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Fit bis ins hohe Alter – aber wie? - Markt Bechhofen

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Top-Thema der Ausgabe:
Fit bis ins
hohe Alter
– aber wie?
Weitere Inhalte dieser Ausgabe:
Annemarie I. übernimmt das Zepter der Fränkischen Moststraße
Die Apfelkönigin Carolin I. wurde von der
19-jährigen Annemarie aus Unterschwaningen abgelöst. (S. 6)
MDL Westphal in der Geschäftsstelle
Der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal besuchte die Geschäftsstelle der Entwicklungsgesellschaft. (S. 8)
Neuer Spielplatz in Windsbach
Im Rahmen einer Praxiswoche errichten
die Azubis der RegioKomm gKU einen
Spielplatz aus einem großen und mehreren kleinen Spielgeräten. (S. 9)
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Lichtblicke: Tag der Regionen
Am 11. Oktober 2014 feiert die Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg von 10:00 – 22:00
Uhr Ihr 15-jähriges Bestehen.
Kaum zu glauben, es ist jetzt 15 Jahre her, dass 22 Kommunen die Region Hesselberg aus der Taufe gehoben haben. Ein Grund zur Freude und ein Anlass für die Region
Hesselberg, unter dem Motto „Lichtblicke“ am 11. Oktober
im Friederike Louise Saal im Schloss Unterschwaningen von
10 bis 22 Uhr ihr 15jähriges Bestehen zu feiern. Diese Veranstaltung ist zugleich der diesjährige Beitrag der Region
Hesselberg zur bundesweiten Aktion „Tag der Regionen“.
Die Besucher erwarten Highlights, die von regionalen
Schmankerln bis zur Wahl der Miss und Mister Hesselberg
2014 reichen, umrahmt von einer kleinen Modenschau mit
den Hesselberg-Models in der Fränkischen Tracht „Berghexe“. Und abends ab 19:00 Uhr heißt es für ALLE, „Der Hesselberg tanzt“. (Aze)
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Auch eine Brücke muss geprüft werden – Schulung „Brücken-TÜV“ in Herrieden (S. 9). (Bildquelle: IBW Wopperer)
Inhaltsverzeichnis
Leitartikel
Fit bis ins hohe Alter – aber wie?…………………Seite 3
Wirtschaft
Energiegenossenschaft „Regionalstrom Franken“
gründet sich ……………………………..……………Seite
Neuwahlen bei der Hesselberg AG ………………Seite
„Wie mache ich meinen Betrieb interessant für
junge Menschen?“……………………………………Seite
Die Region Hesselberg ist Strom-Exporteur ………Seite
4
4
5
5
Fränkische Moststraße
Die Fränkische Moststraße auf der Kontakta ……Seite 6
Die Apfelkönigin bei der Mooswiese …………Seite 6
Annemarie I. übernimmt das Zepter der Fränkischen
Moststraße ……………………………………………Seite 6
Jugendprojekte
Hesselberg-Models go to Berlin …………………Seite 7
Wahl zur Miss und zu Mister Hesselberg ………Seite 7
Neues vom Hesselbergwerk ………………………Seite 7
Geschäftsstelle
Viel los in der Region Hesselberg ………………Seite 8
MDL Westphal in der Geschäftsstelle ……………Seite 8
Aus der Region
Brücken-TÜV Schulung für die Mitarbeiter
RegioKomm gKU ……………………………………Seite 9
Die Ausbildung der RegioKomm gKU vorläufig
auf Eis gelegt …………………………………………Seite 9
Neuer Spielplatz in Windsbach …………………Seite 9
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Neuer Name für die LAAW ………………………Seite 10
N-Ergie unterstützt Projekte in der Region
Hesselberg …………………………………………Seite 10
Bahnstrecke wird reaktiviert ………………………Seite 10
Integriertes Konzept zur EU-Städtebauförderung
2014 – 2020 ………………………………………Seite 11
LEADER
Lokale Entwicklungsstrategie für die Region
Hesselberg 2014 – 2020 …………………………Seite 11
Förderperiode 2014 – 2020: Was bisher
geschah ………………………………………………S. 11/12
Kooperationsvereinbarung auf den Weg
gebracht ……………………………………………Seite 12
Ergebnisse Bayerisches Gartennetzwerk ………Seite 12
Förderperiode 2014 – 2020: Ausgewählte
Zukunftsprojekte ……………………………………Seite 13
Aktivregion
BR-Radtour in Wassertrüdingen …………………Seite 13
Termine
Termine des Evangelischen Bildungszentrums
Hesselberg …………………………………………Seite 14
Veranstaltungsplan 2014 des Clubs 55+ …..……Seite 14
Consumenta …………………………………………Seite 14
Vorträge zum Thema „Gesundheitskompetenz“…Seite 14
„Lichtblicke“ am 11. Oktober …..…………………Seite 15
Gut Leben Mitten im Ort! …………………………Seite 16
Impressum.……………………………………………Seite 16
Entwicklungsgesellschaft, mehr als Beratung! ……Seite 17
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Eine gesunde Lebensweise kann sich im Alter richtig auszahlen. (Bildquelle: Fotolia, Monkey Business)
Fit bis ins hohe Alter – aber wie?
„Jeder will alt werden, aber keiner will es sein“. Ein abgedroschener Spruch, aber die Botschaft stimmt. Alter ist
bei einem großen Teil der Bevölkerung mit körperlichen und
geistigen Behinderungen, Demenz, Pflegebedürftigkeit verbunden. Aber was tun wir dagegen?
Wir bauen Altersheime und Pflegestationen, sorgen uns
um mangelnde Pflegekräfte und Ärzte. Aber ist das wirklich
so zwangsläufig, wie es oft hingestellt wird oder können
wir im Vorfeld nicht schon wichtige Weichen in ein gesundes Alter stellen? Leider ist nahezu unser ganzes Bestreben
darauf gerichtet, zu reparieren anstatt in der Zeit, in der wir
gesund und selbstbestimmt unser Leben verbringen, vorzubeugen. Wir haben das falsche Ende des Lebens verlängert: nicht die Jugend, sondern das Alter.
Das Problem ist zudem relativ neu. Vor 150 Jahren lag
die durchschnittliche Lebenserwartung einer Frau bei 45
Jahren. Hungersnöte, Naturkatastrophen, Seuchen, mangelnde Hygiene u.v.a. mehr forderten in jungen Jahren ihre
Opfer. Heute leben die Frauen und Männer Jahrzehnte länger. Und mit zunehmendem Alter finden die Abbauprozesse
mehr oder weniger schnell statt.
Kann man Altern überhaupt beeinflussen, gibt es Prävention? Die gibt es und die beginnt lange vor dem Rentenbescheid. Einige Beispiele: Osteoporose, an der schon
mehr als 8 Millionen Bundesbürger leiden mit steigender
Tendenz, lässt sich gut vorbeugen, meist mit billigen, natürlichen Mitteln. Derzeit warten wir den Supergau ab, ersetzen Gelenke wie in keinem anderen Land, geben nur für
diese eine einzige Erkrankung über 7 Milliarden Euro pro
Jahr aus. Ähnliches gilt für Herz-Kreislauferkrankungen, Di-
abetes und andere große Volkserkrankungen. Und auch die
zunehmend ins Bewusstsein getretene Demenzerkrankung
ist präventiv beeinflussbar.
