach Sex gerochen, ihr müßt es wirklich wild miteinander getrieben
haben. Um so sicherer war ich mir, Luigi wäre genau der Richtige für mein Vorhaben. Er ist in der
Stadt bekannt für seine übertriebene Macho-Art. Viele Mädchen haben Angst vor ihm, und es heißt
er würde vor nichts zurückschrecken, um ein Mädchen zu bekommen. Luigi sollte Kai-jin
beschäftigen, und ich wollte endlich auch mal auf meine Kosten kommen.
Aber ihr müßt mir glauben, ich habe Luigi nichts von dem gesagt, was ich wußte."
Mir viel alles aus dem Gesicht, ich war entsetzt, Welten brachen zusammen, aber ich war unfähig
etwas zu sagen, was sollte ich auch sagen, mich verteidigen? Lügen? Mir fiel einfach nichts ein,
und so fuhr Theresa fort.
"Leider war mein Plan ein totaler Reinfall, es tut mir wirklich Leid, daß ich das getan habe! Ich
hätte mich da raushalten sollen."
"Hast Du mit Geo geschlafen?"
Oh, nein, jetzt bloß nicht das, schoß es mir durch den Kopf, als Kai-jin die Frage stellte.
"Nein, natürlich nicht", log Theresa mit einer Überzeugung, die bei Kai-jin scheinbar jeden Zweifel
sofort hinwegfegte, "wäre ich sonst hier!"
"Ich habe es nicht geschafft ihn wirklich herumzukriegen, mehr als ein paar Küßchen waren da
nicht. Ich habe dir deinen Bruder nicht weggenommen!"
"Er ist nicht mein richtiger Bruder!" fauchte Kai-jin dazwischen.
"Das weiß ich!" bestätigte Theresa nickend, "euer Vater hat es mal erzählt!"
So langsam kam ich wieder auf diese Welt zurück, und es gelang mir ein paar Gedanken zu
fassen.
"Aber wenn Du glaubst ich vögel mit Kai-jin, was hältst Du denn davon? was sagst Du dazu?"
fragte ich Theresa.
"Das ist eure Sache, das geht mich nichts an, ich habe mich sowieso schon zu viel in Dinge
eingemischt, die mich überhaupt nichts angehen. Tut mir Leid, wirklich!"
Ich war total konsterniert. Wir waren soeben aufgeflogen, und das einzige was passierte, wir
ernteten ein Schulterzucken, mehr nicht.
"und nun?" fragten Kai-jin und ich nahezu zeitgleich.
"Ich wollte nur, daß ihr das wißt. Und noch etwas, macht euch um Luigi und seine Freunde keine
großen Sorgen. Die hatten eigentlich längst mal eine ordentliche Tracht Prügel verdient, nur hat
sich nie einer getraut. Das sie die nun ausgerechnet von euch Kindern bekommen haben, hat
ihrem Ego sicherlich den größten Knacks beigebracht, aber es wird ihnen bestimmt eine Lehre
sein."
Kinder? hatte Theresa Kinder gesagt? Ja waren wir denn noch Kinder?
"Glaubst Du wir sind noch Kinder?" Sprach ich meine Gedanken laut aus.
"Altersmäßig vielleicht, aber sonst eigentlich eher nicht! Ich bin mir nur nicht sicher, ob das gut ist!"
beantwortete Theresa meine Frage, und ich verstand damals nicht genau, was sie damit eigentlich
sagen wollte. Heute frage ich mich jedoch manchmal, ob wir unsere Kindheit nicht viel zu früh
verloren haben.
"Und was ist jetzt mit Luigi?" fragte Kai-jin
"Darüber macht euch mal keine Sorgen, das regel ich schon. Erzähl mir mal lieber, was an dem
Abend passiert ist", wandte sich Theresa an Kai-jin, und sie erzählte was ich bereits über den
Zwischenfall mit Luigi wußte, und man merkte Theresa an, daß es ihr nun noch peinlicher war, uns
mit Luigi konfrontiert zu haben. immer wieder entschuldigte sie sich bei uns und insbesondere bei
Kai-jin.
Wir sprachen noch lange über dieses und jenes und Theresa stellte sich als äußerst
verständnisvoll heraus. Sie wußte von dem Verhältnis unseres Vaters und wußte längst, daß er
beabsichtigte seine Familie zu verlassen. Sie hörte einfach besser als wir, oder zumindest hörte
sie besser zu.
Zum ersten mal war da plötzlich ein Mensch, dem wir uns anvertrauen konnten, denn es gab keine
Geheimnisse mehr, außer dem Abend mit Theresa selbst. Eine Last viel von mir und plötzlich
wurde mir bewußt, das es längst tief in der Nacht sein mußte. Noch immer vernahm man die
Stimmen von Christa und meinem Vater aus der unteren Etage, die heftig miteinander stritten.
Insgeheim wünschte ich mir ein, daß dieser Streit vielleicht zu einem Bruch zwischen den beiden
führen würde. Vielleicht würde sich dann ja wieder alles einrenken. Aber das Leben ist eben nun
mal kein Wunschkonzert.
Doch Theresa, die unsere Müdigkeit zu bemerken schien, meinte plötzlich, das es wohl nun Zeit
wäre ins Bett zu gehen und verabschiedete sich von uns.
Mit einem ziemlich mulmigen Gefühl im Magen verschloss ich die Korridortür, ich wollte keine
Störung mehr, nicht an diesem Abend.
"Und was machen wir jetzt?" fragte mich Kai-jin.
Ich wußte es nicht, ich war völlig ratlos. Wir haben immer gewußt, daß das, was wir getan hatten
als absolut verboten galt. Es war uns immer bewußt, das man uns ächten würde, das wir
Ausgestoßene sein würden, wenn wir jemals aufflogen, jedenfalls waren wir immer davon
ausgegangen. Es würde auf dieser Welt wohl nur ganz wenige Menschen geben, die auch nur ein
Fünkchen Verständnis für uns aufbringen würden, und ausgerechnet hier bei Theresa in unserem
Urlaub sollten wir auf solch einen Menschen gestoßen sein?
Ich war immer davon ausgegangen, wir hätten es perfekt geschafft unser Verhältnis zu tarnen.
Und nun kam eine Blinde dahergelaufen, deren restliche Sinne wegen ihrer Blindheit geschärft
waren, und sie sagte uns auf den Kopf zu, das sie riechen könne, das wir miteinander Geschlafen
hätten.
Und die einzige Reaktion daruf war, daß sie sich dafür bei uns entschuldigte, wie sie sich verhalten
hatte? Ich konnte es nicht fassen, ich war mir nicht klar darüber ob ich mich freuen sollte oder ob
ich mich gleich übergeben müßte, denn mich beschlich eine unbändige Angst. Aber es war nicht
mehr die Angst aufzufliegen, es war viel mehr panische Angst, Kai-jin zu verlieren.
Ich drehte mich zu ihr um, nahm sie bei der Hand, und gemeinsam gingen wir in ihr Zimmer. Und
wie als wäre es das normalste auf dieser Welt, zog Kai-jin die Vorhänge zu, schaltete das Licht
aus, und begann damit sich auszuziehen. Wir sprachen kein Wort, doch auch ich entledigte mich
meiner Kleidung, und nackt wie wir beide Waren krochen wir unter die Decke meines Bettes. Ich
konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten, ich war nervlich am Ende und doch durchströmte
mich ein endloses Glücksgefühl, als ich mich mit Kai-jin in zärtlicher Umarmung vereinigte. Auch
sie weinte lautlos und beim Küssen schmeckte ihr Gesicht salzig. Ich kam nicht zum Höhepunkt,
und ich glaube auch Kai-jin blieb er versagt, und doch vermisste ich diesen Gipfel der Lust
zumindest in dieser Nacht nicht. Wer wußte schon, wie oft wir diese glücklichen Momente noch
erleben durften.
Aus der unteren Etage des Haupthauses hörten wir noch immer den lauten Streit zwischen
Christa und meinem Vater. Aber nun mischte noch eine weitere Stimme in diesem Konzert mit.
Unverkennbar die Stimme von Theresa. Ich konnte nicht verstehen, was gesprochen und diskutiert
wurde, ich wollte es vermutlich auch garnicht. Viel zu tief saß die Angst, die Angst vor eventuellen
Konsequenzen unseres Handelns aber auch die Angst, alles könnte für immer vorbei sein.
Aufgewühlt von den Ereignissen der vergangenen Stunden konnten wir dennoch dem Schlaf nicht
widerstehen, der uns letztlich siegreich in seinen Bann zog.
Erst ein lautes Poltern und Klopfen an der Korridortür riß mich aus dem Schlaf, und das laute, fast
ängstliche Brüllen meines Vaters ließ mich elektrisiert aus dem Bett hochfahren.
Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Die Schwester Teil 27, Theresa (Copyright by Georg Genders) Ein lautes Poltern und Klopfen an
der Korridortür riß mich aus dem Schlaf, und das laute, fast ängstliche Brüllen meines Vaters ließ
mich elektrisiert aus dem Bett hochfahren.
“Georg, Katrin! Alles in Ordnung?“ wieder das hämmern an der Tür. Schnell sprang ich aus dem
Bett, als mir auffiel, daß ich unbekleidet war. Schnell raffte ich meinen Schlafanzug zusammen und
sprang förmlich hinein. Kai-jin, wo war Kai-jin schoß es mir durch den Kopf. Ich riß gerade die Tür
auf, als meine Schwester an mir vorbeistürmte, um meinem Vater die Korridortür zu öffnen. Sie
kam ebenfalls nur mit einem Nachthemd bekleidet aus meinem Zimmer gestürzt. Ich hatte
überhaupt nicht bemerkt, das sie in der Nacht in mein Zimmer gegangen war, und fragte mich
wieso sie das getan hatte.
Mein Vater war sichtlich erleichtert, als er uns sah, und er versuchte sich ein Lächeln abzuringen
als er sagte: “Gott sei Dank, alles in Ordnung bei euch?“
Wir schauten uns nur etwas fragend an, “ja klar, was soll denn nicht in Ordnung sein?“ fragte Kaijin, gerade so, als wäre dies ein ganz normaler Morgen.
“Ach nichts, schon gut“, schüttelte mein Vater den Kopf, und ich glaube heute, er hatte damals
wirklich Angst, seine Kinder könnten sich vielleicht etwas angetan haben.
“Kommt ihr zum Frühstück?“ fragte er uns.
“Haben wir dazu denn noch Zeit?“ stellte ich die Gegenfrage in Anspielung auf unsere
möglicherweise geplante Abreise.
“Ihr könnt hierbleiben wenn ihr wollt, ihr müßt nicht zurück nach Hause. Aber laßt uns darüber
doch beim Frühstück reden!“
Ohne unsere Antwort abzuwarten drehte sich mein Vater um, und ging wieder die Treppe hinab
zum Frühstück. Wir sparten uns die Dusche schlüpften in ein paar Klamotten und folgten meinem
Vater zum Frühstück. Zu unserem Erstaunen saß Theresa mit am Tisch.
Nach den ersten Bissen begann mein Vater ein bißchen herumzudrucksen. Er entschuldigte sich
recht kleinlaut für sein Verhalten in den letzten Jahren, er gab zu, daß er immer viel zu wenig für
uns dagewesen sei, und das er wohl viel zu viel mit sich selbst beschäftigt gewesen sei, er gab zu,
daß er uns nicht hätte im unklaren lassen dürfen, daß es falsch war mit Christa auf dem Stadtfest
herumzuturteln, ohne sie uns vorher überhaupt vorgestellt zu haben. Ich war erstaunt. So viel
vorbehaltlose Selbstkritik hätte ich meinem Vater niemals zugetraut. Christa und vielleicht auch
Theresa mußten ihm in der letzten Nacht ganz gehörig den Kopf gewaschen haben. Während ich
mir aber über Theresas Rolle in diesem Spiel noch immer nicht ganz klar war, gab mein Vater uns
aber auch zu verstehen, daß er nicht nur unsere Mutter sondern auch uns selbst als Familie ganz
verlassen wolle. Er würde mit Christa zusammen nach New York gehen. Er hätte eingesehen, daß
er seiner Rolle als Vater nie wirklich gerecht werden könnte, und er hielt es deswegen für besser
uns ganz zu verlassen. Und so komisch das heute klingen mag, so ein großer Schock war das
damals garnicht für mich. Mein Vater hatte sich, wie er selbst zugab sowieso viel zu wenig um uns
gekümmert, und in vielerlei Beziehung war er eher ein guter Bekannter als ein enger Verwandter
oder gar Vater. Irgendwie fühlte ich mich eher so als hätte mir ein Kumpel gerade erzählt, daß er
mit seinen Eltern in eine andere Stadt umziehen würde, und nicht so, als hätte mir mein Vater
gerade Lebewohl gesagt.
Irgendwie war die Situation äußerst komisch. Über den Vorfall des vergangenen Abends verlor
mein Vater kein einziges Wort. Aber dafür kam er mit einer anderen Überraschung. Er sagte, er
hätte sich von seiner Arbeit frei genommen, und würde heute noch nach Hause reisen. Christa
würde ihn auf der Arbeit vertreten können, das hätte er bereits heute morgen so arrangiert. Wenn
wir wollten, dann könnten wir mitfahren, aber wir könnten auch hier bei Theresa bleiben. Er würde
dann zu Hause zusammen mit Mutter alles klären. Er sprach über alle diese Dinge so sachlich
nüchtern, als gelte es eine Geschäftsverhandlung zu führen. Aber ich war damals auch garnicht in
der Lage ihm großartig zu widersprechen oder gar mit ihm zu argumentieren. Dazu war ich dann
eben doch noch zu sehr Kind. Wäre ich ein paar Jahre älter gewesen, dann hätte dieses Frühstück
sicherlich anders ausgesehen. So aber saßen wir, meine Schwester und ich, eher wie die
Karnickel auf der Straße, und schauten gebannt in die Scheinwerfer des herannahenden PKWs,
der uns sogleich über den Haufen fahren würde. Hier wurde gerade der Untergang unserer Familie
beschlossen, und wir saßen ruhig da und frühstückten.
Wenn ich heute an dieses Frühstück zurückdenke, dann kommt es mir dermaßen surreal vor, daß
man eher glauben könnte, es sei aus einem schlechten abstrakten Film herausgeschnitten, als das
es wirklich so stattgefunden hätte. Ich frage mich auch manchmal, warum wir uns eigentlich nicht
mehr gestritten haben, warum haben wir uns nicht gegenseitig mehr Vorwürfe gemacht, warum
hatten wir eigentlich keine Angst, Angst um unsere Mutter, Angst um unsere Existenz, Angst vor
dem Neuen was da kommen mochte, warum wurden wir eigentlich überhaupt nicht gefragt, wen
interessierte was wir wollten, wo wir leben wollten, was wir uns vorstellten? Ich habe ehrlich gesagt
keine Ahnung.
Diesen Morgen und auch die restlichen Wochen unseres Urlaubs, die verlebte ich eher wie in
Honig eingelegt. So als wäre das ganze Leben furchtbar zäh, alles, selbst das Denken schien
hundertfach verlangsamt, und bevor ich überhaupt einen Gedanken in mir aufgenommen hatte,
bevor ich überhaupt reagieren konnte, war alles schon vorbei.
Kai-jin schien es nicht besser zu gehen. Nahezu teilnahmslos starrte sie nicht meinen Vater
sondern die ganze Zeit Theresa an, so als erwarte sie von ihr eine Reaktion, und ich fragte mich
erneut, welche Rolle spielte eigentlich Theresa?
Nachdem mein Vater noch etwa eine halbe Stunde irgendetwas auf uns eingeredet hatte, von dem
ich nichts so richtig verstand und mitbekam, reiste er tatsächlich ab Richtung Heimat, um die
Trennung unserer Mutter beizubringen. Auch Christa, der die ganze Angelegenheit irgendwie
peinlich schien verabschiedete sich, angeblich hatte sie noch irgendetwas zu tun, und so saßen
wir ziemlich teilnahmslos und von den Ereignissen hoffnungslos überfahren im Speisezimmer der
Ratellis.
Plötzlich begann Kai-jin laut zu schluchzen und zu heulen, “Geo, was machen wir denn jetzt?“
Ich war ratlos, absolut ratlos. Ich kam mir mit einem mal wieder so hilflos, so kindlich vor, aber ich
konnte Kai-jin auch nicht weinend da sitzen sehen. Ich ging zu ihr, nahm sie liebevoll in den Arm
und versuchte sie ein bißchen zu trösten.
“Sollen wir vielleicht ein bißchen spazieren gehen?“ fragte Theresa vorsichtig, so als traue sie sich
kaum uns anzusprechen.
Ich hielt die Idee für gut, raus hier aus dem Haus, das mir mit einem mal furchtbar einengend
vorkam. So nahmen wir Theresa in die Mitte, um sie besser führen zu können, und schlenderten
langsam in die Felder hinaus. Und dann kamen wir zu einem Gatter das ich nur zu gut kannte, und
als ich darauf zusteuerte merkte ich wie Theresa sich ein Lächeln nicht verkneifen konnte. Sie
wußte genau wo wir waren, aber sie sagte nichts.
Wieder setzten wir uns auf die Wiese, Theresa in der Mitte, Kai-jin rechts von ihr, ich links.
Plötzlich begann Theresa zu erzählen. Sie erzählte von ihrem Vater, der seiner Familie das Leben
zur Hölle gemacht hatte, der ein versoffener Tyrann gewesen war, der seiner Frau die Schuld für
das blinde Kind gegeben hatte, der seine Tochter immer wie eine Aussätzige behandelt hatte. Sie
erzählte von dem cholerischen und brutalen Kerl der zuschlug wann immer sich die Gelgenheit
dazu bot. Theresa erzählte wie oft sie sich seinen Tod gewünscht hatte, und wie sie bereits als 8jährige daran gedacht hatte ihren Vater im Suff die Treppe herunterzustoßen, nachdem er mal
wieder ihre Mutter grün und blau geschlagen hatte. Und sie erzählte von seinen perversen
Grabschereien und Annäherungsversuchen, wenn er mal wieder sternhagelvoll Nachts nach
Hause kam, während ihre Mutter noch auf der Spätschicht arbeitete, um die Familie
durchzubringen, denn der Alkohol den ihr Vater soff, der wollte ja auch bezahlt werden. Und
irgendwann hielt sie es nicht mehr aus, aber sie brachte es nicht fertig ihren Vater die Treppe
herunterzustoßen. Sie brachte es nicht fertig ihre Mutter um Hilfe zu bitten, und so hatte sie
beschlossen selber die Treppe herunterzuspringen. Sie wohnten im 4. Stock, sie würde sich
einfach über das Geländer stürzen. Und als sie entschlossen die Tür aufriß, um ihrem Leben ein
Ende zu setzen sei sie geradewegs der Polizei in die Arme zu laufen. Polizisten, die meinten eine
traurige Nachricht zu überbringen. Ihr Vater hatte sich in seinem Suff mit seinem Auto um einen
Baum gewickelt. Sie erinnerte sich noch genau wie sehr sie sich gefreut hatte, ja, sie hätte jubeln
können, so glücklich, so befreit fühlte sie sich. Nur ihre Mutter, die hatte wochenlang geheult. Ihre
Mutter wäre beinahe verzweifelt, sie hätte ihr Leben beinahe nicht alleine in den Griff bekommen,
denn ihre Mutter war schwach. Aber Theresa hatte auch diese Situation gemeistert.
Und mit einem mal wußte ich, warum Theresa so war, wie wir sie kennengelernt hatten, plötzlich
wußte ich warum Theresa sich an dem Abend an dem wir hier auf dem Hügel gewesen waren so
verhalten hatte. Theresa hatte nie jemanden, der sie geliebt hat, der stark genug gewesen wäre,
sie zu lieben. Und das erklärte auch warum sie sich gegenüber mir und Kai-jin so verhielt, obwohl
sie wußte was zwischen uns geschah. Sie sah, daß wir uns liebten, und sie, die nie selber erfahren
durfte was Liebe wirklich ist, wußte doch genau, daß sie so wertvoll ist, daß es ihr nicht zustände
diese Liebe zu zerstören.
Ich war ihr in diesem Moment unendlich dankbar.
Kai-jin, die inzwischen selber aufgehört hatte zu weinen, schmiegte sich wie zum Trost an
Theresa, sie lag auf dem Rücken auf der Wiese, den Kopf in Theresas Schoß, die sie sanft und
zärtlich streichelte. So wie eine Mutter ihr Kind dachte ich spontan. Doch ich selbst hatte mich
ebenfalls an Theresa gelehnt. Diese kleine Person, nicht mal 1,50 groß, schlank, ja schon fast
dürr, blind und eigentlich recht hilflos, war plötzlich unser ganzer Halt.
Eine gähnende Leere überfiel mich und ich fühlte mich endlos müde. Ich ließ mich auf die Wiese
nach hinten fallen und schon nach wenigen Minuten war ich eingedöst.
Als ich wieder erwachte, brannte mir die Sonne furchtbar ins Gesicht und meine beiden Arme
waren wie abgestorben. Auf dem einen Arm lag Theresa, den Kopf auf meiner Brust, auf dem
Anderen Arm lag Kai-jin, den Kopf auf meinem Bauch. Beide Mädchen streichelten sich zärtlich
gegenseitig ihr Gesicht.
Ein wunderbares Bild, voller Gefühl, Liebe und Zärtlichkeit.
Vorsichtig zog ich meine Arme unter den beiden Mädchen hervor und nahm sie beide zärtlich in
den Arm.
“Was meint ihr, sollten wir uns nicht langsam auf den Rückweg machen und sehen ob wir nicht
was eßbares auftreiben können? Ich habe einen Bärenhunger!“ gab ich zu bedenken.
“Gute Idee“ bestätigten beide, und so schlenderten wir alle zusammen Arm in Arm zurück zum
Hof, und mit einem Mal fühlte ich mich wieder richtig gut. Mir wurde bewußt, wie gut es mir
eigentlich ging. Zum Teufel mit meinem Vater, sollte er doch gehen, wenn er das unbedingt wollte.
Er war ja sowieso fast nie für uns dagewesen. Verglichen mit Theresa hatten wir doch bisher
geradezu eine rosige Jugend und Kindheit verlebt. Ich hatte einen Menschen an meiner Seite, der
mir alles bedeutete, und ich war mir sicher Kai-jin ging es genauso. Und mit Theresa hatten wir
nun eine echte Freundin, nein mehr, eine Verbündete, eine im Geiste Verwandte.
Als wir auf dem Hof ankamen, wurden wir von Frau Ratelli schon erwartet. Sie hatte sich schon
Sorgen gemacht, aber wohl mehr darum das sie auf ihrem Mittagessen sitzen bleiben würde, als
das uns etwas zugestoßen sein könnte.
Auch das Essen schmeckte uns mit einem Mal wieder, und noch während des Essens überlegten
wir, was wir denn am Nachmittag unternehmen könnten. Theresa meinte, sie kenne einen
wunderschönen Ort, wo es uns bestimmt gefallen würde, aber dahin müßten wir sie auf dem
Fahrrad mitnehmen. Ich war etwas skeptisch, ob das denn gut gehen konnte. Doch Theresa
beruhigte mich, damit, das sie erzählte, so sei sie immer zusammen mit Freunden losgezogen, so
lange diese noch keinen Führerschein gehabt hätten.
Und so holten wir nach dem Mittagessen die Fahrräder, ich nahm jedoch das Fahrrad von Frau
Ratelli und nicht das alte Klapprad, denn darauf hätte ich Theresa bestimmt nicht mitbekommen,
uns so ließen wir uns von Theresa durch die Hügel der Toscana führen. Sie war eine erstaunlich
gute Navigatorin und wußte eigentlich immer wo wir gerade waren und wo wir abbiegen mußten.
So fuhren wir zwischen Feldern und Weinbergen, bis wir plötzlich am Ufer eines kleines ruhigen
Sees standen.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Die Schwester Teil 28, Am See (Copyright by Georg Genders) Ich war etwas überrascht, daß uns
Theresa ausgerechnet zu diesem kleinen See geführt hatte.
“Was haltet ihr von einem Bad?“ fragte uns Theresa sogleich, und Kai-jin antwortete sofort
begeistert, “Au ja, wir alle zusammen!“
“Wir haben aber überhaupt keine Badesachen dabei!“ warf ich schnell ein, denn plötzlich überkam
mich ein etwas ungutes Gefühl. Baden mit Kai-jin hatte für mich etwas sehr intimes, vor allem
wenn wir nackt badeten. Jetzt plötzlich Theresa dabei zu haben machte mich ein bißchen
unsicher, trotz der Dinge die bereits mit Theresa gelaufen waren.
“Hast Du Angst ich schau dir was weg?“ fragte Theresa ziemlich bissig, und mir wurde sogleich
bewußt, daß wir uns gerade auf ziemlich dünnem Eis bewegten. Theresa spielte ihre stärkste
Waffe aus, ihre Blindheit. Ich wußte das jetzt ein einziges falsches Wort von mir der zündende
Funke in einem Sprengstofflager sein konnte. Und als auch noch Kai-jin einwarf, “genau Geo, was
stellst Du Dich denn plötzlich so an?“, da war mir klar, ich konnte nur noch verlieren. Aber dann
wollte ich wenigstens mit Anstand verlieren. Also zog ich meine Klamotten aus, und sprang sofort
in den See, ich wollte wenigstens so tun, als wäre ich ganz besonders cool. Den Sprung bereute
ich, denn das Wasser war viel kälter als ich angenommen hatte. Aber ich wollte mir auch nichts
anmerken lassen, und so robbte ich im Wasser etwas näher zum Ufer, wo das Wasser flacher und
somit auch etwas wärmer war.
Ich schaute den beiden Mädels neugierig zu, die sich völlig ungeniert ihrer Klamotten entledigten.
Kai-jin die viel schneller war, als Theresa, half Theresa, damit diese auf dem Weg ins Wasser nicht
ins straucheln kam. Fest in den Arm genommen führte sie sie ins Wasser.
Theresa brauchte die ganze Zeit jemanden der bei ihr war und sie ein bißchen stützte, denn im
Wasser schien ihr Gleichgewichtssinn sie im Stich zu lassen. Als das Wasser tief genug war,
machte Theresa sich von Kai-jin los und schwamm gefolgt von Kai-jin eine große Runde durch den
See. Ich schaute den beiden schweigend hinterher. Kai-jin dirigierte Theresa mit Worten durch den
See, in dem Sie ihr sagte in welche Richtung sie schwimmen sollte. Schließlich kamen die beiden
wieder auf mich zu geschwommen. Theresa schwamm direkt auf mich zu, doch kurz vor mir
berührte sie wieder den Boden, wollte sich aufrichten und kam dabei ins Straucheln. Ich sprang
auf, um ihr zu helfen, doch beide platschten wir nur gemeinsam prustend ins Wasser, was Kai-jin
mit einem lauten spöttischen lachen quittierte.
"Geo du bist ja nicht gerade eine große Hilfe!" lachte sie. Doch ich konnte gar nicht helfen, denn
Theresa lag mehr oder weniger auf mir.
"Los ihr Faulpelze, aufstehen!" schimpfte Kai-jin und bespritzte uns mit reichlich kaltem Wasser.
"Na warte!" rief ich ihr zu, befreite mich von Theresa und machte Jagd auf Kai-jin. Die versuchte
mir zu entkommen, aber ich war schneller und schwups hatte ich sie untergetaucht.
Mit einem breiten Grinsen freute ich mich über den Sieg und mußte doch sogleich selber reichlich
Wasser schlucken, denn Theresa war hinter uns hergeschwommen und tauchte nun ihrerseits
mich unter.
"Wir Frauen müssen ja zusammenhalten!" grinste sie schelmisch.
Wir tollten noch eine gute Viertelstunde durchs Wasser, und Theresa merkte man ihr Handicap
kaum an. Wir verrieten durch unser Lachen und Gekicher eigentlich immer wo wir waren, und im
tiefen Wasser, wo keiner von uns stehen konnte hatten wir auch kaum Vorteile.
Irgendwann ging uns die Puste aus und wir schwammen zurück ins seichte Wasser. Wir halfen
Theresa ein bißchen, damit sie in der steinigen Ufergegend nicht ins stolpern kam und setzten uns
in das seichte und deutlich wärmere Wasser.
