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Melden aber wie 20080131 - Universitätsmedizin der Johannes

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Seite 1
Melden – aber wie?
Ein Leitfaden für
die Praxis
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Nachsorgedokumentation Rheinland-Pfalz
2. Auflage, Mainz 2007
Seite 2
2
Impressum
Impressum
Herausgeber
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität
55101 Mainz
© Krebsregister Rheinland-Pfalz, Mainz 12/2007
Auflage: 12.000
Texte zum Krebsregister Rheinland-Pfalz: G. Husmann, U. Sudhof, K. Emrich, A. Krtschil, S. Rost, G. Seebauer
Texte der Nachsorgedokumentation: C. Hartmann, R. Klingler, R. Lenz, K. Schier
Layout und Satz: G. Husmann
Druck: Druckerei Wolf, Ingelheim
Hinweis: Die aufgeführten Personen- und Erkrankungsdaten sind frei erfunden. Eine Ähnlichkeit mit lebenden oder
verstorbenen Personen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.
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3
Die vorliegende Broschüre richtet sich in erster Linie an Medizinische Fachangestellte, die
»Ihre« Ärzte bei den Meldungen an das Krebsregister Rheinland-Pfalz oder die Nachsorgedokumentation unterstützen möchten.
Meldungen an das Krebsregister
Rheinland-Pfalz:
Frau Sabine Rost, Ärztin, MPH
Vertrauensstelle Krebsregister
Telefon 06131-17-3002
In der Broschüre werden Begriffe erläutert,
die Ihnen beim Ausfüllen der Melde- und Dokumentationsbögen begegnen. Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, wenden Sie sich
bitte an uns:
Elektronischer Meldebogen:
Herr Gerhard Seebauer, Dipl.-Inform.Med.
Vertrauensstelle Krebsregister
Telefon 06131-17-5064
Nachsorgedokumentation:
Frau Christiane Hartmann, Dipl.-Lm.-Ing.
Nachsorgedokumentation
Telefon 06131-17-4014
Krebsregistrierung – warum?
Was sind die Ziele der Krebsregistrierung in Rheinland-Pfalz?
• Wie entwickeln sich Überlebenschancen
und Prognose?
Das Krebsregister leistet wichtige Beiträge für
die Erforschung bösartiger Tumoren. Es kann
beispielsweise Antwort auf folgende Fragen
geben:
• In welchem Umfang werden Therapieund Rehabilitationseinrichtungen für
Krebspatienten benötigt?
• Treten Krebserkrankungen in bestimmten
Altersgruppen gehäuft auf?
• Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede?
• Wie effizient sind Maßnahmen zur Früherkennung (z. B. MammographieScreening)?
• Gibt es Regionen, in denen gehäuft
Krebserkrankungen auftreten?
Damit das Krebsregister Rheinland-Pfalz seine Aufgaben erfüllen kann, müssen mindestens 90 % aller neu auftretenden bösartigen
Tumoren von Ärztinnen und Ärzten gemeldet
werden. Nur dann sind zuverlässige Aussagen
z. B. zu jährlichen Neuerkrankungsraten (Inzidenzen), Überlebensraten von Patienten und
regionalen Häufungen möglich.
Daher bitten wir Sie um Ihre
Unterstützung:
Bitte melden Sie!
Krebsregistrierung - warum?
Zur Broschüre
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4
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Impressum
2
Zur Broschüre & Krebsregistrierung – warum?
3
Inhaltsverzeichnis
4
Krebsregister Rheinland-Pfalz – Welche Erkrankungen sollen gemeldet werden?
6
Krebsregister Rheinland-Pfalz – Gesetzliche Grundlage & Datenschutz
6
Nachsorgedokumentation – Aufgaben der Nachsorgedokumentation
7
Nachsorgedokumentation – Aufnahmemodalitäten
7
Nachsorgedokumentation – Welche Patienten und welche Erkrankungen können dokumen- 7
tiert werden?
Nachsorgedokumentation – Aufnahme in die Nachsorge nach Rezidiv oder Metastase
8
Nachsorgedokumentation – Sonderregelung für die Aufnahme von Basaliompatienten
8
Nachsorge – Datenschutz
9
Meldemöglichkeiten – Der Gemeinsame Meldebogen
9
Meldemöglichkeiten – Der Elektronische Meldebogen
10
Meldemöglichkeiten – Spezieller Meldebogen für Pathologen
10
Was passiert mit den Daten?
10
Gemeinsamer Meldebogen – Für Krebsregister und Nachsorge
12
Gemeinsamer Meldebogen – Nur für das Krebsregister
13
Wo sind die Dokumentationsunterlagen erhältlich?
13
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zur Person
14
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben für die Nachsorgedokumentation
16
Gemeinsamer Meldebogen – Rezidiv – Metastase
17
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zur Person & Angaben zum Tumor –
Primärtumor
18
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Tumor: Tumordiagnose, Tumorlokalisation,
Tumorhistologie
19
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Tumor: Seitenlokalisation, Diagnosesicherung
20
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5
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Tumor: Dignität
21
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Tumor: Grading
22
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Tumor: Tumorausbreitung bei Erstdiagnose
(solide Tumoren)
23
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Tumor: Tumorausbreitung bei Erstdiagnose
(Systemerkrankungen)
24
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Tumor: Tumorspezifische Behandlung,
Anlass der Diagnosestellung
25
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben bei Tod
26
Gemeinsamer Meldebogen – Angaben zum Arzt & Abrechnungsmodalitäten
27
Nachsorgedokumentation – Der Kombinierte Nachsorge-Abschlussbogen
28
Nachsorgedokumentation – Angaben zur Person
29
Nachsorgedokumentation – Nachsorgeerhebung – Ausfüllbeispiel
30
Nachsorgedokumentation – Angaben zur Nachsorgeuntersuchung
31
Nachsorgedokumentation – Abschlusserhebung – Ausfüllbeispiel
33
Nachsorgedokumentation – Angaben bei Abschluss der Dokumentation
34
Nachsorgedokumentation – Abrechnungsmodalitäten
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Adressen
36
Anforderungsbogen Informationsmaterial Krebsregister Rheinland-Pfalz
37
Anforderungsbogen Informationsmaterial Nachsorgedokumentation
38
In dieser Broschüre werden für Patientinnen und Patienten sowie für Ärztinnen und Ärzte – nach dem gängigen
Sprachgebrauch – meist die männlichen Bezeichnungen verwendet, dabei sind Frauen jedoch stets eingeschlossen.
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6
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Welche Erkrankungen sollen an
das Krebsregister Rheinland-Pfalz
gemeldet werden?
Bitte melden Sie …
… alle bösartigen Neubildungen (maligne
Erkrankungen) und deren Vorstufen
(z. B. in-situ Karzinome).
… gutartige Hirntumoren.
… alle Tumoren unsicheren oder unbekannten Verhaltens.
… alle Patienten – auch Privatpatienten.
… auch die Patienten, die nicht am
Nachsorgeprogramm der Kassenärztlichen Vereinigung teilnehmen.
… Ihre Patienten auch dann, wenn ein
anderer Arzt oder ein Pathologe die Patienten bereits gemeldet hat.
Meldungen aus verschiedenen Quellen
(z. B. Hausarzt, Facharzt, Klinik, Pathologie) zur gleichen Tumorerkrankung sind
erwünscht, da jeder Melder über unterschiedliche Informationen verfügt. Zusammengenommen ergibt sich das Gesamtbild der Krebserkrankung.
… nur Primärtumoren, keine Rezidive
oder Metastasen.
Werden Rezidive oder Metastasen festgestellt, melden Sie bitte - wenn noch nicht
geschehen - die Daten der Primärerkrankung mit Diagnose und Diagnosedatum
des Primärtumors an das Krebsregister.
Gesetzliche Grundlage
Seit 1.1.2000 sind alle Ärzte und Zahnärzte
in Rheinland-Pfalz verpflichtet, alle neu
aufgetretenen Krebserkrankungen zu melden.
Für Pathologen besteht ebenfalls Meldepflicht. Pathologen und ausschließlich diagnostisch tätige Ärzte müssen den Arzt, der
das Präparat eingesandt bzw. den Patienten
überwiesen hat, über die beabsichtigte oder
erfolgte Meldung unterrichten.
Der Patient ist über die Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu informieren. Er hat
das Recht, der Meldung zu widersprechen
und kann über den Arzt eine bereits erfolgte
Meldung löschen lassen.
Datenschutz
Der Datenschutz nimmt breiten Raum in der
Arbeit des Krebsregisters Rheinland-Pfalz ein.
Alle personenidentifizierenden Daten werden
dauerhaft nur verschlüsselt im Register gespeichert. Alle Originaldaten werden von der
Vertrauensstelle nach Abschluss der Bearbeitung gelöscht.
Das Verfahren zum Verschlüsseln der Daten
ist sehr aufwändig und entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Es wird in Absprache
mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie BSI weiterentwickelt.
Zusätzliche Daten dürfen nur nach Zustimmung der Betroffenen erhoben und verarbeitet werden.
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz
begleitet die Arbeit des Krebsregisters.
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7
Was sind die Aufgaben der
Nachsorgedokumentation?
In Rheinland-Pfalz können Tumorpatienten,
die nach Therapie tumorfrei geworden
sind, am onkologischen Nachsorgeprogramm
teilnehmen. Besonderer Wert wird hierbei neben der medizinischen Betreuung auf die psychische Begleitung des Patienten gelegt. Im
Tumorzentrum Rheinland-Pfalz, in der Nachsorgedokumentation, ist das Monitoring dieses Programmes angesiedelt.