Umdenken tut also Not. Altern lässt sich beeinflussen,
was auf der negativen Seite längst akzeptiert ist: Rauchen,
Drogen inklusive exzessiven Alkoholkonsums, Bewegungsarmut, Stress und vieles andere sind identifiziert als „Lebensverkürzer und Gesundheitsräuber“. Und wenn wir das negativ beeinflussen können, dann geht das auch positiv! Wir
müssen allerdings umdenken und nicht mehr Mangelerscheinungen wie z.B. einen Mangel an bestimmten Vitaminen als
„altersentsprechend normal“ ansehen.
Die Strategie für ein gesundes, würdevolles Altwerden
liegt in einem Dreigestirn: Ernährung, Bewegung, mentale
Gesundheit. Gesunde Ernährung - regional und saisonal und Ergänzung der Lücken an wichtigen Mikronährstoffen,
Spaß an der Bewegung alleine und in Gruppen, drinnen
und draußen. Wichtig sind Neugier und mentales Training
bis ins hohe Alter, das das Gehirn abbaut, wenn es nicht
gefordert wird. Mit diesen Bausteinen kann das
„Fit bleiben bis ins hohe
Alter“ auch ohne teure,
nebenwirkungsbehaftete
Medikamente und häufige
Reparaturen gelingen. Ein
Trend, von dem auch die
Menschen der Region HesFit und aktiv zu jeder Jahresselberg künftig profitieren zeit und jedem Alter (Bildquelsollten. (Dau)
le: Pixelio, Rainer Sturm)
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
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Energiegenossenschaft „Regionalstrom Franken“ gründet sich
In Mittelfranken entsteht
eine
Energiegenossenschaft, die künftig regional
erzeugten Ökostrom über
die Stadtwerke direkt zu
den Endkunden bringen
soll.
In der Region Hesselberg begann bereits 2010
ein Initiatorenkreis mit der
Arbeit an einer regionalen
Energiegenossenschaf t.
Seither haben sich sowohl der räumliche Einzugsbereich als auch der
Initiatorenkreis erweitert,
nachdem sich herausgestellt hatte, dass eine solche Genossenschaft einen
größeren Markt wie z.B.
Mittelfranken benötigt.
Nun legt der Initiatorenkreis aus BürgermeisBildquelle: ERH
tern, Landwirten, Unternehmern, Bankfachleuten und regionalen Politikern, wie
dem Bundestagsabgeordneten Josef Göppel aus Herrieden, zusammen mit der N-ergie Nürnberg und dem Verbund der mittelfränkischen Stadtwerke ein tragfähiges Geschäftsmodell vor. Satzungsziel der neuen Genossenschaft
ist der Aufbau einer regionalen Energiewirtschaft in solidarischer Gemeinschaft zwischen Erzeugern und Verbrauchern sowie zwischen ländlichen und städtischen Räumen
in Franken.
Für den Initiator Josef Göppel ist besonders wichtig:
„Die gebündelte Einspeisung sichert den Kleinerzeugern
auch nach der 20jährigen EEG-Frist einen verlässlichen
Absatzmarkt. Für die Kunden bringt der regionale Energiepool vor der eigenen Haustür Versorgungssicherheit
und langfristige Ersparnisse bei den Netzkosten.“ Göppel betont, dass mit diesem Modell die Energiewende
in den Händen der Bürger bleibe und nicht an Großkonzerne mit anonymen Aktieneignern zurückfalle. Zusätzliche Kraft-Wärme-Kopplung, dezentrale Speicher und
Einspar-contracting seien Teil der regionalen Wertschöpfungstrategie.
Mit dem Geschäftsbetrieb der Regionalstrom Franken
eG würde erstmals die Grundidee landwirtschaftlicher
Vermarktungsgenossenschaften auf den Energiebereich
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
übertragen. Es gilt das bewährte Genossenschaftsprinzip, wonach jedes Mitglied eine Stimme hat. Das Modell
„Strom aus der Region – für die Region“ will einen dauerhaften regionalen Wirtschaftskreislauf in Gang setzen und
zu einer neuen Stadt-Land-Partnerschaft führen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.regionalstrom-franken.de. (Spa)
Neuwahlen bei der Hesselberg AG
Die Hesselberg AG, das Unternehmernetzwerk der Region
Hesselberg, hat mittlerweile 70 Mitgliedsunternehmen und
wählte im September im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand.
Gewählt wurden:
• Frank Dommel (1. Vorsitzender)
• Andreas Fuhr (2. Vorsitzender)
• Roland Tyrolt (3. Vorsitzender)
• Monika Krebs (Schatzmeisterin)
• Peter Salomon (Schriftführer)
• Oliver Dittmann (Beisitzer)
• Gerhard Zäh (Beisitzer)
• Hermann Reichert (Beisitzer)
Desweiteren beschloss die Mitgliederversammlung, ein
bestimmtes Budget für regional bedeutsame Projekte zu vergeben. Die Projektträger können sich um eine Unterstützung
bewerben.
Weitere Informationen: www.unternehmernetzwerkhesselberg.de (Vie)
Das Logo der Hesselberg AG (Bildquelle: Hesselberg AG)
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„Wie mache ich meinen Betrieb
interessant für junge Menschen?“
Sorgten für einen abwechslungsreichen Nachmittag (v.l.n.r):
Horst Maußner (IHK Nürnberg), Sabine Unterlandstaettner
(Zukunftsinitiative Altmühlfranken), Franziska Reutter (TU
Kaiserslautern), Ute Vieting (Entwicklungsgesellschaft Region
Hesselberg), Stefanie Groß (Wirtschaftsförderung Landkreis
Ansbach), Wolfgang Wagner (Evang. Bildungszentrum Hesselberg), Christine Volland (Bau-Innung Ansbach-Feuchtwangen), Bernhard Essel (IHK Nürnberg). Auf dem Bild fehlt Willi
Heller (Ingenieurbüro Heller) (Bildquelle: Marx)
„Wie mache ich meinen Betrieb interessant für junge Menschen?“ – mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer/innen der Reihe „Wirtschaft im Dialog“ am 23. September im Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg (EBZ).
Zur diesjährigen Veranstaltung hatte das EBZ in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg,
der Wirtschaftsförderungen des Landkreises Ansbach,
der Stadt Gunzenhausen und des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Wirtschaftsförderverband
Donau-Ries e. V. eingeladen.
Wolfgang Wagner, Geschäftsführer des EBZ, stellte zu
Beginn dar, dass sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt
in den letzten Jahren sehr verändert habe: „Heute muss man
jungen Leuten etwas bieten, damit sie bei einem Unternehmen eine Ausbildung beginnen.“ Ute Vieting, Geschäftsführerin der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg, leitete durch das Programm der Veranstaltung.
Stefanie Groß (Wirtschaftsförderung Landkreis Ansbach
GmbH) hob hervor, dass über 50 % der Unternehmen im
Landkreis Ansbach im Jahr 2010 angaben, Probleme bei
der Suche nach Auszubildenden zu haben. Gründe für die
Schwierigkeiten sind dabei sowohl auf den demographischen
Wandel mit den Schlagworten „weniger, älter und bunter“
als auch die steigenden Übertrittsquoten auf weiterführende
Schulen zurückzuführen. Die Wirtschaftsförderung unterstütze bei der Suche nach Ausbildungsmöglichkeiten, wie etwa
durch das Angebot einer Online-Ausbildungsbörse.
