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159 - Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.

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159
Miteinander reden in
Familie und Öffentlichkeit
– was ich wie sagen kann
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V.
Gemeinnützige Organisation für das Kleingartenwesen
Schriftenreihe des Bundesverbandes
Deutscher Gartenfreunde e.V., Berlin
( BDG )
Heft / 2002
24. Jahrgang
Tagung:
vom 07. bis 09. Juni 2002 in Wismar
Herausgeber:
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V.
Platanenallee 37, 14050 Berlin
Telefon 030/ 30 207 140/141
Telefax 030/ 30 207 139
Präsident:
Ingo Kleist
Seminarleiter:
Dr. sc. Achim Friedrich
Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes
Deutscher Gartenfreunde e.V.
Zusammenstellung:
Ute Gabler
Nachdruck und Vervielfältigungen (fotomechanischer und anderer Art) - auch
auszugsweise - dürfen nur mit Genehmigung des Bundesverbandes
Deutscher Gartenfreunde erfolgen.
ISSN 0936-6083
Auflage: 1.000
-5-
Vorwort
Miteinander reden in Familie und Öffentlichkeit
- was ich wie sagen kann Ein Verbandsfunktionär hat ständig Kommunikation zu betreiben. Diese findet
überwiegend in Gesprächsform statt. Dabei sind die Gesprächspartner teils in der
eigenen Mitgliedschaft zu suchen, aber auch oft sieht er sich Partnern aus
Verwaltung und Politik gegenüber. Letztere sind in der Regel gewandte Rhetoriker.
„Was ich wie sagen kann“, das ist für den Kleingärtner oftmals eine spannende
Frage. Spannend insofern, als mitunter eine Menge davon abhängt, wie es ihm
gelingt, sein Gegenüber von der Richtigkeit seiner Argumentation zu überzeugen.
Dabei geht es nicht immer allein nur um die Inhalte, sondern auch um die Form.
Diese Überlegungen bildeten den Ausgangspunkt für das durchgeführte Seminar.
Der Inhalt umfasste folgende Schwerpunkte:
- Grundlagen der Rhetorik, Signale der Kontaktbereitschaft (Haltung – Gestik –
Mimik – Blickkontakt) Kommunikationsmittel Sprache (Artikulation = stimmlicher
Ausdruck).
- Redevorbereitung/Redeform, (Planung – Organisation – Hilfsmittel), inhaltliche
Strukturierung eines Vortrages (Aufbau und Gliederung), Verwendung von Daten,
Fakten, Meinungen und Urteilen, Nutzung von Visualisierungsmitteln (Flip - Chart,
Folien).
- Vortragsübungen mit Videoaufzeichnung und anschließenden Auswertungsgesprächen sowie individueller Beratung.
Die Videoaufzeichnungen bildeten den Höhepunkt des Seminars. Es war für fast alle
Teilnehmer eine völlig neue Erfahrung, ihr Auftreten einmal selbst beurteilen zu
dürfen und das Urteil der anderen Teilnehmer zu hören. Auf diese Weise wurde sehr
deutlich, was beim Vortrag an Haltung und Sprache gut und was weniger gelungen
und somit korrekturbedürftig war. Dieser Teil des Seminars war durchweg für alle
Teilnehmer besonders einprägsam, lehrreich und nachhaltig zugleich.
Die Arbeit wurde durchgängig in drei Seminargruppen geleistet. Geleitet wurden
diese durch Dr. Johann B. Walz und Reinhard Brunke aus Hildesheim sowie
Armin-Peter Sonnenberg aus Salzgitter. Die praktizierten Arbeitsformen sorgten
von der ersten bis zur letzten Stunde für eine anregende Atmosphäre und forderten
die ununterbrochene Mitarbeit aller Teilnehmer.
So war denn auch die abschließende Meinung einmütig und nicht überraschend,
dass derartige Seminare in Inhalt und Form einen festen Platz im Seminarangebot
des BDG finden sollten. Es wurde in diesem Zusammenhang auch angeregt, bei
zukünftigen Seminaren dieser Art die Inhalte sowohl für Anfänger als auch für
Fortgeschrittene zu spezifizieren.
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
-6-
Die Erfahrungen eines Rhetorikseminars lassen sich nicht in einer Broschüre
festhalten. Diese Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Wir möchten Ihnen damit die Möglichkeit in die Hand geben, sich das Erlernte in
Erinnerung zu rufen und Ihnen für eigene Rhetorikseminare eine Arbeitsgrundlage
zur Verfügung stellen.
Dr. sc. Achim Friedrich
Seminarleiter
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
-7-
Moderatoren
Moderator I
Dr. Johannn B Walz
Hildesheim
Moderator II
Armin - Peter Sonnenberg
Salzgitter
Moderator III
Reinhard Brunke
Hildesheim
Autor des Konzeptes: Armin – Peter Sonnenberg
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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1. Einleitung
Rhetorik –
Redetraining
Sprechen nach Spielregeln
Erfolg setzt einerseits Fachkenntnisse und Sachverstand voraus; mindestens ebenso
wichtig ist aber auch die Kunst, sich richtig mitzuteilen, richtig zu reagieren, kurz -sich
richtig zu verhalten.
Zielsetzung dieses Seminars ist:
Jeder Teilnehmer soll sein eigenes Verhalten kennen lernen; soll sehen, wie andere
ihn sehen; soll sehen, wie seine Wirkung ist -positiv und negativ.
Die positiven Seiten werden verstärkt, gefördert, trainiert.
Die negativen Seiten seines Verhaltens werden modifiziert, gemildert, gebessert,
abgestellt.
Jeder soll sein eigenes Verhalten behalten. Er soll nicht das Verhalten eines anderen
(z.B. des Trainers) "aufgepfropft" bekommen.
Das eigene Verhalten ist aber nie fertig, statisch da; es muss - soll die Wirkung
optimal sein - ständig trainiert werden.
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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2. Grundlagen der Rhetorik 1
Die Kunst der freien Rede – überzeugen durch Worte und Gestik
Seminarziel:
Die Teilnehmer werden in aktiven Lehrmethoden mit den wichtigsten
Voraussetzungen und Grundlagen einer erfolgreichen Redetechnik vertraut gemacht.
Mehrere Redeübungen aller Teilnehmer - auch vor der Videokamera - dienen dazu,
psychologisch bedingte Rede-Hemmungen, insbesondere das Lampenfieber,
abzubauen und Sicherheit im Gespräch mit Mitmenschen, Mitarbeitern, Kollegen und
Vorgesetzten zu gewinnen.
