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Der Grazer Uhrturm – Wie tickt der öffentliche Raum?

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Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz
Koordinatorin: Dr. Alexa Zellentin
Bereich Praktische Philosophie
Der Grazer Uhrturm – Wie tickt der öffentliche Raum?
Konzeptionelle Überlegungen für ein Begleitprogramm zur Ausstellung
„Uhrtürme und Turmuhrwerke“
Der Uhrturm kann als ein Symbol des geordneten öffentlichen Raumes verstanden werden. Die
Politische Philosophie als Teildisziplin der Praktischen Philosophie denkt über öffentliche Ordnungen
nach – gerade auch in der Zeit.
Uhrturm und Politische Philosophie sind auf zwei Weisen mit einander verbunden. Zum einen will
Politische Philosophie seit Platon und sicherlich seit Hobbes Vorschläge für eine gerechte öffentliche
Ordnung ausarbeiten. Es geht ihr um die Ermöglichung von Freiheit und fairer Kooperation durch
gesellschaftliche Ordnungsprinzipien. Der Uhrturm schafft eine verbindliche öffentliche Einteilung
der Zeit und ermöglicht so Koordination und Kooperation. Die BürgerInnen teilen eine allen
zugängliche öffentliche Zeit. Wie der Taktstock des Dirigenten aus einer Vielzahl von MusikerInnen
ein Ensemble macht, ermöglicht die öffentliche Einteilung der Zeit verlässliche Verabredungen und
damit das Zusammenspiel der BürgerInnen.
Zum anderen erinnert uns der schöne alte Uhrturm, dass jede öffentliche Ordnung in der Zeit steht
und mit ihrer Zeitlichkeit umgehen muss. Insbesondere muss die öffentliche Ordnung die
Voraussetzungen dafür reflektieren und schaffen, dass Vergangenheit bewältigt und Zukunft
gestaltet werden kann.
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Inhaltsverzeichnis
1. Struktur
2. Inhalte
3. Veranstaltungsvorschläge
4. Dokumentation
5. Verantwortliche
6. Budget
Struktur
Die Struktur des Konzepts entspricht dem methodischen Selbstverständnis der Politischen
Philosophie. Es geht darum,
1. inhaltlich vertieft über wichtige Fragen der gerechten öffentlichen Ordnung zu reflektieren,
2. diese Überlegungen auch aus dem Elfenbeinturm heraus zu tragen und alle von der
öffentlichen Ordnung Betroffenen zum Mitdenken und Mitdiskutieren einzuladen, und
3. die Verantwortung für den öffentlichen Raum auch in gestaltender Weise wahrzunehmen.
Daher empfehlen wir drei Arten von Veranstaltungen:
1. Ein Fachdiskurs in der Politischen Philosophie wird öffentlich geführt.
ExpertInnen diskutieren zentrale Fragen und Probleme der Zeit für die öffentliche Ordnung
in einem internationalen Workshop und in einer Reihe von Veranstaltungen, zu denen die
BürgerInnen eingeladen sind.
2. Angebote informellen Lernens tragen die Ansätze und Ideen der Politischen Philosophie in
den öffentlichen Diskurs.
Informelles Lernen will sich mit gesellschaftspolitisch zentralen Themen in einer Weise
auseinandersetzen, die anders anspricht und motiviert als der klassische
Wissenschaftsbetrieb. Über eine Vielzahl von unterschiedlichen Herangehensweisen und
Aktivitäten werden Menschen, je nach Alter, Bildungsstand und Interessen eingeladen, sich
mit den Fragen, die das Thema Zeit für den öffentlichen Raum aufwirft, auseinanderzusetzen.
Neben Workshops und Initiativen spielt hier auch die moderne Museumsdidaktik eine große
Rolle.
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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3. Kunst im öffentlichen Raum vermittelt Reflexionen zu Zeit und ihrer
gesellschaftspolitischen Relevanz noch einmal in anderen Medien.
Die Politische Philosophie ist sich bewusst, dass ihr analytischer, theoretischer Ansatz zu den
Fragen vom Verhältnis der öffentlichen Ordnung zur Zeit immer nur eine begrenzte
Auseinandersetzung mit dem Thema ist. Kunst bietet die Möglichkeit, Denken nochmal ganz
anders zu inspirieren und auch solche Inhalte auszudrücken, die sich mit Prämissen und
Ableitungen nicht immer ganz auf den Punkt bringen lassen. Eine dritte Art von
Veranstaltungen richtet sich darauf, diese Impulse der Kunst zu nutzen – insbesondere, da in
Graz hierzu bereits viele gute Projekte vorliegen – und in die öffentliche Auseinandersetzung
mit dem Thema ‚Wie tickt der öffentliche Raum?‘ einzubeziehen.
