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Anlegen wie die Investmentprofis: Solactive Guru - ZertifikateJournal

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14. Jahrgang
ZJ 37.2014 vom 18. September
Christian Scheid
Chefredakteur
Einige Börsianer fühlen sich aktuell
an das Jahr 2010 erinnert. Der
DAX pendelte Anfang September
um seinen damaligen Jahresanfangsstand. In den Monaten zuvor
beherrschte die Angst vor Staatspleiten in Südeuropa das Marktgeschehen. Doch gerade als viele An-
leger 2010 schon als „verlorenes“
Jahr abgeschrieben hatten, setzten
die Aktienmärkte urplötzlich zur
Rallye an, und der DAX schoss bis
zum Jahresende noch um satte 17
Prozent nach oben.
Ein ähnliches Szenario könnte
uns nun auch wieder bevorstehen.
Denn erneut tritt der deutsche Leitindex auf der Stelle, erneut scheinen Anleger den Märkten in den
letzten Monaten des Jahres nicht
mehr allzu viel zuzutrauen. Eine
weitere Parallele zu damals: Viele
Fonds hinken hinter ihrer Benchmark her und stehen unter gewaltigem Performancedruck. Erfahrungsgemäß nimmt dieser zu, je
näher Silvester rückt. Allerdings
fehlt noch der Auslöser. Die gestrige Entscheidung der amerikanischen Notenbank Fed ließ ent-
scheidende Impulse vermissen. Zudem lastet das Referendum in
Schottland auf dem Markt.
Anleger sollten daher sicherheitshalber noch ein paar Tage warten, bevor sie in die Offensive gehen. Denn noch ist die Gefahr, auf
dem falschen Fuß erwischt zu werden, groß. Auf kurze Sicht sind ohnehin keine neuen Höchststände in
Sicht. Insofern bleibt der in der
vergangenen Ausgabe an dieser
Stelle vorgestellte DAX Capped
Put (ISIN DE000DZV4U45) von
der DZ BANK eine gute Halteposition. Das Papier hat gegenüber der
Vorwoche bereits um fast drei Prozent zugelegt. Die Restrendite liegt
aktuell bei 2,7 Prozent. Sie wird erreicht, wenn der DAX bis zum 17.
Oktober unterhalb von 10.100
Punkten bleibt.
Brent
Nasdaq Internet
Spätestens auf ihrem nächsten Treffen
am 27. November könnte die OPEC
dem Ölpreisverfall mit einer Angebotsverknappung ein Ende bereiten. Risikobewusste Anleger setzen schon
heute mittels eines Capped Calls von
der Commerzbank auf eine Preisstabilisierung bei dem Schmierstoff.
Zertifikate-Anleger
hatten
bislang
kaum Möglichkeiten, breit gestreut in
die wichtigsten Unternehmen des Internetsektors zu investieren. Dem Anlagenotstand bereitet nun die Société
Générale ein Ende: Die Franzosen haben den Nasdaq Internet Index via
Tracker investierbar gemacht.
Rohstoffe & Edelmetalle | Seite 3
Pick of the Week | Seite 2
Nordex
USD Festzinsanleihe
Branchenmesse, Analystenkonferenz,
Kapitalmarkttag: Ende September wird
es beim Windanlagenbauer Nordex
spannend. Spekulativ orientierte Anleger setzen mit einem Turbo von der
UBS darauf, dass die anstehenden
Termine der Aktie frischen Rückenwind verleihen werden.
Mit der aktuell zur Zeichnung stehenden Festzinsanleihe der IKB sichern
sich Anleger, die kein allzu großes Risiko eingehen wollen, nicht nur einen
Zins von 2,85 Prozent p.a., sondern –
weil die Anleihe auf Dollar lautet –
zusätzlich auch die Chance auf Währungsgewinne.
Einzelaktien | Seite 4
Neu am Markt | Seite 6
Anlegen wie die Investmentprofis: Solactive Guru Index
Partizipieren an der Expertise von führenden Hedgefonds-Managern – mit dem neuen
Open End Index-Zertifikat auf den Solactive Guru Index. WKN: UBS1GU. Information jetzt
unter www.keyinvest.de oder telefonisch unter 0800-8000404 (keine Anlageberatung).
UBS Deutschland AG, Equity Derivatives
www.keyinvest.de
l
NASDAQ INTERNET INDEX
ALIBABA
Der Börsengang des Internetkonzerns wird gigantisch.
Optionsscheine sind jetzt schon handelbar.
Alibaba hat das obere Ende der
Preisspanne für seine Aktien wegen
der großen Nachfrage der Anleger
von 66 auf 68 Dollar angehoben.
