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Ein Auftritt ist wie eine Prüfung - Arbeitsgemeinschaft

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S
K
Nummer 12 März 2008
Das Magazin zum Experiment Nichtrauchen
www.experiment-nichtrauchen.ch
Interview mit D-Verse City, Soul aus der Romandie
Ein Auftritt ist wie
eine Prüfung
Die warmen Tage lassen nicht mehr lange
auf sich warten – das Wettbewerbsende
und somit die Auslosung der Gewinner
auch nicht! Wir drücken euch fest die
Daumen, dass euer Durchhaltewille auch
bis zum Schluss des Wettbewerbs nicht
nachlässt!
Die Klasse 2R4 der Orientierungsschule Brig-Glis hat sich für den Elternabend
im letzten November etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Schülerinnen
und Schüler präsentierten ihren Eltern, Geschwistern und Freunden ein Theaterstück zum Wettbewerb Experiment Nichtrauchen. Die Jung-Schauspielerinnen und -Schauspieler stellten dabei die Auseinandersetzungen in einer
Klasse rund um das Thema «Rauchen» dar.
Rund 30 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen in die Aula des Schulhauses in Brig-Glis, um sich die Aufführung
der Klasse 2R4 anzuschauen. Entsprechend gross war denn auch die Nervosität bei den Schülerinnen und Schülern. «Als ich auf der Bühne stand, zitterte ich am ganzen Körper», erinnert sich Drilon. Auch Thoma war es vor
seinem Auftritt ein wenig mulmig zumute: «Am Abend der Vorführung war ich nervös. Nachdem mein Auftritt aber
vorbei war, hatte ich nur noch Spass». Und Spass hatten ebenfalls die Zuschauerinnen und Zuschauer, auch wenn
wegen der kurzen Vorbereitungszeit von nur gerade drei Wochen nicht alles ganz perfekt klappte.
Das Rauchen von Wasserpfeifen grassiert. Und immer
noch meinen viele, es sei harmlos. Im Gegenteil: Lest
bitte die Facts auf Seite 12.
Gefällt auch euch Soul und Hip Hop? Dann interessiert
euch sicher die Band D-Verse City aus Neuenburg. Mehr
über die Band auf den Seiten 4-9.
Die Klasse 2R4 der Orientierungsschule Brig-Glis VS.
Szene aus dem Theaterstück: Die Schülerin sagt
überzeugt „Nein!“
Theaterstück zeigte Realität
Eine Klasse will sich für das Experiment Nichtrauchen anmelden. Ein Schüler raucht aber und steht somit einer
Anmeldung in der Kategorie A im Weg. Dank der Motivation seiner Mitschülerinnen und Mitschüler fasst er den
Entschluss, die Zigaretten wegzulegen. So die kurze Zusammenfassung des Inhaltes des Stücks. Aufgezeigt werden
aber auch Konflikte, wie beispielsweise die Angst, ohne Zigarette bei den Kollegen nicht mehr anerkannt zu sein.
Das Theaterstück widerspiegelt laut Klassenlehrer Markus Pfaffen grundsätzlich die Diskussionen, die es in der
Klasse tatsächlich gegeben hatte. Natürlich seien die Rollen aber etwas überzeichnet gewesen, um das Stück spannender zu machen.
Wir möchten eure Meinung zum OXY kennenlernen.
Welche Artikel lest ihr mit der grössten Aufmerksamkeit, welche gefallen euch weniger? Gibt es
Themen, die wir bisher nicht behandelt haben? Ihr
findet einen kurzen Fragebogen dazu als Einlageblatt.
Bitte ausfüllen, am oberen Rand zukleben und an uns
zurück schicken. Ganz herzlichen Dank. Aufgepasst!
Wir verlosen 30 CD-Gutscheine unter allen, die uns
den Fragebogen ausgefüllt zurückgeschickt haben.
Die wichtigsten Infos zur Gewinner-Ziehung auf
Seite 11.
Positiver Gruppendruck
Das Theaterstück hat bei den Briger Achtklässern auch eine Wirkung gehabt. «Ich bin mir fast sicher, dass unser
Theater die Raucherinnen und Raucher in der Klasse beeinflusst hat. Der Gruppendruck hilft denen, die aufhören
wollen, und dadurch werden sie es sicher schaffen». Ihr sei kürzlich im Ausgang eine Zigarette angeboten worden. Da
sei ihr eine entsprechende Szene aus dem Theater eingefallen, erzählt Sarjana. «Ich habe überzeugt „Nein“ gesagt. Das
hat mich richtig stolz gemacht». Auch Lehrer Markus Pfaffen ist von der Wirksamkeit des Theaters überzeugt. Das
Versprechen, den Zigaretten abzuschwören, sei so öffentlich geworden. Das verpflichte, dies einzuhalten.
