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Connected Worlds Wie Lebens- und Technikwelten - Bitkom

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Connected Worlds
Wie Lebens- und Technikwelten zusammenwachsen
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
BITKOM-Präsident
Pressekonferenz zum Leitthema der CeBIT 2010
1. März 2010, Hannover
Connected Worlds
Dimensionen des CeBIT-Leitthemas 2010
Virtuelle &
reale Welt
TechnikWelten
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
2
Connected Worlds
Konvergierende Technikwelten
Anwender
Landwirtschaft
ITK-intensive Branchen
Logistik
Bergbau
Öffentliche
Verwaltung,
Verteidigung
Konvergente
Branchen
Ernährung
Gesundheitswesen
Automatisierungsund Messtechnik
Erziehung,
Unterricht
Kernbranche
Maschinenbau
ITK
Elektr. Bauel.
Chemische
Industrie
Consumer
Electronics
Pharma
Wirtschaftliche
Dienstleistungen
(Beratung etc.)
Neue
Medien
Medizintechnik
Handel
Automobilbau
Banken und
Versicherungen
Energie- und
Wasserversorgung
Gastgewerbe
Bauwirtschaft
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
3
Jeder Vierte würde einen Chip im Körper tragen
Elektronik unter der Haut – für manche akzeptabel
„Für welche Vorteile würden Sie einen Computerchip im Körper tragen?“
in keinem Fall
72%
für bestimmte Vorteile (gesamt)
23%
5%
weiß nicht / k.A.
16%
schnellere Rettung
12%
erhöhte Sicherheit
5%
bequemeres Einkaufen
4%
schnellere Eingangskontrollen
6%
sonstige Vorteile
0%
Virtuelle &
reale Welt
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
Virtuelle und reale Welt gehören längst zusammen.
Manche würden auch den eigenen Körper vernetzen.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
4
Digitaler Graben bei 65 Jahren
Internet-Nutzung nach Alter
„Nutzen Sie privat und/oder geschäftlich das Internet?“
92%
14-29 Jahre
90%
30-49 Jahre
50-64 Jahre
62%
65 Jahre und älter
32%
Virtuelle &
reale Welt
Nicht nur Digital Natives, auch die mittlere Generation ist
gut vernetzt. Das Web muss jetzt die Senioren erreichen.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
5
Mehrheit findet Leben ohne Internet undenkbar
Überragende Bedeutung für junge Menschen
„Ich kann mir kein Leben vorstellen ohne …“
86%
Internet
Handy
58%
86%
51%
66%
66%
Radio
61%
Fernsehen
70%
55%
Zeitungen / Zeitschriften
67%
14-29 Jahre
Bücher
Virtuelle &
reale Welt
46%
67%
Gesamtbevölkerung
Die meisten Deutschen können sich ein Leben ohne Web nicht
mehr vorstellen. Für junge Leute ist es das wichtigste Medium.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
6
Web fördert Bildung und Freundschaften
Jeder Dritte findet gute Freunde, jeder Sechste Lebenspartner
„Wenn es um Vorteile des Internets geht, welchen Aussagen stimmen Sie zu?“
51%
berufliche Bildung verbessert
44%
berufliche Kontakte geknüpft
62%
Allgemeinbildung verbessert
57%
Freundschaften aufgefrischt
46%
Freizeit/Hobbys bereichert
36%
gute Freunde kennengelernt
18%
neue Lebenspartner kennengelernt
13%
erotische Bekanntschaften gemacht
Virtuelle &
reale Welt
Das Internet hilft in Beruf und Freizeit.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Internet-Nutzer ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
7
Die meisten machen nur positive Erfahrungen
Unangenehme Ereignisse wie im realen Leben
„Welche negativen Erfahrungen haben Sie persönlich im Internet bereits gemacht?“
72,2%
70%
keine negativen Erfahrungen
26%
28%
negative Erfahrungen (gesamt)
11%
12%
unangenehmen Anfragen von Fremden
10%
13%
mit sexuellen Absichten belästigt
beleidigt oder belästigt worden
6%
4%
Unwahrheiten über mich verbreitet
3%
6%
peinliche Fotos von mir veröffentlicht
gemobbt worden
Virtuelle &
reale Welt
4%
4%
Männer
Frauen
4%
3%
Unsoziales Verhalten gibt es auch im Web.