Nach der ersten Abkühlung saßen wir nun im Wasser und wußten irgendwie nicht so recht weiter.
Einer dieser Momente, wo plötzlich aus einer Situation die Luft raus ist, und keiner weiß mehr so
richtig etwas zu sagen.
Es war Theresa, die das Schweigen durchbrach.
"Darf ich euch beiden mal etwas fragen!" begann sie.
"Was denn?" fragten wir beide nahezu gleichzeitig, wohl wissend was Theresa fragen würde.
"Wie ist das eigentlich passiert, das mit euch?"
Ich bemerkte, wie ein bißchen Scham in mir hochkam. Bisher hatte ich immer alles nur irgendwie
passieren lassen, und wenn ich mir Gedanken gemacht hatte, dann waren sie eigentlich mehr in
die Richtung gegangen, was ich tun könnte um Kai-jin nicht zu verlieren. Ich hatte eigentlich nie
ernsthaft darüber nachgedacht, wie das alles überhaupt hatte passieren können. Ich fragte mich
was Kai-jin wohl jetzt dachte und überlegte mir, wie ich auf diese Frage wohl antworten sollte.
Doch es war Kai-jin, die zu erzählen begann. Sie erzählte von unserer Entdeckung auf dem
Hochsitz, von unserer Beobachtung, und wie wir plötzlich einfach in eine Sache hineingeschlittert
waren. Sie erzählte es so, als sei es das natürlichste von der Welt. Ein paar Dinge ließ sie weg,
aber sie erzählte Theresa fast die gesamten Ereignisse seit dem Erlebnis im Wald auf der
Lichtung.
Theresa lauschte nur ihren Worten, nickte das eine mal zustimmend oder schüttelte gutmütig
grinsend den Kopf.
"... und nun sitzen wir hier mit dir in einem kleinen See in der Toscana." schloß sie ihre Erzählung.
"Wow", Theresa schien beeindruckt und ein paar Tränen standen ihr in den Augen, "ich kann euch
gut verstehen!"
"Wirklich?" ich war immer noch ein bißchen überrascht, das jemand Verständnis für uns hatte.
"Ja", erwiderte sie zu mir gewandt, "du hast etwas um das ich dich echt beneide, du hast eine
Person, die dich total liebt, die alles für dich tut und die dir absolut vertraut", und zu Kai-jin gewandt
fuhr sie fort, "und du hast einen Freund, nicht einfach nur einen Kumpel, einen Bekannten,
sondern einen Freund, der dich über alles liebt, der alles für dich tun würde, egal welche
Konsequenzen das hat. Das habe ich ja am Wochenende gemerkt. Ich habe niemanden, der auch
nur annähernd so etwas für mich tun würde. Nie würde sich ein Junge für mich prügeln, nie würde
jemand meine Ehre auf diese Art verteidigen und noch nie in meinem Leben habe ich das Gefühl
gehabt, das ich jemandem so viel bedeute, wie ihr beiden euch gegenseitig bedeutet. Nicht mal bei
meiner Mutter!"
Mir wurde schlagartig klar, was Theresa meinte, denn sie hatte uns ja bereits von Ihrem Vater
erzählt.
"Ich beneide euch!" und mit diesen Worten sprang Theresa auf und stolperte in dem unsicheren
Gang einer Blinden ins Wasser und schwamm in den See heraus, wohl um uns ihre Gefühle nicht
all zu sehr verraten zu müssen. Ich schaute ihr etwas gedankenverloren hinterher, als Kai-jin mich
aus meiner Gedankenwelt riß.
"Ich glaube Theresa ist sehr traurig und sehr einsam!"
Ich nickte nur und beobachtete Theresa die in großen Kreisen durch den See schwamm. Ich
bewunderte sie ein wenig. Sie schien so stark und selbstbewußt, und wenn man sie so
schwimmen sah und von ihrer Behinderung nichts bemerkte, dann erschien sie mir noch viel
überlegener, erwachsener. Plötzlich fühlte ich mich wieder wie ein kleiner Junge, der ich immer
nicht sein wollte.
"Theresa mir wird kalt!" rief Kai-jin ihr zu, und tatsächlich, die Lippen meiner Schwester waren
schon ganz bläulich verfärbt und zitterten leicht.
Theresa schwamm auf uns zu und als sie wieder Boden unter den Füßen verspürte stand sie auf,
schlug aber sogleich wieder hin. Sie mußte in dem steinigen Wasser gegen einen Stein gestoßen
sein. Sie schlug heftig hin, und ein Schmerzensschrei verriet, das sie sich ordentlich weh getan
hatte. Ich sah die Tränen in ihren Augen, und die kamen nicht erst gerade von dem Sturz.
Theresa hatte geweint, deshalb war sie in den See hinausgeschwommen. Ich starrte Theresa an,
unfähig mich zu bewegen. Kai-jin sprang ihr zu Hilfe und als Theresa sich aufrichtete sah man das
beide Knie bluteten. Kai-jin half ihr ans Ufer, wo sie sich nebeneinander hinsetzten.
"Pusten hilft!" hörte ich meine Schwester sagen, und wie um diese Theorie zu unterstützen blies
sie vorsichtig auf die offenen Stellen. Theresa verzog schmerzhaft das Gesicht und weinte dabei
hemmungslos. "Ist doch schon gut, so schlimm ist es nicht!" versuchte Kai-jin sie zu trösten, und
nahm sie dabei zärtlich wie eine Schwester in den Arm. Doch Theresa weinte nur noch mehr. Wie
unheimlich unglücklich mußte sie sein.
"Nun steh da nicht so rum und glotz so blöd in die Landschaft!" schimpfte meine Schwester in
meine Richtung. "Komm her!"
Ich fühlte mich irgendwie total deplaziert, aber meiner Schwester zu liebe setzte ich mich neben
sie beiden ins Gras am Ufer, obwohl ich nicht so recht wußte was ich hier sollte.
So versuchte ich Theresa die immer noch schluchzte als sei gerade die Welt untergegangen mit
ein paar Worten aufzumuntern.
"Hey, ist wirklich nicht so schlimm. das heilt wieder!" Dabei wußte ich längst, das Theresa nicht
ihre Knie beweinte.
Kai-jin nahm sie schließlich tröstend in den Arm und wiegte sich und Theresa sanft hin und her, so
als müsse sie ein kleines Kind besänftigen. Zärtlich streichelte sie dabei Theresas verweintes
Gesicht. Noch immer saß ich ziemlich reglos neben den beiden und wußte mit der Situation nicht
so richtig etwas anzufangen. Doch Theresa beruhigte sich wieder und gab plötzlich Kai-jin einen
Kuß!
"Danke, ihr seid so lieb!" bedankte sie sich entschuldigend bei meiner Schwester.
Aber was tat meine Schwester? Ich traute meinen Augen nicht, sie erwiderte den Kuß, und es war
nicht nur ein kurzes Küßchen ein kleines Dankeschön, nein das war ein richtiger Kuß, dazu kannte
ich meine Schwester nun wirklich gut genug um das sofort zu erkennen.
Oh man, in was war ich da nur geraten. Auch Theresa schreckte nicht etwa zurück und erwiderte
statt dessen Kai-jins Zärtlichkeiten.
Kai-jin drückte Theresa zurück in das halbhohe Gras und begann sie immer inniger zu streicheln
und mit Küssen zu bedecken. Theresa starrte in den Himmel, was eigentlich unsinnig war, denn
den konnte sie ja nicht sehen und genoß die Situation.
Eine Eifersuchtswelle überfiel mich, und wie als hätte Kai-jin das gespürt, winkte sie mich zu sich
heran. Ich konnte noch nie zu etwas nein sagen, wenn meine Schwester sich etwas wünschte, und
so setze ich mich neben die beiden Mädchen.
Doch Kai-jin drückte auch mich einfach ins hohe Gras, setzte sich auf mich und verwöhnte dabei
weiterhin Theresa. Ich konnte nicht anders aber schlagartig war ich total erregt. Immer fordernder
wurde Kai-jin und schon bald hatte sie ihre Hand tief zwischen Theresas Schenkeln vergraben. Ich
hatte noch immer, trotz meiner Erregung ein paar Hemmungen und beließ es dabei mich um
meine Schwester zu kümmern. Zärtlich streichelte ich ihre Beine, die links und rechts neben
meinem Oberkörper lagen, fuhr mit den Händen bis zu ihren Brüsten herauf und knetete sanft ihre
Nippel, glitt mit meinen Händen höher, streichelte ihr schönes Gesicht um auf dem Weg zurück mit
ihren langen blonden Locken zu spielen. Ich nahm mir ein paar ihrer blonden Haare zu einem
kleinen Büschel, wie einen kleinen Pinsel und kitzelte meine Schwester damit ganz vorsichtig, so
wie sie es sonst so gern hatte.
Kai-jin schien aber mehr Augen für Theresa zu haben, und plötzlich gab sie mehr ziehend und
schiebend Theresa zu verstehen, daß sie aufstehen sollte. Sie selbst stand dabei auch auf.
Vorsichtig dirigierte Kai-jin Theresa über mich uns so standen schließlich beide Mädchen
breitbeinig über mir. Was für ein Anblick, ich lag unter den beiden Schmusekatzen und schaute
direkt von unten zwischen ihre Beine.
Ich bekam eine gewaltige Erektion.
Schmusend und eng umschlungen zog Kai-jin Theresa nach unten, und plötzlich saß Theresa auf
meinem Bauch und Kai-jin auf meiner Brust. Zusammen waren die beiden doch ganz schön
schwer. Und ich stöhnte ein wenig unter der Last.
Kai-jin hockte sich auf ihre Unterschenkel, aber nicht um mich zu entlasten, sondern so hatte sie
mehr Halt, denn sie begann Theresa immer mehr auf meinem Körper nach unten zu schieben.
Theresa zierte sich, als sie merkte was meine Schwester vorhatte, doch auch mich überkam mit
einem mal die Lust. Warum nicht, selbst meine Schwester schien es zu wollen.
Mit einem Ruck schob ich Theresa ein Stück weiter nach unten. Die hatte scheinbar überhaupt
nicht damit gerechnet und plötzlich saß sie direkt über meinem Penis. Nun wollte ich sie auch
haben und drückte von unten gegen Theresas Lustgarten. Als meine Schwester mit sanftem aber
bestimmten Druck auf ihre Schultern zu verstehen gab, das auch sie mit dem kommenden
einverstanden war, gab Theresa ihren leichten Widerstand auf und ließ sich mit einem wollüstigen
Stöhnen nieder.
Ich spürte feuchte, enge Wärme die mich umschloß, und wenn ich nicht trotz meiner Lust so
verkrampft gewesen wäre, dann hätte ich sicher nicht lange an mich halten können. Langsam
gelang es mir, mich gehen zu lassen, und Theresa die sich rhythmisch zu bewegen begann zu
genießen. Kai-jin schob sich mir entgegen und setzte sich regelrecht über mein Gesicht. Ich wußte
was das zu bedeuten hatte und ließ meiner Zunge freien Lauf. Theresa hatte längst alle
Hemmungen abgelegt, und sie schrie sich ihrem Höhepunkt entgegen, wie ich es schon einmal
erlebt hatte. Angestachelt durch Kai-jins forderndes Streicheln bewegte ich mich immer stärker
unter Theresa. Ich wollte ihr unbedingt einen besonderen Höhepunkt besorgen. Kai-jin schien zu
spüren, daß ich bei diesem Tempo nicht mehr lange durchhalten würde, und sie ließ sie von uns
beiden ab, setzte sich einfach nur ins Gras und überließ uns beiden uns selbst. Ich nutzte die neu
gewonnen Bewegungsfreiheit, schmiß Theresa regelrecht auf den Rücken ohne dabei von ihr zu
lassen und fickte sie nun immer schneller. Theresa zog die Beine an, um mich noch tiefer in sich
aufnehmen zu können. Angespornt durch diese geile Einladung vögelte ich Theresa zum
unüberhörbaren Höhepunkt, dem sie sich in ekstatischen Zuckungen hingab.
Keuchend erschlaffte ihr Körper und ihre Beine fielen kraftlos auf das Gras. Ich war stolz, ich hatte
es geschafft, doch jetzt wollte ich meinen Höhepunkt, und den wollte ich unbedingt mit meiner
Schwester. Langsam entzog ich mich Theresa um mein bestes Stück nicht zu überreizen und
drehte mich zu meiner Schwester. Kai-jins Blick verriet pure Lust, nein, es war versessene
Geilheit, und als sie mir ein rauchiges "Komm" entgegenhauchte war es um mich geschehen. Ich
drückte meine Schwester auf die Wiese, riss ihr regelrecht die Beine auseinander und drang in sie
ein. Auch Kai-jin war durch die vorherigen Beobachtungen entsprechend angeheizt und japste
stöhnend nach Luft. Mit immer wiederholenden kurzem "Ja, Ja!" spornte sie mich immer mehr an.
Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten und ergoß mich in Kai-jin, die das mit grinsender
Genugtuung und rhythmischen Zuckungen im Unterleib quittierte.
Die ganze Zeit hatte ich mich relativ verkrampft zurückgehalten, doch nun wo sich bei mir die
Anspannung entgültig gelöst hatte, schien meine Lust überhaupt nicht mehr verebben zu wollen,
doch Kai-jin wehrte mich ab. Sie hatte genug. Ich legte mich neben Theresa, drängte mich von
hinten an ihren zarten Körper und zog sie zu mich heran, griff um sie herum und suchte das
feuchte Dreieck zwischen ihren Beinen. Theresa ließ mich gewähren. Dicht an sie gedrängt drang
ich hinter ihr liegend in sie ein. Sie fühlte sich so noch enger an und ich genoß es ihren kleinen Po
in meinem Schoß zu spüren. Kurz überlegte ich ob ich wiederholen sollte, was ich ein paar Tage
zuvor auf so grobe Art getan hatte, aber ich traute mich nicht so recht und so fickte ich sie in dieser
Stellung bis ich einen zweiten Höhepunkt bekam, bei dem ich mich total verausgabte.
Keuchend lagen wir drei auf dem Rücken im Gras und ich fragte mich was für ein versauter
Haufen wir doch waren.
"Siehst du Theresa, Geo kann auch ganz zärtlich sein!"
Bei Kai-jins Worten stockte mir der Atem, "was heißt auch?" fragte ich mit deutlich gespielter
Überraschung.
"Naja," druckste Kai-jin etwas herum, "beim letzten mal warst du ziemlich grob zu Theresa!"
Ich funkelte Theresa böse an und war plötzlich furchtbar wütend auf sie.
"Hey Geo, Theresa hat nichts gesagt!" versuchte mich meine Schwester zu beruhigen.
"Aber...." ich wußte nun überhaupt nicht mehr woran ich war.
"Ich habe euch gesehen!"
Mir wurde plötzlich übel.
"Du hast was?"
"Nach dem Zwischenfall mit Luigi bin ich zu Fuß zu Ratellis zurückgelaufen. Da habe ich euch
gesehen. Es stimmt nicht, daß ich so lange gebraucht habe um den Rückweg zu finden, ich habe
jemanden Schreien gehört, und da bin ich den Schreien gefolgt...!"
Nun war auch Theresa ihre Überraschung anzusehen.
"Dann habe ich euch gesehen und und eine Weile beobachtet, dann bin weggelaufen, deshalb war
ich so spät zurück, nicht weil ich von Luigi zurück so lange gebraucht habe."
"Aber warum hast du denn nichts gesagt?" Wieso hast Du nichts gesagt, als Theresa dich belogen
hat, wenn Du es doch besser wußtest und wieso hast Du mich eigentlich nicht gefragt?" Ich
versuchte das ganze irgendwie zu verstehen.
"Hättest Du mir die Wahrheit gesagt?"
Ich wurde rot und fühlte mich ertappt.
"Außerdem, erinnerst du dich noch an den Morgen nach dem Bistrobesuch? Da kam Theresa
morgens zu uns und du hättest sie beinahe die Treppe heruntergeschubst. Da wußte ich, das du
mir nicht die Wahrheit sagen würdest."
Ich fühlte mich wie ein Schuljunge der beim Mogeln erwischt wurde, aber auch Theresa war die
Sache sichtlich peinlich, denn sie hatte eine feuerrote Birne.
"Tut mir Leid!" versuchte ich eine Entschuldigung bei Kai-jin, etwas besseres fiel mir einfach nicht
ein.
"Mir auch!" ergänzte Theresa, doch Kai-jin lachte uns nur aus.
"Ach das ist doch längst vergessen, der Abend war doch irgendwie für alle nicht sonderlich toll! So
ist das doch viel besser!"
"Wenn Luigi das wüßte, der würde platzen vor Wut", meinte Theresa plötzlich und wir brachen in
schallendes Gelächter aus!
"Stell dir mal vor der hätte uns jetzt zusehen müssen!" prustete ich lachend drauflos
"Ja mitmachen kann der wohl im Moment nicht!" ergänzte Kai-jin kichernd.
Wir lachten noch eine ganze Weile und machten unsere Witze über Luigi. Als uns unsere
Gesichter vom vielen Lachen schon ganz weh taten, beschlossen wir uns wieder auf den Rückweg
zu machen, denn Die Sonne neigte sich längst dem Horizont entgegen und es war merklich kühler
geworden.
Gerade als wir dabei waren unsere Klamotten überzustreifen schnüffelte Kai-jin laut hörbar wie ein
Hund in die Luft.
"Ich rieche es genau, ihr riecht nach Sex!" machte sie vollkommen übertrieben Theresa nach. Nun
war der Bann zwischen uns endlich entgültig gebrochen, gröhlend zogen wir unsere Klamotten an,
und machten uns auf den Rückweg. Immer wieder machten wir unsere Späße auf dem Rückweg.
Kurz vor dem Hof der Ratellis bremste ich abrupt ab.
"und was ist, wenn Deine Mutter genau so eine gute Nase hat wie du? fragte ich Theresa mit
gespielter Erschrockenheit, doch die lachte nur.
"Nein, nein keine Sorge, die würde höchstens riechen wenn wir im Schweinestall gewesen wären,
aber den gibt es hier nicht."
Lachend setzten wir unsere Fahrt fort. Als wir auf dem Hof ankamen stand bereits Christas Wagen
vor der Tür. Und Christa und Frau Ratelli saßen auf der Bank vor dem Haus.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Die Schwester Teil 29, Tränen! (Copyright by Georg Genders) Wir steuerten direkt auf Christa und
Frau Ratelli zu, die uns freundluch lächelnd begrüßten. Ein bißchen unwohl war mir dabei schon,
aber das Lächeln war nicht wissend es war einfach nur freundlich.
“Hallo ihr drei!“ begrüßte uns Christa, die immer noch sehr darum bemüht war, das Verhältnis
zwischen uns ein bißchen zu normalisieren. “na, wir war euer Nachmittag?“
“Heiß..., echt heiß!“ stöhnte Kai-jin, und ich erkannte an ihrem Lächlen, das sie keineswegs das
Wetter meinte, obwohl es heute wirklich recht warm gewesen war.
“Jetzt habe ich einen Bärenhunger!“ lenkte ich schnell ab, denn Kai-jin war mir doch manchesmal
ein bißchen zu anzüglich, “können wir noch etwas helfen?“
Noch bevor Frau Ratelli etwas sagen konnte, viel ihr Christa ins Wort. “Ich wollte heute Abend mit
euch essen gehen, desahlb hat Frau Ratelli noch kein Abendessen vorbereitet.
Ohje, Christa wollte wohl mit alle Macht an uns rankommen. Irgendwie verspürte ich nicht die
große Lust den Abend in einer Runde mit Christa zu verbringen, denn trotz ihrer recht
sympathischen Art hatte ich doch ein sehr gespaltenes Verhältnis zu ihr. So verdrehte ich ein
bißchen die Augen und murmelte ein “ja wenn es denn sein muß!“
Auch Kai-jin schien keine große Lust zu haben, den Abend allein mit mir und Christa zu
verbringen, denn sie setzte diesen schönen Schmollmund auf, wie es nur Mädchen können, wenn
sie unbedingt ihren Kopf durchsetzen wollen: “Aber nur wenn wir Theresa auch mitnehmen!“
Ich war etwas verdutzt, fand aber die Idee gar nicht so schlecht, so würde uns wenigstens
irgendein Problemblabla erspart bleiben. Wir gingen auf unsere Zimmer und zogen uns was
passenderes an. Ein paar Minuten später standen wir wieder abfahrbereit vor der Tür. Theresa
hatte sich auf was anderes angezogen und sah in ihrer Jeans und der weißen Bluse richtig nett
aus. Gemeinsam führten Kai-jin und ich Theresa zu Christas Wagen und überließen ihr großzügig
den Beifahrersitz. Die Fahrt über sprachen wir nicht viel, nur einmal schob ich ganz vorsichtig
meine Hand zu Kai-jin herüber, zog sie aber gleich wieder fort, als ich bemerkte, das Christa uns
im Spiegel hin und wieder beobachtete. Nur Theresa versuchte ein bißchen mit Christa ins
Gespräch zu kommen, sie wollte wissen woher sie stamme, wie sie meinen Vater kennengelernt
habe, all die Details, die Christa uns gestern Abend bereits erzählt hatte.
Wir fuhren in ein stilles Altstadtrestaurant und ich hatte das Gefühl man musterte uns recht genau,
als wir den Laden betraten. Naja, ich hatte mir in der Stadt ja auch einen gewissen Namen
gemacht.
Den ganzen Abend versuchte Christa uns noch einmal lang und breit zu erklären, wie das mit ihr
und unserem Vater gekommen war, bat x-mal um Verständnis, und beteuerte immer wieder, daß
das keineswegs gegen uns gerichtet sei. Mir ging das unheimlich auf den Geist, und auch Kai-jin,
sah ich an das sie schon leicht die Augen verdrehte.
Plötzlich fiel Theresa ihr recht barsch ins Wort, “haben sie auch mal versucht nicht nur an sich zu
denken?“
Man sah Christa an, das sie überhaupt nicht damit gerechnet hatte, mit offenem Mund starrte sie
Theresa an, und noch bevor sie etwas erwidern konnte, fuhr Theresa fort.
“Sie reden nur von sich und erzählen von Ihren Gefühlen, und versuchen zu erklären was sie
fühlen und denken, aber es interessiert sie überhaupt nicht, wie andere Denken, wie es ihnen
geht. Sie haben einen Mann kennengelernt, den sie sexy fanden, sie haben ihn angebaggert bzw.
seiner Anmache nicht wiederstanden. Sie wußten ganz genau, daß er Frau und Kinder hat, aber
das war ihnen scheißegal! Sie hatten bisher ihren Spaß, sie sind voll auf ihre Kosten gekommen,
und die anderen haben das Nachsehen. Und jetzt bitten sie in ihrer elend egoistischen Art auch
noch bei den Betroffenen für Verständnis? Das ist widerlich! So was kotzt mich an!“
Mir fiel der Unterkiefer fast auf den Tisch und auch Kai-jin starrte Theresa mit weit aufgerissenen
Augen an. Keiner von uns hätte Theresa diesen Ausbruch zugetraut. Am wenigsten wohl Christa,
die knallrot, hektisch ein paar Mal nach Luft und der richtigen Antwort rang. Doch Theresa gab ihr
überhaupt keine Chance das Wort zu ergreifen. Es schien so, als hätte sie nur einen Moment
Pause gemacht um Christa die Möglichkeit zum Luftholen zu geben. In einem deutschen Tonfall,
der mehr als deutlich verriet, das sie ihre deutsche Jugend in einer typischen Arbeiterfamilie
verbracht hatte fuhr sie fort.
“Sie baggern einen Mann an, der trotz Familie nicht weniger Anstand und Verantwortungsgefühl
besitzt als sie selber, sind dabei unaufrichtig und heimlichtuerisch bis es nicht mehr zu verbergen
ist. Glauben sie ich hätte nicht von Anfang an gemerkt was zwischen Ihnen und Herrn Genders
läuft? Ein Küßchen hier, eine Umarmund dort, ein getuscheltes Liebling hier, ein schneller Fick auf
dem Zimmer Nachts, wenn sie glaubten, sie seien unbemerkt. Und nun wo ihr Lügengebilde in sich
zusammenbricht kommen sie zu den am schlimmsten Betroffenen angewinselt und betteln um
Verzeihung! Wenn ich an deren Stelle wäre“, und Theresa gestikulierte in unsere Richtung, “dann
würde ich sie anspucken! Schade das Geo mit dem Schürhaken bei seinem Vater nicht der
schnellere war!“
Christas Röte war inzwischen einer grauen Blässe gewichen, sie war unfähig etwas zu erwiedern.
Ich war entsetzt, wie sich der Abend entwickelt hatte, aber ich bewunderte Theresa für ihren Mut.
Sie hatte Dinge ausgesprochen, die ich in dieser Konsequenz nicht einmal in der Lage gewesen
wäre zu Ende zu denken. Aber ich war auch verunsichert. Noch in der letzten Nacht hatte sich
Christa für uns stark gemacht, hatte versucht uns zu verstehen, und hatte lange auf meinen Vater
eingeredet und uns damit vor einer vorzeitigen Abreise gerettet. Nun mußte sie sich von Theresa
schwerste Vorwürfe gefallen lassen.
Ich schaute zu Kai-jin und ich sah in ihren Augen tiefe Bewunderung, ja sogar Liebe und
Zuneigung, und die galten nicht mir, sondern Theresa.
Doch Theresa hatte ihr Pulver noch lange nicht verschossen. “Sie holen die Kinder nach Italien,
um mitzuteilen, daß ihr Vater sie verlassen wird, die Mutter der Kinder lassen sie dabei die Dumme
sein, die sitzt in Deutschland und glaubt, daß ihre Kinder hier ein paar glückliche Ferien
verbringen. Wie hatten Sie sich das eigentlich gedacht? Wenn Geo es nicht längst bemerkt hätte,
und am Stadtfest nicht ausgerastet wäre, wann hätten Sie es den beiden den dann gesagt? Am
Ende der Ferien? Mittendrin? Oder haben sie gehofft, es wird sich schon eine passende
Gelegenheit finden? Und dann?“ Theresas Stimme steigerte sich in ein wildes, fast wütend
kreischendes Stakkato: “Und am Ende hätten sie die Kinder alleine wieder zur Mutter
zurückgeschickt? Oder hätte wenigstens einer den Mut gehabt Frau Genders unter die Augen zu
treten? Das ist alles so verlogen, was sie hier abziehen, es kotzt mich an!“
Und nach einer kurzen Pause in der es so still geworden war, daß man glauben konnte, wir seien
die einzigen Gäste im Restaurant, ergänzte Theresa: “Mir ist der Appetit vergangen!“
Christa war noch immer aschfahl im Gesicht, ihre Brust hob und senkte sich unter heftigen
Atemstößen, und man sah ihr mehr als deutlich an, daß es sie viel Kraft kostete, nicht total die
Fassung zu verlieren. Sie versuchte ganz ruhig zu sprechen, aber ein deutliches Zittern in der
Stimme verriet ihren Zorn und ihre Wut:
“Ich will mich nicht rechtfertigen, ich wollte nur versuchen ein bißchen zu erklären. Der Entschluß,
daß ich mit eurem Vater nach New York gehen werde, steht bereits fest. Ich will euch aber nicht
hassen, und ich will auch nicht, daß ihr mich deswegen hasst, obwohl euch das wahrscheinlich
schwer fallen wird“
Theresa schnaubte verächtlich.
“Denkt ihr eigentlich genauso wie Theresa?“
Ich überlegte eine ganze Weile, ich wußte nicht was ich darauf sagen sollte, in meinem Schädel
brummte es ziemlich. Ich schaute zu Kai-jin und sah Tränen über ihre Wangen laufen.
“Ach hauen sie doch ab!“ schluchzte sie.
“Wollt ihr das wirklich?“ fragte Christa und schaute mich dabei an, so als erwartete sie nun von mir
das erlösende Wort, doch ich konnte nur nicken, und nach einigen Sekunden schob ich ein “ist
wohl besser so“ nach.
“Soll ich euch zurückfahren?“ fragte Christa, die sich wieder sichtlich beruhigt hatte.
“Nein, hauen sie ab!“ in Kai-jins Stimme schwang einer verzweifelte Wut mit.