Ein Konzert ist wie eine Prüfung: Du musst es ruhig angehen
hat 2007 am Schweizer Band-Wettbewerb «Mobile Act
Die Neuenburger Soul und Hip-Hop Band D-Verse City
izer Bands durchgesetzt. Gewonnen hat sie einen VideoUnsigned» teilgenommen und sich gegen 21 andere Schwe
einer namhaften Plattenfirma. OXY hat die vier MitDreh sowie die Produktion ihrer eigenen CD und Single bei
t und mit ihnen über ihre Band und das Gefühl,
besuch
erbs
glieder von D-Verse City am Finale des Bandwettbew
einen Wettbewerb zu gewinnen, gesprochen.
OXY: Dayva, kannst du unseren Leserinnen und Lesern D-Verse City kurz vorstellen?
Dayva: Wir sind eine Band aus Neuenburg. Unser Name steht für «diversité». Damit
spielen wir auf die Vielfalt an, die in unserer Band vorhanden ist: Wir sind ganz unterschiedliche Charaktere, haben verschiedene Nationalitäten und verschiedene musikalische Einflüsse. R-J, Linda, Dora und ich bilden nun seit zwei Jahren D-Verse City. Bei
unseren Auftritten werden wir von der Colors-Band begleitet.
Welches sind eure musikalischen Einflüsse?
Dayva: Wir sind sehr funky, haben aber auch Hip-Hop-Einflüsse. Ich rappe zum Beispiel. Man findet auch Disco und Pop-Einflüsse. Es ist schwierig, unsere Musik einer
genauen Sparte zuzuordnen. Wir kennen keine Grenzen.
Die Soul- und Hip Hop Band D-Verse City,
von links nach rechts, Linda, Dora, R-J und Dayva.
Hattet ihr schon viele Auftritte?
R-J: Bis vor kurzem spielten wir vor allem bei uns zu Hause, z.B. im «Case à Chocs» in
Neuenburg. Wir haben auch schon in Genf gespielt. Einmal sind wir im Stadion Maladière aufgetreten. Es war ein unglaubliches Erlebnis, vor so vielen Leuten zu spielen.
Und jetzt, durch den Schweizer Bandwettbewerb haben wir die Chance bekommen, auch
in der Deutschschweiz aufzutreten. Für eine Westschweizer Band ist es normalerweise
eher schwierig, dort ein Konzert geben zu können.
Name: Erdzan Saidov alias R-J
Rolle in der Band: Komponist, Keyboard
Geburtsdatum: 24.05.1985
Wohnort: Neuenburg (NE)
Beruf: Musiker/Künstler
Lieblingsband/-musiker: Timbaland
Ich rauche nicht weil: ... ich finde, dass
es äusserst schädlich ist für die Lungen.
Und wo spielt ihr am liebsten?
Dayva: Im X-TRA in Zürich, am Finale des Bandwettbewerbs (alle
lachen).
Dora: In der Romandie kennt uns das Publikum und die Leute gehen
richtig mit. Aber natürlich spielen wir auch gerne vor Deutschschweizer Publikum.
Dayva: Wir wollen auch die Deutschschweiz erobern!
Habt ihr Lampenfieber vor einem Konzert?
Linda: Natürlich sind wir nervös, vor allem kurz vor dem Auftritt,
wenn du darauf wartest, auf die Bühne zu gehen.
Und wie geht ihr damit um? Gibt es ein Rezept?
Linda: Man versucht, sich zu konzentrieren, durchzuatmen und
ruhig zu bleiben – eben nicht gestresst zu sein.
Kann man Lampenfieber mit dem
Gefühl vor einer Prüfung
in der Schule vergleichen?
Linda, Dora & R-J: Ja. (lachen)
Dayva: Sowohl vor einem Konzert
als auch vor einer Prüfung ist es
wichtig, die Sache in Ruhe anzugehen. Man muss aber vor allem
gut vorbereitet sein. Dann bleibt
man gelassen. Ähnlich ist sicher
auch die Tatsache, dass man bewertet wird, sei es mit Noten oder
vom Publikum. Das Künstlerische
– Singen und Tanzen – unterscheidet sich meiner Meinung nach
aber schon stark vom Schulischen.
