close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Emerson zeigt Rechenzentren, wie sie Energiekosten senken können

EinbettenHerunterladen
 Emerson zeigt Rechenzentren, wie sie Energiekosten
senken können
Angesichts enger Budgets, Sorgen über die CO2-Bilanz sowie hoher
Energiekosten suchen Informationsbeauftragte und IT-Manager nach Mitteln und
Wegen, wie sie Geld sparen, den Energieverbrauch senken und ihre
leistungshungrigen, wärmeempfindlichen Rechenzentren effizienter gestalten
können.
Rechenzentren allein in den Vereinigten Staaten haben im Jahr 2006 ca. 61
Milliarden Kilowattstunden (kWh), das heißt 4,5 Milliarden USD an Strom
verbraucht. Wenn der aktuelle Stromverbrauchstrend anhält, so werden
Rechenzentren in den USA nach Prognose der US-amerikanischen
Umweltschutzbehörde bis zum Jahr 2011 jährlich über 100 Milliarden kWh
verbrauchen; das sind 2,5 Prozent des Stroms des gesamten Landes, mit einem
Preisschild von 7,4 Milliarden USD.
Das hat noch keiner geschafft. Um die Branche bei der Bewältigung dieser
Probleme zu unterstützen, hat Emerson Energy Logic entwickelt, den weltweit
ersten ganzheitlichen Ansatz für eine Energiesenkung in Rechenzentren auf
Basis einer quantitativen Analyse. Hier liegt der Schwerpunkt vormerklich auf
einer Reduzierung der übermäßigen Wärmebelastung. Die von Emerson
empfohlenen Maßnahmen können den Energieverbrauch eines Rechenzentrums
unter Anwendung der bestehenden Technologien um mindestens 50 Prozent
senken – und dabei gleichzeitig der Branche weltweit zu einer
Energiekostensenkung in Höhe von mehreren Milliarden Dollar verhelfen.
Um diese Maßnahmen zu entwickeln, hat Emerson den Energieverbrauch für ein
typisches Rechenzentrum mit einer Fläche von ca. 465 m² modelliert. Die
Ingenieure des Unternehmens haben Gelegenheiten zum Energiesparen
umsichtig analysiert, die Einsparungen jeder Maßnahme quantifiziert und
identifiziert, wie sich der gesenkte Energieverbrauch in einigen Systemen auf
den Verbrauch unterstützender Systeme auswirkt.
Die wesentliche Erkenntnis, die aus dieser Analyse gezogen werden konnte,
bestand in der Feststellung, dass Energieeinsparungen bei den IT-Geräten die
größten Auswirkungen auf den Gesamtverbrauch haben, da sie auch über die
unterstützende Infrastruktur realisiert werden (Kaskadeneffekt).
Emerson.com/neverbeendone
@2010 Emerson Electric Co. All Rights Reserved
CONSIDER IT SOLVED. Zum Beispiel wirkte sich im Modellrechenzentrum von Emerson eine Einsparung
von einem Watt auf Serverkomponentenebene in einer weiteren Einsparung von
1,84 Watt ohne jegliche weitere Maßnahmen aus – das bedeutet eine
Gesamteinsparung von 2,84 Watt.
Anhand dieser Analyse hat Emerson die besten 10 Strategien zur Optimierung
der Effizienz in Rechenzentren zusammengestellt, die zunächst bei den ITGeräten angesetzt, anschließend mit der Support-Infrastruktur, einschließlich
Kühlsystemen, fortgesetzt werden.
Der Energy Logic Ansatz von Emerson ist ein herstellerneutraler Strategieplan.
Alle in Energy Logic empfohlenen Technologien existieren bereits – und viele
können stufenweise als Teil der normalen Technologieaktualisierungen
eingeführt werden, wodurch der Kapitalaufwand auf ein Minimum reduziert wird.
Das Emerson Modell berechnet außerdem die ROI-/Amortisierungszeiten für
jede der 10 Strategien, um Unternehmen dabei zu helfen, bessere
Entscheidungen über die effizientesten Technologien für ein bestimmtes
Rechenzentrum zu treffen.
Diese Strategien bieten außerdem einen weiteren Vorteil, denn die drei
wichtigsten Probleme, denen sich Manager von Rechenzentren heutzutage
gegenübersehen, können eliminiert werden: Stromversorgung, Kühlung und
Stellfläche. Im Modellrechenzentrum von Emerson konnte mit der
Implementierung der 10 Strategien von Energy Logic der Platzbedarf um zwei
Drittel reduziert werden. Die benötigten USV-Kapazitäten wurden um ein Drittel
und die Kapazität für die Präzisionskühlung um 40 Prozent gesenkt.