Inhalte:
-
Überzeugungs- und Suggestivkraft der Rede
Positive Einstellung zu sich selbst
Signale der Kontaktbereitschaft
Haltung -Gestik -Mimik –Blickkontakt
Ausdrucksfehler der Körpersprache
Kommunikationsmittel Sprache
Sprech-Übungen – Stimm-Übungen -Sprachstil - Atemtechnik
Lampenfieber und seine Beherrschung
Vorbereitung und Aufbau einer Rede
Disposition einer Rede bzw. eines Gespräches
Wichtige Faktoren für das Gelingen einer freien Rede
Rede- und Argumentationstechniken
Übungen in Schlagfertigkeit
Methoden:
Kurzreferate, rhetorische Einzel-Übungen, Dialog-Übungen sowie Selbstkontrolle
und Fremdbeurteilung mittels der Videoanlage und einer Beurteilungscheckliste;
spezifische Arbeits- und Trainingsblätter.
„Zum Dichter wird man geboren,
zum Redner ausgebildet.“
Römischer Spruch
(Die Schuldfrage )
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
-10-
Wir wollen lernen, miteinander zu reden. Das heißt, wir wollen nicht nur
unsere Meinung wiederholen, sondern
hören, was der andere denkt.
Wir wollen nicht nur behaupten, sondern im Zusammenhang nachdenken,
auf Gründe hören, bereit bleiben, zu
neuer Einsicht kommen.
Wir wollen den anderen gelten lassen,
uns innerlich versuchsweise auf den
Standpunkt des anderen stellen, ja, wir
wollen das uns Widersprechende geradezu aufsuchen.
Karl Jaspers
(Die Schuldfrage)
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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Begriffsklärung
Der erste historisch genannte Rhetor (Redelehrer) kam vor mehr als 2.000 Jahren
nach Athen. Er hieß Gorgias. Rhetoren wie Sokrates, Plato, Aristoteles, Cicero,
Quintilian, Seneca und Plutarch wurden in den folgenden Jahrhunderten große
Anerkennung entgegengebracht. Was heute kaum denkbar ist, wurde im 2.
Jahrhundert nach Christi praktiziert: alle Rhetoren {auch Ärzte) wurden vom
Kriegsdienst befreit. 10 Ärzte, 5 Grammatiker und 5 Rhetoren waren in den
Stellenplänen römischer Provinzhauptstädte vorgesehen. Die Rhetorik zählte im
Mittelalter zu den 7 freien Künsten (artes liberales):
3 Sprachkünste
4 mathematische Künste
- Grammatik
- Arithmetik
- Rhetorik
- Geometrie
- Dialektik
- Musik
- Astronomie
Rhetorik bedeutet nicht nur, gut reden zu können, daraus eine Kunst zu machen. Sie
ist schon gar nicht mit "Phrasen" gleichzusetzen, wie z. T. in Lexika nachzulesen ist.
"Rhetorische Kunst" ist im Sinne von Beherrschung und Fähigkeit zu verstehen.
Richtige Definitionen wären "Redegewandtheit" oder "Lehre von den Grundbedingungen und Grundsätzen einer Rede".
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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Vorab einige Zitate, die es in sich haben:
1. Ein Dichter wird geboren,
ein Redner wird gemacht.
- Wilhelm Busch -
2. Wie die Rede,
so der Mensch.
.
3. Tritt frisch auf,
tu' s Maul auf ,
hör' bald auf.
- Cicero -
4. Jedes überflüssige Wort
wirkt seinem Zweck entgegen.
- Schopenhauer -
5. Rhetorik ist deshalb ein
Problem, weil es schwierig ist,
gleichzeitig zu reden und zu denken.
- Mark Twain -
- Martin Luther -
Im Zitat von Twain geht es dann allerdings gehässig weiter:
"Politiker haben sich entschieden, nur eines von beiden zu tun".
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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Rhetorik: Auch dieses Wort sollte erklärt werden
"Die Kunst zu reden" ist die einfachste und gleichzeitig treffendste Definition des
Begriffes "Rhetorik". Kunst ist hier mit Können und Beherrschung gleichzusetzen.
Man kann es auch komplizierter sagen:
Rhetorik ist in erster Linie Psycholinguistik. Sie umfasst die Sparten
Semantik, Semiotik, Phonetik, Kinesik und Psychologie. Erkenntnisse
der Kommunikations- bzw. Informationswissenschaft, der Lernpsychologie und der Soziokybernetik spielen dabei eine Rolle.
(Aus einer Werbebroschüre für eine Rhetorik-Cassette)
Die Geschichte der Rhetorik ist mehr als 2000 Jahre alt.
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Inhaltliche Grundlagen der Rhetorik
1. Wie ist mein genaues Thema?
2. Wer oder Was hat mich veranlasst, zu sprechen?
3. Welche Redeform wähle ich?
Informationsrede, Überzeugungsrede,
Damenrede, Jubiläumsrede usw.
4 Welches ist mein Redeziel?
5. Vor wem spreche ich?
6. Inwieweit ist das Thema schon bekannt?
7. Welche Zeit steht mir zur Verfügung?
8. Ist mit Störungen, Zwischenrufen, zu rechnen?
9. Bin ich auf eine Diskussion vorbereitet?
10. Findet das Thema Interesse?
Technische Grundlagen der Rhetorik
1. Wieviel Zuhörer werden erwartet?
- Sitzplätze, Gedecke –
2. Reihenfolge der Begrüßung
3. Hilfsmittel?
- Tafel, Flipchart, Overheadprojektor, Dia-Projektor usw.
4. Lichtverhältnisse
5. Sauerstoff-Verhältnisse
6. Vortragspult!
- Höhe, Ablage, Mikro
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Persönliche Grundlagen: ganz wichtig
"Ich"
a. Wie ist mein Äußeres?
Beispiel: Im schwarzen Anzug mit Fliege einen Vortrag
über mehr Freizeitkleidung zu halten.
Keine ablenkenden Dinge tragen, es sei
denn, zur Sache.
Lampenfieber
b. Wie bringe ich meine Unruhe unter Kontrolle?
Lampenfieber hat jeder!
dennoch:
1.
Gut vorbereitet sein.
2.
Selbstbejahung
3.
Übungssprechen
4.
Atemtechnik!
5.
Vorher nicht viel essen!
6.
20 Minuten vorher nicht mehr an den Vortrag denken.
7.
Versprecher sind nicht tätlich!
8.
Vorher ein Glas Wein?
- Vorsicht!!! -
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3. Körpersprache (Kinesik)
Füße um die
Stuhlbeine legen =
Unsicherheit, Halt
suchen
Füße nach hinten
nehmen =
Ablehnung!
An die Nase
greifen =
Verlegenheit, ich
bin ertappt.
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Keinen Blickkontakt mehr
hält =
nimmt keine Sympathie an,
aber auch Verlegenheit,
Unsicherheit
ein Spitzdach mit den
Händen:
Arroganz oder: Wehren mit
den Händen
Die Arme verschränkt =
bei Männern
Ablehnung, Verschlossenheit
bei Frauen
Schutz suchend, Angst
Wenn Ihr Gesprächspartner sich die Hände reibt, dann ist er
selbstgefällig, mit sich zufrieden.
