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Leben hier und singen wie daheim - Katholische Pfarrgemeinde

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Bistum
14
Nummer 9 · 1. März 2009
BB
Von A bis Z
Pfarrhaus wird Pfarrheim und Pfarrbüro
Aufenau (bb). Aus dem denkmalgeschützten ehemaligen
Pfarrhaus in Aufenau sollen Pfarrheim und Pfarrbüro
entstehen. Da das Gebäude dafür entkernt werden muss,
sind die Kosten außerordentlich hoch. Ein Großteil der Arbeiten wird in Eigenleistung erbracht. Finanzielle Unterstützung kommt gelegen. Einen Spendenscheck in Höhe
von 750 Euro erhielt Pfarrer Stefan Kümpel von Thomas
Joffroy, Regionaldirektor der VR Bank Main-Kinzig, und
Jürgen Eurich, Kundenberater in der Geschäftsstelle
Aufenau.
Priester sollten sich „vernetzen“
Großentaft (bb). Um mehr Verständnis für die Priester hat Kaplan Piotr Kownacki beim Vortrag zum 113.
Stiftungsfest der Kolpingfamilie Großentaft geworben.
Allgemeiner Priestermangel führe zu einer starken Überlastung des einzelnen Priesters, der nicht mehr wie früher
als besonderes Mitglied einer Gemeinde gelte. Heute
müsse er seine Rolle als „Diener des Volkes“ verstehen,
so Kownacki. Die Auflösung christlicher Werte und die
Vereinsamung der Geistlichen seien weitere Probleme. Er
empfahl eine Vernetzung untereinander und regelmäßige
Treffen zur Aussprache.
Foto: privat
Ludwig-Wolker-Haus wird erweitert
Kleinsassen (bb). Mit 15 000 Euro
unterstützt der Landkreis Fulda das
Jugendwerk St. Michael beim zweiten Abschnitt der Modernisierung
und Erweiterung des Ludwig-Wolker-Hauses, der mit rund 410 000
Euro veranschlagt ist. Das Bistum
beteiligt sich mit 122 000 Euro,
das Land Hessen mit 180 000 Euro,
die Glücksspirale mit 80 000 Euro.
Erster Kreisbeigeordneter Heiko
Wingenfeld überreichte im Beisein
von Hausleiterin Regine Gillmann
einen Scheck an die Vorstandsmitglieder Frank Post und
Werner Fechner (Foto). Die Einrichtung des Jugendwerks
feiert 2009 ihr 50-jähriges Bestehen. Die Gesamtaufwendungen betragen rund eine Million Euro.
Lebenshilfe: Elisabeth wäre Pate gewesen
Marburg (bb). Ein Gottesdienst in der evangelischen Marburger Elisabethkirche war Auftakt des 50. Geburtstags
der Lebenshilfe Marburg-Biedenkopf. Zu deren Paten
gehöre auch die heilige Elisabeth, hätte sie heute gelebt,
so Verwaltungsratsvorsitzender Jakob Müller. Diakoniepfarrer Maik Dietrich-Gibhardt und der katholische
Dechant Franz Langstein gratulierten. Landespfarrer
Dr. Eberhard Schwarz lobte die Früchte des „stattlichen
Baums“ Lebenshilfe.
Dauner singt für pakistanische Partner
Rückers (bb). Seine neueste CD „Geborgensein“ stellt
Pfarrer Friedhelm Dauner (Gersfeld) bei einem Wohltätigkeitskonzert im Fliedener Ortsteil Rückers vor.
Dieses findet am Samstag, 28. März, um 20 Uhr im
Bürgerhaus statt. Zudem tritt die Trachtenkapelle aus
Sinntal-Weiperz auf. An dem Abend werden fair gehandelte Produkte verkauft. Das Konzert ist zugunsten der
Rückerser Partnergemeinde in Pakistan.
Eintrittskarten sind erhältlich:
Pfarrei Rückers, Telefon 0 66 55 / 25 54
Gaby Schäfer, Telefon 0 66 55 / 35 33
STELLENANGEBOT
Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist – Vellmar
Wir suchen für unseren Katholischen Kindergarten Heilig Geist
zum 15. August 2009 eine(n)
Leiter/in
Leben hier und singen wie daheim
Misereor-Sonntag: Philippinischer Chor tritt in Diasporapfarrei auf – Frauen berichten aus ihrer Heimat
Hessisch Lichtenau (st). Manfred Kaib und die Philippinin
Ellie Weber kennen sich vom
Forum Mission – Entwicklung –
Frieden des Katholikenrats.