Damit könnte das Maximalvolumen des Börsengangs inklusive
Mehrzuteilungsoption von 24,3 bis
auf 25 Mrd. Dollar steigen. Experten gehen davon aus, dass die Aktie am Tag der Erstnotiz – voraussichtlich am 19. September – weit
über den Emissionspreis hinausschießen wird. Hierzulande können
Anleger schon heute mit Optionsscheinen von Lang & Schwarz auf
den Alibaba-Kurs wetten, zum Beispiel mit einem bis März 2015 laufenden Call mit Basispreis 100 Dollar (ISIN DE000LS7ZJY7). Wegen
des großen Aufgelds bleiben solche
Engagements allerdings nur erfahrenen Zockern vorbehalten. Alle
anderen Zertifikate-Anleger sollten
den Tag der Erstnotiz und die dann
folgenden Angebote der anderen
Emittenten abwarten.
IKB USD Festzinsanleihe
Anleger erhalten an den jährlichen Zinsterminen fest definierte
Zinszahlungen. Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt zu 100 % des
Nennbetrags am Laufzeitende.
WKN
Laufzeit
A1X3VV 4 Jahre
Q
Q
Q
Q
Q
Verzinsung
2,85 % p. a.
Anlage, Zinszahlungen und die
Rückzahlung erfolgen in US-Dollar
Für Anleger aus der Eurozone besteht ein Währungsrisiko.
Der Kurs der Anleihe unterliegt Markteinflüssen, Kursverluste bei
Verkauf vor Laufzeitende sind möglich.
Ein Kauf bzw. Verkauf der Anleihe über die Börse kann vorübergehend
erschwert oder nicht möglich sein.
Anleger sind dem Risiko einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin
ausgesetzt.
Für den Anleger können Entgelte für den Erwerb und Verwahrkosten
anfallen. Angaben zur Höhe erhalten Anleger von der depotführenden
Bank.
Zeichnungsfrist bis 23. 10. 2014
l
Diese Werbeanzeige stellt kein bindendes Angebot der IKB dar. Die Anleihen werden auf Grundlage des am 20. 2. 2014 veröffentlichten
Basisprospekts der IKB einschließlich etwaiger Nachträge sowie der für sie relevanten Endgültigen Bedingungen emittiert, die weitere Informationen beinhalten, welche eine sachgerechte Anlageentscheidung erst ermöglichen. Der jeweilige Basisprospekt einschließlich etwaiger
Nachträge und die Endgültigen Bedingungen sind im Internet (www.ikb.de/wertpapiere) oder kostenlos bei Ihrer Bank erhältlich. Hinsichtlich der Zeichnung sowie einer anlegergerechten Beratung wenden Sie sich bitte an Ihre Bank.
ZJ 37.2014
02
Endlich investierbar
Spätestens seit Bekanntgabe der
Börsenpläne von Alibaba (siehe
links) stehen die Aktien der gesamten Internetbranche im Rampenlicht. Egal ob Facebook, Google
oder Amazon: Die Papiere der
weltweit führenden Online-Schmieden – die meisten haben ihren Sitz
in den Vereinigten Staaten – sind
bei Investoren gefragt. Selbst die
lange Zeit von Börsianern verschmähte Twitter-Aktie ist in die
Gänge gekommen: Die Papiere des
Kurznachrichtendiensts haben allein seit Ende Mai dieses Jahres um
fast 70 Prozent zugelegt.
Zertifikate-Anleger hatten bislang jedoch kaum Möglichkeiten,
breit gestreut in den Sektor zu investieren. Lediglich einzelne Bereiche des World Wide Web wie Soziale Netzwerke oder Netzausrüster konnten mittels strukturierter
Produkte abgebildet werden. Dem
Thema am nächsten kam bislang
das Zertifikat auf den Dow Jones
Nasdaq Internet
ISIN/WKN
Produkt-Typ
DE000SG54870/SG5487
Ein Standardinvestment
Der Nasdaq Internet Index steht
kurz davor, seinen Höchststand aus
dem Mai dieses Jahres zu übertrumpfen. Wir sehen das Zertifikat
als Standardinvestment für Anleger, die breit diversifiziert in den
Sektor investieren und damit von
den hervorragenden Aussichten
profitieren wollen. Von den zwei
Varianten, die seit 15. September
handelbar sind, sollten Anleger
dem
nicht-währungsgesicherten
Tracker den Vorzug geben (ISIN
DE000SG54870). Denn bei einer
anhaltenden Euro-Abwertung können Anleger Währungsgewinne erzielen. Da dürfte die Verwaltungsgebühr von 0,5 Prozent p.a. kaum
ins Gewicht fallen.
450
Index-Zertifikat
Société Générale
Laufzeit
Open End
Quanto
Nein
Geld/Brief (Spread)
Maximalgewicht in der nach Marktkapitalisierung sortierten Benchmark darf acht Prozent nicht übersteigen. Die geringen Dividenden
werden nicht angerechnet.
