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Das Aufrappeln nach dem Schock Wie Tulo- und Metamitarbeiter

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Hellweger Anzeiger vom 23.01.2004
Das Aufrappeln nach dem Schock
Wie Tulo- und Metamitarbeiter wieder in Arbeit fanden –
Transfergesellschaft half
Gerd Ester konnte bei der Tulo-Pleite im Jahr 2002 satte 29 Jahre Betriebszugehörigkeit
vorweisen. Das brachte ihm in dem Moment nichts, die Arbeitslosigkeit drohte. Doch für ihn
hat sich der Eintritt in die Transfergesellschaft ausgezahlt. In Form eines neuen
Beschäftigungsverhältnisses. Der einstige Mitarbeiter der Qualitätskontrolle hat nach
neuneinhalb Monaten in der Transfergesellschaft Arbeit bei der Dienstleistungsagentur der
Werkstatt Unna gefunden. Zwar mit einigen Einbußen, dennoch ist Ester froh, dem Schicksal
Arbeitslosigkeit entgangen zu sein.
So wie ihm erging es vielen aus der ehemaligen Tulo-Belegschaft, die sich nach dem Schock
erst wieder aufrappeln mussten. 121 von damals 128 Mitarbeitern entschieden sich für die
Transfergesellschaft. Die wurde finanziert aus Eigenmitteln des Unternehmens im Rahmen
des Interessenausgleichs, aus einem Topf des Arbeitsamtes und aus Verzicht der
Belegschaft selbst. Zunächst konnten mit Hilfe von Beratung, Bewerbungs- und
Vermittlungstraining 110 Mitarbeiter zurück in Arbeit gebracht werden. „Das ist eine äußerst
gute Quote“, zog gestern Walter Frahm von der Agentur für Arbeit ein Fazit. Doch
mittlerweile sind einige Zeitverträge wieder ausgelaufen, so dass derzeit 70 ehemalige TuloLeute in Lohn und Brot stehen. Die Tulo Transfergesellschaft ist seit Endes Jahres beendet.
Doch die Auffanggesellschaft für die Kollegen der Schwesterfirma Meta läuft noch bis Ende
2004. Hier sind 96 Mitarbeiter eingetreten.
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Seele and Geist
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