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BI-Forum, Nr. 31 - Die Bildungsinitiative

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FOR UM
RUNDBR IEF Febr uar 13, NUMMER 31
H AUP T T HEM A : „ Men s c hen ge w innen - a ber w ie ? “
W EI T ER E T HEME N :
work-l ife-b al ance ( E ditorial )
Gna dauer Zukunf t skongres s S. 3
i-Punk t-Seminar und Kol l o quium S. 5
,,
Liebe Freunde der Bildungsinitiative,
Wie sieht es aus mit Deiner work-life-balance?“
fragt mich ein Bekannter, dem ich erzähle, dass
es mir gerade nicht so gut geht. Er weiß natürlich, dass ich als Lebensberater unterwegs bin
und ist offensichtlich stolz, diesen vermeintlichen Begriff zu kennen. Immer wieder begegnen mir auch in meiner Praxis Menschen, die
schon mit dieser Selbstdiagnose kommen: „Bei
mir klappt es eben auch nicht mit der work-lifebalance.“ Schnell wird dann deutlich, dass die
Vorstellungen und Erwartungen hinter dieser
Begrifflichkeit
gar nicht funktionieren können. Wer worklife-balance so
versteht, dass
da auf der einen Seite die
Arbeit ist, die mich stresst, mich Kraft kostet
und irgendwie gefährlich ist, und auf der anderen Seite das Leben, das aus Freizeit, Erholung und Spaß besteht, der erlebt dann schnell
Frust. Denn Fakt ist, dass viele Menschen mehr
Zeit mit Arbeit als mit Spass und Erholung zubringen. Die Bibel macht keinen solchen Gegensatz auf. Sie sieht nicht auf der einen Seite
die womöglich böse Arbeit und auf der anderen
Seite das womöglich schöne Leben. Vielmehr
fordert sie uns dazu auf, alles, was wir tun, von
Herzen und für Gott zu tun (Kol 3, 23). Dahinter wird eine sehr befreite und sehr befreiende
Sicht aufs Leben deutlich: Mein ganzes Leben
und mein ganzes Tun gehören nicht getrennt,
sondern zusammen, und alles gehört Gott. Und
dieser Gedanke bewirkt eine ganz andere Art
innerer Balance.
Ihr
Cornelius Haefele
1. Vorsitzender,
Bildungsinitiative e.V.
Menschen gewinnen – aber wie?
Winfried Veeser
Als junger Christ durfte
ich immer wieder an
sogenannten Evangelisationsschulungen
teilnehmen. Thema:
Wie gewinne ich
Fernstehende für den
Glauben? Eine Anleitung fand sich z.B.
in „Die vier geistlichen Gesetze“ oder es
wurde erläutert, wie man Traktate verteilt.
Die Erfolge blieben bescheiden.
Ich beobachtete, wie verschieden die
Motivationen bei mir und anderen sein
konnten. Angst: Wenn ich den anderen
hinsichtlich seines falschen Weges nicht
warne, mache ich mich an seiner Seele
schuldig. Gutes Werk: Wenn ich die
Traktate verteile und möglichst viele auf
der Zugfahrt anspreche, habe ich meine
Pflicht getan.
Natürlich gibt es Beispiele, wie sich Einzelne durch solche Aktionen ansprechen
ließen und wirklich eine neue Beziehung
zu Gott aufnahmen. Später entstanden
verschiedene Glaubenskurse (Alphakurs,
Stufen des Lebens, usw.). Ihre Stärke ist
dabei zweifellos, dass solche Kurse mehr
oder weniger Menschen ins Gespräch
und in Beziehung bringen. Manche Gemeinden haben damit einigen Zuwachs
bekommen. Bei anderen sind gute Ansätze wieder verpufft.
Beschreibung
von Milieus –
ein hilfreiches
Deutungsmodell
Heute ist man dabei, zu lernen, dass
Menschen z.B. von ihren Einstellungen,
ihrem Lebensgefühl und im Blick auf
ihren wirtschaftlichen Status verschiedenen Milieus zuzuordnen sind.
Mit diesem Begriff beschreibt das Sinus
Institut (Heidelberg, Berlin, Zürich)
auf soziologische Weise sogenannte
„Sinus-Milieus“ als „Zielgruppen, die es
wirklich gibt – ein Modell, das Menschen nach ihren Lebensauffassungen
und Lebensweisen gruppiert“ (siehe:
www.sinus-institut.de). Dies sind z.B.
das traditionelle Milieu, das prekäre, hedonistische, die bürgerliche Mitte usw.