Christa stand auf, sprach ein paar Worte mit einem der Kellner und ging tatsächlich. Durch das
Fenster konnte ich erkennen, wie sie davonfuhr.
“Und was machen wir jetzt?“ fragte ich etwas hilflos in die Runde.
“Wollten wir nicht eigentlich etwas Essen?“ fragte Theresa, “oder habt ihr jetzt keinen Hunger
mehr?“
“Doch ein bißchen“, bestätigte Kai-jin, aber wer hat denn Geld?
“Christa hat bereits bezahlt“ erwiederte Theresa.
Ich starrte sie mit großen Augen an. “Woher willst Du das wissen?“
Theresa grinste und klopfte mit einem Finger an ihr Ohr. Ich schaute mich um zu der Stelle, wo
noch immer der Kellner an eine Säule gelehnt stand und uns zu beobachten schien. Ich hielt es für
unmöglich, daß Theresa auf diese Entfernung gehört haben konnte, was Christa gesprochen
hatte, der Kellner, der meinen Blick als Aufforderung angesehen hatte kam jedoch an unseren
Tisch und erklärte uns in furchtbar schlechtem Deutsch, daß wir ruhig noch etwas essen könnten,
unser Mutter habe bereits für uns bezahlt.
Ich ersparte mir Erklärungen darüber, wer Christa wirklich war und schaute schnell in die Karte,
was diese denn hergab. Der Kellner fragte noch ob wir etwas trinken wollten, notierte drei Cola und
ging los um diese zu holen.
“Du hast das wirklich gehört“, Kai-jin schien beeindruckt, denn wieder mal hatte Theresa eine
Kostprobe ihrer äußerst geschärften Sinne gegeben, die mehr als verblüffend war. Doch Theresa
grinste nur, als sie erwiederte, “nur weil ich nichts sehe, heißt das ja noch lange nicht, daß mir
alles verborgen bleibt.“
“Vor dir kann man aber auch gar keine Geheimnisse haben!“ antwortete ich ein wenig ehrfürchtig.
“Doch!“ und Theresas Stimme wurde ein bißchen traurig, “ich sehe Eure Blicke nicht!“ Wenn ihr
euch anseht, wenn ihr lächelt, oder euch tief in die Augen schaut, dann bemerke ich das nur wenn
ihr dabei redet aber wenn ihr euch dabei nur bewegt, dann kann ich nur raten, was ihr gerade
macht. Ich habe viel von euch gefühlt, euer Gesicht, eure Haare, aber ich werde nie euer freudiges
Lächeln sehen, wenn ihr einander begegnet. Wenn andere von einem Leuchten im Augen anderer
Menschen erzählen, dann kann ich mir das nicht mal vorstellen. Und ein Himmel ist Blau, Gras ist
grün, ein regnerischer Tag grau, Rosen sind Rot, Sonnenblumen Gelb, aber was bedeuten diese
Farben? Wie sehen sie aus?“
Ich wurde nachdenklich. Wie sieht ein blauer Himmel aus, wenn ich nicht weiß was Blau ist und
auch nicht nachsehen kann? Für mich war es einfach unvorstellbar blind zu sein. Ewige Nacht! Für
mich war Sehen so selbstverständlich wie Atmen und ein Leben in Blindheit nicht vorstellbar.
“Tschuldigung, ich wollte Dir nicht weh tun!“ versuchte ich mich ein wenig zu rechtfertigen. Theresa
lächelte, und wieder wurde mir bewußt, daß sie das instinktiv tat, wie es jeder Mensch in dieser
Situation wohl tun würde, aber das sie mein Lächeln, mit dem ich ebenso selbstverständlich
antwortete nicht sehen konnte. Ihr aber nun zu antworten “Ich lächel auch!“ kam mir irgendwie
furchtbar blöd vor. Ich Griff nach ihrer Hand und drückte sie einfach nr ein wenig zärtlich.
“Und was machen wir nun?“ fragte Kai-jin, “also ich hab immer noch Hunger!“
“Ich auch!“ bestätigten Theresa und ich fast zeitgleich.
Der Kellner kam gerade zurück, servierte uns die Cola und blickte uns fragend an. Ich bat Theresa
einfach etwas für uns zu bestellen. Sie tauschte ein paar Worte mit dem Kellner aus, von denen
ich nicht wirklich etwas verstand, dann verschwand der Kellner wieder.
“Und was hast Du uns bestellt?“ fragte Kai-jin neugierig.
“Laßt euch überraschen!“ grinste Theresa nur zurück und wieder wurde mir bewußt, das sie unser
Lächeln, daß wir ihr erwiederten, nicht sehen konnte. So komisch ich mir auch vorkam in dieser
Situation, so sehr half es mir doch auch, denn die Gedankenwelt, in die Theresa mich hineinzog
ließ mich meine eigenen Probleme vergessen. Ich schaute zu Kai-jin, mehr unbewußt,
hilfesuchend und ihr Blick drückte das gleiche aus. Beide wußten wir, daß wir an einem ziemlich
entscheidenden Punkt waren und ich hatte das Gefühl, wir würden auf Dauer damit alleine nicht
zurechtkommen.
“Was wollt ihr eigentlich jetzt machen?“ Theresa war es, die mal wieder unsere Gedanken zu
erraten schien.
“Am liebsten würde ich sie umbringen, alle beide!“ Kai-jins Stimme klang bei diesen Worten aber
eher trotzig, verletzt als ernsthaft böse.
“Glaubst Du, das würde helfen?“
“Nein, aber was soll ich denn machen, ich weiß überhaupt nicht mehr was richtig und falsch ist und
ich habe Angst das jeden Tag eine neue böse Überraschung kommt!“ Kai-jin liefen ein paar
Tränen über die Wangen.
Ich rutschte näher an sie heran und nahm sie einfach in den Arm. Mochten die Leute doch ruhig
glotzen.
“Wenn ihr Hilfe braucht, und ich irgendetwas für euch tun kann, dann helfe ich euch gerne!“ wieder
ein Satz von Theresa, der mich dem Erwachsensein ein großes Stück näher brachte, denn mir war
bewußt, da uns da jemand Hilfe anbot, dem es wahrscheinlich, nach allem, was wir bisher von ihr
wußten, noch viel schlimmer ergangen war, als uns hoffentlich je ergehen würde.
Am liebsten wäre ich Theresa vor Dankbarkeit in die Arme gefallen und hätte sie geküßt, aber
bevor ich weiter darüber nachdenken konnte kam der Kellner und begann aufzutischen.
Theresa hatte einen kleinen Querschnitt durch die italienische Küche bestellt. Es gab einen
gemischten Salat, und dazu zahlreiche Beilagen, die wir je nach Geschmack dabeimischen
konnten. Von gebratenerm Huhn bis hin zu zarten Rindfleischscheiben, verschiedenen
Käsesorten, Fisch und Obst wurden allerlei kleine Schälchen auf den Tisch gestellt. Dazu gab es
einen ganzen Korb voller Pizzabrot.
Die nächste Stunde waren wir damit beschäftigt uns quer durch die schüsseln zu futtern und
Theresa die schüsseln zu reichen und ihr Hilfestellungen zu geben wo sie welche Schüssel vor
sich fand.
Nach einem ausgiebigen Essen, ich mümmelte noch einem Stück Käse ergriff Theresa wieder das
Wort; “Und was machen wir jetzt, rufen wir bei meiner Mutter an, daß Christa uns abholen soll?“
Bloß das nicht, dacht ich bei mir, und Kai-jin sprach es zugleich laut aus.
“Gut, dann gehen wir zu Fuß!“ Theresas Forschheit überraschte mich ein wenig, denn bis zum Hof
der Ratellis waren es mindestens 4 bis 5 km.
“Geht denn das?“ fragte ich ein bißchen skeptisch.
“Klar, wenn ihr mich in die Mitte nehmt!“
Und so machten ir uns auf den Weg, Theresa zwischen uns, jeder von uns nahm eine Hand und
so schlenderten wir durch die Gassen, immer darauf bedacht, Theresa vor jeder Unebenheit und
Kante in dem groben Pflaster zu warnen. Aber sie hielt sich erstaunlich gut und bis auf ein paar
kleinere Stolper lief sie ziemlich sicher zwischen uns.
Wir hatten den Ort schon eine Weile hinter uns gelassen, als Kai-jin fragte; “was Mama wohl
gerade macht?“
“Sie wird wahrscheinlich gerade mit Papa streiten!“, es war die einzige Antwort die mir spontan
einfiel.
“Haben eure Eltern oft gestritten?“ fragte Theresa zaghaft.
“Nee, Papa war ja fast nie zu Hause, aber wenn sie nicht gerade gevögelt haben, dann haben sie
meist gestritten!“ Kai-jins Urteil viel vernichtender aus, als es unsere Eltern vielleicht verdient
hatten, doch das behielt ich für mich, aber irgendwie stimmte es schon, vor allem Abends, wenn
wir eigentlich hätten schlafen sollen, dann hatte man oft Streit zwischen unseren Eltern gehört. Nur
war Papa eben höchstens ein paar Wochen pro Jahr zu Hause, und das war eigentlich schon
immer so gewesen, jedenfalls so lange ich mich erinnern konnte, und das erzählte ich nun
Theresa.
Kai-jin ergänzte meine Erzählungen mit ihren Erfahrungen und Beobachtungen. Sie erzählte
Theresa sogar, wie wir ein paar mal unsere Eltern beim Sex beobachtet hatten. Mir war das zwar
ein bißchen peinlich. Aber Theresa quittierte das auch nur mit einem lächelnden “na dann weiß ich
ja, woher ihr das habt!“
“Haha, witzig, unsere Eltern würden uns umbringen, wenn sie Bescheid wüßten.“
Und dann sagte Theresa etwas, das ich schon einmal gehört hatte, etwas was immer eine
heimliche Rechtfertigung gewesen war, und was mit diesem Satz aus ihrem Mund sich für immer
manifestierte.
“Ihr beide seid doch gar keinen richtigen Geschwister, und wenn ihr nur Freunde wäret, wenn ihr
euch in der Schule kennengelernt hättet, oder beim Sport, dann würde das kaum jemanden stören.
Das Ihr beiden euch nun ausgerechnet in einer Familie getroffen habt, dafür könnt ihr beide doch
nichts, das habt ihr euch doch nicht ausgesucht. Genießt es einfach so lange ihr euch gut versteht,
und behaltet es für euch!“ und mit einem “siehst Du, daß habe ich doch gleich gesagt!“ umarmte
Kai-jin mich und drückte mir einen feuchten Kuß auf die Lippen, und ich konnte nicht anders, als
ihn erwiedern. Es war als hättem Theresas Worte eine befreiende Wirkung, als wären sie ein
Freispruch gewesen.
“Und was ist mir? unterbrach Theresa unsere Knutscherei. Lachend nahmen wir Theresa in unsere
Arme und küßten sie beide.
“Wir sollten uns vielleicht doch lieber auf den Heimweg machen, sonst kommt Christa nachher
noch, um uns abzuholen und fährt an uns vorbei, während wir hier rumknutschen,“ wehrte sich
Theresa ein bißchen, und so machten wir uns weiter auf den Heimweg zum Hof der Ratellis.
Obwohl es inzwischen bereits um Mitternacht sein mußte, denn mit Theresa im Schlepptau hatten
wir für den Weg recht lange gebraucht, waren Frau Ratelli und Christa noch auf und saßen in der
großen Küche, als wir das Haus betraten. Doch das Gespräch das sie führten, endete abrupt, als
wir den Raum betraten. Lediglich Frau Ratelli und Theresa wechselten einige Sätze auf italienisch,
sie ich mal wieder nicht verstand. Es ging jedenfalls recht laut zu, und ich bewunderte Theresa die
mit ihren Händen nicht weniger gestikulierte, wie ihre Mutter. Es schien als wäre es bei Italienern
einfach angeboren, denn ihre Mutter gestikulierte nicht weniger, obwohl sie doch genau wissen
mußte, das Theresa davon nicht viel mitbekam. Doch die Diskussion endete so schnell wie sie
begonnen hatte, und Frau Ratelli verabschiedete sich schließlich mit einem freundlichen, leicht
mitleidig, verständnisvollem Blick von uns. Sie wollte nun endlich schlafen gehen.
Christa, die noch immer am Küchentisch saß, sah etwas unsicher in die Runde. Es war ihr
anzumerken, daß ihr die Situation unangenehm war. “Eure Mutter hat angerufen,“ begann sie die
Unterhaltung.
“Du hast mit Mama telefoniert?“ fragte Kai-jin überrascht.
Christa nickte nur, und schien zu überlegen, was sie nun sagen sollte, doch Kai-jin übernahm in
ihrer Ungeduld das Zepter, und bombadierte Christa mit Fragen. Was sie gesagt habe, ob sie mit
Christa gestritten habe, usw.
“Nein, wir haben nicht gestritten“, beantwortete Christa unsere Fragen, “was hätte das auch für
einen Sinn gehabt? Sie wollte wissen wie es euch geht, wie ihr damit zurechtkommt, und wie es
hier mit euch weiterlaufen soll. Ihr sollt sie morgen noch einmal anrufen. Sie wollte wissen, wann
ihr nach Hause kommen wollt. Am besten macht ihr das mit ihr aus. Ich denke ich werde mich
verabschieden. Ich glaube ihr seid hier ganz gut aufgehoben und wollt mich bestimmt nicht
dauernd um euch haben. Ihr könnt hier bei Ratellis natürlich auch bleiben, wie geplant, aber das
besprecht ihr wohl morgen besser mit eurer Mutter.“
Und mit ein paar Worten auf italienisch, die ich mal wieder nicht verstand, an Theresa
verabschiedete sich Christa und einen Moment später hörte man ihren Wagen vom Hof fahren.
Wir saßen schon eine ganze Weile schweigend in der Küche, als ich bemerkte, das bei Kai-jin
leise Tränen über die Wangen kullerten. Sie die mir sonst immer so stark erschienen war, war von
der Ereignissen, der letzten Tage tief getroffen, und nun in einem solch stillen Moment, schien das
alles auf sie hereinzubrechen. Als ein leises Schniefen ihren Kummer verriet, tastete sich Theresa
zu ihr hin und nahm sie wie eine Schwester leibevoll in den Arm. Besser wurde es bei Kai-jin
dadurch nicht, eher das Gegenteil war der Fall, nun weinte sie hemmungslos in Theresas Armen.
Doch sie versuchte auch garnicht meine Schwester zu beruhigen sondern sagte nur “weinen kann
helfen, manchmal muß man sich auch ausweinen dürfen!“ Und während auch mir die Tränen
kamen, und ich ein Verlangen verspürte, mich ebenfalls an Theresas Seite auszuweinen, wurde
mir bewußt, das ich nie zuvor so viele Menschen hatte weinen sehen, wie in den letzten Tagen.
Was für ein seltsamer Urlaub.
“Ich bin müde!“ schluchzte Kai-jin schließlich und so gingen wir nach oben in unseren Flügel des
Hauses, den wir zur Zeit bewohnten. Und als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt,
begleitete uns Theresa. Nur ein paar Minuten später lagen wir alle zusammen in Kai-jins Bett
kuschelten uns aneinander und glitten langsam in einen traumlosen Schlaf.
Es dauerte ein Weilchen bis ich begriff, warum ich mich nicht richtig bewegen konnte, ich lag
immer noch zusammen mit Kai-jin und Theresa im Bett, eingeklemmt zwischen den beiden
Mädchen und der Wand an der das Bett stand. Ich wollte mir ein bißchen Bewegungsfreiraum
verschaffen und faßte Theresa, die direkt neben mir lag an der Hüfte um sie ein bißchen von mir
fortzuschieben.
Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal....
Die Schwester Teil 30, Der falsche Slip (Copyright by Georg Genders) Vorsichtig faßte ich Theresa
bei den Hüften und schob sie ein Stückchen von mir fort und drehte mich auf die Seite. Theresa
rutschte doch sogleich wieder an mich heran. ihr Körper schmiegte sich eng an meinen, und nicht
zuletzt wegen meiner Morgenlatte hoffte ich Theresa würde noch schlafen. Doch ich hatte mich
getäuscht, denn ein geflüstertes “Guten Morgen Geo!“ verriet, daß sie wach war. Mit einem Leisen
“Hmm“ des wohlgefallens drückte Theresa ihren Hintern immer mehr in meine Körpermitte, was
meine Morgenlatte natürlich nicht beruhigte sondern den genau gegenteiligen Effekt hatte. Es war
aber wohl auch gewollt, denn ihre Hand suchte von vorne durch ihre Beine greifend meinen
Ständer und dirigierte ihn in den feucht schwülen Garten der italienischen Lüste. Vorsichtig drang
ich in Theresa ein, denn wilde Bewegungen waren auf Grund der räumlichen Enge nicht drin, dann
hätten wir Kai-jin aus dem Bett geschmissen. Warmes, nasses Fleisch umschloß mich. Ich genoß
die enge Verbundenheit unserer Körper, Theresas Rücken der sich eng an mich schmiegte, ihre
dunkle Mähne, die mein Gesicht zärtlich kitzelte, die fordernde Kontraktion ihrer Muskeln. Sie
begann immer heftiger zu atmen, und Theresas Stöhnen, ging in leise aber nicht zu überhörende
spitze Schreie über. Sie würde Kai-jin noch wecken schoß es mir durch den Kopf, und die
Unsicherheit darüber, was meine Schwester wohl denken mochte, wenn sie uns beim Aufwachen
so neben sich erleben würde bremste meine Lust schlagartig.
“Was ist los?“ fragte Theresa ihren Kopf zu mir drehend.
“Kai-jin“ flüsterte ich mehr fragend als antwortend, doch Theresa grinste nur. “Na und?“ sagte sie
und begann meine Schwester sanft zu schütteln. Meine Lust sank auf den Nullpunkt. Sie brauchte
nur ein paar leichte Schubser und meine Schwester wachte auf. Doch anstatt etwas zu sagen,
drückte Theresa ihr einen Kuß auf den Mund als sie die Augen aufschlug und griff Kai-jin ungeniert
zwischen die Beine, die dies mit einem wohligen Seufzer quittierte. Oh, man, diese Weiber, was für
eine verrückte Welt. Das Blut schoß zurück in meine Körpermitte, nun wollte auch ich wieder
mitmachen. Abermals drng ich in Theresa ein und genoß das warme feuchte Empfängnis. Nun
keineswegs mehr so vorsichtig und nahezu geräuschlos genoß ich es ihren zarten Körper heftig zu
ficken. Ich spürte das jeder meiner heftigen Stöße Theresa dazu veranlaßte diesen über ihren
Arm, der zwischen den Beinen meiner Schwester ihren Garten Eden durchpflügte, an Kai-jin
weiterzugeben, die das wohlwollend keuchend zur Kenntnis nahm. Ich griff um Theresa und
schlang meinen Arm um Ihre Hüfte um sie noch enger an mir zu spüren. Theresas war so naß,
daß ich den Saft über ihre Arschbacken herunterlaufen spürte und ihr Stöhnen war in ein
gleichmäßiges Wimmern übergegangen. Kai-jin die nun von Theresa nicht mehr so intensiv
behandelt wurde massierte Theresa und nukelte zärtlich an ihren Brüsten. Kontraktionen so heftig,
daß sie fast schmerzten bezeugten Theresas Orgasmus mit einer solch spürbaren Gewalt, daß
auch ich meinem Saft freien Lauf ließ und in heftigen Spritzern meinen Saft in ihr Inneres schoß.
Doch Theresa schien nicht genug zu bekommen. immer mehr drängte sie sich zuckend an mich
und quetschte mich regelrecht an die Wand, doch ich konnte nicht mehr. Vorerst nicht. Ich drehte
sie auf den Rücken und nahm meine Hände zu Hilfe. Sie war so naß, daß trotz ihrer körperlichen
Enge meine Finger mühelos zwischen ihre Beine glitten. Mit der anderen Hand massierte ich mit
fast schon brutalem Eifer ihren Kitzler, der keck hervorlugte. Schauer durchliefen ihren Körper und
ihr Stöhnen war längst einem ekstatischen Stakkato von Atmung und guturalem kehligen Jauchzen
gewichen. Kai-jin, die diesem Treiben nicht einfach nur unbeteiligt zusehen wollte, hockte sich über
Theresa und ließ sich von ihrer Zunge und ihren Händen ausgiebig verwöhnen. Dabei stütze sie
sich auf Theresas Hüften ab, um sich mir weit genug entgegenbeugen zu können, damit ich sie
küssen konnte. Dabei drückte sie mit dem Gewicht ihres Oberkörpers Theresa fest auf die Matraze
die sich meiner intensiven Behandlung ergab. Der Geruch ihres Liebessaftes lag schwer in der Luft
und unter den wilden Küssen meiner Schwester kam auch meine Geilheit wieder. Theresa bekam
eine Orgasmus der so heftig war, das ich Angst bekam ich würde sie verletzen, so heftig bäumte
sie sich meinen Fingern entgegen, die noch immer tief in ihr steckten. Kai-jin nahm das zum Anlaß
sich nun intensiver mit mir und meiner wiedererstarkten Männlichkeit zu befassen. Sanft
massierend rieb sie meinen Schwanz wieder zu voller Größe.
“Geo ich will dich!“ hauchte sie mir leise entgegen. Ich erhob mich von Theresa, die sich noch
immer keuchend mitsamt der Zudecke aus dem Bett rollte und sich auf dem Teppichboden
zusammenkauerte um wieder ein bißchen zur Ruhe zu kommen. Die neu gewonnene Spielwiese
nutzen Kai-jin und ich zugleich zum Austausch von zärtlichen Küssen und Streicheleinheiten. Ich
spürte ihr Verlangen, doch ich bedurfte noch ein bißchen zusätzlicher aufmunternder Berührungen.
Doch als Kai-jin mich auf den Rücken drehte und sich fordernd auf meinem Schwanz aufspießte,
war meine Energie zurück. In einem mal sanften mal wilden Ritt schaukelten wir uns allmählich
unserem Höhepunkt immer näher. Theresa an unserer Seite hatten wir längst vergessen. Kai-jin
hatte die Augen geschlossen und genoß es einfach nur flach atmend, daß ich tief in ihr war. Mit
kreisenden Hüftbewegungen machte sie mich immer schärfer und ich spürte zum zweiten mal
einen Orgasmus nahen.
Ich wollte mich noch ein wenig zügeln, um auch Kai-jin ihren Spaß zu gönnen, doch das gelang
mir nicht sinderlich gut. Mit geschlossenen Augen und einem sanften Lächeln auf den Lippen
quittierte Kai-jin das ich in ihr gekommen war und ließ sich auf meinen Körper sinken. Ihr blondes
Haar viel wie eine weiche Decke über mein Gesicht. Ich schloß ebenfall die Augen und genoß es
einfach ihr so nah sein zu können. Vollkommen geschafft glitt ich in den Schlaf hinüber.
Ich erwachte mit einem Drückenden Schmerz auf meiner Brust. Es war Kai-jin, die mich, wie eine
Decke , Arme und Beine fest um mich geschlungen, festhielt. Die helle Morgensonne schien
inwzischen durchs Fenster, und mir wurde schlagartig bewußt, wo wir waren und was wir zuletzt
getrieben hatten. Soweit es die Umarmung meiner Schwester zuließ, schaute ich mich im Zimmer
um. Unsere Klamotten die wir gestern noch so achtlos in die Ecke geworfen hatten lagen
ordentlich aufeinander auf dem Boden, Theresa war verschwunden und die Zudecke lag auf
unseren Beinen. Ich schüttelte mich ein bißchen um Kai-jin zu wecken, die das nur mit einem
Murren quittierte. Ich überlegte mir kurz, ob ich sie mit einer kleinen Gemeinheit aus dem Schlaf
reißen sollte, und gerade als ich ihr “Christa ist hier!“ ins Ohr flüstern wollte, schlug sie die Augen
auf. Sie erschrak heftig als sie merkte wie hell es bereits war, und ich sparte mir den dummen
Spruch. Sie schaute auf den Wecker, der hinter mir auf dem Sideboard stand und zuckte noch
einmal als sie bemerkte “Mensch halb zehn!“ Sie kraxelte von mir herunter und ich spürte feuchte
nässe zwischen meinen Beinen und auf meinem Körper. Wir hatten deutlich sichtbare Flecken
hinterlassen. Hoffentlich würden die Frau Ratelli nicht auffallen oder waren wenigstens
einigermaßen getrocknet, bis sie die Betten neu bezog, was sie fast täglich tat, obwohl ihr schon
mehrfach gesagt haben, daß das nicht nötig sei.
Da ich einen ziemlichen Harndrang verspürte schnappte ich mir meine Klamotten und verzog mich
in mein Zimmer um mir ein paar frische Sachen heraus zu suchen. Dann lief ich ins Bad, wo ich
fast mit Kai-jin zusammenprallte, die etwas vergessen zu haben schien.
“Geo, das ist nicht mein Slip bei meinen Sachen, Theresa hat den falschen mitgenommen!“ Ich
schmunzelte, “das kannst Du ihr ja gleich beim Frühstück sagen!“ und erntete dafür einen Hieb in
die Seite. Ich nutzte die Gelegenheit das Kai-jin für einen Moment das Bad verlassen hatte und
sprang unter die Dusche. Doch Kai-jin störte das überhaupt nicht, und sie schien sich auch keine
weiteren Gedanken zu machen und stieg einfach mit unter die Dusche. Da wir aber schon sehr
spät dran waren, beließen wir es nur beim Duschen und schlüpften in unsere Klamotten und
gingen nach unten in die Küche zum Frühstücken. Als wir die Küche betraten saß jedoch nur
Theresa auf ihrem Stuhl an der Tür und begrüßte uns mit einem freudigen “Guten morgen, gut
geschlafen!“ und ihr Lächlen verriet, das das keineswegs spöttisch, sondern eher liebevoll gemeint
war.
“Wo ist denn Deine Mutter?“ fragte Kai-jin und als Theresa antwortete, das sie in der Waschküche
sei, denn heute sei Waschtag, da wurde Kai-jin leichenblaß. Sie ging zu Theresa und flüsterte ihr
etwas ins Ohr. Theresa lachte und schüttelte den Kopf, “nee hab ich noch an, erklär ich euch
später.“ aber nun laßt uns erstmal etwas essen.
So setzten wir uns alle an den großen Tisch und fielen wie allmorgentlich über das üppige
Frühstück von Frau Ratelli her.
Es dauerte nicht lang, da gesellte sich auch Frau Ratelli zu uns. Sie fragte uns noch ein bißchen
über den gestrigen Abend aus, ohne dazu jedoch einen Kommentar abzugeben, versicherte uns
aber, daß wir gerne wie geplant bis zum Ende unserer Ferien bleiben dürften. Nach dem Frühstück
kam der Moment vor dem ich schon während des Frühstücks die ganze Zeit ein bißchen Bammel
gehabt hatte. Wir riefen zu Hause an. Mutter ging ans Telefon. Sie klang relativ ruhig und gefaßt,
fragte wie es uns ginge, und wie es uns in Italien gefalle. Scheinbar hatte Vater nichts von dem
Vorfall erzählt, oder meine Mutter ließ sich nichts anmerken. Nachdem ich den Hörer an Kai-jin
weitergegeben hatte und sie sich auch bei ihr versichert hatte, daß alles in Ordnung war, bekam
ichden Hörer wieder zurück.
“Papa und ich werden uns trennen, aber das wißt ihr ja schon!“ begann meine Mutter das
unvermeidliche Gespräch. Meine Mutter betonte, meine Verantwortung als älterer Bruder für meine
“kleine“ Schwester und bot uns ebenfalls an, den Urlaub in Italien auch ohne Papa bis zum Ende
der Ferien in Italien zu verbringen. Sie hatte wohl gestern Abend schon ausführlich mit Frau Ratelli
gesprochen, als wir auf dem Fußmarsch zurück aus der Stadt waren. Sie erzählte auch, daß sie
schon länger geahnt habe, das Papa eine Freundin hätte, und das sie sich mit ihm ganz vernünftig
geeinigt hätte. Nur Rosa hätte eine Szene gemacht und sich mit den Eltern heftig gestritten. Sie
erzählte wie schwer Rosa die ganze Geschichte aufgenommen hätte, und das sie unbedingt bei
Papa bleiben wolle. Ich konnte das überhaupt nicht verstehen, aber Rosa war ja schon immer ein
bißchen seltsam gewesen.