Aufnahmemodalitäten
Zu Beginn der Dokumentation muss der Patient formell in das Nachsorgeprogramm aufgenommen werden. Diese Aufnahme kann
nur nach erfolgter Therapie und nur für danach tumorfreie Patienten erfolgen. Formell
geschieht dies folgendermaßen:
… Ausfüllen des Gemeinsamen Meldebogens
… Aushändigung des Nachsorgepasses
Die maximal 14 auf 5 Jahre verteilten Nachsorgeuntersuchungen werden von den niedergelassenen Ärzten auf einem speziellen Nachsorge-/Abschlussbogen dokumentiert. Die dazugehörigen Basisdaten wie Alter, Geschlecht, Diagnose, Diagnosedatum usw. stellen in der Regel die ersttherapierenden Krankenhäuser über den Gemeinsamen Meldebogen bereit. Ärzte, die am Nachsorgeprogramm und seiner Dokumentation teilnehmen wollen, müssen bestimmte Fortbildungsveranstaltungen nachweisen. Nur dann kann
die Dokumentation auch bei der KV abgerechnet werden. Patienten, die nach diesem
Programm nachgesorgt und dokumentiert
werden wollen, müssen im Nachsorgepass
die Einwilligung zur Speicherung ihrer Daten
unterschreiben.
Die Daten aus der Nachsorgedokumentation dienen der Qualitätssicherung sowie der Steuerung des Programmes, unterstützen die Krankenhäuser bei deren interner Qualitätssicherung und geben u. a. Antworten
auf wissenschaftliche Fragestellungen.
… Unterschrift des Patienten unter der Einwilligungserklärung des Nachsorgepasses
Um Doppeldokumentation zu vermeiden, gilt
der Gemeinsame Meldebogen zur Aufnahme
in das Nachsorgeprogramm gleichzeitig als
Meldung an das Krebsregister.
Welche Patienten und welche Erkrankungen können dokumentiert
werden?
Dokumentiert werden entsprechend den neuesten Empfehlungen der Nachsorgekommission (Beschluss am 19.09.2007)
• nach abgeschlossener Primärtherapie
tumorfreie Patienten
• alle soliden malignen Tumoren
• von den in-situ-Karzinomen nur
- die der Harnblase
- die des Kopf-Hals Bereiches (Karzinoma
in situ der Haut im Kopf-Hals Bereich:
nur Morbus Bowen)
Aufgaben der Nachsorgedokumentation
Nachsorgedokumentation
Seite 8
8
Nachsorgedokumentation
Nachsorgedokumentation
-
das duktale Karzinoma in situ der Mamma
und von den Karzinoma in situ der Haut
nur Morbus Bowen
• alle Leukämien und Lymphome
• keine benignen Tumoren
Ein Patient kann mehrfach in das Nachsorgeprogramm aufgenommen und dokumentiert werden:
• nach kurativer Therapie eines Rezidivs
• nach kurativer Therapie von Metastasen
• nach kurativer Therapie eines Zweitbasalioms
• nach kurativer Therapie eines Zweittumors
In allen vier Fällen erhält der Patient einen
neuen Pass mit neuer Passnummer.
Aufnahme in die Nachsorge nach
Rezidiv oder Metastase
Bei Auftreten eines Rezidivs oder einer Metastase wird die Nachsorge unter der ursprünglichen Passnummer mit Angabe des
entsprechenden Grundes abgeschlossen. Unter der neuen Passnummer wird die Nachsorge des Primärtumors wieder von vorne beginnend maximal 5 Jahre lang dokumentiert.
Aufnahme in die Nachsorge bei
Feststellen eines Zweittumors
Erkrankt der Patient an einem zweiten Primärtumor, erhält der Patient parallel zum ersten
einen weiteren Nachsorgepass.
Sonderregelung für die Aufnahme
von Basaliompatienten
• Ein Basaliompatient besitzt immer nur einen Basaliomnachsorgepass.
• Bei mehreren gleichzeitig diagnostizierten Basaliomen wird nur ein Nachsorgepass ausgegeben, unter dem diese Basaliome gemeinsam nachgesorgt und dokumentiert werden.
• Wird ein Zweitbasaliom festgestellt, wird
die Nachsorge des vorherigen Basalioms
mit einer Abschlusserhebung (Abschlussgrund: Zweitbasaliom) beendet.
• Nach Entfernung dieses erneut aufgetretenen Basalioms und Feststellung der Tumorfreiheit erhält der Patient einen neuen Nachsorgepass mit neuer Passnummer. Gleichzeitig wird der Patient mit einem neuen Gemeinsamen Meldebogen
in die Nachsorge aufgenommen und
kann wieder maximal 5 Jahre lang dokumentiert werden.
• Unter der neuen Nachsorgepassnummer
werden alle bisherigen Basaliome mit
nachgesorgt.
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• Die Nachsorge beginnt bei Basaliomen 3
Monate nach Operation bzw. nach photodynamischer Therapie oder immunmodulativer Therapie (nach Kontrollbiopsie).
Datenschutz
Die Nachsorgedaten Ihrer Patienten dürfen
datenschutzrechtlich nur erhoben und verarbeitet werden, wenn Ihr Patient schriftlich eingewilligt hat. Die Einwilligungserklärung befindet sich in doppelter Ausführung im Nachsorgepass.
Der Arzt, der den Pass ausstellt, sorgt
dafür, dass beide Exemplare der Einwilligungserklärung unterschrieben werden und
nimmt das perforierte Exemplar zu den Krankenunterlagen.
Der nachsorgende Arzt vergewissert sich
von der Rechtmäßigkeit seiner Datenerhebung, indem er das im Nachsorgepass verbliebene Exemplar der Einwilligungserklärung
auf die Unterschrift seines Patienten hin kontrolliert. Hat der Patient die Einwilligungserklärung noch nicht unterschrieben, so holen
Sie das bitte nach und füllen den Gemeinsamen Meldebogen aus.
Der Patient kann nachträglich seine Einwilligung widerrufen. Der Arzt darf in diesem Fall
die Nachsorgeuntersuchungen zukünftig
nicht mehr dokumentieren. Außerdem werden die Daten des betreffenden Patienten im
Tumorzentrum gelöscht.
Wie kann gemeldet werden?
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihre
Patienten an das Krebsregister RheinlandPfalz zu melden, bzw. Ihre Patienten in das
Nachsorgeprogramm aufnehmen zu lassen:
• der Gemeinsame Meldebogen Epidemiologisches Krebsregister und Nachsorgeprogramm Rheinland-Pfalz (gelb)
• der Elektronische Meldebogen (EMB)
• ein spezieller Meldebogen für Pathologen
(weiß)
Der Gemeinsame Meldebogen
Sie können den »Gemeinsamen Meldebogen
Epidemiologisches Krebsregister und Nachsorgeprogramm Rheinland-Pfalz» (gelb) sowohl
zur Meldung der jeweiligen Tumorneuerkrankung an das Krebsregister als auch zur Aufnahme des Patienten in das Nachsorgeprogramm verwenden. Dies erspart Ihnen eine
Doppeldokumentation.
Um ein möglichst vollständiges Bild des
Tumorgeschehens in Rheinland-Pfalz zu erhalten, ist jeder Arzt und Zahnarzt verpflichtet (Meldepflicht seit 2000), jede neu aufgetretene Krebserkrankung mit dem Gemeinsamen Meldebogen an das Krebsregister zu
melden.
Im Gegensatz dazu werden zur Aufnahme
des Patienten in das Nachsorgeprogramm die Angaben aus dem Gemeinsamen
Meldebogen nur von einem Aussteller benötigt. Meist übernimmt der behandelnde Arzt
des ersttherapierenden Krankenhauses diese
Datenschutz ­ Meldemöglichkeiten
Meldemöglichkeiten
Seite 10
10
Meldemöglichkeiten
Meldemöglichkeiten
Aufnahmemodalitäten (siehe dazu auch
»Aufnahmemodalitäten« Seite 7 und »Abrechnungsmodalitäten» Seite 27).
Wenn Ihr Patient nicht am Nachsorgeprogramm teilnimmt oder bereits einen Nachsorgepass für den nachzusorgenden Tumor hat,
lassen Sie bitte die Felder im Abschnitt »Angaben für die Nachsorgedokumentation der
KV« vollständig frei.
Bitte senden Sie das Original und den ersten
Durchschlag des Gemeinsamen Meldebogens
unmittelbar nach der Erhebung an folgende
Adresse:
Vertrauensstelle des Krebsregisters
Rheinland-Pfalz
Am Pulverturm 13
55101 Mainz
Den zweiten Durchschlag (grün) nehmen Sie
bitte zu Ihrer Krankenakte. Bitte schicken Sie
die Gemeinsamen Meldebögen nicht direkt
an die Kassenärztliche Vereinigung.
Der Elektronische Meldebogen
(EMB)
Die Eintragungen in den Gemeinsamen Meldebogen können auch von Ihrem PC aus vorgenommen werden. Gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung wurde ein elektronischer Meldebogen
entwickelt, der Ärzten kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Der Arzt übermittelt die
Daten chiffriert per e-Mail oder auf Diskette
an das Krebsregister. Durch Verwendung einer Signatur ist die Authentizität des Melders
gewährleistet.
