close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Deiche wie Schwämme - Flecken Artlenburg

EinbettenHerunterladen
15
Jahre
21
www.dannacker-laudien.de
Aktionsfahrzeuge
sofort lieferbar
Bestellt: 10 x Golf 7
Verbrauch: 7,8 l–4,5 l/100 km, CO2 180–118 g/km
Notrufsystem
für Neuwagen
dpa Brüssel. Schnelle Hilfe
beim Crash: Ein automatisches
Notrufsystem soll nach Plänen
der EU-Kommission künftig bei
Autounfällen Leben retten. Ab
Oktober 2015 sollen alle neuen
Pkw und Nutzfahrzeuge in der
EU damit ausgestattet sein, wie
die Brüsseler Behörde bekannt
gab. Die EU-Staaten und das
Europaparlament müssen aber
A Seite 20
noch zustimmen.
Miss Germany
bei den Kühen
lni Oldenburg. Loh Nastygirl
(dpa-Bild) ist Deutschlands
schönste Kuh. Auf der Deutschen Holstein Schau in Oldenburg überzeugte sie die Preisrichter mit ihrer guten Figur.
Rund 250 Kandidatinnen aus
dem gesamten Bundesgebiet,
Österreich und Luxemburg hatten bei dem Wettbewerb um
den Titel konkurriert. A Seite 19
FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE
www.landeszeitung.de
Erste Hitzewelle
ist im Anmarsch
dpa Offenbach. Die erste
Hitzewelle kommt – allerdings
erst nächste Woche. Bis zu 38
Grad sind dann im Süden und
Osten Deutschlands möglich.
Zunächst steht aber ein gemischtes Wochenende auf der
Agenda. Morgen kann es in den
Hochwassergebieten im Osten
noch schauerartigen Regen geben, riesige Mengen sind aber
nicht mehr zu erwarten.
M
Das Wetter
M
www.lzsport.de
NIEDERS¾CHSISCHES TAGEBLATT
Freitag, 14. Juni 2013
68. Jahrgang · Nr. 136 · Euro 1,00
Jury inspiziert
Kleingärten
Deiche wie Schwämme
Kampf gegen die Elbeflut wird auch in der kommenden Woche weitergehen
dpa Berlin. Zwei Wochen
nach Beginn der Flutkatastrophe haben Bund und Länder
einen Hilfsfonds von etwa acht
Milliarden Euro beschlossen.
Der Bund müsse dafür neue
Schulden machen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU). Ausgelotet wird, dass
sich Bund und Länder mit einer
Anleihe Geld beschaffen.
Der Kampf gegen die Wassermassen erfordert einen langen
Atem: Zwar gehen die Pegelstände der Elbe überall zentimeterweise zurück. Doch die
Dämme sind aufgeweicht, die
Gefahr von Deichbrüchen ist
nicht gebannt. Tausende Helfer
sind weiter im Einsatz. „Bis
mindestens Anfang nächster
Woche dauert der Kampf gegen
das Hochwasser und das Aufweichen der Deiche noch an“,
sagte Achim Stolz vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft,
Küsten- und Naturschutz.
Hoffnung gibt es für die Menschen in Hitzacker: Die Bewohner der evakuierten Altstadtinsel könnten möglicherweise
schon heute in ihre Häuser zurückkehren. Auch in Lauenburg
hat sich die Lage stabilisiert, an
den Deichen seien bislang keine
Risse festgestellt worden, teilte
Waldbrände
Neue Runde im
außer Kontrolle Handelsstreit
dpa Washington. Verheerende Waldbrände im US-Bundesstaat Colorado sind außer Kontrolle geraten. Die Behörden
sprachen von den schlimmsten
Bränden in der Geschichte des
Staates. Mehr als 360 Häuser
wurden in der Nähe von Colorado Springs zerstört. Rund
38 000 Menschen sind auf der
Flucht vor den Flammen.
Heute mit dem
Fernsehprogramm
he
für die ganze Woc
dpa Brüssel. Der Handelsstreit mit China verschärft sich.
Die EU beschwerte sich bei der
Welthandelsorganisation WTO
offiziell gegen hohe chinesische
Zölle auf die Einfuhr von nahtlosen Edelstahlrohren aus der
EU. Diese Zölle, von China
wegen angeblicher Dumpingpreise verhängt, seien unvereinbar mit dem Recht der WTO,
meint die EU-Kommission. Die
EU schloss sich einer Klage
Japans an, das zuvor ebenfalls
von Peking mit hohen Strafzöllen auf diese Rohre belegt
worden war.
lz Lüneburg. Hoher Besuch
in der Kleingartenkolonie Kirchsteig: Die Jury des Landeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“
inspizierte die Anlage. Wie sich
der Verein gegen die fünf Konkurrenten geschlagen hat, erfährt er erst im November.A S. 3
Lüneburg feiert
drei Tage lang
lz Lüneburg. Heute beginnt
das Stadtfest in Lüneburg. Drei
Tage lang gibt es in der Innenstadt Live-Musik satt, dazu viel
Sport, reichlich Essen und Getränke. Autofahrer, Bus- und
Taxikunden müssen aber auch
einige Einschränkungen in Kauf
A Seite 6
nehmen.