Es ist aber die Ausnahme.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Internet-Nutzer ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
8
Die Stechuhr hat ausgedient
Arbeitswelt und Freizeit vermischen sich
„Sind Sie außerhalb Ihrer regulären Arbeitszeiten
per E-Mail, Handy oder Smartphone erreichbar?“
„Nutzen Sie das Internet während der
Arbeit für private Zwecke?“
zu bestimmten
Zeiten
34%
täglich
jederzeit
33%
mehrfach
pro Woche
nur ausnahmsweise
10%
mehrfach
pro Monat
18%
5%
einmal pro
Monat/seltener
14%
nein, nie
25%
4%
57%
nein, nie
Arbeit &
Freizeit
Job und Privates verschmelzen. Von einer gewissen Flexibilität
profitieren alle. Aber die neue Arbeitskultur braucht auch Regeln.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: berufstätige Bevölkerung ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
9
Sechs von zehn Bürgern für mehr Netzpolitik
Die einen wollen Freiheit, die anderen Sicherheit, viele beides
„Stimmen Sie folgenden politischen Aussagen zum Internet zu?“
14-29
Gesamt
65 und älter
90%
77%
80%
70%
60%
65%
61%
57% 59%
51%
50%
40%
49%
55% 53%
54%
55%
55%
45%
39%
31%
30%
20%
10%
0%
Das Internet muss Der Staat muss den Der Staat muss
Es darf keine
Datenverkehr im
insgesamt
Zensur von
als Thema in der
strengere Regeln für Internetseiten geben
Politik eine stärkere
Internet stärker
Rolle spielen
überwachen
das Internet
erlassen
Gesellschaft
& Staat
Die Freiheit im
Internet muss
erhalten bleiben
Die richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit im Netz
ist noch nicht gefunden. Eine breite, offene Debatte ist überfällig.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
10
80 Prozent wollen Partizipation per Internet
Wie sich Bürger auf kommunaler Ebene online beteiligen wollen
Beteiligung am kommunalen Geschehen über das Internet: Die Bürger wollen über das Internet…
bei Stadt- oder Gemeindeverwaltung Anregungen oder
Beschwerden zu öffentlichen Leistungen anbringen, z.B.
fehlende Kita-Plätze, schlechte Nahverkehrsanbindungen
80
84
78
78
Ärgernisse im öffentlichen Straßenbild benennen, z.B.
Schlaglöcher, defekte Straßenbeleuchtung, wilde Müllkippen
62
66
sich an Diskussionen zu Bauvorhaben am Wohnort beteiligen
58
59
in "Bürgerhaushalten" Vorschläge zur Verwendung von
Steuergeldern auf lokaler Ebene machen
44
den Stadtführer "Stadtwiki" im Internet mitgestalten
51
0
Gesellschaft
& Staat
10
20
30
40
50
insges.
18 bis 29 Jahre
60
70
80
90
Das Internet bringt Staat und Bürger
wieder näher zusammen.
Quelle: BITKOM/Forsa
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
11
Traditionelle Medien im Internet die Nummer 1
Wie sich die Deutschen online informieren
„Welche Online-Angebote nutzen Sie, um sich über Ihre persönlichen Interessengebiete zu
informieren?“
46%
Webseiten von Radio- und TV-Sendern
39%
Webseiten von Tageszeitungen und politischen Magazinen
31%
Webseiten von Fachzeitschriften
30%
Online-Fachmedien
23%
Reine Online-Nachrichtenangebote
20%
Die Startseite meines Internet-Anbieters
Internet-Gemeinschaften (Communities)
13%
Den Mikroblog-Dienst Twitter
13%
Foren
12%
Blogs
Wirtschaft
& Kultur
10%
Im Internet informieren sich die Deutschen bevorzugt
auf Webseiten etablierter Medien.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
12
Kultur-Flatrate bisher ohne Mehrheit
Nur jeder Fünfte befürwortet Pauschalbetrag
„Befürworten Sie eine Kultur-Flatrate, bei der jeder Bürger einen bestimmten Pauschal-Betrag im
Monat für zahlreiche Kultur- und Medienangebote im Internet zahlen würde?“
weiß nicht/k. A.
7%
ja
19%
nein
74%
Wirtschaft
& Kultur
Ein staatliches Abgaben-Modell
wird von den meisten Internet-Nutzern abgelehnt.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
13
Kundenmeinung beeinflusst Kaufverhalten massiv
Vor allem Ältere lesen vor Online-Bestellung Erfahrungen anderer
„Im Internet können Verbraucher ihre Erfahrungen mit Anbietern und Produkten weitergeben.
Welche Möglichkeiten nutzen Sie?“
65%
lese vor einem Kauf
Bewertungen anderer
Kunden
48%
39%
Meinung anderer Kunden
beeinflusst meine
Entscheidung
31%
18%
ab 65 Jahren
gebe selbst Bewertungen ab
20%
Wirtschaft &
Verbraucher
alle Internet-Nutzer
Das Internet gibt Verbrauchern neue Macht.
Auch für Unternehmen wird der Kunde zum Co-Produzenten.
Quelle: BITKOM-Studie „Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, 2010, Basis: Internet-Nutzer ab 14 Jahren
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
14
Connected Worlds auf der CeBIT 2010
Schwerpunkte
Halle 6:
ƒ Forum AutoID/RFID
ƒ Webciety
ƒ Innovators‘ Pitch
Halle 7:
ƒ CeBIT in Motion
ƒ Telematics‘ Pitch
Convention Center:
ƒ CeBIT Global Conferences
Halle 8:
ƒ FutureCare
ƒ TeleHealth
Halle 9:
ƒ Public Sector Parc
ƒ Connected Living
Halle 13:
ƒ BITKOM Broadband World
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Connected Worlds
Wie Lebens- und Technikwelten zusammenwachsen
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
BITKOM-Präsident
Pressekonferenz zum Leitthema der CeBIT 2010
1. März 2010, Hannover
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