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Martin Luther: Wie man beten soll - Vandenhoeck & Ruprecht

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Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen
ISBN Print: 9783525560099 — ISBN E-Book: 9783647560090
Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen
ISBN Print: 9783525560099 — ISBN E-Book: 9783647560090
Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
Ulrich Köpf / Peter Zimmerling (Hg.)
Martin Luther
Wie man beten soll
Für Meister Peter den Barbier
Vandenhoeck & Ruprecht
© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen
ISBN Print: 9783525560099 — ISBN E-Book: 9783647560090
Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
Umschlagabbildung:
akg images 1-L76-E1544
Luther betet für Melanchthon/Löwenstern
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind
im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
ISBN 978-3-525-56009-9
ISBN 978-3-647-56009-0 (E-Book)
© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen/
Vandenhoeck & Ruprecht LLC, Oakville, CT, U.S.A.
www.v-r.de
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich
geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen
bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages.
Printed in Germany.
Satz: Punkt für Punkt GmbH · Mediendesign, Düsseldorf
Druck und Bindung: freiburger graphische betriebe GmbH, Freiburg
Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier.
© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen
ISBN Print: 9783525560099 — ISBN E-Book: 9783647560090
Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
Inhalt
Vorwort . ................................................................................
Einleitung ..............................................................................
I.Ein Gebetslehrgang für Laien und andere Christen .
II.Kleine Theologie des Gebets nach Martin Luther . ...
1.Wenn wir beten, entsprechen wir der
Bestimmung, zu der Gott uns geschaffen hat. . .....
2.Gebet besitzt dialogischen Charakter. . ..................
3.Im Gebet darf alles zur Sprache kommen,
was den Beter bewegt. ..............................................
4.Die Grundformen des Gebetes sind für Luther
Lehre, Danksagung, Beichte und Bitte. ..................
5.Das Gebet geschieht in der Hoffnung auf
Erhörung. ...................................................................
6.Im Gebet nimmt der Beter teil an der
Weltregierung Gottes. . .............................................
7.Ort des Gebetes ist und bleibt der Raum
des Glaubens. . ...........................................................
III.Konkrete Anleitungen zum Gebet ..............................
1.Warum beten? ...........................................................
2.Wo beten? . .................................................................
3.Wann beten? ..............................................................
4.Was beten? .................................................................
5.Wie beten? . ................................................................
IV. Resümee . ........................................................................
Wie man beten soll . .............................................................
Vorbemerkung ......................................................................
Wie man beten soll, für Meister Peter den Barbier . ........
Das Vaterunser . .............................................................
Die zehn Gebote ............................................................
Das Glaubensbekenntnis ..............................................
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Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen
ISBN Print: 9783525560099 — ISBN E-Book: 9783647560090
Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
Vorwort
Der Plan zum vorliegenden Büchlein entstand bei einer Tagung zum Thema „Wort und Erfahrung bei Martin Luther“,
die von beiden Verfassern in der Evangelischen Akademie
Bad Herrenalb durchgeführt wurde. Die Beschäftigung mit
diesem Thema führte immer wieder zur Frage nach Luthers
Frömmigkeit, und da sich das Verhältnis des Christen zu
Gott im Gebet zuspitzt, stellte sich die Frage nach Luthers
eigenem Beten ein. In der kleinen Schrift „Wie man beten
soll“ von 1535 beruft sich der Reformator auf seine eigene
Gebetspraxis. Diese Schrift eignet sich besonders gut dazu,
Luthers Ratschläge für ein christliches Beten kennenzu­
lernen. So kann sie auch heute der Anleitung zum eigenen
Gebetsleben und zu geistlicher Übung dienen. Einleitung
und sprachliche Bearbeitung sollen sie einem größeren
Leserkreis nahebringen.