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Kopf einziehen bzw.
Schultern hochgezogen
=
Angst, nervös, verkrampft
Mit dem Oberkörper weit
nach vorn gebeugt
=
Interesse, will unterbrechen
Mit dem Bleistift spielt
=
Angst, Verkrampfung, Halt
suchend
Mit dem Finger zeigt
=
Angriff, Wut
Die Hand zur Faust verkrampfen
=
Wut, verhaltener Zorn
Oberlippe hochzieht
=
Verachtung
Häufig die Lider bewegt
=
Nervosität
Oberkörper weit zurück
=
Ablehnung, kein Interesse
Augenbrauen heben
=
Ungläubig, aber auch Arroganz
Finger in den Munden
nehmen
=
verlegen, unsicher
=
=
Unsicherheit
möchte am liebsten Gesagtes
zurücknehmen
Das Kinn streicheln
(eigenes!)
=
nachdenklich,' aber auch
zufrieden
Mit den Füßen wippt
=
Sicherheit, aber auch Arroganz
weite Armbewegung machen
=
Sicherheit
Mit den Fingern trommeln
=
Nervosität,
aber
auch
Forderung: "Komm zur Sache!"
Die Brille hastig abnimmt
=
nicht einverstanden, Angriff,
Nervosität
immer leiser spricht
=
unsicher, um Aufschub bittend!
sich die Nase reiben
=
nachdenklich
Hand vor den Mund nehmen
(bei Frauen)
a. beim Sprechen
b. nach dem Sprechen
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Und die Sache mit den Beinen:
- übereinandergeschlaqen zum Gesprächspartner
=
Aufbau eines Sympathiefeldes
vom Gesprächspartner abgewandt
=
Unwillen, Ablehnung
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4. Rhetorische Hilfsmittel
1.
Wiederholungstechnik
2.
Zitate und Sprichworte
(aber wissen Sie um Himmels Willen, von wem)
3.
Stilblütentechnik
4.
Appell-Technik
(Auffordern zum Handeln)
5.
Bilder-Technik
- auch bildhaft reden z. B.: "Den Bock zum Gärtner machen"
"Ein Hühnchen rupfen"
"Mit den Hühnern ins Bett gehen"
"Flink wie ein Wiesel"
"Mit den Wölfen heulen"
6.
Vergleichstechnik
z. B.: "Sie hat eine Haut wie ein Pfirsich"
"Er blieb stehen wie vom Donner gerührt"
7.
Wortbeispiele
z. B. Werbevortrag für Schuhe:
"Da werden Ihre Füße in die Hände klatschen"
8.
Kontra-Technik
z. B.: "Kühler Kopf und heißes Herz"
9.
Pausentechnik
10.
Verstummungstechnik
aber Vorsicht:
nicht auf den Stichwortzettel sehen,
dem Publikum in die Augen schauen!
Überraschungstechnik
eine falsche Aussage, die Sie gleich berichtigen:
"Meine Damen und Herren, nur Geld macht glücklich, das
sagte man früher. Aber ..."
11
12.
Steigerungstechnik
Es ist gut, wenn Sie lesen,
es ist besser, wenn Sie üben,
am Besten aber sollten Sie einen Rhetorikkurs besuchen.
13.
Die rhetorische Frage
"Was können wir daraus folgern, meine Damen und Herren?"
1……….
2………….
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14.
Denkanreiz-Technik
"Sie alle wissen, was ich damit sagen will"
"Den Rest überlasse ich Ihrer Phantasie"
15.
Anrede-Technik
"Ihnen, meine Herren vom Betriebsrat, möchte ich danken!"
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5.
15 Punkte für erfolgreiches Auftreten:
1.
Wie ist mein Auftreten?
-Kleidung - pünktlich - Blickkontakt - Sicherheit - Aussprache - Atmung –
2.
f.
g.
h.
i.
j.
Wie ist mein Beginn?
Der erste Eindruck entscheidet, der letzte bleibt. - Wirkung der Anrede.
die ernste Einleitung
die humorvolle Einleitung
Einleitung mit Zitat
Einleitung mit (selbstgefertigtem) Reim
die historische Einleitung: Während meiner Schulzeit ...
Schon die alten Römer. ...
die Einleitung mit einem persönlichen Erlebnis
die Einleitung mit einem aktuellen Erlebnis
die Einleitung mit rhetorischer Frage
provozierende Einleitung
Einleitung mit Kompliment
3.
Dialekt?
4.
Blickkontakt
5.
Körperhaltung
6.
Kontrolle der Sprechtechnik
Nicht nur an den Verstand, sondern auch an Gefühle appellieren:
tosender Beifall, würziger Duft, nackte Angst, tiefeTrauer –
a.
b.
c.
d.
e.
-
Sprechtempo
Stimmstärke
Stimmlage
zu hoch
zu tief
Verspannung
väterlich
7.
Gestik qekonnt einsetzen
8.
Pausentechnik
9.
Inhalt der Rede
10.
"Sie" Standpunkt
11.
Strahle ich Sicherheit und Selbstbewusstsein aus?
12.
Audio-visuelle Hilfsmittel
13
Stimmt meine Zeiteinteilung
14.
Zeige ich Engagement
15.
Guter Schluss, guter Abgang
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6. Anregungen für Reden und Vorträge !
Je mehr neue Gedanken, desto lebendiger die Rede!
Wo findet man die Ideen dazu?
Hier einige Tips:
1.
Viel lesen!
Nicht nur Fachbücher und Fachzeitschriften; weiter Horizont
ist wichtig.
2.
Geistreiche Sprüche und Ausdrücke, die wir hören, sofort notieren
3.
Ideenbank
Gedanken zu allen Problemkreisen, alphabetisch geordnet
oder
bei vorgegebener Thematik nach Ziel- und Zwecksatz überlegen:
Was will ich erreichen?
Was m u s s ich sagen? (Stoff u. Zusammenhänge)
Was s o l I t e ich sagen? (zum besseren Verständnis Beispiele, Bilder)
Was k a n n ich noch sagen? (zum Ausschmücken)
4
Zitate-Buch
5.
Über die Thematik mit Fachleuten diskutieren
6.
Konzept auch mit "Nichtfachmann" durchsprechen
Es sind nicht immer nur Fachleute unter den Zuhörern.
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Stichwortzettel
Ordnungshilfsmittel "Stichwortzettel"
Gliederung:
a. ausführlich überlegen, was man wann bringen will
- in der Einleitung
- im Hauptteil
- welcher Abschluss
b. Einleitung, Hauptteil und Abschluss
endgültig schriftlich festlegen!
Nicht zu viele Stichwortzettel, übersichtliche Einteilung
Ist der Stichwortzettel fertig, bleibt "nur" noch das Üben, Üben und nochmal Üben!
Der Stichwortzettel -Grundsätzliches
Vollständig ausgearbeitete Rede
oder
völlig freie Rede?