Vor dem Sprung auf einen neuen Höchststand
Emittent
Gebühren
Internet Commerce Index (ISIN
DE0006874852) von der Royal
Bank of Scotland (RBS), das wir
Ihnen in Ausgabe 35.2014 vorgestellt haben. Es umfasst elf Aktien
von Internetunternehmen, die den
Fokus ihres Geschäftsmodells auf
den Endkunden ausgerichtet haben.
Dem Investitionsnotstand bereitet nun die Société Générale ein
Ende. Denn die Franzosen haben
vor wenigen Tagen den Nasdaq Internet Index investierbar gemacht.
Das Auswahlbarometer setzt sich
aus den Internetaktien zusammen,
die an der Technologiebörse Nasdaq gelistet sind. Aktuell umfasst
das Auswahlbarometer 97 Papiere
mit den Schwergewichten Facebook, Amazon, Google und Priceline. Auch der Alibaba-Großaktionär Yahoo – einer der größten Profiteure des Börsengangs der Chinesen – ist selbstverständlich mit von
der Partie. Die Zusammensetzung
wird vierteljährlich überprüft. Das
0,5% p.a.
400
350
300
31,24/31,31 Euro (0,2%)
World Wide Web im Paket
Mit dem Zertifikat auf den Nasdaq Internet Index
können Anleger breit gestreut in die Aktien des
Internetsektors investieren. Aktuell hat das Auswahlbarometer 97 Mitglieder.
250
200
09/12
01/13
05/13
09/13
01/14
05/14
SOLACTIVE LNG INDEX
ÖL
Brent unter 100 Dollar:
Wie lange wird die OPEC dem Kursverfall noch zusehen?
Die Talfahrt des Ölpreises – seit
Mitte Juni ging es von knapp 115
bis auf fast 97 Dollar nach unten –
scheint gestoppt. Auf den zweiten
Blick ist der etwas höhere Ölpreis
aber lediglich dem Kontraktwechsel geschuldet. Denn der seit 16.
September als „nächstfällig“ gehandelte November-Kontrakt notierte schon im Vorfeld über dem
Oktober-Future.
Trotz der Krisen in der Ukraine, im Irak und im Nahen Osten
kannte der Ölpreis nur eine Richtung. Nicht einmal die neuesten
Positionierungsdaten von der ICE
können die Kursschwäche belegen.
Denn in der Woche zum 9. September haben die Anleger ihre Netto-Long-Positionen bei Brent sogar
um acht Prozent ausgeweitet. In
erster Linie bestimmt also weiterhin die Rückkehr der libyschen
Produktion den Ölpreis. Laut NOC
ist sie zuletzt auf 870 Tsd. Barrel
pro Tag gestiegen und ist damit
viermal so hoch wie im April. Zudem geht die Angst vor einer Eintrübung der weltweiten Konjunktur
um, was gleichbedeutend mit einer
geringeren Nachfrage nach dem
schwarzen Schmierstoff wäre.
Auch eine koordinierte „Befreiungsaktion“ seitens der OPEC,
um den Ölmarkt von den Überschüssen zu bereinigen, bleibt aus –
vorerst. Auf dem nächsten OPECTreffen am 27. November könnte
eine Angebotsverknappung beschlossen werden. Die Spekulationen darauf dürften an den Märkten
schon deutlich früher losgehen.
Von daher raten wir, bei der in
Ausgabe 33.2014 empfohlenen
Short-Spekulation Gewinne einzustreichen und stattdessen in einen
Capped Call der Commerzbank
(ISIN DE000CB8P3Y7) mit der Basispreis-Cap-Kombination
90/95
Dollar und Laufzeit Februar 2015
zu wechseln. Die Maximalrendite
liegt aktuell bei gut 20 Prozent.
Sollte Russland den Gashahn zudrehen, droht Europa ein kalter
Winter. Denn die Energieversorgung des alten Kontinents hängt in
einzelnen Ländern bis zu 100 Prozent vom russischen Erdgas ab.
Kein Wunder, dass im Zuge der
Ukraine-Krise Diskussionen um Alternativen entbrannt sind. Eine
wichtige Rolle könnte dabei Liquefied Natural Gas (LNG) zukommen. Mit der Schlüsseltechnologie
lässt sich konventionelles Erdgas
auf minus 161 bis 164 Grad abkühlen, wodurch es verflüssigt wird.