Graphik: Struktur des Konzepts
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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Inhalte
Die Inhalte des Konzepts entsprechen dem Kernanliegen der Politischen Philosophie: Gerechtigkeit
der öffentlichen Ordnung in der Zeit.
Gesellschaftliche Verantwortung für die Vergangenheit
Staaten, Nationen und auch Städte stehen als generationenübergreifende Institutionen immer
wieder in der Pflicht, auch noch heute für die Entscheidungen (und Fehler) ihrer Vorfahren
Verantwortung zu übernehmen.
Die philosophische Fachdebatte diskutiert, nach welchen Prinzipien diese Verantwortung zu
interpretieren ist und welche Pflichten sich daraus für die heute lebenden BürgerInnen ergeben.
Im Rahmen des informellen Lernens werden die Debatten zum Umgang mit historischem Unrecht,
aber auch zur Bewahrung historischer Kulturgüter mit den BürgerInnen weitergeführt. Über
Initiativen und Veranstaltungen wie Erzählcafés und Biographiearbeit werden die Theorie mit der
Praxis, die grundsätzlichen Überlegungen mit dem erlebten Leben, verknüpft.
Die gesellschaftliche Verantwortung für die Vergangenheit kann auch künstlerisch verstanden und
verwirklicht werden. Graz ist reich an Kunstwerken mit offensichtlichem Zeitbezug, und es bietet sich
an, diesen Reichtum in den Blick zu nehmen etwa durch einen Photowettbewerb.
Gesellschaftliche Verantwortung für die Gegenwart
Eine der ersten Assoziationen, die der moderne Mensch zum Thema Zeit hat, ist ihr permanenter
Mangel. Es bleibt, so scheint es, nie genug Zeit für die Familie, für Sport, für gesellschaftliches
Engagement oder auch nur zum wirklich Ausspannen. Andererseits gibt es in unserer Gesellschaft
auch Menschen, die zu viel Zeit haben, die beispielsweise aufgrund von Arbeitslosigkeit Zeit im
Überfluss, aber keine Perspektive haben, sie auch sinnvoll zu nutzen. Hier stellen sich nicht nur
Fragen des individuellen Lebensvollzugs sondern auch kritische Fragen an die gesellschaftliche
Ordnung: Wie ist Erwerbsarbeit gerecht zu verteilen? Wie die Familienarbeit? Wie kann Zugang zu
sinnvollen Tätigkeiten auch im Alter sicher gestellt werden?
Informelles Lernen bietet vielfältige Möglichkeiten, diese Fragen aufzuwerfen und miteinander zu
bedenken. Ein Call for Participation soll Grazer Initiativen, die sich mit diesen Fragen befassen,
einbeziehen.
Gesellschaftliche Verantwortung für die Zukunft
Gerade heute stehen wir vor einer Reihe politischer Herausforderungen, welche die Frage nach
unseren Pflichten gegenüber zukünftigen Generationen aufwerfen. Dazu gehören unter anderem
Klimawandel und Umweltschutz, das Phänomen der alternden Gesellschaft und ihrer Folgen für
unsere Sozialversicherungen und Pflegeeinrichtungen sowie Bildungsgerechtigkeit. Eine weitere
Frage – diese betrifft gesellschaftliche Verantwortung für Vergangenheit und Zukunft zugleich – ist,
wie viel angesichts klammer Kassen für die Bewahrung von Kulturgütern ausgegeben werden soll.
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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Auf der Ebene der politischen Philosophie bietet es sich an, die in Graz vorhandene Expertise zum
Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit zu mobilisieren und eine internationale Fachtagung zur
Zeitdimension in den Debatten um Klimagerechtigkeit zu organisieren.
Informelles Lernen bietet Möglichkeiten zur zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragen
der Zukunftsverantwortung. Ein Call for Participation soll Grazer Initiativen, die sich bereits mit
diesen Herausforderungen der Zukunft beschäftigen, einladen, sich mit ihren Ansätzen und Anliegen
einzubringen.
