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Leben können wie zuhause - Widmann-Mauz, Annette (MdB)

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HOHENZOLLERISCHE ZEITUNG
AU S DE M INH ALT
HZ-Trainergespräch:
Das Gruoler Duo
bleibt weiterhin
zuversichtlich Seite 26
Drillinge im Haus:
Uwe Ganzenmüller
besucht die neuen
Seite 27
Einwohner
Allgäu-Orient-Tour:
Bisinger Realschüler
lackieren das Auto
Seite 30
des Teams
30 Jahre ist’s her:
Als am Hirschkopf
der ganze Berg
Seite 31
rutschte
Neues Löschauto:
Die Feuerwehr
Bittelbronn feiert
Seite 32
zwei Tage
„Balingen pur“:
Eine Messe
für Genuss, Garten
Seite 34
und mehr
NOTI Z E N
Neuer Plan für Oberstadt
Hechingen. Die Stadt strebt einen Bebauungsplan „Zentraler Versorgungsbereich Oberstadt“ an. Damit sollen
die Standorte für Gastronomie und
Einzelhandel gestärkt werden. Für
das Gebiet des Bebauungsplans ist zudem eine Veränderungssperre geplant. Beides sind Themen für den
Bauausschuss des Gemeinderats, der
am Mittwoch, 17. April, ab 18.30 Uhr
tagt. Weitere Punkte der Sitzung sind
die Erweiterung des Bebauungsplans
„Sickinger Wiesen“, der Bebauungsplan „Rosenäcker“ in Boll und die Friehofssatzung für den Ruheforst Zollerblick auf dem Lindich.
Wahl des Beigeordneten
Hechingen. Klaus Conzelmann sagt
in diesem Jahr dem Rathaus Adieu.
Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats bereitet am Donnerstag,
18. April, Beginn 18.30 Uhr, die Wahl
des beziehungsweise der Ersten Beigeordneten vor. Zudem geht es in der Sitzung um den verkaufsoffenen Sonntag bei „Hechingen aktiv“ am 12. Mai.
Vogelführung und Kirche
Hechingen. Die vogelkundliche Exkursion des Nabu Hechingen an diesem Sonntag führt durch den Fürstengarten. Die Teilnehmer treffen sich
um 7.30 Uhr vor der Villa Eugenia. Natur und Umwelt stehen auch beim
Themengottesdienst in der Johanneskirche um 10 Uhr und beim anschließenden Kirchenkaffee im Zentrum.
St. Markus feiert
Stein. Die Pfarrgemeinde St. Markus
in Stein feiert am Sonntag, 21. April,
ihr Patrozinium. Der Beginn ist um
10.30 Uhr mit dem Festgottesdienst,
mitgestaltet vom Kirchenchor. Anschließend gibt es Mittagessen und
Kaffee im Pfarrzentrum. Um 17 Uhr
folgt ein Benefizkonzert mit dem
Chor „Cantus iuvenis“ aus Winterlingen mit anschließendem Vesper und
Ausklang im Pfarrzentrum. Der Erlös
ist für die Kirchendachsanierung.
Stadtbaumeister vor Ort
Sickingen. Am Montag, 15. April, ist
ab 19.30 Uhr unter Leitung von Gebhard Daiker die nächste öffentliche Sitzung des Ortschaftsrats Sickingen. Dabei stellt Stadtbaumeister Peter Blumhagen die geplante Erweiterung des
Bebauungsplans „Sickinger Wiesen“
vor, für die der Auslegungsbeschluss
fällig ist. Präsentiert wird ebenfalls
das Baugesuch zur Kindergartenerweiterung. Geehrt wird Monika Kurz
für ihr 20-jähriges Dienstjubiläum.
Vier Punkte auf der Liste
Stetten. Die Fragestunde, Bausa-
chen, Bekanntgaben und Anfragen sowie Verschiedenes stehen am Montag, 15. April, ab 20 Uhr auf der Tagesordnung des Ortschaftsrats Stetten.
Samstag, 13. April 2013
25
Leben können wie zuhause
Kirchlicher Segen und Feierstunde zur Einweihung des neuen Marienheims
„Alles Leben ist Begegnung“.
Diesem Satz von Martin Buber
wurden die kirchliche Weihe
sowie die weltliche Feier zur
Einweihung des Hechinger
Marienheims gestern Nachmittag mehr als gerecht.
SABINE HEGELE
Hechingen. Feierlicher hätte sich
die offizielle Einweihung des Marienheims nicht gestalten können –
durften sich die Stiftung St. Elisabeth als Trägerin und mit ihr die ersten Bewohnerinnen und Bewohner
des neuen Alten- und Pflegeheims
doch über einen Festgottesdienst
mit Weihbischof Dr. Bernd Uhl als
Zelebrant freuen. An seiner Seite:
die beiden Hechinger Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler und Thomas Koban.