Will man Menschen aus anderen
Milieus für den Glauben gewinnen,
reicht das Verteilen von Traktaten gar
nicht. Jeder Mensch teilt mal mehr, mal
weniger die Weltsicht, das Lebensgefühl und die Normen seines eigenen
Milieus. Andere Milieuüberzeugungen
gar muten recht fremd und teils unfassbar an. Da tritt man für christliche Werte
ein und wendet sich gegen offensichtliche Formen von Geiz, aggressiver
Karriereplanung oder hedonistischem
(genusssüchtigem) Lebensstil, die
scheinbar kein Herz für Schwache und
keinen Platz für Menschen am Rand
haben.
Gleichzeitig soll man dann aber als
Christ ein Herz für diese fremdartigen
Menschen mit manchmal angstmachenden Lebensstilen entwickeln.
Michael Herbst spricht hier sogar von
Ekelschranken.
Jesus wendet
sich allen
Menschen in
allen Milieus zu.
Ganz gewiss gab es in der Zeit von Jesus andere Milieukonstellationen. Aber
offensichtlich gelang es ihm, in – für
die Frömmigkeit der etablierten Schichten – fremdartige Milieus vorzudringen
und Menschen zu gewinnen: verhasste
Zöllner, abstoßende Sünder, rechtschaffene Fischer oder angesehene
Angehörige der etablierten Oberschicht
(Nikodemus). Bevor man nun vorschnell
sagt: „Das wollen wir auch!“, sollte man
prüfen, ob man dies überhaupt will und
kann. Denn die Lebenswelt anderer ist
zuweilen fremd, wird als unmoralisch
empfunden und wirkt gelegentlich
irritierend.
Ich erinnere mich, wie eine Gemeinde
zum ersten Mal zusammen mit den
kommunalen Kulturträgern ein gemeinsames Klavierkonzert im christlichen
Gemeindehaus veranstaltet hat. Die
Mitarbeiterinnen der kommunalen
Kulturarbeit übernahmen die Pausenbewirtung mit Sekt, Orangensaft und
kleinen Häppchen. Die Mitarbeiter der
christlichen Gemeinde organisierten
das Konzert. Als nacheinander die
Besucher kamen, waren auch solche
aus der Kerngemeinde dabei. Als diese
jene Mitarbeiterinnen der kommunalen
Kulturarbeit sahen, gab es einige Stimmen, spürbar abfällig: „Was machen die
denn da bei uns?“
„Die da“ und wir. Wie Angehörige
zweier Welten. Da betet man dafür,
dass Menschen die hohe Schwelle des
Gemeindehauses überwinden und vielleicht sogar an unserer Arbeit Interesse
finden; aber wehe, „die da“ kommen
tatsächlich. Es wäre eine Illusion zu
meinen, dass sich das dann schon
irgendwie positiv entwickelt. Vielmehr
erfordert das leidenschaftliche, nachhaltige, harte und gleichzeitig lohnende
Beziehungsarbeit im Rahmen gemeinsamer Projekte, damit gegenseitiges
Vertrauen und Freude am Miteinander
wachsen können.
Vorsicht:
Fremde Welt
Wagt man dies, kommt
man mit der anderen Welt (für manche
Christen „bösen“ Welt) in Berührung.
Sollten sich Christen nicht vielmehr davon fern halten, um nicht in Versuchung
zu geraten? Da kann das Verhalten
von Jesus schon eine Anfechtung sein,
wenn er mit Prostituierten speist und bei
den gehassten Zöllnern und Römern
Hausbesuche macht.
Theologisch ist seine Grundlage schnell
gesagt: Jesus liebt den Sünder, aber er
hasst die Sünde. Das Hilfsargument ist
dann manchmal: Ja, das war halt Jesus
möglich. Aber wir sind ja nicht Jesus.
Na dann.
