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Informationen zur Wassergebühr 1. Wie setzt sich die Wassergebühr

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Informationen zur Wassergebühr
1. Wie setzt sich die Wassergebühr zusammen?
Die Wassergebühr setzt sich aus zwei nebeneinander bestehenden Grundgebühren (der
Bereitstellungsgebühr und der Verrechnungsgebühr), sowie der mengenabhängigen
Verbrauchsgebühr zusammen.
a) Die Bereitstellungsgebühr bemisst sich nach den am Hauswasserzähler angeschlossenen
Wohneinheiten bzw. Wohneinheitengleichwerten (bei gewerblich genutzten Einheiten).
Einzelheiten regelt die Satzung.
Bereitstellungsgebühr je Wohneinheit bzw. Wohneinheitengleichwert
netto
bei 1 Einheit
€/Jahr
76,00
bei 2 Einheiten
€/Jahr
68,50
bei 3 Einheiten
€/Jahr
66,00
bei 4 Einheiten
€/Jahr
64,75
bei 5 Einheiten
€/Jahr
64,00
bei 6 Einheiten
€/Jahr
63,50
bei 7 Einheiten
€/Jahr
63,14
bei 7,5 Einheiten
€/Jahr
63,00
bei 8 Einheiten
€/Jahr
62,88
bei 9 Einheiten
€/Jahr
62,67
bei 10 Einheiten
€/Jahr
62,50
bei 11 Einheiten
€/Jahr
62,36
bei 12 Einheiten
€/Jahr
62,25
bei 13 Einheiten
€/Jahr
62,15
bei 14 Einheiten
€/Jahr
62,07
bei 15 Einheiten
€/Jahr
62,00
bei 16 Einheiten
€/Jahr
61,94
bei 17 Einheiten
€/Jahr
61,88
bei 18 Einheiten
€/Jahr
61,83
bei 19 Einheiten
€/Jahr
61,79
bei 20 Einheiten
€/Jahr
61,75
bei 21 Einheiten
€/Jahr
61,71
bei 22 Einheiten
€/Jahr
61,68
bei 22,5 Einheiten
€/Jahr
61,67
bei 23 Einheiten
€/Jahr
61,65
bei 24 Einheiten
€/Jahr
61,63
bei 25 Einheiten
€/Jahr
61,60
bei 26 und mehr Einheiten
€/Jahr
61,30
b) Daneben wird die Verrechnungsgebühr festgesetzt.
Diese bemisst sich nach der Zählergröße
Verrechnungsgebühren
Zählergröße
Qn
2,5
6
10
15
40
60
150
250
Qmax
m³/h
5
10
20
30
80
120
300
350
netto
€/Jahr
45,00
70,00
120,00
170,00
420,00
620,00
1.520,00
1.770,00
c) Die mengenabhängige Verbrauchsgebühr beträgt wie bisher:
Verbrauchsgebühr
netto
für jeden abgnommenen m³
1,71
Einzelheiten zu den Gebühren sind der Wassergebührensatzung zu entnehmen.
2. Wer ist gebührenpflichtig?
Gebührenpflichtig ist grundsätzlich, wer im Zeitpunkt des Entstehens der Gebühr Eigentümer/in
des unmittelbar angeschlossenen Grundstücks ist, wobei vergleichbare dingliche Rechte
(Erbbaurecht etc.) gleichgestellt sind. Bei bereits bestehenden eigenen Haus- oder
Wohnungswasserzählern für Mieter bzw. Pächter (frühere Wasservertragskunden der WSW
Energie & Wasser AG) sind diese gebührenpflichtig, da sie unmittelbar als Anschlussnehmer das
Wasser beziehen.
Bei einem Eigentumswechsel (oder bei einem Wechsel der oben beschriebenen sonstigen Rechte)
wird mit dem Eigentumswechsel der neue Eigentümer oder Berechtigte gebührenpflichtig. Diese
Veränderungen sind dem Eigenbetrieb gegenüber unbedingt anzuzeigen. Mehrere
gebührenpflichtige nach der Satzung haften als Gesamtschuldner. Das heißt, dass jede dieser
Personen für die Gebühren in voller Höhe in Anspruch genommen werden kann. Wenn einer der
Gesamtschuldner die fälligen Gebühren zahlt, werden die übrigen Gesamtschuldner nicht mehr in
Anspruch genommen.
3. Wie wird die Wassergebühr festgesetzt?
Die WSW Energie & Wasser AG wird als Verwaltungshelfer des Eigenbetriebes weiter die
Wasserzähler unterjährig ablesen. Nach der Ablesung erhalten Sie künftig keine Rechnung über
die bezogene Wassermenge, sondern einen gesonderten Wassergebührenbescheid des
Eigenbetriebes. Dieser Bescheid setzt zum einen für den abgelesenen Zeitraum die Wassergebühr
endgültig fest. Zum anderen ist die abgelesene Wassermenge Grundlage für die Festsetzung der
weiter zu zahlenden monatlichen Vorausleistungsbeträge (Abschläge). Mit dem Wechsel der
Zuständigkeit am 01. Mai 2013 wird für den Zeitraum davor – unabhängig davon wie lang die
letzte Ablesung zurückliegt – eine Schlussrechnung durch die WSW Energie & Wasser AG erfolgen.
Für die Zeit danach erhalten alle Haushalte zunächst auf der Basis der bisher abgelesenen Mengen
Vorausleistungsbescheide für die monatlich weiter zu zahlenden Abschläge. Dieser gilt bis zur
nächsten Ablesung.
4. Gibt es Gebührenermäßigungen oder Befreiungen?
Für den Bezug von Frischwasser gilt grundsätzlich ein Anschluss- und Benutzungszwang. Nach der
Wasserversorgungssatzung kann im Einzelfall beim Eigenbetrieb eine Befreiung (Brunnen etc.)
beantragt werden. Ist ein Anschlussnehmer vom Anschluss- und Benutzungszwang befreit, entfällt
auch die Gebührenpflicht. Weitere Befreiungsmöglichkeiten enthält die Wassergebührensatzung
nicht. Wenn ein Anschlussnehmer aufgrund des Leerstandes seines Objektes kein Wasser bezieht,
bleibt er dennoch verpflichtet, die Grundgebühren (Bereitstellungsgebühr und
Verrechnungsgebühr) zu bezahlen. Eine Ermäßigung aufgrund erheblicher
Wasserabnahmemengen ist nach dem Gebührenrecht nicht zulässig.
5. Was gilt künftig bei Hydrantenstandrohren?
Wird Wasser durch Hydrantenstandrohre (Baustellen, Veranstaltungen) bezogen, so ist neben der
Verbrauchsgebühr eine einmalige Anschlussgebühr sowie eine weitere Grundgebühr zu
entrichten.
Die Anschlussgebühr beträgt
für Bauwasserstandrohre
für Veranstaltungsstandrohre
39,00 Euro
101,00 Euro.
Die weitere Grundgebühr beträgt
für Bauwasserstandrohre
für Veranstaltungsstandrohre
0,30 Euro/Tag
0,45 Euro/Tag.
Die Überlassung von Hydrantenstandrohre ist bei der WSW Energie & Wasser AG zu beantragen,
da diese das Geschäft im Auftrag des Eigenbetriebes ausführt. Bei Übergabe des entsprechenden
Materials ist ein Pfand i.H. von 300,- € pro Standrohr zu entrichten.
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Bildung
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