Durch diesen Vorgang schrumpft es
auf etwa ein 600stel des ursprünglichen Volumens. Somit lassen sich
große Mengen über weite Strecken
transportieren – auch über den Atlantik. Schließlich ist Gas in den
USA dank Fracking in Hülle und
Fülle verfügbar. Anschließend wird
LNG vollständig wieder in den gasförmigen Zustand umgewandelt
und kann dann zur StromerzeuSolactive LNG
ISIN/WKN
116
114
112
110
108
Produkt-Typ
106
104
102
100
98
96
09/13
03/14
05/14
07/14
20 LNG-Aktien im Paket
Auch für Anleger ist das Thema
reizvoll. Zur Verfügung steht ein
Tracker auf den Solactive LNG Index (ISIN DE000SG2BNG5) von
der Société Générale (SocGen), der
die Aktienkurse der 20 größten gelisteten Firmen abbildet, die eine
signifikante Geschäftstätigkeit im
Bereich LNG haben. Die Mitglieder
werden nach Marktkapitalisierung
gewichtet. Aus Ländergesichtspunkten ist die USA mit sieben
Firmen und einem Indexgewicht
von 28,5 Prozent am prominentesten vertreten. Europa entsendet
fünf Mitglieder, die auf 28,2 Prozent kommen. Gas Natural aus
Spanien ist mit 7,6 Prozent der gewichtigste Vertreter. Aus Deutschland ist Linde mit einem Anteil von
knapp 6,9 Prozent dabei.
Der Index wird als Performance-Index in Euro berechnet und
halbjährlich angepasst. Währungsgesichert ist das Papier der SocGen
nicht. Da aktuell mehr als 70 Prozent der im Auswahlbarometer
enthaltenen Aktien aus dem NichtEuroraum stammen, müssen Anleger also mit einem erheblichen Devisenrisiko kalkulieren. Allerdings
bestehen auf der anderen Seite
auch die Chancen auf Währungsgewinne.
Mini-Korrektur
DE000SG2BNG5/SG2BNG
Index-Zertifikat
180
170
Société Générale
Laufzeit
Open End
Quanto
Nein
150
1,0% p.a.
140
Geld/Brief (Spread) 162,14/163,77 Euro (1,0%)
01/14
gung oder in der Industrie eingesetzt werden.
Dass LNG eine immer wichtigere Rolle spielt, zeigt die Ankündigung von Shell: Der Energiekonzern will in den Ausbau eines Gasterminals im Hafen von Rotterdam
investieren, damit LNG künftig auf
kleinere Schiffe umgeladen werden
kann. Damit können beispielsweise
Lkw-Tankstellen beliefert werden.
„Wir sind überzeugt davon, dass
LNG künftig einen wachsenden
Anteil am Kraftstoffmix für den
Transportsektor haben wird“, sagte
Shell-Manager Maarten Wetselaar.
Emittent
Gebühren
11/13
03
Die flüssige Alternative
Brent: Unter 100 Dollar
l
ZJ 37.2014
Dem Depot beimischen
Mit dem Zertifikat auf den Solactive LNG Index
können Anleger in das Zukunftsthema Liquefied
Natural Gas (LNG) investieren. Das Zertifikat eignet sich vor allem als Beimischung.
160
130
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05/13
09/13
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TECDAX
NORDEX
Spannende Termine stehen an
Vom 23. bis zum 26. September
2014 ist Hamburg das Tor zur Welt
der Windenergie. Auf der internationalen Leitmesse „WindEnergy“
präsentieren mehr als 1.000 Aussteller aus über 30 Ländern Lösungen und Innovationen aus allen Bereichen der Onshore- und OffshoreWelt. Selbstverständlich wird auch
der Windanlagenbauer Nordex auf
der Messe vertreten sein – für die
Hamburger ist die WindEnergy ein
Heimspiel. Läuft alles nach Plan,
dürfte sich der Auftragsreigen für
die „Generation Delta“ fortsetzen:
Die vierte Anlagengeneration von
Nordex zeichnet sich durch größere
Rotoren, eine gesteigerte Nennleistung und optimierte technische Systeme aus. Die Vorteile für die Kunden liegen vor allem in besserer
Wirtschaftlichkeit und höherer Zuverlässigkeit.
Von den Neuaufträgen im ersten Halbjahr 2014 sind schon gut
17 Prozent auf die neue Anlagen-
Aktie holt Luft
18
16
14
12
10
8
09/13
l
11/13
01/14
03/14
05/14
07/14
generation entfallen. Insgesamt hat
Nordex neue Orders über 908,9
Mio. Euro an Land gezogen. Der
fest finanzierte Auftragsbestand
erhöhte sich somit auf 1,4 Mrd. Euro. Insbesondere in Europa stieg
die Nachfrage deutlich. Durch die
wachsende Stromnachfrage in Lateinamerika stieg auch das Neugeschäft in Übersee zweistellig.
Für Spannung sorgt nicht nur
die WindEnergy, sondern auch der
am 24. September anstehende Kapitalmarkttag. Dort will Nordex
Details zur mittelfristigen Finanzplanung bekanntgeben. Bereits
zwei Tage zuvor präsentiert sich
das Management auf der Goldman
Sachs & Berenberg German Corporate Conference in München vor
Analysten und Investoren. Spekulativ orientierte Anleger setzen mit
einem Turbo von der UBS (ISIN
DE000US6ADT4) darauf, dass die
anstehenden Termine der Aktie frischen Rückenwind verleihen.