Über die Erwartungen der sogenannten Generation
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
(WH)Y – d.h. die zwischen 1980 und 1997 Geborenen –
referierte Franziska Reutter (Mitarbeiterin der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg). Für diese stünden Werte
wie „Spaß an der Arbeit“, Autonomie und Flexibilität im Vordergrund. Vom Arbeitgeber erwarteten junge Menschen ein
kollegiales Arbeitsumfeld, die Möglichkeit zu lebenslangem
Lernen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ergebnisse einer Umfrage der Hochschule Ansbach im Jahre 2012
zeigten die Stärken und Schwächen der Region Hesselberg
aus Sicht junger Arbeitnehmer auf. Dabei lässt sich festhalten, dass die Potentiale der Region bei weitem noch nicht
ausgeschöpft sind. Gelänge es, eine soziale und emotionale
Verbundenheit zur Heimatregion aufzubauen, biete dies eine
Chance, junge Menschen zur Rückkehr zu ermuntern.
Bernhard Essel (Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken) stellte die wesentlichen Schritte auf
dem „Weg zum Ausbildungsbetrieb“ vor.
Die beiden Referenten Christine Volland (Bau-Innung Ansbach-Feuchtwangen) sowie Willi Heller (Ingenieurbüro Heller, Herrieden) sorgten abschließend für den Bezug zur Praxis. Dabei lautet der Rat von Christine Volland: „Werben Sie
in Schulen. Gehen Sie auf Ausbildungsbörsen. Nehmen Sie
eigene Azubis sowie Ansichts- und Werbematerial mit – und
suchen Sie sich Kollegen, mit denen Sie gemeinsam einen
Stand betreuen. Und gehen Sie in soziale Netzwerke, weil
das einfach die Welt ist, in der sich ihre zukünftigen Azubis
bewegen.“ Willi Heller bietet Schnupperpraktika an, fördert
seine ehemaligen Azubis, bildet Lehrlinge aus, bietet aber
auch ein duales Studium für Abiturienten an. Allgemein sei
es für Betriebe im ländlichen Raum wichtig, die Infrastruktur
zu verbessern, selbstbewusst die eigenen Stärken darzulegen
und möglichst frühzeitig Chancen im ländlichen Raum aufzuzeigen. „Es ist zwar schwierig, junge Leute zu begeistern,
aber es ist möglich“, resumierte Heller optimistisch. (Mar)
Die Region Hesselberg ist StromExporteur
Die Region Hesselberg ist mittlerweile ein Strom-Exporteur.
Im Jahr 2013 erzeugten die regionalen regenerativen Energieerzeugungsanlagen 387.500 MWh an Strom, der über
das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vermarktet wurde.
Im gleichen Zeitraum verbrauchten Wirtschaft und Haushalte in der Region nur 332.000 MWh, das macht einen Überschuss von 55.500 MWH Strom.
Die regionale Wertschöpfung durch die regenerativen
Energien ist beträchtlich. Die Vergütung für den in der Region Hesselberg erzeugten Strom nach EEG betrug 2013
1.177 Euro pro Einwohner (eigene Berechnung Entwicklungsgesellschaft auf Grundlage der Daten von N-Ergie und
des bayerischen Landesamtes für Statistik). (Hit)
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Die Fränkische MoststraSSe
auf der Kontakta
Die Apfelkönigin bei der Mooswiese
Am 28. September durfte sich die Apfelkönigin als Vertreterin der Fränkischen Moststraße erneut in ihrer jüngsten
Mitgliedsgemeinde mit einem eigenen Festwagen auf dem
Mooswiesen-Festumzug präsentieren.
Unterstützt wurde sie beim Schmücken des Festwagens
durch tatkräftige und fantasievolle Mithilfe der beiden Vorstände der neuesten Moststation, dem Obst- und Gartenbauverein Feuchtwangen, Herr Schöbel und Herr Ebert sowie den Mitarbeitern des Bauhofes Feuchtwangen.
Bei bestem Herbstwetter fanden sich am Sonntag tausende Zuschauer ein. Es war für Carolin I. eine ganz besondere Freude, zum Ende Ihrer Amtszeit erneut tolle Werbung
für die Fränkische Moststraße machen zu können. Sie sah
ihre Teilnahme am Mooswiesen-Festumzug als „krönenden“
Abschluss Ihrer zweijährigen Tätigkeit. Am 03. Oktober
wurde sie von ihrer Nachfolgerin Annemarie I. bei einer
feierlichen Abdankungs- und Krönungsfeier im Rahmen des
Mostfestes in Beyerberg abgelöst. (Fra)
Annemarie I. übernimmt das Zepter
der Fränkischen MoststraSSe
Bildquelle: Fränkische Moststraße
Vom 10. bis 14.09.2014 fand die Verbrauchermesse „Kontakta“ in Ansbach statt, die von über 33.000 Besuchern frequentiert wurde. Erstmals hat sich die Fränkische Moststraße
mit einem Stand auf dieser in unserem Landkreis wichtigen
Messe präsentiert.
Beteiligt hatten sich abwechselnd die Firma „allfra“ mit
ihrer Produktpalette von Säften, Mosten und Seccos, Obsthandel Gruber mit seinen Obstsäften und Apfelchips und
der Heidehof, der fränkische Spezialitäten und vor allem
selbstgemachte Marmelade anbot. Im Infobereich wurde
über die Intention der Fränkischen Moststraße informiert
sowie Prospekte verschiedener Moststationen ausgegeben.
Fast täglich war die Apfelkönigin Carolin I. in Ihrem Königinnen-Outfit, einer Fränkischen Tracht, am Stand tätig und
sorgte damit für Aufsehen.
Die erstmalige Beteiligung der Fränkischen Moststraße
an dieser Messe wurde von allen Teilnehmern als sehr wichtige Plattform erachtet. Es gab durchwegs positive Resonanz
und es konnte festgestellt werden, dass das Interesse des
Verbrauchers an gesunden und regionalen Produkten stetig
wächst und das Bemühen um den Erhalt der Streuobstwiesen und die Wertschöpfung daraus gut ankam. Die Fränkische Moststraße wird nun bestimmt regelmäßig Aussteller
der Kontakta sein! (Fra)
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Die Apfelkönigin ist seit
2006 ein fester Bestandteil
und positiver Werbeträger
der Fränkischen Moststraße. Carolin I. (links im Bild)
wird nach zwei Jahren
Amtszeit im Oktober 2014
abdanken.
Nun wurde eine Nachfolgerin für sie gekürt, die
Bildquelle: ERH
im Herbst 2014 für die
Amtszeit 2014 bis 2016 gekrönt wird. Auf die Ausschreibung der Fränkischen Moststraße hatten sich drei Kandidatinnen für das Amt der Apfelkönigin beworben. Diese
wurden von einem Gremium, bestehend aus Vorständen,
Bürgermeistern, amtierender Königin und anderen Akteuren
der Moststraße, zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Dabei konnte sich die 19-jährige Annemarie Freytag aus Unterschwaningen (rechts im Bild) gegen ihre Mitbewerberinnen
durchsetzen und das Votum des Gremiums erlangen.
Frau Freytag wohnt in einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb und ist ihrer Heimat sehr verbunden. Sie beschreibt sich selbst als lebensfroh und naturverbunden und
ist gern in ihrer Freizeit draußen unterwegs. Wichtig sind
ihr der Erhalt der schönen Landschaft und die regionale Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln. Diese Themen
möchte Sie auch in ihrem Amt künftig vermitteln. (Fra)
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J U G E N D P R O J E K T E
Hesselberg-Models go to Berlin
„Lust aufs Land“ ist das Motto der internationalen Messe
„Grüne Woche“ in Berlin 2015. Perfekt verkörpern die
Hesselberg-Models eine neue Generation der ländlichen
Jugend. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum die Amateurmodels von der Deutschen Vernetzungsstelle zusammen
mit ihrem Model-Coach, Bruni Azendorf von der Entwicklungsgesellschaft, nach Berlin zur „Grünen Woche“ eingeladen wurden.
