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Feier wie in der Champions League - Fußball an Nahe und Glan

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.
Fußball regional
NR. 120 . MONTAG, 27. MAI 2013
Feier wie in der Champions League
Verbandsliga Alemannia Waldalgesheim kehrt als Meister in die Oberliga Südwest zurück
M Ludwigshafen. Die Alemannia
feiert! Nach nur einem Jahr in der
Verbandsliga kehrt der SV Alemannia Waldalgesheim als Meister
zurück in die Oberliga. Die Party
begann sofort nach einer Wasserschlacht im Südweststadion in Ludwigshafen. Arlind Mulaj schoss
den 1:0-Siegtreffer. Dann startete
das Fußballfest mit viel – viel von
allem. „Wir hatten eine geile Rückfahrt“, sagte Trainer André Weingärtner. „Mit viel, viel Bier, viel,
viel Wein, viel, viel Schampus und
viel, viel Stimmung.“ Als der grünweiße Partyexpress endlich in die
Waldstraße einrollte, setzten die
Waldalgesheimer Anhänger noch
einen drauf. „Das war wie in der
Champions League. Wir sind noch
einmal eingelaufen. Es gab ein riesiges
Feuerwerk“,
berichtete
Weingärtner, der sich eine Spitze
an die Konkurrenz nicht verkneifen wollte. „So ist das eben bei kleinen Vereinen, wo wirklich viel
drinsteckt. Bei einem Kommerzklub gäbe es so etwas nicht.“
Vor der Feier hatte seine Mannschaft mit großen Widrigkeiten zu
kämpfen. In Ludwigshafen goss es
wie aus Eimern. „Eigentlich war
der Platz nicht bespielbar“, sagte
Weingärtner. „Aber wir wollten
unbedingt.“ Spielen und Meister
werden. Der Schiedsrichter ließ
sich zum Anpfiff überreden. Mit 30
Minuten Verspätung ging es los.
Die Alemannia legte souverän los.
„Wir hatten das Spiel perfekt im
Griff. Auch der Gegner konnte da
nix dran ändern“, sagte er. Die
Gäste kombinierten sich um Wasserpfützen und Gegenspieler herum. Ihr Trainer verglich das Spiel
mit der Weltmeisterschaftspartie
zwischen Deutschland und Polen
1974. Den Gerd Müller machte bei
den Alemannen Arlind Mulaj. Der
Stoßstürmer
des
designierten
Meisters schoss das wichtige 1:0
(65.). Zur Erinnerung: Der Alemannia hätte auch ein Remis gereicht. „Das ist aber bei einem solchen Spiel immer wackelig. Auf
diesem Platz hätte vieles passieren
können“, sagte Weingärtner. Seine
Elf tat gut daran, den Sieg zu sichern. Die Konkurrenz siegte nämlich ebenfalls. Schott Mainz schlug
den FSV Offenbach mit 6:0.
Zur Lage: Verbandsliga
Der SV Alemannia Waldalgesheim
ist Meister und kehrt in die Oberliga
zurück. Da kein Oberligist in die
Verbandsliga Südwest absteigt,
müssen zwei Teams in die Landesliga. Durch die gestrigen Spielausfälle ist die Abstiegsfrage auf
Dienstag (Spielbeginn der drei
Nachholpartien ist um 20 Uhr) vertagt. Mögliche Absteiger sind Hassia Bingen, TDSV Mutterstadt,
Ludwigshafener SC (alle Ost) und SV
Rodenbach (West). Neu in der Verbandsliga sind die LandesligaMeister SV Morlautern und ASV
Fußgönheim sowie der Sieger der
Aufstiegsspiele zwischen den Landesliga-Zweiten ASV Winnweiler
und Fortuna Mombach. Das erste
Spiel steigt am Sonntag um 16 Uhr
in Winnweiler, das Rückspiel folgt
am Mittwoch, 5. Juni, in Mombach.