Die Geistlichen zählten auch zu
den Gästen der anschließenden Feierstunde im Foyer, die das Querflötenensemble der Jugendmusikschule um Hanns Stefan Doege mit
Mozarts kleiner Nachtmusik eröffnete. Willkommen geheißen wurden sie sowie die vielen Vertreter
aus der Politik und Gesellschaft
vom Vorstandsvorsitzenden Martin
Bummer. Er ging auch auf die Entstehungsgeschichte des Hauses ein,
dem er attestierte, modernst ausgestaltet zu sein – und das angesiedelt
im Herzen der Unterstadt, Nein,
sagte Bummer, einen besseren
Standort hätte man sich für das
neue Alten- und Pflegeheim nicht
wünschen können. Martin Bummer
legte außerdem Wert darauf festzustellen, dass das Marienheim ein Angebot für pflegebedürftige Menschen aus Hechingen sei, es ihnen
die Möglichkeit eröffne, soziale und
familiäre Beziehungen aufrechterhalten zu können.
Der verantwortliche Architekt
Jörg Richter nannte das neue Marienheim ein „außergewöhnliches
und einzigartiges Haus“, noch dazu
mit
einer
ganz
besonderen
Atmosphäre. Große Freude erfülle
ihn beim Blick in die kleine Kapelle
– sie sei mit Altar und Ambo, den alten Kreuzwegtafeln, der herrlichen
Glasmalerei (mit dem Motiv der
Heimsuchung) und dem Tabernakel ein ganz unglaublich schöner
Ort. Auch städtebaulich passe das
über sechs Millionen Euro teure
Haus wunderbar in die Umgebung.
Mit diesen Worten schritt Richter
zur symbolischen Schlüsselübergabe an den Stiftungsratsvorsitzenden Roland Sauer. Der dankte an
erster Stelle der Erzdiözese für die
gewährten Fördergelder (und das
Extrageld für die Kapelle, „das
Kleinod und Herzstück“ des Hauses). Dem verantwortlichen Architekturbüro versicherte er: „Unsere
Wünsche und Ziele wurden in hohem Maße realisiert.“ Weitere Dankesworte richtete Roland Sauer an
die Stadt Hechingen, an die Nachbarn sowie den Stiftungsvorsitzenden Martin Bummer und dessen
Stellvertreter Axel Beiter. Den über
30 am Bau beteiligten Handwerksbetrieben zollte er großen Respekt.
„Öffnen Sie das Marienheim für
die Begegnung, damit unser Leitbild, ,Mensch sein in Würde’ spürbar wird“ – mit diesem Wunsch verband Sauer die symbolische Weitergabe des Schlüssels an Martin
Bummer.
Weihbischof Dr. Bernd Uhl (Mitte) zelebrierte den Festgottesdienst in der kleinen Kapelle des Marienheims.
Fotos: Sabine Hegele
Mit zahlreichen Gästen wurde die offizielle Einweihung gefeiert.
Architekt Jörg Richter (links) übergab Roland Sauer symbolisch den Schlüssel.
Das Querflötenensemble der Jugendmusikschule musizierte. . .
. . . und die Kleinen des Kindergartens St. Martin sangen.
Dekan Alexander Halter lobte in
seinem Grußwort den realistischen
Blick der Verantwortlichen auf die
„Bedürfnisse unserer Zeit“, auf die
mit dem Neubau des Marienheims
richtig reagiert worden sei. Möge
dort das Miteinander stark machen.
Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz
sprach von einem „freundlichen
Haus“, in dem man spüre, als
Mensch willkommen zu sein. Mit
dem Neubau habe man, das habe
Dekan Halter sehr wohl erkannt, die
richtige Antwort gegeben auf die
Frage nach den Bedürfnissen der
heutigen Gesellschaft. Noch dazu ermögliche es das Marienheim seinen
tät, Professionalität und Menschlichkeit bescheinigen diesem Haus
eine gute Zukunft.“
Daran hat auch der Landkreis keinen Zweifel. Für ihn entrichtete Sozialdezernent Eberhard Wiget Grußworte. Zugleich zeigte er sich erfreut über einen weiteren „Baustein
in der Pflege“, dem zukünftig eine
noch größere Bedeutung zukomme. Schließlich werde die Zahl
der über 80-Jährigen im Kreis im
Jahr 2020 auf über 14 000 gestiegen
sein (2010 waren es 10 300). Bald verdoppelt hat sich im Vergleich der
Jahre 2000 und 2010 auch die Zahl
der stationär pflegebedürftigen
Menschen: von 600 auf 1150. Vor
Bewohnerinnen und Bewohnern,
sich wie zuhause fühlen zu können
– und das mit einer verlässlichen
pflegerischen Alltagsbegleitung.