Am 20./21. Januar 2015 präsentieren sie auf der großen Bühne in Halle 4,2 eine Modenschau in der Fränkischen Tracht „Berghexe“. Tradition trifft hier Moderne, was
würde besser zur neuen Lust aufs Land passen? (Aze)
beweisen, welche Qualitäten sie als Miss oder Mister Hesselberg auszeichnen. Den kleinen aber feinen Unterschied
zu einer klassischen Miss- oder Mister-Wahl werden sie
dabei schnell feststellen. Perfekte Maße oder Muskeln sind
bei dieser Wahl Nebensache. Wichtig sind dagegen Qualitäten wie eine ausdruckstarke Persönlichkeit, Natürlichkeit,
Charme, heimatliche Verbundenheit, rhetorische Fähigkeiten, sich im Rampenlicht bewegen zu können und an all
dem Spaß zu haben.
Die neue Miss Hesselberg erhält eine maßgefertigte
fränkische Tracht aus der neuen Berghexen-Kollektion im
Wert von 300 Euro, Mister Hesselberg ein fränkisches Hemdes (Plott) mit seinen persönlichen Initialen, nebst passender
Weste. Beide Sieger bekommen außerdem nach ihrer Wahl
eine Titel-Schärpe überreicht.
Das Projekt Miss und Mister Hesselberg ist ebenso wie
das Projekt Hesselberg-Models ein Jugendprojekt der Region
Hesselberg.
Rückfragen bitte an: Ute Vieting, Geschäftsführerin Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg mbH, Hauptstr. 11,
91743 Unterschwaningen, Tel. 0 98 36 / 970 772,
Fax 0 98 36 / 970 773, info@region-hesselberg.de,
www.region-hesselberg.de. (Aze)
Neues vom HesselBergWerk
Bildquelle: ERH
Wahl zur Miss und zu Mister Hesselberg: Alles – nur nicht 08/15
Individualität ist gefragt bei der zweiten Wahl zur Miss Hesselberg 2014 der Region Hesselberg. Erstmalig hat auch ein
junger Mann die Chance auf den Titel Mister Hesselberg.
Die Wahl von Miss und Mister Hesselberg 2014, findet am
11. Oktober 2014 in Unterschwaningen anlässlich des Tags
der Regionen statt.
Im Rahmen einer kleinen Modenschau können sich die
Bewerberinnen und Bewerber vor einer ausgewählten Jury
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Der Jugendverein „HesselBergWerk – wir fördern junge
Ideen e.V.“ verabschiedet nach jahrelanger Zusammenarbeit seine Kassierin Irina Karle. Manuela Vogel wird nun
ihr Amt übernehmen.
Desweiteren hat sich der Verein für das Projekt „Berghexe“ begeistert gezeigt und wird dieses finanziell unterstützen. Hierbei geht es um die Trachten als Preis für
die neue Miss und den neuen Mister Hesselberg. Diese
werden am diesjährigen Tag der Regionen im Rahmen der
15 Jahresfeier der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg gewählt. Das HesselBergWerk wünscht viel Spaß
damit!
Ebenfalls unterstützt wird ein Projekt des Gymnasiums
Oettingen i.Bay., bei dem die SMV ein eigenes Hausaufgabenheft für ihre Schüler/innen entworfen hat.
Wie schon in den ersten beiden Quartalen des Jahres,
konnte der Verein auch im dritten Quartal seine Mitgliederanzahl erweitern. (Rei)
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G E S C H Ä F T S S T E L L E
viel los in der Region Hesselberg
Einen Betriebsausflug der
besonderen Art unternahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Entwicklungsgesellschaft
Region Hesselberg. Sie
besuchten einige Einrichtungen und Projekte in der
Bild: Es muss nicht immer
Region Hesselberg. Durch Geschenkpapier sein: eine Fladen eigenen Augenschein sche Hesselberger Secco, mit
und das direkte Gespräch regionalen Produkten dekoriert
durch den Grünen Leicht Sinn“
mit regionalen Akteuren
in Oettingen. (Bildquelle: ERH)
konnten sie ein besseres
Verständnis für ihre Projektarbeit entwickeln. Der räumliche
Schwerpunkt lag in diesem Jahr im Süden der Region Hesselberg, da die Stadt Oettingen und die Gemeinde Auhausen erst seit einem Jahr Mitglied der Region Hesselberg sind.
Der Anfang wurde in Oettingen mit dem erLEBENspfad
und der St.-Anna-Kapelle gesetzt, wo Heimatpfleger Herbert
Dettweiler die Gruppe erwartete. Der erLEBENspfad wurde
auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs nach einem von
Pädagogen und Theologen gemeinsam entwickelten Konzept angelegt, wobei viele ehrenamtliche Helfer und Sponsoren Beiträge an Arbeitszeit und Geld beigesteuert haben. Er
lädt mit verschiedenen Stationen dazu ein, über Anfang und
Ende, Leben und Tod, Ängste und Hoffnung ins Nachdenken
und ins Gespräch zu kommen. Kinder etwa nutzen gerne
eine „Fühlplatte“, einen tischartigen Stein, in den Zeichen und
Symbole eingeritzt sind, die blind ertastet werden können.
Als ein Erlebnis der besonderen Art entpuppte sich der
„Grüne Leicht Sinn“, ebenfalls in Oettingen. Auf den ersten
Blick ein normaler Blumenladen, auf den zweiten Blick viel
mehr. Inhaber Peter Bauer, der den Grünen Leicht Sinn zusammen mit seiner Frau Heike betreibt, erläuterte den Besuchern
aus der Region Hesselberg die zugrunde liegende Philosophie. „Wir setzen Dinge in Szene, z.B. mit Hilfe regionaler
Produkte wie Gräser, Steine, Holz etc.“ Als Beispiel präsentierte er eine dekorierte Hesselberger Secco-Flasche (Bild oben).
Die Wunibaldquelle in Gerolfingen liegt direkt am Wörnitz-Radweg. Ihr Umfeld ist in den vergangenen Jahren im
Rahmen der Flurbereinigung als Ausflugsziel umgestaltet
worden, u.a. durch die Anlage eines Kneipp-Beckens. Dort
trafen die Ausflügler auf Melanie Gruber, die ihnen die Anlage erläuterte.
In Auhausen führte Pfarrer Wolfgang Layh die Besucher
durch den Komplex des ehemaligen Klosters Auhausen. In der
Klosterkirche Auhausen vermittelte er ihnen ausführliche Hintergrundinformationen zur Geschichte des Klosters und die heutige Nutzung der Klosterkirche. Neben der kirchlichen Nutzung
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
dient sie als Konzertsaal für bedeutende Interpreten, z.B. für
den Windsbacher Knabenchor oder das Hilliard Ensemble.
