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Eine Badi wie anno 1939 - Embru

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Datum: 03.07.2014
Archithema Verlag AG
8002 Zürich
044/ 204 18 18
www.archithema.ch
Medienart: Print
Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften
Auflage: 27'200
Erscheinungsweise: 10x jährlich
Themen-Nr.: 768.019
Abo-Nr.: 1094650
Seite: 114
Fläche: 91'273 mm²
BAD
In alter Form zurück:
Die Seebadi Wollishofen ist
nach dem Umbau wieder fit
für die nächsten 25 Jahre.
Eine Badi wie anno 1939
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ARGUS der Presse AG
Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich
Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01
www.argus.ch
Argus Ref.: 54427185
Ausschnitt Seite: 1/4
Bericht Seite: 2/9
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Nach der Gesamterneuerung zeigt sich die Badi
Wollishofen in Zürich in einem schlichten, aber durchaus
modernen Gewand. Redaktion: Carina Iten
te
Jahre dauer- struiert sowie den heutigen Sicherheits-
der Umbau des standards angepasst, dennoch haben sie ihre
Anderthalb
Strandbads Wollisho- ursprüngliche Ästhetik beibehalten. Das
fen. Doch für die Bade- Strandbad ist nach wie vor wesentlich von den
gäste hat sich das War- beiden Komponenten Beton und Lärchenholz
ten gelohnt: Nach der geprägt. Die auffälligste Modernisierung fand
Neueröffnung erstrahlt das Seebad in einem
im Erdgeschoss statt. Die anfänglich bediente
modernen Kleid, ohne den eleganten Stil von
Garderobenfläche erwies sich für den gegen-
1939 verloren zu haben. Das Büro Nieder-
wärtigen Gebrauch als zu gross und wurde
deshalb um die Hälfte reduziert. Der gewonfür die Instandsetzung gezielt an den Originene Raum dient fortan als Gast- und Mehrnalplänen orientiert. Die Badi trägt somit wiemann Sigg Schwendener Architekten hat sich
der die unverwechselbare Handschrift des damaligen Zürcher Stadtbaumeisters Hermann
Herter. Typisch für seine Architektur ist unter anderem das unverkennbare und filigrane
Pilzdach, das sich auch bei den Zürcher Tramhaltstellen Bellevue und Paradeplatz in ähnlicher Form wiederfindet. In Wollishofen wur-
zweckraum, wobei die seeseitige Front je nach
Witterung partiell geöffnet oder geschlossen
gehalten werden kann. Auch der Raum des
Bademeisters zeigt sich vollumfänglich neu
gestaltet und ist mit der gewellten Sichtbetonwand und der Verkleidung aus runden Holzstäben als neu eingefügtes Element erkennbar.
Die Terrasse unter dem Pilzdach auf der obede es im Zuge der Gesamterneuerung vom
ren Etage wird von einem neuen Office-Einunschönen Plastik-Wetterschutz befreit.
Für die Architekten bestand eine der gros- bau aus bedient und hat eine einheitliche klas-
sen Herausforderungen darin, die veränderten Bedürfnisse der Badegäste und die Nutzungsanforderungen der Betreiber mit der
ursprünglichen und heute denkmalgeschützten Architektur in Einklang zu bringen. Die
sische Möblierung mit Tischen von Embru
und Stühlen von Atelier Alinea erhalten.
Eine grossflächige Holzliege auf dem Terras-
sendeck lässt sich in Einzelelemente auseinanderschieben und je nach gewünschter
Privatsphäre zu unterschiedlich kleinen oder
Badeanlage wurde sorgfältig weiterentwickelt grossen Einheiten zusammenfassen. Einem
und ihrer ursprünglichen Bedeutung entspre- vergnüglichen Badisommer steht so nichts
chend aufgewertet. So blieb nicht nur der Einmehr im Wege.
gangsbereich weitgehend unverändert. Auch
www.badi-info.ch/tvollishofen.html
die Fenster, Fassaden, Böden sowie die Geländer wurden zwar saniert und zum Teil rekon-
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Heute wie damals: Die Handschrift von
Stadtbaumeister Hermann Herter ist wieder erkennbar.
Unverändert: Der Eingangsbereich blieb
grösstenteils unverändert, erhielt aber einen neuen
Anstrich. Auch hier dominieren Beton und Holz.
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Schöne Aussichten: Das Terrassendeck ziert neu eine einheitliche
Bestuhlung sowie einzelne zusammenschiebbare Holzliegeflächen.
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Kunst und Fotos
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