Allerdings verbindet sich eine solche
auf Abgrenzung hin orientierte Haltung
auch mit Stolz: „Ich gehöre zu den
Richtigen, die anderen sind falsch …“
Sieben Basics
für das
Gewinnen von
Menschen
Wenn man wie der Apostel Paulus den
Juden ein Jude und den Griechen ein
Grieche werden will, verlangt das von
einem selber Mut und Leidenschaft für
neue Wege. Aber es ist möglich. Dabei
sollten Mutige aus unserer Sicht u.a.
folgende Punkte beherzigen:
1. Den Entschluss fassen, es wirklich
zu wollen – in Freud und Leid
2. Zweckfreie Beziehungen stiften und
pflegen
3. Verlässlichkeit zeigen
4. Mutig vom eigenen Glauben
berichten, wenn es dran ist
5. „Risiken und Nebenwirkungen“ im
Blick haben (vgl. „Sünder lieben
und Sünde hassen).
6. Sich zeitlich und emotional nicht
überfordern – auf die eigene
Psychohygiene achten
7. In allem realistisch bleiben Christen haben nicht die
Verheißung, die ganze Welt retten
zu können
Kompetenzen
entwickeln
Um sich auf eine solche Arbeit vorzubereiten, braucht es in der Tat mehr
als einen guten Gedanken oder ein
paar hilfreiche Tipps. Es braucht eine
Einstellungs- und Verhaltensänderung,
Zeitaufwand, einen langen Atem und
ausdauernde Liebe für die Andersartigkeit anderer Menschen. Dies ist
lernbar, am besten zusammen mit
einem Team aus der gleichen Gemeinde, damit man sich gegenseitig
verstärken und unterstützen kann. Z. B.
braucht es Beziehungskompetenz. Das
gehört zur sozialen Kompetenz. Es ist
die Fähigkeit, mit anderen Menschen
Kontakt aufzunehmen, diesen Kontakt
zu halten und unerwünschte Kontakte
abzulehnen. Es ist aber vor allem die
Fähigkeit, Menschen, die mir nicht so
liegen, anerkennen und positiv wertschätzen zu können, sich ihnen mit
hohem Interesse zuzuwenden und
ihnen zu vertrauen Dazu gehört auch,
ihnen Lebenskompetenz zuzutrauen,
auch wenn dieser Mensch vieles ganz
anders macht. Manchmal lernen Eltern
von Teenagern dies „fast“ automatisch.
Die eigenen Kinder entscheiden sich
gegen die Meinung der Eltern, wäh-
len andere Wege und Strategien, sie
beschäftigen sich mit Dingen, die ihre
Eltern vielleicht sogar abstoßen, man
sieht keinen Grund mehr, wofür man
sie loben sollte oder könnte und dann
erwarten sie, dass man ihnen zutraut,
ihr Leben zu meistern. Es ist tatsächlich
so: Wenn man das mit den eigenen
Teenagern schafft, geht es mit fremden
Menschen etwas leichter: sie lieben,
obwohl sie völlig anders sind und völlig
anders denken und fühlen.
Grenzen des
Gewinnens
Nicht immer kann man Angehörige
anderer Milieus in die eigene vertraute
Heimat integrieren. Es braucht den Mut,
mit ihnen im fremden Milieu Gemeinde
aufzubauen und zu entwickeln – mit
anderen Formen und Glaubensstilen.
Es geht darum, Gott zuzutrauen, dass
er diese Menschen ans Ziel bringt, wo
wir merken, dass der eigene (ethische)
Einfluss an Grenzen stößt, und dass
Gott unter den Bedingungen dieser
fremden Lebenswelt für diese Christen
alternative (Über-)Lebenswege kennt.
Kompetenzen
erwerben für
das Gewinnen
von Menschen
Als Bildungsinitiative machen wir uns
schon seit vielen Jahren zu diesen Themen Gedanken. Denn in der Beratungsarbeit kommen Menschen aus unterschiedlichen Milieus zum Gespräch.
Damit dies gelingt, braucht es eine gute
„Compliance“ (kooperatives Verhalten)
zwischen Berater und dem Gesprächspartner. Als Berater verlasse ich meine
Lebenswelt und versetze mich ganz in
die Lebenswelt des Ratsuchenden. Als
Berater entwickle ich Verständnis und
Wertschätzung gegenüber dem Ratsuchenden, selbst dann, wenn die Taten
des anderen, christlichen Normen und
Ethik nicht so recht entsprechen wollen.
Es ist dieses Prinzip: „den Sünder lieben und die Sünde hassen“.
Diese Kompetenzen sind erlernbar.
Wenn es jetzt darum geht, die eigene
Milieugrenze zu überschreiten, dann
muss man nicht eine Beraterausbildung
absolvieren, sondern entsprechende
Grundfertigkeiten erwerben. Diese
erleichtern es einzelnen Christen, Hauskreisen, Gemeinschaften und Gemeinden, Menschen zu gewinnen.
