close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Eine Karriere wie im Bilderbuch - Migros-Magazin

EinbettenHerunterladen
|
AKTUELL
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
Serie zum Jahr der Berufsbildung
|
NEUES AUS DER MIGROS
| 29
«Als Praktikant und Filialmitarbeiter bei Denner habe ich den Detailhandel
von Grund auf erlernt. Heute als CEO und Unternehmer hilft mir diese
Erfahrung, Aufgaben praktisch und pragmatisch anzugehen. Die Berufslehre
ist eine hervorragende Grundlage für den weiteren Berufsweg.»
Philippe Gaydoul (42), gelernter Kaufmann, heute Inhaber der Beteiligungsgesellschaft
Gaydoul Group und CEO der Modemarke Navyboot
Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat das Jahr 2014 zum Jahr der Berufsbildung erklärt. Das Migros-Magazin berichtet in einer losen
Serie über Themen rund um die berufliche Grundbildung.
Eine Karriere wie
im Bilderbuch
Schon seine Detailhandelslehre absolvierte Christian Trachsel bei der
Migros. Heute leitet der 34-Jährige eine Filiale mit 60 Mitarbeitenden. Weitere
Aufstiegschancen sind ihm bei der Migros gewiss.
D
ie Liebe zum heutigen Arbeitgeber
entflammte bei Christian Trachsel
früh. «Als Kind hatte ich immer
eine Riesenfreude, wenn ich mit der
Mutter in der Migros einkaufen durfte»,
erzählt er. Als 16-Jähriger machte er
eine Schnupperlehre in der Migros
Brunaupark in Zürich, wenig später begann er dort eine Lehre als Sportartikelverkäufer, «weil ich grosse Freude am
Sport habe». Danach zeigte die
Karrierekurve des 34-Jährigen nur noch
in eine Richtung – nach oben. Aktuell
leitet er die Filiale Zürich Witikon mit
60 Mitarbeitenden. Im Juni 2013 hat
Christian Trachsel die Ausbildung zum
Detailhandelsmanager HFP abgeschlossen, was unter den Filialleitern «eher
eine Ausnahme» ist, wie er stolz betont.
Nach diesem Abschluss könnte er etwa
einen Master oder Bachelor in Betriebswirtschaft anhängen.
Rasch erklomm Trachsel die Karriereleiter. Nach Abschluss der Detailhandelslehre wechselte er 1999 nach Regensdorf in den SportXX-Fachmarkt.
«In diesem neuen Laden erlebte ich
eine sehr spannende Zeit», erzählt er.
Berufsbegleitend liess er sich zum Detailhandelsspezialisten ausbilden. Nach
dem SportXX Regensdorf arbeitete
Trachsel im Food-Bereich im Glattzentrum, bevor er 2005 als stellvertretender
Leiter Food in die Migros Bülach Süd berufen wurde. Vier Monate später wurde
er zum Bereichsleiter Food in der Filiale
Uster West befördert, im April 2007
Erklimmt die Migros-Karriereleiter Stufe für Stufe: Christian Trachsel.
AKTUELL
30 |
|
NEUES AUS DER MIGROS
|
NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
NACHGEFRAGT
MIGROS-LERNENDE ALS TV-STAR
«Lernende sind unsere
Leistungsträger von morgen»
Luandas grosser Auftritt
wir nicht weiterbeschäftigen möchten,
weil die Leistungen nicht unseren Erwartungen entsprechen.
Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M verspricht
die Migros,bis 2015 über 2200 ihrer Lehrabsolventen eine Stelle mit Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Das Migros-Magazin hat Hans-Rudolf Castell,
Leiter der Direktion Human Resources
Management der Migros-Gruppe, dazu
befragt.
Warum ist es für die Migros wichtig, Lernende im Betrieb zu halten?
Sie sind unsere Fachleute und Leistungsträger von heute und morgen. Sie haben
nicht nur fachliches Know-how, sondern
kennen auch die Unternehmenskultur.
Damit können sie einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Migros leisten.
Wie fördert die Migros die berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden?
Hans-Rudolf Castell, wie geht es mit der Umsetzung des Versprechens voran?
Wir sind auf Kurs. Letztes Jahr wurden
691 junge Berufsleute bei der Migros
weiterbeschäftigt. Das sind rund zwei
Drittel unserer Lehrabgänger.
Jedes Jahr investieren wir 40 Millionen
Franken in die Aus- und Weiterbildung.
Dabei arbeiten wir stark mit Laufbahnmodellen und können den Mitarbeitenden so aufzeigen, wohin ihre Laufbahn
sie führen kann. Die Förderung geschieht dabei sehr individuell, Basis sind
die jährlichen Mitarbeitergespräche und
-beurteilungen. Darin ist die Zukunftsperspektive ein fester Bestandteil.