Schwedin führt
in Luhmühlen
Dieser Helfer sitzt erschöpft auf dem mit Sandsäcken erhöhten Deich bei Neu Bleckede.
der Krisenstab mit, der inzwischen einen Zeitplan für die
Rückkehr der Menschen in die
Altstadt-Häuser aufgestellt hat.
Gelassen sahen die Kastrophenschutzstäbe der Kreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg
den am Abend einsetzenden
Regen. „Örtlich sind bis zu 10
Liter pro Qudratmeter gefallen,
aber solange der Regen nicht
länger anhält, ist das kein Problem für die Deiche“, hieß es.
In Dannenberg besuchte derweil Verteidigungsminister Thomas de Maizi›re (CDU) die
Foto: lni
Helfer der Bundeswehr. „Das
ist der größte Flut- und Katastropheneinsatz, den die Bundeswehr je hatte“, erklärte er
vor Soldaten.
A Altstadt gefährdet.......Seite 4
A Wachen am Deich.......Seite 5
A Fonds für Opfer.........Seite 19
Castor-Frage auf 2014 vertagt
Kompromiss rettet Gesetz für neue Atommüll-Endlagersuche
dpa Berlin. Ein Kompromiss
zwischen Bund und Ländern
rettet das Gesetz für eine neue
Atommüll-Endlagersuche.
Demnach sollen erst bis Anfang 2014 die drei Zwischenlager bestimmt werden, in denen 26 Castor-Behälter aus der
Wiederaufarbeitung im Ausland
aufbewahrt werden sollen. Das
beschlossen die Ministerpräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung in Berlin. Eigentlich war eine Klärung dieser
Frage Bedingung für eine Ver-
abschiedung des Suchgesetzes
vor der Wahl. Aus den Zwischenlagern muss der Atommüll in einigen Jahrzehnten in
das künftige Endlager überführt
werden. Die Castoren sollen
nicht mehr nach Gorleben, um
keine neuen Fakten für ein
Endlager zu schaffen. Der Salzstock soll im neuen Suchverfahren ergebnisoffen mit Alternativen verglichen werden und
könnte rausfallen. Der Einlagerstopp in Gorleben soll gesetzlich festgeschrieben werden.
Kanzlerin Angela Merkel
nannte die Lösung trotz der
Vertagung der Zwischenlagerfrage einen „Durchbruch“. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte den Ländern
ein 7-Punkte-Papier vorgelegt,
das bei der Konferenz angenommen wurde. Offen bleibt
aber weiter eine notwendige
dritte Zwischenlageroption in
einem 3. Bundesland neben
Schleswig-Holstein (Brunsbüttel) und Baden-Württemberg
(Philippsburg). A Seiten 16/18
lz Luhmühlen. Die Schwedin Sara Algotsson-Ostholt (Foto: ix) führt beim CIC3*-Vielseitigkeitsturnier in Luhmühlen
nach der Dressur. Bettina Hoy,
ebenfalls in Luhmühlen dabei,
spricht im Interview über ihre
Comeback-Qualitäten. A S. 21
Appell nach
Datenskandal
lz Lüneburg. Die Kritik am
Internet-Spionageprogramm
des US-Geheimdienstes hält an.
Das Ausmaß der NSA-Aktion
habe ihn aber nicht überrascht,
sagt Prof. Christoph Meinel im
„Interview der Woche“. Er rät
zu mehr Vor- und Umsicht
beim Umgang mit Daten.A S. 15
Anzeige
Zuckerbrot und Peitsche
Erdogan spricht „letzte Warnung“ aus – Treffen mit Demonstranten
dpa Istanbul. Der türkische
Premier Erdogan sucht nach
wochenlangen Auseinandersetzungen offenbar das Gespräch
mit der Protestbewegung. Für
die Nacht sei ein Treffen des
Regierungschefs mit der Taksim-Plattform angesetzt wor-
den, teilte die Gruppe mit. Zuvor hatte Erdogan zunächst
eine Volksabstimmung über die
Zukunft des Gezi-Parkes ins
Spiel gebracht, forderte friedliche Demonstranten dann aber
auf, das Gelände am Rande des
Taksim-Platzes zu verlassen:
„Ich warne zum letzten Mal:
Mütter, Väter, bitte holt eure
Jugendlichen ab“, zitierten ihn
türkische Medien. Der Vorschlag eines Referendums stieß
im Protestlager auf Ablehnung.