Weber singt im philippinischen Pagpupuri-Chor. Kaib,
der den Missionsausschuss
der Pfarrei Hessisch Lichtenau
leitet, lud den Chor zum Misereor-Sonntag (29. März) ein.
Der Pagpupuri-Chor singt im
Gottesdienst um 10.30 Uhr in der
Christkönigskirche Lieder in der
philippinischen Muttersprache.
Kaib hat zudem philippinische
Frauen, die zur Pfarrei in der nordhessischen Diaspora gehören, gebeten, in der Messe aus ihrer
Heimat zu berichten. Die Besucher
des Misereor-Sonntags können
nicht nur Interessantes aus den
Philippinen hören, sondern auch
schmecken. Die asiatischen Frauen bereiten für das Mittagessen
philippinische Spezialitäten zu.
Lieder und
Kleider aus
ihrem Heimatland: Frauen des
philippinischen
PagpupuriChors. Das Foto
entstand beim
Weltmissionssonntag in der
Abteikirche
Münsterschwarzach im
vergangenen
Herbst.
Foto:
Dominik Stoehr
Basar: Kunsthandwerk und
„fair“ gehandelter Kaffee
Die Augen erfreuen Produkte,
die bei einem Osterbasar am
Samstag, 28., und Sonntag, 29.
März, angeboten werden. Verkauft werden Kunstgegenstände
des „Eine Welt-Ladens“ in Witzenhausen und Artikel der Hilfswerke
Misereor und Missio. Auch die
Bethlehemschwestern in Wollstein beteiligen sich beim Basar
mit Kunstwerken, die im nahe gelegenen Kloster Marienheide hergestellt wurden. Zum Sortiment
des Basars zählt fair gehandelter
Tatico-Kaffee aus Mexiko, der
vom Kolpingwerk vertrieben wird.
„Dieser Kaffee wird seit Jahren an
jedem ersten Sonntag im Monat
von uns verkauft“, erklärt Kaib.
Die Philippiner in Hessisch Lichtenau gehören zu der wachsenden
Zahl von Männern und Frauen, die
wegen der wirtschaftlichen Krise
ihre Heimat im Pazifik verlassen.
In den Philippinen sind acht von
zehn Einwohnern katholisch. Deshalb sind die meisten hier lebenden Philippiner auch Mitglieder
in den Kirchengemeinden des
Bistums. Gebetsgruppen mit vorwiegend philippinischen Frauen
bildeten sich in Eiterfeld, Fulda,
Kassel und Wächtersbach. „Einige
von uns kümmern sich jeweils um
den Gesang bei Gottesdiensten“,
erklärt Ellie Weber (Kleinsassen).
40 Frauen und Männer, unter ihnen auch ein Deutscher, haben sich
vor etwa einem Jahr zum Pagpupuri-Chor zusammengeschlossen.
Das Wort „Pagpupuri“ bedeutet
„Preiset den Herrn“. Die Mitglieder
kommen aus Eiterfeld, Fulda
und Umgebung sowie aus Kassel.
Erstmals trat der Chor beim
Weltmissionssonntag in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach
(Bistum Würzburg) im vergangenen Herbst auf. Die Sängerinnen
und Sänger trugen dabei die
landestypischen Kleider ihrer Heimat. Der Kontakt kam über Ellie
Weber zustande. Sie besuchte in
den Philippinen eine Schule der
Benediktinerinnen.
„Seid Missionare für unsere
philippinischen Werte!“
In Münsterschwarzach feierte
der Bischof der philippinischen
Diözese Digos, Guillermo Afable,
in der Abteikirche einen Gottesdienst. Er forderte seine Landleute
auf: „Seid Missionare für unsere
philippinischen Werte in eurer
neuen Umgebung.“ Als Beispiel
nannte er die Liebe der Eltern zu
ihren Kindern, aber auch die Achtung der Kinder vor ihren Eltern.
Die Mühen der Proben lohnten
sich für die Mitglieder des Chors.
„Gottesdienstteilnehmer in Münsterschwarzach, denen unser Gesang gefiel, fragten mich, ob es
CDs von unserem Chor gibt. Und
das, wo wir uns nur an fünf Tagen
zu Proben getroffen hatten. Wir
sind ja keine Profis“, erinnert sich
die Philippinin Christmas Ditzel
aus Kassel. Übrigens: Den Vornamen verdankt sie ihrem Geburtsdatum: Weihnachten (englisch:
christmas).