Beide Arten haben mehr Nachteile als die Rede nach Stichwortzettel, weil:
- wichtige Gedanken nicht vergessen bzw. an der falschen Stelle gebracht
werden
-
- Unsicherheit und Nervosität durch einen solchen "Rettungsanker" wesentlich
geringer werden
- Zeitablauf der Rede kontrollierbar und variierbar ist
- nach Zwischenrufen oder spontanen Diskussionen sich die Rede leichter
fortsetzen lässt
- die Zuhörer erkennen, dass Sie sich speziell auf diese Rede vorbereitet
haben
Motivation!
der Redner keine Perfektion ausstrahlt
Stichwortzettel -Äußeres
- Format:
DIN A5, DIN A6 oder kleiner
- Papierstärke:
nicht zu dünn, aber auch kein Karton
- Seitennummerierung:
am besten oben rechts; ein Windstoß kann
dann keinen großen Schaden mehr anrichten
- Vorder-/
Rückseite:
Auf jeden Fall nur eine Seite beschreiben!
- Farbe:
gut: verschiedene Farben für Einleitung,
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Hauptteil und Schluss
- Schriftfarbe:
um Schwerpunkte zu setzen, verschiedene
Farben benutzen, z. B.
rote Schrift = Gedanken, die unbedingt gebracht
werden müssen
blaue Schrift = Ersatzargumente, falls die Zeit noch
reicht
grüne Schrift = was wörtlich vorgelesen werden soll,
wie Zitate
wichtig: wischfeste Schreibstifte!
- Schriftform-/
größe:
große Druckbuchstaben oder Schreibmaschine
- Zeiteinteilung:
z.B.
- Zeichnungen:
kleine symbolische Bilder - als Gedankenstütze
- Aufteilung:
Teilung durch senkrechten Strich, links wichtige
Stichworte, rechts Nebenbegriffe und Besonderheiten wie Modulation, Pausen, Blickkontakt
-Anzahl:
Mittelmaß zwischen 5 und 15 DIN-A6-Seiten
5 Min. für einen Absatz, der nach 30. Min.
des Gesamtvortrages abgeschlossen sein
soll: 5/30
Zeit immer an der gleichen Stelle notieren
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7. Allgemeine Regeln zur Vortragsrhetorik und Gesprächsführung
Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung
- souveräne, ruhige Ausstrahlung
- der Situation angepasstes gepflegtes äußeres Erscheinungsbild
- Abbau von Redehemmungen, Stress und Verspannungen durch richtige
Atemtechnik
- Sprachlicher Ausdruck :
eine tragfähige, klare Stimme
Abbau evtl. Stimm-Monotonie
eine saubere verständliche Aussprache
abwechselungsreiches Sprechternpo
lebendige, farbige Sprechweise (Inhalt bestimmt die Farbe:
sachlich, bestimmt, nachdenklich, überzeugend, begeistert usw.)
- Redestil
aktiver und passiver Wortschatz
aktives Zuhören
- Konzentration beim .Sprech-Denken
- eine harmonische Körpersprache, d.h. Koordination von Haltung, Gestik,
Mimik;
sehr wichtig ist der Blickkontakt
- absolut echtes und lockeres Auftreten
.
Überzeugen durch
- exakte Argumentation
- das Einstellen auf die Bedürfnisse des Zuhörers oder Gesprächspartners
- analytisches Zuhören
- positive Abwehr unfairer Angriffe
- Vorbereitung und Durchführung eines klaren Konzepts (Teilziel, globales
Ziel, Ablaufstrategie)
- den Aufbau eines Sympatiefeldes
- Einheit von Inhalt und Ausdruck
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8. Die Rede
Vorüberlegungen zu einer Rede/ Stichwortrede
1.
2.
3.
Welche Art Rede soll gehalten werden ?
a) Sachvortrag b) Meinungs- oder Werberede c) Gelegenheitsrede
Was soll die Rede bewirken ?
a) informieren, b) überzeugen, c) erfreuen/unterhalten
Wieviel Zeit habe ich/ brauche ich
Faustregel: 1 DIN A 4- Bogen, maschinegeschrieben,
1 1/2 zeilig, dauert 3- 4 Minuten.
Vorbereitung einer Rede :
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Stoffsammlungen in Stichworten
Welche Themenbereiche, Frage- und Problemstellungen gehören zum Thema
und sollen angesprochen werden?
Gliederung des Hauptteils nach den Stichworten.
Ordnen der Stichworte nach der Reihenfolge in der die verschiedenen
gesammelten Aspekte angesprochen werden sollen.
Ausformulierung der Stichworte in vollständige Sätze.
Formulierung von Einleitung und Schluss
a) Einleitung nach den Kriterien: warum spreche ich, Darstellung des
allgemeinen Problemzusammenhanges,
wie ist die Situation? .
b) Schluss nach den Kriterien: Zusammenfassung der wichtigsten Argumente,
Appell zum Handeln, Schlussfolgerung
Stilistische Überarbeitung der Formulierung von Einleitung- Hauptteil -Schluss
Dabei sollte nochmals der Zuhörerkreis berücksichtigt werden.
Aneignung der Rede
Dieser in Schriftsprache vorliegende Vortrag muss nun rückübersetzt werden
in Sprechsprache, denn
eine Rede ist keine Schreibe!
Dieser Aneignungsprozess ist der wichtigste und schwierigste Teil der
Redevorbereitung. Wichtig insofern, als dass eine abgelesene Rede einen großen
Teil ihrer Wirkung einbüßt, schwierig weil die Gefahr besteht, das der Redner an
schriftlichen Formulierungen klebt, an denen er lange herumgefeilt hat und von
denen er sich deshalb nicht gern löst.
Die Rede soll nicht auswendig gelernt werden, sondern. in Stichworten auf
Karteikarten geschrieben werden, die sobald sie abgehandelt sind, mit dem Gesicht
nach unten abgelegt werden. Das verhindert störendes Rascheln von
Manuskriptseiten und hilft, den Faden nicht zu verlieren.
Vorbereitung einer Stichwortrede
Für Meinungs- und Werbereden sowie für die Gelegenheitsrede ist eine exakte
sprachliche Ausformulierung in schriftlicher Form meistens nicht notwendig. Hierfür
ist eine gut strukturierte (gegliederte) Stichwortsammlung empfehlenswert, nach der
während des Sprechens frei formuliert wird.
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Bevor so eine Rede vorgetragen wird, sollte sie 3 - 4 mal zur Probe laut gehalten
werden. Jede Probe, sowie die eigentliche Rede, wird dann etwas anders ausfallen.
Vorteile:
1.
2.
3.
4.
5.
kürzere Vorbereitungszeit
langsamere Sprechweise durch Sprech-denken
"kleben am Text" entfällt
die Rede wirkt nicht "aufgesetzt" oder auswendiggelernt, sie wirkt authentisch (glaubwürdig, exakt)
Der Zuhörer kann besser folgen
Zielgruppenorientierung
- Wen will ich mit meiner Rede erreichen? –
Die Schlüsselfigur jeder Redesituation ist der Zuhörer.