Veranstaltungsvorschläge
Roundtable: Wie tickt der öffentliche Raum?
Die Eröffnungsveranstaltung für die Ausstellung und ihr Begleitprogramm ist ein Roundtable, bei dem
Vertreter der drei strukturellen Ebenen (Politische Philosophie, Informelles Lernen, und Kunst im
öffentlichen Raum) das Thema ‚Wie tickt der öffentliche Raum?‘ diskutieren. Der Roundtable stellt so
auch das Konzept des Begleitprogramms als Ganzes vor.
Panel:
-
Daniela Camhy, Institut für Kinder- und Jugendphilosophie
http://www.kinderphilosophie.at/
-
Jochen Gerz, Konzeptkünstler
http://www.gerz.fr/
-
Otto Hochreiter, Grazer Stadtmuseum
http://www.stadtmuseumgraz.at/kontakt.htm
-
Lukas Meyer, Politischer Philosoph, Karl-Franzens-Universität Graz
http://www.uni-graz.at/lukas.meyer/
Moderation: Barbara Reiter und Alexa Zellentin
Organisation: Team Begleitprogramm
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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Fachtagung: Die Zeitdimension in Debatten zur Klimagerechtigkeit
Für das Thema Klimagerechtigkeit stellen sich in besonderer Weise Herausforderungen mit Blick auf
die Zeitdimension:
-
Welche Pflichten haben wir gegenüber zukünftigen Generationen? D.h. wie sehr müssen wir
unsere Emissionen und damit unseren Lebensstil einschränken, um ihnen ein gesundes Klima
zu hinterlassen?
-
Was bedeutet es Pflichten gegenüber Menschen zu haben, die noch gar nicht existieren?
-
Wie gehen wir damit um, dass die industrialisierten Nationen in der Vergangenheit sehr viel
stärker emittiert haben als die Entwicklungsländer? Soll das, oder muss das bei der
Verteilung zukünftiger Emissionsrechte berücksichtigt werden?
-
Wäre ein solcher Ausgleich eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit? Also ein Ausgleich
zwischen unverdienten Vor- und Nachteilen?
-
Oder ist ein solcher Ausgleich eine Frage der kompensatorischen Gerechtigkeit? D.h. haben
die Industriestaaten die vom Klimawandel in besonderer Weise betroffenen Staaten
geschädigt und sind jetzt verpflichtet, diesen Schaden zu kompensieren?
Es bietet sich an, im Rahmen des Begleitprogramms die Ressourcen des interuniversitären
Forschungsschwerpunkts Umwelt und Globaler Wandel am Wissenschaftsstandort Graz zu nutzen
und diesen durch eine internationale Fachtagung mit öffentlichem Abendvortrag noch weiter in Graz
und darüber hinaus bekannt zu machen.
Mögliche Sprecher:
-
Gillian Brock, University of Auckland
http://www.arts.auckland.ac.nz/staff/index.cfm?S=STAFF_gbro064
-
Simon Caney, University of Oxford
http://www.politics.ox.ac.uk/about/staff/staff.asp?action=show&person=313
-
Ottmar Edenhofer, Potsdam Center for Climate Impact Research
http://www.pik-potsdam.de/members/edenh/dr-edenhofers-homepage
-
Stephen Gardiner, University of Washington
http://faculty.washington.edu/smgard/
-
Axel Gosseries, Université catholique de Louvain
http://www.uclouvain.be/11692.html
-
Gottfried Kirchengast, Wegener Center for Climate and Global Change Graz
http://www.wegcenter.at/_kirchengast
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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-
Catriona McKinnon, University of Reading
http://www.reading.ac.uk/spirs/about/staff/c-mckinnon.aspx
-
Lukas Meyer, Leiter FWF Project ‚Climate Justice – The Significance of Historical Emissions‘
http://www.uni-graz.at/lukas.meyer/
-
Konrad Ott, Universität Greifswald
http://umwethik.botanik.uni-greifswald.de/Main/Startseite
-
Janna Thompson, La Trobe University
http://www.latrobe.edu.au/philosophy/jannat.htm
Organisation:
-
Pranay Sanklecha, Doc FWF Project ‚Climate Justice – The Significance of Historical Emissions‘
-
Alexa Zellentin, Postdoc FWF Projekt ‚Climate Justice – The Significance of Historical
Emissions‘
Zeitraum/Denkraum: Gesellschaftlicher Umgang mit Zeit
Im Rahmen der Ausstellung wird ein Denkraum eröffnet, in dem wir über Zeit nachdenken und über
den gesellschaftlichen Umgang mit Zeit diskutieren. Wer ist „wir“? Hier soll es einen Call for
Participation geben, der sich an Individuen und Gruppen richtet, die für einzelne Sitzungen
Denkanstöße beitragen wollen.