Es könne den Streit um Grundrechte nicht lösen. A Seite 17
Internet-Spione Minister hält an Tokio löst einen
verteidigen sich Drohnen fest
Kursrutsch aus
dpa Washington Die USRegierung verteidigt ihr weltweit kritisiertes Internet-Spionageprogramm. Es habe geholfen, Dutzende Terrorattacken
zu verhindern, sagte der Chef
des Geheimdienst NSA, Keith
Alexander. Dem Geheimdienst
wird vorgeworfen, das Internet
nahezu flächendeckend zu
A Seite 17
überwachen.
dpa Berlin. Trotz des „EuroHawk“-Debakels
bekräftigt
Verteidigungsminister Thomas
de MaiziØre seine Pläne zur
Aufrüstung der Bundeswehr mit
Kampfdrohnen. „Wir brauchen
die damit verbundenen Fähigkeiten zum Schutz unserer Soldaten und zum Schutz unserer
Verbündeten“, sagte der CDUA Seite 16
Politiker.
dpa Frankfurt/Main. Ein
erneuter Kursrutsch in Tokio
hat die Talfahrt der Weltbörsen
beschleunigt und auch den
deutschen Aktienmarkt spürbar
in Mitleidenschaft gezogen. Dahinter steht die zunehmende
Verunsicherung der Anleger
über die künftige Geldpolitik
der weltweit wichtigsten ZenA Seite 20
tralbanken.
4
Freitag, 14. Juni 2013 · Nr. 136
Lokales
„Straße weich wie Pudding“
Sorge in Lauenburg um Standsicherheit der Altstadthäuser – Bund und Land bieten Soforthilfe
tja Lauenburg. Von Entspannung keine Spur in Lauenburg.
„Noch ist die Straße weich wie
Pudding, da können wir mit
schwerem Gerät nicht rein“,
sagt Karsten Steffen, Sprecher
des Kreises Herzogtum Lauenburg. Die Flut hat die alten
Häuser direkt am Elbufer so
sehr umspült, dass zunächst Statiker prüfen müssen, ob noch
alles standsicher ist. „Wann wir
den Katastrophenalarm wieder
aufheben, können wir noch
nicht sagen“, erklärt denn auch
Landrat Gerd Krämer. Wenigstens können die Menschen in
der überfluteten Unterstadt auf
finanzielle Hilfen hoffen: Bund
und Land stellen zwei Millionen Euro als Soforthilfe bereit.
Daraus können Betroffene bis
zu 2500 Euro pro Haushalt
erhalten, Haus- und Wohnungsbesitzer bis zu 5000 Euro für die
notwendigen Reparaturen.
„Wir werden das Wasser ab
einem Stand von 9,30 Metern
wieder aktiv bekämpfen. Dann
wird es aber wichtig sein, dass
wir das Wasser in dem Umfang,
wie die Elbe nachlässt, aus den
Kellern holen, um für einen
gleichmäßigen Druck innen
und außen zu sorgen“, sagt
Lauenburgs
Feuerwehrchef
Lars Heuer. Anderenfalls könnten die geschwächten und aufgeweichten Wände der bis zu
400 Jahre alten Häuser an der
Elbstraße unter dem Druck
nachgeben. Das könnte einen
Dominoeffekt nach sich ziehen:
Fällt ein Haus um, zieht es
weitere mit sich. Außerdem
Das Hochwasser sorgt in Lauenburg für einen Ausnahmezustand. Durch die Regenwasserkanalisation ist die Elbstraße voll Wasser gelaufen. F: tja
muss auch weiterhin der Elbdeich genau beobachtet werden, damit er aufgrund des
anhaltend hohen Wasserstands
nicht durchfeuchtet und abrutscht.
Nach der Pumptätigkeit in
der Elbstraße, wenn die Straße
im Wesentlichen trocken ist,
wird die Stromversorgung bis
zu den Hausanschlüssen abschnittsweise wieder aufgebaut,
heißt es. „Die jeweilige Zutrittssicherheit der Wohngebäude
werden wir mit Bausachverständigen prüfen“, kündigt Bürgermeister Andreas Thiede an.
Thiede: „Danach werden die
Anwohner wieder in Ihre Häuser zurückkehren können.“
Zur Stromversorgung innerhalb der Gebäude soll es für die
Betroffenen Sicherheitshinweise der Versorgungsbetriebe geben. Denn vor der Wiederinbetriebnahme der elektrischen
Versorgung wird ein umfangreicher Sicherheitscheck nötig
sein, um Fehlerquellen durch
eingedrungenes Wasser auszuschließen. Sonst könnte es zu
Kurzschlüssen kommen. Thiede: „Wir bieten zur Beschleunigung des Verfahrens an, dass
die Bewohner den Einsatzkräften ihre Hausschlüssel zur Verfügung stellen, damit wir frühzeitig mit dem Begehen der
Bausachverständigen unter Begleitung von Polizeikräften beginnen können.“ Die Schlüssel
können in der Feuerwache ab-
gegeben werden. Auf die Betroffenen, das zeichnet sich bereits ab, werden langwierige
Aufräumarbeiten warten. Holzböden dürften unter dem Wasser aufgequollen sein, dasselbe
gilt für Holztüren und -zargen.
