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Wie Conchita Wurst zum Plattln kam
FREIZEIT Die „Holperdinger“
brachten die Beratzhausener
mit Sketchen, Tanz und Persiflagen zum Lachen. Drei
Stunden zeigten die Akteure,
was für sie Humor bedeutet.
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VON REINHARD SEIDL, MZ
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Mit einem Feuerwerk
aus Musik, Sketchen und Comedy feierte der Katholische Theaterverein
„Holperdinger“ im Pfarrgarten sein
einjähriges Bestehen. „Langeweile“ ist
an diesem lauen Sommerabend ein
Fremdwort. Mit einem bunten Reigen
aus gespieltem Witz, heiteren Szenen,
quirrligen Einaktern und Persiflagen
auf örtliche Ereignisse und Persönlichkeiten, amüsierten das begeisterte Publikum rund drei Stunden lang.
Egal welches Stück oder welcher
Gag drankam, mit ihrer Freude und
Passion zum Schauspiel schafften die
Akteure, dass sie von den gut 150 Gästen begeisterten Applaus bekamen. So
glänzte Moris Frauenknecht als Kunstfigur Conchita Wurst-Double. Das
Stück „Die Ewige Liebe“ mit Franziska
Fleischmann, das „Schlafzimmer der
Frieda“ mit Theresa Ehrl und Stefan
Heim als Frieda und Sepp-Sepp, oder
„Das Schützenfest“ mit Franz Dirrigl
als Schützenmeister Pongratz waren
Glanzleistungen. Ebenso strapazierte
„Der Sonnenbrand vom Nacktbadestrand“ mit Thomas Lang die Lachmuskeln der Zuschauer.
Dazu zeigten die „Stoapfälzer
Schenkelklopfer“ mit ihrem Chef
Hans Neudegger, dass sie auch auf
kleinster Bühne die uralte Tradition
des Schuhplattelns beherrschen. Ob
„Bankerltanz“, „Haushammer oder
„Watschenplattler“, jeder Auftritt saß
perfekt.
Als musikalischer Gast lieferte Karin Thaller als bayuwa(h)rische
Mi(e)nne-Sängerin ein einzigartiges
liederliches akustisches Spiegelbild.
Neben amüsant vertonten Wiedererkennungseffekten für die Besucher
wurde mancher Gast in die bissigen
Spiegelkabinett-Stückchen durch die
Wahl-Lupburgerin eingebunden.
Viel Applaus gab es auch für die
Persiflage von Sieglinde Koller-Paulus
und „Wachtmeister“ Oliver Skinkat
auf die Beratzhausener Blasmusikanten mit ihrem „Bomben-Notenkoffer“
beim Auftritt im Hofbräuhaus. Die
lustige Geschichte, die zwar medienmäßig die „Weltpresse“ beschäftigte,
aber manchen Beratzhausener bis da-
BERATZHAUSEN.
Die „Stoapfälzer Schenkelklopfer“ zeigten, dass für einen großen Auftritt eine kleine Bühne langt.
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Auch Volkstanz war angesagt.
hin nicht bekannt war, forderte besonders zum Lachen heraus. Für das musikalische Zwischenspiel sorgten versiert wie immer die Hamberger Buam
mit Zwiefachen, Ländern und
Gstanzln. Mit viel Witz führte Lena
Neudegger durch das Programm.
Vorausgegangen war der amüsan-
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DIE HOLPERDINGER
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➤ Seit März 2013 gibt es in Beratzhausen diesen Verein.
➤ Aktuell hat der Verein 53 Mitglieder.
➤ Viel zum Erfolg trägt das große Engagement von Spielleiter Sigi Frauenknecht bei.
➤ Auch die Passion der Akteure, kein
oberflächliches Theater zu bieten, hat
für viele Fans gesorgt.
➤ Planung: Im Herbst kommt das Stück
„Der Fuaßball-Kini“ auf die Bühne.
➤ Kontakt: Jeder der Interesse am Theaterspielen hat, kann dem Verein beitreten, einfach bei Melanie Kalb, Handy
(01 72) 8 25 22 94, anrufen.
➤ Mitgliedsbeitrag pro Jahr 10 Euro,
Kinder bis 16 Jahren sind frei. (lrd)
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Foto: Seidl
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ten Jubiläumsfeier ein feierlicher Gottesdienst, zelebriert von Dekan Georg
Dunst, musikalisch gestaltet von der
Singgemeinschaft Choryphäen, im
Meditationskreis des Pfarrgartens. Im
Mittelpunkt der Messe stand die Weihe des neuen Vereinstaferls.
In seiner Predigt verwies Dekan
Conchita Wurst gab ein Gastspiel.
Dunst darauf, dass sich nun der Katholische Theaterverein bei Festumzügen
entsprechend präsentieren kann. Mit
seiner neuen Vereinstafel und einheitlicher Kleidung integriert sich die
Spielgemeinschaft vollends in das gesellschaftliche Leben der Pfarr- und
Marktgemeinde.
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Reisen
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