Letztlich verblieben wir so, daß wir so lange bleiben konnten, wie wir wollten, wir sollten uns nur
regelmäßig bei ihr melden, ob denn auch wirklich alles in Ordnung sei.
Nachdem ich bestimmt eine halbe Stunde mit ihr über alles gesprochen hatte, bot sie mir noch an,
mit Papa zu sprechen, doch ich lehnte ab, und auch Kai-jin schüttelte heftig den Kopf, als ich ihr
das Telefon anbot.
Das war es also, meine Eltern würden sich trennen, nun war es besiegelt. Ich war ein bißchen
verwundert, wie gefaßt meine Mutter das ganze aufgenommen hatte, vermutete aber, daß sie, weil
Papa in der nähe saß, sich keine Blöße geben wollte. Ich beratschlagte mit Kai-jin und Ratellis,
was wir denn nun machen sollten. Theresa meinte, wir wären bestimmt keine große Hilfe, wenn wir
nun nach Hause führen, doch das schien mir mehr Eigennutz zu sein, als daß sie dabei an uns
dachte. Doch auch Frau Ratelli meinte, vielleicht wäre es besser wenn unsere Eltern das erst mal
unter sich ausmachten. Für Rosa sei das ja scheinbar schon schwer genung mitten drin und dabei
zu sein. Ich verkniff mir eine Bemerkung zu Rosa, sie wäre der Situation wohl auch nicht
angemessen gewesen.
Nach dem Frühstück und dem Telefonat gingen wir Frau Ratelli noch ein wenig zur Hand, denn
irgendwie waren wir jetzt nicht mehr nur einfach Urlaubsgäste. Nach einem Salat zum Mittag
fuhren wir wieder mit Theresa zusamen auf dem Rad los. Wir beließen es aber beim Radfahren
und hielten unterwegs imer wieder an, um Theresa die Landschaft zu beschreiben, naschten an
Weinbergen ein paar Trauben, und quieckten auf Grashalmen durch die Landschaft. Theresa die
das gar nicht kannte, wollte auch immer wieder probieren, bekam aber mehr als ein jämmerliches
“ppffft“ nicht zu stande.
Nach einer Weile viel Kai-jin der verwechselte Slip wieder ein, und sie fragte Theresa, was es denn
nun damit auf sich hatte. Theresa erzählte lachend, daß sie gehört habe, wie ihre Mutter
aufgestanden sei. Da habe sie schnell ihre Klamotten zusammengesucht und dabei wohl den Slip
verwechselt. Schließlich sei der Unterschied schlecht zu spüren gewesen, und an der Farbe habe
sie ihn ja nicht erkennen können. Und sie sei gerade noch vor ihrer Mutter in die Küche
gekommen, bzw. habe gerade auf ihrem Stuhl an der Verandatür gesessen als ihre Mutter
hereingekommen sei. Die habe sich wahnsinnig ershrocken, daß ihre Tochter dort bereits saß,
doch Theresa habe sich damit entschuldigt, das sie habe die ganze Nacht nicht schlafen können.
Ihre Mutter habe ihr das scheinbar geglaubt und nur ihre Besorgnis geäußert ob denn mit ihr alles
in Ordnung sei. Auf dem Stuhl habe sie immer noch gesessen als wir später in die Küche kamen.
Zum Glück, denn sie habe noch überlegt, ob sie ein Bad nehmen solle. Dann hätte ihre Mutter
bestimmt den falschen Slip bemerkt, von dem Theresa zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal
etwas ahnte.
Wir lachten bei der Vorstellung das Theresa ihrer Mutter erklären mußte, woher denn dieser Slip
kam herzlich und waren dennoch heil froh, das es soweit erst gar nicht gekommen war.
Es war ein entspannter Nachmittag, und wir hatten eine Menge Spaß und kamen mit einem
Bärenhunger ausgestattet am späten Nachmittag wieder auf den Hof der Ratellis zurück. Christa
war wieder da, ihr Wagen stand weithin sichtbar auf dem Hof. Der Tag war so schön gewesen,
hoffentlich wurde er uns nun nicht wieder verdorben. Ich hatte wohl gehofft, Christa in diesen
Ferien nicht mehr sehen zu müssen. nicht das ich sie wirklich gehaßt hätte, aber so richtig wohl
war mir in ihrer Gegenwart trotzdem nicht.
Christa saß zusammen mit Frau Ratelli in der Küche als wir hereinkamen. Christa begrüßte uns
freudig, wobei ich ein bißchen bezweifelte, ob diese Freude echt war. Doch die Überraschung
kam, als sie uns erzählte, sie würde morgen nach Deutschland fliegen um mit meinen Eltern noch
ein paar Dinge zu klären. Die hatte ja echt überhaupt keinen Respekt, die wollte doch wirklich bei
uns zu Hause auflaufen. Sie begründete das damit, das man ja schließlich erwachsen sei und bot
uns an mit ihr zusammen nach Deutschland zu kommen, wenn wir auch nach Hause wollten. Eine
Reise zusammen mit Christa konnte ich mir unmöglich vorstellen und so lehnte ich entrüstet ab.
Außerdem hätten wir mit unserer Mutter verabredet, bis zum Ende der Ferien hier zu bleiben. Ich
hate so vorlaut herausposaunt was ich wollte, das ich überhaupt nicht an Kai-jin gedacht hatte.
Doch sie stimmte mir voll und ganz zu. Ihre Einstellung gegenüber Christa war von Anfang an
noch ein wenig feindlicher gewesen als meine.
Frau Ratelli ließ einen Seufzer der Erleichterung hören, denn ich hatte das Gefühl, sie mochte uns
trotz allem was bisher passiert war, sehr und war bestrebt danach uns Ärger und Streß vom Hals
zu halten.
So fuhr also Christa wieder, und würde morgen also nach Deutschland reisen. Ich war gespannt
auf den nächsten Anruf meiner Mutter.
Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug. Fast täglich telefonierten wir mit meiner Mutter, die
mal ruhig gefaßt mal am Boden zerstört war. Die Krise zwischen Rosa und ihr hatte sich so sehr
vertieft, das mein Vater und Christa beschlossen hatten, Rosa mit zu sich nach New York zu
nehmen. Die Tage in Italien nutzen wir zu zahlreichen Ausflügen, mal allein, aml zusammen mit
Theresa und manchmal fuhren wir sagar zusammen mit Frau Ratelli ins Dorf. Dann benahmen wir
uns freilich immer ganz gesittet, lebten aber ansonsten unsere Triebe ziemlich frei aus. Uns kamen
dabei die verrücktesten Ideen, und wir entdeckten die alten Scheunen des Hofes der Ratellis als
netten Spielplatz. Beinahe wären wir bei einem Fesselspielchen das wir in dem alten Pferdestall
trieben von Frau Ratelli noch am vorletzten Tag erwischt worden, aber das ist eine andere
Geschichte, die gibt es ein anderes mal....
Die Schwester Teil 31, Reiterspiele (Copyright by Georg Genders) Die Ferien gingen mit großen
Schritten auf Ihr Ende zu, übermorgen würden wir abreisen. Meine Mutter hatte, wie schon auf der
Hinreise alles organisiert. Da sich unsere Abreise ja gewaltig verschoben hatte, denn ursprünglich
waren ja nicht 6 Wochen bei Ratellis geplant gewesen, hatte sie am Bahnhof in Livorno die Tickets
für uns hinterlegen lassen. Ein Taxi sollte uns morgens bei Ratellis abholen und nach Livorno
bringen. Von da an sollten wir dann die Heimreise ebenso antreten, wie sechs Wochen zuvor auch
die Anreise. Mir war jetzt schon ein bißchen flau im Magen, wenn ich nur daran dachte, nach
Hause zurückzukehren. Der Trennungsstreit unserer Eltern, war für uns hier fern und unsere Tage
unbeschwert gewesen. Trotz des aufregenden Beginns hatten wir insgesamt doch einen tollen
Urlaub gehabt, was wir nicht zuletzt der fürsorglichen Pflege von Frau Ratelli zu verdanken hatten,
und auch Theresa hatte auf ihre eigene und ganz besondere Art einen Anteil daran. In den
vergangenen Wochen waren wir drei sehr eng zusammengewachsen. Theresa hatte nahezu an
allem Teil, sie wußte was wir so trieben, und war so oft es ging dabei.
Ja ich glaube, ich habe mich damals schon ein bißchen in Theresa verliebt. nicht so, wie in meine
Schwester, nicht so leidenschaftlich, nicht so grenzenlos aber dennoch gehörte sie irgendwie
dazu. Und Kai-jin ging es nicht anders. Wann immer es Möglichkeit dazu gab tauschten die beiden
Mädchen Zärtlichkeiten aus. Und bei mancher Nummer hatten die beiden zusammen mehr Spaß
und vergaßen mich manchesmal fast. Doch es gab keine Eifersucht zwischen uns. Bemerkten die
beiden, daß sie mich ein wenig vernachlässigt hatten, kümmerten sie sich dann um so mehr um
mich.
Und wir lernten von Theresa auch eine ganze Menge. Sie hatte eine scheinbar schier unendliche
sexuelle Fantasie. Was ich darauf schob, daß dies durch ihr Alter begründet war. War bisher Sex
für uns eine eher partnerschaftliche fast schon unschuldige Selbstverständlichkeit gewesen, so
bekam er durch Theresa eine Hauch von perverser Verruchtheit, die uns aber dennoch riesigen
Spaß machte. Wir sammelten Erfahrungen, wie wohl kaum einer in unserem Alter, und trotzdem
hatten wir plötzlich einen Mitwisser. Dies war auch zugleich eine Befreiung. Denn irgendwie hatte
auf uns doch immer eine heimliche Last gelegen. Denn uns war durchaus klar, daß wir etwas
taten, was in der Gesellschaft auf breite Ablehnung stoßen würde. Theresas Akzeptanz und vor
allem ihr Mitwirken nahm uns viel von dieser Last.
So hatten wir in den vergangenen Wochen so einige interessante, anregende Erlebnisse.
Besonders hatte es uns der alte Teil des Hofes der Ratellis angetan. Doch leider konnten wir hier
nur experimentieren wenn Frau Ratelli mit dem Rad ins Dorf fuhr. Heute war es mal wieder so
weit. Frau Ratelli hatte sich am morgen nach dem Frühstück verabschiedet, und meinte sie würde
es am Abend wieder daheim sein, da sie noch ihre Schwester besuchen wolle. Vor ein paar Tagen
waren wir auf die Idee gekommen, beim nächsten mal den alten Pferdestall auf seine Verwendung
als Liebesnest zu erkunden, und schon fast sah es so aus, als sollte uns vor unserer Abreise
dieser Spaß nicht mehr vergönnt werden. Doch kaum war Frau Ratelli zu ihrer Schwester
aufgebrochen machten wir uns zusammen mit Theresa auf den Weg zum Stall. Innerhalb dieser
Gebäude mußten wir mit Theresa immer besonders vorsichtig sein, denn obwohl ihr zu Hause
waren sie für sie weitestgehend unbekanntes Gelände, und alte Gebäude bargen für eine Blinde
viele versteckte Gefahren, Absätze im Boden, hervorstehende Kanten niedrige Decken oder
herabhängende Teile. In den alten Boxen lag sauberes Stroh, so als rechnete man damit, morgen
hier wieder Pferde beherbergen zu müssen. Gleich am Eingang fand sich die alte Zeugkammer,
die wir durchstöberten. Ich fand eine alte aber noch brauchbare Reitgerte, die ich ein paar mal
durch die Luft zischen ließ.
“Wenn Deine Pferdchen nicht artig sind, bekommen sie dann deine Gerte zu spüren?“ neckte mich
Kai-jin, und ich gab ihr zur Bestätigung gleich einen spielerischen Klapps auf den Hintern.
“Und was bekomme ich?“ fragte mich Theresa, die in der Mitte des Raumes stand. Mit dem
ledernen Ende der Reitgerte strich ihr vom Knie beginnend aufwärts auf der Innenseite ihres
Schenkels entlang bis kurz unter ihren Rockansatz und auf der anderen Seite wieder herab. Ein
sichtbarer Schauer der Erregung schüttelte ihren Körper. Theresa war wirklich leicht erregbar.
Sofort stachen ihre Brustwarzen aufgeregt durch das T-Shirt. Wir duchwühlten den Raum noch
nach einigen weiteren brauchbaren Gegenständen und bei jedem neuen Gegenstand den wir
fanden malten wir uns gemeinsam aus, wie wir ihn verwenden konnten. Theresa, die sich an der
Suche zwar aus verständlichen Gründen nicht beteiligte, steuerte dafür um so mehr Ideen bei.
“Ok, ihr beiden, wer will denn mein Pferdchen sein?“ fragte ich die beiden. Theresa grinste mich
mit einem mehr als obszönen Lächeln an, kam ein paar Schritte auf mich zu und faßte mir
ungeniert in den Schritt.
“Wenn Du mein wilder Hengst bist, dann mache ich gerne die Stute.“
“Du willst doch deine kleines Pony nicht vernachlässigen?“ säuselte mir meine Schwester von
hinten ins Ohr. Mann, so heiß wie die beiden Mädels waren, mußte ich mich zusammenreißen, um
nicht gleich über sie herzufallen.
“Habt ihr eigentlich schon mal Pferde mit Klamotten gesehen?“ fragte ich, nicht ohne
Hintergedanken, “los, runter damit!“ Die beiden folgten willig. Dann hielt ich den beiden ein
Gummigebiß unter die Nase und fragte, sie wer denn das Gebiß tragen wolle. Kai-jin jubelte sofort
und rief: “ich will, ich will!“, zack gab es einen Klaps mit der Gerte auf den nackten Schenkel. “Du
sollst dich nicht immer vordrängeln Pony, ein bißchem mehr Ordnung bitte!“ Kai-jin schmollte, und
ich war mir nicht ganz sicher, ob das noch Teil des Spiels war, denn auf ihrem Bein zeichnete sich
ein roter Striemen ab. Dann begann ich die beiden Mädels ein bißchen zu schmücken. ein paar
alte Gamaschen wurden angelegt, aus ein paar Alten Bändern von Strohballen, die sauber
aufgehängt auf einem rostigen Nagel in der Ecke baumelten wurde je eine Trense gebastelt und
Theresa verpaßte ich das Gebiß, das ich mit Hilfe der selbstgebastelten Trense wie einen Knebel
fest verschnürte. Ein paar alte Lederriemen, die wohl mal Steigbügeln gedient haben mußten
wurden um die Körper drappiert, so daß die beiden tatsächlich aussahen, als wären sie in ein
Geschirr geschnürt. Mit einem alten Lappen, der sogar noch ein wenig nach Stall roch verband ich
Kai-jin die Augen.
“Nun mußt Du dich auch mal auf Deine Ohren verlassen“, kommetierte ich mein Spiel. Dann führte
ich die beiden zu einer leerstehenden Pferdebox und band sie an den Gitterstäben fest. Dabei
fesselte ich auch ihre Hände, denn mir gefiel es, diese beiden fast wehrlos vor mir zu haben. Mit
einer alten recht harten Bürste, striegelte ich die beiden so sanft es ging, denn ich wollte keine all
zu deutlichen Spuren hinterlassen. Kai-jin und Theresa genossen dieses Spiel sichtlich, ihre
Atmung wurde heftiger und ein leichtes Stöhnen mischte sich zwischen die einzelnen Atemzüge.
Ich überlegte, wie ich denn nun die eine verwöhnen konnte, ohne die andere zu vernachlässigen.
“Wollen wir doch mal sehen, ob meine beiden Stuten nicht langsam reif sind für eine ordentliche
Besamung“, kündigte ich mein Vorhaben an. Sofort reckten sich mir zwei gierige Hinterteile
entgegen. Ich nahm das Griffende der Gerte und strich es immer wieder über Theresas
Schamlippen, die sich in freudiger Erwartung rosa glänzend öffneten. Ich spielte ein wenig mit
ihrem Kitzler und führte ich dann den Schaft der Gerte langsam ein. Sie war zwar nicht sonderlich
dick, aber die wohligen Seufzer die Theresa ausstieß, verrieten mir, daß es ihr trotzdem gefiel. Ich
war ein wenig erstaunt, wie weit ich die Gerte Problemlos einführen konnte, faßte die Gerte dann
am anderen Ende und bewegte sie vorsichtig hin und her. Mein verlängerter Arm ermöglichte es
mir, mich nun ausgiebig mit meiner Schwester zu beschäftigen. Mit der freien Hand hatte ich ihre
Scham bereits gründlich untersucht, und mich davon überzeugt, daß genügend Feuchtigkeit ihren
zarten Flaum benetzt hatte. Ich wollte sie jedoch noch ein wenig zappeln lassen, bewor ich in sie
eindrang, und so begann ich Kai-jin ausgiebig zu lecken. Es war nicht ganz einfach so von hinten
an die richtigen Stellen zu kommen. Kai-jin versuchte immer wieder ein Bein zu heben, um mir
einen besseren Zugang zu verschaffen, konnte sich aber mit den gefesselten Armen nicht richtig
ausbalancieren und mußte das Bein immer wieder absetzen. Ihre Geilheit steigerte sich durch
diese Unterbrechung nur langsam und ich genoß das es, zu spüren, wie ihr Körper immer mehr
danach verlangte gefickt zu werden. Immer nervöser zappelte sie aufgeregt unter meiner Zunge.
Schließlich hielt sie es nicht mehr aus.
“Bitte fick mich endlich!“ bettelte sie, “bitte Geo, bitte!“
Patsch, ein fester Klaps auf ihren Hintern brachte sie zum Schweigen.
“Du sollst Dich nicht vordrängeln!“ Ich zog Theresa vorsichtig die Gerte aus der Scheide und
positionierte sie stattdessen tief in Kai-jin. Mit einem Lederriemen band ich ihr das Ende an ihrem
Bein fest, so daß sie nicht herausrutschen konnte. Dann befreite ich Theresa von ihrem
Gebisknebel und legte ihn meiner Schwester an.
“Wenn Du nun Dein Bein ein wenig bewegst, dann kannst Du für Dich selber sorgen, jetzt ist erst
mal Theresa dran“, spöttelte ich. Entäuscht ließ Kai-jin ihr Bein sinken, hob es aber sogleich laut
stöhnend wieder, denn wenn sie ihr Bein absetzen wollte, dann bohrte sich die Gerte noch tiefer in
sie. Was für ein Anblick, die vor Erregung zitternde Schwester, die es sich zwangsweise selbst
besorgte. Aber nun war endlich Theresa an der Reihe. Meine Jeans drohte fast zu platzen, so
stramm war mein kleiner Freund, doch ich wollte das Spiel noch ein wenig genießen. Ich fühlte erst
einmal nach, wie feucht Theresa denn nun war, und entschloß mich kurzerhand mit einem kurzen
Zungengastspiel ihr ein Wenig auf die Sprünge zu helfen, denn sie hatte ja eine ganze Weile
warten müssen, biß ich Kai-jin versorgt hatte. Es dauerte nicht lange, da lief die salzige Geilheit
aus Theresa und verlangte nach einem paßgerechten Stöpsel und auch ich mußte nun umbedingt
meinen Schwanz irgendwo deponieren um mich abzureagieren. Ich befreite mich schnell von der
lästigen Jeans und zog meine Unterhose gleich mit aus und drang schnell und ein wenig unsanft in
Theresa ein. Für lange Spielchen hatte ich mich inzwischen selbst viel zu viel aufgegeilt. Doch
Theresa gefiel diese Art genommen zu werden, denn ihre tiefe, für diesen zarten Körper so
ungewöhnliche Stimme, ließ ein schon fast brünstiges Gurren ertönen. Doch ich hatte mich selber
zu geil gemacht und merkte schon nach wenigen Stößen, daß ich gleich kommen würde. Schnell
entzog ich mich Theresa wieder, und ließ stattdessen meine Finger spielen. Mein Schwanz zuckte
immer noch ganz aufgeregt und ich versuchte nicht die ganze Zeit ans Vögeln zu denken, um mich
selbst wieder ein bißchen zu beruhigen. Dabei aber trotzdem Theresa bei Laune zu halten fiel mir
nicht gerade leicht, aber die Nässe, die meine Hand umfloß, signalisierte mir, daß es mir doch
recht gut gelang. Theresa stieß selbst, soweit ihre Fesseln das zuließen ihren Unterkörper meiner
Hand immer heftiger entgegen. Sie war wieder an dem Punkt angelangt, an dem es ihr Spaß zu
machen schien einen gewissen Schmerz dabei zu verspüren. Einige Male bewegte sie sich so
heftig, das meine Finger aus ihr herausglitten, und ich regelrecht Schwierigkeiten hatte, meine
Finger schnell wieder in ihrer Spalte zu platzieren. Sie hielt einfach nicht still. Mehrere Male
rutschten meine Finger über ihren feuchten Arsch und trafen ihre Pospalte, was sie aber nicht mit
Entsetzen sondern mit noch intensiverem Stöhnen beantwortete. Mit dem Daumen umspielte ich
ihren Anus nun etwas intensiver.
“Willst Du?“ fragte ich noch etwas zögerlich. Theresa nickte heftig, so heftig, daß sie mit dem Kopf
vor die Stangen schlug, an die ich sie gefesselt hatte, und die sich unmittelbar vor ihr befanden.
Mir kam eine Idee, “einen Moment“ vertröstete ich Theresa und wandte mich wieder Kai-jin zu. Ich
befreite sie von Knebel und Augenbinde. Ich wollte, daß Kai-jin mir dabei zusah, was ich mit
Theresa anstellte. Kai-jin blinzelte ein wenig in das helle Sommerlicht und mußte sich erst wieder
daran gewöhnen. Den Gebißknebel verpaßte ich nun wiederum Theresa, denn ich hatte noch gut
ihre Schreie im Gedächtnis. Theresa grinste wollüstig, sie hatte meine Gedanken wohl erraten.
Kai-jin mußte ich garnicht erst auffordern, uns zuzusehen, sie war viel zu aufgegeilt um uns nicht
zu beobachten, denn noch immer steckte die Gerte tief in ihr, denn sie hatte sich dazu
durchgerungen, ihr Bein abzusetzen.
Einen Moment lang bearbeitete ich Theresa noch mit Fingern und Daumen, bis Theresa wieder in
ekstatische rhytmische Zuckungen verfiel.
“Jetzt?“ fragte ich noch einmal, meiner Sache noch nicht ganz sicher, doch ein Nicken reichte mir
als Bestätigung, das der richtige Moment gekommen war. Ich setzte meinen Schwanz an ihrem
Hinterteil an und versenkte ihn mit langsamen gleichmäßigen Druck in ihrem Hintern. Theresa
stieß einen langen, tiefen kehligen Laut aus, der eine Mischung aus sexueller Begeisterung und
Schmerz war. Kai-jins Augen weiteten sich und sie klang regelrecht entsetzt, als sie leise mit fast
versagender Stimme hauchte, “Geo, was machst du da?“
Doch ich begann mich in Theresas Enge zu bewegen, zunächst langsam und gleichmäßig, dann
immer schneller, und Theresa stöhnte bei jedem Stoß laut auf. Die laute, die sie ausstieß hatten
nicht mehr viel mit dem zu tun, was sie sonst beim Sex von sich gab. Sie klangen schon fast
unmenschlich und drückten doch tiefste Zufriedenheit aus. Ihr ganzer Körper schüttelte sich, sie
hatte sich nicht mehr unter Kontrolle und man hörte an ihrem zischenden Atmen, wie fest sie auf
den Knebel biß, um nicht schreiend vollkommen die Beherrschung zu verlieren. Ich spürte wie ihre
Beine unter ihr nachgaben und sie nur noch von mir gehalten wurde. Ich rammelte in die heiße
Enge ihres Pos und merkte wie es mir kam. Jetzt half kein Verzögern mehr, und ich wollte es auch
garnicht. Tief in ihrem Darm legte ich meinen Samen ab. Kai-jin ließ diese Schauspiel nicht kalt,
sie hatte längst begriffen, wie sehr Theresa diese Art des Sex gefiel. Mit kreisenden Bewegungen
ihres Beines, an das noch immer die Gerte gefesselt war, versuchte sie sich zum Höhepunkt zu
bringen.
Ein paar Stöße hielt ich noch durch, doch dann war auch ich fertig mit der Welt. Theresa hatte sich
vollkommen verausgabt. Ihre schwarze Mähne klebte in ihrem schweißnassen Gesicht und im
ganzen Stall roch es nach Sex und Körpersäften.
Ich brauchte erst einmal eine Verschnaufpause. Ich schaute mich um, suchte noch etwas
anregendes mit dem man sich noch ein wenig die Zeit vertreiben konnte. Mein Blick fiel durch
Zufall durch die offene Stalltür, durch die ich nur einen kleinen Spalt der Toscanalandschaft
erblicken konnte. Doch was ich sah ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Frau Ratelli kam mit
ihrem Rad über den kleinen Hügel der nur gut 500 Meter vom Hof entfernt lag. Sofort dachte ich
an die offene Stalltür und an Frau Ratellis Neugier. Sie würde bestimmt nachsehen kommen.
Kai-jin, die spürte das etwas nicht stimmte, sah in meine Richtung und begriff sofort.
“Theresa Deine Mutter!“ preßte sie aufgeregt hervor. Panik stieg in mir auf. Die Klamotten der
Mädchen lagen am anderen Ende des Stalls in der Sattelkammer, es war unmöglich die beiden
noch rechtzeitig dorthin zu schaffen und vor allem Theresa konnte sich in der kurzen Zeit
unmöglich wieder bekleiden. Panik, lähmende Panik stieg in mir auf, ich merkte wie mir die
Kontrolle entglitt. Kai-jin bekam Panik, Tränen, stiegen ihr ins Gesicht.
“Bind mich los, schnell, bitte Geo!“ Tausend Gedanken, ein Pochen im Schädel, Angst! Was tun?
“Geo!“, es war Theresa sonore Stimme, die mich wieder ein bißchen in die Realität zurückholte,
“Du mußt meine Mutter davon abhalten, den Stall zu betreten, egal wie aber du mußt!“
Ein hektischer suchender Blick, meine Hose, sie lag auf dem Boden des Stalls, denn ich hatte sie
ja erst hier ausgezogen. Ich sprang förmlich hinein, die Unterhose ließ ich weg. Schnell noch in die
Sandalen, das verschwitzte T-Shirt geradegezogen, dann hastete ich zur Tür. Schnell, bloß schnell
Frau Ratelli abfangen. Ich trat durch die Tür nach draußen und stieß beinahe mit Frau Ratelli
zusammen, die die offene Stalltür bereits bemerkt hatte und mit dem Rad direkt darauf zugesteuert
war. Ich versuchte zu Lächeln und kam mir vor als würde ich eine Grimasse schneiden.
“Oh hallo Geo, du bist da drin!“ Frau Ratelli schien überrascht. “Was machst Du denn da?“
Wieder schossen mir Gedanken durch den Kopf, schnell wie Blitze, und doch schien mir keine
passende Antwort einzufallen. Ich mußte eine Ausrede finden, schnell. Und plötzlich beschlich
mich ein anderer beängstigender Gedanke. Ich hatte Theresa und Kai-jin nicht losgebunden. Sie
standen noch immer gefesselt und hilflos im Stall.
“Och ich war bloß neugierig“, log ich und verschloß die Tür des Stalls, “schade das der Stall
leersteht, da könnte man doch was raus machen, eine Pferdepension zum Beispiel!“ Ich redete nur
um etwas zu sagen und flehte das Frau Ratelli nicht auf die Idee kommen mochte mit mir den Stall
zu betreten.
“Bist Du alleine?“ Oh, Mist, die Frage vor der ich mich am meisten gefürchtet hatte.
“Ja!“ log ich wie aus der Pistole geschossen und wußte sogleich das daß Eis auf das ich mich
begab immer dünner wurde. Ich merkte wie mir das Blut zu Kopf stieg.