„Wir wollen Gott loben und die
Menschen erfreuen“, sagt Ditzel.
Sie fügt hinzu: „Vor dem Got-
tesdienst in Münsterschwarzach
haben wir uns zu einem Gebet versammelt und den Heiligen Geist
um Beistand angerufen.“ Die
Sängerinnen und Sänger freuen
sich auf die Messfeier in Hessisch
Lichtenau. „Zwei Wochen vorher
treffen wir uns in Kassel zum Proben“, so die Asiatin.
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Die Öffnungszeiten für den
Osterbasar sind: Samstag,
28. März, von 20 bis 21 Uhr, und
Sonntag, 29. März, von 11.30 Uhr
bis 17 Uhr. Am Sonntag wird
den Besuchern Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten.
Pfarrei Christkönig, Hessisch
Lichtenau, Telefon 0 56 02 / 27 01
Internet: katholische-kirchehessisch-lichtenau.de
Maria Magdalena im Drogensumpf
(Erzieher/in oder Dipl. Sozialpädagogin / Dipl. Sozialpädagoge)
Wir sind:
• eine drei-gruppige Einrichtung mit insg. 65 Kindern (davon fünf
Kinder mit Integrationsmaßnahmen) mit teiloffener Arbeit für
Kinder ab drei Jahren
• ein Team mit motivierten Erzieherinnen und kompetentem Träger
Wir bieten:
• eine Vollzeitstelle (39 Wochenstunden, Vergütung analog TV-L)
• sowohl Leitungstätigkeit als auch Mitarbeit in den Gruppen
• eine gut ausgestattete, moderne Einrichtung
• eine lustige Kinderschar und eine offene Elternschaft
Wir erwarten:
• Mitgliedschaft in der katholischen Kirche und rel.päd. Kompetenz
• Berufserfahrung, gewünscht auch im Bereich integrativer Arbeit
• Leitungs-, Fach- und Führungskompetenz
• Fähigkeit, motivierend und teamorientiert zu arbeiten
• Bereitschaft, die begonnene Qualitätssicherung weiterzuführen
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 20.03.2009 an:
Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist, Vellmar
z. Hd. Herrn Pfarrer Peter Göb
Brüder-Grimm-Str. 9 · 34246 Vellmar
Telefon: 05 61 - 82 14 21 · www.heiliggeist-vellmar.de
Pfarrkirche St. Goar Flieden: Junge Erwachsene führen das Musical „Mad – verrückte Liebe“ auf
Flieden (bb). „Die Person der Maria Magdalena hat durch Jahrhunderte die Menschen fasziniert.“
Für Andreas Schmidt, Leiter der
Internationalen Akademie für
Musik und Evangelisation (IME)
in Altötting, Grund, über die biblische Frau ein Musical zu verfassen
und einzustudieren. Das Stück
„Mad – verrückte Liebe“ wird am
Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr in
der Pfarrkirche St. Goar in Flieden
aufgeführt.
Im Mittelpunkt des Musikspiels
stehen Myriam und Madeleine.
Myriam lebt in biblischer Zeit.
Nach einem Streit mit ihrer Familie ist die Straße ihr Zuhause.
Madeleine lebt in der Gegenwart
und verstrickt sich durch Drogenkonsum in ein Netz aus Perspektivlosigkeit und Gewalt.
Bereits im vergangenen Jahr
war Flieden eine Station bei der
Musicaltournee der Akademie
durch Länder des deutschen
Sprachraums. Damals stand der
heilige Franziskus im Mittelpunkt
der Musicals.
Aufgeführt wird das Stück
über Maria Magdalena von 17
Studenten, die aus Ägypten, Brasilien, Deutschland, Frankreich,
Lettland, Österreich, der Schweiz
und der Slowakei kommen. Seit
Oktober leben sie bis Ende Juni
in Altötting.
Verkörpern im Musical Maria Magdalena: Myriam aus biblischer Zeit (links)
und Madeleine, eine junge Frau der Gegenwart.
Foto: privat
Pfarrei St. Goar, Flieden
Hauptstraße 25
36103 Flieden
Telefon 0 66 55 / 15 10
E-Mail: sankt-goar-flieden@
pfarrei.bistum-fulda.de
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Seele and Geist
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