Themenvorschläge:
-
Verantwortung für die Vergangenheit: historisches Unrecht
-
Transgenerationelle Verantwortung: Erhaltung von Kulturgütern
-
Verantwortung für die Zukunft: Bildung und Lebenschancen
-
Verantwortung für die Zukunft: Klimagerechtigkeit
-
Verantwortung für die Zukunft: Sozialsysteme
-
Gesellschaftliche Ordnung und Zeit: Zeitmessung als Voraussetzung der Kooperation
-
Gesellschaftliche Ordnung und Zeit: Verfassungen für immer gültig?
-
Umgang mit Zeit: Keine Zeit für niemand?
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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-
Umgang mit Zeit: Armut, Zeitüberfluss und Perspektivenlosigkeit?
-
Umgang mit Zeit: Gemessene Zeit, gefühlte Zeit, erinnerte Zeit, erzählte Zeit
-
Umgang mit den Generationen: Zeit für alte Menschen
-
Umgang mit den Generationen: Zeit für Kinder
-
Gewandeltes Zeitverständnis durch gewandelte Zeitmessung
-
Umgang mit Zukunft(sängsten)
-
Umgang mit Erinnerung
Mögliche Ansprechpartner sind Fachvereinigungen und zivilgesellschaftliche Gruppen und Initiativen,
wie z.B.:
-
Forschungsschwerpunkt Umwelt und Globaler Wandel am Wissenschaftsstandort Graz (Birgit
Bednar-Friedl, Gottfried Kirchengast, Lukas Meyer, Pranay Sanklecha, Karl Steininger, Harald
Stelzer, Alexa Zellentin)
-
Forschungsbereich Transistorische und Historische Gerechtigkeit der GEWI Fakultät der KFU
Graz (Wolfgang Benedek, Christian Fleck, Peter Koller, Helmut Konrad, Josef Marko, Lukas
Meyer, Richard Sturn, Alexa Zellentin)
-
Forschungsbereich Nationalsozialismus der GEWI Fakultät der KFU Graz (Helmut Konrad,
Lukas Meyer u.a.)
-
Zentrale Österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz
-
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW)
-
Philosophische Gesellschaft an der KFU Graz
-
Vereinigung für wissenschaftliche Grundlagenforschung
-
Österreichische Gesellschaft für Phänomenologie
-
Montagsakademie
-
Soziologische Gesellschaft
-
Einrichtungen der Fachhochschulen
-
Österreichischer HochschülerInnenschaft
-
Bürgerinitiativen
-
Kirchliche Organisationen
Organisation: Team Begleitprogramm
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Zeitraum/Begegnungsraum: Projekte zum Umgang mit Zeit
Im Rahmen der Ausstellung wird auch Raum für zivilgesellschaftliche Projekte zum Thema Umgang
mit Zeit geschaffen. Hier ist Raum für ganz unterschiedliche Projekte. In Graz gibt es bereits einige
Initiativen, die sich hier einbringen können und die über einen Call for Participation hierzu eingeladen
werden.
Vorschläge für Aktivitäten:
-
Biographiearbeit
-
Erzählcafe
-
Geschichswerkstatt
-
Videoprojekt: Kinder erleben Zeit
-
Generationenarbeit
Mögliche Kooperationspartner:
-
Grazer Museen
-
Institut für Kinder- und Jugendphilosophie
-
GEFAS Steiermark – Akademie der Generationen (www.generationen.at)
-
Lebensmutig – Gesellschaft für Biographiearbeit (www.lebensmutig.de)
-
FRida & freD – Das Grazer Kindermuseum (http://www.fridaundfred.at/)
Organisation und Dokumentation: Team Begleitprogramm
Zeitraum/Kunstraum: Zeit künstlerisch gestalten
In Graz gibt es eine reiche und spannende künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Zeit.