ZJ 37.2014
04
Guten Geschäftsperspektiven steht die unklare Charttechnik gegenüber. Ein Discounter bietet die Lösung.
Software AG, Drägerwerk, SMA
Solar Technology und zuletzt auch
noch Evotec: Auf den TecDAX
prasselnden im Sommer etliche
Gewinnwarnungen herein. Hinzu
kamen allgemeine Belastungsfaktoren wie die Ukraine-Krise, der
Irak-Konflikt und die drohende USZinswende. So war es dann auch
kein Wunder, dass der Auswahlindex der 30 wichtigsten Technologieaktien gegenüber seinem im Juni
markierten Hoch in der Spitze fast
15 Prozent verlor.
Doch selbst nach der Korrektur
liegt der TecDAX verglichen mit
den anderen deutschen Indizes
2014 noch immer vorn: Einem Zuwachs von aktuell 6,4 Prozent steht
ein Mini-Plus von 1,2 Prozent beim
DAX gegenüber. Damit setzt der
TecDAX seinen Siegeszug fort, den
er Anfang 2013 begonnen hat.
Seitdem kann ihm kein anderer
Auswahlindex das Wasser reichen.
Aufgrund der hervorragenden Ge-
schäftsperspektiven der meisten
Mitglieder, die etwa in Wachstumsbranchen wie mobiles Bezahlen, Breitband-Internet und Biotechnologie unterwegs sind, dürfte
sich daran auch so schnell nichts
ändern. Besonders gut sind die
Aussichten bei Schwergewichten
wie BB Biotech, Dialog, Qiagen,
Wirecard und United Internet. Deren Aktien dürften den Index langfristig weiter nach oben treiben.
Aufgrund der aktuell charttechnisch unsicheren Lage ist es nicht
ratsam, in die Vollen zu gehen. Der
in Ausgabe 28.2014 vorgestellte
Discounter von der Commerzbank
(ISIN DE000CR0HV35) bleibt daher erste Wahl. Waren bei der Besprechung vor zwei Monaten 7,5
Prozent Rendite drin, sind es aktuell immerhin noch 6,8 Prozent.
Voraussetzung dafür: Der TecDAX
muss im Juni 2015 mindestens bei
1.250 Punkten stehen – nicht einmal ein Prozent mehr als aktuell.
MÜNCHENER RÜCK
ALLIANZ
Ergebnis leicht angehoben. Das
Management peilt nun das obere
Ende der bisherigen Spanne zwischen 9,5 und 10,5 Mrd. Euro an.
Denn die Geschäfte laufen: Die
Schaden- und Unfallversicherung
steigerte ihr operatives Ergebnis
um 14,5 Prozent, in der Lebensund
Krankenversicherungssparte
ging es gar um 47 Prozent – ein
neuer Höchststand. Lediglich die
Vermögensverwaltung mit der
Fondstochter Pimco verzeichnete
einen Rückgang. Mit minus zwölf
Prozent fiel dieser allerdings eher
unspektakulär aus.
Charttechnisch und fundamental ist bei der Allianz also alles im
Lot. Zwar wird sich die Aktie nicht
vollständig vom Gesamtmarkt abkoppeln können, die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich zunächst besser schlägt, ist aber groß – vor allem aus technischer Sicht. Die Antwort: Ein Alpha Turbo der DZ
BANK (ISIN DE000DZM84C1).
Weiterhin gute Chance auf Outperformance
140
DAX
Allianz
135
130
Schalten Sie einen
Gang höher!
Mehr Power für Ihr Depot mit
Discount-Optionsscheinen.
In seitwärts tendierenden
Märkten ist mit klassischen
Optionsscheinen nur schwer
Geld zu verdienen. Eine Alternative bieten DiscountOptionsscheine. Bei diesen
verzichten Sie auf die volle
Kurschance eines klassischen
Optionsscheins, erhalten dafür im Gegenzug aber einen
„Preisnachlass“ (Discount)
beim Kauf.
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Auch die Münchener Rück hat im
zweiten Quartal prächtig verdient.
Das Konzernergebnis schnellte um
42 Prozent auf 769 Mio. Euro nach
oben. Allerdings hatte es im Vorjahr auch einen heftigen Gewinneinbruch gegeben. Anleger waren
enttäuscht. Vor allem die wichtige
Schaden-Kosten-Quote sorgte für
lange Gesichter. Sie lag in diesem
Zeitraum bei 100 Prozent, erwartet
wurden rund 93 Prozent.
Ingesamt musste der Branchenprimus im zweiten Quartal Kosten
in Höhe von 617 Mio. Euro wegstecken. Und demnächst stehen
weitere Belastungen an, etwa durch
den Absturz der Maschine MH17.