“Oh, dann sind die beiden Mädchen bestimmt im Haus.“ und Frau Ratelli wandte sich dem Haus zu
und einen Moment lang war ich erleichtert, daß sie nicht auf die Idee kam, den Stall zu betreten
und mir von früher zu erzählen, doch dann kam mir der Gedanke, das Frau Ratelli vielleicht recht
bald bemerken könnte, daß die beiden nicht im Haus waren.
“Nee, die sind spazieren gegangen!“ rief ich Frau Ratelli hinterher, “aber wohin weiß ich nicht
genau!“
Ich hoffte damit genug Zeit gewonnen zu haben um die beiden zu befreien. Doch Frau Ratelli
drehte sich noch einmal um: “hilfst Du mir in der Küche Georg, dann können wir schon mal ein
bißchen was zum Essen vorbereiten?“
Was sollte ich tun, mir fiel keine Ausrede ein und ich folgte Frau Ratelli ins Haus, zwei hilflose
Mädels im Stall zurücklassend. Mir mußte dringend eine Lösung einfallen, nur welche?
Die Vorbereitungen fürs Essen zogen sich Ewigkeiten hin, so kam es mir jedenfalls vor. Alle paar
Sekunden schaute ich verstohlen auf meine Uhr. Die Minuten verstrichen schleichend und
trotzdem kam es mir vor als würden Stunden vergehen. Nun schaute auch Frau Ratelli zur
Küchenuhr.
“Die sind aber lange weg, weißt Du denn, wo die hingegangen sind?“
“Ja, ich vermute es zumindest!“ Vielleicht war das die Chance, Theresa und Kai-jin zu befreien,
denn langsam wurde es wirklich Zeit und gut würde es den beiden bestimmt auch nicht mehr
gehen.
“Vielleicht sollte ich mal sehen ob ich sie finde“ warf ich so nebensächlich wie möglich ein, eine
Chance sehend, nun endlich die beiden zu befreien.
“Ach laß mal die beiden, die finden schon den Weg zurück, vielleicht wollen die ja mal unter sich
sein und nicht immer einen Kerl dabei habe!“ Frau Ratelli grinste und verpaßte mir einen Knuff in
die Seite. Wenn die wüßte, daß die beiden vielleicht gerade mehr Zeit in ziemlicher Nähe
miteinander verbrachten als ihnen lieb war.
Ich hampelte noch fast eine Stunde nervös von einem Bein auf das andere, nur unterbrochen von
dauernden Blicken auf meine Uhr, bis endlich die erlösenden Worte vielen.
“Du solltest vielleicht doch mal nach den Mädchen suchen, nicht das noch etwas passiert ist,
Theresa ist ja nicht so gut zu Fuß. Am besten holst Du dir eines der Räder aus dem Schuppen. Ich
setz' mich mal so lange auf die Veranda, vielleicht entdecke ich sie ja sogar eher,“ lächelte Frau
Ratelli und ich verstand die Anspielung auf meine Nervosität sehr wohl. Doch wenn Frau Ratelli
auf der Verand saß, dann konnte ich auch nicht einfach wieder in den Pferdestall gehen und Voilá
mit den beiden Mädchen von dort wieder auftauchen. Die Geschichte wurde immer schwieriger,
und ich fragte mich langsam ob die beiden nicht irgendwann so verzweifelt sein könnten, und um
Hilfe rufen würden, egal, wie man sie vorfinden würde. Und was würden sie dann für eine
Geschichte erzählen? Ich bekam es mit der Angst zu tun, holte das Fahrrad aus dem Schuppen
und radelte um den nächsten Hügel davon. Als der Hof nicht mehr zu sehen war, hielt ich an und
versteckte das Fahrrad im Gebüsch. Ich hatte zu viel Angst, daß Frau Ratelli sich doch noch selbst
auf die Suche machen würde und dann eventuell hier vorbeikam und das Fahrrad bemerkte, dann
wäre ich eine Erklärung schuldig, auf die ich mit Sicherheit keine Ausrede mehr gewußt hätte. Ich
schlich über den Hügel zurück immer bemüht den Stall zwischen mir und dem Wohnhaus zu
lassen, damit Frau Ratelli mich nicht von der Veranda aus sehen konnte. Endlich war ich an der
Rückseite des Stalls angekommen. Eine graue verputze Wand ragte vor mir auf. Nur ein paar
kleine Fenster kurz unter der Dachkante um ein wenig Licht in die Boxen zu lassen. Die großen
Fenster lagen alle auf der anderen Seite, dem Hof zugewandt dort wo soch auch der Gang zu den
Boxen befand. Keine Möglichkeit von hier aus in den Stall zu gelangen. Ich mußte über den Hof.
Ich schlich am Stall entlang und spähte vorsichtig um die Mauerecke. Frau Ratelli saß immer noch
auf der Veranda und schaute in die entgegengesetzte Richtung in die ich gefahren war über die
Hügel und hielt scheinbar Ausschau. An ihr kam ich nicht vorbei, so klappte das nie. Ich schlich an
der Rückwand des Stalls zurück, außer den Fenstern waren nur ein paar winzige Löcher in
Bodenhöhe durch die man nicht mal eine Katze hätte jagen können. Sie mußten früher mal als
Abflüsse gedient haben. Ich legte mich flach auf den Boden und spähte durch eines der Löcher
hindurch. Ich konnte den Boden einer der alten Pferdeboxen erkennen, aber das dicke Mauerwerk
und der kleine Durchmesser des Loches schränkte mein Gesichtsfeld arg ein. Ich schaute an der
Mauer entlang und versuchte mich an der mir endlos erscheinenden Wand zu orientieren und die
Stelle zu finden an der die Box liegen mußte, in der wir unsere Spielchen getrieben hatten. Ich ging
zu der Stelle und legte mich dort wieder vor das nächste Loch im Boden. Leise flüsterte ich durch
das Loch Theresas Namen, wenn dann würde sie mich als erstes bemerken. Doch es passierte
nichts. ich preßte mein Ohr in das Loch hinein um besser hören zu können.
Ich hörte nur ein Grummeln und Stöhnen. Das mußten die beiden sein, aber warum antwortete
Theresa nicht? Noch einmal flüsterte ich “Theresa“. Das Gemurmel wurde nun etwas lauter, aber
eine klare Antwort bekam ich immer noch nicht.
Der Knebel! Theresa hatte noch immer den Knebel im Mund! Wie hatte ich das vergessen
können? Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und sprach ein bißchen lauter durch die
Öffnung.
“Kai-jin, kannst Du mich hören?“
“Ja“ schallte es von innen, viel zu laut zurück.
“Pssst“ zischte ich durch das Loch zurück. Ich erklärte den beiden die Situation, immer bedacht
darauf so leise wie möglich zu sein und warnte sie eindringlich davor bloß nicht zu laut zu sein. In
wechselnder Kommunikation durch die alte Pissrinne, denn was anderes konnte das Loch vor mir
eigentlich nicht sein, kamen wir zu dem Schluß daß wir so lange warten mußten, bis auch Frau
Ratelli sich auf die Suche nach uns machen würde. Das würde sie bestimmt irgendwann tun, wenn
auch ich nicht zurückkam. Kai-jin jammerte, ihr wäre kalt und ihr tue alles weh und mir viel die
Gerte wieder ein. Ich schlich zurück und beobachtete Frau Ratelli um die Mauerecke. Hatte ich
vorhin noch geglaubt, die Zeit würde langsam verstreichen, dann schien sie jetzt einbetoniert. Frau
Ratelli saß wie eine Madonna auf ihrem Hocker auf der Veranda und starrte in die Landschaft.
Aber Anstalten sich zu bewegen machte sie keine. Minute für Minute schlich dahin. Ein paar mal
ließ sie ihren Blick über die Landschaft schweifen, und ich mußte höllisch aufpassen, daß sie mich
nicht hinter der Hausecke bemerkte, wenn sie mal in meine Richtung sah.
Ich hatte das Gefühl sie schon einen Tag lang beobachtet zu haben, aber es war nur eine Stunde.
Eine Stunde die mir wie eine Ewigkeit vorkam und die für Theresa und Kai-jin die Hölle sein
mußte. Dann endlich zog Frau Ratelli einen Zettel aus ihrer Schürze und notierte etwas darauf. sie
trug immer einen Bleistift und einen kleinen Block bei sich, wenn sie nicht sofort aufschriebe, was
ihr im Haushalt fehle, dann würde sie beim Einkaufen immer die Hälfte vergessen. Dann klemmte
sie den Zettel unter einen kleinen Blumentopf der auf einem Tisch auf der Veranda stand, legte
ihre Schürze ab und ging zum Fahrradschuppen, holte ihr Rad und fuhr in die entgegengesetzte
Richtung als die, in die ich gefahren war davon.
Ich rannte um den Stall herum und stürzte in die Sattelkammer raffte die Kleidung der Mädchen
zusammen und spurtete in die Bos in der die beiden noch immer gefesselt standen.
Der Anblick schockierte mich.
Die Schwester Teil 32, Heimwärts (Copyright by Georg Genders) Ein wenig fassungslos und
entsetzt stand ich mit einem Bündel Kleidung unter dem Arm in der Box. Zwei Augenpaare sahen
mich vorwurfsvoll an. Selbst bei Theresa konnte man in ihren Augen Wut und Enttäuschung,
Entsetzen und Angst erkennen. Auch die Augen eines Blinden können sprechen!
Beide Mädchen zitterten am ganzen Körper an ihren Handgelenken konnte man deutliche rote
Striemen erkennen, sie hatten sich versucht aus den Fesseln zu befreien und sich dabei die Arme
ein wenig wundgescheuert. Doch das Zittern kam nicht etwa daher, das es hier im Stall kalt
gewesen wäre, das wurde mir schnell klar, es war die Entkräftung. Stundenlang hatten die beiden
mit nach oben gebundenen Armen hier stehen müssen. Mir war unwohl in meiner Haut, nein mehr
als das, ich fühlte mich schuldig. Ich trat an Theresa heran und schnitt ihr die Fesseln auf. Zum
Glück hatte ich ein Taschenmesser dabei, denn mit ihren Befreiungsversuchen hatte sie die
Knoten so stramm gezogen, daß ich ohne ein Messer die Fesseln überhaupt nicht aufbekommen
hätte. Der Geruch von abgestandenem Schweiß und Sperma kroch mir in die Nase. Kein Wunder,
die beiden hatten sich nach unserer Orgie nicht reinigen können. Aber da war auch noch etwas
anderes, Urin, es roch eindeutig nach Urin, und mir wurde schlagartig klar warum. Kaum hatte ich
Theresa losgebunden, wankte sie unkoordiniert und drohte der Länge nach hinzuschlagen. Ihre
Arme, blutleer wie ein Stück abgehangenes Fleisch, hatte sie nicht mehr unter Kontrolle und der
Versuch sich an der Boxenwand festzuhalten glich dem verzweifelten Bewegungstraining, das ich
schon einmal bei Rosa gesehn hatte, nachdem sie nach ihrem Unfall nach Wochen den Gips
wieder abgenommen bekam. Ich fing Theresa auf und half ihr vorsichtig sich ins Stroh zu setzen.
Die ganz Zeit über stammelte ich immer wieder nur ein "Tschuldigung, tut mir Leid!", mehr brachte
auch ich nicht zustande. Kraftlos ließ sich Theresa sinken und ich hoffte innigst, daß sie bald
wieder fit sein würde, denn in panischer Angst dachte ich daran, was nun passieren würde, wenn
Frau Ratelli auf den Hof zurückkam und uns vielleicht doch noch hier finden würde.
"Bind mich endlich los!" jammerte meine Schwester vorwurfsvoll und riß mich ein wenig aus
meinen Gedanken. Ich zückte abermals mein Messer, doch Kai-jin schüttelte energisch den Kopf,
"erst die Gerte, ich kann nicht mehr, bitte nimm sie raus, es tut so weh!"
Ich kniete mich vor Kai-jin und bemerkte sofort, auch sie hatte ihren Urin einfach laufen lassen.
Was hätte sie auch sonst tun sollen. Doch da war auch noch etwas anderes, es roch nach Blut.
Kai-jin hatte sich bei ihrem Befreiungsversuch verletzt. Die Gerte steckte zu tief in ihr und feucht
war sie längst nicht mehr. Mir wurde heiß in der Birne. Was hatte ich da nur wieder angerichtet.
Vorsichtig band ich die Riemen um ihr Bein los und zog ganz sanft die Gerte aus ihr heraus. Ich
glaubte zumindest vorsichtig zu sein, doch Kai-jin schrie auf vor Schmerz und ein Schwall Urin floß
mir über die Hände. Sie hatte ihren Körper kaum noch unter Kontrolle. Ich ließ mir nichts
anmerken, denn auch so, war mir die Situation schon peinlich genug.
Kai-jins Schamlippen waren deutlich geschwollen und neben den letzten Tropfen Pisse die daran
glänzten waren deutlich die feinen Spuren von Blut zu erkennen. Ich fragte mich wie ich das nur
wieder gutmachen konnte.
Kai-jin jammerte immer wieder, das ihr alles weh täte, und es so brennen würde. Ich band sie los
und sie fiel förmlich in meine Arme.
"Was machen wir jetzt?" ich war etwas unsicher, ich konnte die beiden doch hier nicht einfach so
liegen lassen, nur weil ich Angst hatte, entdeckt zu werden. Aber meine Angst war gigantisch. Ich
beschimpfte mich in Gedanken selbst als einen Feigling, doch viel half das nicht.
"Wir müssen irgendwie ins Haus, bevor meine Mutter kommt, am besten ins Bad, da können wir
uns im warmen Wasser etwas erholen, und wenn meine Mutter fragt, behaupten wir, daß wir uns
frisch machen wollten." Theresas Vorschlag erschien mir einleuchtend. Notdürftig zogen sich die
beiden ihre Klamotten an, und ich bemühte mich ihnen wenigstens ein klein wenig dabei zuhelfen.
Ich spähte aus dem Stall über den Hof und in die Landschaft. Frau Ratelli war nirgends zu sehen.
So führte ich zuerst Theresa in das Bad der Ratellis und holte dann Kai-jin, die ich in unser Bad im
ersten Stock brachte.
Kai-jin jammerte laut auf, als warmes Wasser ihre Scham umspülte, biß die Zähne aufeinander
und preßte zischend die Luft zwischen Ihren Zähnen hindurch.
"Tut mir wirklich leid Schwesterchen", versuchte ich erneut mein schlechtes Gewissen zu
beruhigen. Kai-jin rang sich ein Lächeln ab, daß ein wenig verzerrt aussah, denn sie schien
wirklich Schmerzen zu haben.
"Ach, wir sind ja alle selber Schuld, aber das nächste Mal bindest du uns vorher los, bevor du
einfach verschwindest!"
Hatte ich das gerade richtig gehört? 'Das nächste Mal'? Ich verstand die Welt nicht mehr so ganz
und schüttelte nur leicht den Kopf. Morgen früh würden wir abreisen. Ein nächstes Mal würde es
nicht geben. Und ob ich mich auf so ein Spielchen überhaupt noch einmal einlassen würde,
dessen war ich mir in diesem Moment wirklich nicht sicher.
"Du solltest lieber mal nach Theresa sehen!" schlug Kai-jin vor, bevor Frau Ratelli kommt.
Frau Ratelli, oh shit, das Fahrrad. Ich mußte das Fahrrad herbeischaffen, bevor Sie zurückkam.
Ich ließ die verdutzte Kai-jin in der Wanne sitzen und rannte aus dem Haus. Frau Ratelli war
nirgends zu sehen, trotzdem rannte ich wie ein gehetzter Hund über die Hügel zum Fahrrad
zurück, holte es aus dem Gebüsch und radelte so schnell ich konnte zum Hof zurück. Ich keuchte
mir fast die Lunge aus dem Hals und mir war etwas schwindelig als ich den Hof erreichte.
Ich öffnete den Fahrradschuppen und sofort fiel mir das Rad von Frau Ratelli auf, das an der Wand
lehnte. Ich stürzte regelrecht ins Haus und hätte fast Frau Ratelli umgerannt, die aus der Küche
kam.
"Sind sie wieder da?" fragte ich so scheinheilig, daß ich merkte wie ich wegen meiner Lüge eine
rote Birne bekam.
"Ja, die waren schon wieder hier, als ich zurückgekommen bin, schüttelte Frau Ratelli mißbilligend
den Kopf, "wo die bloß gesteckt haben?"
"Haben sie ihnen denn nichts erzählt!" fragte ich, immer noch sehr um meine scheinheilige
Fassade bemüht.
"Nein, die sind beide im Bad, die machen sich wohl ein bißchen frisch!"
"Beide zusammen?" und mein gespieltes Erstaunen war so überzeugend, das Frau Ratelli sich
umdrehte und mich böse ansah.
"Nein, Theresa ist hier unten in unserem Bad und Deine Schwester, die habe ich eben oben
gehört. Was hast Du denn gedacht!"
Für Frau Ratelli war es schon undenkbar, das die beiden Mädchen sich gleichzeitig ein Bad teilten,
wenn die wüßte... aber ich war ganz froh, das die Angelegenheit doch noch so glimpflich
abgegangen war und schwieg deshalb lieber.
Etwa eine halbe Stunde später, kamen dann auch endlich die beiden Mädchen. Kai-jin tug eine
langärmelige Bluse, und als ich einen kurzen Moment ihre Handgelenke sah, wußte ich nur zu gut,
warum.
"Wo wart ihr denn?" und wieder war ich erstaunt, was für ein vortrefflicher Lügner ich war.
"Spazieren!" kam die etwas schnodrige Antwort von meiner Schwester und als sie sich von Frau
Ratelli unbeobachtet fühlte, streckte sie mir die Zunge heraus. Ich begriff das das diesesmal nicht
unbedingt freundlich gemeint war. Kai-jins staksiger Gang verriet, das sie immer noch Schmerzen
hatte, und ich hoffte, nicht irgendwelchen Schaden angerichtet zu haben. Einen Besuch beim Arzt
würde uns in echte Erklärungsnöte bringen.
Theresa hatte ein T-Shirt an und ich versuchte als erstes einen Blick auf ihre Handgelenke zu
erhaschen, doch auf ihrer etwas dunkleren Haut waren die Striemen an den Handgelenken nicht
so deutlich zu sehen. Hoffentlich blieben sie auch ihrer Mutter verborgen.
Frau Ratelli ging aber schon wieder ganz in ihrer Hausarbeit auf, denn inzwischen war es so spät
geworden, daß wir Mittag und Abendbrot gut zusammenlegen konnten. Also wurde noch ein
bißchen mehr aufgetischt, und hungrig wie wir alle waren fielen wir über die Tafel her, als hätten
wir die letzten Wochen nur Wasser und Brot bekommen.
Frau Ratelli lästerte ein wenig über unseren Hunger und unsere Gier, sah es uns aber zugleich
etwas wehmütig nach, denn es war, vom Frühstück morgen mal abgesehen, unsere letzte Mahlzeit
hier bei den Ratellis. Natürlich bot sie uns auch an, wenn es denn so gut schmecken würde uns für
den morgigen Tag ein bißchen was einzupacken. Was bei Frau Ratelli 'ein bißchen' war konnte ich
mir zwar gut vorstellen, aber ausschlagen konnte ich das Angebot dennoch nicht.
Kai-jin und Theresa waren das ganze Essen über sehr schweigsam. Wenn ich meine Schwester
ansah, dann rang sie sich zwar ein Lächeln ab, aber viele Worte waren ihr nicht zu entlocken.
Nach dem vorgezogenen Abendbrot machten wir uns dran die Koffer zu packen. Typisch für einen
Jungen, hatte ich meine Klamotten schnell gepackt. Tasche auf, alles rein, Tasche zu. Nur die
Klamotten für den morgigen Tag ließ ich draußen und ging zu Kai-jin ins Zimmer.
"Naa...?" betrat ich fragend den Raum, "alles OK?"
"Hmm.." mehr bekam ich als Antwort nicht.
"Kai-jin, es tut mir leid, was heute passiert ist." und ich erklärte ihr, was am Nachmittag passiert
war, wie ich immer wieder eine Gelegenheit gesucht hatte, sie und Theresa zu befreien, wie ich
versucht hatte von hier wegzukommen und auch Frau Ratelli davon zu überzeugen nach ihr und
Theresa zu suchen.
Kai-jin lächelte! Nicht das sie mich auslachte, nein, sie lächelte in einer so liebevollen Art, die
regelrecht etwas mütterliches hatte, das mir irgendwie ganz warm ums Herz wurde.
"Ich bin dir gar nicht mehr böse, eher auf mich selbst. Das ich mich auf dieses Spielchen
eingelassen habe. Aber der Nachmittag war auch sehr interessant."
"Interessant?" ich war etwas konsterniert. "Wieso interessant?"
"Ich habe mich die ganze Zeit über mit Theresa unterhalten, irgendwie mußten wir ja die Zeit
totschlagen."
"Und was war daran so interessant?" ich begriff noch immer nicht so ganz, was daran so
interessant sein sollte oder konnte.
"Wir haben über uns gesprochen, über uns beide, wie das passiert ist, warum das passiert ist, und
was wir machen können."
"Was sollen wir schon machen?" irgendwie verwirrten mich Kai-jins Antworten eher, als das die mir
Klarheit verschafften.
"Du weißt über Theresa Bescheid, über ihren Vater, über ihre Kindheit. Das hat sie uns doch
erzählt..."
"Ja aber was hat das mit uns zu tun? Das verstehe ich nicht so ganz?" langsam hatte ich nicht das
Gefühl das ich auch nur annähernd begriff, worauf meine Schwester hinauswollte.
"Naja, Theresa meinte, uns erginge es ja auch nicht viel anders als Ihr!"
Mir fiel fast der Unterkiefer auf den Teppich.
"Waaas? Wieso? Das kann man doch garnicht vergleichen!"
Kai-jin hielt mit dem Kofferpacken inne und setzte sich mir gegenüber auf den Fußboden.
"Doch vielleicht kann man daß doch. Sicherlich Papa säuft nicht, und er schlägt nicht. Er hat sich
auch an mir nie vergriffen, aber wann war er denn mal für uns da? Wann ist unser Vater denn
wirklich mal ein Vater für uns gewesen?"
Mich schockierte dieses harte Urteil ein wenig, schließlich sprach Kai-jin da von unserem Vater.
Eltern, das war irgendwie immer etwas heiliges gewesen. Meine Mutter war immer die beste
Mama der Welt gewesen, mein Vater immer der beste Papa der Welt, aber ich begriff allmählich,
daß das vielleicht nicht stimmte. Hatte ich deshalb so heftig reagiert, als ich meinen Vater mit
Christa hatte flirten sehen?
Ich verstand nicht so recht, warum es Kai-jin so leicht fiel, zu akzeptieren, daß auch unsere Eltern
einige Macken und Fehler hatten.
"Ja aber Papa und Mama haben es doch bestimmt immer gut gemeint mit uns", versuchte ich sie
ein wenig zu verteidigen.
"Das meine ich doch garnicht!" und ich merkte das es auch Kai-jin nicht ganz leicht viel, mit mir
darüber zu reden. "Aber könnte es nicht sein, daß das was zwischen uns passiert nur deshalb
passiert, weil Papa und Mama so sind,
wie sie sind? Theresa meint jedenfalls das Kinder garnicht steuern können, was sie werden oder
wie sie sich entwickeln, sondern das das ganze drumherum viel mehr Einfluß darauf hat, als man
selbst!"
Mir war das ein bißchen zu hoch und so schob ich eigentlich mehr aus Verlegenheit, um dem
Thema auszuweichen die Frage hinterher: "Glaubst Du das etwa?"
Doch Kai-jin zuckte nur die Schultern. "Theresa ist viel älter als wir, ich glaube als Erwachsener
sieht man manche Dinge anders. Und vielleicht hat Theresa ja einfach recht."
"Und was heißt das jetzt?" ich begriff immer noch nicht so ganz, und es sollte auch noch ein paar
Jahre dauern, biß ich tatsächlich verstand, was Theresa Kai-jin versucht hatte klar zu machen.
"Ach ist doch egal" und mit diesen Worten sprang Kai-jin auch schmiß mich auf das Bett zurück
und viel mir in die Arme, mir einen zärtlichen Kuß auf die Lippen hauchend, "ich liebe Dich!"
Nicht das das meine Verwirrung beseitigt hätte, aber ich war froh, daß Kai-jin mir nicht mehr böse
war, wenn sie es denn überhaupt gewesen war, nahm sie fest in den Arm und erwiederte ihren
Kuß.
"Wir sollten lieber unsere Koffer packen, bevor uns hier noch so jemand sieht!" Unterbrach ich
unsere Knutscherei.
"Feigling!" und mit einem demonstrativ innigen Kuß unterstrich Kai-jin ihre bissige Bemerkung
noch, löste sich aber schließlich doch, und packte weiter ihren Koffer.
Ich war verwirrt. Überhaupt war ich in letzter Zeit oft verwirrt und ich erinnerte mich an ein paar
Worte meiner Mutter, die einmal in einem Streit mit mir gesagt hatte, 'Junge wie soll das erst
werden, wenn du in die Pubertät kommst?' War das jetzt 'Pubertät'. Manchmal hasste ich die Welt
der Erwachsenen, obwohl ich mich doch selbst schon wie einer fühlte. Alles war so verwirrend,
und dauernd grübelte man über irgendetwas nach.
"Ich gehe nach unten!" und mit diesen Worten stand ich auf und ging auf die Veranda, wo Theresa
auf ihrem Stuhl bei der Tür saß und in die Landschaft starrte, die sie doch nicht sehen konnte.
"Hallo Geo!", begrüßte sie mich, sie hatte meinen Schritt natürlich längst erkannt.
"Hallo" erwiederte ich nur holte mir einen Stuhl und setzte mich neben sie und starrte ebenfalls in
den Sonnenuntergang.
Es verstrichen ein paar Minuten in denen wir uns das warme rote Sonnenlicht ins Gesicht scheinen
ließen, und ich mich fragte, ob Theresa es denn wenigstens spüten konnte. Selbst bei
geschlossenen Augen schien alles rot zu sein, und ich konnte mir nicht vorstellen immer nur
Schwarz zu sehen.
"Schade das ihr morgen schon wieder weg müßt!" Theresas Worte rissen mich ein wenig aus dem
Gedankenwirrwarr, "es war schön mit euch beiden, werdet ihr wiederkommen?"
"Ich weiß nicht, aber komm Du uns doch einfach besuchen?" Und mir gefiel die Vorstellung
druchaus, Theresa für eine Weile bei uns in Deutschland zu haben.
Theresa lächelte, und ihr schien der Gedanke ebenfalls zu gefallen. "Und was werdet ihr machen
wenn ihr zu Hause seid?" Und als von mir nicht sofort eine Antwort kam, fügte sie noch hinzu,
"wegen Eurer Eltern!"
Was sollten wir schon tun. Ich hatte nur Angst vor Streit und Streß, mein Vater war sowieso fast
nie zu Hause gewesen, würde sich also so viel ändern? Andererseits hatte ich auch Angst vor der
neuen Situation. In den Wochen seid Vaters Abreise hatten wir fast jeden Abend mit unserer
Mutter telefoniert, unsere Eltern würden sich trennen, das stand fest. Vater würde nach New York
gehen, und was mich ein wenig verwirrte; er würde Rosa mitnehmen. In fast jedem Telefonat hatte
Mama erzählt, wie sehr sie sich wieder mit Rosa gestritten hatte. Ich verstand das meiste davon
nicht. Warum sich meine Mutter plötzlich nicht mehr mit Rosa verstand war mir absolut
schleierhaft. Ich verstand auch nicht, das Rosa plötzlich alles so egal war. Nicht, daß wir uns
immer gut mit ihr verstanden hätten. Rosa war immer eine Einzelgängerin gewesen. Aber ich hätte
nicht gedacht, daß sie sich bei uns unwohl fühlen würde. So wie meine Mutter das erzählte, war
das aber scheinbar der Fall. Sie hatte meiner Mutter viele Vorwürfe gemacht, sie sei immer das
ungeliebte Kind gewesen. Und mit Christa verstand sie sich schienbar super. In den letzten
Wochen der Ferien sei sie fast jeden Tag bei Vater und Christa gewesen. Das hatte natürlich sehr
viel Streit gegeben, und irgendwie war ich ein bißchen froh, daß wir hier weit genug weg in Italien
saßen. Aber wir mußten der Wahrheit auch ins Auge blicken. Vater würde übermorgen abreisen,
zusammen mit Rosa, und wenn wir wieder zu Hause wären, dann würde nichts mehr so sein wie
vorher. In den letzten Wochen hatte sich ohne unser Zutun unser ganzes Leben umgekrempelt,
und ein Großteil des Geschehens war sogar gänzlich an uns vorbeigegangen, während wir hier in
der Toscana unsere Ferien genossen hatten.