Ein mögliches Entscheidungsspiel
ist noch nicht terminiert. olp
Trotz einiger Scharmützel während der Runde, hatte Weingärtner
im Siegestaumel auch respektvolle
Worte für den Gegner übrig. „Sie
haben eine gute Saison gespielt. In
jeder anderen Liga wären sie vermutlich auch aufgestiegen. In dieser Liga waren aber auch wir. Wir
haben uns nie als absoluten Topfavoriten gesehen, sondern als einer unter mehreren. Das Konzept
der leisen Töne hat sich durchaus
gelohnt.“ Die Feierlaune im Waldalgesheimer Vereinsheim kannte
kaum Grenzen. Selbst der sonst
eher ruhige Weingärtner kündigte
schon früh an, sehr spät ins Bett zu
gehen. „Selbst wenn man mich um
sechs Uhr morgen früh anruft“,
sagte er. „Dann bin ich wahrscheinlich immer noch hier.“ Nach
dem dramatischen Abstieg in der
vergangenen Saison hat er sich die
ausgelassenen Stunden mit der
Mannschaft verdient.
zca
SV Alemannia Waldalgesheim: Dörr
– Pauer, Kranz, Fennel, Lang – Gau
(70. Weingärtner), Baumann, Neumann, Walther, Hoch (85. Kraft) –
Mulaj (66. Schneider).
SEITE 27
Ailton schnürt Viererpack
und macht den „Ed“
Verbandsliga Hassia hofft auf Entscheidungsspiele
M Bingen. Hassia Bingen hat im
Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga vorgelegt. Während die
Partien der versammelten Konkurrenz wegen der massiven Regenfälle in der Südpfalz ausfielen oder
abgesetzt wurden, schlug die Hassia die SG Blaubach/Diedelkopf
mit 5:1 (2:1). Die Hassia drängte
auf den Anpfiff des Spiels. „Es war
so einfach fairer“, sagte Trainer
Nelson Rodrigues. „Blaubach hätte
unter der Woche kaum elf Spieler
gehabt. So haben wir die Sache
sportlich gelöst.“ Außerdem hat
die Hassia den TDSV Mutterstadt,
den Ludwigshafener SC und den
SV Rodenbach unter Druck gesetzt. „Klar“, gibt Rodrigues zu.
„Sie müssen jetzt gewinnen.“ Seine Mannschaft ist nun punktgleich
mit Mutterstadt und Ludwigshafen.
Der SV Rodenbach hat zwei Punkte weniger. Zwei der drei Teams
steigen ab. Die Entscheidung fällt
am Dienstag. „Oder in einem Entscheidungsspiel“, sagt Rodrigues.
Dafür scheinen die Binger gewappnet. Vor allem Ailton erinnert
immer häufiger an den Samba-
Hassia in
Regionalliga
die JSG Meisenheim 3:0
C-Junioren Meisenheim
gewinnt in Bingen
Die B-Junioren der Binger Hassia haben eine überragende Runde mit dem Titelgewinn gekrönt. Über die Verbandsliga-Meisterschaft freuen sich (hinten
von links) Kotrainer Harald Schmelzer, Trainer Patrick Joerg, Christian Bernhard, Niclas Mörbel, Marius Haber, Michael Hoffmann, Musa Balibey, Davide
Parrella, Dominik Ahlbach, Julian Karst, Daniel Braun, David Lukas, Max Perneczky, Christoph Eckert, die Betreuer Kevin Lemke und Wolfgang Mörbel,
Foto: Klaus Castor
(vorne von links) Antonio Pallara, Sebastian Gänz, Guiliano Kübler, Mark Becker, Christian Meurer, Sebastian Heid und Florian Korz.
Gegner gehabt“, erklärte der
Coach. Das Team wird nun gespalten. Die Spieler des Jahrgangs
1996 müssen in der A-Jugend-Landesliga kicken, da die Hassia im
vergangenen Winter ihr Verbandsliga-Team abgemeldet hat. „Einige
suchen sich allerdings Spielmöglichkeiten in höheren Ligen“, weiß
Joerg. Die Akteure des Jahrgangs
1997 werden wie schon bei den CJunioren vor zwei Jahren in der Regionalliga antreten. Um dort bestehen zu können, wird das Team
verstärkt, zahlreiche Zugänge haben bereits zugesagt, von der JSG
Meisenheim kommen Noah Heim
und Iba Karabulut.
Gestern Morgen holten die Binger einen 3:0-Sieg gegen die
Glanstädter. Eine halbe Stunde
hielten die Gäste die Kicker vom
Rhein-Nahe-Eck schadlos von ihrem Tor fern. Dann erzielte Daniel
Braun das 1:0 für die Hassia. Im
zweiten Durchgang ließen die
Gastgeber nichts mehr anbrennen.