Dennoch hat der Rückversicherer
seine Prognose für die SchadenKosten-Quote nur leicht auf 95
Prozent erhöht. Dass am Ende dennoch ein gutes Quartalsergebnis erzielt wurde, lag in erster Linie an
den Gewinnen aus Kapitalerträgen.
Das Ergebnis schoss um satte 65
Prozent auf 2,6 Mrd. Euro nach
oben. Die Aktie wurde dennoch
massiv abgestraft – und markierte
dabei nicht nur ein neues zyklisches Tief, sie durchbrach zudem
ihren langfristigen Aufwärtstrend,
was weitere Verkäufe nach sich
zog. Inzwischen haben sich die Wogen wieder etwas geglättet. Dennoch ist die Kuh nicht vom Eis,
weder aus charttechnischer noch
aus fundamentaler Sicht. Zwar ist
der Konzern in Sachen Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf
Kurs, viel Spielraum für Überraschungen gibt es aber wohl nicht.
Der Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft ist derzeit enorm.
Gleichzeitig sind immer neue Katastrophen möglich. Vor diesem
Hintergrund ist es unwahrscheinlich, dass der Wert zügig in Richtung Jahreshoch bei 170 Euro läuft.
Genau darauf können Anleger mit
einem Discount Put der BNP (ISIN
DE000PA5RD46) setzen.
Neun Prozent, wenn die Aktie im März unter 170 Euro steht
175
170
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05
Die Münchener Rück-Aktie kam zuletzt unter die
Räder. Das Jahreshoch rückt damit in weite Ferne.
Neue Signale
Die Allianz-Aktie hat seit Anfang
August eine kesse Sohle aufs Parkett gelegt. Das Papier kletterte
von etwa 121 Euro auf aktuell
136,35 Euro. Damit hat der DAXWert nicht nur seinen langfristigen
Aufwärtstrend untermauert, er hat
mit dem Sprung auf ein neues Jahreshoch zudem ein starkes Kaufsignal geliefert. Aus technischer Sicht
ist der Weg damit bis 150 Euro frei.
Auslöser für die jüngste Rallye
waren die Q2-Zahlen. Der Versicherungsriese hat blendend abgeschnitten. Der Umsatz stieg um
zehn Prozent auf 29,46 Mrd. Euro.
Beim operativen Ergebnis ging es
gar um 17,1 Prozent auf 2,77 Mrd.
Euro nach oben. Und auch unter
dem Strich blieb deutlich mehr
hängen: Netto verdiente der Konzern 1,76 Mrd. Euro, ein Plus von
10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aber das ist noch nicht alles:
Gleichzeitig hat der Konzern seine
Jahresprognose für das operative
ZJ 37.2014
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09/13
11/13
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NEU AM MARKT
KOLUMNE
Heiko Weyand
HSBC
l
Die Technische Analyse ist nicht
nur ein probates Hilfsmittel beim
Einstieg in Tradingpositionen mit
Hebelprodukten. Sie kann auch
helfen, Barrieren von Bonus-Zertifikaten sinnvoll zu platzieren. Das
gilt beispielsweise für markante
Kursbereiche – sogenannte „Kumulationspunkte“. In diesen Kursbereichen
liegen
verschiedene
Chartmuster wie zum Beispiel gleitende Durchschnitte, Hoch- und
Tiefpunkte der letzten Kursbewegungen oder hohe Umsätze nah
beieinander. Je mehr einzelne Indizien zusammenfallen, umso größer
ist die Bedeutung des Kursniveaus.
Im Wesentlichen handelt es sich
dabei um absolute und zyklische
Extremwerte im Chart.
Die Idee und die entsprechende
Vorgehensweise sind denkbar einfach und können am Beispiel des
DAX-Charts verständlich erläutert
werden. Zunächst schauen sich Anleger den historischen Chartverlauf
in einer beliebigen Periode an.
Schnell wird ersichtlich, dass die
Bastion zwischen 8.900 und 9.000
Punkten bereits mehrfach und unter hohen Umsätzen erfolgreich getestet wurde. Im Umkehrschluss
würde ein Durchbrechen nach unten möglicherweise starke weitere
Kursverluste im deutschen Leitindex nach sich ziehen. Wer also beispielsweise geeignete Capped-Bonus-Zertifikate mit einer Restlaufzeit von zwei bis drei Monaten
sucht, sollte eine Barriere deutlich
unter diese Marke legen. Es könnte
im Falle eines entsprechenden bearishen Signals auch sinnvoll sein,
Capped-Bonus-Zertifikate zu verkaufen, da die Wahrscheinlichkeit
weiterer Kursverluste dann gestiegen wäre. Andere Anleger betrachteten eine solche Kursbewegung
vielleicht etwas aktiver und tradingorientierter: Sie könnten ein
Durchbrechen der Unterstützungszone als prozyklisches Einstiegssignal betrachten und entsprechende
Turbo-Put-Optionsscheine oder Mini Future (Short)-Zertifikate erwerben. Es ist in diesem Fall naheliegend, dass das Stopp-Niveau
dann leicht oberhalb der Marke
von 9.000 Punkten liegen kann.