•
•
Selbst- und Fremdwahrnehmung:
Unterscheiden lernen zwischen der
eigenen und der „fremden“ Welt
Wertschätzung und Echtheit:
zuhörend mit anderen Menschen
sprechen, sich einfühlen, sich
nachhaltig für den anderen
interessieren
•
Motivieren und begeistern. Wie
springt der Funke über?
•
Soziale Kompetenz: zeigt sich
beispielsweise in der Fähigkeit zu
konstruktiver Zusammenarbeit trotz
unterschiedlicher Biographien,
Werte und Überzeugungen
•
Positive Beziehungen aufnehmen
und festigen können
•
Sprachfähigkeit im Blick auf das
eigene Glaubensverständnis
erweitern
Wir waren dort:
Zukunfts-Kongress des
Gnadauer Verbandes
„Neues wagen!“ Unter diesem Motto fand Ende Januar in Erfurt der „Gnadauer
Zukunftskongress“ statt, bei dem die
Bildungsinitiative mit einem Stand vertreten war. Rund 2500 Delegierte aus
ganz Deutschland beschäftigten sich
vier Tage intensiv mit der Frage, wie
Gemeinde und Gemeinschaft in Zukunft
in Deutschland gebaut werden können. Neben fundierten Fachvorträgen
von namhaften Referenten wie Prof.Dr.
Michael Herbst, Prof.Dr. Tom Wright und
vielen anderen gab es die Möglichkeit,
sich in Tischgruppen intensiv am Kongressgeschehen zu beteiligen. Weitere
Vertiefung fand in den Seminaren und
in Gesprächen am Rande statt.
Immense
Herausforderungen
Hauptthema des Kongresses
waren die immensen Herausforderungen, vor denen Gemeinde- und Gemeinschaftsarbeit in
unserer postmodernen Zeit stehen: Wie
erreichen wir Menschen einer zunehmend entchristlichten Gesellschaft mit
der guten Nachricht von Jesus Christus
heute? Deutlich wurde uns dabei, wie
sehr wir alle mit unserem Lebensstil und
unserer (christlichen) Kultur im eigenen
„Milieu“ gebunden sind und was für
eine Herausforderung es bedeutet,
diese Verwurzelung zu überwinden, um
mit Menschen, die nicht unserem Milieu
entsprechen, ins Gespräch zu kommen.
Grenzen überwinden
– aber wie?
Das Bewusstsein dafür, dass
dies für die Kirche und Gemeinschaft von Morgen unabdingbar ist, wurde geschärft.
Nach den vielfältigen Impulsen und
besonders im Anschluss an das Referat
von Michael Herbst waren wir mit vielen
Menschen im Gespräch und stellten dabei eines fest: Praktisch alle, mit denen
wir sprachen, waren von den Inhalten
und Erkenntnissen, die vorgetragen
wurden, überzeugt und erkannten, dass
dies auch für ihre Arbeit vor Ort Relevanz hat. Dennoch gab es dann viele
Fragezeichen bei den Überlegungen,
wie dies denn nun praktisch aussehen
könnte. Eine Sorge, die dabei deutlich
wurde, bezog sich auf die Grenzen,
die uns offenbar unüberwindlich von
anderen Milieus trennen, so dass viele
meinten: „Wie soll ich denn überhaupt
mit Menschen aus anderen Milieus ins
Gespräch kommen? Ich weiß nicht, wie
das gehen soll!“ Manch einer zeigte
sich sichtlich überfordert.
Geeignetes „Handwerkszeug“
Für uns waren diese Fragen
sehr interessant, denn die
Bildungsinitiative bildet seit
vielen Jahren Menschen dazu
aus, Gesprächspartner für andere zu
sein. Diejenigen, die dann als Seelsorger und Lebensberater mit Erfolg tätig
sind, sind vor allem Personen, denen es
tatsächlich gelingt, auch mit Menschen
außerhalb ihres christlichen Umfeldes
im Gespräch zu sein. Das heißt, unsere
Ausbildungsgänge sind dazu geeignet,
Handwerkszeug zu liefern, mit dem
Menschen die Grenzen ihres Milieus
überschreiten und die eigene Angst vor
diesem Schritt abbauen können. Dies
hat uns neu ermutigt, an unserer Arbeit
weiter festzuhalten. Wir haben darüber
hinaus beschlossen, dieses Thema zu
vertiefen und anzubieten: Soziale Kompetenz / Gesprächsführung / Ideen zur
Kontaktaufnahme mit Menschen aus
anderen Milieus.