Es ergaben sich zwangsläufig mehr
Räume, da die JSG den Druck ein
wenig erhöhte. Das vorentschei-
TuS Hoppstädten sichert den Meistertitel
Bezirksliga VfL Rüdesheim verpasst Sensation im Saisonfinale – SV Winterbach holt sich den vierten Platz
M Region Nahe. Der TuS Hoppstädten hat sich den Titel geschnappt! Oder erzittert? „Es war
ein Angstspiel zum Erfolg“, sagte
Abteilungsleiter Alexander Kohn.
„Als wir realisiert haben, dass wir
den Titel holen können, wurden
uns die Beine lahm.“ Ein 1:1 gegen
den VfL Rüdesheim reichte aber
für die Bezirksliga-Meisterschaft.
Nach nur einem Jahr kehren die
Fußballer des TuS damit in die Landesliga West zurück.
TuS Hoppstädten - VfL Rüdesheim 1:1 (1:1). „Das frühe Tor hat
uns leider keine Sicherheit gegeben“, sagte Kohn. Trainer Eloy
Campos hatte es erzielt (6.). Björn
Mikolajewski belohnte dann den
Außenseiter (40.), der im Anschluss
an der Sensation arbeitete. Die
konnte der TuS aber verhindern.
SG Weinsheim - Karadeniz Bad
Kreuznach 0:10 (0:4). „Das trostlose
Wetter und das Spiel passen zur
Saison“, sagte SG-Abteilungsleiter
Carsten Rupsys. „Richtig traurig
ist, dass wir unseren Trainer nach
acht Jahren mit so einem Spiel verabschieden müssen.“ Coach Frank
Hassia Bingen: Eder – Tasci, Kuba,
Mader, Belz – McDonald (46. Pflüger), Mahr (85. Mahr), Starkes, Kaneda – Ailton, Mansur.
JSG: Zur
Pause war
alles klar
B-Junioren Meister besiegt
M Bingen. Eine überragende Runde haben die Fußball-B-Junioren
von Hassia Bingen gespielt. Bereits
drei Spieltage vor Schluss sicherte
sich das Team von Trainer Patrick
Joerg die Meisterschaft in der Verbandsliga. Gestern gab es gegen
die JSG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach ein 3:0.
Den Zusammenhalt innerhalb
des Teams hat Joerg als das große
Plus seiner Jungs ausgemacht. „Die
Jungs verbindet mehr als Kameradschaft, das sind dicke Freundschaften“, freute sich der Coach.
Joerg kommt aus Guldental, auch
viele Spieler stammen aus dem
Kreis Bad Kreuznach, beispielsweise aus Braunweiler, Wallhausen oder Rüdesheim. Joerg: „Die
Hassia deckt da einiges ab, weil es
für die Jungs vor Ort keine Möglichkeit gibt, höherklassig zu spielen.“ Das Zeug dazu hat das Team
aber. Joerg legt großen Wert auf eine gute Ausbildung seiner Jungs:
Umschaltspiel, Pressing, kreatives
Aufbauspiel, all das gehört zum Repertoire der Binger. „Ganz wichtig
war mir eine positive TorschussStatistik. Wir haben nahezu in jedem Spiel mehr Abschlüsse als der
stürmer, den einst ganz Deutschland feierte. Gegen die SG Blaubach schnürte der Brasilianer einen Viererpack. Dreimal bereitete
Soheil Mansur die Treffer (7., 16.,
55., 82.) von „Toni“ vor. Beim letzten Tor hatte der ehemalige Bundesligatorschützenkönig aber keine Hilfe nötig. Aus 16 Metern
kloppte er einen Ball volley ins
Netz. Erinnerungen an Jürgen Wilhelms Tor des Jahres 1983 wurden
wach. „Ed“ hatte damals aus einer
ähnlichen Situation für die Hassia
genetzt. Das 4:1 erzielte Yamil
McDonald (59.).