Ein anfänglich enger Stopp verbessert das Chance-Risiko-Verhältnis.
Ähnlich funktionierte ein prozyklischer Einstieg natürlich auch auf
der Oberseite, beispielsweise mit
Erreichen neuer Allzeithochs. Der
Einsatz der technischen Analyse
kann also sowohl für das aktive
Trading als auch bei einer taktisch
motivierten Zertifikateanlage unterstützen.
ZJ 37.2014
06
USD Festzinsanleihe
(IKB)
ESX50 Fix Kupon Express
(Société Générale)
S&P 500 Express
(Deutsche Bank)
Der Euro steht seit Monaten unter
Druck. Von knapp 1,40 Dollar Anfang Mai sackte die Gemeinschaftswährung auf aktuell unter
1,29 Dollar ab. Geht es nach den
großen US-Banken, ist das nur ein
kleiner Vorgeschmack. Sie halten
den Euro weiter für deutlich überbewertet. Einige Häuser gehen sogar davon aus, dass die Währungen
in wenigen Jahren in Parität zueinander stehen. Für Anleger, die diese Meinung teilen, gleichzeitig aber
kein allzu großes Risiko eingehen
wollen, könnte die zur Zeichnung
stehende Festzinsanleihe der IKB
(ISIN DE000A1X3VV2) interessant
sein. Das zum Laufzeitende in vier
Jahren kapitalgeschützte Papier
wirft während der Laufzeit einen
fixen Zins von 2,85 Prozent p.a.
ab. Die Besonderheit: Die Anleihe
lautet auf US-Dollar. Damit haben
Anleger die Chance auf zusätzliche
Währungsgewinne.
Von den Knapp 300 Punkten, die
der EURO STOXX 50 seit Anfang
Juli verloren hatte, hat der Index
wieder knapp 250 Punkte reingeholt. Allmählich kommt die Gegenbewegung aber ins Stocken. Die
Sanktionen der EU gegen Russland
drücken auf die Kauflaune. Hinzu
kommen Spekulationen über eine
zügige Straffung der US-Geldpolitik. Für eine neue Express-Anleihe
(ISIN DE000SG6C6R6) der Société
Générale spielen derlei kurzfristige
Bewegungen keine Rolle. Unabhängig von der Indexentwicklung
bekommen Anleger, die hier
zugreifen, einen Zins von 3,0 Prozent p.a. ausgezahlt. Gleichzeitig
gibt es die Chance auf eine vorzeitige Tilgung, und zwar dann, wenn
der Index an einem der jährlichen
Stichtage über seinem Referenzwert schließt. Am Laufzeitende reichen hingegen bereits 60 Prozent
für die Nominalrückzahlung aus.
Seit Jahren befindet sich der S&P
500 in einem strammen Aufwärtstrend. Der Index läuft von einem
Rekordhoch zum nächsten. Mit einem neuen Express-Zertifikat (ISIN
DE000DB91263) der Deutschen
Bank können Anleger darauf setzen, dass das US-Barometer demnächst einen Gang runterschaltet.
Denn die Jahresprämie von 5,2
Prozent p.a. wird bereits dann fällig, wenn der S&P 500 an einem
der jährlichen Stichtage – immer
Mitte September – auf oder über
seinem
Referenzwert
schließt.
Klappt das bereits im nächsten
Jahr, wird das Zertifikat zu 105,20
Dollar getilgt, ein Jahr später zu
110,40 Dollar usw. Die Besonderheit: Die Schwelle von 65 Prozent
des Referenzwerts am Laufzeitende
sichert nicht nur die Tilgung zur
Nominale, sondern gleichzeitig alle
über die Jahre angesammelten
Zinszahlungen ab.
EUR/USD
EURO STOXX 50
S&P 500
1,40
3.400
2.100
1,38
3.300
2.000
1,36
3.200
1,34
3.100
1,32
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2.900
1,28
2.800
09/13
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GERRY WEBER
HUGO BOSS
Die Quartalszahlen von Gerry Weber haben die Erwartungen verfehlt – Aktie gerät erneut unter Druck.
Die Gerry Weber-Aktie kam in den
vergangenen Tagen unter die
Räder. Die technische Gegenbewegung nach den Kursverlusten
der vorangegangenen Monate –
von Anfang Juni bis Anfang August
verlor die Aktie in der Spitze rund
20 Prozent – ist damit passé.
Schlimmer noch: Die Aktie ist
wieder im Abwärtstrend.
Auslöser für den jüngsten Kursrursch waren die Quartalszahlen,
die der Modekonzern am vergangenen Freitag veröffentlicht hat.