Ein Auftritt hat für mich nichts
mit Schule zu tun.
Welches ist der schönste
Moment während eines Konzerts?
Dora: Wenn du merkst, dass das
Publikum mitgeht, wenn es sich
amüsiert und du es mitreissen
kannst, das fühlt sich sehr gut an.
Name: David Haeberli alias Dayva
Rolle in der Band: MC (Sänger/Rapper) und Tänzer
Geburtsdatum: 16.02.1981
Wohnort: Hauterive (NE)
Beruf: Künstler
Lieblingsband/-musik: Will.I.Am, Michael Jackson, James Brown
Ich rauche nicht weil: ... ich zu sehr am Leben hänge.
Name: Linda Piccolo
Rolle in der Band: Sängerin, Tänzerin
Geburtsdatum: 17.02.1982
Wohnort: Hauterive (NE)
Beruf: Geschäftsführerin
LieblingsmusikerIn: Giorga & Beyoncé
Ich rauche nicht weil: ... Rauchen eklig ist.
Über was singt ihr in euren
Liedern?
Dayva: Wir haben verschiedene
Themen. Ein Lied heisst zum Beispiel: «Ce qui ne tue pas rend fort»
(„Was dich nicht umbringt, macht
dich stark“). Das Lied richtet
sich an Leute, die einen schwierigen Moment durchleben und
zum Beispiel mit einer Krankheit kämpfen. Ich habe diesen
Song geschrieben, als ich selber
gesundheitliche Probleme hatte
und für einige Zeit im Spital war.
Ein anderes Lied heisst «Prince
Name: Dora Piccolo
Rolle in der Band: Sängerin, Tänzerin
Geburtsdatum: 17.02.1982
Wohnort: Hauterive (NE)
Beruf: Verkäuferin
Lieblingsband/-musik: Laura Pausini, Alicia Keys
Ich rauche nicht weil: ... ich Rauchen nicht mag.
du monde». Die Prinzen der Welt, das sind alle
Kinder. Damit wollen wir sagen, dass man alles
tun muss, um Kindern, die benachteiligt sind,
zu helfen, sei es, weil sie krank sind, oder aus
Ländern kommen, in denen Krieg ist. Das sind
Botschaften, die wir rüberbringen wollen. Aber
natürlich auch, dass man Freude haben soll,
dass man tanzen und sich amüsieren soll. Wir
haben viel Choreographie in unserer Show. Die
Show soll sowohl für die Ohren als auch fürs
Auge sein.
Und jetzt habt ihr den Bandwettbewerb
gewonnen. Wie habt ihr euch gefühlt, als
euer Sieg bekanntgegeben wurde?
Dora: Glücklich und erleichtert! Ein Traum wurde Wirklichkeit.
Stimmgewaltig singt Dayva das letzte Lied...
Experiment Nichtrauchen ist ein SchülerWettbewerb, bei dem die teilnehmenden
Klassen sich verpflichten, während 6 Monaten
nicht zu rauchen. Könnt ihr unseren
Leserinnen und Lesern einen Tipp geben, wie
man einen Wettbewerb erfolgreich beendet?
Dayva: Denkt daran, welches Glück ihr habt,
gesund zu sein. Und versucht, diese Gesundheit nicht einfach wegzuwerfen, sei es durch
Rauchen oder auch durch zu viel Stress. Bewahrt einen kühlen Kopf!
Und wie geht es jetzt weiter mit D-Verse City?
Da wir nun einen Vertrag mit der Plattenfirma
Universal unterzeichnet haben, ist Mitte Januar unsere erste Single mit dem Titel «Slow
and Speed» erschienen. Unser Album kommt im
Sommer 2008 heraus.
…gemeinsam warten D-Verse City auf das Urteil der Jury...
Vielen Dank für dieses Gespräch. Das OXY-Magazin wünscht euch weiterhin viel Erfolg!
Musik von D-Verse City gibt’s auf der Website www.myspace.com/dversecity. Die Single
«Slow and Speed» ist im Handel erhältlich.
...und gewinnen knapp den Contest.
Das Wettbewerbsende naht
Glarus realisieren die
Das OXY-Magazin bekommt ein Geschwisterchen. Im Kanton
Nichtrauchen ein SchülerLungenliga und die Krebsliga im Rahmen des Experiments
ment Nichtrauchen
Experi
am
magazin – das Glarner-OXY. Die Schulklassen, die
t sind Gedichte,
Gefrag
.
