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Aus Alt mach Neu – Wie geht es weiter mit den - Henning GmbH

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SafeLine-Deutschland GmbH
Westfalenstraße 22a + 26c
D-51688 Wipperfürth
www.safeline-deutschland.de
14.06.2013
Aus Alt mach Neu – Wie geht es weiter mit den Notrufsystemen?
Anlässlich des Schwelmer Liftsymposiums wird diese Frage erneut gestellt. Die Anforderung,
aus etwas Altem etwas Schönes und Modernes zu machen, stellt sich in vielen Lebensbereichen.
Dabei klingt die Vorstellung mit, dass etwas Neues entstehen soll, während das Alte durchaus
sichtbar bleibt. Über allem schwebt die Frage, wie das zu vertretbaren Kosten hinzubekommen
ist.
Wir wissen, dass immer mehr Aufzüge im Bestand sind, und dass diese Aufzüge tendenziell immer
älter werden. Stichworte wie Modernisierung, Stand der Technik oder Bestandsschutz sind uns allen
geläufig. Die SNEL verhilft vielen Aufzügen zu einem Modernisierungsschub, dennoch sind viele
Altanlagen mit Mängeln in Betrieb. Dazu kommt, dass die SNEL bei Prüfern und Betreibern in
einzelnen Ländern sehr unterschiedlich interpretiert wird. Wer behält da den Überblick? Für die
Aufzugsbranche versucht SafeLine diese Frage in sechs Themenblöcken zu beantworten.
1. Notruf
Notruftelefone sind nach EN81-28 und TRBS 2181 zwingend vorgeschrieben, oft werden
zusätzlich barrierefreie Lösungen gefordert. Bei vielen Fehlerarten im Aufzug kann
„Eingeschlossensein“ entstehen, daher ist ein funktionierender Notruf sehr wichtig.
Interessanterweise ist die Nachrüstung von Notruflösungen besonders kostengünstig.
Damit kann der Betreiber gegenüber Aufzugsnutzern und Prüfern nachweisen, dass ihm die
Sicherheit der Anlage am Herzen liegt.
Die wichtigsten Anforderungen an ein modernes Notrufsystem sind schnell beschrieben:
Selbstidentifikation und Rückrufbarkeit, Filterfunktion, ggf. eine Auslösevorrichtung oder
Sprechverbindung vom Kabinendach und aus der Schachtgrube und eine Überwachung der
Batteriekapazität. Wichtig ist natürlich auch die Selbsttestung spätestens nach drei Tagen.
Der letzte Punkt wäre für den Vorfall aus April diesen Jahres in Bad Gastein / Österreich
durchaus wichtig gewesen. Bild.de berichtet „Dieser Hotelbesitzer steckte vier Tage im
Aufzug fest. Der Aufzug bleibt stecken und niemand hört die Hilferufe. Tagelang nichts zu
essen, nichts zu trinken – ein Alptraum, lebensgefährlich!“ Dieses Opfer ist
davongekommen. Es bleibt die Frage, warum das Risiko „Fehlender Notruf“ immer noch
eingegangen wird. Und selbst wenn ein Notruf installiert wird, sollte er täglich getestet
werden. Warum drei Tage, wenn es täglich geht?
Für die Aufzugsfirmen stellt sich bei Modernisierungen oder übernommenen
Serviceverträgen schnell die Frage, welche Art Notruf im jeweiligen Aufzug installiert ist. Die
zweite Frage ist dann, was diese Firmen tun müssen, um den Bestand zu vereinheitlichen.