Er ist es, den wir mit dem Vortrag ansprechen wollen, den wir zu neuen
Erkenntnissen, Einsichten und vielleicht anderem Verhalten bringen wollen.
Je genauer ich weiß, zu wem ich spreche, desto besser kann ich
- an die Erfahrungen der Zuhörer anknüpfen,
- eine angemessene Sprachebene finden,
- ihre Erwartungen erfüllen.
Fragen zur Zielgruppenanalyse:
- Wer ist der Zuhörer?
(Geschlecht, Alter, Bildungsstand, berufliche und gesellschaftliche Position,
Gruppenzugehörigkeit usw.)
- Warum hört er sich meinen Vortrag an?
(Informationsbedarf aus beruflichen Gründen, privates Interesse, wurde
delegiert, usw.)
- Welche Ziele und Erwartungen wird er haben?
- Welche Einstellung wird er zum Thema der Rede haben?
(Lieblingsthema, Reizthema, erwartet Schwieriges/ nichts Besonderes, usw.)
- Wie ist sein Kenntnisstand, auf das Thema bezogen?
- Als was betrachtet er mich?
(Fachmann, Vorgesetzten, Berater, usw.)
- Welche Einwände sind von ihm zu erwarten?
- Mit welchen Vorurteilen/ vorgefassten Meinungen muss ich rechnen ?
- Welche Besonderheiten weist er auf?
- Erfordern einzelne Hörer besonderes Augenmerk?
Vertreter wichtiger Organisationen, Gäste, Vorgesetzte, usw.)
Zum Teil werden die Antworten auf diese Fragen Vermutungen sein müssen. Das ist
aber auf jeden Fall besser, als den Faktor Zuhörer aus den Vorüberlegungen
auszuklammern und damit Gefahr zu laufen, an den Zuhörern vorbeizureden
Stilmittel: "Eine Rede ist keine Scheibe!"
Empfehlungen:
- einfache, kurze Sätze, keine Schachtelsätze!
- In jedem Satz nur einen Gedanken!
- Hauptsache in den Hauptsatz !
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-29-
-
Anschaulich sprechen. Beispiele und Vergleiche bringen.
Mit Zahlen und Statistiken sparsam umgehen.
Humor kann die Rede würzen.
Vorsicht bei Rückgriffen auf " Allgemeinwissen" :
"Wie wir ja alle wissen…“.
Zuhörer die es nicht wissen, kommen sich dumm vor.
Redetechnik
Eine für alle Menschen gleichermaßen verbindliche Redetechnik gibt es nicht.
Wichtiger als allgemeine Sprechregeln ist die Regel, echt (authentisch, glaubwürdig)
zu sein. Dazu gehört es, auf persönlichkeits-untypisches Sprechen zu verzichten und
vielmehr die eigenen Persönlichkeitsmerkmale wirksam zur Geltung zu bringen und
auszubauen.
Dennoch lassen sich einige allgemeine Regeln aufstellen, die von allen Rednern
beachtet werden sollten:
1.
2.
3.
4.
Kontakt mit dem Zuhörer aufnehmen durch die Anrede und den Blickkontakt.
Nicht auf einen Punkt starren, nicht über das Publikum hinwegsehen.
Dynamisch sprechen, d.h. zwischen langsamer und schneller Sprache,
zwischen laut und leise wechseln, den Sprechrhythmus variieren.
Pausen "einhalten" ! ! !
Nicht "ohne-Punkt-und-Komma" sprechen!
Bei Versprechern oder verunglückten Satzkonstruktionen ruhig
noch einmal von vorn beginnen.
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
-30-
9. Vorbereitung eines rhetorisch wirksamen
Vortrages
1. Motivation
- Wie kann ich Zuhörer und Zuschauer interessieren?
- Auf welche Weise kann ich emotionalen/rationalen Anspruch erzielen?
- Arbeite ich mit anschaulichen, aktuellen Beispielen?
- Bringe ich meine Person überzeugend ein? (Stimmt der
stimmliche, körperliche und emotionale Ausdruck mit
meiner Aussage überein?)
- Zum Thema führen (mit Fragen eröffnen).
2. Begriffe klären, Missverständnisse weitgehend ausschalten
- Bin ich imstande, alle Begriffe "eindeutig" darzustellen?
- Welche Begriffe könnten Interpretationen zulassen?
- Reagiert der Zuhörer (Partner) mit Unverständnis bzw.
gelangweilt?
3. Auseinandersetzung mit dem Thema
- Ist der Sachverhalt klar strukturiert?
- Hit welchen (technischen) Hilfsmitteln kann ich meine
Ausführungen verdeutlichen?
- Wie stelle ich pro und contra dar?
- Wo liegt das Kernproblem des geschilderten Sachverhalts?
4. Urteilsbildung
- Wie stehe ich selbst zum geschilderten Sachverhalt?
- Bin ich auf mögliche andere Einstellungen (rational/emotional) vorbereitet?
5. Schluss
- Zusammenfassung
- Schlussfolgerung
- Konsequenzen, Ausblick erarbeiten -Appelle
- rhetorische Frage, die Bezug auf den Einstieg des Vortrags nimmt
- Welche Manuskripte könnte ich zur Veranschaulichung
verteilen?
- Wie bin ich angekommen?
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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10. Vorbereiten einer Rede
Voraussetzungen
Stoff
sammeln Konzept aufbauen Rede aneignen
und einordnen
¾ Zielsetzung,
Absicht der Rede
¾ Eigenes Wissen,
eigene
Erfahrungen zum
Thema festhalten
¾ Gedankenfolgen
u. Vorschläge ausarbeiten, Manuskript erstellen
¾ Sich selbst
einstellen
¾ Zielgruppe
beschreiben u.
analysieren
¾ Ergänzendes
Material
zusammenstellen
¾ Gedanken und
Vorschläge durch
Argumente
untermauern
¾ Gedankenfolge
wiederholen: Was?
Wie?, Wann?,
Warum so und
nicht anders?
¾ Thema exakt
formulieren
¾ Durchdenken,
Durcharbeiten,
Aussagen
interpretieren
¾ Durch
Informationen und
Beispiele erläutern
¾ Stichwortzettel
anlegen,
Zeiteinteilung.
Hilfsmittel
¾ Dauer
¾ Zusammenhänge zwischen einzelnen Aussagen
herstellen
¾ Stoffmenge auf
Zeitrahmen
ausrichten
¾ Entspannung
durch Atemtechnik,
Meditation
¾ Methodik
¾ Kerngedanken
zum Gesamtthema
formulieren
¾ Konzept
überprüfen:
- ist Gliederung
logisch?
- sind Formulierungen
verständlich?
