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Baden wie im Paradies - maison culture Immobilienbau AG

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Warme Töne in Winikon
Baden wie im Paradies
Manche Menschen fliegen einmal im Jahr
in die Tropen, andere holen sich das
Paradies ins Haus – und benennen dieses
auch noch so. In der «Villa Eden» in
Winikon dominieren warme Töne die
Badezimmer und verwandeln sie in echte
Wohlfühloasen.
die natursteinwand ist dank des Spiegels
im gesamten Bad sichtbar, stiehlt aber Wanne
und Aussicht dennoch nicht die Show.
Text ANGELA PIETZSCH Fotos TANYA HASLER
Die armaturen von fantini
sind matt gebürstet und passen
ideal zum warmen Look des Bads.
Die deckenbrause in der dusche
spielt nicht nur mit verschiedenen
Regenarten – sondern auch mit Farben.
Nischen und ablageflächen lassen das
Badezimmer wohnlich wirken – sogar in der
Dusche (siehe Foto rechts aussen).
Blau, lila oder doch lieber grün? Je nach Laune drücken Christa
und Hermann Heinen auf ein paar Knöpfe – und schon duschen
sie genau in dem Licht, das am besten zu ihrer Stimmung passt.
Die Deckenbrause, die den tropischen Regen mit Licht untermalt,
ist aber nicht der einzige Hingucker im grössten Badezimmer des
Einfamilienhauses in Winikon. Da wären noch die Wand aus
Naturstein, die Lichtleiste, die halb in den Boden eingelassene
Wanne, das Doppel-Lavabo …
Doch der Reihe nach. Die «Villa Eden» in Winikon ist nicht das
erste Haus, das das Ehepaar Heinen gebaut hat. Vor mehr als 30
2 bäder
3
Warme töne in winikon
Jahren zog Hermann Heinen aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach
Sursee, 17 Jahre später machte er sich
zusammen mit seiner Frau selbstständig.
Nach vielen Jahren am Vierwaldstädter See
war das Paar auf der Suche nach einem
ruhigen Ort für ein neues Haus – und fand
das leichte Hanggrundstück in Winikon mit
Blick auf Wiesen, Wald und Hügel.
In Thomas Schenker von der Maison
Culture Immobilienbau AG fand die
zukünftige Bauherrschaft den richtigen
Partner für die Planung des Hauses. Der
Architekt machte Vorschläge – und Christa
und Hermann Heinen liessen sich meist
überzeugen. Vielleicht gerade, weil sie so
viel Bauerfahrung hatten. Beim so genannten Masterbad, das direkt an ihr Schlafzimmer grenzt, hatten sie nur drei konkrete
Wünsche: Sie wollten ein Doppel-Lavabo,
einen Kontrast aus hellen Wand- sowie
dunklen Bodenbelägen und dieselben
weissen Fensterrahmen wie im Rest des
Hauses.
Die Toilette im Wandschrank
Eine Bedingung hingegen stellte Thomas
Schenker: Bei ihm gibt es grundsätzlich
kein Masterbad mit integriertem WC.
Daher befindet sich in der Villa Eden die
Toilette nun in der Ankleide, die ebenfalls
vom Schlafzimmer aus zugänglich ist. Sie
versteckt sich hinter demselben Holz, aus
dem auch die Schränke gefertigt wurden.
«Weil das Haus über eine kontrollierte
Lüftung verfügt, braucht die Toilette kein
Fenster», ergänzt der Architekt.
Das Bad selbst teilt sich mit dem Schlafzimmer eine riesige Fensterfront und ist mit
einer Schiebetür abtrennbar. Das Feinstein-
Auch im kleinen badezimmer
schützt die abgedunkelte Duschabtrennung
vor allzu neugierigen Blicken.
zeug – «Workshop» von Mirage auf dem
Boden und ein helles Travertin-Imitat an
den Wänden – gibt dem gesamten Raum
eine warme Note. Diese wird von der
sanft-beigen Farbe des massgefertigten
Lavabos aus Glasfaserharz noch unterstrichen. Die Badewanne «Coe» aus demselben Material fügt sich harmonisch ins
Ensemble. Gleichzeitig ist sie der wahre
Star des Bads – schliesslich ist sie genau
unter einem riesigen Fenster halb in den
Boden eingelassen. «Zum einen wollte ich
an dieser Stelle der Fassade ein quadratisches Fenster haben», sagt Thomas
Schenker. Zum anderen wollte er ein
lichtdurchflutetes Bad planen, von dessen
Badewanne aus man einen fantastischen
Ausblick geniesst.
Faszinierende Lichtspiele
Und dann wären da noch die Details: Die
Wand zwischen den beiden grossen
Fenstern besteht aus schmalen Natursteinklinkern, darunter verläuft eine Leiste mit
LEDs, die am Abend faszinierende Lichtspiele ins Bad zaubern. Die Wand ist dank
des grossen Spiegelschranks über dem
Doppelwaschbecken im ganzen Bad
präsent – der Spiegelschrank selbst ist in
die Wand eingelassen und ist ebenso wie
die Unterbauschränkchen vom Schreiner
gefertigt. Unter dem Spiegel befindet sich
noch eine kleine Nische. Der perfekte Ort
für dekorative Kleinigkeiten – genauso wie
die quadratische Nische in der Dusche.
Viele Elemente des Masterbads finden sich
in einem weiteren Badezimmer auf
derselben Etage wieder, das vor allem der
Sohn sowie Gäste nutzen. Hier verwendete
Thomas Schenker dieselben Materialen wie
im Masterbad. Sie geben dem kleinen
Raum viel Wärme und Tiefe. Besonders
geschickt: Die Duschverglasungen in
beiden Bädern sind schwarz getönt, so
dass bei aller Offenheit die Privatsphäre
gewahrt bleibt. Man sieht es beiden
Bädern an: Die Wünsche und Vorstellungen
aller Beteiligter sind perfekt umgesetzt.
Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen
lassen.
beide bäder wurden zum Grossteil mit
Sanitärobjekten von Keramikland
ausgestattet. Unterbau- und Spiegelschränke hat die Schreinerei Juchli in
Triengen massgefertigt. Die Gesamtplanung lag bei der Maison Culture
Immobilienbau AG in Oftringen.
4 bäder
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