Die letzte Station des Tages war das Wörnitzbad (offiziell: Badestelle) in Wassertrüdingen. In jüngster Zeit ist dort
– u.a. mit Hilfe des LEADER-Förderprogramms – einiges neu
bzw. umgestaltet worden: der Parkplatz, der Kiosk sowie
die Lagune bzw. der Altarm mit einem Klassenzimmer im
Grünen, erläuterte Wassertrüdingens Stadtbaumeister Thomas Nägele. Durch die Neuerungen sei die Besucherzahl
der in den 50er Jahren eingerichteten Badestelle deutlich
gestiegen. Man habe allerdings wie alle Naturbäder in der
Umgebung auch Probleme mit Algenwachstum aufgrund zu
hoher Nährstoffeinträge. Durch die Zugabe von Kalkmilch
habe man dieses Problem im Griff, solange eine ausreichende Wasserbewegung vorhanden ist. Das Wasser im Kinderbecken habe durch den schilfbesetzten Bodenfilter sogar
fast Trinkwasserqualität.
„Es gibt einen großen Ideenreichtum und einen hohen
Grad an ehrenamtlichem Engagement unter den Einwohnern der Region Hesselberg“, diesen Eindruck nahmen die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle der
Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg von ihrem Be(Hit)
triebsausflug mit. MdL Westphal in der Geschäftsstelle
In der parlamentarischen
Sommerpause
besuchte
Landtagsabgeordneter Manuel Westphal die Entwicklungsgesellschaft.
Dabei
ging es dem Abgeordneten
zunächst darum, die Entwicklungsgesellschaft als
Organisation der Regionalentwicklung und deren vielfältigen Aufgaben kennenBildquelle: Westphal
zulernen. Im Gespräch mit
Regionalmanagerin Ute Vieting wurden auch einige Projekte
konkret angesprochen. So beispielsweise die Bedeutung der
Bahnreaktivierung für die Hesselbergregion. Insbesondere
sei neben den touristischen Aspekten die Bahn als Standortfaktor für junge Menschen und Betriebe zu betrachten. Es sei
für Jugendliche extrem schwer bis nahezu unmöglich die Betriebe zu erreichen, in denen sie gerne arbeiten würden oder
aus der Region heraus zur überbetrieblichen Ausbildung zu
kommen. Einige Ausbildungsbetriebe bilden nicht mehr aus,
weil es für Azubis bzw. vom Firmenstandort aus nicht mehr
möglich ist, ohne eigenen PKW zur Berufsschule oder die
überbetriebliche Ausbildung zu kommen. (Aze)
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Brücken-TÜV Schulung für
die Mitarbeiter RegioKomm gKU
Die Ausbildung der RegioKomm gKU
vorläufig auf Eis gelegt
Am 23.07.2014 fand in den Schulungsräumen der Kläranlage Herrieden eine von der RegioKomm gKU organisierte Schulung „Brücken-TÜV“ statt. Die Seminarleitung hatte
Dipl. Ing. Dipl. Wirtschaftsing. Bernd Wopperer vom IBW
Wopperer aus Gunzenhausen.
Der Tag gestaltete sich für die Teilnehmer – Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe - sehr abwechslungsreich. Im
theoretischen Teil wurden die verschiedenen Brückenarten,
Bauteile, und die Prüfung nach DIN1076 vorgestellt. Im
praktischen Teil wurden mehrere Brückenbauten besichtigt.
Die systematische Begehung, die Bestimmung der verschiedenen Bauteile, sowie das Erkennen von Auffälligkeiten und
Schäden wurden in einem sogenannten Besichtigungsprotokoll festgehalten. Feststellungen einer Besichtigung werden
in einem Kurzprotokoll erfasst und das Ergebnis der Bauwerksprüfung wird im Prüfbericht dargestellt.
Den Teilnehmern wurde durch diese Schulung deutlich,
wie wichtig es für Kommunen ist, ihre Mitarbeiter im Hinblick auf Schäden an Brücken regelmäßig zu schulen. Je
früher Schäden feststellt werden, umso eher können Folgeschäden verhindert und hohe Reparatur- bzw. Sanierungskosten vermieden werden. (Ach)
Die Mitglieder des Verwaltungsrates der RegioKomm gKU
haben in ihrer Sitzung am 05.02.2014 den Beschluss gefasst, die von der RegioKomm bisher organisierte Ausbildung für Bauhoffacharbeiter vorerst ruhen zu lassen. Grund
hierfür sind die ständig sinkenden Ausbildungszahlen. Hingegen wird die RegioKomm weiterhin Schulungsangebote
für kommunale Mitarbeiter organisieren wie z.B. die Schulung Brücken-TÜV.
Die Auszubildenden im 2. und 3. Lehrjahr werden ihre
Ausbildung bei der RegioKomm gKU wie geplant beenden
können. Ausbildungsleiter Friedrich Lutz wird in Eigenregie
für neue Auszubildende in den Bauhöfen eine Zusatzqualifikation anbieten.
Die neuen Azubis, die Bauhoffacharbeiter wie auch
die kommunalen Mitarbeiter sind weiterhin eingeladen, die
Fortbildungs- und Schulungsangebote der RegioKomm gKU
zu nutzen. (Ach)
Bildquelle: IBW Wopperer
Bildquelle: ERH
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Neuer Spielplatz in Windsbach
Die RegioKomm gKU organisierte in der Woche vom 28.07.
– 01.08.2014 eine Praxiswoche für die Azubis – Ausbildung zum Facharbeiter im Bauhof. Die Lehrlinge vom 1.
bis zum 3. Lehrjahr aus den Gemeinden Neuendettelsau,
der Stadt Windsbach, der Gemeinde Weidenbach und aus
der Gemeinde Adelsdorf errichteten dabei unter Aufsicht
von Ausbildungsleiter Friedrich Lutz einen Spielplatz, bestehend aus einem großen Spielgerät und mehreren kleineren
Spielgeräten. Die Lehrlinge lernten hierbei u.a., in der Praxis
mit verschiedenen Projektverantwortlichen und im Team zu
arbeiten. Die Azubis waren voller Eifer bei der Arbeit, aus
der ein wunderschöner Spielplatz nicht nur für die Kleinsten
entstand. (Ach)
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Neuer Name für die LAAW
2.000 Euro gehen an die Taschengeldbörse Wittelshofen. Bei dieser Börse werden interessierte Jugendliche an
Erwachsene vermittelt, die eine Unterstützung bei Aufgaben
beispielsweise im Garten oder im Haushalt benötigen. Die
Jugendlichen erhalten für ihre Hilfe ein Taschengeld und
gleichzeitig Einblicke in handwerkliche Tätigkeiten. Sie erlernen dabei auch soziale Kompetenzen wie Höflichkeit und
(Hit)
Interaktionsfähigkeit. Bildquelle: ERH
Bahnstrecke wird reaktiviert
Aus „Lokale Aktionsgruppe Altmühl-Wörnitz e.V.“ (LAAW)
wird künftig die Lokale Aktionsgruppe Region Hesselberg
e.V. (LAG Region Hesselberg).
Der Name Lokale Aktionsgruppe Altmühl-Wörnitz findet
kaum Verwendung und ist nicht jedem ein Begriff. Kernelement von LEADER ist der bürgerorientierte Ansatz, der vor
allem durch die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) dargestellt
wird. Die LAGs sind die Träger der Entwicklungsstrategie
und verantwortlich für deren Erarbeitung und Durchführung.
Die Gebietskulisse des LEADER-Gebietes Altmühl-Wörnitz
ist deckungsgleich mit der Region Hesselberg. Daher wurde
schon in der Förderperiode von 2007 – 2013 die Region
Hesselberg oft synonym für das LEADER-Gebiet eingesetzt.
