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Hewlett-Packard GmbH (1) Für wie wirksam halten Sie die

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Hewlett-Packard GmbH
(1)
Für wie wirksam halten Sie die Selbstregulierung durch Unternehmen im
Hinblick auf den Abbau des Geschlechterungleichgewichts in den höchsten
Entscheidungsgremien von Unternehmen in der EU?
Eine ausgewogene Gender Balance insb. im Management hat hohe wirtschaftliche
Relevanz. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass sich diese Balance nicht
von alleine einstellt. Es sind z.T. enorme Anstrengungen, oft ein Change Prozess
erforderlich, um den Durchbruch zu erzielen. Ohne konkrete Ziele und
Verbindlichkeit ist das nicht möglich. Erst dann folgen die richtigen Aktionen.
Wir brauchen Verbindlichkeit, zumindest so lange, bis eine kritische Masse
erreicht ist. Dann wird es Raum für eine natürliche Entwicklung geben. Die
verbindliche Selbstregulierung ist einer Quote hierbei vorzuziehen, weil sie eine
qualitative Auseinandersetzung mit dem Thema voraussetzt, für Nachhaltigkeit
sorgt und die unterschiedlichen (kulturellen) Situationen der Unternehmen
berücksichtigt.
(2)
Welche zusätzlichen Maßnahmen (der Selbstregulierung bzw. Regulierung)
sollten im Zusammenhang mit dem Abbau des Geschlechterungleichgewichts in
den höchsten Entscheidungsgremien von Unternehmen in der EU ergriffen
werden?
Zu einer wirksamen Selbstregulierung gehören verbindliche quantitative und
qualitative Ziele sowie ein ganzheitlicher Change Prozess, der die
organisatorisch-prozeduralen als auch die kulturellen und psychologischen
Aspekte abdeckt. Wichtig ist Transparenz und Kontrolle durch Geschäftsleitung,
Aufsichtsrat und Vorstand der Unternehmen.
(3)
Brächte Ihrer Meinung nach eine stärkere Präsenz von Frauen in den höchsten
Entscheidungsgremien von Unternehmen wirtschaftliche Vorteile, und wenn ja,
welche?
Ja: 1. Arbeitsmarkt: Entgegenwirken des Fachkräftemangels, 2. Absatzmarkt:
neue Marktchancen, 3. Potenzial: unterschiedliche Sichtweisen und Führungsstile
sind unabdingbar für Innovation und komplexe Herausforderungen in
Zusammenhang mit der Globalisierung.
(4)
Welche Zielvorgaben (z. B. 20 %, 30 %, 40 %, 60 %) sollten für das
unterrepäsentierte Geschlecht in den höchsten Entscheidungsgremien von
Unternehmen festgesetzt werden und für welchen Zeitrahmen? Sollten diese
Vorgaben bindenden oder empfehlenden Charakter haben? Warum?
Je nach Branche zwischen 20% und 40%, empfehlend pro Branche als Basis für
verbindliche unternehmensinterne messbare Ziele, Zeitrahmen: 2015-2020.
Begründung: unterschiedliche Unternehnmenssituationen berücksichtigen,
realistische erreichbare Ziele setzen, die motivieren und vom gesamten
Unternehmen getragen werden.
(5)
Welche Unternehmen (z. B. börsennotiert / einer gewissen Größe) sollten von
dieser
Initiative
erfasst
werden?
Mind. alle börsennotierten Unternehmen.
(6)
Welche Entscheidungsgremien / Gremienmitglieder (geschäftsführend/nicht
geschäftsführend)
sollten
von
dieser
Initiative
erfasst
werden?
Sowohl geschäftsführend als auch nicht-geschäftsführend. Begründung: 1. Das
Potenzialprinzip gilt für alle Führungsebenen. 2. Langfristigkeit: Sicherung des
weiblichen Führungsnachwuchses.
(7)
Soll es Sanktionen für Unternehmen geben, die die Zielvorgaben nicht einhalten?
Soll es Ausnahmen bei Nichterreichen der Zielvorgaben geben?
Ja, es sollte Konsequenzen geben. Kriterien für Ausnahmen sollten klar
beschrieben sein.
Jeder Teilnehmer wird gebeten, sich zu identifizieren und anzugeben, ob er als
Einzelperson oder als Mitglied einer Organisation antwortet. Für Organisationen ist
Folgendes anzugeben:
– Name und Kontaktadresse der Organisation;
Hewlett-Packard GmbH
Thorsten Herrmann, VP Vertrieb EB & Geschäftsführer HP Deutschland
Eva Faenger, Diversity Manager
Herrenbergerstraße 140
71034 Böblingen
– die Nummer aus dem EU-Register der Interessenvertreter (wenn vorhanden);
– die Ebene, auf der die Organisation tätig ist (national / EU / international) und der
Mitgliedstaat oder das Land (wenn es sich um eine nationale Organisation handelt);
International, deutsches Tochterunternehmen der Hewlett-Packard Co
– die Art der Organisation (Behörde / Wirtschafts- oder Industrieverband / Unternehmen
/ Organisation der Zivilgesellschaft / Gewerkschaft / Forschungs- bzw.
Hochschuleinrichtung
/
sonstige).
Wirtschaftsunternehmen der IT Branche
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Bildung
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