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DHL will mit E-Food wachsen Wie sieht die - Media - Öko-Test

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news und trends
MUM November 2012 DHL will mit E-Food wachsen
Die Deutsche Post DHL will
neue Geschäftsfelder erobern. Der Gelbe Riese will
den Markt für das Einkaufen über das Internet testen.
„Wir sind davon überzeugt,
dass der Versand von Konsumgütern wie Lebensmitteln schnell wachsen
wird“, sagte der Chef des
deutschen Paketgeschäfts,
Andrej Busch, der Frankfurter Neuen Presse. Deshalb sei die Deutsche Post DHL beim
Onlinesupermarkt Allyouneed.com
eingestiegen und habe in Köln ein
breit angelegtes Pilotprojekt gestartet.
„Um zu verstehen, wie dieser Markt
tickt, was die Leute da kaufen, welche Zielgruppen relevant sind und
wie deren Zustellbedürfnisse aussehen“, so Busch weiter. Seit über vier
Monaten liefert DHL in Köln am
Abend probeweise die Lebensmittelbestellungen für Gourmondo, Lebensmittel.de, Gourmetfleisch.de, Biodirekt, Kochzauber, Kochabo, Unsere
Schlemmertüte und eben Allyouneed
Aus Kraft wird
Ein Truck für temperaturgeführte Transporte
hält die empfindliche
Ware auf einer konstanten Temperatur.
Foto: Deutsche Post DHL
aus. Getestet werden verschiedene
Zeitslots und Verpackungsformen,
zudem wird an internen Standards
gearbeitet, um etwa den enorm
hohen Verpackungsaufwand am
Anfang und Ende der Lieferkette
zu optimieren. In Köln testet DHL
derzeit zwei Modelle kühlbarer
Rollcontainer. Sie stehen in den Lieferfahrzeugen, die Akkus werden
nachts aufgeladen. Gemeinsam mit
den Herstellern arbeitet man auch an
Einwegverpackungen. Erprobt wird
eine Folienverpackung, die mit Luft
aufgefüllt wird. Sie soll einerseits die
empfindliche Ware
schützen, sich andererseits nach dem
Gebrauch leichter
als die bisher eingesetzten Materialien
entsorgen lassen. Laut einer Studie
von Nielsen ist das Interesse der Verbraucher am Online-Einkauf von
Speisen und Getränken in den letzten
zwei Jahren um 44 Prozent gestiegen.
Mehr als ein Viertel der Befragten
weltweit gab an, im Laufe der nächsten drei bis sechs Monate Lebensmittel und Getränke übers Internet
kaufen zu wollen. In Deutschland
sind diese Kaufabsichten aber deutlich geringer: Hier planen nur sieben
Prozent der befragten Internetnutzer,
Lebensmittel und Getränke im nächsten halben Jahr online zu kaufen.
Wie sieht die Zukunft des Marketing aus?
Wie sieht die Zukunft des Marketing
aus? Welche Auswirkungen hat die
zunehmende Digitalisierung auf die
Werbung? Diesen Fragen ging das
EHI Retail Institute in seiner jüngsten
Studie nach. An der Erhebung haben
55 deutsche Handelsunternehmen
teilgenommen, sie repräsentieren
mit einem Umsatz von insgesamt 172
Milliarden Euro rund 40 Prozent des
Einzelhandels. „Die Fragmentierung
der Medien hat dafür gesorgt, dass
sich so mancher Weg zum Kunden
geändert hat“, so Marlene Lohmann,
Marketingexpertin des EHI. Künftig
geht es im Handel darum, einen optimalen Mix aus Offline- und OnlineMedien zu gestalten, der den Kunden
und die Marke in den Mittelpunkt
stellt und für neue Entwicklungen offen ist. Nach dem Prinzip „Werbung
on Demand“ soll der Kunde künftig
selbst entscheiden, über welchen Kanal – personalisiert und individuell –
Nicht nur ÖKO-TEST:
83 Prozent der vom EHI
Retail Institute befragten
Einzelhändler haben einen
eigenen Facebook-Auftritt.
er informiert werden möchte.
Auch für eigene Communities
als Ergänzung zu Facebook
und Co. prognostizieren die
EHI-Experten einen Markt.