Diese blieben klar hinter den Erwartungen zurück. Vor allem die
Gewinnentwicklung sorgte
für
schlechte Stimmung. Das EBIT
bröckelte um gut acht Prozent auf
16,0 Mio. Euro, das Nettoergebnis
sogar um knapp zehn Prozent auf
10,4 Mio. Euro.
Der Grund: Gerry Weber setzt
mehr und mehr auf das RetailGeschäft. Umsatzseitig macht sich
das zwar bezahlt – inzwischen
Gerry Weber MINI Short
ISIN/WKN
Produkt-Typ
MINI Future
Emittent
HypoVereinsbank
Laufzeit
Open End
K.o.-Barriere (Abst.)
Hebel
Geld/Brief (Spread)
l
DE000HV9SKN0/HV9SKN
39,53 EUR (20,4%)
4,8
0,69/0,70 EUR (1,5%)
Auf dem Weg nach unten
Nach Vorlage der Zahlen ist die Gerry WeberAktie erneut unter Druck geraten. Mit einem MINI
Short der HypoVereinsbank können Anleger gehebelt auf einen weiteren Kursverfall setzen.
machen die eigenen Läden fast die
Hälfte der Konzernerlöse aus –,
allerdings steigen dadurch auch die
Fixkosten, etwa für Mieten oder
Personal.
Und auch wenn der eigene Einzelhandel seinen Umsatz im
abgelaufenen Quartal um 13 Prozent steigern konnte, in Summe
waren die Erlöse dennoch rückläufig. Unter dem Strich setzte der
Modehersteller im vergangenen
Quartal mit 189 Mio. Euro zwei
Mio. Euro weniger um als im Vorjahr. Vor allem der Modemarkt in
Deutschland
entwickelte
sich
schwächer. Trotzdem glaubt das
Management, die Ziele für Q4 erreichen zu können. Die Voraussetzungen dafür seien geschaffen,
so CEO Gerhard Weber.
Inzwischen hat die Aktie auf
dem Weg nach auch die 200-TageLinie gekreuzt. Auf der Habenseite
kann der Titel immerhin die Unterstützung bei 32 Euro verbuchen,
die – wie bereits Anfang August –
auch dem jüngsten Sell-Off getrotzt
hat. Damals setzte der Titel zu
einem zehnprozentigen Rebound
an. Ob das auch diesmal klappt, ist
mehr als fraglich, vor allem weil
nach den jüngsten Zahlen die
Unsicherheit in puncto zukünfiger
Margenentwicklung deutlich zugenommen hat. Wir sind deswegen
der Meinung, dass Anleger kurzfristig auf der Shortseite besser
aufgehoben sind.
ZJ 37.2014
07
Permira macht Kasse
Auch für die Hugo Boss-Aktie ging
es zuletzt abwärts. Von seinem Rekordhoch Mitte Juli trennen den Titel inzwischen rund zwölf Prozent.
Anders als bei Gerry Weber ist die
Korrektur aber nicht hausgemacht.
Hugo Boss ist auf Kurs. Trotz negativer Währungseffekte kletterte der
Umsatz im jüngsten Quartal um
fünf Prozent auf 559 Mio. Euro.
Beim Gewinn ging es sogar um 18
Prozent auf 62,8 Mio. Euro nach
oben. Und auch die Prognose ist
nicht von schlechten Eltern: Für das
Gesamtjahr rechnet Hugo Boss
beim währungsbereinigten Umsatz
und beim operativen Gewinn mit
einem Plus im hohen einstelligen
Prozentbereich. Warum also der
Rücksetzer?
Schuld ist Permira. Der Finanzinvestor treibt über seine Luxemburger Investmentfirma Red &
Black Lux den Ausstieg aus dem
Modehaus voran. Obwohl Permira
noch vor gut einem Monat sämtli-
che Verkaufsabsichten abgestritten
hatte, hat sich der Finanzinvestor
nun von weiteren elf Prozent des
Grundkapitals getrennt.
Durch den Aktienverkauf erhöht sich der Streubesitz auf etwa
59 Prozent, was – so der Konzern –
die Attraktivität bei institutionellen
Anlegern weiter steigern dürfte.
Allerdings hält Permira noch immer knapp 39 Prozent der Anteile.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der
Finanzinvestor weitere Aktien versilbert, ist groß, auch wenn sich
Red & Black Lux für die restlichen
Aktien zunächst einer 90-tägigen
Haltefrist unterworfen hat. Kurzfristig sollten die Bäume bei Hugo
Boss also nicht in den Himmel
wachsen – und genau darauf können Anleger mit einem Discount
Put der BNP Paribas setzen (ISIN
DE000PA2QJN6) Hier winken
12,1 Prozent Rendite, wenn die
Aktie auch in drei Monaten noch
unter 105 Euro notiert.
115
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Permira versilbert Anteile
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