Bitte prüfen Sie bei der Meldung mit dem
Elektronischen Meldebogen, ob die Melderkennung und der persönliche Schlüssel
eingetragen sind.
Informationen zum Datenschutz
bei elektronischen Meldungen
Für die Übermittlung an das Krebsregister
werden die Daten vom Programm verschlüsselt und mit Kennungen versehen. Danach
lassen sich die Daten nur noch entschlüsseln,
wenn die korrekte Meldernummer und die
persönliche Indentifikation des Melders verwendet werden und die Daten bei der Übermittlung nicht beschädigt oder manipuliert
wurden. So ist sichergestellt, dass nur das
Krebsregister die gemeldeten Daten lesen
und nur der richtige Melder die Daten an das
Register schicken kann.
Bei Fragen zum Elektronischen Meldebogen
wenden Sie sich bitte an Herrn Gerhard Seebauer, Telefon 06131-17-5064.
Spezieller Meldebogen für
Pathologen
Für Pathologen gibt es einen speziellen
Meldebogen, der berücksichtigt, dass Pathologen manche Angaben nicht erheben können, da sie in der Regel keinen direkten Patientenkontakt haben.
Auch wenn eine Meldung durch den Pathologen erfolgt, ist der klinisch tätige Arzt verpflichtet, den Patienten seinerseits an das
Krebsregister zu melden. Durch dieses Vorgehen erzeugte Doppelmeldungen sind erwünscht.
Seite 11
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Was passiert mit den Daten?
Die Vertrauensstelle des Krebsregisters erfasst
die Angaben aus den Gemeinsamen Meldebögen und übernimmt die Daten aus den
Elektronischen Meldebögen (EMB). Nach
Überprüfung werden die personenbezogenen
Daten chiffriert und zusammen mit den Erkrankungsdaten an die Registerstelle weitergeleitet.
Gleichzeitig übermittelt die Vertrauensstelle
die für die Nachsorgedokumentation relevan-
Elektronischer Meldebogen
EMB
ten Daten tumorfreier Patienten, die die Einwilligungserklärung unterschrieben haben, an
die zuständige Abteilung. Die für die anschließende Bearbeitung dringend notwendigen
Personendaten werden ein Jahr nach Abschluss der Nachsorge gelöscht. All dies
geschieht unter strengster Berücksichtigung
der Datenschutzbestimmungen.
Sowohl die Auswertungen des Krebsregisters
als auch die der Nachsorgedokumentation
lassen keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen zu.
Gemeinsame Meldebögen
Krebsregister und Nachsorge
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Vertrauensstelle
Meldungserfassung, Datenprüfung,
Rückfragen bei Meldern
Verschlüsseln aller
personenbezogenen Daten
Für die Nachsorge bestimmte Daten
tumorfreier Patienten mit unterschriebener Einwilligungserklärung
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Registerstelle
Speichern der verschlüsselten Daten,
Auswertungen
Nachsorgedokumentation
Keine Rückschlüsse auf
Einzelpersonen, Auswertungen
Seite 12
12
Gemeinsamer Meldebogen
Gemeinsamer Meldebogen
Wie wird der Gemeinsame Meldebogen für Krebsregister und Nachsorge
ausgefüllt?
Bitte beachten Sie bei der gleichzeitigen
Meldung eines Patienten an das
Krebsregister und Aufnahme in das
Nachsorgeprogramm:
• Informieren Sie den Patienten über die
Meldung an das Krebsregister.
• Der Patient erhält einen Nachsorgepass
(ein Pass pro Tumorerkrankung, Ausnahme: Basaliome).
• Der Patient muss schriftlich in die Nachsorgedokumentation einwilligen
(Formular befindet sich im Nachsorgepass).
• Bitte füllen Sie den Gemeinsamen Meldebogen einschließlich des Nachsorgeteils
vollständig aus (Kopf des Dokumentationsbogens siehe Beispiel).
Bitte nehmen Sie den für Ihren Arzt bestimmten grünen Durchschlag des Gemeinsamen
Meldebogens sowie die aus dem Nachsorgepass heraustrennbare Einwilligungserklärung
des Patienten zur Krankenakte. Der weiße
Durchschlag wird vom Tumorzentrum nach
Bearbeitung an das zuständige Regionalzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung für die
Organisation des Einladungsmodells übersandt.
Bitte beachten Sie, dass die Vertrauensstelle
des Krebsregisters nur dann die Daten an die
Nachsorgedokumentation weiterleitet, wenn
»schriftl. Einwilligung für das Nachsorgeprogramm liegt vor« in der oberen rechten Ecke
des Dokumentationsbogens angekreuzt wurde und zusätzlich die »Angaben für die Nachsorgedokumentation der KV« vollständig ausgefüllt wurden.
Wenn der Gemeinsame Meldebogen für Krebsregister und Nachsorge ausgefüllt wird, bitte
auch den Nachsorgeteil vollständig ausfüllen!
Bitte
ankreuzen!
Seite 13
13
Wie wird der Gemeinsame Meldebogen nur für das Krebsregister
Rheinland-Pfalz ausgefüllt?
Wenn »Ihr Patient« nicht am Nachsorgeprogramm teilnimmt oder bereits
einen Nachsorgepass für den nachzusorgenden Tumor hat, sind Sie trotzdem
verpflichtet, einen Gemeinsamen Meldebogen ausschließlich für das Krebsregister auszufüllen.
Bitte beachten Sie in diesem Fall:
• Informieren Sie den Patienten über die
Meldung an das Krebsregister.
• Bitte nehmen Sie im Nachsorgeteil des
Gemeinsamen Meldebogens keine Eintragungen vor (siehe Beispiel).
Für die Dokumentation der Nachsorgeuntersuchungen und des Abschlusses der Nachsorge stehen spezielle Erhebungsbögen zur Ver-
fügung (siehe dazu auch ab Seite 28). Bitte
verwenden Sie hierfür nicht den Gemeinsamen Meldebogen.
Wo sind die Dokumentationsunterlagen erhältlich?
Für die Patienten, die an der Nachsorge teilnehmen, erhalten Sie die Gemeinsamen Meldebögen, die Nachsorgepässe und
die kombinierten Nachsorge-/Abschlussbögen
bei dem für Sie zuständigen Regionalzentrum
der Kassenärztlichen Vereinigung.
Für Patienten, die nicht am Nachsorgeprogramm teilnehmen, erhalten Sie die Gemeinsamen Meldebögen oder den Elektronischen
Meldebogen beim Krebsregister RheinlandPfalz.
Wenn der Gemeinsame Meldebogen nur für das Krebsregister ausgefüllt wird, bleibt der
Nachsorgeteil leer!
Bitte leer
lassen!
Seite 14
14
Angaben zur Person
Angaben zur Person
Erläuterungen der Begriffe
Gemeinsamer Meldebogen für Krebsregister und
Nachsorgedokumentation
Kopf des Dokumentationsbogens
Krankenkasse bzw. Kostenträger
Diese Angaben sind für die Vergütung der Nachsorgedokumentation durch die Kassenärztliche Vereinigung
erforderlich.
Name, Vorname und Adresse des
Versicherten
Bitte tragen Sie den Namen und Vornamen des Patienten
ein, damit mehrere Meldungen, die zu einem Patienten
eingehen, korrekt zugeordnet werden können.
Bitte geben Sie den Wohnort des Patienten mit Straße und
Postleitzahl zum Zeitpunkt der ersten Tumordiagnose
des jeweiligen Primärtumors an.
geb. am
Tragen Sie das Geburtsdatum des Patienten ein, damit
mehrere Meldungen, die zu einem Patienten eingehen,
korrekt zugeordnet werden können und das Alter bei
Diagnosestellung berechnet werden kann.
Kassen-Nr.
Versicherten-Nr.
Status
Diese Angaben sind für die Vergütung der Nachsorgedokumentation durch die KV erforderlich.
Vertragsarzt-Nr.
Diese Angabe ist erforderlich, falls Sie praxisbezogene
Auswertungen von der Nachsorgedokumentation
anfordern möchten.
VK gültig bis
Datum
Diese Angaben sind für die Vergütung der Nachsorgedokumentation durch die KV erforderlich.
schrift. Einwilligung des Patienten
für das Nachsorgeprogramm liegt
vor
ja/nein
Bitte beachten Sie, dass nur die Patienten, die die Einwilligungserklärung zur Teilnahme am Nachsorgeprogramm
(im Nachsorgepass) unterschrieben haben, für die Nachsorge dokumentiert werden dürfen.
Seite 15
15
Patient ist über die Aufnahme in
das Krebsregister informiert
ja/nein
Dokumentieren Sie, ob der Patient über die Meldung an
das Krebsregister informiert wurde.
Laut Landesgesetz zur Weiterführung des Krebsregisters
vom 22.12.1999 muss der Patient zum frühestmöglichen
Zeitpunkt über die Meldung an das Krebsregister informiert
werden.
Der Patient kann der Meldung widersprechen. Für eine
Meldung an das Krebsregister Rheinland-Pfalz ist keine
schriftliche Einwilligung des Patienten erforderlich.
Ausgefüllt am
Tragen Sie hier bitte das Datum ein, an dem Sie den Bogen
ausgefülllt haben.
Sollten Ihnen in der Praxis oder in Ihrer Abteilung nicht alle gewünschten Informationen zum
Patienten oder zur Tumorerkrankung bekannt sein, melden Sie den Patienten bitte trotzdem an
das Krebsregister. Das Krebsregister Rheinland-Pfalz benötigt folgende Mindestangaben:
Name, Vorname, Wohnort, Geburtsdatum, Diagnose und Diagnosezeitpunkt.