Weshalb bleiben nicht alle Lehrabsolventen
bei der Migros?
Fachwissen ist nicht alles. Wie fördert die
Migros die persönliche Weiterentwicklung?
Da gibt es unterschiedliche Gründe.
Manche machen nach der Lehre einen
Sprachaufenthalt oder holen die Berufsmatura nach. Einige möchten bei einem
anderen Arbeitgeber Erfahrungen sammeln und kommen später wieder zu uns
zurück. Zudem muss innerhalb der
Migros-Gruppe zum Zeitpunkt des
Lehrabschlusses auch eine Stelle frei
sein, das ist nicht immer der Fall. Und
dann gibt es immer auch einen Teil, den
war er dort bereits Filialleiter und
Chef über 20 Mitarbeitende. Seit Januar 2010 leitet er nun die Migros Witikon.
«Ja, es ist schon etwas schnell gegangen», erklärt Trachsel schmunzelnd.
Die interne Unterstützung und Betreuung sowie die bezahlten Führungskurse
hätten für seine Karriere eine grosse
Rolle gespielt, wie er ausführt. «Die Migros schenkt den Mitarbeitern Vertrauen und gibt ihnen Chancen. Diese Chancen habe ich genutzt, wobei sicher auch
Glück dabei war.»
In der Freizeit spielt der sympathische
Zürcher Unterländer plauschmässig Eis-
Wir bieten eine breite Palette an Weiterbildungen an, welche die Selbst- und
Führungskompetenz stärken. So vermitteln wir eine Führungsphilosophie
und stärken die Unternehmenskultur.
Zusätzlich profitieren alle MigrosAngestellten von grosszügigen Vergünstigungen, wenn sie in der Klubschule
einen Kurs besuchen. Unabhängig von
ihrer Position und ihrem Beruf.
Interview: Andreas Dürrenberger
hockey, fährt Snowboard und sitzt gern
mit Freunden zusammen. Das Bedürfnis
nach einem Wechsel des Arbeitgebers
hat er nie verspürt. «Bei der Migros
schätze ich die Abwechslung, das gute
Netzwerk und die familiäre Atmosphäre.» Sein Ziel ist, später eine noch grössere Filiale zu führen, vielleicht einmal
Verkaufschef zu werden oder in einen
Produktionsbetrieb der Migros zu wechseln. «Aufstiegsmöglichkeiten gibt es
genug», erklärt der ambitionierte Mann,
der sich ganz dem Detailhandel verschrieben hat.
Text: Rolf Zenklusen
Bild: Pascal Mora
Luanda Krasniqi absolviert ihre Lehre im Melectronics Glatt.
R
und 3500 Jugendliche
machen zurzeit bei der
Migros eine Lehre. Eine
davon mausert sich gerade
zum Fernsehstar: Luanda
Krasniqi, Lernende im Melectronics Glattzentrum in Wallisellen ZH. Sie ist eine von
fünf Lernenden aus verschiedenen Branchen, die das
Schweizer Fernsehen in der
Doku-Serie «Mini Lehr und
ich» auf dem Weg zur Lehrabschlussprüfung begleitet.
Welche Hindernisse gilt es
zu überwinden, bis sie ihr
Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder Berufsattest in
den Händen halten? Was sind
ihre Karriereträume?
Die vierteilige Sendung
läuft seit dem 7. Juli auf SRF 1
(Sendetermine siehe unten)
und zeigt die Jugendlichen bei
der Arbeit, in der Berufsschule und in ihrer Freizeit.
«Für mich ist das natürlich
eine grosse Ehre», sagt Luanda Krasniqi, ein richtiges
Migros-Kind. «Meine Migros-Wurzeln reichen bis zu
meiner Grossmutter zurück.» Übrigens ist die
19-Jährige in der Detailhandelsszene kein unbeschriebenes Blatt: 2013 belegte sie den
2. Platz am Junior Sales
Champion International in
Salzburg, einem Nachwuchswettbewerb für Verkäuferinnen und Verkäufer.
Sendetermine: Folge 3, Montag,
21. Juli, 20.55 Uhr (Wiederholung:
Dienstag, 22. Juli, 5.45 und 11.25
Uhr); Folge 4, Montag, 28. Juli,
20.55 Uhr (Wiederholung: Dienstag,
29. Juli, 5.45 und 11.25 Uhr)
Bild: Pascal Mora, SRF
Hans-Rudolf
Castell ist
Personalchef der
Migros-Gruppe.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
4
Dateigröße
787 KB
Tags
1/--Seiten
melden