Dieses Potenzial wollen wir mobilisieren. Zu denken ist hier an einen

Photowettbewerb und eine entsprechende Ausstellung zum Thema ‚Wie tickt Graz? Zeit in
Graz‘

Kurzfilmwettbewerb zum Thema ‚Vergangenheit bewältigen – Zukunft gestalten‘ mit einer
öffentlichen Präsentation der ausgezeichneten Filme.
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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Vorschläge für Jury:
-
VertreterInnen des Studiengangs Design an der FH Joanneum,
-
VertreterInnen der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
-
Grazer PhotokünstlerInnen
-
Grazer KünstlerInnen
-
Grazer VideokünstlerInnen
-
Grazer FilmkunstkritikerInnen
Mögliche Kooperationen:
-
Grazer Museen
-
Land Steiermark Kulturförderung
-
Landesjugendreferat
-
Film und Medienagenturen
Organisation: Team Begleitprogramm
Schlossberg als Erinnerungsort
Der Schlossberg ist ein Ort mit einer reichen Geschichte und voller Erinnerungen: es bietet sich an,
durch strategisch platzierte Texte Denkanstöße zu setzen, die den interessierten Besucher einladen,
sich über die Themen ‚Zeit‘ und ‚gesellschaftlicher Umgang mit Zeitlichkeit‘ sowie‚Zeit im öffentlichen
Raum‘ Gedanken zu machen.
Anknüpfungspunkt ist die Ausstellung ‚Berg der Erinnerung‘ von 2003
http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/2530E0A20981C3A6C1256B0E004FA2
DA
Konzeption: Barbara Reiter
Organisation: Team Begleitprogramm
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Roundtable Fazit: Wie Vergangenheit bewältigen und Zukunft gestalten?
Als Abschlussveranstaltung gibt es einen Roundtable bei dem die DiskutantInnen der
Eröffnungsveranstaltung ihr gemeinsames Fazit zur Frage ‚Wie tickt der öffentliche Raum?‘
entwickeln.
Panel:
-
Daniela Camhy, Institut für Kinder- und Jugendphilosophie
-
Jochen Gerz, Konzeptkünstler
-
Otto Hochreiter, Grazer Stadtmuseum
-
Lukas Meyer, Politischer Philosoph, Karl-Franzens-Universität Graz
Moderation: Barbara Reiter und Alexa Zellentin
Organisation: Team Begleitprogramm
Dokumentation
Webseite
Buch
Texte in der Ausstellung
Texte im öffentlichen Raum des Schlossbergs
Videodokumentation
Verantwortliche
Koordination und Konzeption: Dr. Alexa Zellentin
Konzeptionelle Beratung: Dr. Barbara Reiter
Wissenschaftliche Beratung: Univ.-Prof. Dr. Lukas Meyer
Beteiligte: Bereich Praktische Philosophie der KFU Graz (Mag. Richard Hofmann, Univ.-Prof. Dr. Lukas
Meyer, MA Pranay Sanklecha, Dr. Harald Stelzer, MA Philippe Streit, Mag. Christine Wilhelm, Dr.
Alexa Zellentin); Mag. Nora Kreft
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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Budget
Organisation
Koordination des
Rahmenprogramms
100 Stunden
Veranstaltungen
Roundtable
Reise- und
Unterbringungskosten
€ 1.000,00
Raumkosten
Fachkonferenz
Reise- und
Unterbringungskosten
€ 8.000,00 (Ausfallhaftung)
Raumkosten
Denkraum
Raumkosten
Konzeption und Betreuung
Begegnungsraum
Photowettbewerb
Kurzfilmwettbewerb
Schlossberg als Erinnerungsort
60 Stunden
Raumkosten
Materialkosten
€ 1.500,00
Videodokumentation
45 Stunden + € 500,00 für
Material
Konzeption und Betreuung
60 Stunden
Preise
€ 1.500,00
Ausstellung
€ 6.000,00
Preise
€ 1.500,00
Präsentation
€ 1.500,00
Materialkosten
€ 5.000,00
Konzept
30 Stunden
Webseite, Öffentlichkeitsarbeit
€ 3.500,00
Buch
€ 4.000,00
Redaktion, Lektorat
€ 1.500,00
Dokumentation
Ein Projektentwurf des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz, Dr. Alexa Zellentin (Koordinatorin), Graz im Mai 2010
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