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Das Budget ist so gut wie aufgebraucht - Wilhelm-Busch-Schule

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Das Budget ist
so gut wie
aufgebraucht
HESEL. Donnerstags macht
Schule Spaß, jedenfalls
den Schülerinnen und
Schülern der WilhelmBusch-Schule in Hesel.
Denn immer donnerstags
treffen sie sich in ihren Arbeitsgemeinschaften (AG).
Eine Gruppe von Schülern
legt einen Gemüsegarten
an. Andere töpfern oder
fotografieren. In einer weiteren AG geht es ums therapeutische Reiten, das die
Förderschule mit Schwerpunkt Lernen seit zwei Jahren anbietet. Damit das
auch weiterhin möglich ist,
In der AG Gartenbau sind (von links)
Michael Gerdes und Marcel Stöhr aus
Neukamperfehn, Matthias Aggen aus
Lammersfehn und Dennis Wilken aus
Stallbrüggerfeld aktiv.
sucht der Förderverein der
Schule Sponsoren für dieses Projekt. Das Geld dafür
war vor zwei Jahren von
der „Aktion Mensch" zur
Verfügung gestellt worden.
Jetzt ist das Budget so gut
wie aufgebraucht. „Das
Reiten, der Umgang mit
den Pferden tut den Kindern richtig gut. Es wäre
schade, wenn wir diese Arbeitsgemeinschaft aufgeben müssten", sagt Förderschul-lehrerin Brigitte
Bischoff aus Hesel. Sechs
Jungen sind in der AG.
Immer donnerstags treffen
sie sich mit ihrer Ergotherapeutin Bettina Stegeman
in der Reithalle in Hesel.
Während das Pferd brav an
der Longe seine Runden
dreht, absolvieren die
Schüler unter Anleitung
auf dem Pferderücken
verschiedene Übungen.
„Das sieht immer ganz
einfach aus. Ist es aber
nicht", erklärt die junge
Frau, die für die
Ergotherapie-Praxis Folke
Bruns-Diers in Remels
tätig ist. Man müsse
überhaupt schon mutig
sein, um sich auf ein
Pferd zu setzen. Und für
alles weitere noch viel
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Hoch zu Ross absolviert hier Bernd Busboom aus Busboomsfehn
von Ergotherapeutin Bettina Stegeman Koordinationsübungen.
mehr. „Das fördert das
Selbstvertrauen", erklärt
die 29-Jährige ein Ziel, das
für jeden der AGTeilnehmer mit dem therapeutischen Reiten erreicht
werden soll.
Bernd ist sehr mutig. Er
lässt die beiden Griffe des
Haltegurtes los, der den
Pferdekörper umspannt
und sitzt - sozusagen freihändig - auf seinem vierbeinigen Trainingspartner,
der gemächlich im Schritt
geht. Bettina Stegeman ist
zufrieden. „Das machst du
klasse", lobt sie den Jungen und ermuntert ihn,
sich der nächsten Übung
zu stellen: eine Runde im
Trab. Der 11-Jährige traut
sich auch das. Er reitet von
einem Erfolgserlebnis zum
nächsten. Zehn Minuten
lang. Dann tauscht er seinen Platz auf dem Pferderücken mit dem eines Mitschülers an der Bande.
„Haben die Kinder erst
einmal Vertrauen gefasst,
können sie plötzlich ganz
viel. Das zu sehen, ist
schön ", freut sich Bettina
Stegeman über die Erfolge
ihrer „Schüler". Und mit
ihnen freut sich auch die
Lehrerin. Dass die jungen
Menschen diese Erfahrung
machen könnten, sei
enorm wichtig für ihre
persönliche Entwicklung.
Genauso wichtig wie Lesen
und Schreiben können, findet Lehrerin Brigitte Bischoff.
Förderschule
An der Wilhelm-BuschSchule werden 93 Schüler
aus den Samtgemeinden
Hesel und Jümme und
aus der Gemeinde Uplengen von der 1. bis zur 9.
Klasse unterrichtet. Ansprechpartner für den
Förderverein ist Jörg
Wemjes aus Stallbrüggerfeld (04957/8419).
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Bildung
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