Wenn Sie manche Angaben zur Tumorerkrankung nicht machen können, lassen Sie bei einer
Meldung mit dem Gemeinsamen Meldebogen die jeweiligen Felder frei.
Bitte achten Sie bei einer Meldung mit dem Elektronischen Meldebogen darauf, dass alle
Pflichtfelder (im EMB unterstrichen), ausgefüllt sind. Das Programm übermittelt nur die Datensätze, bei denen alle Pflichtfelder ausgefüllt wurden. Wenn Ihnen Angaben für ein Pflichtfeld
fehlen, wählen Sie in diesem Fall »fehlende Angabe« aus.
Wenn Ihr Patient nicht am Nachsorgeprogramm teilnimmt oder bereits einen Nachsorgepass
für den nachzusorgenden Tumor besitzt, lassen Sie bitte die Felder im Abschnitt »Angaben für
die Nachsorgedokumentation der KV« vollständig frei. Es ist sonst nicht erkennbar, ob Angaben
vergessen wurden oder ob es sich um eine Meldung ausschließlich für das Krebsregister handelt.
Seite 16
16
Angaben zur Nachsorge
Angaben zur Nachsorge
Angaben für die Nachsorgedokumentation
Schriftliche Einwilligung des Patienten für das Nachsorgeprogramm liegt
vor
ja/nein
Nur wenn die Einwilligung im Nachsorgepass durch den
Patienten unterschrieben wurde, kann der Patient in die
Nachsorge aufgenommen und Nachsorgeuntersuchungen
dokumentiert werden.
Nachsorgepassnummer
Bitte tragen Sie hier die Nachsorgepassnummer des
Patienten für die jeweilige Tumorerkrankung ein. Nur so
können die Ersterhebungsdaten des Patienten mit den
später eintreffenden Nachsorgedaten zusammengeführt
werden.
Ein Patient hat bei gleichzeitiger Nachsorge von
verschiedenen Tumoren mehrere Nachsorgepässe.
Jede einzelne Passnummer existiert nur einmal.
Tumor noch nachweisbar
ja/fraglich/nein
Tragen Sie hier bitte ein, ob der Patient nach erfolgter
Primärtherapie tumorfrei ist.
Nur tumorfreie Patienten können in das
Nachsorgeprogramm aufgenommen werden.
(Wenn nein, dann) tumorfrei seit…
Wenn der Tumor nicht mehr nachweisbar ist, tragen Sie
bitte das Datum ein, seit wann der Patient tumorfrei ist. In
der Regel ist dies das Abschlussdatum der kurativen
Therapie.
Bei den meisten Tumorentitäten handelt es sich bei der kurativen Therapie um eine Operation. Ausnahmen finden Sie
in den Nachsorgeempfehlungen.
Für die Nachsorge verantwortlicher Für eventuelle Rückfragen geben Sie bitte hier den für die
Arzt
Nachsorge verantwortlichen Arzt an.
Erster Nachsorgetermin
(Monat/Jahr)
Die erste Nachsorgeuntersuchung sollte etwa drei Monate
nach Abschluss der kurativen Therapie stattfinden.
Seite 17
17
Im Laufe seines Lebens kann ein Patient
mehrfach in das Nachsorgeprogramm aufgenommen und dokumentiert werden, z. B.
wenn Ihr Patient ein Rezidiv, eine Metastase
oder ein Zweitbasaliom hatte und durch Therapie wieder tumorfrei geworden ist. Der Patient kann dann unter neuer Passnummer wie-
der von vorne beginnend maximal 5 Jahre
lang nachgesorgt und dokumentiert werden.
Die diagnostischen Angaben zu den kurativ
behandelten Rezidiven, Metastasen und
Zweitbasaliomen werden unter dem Abschnitt »Angaben zum Tumor« gemacht (siehe unten).
Nur für Nachsorge:
Rezidiv
Datum der Diagnosestellung
von Rezidiv
Falls Ihr Patient ein Rezidiv hatte und nach erfolgter
Therapie wieder tumorfrei geworden ist, kann er erneut in das
Nachsorgeprogramm aufgenommen und dokumentiert
werden.
In diesem Fall kreuzen Sie hier »Rezidiv« an und geben das
Diagnosedatum des Rezidivs an.
Zur erneuten Aufnahme des Patienten in das Nachsorgeprogramm muss ein neuer Nachsorgepass ausgestellt
werden (Gemeinsamen Meldebogen ausfüllen, erneute
Unterschrift unter der Einwilligung).
Unter der neuen Passnummer wird der Patient zukünftig
wieder maximal 5 Jahre nachgesorgt und dokumentiert.
Nur für Nachsorge:
Metastase
Datum der Diagnosestellung
von Metastase
Falls Ihr Patient Metastasen hatte und nach erfolgter
Therapie wieder tumorfrei geworden ist, kann er erneut in das Nachsorgeprogramm aufgenommen und dokumentiert werden.
In diesem Fall kreuzen Sie hier »Metastase« an und geben
das Diagnosedatum der Metastase an.
Zur erneuten Aufnahme des Patienten in das Nachsorgeprogramm muss ein neuer Nachsorgepass ausgestellt
werden (Gemeinsamen Meldebogen ausfüllen, erneute
Unterschrift unter der Einwilligung).
Unter der neuen Passnummer wird der Patient zukünftig
wieder maximal 5 Jahre nachgesorgt und dokumentiert.
Rezidiv ­ Metastase
Rezidiv ­ Metastase
Seite 18
Angaben zur Person & Angaben zum Tumor
18
Angaben zur Person
Geschlecht
Bitte angeben, da sich nicht aus jedem Vornamen zweifelsfrei das Geschlecht ergibt.
Geburtsname (und evtl. frühere
Namen)
Diese Angabe erleichtert das Zusammenführen mehrerer
Meldungen, die zu einer Person gehören.
Staatsangehörigkeit
deutsch/andere
Bitte geben Sie die Staatsangehörigkeit des Patienten an.
zuletzt ausgeübter Beruf/
Dauer in Jahren
Welchen Beruf übte der Patient zuletzt aus (mit Angabe der
Dauer in Jahren)?
am längsten ausgeübter Beruf/
Dauer in Jahren
Welchen Beruf übte der Patient am längsten aus
(mit Angabe der Dauer in Jahren)?
Angaben zum Tumor
Primärtumor
Das Krebsregister Rheinland-Pfalz dokumentiert als
bevölkerungsbezogenes (epidemiologisches) Krebsregister
nur Primärtumoren.
Rezidive und Metastasen werden nicht gezählt, aber
Meldungen von Rezidiven und Metastasen werden an die
Nachsorgedokumentation weitergegeben, falls eine
Dokumentation erfolgen soll.
Unter einem Primärtumor versteht man die zuerst entstandene Neubildung (z. B. Brustkrebs, Dickdarmkrebs), von der
evtl. Metastasen (Tochtergeschwülste) ausgehen können.
Datum der Diagnosestellung
des Primärtumors
Darunter versteht man den Zeitpunkt, an dem die Tumorerkrankung erstmals ärztlich diagnostiziert bzw. eine
Verdachtsdiagnose gestellt wurde.
Diese Angabe ist für die Berechnung von Überlebenszeiten
und des Alters bei Diagnosestellung notwendig.
Seite 19
19
Wievielte(r) Tumor/Systemerkrankung
Tragen Sie eine der folgenden Angaben zum Primärtumor
ein:
erster Tumor
Der dokumentierte Tumor ist die erste Krebserkrankung.
zweiter Tumor
Der dokumentierte Tumor ist die zweite Krebserkrankung.
dritter oder weiterer Tumor
Dritte und alle folgenden Krebserkrankungen.
fehlende Angabe (im EMB)
Es ist nicht bekannt, um die wievielte Tumorerkrankung es
sich handelt.
Tumordiagnose
Bitte tragen Sie die Diagnose des Primärtumors im
Klartext ein.
Beispiel: »Bösartige Neubildung der Mamma«,
»Brustkrebs« oder »Mammakarzinom«
Diagnose ICD-10 (im EMB)
Im Elektronischen Meldebogen kann die Tumordiagnose
nach dem Schlüssel der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) eingetragen werden.
Tumorlokalisation
Lokalisation des Primärtumors
Bitte tragen Sie den genauen Sitz des Primärtumors im
Klartext ein.
Beispiel: »oberer äußerer Quadrant (Brustkrebs)«
Lokalisation ICD-O (im EMB)
Im Elektronischen Meldebogen kann die Lokalisation des
Tumors nach der International Classification of Diseases for
Oncology (ICD-O) eingetragen werden.
Tumorhistologie
Geben Sie die Histologie des Primärtumors im Klartext an.
Die Angaben zur Histologie entnehmen Sie bitte dem
Befund des Pathologen.
Beispiel: »duktales Karzinom (Brustkrebs)«
Histologie ICD-O (im EMB)
Im Elektronischen Meldebogen kann die Tumorhistologie
nach der aktuellen Auflage der ICD-O (International Classification of Diseases for Oncology) eingetragen werden.
Angaben zum Tumor
Angaben zum Tumor
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20
Angaben zum Tumor
Angaben zum Tumor
Seitenlokalisation
Die Seitenlokalisation gibt bei paarigen Organen die
befallene Seite an, von der der Tumor ursprünglich ausging.
rechts
Der Tumor geht von der rechten Seite aus.
links
Der Tumor geht von der linken Seite aus.
beidseits
Der Tumor ist beidseits lokalisiert.