Was genau passiert bei einem Austausch? Zunächst wird der Bestand aufgenommen, dann
werden Ersatzgeräte bestellt. Beim Einbau stellt sich dann die Frage, ob alles passt oder erst
noch passend gemacht werden muss. Dann kommen die Programmierung und der
Alarmplan für den Empfänger. Nicht ganz einfach, da den Überblick zu behalten. SafeLine
bietet daher für viele gängige Altgeräte verschiedener Hersteller fertige Austauschprodukte
an. Vorhandene alte Steckverbindungen werden einfach abgezogen und an das SafeLine
Steuernummer 221/5756/1802
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Tel +49 (0) 22 67 - 8 67 96 63
Fax +49 (0) 22 67 - 82 86 88-99
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14.06.2013
Produkt angesteckt. Fertig. Deckplatte und Verbindungen werden passgenau ersetzt, die
Fehlerquelle „Umklemmen“ bzw. Ablängen von Kabeln entfällt. Oftmals können
Auslöseknopf, Piktogramme, Spannungsversorgung und Telefonleitung weiter verwendet
werden.
2. Telefonnetz
Wikipedia definiert so: „Unter einem Telefonnetz … versteht man ein
Kommunikationssystem, das für die Abwicklung von Telefongesprächen (Telefonie)
konstruiert ist. Telefonnetz ist ein ideeller Begriff und somit unabhängig von der jeweils
verwendeten Technologie oder Architektur.“ Behält man diese Definition im Kopf, wird der
Begriff „Frequenzumtastung“ interessant: „Die Frequenzumtastung (englisch Frequency
Shift Keying, FSK) ist eine Modulationstechnik und dient der Übertragung von
Digitalsignalen beispielsweise über einen Funkkanal. Sie ist mit der analogen
Frequenzmodulation verwandt und ist wie diese unempfindlich gegen Störungen. Bei der
Frequenzumtastung wird die Trägerfrequenz einer periodischen sinusförmigen Schwingung
zwischen einem Satz unterschiedlicher Frequenzen verändert, welche die einzelnen
Sendesymbole darstellen.“
Bei den Begriffen“ analog“ und „digital“ ahnen Sie bereits, dass da etwas auf uns zukommt.
Die Echounterdrückung in den Telefonnetzen verhindert nämlich den Gebrauch von
Frequenzen als Modulation, da Frequenzen als Echo erkannt und unterdrückt werden. Es ist
nicht möglich zwei gleiche Töne zu übertragen! Das SafeLine „3 FSK“ überlistet das System,
da immer unterschiedliche Frequenzen verwendet werden. Die Echounterdrückung findet
nicht statt! 3FSK ist auch für VoIP geeignet, ist patentiert und heute schon nutzbar. Und
serienmäßig und ohne Mehrpreis in allen SafeLine-Notruftelefonen integriert!
Unter dem Stichwort „Übertragungstechnik“ kommen heute drei unterschiedliche
Techniken in Frage. Weit verbreitet ist die Analogtechnik, die auch geringe Mengen Strom
für den Betrieb von Notruftelefonen bereit stellt. Nachteilig ist genau diese
Strombegrenzung, die den Verstärkern und der Übertragungstechnik möglicherweise nicht
genug „Saft“ zur Verfügung stellt. Dass die Analogtechnik keine lange Zukunft mehr vor sich
hat, ist inzwischen Allgemeinplatz. Das ist nicht zuletzt durch entsprechende Publikationen
wie dem VDMA zu erkennen. GSM/Handynetze bestechen durch ihren sehr guten Ausbau
und die einfache Handhabung. VoIP wird zwar immer weiter ausgebaut, aber Fragen nach
Notstrom und der Überwachung desselben bleiben (vorläufig) unbeantwortet. Auch ist nicht
klar, ob es sich überhaupt um ein Telefonnetz nach EN81-28 handelt.