Cornelius Haefele
Sie finden die Angebote dazu in etwa
vier Wochen auf unserer Homepage:
www.bildungsinitiative.net
Zertifikate
Wir gratulieren zum Zertifikat und wünschen allen
Absolventinnen und Absolventen Gottes Segen,
seine Weisheit und Liebe im Umgang mit den Menschen.
Zertifikat zur Begleitenden Seelsorge:
Bettina Clauß, Stefanie Haible, Silke Laufer, Laura Mack,
Andy Marek, Heidi Roth, Petra Sauer, Achim Schmalenberg,
Wolfgang Schwab, Sabine Toemmler, Maria Tomaschek
Zertifikat zur Begleitenden Seelsorge
mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche:
Laura Mack, Martina Katz.
Zertifikat zur Christlichen Lebensberatung:
Bärbel Baade, Dr. Matthias Burhenne, Susanne Effing,
Anita Ezel, Cornelius Haefele, Miriam Jebe, Irena Kerber,
Gabriele Landsvogt, Anja Martens, Heinz V. Nedok,
Susanne Remund, Beate Sandhöfer, Claudia Scheuermann,
Brigitte Sonntag, Albrecht Stricker, Gudrun Stricker,
Bärbel Völker, Claudia Volz.
i-Punkt-Seminar und Kolloquium
So sehen zufriedene,
aber auch etwas erleichterte Menschen
aus!
Mit diesem Seufzer haben viele der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf
den Abschluss ihrer Lebensberater
Ausbildung reagiert. Hinter ihnen liegen
teilweise lange Jahre mit viel Lernen,
vielen Anstrengungen, einer Menge
Lektüre, Supervisionen und Falldokumentationen. Umso stolzer nahmen
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
dann ihre Lebensberaterzertifikate von
Wilfried Veeser und Cornelius Haefele
in Empfang. Bei der Feedbackrunde
wurde mehr als einmal das vorbildliche
Engagement vor allem der Referentinnen und Referenten hervorgehoben.
Ein Lob, das wir gerne an dieser Stelle
ausdrücklich und schriftlich an diese
weitergeben wollen. Wir sind froh, dass
wir unsere tollen Referentinnen und
Referenten in all ihrer Unterschiedlichkeit haben. Auch dem Büro gegenüber
wurde ein herzliches Dankeschön
Von links nach rechts: Bärbel Neumann, Cornelius Haefele, Ortrud Hamberger, Claudia Volz, Bärbel Völker,
Anja Martens, Gudrun Stricker, Albrecht Stricker, Gabriele Landsvogt, Heinz Nedok, Claudia Scheuermann;
kniend: Susanne Remund, Miriam Jebe, Bärbel Baade.
ausgesprochen. Auch wenn es im einen
oder anderen Bereich vielleicht noch
Verbesserungsmöglichkeiten gibt, ist
es enorm, was „unsere beiden Damen“
hier alles leisten. Darum auch Euch ein
herzliches: Dankeschön!
Allen Absolventinnen und Absolventen
wünschen wir von Herzen Gottes Segen
für die Zukunft und den gewinnbringenden
und segensvollen Einsatz ihrer erlernten
Fähigkeiten.
Seminarübersicht 2013/14
Bitte beachten Sie: Es ergeben sich immer wieder Änderungen in der
Seminarplanung, was den Ort oder auch den Termin betrifft, und es kommen
neue Seminare hinzu. Wir bitten um Ihr Verständnis und möchten Sie zugleich auf unsere Homepage hinweisen (www.bildungsinitiative.net;
Rubrik Seminare und Anmeldung). Dort können Sie sich auch direkt zu den Seminaren anmelden. Eine Ausbildungsbeschreibung mit den
Inhalten der Seminare können Sie gerne bei uns anfordern.
GBS
Grundlagenseminare Begleitende Seelsorge
Das GBS in Schwäbisch Gmünd ist ein Wochenseminar von Sonntag 13.30 Uhr bis Freitag 16.30 Uhr.
In Kirchheim/Teck wird das Seminar jeweils Samstag (10-18 Uhr) und Sonntag (9-ca. 15 Uhr) stattfinden.