¾ Redeübungen
¾ Medien
¾ Stoff in einzelne
Sequenzen
gliedern
¾ Stellen, die
herausgestellt
werden sollen,
markieren
¾ Generalprobe
¾ Material
entsprechend der
Gliederung ordnen
¾ Konzept nach
einiger Zeit
überprüfen,
überarbeiten,
Manuskript II
¾ Stichworte
einprägen
¾ Wissenslücken
schließen
¾ Entspannung
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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Beispiele für schlechte Redeanfänge
1.
Entschuldigungen
„Leider konnte ich mich nicht vorbereiten“
„Verzeihen Sie, aber ich bin kein guter Redner…“
„Entschuldigen Sie zunächst meine Verspätung…“
„Schade, dass nicht mehr gekommen sind…“
2.
Fischen nach Komplimenten
„Ich mache dies zum ersten Mal..."
„Ich bin einer der wenigen Fachleute…“
„Habe bereits drei Abhandlungen darüber…“
„Ich spreche zu Ihnen aufgrund meiner 3O jährigen…“
3.
Negativer Anfang
„Leider müssen wir heute…“
„Ich weiß nicht, ob es mir gelingen wird…“
„Ich will Sie nicht langweilen, aber ein paar Zeilen…"
„Dass ich als nahezu Unbekannter vor Ihnen spreche…“
„Ich bin zwar kein so guter Fachmann wie Sie…“
4.
Breite Themen-Nennung
Einerseits und andererseits.
„Wie werde ich, wie bin und bleibe ich ein erfolgreicher…“
„Bevor ich zum eigentlichen Thema komme …“
„Wie mein Herr Vorredner schon treffend sagte…“
5.
Selbstverständlichkeiten
„Wir haben Sie heute hierher gebeten, um mit Ihnen ein
Thema zu besprechen, das uns alle bewegt, ja bewegen muss…“
„Leider hat mein Herr Vorredner die interessantesten Punkte schon
herausgestellt. Ich will trotzdem…“
6.
Selbsterwärmung
„Ich habe die ehrenvolle Pflicht…“
„Bevor ich in das eigentliche Thema einsteige, ein paar persönliche
Bemerkungen und private Feststellungen…“
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11. Grundlagen der Rhetorik 2
Grundhaltung
Gestik
- Stand auf beiden Beinen
- aufrecht, gerade
- locker, entspannt
- neutrale Mittelposition der Arme
- offene Haltung
- angemessener Einsatz
- kein Festhalten am Konzept
Blickkontakt
Mimik
- auf Augenhöhe des Publikums
- keine Rechts-/Linkslastigkeit
- lebendiger Blick
- Einklang zwischen Gesicht und Wort
- dem Publikum freundlich zugewandt
Stimmführung
Sprache
- Lautstärke
- klare Aussprache, kein Verschlucken
oder Nuscheln
- Sprechgeschwindigkeit
- Dialekt (Gefahr des Verschleifens von
Wörtern
- Modulation
- Füllwörter (Ääh, mmh,…)
- Atemtechnik (kein Pressen der Luft, - Modewörter
Atmung am Satzende)
- Pausen machen
Anfang: Zwölf Einstiegsmöglichkeiten
Wie Sie starten, so liegen Sie im Rennen! Sie verlieren in jeder Rede, wenn Ihr
Anfang und Ihr Schluss nicht besonders stark sind. Sie werden dann, auch wenn
Inhalt und Gehalt Ihrer Rede noch so gut sind, nicht so erfolgreich sein, wie Sie es
sich erhofft haben.
Es gibt eine Reihe erprobter Möglichkeiten, eine Rede zu beginnen. Zwölf davon sind
nachstehend aufgeführt.
Nehmen wir an, Sie haben einen Vortrag zu halten über das Thema:
"Aus welchen Gründen sollen wir
Sicherheitsgurte tragen?“
Dann können Sie folgendermaßen beginnen:
1.
Ernst
„12 000 Menschen könnten noch leben, wenn…“
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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2.
Provokation
"Unter uns sitzen mindestens zehn Selbstmordkandidaten, die es sicher nicht
wollen, aber weil sie…“
3.
Humor
"Nur wenn wir ,oben mit' bejahen, können wir uns über ,oben ohne' noch
freuen…"
4.
Historisches
"Schon die Römer pflegten bei den Wagenrennen das zu tragen, was wir
heute Sicherheitsgurte nennen…“
5.
Zitat
"Professor Dr. Anit, Präsident des Verbandes, sagte am 16. Mai: ,Auch beim
geringsten Spurt tragen wir den Sicherheitsgurt'.“
6.
Rhetorische Frage
"Würden Sie die Eiger-Nordwand ohne Seil erklimmen?"
7.
Persönliches Erlebnis
"Auf dem Wege hierher hatte ich folgendes Erlebnis…"
8.
Visuelle Hilfsmittel
Zeigen Sie zu Beginn ein Dia, ein Bild oder einen Film (z. B. Crash-Test).
9.
Zuhörerkompliment
"Ihr Erscheinen beweist, wie sehr…", "Kompliment Ihnen, die..."
10.
Eigener Reim
",Mit Gurten fahren, hilft Leben bewahren'. Mit diesem Motto möchte ich..."
11.
Aktuelles Ereignis
"Der Unfall des Politikers R. am gestrigen Tage sollte uns zu denken geben.
Ertrug, wie aus dem Polizeibericht zu ersehen ist, keinen Sicherheitsgurt."
12.
Anknüpfungstechnik
"Die Worte meines Vorredners klingen mir noch im Ohr..."
Situationsbezogen (plötzlich geht das Licht aus):
"Meine Damen und Herren, so im Dunkeln können wir stehen, wenn wir uns
nicht anschnallen…"
Merke:
Anfang und Ende Ihrer Rede am besten auswendig lernen.
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12. Feedback
Empfehlungen für das Geben von Feedback
-
Beziehe dich auf konkrete Einzelheiten
Unterwirf deine Beobachtung der Nachprüfung durch andere
Gib deine Information auf eine Weise, die wirklich hilft
Gib sie so bald wie möglich
Vermeide Bewertungen
Biete deine Information an, zwinge sie nicht auf
Sei offen, echt und spontan
Gib zu, dass du dich möglicherweise irrst
Empfehlungen für den Empfang von Feedback
- Nicht rechtfertigen, verteidigen, argumentieren
- Zuhören, Missverstandenes durch Rückfrage klären
- Nicht sofort darauf eingehen, sondern darüber nachdenken
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Rhetorik
Schwachstellen – Analyse
Name des Redners:
Sprechdauer
Lfd.