3. Zustandskontrolle
„Achtung! Aufzug außer Betrieb“ – solche Schilder sind leider weit verbreitet. Man kann sich
leicht vorstellen, dass Nutzer nicht begeistert reagieren. Für die Wartungsfirma bedeutet
dieses, dass die aktuelle Arbeit unterbrochen werden muss. Welche Kosten entstehen
dadurch? Der Betreiber sieht am Ende des Tages nur seine Rechnung, die er wiederum
versuchen wird, an den Mieter weiter zu reichen. Große Freude ist garantiert. Die
Alternative ist es, frühzeitig Bescheid zu wissen, bevor etwas passiert. So kann die Firma
ruhig reagieren und Probleme beheben, bevor sie akut werden. Geplante Arbeitsabläufe
kosten sicher weniger als Spontaneinsätze. Was wird dafür benötigt? In der
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Aufzugssteuerung liegen alle Informationen über den Aufzug vor, der elektronische
Aufzugswärter weiß noch mehr. Das Notruftelefon SL6-GSM überträgt diese Informationen
zur Leitwarte – ohne zusätzliche Kosten für irgendeine Hardware. Ist der Betriebszustand
bekannt, kann der Aufzug fast ununterbrochen in Betrieb gehalten werden.
4. Alarmempfänger
Einer ruft, der andere hört. So sollte es sein. Wird im Aufzug aber nur eine Sirene betätigt,
ist der Prozess alles andere als sicher. Hört das jemand? Weiß dieser Jemand, was zu tun ist?
Könnte sich nicht besser jemand anderes kümmern? Die VDI 4705 stellt die Notrufsysteme
Hupe, Telefon, Sprechanlage und Fernnotrufsysteme gegenüber. Die drei erstgenannten
„Lösungen“ haben zwar einige Vorteile (die meist monetärer Natur sind), haben gleichzeitig
aber gravierende Nachteile auf der Prozessseite. Interessanterweise gibt es laut VDI 4705
beim Fernnotrufsystem keine Nachteile mehr, sondern nur Vorteile. Das sollte uns zu
Denken geben!
5. Anzeigenelemente
Wie kann bei alten Anlagen mit alten Steuerungen eine Etagenanzeige nachgerüstet
werden? Wo kommen die Etagensignale her? SafeLine ignoriert diese Frage mit dem
Pulsgenerator PG1: Es wird ein Seil durch den Schacht gespannt, an dem dieser
Pulsgenerator entlang fährt. Regelmäßige Referenzfahrten erhöhen die Genauigkeit. Das
Anzeigenelement FD4 teilt der Kabine und ggf. den Etagen die Position der Kabine
akustisch und optisch mit – völlig unabhängig von der Steuerung.
6. Notstrom
Alle o.g. Maßnahmen brauchen Energie. Wo kommt diese her? Wie zuverlässig ist diese?
Einem Akku sieht man sein Alter in den seltensten Fällen an. Durch Kapazitätsverlust
werden sie kleiner. Eine Spannungsmessung ist wenig aussagekräftig. Akkus in Aufzügen
werden meist permanent geladen – das macht die Messung nicht einfacher. SafeLine BC1
geht anders vor: Es entsteht eine zuverlässige Messung der Kapazität, auch bei unbekannter
Batterie, bei Anschluss mit Drähten mit unbekanntem Widerstand und bei unbekannter
Ladespannung. Möglich ist dieses durch eine iterative Messung mit automatischem
Referenzabgleich. So entsteht eine Batterieüberwachung gemäß EN81-28. Das System ist
selbstlernend, passt sich der Akkugröße an und hat einen Ausgang für ein Warnsignal bei
niedriger Kapazität. Einsetzbar für viele Anwendungen, nicht nur für Aufzüge. Auch hier gilt:
Kein Mehrpreis, alles serienmäßig.
Die Anforderung, aus etwas Altem etwas Schönes und Modernes zu machen, ist erfüllbar, und
das zu vertretbaren Kosten. Bei geschicktem Einsatz moderner Technologie lassen sich dadurch
Komfort erhöhen und gleichzeitig Kosten senken. Unter dem Motto „Quality Talks“ bietet
SafeLine diese Möglichkeiten. Es liegt an den Aufzugsfirmen, diese Technik zum Nutzen aller
einzusetzen.
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Henry Wuttke
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