Der Verein fungiert als eigene Rechtsperson und fördert die
Identität der Region Hesselberg. Eine wichtige Aufgabe besteht
darin, den bürgerorientierten Ansatz „Bottom-up“ zu verwirklichen. Desweiteren entscheidet der Vorstand der LAG über die
Vergabe der EU-Fördermittel aus „LEADER“. Nun soll sie den
identitätsstiftenden Namen „Region Hesselberg“ tragen.
Über eine Umfrage unter den Mitgliedern der LAAW
wurde nachgefragt, ob sie diese Sicht teilen. Mit großer
Mehrheit wurde für eine Namensänderung gestimmt. Am
06.10.2014 wurde die Namensänderung der Mitglieder(Kle)
versammlung der LAG beschlossen. Die Bahnlinie zwischen Gunzenhausen und Wassertrüdingen soll für den Personenverkehr wiederbelebt werden. Das
hat der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU)
bekanntgegeben. In Wassertrüdingen und der angrenzenden Region ist die Freude hierüber groß.
Grund für die Reaktivierung ist die aktuelle Fahrgastprognose des VGN, die nun von 1.010 Reisenden pro Werktag
ausgeht. Zuvor lagen die Prognosen knapp darunter. 1.000
Fahrgäste pro Werktag sind notwendig, damit der Freistaat
die Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken angeht.
Nun gelte es, verschiedene Fragen zu klären, sagte der
Minister. So sei etwa festzulegen, wie der Infrastrukturausbau
und die nötigen Arbeiten am Bahnhof Gunzenhausen finanziert werden sollen und wer die Bahnstrecke künftig betreibt.
Für die Ertüchtigung der rund 15 Kilometer langen Strecke
sind Kosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro angesetzt.
Nicht reaktiviert wird bis auf weiteres der Streckenabschnitt von Wassertrüdingen nach Nördlingen (Lkr. Do(Hit)
nau-Ries). N-ERGIE unterstützt Projekte in der
Region Hesselberg
Im Rahmen ihrer Aktion „N-ERGIE für junge Menschen“
spendet die N-ERGIE Aktiengesellschaft 2014 insgesamt
40.000 Euro. Das Geld geht an Projekte, die sich ehrenamtlich für junge Menschen stark machen und deren Fähigkeiten fördern. Die Wahl fiel unter anderem auf zwei Projekte
in der Region Hesselberg.
Der in Beyerberg ansässige Verein „GenussErlebnis
Kappelbuck e.V.“ erhält für sein Projekt „Naturerlebnis in
der Region Hesselberg“ 4.500 Euro. Um sein Angebot für
Kinder und Jugendliche zu erweitern nutzt der Verein die
Neueröffnung des Jugendhauses auf dem Hesselberg und
bietet künftig auch dort Naturerlebnisaktionen an.
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Bild oben: Ehemaliger Bahnhof Unterschwaningen an der
Hesselbergbahn; Bild unten: Bahnausbau in Mittelfranken
(Bildquellen: Bayerischer Rundfunk)
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Integriertes Konzept zur EU-Städtebauförderung 2014 – 2020
Bürgermeister der Stadt Leutershausen, Siegfried Heß
(Bildquelle: ERH)
Die Entwicklungsgesellschaft der Region Hesselberg erhält
den Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes für die Region
Hesselberg, welches die Grundlage bietet, EU-Städtebauförderungsmittel für den Förderzeitraum bis 2020 zu erhalten.
Die Stadt Leutershausen hat als federführende Kommune
für die 26 Mitgliedsgemeinden die Projektleitung inne. Bürgermeister Siegfried Heß sieht große Chancen, die Region
auf dem Gebiet Daseinsvorsorge und in puncto Demografische Entwicklung besser aufstellen zu können. Das integrierte und gemeindeübergreifende Konzept soll mittels zweier
Vernetzungsprojekte nachhaltige Impulse zur Innenortbelebung und Ortsdurchgrünung geben. Das „grüne Netz“ soll
Verbesserungen bei der Durchgrünung des bebauten Raumes schaffen; hier ist als Leitprojekt die kleine Gartenschau
in Wassertrüdingen 2019 gesetzt. Das „Museumsnetz“ soll
Vernetzungen schaffen, die zur Innenortbelebung dienen
und die Nutzung oder Umnutzung sowie Erhaltung leerstehender bzw. genutzter Bausubstanz fördern. Als Leitprojekt
gilt das Deutsche Flugpioniermuseum in Leutershausen.
Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger aus der Region Hesselberg sind aufgefordert, sich mit Anregungen und
Projektvorschlägen bei der Stadt Leutershausen oder der
Entwicklungsgesellschaft aktiv einzubringen. Bürgermeister
Heß betonte bei der Auftragsvergabe, dass Wert darauf
gelegt werde, dass die Konzepterstellung eng mit der bereits in Arbeit befindlichen LEADER-Entwicklungsstrategie
verzahnt werden solle. Bis Ende des Jahres müssen beide
Konzepte eingereicht sein. Eine Förderung steht ab 2015 in
(Vie)
Aussicht. Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
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Lokale Entwicklungsstrategie
für die Region Hesselberg
2014 – 2020
Für den Zeitraum
2014 – 2020 wird
derzeit für die Region
Hesselberg
eine „Lokale Entwicklungsstrategie“
(LES) erstellt, mit der
die Region u.a. die
Aufnahme in die
nächste Förderperiode des EU-Programms LEADER beantragen wird.
Bisher hieß es „Regionales Entwicklungskonzept“,
künftig „Lokale Entwicklungsstrategie“, der Inhalt ist
der gleiche.
Ende 2013 und Anfang 2014 fanden zahlreiche
Workshops mit Akteuren aus der Region statt, um
Ziele und Projekte zu definieren. Dabei ergab sich
bereits eine Reihe von konkreten Ansätzen, die von
Akteuren bzw. Arbeitsgruppen vorangetrieben werden, die im Folgenden vorgestellt werden. In den
kommenden Newsletter-Ausgaben werden wir über
die weiteren Entwicklungen informieren. (Hit)
Förderperiode 2014 – 2020:
was bisher geschah
Eine Auftaktveranstaltung, 8 Workshops, 3 Arbeitskreissitzungen, 1 Regionalratssitzung und 338 Teilnehmer sind die
nackten Zahlen einer außerordentlichen Bürgerbeteiligung.
Am 24.09.2013 begann der Prozess für das neue Regionale Entwicklungskonzept 2014 – 2020. Insgesamt wurden
beim Auftakt 16 Aktionsfelder aufgestellt, um den kommenden Herausforderungen wie bspw. Demographischer Wandel, Leerstand oder Gesundheitsvorsorge zu begegnen. In
den folgenden Workshops wurden diese Aktionsfelder vertiefend diskutiert. Zusammengeführt mit der regional statistischen Analyse ergibt sich daraus ein Aufgabenprofil.
In der Regionalratssitzung am 14. Juli wurden die Entwicklungsziele für die Region Hesselberg erstmalig ausgegeben und diskutiert. Die Entwicklungsziele wiederum werden in Handlungsziele untergliedert.