Seit dem mein Vater abgereist war hatten wir mit ihm nicht mehr gesprochen, und ich hatte auch
nicht das Gefühl, als hätte ich ihm sonderlich viel zu sagen. Trotzdem hatte ich Angst. Angst vor
dem was da kommen mochte. In einem Anflug von Zorn oder Groll etwas zu denken und zu
entscheiden ist einfach, aber später mit dieser Entscheidung leben zu können, das ist etwas ganz
anderes, und das wir damals, selbst in diesem jugendlichen Alter schon klar. Wieder begannn ich
das Erwachsenwerden ein klein wenig zu hassen. Es war alles so kompliziert.
Ich schaute Theresa versonnen an, und bemerkte, daß sie scheinbar noch immer auf eine Antwort
wartete, nur mir fiel nichts sinnvolles ein, nichts was ich hätte sagen wollen oder können.
"Ich weiß nicht", war die einzige Antwort die mir einfiel. Und ich bemerkte, wie mir die Tränen
kamen, unkontrolliert, einfach nur so und ich wußte wirklich nicht einmal genau warum. Nicht daß
ich einfach drauflos geheult hätte, aber die Tränen, die mir still über die Wangen liefen konnte ich
dennoch nicht zurückhalten.
Ein Arm griff nach mir, zog mich zu sich, wiederstandlos ließ ich es geschehen, lag bald mehr auf
meinem Stuhl als das ich saß, den Kopf in Theresas Schoß, sanft von ihr im Haar gekrault sprach
ihre beruhigende tiefe Stimme zu mir: "Es wird schon wieder werden, Du schaffst das schon!"
Die Welt um mich herum löste sich allmählich auf, mir war es egal, was ich da gerade tat. Es tat
einfach unendlich gut, sich anlehnen zu können, und ich genoß die Wärme die Theresas Körper
abgab. Ich fühlte mich einfach nur behaglich geborgen. Es dauerte eine ganze Weile, biß ich mich
wieder gefangen hatte und als ich aufblickte, sah ich Kai-jin, die mir gegenüber auf der weißen
Holzbank an Frau Ratelli gelehnt saß. Ich hatte beide nicht k ommen hören. Das warme herzliche
Lächeln Frau Ratellis mit dem sie mich ansah, verriet, das sie sich einfach ur Sorgen um uns
machte, und das sie uns einfach nur unseren Schmerz ein wenig nehmen wollte. Und ich
bewunderte diese rundliche, kleingewachsene Frau, die so viel Herzenswärme ausstrahlte.
"Theresa, du hast eine tolle Mutter!" raffte ich mich wieder auf. Theresa lächlete tiefgründig, und
Frau Ratelli wurde rot.
Inzwischen war die Sonne hinter dem Hügel versunken, aber der Himmel war noch immer in ein
orangenes Licht getaucht.
"Ich glaube ich habe da etwas für euch," und mit diesen Worten verschwand Frau Ratelli im Haus
und kam mit einem Krug Wein und einem Tablett mit einfachen Gläsern zurück.
"Heute Abend dürft ihr das mal, ausnahmsweise, dann schlaft ihr auch gut!" und so schenkte sie
uns allen ordentlich ein. Es dauerte nicht lange und ich merkte wie ich wirklich müde wurde, und
Kai-jin schien es nicht anders zu gehen, und so verabschiedeten wir uns bei Zeiten auf unsere
Zimmer.
Ich war einfach nur noch hundemüde und hatte das Gefühl als hätte ich wochenlang nicht
geschlafen. Ich fiel, kaum hatte ich den Kopf auf der Matraze, in einen tiefen traumlosen Schlaf.
Am nächsten Morgen wurden wir von Theresa geweckt, nach einem kurzen Gang ins Bad und
einem ebenso kurzen Frühstück fuhr ein Taxi auf den Hof um uns nach Livorno zum Bahnhof zu
bringen.
Frau Ratelli versorgte uns mit allerlei guten Ratschlägen und einem Korb voller Leckereien, die
Koffer wurden verladen und nach einer herzlichen Umarmung und einem Kuß für Theresa, den ich
mir nicht verkneifen konnte, der aber von Frau Ratelli mit einem deutlichen Räuspern kommentiert
wurde, ging es zum Bahnhof nach Livorno.
Die Stimmung war ziemlich bedrückt, und auch der ständig quatschende Taxifahrer, den wir
mangels Italienischkenntnissen doch nicht verstanden konnten uns nicht aufheitern.
Am Bahnhof angekommen wurden wir vom Fahrer noch bis zum Informationsschalter im Bahnhof
begleitet, wo man uns schon erwartete. Frau Ratelli hatte in Zusammenarbeit mit Mutter ganze
Arbeit geleistet. Wir waren natürlich viel zu früh dran, und hatten noch gut eine Stunde Zeit. Einer
der Mitarbeiter, der einigermaßen Deutsch verstand ,erklärte uns alles,von dem er glaubte uns
würde es vielleicht interessieren. Nicht das es das wirklich tat, aber so ging die Zeit bis zu unserer
endgültigen Abreise schneller vorüber und vor allem an Kai-jin schien der junge Mann besonderen
Gefallen zu finden. Wieder mal war ich besonders stolz auf meine Schwester.
Endlich war es soweit, wir wurden noch zum Zug begleitet, sogar unsere Koffer brachte man uns
ins Abteil. und schließlich rollten wir in den beginnenden Nachmittag hinein zurück Richtung
Heimat.
In dieser Nacht, war mir einfach nur nach Schlafen zu mute und so machte ich ich recht zeitig
bettfertig. Kai-jin ging es scheinbar nicht anders, und wie selbstverständlich kuschelten wir uns in
einer Koje im Abteil des Schlafwagens zusammen.
Doch in dieser Nacht schlief ich bei weitem nicht so gut wie zuvor. Das immer wiederkehrende
"Tacktack Tacktack des Zuges machte mich eher nervös, und hätte Kai-jin nicht auf meinem Arm
geschlummert ich hätte mich bestimmt nervös hin und hergweorfen. Die kurzen Momente in denen
ich einnickte wurde ich von schlimmen Träumen geplagt, in denen mich Erwachsene verfolgten,
Fremde uns bedrohten und ich immer wieder erfolglos versuchte meine Schwester zu retten. Ich
träumte von erfolglosen davonlaufen in einer Luft die aus zäher Flüssigkeit zu bestehen schien und
alles unerträglich verlangsamte. Nur meine Gegner konnten sich scheinbar mühelos darin
bewegen. Verfolgt von einer ganzen Horde schwarzer Gestalten, die alle das Gesicht meines
Vaters trugen versuchte ich mich mit meiner Schwester im Arm zu retten und wußte doch nicht
was mich mehr dabei bremste, meine Schwester, die ich fest im Arm hielt oder diese zähe
bläuliche Masse, die mir das Atmen so schwer machte und bei der ich das Gefühl hatte, sie würde
mir die Lungen verkleben.
Ein lautes Hämmern gegen die Abteiltür riß mich aus diesem Traum und von draußen rief ein
Schaffner unsere Namen.
"Aufstehen, ihr müßt am nächsten Bahnhof umsteigen. Durch das Fenster fielen die ersten
Strahlen der Morgendämmerung herein, und mir wurde so langsam klar wo ich war.
Noch einmal rief der Schaffner unsere Namen und ich antwortet durch die Tür, ich hätte ihn gehört.
Inzwischen war auch Kai-jin erwacht.
"Du hast nicht gut geschlafen!" kommentierte sie mein wahrscheinlich zerknittertes Gesicht.
"Nee, hab ich nicht!"
"Du hast die ganze Nacht gestöhnt und immer wieder meinen Namen geschrien. Hoffentlich
machst Du das demnächst nicht zu Hause." und lächelnd gab sie mir einen Kuß.
Wir machten uns frisch, frühstückten etwas von den Sachen die uns Frau Ratelli eingepackt hatten
und öffnetem dem abermals klopfenden Schaffenr die Tür. Es war Zeit umzusteigen.
Nach zwei weiteren Mal umsteigen fuhren wir schließlich in den Bahnhof von Limburg ein, mit
mulmigen Gefühl im Magen, was uns nun erwarten würde, hatte unsere Heimat uns wieder.
Ich war gespannt wer uns am Bahnhof abholen würde, doch das ist eine andereGeschichte, die
gibt es ein anderes mal....
Geschichte, die gibt es ein anderes mal.....
Die Schwester Teil 33, Leere Zimmer (Copyright by Georg Genders) Als wir in den Bahnhof
einfuhren, standen wir bereits an der Tür. Durch das schmale Fenster an der Tür versuchte ich,
zwischen den vorbei gleitenden Menschen, ein bekanntes Gesicht auszumachen. Aber wie einem
das immer so geht, wenn man besonders nach etwas Ausschau hält, dann übersieht man es
meist, und wir waren so pfiffig gewesen so weit vorne in den Zug einzusteigen, dass wir nun in
Limburg am äußersten Ende des Bahnsteiges aussteigen mussten. Ich sprang aus dem Zug und
half meiner Schwester mit ihren Koffern. Typisch Mädel, ich kam mit einer großen Reisetasche
aus, die ich zwar auch kaum selber tragen konnte, während meine Schwester zwei Koffer mit sich
schleppte.
Warum brauchten Mädels nur immer so viele Klamotten?
Ich spähte über den Bahnsteig, suchte meine Mutter, konnte sie aber nirgends entdecken.
“Siehst Du sie?" fragte Kai-jin.
Ich schüttelte nur den Kopf, “wartet bestimmt unten!" und so machten wir uns auf den Weg
Richtung Ausgang.
Doch plötzlich stand sie vor uns. “Kinder da seid ihr ja!"
Ich war schockiert. Die Frau die uns gegenüberstand, ja, das war Mama, aber mit der Mutter, die
uns vor einigen Wochen nach Italien verabschiedet hatte, hatte sie nicht mehr viel gemein. Meine
Mutter war immer eine äußerst elegante und selbstbewusste Frau gewesen. Oft hatten die
Nachbarn scherzhaft gelästert, wie ein Mann nur eine so tolle Frau so lange allein lassen könne.
Ich war immer stolz auf meine Mutter gewesen. Gesunde weibliche Rundungen einer
Enddreißigerin, voller Busen, groß gewachsen, die schöne kühle Blonde eben, ohne dabei
Arrogant zu wirken. Denn eines hatte man meiner Mutter nie nachsagen können, dass sie ihre
Nase zu hoch trug. Sie war immer nett, hatte für jeden ein paar freundliche Worte. Wir galten in
unserer Siedlung als angesehene Leute.
Doch das Wesen was jetzt vor uns stand hatte damit nichts mehr gemein. Nie hatte ich meine
Mutter so dürr gesehen. Ihre Augen lagen tief in den Höhlen, dunkle, blau schwarze Ringe unter
ihren Augen ließen ihren Kummer weithin sichtbar werden. Sie hatte mindestens 10 Kilo
abgenommen und die Klamotten die sie trug, wirkten alle mindestens zwei Nummern zu groß.
Es war Kai-jin, die die Anspannung löste, und meiner Mutter in die Arme viel. Ich sah Tränen in
ihren Augen schimmern, drückte meine Mutter zärtlich und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.
“Hallo Mama! Schön dich wiederzusehen!" Schön wieder zu Hause zu sein wollte ich nicht sagen,
denn ich bezweifelte, dass es zu Hause sonderlich schön sein würde. Jedenfalls im Moment.
Meine Mutter war total aufgedreht, ja schon fast hysterisch. Die ganze Zeit auf dem Weg zum Auto
redete sie, fragte wie der Urlaub gewesen war, wie uns denn Italien denn gefallen habe, ob Frau
Ratelli und Tochter denn auch immer nett zu uns gewesen waren, was wir denn so unternommen
hätten.
Es war mehr als deutlich zu spüren, dass sie in Wahrheit nur um den heißen Brei herum redete.
Wir hatten so oft miteinander telefoniert, dass wir ihr aus Italien kaum etwas neues erzählen
konnten, jedenfalls nichts, das sie hätte wissen dürfen.
Als meine Mutter merkte, das wir ihr nicht so recht antworten konnten oder wollten, fing sie wieder
an zu weinen, und diesmal tat sie es nicht still nur mit ein paar verstohlenen Tränen, nein, sie
heulte richtig drauflos. Sie musste den Wagen auf den Seitenstreifen fahren, denn die Tränen
versperrten ihr die Sicht.
Sie erzählte uns was sie bisher am Telefon nicht übers Herz gebracht hatte, das Papa plötzlich
überraschend vor der Tür gestanden habe. Ich hatte bislang geglaubt, er habe vorher mit unserer
Mutter telefoniert. Doch so, wie sie nun erzählte, hatte er einfach plötzlich im Garten gestanden,
sie habe einen riesigen Schreck bekommen und geglaubt mit den Kindern sei etwas passiert.
Doch er habe sie nicht einmal beruhigt sondern ihr platt vor den Kopf gesagt, er sei nur
gekommen, um ihr zu sagen, dass er sich trennen würde. Erst dann habe er ihr gesagt, dass mit
den Kindern alles in Ordnung sei, und das sie in Italien gut aufgehoben seien.
Und dann sei auch noch diese Christa aufgetaucht, und plötzlich hätte Rosa angefangen mit ihr zu
streiten. Rosa hätte ihr vorgeworfen, sie sei immer das ungeliebte Kind gewesen, niemand hätte
sie je richtig ernst genommen, sie wolle bei Vater bleiben, sie würde mit ihm und Christa nach New
York gehen. Dort dürfte sie später aufs Konservatorium gehen und könnte sich dann endlich ganz
ihrer Musikkarriere widmen.
Das war es also, sie hatten Rosa gekauft. Was für eine billige Masche. Aber Rosa schien das
dermaßen zu imponieren, dass sie nicht mehr davon abzubringen gewesen war.
Ich spürte eine unbändige Wut in mir aufsteigen und ich hörte mich sagen: “Ich hätte schneller sein
sollen, schneller zuschlagen sollen!" “Geo!", Kai-jin schrie meinen Namen, sie kreischte ihn
regelrecht, “halt den Mund, sei still!"
Meine Mutter sah mich entsetzt an. “Wovon redest du?"
“Nichts", wiegelte ich ab, “wir hatten Streit!"
Ein skeptischer Blick durchbohrte mich, der Blick einer Mutter, die ihren Sohn gut genug kannte,
um zu wissen, dass da noch mehr war, doch sie schwieg, wischte sich die Tränen ab und setzte
das Auto wieder in Bewegung. Ein paar prüfende Blicke in den Rückspiegel zu Kai-jin, eine
Aufforderung zu erzählen, was passiert war, doch auch Kai-jin schwieg.
Als wir auf unsere Garageneinfahrt fuhren kam mir unser Haus gar nicht mehr so idyllisch vor.
Irgendwie hatte es plötzlich etwas Bedrohliches, etwas Kaltes, Abschreckendes. Der gepflegte
Rasen die sauberen Blumenrabatte, alles nur ein schöne Fassade für dahinter versteckte Ruinen.
Ruinen einer Familie. Es gab kein “Willkommen zu Hause", kein Freudestrahlen, keine kleine
Schwester die aus dem Haus gerannt kam, um endlich ihre Geschwister wiedersehen zu können.
Da stand ein Haus, allein auf einem Grundstück, eine kleine Siedlung außerhalb von Limburg,
heile Welt, schöne Fassaden, und wartete darauf, dass wir ihm Leben einhauchten.
Als wir eintraten fielen mir sofort die Kartons auf, die gestapelt am Kellerabgang standen.
“Das sind Rosas Sachen, die werden morgen noch abgeholt." und wieder standen meiner Mutter
die Tränen in den Augen.
“Du hast ja noch uns!" nahm Kai-jin sie tröstend in den Arm und bei unserer Mutter flossen wieder
die Tränen.
Was für eine Scheiß Situation. Die Gedanken an einen insgesamt tollen Urlaub waren vorbei, ich
kam mir vor, als hätte ich mich verlaufen, und sei unvermittelt in einen Alptraum geraten. Ich ging
durchs Haus, atmete die Luft und versuchte mich mit 'meinem zu Hause', wieder vertraut zu
machen. Eigentlich hatte sich nicht viel geädert. Alles stand noch an seinem Platz, nur das
Arbeitszimmer meines Vaters und Rosas Zimmer waren ausgeräumt. Was auf den ersten Blick so
wirkte, als hätte jemand die Zimmer leer geräumt, um sie neu zu tapezieren, war jedoch in
Wahrheit das Ende der Familie und wie ich erst viel später Begriff, das endgültige Ende der
Kindheit.
Der Abend schlich dahin und schon nach wenigen Stunden nervte mich das ständige Weinen
meiner Mutter. Ich konnte gar nicht verstehen, warum sie unserem Vater so nachweinte, denn ich
verspürte nur Hass.
Vielleicht war ich ein wenig ungerecht, aber in dieser Situation konnte ich irgendwie nicht anders.
Ich hasste diesen Mann für alles was er tat, ja ich hasste ihn sogar dafür das er überhaupt
existierte.
Mutter hatte sich bei Zeiten müde geweint, und ging ins Bett und auch wir Kinder gingen nach
oben in unsere Zimmer. Als ich die Treppe hinaufkam fiel mein Blick abermals in Rosas leeres
Zimmer und mir kam ein Gedanke, für den ich mich zugleich wieder schämte. 'Jetzt habe ich hier
oben endlich Kai-jin für mich!' Ich ertappte mich dabei, wie ich mich selber ein 'Arschloch'
schimpfte, denn mir war in diesem Moment klar, dass ich nicht minder egoistisch dachte als mein
Vater.
Es war Kai-jin, die mich aus diesen Gedanken riss. Sie trat von hinten an mich heran, legte ihren
Kopf an meine Schulter und nahm mich von hinten in den Arm. Ich drehte meinen Kopf um ihr
Gesicht sehen zu können, und stellte fest, auch sie hatte rotgeweinte Augen.
"Geo...?" ihr Blick verriet tiefe Ergriffenheit und Angst, "versprichst Du mir etwas?"
"Was denn?" ich war ein wenig irritiert.
"Das du mich nie so behandeln wirst, wie Papa das mit Mama gemacht hat. Das du mich nie so
belügst?"
"Aber das ist doch etwas ganz anderes!", wehrte ich ab, "wir sind nicht Mann und Frau, wir sind
kein richtiges Paar, wir sind nur Geschwister!"
"Sind wir nicht! Wir sind keine Geschwister!" Kai-jin schrie, nein sie kreischte diesen Satz
hysterisch über den Flur und mir rutsche das Herz in die Hose, was war, wenn Mutter uns unten
hören würde. Ich riss Kai-jin förmlich mit mir in mein Zimmer, das dem Elternschlafzimmer am
entferntesten lag.
"Bist du verrückt so zu Kreischen, wer soll dich denn noch alles hören!" fuhr ich meine Schwester
barsch an. Anstatt mir zu antworten, ließ Kai-jin ihre Tränen laufen. Sie heulte nicht wild drauflos,
sondern im Licht der Deckenlampe sah ich einfach nur die Tränen über ihre Wangen laufen, die
sich an ihrer Kinnspitze sammelten und auf den Teppich herabtropften.
Ich fühlte mich beschissen, gerade so, als sei ich wieder mal dabei alles verkehrt zu machen und
wusste überhaupt nicht, wie ich nun reagieren sollte. Doch Kai-jin starrte mich einfach nur an,
gerade so, als erwarte sie von mir, dass ich die Situation nun bereinige, doch ich fühlte mich
unbeholfen, wusste nicht was ich tun sollte.
Es war Kai-jin, die abermals reagierte. Sie zog ihr T-Shirt aus, öffnete ihre Hose und stand nur im
Schlüpfer vor mir. Doch die Tränen liefen immer noch. "Geo, du bist nicht mein Bruder, bitte, sag
es, sag dass Du nicht mein Bruder bist!"
Hätte ich doch bloß weglaufen können, die Zeit zurückdrehen, alles ungeschehen machen können,
in diesem Moment hätte ich es getan. Kai-jin war verzweifelt, sie war total am Ende, und der
einzige Mensch, der ihr hätte helfen können, stand wie eine Ölgötze vor ihr und stellte sich an wie
ein Neugeborenes das fasziniert aber verständnislos seine erste Rassel betrachtet. Ich war
unfähig zu reagieren, ich wusste nicht was ich tun sollte und hatte das Gefühl, alles was ich tun
konnte und tun würde, wäre verkehrt. Ich fühlte mich hundeelend und schuldig.
Kai-jin raffte ihre Klamotten zusammen und stürzte weinend an mir vorbei in ihr Zimmer. Hinter ihr
knallte ihre Tür und Sekunden später hörte ich sie laut in ihrem Zimmer weinen. Ich zog mich aus,
legte mich ins Bett und lauschte meiner weinenden Schwester. Meine Zimmertür ließ ich offen. Ich
hätte sie schließen können, um das Geräusch der schluchzenden Kai-jin zu dämpfen, aber nicht
einmal das brachte ich fertig.
Ich versuchte nachzudenken, obwohl mir das unheimlich schwer fiel. Was konnte ich tun. Ich
mochte Kai-jin, sehr sogar, ich wusste, dass das, was wir getan und erlebt hatten, nie hätte
passieren dürfen, für mich war sie immer noch meine Schwester, doch ich begriff auch, dass es für
Kai-jin anders war. Sie wusste, sie war eben nicht meine richtige Schwester. Ich musste an Rosa
denken, die meiner Mutter vorgeworfen hatte, sie sei nie als richtige Tochter akzeptiert worden. Ich
hatte es da leicht, ich wusste wer meine Eltern waren, auch wenn ich im Moment auf meinen Vater
nicht sonderlich stolz war. Ich horchte in die Nacht und vernahm die immer noch weinende Kai-jin
aus ihrem Zimmer.
Ich stand auf, es war mir egal ob ich das Richtige tat, ich kam zu dem Schluss, das es vielleicht
längst zu spät war das Richtige zu tun, Nur eines wollte ich jetzt auf keinen Fall, alleine sein und
ich befürchtete, wenn ich jetzt nicht etwas unternahm dann würde ich Kai-jin vielleicht verlieren.
Ich weiß nicht ob es mir damals schon klar war, aber ich liebte sie wirklich, nicht als meine
Schwester, sondern als das, was nicht sein durfte.
Ich ging in ihr Zimmer, hockte mich neben ihr Bett, und tastete im Dunkeln nach ihr.
"Nicht weinen!" versuchte ich sie zu beruhigen. So als hätte meine Schwester mich jetzt erst
erkannt, als hätte sie sicher sein wollen, das es nicht Mutter war, die nach ihr sah, warum sie so
weinte, drehte sie sich zu mir um, schaltete ihre Nachttischlampe an, so als wolle sie sich optisch
versichern, das ich es tatsächlich war, schlang ihre Arme um mich und begann mich wild zu
Küssen. Knutschend rutschte sie aus dem Bett und wir lagen eng umschlungen auf dem Teppich.
Ich spürte ihren Körper, spürte die hitzige Wärme, die sie abstrahlte. Ich verdrängte alle Skrupel,
alle Ängste und genoss die stürmischen Berührungen meiner Schwester, die nicht meine
Schwester sein wollte. Die innigen Küsse, die meinen ganzen Körper bedeckten und mir das Blut
in die Lenden schießen ließen.
Sie riss mir meine Short vom Körper und stürzte sich regelrecht auf mich. Sie spießte sich auf
meinem Penis auf und ein zischendes Atmen zwischen den Zähnen verriet ihren Schmerz. Ich
musste an Theresa denken, an ihre Art zu lieben. Und mir fiel die Gerte wieder ein. Ich wusste
warum Kai-jin Schmerzen empfand, und sie tat mir Leid. Das, was wir hier taten, das taten wir in
diesem Moment um einen Bund zwischen uns zu besiegeln, einen geheimen, einen verbotenen
Bund. Etwas Ungehöriges was es nie hätte geben dürfen, doch ich konnte ihr nicht widerstehen.
Ihre fordernde Art, die grenzenlose Geilheit mit der sie mich trotz schmerzverzerrtem Gesicht ritt.
Ihr gepresster keuchender Atem, ihre Schenkel die mich umschlangen als gelte es mir die Rippen
zu brechen.
Dieser Akt hatte nichts zärtliches, er war animalisch heftig, fast schon mechanisch, und doch
merkte ich, wie es mir kam. Ich sah Kai-jin in die verweinten Augen, sah, dass noch immer Tränen
über ihr Gesicht liefen und wusste plötzlich was sie von mir wollte, sie wollte keinen Sex, sie wollte
keine Befriedigung, sie wollte nur eines, dass ich endlich einsah, was sie mir vorhin entgegen
geschrien hatte, dass ich nicht ihr Bruder war und ich erkannte, wenn ich es jetzt nicht über mich
bringen würde, dann würde ich vielleicht den Menschen verlieren, der mir am meisten bedeutete.
"Kai-jin!" mir war es egal, wie laut ich ihren Namen rief, doch meine Schwester reagierte überhaupt
nicht, sie ritt mich wie der Teufel, und selbst mir begann mein Penis zu schmerzen.
"Katrin!" Stille, meine Schwester hielt abrupt inne und starrte mich an. So hatte ich sie ewig nicht
genannt. "Ich bin nicht dein Bruder!" Da war es raus. Kai-jin setzte sich wieder auf mein noch
steifes Glied, diesmal langsamer und ich sah ein Lächeln auf ihrem Gesicht, ein Lächeln absoluter
Glückseligkeit. Ein paar wenige Bewegungen auf mir, dann riss Kai-jin ihr Kopfkissen vom Bett,
presste es sich vors Gesicht und schrie ihren Höhepunkt hinaus. Noch nie hatte ich so so gehört,
auch wenn das Kissen den Schrei erstickte, so war er doch für mich trotzdem deutlich vernehmbar.
Kai-jin schrie und kreischte in ihr Kissen wie ich sie noch nie erlebt hatte. Es war nicht nur der
Schrei eines Höhepunktes, sondern ein Schrei der Befreiung. Nachdem sie sich ein wenig beruhigt
hatte warf sie ihr Kissen auf das Bett zurück und begann wiederum mich wild zu küssen. Sie
stammelte immer wieder meinen Namen und der Klang des Glücks in ihrer Stimme brachte mich
zu einem gewaltigen Höhepunkt. Tief spritzte ich meinen Saft in die Muschi meiner Schwester.
Wir waren beide total geschafft und blieben eine ganze Weile schlaff aufeinander liegen, bis ich ein
Knarren auf der Treppe vernahm, doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes
mal.
Die Schwester Teil 34, Ein Job! (Copyright by Georg Genders) Wir waren beide total geschafft und
blieben eine ganze Weile schlaff aufeinander liegen, bis ich ein Knarren auf der Treppe vernahm.
"Mama!" sagte Kai-jin nur, sprang auf, schnappte sich ihr Nachthemd und sprang in ihr Bett. Sie
kam nicht mal dazu, sich ihr Nachthemd überzustreifen und zog sich die Decke bis unters Kinn, um
ihre Nacktheit zu verbergen. Ich sprang regelrecht in meine Shorts, als mir ie Feuchtigkeit in
meiner Körpermitte bewusst wurde, und es war nicht nur Schweiß, der meine Shorts an meinem
Körper kleben ließ. 'Sie wird es merken', zuckte es mir durch den Kopf, und plötzlich wurde mir
bewusst, dass das ganze Zimmer noch immer nach Sex nach dem intensiven Akt unser
Vereinigung roch. Mir blieb nur eines, in die Offensive zu gehen. Ich stürzte zu Tür öffnete diese
und stieß frontal mit meiner Mutter zusammen, die in diesem Moment im Begriff war Kai-jins
Zimmer zu betreten. Ich tat total überrascht und fluchte ein wenig leise vor mich hin.