Weiteres Ergebnis der Studie:
Informationstechnologie gilt
als einer der Innovationstreiber und kann zum klaren
Wettbewerbsvorteil im stationären Handel werden, wenn etwa
eine neue Kassensoftware das Couponing verbessert. Wenn sich künftig
noch sogenannte Killerapplikationen
wie Bezahlfunktionen im Handy
durchsetzen, werde auch Mobile
Advertising an Fahrt gewinnen. Dem
digitalen Marketing werden von den
befragten Handelsunternehmen die
größten Budgetsteigerungen vorausgesagt. 90 Prozent gehen davon aus,
dass Smartphones auf dem Werbemarkt eine große Rolle spielen werden, knapp ein Drittel feilt bereits an
mobilen Marketingkonzepten.
u www.ehi.org
Mehr Interaktion durch Video-Ads
Mit Online-Videos erzielen Werbetreibende höhere Interaktionsraten
als bei anderen Werbemitteln. Mehr
als eine Milliarde VAST-Impressions
(In-Stream-Video Ad Serving Template, Bewegtbildwerbung im Internet) wertete MediaMind im ersten
Halbjahr aus, um die unterschiedliche
Wirkung der Onlinewerbeformen zu
analysieren. Die VAST-Impressions
erzielten eine Gesamt-Klickrate von
2,84 Prozent und lagen damit 27,4mal über dem Wert von Standardbannern und fast zwölfmal über dem von
Rich Media (multimedial aufgewertete
Banner). Zusätzlich analysierte MediaMind fast zwei Milliarden Video Player-Ad Interface Definition (VPAID)Impressions. VPAID erreichte eine
niedrigere Gesamt-Klickrate als VAST,
aber stabile Interaktionsraten: jeweils
1,63 Prozent und 9,57 Prozent. Für
die Untersuchung konnte MediaMind die CTR (Click-Through-Rate)
und die vollständigen Werte für das
Seite 15
Betrachten eines Videos,
das von Anfang bis Ende
lief, ermitteln. Die Ergebnisse zeigen, dass Online-Videos in allen drei
gemessenen Metriken effektiver sind als Rich Media: CTR, Interaktionsrate
und Completion Rate.
Die Gesamt-Interaktionsrate für VPAID betrug
9,57 Prozent. Das bedeutet, dass einer von
zehn mit der Anzeige inOnline-Videos zeigen durchweg höhere Interaktionsteragierte, während das
raten als andere Werbemittel.
Video abgespielt wurde.
Standardvideos können
hier nicht mithalten. Die Interaktion Kampagne). „VAST und VPAID ermit dem Werbemittel wurde durch möglichen der Wirtschaft greifbare
ein Spiel oder eine Umfrage ausge- Markenerlebnisse über Videobotlöst. Die Rate für die aufmerksam- schaften zu kreieren, um ein echtes
keitsstärkste unter den untersuchten User-Engagement zu erzielen“, so
Kampagnen erreichte einen Höchst- Seneca Mudd, Director of Industry
stand von mehr als 500 Prozent Services beim Interactive Advertising
(fünf Interaktionen pro Anzeige pro Bureau.u http://de.mediamind.com
Der amerikanische Lebensmittelmulti Kraft Foods hat sich nach mehr
als einjähriger Vorbereitungszeit in
zwei Unternehmen aufgespalten. In
Deutschland heißt der Hersteller von
Milka-Schokolade, Jacobs-Kaffee und
Philadelphia-Frischkäse nun offiziell
Mondelez International. Die Wortschöpfung stehe für eine „Welt voll
leckerer Produkte“, ließ der Konzern
mitteilen. Die Umfirmierung wird
aber noch etwas Zeit in Anspruch
nehmen. „Wir hier in Deutschland
werden laut Plan erst Ende April 2013
in die Ländergesellschaft des Konzerns
Mondelez International umgewandelt“,
erklärte Jürgen Leiße, Vorsitzender der
Geschäftsführung für Deutschland,
Österreich und die Schweiz, gegenüber der dpa. So könnten etwa bereits
produzierte Verpackungen noch verwendet werden. „Es wird auch keine
große Werbekampagne geben.“
Die Marke Kraft Foods wird künftig
nur noch für das Lebensmittelgeschäft
in Nordamerika genutzt, die internationalen Aktivitäten – wie auch der
Kraft Foods hat in Deutschland seinen Namen
abgelegt und tritt ab sofort unter der Marke
Mondelez International auf.