Und dann ist da in vielen
Häusern noch der Dreck, der
beseitigt werden muss. „Ob und
wie wir da Unterstützung durch
die Einsatzkräfte bieten können, müssen wir abklären“, sagt
Steffen.
Keime im
Elbewasser
lk Lüneburg. Der Landkreis
Lüneburg geht davon aus, dass
durch die hochwasserbedingte
Überschwemmung der Kanalisationen und das Aufwirbeln
von Schlamm und Sedimenten
das Wasser der Elbe aktuell mit
Bakterien (insbesondere Stuhlkeime) und Viren (insbesondere
Hepatitis A) belastet ist.
Daher gelten folgende Verhaltenshinweise: Krankheitserreger können über Hand- und
Mundkontakt und durch offene
Wunden in den Körper gelangen und infektiöse Erkrankungen verursachen. Wichtig ist
eine sorgfältige Händehygiene.
Das bedeutet: Händewaschen
mit sauberem Wasser und Seife
vor jeder Nahrungsaufnahme,
dem Auspacken eines Kaugummis oder dem Rauchen.
Kinder sollten im Überschwemmungswasser
nicht
spielen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem bei
Aufräumarbeiten im Haus mit
überschwemmten Kellern und
Geschossen nicht anpacken.
Das
Robert-Koch-Institut
spricht derzeit keine allgemeine
Impfempfehlung gegen Hepatitis A aus. Wegen der erhöhten
Verletzungsgefahr bei Aufräumarbeiten sollte auf einen ausreichenden Tetanus-Schutz geachtet werden. Das Tragen wasserdichter Handschuhe und
Kleidung bei den Aufräumarbeiten schützt vor Infektionen.
Bezieht ein Haushalt Trinkwasser durch einen eigenen
Brunnen, so ist das Trinkwasser
nach einer Überschwemmung
nicht mehr zum Verzehr geeignet – bis Wasserproben die
Unbedenklichkeit nachgewiesen haben.
Vorsicht trotz
sinkender Pegel
„Die schlimmsten Tage kommen noch“
lz Lüneburg. Die Wasserstände der Elbe fallen inzwischen an allen Pegeln in Niedersachsen. Am Abend wurden
in Hohnstorf 936 Zentimeter
gemessen, nachdem das Hochwasser am Vortag mit 957 Zentimetern seinen Höchststand
erreicht hatte. Dennoch mahnt
der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft,
Küsten- und Naturschutz zur
Vorsicht. Außer in Schnackenburg lägen die Pegelstände in
Niedersachsen weiter über den
alten Rekordwerten.
Sowohl NLWKN als auch
Landkreis Lüneburg gehen davon aus, dass das Hochwasser
noch tagelang mit Rekordniveau auf die Deiche drückt.
Dennoch ist die Zahl der Einsatzkräfte im Kreis gestern von
mehr als 4000 auf rund 3000
heruntergefahren worden.
Thomas de Maizi›re dankt Soldaten für ihr Engagement und erinnert an das Leid der Betroffenen
M
Elbe-Pegel
M
Lauenburg, 13.06.2013, 6 Uhr
Elbe:
Dresden
Torgau
Wittenberg
Dessau
Barby
Magdeburg
Tangermünde
Wittenberge
Dömitz
Neu Darchau
Bleckede
Boizenburg
Hohnstorf
579
698
584
632
660
631
724
733
697
779
1180
722
946
—39
—30
—18
—28
—16
—26
—25
—25
—20
—14
— 5
—10
—11
Nach
Vorausberechnungen
des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie
Hamburg heute in Geesthacht:
09.57 Uhr
22.03 Uhr
M Niedrigwasser: 06.00 Uhr
18.04 Uhr
A Weitere Informationen unter
www.pegelonline.wsv.de
M
Hochwasser:
rg Penkefitz. Angst, sich
schmutzig zu machen, hat Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizi›re (CDU) nicht.
In Jeans und blauem Hemd
läuft er über die schlammignasse Straße zielstrebig auf die
Soldaten zu, die klatschnasse
Sandsäcke von der ElbdeichKrone bei Penkefitz auf den
durchweichten
Elbdeich-Fuß
verlagern. Seit Stunden schon,
in der Schwüle dieses Juni-Tages. De Maizi›re klopft auf
Schultern, schüttelt Hände,
fragt nach dem Befinden, der
Stimmung, wünscht guten Appetit und dankt seinen Soldaten
für ihren harten und engagierten Einsatz an der LüchowDannenberger Elbe. Es ist ein
Termin, der ihm gut tut, den er
sichtlich genießt. Weit weg von
Berlin, weit weg von der leidigen Drohnen-Affäre.