"Georg, was ist hier los?", die Stimme meiner Mutter klang gereizter als es die Situation erforderte,
lauter als es nötig gewesen wäre.
"Psst!" fuhr ich ihr ins Wort, bevor sie noch mehr sagen konnte. Und als sie Kai-jins Zimmer
betreten wollte hielt ich sie kurzerhand am Arm fest. "Nicht, lass sie in Ruhe! Sie hat nun endlich
aufgehört zu weinen!" Meine Mutter drehte sich zu mir um und in dem schummrigen Licht das von
unten aus dem Flur hier herauf schien konnte ich sehen, dass meiner Mutter ebenfalls die Tränen
kamen.
"Ich habe sie ein bisschen beruhigt, ich glaube es ist besser, wir lassen sie jetzt in Ruhe", spielte
ich ganz den starken Mann. "Na gut, du gehst jetzt aber auch Schlafen mein Großer!" und das
liebevolle Streicheln meiner Mutter über meine Wange verstärkte mein schlechtes Gewissen nur
noch. Ich schlich in mein Zimmer, wollte mir auf keinen Fall etwas anmerken lassen und spürte
den Blick meiner Mutter, der mich auf dem Weg in mein Zimmer begleitete. An der Zimmertür
drehte ich mich noch einmal um und rief ein leises 'gut Nacht' über den Flur. Das schien meiner
Mutter zu genügen, sie drehte sich um und verschwand wieder nach unten in ihr Schlafzimmer.
Erst jetzt atmete ich einmal richtig tief durch. Eine ungeheure Anspannung fiel von mir, ich steuerte
auf mein Bett zu, ließ mich einfach fallen und sank in einen unruhigen Schlaf.
Das sonore Brummen eines schweren Dieselmotors riss mich am nächsten Morgen aus meinem
unruhigen Schlaf und beendete alle bösen Träume, die mich die Nacht über verfolgt hatten.
Beißender Ruß- und Abgasgestank zogen in mein Zimmer. So ein Mist, was war das denn schon
wieder? Ich brauchte einen Moment um mich zu orientieren. Ja, ich war zu Hause, das hier war
mein Zimmer. Ich schwang mich aus dem Bett um das Fenster zu schließen und nachzusehen
woher der Gestank kam.
In unsere Hofeinfahrt rangierte gerade ein altersschwacher Umzugs-LKW rückwärts hinein und
blies dabei seine Abgase in mein Zimmer. Mein Vater stand in der Einfahrt und versuchte mit
wilden Gesten den Fahrer einzuweisen und ihn daran zu hindern, im Rückwärtsgang die
Blumenbeete platt zu walzen.
Ich beschloss nach unten zu gehen, nach etwas essbarem zu suchen und dem Ende unserer
Familie beizuwohnen. Wie ich befürchtet hatte saß meine Mutter mit rotgeweinten Augen in der
Küche und Kai-jin die neben ihr saß war dieses Mal diejenige die ihr tröstend die Hand hielt. Ihr
fragender Blick in meine Richtung verriet deutlich, daß die die Situation vom Vorabend nicht
vergessen hatte und sich noch immer fragte, wieviel unsere Mutter bemerkt hatte. Ich schüttelte
leicht den Kopf, um ihr zu signalisieren, daß ich sicher war, Mutter habe nichts bemerkt. Kai-jin
schien ein Stein vom Herz zu fallen.
Mein Vater betrat die Küche und pures Gift lag in der Luft. Die Blicke die Kai-jin ihm zuwarf hätten
verachtungvoller nicht sein können. Sein Mund öffnete sich stumm wie bei einem Fisch, doch
anstatt etwas zu sagen holte er nur einmal tief Luft und stand wie eine Ölgötze mitten in der
Küche.
Meine Mutter schien das nicht ertragen zu können. Sie riß sich von Kai-jin los und rannte wild
schluchzend aus der Küche. Sekunden später hörte man die Tür zum Schlafzimmer zuknallen und
nahm ihr Heulen nur noch sehr gedämmt war. Mein Vater schien immer noch nach Worten zu
suchen und als er sie endlich gefunden zu haben schien, schnitt meine Schwester sie ihm ab. Ich
erschrak als ich ihre Stimme hörte, wie ein tiefes Grollen im Unterton, mit einer Bedrohlichkeit die
so gar nicht zu ihr passte und einer Eiseskälte, die es mich erschauern ließ, fauchte sie meinen
Vater an: ???Verschwinde, hau ab!"
Ich hatte mit Vorwürfen, mit Hysterie, mit Kreischen gerechnet, aber dies war nicht mehr die
Stimme eines 13-jährigen Mädchens, dies war die Stimme einer erwachsenen Frau, und diese
Stimme war herrisch, gebieterisch und duldete kein Widerwort. Und noch einmal wiederholte sie
mit fester Stimme "Verschwinde!"
Mein Vater schaute etwas unsicher zu mir, so als erwarte er ausgerechnet von mir Beistand. ???
Es ist besser Du verschwindest!" bestätigte ich meine Schwester.
Mein Vater drehte sich um, ließ die Küchentür hinter sich offen stehen und ging mit den Packern in
den Keller um die Kisten heraufzuholen.
Mit einem fast kraftlosen Stöhnen, als hätte sie gerade eine enorme Anstrengung hinter sich sank
Kai-jin auf den Küchenstuhl auf dem zuvor noch meine Mutter gesessen hatte. Ihr Blick war glasig,
leer. Sie starrte aus der offenen Küchetur auf den anwachsenden Stapel Kartons, der aus dem
Keller zum Vorschein kam, und doch schien sie diese Kartons nicht einmal wahrzunehmen. Sie
starrte einfach ins Leere, blickte durch die Kartons hindurch in ferne Weiten.
Es dauerte nicht einmal 20 Minuten, dann waren alle Kartons verstaut. Als die Packer gegangen
waren und der alte LKW sich röchelnd in Bewegung setzte betrat mein Vater noch einmal die
Küche, so als wolle er noch einen Anlauf wagen. Ich stand inzwischen direkt hinter Kai-jin und
hatte ihr sanft meine Hände auf die Schultern gelegt und ihr ein bißchen die Schultern und den
Nacken massiert. Ich wollte ihr einfach nahe sein, und als ich ihre Verspanntheit bemerkte, hatte
ich einfach begonnen sie ein wenig zu massieren. Doch die Entspannung die sich so langsam
eingestellt hatte, war schlagartig verschwunden. Ihre Arme die auf dem Küchentisch lagen
verkrampften und es sah aus, als wolle sie ihre Finger in den Tisch graben.
"Ich wollte doch...!" weiter kam mein Vater nicht, als Kai-jin ihm wieder mit einem eisigen
"Verschwinde!" ins Wort fiel. Mich schüttelte es, ich hatte das Gefühl einen Eisblock zu massieren.
Meine Schwester war nur noch ein kalter harter Klotz unter meinen Händen, und beinahe hätte ich
meine Hände weggezogen, so als hätte es mir einen Schlag versetzt, sie zu berühren. Doch Kai-jin
griff plötzlich nach meinen Händen, so als suche sie Unterstützung oder Hilfe. Und ich spürte, daß
sie tief in ihrem Inneren sehr unsicher war. Mein Vater schien kein Interesse an einem weiteren
Gespräch zu haben er knallte seinen Haustürschlüssel auf das Küchenbord drehte sich um und
verschwand wortlos aus unserem Leben.
Stille! Minutenlange Stille. Kai-jin hielt noch immer meine Hände und ihr eiskalter fester Griff ließ
meine Hände allmählich schmerzen. Meine Gedanken rasten wirr umher. Zum einen war es
irgendwie nichts ungewöhnliches für uns, mit unserer Mutter alleine zu sein. Die Tage die mein
Vater mit seiner Familie verbrachte, die konnte man locker zählen, und ich konnte mich nicht dran
erinnern, daß das mal anders gewesen war. Er war versessen was seine Arbeit anbelangte. So
war er immer gewesen. Und trotzdem tat dieser Abschied irgendwie weh. Auch wenn mein Vater
sonst so gut wie nie bei uns gewesen war, so wussten wir doch immer, daß wir einen Vater hatten,
und im Zweifelsfall war er wenigstens telefonisch irgendwie erreichbar gewesen. Aber jetzt, stand
ich in der Küche, meine Schwester die sich an meinen Armen festklammerte und mit einer heulend
im Schlafzimmer liegenden Mutter. Und ich fühlte mich plötzlich irgendwie allein. Ein Teil meines
Lebens war da eben zur Tür hinausspaziert, und ich glaubte nicht so recht daran, daß eben dieser
Teil eines Tages zurückkehren würde, um wieder ein Teil meines Lebens zu werden.
Ein kaum zu beschreibendes komisches Gefühl. Und nur das laute Knurren meines Magens holte
mich in diese Welt zurück.
"Hunger?", fragte Kai-jin.
"Ja, und wie!" erwiderte ich, denn wir hatten ja noch nicht einmal gefrühstückt.
Ließen wir uns sonst gerne von Mutter verwöhnen, waren wir es, die dieses mal den
Frühstückstisch bereiteten, auch wenn wir inzwischen fast zu Mittag hätten essen können, und
Kai-jin gelang es tatsächlich meine Mutter zu überreden, mit uns ein wenig zu frühstücken.
Die nächsten Tage verstrichen furchtbar zäh. Bei uns zu Hause herrschte eine Stimmung als
wären wir alle zum Tode verurteilt worden und erwarteten nun die Vollstreckung des Urteils. Ich
sehnte das Ende der Ferien herbei. Selbst Kai-jin war zu nichts so richtig zu gebrauchen. Die
letzten Tage der Ferien saßen wir Kinder zumeist nur in unseren Zimmern und meine Mutter saß
irgendwo im Wohnzimmer oder in der Küche und starrte meist abwesend ins Leere.
Wie alle Ferien hatten auch diese Sommerferien ein Ende und ich konnte mich nicht erinnern, mich
jemals so auf die Schule gefreut zu haben. Auch Kai-jin schien nach den ersten Schultagen
deutlich gelöster zu sein. Obwohl sich auch in der Schule einige Veränderungen ergeben hatten,
aber dies ist eine andere Geschichte. Vielleicht lag es nur daran, daß nun alle wieder beschäftigt
waren. Meine Mutter kümmerte sich wie immer um den Haushalt und für uns begann mit der
Schule auch wieder der Sport, denn über die Ferien hatte unser Meister seine Schule auch immer
geschlossen.
Eigentlich erstaunlich schnell stellte sich ein gewisser Alltag bei uns ein. Meine Mutter war zwar
noch immer viel ruhiger als sonst und wirkte irgendwie verschlossen, aber unser volles Programm,
Schule, Sport, Tanzen lenkte uns zumeist ab.
Insgesamt ging es uns eigentlich nicht schlecht. Wenige Wochen nachdem mein Vater
verschwunden war erreichte uns ein Brief eines Anwalts aus New York. Darin kündigte mein Vater
an, so schnell wie möglich die Scheidung zu wollen. Im Gegenzug verzichte er auf alle finanziellen
Ansprüche. Was das bedeutete verstand ich erst, als meine Mutter mir Vaters Brief zu lesen gab.
Mein Vater hatte einen großen Teil seines verdienten Geldes bei der Bank angelegt. Ich war
erstaunt, denn während seiner Abwesenheit hatte ich immer den Eindruck gehabt, meine Mutter
hätte sich um alles gekümmert. Nun erfuhr ich, daß mein Vater nur einen Teil seines Geldes auf
ein gemeinsames Konto eingezahlt hatte, einen wesentlich größeren Teil hatte er gewinnbringend
angelegt. In dem Brief war von einer Summe von über zwei Millionen DM die rede. Zusätzlich
verzichtete mein Vater auf jeden Anspruch auf Haus und Grundstück, wollte jedoch im Gegenzug
keine weiteren Zahlungen an meine Mutter leisten. Er sah sich mit diesem finanziellen
Zugeständnis von allen Verpflichtungen gegenüber den Kindern entbunden, so ließ er von seinem
Anwalt mitteilen, denn er habe bereits alles gegeben, was er geben könnte.
In dem Brief ging es nur ums Geld. Mit keinem Wort erwähnte er Rosa oder fragte nach uns.
Überrascht war ich jedoch von der Reaktion meiner Mutter, die uns, als sie uns den Brief am
Abendbrottisch zeigte, damit überraschte, daß sie arbeiten gehen wolle.
"Willst Du denn das Geld nicht?" fragte Kai-jin erstaunt.
"Doch, daß nehme ich auf jeden Fall, und sein es nur darum, um es ihm nicht zu gönnen!"
erwiderte meine Mutter kalt, und man konnte die Verachtung in ihrer Stimme deutlich hören. ???
Aber wenn euer Vater glaubt, wir könnten ohne seine Almosen nicht leben, dann hat er sich aber
getäuscht!"
Und dann verriet unsere Mutter uns, daß sie sich in den letzten Tagen um einen Job bemüht habe,
und tatsächlich auch einen gefunden hatte. Sie hatte früher mal in der Buchhaltung einer großen
Maschinenfabrik gearbeitet, und diese Kenntnisse kamen ihr jetzt zu gute. Sie würde in einer
kleinen Fensterfabrik im Nachbarort im Büro arbeiten. Die hatten eine Halbtagskraft fürs Büro
gesucht und meine Mutter sofort den Job angeboten.
Irgendwie eine komische Vorstellung, meine Mutter plötzlich arbeiten gehen zu wissen. Denn so
lange ich denken konnte, war ich es gewohnt gewesen, morgens meine Mutter in der Küche
anzutreffen. Nun würde sie bereits um sieben Uhr bei der Arbeit sein, was für uns Kinder in
Zukunft bedeuten würde, uns morgens alleine auf den Weg zur Schule zur machen. Doch die
Begeisterung mit der meine Mutter von der neuen Firma sprach machten deutlich, wie sehr sie
sich danach sehnte unter Menschen zu kommen.
"Und was sagt ihr jetzt dazu, das ich arbeiten gehen will?", blickte meine Mutter fragend in die
Runde am Abendbrottisch.
"Und ab wann?", fragte ich etwas verunsichert, dabei ertappt, daß ich mal wieder nicht richtig
zugehört hatte.
"Habe ich doch schon erzählt, ab nächste Woche, du Träumer!", triezte mich meine Mutter ein
wenig und rang sich ein Lächeln ab, was in letzter Zeit selten genug vorkam.
"Also ich finde die Idee gut. Wir sind doch wohl alt genug um alleine zur Schule zu kommen und
uns morgens beim Streit ums Bad nicht gegenseitig die Schädel einzuschlagen.", kommentierte
meine Schwester Mutters Idee, und ihr Blick verriet mir, an was sie vor allem bei der Erwähnung
des Badezimmers dachte.
"Und was sagt mein Großer nun?" bohrte meine Mutter noch einmal nach.
"Jaja, gute Idee!", gab ich scheinbar nicht sonderlich begeisternd klingend von mir, denn der Spott
von Kai-jin und Mutter war ihrem Grinsen anzusehen.
"Vielleicht bringt dich ja dein Geburtstag auf andere Ideen?" lächelte meine Mutter ein zweites Mal
an diesem Abend.
"Mein Geburtstag?" Meine Art zu fragen und mein vermutlich dummes Gesicht, so als hätte ich
dieses Wort gerade zum ersten mal gehört provozierten ein weiteres Lächeln.
"Ja, mein Großer, dein Geburtstag. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, auch du wirst jedes
Jahr älter." grinste meine Mutter, ???und das ist auch dieses Jahr wieder so. So stark hat sich die
Welt schließlich nicht geändert. Und was gedenkst du an deinem Geburtstag zu tun, wenn du
deine Fassung wieder gewonnen hast kannst Du mir ja diese Frage vielleicht beantworten, willst
du Feiern?
"Ich weiß nicht,..."gab ich zögernd zur Antwort, und ich glaube ich wusste wirklich nicht so recht,
was ich eigentlich wollte, doch das Läuten des Telefons bewahrte mich vor einer weiteren
Ausfragerei. Es war Frau Ratelli. Sie oder Theresa riefen seit unserer Abreise jede Woche einmal
bei uns an, fragten wie es uns ging, und so war im Laufe der Zeit eine lockere Freundschaft selbst
zwischen Frau Ratelli und Mutter entstanden, obwohl sich beide nie begegnet waren. Man hörte
Frau Ratellis aufgeregte Stimme selbst wenn man den Telefonhörer selbst gar nicht in der Hand
hielt. Nur verstand ich leider nicht, um was es ging, denn vielleicht betraf es ja Theresa, und das
machte mich doch irgendwie neugierig. Schließlich wurde das Telefon noch an Kai-jin
weitergereicht, die mit Theresa zu sprechen schien, mich aber immer wieder mit einer
Handbewegung aus dem Flur gestikulierte. Was hatte das denn nun schon wieder zu bedeuten?
TEIL35, Frühstück!
Die Tage gingen dahin, das Wochenende folgte und der Sonntag, der
letzte Abend, bevor meine Mutter ihren neuen Job antreten würde,
neigte sich dem Ende entgegen. Immer und immer wieder kontrollierte
meine Mutter die Küche und wies uns an, wo Brot und Cornflakes standen
und tat dabei gerade so, als hätten wir unsere eigene Küche noch nie
von innen gesehen. Sie fragte zum hundertsten mal, was wir denn auf
unsere Schulbrote haben wollten und man merkte ihr an, das sie ein
wenig das schlechte Gewissen plagte, denn immerhin würde es für uns
das erste Mal sein, daß wir uns alleine auf den Weg zur Schule machen
müssten.
Ich sah der ganzen Angelegenheit deutlich gelassener entgegen als
meine Mutter, hoffte nur, daß ich den Wecker nicht überhören würde,
denn bisher hatte ich immer eine Mutter im Hintergrund gewusst, die
sich darum kümmerte, daß wir nicht zu spät zur Schule kamen. Ich hatte
schon häufiger morgens meinen Wecker überhört oder im Halbschlaf
einfach ausgeschaltet, um dann eine halbe Stunde später von meiner
Mutter aus dem Bett geschmissen zu werden. Kai-jin ging es da meist
nicht besser. Mutter hatte dann jedoch stets dafür gesorgt, daß wir es
dennoch rechtzeitig zur Schule schafften, meist einfach dadurch, dass
sie ständig antreibend hinter uns stand und uns wie die Hühner durch
die Wohnung scheuchte.
Doch es kam ganz anders. Ich wachte morgens auf, lange bevor der
Wecker klingelte und hörte meine Mutter unten in der Küche. Nur hin
und wieder drang das leise Klirren eines Glases oder einer Tasse nach
oben. Es konnte auch gut der Löffel in ihren Cornflakes sein. Meine
Mutter gab sich scheinbar Mühe nicht zu viel Lärm zu machen. Ein paar
Minuten später hörte ich, wie die Haustür sanft ins Schloß gezogen
wurde. Kurze Zeit später folgte das Rattern des Garagentores, das sich
einfach nicht leise betätigen ließ, dann wurde der Wagen angelassen
und meine Mutter fuhr davon. Ich lag im Bett und überlegte ob ich
aufstehen und schon einmal das Frühstück für mich und Kai-jin bereiten
sollte. Meine Schwester würde sich bestimmt darüber freuen.
So schlich ich nach unten in die Küche und begann den Frühstückstisch
zu decken. Toastete etwas Brot, stellte die Marmelade und den Honig
auf den Tisch und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen als ich das
Honigglas in der Hand hielt. Ich öffnete es und steckte meine Nase
tief hinein und inhalierte tief. Doch es roch nur nach Honig, wonach
auch sonst. Ich machte etwas Milch für den Kakao warm und betrachtete
mein Werk. Ja, so konnte ich meiner Kai-jin einen angenehmen Morgen
bereiten. Nur irgendetwas fehlte noch. Kritisch begutachtete ich den
Tisch und zählte all die Dinge durch die dort standen, auf der Suche
nach dem Detail, daß ich noch vergessen hatte. Frühstücksbrettchen,
Messer, Löffel für den Kakao, warme Milch, Kakaopulver, Marmelade,
Honig und selbst die bereits von meiner Mutter vorbereiteten
Pausenbrote hatte ich bereitgelegt. Die Cornflakes! Genau die fehlten
noch. Wie hatte ich die vergessen können. Kai-jin liebte es zum
Frühstück, zusätzlich zu ihrem Butterbrot noch eine kleine Schale
Cornflakes zu essen. Also schnell noch eine kleine Schale auf ihren
Platz gestellt und die Cornflakes aus dem Schrank geholt.
„Geo, wie lieb von Dir!"
Ich schmiss die Packung Cornflakes regelrecht von mir. Ich war so in
Gedanken versunken, daß ich meine Schwester überhaupt nicht bemerkt
hatte und als sie mich nun so unvermittelt ansprach, erschrak ich so
heftig, das ich die Packung Cornflakes quer durch die halbe Küche warf
und erbost in Richtung Tür blickte, in der Kai-jin stand, die in
schallendes Gelächter ausbrach.
„K, K, Kai... !", stammelte ich noch immer vor Schreck.
„Warte, ich helfe dir," grinste meine Schwester, „ich wollte dich
nicht so erschrecken!" Sie nahm aus dem Küchenschrank neben der Tür
einen großen Besen und warf mir Kehrschaufel und Handfeger zu, die
ich, immer noch etwas verdattert sehr ungeschickt auffing, was bei
Kai-jin einen weiteren Lacher provozierte.
„Wenn du dich weiterhin so deppert anstellst, dann findest du mit
deinem Frühstücksbrot nicht mal deinen Mund", feixte Kai-jin herum,
„vielleicht sollte ich mal nachsehen, ob ich vorsichtshalber schon mal
ein Lätzchen parat lege."
„Du kannst mich ja füttern, wenn du meinst ich bekäme das mit dem
Frühstück alleine nicht hin", erwiderte ich etwas gereizt, und meine
gute Laune verschwand ein wenig. Wenn ich etwas nicht mochte, dann war
es, schon am frühen morgen durch den Kakao gezogen zu werden, auch
nicht von meiner Schwester.
„Ok", sagte Kai-jin, „aber erst mal fegen wir die Cornflakes weg." Ich
war mir nicht ganz sicher, ob sie mich wieder nur auf den Arm nahm,
und so fegten wir die Cornflakes zusammen und mit einem kritischen
Blick auf die Kehrschaufel und einem „die willst Du bestimmt nicht
mehr essen" zu meiner Schwester, beförderte ich die Cornflakes in den
Mülleimer.
„So und jetzt wird gefrühstückt", bestimmte meine Schwester und
drückte mich auf meinen Stuhl. Doch sie setzte sich nicht etwa auf
ihren eigenen Platz, sondern setzte sich rittlings auf meinen Schoß,
griff sich mein Messer und schmierte auf mir sitzend einige
Frühstücksbrote. Ich selber nur mit einer Short bekleidet spürte ihre
Wärme durch den dünnen Stoff ihres Nachthemdes und Kai-jin versäumte
es nicht, sich beim Greifen nach Butter, Brot, Marmelade und Honig
sich deutlich spürbar auf meinem Schoß zu bewegen, viel mehr, als es
für das Zubereiten der Brote nötig gewesen wäre. Schon nach kurzer
Zeit drückte eine heftige Errektion gegen den Stoff meiner
Schlafanzughose und bohrte sich begierig in Richtung Kai-jins wohliger
Mitte. Doch sie tat so, als würde sie das nicht bemerken, schnitt das
Brot in kleine Stücke und stand auf, um sich sogleich mit dem Gesicht
zu mir wiederum auf meinen Schoß zu setzen. In der einen Hand das
Frühstücksbrettchen begann sie nun tatsächlich mich mit der anderen
Hand zu füttern. Ich saß ihr wohl etwas zu unbeholfen auf meinem Stuhl
und ließ die Prozedur über mich ergehen.
„Was hältst du davon, wenn du deine Hände für etwas sinnvolles
benutzt?" fragte sie mich, und das Funkeln in ihren grünen Augen und
die Art und Weise, wie sie ihren Oberkörper streckte um ihre Brust
unter dem locker fallenden Nachthemd zu betonen waren mehr als nur
eine Aufforderung. Langsam begann ich sie von den Schenkeln auf in
langsamen kreisenden Bewegungen zu streicheln. Meine Hände
verschwanden unter ihrem Nachthemd und über ihren Bauch mit der so
samtenen Haut suchten meine Hände ihre Brüste. Steife, harte Nippel
empfingen mich und warteten schon sehnsüchtig auf eine sanfte Massage
durch meine Hände. Nur ihr Atem verriet wie sehr meine Schwester diese
Behandlung genoss, oberflächlich tat sie jedoch so, als ließe sie das
alles vollkommen kalt und fütterte mich weiter mit Brothappen, nicht
ohne sich zwischendurch auch mal selber einen zu gönnen. Die ganze
Zeit über blickte ich Kai-jin dabei in ihre tiefgründigen grünen Augen
und versank regelrecht darin. Ich konnte einfach nicht genug von
diesem Gesicht bekommen, daß mich mit unverhohlen geiler Gier
herausforderte.
Der letzte Bissen war längst verspeist doch Kai-jin saß noch immer auf
meinem Schoß, in der Hand noch immer das Frühstücksbrett und ließ sich
von mir verwöhnen. Doch in meiner Körpermitte schrie ein strammer,
blutgefüllter Schwanz nach Erlösung. Ich hob Kai-jin meinen
Unterkörper entgegen und sie erwiederte diese Bewegung mit einem
leichten Kreisen ihrer Hüften.
„Willst Du etwa noch etwas zum Frühstück?" fragte sie lächelnd und
kannte doch bereits die Antwort. Die letzten paar Wochen, seit der
Nacht in dem ich mit meiner Mutter zusammengestoßen war, hatten wir
uns nicht mehr geliebt und auch wenn es nicht wirklich lange her
gewesen war, so platze ich regelrecht vor Verlagen nach diesem geilen
Körper auf meinem Schoß.
Kai-jin stand auf, schob die Reste des Frühstücks auf dem Tisch
beiseite und setzte sich auf die Tischkante. Die Beine weit gespreizt
zog sie ihr Nachthemd hoch, daß ein feucht glänzendes, von spärlich
goldenem Flaum umsäumtes Dreieck freigab und hauchte mir nur ein „nun
komm schon" entgegen. Ich nestelte meinen Schwanz aus der Short und
drang ohne weiteres Vorspiel einfach in sie ein. Nasse Wärme umspannte
mich, als ich die Wulst ihrer zarten Lippen durchbrach die in
lechzendem Rhythmus mich gierig massierten. Oh, wie ich diesen Moment
liebte, dieses Gefühl des sanften und doch bestimmenden tiefen
Eindringens. Vorsichtig zog ich mich aus ihr zurück, bis ich beinahe
aus ihr herausgerutscht wäre, nur um mich dann sogleich wieder tief in
ihr zu versenken. Jeder Stoß wurde mit einem guturalen summenden „Jaa"
dankbar angenommen. Kai-jin genoß dieses zweite Frühstück hörbar und
steigerte sich in ihrer Stimme ebenso wie ich in meinen Bewegungen.
Bald schon knarrte der Tisch unter den heftigen Bewegungen und die
restliche Milch schwappte wild in der Kanne umher. Kai-jin hielt
meinem Blick nicht länger stand und schloß die Augen, den Kopf wild
zuckend im Takte ekstatischer Schreie wild hin und her werfend. Auf
der einer Welle von Orgasmen wurde sie hinweggetragen und ich konnte
diesem zuckenden Leib nicht länger widerstehen und gab ihm das, wo
nach er sich so vibrierend sehnte. Tief in ihr, kam ich zu einem
gewaltigen Höhepunkt und schrie auf dem Gipfel meiner Lust meine
Emotionen so heftig aus mir heraus, wie ich eine Etage tiefer das
Zeugnis dieser Lust zwischen ihre Schenkel jagte.
Ermattet hielt ich mich nach diesem Höhepunkt keuchend an den
Tischkanten fest, von den Schenkeln meiner Schwester eng umschlossen,
so als wolle sie mich überhaupt nicht mehr loslassen und diesen
Augenblick ewig genießen.
Wieder ein wenig zu Atem gekommen, fiel mein Blick auf die Küchenuhr.