Bereich „Snacks und Süßwaren“ – laufen unter Mondelez. Für den Kunden
werde sich nichts ändern: „Wir werden
weiter unsere Marken wie Milka, Jacobs und Philadelphia im Vordergrund
haben“, betont Leiße. CEO Irene Rosenfeld will mit diesem Schritt besser
auf den Markt reagieren können, die
Firmenteile seien nun „schlanker und
wendiger aufgestellt“. Wachstumstreiber hierzulande sollen die Kekse werden. Deutschland ist aus Sicht von
Rosenfeld ein „weißer Fleck“ auf der
Gebäcklandkarte. Zu den großen Rivalen zählen Nestlé oder Mars.
Ihr Kinderlein, kommet …
Wiki, Blog oder soziales
Netzwerk – für die Kinder
von heute keine Fremdwort.
Fast 90 Prozent der Neunbis Zehnjährigen nutzen
das Internet. Das ergab eine
Untersuchung des Deutschen
Jugendinstituts und des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung,
für die knapp 5.000 junge Fast 90 Prozent der Neun- bis Zehnjährigen nutzen das
Menschen zwischen neun Internet. Bereits neun Prozent der Neun- bis Zwölfjährigen
und 24 Jahren befragt wur- gehen mobil online.
den. Bis zur Altersgruppe
der 15-Jährigen wächst die Zahl der steigt bei den 13- bis 17-Jährigen auf
Kinder, die im Web unterwegs sind, 47 Prozent und liegt bei den 18- bis
weiter. Jugendliche in diesem Alter 24-Jährigen bei 54 Prozent. Und: Wer
sind medial sozialisiert, heißt es in mobil ins Internet geht, macht es tägder Studie. Jungen nutzen das Inter- lich. Facebook & Co. spielen schon
net allerdings stärker als gleichaltrige bei den Kleinen eine große Rolle: Mit
Mädchen. Zudem macht sich ab dem 13 Jahren ist die Mehrheit in sozialen
Jugendalter die soziale Schicht be- Netzwerken aktiv. Facebook statt Fußmerkbar – Jugendliche aus unteren ball und Klavierunterricht? Bei dieser
Schichten surfen öfters im Netz. Die Frage zeigt sich: Zwischen sehr intenNutzung des mobilen Internets zieht siver täglicher Internetnutzung und
mit dem Alter deutlich an: Neun geringer sportlicher und kultureller
Prozent der Neun- bis Zwölfjährigen Aktivität besteht ein Zusammenhang.
u www.dji.de u www.dipf.de
gehen mobil online. Dieser Anteil Schlussverkauf nicht mehr so wichtig
Nicht mehr so wichtig: Nur noch 40 Prozent der
Händler nutzen den Schlussverkauf.
Obwohl sich die Händler offiziell nicht
mehr an spezielle Zeiten für Saisonrabatte halten müssen, nutzen knapp
40 Prozent nach wie vor den Sommerschlussverkauf, um ihre Lager für neue
Ware zu räumen und Kleidung & Co.
noch einmal zu deutlich reduzierten
Preisen anzubieten. Diese Zahlen
hat der Handelsverband Deutschland
(HDE) in seinem Handelskonjunktur-
index Handelskix für den September veröffentlicht. Das heißt
auf der anderen Seite: 60 Prozent
verzichten inzwischen ganz auf
den Schlussverkauf, obwohl er
bundesweit eine lange Tradition
hat. Seit 1933 sind in Deutschland Rabattaktionen am Ende
der Saison gesetzlich geregelt.
Die Kauflust der Bundesbürger
hat der diesjährige Sommerschlussverkauf aber nicht entfacht. Für jeden vierten Händler lief er zwar besser als im
vergangenen Jahr, bei jedem
dritten allerdings fallen die Ergebnisse 2012 deutlich schlechter aus als
noch ein Jahr zuvor. Der Handelskix
verharrte mit lediglich 98,8 Punkten
knapp unter der 100-Punkte-Marke.
Das verhaltene September-Ergebnis
ist ein weiteres Indiz dafür, dass der
Schlussverkauf im Handel immer
mehr an Relevanz verliert.
u www.einzelhandel.de
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