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(pd) – Wie können IV und Sozialhilfe gemeinsam da

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 Sommertagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich
Winterthur, 28.06.2012 (pd) – Wie können IV und Sozialhilfe gemeinsam dazu beitragen, Menschen mit einer psychischen Diagnose in den Arbeitsmarkt zu re‐integrieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt der zweiten Sommertagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich. Mehr als 180 Teilnehmende nahmen teil. Sämtliche Referate können unter www.zh‐sozialkonferenz.ch abgerufen werden. Eingliederungsorientierte Rentenrevision Lebenssachverhalte, Lebenssituationen ändern sich auch bei Menschen, die
eine IV-Rente beziehen. Dem müsse und solle ein modernes Rentensystem
Rechnung tragen, führte Jean-Claude Beer aus. Neu setzt das Revisionsverfahren
bei der IV nicht nur am Status quo an, sondern an dem, was mit Begleitung
möglicherweise erreicht werden kann.
Weg von „einmal Rente, immer Rente“ hin zu, „Rente als Übergangsphase“
Als Erfolgsfaktoren nannte Gfeller für die erfolgreiche Re/Integration
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Geschwindigkeit
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung der
Arbeitsplatzbedingungen
Schnelle Vernetzung der zuständigen Institutionen
Zusammenarbeit auf der Führungsebene wirkt sich bis an die Basis aus
Gemeinsames Ja zur Interinstitutionellen Zusammenarbeit
Die IV bestreicht ein weites Feld. Aus aktuellem Anlass stehen Menschen mit einer psychischen
Diagnose im Zentrum unserer zweiten Sommertagung. Die Abklärung ihrer Erwerbsfähigkeit und
Eingliederung ist besonders anspruchsvoll. Andererseits zeigt sich immer wieder, wie sehr eine
Tagesstruktur und regelmässige soziale Kontakte den Verlauf einer psychischen Gesundheitsstörung
positiv beeinflussen können.
Mehr als ein Viertel der Personen bezogen gemäss einer Studie aus dem Jahre 2009 „Quantifizierung
der Übergänge zwischen Systemen der sozialen Sicherheit (IV, ALV und Sozialhilfe; IAS-System)“
nach einem negativen IV-Entscheid Sozialhilfe. Das entspricht 4.5 Prozent der erfassten
Sozialhilfebezüger. Die Frage, welche quantitativen und qualitativen Auswirkungen die strengere
Bewilligungspraxis der Invalidenversicherung auf andere IAS-Teilsysteme hat, ist offen.
Möglicherweise sollte die Frage lauten: „Wie können IV und Sozialhilfe gemeinsam dazu beitragen,
Menschen mit einer psychischen Diagnose in den Arbeitsmarkt zu reintegrieren?“
Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich bildet die Dachorganisation aller Zürcher Sozial-, Fürsorge- und
Vormundschaftsbehörden, der auch private Institutionen des Sozialwesens angeschlossen sind. Sie setzt sich für eine
zeitgemässe Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Sozialhilfe und -politik im Kanton Zürich ein. Die Sozialkonferenz des
Kantons Zürich widmet ihre Sommertagungen dem Generalthema „Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt“ –
Verbesserungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Sozialversicherungen, Arbeitsvermittlung und Sozialhilfe.
Für Rückfragen:
Gabriela Winkler, Co-Präsidentin der Sozialkonferenz Kanton Zürich, 079 438 4568.
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Bildung
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