Mittellinienzone
Der Tumor ist in der Mittellinienzone lokalisiert.
Die Mittellinienzone umfasst einen 4 cm breiten Bereich
entlang der Mittellinie bis zu 2 cm rechts und links dieser
Linie.
Beispiel: ein Basaliom der Haut, das auf der Nasenwurzel
zwischen den Augenbrauen lokalisiert ist.
Die Seitenlokalisation trifft nicht zu: z.B. bei Systemerkrankungen und unpaarigen Organen (z. B. Magen,
Pankreas).
Es ist nicht bekannt, auf welcher Seite der Tumor primär
lokalisiert ist.
nicht zutreffend (im EMB)
fehlende Angabe (im EMB)
Diagnosesicherung
Bitte dokumentieren Sie die Art der Diagnosesicherung.
Geben Sie die Methode mit der höchsten Sicherheit an,
die zur Diagnosebestätigung geführt hat. Dabei hat z. B.
die histologische Untersuchung eine höhere Sicherheit als
die spezielle Diagnostik.
klinisch (inkl. bildgebender
Verfahren)
spezielle Diagnostik
autoptisch
Die Diagnose wurde z. B. durch eine körperliche Untersuchung, durch Ultraschall oder ein CT gesichert.
Die Diagnose wurde durch biochemische und immunologische Tests (z. B. Bestimmung von Tumormarkern) gesichert.
Die Diagnose wurde durch die mikroskopische Untersuchung von Zellen im Abstrich oder im Punktionsmaterial
von Körpergeweben bzw. Körperflüssigkeiten gesichert.
Die Diagnose wurde durch die mikroskopische Untersuchung von Geweben – meist durch einen Pathologen –
gesichert.
Die Diagnose wurde durch eine Autopsie gesichert.
sonstiges
Die Diagnose wurde durch ein anderes Verfahren gesichert.
fehlende Angabe (im EMB)
Es ist nicht bekannt, wie die Diagnose gesichert wurde.
zytologisch
histologisch
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Dignität
Unter der Dignität versteht man das biologische Verhalten
eines Tumors im Sinne von benigne (gutartig) oder maligne
(bösartig).
benigne
Der Tumor ist gutartig. Bitte beachten Sie: Das Krebsregister registriert von den gutartigen Neubildungen nur
die gutartigen Hirntumoren.
Der Tumor liegt im Epithelverband (intraepithelial), d. h. er
ist nicht invasiv.
Der Tumor ist bösartig.
Ca in situ
maligne
unbestimmt
Die Dignität des Tumors ist fraglich (unsicheres oder
unbekanntes Verhalten des Tumors).
Im Elektronischen Meldebogen (EMB) finden Sie folgende Auswahlfelder, aus denen das jeweils
zutreffende biologische Verhalten des Tumors ausgewählt werden kann:
gutartig
maligne
Der Tumor ist gutartig. Bitte beachten Sie: Das Krebsregister registriert von den gutartigen Neubildungen nur
die gutartigen Hirntumoren.
Die Dignität ist fraglich (unsicheres oder unbekanntes
Verhalten des Tumors).
Der Tumor liegt im Epithelverband (intraepithelial), d. h. er
ist nicht invasiv.
Der Tumor ist bösartig.
Metastasen
Metastase, Tochtergeschwülste
fehlende Angabe
Die Dignität des Tumors ist nicht bekannt.
unbekannter Charakter
Ca. in situ
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Angaben zum Tumor
Angaben zum Tumor
Grading
Unter »Grading« versteht man den Differenzierungsgrad
eines Tumors.
Das Grading wird bei den meisten Organtumoren vergeben
(mit Ausnahme der Systemerkrankungen).
Folgende Angaben sind möglich: G1, G2, G3, G4 oder GX.
Die Tumortypen (z. B. Adenokarzinome oder Plattenepithelkarzinome) werden nach ihrem Differenzierungsgrad unterteilt.
Die Angaben zum Grading finden Sie z. B. in den Befundberichten des Pathologen.
gut differenziert (= G1)
Es handelt sich um einen gut differenzierten Tumor, der sich
noch nicht weit von seinem Ausgangsgewebe entfernt hat
Beispiel: »gut differenziertes Adenokarzinom des Magens«
Es handelt sich um einen mäßig gradig differenzierten
Tumor.
Beispiel: »mäßig differenziertes Plattenepithelkarzinom der
Speiseröhre«
Es handelt sich um einen schlecht differenzierten Tumor.
Beispiel: »schlecht differenziertes Plattenepithelkarzinom
der Lunge«
Es handelt sich um einen undifferenzierten oder
anaplastischen Tumor.
Beispiel: »undifferenziertes Karzinom des Magens«
Der Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden.
mäßig differenziert (= G2)
schlecht differenziert (= G3)
undifferenziert (= G4)
nicht bestimmbar (= GX)
nicht zutreffend (im EMB)
fehlende Angabe (im EMB)
Ein Differenzierungsgrad ist nicht definiert (z. B. bei Systemerkrankungen).
Der Differenzierungsgrad ist nicht bekannt.
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Tumorausbreitung bei Erstdiagnose bei soliden Tumoren
Unter der Tumorausbreitung versteht man das TNM-Stadium zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bei soliden
Tumoren.
TNM bezeichnet die anatomische Ausdehnung des Tumors.
Das TNM-Stadium wird von den behandelnden Ärzten nach
Abschluss der klinischen Untersuchungen festgestellt. Dies
wird als cTNM dokumentiert.
Nach Abschluss der Untersuchung durch einen Pathologen
klassifiziert dieser ein pTNM. Die Informationen zum pTNM
entnehmen Sie deshalb bitte dem Befund des Pathologen.
T
T steht für die Größe und/oder lokale Ausdehnung des
Primärtumors.
Folgende Angaben sind möglich: Ta, Tis, T1, T2, T3 oder T4.
Die Angabe TX bedeutet, dass die Größe des Tumors nicht
beurteilt werden kann.
N
N steht für das Fehlen (N0) oder Vorhandensein und die
Aus-breitung von regionären Lymphknotenmetastasen. Der
Primärtumor breitet sich direkt in regionäre Lymphknoten
aus (Nodi).
Folgende Angaben sind möglich: N0, N1, N2 oder N3.
Die Angabe NX bedeutet, dass die regionären Lymphknoten nicht beurteilt werden können.
M
M steht für das Fehlen (M0) oder Vorhandensein (M1) von
Fernmetastasen.
Die Angabe MX sagt aus, dass nicht beurteilt werden kann,
ob Fernmetastasen vorliegen.
Das TNM-Stadium wird nach der jeweils aktuellen Auflage
der »TNM Klassifikation maligner Tumoren, International
Union Against Cancer«, erfasst (momentan: 6. Auflage).
Generelle Beschreibung der
Tumorausbreitung (für solide
Tumoren)
Bitte geben Sie neben dem TNM-Stadium für solide
Tumoren auch die Ausbreitung des Tumors zum Zeitpunkt
der Diagnosestellung an:
lokal begrenzt
Der Tumor ist auf das Ursprungsorgan begrenzt.
regionär
Es ist eine Metastasierung in regionäre Lymphknoten eingetreten und/oder der Tumor hat sich direkt kontinuierlich
auf die Nachbarschaft ausgebreitet.
Es sind Fernmetastasen aufgetreten.
Die Tumorausbreitung ist für diesen Tumor nicht definiert,
z. B. bei Systemerkrankungen.
Die Tumorausbreitung ist nicht bekannt.
Fernmetastasen
nicht zutreffend (im EMB)
fehlende Angabe (im EMB)
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24
Angaben zum Tumor
Angaben zum Tumor
Tumorausbreitung bei
Erstdiagnose bei
Systemerkrankungen
Die TNM-Klassifikation wird bei Systemerkrankungen
(z. B. bei Leukämien und Lymphomen) nicht verwendet.
Im Gemeinsamen Meldebogen können folgende
Angaben eingetragen werden:
Stadium
Bitte geben Sie bei Systemerkrankungen die Klassifikation
und das Erkrankungsstadium ein.
Elektronischer Meldebogen
(EMB)
Es können folgende Klassifikationen ausgewählt werden:
Ann-Arbor
Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome
Lugano
Gastrointestinale Lymphome
RAI
Chronische Lymphatische Leukämie
Binet
Chronische Lymphatische Leukämie
Durie/Salmon
Multiple Myelome
CML
Chronisch Myeloische Leukämie
fehlende Angabe
Die verwendete Klassifikation ist nicht bekannt.
Stadium
Bitte tragen Sie hier das Stadium der Systemerkrankung
zum Zeitpunkt der Diagnosestellung ein.
Zelltyp
Geben Sie hier den Zelltyp der Systemerkrankung an
(folgende Angaben sind z. B. möglich: T-Zelltyp, B-Zelltyp,
Natural-Killer-Zelltyp).
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25
Tumorspezifische Behandlung
Bitte geben Sie an, welche Behandlung/Behandlungen
durchgeführt wurden.
Mehrfachangaben sind hier möglich.
Operation
ja/nein
Therapie
kurativ
Geben Sie bitte an, ob eine Operation durchgeführt wurde
oder nicht.
Wenn eine Therapie durchgeführt wurde, füllen Sie bitte
auch eines der folgenden Felder aus.