Die Binger hoffen unter anderem auf ihre Nachbarn. „Jimmy
Umbs hat mich schon angerufen“,
sagte Rodrigues. Der Trainer der
Spvgg Ingelheim versicherte vollen
Einsatz seiner Mannen gegen Mutterstadt. Wer wäre eigentlich Rodrigues Lieblingsgegner im Entscheidungsspiel? „Jeder!“
ce
Wachlinger brachte im Sturm den
etatmäßigen Torhüter Andreas
Endres. „Das zeigt unsere Personalsituation“, sagte Rupsys. Karadeniz nutzte die Gelegenheit, um
sich fürs Aufstiegsspiel gegen den
FK Pirmasens II warm zu schießen.
Yasin Senel (5., 15.), Melih Tasci
(30., 85.), Beytullah Kurtoglu (40.,
70., 74., 90. +1), Bekir Senel (50.)
und Bahri Bastürk liefen heiß. Trainer Kurtoglu sagte vor dem Duell
mit den Pfälzern: „Sie haben eine
große Auswahl. Wir wissen nicht,
gegen wen wir wirklich spielen.“
SG
Spabrücken/Hergenfeld/Schöneberg - TuS Mörschied
1:0 (0:0). Die Spabrücker verabschiedeten sich mit einem Heimsieg aus der enttäuschenden Saison. Dominik Benz hatte nach 60
Minuten zum 1:0-Sieg getroffen.
Danach halfen die Gastgeber dem
TuS bei einer charmanten Aktion.
Rüdiger Mildenberger, langjähriger Vorsitzender der Gäste, schied
aus seinem Amt. Nun wurde er als
Dankeschön eingewechselt – in der
ersten Mannschaft. „Sie haben uns
gebeten, ihm nicht auf die Socken
zu steigen“, sagte SG-Trainer Ralf
Vallerius. „Das zeigt natürlich auch,
dass die Luft schon raus war heute.“ Für Vallerius war es das letzte
Spiel als Coach der SG.
SV Medard - VfL Simmertal 3:2
(1:1). Der SVM holte sich auch den
letzten möglichen Heimsieg. Eine
besondere Belohnung hatte Trainer Benedikt Bernd für seinen Keeper. „Bei uns kriegt jeder seine Belohnung“, sagte Bernd. Bernd selbst
holte einen Elfmeter heraus, und
Torhüter Markus Bondorf durfte
ihn verwandeln (59.). Es war das
2:1. Die weiteren SVM-Treffer gelangen Patrick Schunck (14., 66.).
Für die Gäste netzten Jonathan
Gräff (35.) und Lukas Klostermann
(82.).
SV Winterbach - SG Alsenztal 5:1
(4:0). Es war das Endspiel um den
vierten Platz. Der geht eindeutig
an den SV Winterbach, der in der
kommenden Saison noch mehr vor
hat. „Wir haben einige gute Zugänge in petto. Mal schauen, was
dann geht“, sagte Spieler Marius
Hirsch. „Diesmal waren wir vor allem in der ersten Hälfte gefähr-
lich.“ Das zeigte auch der Pausenstand. Benjamin Maruhn, Jochen
Schäfer, Johannes Lehnart und erneut Maruhn sorgten für ein deutliches 4:0. Nachdem Patrick Stanczyk das Ergebnis für die Gäste verbessert hatte, stellte Lehnart mit
seinem zweiten Treffer den alten
Abstand wieder her.
TSV Langenlonsheim/Laubenheim
- SG Disibodenberg 0:3 (0:1). Die
Gäste beschenkten ihren scheidenden Trainer Björn Bonenberger
mit einem Sieg. Peter Wagner (30.),
Tim Kreuscher (65.) und Marcel
Dreesbach (80.) machten ihn klar.
„Wir waren im Kopf und in den Beinen müde“, sagte TSV-Trainer Lulzim Krasniqi. Eine ChampionsLeague-Party war wohl ausschlaggebend...
SV Niederwörresbach - VfR
Baumholder 2:4 (2:1). Hofft man
beim SVN noch? „Darf ich ehrlich
sein?“, fragte Abteilungsleiter Fritz
Heidrich. „Wir planen mit der AKlasse. Die Chancen auf die Rettung betragen noch 20 Prozent
denke ich.“ Die Niederlage gegen
den VfR änderte daran nichts. Die
dende 2:0 markierte Musa Balibey
nach 61 Minuten. Nun hatten die
Auswärtigen dem Meister nicht
mehr viel entgegenzusetzen. Den
Schlusspunkt setzte Niclas Mörbel
kurz vor dem Abpfiff. Damit nahmen die Hassiaten Revanche für
das Hinspiel, in dem es eine von
insgesamt nur drei Niederlagen
setzte.
olp/le
M Bingen. Dank einer äußerst überzeugenden ersten Hälfte sicherten
sich die Fußball-C-Junioren der
JSG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach in der Verbandsliga einen gerechten 3:1-Derbyerfolg bei Hassia
Bingen.