Großes Lob zollte die Bundestagsabgeordnete nicht von ungefähr
dem Pflegeberuf und wusste zu berichten, dass sich die Zahl der Auszubildenden in diesem Bereich bundesweit um zehn Prozent jährlich erhöhen soll. In diesem Zusammenhang bekannte Annette WidmannMauz ganz offen, dass eine gute
Pflege und ein gutes Zusammenleben nicht durch bürokratischen Aufwand erschwert werden dürfe – es
genau daran in Deutschland aber
noch kranke. Und trotzdem: „Quali-
dem Hintergrund dieser Zahlen sei
es beruhigend zu wissen, „dass wir
im Kreis mit über 30 Einrichtungen
dezentral gut aufgestellt sind“.
Bürgermeisterin Dorothea Bachmann beglückwünschte nicht nur
die Stiftung St. Elisabeth zu ihrer
neuen Alten- und Pflegeeinrichtung, sondern ebenso die Zollernstadt. Dafür galt ihr Dank ihrem Vorgänger Jürgen Weber. Den Seniorinnen und Senioren wünschte sie,
dass im Marienheim stets ein „guter
Geist“ herrschen möge – und sie ab
und zu Besuch bekommen von ihren kleinen Nachbarn aus dem Kindergarten St. Martin und auch von
den Schülern der Musikschule.
Schicken Sie uns Bilder und Getextetes zum Frühling!
Gaaaaaanz tief aufatmen:
Der Lenz ist da. Und weil das
so schön ist, veröffentlicht
die HZ Fotos und Texte ihrer
Leser zum Thema Frühling.
ERNST KLETT
Hohenzollern. Nein, nein. Es
soll nicht auch noch an dieser
Stelle über den längsten und dunkelsten Winter aller Zeiten gejammert werden. Der ist abgehakt,
vorbei. Endlich! Und nun werden flugs die Reifen gewechselt,
die Johannisbeeren können endlich noch geschnitten werden,
von den Apfelbäumen ganz zu
schweigen. Oder man steigt aufs
Fahrrad und strampelt durch die
Natur, die sich reckt und streckt.
Man könnte ewig so weitermachen. Es ist dieses Jahr halt alles
anders. Haben Sie seit der Uhren-
Blümlein fein im Fürstengartengras:
Der Frühling ist da!
Foto: Ernst Klett
umstellung schon jemals jemanden
über die Sommerzeit stöhnen hören? Auch das liegt garantiert am
langen Dauerwinter.
Der Lenz 2013 muss also unbedingt extra gefeiert werden: Schicken Sie uns Ihre schönsten, frisch
gemachten Fotos zum Thema Frühling! Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – überall sprießt und
blüht es schon, mehr oder weniger
zaghaft, aber doch. Oder haben Sie
es nicht so mit dem Fotografieren,
schreiben Sie lieber? Dann reimen
Sie sich doch etwas zusammen zum
Frühjahr! Die Bilder und Texte unserer Leserinnen und Leser werden
wir heute in einer Woche in der HZ
veröffentlichen.
Mitmachen ist ganz einfach. Die
Bilder müssen nur eine gute Auflösung haben, also möglichst im Original von der Digitalkamera als jpg.Datei durch die Leitung geschickt
werden. Bei den Texten beziehungs-
weise Versen sollte man sich längenmäßig halt nicht zu sehr verausgaben. Ihre Beiträge schicken Sie bitte
bis einschließlich Donnerstag, 18.
Das Mitmachen lohnt sich allemal: Unter den Einsendern verlosen wir zehn Frühlingssträuße vom
Bisinger Blumenhaus Fischer und
Das Blumenhaus Fischer und Baisinger Löwenbräu begrüßen mit der HZ den Lenz.
April, an die E-Mail-Adresse der
HZ-Redaktion, die da lautet: hoz.redaktion@swp.de. Sollten Sie noch
Fragen haben, so dürfen Sie die
gern loswerden unter der Telefonnummer 07471/931528.
zehn Kästen Frühlingsbier der Baisinger Löwenbrauerei; das gibt’s
wahlweise auch alkoholfrei. Bitte
vermerken Sie auf Ihren Mails, ob
sie lieber Blumen oder Bier gewinnen wollen. Und nun ans Werk!
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