Die Erkrankung soll durch die Therapie geheilt werden.
palliativ
Die Erkrankung soll durch die Therapie gemildert werden.
unbekannt
Es ist nicht bekannt, ob es sich um eine kurative oder
palliative Therapie handelt.
Strahlentherapie
ja/nein
Hormontherapie
ja/nein
Chemotherapie
ja/nein
Immuntherapie
ja/nein
Bitte geben Sie an, ob eine Strahlentherapie durchgeführt
wurde oder nicht.
Bitte geben Sie an, ob eine Hormontherapie durchgeführt
wurde oder nicht.
Bitte geben Sie an, ob eine Chemotherapie durchgeführt
wurde oder nicht.
Bitte geben Sie an, ob eine Immuntherapie durchgeführt
wurde oder nicht.
Anlass der Diagnosestellung
Bitte geben Sie hier den Anlass an, der den Patienten
wegen der aktuellen Tumorerkrankung erstmals in
ärztliche Behandlung führte.
Selbstuntersuchung
Die aktuelle Tumorerkrankung wurde durch Selbstuntersuchung festgestellt.
Die Tumorerkrankung wurde bei einer gesetzlichen Früherkennungsuntersuchung diagnostiziert.
Die Tumorerkrankung wurde bei einer nicht gesetzlich
vorgesehenen Vorsorgeuntersuchung diagnostiziert.
Die Tumorerkrankung wurde aufgrund der Tumorsymptomatik diagnostiziert.
Die Tumorerkrankung wurde bei der Nachsorge festgestellt.
Gesetzliche Früherkennung
Nichtgesetzliche Vorsorgeuntersuchung
Tumorsymptomatik
Nachsorge
Sonstiges
fehlende Angabe (im EMB)
Die Tumorerkrankung wurde bei einem anderen Anlass
diagnostiziert.
Der Anlass der Diagnosestellung ist nicht bekannt.
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26
Angaben bei Tod
Angaben bei Tod
Sterbedatum
Das Krebsregister benötigt das Sterbedatum für die Berechnung der Überlebensraten von Tumorpatienten.
Unmittelbare Todesursache
Unter der unmittelbaren Todesursache versteht man die
direkt zum Tode führende Krankheit (oder den direkt zum
Tod führenden Zustand).
Man versteht darunter alle diejenigen Krankheiten, Leiden
oder Verletzungen, die entweder den Tod zur Folge hatten
oder zum Tod beitrugen.
Vorausgegangenes Grundleiden
Unter dem Grundleiden versteht man die Krankheit oder
Verletzung, die den Ablauf der direkt zum Tod führenden
Krankheitszustände auslöste, oder die Umstände des
Unfalls oder der Gewalteinwirkung, die den tödlichen Ausgang verursachten.
Begleiterkrankungen (im EMB)
Bitte tragen Sie hier weitere Krebserkrankungen des
Patienten ein, wenn Ihnen diese aus der Krankengeschichte
bekannt sind.
Tod tumorbedingt
ja
nein
fehlende Angabe (im EMB)
Autopsie durchgeführt
ja/nein
Der Tod ist tumorbedingt (inkl. Folgen der Tumorerkrankung
und -behandlung).
Der Tod steht nicht im Zusammenhang mit dem Tumorleiden oder der Tumorbehandlung.
Es ist nicht bekannt, ob der Tod tumorbedingt ist oder
nicht.
Bitte geben Sie an, ob eine Autopsie durchgeführt wurde
oder nicht.
Bitte füllen Sie diesen Teil des Meldebogens dann aus, wenn ein Patient zeitnah zur Diagnosestellung verstirbt oder wenn unklar ist, ob dieser Patient bereits gemeldet wurde oder nicht.
Seite 27
27
Unterschrift und Arztstempel
Bitte vergessen Sie bei der Meldung mit dem Gemeinsamen Meldebogen die Unterschrift und den Arztstempel
nicht.
Bitte achten Sie dabei auf lesbare Angaben und einen
deutlich erkennbaren Arztstempel. Dies erleichtert dem
Krebsregister die Vergütung der Meldung.
Meldevergütung an:
Kontoinhaber
Bankinstitut
Bankleitzahl
Kontonummer
Bitte geben Sie bei der Meldung mit dem Gemeinsamen
Meldebogen die Bankverbindung an, damit die Aufwandsentschädigung gezahlt werden kann.
Abrechnungsmodalitäten
Abrechnung der Dokumentation
durch den Gemeinsamen Meldebogen
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Jede vollständige Erstmeldung nur an das
Krebsregister wird derzeit mit einer Aufwandsentschädigung von 5,11 € vergütet.
Leistungen im Rahmen des Nachsorgeprogramms werden über die Kassenärztliche Vereinigung abgerechnet. Meldungen für Krebsregister und Nachsorge werden vom Krebsregister Rheinland-Pfalz zusätzlich mit 2,56 €
vergütet.
Nachsorgedokumentation
Bei der Nachsorge wird nur einem Arzt,
nämlich dem, der die Aufnahmeformalitäten
erledigt, das Ausfüllen des Gemeinsamen
Meldebogens auch von der Kassenärztlichen
Vereinigung vergütet (Ziffer 92000). Meist
handelt es sich hierbei um den behandelnden
Arzt des ersttherapierenden Krankenhauses.
Ist ein Patient tumorfrei und möchte durch
Ihren Arzt nachgesorgt werden, besitzt aber
noch keinen Nachsorgepass, so übernimmt
Ihr Arzt die Aufnahmemodalitäten für den
betreffenden Patienten und rechnet dies mit
der KV ab («Aufnahmemodalitäten« siehe
auch Seite 7).
Angaben zum Arzt & Abrechnung
Angaben zum Arzt
Seite 28
28
Nachsorgedokumentation
Nachsorgedokumentation
Der kombinierte
Nachsorge-Abschlussbogen der
Nachsorgedokumentation
Für die anschließende Dokumentation der
Nachsorge gibt es, um den Ärzten die Arbeit
zu erleichtern, nur noch einen Dokumentationsbogen: den kombinierten Nachsorge-Abschlussbogen (weiß).
Bitte kennzeichnen Sie den Bogen nach erfolgter Untersuchung oben rechts als »Nachsorgeerhebung« und tragen Sie das Untersuchungsdatum sowie die Untersuchungsergebnisse (Tumorrezidiv/Metastase nachweisbar?
(Frage 1), Psychosozialer Fragenkomplex (Frage 6)) ein.
Stellt Ihr Arzt ein Rezidiv und/oder eine Metastase fest, kreuzen Sie bitte, erst wenn die
Diagnose gesichert ist, »Abschlusserhebung«
im Dokumentationsbogen an und geben den
»Abschlussgrund« (Frage 2), den »Tumornachweis« (Frage 3) und den »ersten Tumorhinweis« (Frage 4) an. Bei Vorliegen eines anderen Abschlussgrundes ist der Bogen entsprechend auszufüllen. Wird der Bogen gleichzeitig zur Dokumentation der letzten Nachsorge
und des Abschlusses verwendet, können beide Ziffern 92001 und 92002 bei der KV
abgerechnet werden.
Schicken Sie bitte unabhängig davon, ob der
Bogen als Nachsorge- und/oder Abschlusserhebung verwendet wird, das vollständig ausgefüllte Original und den Durchschlag des Bogens möglichst zeitnah an das
Tumorzentrum Rheinland-Pfalz
Nachsorgedokumentation
Am Pulverturm 13
55101 Mainz
Von dort wird der weiße Durchschlag an das
zuständige Regionalzentrum der KV für das
Einladungsmodell weitergeleitet. Der grüne
Durchschlag ist für Ihre Akten bestimmt. Bitte
schicken Sie die ausgefüllten Dokumumentationsbögen auf keinen Fall an die KV.
Erster Nachsorgetermin
Die erste Nachsorgeuntersuchung findet in
der Regel drei Monate nach Abschluss der kurativen Primärtherapie statt. Meist handelt es
sich bei der kurativen Therapie um eine Operation. Beim Basalzell-, Prostata-, Hoden- und
Analkarzinom sowie bei hämatologischen Entitäten gibt es auch andere Therapien, die als
kurativ gelten (s. Nachsorgeempfehlungen).
Bitte überprüfen Sie im Nachsorgepass, ob
der Patient die Einwilligungserklärung unterschrieben hat und lassen Sie sich die Erklärung gegebenenfalls nachträglich unterschreiben. Nur Patienten, die die Einwilligung unterschrieben haben, dürfen auch dokumentiert
werden. Besitzt der Patient keinen Nachsorgepass, möchte aber am Nachsorgeprogramm
teilnehmen, holen Sie bitte die Anmeldeformalitäten (s. S. 7) hierfür nach.
Umfang der Nachsorge
Welche Untersuchungen bei den einzelnen
Terminen empfohlen werden, variiert je nach
Tumorerkrankung und kann den Nachsorgeempfehlungen entnommen werden (erhältlich im Tumorzentrum Rheinland-Pfalz oder
unter http://info.imsd.uni-mainz.de/TUZ). Abweichungen von diesen Schemata sind bei
Besonderheiten des Einzelfalles möglich. Beachten Sie bitte dabei die auf S. 35 beschriebenen Dokumentations- und Abrechnungsmodalitäten. Auf Wunsch können sich Ihr Arzt
und Ihr Patient durch die KV an die einzelnen
Nachsorgeuntersuchungen erinnern lassen.