Nr.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
Auswertungs-Kriterien
Bewertung
und Vermeiden:
Begründung/Kommentar
Körperhaltung (Stand, Kopf
und Handhaltung
Gestik
Mimik
Blickkontakt
Stimmlage
Lautstärke
Pauseneinsatz
und
Pausentechnik
Sprechtempo
Modulation
(Stimmregister;
Vermeiden von Monotonie)
Dynamik
Aussprache, Artikulation
Vermeiden von Störlauten
Wortwahl (Verben, Adjektiva,
Substantiva)
Syntax (Satzbau)
Art der Einleitung
Logik der Einzelargumente
Logik der Gesamtargumente
Art des Redeschlussteils
Gesamtwirkung
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Feedback
Ich teile dem anderen mit, wie ich sein
Verhalten wahrgenommen, erlebt habe
Feedback
Feedback
Ziele
immer
Ad rem / zur Sache
nie
ad personam / zur Person
Feedback soll dem Partner als
Anregung
dienen,
über
sein
geäußertes verbales und nonverbales
Verhalten nachzudenken und wenn er
es für sich als richtig, wichtig und
sinnvoll ansieht, zu verändern oder zu
festigen (= Lernen)
{
Stützen / Fördern
positiven Verhaltens
{
Korrektur von Verhaltensweisen, die in
der Situation nicht weiterhelfen
{
Klärung von Beziehungen zwischen
mir und anderen
Chance
Systematischer Vergleich von Selbst.
und Fremdwahrnehmung
Hilfe zur Selbsthilfe
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13. Lampenfieber! – 15 bewährte Tips zur Überwindung
Wer ist nicht nervös und bekommt ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend,
wenn er einen Vortrag vor einer größeren Anzahl von Zuhörern zu halten hat?
Regel 1:
Gute Vorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung für jede Rede und jeden Vortrag
Hier gilt auch der Grundsatz:
Je kürzer die Rede, um so länger sollte die Vorbereitungszeit sein. Wenn Sie in 5
Minuten entscheidende Dinge bringen sollen, muss Ihre Aussage stichhaltiger sein,
als wenn Sie über die gleiche Thematik 2 Stunden sprechen.
Es gilt der Satz:
Man kann über alles sprechen, nur nicht über 20 Minuten.
Regel 2:
Üben Sie sich in Selbstbejahung
Nachdem Sie Ihren Vortrag vorbereitet und auch gut "einstudiert" haben, gibt es kein
Zurück mehr.
Sehen Sie es positiv:
Ich werde eine gute Rede halten und ich bin sorgfältig und umfassend vorbereitet.
Rufen Sie sich das zwischendurch immer wieder
ins Gedächtnis zurück.
Regel 3:
„In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst“ (Augustinus)
Sie können nur über eine Sache sprechen, von der Sie innerlich überzeugt sind.
Auch müssen Sie wirklich etwas zu sagen haben, wenn Sie eine Rede halten wollen.
Sollten Sie mit dem Vortrag und der Thematik nicht einverstanden sein, so geben Sie
das Thema zurück oder weigern Sie sich, diesen Standpunkt zu vertreten.
Nach außen müssen Sie immer ausstrahlen, dass Sie mit dieser Thematik und dem
Sinn Ihres Referats einverstanden sind. Wenn Sie nicht überzeugt sind, wie soll es
der Mitarbeiter oder Zuhörer sein.
Regel 4:
Ergreifen Sie jede Gelegenheit, um vorher schon vor Gruppen zu sprechen
Nur Übung macht den Meister und der Erfolg kommt nicht mit dem Fahrstuhl,
sondern wir müssen den beschwerlichen Weg über die Treppe nehmen. Leben Sie
von den kleinen Schritten!
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
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Beginnen Sie mit dem privaten Rahmen, sprechen Sie auch einmal vor Ihren
Arbeitskollegen. Der Erfolg wird sich nicht gleich vor großen Gruppen einstellen.
Regel 5:
Denken Sie an die Atemtechnik.
Machen Sie am Abend vor bzw. am Morgen des Vortrages Entspannungsübungen.
Sollten Sie vor dem Vortrag schon Platz genommen haben, so atmen Sie noch
einmal richtig tief aus, bevor Sie sich erheben. Gehen Sie dann mit festen und
schnellen Schritten auf den Platz Ihres Vortrages zu.
Regel 6:
Essen Sie vor der Rede nur eine Kleinigkeit
Schwere Mahlzeiten belasten unnötig beim Denken und Sprechen.
Auch hier gilt der Grundsatz:
Ein voller Magen studiert nicht gern. Auch ein Viertele Wein kann -je nach GegendWunder vollbringen.
Regel 7:
Überprüfen Sie vor der Rede nochmals die technischen Voraussetzungen
Ein zu tief angebrachtes Mikrophon, eine nicht funktionierende Lichtquelle oder
Sonnenlicht, das Sie oder die Zuhörer blendet, können für einen noch so guten
Vortrag das "Aus" bedeuten.
Regel 8:
Kümmern Sie sich mindestens die letzten 20 Minuten nicht mehr um Ihren Vortrag
Versuchen Sie sich abzulenken, es nützt jetzt nichts, noch die letzten Korrekturen an
Ihrem Manuskript oder Stichwortzettel vorzunehmen. Es beunruhigt Sie erheblich,
wenn Sie jetzt nicht mehr zu korrigierende Fehler finden würden. Gut ist, wenn Sie
sich von jemanden aufbauen lassen, der Ihnen noch "Mut" zuspricht.
Merke:
Je wichtiger der Vortrag, um so größer der Zeitraum zwischen Entspannung und
Vortrag.
Regel 9:
Wählen Sie positive Formulierungen in Ihrem Vortrag.
Benutzen Sie den Sie-Standpunkt. Beziehen Sie die Zuhörer laufend in Ihre
Ausführungen mit ein.
Merke:
Den Zuhörer interessiert nicht was Sie können, sondern was er aus dem Vortrag für
Nutzen ziehen kann. .
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Regel 10:
Haben Sie keine Angst, wenn Sie einmal einen Satz unvollständig bringen
Außer Ihnen wird es nur wenigen Zuhörern unangenehm auffallen, wenn es eine
Ausnahme bleibt. Es wirkt sogar oft sehr viel menschlicher als der perfekt
geschliffene Redner.
Merke:
Tut jemand gar zu sehr perfekt, dies sehr oft Aggressionen weckt.
Regel 11:
Bedenken Sie, dass Ihre Zuhörer ebenfalls „nur“ Menschen sind, die kleine
Schwächen gern verzeihen.
Denken Sie einmal darüber nach, ob Ihre Zuhörer Ihnen wirklich negativ gesonnen
sind. Oder hilft Ihnen Bismarck, der sich einbildete, immer nur zu Kahlköpfen zu
sprechen?
Merke:
Zitternde Knie und der Druck in der Magengegend sind vom Zuhörer kaum zu
erkennen.
Regel 12:
Setzen Sie unbedingt Hilfsmittel ein.
Entsprechend vorbereitete Folien oder auch ein Flipchart können ein hervorragender
Rettungsanker sein. Diese Hilfsmittel ersetzen Ihnen zum Teil sogar den
Stichwortzettel.