Das Glarner-OXY (abgekürzt GLstellen
Beweis
teilnehmen, können ihre Kreativität unter
sie sind keine
Phanta
OXY) ist eine Premiere. Im Kanton
Der
Witze.
oder
n
Collage
,
Comics
Interviews, Kurzgeschichten,
Glarus hat es zum Experiment
Grenzen gesetzt.
Nichtrauchen bisher noch nie
Kehlkopf kaum mehr sprechen kann.
ein gedrucktes Magazin gegebe
Die Gedanken zu diesem Film und
n.
Hingegen haben sich die Teilneh
18
Die
Glarus.
in
Buchholz
Schulhaus
allgemein zum Rauchen fassen vier
- Klasse 2Rb aus dem
menden am Experiment Nichtra
machen
Wild
Peter
Lehrer
von
Schüler
und
Schülerinnen
Schülerinnen und Schüler in einem
uchen schon als Regisseur(inn)e
dazu
schlüpfen
Sie
mit.
GL-OXY
des
Realisation
der
bei
kurzen Text zusammen. Für das Ge(n)
und Filmer(innen) versucht. Letz
tes in die Rollen von Journalist(inn)en, Comiczeichner(inne)n dicht sammelt erst die ganze Klasse
Jahr waren die Glarner Klassen und Dichter(inne)n. Das Ziel der Klasse ist, ein Gedicht, Wörter, die sich auf Zigaretten, Rauch
aufgerufen, kurze Filme zum The
- einen Comic, ein erfundenes Interview und einen Textbei- oder Zunge reimen. Aus dieser Wortma Nichtrauchen zu drehen.
trag für das GL-OXY beizusteuern.
sammlung entstehen anschliessend
21
Beiträge kamen zusammen. Auc
in kurzer Zeit einige Zeilen für das
h
dieses Jahr hofft Sabine Jen
Das GL-OXY entsteht
GL-OXY Gedicht. Auch der Comicny
von der Lungenliga Glarus, das
Schüund
Schülerinnen
die
haben
Vorbereitung
Als
gruppe fehlt es nicht an Ideen, und
s
sich möglichst viele Klassen am
ler den Film «Der Duft der grossen weiten Welt» ange- die Schülerinnen und Schüler haben
Projekt beteiligen.
schaut. Dabei geht es um einen Mann, der wegen des auch kritische Fragen parat, die sie
Rauchens schwer erkrankt und nach der Operation am schon lange einmal einem starken
Journalistinnen und
Raucher stellen wollten. An einem
Journalisten aus dem
Nachmittag wurde so im Schulhaus
Schulhaus Buchholz
Buchholz der Grundstein für das GL36 Schulklassen nehmen im Kanton
OXY gelegt.
Glarus dieses Jahr am Experiment
Nichtrauchen teil. Eine davon ist
Weitere Beiträge sind willkommen
die
Die Glarner Klassen, die am Experiment Nichtrauchen teilnehmen,
haben noch bis zum 5. April 2008
Rb
s
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Zeit, ihre Beiträge einzusenden.
Klas chulhau
m S Glarus
e
Das Glarner-Oxy erscheint ab dem
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aus
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l
o
h
9. Mai. Dann könnt ihr es auch auf
Buch
www.e xperim ent-nichtrauchen.ch
herunterladen.
Themen bestimmen
Was euch wohl am meisten interessiert vorweg: Welche Klassen gewonnen haben, seht ihr am Donnerstag,
8. Mai 2008 ab 12.00 Uhr auf der Homepage www.experiment-nichtrauchen.ch. Die Lehrpersonen der Gewinnerklassen werden direkt benachrichtigt. Die Gutscheine werden persönlich übergeben oder per Post
zugestellt. Selbstverständlich erhalten die Lehrpersonen die Gewinnerliste und eine kleine Überraschung
für euch alle.
Eure Lehrerin / euer Lehrer hat mit dieser Ausgabe des OXYs ebenfalls das zweite Kontrollformular erhalten. Dieses
muss ausgefüllt bis am 23. April 2008 an uns zurückgesandt werden. Alle Klassen, die die Wettbewerbsbedingungen
eingehalten haben, nehmen an der Verlosung teil.
Vorerst aber heisst es gemäss den Wettbewerbsbedingungen, weiterhin bis zum 5. Mai 2008 rauchfrei zu bleiben.
Am liebsten natürlich aber für immer, das ist klar.
Wir wünschen euch für die Verlosung viel Glück!
Wer erhält die Gratiseintritte ins Sea Life in Konstanz?