Seite 29
29
Erläuterungen der Begriffe
Der kombinierte Nachsorge-Abschlussbogen der
Nachsorgedokumentation
Kopf des Dokumentationsbogens
Krankenkasse bzw. Kostenträger
Diese Angaben sind für die Vergütung der Nachsorgedokumentation durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV)
erforderlich.
Name, Vorname des Versicherten
Bitte tragen Sie den Namen, Vornamen und die Adresse
des Patienten ein, damit die Nachsorgebögen korrekt dem
Gemeinsamen Meldebogen zugeordnet werden können.
geb. am
Tragen Sie das Geburtsdatum des Patienten ein, damit die
Nachsorgebögen den Gemeinsamen Meldebögen korrekt
zugeordnet werden können.
Kassen-Nr.
Versicherten-Nr.
Status
Diese Angaben sind für die Vergütung der Nachsorgedokumentation durch die KV erforderlich.
Vertragsarzt-Nr.
Diese Angabe ist erforderlich, falls Sie praxisbezogene
Auswertungen von der Nachsorgedokumentation
anfordern möchten.
VK gültig bis
Datum
Diese Angabe ist für die Vergütung der Nachsorgedokumentation durch die KV erforderlich.
Nachsorgeerhebung/Abschlusserhebung
Hier ist anzukreuzen, ob es sich um die Dokumentation
einer Nachsorgeuntersuchung und/oder einer Anschlusserhebung handelt.
Wird der Bogen gleichzeitig zur Dokumentation der letzten
Nachsorge und des Abschlusses verwendet, können die
Ziffern 92001 und 92002 gleichzeitig bei der KV zur
Abrechnung gebracht werden.
Nachsorgepassnummer
Bitte tragen Sie unbedingt die Nachsorgepassnummer ein,
damit die Nachsorgeuntersuchung bzw. der Abschluss dem
entsprechenden Gemeinsamen Meldebogen zugeordnet
werden kann.
Geschlecht
männlich/weiblich
Bitte angeben, da sich nicht aus jedem Vornamen zweifelsfrei das Geschlecht ergibt.
Untersuchungs-Datum
Dies wird nur bei Dokumentation einer Nachsorgeuntersuchung, nicht beim alleinigen Ausfüllen einer Abschlusserhebung ausgefüllt.
Angaben zur Person
Angaben zur Person
Seite 30
30
Nachsorgeerhebung
Nachsorgeerhebung
Seite 31
31
Nachsorgeerhebung
Lokalisation
Bitte kreuzen Sie auch bei Nachsorge aufgrund eines
vorhergegangenen Rezidives oder einer Metastase die
entsprechende Lokalisation des Primärtumors an.
Falls »Sonstige« angekreuzt wird, ergänzen Sie bitte handschriftlich die entsprechende Lokalisation.
Tumorrezidiv/Metastase
nachweisbar
nein
ja
Falls während der Nachsorgeuntersuchung kein Rezidiv
und/oder Metastase festgestellt wird, bzw. nur der Verdacht
auf einen Tumorrückfall besteht, kreuzen Sie bitte »nein«
an und geben Sie den nächsten Nachsorgetermin an. Anschließend füllen Sie bitte den psychosozialen Fragekomplex am Ende des Bogen aus.
-Falls Tumorrezidiv- und/oder Metastasediagnose gesichert
sind, ist eine Abschlusserhebung auszufüllen.
nächster Nachsorgetermin
Dies ist für die KV wichtig.
Einladung an Patient erwünscht
ja/nein
Dies ist für die schriftliche Einladung Ihres Patienten durch
die KV wichtig.
Bei Nachsorge psychosozialer
Interventionsbedarf erkennbar
ja, bitte spezifizieren
nein
Bitte kreuzen Sie an, ob aus Sicht Ihres Arztes für den
Patienten psychosozialer Interventionsbedarf erkennbar ist. Psychosozialer Interventionsbedarf ist erkennbar,
wenn Ihr Arzt glaubt, dass der Patient psychosoziale
Untersuchung/Beratung/Begleitung benötigt.
Probleme mit Depressivität
wenig/mittel/stark/nein
Wenn Ihr Arzt psychosozialen Interventionsbedarf festgestellt hat, geben Sie bitte an, inwieweit der Patient aus
Sicht Ihres Arztes aufgrund seiner Erkrankung
Probleme mit Depressivität (niedergeschlagener
Stimmung) hat. Liegt laut Ihrem Arzt dieses Problem beim
Patienten nicht vor, so kreuzen Sie hier bitte »nein« an. Für
einen Patienten können mehrere Problembereiche angekreuzt werden.
Nachsorgeerhebung
Angaben zur Nachsorgeuntersuchung
Seite 32
32
Nachsorgeerhebung
Nachsorgeerhebung
Probleme mit Angst
wenig/mittel/stark/nein
Wenn Ihr Arzt psychosozialen Interventionsbedarf festgestellt hat, kreuzen Sie bitte an, inwieweit der Patient aus
Sicht Ihres Arztes aufgrund seiner Erkrankung Angst
(Sorge um seine Gesundheit) entwickelt hat. Liegt
dieses Problem bei Ihrem Patienten nicht vor, so kreuzen
Sie hier bitte »nein« an. Für einen Patienten können
mehrere Problembereiche angekreuzt werden.
Probleme mit Compliance
wenig/mittel/stark/nein
Wenn Ihr Arzt psychosozialen Interventionsbedarf festgestellt hat, kreuzen Sie bitte an, inwieweit der Patient aus
Sicht Ihres Arztes Probleme damit hat, kooperativ auf
Beratungs- und Behandlungsangebote zu reagieren. Liegt dieser Problembereich bei Ihrem Patienten nicht
vor, so kreuzen Sie hier bitte »nein« an. Für einen Patienten
können mehrere Problembereiche angekreuzt werden.
Probleme mit Partner/Familie/
Freunde ect.
wenig/mittel/stark/nein
Falls Ihr Arzt psychosozialen Interventionsbedarf festgestellt hat, kreuzen Sie bitte an, inwieweit der Patient aus
Sicht Ihres Arztes Probleme mit sozialer Unterstützung
wie z. B. mit Partner, Familie und Freunden hat. Hat
Ihr Patient keine solchen durch seine Erkrankung verursachten Probleme, kreuzen Sie hier bitte »nein« an. Für einen Patienten können mehrere Problembereiche angekreuzt werden.
Probleme mit Beruf
wenig/mittel/stark/nein
Hat Ihr Patient keine durch seine Erkrankung verursachte
berufliche Probleme, kreuzen Sie hier bitte »nein« an. Für
einen Patienten können mehrere Problembereiche
angekreuzt werden.
Interventionsangebot
Gespräch, selbst durchgeführt
bereits erfolgt/vorgesehen/abgelehnt
Bitte kreuzen Sie an, ob die angebotene Interventionsmaßnahme bereits erfolgt, vorgesehen oder vom Patienten abgelehnt wurde.
Hat Ihr Arzt die nebenstehende Interventionsmaßnahme
nicht angeboten, so kreuzen Sie hier bitte nichts an.
Es können für einen Patienten mehrere Interventionsangebote angekreuzt werden.
Psychosoziale Beratungseinrichtung
bereits erfolgt/vorgesehen/abgelehnt
s.o.
Selbsthilfegruppe
bereits erfolgt/vorgesehen/abgelehnt
s.o.
Überweisung Psychotherapie
bereits erfolgt/vorgesehen/abgelehnt
s.o.
Rehamaßnahme
bereits erfolgt/vorgesehen/abgelehnt
s.o.
Seite 33
33
Abschlusserhebung
Abschlusserhebung
Seite 34
34
Abschlusserhebung
Angaben bei Abschluss der Dokumentation
Abschlusserhebung
Lokalisation
Kreuzen Sie bitte hier die Lokalisation des nachgesorgten
Tumors an.
Soll ein Fall, der aufgrund eines Rezidivs und/oder einer
Metastase nachgesorgt wurde, erneut abgeschlossen
werden, kreuzen Sie bitte hier die entsprechende
Lokalisation des Primärtumors an. Falls »Sonstige«
angekreuzt wird, ergänzen Sie bitte handschriftlich die
entsprechende Lokalisation.
Tumorrezidiv/Metastase/ZweitBitte kreuzen Sie »ja« nur bei gesicherter Diagnose an.
basaliom nachweisbar?
nein → bitte nur Frage 6) beantworten!
ja → bitte auch Fragen 2) bis 6) beantworten!
Abschlussgrund
• Nachsorge nach 5 Jahren regulär
abgeschlossen
• Nachsorge ärztlicherseits nicht
indiziert
• Nachsorge wird auf Wunsch des
Patienten abgebrochen, Patient
verzogen oder nicht auffindbar
• Lokalrezidiv
• Metastase
• nur bei Basaliom: Zweitbasaliom
• Patient verstorben
Bitte kreuzen Sie hier auf jeden Fall den immer Abschlussgrund an!
»Nach 5 Jahren regulär abgeschlossen« bedeutet, dass Ihr
Patient gerechnet vom Tumorfreidatum aus, während der
Nachsorge 5 Jahre lang tumorfrei geblieben ist.
Tumornachweis
Rezidiv/Metastase/ZweitbasaliomNachweis
• im Rahmen der geplanten Nachsor- Dies ist wichtig, um zu sehen, wieviele Tumorrückfälle
geuntersuchung Rezidiv, Metastase
tatsächlich an einem festgelegten Nachsorgetermin bzw. in
bzw. Zweitbasaliom festgestellt
den dazwischenliegenden Zeiträumen festgestellt wurden.