Lüchow-Dannenbergs Landrat Jürgen Schulz und Jürgen
Meyer, der Bürgermeister der
Samtgemeinde Elbtalaue, hatten den Verteidigungsminister
am Deich bei Penkefitz in Empfang genommen, nachdem er
mit dem riesigen Cougar AS
532-Hubschrauber der Luftwaffe auf einer Wiese in der Nähe
gelandet und in einem Bundeswehr-Konvoi schwer bewacht
an den Einsatzort des Logistikbataillons141 gebracht worden
war. „Wir sind froh, dass die
Bundeswehr so schnell ihre
Hilfe angeboten hat und dann
auch gleich so massiv hier vor
Ort zum Einsatz kam“, bedankte sich Schulz für die
Amtshilfe der Streitkräfte, und
Jürgen Meyer lobte den Einsatz
der Bundeswehr-Soldaten als
„fantastische Hilfe, ohne die das
hier nicht möglich wäre“.
S
klärt der Feldwebel: „Nach
dunklen Flecken.“ Zeigen sich
diese im Deich oder am Deichfuß, wird es kritisch. Dann ist
der Deich durchweicht. „Und
wir sind hier, um das frühzeitig
zu erkennen.“
chwarz-weiß ist das Bild
auf dem Monitor, auf den
Feldwebel Gernod L. seinen
Blick geheftet hat. Es zeigt den
Deich, der die Niederung zwischen Gartow und Nienwalde
gegen die Seege abschirmt und
an dem das Wasser so hoch
steht, dass es fast überläuft.
„Das ist ein Wärmebild des
Deiches“, erklärt der Soldat,
der in einem Fennek sitzt,
einem Aufklärungs-Radpanzer
der Bundeswehr. „Die dunklen
Stellen sind kalt, die hellen
warm“, sagt er, bedient einen
Joystick, und das Bild schwenkt
von dem sich hell abzeichnenden Wall auf die daneben liegende Wiese. Dort haben sich
Qualmwasserpfützen gebildet,
die auf dem Monitor als dunkle
Flächen zu sehen sind. „Und
genau danach suchen wir“, er-
Weit weg von
Berlin – der
Termin im
Hochwassergebiet lässt
den Verteidigungsminister
kurzzeitig den
¾rger um die
Drohnen-Affäre vergessen.
Foto: rg
„Die Bundeswehr bleibt, solange sie gebraucht wird“, stellte
de Maizi›re heraus. „Ein Abzug
erfolgt nur im Einvernehmen
mit den Landräten.“ Allerdings
werde seine Truppe nicht zum
Der Feldwebel gehört zum
Aufklärungs-Lehrbataillon 3 in
Lüneburg, stammt aber aus Lüchow-Dannenberg. Und das
macht diesen Einsatz für ihn
zu etwas Besonderem. „Wir
setzen ein Gerät, das für Kri-
Lüneburger Aufklärer überwachen mit den Wärmebildgeräten in
ihren sechs Radpanzern den Gartower Deich.
Foto: rg
Entleeren der Sandsäcke eingesetzt, wenn die Flut überstanden ist, betonte der Verteidigungsminister. „Wir sind hier,
um in der Not zu helfen.“ Die
Sandsäcke wieder zu leeren,
senregionen konstruiert wurde,
ein, um Menschen und ihr
Eigentum zu beschützen. In
meiner Heimat. Das ist ein
gutes Gefühl“, sagt er und
schaut wieder auf den Monitor.
Dort sind mittlerweile auch
zwei Pferde zu sehen, die am
Deichfuß grasen. Hinter ihnen
erkennt man das Wärmebild
der Hufabdrücke im Gras.
„High-Tech made in Germany“, schmunzelt der Soldat.
Konzentriert absolvieren er
und seine Kameraden die 12Stunden-Schichten,
laufen
Deichwache, schauen stundenlang auf die Monitore in den
insgesamt sechs Fenneks, die
für diese Aufgabe eingeteilt
sind. „Wir sind hier, solange
wir gebraucht werden“, erklärt
der Feldwebel. „Und wir sind
gerne hier.“
rg
gehöre nicht dazu. Klar sei aber,
dass die Bundesregierung den
betroffenen Landkreisen keine
Rechnung für den Einsatz von
Bundeswehr und THW schicken werde. Allein der Bundeswehr-Einsatz in den Hochwassergebieten dürfte rund 50 Millionen Euro kosten, und die
werde der Bund übernehmen,
wiederholte er das Versprechen,
das am Mittwoch bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel bei
ihrem Besuch des Katastrophengebietes angedeutet hatte.