Auch für Ganderkesee gelten gesonderte Zeiten: Beginn Freitagabend, 18 Uhr, Ende Sonntagmittag, 12 Uhr.
Titel des Seminars
Datum
Ort
Anmelde-Nr.
Grundlagen 30.06.-05.07.2013 Wochenseminar
73527 Schw. Gmünd
GBS 1-2013
WV CS MR
Grundlagen 15.-16.06./06.-07.07./20.-21.07.2013
73230 Kirchheim/Teck
GBS 2-2013
WV MR
Grundlagen 22.-24.11.13/21.-23.02./16.-18.05.2014 27777 Ganderkesee
GBS 3-2013/14
BN WV MR
Grundlagen 10.-11.01./07.-08.02./14.-15.03.2014
GBS 1-2014
BN CS WV
49201 Dissen
Referenten
Bitte Flyer anfordern. Wir führen gerne weitere Seminare in Ihrer Gemeinde durch.
ABS
AUFBAUSEMINARE BEGLEITENDE SEELSORGE
ABS 4+5 in Bergneustadt: Beginn Freitag, 10.00 Uhr, Ende Sonntag ca. 16.00 Uhr.
ABS 4+5 in Hohnhorst: zwei Wochenenden: Freitag, 13.30 bis 21.00 Uhr / Samstag 9.00 bis ca. 17.00 Uhr.
Langes Wochenende 07.-09. Juni 2013
51702 Bergneustadt
ABS 4 + ABS 5
Das Leben bewältigen
30.-31. August 2013
31559 Hohnhorst
ABS 4-4-2013
Befreit glauben
18.-19. Oktober 2013
31559 Hohnhorst
ABS 5-4-2013
Cornelia Stracke
Martina Malessa
Dr. S. Schröder
Weitere Aufbauseminare werden im Anschluss an die GBS geplant.
LB
SEMINARE CHRISTLICHE LEBENSBERATUNG
Die LB-Seminare beginnen am Montag um 13.30 Uhr und enden am Freitag ca. 12.00 Uhr.
Neu ist das LB 1 in Kirchheim an zwei Wochenenden: Beginn Freitag, 16.00 Uhr, Ende Sonntag, 15.00 Uhr.
Ressourcenorientierung
und Psychopathologie
NEU - an zwei Wochenenden!
05.-07.04.; 19.-21.04.2013
73230 Kirchheim/Teck
LB 1-1-2013
Bärbel Neumann
Beratungsplanung
und kognitive Arbeit
08.-12. Juli 2013
57234 Wilnsdorf-Wilgersdorf
LB 2-1-2013
Dr. Matth. Samlow
Selbsterfahrung
08.-12. Juli 2013
73230 Kirchheim/Teck
LB 3-1-2013
Selbsterfahrung
07.-11. Oktober 2013
57234 Wilnsdorf-Wilgersdorf
LB 3-2-2013
Cornelia Stracke
Bewegung/Körperarbeit
07.-11. Oktober 2013
73230 Kirchheim/Teck
LB 4-1-2013
Dr. S. Schröder
Theol. Grundlagen
18.-22. Februar 2013
22765 Hamburg-Altona
LB 5-1-2013
Wilfried Veeser
Theol. Grundlagen
04.-09. November 2013
73230 Kirchheim/Teck
LB 5-2-2013
Wilfried Veeser
Leben im System
10.-14. Juni 2013
73230 Kirchheim/Teck
LB 6-2-2013
Wilfried Veeser
Leben im System
28.Okt.-01. Nov. 2013
14163 Berlin-Zehlendorf
LB 6-1-2013
Bärbel Neumann
Biogr. & Lebensziele
15.-19. April 2013
57234 Wilnsdorf-Wilgersdorf
LB 7-1-2013
Lübbe/M. Riwar
Biogr. & Lebensziele
23.-27. September 2013
73230 Kirchheim/Teck
LB 7-2-2013
Lübbe/M. Riwar
Cornelia Stracke
Fortbildungsseminar: Testung der Persönlichkeit
Testung der Persönlichkeit 12.-14. März 2013
73230 Kirchheim
FB 3-2013
Vertiefungstag
nur 14. März 2013
73230 Kirchheim
FB 4-2013
Einführung NEO-PI-R
nur 15. März 2013
73230 Kirchheim
FB 5-2013
Bärbel Neumann
Monika Riwar
Das Testseminar umfasst Tag 1-3. Voraussetzung für Tage 3 + 4 sind Tage 1 + 2, bzw. ein früheres Testseminar.