Regel 13:
Suchen Sie sich einen Ihnen positiv gestimmten Zuhörer.
Suchen Sie sich einen "Plus-Mann" der ausstrahlt, dass er großes Interesse an
Ihrem Vortrag zeigt. Lassen jedoch letztlich Ihren Blick "langsam" in die Runde
gehen. Alle haben doch ein Anrecht auf Ihren Blickkontakt.
Regel 14:
Finden Sie heraus, wovor Sie Lampenfieber haben.
Ist es die Angst vor den ungewohnten Räumlichkeiten, den Zuhörern oder dem
vorzutragenden Thema?
Wenn Sie erst wissen, was Sie fürchten, können Sie leichter dagegen angehen.
Regel 15:
Setzen Sie die vier Mittel ein, um schon zu Beginn Sicherheit auszustrahlen (obwohl
Sie – ganz normal – noch ein wenig unruhig sind).
-
Sprechen Sie ein wenig lauter. Wenn Sie unsicher sind, werden Sie
automatisch in der Stimme leiser.
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
-41-
-
Machen Sie weite -offene- Armbewegungen. Solange Sie unsicher sind,
bewegen Sie Ihre Hände nur unterhalb der Gürtellinie und Sie bewegen nur
Ihre Unterarme. Das erzielt keine Wirkung.
Halten Sie unbedingt Blickkontakt mit allen Zuhörern. Schauen Sie weder zur
Decke noch aus dem Fenster (kann arrogant wirken), noch schauen Sie auf
den Boden (wird von den Zuhörern sofort als Unsicherheit ausgelegt).
Lernen Sie den Beginn und das Ende Ihrer Rede auswendig (drei bis fünf
Sätze genügen).
Wie heißt es so schön:
Der erste Eindruck ist entscheidend und der letzte bleibt.
Zum Schluss sei gesagt:
Jeder gute Redner braucht einen kräftigen Schuss Lampenfieber für seine Rede
bzw. seinen Vortrag. Sehen Sie das Lampenfieber positiv. Auch ein guter
Schauspieler "fiebert" seinem Auftritt entgegen. Nur wer innerlich aufgeladen ist,
besitzt die entsprechende Dynamik und das Durchstehvermögen für eine gute Rede.
Wir alle kennen perfekte Redner, die keinen Anklang finden, obwohl z. B. Inhalt und
Gehalt stimmen und sie ihre Stimme hervorragend beherrschen.
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. - Grüne Schriftenreihe 159
Leitthemen der Schriftenreihe
115
1996 Würzburg
115a 1996 Cottbus
116
117
118
1996 Lünen
1996 Osnabrück
1996 Nürnberg
119
120
121
122
123
124
125
126
1996
1996
1996
1997
1997
1997
1997
1997
Grünberg
Gera
Erfurt
Schwerin
St. Martin
Berlin
Gelsenkirchen
Freising
127
128
129
130
1997
1997
1998
1998
Lübeck-Travemünde
Karlsruhe
Chemnitz
Potsdam
131
132
1998 Dresden
1998 Regensburg
133
134
135
136
1998
1998
1998
1998
Fulda
Wiesbaden
Stuttgart
Hameln
137
138
139
140
1999
1999
1999
1999
Dresden
Rostock
Würzburg
Braunschweig
141
1999 Hildesheim
142
143
144
1999 Freiburg
2000 Mönchengladbach
2000 Oldenburg
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
2000
2000
2000
2000
2000
2001
2001
2001
2001
2001
2001
Dresden
Erfurt
Halle
Kaiserslautern
Erfurt
Rüsselsheim
Berlin
Mönchengladbach
St. Martin
Gelsenkirchen
Erfurt
Aktuelle Fragen des Vereins- und Kleingartenrechts
Das Bundeskleingartengesetz in seiner sozialpolitischen und
städtebaulichen Bedeutung
Die Position des Kleingartens im Pflanzenschutz
Ehrenamtliche Tätigkeit - Freizeit - Kleingarten
Die Novellierung des § 3, 1 Bundeskleingartengesetz und deren
Auswirkungen auf die Nutzung und Bewirtschaftung des Kleingartens
Die Rolle der Stauden und Küchenkräuter im Kleingarten
Natur- und Umweltschutz in Kleingärten
Probleme des Kleingartenrechts in Theorie und Praxis
Haftungsrecht und Versicherungen im Kleingartenwesen
Pflanzenschutz und die naturnahe Bewirtschaftung im Kleingarten
Lernort Kleingarten
Möglichkeiten und Grenzen des Naturschutzes im Kleingarten
Maßnahmen zur naturgerechten Bewirtschaftung und umweltgerechte Gestaltung der Kleingärten als eine Freizeiteinrichtung der
Zukunft
Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen
Aktuelle Probleme des Kleingartenrechts
Aktuelle kleingartenrechtliche Fragen
Die Agenda 21 und die Möglichkeiten der Umsetzung der lokalen
Agenden zur Erhaltung der biologischen Vielfalt im Kleingartenbereich
Gesundes Obst im Kleingarten
Bodenschutz zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit im Kleingarten
Gesetz und Maßnahmen
Der Kleingarten - ein Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche
Aktuelle kleingartenrechtliche Fragen
Kleingärten in der / einer künftigen Freizeitgesellschaft
Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU von 1992 im
Bundesnaturschutzgesetz und die Möglichkeiten ihrer Umsetzung
im Kleingartenbereich
(Kleine) Rechtskunde für Kleingärtner
Gute fachliche Praxis im Kleingarten
Kind und Natur (Klein)Gärten für Kinder
Zukunft Kleingarten mit naturnaher und ökologischer Bewirtschaftung
Biotope im Kleingartenbereich
- ein nachhaltiger Beitrag zur Agenda 21
Zukunft Kleingarten
Recht und Steuern im Kleingärtnerverein
Pflanzenzüchtung und Kultur für den Kleingarten
von einjährigen Kulturen bis zum immergrünen Gehölz
Die Agenda 21 im Blickfeld des BDG
Pflanzenschutz im Kleingarten unter ökologischen Bedingungen
Aktuelle kleingarten- und vereinsrechtliche Probleme
Familiengerechte Kleingärten und Kleingartenanlagen
Natur- und Bodenschutz im Kleingartenbereich
Vereinsrecht
Kleingartenanlagen als umweltpolitisches Element
Natur- und Pflanzenschutz im Garten
Das Element Wasser im Kleingarten
Frauen im Ehrenamt - Spagat zwischen Familie, Beruf und Freizeit
Verbandsmanagement
156
2001 Leipzig
157
158
2002 Bad Mergentheim
2002 Oldenburg
Zwischenverpachtungen von Kleingartenanlagen - Gesetzliche
Privilegien und Verpflichtungen
Kleingartenpachtverhältnisse
Stadtökologie und Kleingärten – verbesserte Chancen für die
Umwelt
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