Er sei beeindruckt von dem,
was die Soldaten in diesem
Einsatz leisten, sagte der Minister bei seinem Besuch am Penkefitzer Elbdeich. 12 000 Soldaten insgesamt sind derzeit in
den Hochwassergebieten eingesetzt, 1500 davon in LüchowDannenberg. „Um die Heimat
zu schützen, den Menschen zu
helfen“, stellte de Maizi›re heraus. Und um das Leid der
Betroffenen zu lindern. „Denn
deren schlimmste Tage kommen erst noch. Das dürfen wir
bei all dem Trubel in Berlin
nicht vergessen.“
Freitag, 14. Juni 2013 · Nr. 136
5
Lokales
Flut-Infos
Schulen: Voraussichtlich am
Montag, 17. Juni, beginnt der
Unterricht wieder an den
Grundschulen
Bleckede,
Echem, Hohnstorf und Neuhaus mit der Außenstelle Tripkau sowie an der Oberschule
Neuhaus
und am Schulzentrem in Bleckede. Eine endgültige Entscheidung will
Landrat Manfred Nahrstedt
am heutigen Freitag, 14. Juni,
bei der Lagebesprechung des
Katastrophenstabes in der
Feuerwehrtechnischen Zentrale in Scharnebeck fällen.
Lange Tage
am Deich
Helfer wachen über Schutzwälle
Die Brüder Lasse und Broder Petersen haben sich freiwillig zum Wachdienst gemeldet und gehörten Sonntagnacht zu den ersten Deichläufern in Hohnstorf.
kre Hohnstorf/Elbe. Siegesmund Ackermann ist Streife
gehen gewohnt: Der Mann ist
schließlich Stabsgefreiter bei
der Bundeswehr. Bislang hat
der 27-Jährige freilich vorzugsweise militärische Sicherheitsbereiche und -liegenschaften
gesichert – jetzt kämpfen der
Gifhorner und seine Kameraden aus der Stabskompanie der
1. Panzerdivision (Hannover)
auch gegen die Naturgewalten:
Seit Dienstag laufen sie Deichwache in Hohnstorf/Elbe. Für
Anwohner und Besucher zweifellos ein ungewohnter Anblick,
denn neben den zivilen Deichwachen gehen jetzt auch zusätzlich Soldaten Patrouille.
Doch ob zivile oder militärische
Streifen – erkennbar sind sie
alle an den Warnwesten mit der
Aufschrift „Deichschutz“.
Ackermann hat seinen ersten
Kontrollgang mit seinen beiden
Kameraden Christoph Frank
(21) und Patrick Hesse (20)
hinter sich. Es ist heiß, die
Sonne scheint. Eigentlich das
ideale Wetter, um sich an den
Deich zu legen und den Blick
über die gigantische Wasser-
Termin-Absagen
W
egen des Elbehochwassers sind auch für die
kommenden Tage zahlreiche
Termine und Veranstaltungen
abgesagt:
M Embsen. Nicht beschlussfähig war der Gemeinderat
Embsen bei seiner Sitzung am
Mittwochabend. Viele Kommunalpolitiker sind im Hochwasser-Einsatz. Neuer Termin ist
Montag, 24. Juni, um 19.30 Uhr
im Gasthaus Stumpf.
M Wetzen. Wegen des Hochwassers entfällt heute der
Übungsabend der Feuerwehr.
M Lüneburg/Bleckede. Gesperrt ist wegen des Hochwassers auch die Bahnstrecke Lüneburg-Bleckede. Deshalb entfallen Fahrten der Museumszüge am Sonntag, 16. Juni. Das
teilt die Arbeitsgemeinschaft
Verkehrsfreunde Lüneburg mit.
M Bleckede. Der Flohmarkt
am Sonnabend, 15. Juni, auf
dem Schützenplatz fällt aus.
M Dahlenburg. Das für Montag, 17. Juni, geplante Sportfest
der Fürstenwall-Schule Dahlenburg wird verschoben. Der
Sportplatz ist noch von Hilfsund Einsatzkräften belegt.
M Hitzacker. Die vom Bauernverband geplante Diskussionsrunde mit den Direktkandidaten im Bundestagswahlkreis
Lüchow-Dannenberg-Lüneburg
am Mittwoch, 19. Juni, in Hitzacker ist abgesagt.
landschaft zu genießen. Doch
die vermeintliche Idylle ist trügerisch – und die drohende
Gefahr ist den Männern durchaus bewusst. „Dass die Elbe so
viel Wasser führt, das kann man
sich gar nicht vorstellen“, staunt
Christoph Frank, der in Osterode im Harz zu Hause ist. Die
Männer wissen ganz genau,
worauf es bei der Deichwache
ankommt – dass der Gang über
den Deich mehr ist als „Spaziergang“. Und sie sind mit Engagement dabei: „Das ist schon
sinnvoll, was wir hier machen“,
sagen die drei Mannschafts-Soldaten, bevor sie sich wieder
aufmachen, um weiter den
Deich zu kontrollieren. Denn
bis zum Ende ihrer vierstündigen Schicht dauert es noch ein
Weilchen. „Das nächste Mal
sind wir dann heute Nacht
dran“, sagt Siegesmund Ackermann. Dann ist es zwar dunkel,
dafür aber auch nicht mehr
ganz so heiß. Jede Schicht hat
eben ihre Vor- und Nachteile.