Fortbildungsseminar: i-Punkt und Kolloquium
Anmeldung mit Empfehlung durch Ihre Supervisorin/Ihren Supervisor.
i-Punkt-Seminar
14.-15. November 2013
57080 Siegen
FB 2-2013
und Kolloquium
Bärbel Neumann
Cornelia Stracke
Grundlagenseminare
Das Dunkel bricht auf ...
Menschliches Verhalten und Erleben
besser verstehen –
Hilfreiche Gesprächsführung für
Gemeinde, Familie, Beruf
Kirchheim unter Teck | GBS 2-2013
vom 15. bis 16. Juni 2013,
06. bis 07. Juli und 20. bis 21. Juli 2013
jeweils Samstag (10-18 Uhr) und
Sonntag (9-ca. 15 Uhr)
Schwäbisch Gmünd | GBS 1-2013
30. Juni bis 05. Juli 2013
Wochenseminar von Sonntag 13.30 Uhr
bis Freitag 16.30 Uhr.
Seminar zur
Christlichen
Lebensberatung
NEU: Aufgrund vielfacher Nachfrage nun auch LB-Seminare an zwei
Wochenenden!
Kompetenzen erwerben für das
tägliche Miteinander in Beruf,
Familie, Freizeit und den Umgang
mit sich selber
Kirchheim unter Teck | LB 1-1-2013
Ressourcenorientierung &
Psychopathologie
1. Wochenende: 05.-07. April 2013
2. Wochenende: 19.-21. April 2013
Beginn Freitag, 16.00 Uhr,
Ende Sonntag, 15.00 Uhr.
Eine Teilnahme als Gasthörer ist
unter bestimmten Voraussetzungen
möglich!
Infos über die Kosten erhalten Sie im
Büro der Bildungsinitiative. Fordern Sie
bitte den jeweiligen Flyer an.
www.bildungsinitiative.net
IMPRESSUM/ KONTAKT
Herausgeber:
Bildungsinitiative für Prävention, Seelsorge und Beratung e.V.
Weiler Schafhof 32, 73230 Kirchheim unter Teck
Vorstand:
1. Vorsitzender: Cornelius Haefele
2. Vorsitzender: Michael Brück
Beisitzer: Hartmut Stricker
Kassierer: Dipl.-Ing. Gerhard Spengler
Fachlicher Leiter: Wilfried Veeser
Konto für Spenden an die Bildungsinitiative e.V.
Kontonummer: 86 44 963
Landesbank Baden-Württemberg, BLZ: 600 501 01
Online-Spenden direkt über unsere Homepage:
www.bildungsinitiative.net
Kathrin Feser, Aufbrechen, Holzschnitt 2006
Das Dunkel bricht auf,
Licht und Leben brechen ein,
schaffen sich Raum.
Eine Gestalt, vom Licht, vom Leben berührt
– dem Dunkel zum Trotz.
Ostern – der Stein ist weggerollt,
Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!
Auch in mein Dunkel kann sein Lebenslicht fallen.
Christus Jesus hat den Tod zunichte gemacht,
und er hat das Leben und die Unvergänglichkeit
ans Licht gebracht. (vgl. 2. Tim 1,10)
Sie erreichen uns telefonisch in der Regel zu folgenden Zeiten:
Mo / Mi / Fr von 9.00 bis 11.30 Uhr
Do von 16.00 bis 19.00 Uhr
Fon: 0700-24 83 79 25, E-Mail: buero@bildungsinitiative.net
Fon: 0700-24 73 64 62, E-Mail: seminare@bildungsinitiative.net
Fon ohne AB: 07021-736683
Fax: 0700-24 32 96 86
Homepage: www.bildungsinitiative.net
Druck: Druckerei Eith Albstadt
Gestaltung: [ad-to-strat] mediendesign & strategie, Dagmar Schmidt
Bildnachweis: Privat, Archiv Bildungsinitiative, Shutterstock
Bitte beachten: 0700-Nummern geben uns die Möglichkeit, ortsunabhängig zu arbeiten. Vom Festnetz
kostet Sie eine Minute 12 ct. Vom Handys ist es oft erheblich teurer, je nach Provider und Vertrag. Wenn
Sie ein Gespräch über Handy führen und das etwas länger dauert, bitten Sie die Mitarbeiterinnen, Sie
direkt zurückzurufen.
,,
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Seele and Geist
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