Ach du je, wir würden zur spät zur Schule kommen, wir hatten es
bereits viertel nach sieben und wir hatten alleine bis zur Schule nach
Limburg noch etwa 20 Minuten zu fahren, und dann mussten wir uns schon
sehr beeilen.
Den Frühstückstisch ließen wir so wie er war, rannten in unsere Zimmer
suchten unsere Klamotten zusammen, erledigten das notwendigste einer
morgendlichen Katzenwäsche, stopften unsere Bücher und Pausenbrote in
die Schultaschen und schwangen uns auf unsere Räder und radelten zur
Schule. Schon nach wenigen Minuten verlangsamte Kai-jin ihr Tempo
deutlich und blieb ein wenig zurück. Ich schaute mich nach ihr um und
nickte ihr keuchend von schnellen Fahrradfahren aufmunternd zu. Wir
mussten uns beeilen wollten wir nicht zu spät zum Unterricht
erscheinen.
„Was ist los?" fragte ich etwas besorgt, „Kommst Du?" und verlangsamte
mein Tempo um Kai-jin zu mir aufschließen zu lassen.
„Ich bin ganz naß," stöhnte Kai-jin ein wenig genervt. „Das ist total
doof, so Fahrrad zu fahren."
Mir war sofort klar, woher diese Nässe kam, und mir war klar, daß ich
daran nicht unschuldig war.
„Und was nun?" fragte ich.
„Wenn ich so weiterfahre habe ich spätestens in der Schule einen
nassen Fleck in der Hose, den jeder sieht", jammerte meine Schwester,
hielt an und sprang vom Rad. Noch war auf ihrer Jeans nichts zu sehen.
Doch Kai-jin hatte sicherlich Recht. Sie stellte ihr Rad ab und sah
sich hilfesuchend um. Eine Bank am Ufer der Lahn schien das zu sein
was sie gesucht hatte. Sie schob ihr Rad dorthin und wühlte in ihrer
Schultasche herum. „Was hast Du vor?" fragte ich, doch als sie mir
einen Tampon unter die Nase hielt, wußte ich, was sie vorhatte.
„Hier?", fragte ich etwas erstaunt.
Ja, wo denn sonst, in der Schule ist es zu spät", und schon begann
meine Schwester sich ihre Jeans herunterzuziehen. Auf ihrem Schlüpfer
begann sich bereits ein Fleck abzuzeichnen.
„Los guck ob keiner kommt", forderte mich meine Schwester auf, ihr
wenigsten ein wenig nützlich zu sein. Doch ich konnte den Blick nicht
von ihrer feucht glänzenden Scheide lassen. In meiner Hose wurde es
bereits wieder bedrohlich eng und ich musste mir einem kräftigen Griff
einiges zurechtrücken, denn das Gefühl in meiner Jeans war nicht
gerade angenehm.
Kai-jin war das nicht entgangen. „Hey, du geiler Stecher, du sollst
mir nicht auf die Fotze starren, sondern nachsehen das keiner kommt!"
Doch ich konnte meinen Blick einfach nicht abwenden und diese
Ordinärsprache meiner Schwester machten mich erst recht geil. Anstatt
auf den Radweg zu achten stand ich noch immer vor meiner Schwester und
starrte ihr noch immer ungeniert zwischen die Beine, während sie den
Tampon aus der Verpackung nestelte.
„Willst Du etwa schon wieder?" fragte meine Schwester. Ich antwortete
nicht sondern hockte mich einfach vor sie und vergrub mein Gesicht in
dem nassen Dreieck und lutschte begierig an ihren Lippen.
„Oh Geo, die Schule", stöhnte Kai-jin, doch die Art, wie sich in
meinen Haaren verkrallte, verrieten ihre Geilheit, und wie egal ihr
die Schule in diesem Moment war. „Wenn uns hier jemand sieht", und ihr
Herzrasen war selbst zwischen ihren Schenkeln zu spüren. Mir war das
egal, ich war einfach nur noch geil, nestelte zum zweiten mal an
diesem Morgen meinen Schwanz aus der Hose und begann meine Schwester
zu ficken. Gerade die Gefahr entdeckt zu werden, denn den Weg an der
Lahn entlang nahmen morgens mehrere Leute, die mit dem Rad nach
Limburg unterwegs waren, brachte einen besonderen Kick. Will fickend
spritzte ich wiederum meinen Samen in meine Schwester, die das
keuchend genoss. Nachdem ich mich in ihr entladen hatte, führte sie
mit vor Aufregung noch zitternden Händen den Tampon ein, und allein
bei diesem Anblick, wie dieses weiße Stück gepresste Baumwollwatte in
ihrem Körper verschwand und nur ein dünnes Fädchen aus ihr
herausbaumelte, hätte ich am liebsten gleich noch einmal von vorne
angefangen. Doch ein ziehen in der Leistengegend verriet mir, für
heute früh hatte ich mein Pullver verschossen. Schnell zogen wir uns
wieder an, und rasten so schnell wir konnten zur Schule. Trotzdem
kamen wir rund 20 Minuten zu spät zur ersten Stunde. Unser kleines
Bankabenteuer hatte mehr Zeit gekostet, als ich gedacht hatte.
Keuchend und mit gestammelter „Sorry. Verschlafen"-Entschuldigung
nahmen wir auf unseren Stühlen platz, nicht ohne uns einen bösen Blick
von unserem Mathelehrer einzufangen, der natürlich nicht versäumte
unser zu spät kommen im Klassenbuch zu notieren.
Doch Kai-jin und ich lächelten uns nur mit verschworenem Blick an. Das
zu spät kommen hatte sich gelohnt. Nur Tom, der neue in der Klasse,
zog wieder eine seiner gehässigen Grimassen. Aber das ist eine andere
Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
TEIL36, fieser Tomek!
Ich war mir nicht ganz sicher, ob das dumme Grinsen von Tom damit
zusammen hing, daß Kai-jin und ich auch noch Minuten nach der Ankunft
in der Klasse total aus der Puste waren, oder ob er sich schon wieder
eine Gemeinheit ausdachte. Die Fahrt mit dem Rad zur Schule hatte uns
so aus der Puste gebracht, das ich fast den gesamten Rest der ersten
Stunde brauchte, um wieder richtig zu Atem zu kommen. Warum musste
diese blöde Schule auch nur so weit oben auf dem Berg liegen. Zur
Schule fuhren wir meist mit dem Bus. Nur bei besonders gutem Wetter im
Sommer fuhren wir des öfteren mal mit dem Rad. Mit dem Bus war es
einfach bequemer. Außerdem konnte man dann Nachmittags noch durch die
Stadt bummeln und ein oder zwei Busse später nach Hause fahren. Aber
heute morgen war der Schulbus, der an jeder Milchkanne anhielt schon
weg, und um nicht erst eine ganze Stunde zu spät zur Schule zu kommen,
hatten wir die Räder genommen.
„Georg!" die Stimme meines Mathematiklehrers riss mich aus meinen
Gedanken.
„Ja?" fragte ich nur verdutzt, dabei ertappt mit den Gedanken nicht
bei der Sache zu sein.
„Würdest Du die Güte besitzen, mir meine Frage zu beantworten?" die
Verärgerung meines Lehrers über meine Unaufmerksamkeit war seiner
Stimme deutlich anzumerken.
„Welche Frage...?" stammelte ich.
Das war natürlich genau die falsche Frage gewesen. Die halbe Klasse
brüllte los vor Lachen und als Tom, der eigentlich Tomek hieß mich
nachäffend die Frage wiederholte 'welche Frage Herr Lehrer?" lachte
auch der Rest.
So ein Mist. Heute war irgendwie nicht mein Tag. Mein Lehrer wandte
sich entnervt an einen anderen Schüler, der seine Frage bereitwillig
beantwortete. Und Tomek grinste noch immer provozierend zu uns
herüber. Tomek war ein Arschloch. Schon zum zweiten mal sitzen
geblieben war er erst seit Sommer in unserer Klasse. Das er überhaupt
noch auf unserer Schule war hatte er wohl irgendwie seiner Herkunft
und seinen Protagonisten zu verdanken. Seine Eltern stammten, so weit
ich das wusste irgendwo aus dem Osten, ich glaube es war Russland.
Aber vor allem sein Vater, ein strenger Katholik, genoss in der Kirche
ein recht hohes Ansehen. Eigentlich waren Tomek und seine Familie
recht einfach Leute, aber wer sich hier in der Gegend stark in der
Kirche engagierte der hatte eigentlich immer einen kleinen Bonus. Und
wenn man dann, wie Tomeks Eltern noch aus dem Ostblock stammte,
spielte dann immer auch das Mitleid, über die angeblich so armen
Menschen, eine Rolle. Dabei war Tomek ein Arschloch wie es im Buche
stand. Er hatte eine ganze Truppe gleichgesinnter Idioten um sich
gescharrt, die zusammen schon seit Jahren die Schüler terrorisierten.
Aber immer hörte man unsere Lehrer nur vom armen Tomek reden, der es
ja so schwer gehabt hatte. Ich fand das einfach ungerecht, wie unsere
Lehrer sein Verhalten beurteilten. Jeder andere Schüler hätte sich
längst einen Tadel eingehandelt. Doch wenn Tomek mal wieder etwas
angestellt hatte, dann kam im schlimmsten Fall sein Vater in
Begleitung eines Pfarrers, ich glaube es war der Dorfpfarrer aus
Tomeks Heimatgemeinde in die Schule, und anschließend war alles wieder
gut.
Ja, Tomeks Eltern waren arm, deshalb kam sein Vater wohl in Begleitung
des Pfarrers in die Schule, denn selber hatten die kein Auto. Unter
uns Schülern erzählte man das Tomeks Vater sehr streng wäre und seine
Kinder oft schlagen würde. Aber das wollte natürlich niemand
wahrhaben. Tomek hatte 6 oder 7 Geschwister, 2 davon waren ebenfalls
bei uns auf der Schule. Eigentlich war Tomek nicht dumm, sondern eher
faul. Das er überhaupt noch bei uns auf der Schule war, hatte er wohl
seinem Vater zu verdanken, der sich einfach bislang geweigert hatte,
Tomek auf eine andere Schule zu versetzen und es irgendwie geschafft
hatte, auch die Lehrer davon zu überzeugen, das sein Sohn die Schule
schon packen würde.
Gegenüber den Mitschülern war Tom jedenfalls noch mehr zu einem echten
Fiesling geworden seit dem er das zweite Mal sitzen geblieben war. Es
schien so, als versuche er in der Schule das zu kompensieren, was er
zu Hause nicht sein dürfe, der Boss nämlich, das machte ihn noch mehr
zu einem Arschloch. Er ließ keine Möglichkeit verstreichen, seine
Mitschüler zu drangsalieren. Hier ein Rempler dort ein Schubser.
Einmal, so erzählte man sich an der Schule, soll er einen
Fünftklässler der mit seinem Rad an ihm vorbei fuhr so heftig einen
Stoß versetzt haben, dass dieser stürzte und sich dabei den Arm brach.
Wie immer bestritt Tom natürlich mit der Sache etwas zu tun zu haben
und von seinen Kumpels bezeugten damals einige, daß der Junge von ganz
alleine gestürzt sei und so blieb es mal wieder nur bei einer
Ermahnung für Tom. Denn es fiel natürlich auch den Lehrern auf, daß
Tom fast immer in der Nähe war, wenn Schüler irgend etwas zustieß.
Das Problem war vor allem, daß Tom so eine richtige Schar der
Verlierer und Idioten um sich gesammelt hatte. All die Schläger aus
den anderen Klassen hangen auf dem Pausenhof immer zusammen mit ihm
herum, und selbst bei den Schülern aus den oberen Klassen gab er meist
den Ton an. Ich zumindest wäre heil froh gewesen, wenn er unsere
Schule endlich hätte verlassen müssen, denn was mir am meisten Sorgen
machte, war, daß er scheinbar ein Auge auf meine Schwester geworfen
hatte. Und nicht nur das, offensichtlich war er der Meinung, er könne
vor allem dann bei ihr Eindruck schinden, wenn er der Schwester den
eigenen Bruder schlecht machen würde. Wo es nur ging überzog er mich
mit Häme und Spott, ließ keine versteckte Gemeinheit aus, mir eins
auszuwischen und es hatte schon in den wenigen Tagen nach den Ferien
gleich mehrere Situationen gegeben, bei denen wir um Haaresbreite
richtig aneinander geraten wären.
Nicht das ich Angst vor Tom gehabt hätte. Er war zwar deutlich größer
und kräftiger als ich, aber ich hätte mir eine Prügelei mit ihm
trotzdem zugetraut. Nur war er dazu wiederum viel zu feige. Er
verkroch sich gerne hinter seiner Meute und war eigentlich nie alleine
anzutreffen. Und wenn doch, dann war er immer auf Abstand bedacht und
eher zurückhaltend und vor allem friedlich. Wenn ich da mit ihm einen
Streit begonnen hätte, dann wäre ich derjenige gewesen, der sich hätte
rechtfertigen müssen. Doch wehe, er war mit seiner Clique zusammen und
fühlte sich im Kreise Gleichgesinnter wohl, dann war kaum jemand an
der Schule vor ihm sicher. Da konnte ein Fünftklässler
gedankenverloren an seiner Sunkist nukeln, wenn Tom vorbei kam und das
sah, dann wurde mal eben schnell auf den Sunkist Karton gedrückt und
der Fünftklässler war natürlich von oben bis unten eingesaut. Hatte
jemand eine Cola Dose und gab darauf nicht acht, diente die Tom und
seiner Truppe als Fußball, voll natürlich. Dann wurde sie so lange
über den Hof geschossen, bis sie platze oder als Fontäne dem
ursprünglichen Besitzer ins Gesicht gehalten, wenn er den wagemutigen
Versuch unternommen hatte, zu versuchen die Dose zwischen den Fußball
spielenden Jungen wieder zu erheischen. Setzte sich jemand auf seinen
Stuhl und Tom stand dahinter, dann passierte es, daß man sich ins
Leere setzte oder auf irgendetwas ekliges. Mal war es ein Negerkuss
den Tom zuvor an der Milchausgabe Theke, an der es auch immer etwas
Süßes gab gekauft hatte und wenn es einen ganz schlimm traf dann wurde
schnell bevor man sich hinsetzte noch auf den Stuhl gerotzt. Tom war
durch und durch ein Arschloch und terrorisierte die gesamte Schule.
Doch die Lehrer zuckten meist nur entnervt die Schultern und beließen
es bei Ermahnungen. Fast schien es so, als hätten sie auch vor Tom
Angst, und der schien das zu wissen. Vor allem schwächere Jungen, die
nicht in seiner Clique waren und Mädchen die nicht besonders hübsch
waren, hatten unter Toms Regiment zu leiden. Nur bei hübschen Mädchen,
war Tom immer nett, jedenfalls so weit das nach seinem Verständnis
„nett" war. Selbst wenn sie ihn abblitzen ließen, an Mädchen traute er
sich nicht so recht heran. Vielleicht wäre das der Punkt gewesen, wo
dann auch die Lehrer die Schnauze voll gehabt hätten. Ärgern, ja, aber
wirklich bös zusetzen tat er Mädchen meist nicht. Im Sommer den Rock
lüften, oder einem Mädchen das auf der Schulbank saß von hinten den
Zeigestock des Lehrers von hinten zwischen die Pobacken schieben und
sich am aufgeregten quiekenden Aufspringen der Mädel ergötzen, oder
Mädels einen mit roter Wasserfarbe getränkten Tampon auf den Tisch
werfen, nur um sich an ihrer Schamröte zu erfreuen, das waren so seine
üblichen Scherze. Alles zusammen genommen war Tom einfach ein Arsch,
und wenn er manches mal zur Schule kam und deutlich zu erkennen war,
daß er zu Hause wieder Prügel bezogen hatte, dann gab es nicht wenige,
die das mit einem verstohlenen Grinsen und einer gewissen Genugtuung
zur Kenntnis nahmen. Nur offen darüber zu Grinsen traute sich niemand,
konnte man doch sicher sein, dann derjenige zu sein, an dem Tom seine
Wut auslassen würde.
Und dieser Idiot hatte nun nichts besseres zu tun, als über meinen
Patzer zu feixen.
Kai-jin blieb das nicht verborgen und sie gab mir einen
freundschaftlichen Knuff in die Seite.
„Nimm den Idioten nicht so ernst" raunte sie mir ins Ohr. Nur war sie
dabei wohl ein bißchen zu laut gewesen, denn Tom wurde hellhörig und
zischte wütend zu ihr herüber, „Was hast Du da gesagt?"
Doch Kai-jin antwortete nicht sondern zeigte ihm demonstrativ den
Stinkefinger. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, wurde
jedoch jäh unterbrochen.
„Fräulein Leuchters, wenn sie mit der Qualität meines Unterrichts
nicht einverstanden sind, fände ich es gut, wenn sie das mit weniger
obszönen Gesten kund tun würden, sondern mir sagen würden, was ihnen
an meinem Unterricht nicht gefällt. Ansonsten verlagern sie diese
Ausdrucksform bitte auf den Schulhof!"
Kai-jin lief rot an, zog schnell die Hand zurück und rückte auf ihrem
Platz wie ein braves Schulmädchen, die Hände ordentlich auf den Tisch
legend wieder zurecht, nur Tomek, der heute wohl einen wirklich
schlechten Tag hatte, ballte still die Faust. Seine Art der Drohung
und Mitteilung, daß für ihn das Thema noch nicht vorbei war.
Was für ein blöder Tag!
Doch nach zwei Stunden Mathematik rettete uns endlich das Läuten der
Glocke, daß die große Pause ankündigte. Wie immer kam unser Lehrer
nicht mal richtig dazu uns unsere Hausaufgaben mitzuteilen, denn seine
Stimme ging im Gejohle der in die Pause drängenden Schüler unter.
Schnell schrieb er eine Seitenzahl und die Nummern der entsprechenden
Aufgaben an die Tafel, nicht ohne die Warnung zu vergessen, daß er
morgen genau hinschauen würde, wer denn seine Hausaufgaben gemacht
hatte.
Doch die Schar der Schüler hatte sich längst zu einem Großteil in die
kahlen Gänge des neuzeitlichen Betonkastens ergossen und strebte dem
Pausenhof auf der Rückseite des Gebäudes zu.
Auch Katrin und ich machten uns auf Richtung Pausenhof, doch wieder
war es die Stimme unseres Mathematiklehrers, die uns zurück pfiff.
„Georg, Katrin, kommt mal bitte her."
Na super, dachte ich noch, wieder sind wir die Dummen die beim Lehrer
antanzen dürfen und nicht Tomek, dieser blöde Sack.
„Hört mal ihr beiden", begann mein Lehrer seine Standpauke, „wenn ihr
schon meint, auf den pünktlichen Beginn meines Unterrichts verzichten
zu können, dann wäre es mir sehr lieb, wenn ihr euch still auf eure
Stühle setzen und den Unterricht wenigstens nicht weiter stören
würdet. Warum wart ihr heute Morgen eigentlich so spät?"
„Wir haben den Bus verpasst!" erwiderte ich, und so ganz war das ja
nicht mal gelogen.
„Ach ja?" Die eher fragende Antwort unseres Lehrers klang sehr
misstrauisch, „zum ersten Mal? Ihr habt noch nie den Bus, verpasst,
ausgerechnet heute? Wieso? Soll das jetzt öfter vorkommen?"
Es musste ihm wirklich sehr missfallen haben, daß wir so spät zum
Unterricht erschienen waren, denn seine Fragen erinnerten eher an ein
Verhör, als an eine normale Fragestellung. Doch Kai-jin gab
bereitwillig Auskunft und erzählte, daß unsere Mutter heute den ersten
Tag arbeiten gegangen sei und das wir in der Aufregung einfach den Bus
verpasst hätten.
„Ach ja, die Geschichte mit eurem Vater..." sinnierte mein Lehrer,
„habe ich gehört, gut Georg Du kannst in die Pause gehen, mit Deiner
Schwester habe ich trotzdem noch ein Wort zu reden." und entließ mich
damit.
Ich schlenderte aus der Klasse Richtung Pausenhof den Gang hinunter,
extra etwas langsamer, denn ich hoffte Kai-jin würde gleich nachkommen
und nicht zu viel Theater mit unserem Pauker bekommen. Er hatte sich
über ihren Stinkefinger wohl sehr geärgert und münzte den nun partout
auf sich und nicht auf unseren Mitschüler. Oder tat er nur so, als
habe er die wahren Hintergründe nicht mitbekommen?
Kurz vor der Tür zum Schulhof schlenderte ich an Tomek und seiner
Truppe vorbei, die sich im Flur an ihrer Cola festhielten, mich aber
mal ausnahmsweise einmal nicht sonderlich beachteten. Ich wollte
gerade zur Tür hinaus, als Kai-jins Stimme durch den Flur hallte,
„Warte Geo, ich komme mit!"
Ich sah Kai-jin aus der Klasse kommen und über den Gang auf mich
zurennen. Ich genoss den Anblick ihrer wehenden Haare erfreute mich
wieder einmal an ihrem Anblick. Gerade stürmte sie an Tomek und seiner
Truppe vorbei da wurde ein Bein aus der Menge gestreckt. Viel zu
schnell, als das man hätte sehen können, von wem. Viel zu schnell als
das ich Kai-jin hätte warnen können. Mit einem lauten Aufschrei schlug
Kai-jin lang hin und knallte hart auf den Boden. Mir stockte der Atem,
ich war unfähig mich zu bewegen und stand wie eine Statur im
Eingangsflur zum Pausenhof. Totenstille, alle starten Kai-jin an, die
wimmernd auf dem Boden lag. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, bis sie
endlich den Kopf hob. Tränen in den Augen, schmerzverzerrt, Blut lief
ihr aus Nase und Mund.
Ein Raunen ging durch die Schar der Schüler die in der Halle standen.
„Ups, hingefallen?" kam es höhnisch aus der Menge um Tomek und ich
spürte die Wut in mir aufsteigen. Doch meine Schwester so zu sehen tat
mir am meisten weh. Blut lief ihr über das Gesicht, mühsam raffte sie
sich auf wollte sich aufstützen, blieb jedoch mit einem Aufschrei
hocken und hielt sich ihren linken Arm schluchzend an den Körper.
„Kai-jin!", ich rief ihren Namen nicht, ich kreischte ihn durch die
Betonhallen der Schule. Aus der Ferne hörte ich die Stimme meines
Mathematiklehrers, ein wütendes Brüllen, „Was ist da los!", das mich
im letzten Moment davon abhielt auf Tomek und seine Meute los zugehen.
Die nutze die Gelegenheit und suchte scheinheilig und völlig
unschuldig tuend, schlendernd das Weite.
Mein Lehrer war noch eher bei meiner Schwester als ich, schaute sie
sich an und wollte ihr aufhelfen, doch Kai-jin schrie nur laut auf,
als er ihren Arm fasste.
„Fassen sie sie nicht an!" zischte ich ihn wütend an und riss ihn von
Kai-jin zurück. Fast hätte er auf dem Hosenboden gesessen, denn er
hatte sicherlich nicht damit gerechnet und starrte mich nur
entgeistert an.
„Junge...!" zischte er drohend zurück und schaute mir herausfordernd
in die Augen.
„Lassen sie meine Schwester in Ruhe," fauchte ich ihn erneut wütend an
und ging ohne eine Reaktion abzuwarten zu Kai-jin in die Hocke. Blut
lief ihr noch immer aus der Nase und aus dem Mund, ihre Unterlippe war
geschwollen und aufgeplatzt. Und Kai-jin hielt ihren linken Arm noch
immer schmerzverzerrt an ihren Körper gedrückt.
Vorsichtig, liebevoll, ganz zärtlich berührte ich ihre Schulter, legte
sanft meine Hand auf ihre Schulter und versuchte sie mit einem
sanften, gesäuselten „Schhht" zu beruhigen.
„Es tut so weh!" nuschelte Kai-jin und Blut quoll ihr aus dem Mund als
sie sprach.
„Nicht sprechen, es wird alles wieder gut. Ist ja gut, Kleine!" und
zärtlich strich ich ihr ein paar blutverschmierte Haare aus dem
Gesicht.
„Georg, lass mich bitte mal sehen, unterbrach mich mein Lehrer, der
nun ebenfalls in die Hocke gegangen war. Ich funkelte ihn böse an,
doch meine Schwester beruhigte mich nuschelnd, „lass ihn Geo, er will
mir helfen!"
Meine Anspannung ließ etwas nach. Mein Lehrer hatte eine herbeieilende
Kollegin angewiesen einen Krankenwagen zu bestellen und einen
Verbandskasten zu organisieren.
In der Zwischenzeit bot er Kai-jin ein sauberes Taschentuch an.
Ich wich nicht von Kai-jins Seite, die ihren Kopf schluchzend an meine
Brust gelegt hatte und mich dabei ganz mit ihrem Blut besudelte. Mir
war das total egal.
„Meinst Du, Du kannst aufstehen?", fragte unser Lehrer. Kai-jin nickte
leicht und gemeinsamen halfen wir ihr auf die Beine.
Raunend machten die Schüler platz, von irgendwo wurde ein Tisch heran
geschoben auf den wir Kai-jin setzten, und kurz darauf kam auch schon
der Krankenwagen.
Der Notarzt untersuchte Kai-jins Arm und meinte dann nur, daß er wohl
nicht gebrochen sei aber das müsste im Krankenhaus noch genau
untersucht werden. Nachdem er ihr Gesicht vorsichtig vom meisten Blut
gesäubert hatte stellte er einen Riss am Kinn fest, auf das Kai-jin
gefallen war. „Das müssen wir nähen!" stellte er fest. Also musste
meine Schwester mit ins Krankenhaus.
„Es muß einer mitfahren, stellte der Notarzt fest, und wandte sich
dabei an meinen Mathematiklehrer.
„Ich fahre mit!" fiel ich dem Arzt und meinem Lehrer ins Wort und
Kai-jin krallte sich mit ihrem unverletzten Arm an meinem Arm fest und
nuschelte, „Geo kommt mit!"
Mein Lehrer zuckte mit den Schultern und meinte an den Notarzt
gewandt, „lassen sie den Bruder im Krankenwagen mitfahren, ich komme
nach. Ich glaube das ist wohl besser so."
Dem Arzt schien das egal und so fuhren wir die paar Meter den Berg
hinauf zum Krankenhaus, das praktisch gleich nebenan lag.
Kai-jin musste am Kinn genäht werden, zwar nur mit drei Stichen, hatte
sich die Lippe ordentlich aufgebissen und eine kräftige Beule. Das
Nasenbluten hatte bald aufgehört, und der Arm war zum Glück nicht
gebrochen, doch sie hatte ihn sich bös gestaucht. Der Arzt meinte, es
würde noch eine ganze Weile dauern, bis die Schmerzen im Arm
verschwunden seien, denn eine Prellung mit Bluterguss sei oft
schmerzhafter als ein Bruch. Insgesamt hatte es zu Anfang schlimmer
ausgesehen als es tatsächlich war und so entließ man uns aus dem
Krankenhaus wieder in die Schule.
Unser Lehrer begleitete uns auf dem Weg zurück zur Schule, den wir
wegen der kurzen Entfernung zu Fuß antraten. Nun, wo klar war, das
nichts schlimmeres passiert war, wollte er wissen, was genau
vorgefallen war. Doch Kai-jin blieb verstockt bei der Version, sie sei
einfach hingefallen. Ich wusste es besser, doch ich schwieg. Eines war
mir jedoch klar, so einfach würde Tomek dieses mal nicht davon kommen,
ich wusste nur noch nicht wie, ich es anstellen sollte, es ihm mit
gleicher Münze Heim zu zahlen. Aber mir würde schon etwas einfallen.
Der Rest des Schultages schlich dahin und da Kai-jins Arm immer noch
furchtbar schmerzte, nahm ich zum Schulschluss beide Fahrräder die ich
auf dem gesamten Weg nach Hause schob, während Kai-jin einfach neben
mir her humpelte, denn ihr rechtes Knie auf das sie gestürzt war, tat
ihr ebenfalls noch ordentlich weh.
Zu Hause angekommen erwartete uns Mutter schon, denn unser Lehrer hatte es doch
nicht lassen können, unsere Mutter vorzuwarnen. Doch das
ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
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Seele and Geist
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