In der Dezember-Ausgabe des OXY-Magazins haben wir der Gewinnerin/dem Gewinner des Zwischenwettbewerbs
(Kreuzworträtsel) Gratiseintritte für die ganze Klasse ins Sea Life versprochen. Erinnert ihr euch? Nun, der
Gewinner ist:
Denis Duhanaj
Schulhaus Moosmättili, Schüpfheim (LU)
Das Lösungswort hiess «TAILGRAB», ein Snowboardsprung, bei welchem, wie der Name schon sagt, an das hintere
Ende (Tail) des Bretts gegriffen wird. Wir gratulieren dem Gewinner herzlich und wünschen seiner Klasse viel
Vergnügen in der Unterwasserwelt!
Service
AG Lungenliga Aargau
Gesundheitsförderung und Tabakprävention
Telefon 062 832 40 14
Zentrum Jura bernois-Seeland
Telefon 032 329 33 70
Lungenliga Schaffhausen
Telefon 052 625 28 03
Departement Gesundheit und Soziales DGS,
Kantonsärztlicher Dienst,
Sektion Präventivmedizin und Gesundheitsförderung
Telefon 062 835 29 60
Zentrum Oberland
Telefon 033 225 44 00
Zentrum Emmental-Oberaargau
Telefon 034 427 70 70
SZ Gesundheit Schwyz,
Gesundheitsförderung und Prävention
Telefon 041 859 17 27
AR Departement Gesundheit
Beratungsstelle für Suchtfragen
Telefon 071 791 07 40
Bildmaterial sichten
Team bilden
AI Gesundheits- und Sozialdepartement
Kommission für Gesundheitsförderung
Telefon 071 788 94 57
Texte schreiben
Erste Ent würfe ausarbeiten
BS Gesundheitsdepartement des Kantons
Basel-Stadt, Bereich Gesundheitsdienste,
Gesundheitsförderung und Prävention,
Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
Telefon 061 267 45 20
Ent würfe besprechen
BL Lungenliga beider Basel
Fachstelle Tabakprävention
Telefon 061 927 91 25
BE Berner Gesundheit, Zentrum Bern
Telefon 031 370 70 70
Glarner-OXY
Klasse 2Rb
FR CIPRET-Freiburg
Telefon 026 425 54 10
GL Lungenliga Glarus
Telefon 055 640 50 15
Lungenliga Schwyz
Telefon 055 410 55 52
SO Fachstelle Prävention und Gesundheitsförderung, Lungenliga Solothurn
Telefon 032 628 68 29
Krebsliga Glarus
Telefon 055 646 32 47
SG ZEPRA Prävention und
Gesundheitsförderung
Telefon 071 226 91 60
GR ZEPRA
Prävention und Gesundheitsförderung
Telefon 081 254 38 78
Lungenliga St. Gallen
Fachstelle Tabakprävention
Telefon 071 228 47 47
LU Fachstelle für Suchtprävention DFI
Telefon 041 420 13 25
TG Lungenliga Thurgau
Telefon 071 626 98 98
OW / NW Fachstelle Gesundheitsförderung
und Prävention OW / NW
Telefon 041 666 64 61
UR Bildungs- und Kulturdirektion
Gesundheitsförderung in der Schule
Bahnhofstrasse 83, 6460 Altdorf
SH S&D Suchtprävention und Drogenberatung
Telefon 052 625 07 77
VS CIPRET Wallis
Informationszentrum Tabak oder Gesundheit
Telefon 027 923 25 72
ZG Gesundheitsamt, Gesundheitsförderung
und Prävention
Telefon 041 728 35 10
Lungenliga Zug
Telefon 041 711 02 47
ZH Fachstelle für Tabakprävention
Züri Rauchfrei
Telefon 044 262 69 66
Ab ins Web:
Hier findet ihr interessante Links zum Thema
Rauchen. Schaut doch mal rein:
www.at-schweiz.ch
www.bravo.ch
www.feelok.ch
Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention
Telefon 031 389 92 46
info@at-schweiz.ch
www.at-schweiz.ch
Werden dem Tabakrauch im
Wasserbad die Schadstoffe ganz
oder teilweise entzogen?
Der Tabak für Wasserpfeifen ist aromatisiert.
Enthält er also Zusatzstoffe?