Manche Deichläufer sind das
erste Mal dabei, andere schon
alte Hasen, die bereits bei früheren Hochwassern die Deiche
kontrollierten. Wer von den
Deichgeschworenen als Wache
ausgeguckt wurde, muss schon
gute Gründe haben, um dieser
Verpflichtung nicht nachzukommen. Notfalls kann sogar
ein Ordnungsgeld drohen.
Doch so scharfe Geschütze
müssen die Deichgeschworenen
des Artlenburger Deichverbandes nicht auffahren: „Es haben
sich so viele Freiwillige gemeldet“, freut sich ein Deichläufer.
Wer zur Deichwache eingeteilt ist, erhält im Wachlokal im
Gemeindebüro in Hohnstorf/
Elbe eine Sicherheitsweste,
Handy und – sofern es eine
Nachtschicht ist – eine leistungsstarke
Taschenlampe.
„Zudem achten wir darauf, dass
immer Doppelstreifen unter-
Siegesmund Ackermann, Christoph Frank und Patrick Hesse (v.l.)
laufen Deichwache in Hohnstorf.
Foto: be
Foto: t & w
wegs sind“, sagt der Hohnstorfer Jörg Lüdtke, der selbst
Deichwache läuft: „Aus Sicherheitsgründen und weil vier Augen mehr sehen als zwei.“
Der Ablauf des Kontrollgangs
ist detailliert in dem Merkblatt
beschrieben, das die Deichwachen vor Amtsantritt erhalten.
„Eine Person kontrolliert auf
der Deichkrone die wasserseitige Böschung und die Deichkrone, die andere den landseitigen Böschungsfuß.“ Wenn
dort an manchen Stellen sogenanntes Qualmwasser zu sehen
ist, ist das für Lüdtke kein
Problem. „Das ist normal.“ Gefährlich wird es nur, wenn Sickerwasser aus dem Schutzwall
läuft und sich braun verfärbt.
Denn das bedeutet, dass der
Deich ausgespült wird. Doch
dieses Phänomen hat Lüdtke –
zum Glück – noch nicht beobachtet. Dafür hatte er eine andere nicht minder spannende
Begegnung: „Bis auf fünf Meter
konnte ich mich einem Biber
nähern.“
Deichläufer
trifft
Deichbaumeister – auch das
passiert in diesen Tagen des
Hochwassers.
Leben in Bleckede geht weiter
Geschäftsleute machen sich Sorgen, weil die Kunden ausbleiben
pet Bleckede. Ruhiger als
sonst ist es in der Breiten
Straße, der Hauptgeschäftsstraße von Bleckede. Fast alle Geschäfte haben normal geöffnet,
Lokale haben Tische und Stühle
vor der Tür, die aber trotz der
angenehmen
Temperaturen
kaum genutzt werden. Das
Hochwasser an der Elbe macht
auch Thomas Weiseth, 1. Vorsitzender der Bleckeder Werbegemeinschaft Handel und Gewerbe, Sorgen. Aber er sorgt
sich auch um die Geschäftsleute
der Stadt, denn die haben in
den letzten Tagen gewaltige
Umsatzrückgänge zu verzeich-
nen gehabt. Und das hätte nicht
sein müssen, findet er.
„Viele potenzielle Kunden
steuern Bleckede nicht an, weil
sie glauben, die Stadt wäre abgesperrt. Aber das ist nicht so“,
sagt Weiseth. Vor allem überregionale Medien, etwa Fernsehen und Rundfunk, hätten
den Eindruck vermittelt, Bleckede sei „dicht“. Klar sei es
richtig, so Weiseth, dass einige
Straßen direkt am Deich gesperrt sind. Aber: „Die Bleckeder Innenstadt und die Geschäfte haben geöffnet.“
Von Freitagabend auf Sonnabend vergangener Woche sei
Bleckede sogar von Norden
und Süden für den auswärtigen
Verkehr abgesperrt gewesen –
„das hat sich dann als Kommunikationsirrtum
herausgestellt“, so der Werbegemeinschaftschef. Auch die Information des Landkreises über eine
„mögliche Evakuierung in dieser Woche“ habe für zusätzliche
Verunsicherung gesorgt.
Zu denen, die die Verunsicherung der Kunden besonders
trifft, zählt Matthias Seil, Inhaber der Gärtnerei Seil an der
Lauenburger Straße. Ungefähr
„ein Drittel des normalen Umsatzes“ habe er zurzeit. „Und
Matthias Seil,
Christiane Wesche-Lohmann
und Thomas
Weiseth (v. l.)
machen sich
Sorgen, weil
die Kunden
ausbleiben.