Zur Unterstützung bei der Erarbeitung des Regionalen
Entwicklungskonzepts wird ein Regionaler Entwicklungsbeirat eingerichtet. Gemeinsam mit diesem wird die Lokale
Aktionsgruppe Region Hesselberg die Ziele und Strategie
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beraten und anschließend beschließen. Daraus wird eine
„Lokale Entwicklungsstrategie 2014-2020“ formuliert, mit
welcher sich die Region Hesselberg für den Zeitraum 2014
– 2020 um die weitere Teilnahme am LEADER-Programm
(Sol)
bewerben wird. Ergebnisse Bayerisches
Gartennetzwerk
Der Regionalrat bei der Diskussion der Entwicklungsziele für
die Region Hesselberg (Bildquelle: ERH)
Kooperationsvereinbarung
auf den Weg gebracht
Die Regionalmanagements von Vorarlberg und Hesselberg
haben eine Transnationale Kooperationsvereinbarung getroffen. Der Kooperationsvertrag wird am Rande der Veranstaltung „Gut leben mitten im Ort!“ am 17.10.2014 durch
die Regionalmanager Franz Rüf, Vorarlberg, und Ute Vieting, Hesselberg, in Wassertrüdingen unterzeichnet.
Ziele der Kooperation sind der Erfahrungsaustausch auf
den Gebieten Ehrenamt sowie Leerstandsmanagement und
(Vie)
Stärkung der Innenorte. Logos Voralberg, Hesselberg, LEADER
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Akteure bei einem Workshop im Rahmen des Bayerischen
Gartennetzwerks (Bildquelle: ERH)
Vor einem Jahr startete nach ca. 4 Jahren Entwicklungszeit
das Kooperationsprojekt „Umsetzung- und Nutzungskonzept
zur „InWertSetzung“ der bayerischen Gärten und Parks“ in
der Region Hesselberg. Mehrere andere bayerische Regionen kooperieren hier zum Thema „Gärten und Parks“.
Mit den Akteuren rund um die Thematik „Garten“ in der
Region Hesselberg wurden eine umfassende Bestandsanalyse durchgeführt, die Stärken und Schwächen abgeleitet und
fünf Themenkomplexe aufgestellt. „Hesselbergs Gärten“ umfassen die Themen:
• Gartenkunst & Gartenkultur
• Kommunales Grün – Blühende Gemeinden
• Firmengärten
• Bürgerschaftliche Bildungsträger
• Fördermöglichkeiten
Das Alleinstellungsmerkmal für die Region Hesselberg
ist „Ökologie“. Als Slogan dazu wurde entwickelt: Naturgärten & naturnahes Gärtnern – Gemeinsam sind wir stark!“
Der nächste Schritt besteht in der Verwirklichung der
Projektansätze. Dazu soll das Kooperationsprojekt in einer
zweiten Stufe fortgesetzt werden. Auch bayernweit werden
dazu die Weichen gestellt. Diese Fortsetzung wird in die Lokale Entwicklungsstrategie 2014 – 2020 Region Hesselberg
aufgenommen. Für Bayern gilt es nun in Abstimmung mit
(Sol)
den Ministerien eine Organisation aufzustellen. Sei t e 12
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Förderperiode 2014 – 2020:
Ausgewählte Zukunftsprojekte
Wo wollen wir mit der Region Hesselberg im Jahr 2020 stehen? Für die Umsetzung der Entwicklungsstrategie wurden/
werden aus den Zielen Projekte mit den Akteuren aufgestellt.
Diese Zukunftsprojekte haben eine besonders weitreichende Weichenstellung:
• Im Tourismus sollen mittels eines Produktmanagers
„Fränkische Moststraße“ vermarktungsfähige Angebote
entwickelt werden.
• Über eine Energiegenossenschaft sollen die Chancen
einer nachhaltigen Energieversorgung für die Regionen
Hesselberg ergriffen werden.
• Die Landschaft in der Region Hesselberg soll durch
Landwirtschaft, Gärtner/innen, Kommunen, Unternehmen
und das Netzwerk Blühende Landschaften gemeinsam
zum Blühen gebracht werden.
• Die Hesselberger Landkultur soll in ihrer gesamten Vielfalt
sichtbar gemacht werden.
• Vitale Ortskerne und Orte mit zeitgemäßer Daseinsvor sorge, neu formulierte, beispielgebende Baukultur, viel gestaltiges Grün sollen die Lebensqualität in der Region
aufwerten und stärken.
• Neue Mobilitätskonzepte werden intensiv diskutiert.
• Die jungen Menschen und Senioren sollen sich aktiv in
die Entwicklung der Region einbringen und mit entscheiden
können.
• Kontaktstellen sollen helfen, anstehende Aufgaben und
Ehrenamtliche zusammenzubringen und das bürger schaftliche Engagement stärken.
• Fit bis ins hohe Alter, unter diesem Motto werden Projekte
für Jung und Alt entwickelt, auf den Gebieten Bewe gung, Ernährung und mentale Fitness.
• Work-Life-Balance und Gesundheitskompetenz sollen
entwickelt werden.
Diese Zukunftsprojekte sind miteinander vernetzt und machen das Netz der regionalen Entwicklung dichter und tragfähiger. Mobilitätskonzepte bedürfen einer darauf ausgerichteten
Ortsgestaltung. Gesundheit kann durch eine intakte Kulturlandschaft gefördert werden, usw. Die neue Entwicklungsstrategie
birgt eine große Chance für die Region Hesselberg! (Sol)
Trachten verbinden Jung und Alt in der Region Hesselberg
(Bildquelle: ERH)
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
BR-Radtour in Wassertrüdingen
Am 6. August machte die diesjährige BR-Radtour in Wassertrüdingen Station. Vom 1. bis 8. August ging es für
1.200 Radfahrer über sieben Etappen durch die schönsten Landschaften des Freistaats. Von Kufstein über Holzkirchen ging es über Maisach, Krumbach, Rain am Lech
und Feuchtwangen nach Würzburg. Hierbei legten sie am
6. August in Wassertrüdingen auf dem Marktplatz eine
Mittagspause ein auf ihrem Weg zum Tagesetappenziel
Feuchtwangen. (Hit)
Bildquelle: Schubert
Korrektur zum HesselbergNewsletter Ausgabe 2014/2
Autorin des Artikels „Erlebnisfinder für die Fränkische
Moststraße“ auf Seite 6 war nicht Simone Francesconi, sondern Lilly Engelhard.
Die Grafik „Geschäftsfeld Stromvertrieb“ auf Seite 4
(Hit)
war erstellt durch Robert Spanheimer. e.
Interesse an einem Praktikum?
Die Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg mbH
bietet eine Praktikanten/in-Stelle zwischen 3 und 6
Monaten für die Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Multimedia und
Kommunikation, Regionalmanagement, Wertschöpfungsmanagement, Geografie, Landschaftspflege,
Raumplanung o.ä. Auch die Bearbeitung von Projekten in Form von Studien- und Masterarbeiten ist möglich. Bei entsprechender Qualifikation ist eine Beschäftigung als Hilfswissenschaftler ebenfalls möglich.
Bewerbungsunterlagen per E-Mail an info@regionhesselberg.de. Mehr unter www.region-hesselberg.de.
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Termine des Evangelischen
Bildungszentrums Hesselberg
Veranstaltungsplan 2014
des Clubs 55plus
Frauenverwöhntage
23.10.14 (18.00 Uhr) – 27.10.14 (13.00 Uhr)
Frauen, die es sich einmal richtig gut gehen lassen wollen,
sind bei dieser Veranstaltung richtig. Sie erhalten verschiedene wohltuende Impulse für Körper, Seele und Geist und
können zusätzlich persönliche Wellnessangebote (wie Kosmetikbehandlung, Fußpflege oder eine Massage) buchen.
Natürlich kommt auch die Gemeinschaft mit anderen Frauen
nicht zu kurz.