• unabhängig von der geplanten Nachsorgeuntersuchung Rezidiv, Metastase
bzw. Zweitbasaliom festgestellt
Gesichertes Diagnosedatum des Rezidivs/Metastase/Zweitbasaliom
Bitte tragen Sie hier das Datum der histologischen Sicherung ein.
Lokalisation der Metastase:
Wenn eine Metastasierung festgestellt wurde, geben Sie
hier bitte an, wo diese lokalisiert ist.
Seite 35
35
Erster Tumorhinweis erfolgte durch
(nur eine Nennung möglich):
Symptome, Anamnese
Selbstuntersuchung
Ärztliche körperliche Untersuchung
Labor
Bildgebende Diagnostik
Dies ist wichtig, um zu sehen, welches der erste Hinweis
war, der auf einen Tumorrückfall hingedeutet hat.
Labor, bitte spezifizieren
Falls als erster Hinweis »Labor« angekreuzt wurde,
spezifizieren Sie bitte den/die Laborparameter.
Bildgebende Diagnostik, bitte
spezifizieren
Falls als erster Hinweis »Bildgebende Diagnostik«
angekreuzt wurde, spezifizieren Sie dies bitte.
Patient verstorben
Sterbedatum
Falls bekannt, geben Sie bitte das Datum an
Todesursache
Falls bekannt, geben Sie bitte die Todesursache an.
Tod tumorbedingt?
ja/nein/fraglich
Dies ist wichtig, um zu sehen, ob der Patient aufgrund
seines Tumorleidens verstorben ist.
Obduktion durchgeführt
ja/nein/fraglich
Falls bekannt, geben Sie dies bitte an.
Stempel und Unterschrift
Stempel und Unterschrift sind für die Abrechnung durch die
KV und für eventuelle Rückfragen wichtig.
Für praxisbezogene Auswertungen ist insbesondere die im
Stempel enthaltene Arztnummer notwendig.
Abrechnungsmodalitäten
Abrechnung der Dokumentation
durch den kombinierten Nachsorge-/Abschlussbogen
Der nachsorgende Arzt kann bei der Kassenärztlichen Vereinigung nach Nachweis der für
die Nachsorgedokumentation geforderten
Fortbildungsveranstaltungen bis zu 14 Nachsorgebögen (Ziffer 92001) und einen Abschlussbogen (Ziffer 92002) pro Patient abrechnen.
Die Dokumentation und deren Abrechnung
sind an ein fixes Schema gebunden. Die erste
dokumentierbare Nachsorgeuntersuchung findet z. B. 3 Monate (Kulanz ± ein Monat)
nach Tumorfreidatum statt, die zweite 6 Monate nach Tumorfreidatum (Kulanz ± ein Monat) usw.
Dokumentiert werden können jeweils maximal 4 vierteljährliche Nachsorgeuntersuchungen (Kulanz ± 1 Monat) in den ersten beiden
Jahren und jeweils maximal 2 halbjährliche
Nachsorgeuntersuchungen (Kulanz ± 2 Monate) in den folgenden drei Jahren.
Abschluss & Abrechnungsmodalitäten
Abschlusserhebung
Seite 36
36
Adressen
Adressen
Krebsregister Rheinland-Pfalz, Vertrauensstelle
Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e.V.
Dr.Rost,
medÄrztin,
S. Zeißig
Frau S.
MPH
Am Pulverturm 13
55101 Mainz
Telefon: 06131-17-3002 oder 17-5064
Fax: 06131-17-3429
Internet: http://www.krebsregister-rheinland-pfalz.de
Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e.V.
Nachsorgedokumentation
Frau C. Hartmann, Dipl.-Lm.-Ing.
Am Pulverturm 13
55101 Mainz
Telefon: 06131-17-4014 oder 17-4602
Fax: 06131-17-6607
Internet: http://info.imsd.uni-mainz.de/TUZ
Krebsregister Rheinland-Pfalz, Registerstelle
Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und
Statistik, IMBEI
Frau Dr. K. Emrich
Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität
55101 Mainz
Telefon: 06131-17-6710
Fax: 06131-17-47-5186
Internet: http://www.krebsregister-rheinland-pfalz.de
Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.
Löhrstraße 119
56068 Koblenz
Telefon: 0261-98865-0
Fax: 0261-98865-29
Internet: http://www.krebsgesellschaft-rlp.de
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Steinlestraße 6
60596 Frankfurt am Main
Telefon: 069-6300960
Fax: 069-63009666
Internet: http://www.krebsgesellschaft.de
Deutsche Krebshilfe e.V.
Buschstraße 32
53113 Bonn
Telefon: 0228-729900
Fax: 0228-7299011
Internet: http://www.krebshilfe.de
Krebsinformationsdienst KID
Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 0800-420 30 40 (täglich von 8:00 bis 20:00
Uhr telefonische Auskunft zu Krebs)
eMail-Service: krebsinformationsdienst@dkfz.de
Internet: http://www.krebsinformationsdienst.de
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37
Wenn Sie Informationsmaterial des Krebsregisters Rheinland-Pfalz anfordern möchten, senden
Sie diesen Bogen bitte per Fax (06131-17-47-5186) oder in einem Umschlag an:
Krebsregister Rheinland-Pfalz
Vertrauensstelle
Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e. V.
Am Pulverturm 13
55101 Mainz
Bitte senden Sie mir folgendes Informationsmaterial:
(Das Material kann auch direkt unter http://www.krebsregister-rheinland-pfalz.de bestellt werden.)
❐
Broschüre
Arztinformation
Stück
❐
Faltblatt
Patienteninformation
Stück
❐
Jahresbericht »Krebs in Rheinland-Pfalz – Inzidenz und Mortalität«
❐
❐
Broschüre
Meldebögen Gemeinsamer Meldebogen Epidemiologisches Krebsregister und Nachsorgeprogramm Rheinland-Pfalz
Stück
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Meldebögen Für Pathologen
Stück
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Broschüre
»Melden – aber wie?« (Ausfüllanleitung)
Stück
Faltblatt
»Der Elektronische Meldebogen des Krebsregisters
Rheinland-Pfalz«
Stück
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CD
kostenlose CD mit dem Programm »Der Elektronische
Meldebogen«
Stück
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Poster
DIN A2
Stück
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Poster
DIN A3
Stück
»Krebs in Deutschland – Häufigkeiten und Trends«
Bitte informieren Sie mich über
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Vorträge zum Krebsregister Rheinland-Pfalz
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Kurse für Medizinische Fachangestellte
Wanderausstellung/Informationstafeln, Ausleihe nach Absprache
Ihr Stempel
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Informationsmaterial Krebsregister
Anforderungsbogen
Seite 38
38
Informationsmaterial Nachsorge
Anforderungsbogen
Wenn Sie Informationsmaterial der onkologischen Nachsorgedokumentation anfordern
möchten, wenden Sie sich bitte per Fax (06131-17-6607) an:
Nachsorgedokumentation
Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e. V.
Am Pulverturm 13
55101 Mainz
Informationsmaterial der onkologischen Nachsorgedokumentation:
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Faltblatt
Patienteninformation
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Kopien
Praktische Ausfüllbeispiele für Gemeinsamen Meldebogen und Dokumentationsbögen
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Schema
Kurzanleitung Gemeinsamer Meldebogen
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Broschüre
Aktuelle Daten aus der Nachsorgedokumentation
(jährlicher Bericht)
Stück
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Broschüre
Regionaler Wegweiser Rheinland-Pfalz - Psychosoziale
Onkologie (Nachsorgeempfehlungen)
Stück
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Broschüre
»Melden – aber wie?« (Ausfüllanleitung)
Stück
Allgemeine Fragen zur onkologischen Nachsorge bzw. -dokumentation beantworten:
Frau Hartmann (Telefon: 06131-17-4014)
Frau Klingler, Herr Lenz, Frau Schier (Telefon: 06131-17-4602)
Ansprechpartner für das onkologische Nachsorgeprogramm:
Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz - Hauptverwaltung
Isaak-Fulda-Allee 14, 55124 Mainz
Zuständigkeit nach KVArztnummer
47 …
Regional
Koblenz
50 …
Regional
Trier
48 …
Hauptverwaltung
Rheinhessen
• Bestellung von Dokumentationsbögen, Pässen und
Regionalen Wegweisern
Koblenz
Poststelle
Koblenz
Team
2
Poststelle
Poststelle
• Fragen zum Einladungsmodell und zur Abrechnung
der onkologischen Nachsorge
• Fragen bzgl. der Genehmigung zur Teilnahme an der
onkologischen Nachsorge
zentrum
Poststelle
0261-39002-283
0261 39002 283
0261-39002-293
0261 39002 293
zentrum
Team Onko
0651-4603-112
0651 4603
112
FrauWollscheid
Fröhlich
Herr
0651 4603 113
0651-4603-112
Mainz
06131 3260
06131-3260
Fr. Doll
Frau Doll136
06321-893-156
06321 893 136
06321-893-18906321 893 136
06321-893-136
Frau Dahm
0261-39002-394
zentrum
zentrum
Pfalz
Poststelle
Pfalz
Frau Doll Frau Doll
Frau Miroschnik
Frau Scheuerer
06321 893 140
0651-4603-113
Frau Herbst
49 …
RegionalPfalz
Regional
Frau Lubjhun
0261 39002 295
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Kategorie
Gesundheitswesen
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