Bei der JSG hütete in Dimosthenis Papazois ein Feldspieler das
Gehäuse. Der machte seine Sache
jedoch hervorragend. Beim Gegentreffer zum 1:2 war er vollkommen machtlos. „Die ersten 20
Minuten waren richtig gut“, fand
JSG-Übungsleiter Patrick Jungblut
lobende Worte für seine Schützlinge. Nils Schlemmer und Pascal
Mohr hatten für die Glanstädter
vorgelegt. Vom Tor der Binger ließen sich die Meisenheimer nicht
beirren. Schlemmer gelang noch
vor dem Pausentee das 3:1. Im
zweiten Abschnitt verflachte die
Begegnung ein wenig. Doch die
JSG hatte noch ein, zwei gute Möglichkeiten, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. „Es
war ein verdienter Sieg“, lautete
das Fazit von Jungblut.
le
Zur Lage: Bezirksliga
Der TuS Hoppstädten ist Meister und
steigt in die Landesliga auf. Der
Zweite, Karadeniz Bad Kreuznach,
bestreitet die Landesliga-Aufstiegsspiele gegen den WestpfalzZweiten, den FK Pirmasens II. Das
erste Spiel steigt am Mittwoch, 19
Uhr, in Pirmasens, das Rückspiel am
Sonntag um 16 Uhr in Bad Kreuznach. Ein mögliches Entscheidungsspiel wäre am Donnerstag, 6.
Juni, 19 Uhr, in Enkenbach. Aus der
Landesliga steigt die SG Guldental in
die Bezirksliga ab. Aus der Bezirksliga müssen die Spvgg Hochstetten
und die SG Spabrücken/Hergenfeld/Schöneberg (beide in die Bezirksklasse Ost) runter. Den SV Niederwörresbach (in die Bezirksklasse
West) erwischt es, wenn der FSV
Bretzenheim aus der Landesliga
absteigt oder Karadeniz in den Aufstiegsspielen patzt. Die SG Weinsheim (Ost) steigt ab, wenn Karadeniz Bad Kreuznach die Aufstiegsspiele verliert oder neben Bretzenheim auch die SG Eintracht Bad
Kreuznach aus der Landesliga absteigt. Treten beide Fälle ein, gibt es
in der nächsten Saison 17 Bezirksliga-Teams. Aus den Bezirksklassen
kommen neu in die Bezirksliga die
Meister FC Brücken und TuS Roxheim sowie der Sieger der Aufstiegsspiele zwischen Türkgücü Ippesheim und der SG Idarwald. Das
erste Spiel steigt am Mittwoch um
19 Uhr in Rhaunen, das Rückspiel am
Samstag, 1. Juni, in Ippesheim. Ein
mögliches Entscheidungsspiel wäre
am Dienstag, 4. Juni, um 18.30 Uhr
in Monzingen. olp
Torschützen: 1:0 Maurizio Poli (14.),
1:1 Pascal Heidrich (27.), 2:1 Stefan
Hartmann (41.), 2:2 Christopher
Heidrich (58.), 2:3 Karsten Bühl
(76.) und Christian Schübelin (90.).
Spvgg Hochstetten - FC Hohl
Idar-Oberstein 6:1 (0:0). „Es ist unglaublich“, rief Hansjürgen Haas
ins Telefon. „Es war ein richtig gutes Spiel und wir haben einen versöhnlichen Abschluss gefeiert.“ Das
sonst so chancenlose Schlusslicht
legte in Durchgang zwei richtig
los. David Mllynczyk (50., 60.),
Manfred Schumacher (67.), erneut
Mllynczyk (75.) sowie Manuel Eid
(80., 82.) ballerten einen 6:0-Vorsprung der Gastgeber heraus. Eugen Karpunov verkürzte für nur
noch neun Hohl-Kicker. Zwei Gästespieler hatten die Rote Karte gesehen.
Carsten Zillmann
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