Tanztee am Nachmittag: „Goldener Oktober“
14.10.2014: Den „Goldenen Oktober“ in seiner voller
Pracht in Weidenbach-Triesdorf genießen, unter diesem
Motto setzt der Club55+ die Tanzsaison mit „Tanztee am
Nachmittag“ für den Herbst 2014 fort: Am 14. Oktober
2014 um 14:30 in der Markgräflichen Reithalle in Weidenbach-Triesdorf. Für das Tanzvergnügen und musikalische Unterhaltung sind wie immer „Peter und Harry“ verantwortlich.
Humor in der Pflege – Ein Tag für Pflegende
Sa, 25.10.14, 09.00 – 17.00 Uhr
Lachen und Mensch-Sein gehören zusammen. Humor bietet einen Ausgleich zu alltäglichen Belastungen und hat die
Kraft soziale Situationen zum Guten zu verändern.
In diesem Seminar werden Erklärungskonzepte aufgezeigt, aber auch die „Funktionen“ und Grenzen von Humor
besprochen. Dargestellt wird der professionelle Einsatz von
Humor, v.a. in der Pflege. Die Fortbildung dient der Persönlichkeitsentwicklung und ist ein Impuls für den professionellen Einsatz von Humor in der Pflege.
Mit der Trauer leben
21.11.14 (18.00 Uhr) – 23.11.14 (13.00 Uhr)
Wie soll man mit der veränderten Situation umgehen, wenn
man einen nahen Angehörigen verloren hat? An diesem
Wochenende haben alle Gefühle Platz. Die Teilnehmenden
bekommen Ideen an die Hand, die helfen können, mit der
Trauer im Alltag zu leben.
Silvester – begegnen, feiern, erleben
Thema: Füreinander da sein
30.12.14 (14.30 Uhr) – 01.01.15 (13.00 Uhr)
Den Übergang von einem Jahr zum anderen bewusst erleben und in einer großen Gruppe feiern, das können die
Teilnehmenden an diesen Tagen. Neben Gottesdiensten,
Meditation und gemeinsamen Singen stehen verschiedene
Workshops zur Wahl. Darin sind die Silvesterfreizeitteilnehmer eingeladen, zu entdecken für wen sie da sein können
– aber auch woher sie selbst Kraft schöpfen. Ein Jahresrückblick, festliche Gottesdienste und gemeinsames Feiern
runden das vielfältige Programm ab. Bei entsprechender
Teilnehmerzahl gibt es für Kinder von 4 – 10 Jahren ein
Kinderprogramm und für 11 – 16-jährige ein Programm für
Jugendliche.
Anmeldungen für alle Seminare beim Ev. Bildungszentrum
Hesselberg, Tel. 0 98 54 / 100, www.ebz-hesselberg.de.
Das LAG-Management wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Kontakt
Peter Schalk (Organisationsleiter und Altbürgermeister der
Gemeinde Burgoberbach), Seniorenbeauftragter der Region Hesselberg, Club 55+, Altbürgermeister der Gemeinde
Burgoberbach, Am Kappelbuck 17, 91595 Burgoberbach,
(Aze)
Tel. 0 98 05 / 487. Consumenta
vom 25.10. bis 02.11.2014 in Nürnberg
Auch in diesem Jahr wird die Fränkische Moststraße wieder bei der größten Verbrauchermesse Mittelfrankens – der
Consumenta in Nürnberg - mit von der Partie sein und im
Rahmen von „Original Regional“ ausstellen!
Mit dabei sind diesmal Obsthandel Gruber (Säfte,
Obstbrände, Liköre, Apfelchips), allfra („Hesselberger“-Produkte), Kreßberger Wundergärten (sortenreine Apfelsäfte,
Fruchtgummis), Marme-Lädle (Marmelade, Chutneys), die
Schmalzmühle (Käse), Filz und Glas Höhn (Filzdeko, -Hüte,
Schmuck, Seife, Glasperlen). Mit touristischen Angeboten
beteiligen sich die Stadt Wassertrüdingen, der Tourismusverband Hesselberg, der Ferienhof Oberhauser aus Wassertrüdingen, die Pension Stocker aus Gerolfingen und das
(Fra)
Limeseum Ruffenhofen. Vorträge zum Thema „Gesundheitskompetenz“
Termine:
06. Oktober, 19.00 Uhr, Thema „Vitamin D“
03. November, 19.00 Uhr, Thema „Vitamin D“
26. November, 19.00 Uhr, Thema Stress-Burnout
01. Dezember, 19.00 Uhr, Thema „Vitamin D“
Veranstaltungsort:
Am Schloßpark, Georg-Friedrich-Steinmeyerstr.1, Oettingen. Referent: Dr. med. Daumann.
Anmeldung erforderlich unter Tel. 0 90 82 / 24 40,
(Vie)
oder E-Mail cdgyno@aol.com. Sei t e 14
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„Lichtblicke“ am 11. Oktobe
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V.i.S.d.P.: Aktionsbündnis Tag der Regionen, Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen
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Region Hesselberg feiert
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Gut leben mitten im Ort! – Was wir
für unsere Ortskerne tun können
Impressum
Der Umgang mit leer stehenden Gebäuden und die Anpassung von Strukturen im Ort stellt eine der größten Herausforderungen für die Gemeinden und der Einwohner dar. Eigenheime verlieren an Wert, die Nahversorgung wird weiter
ausgedünnt und das soziale und kulturelle Leben ermüdet.
Vom 17. bis 18. Oktober 2014 befasst sich eine Veranstaltung im Bürgersaal in Wassertrüdingen (Kirchgasse)
mit dieser Thematik. Veranstalter ist die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG, Göttingen) in Kooperation mit der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg, gefördert durch das
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Im Beispielort Wilburgstetten werden die Teilnehmer/innen aus verschiedenen Perspektiven den Ortskern begehen
und anschließend selbst konkrete Vorschläge zur Innenentwicklung des Ortes erarbeiten.
Zeitlicher Ablauf:
• Freitag von 9.30 – 18.30 Uhr
• Samstag von 8.30 – 16.15 Uhr
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter info@
asg-goe.de oder Tel. 05 51 / 49 70 90. Es wird eine Seminargebühr erhoben. Teilnehmer aus der Region Hesselberg erhalten einen Teil der Kosten von ihren Kommunen
ersetattet. Einzelheiten dazu im Seminarflyer unter www.
region-hesselberg.de, Button „Aktuelles“. Herausgeber:
Region Hesselberg, Ute Vieting
Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg mbH
Hauptstraße 11
91743 Unterschwaningen
Tel.: 0 98 36 / 97 07 72
Fax: 0 98 36 / 97 07 73
E-Mail: info@region-hesselberg.de
www.region-hesselberg.de
Redaktion:
Dr. Franz Hitzelsberger
Layout:
ArtWork Eiber KG
Eckartsweiler 21
91578 Leutershausen
Tel.: 0 98 68 / 93 54 7
Fax: 0 98 68 / 93 54 8
www.ce-artwork.de
Autorenverzeichnis (alfabet.)
Christine Ache (Ach), Bruni Azendorf (Aze), Dr. med.
Claus Daumann (Dau), Simone Francesconi (Fra), Dr.
Franz Hitzelsberger (Hit), Thomas Kleeberger (Kle),
Dr. Christine Marx (Mar), Annette Reinhardt (Rei),
Franziska Reutter (Reu), Ute Vieting (Vie)
Bildquelle Titelbild:
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