Apfel, Banane, Erdbeere, Kokosnuss, Lakritze, Mango, Orange, PfirAuch nach dem Wasserbad enthält der
sich, Rose, Traube, Vanille oder Zitrone: Die Tabakhersteller bringen
Tabakrauch hohe Konzentrationen von
laufend Wasserpfeifentabak mit neuen Aromen auf den Markt. Diese
Schadstoffen. Diese verursachen nicht
künstlichen Aromen sind an sich nicht besonders schädlich.
nur Krebs in der Lunge, der Mundhöhle,
Beunruhigend ist aber, dass die Aromen den Einstieg ins Rauden Lippen und der Harnblase, sondern
chen begünstigen. Die fruchtigen Aromen machen den Tabakrauch
sie belasten auch das Herz und den Kreismilder, unerfahrene Rauchende kommen weniger schnell ins Hulauf und lösen Atemstörungen aus.
sten. Dies setzen die Tabakhersteller bedenkenlos als
Unabhängige Untersuchungen haWerbetrick ein. Leute sollen zum Rauchen einer
ben nachgewiesen, dass eine
Wasserpfeife verführt werden, die sonst nie
grosse Menge von SchadTabak geraucht hätten. Auf diese Art versustoffen zurückbleibt. Bechen die Tabakhersteller besonders junge
stimmte Giftstoffe im
Frauen als Raucherinnen zu gewinnen.
Rauch der Wasserpfeife
Bei der Wasserpfeife verbrennt der
liegen sogar um ein VielIst das Rauchen einer WasserpfeiTabak bei rund 450 Grad. Im Gegensatz
faches höher als im Zigafe in der Gruppe harmlos?
dazu bei einer Zigarette bei 800 bis 900
rettenrauch. Ausserdem
Reicht man einander den Schlauch mit
Grad. Das bedeutet aber nicht, dass bei
kühlt das Wasserbad den
dem gleichen Mundstück in der Runeiner niedrigeren Temperatur weniger
Tabakrauch ab, dieser
de weiter, können auf diesem Weg anSchadstoffe bestehen. Im Gegenteil,
kratzt weniger im Hals.
steckende Krankheitserreger von einem
eine solche Verbrennung produziert
Das erleichtert den EinMund zum anderen übertragen werden.
teilweise sogar mehr Giftstoffe.
stieg ins Rauchen.
Dazu gehören Hepatitisviren und TuberkuDies gilt beispielsweise für
losebakterien, aber etwa auch das Virus für
Teer und KohlenmoKann Wasserpfeifenrauchen
Lippenherpes. Dieses löst schmerzhafte Bläschen
noxid.
auch süchtig machen?
an Lippen und Zunge aus.
Nikotin ist der Stoff im Tabakrauch, der
süchtig macht. Verglichen mit dem ZigaIch begleite meine Kolleginnen und Kollegen, rühre aber
rettenrauch ist nach dem Wasserbad der
selbst nie eine Wasserpfeife an.
Nikotingehalt tiefer. Aber Achtung: Eine
Wer eine Stunde lang dem Passivrauch einer Wasserpfeife ausgeWasserpfeife wird anders konsumiert
setzt ist, atmet soviel Kohlenmonoxid ein wie beim aktiven Rauals eine Zigarette.
chen von sechs bis acht Zigaretten.
Das Rauchen einer Wasserpfeife dauKohlenmonoxid ist ein Atemgift, das den Sauerstoff aus dem Blut
ert ungefähr 45 Minuten, also viel länverdrängt. Wird der Tabak mit selbstentzündender Kohle verbrannt,
ger als bei der Zigarette. In dieser Zeit
entsteht noch mehr Kohlenmonoxid.
wird mindestens hundertmal mehr Tabakrauch inhaliert als bei einer einzelnen Zigarette. Entsprechend viel Nikotin
OXY – Das Magazin zum Experiment Nichtrauchen
Herausgeberin: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz AT, Effingerstrasse 40, 3001 Bern
gelangt in die Lunge. Deshalb kann auch
Redaktion: cR Kommunikation AG, Falkenplatz 11, 3001 Bern
das Wasserpfeifenrauchen zur Nikotinund die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz AT, Effingerstrasse 40, 3001 Bern
Auflage: 74600 in Deutsch, 8600 in Französisch, 2700 in Italienisch
sucht führen.
Schlechte
Verbrennung
Gestaltung: cR Kommunikation AG, Bern
Fotografen: Angel Sanchez, Altdorf und Thomas Andenmatten, Brig
Druck: Albrecht Druck, Obergerlafingen
Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention führt den Wettbewerb zusammen mit den kantonalen
Tabak- und Suchtpräventionsstellen sowie den kantonalen Krebs- und Lungenligen mit der Unterstützung
des Tabakpräventionsfonds durch.
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