Tübingen/Leipzig, im Sommer 2011
Ulrich Köpf/Peter Zimmerling
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Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen
ISBN Print: 9783525560099 — ISBN E-Book: 9783647560090
Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
Einleitung
von Peter Zimmerling
Glaube und Denken Martin Luthers sind vielen evangelischen Christen fremd geworden.1 Neben seiner nationalen
Heroisierung im 19. Jahrhundert hat dazu vor allem die
In­strumentalisierung seiner antijudaistischen Schriften
durch die Nazis beigetragen. Aber auch das inhaltliche Zentrum seiner Theologie und Spiritualität2, die Rechtfertigungslehre, ist vielen Menschen heute unverständlich. Ihre Lebenswirklichkeit scheint von anderen Fragen als der nach dem
gnädigen Gott geprägt zu sein. Junge Menschen werden viel
eher von der Frage umgetrieben, wie sie sich selbst gnädig
sein können.
Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums im
Jahr 2017 hat die Evangelische Kirche in Deutschland eine
Lutherdekade ausgerufen. Sie bietet die Chance, die Fremdheit Luthers zu überwinden. Auf dem Weg dahin scheint mir
die Beschäftigung mit seiner Spiritualität hilfreich zu sein. Sie
lässt einen ganz neuen Zugang zu ihm als Mensch und im
Gefolge davon auch zu seiner Spiritualität und Theologie
1 Vgl. dazu Manfred Seitz, Martin Luther. Versuch, einem Fremden zu
begegnen, in: Ders., Erneuerung der Gemeinde. Gemeindeaufbau und Spiritualität, Göttingen 21991, 115–124.
2 Ich verstehe unter dem Begriff den äußere Gestalt gewinnenden gelebten Glauben. Spiritualität umfasst den Rechtfertigungsglauben, die Frömmigkeitsübung und die Lebensgestaltung (vgl. im Einzelnen Peter Zimmerling, Evangelische Spiritualität. Wurzeln und Zugänge, Göttingen
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2010, 15f.
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ISBN Print: 9783525560099 — ISBN E-Book: 9783647560090
Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll
gewinnen.3 Martin Luthers hier wieder vorgelegte Schrift
„Wie man beten soll, für Meister Peter den Barbier“ von 1535
erlaubt einen Blick in dessen eigene Spiritualität wie wenige
andere Schriften des Reformators. Seine Ausführungen lassen erkennen, wie er seine Frömmigkeit ganz praktisch gelebt
hat. Daneben zeichnet sie sich durch Einfachheit und
Anschaulichkeit aus, was damit zusammenhängt, dass er
diese Schrift für einen Handwerker verfasst hat.
I. Ein Gebetslehrgang für Laien
und andere Christen
Luther hat in dem kleinen Büchlein für Meister Peter in pädagogischer Stufung einen „Lehrgang des Betens“ entwickelt.4
Er will einem Laien, der offensichtlich Schwierigkeiten mit
dem Gebet hat, eine Gebetshilfe geben und ihn dadurch zum
Beten ermutigen. Dabei erweist sich in concreto die Kraft der
neuen reformatorischen Spiritualität. Sie ist sowohl eine alltagsverträgliche Spiritualität als auch eine Spiritualität für
jedermann, wobei das eine das andere bedingt.5 Luther und
3 Erstmals habe ich diesen Versuch unternommen in: Peter Zimmerling, Die Spiritualität Martin Luthers als Herausforderung, in: Helmar
Junghans (Hg.), Lutherjahrbuch. Organ der internationalen Lutherforschung, 73. Jg., Göttingen 2006, 15–40.
4 Vgl. Christoph Bizer, In der Schule von Dr. Martin und Meister Peter.
Andächtige theologische Erzählungen, in: Peter Stolt u. a. (Hg.), Kulte, Kulturen, Gottesdienste. Öffentliche Inszenierung des Lebens, Peter Cornehl
zum 60. Geburtstag, Göttingen 1996, 204.
5 Vgl. hier und im Folgenden: Auf dem Weg zu einer trinitarischen
Grundlegung evangelischer Spiritualität, in: Michael Welker/Miroslav Volf
(Hg.), Der lebendige Gott als Trinität. Jürgen Moltmann zum 80. Geburtstag, Gütersloh 2006, 360–376.
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Seele and Geist
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