Sie sagen:
„Die Bleckeder Innenstadt
ist nicht gesperrt, und die
Geschäfte haben geöffnet.“
Foto: be
das in dieser wichtigen Saisonzeit.“ Die „Rosenwochen“ finden gerade statt, Hunderte von
herrlichen Rosen warten auf
Hobbygärtner – aber viele trauen sich nicht nach Bleckede.
Viel weniger Kunden als normal kommen auch ins Haushaltswarengeschäft Fritz Lohmann an der Breiten Straße,
berichtet Inhaberin Christiane
Wesche-Lohmann. „Wir haben
viele Kunden in Bleckede, sehr
viele im Umkreis, aber viele
bleiben in diesen Tagen, vor
allem seit Montag, weg.“ ¾hnliches hat Thomas Weiseth von
anderen Händlern und Gastronomen gehört. „Mit der Alten
und der Neuen Apotheke sind
wir selbst nicht ganz so betroffen. Viele Menschen haben sich
mit Medikamenten bevorratet.
Wenn das Hochwasser vorbei
ist, werden sie dann entsprechend weniger kaufen.“
So mancher Hausbesitzer in
der Stadt habe mit Wasser im
Keller zu kämpfen, Geschäftsleute haben beim Sichern des
Deichs geholfen. Worauf es
Weiseth und seinen Kollegen –
in Zeiten der Flut – ankommt:
„Wir wollen zeigen, dass das
Leben in der Stadt weitgehend
normal weiterläuft.“
Kirchen: Im gesamten Kirchenkreis Lüneburg soll die
Diakoniekollekte am Sonntag, 16. Juni, für die Flutopferhilfe in der Region gesammelt
werden. Neben den Fürbitten
solle damit ein sichtbares Zeichen der Solidarität gegeben
werden, sagt Lüneburgs Superintendentin
Christine
Schmidt.
Seine Solidarität mit den
Betroffenen zeigen will auch
der katholische Bischof Norbert Trelle aus Hildesheim.
Dazu hält er einen Gottesdienst ab in der Kirche St.
Maria Königin in Bleckede
am Sonntag, 16. Juni, ab
10.45 Uhr. In Dahlenburg
findet kein Gottesdienst statt.
Kreditprogramm: Nach der
Sparkasse Lüneburg und der
Volksbank Lüneburger Heide
(LZ berichtete) will nun auch
die Sparda-Bank Hamburg
möglicherweise hochwassergeschädigten Mitgliedern helfen: Als Sofortmaßnahme
wurde ein Sonderkreditprogramm über 2,5 Millionen
Euro aufgelegt.
Die betroffenen Mitglieder
erhalten einen zinslosen Kredit bis zu 10 000 Euro und
einer Laufzeit von maximal 84
Monaten. So kann auch die
Zeit, bis mögliche Versicherungsleistungen greifen oder
sonstige Unterstützungszahlungen eingehen, überbrückt
werden. Und die Bank hilft
Mitgliedern noch auf einer
weiteren Schiene: durch Leistungen aus der Sparda-Bank
Hamburg Stiftung. Die Unterstützung kann je Einzelfall bis
zu 15 000 Euro betragen.
Fernsehen: Eine Programmänderung hat es beim NDR
Fernsehen gegeben. Der Sender zeigt heute, Freitag, ab
21.15 Uhr die aktuelle Reportage „Lauenburg in Not –
Jahrhundertflut an der Elbe“.
Vorgesehen ist aber noch eine
weitere Aktualisierung. „Die
Nordreportage: Die Flutwelle“ wird am Montag, 17. Juni,
ab 18.15 Uhr gesendet.
Dreiste Diebe: Sie kommen,
um zu helfen und werden
bestohlen: Diebe haben in den
vergangenen Tagen an der
Sandladestation am Elbdeich
in Neu Bleckede aus einem
Einsatzfahrzeug der Bielefelder Feuerwehr eine Motorflex
der Marke Stihl entwendet.
Sachdienliche
Hinweise
nimmt die Polizei Neuhaus
entgegen: v 03 88 41/2 07 32.
Bürgertelefon: Mit der Feststellung des Katastrophenfalls
am Mittwoch, 5. Juni, hat der
Landkreis Lüneburg unter
v 0 41 31/26 10 00 ein Bürgertelefon eingerichtet, das
rund um die Uhr besetzt war.
Inzwischen sind die Nachfragen deutlich zurückgegangen,
deshalb sind Nachfragen am
Bürgertelefon nur noch zwischen 6 und 22 Uhr möglich.
Sollte sich die Lage wider
Erwarten erneut verschärfen,
ist ein Kreismitarbeiter wieder
24 Stunden am Bürgertelefon
erreichbar.
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
2
Dateigröße
465 KB
Tags
1/--Seiten
melden