Top 10 Strategien der Energy Logic von Emerson
Die 10 empfohlenen Strategien zur Verbesserung der Energieeffizienz in einem
Rechenzentrum lauten:
1. Prozessoreffizienz: Die typische Verlustleistung (Thermal Design Power –
TDP) von Prozessoren liegt heute durchschnittlich bei 91 Watt. Jedoch führen
Prozessorhersteller auch Versionen mit geringeren Spannungswerten, die im
Schnitt 30 Watt weniger verbrauchen als Standardprozessoren – und dabei
dieselbe Leistung erbringen wie Prozessoren mit höheren Spannungswerten.
Dies kann den Stromverbrauch in Rechenzentren um 10 Prozent senken.
2. Stromsparende Netzteile: Der Einsatz der neuesten, hocheffizienten
Netzteile sorgt für eine Effizienz über 90 Prozent und reduziert die
Emerson.com/neverbeendone
@2010 Emerson Electric Co. All Rights Reserved
CONSIDER IT SOLVED. Leistungsaufnahme im Rechenzentrum um 124 kW bzw. 11 Prozent des
Gesamtverbrauchs von 1.127 kW. Beachten Sie, dass einige Netzteile bei
Teillast besser arbeiten; diese sind daher vorzuziehen.
3. Power-Management-Software: Rechenzentren sind für Spitzenlasten
ausgelegt, die nur selten vorkommen. Ohne Power-Management-Software liegt
die Leistungsaufnahme im Ruhezustand bei 80 Prozent, fällt aber auf 45 Prozent
ab, wenn Power-Management aktiviert ist. Dies reduziert die Last des
Rechenzentrums um 86 kW, das heißt 8 Prozent.
4. Blade-Server: Blade-Server verbrauchen ca. 10 Prozent weniger Strom als
gleichwertige Rack-Server, da sich mehrere Server ein Netzteil, Kühllüfter und
andere Komponenten teilen. In seiner Analyse entdeckte Emerson eine Senkung
des gesamten Energieverbrauchs um 1 Prozent, wenn 20 Prozent der RackServer gegen Blade-Server ausgetauscht wurden. Obwohl es sich bei dieser
Senkung nicht um einen sehr hohen Wert handelt, ist sie dennoch von
Bedeutung, da sie die in Punkt 9 unten angesprochene Architektur mit hoher
Dichte ermöglicht.
5. Server-Virtualisierung: Im Rahmen einer Optimierung von ServerTechnologien setzen die Unternehmen verstärkt auf die Virtualisierung als Mittel
zur Steigerung der Serverauslastung und zur Reduzierung der Anzahl der
benötigten Server. Diese Virtualisierung führt zu einer 8-prozentigen Senkung
der Leistungsaufnahme in einem Rechenzentrum mit einer Grundfläche von 465
m².
6. Stromverteilung mit höherer Spannung: In den meisten US-amerikanischen
Rechenzentren versorgen die unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV)
die Server mit einer Spannung von 208 Volt. Wenn die Spannung auf 240 Volt
erhöht werden kann, arbeiten die Netzteile in den Servern effizienter. Durch
Verwendung einer Stromverteilung mit höherer Spannung kann der
Stromverbrauch um bis zu 2 Prozent gesenkt werden.
7. Best Practices für die Kühlung: Die Implementierung der Best Practices, wie
beispielsweise die Abdichtung von Bodenritzen, die Verwendung von
Blindplatten in freien Rackbereichen sowie Vermeidung einer Mischung von
warmer und kalter Luft, spart Geld. Mit der numerischen Strömungsdynamik
(Computational Fluid Dynamics – CFD) können Ineffizienzen identifiziert und der
Luftstrom innerhalb des Rechenzentrums optimiert werden. Die Effizienz des
Kühlsystems kann allein durch den Einsatz der Best Practices um 5 Prozent
Emerson.com/neverbeendone
@2010 Emerson Electric Co. All Rights Reserved
CONSIDER IT SOLVED. verbessert werden, wodurch die Energiekosten der Anlage mehr oder weniger
ohne eine Investition in neue Technologie um 1 Prozent gesenkt werden.
8. Kühlung mit variable Kapazität: Neuere Technologien in EDV-Klimaanlagen
(Computer Room Air Conditioner – CRAC), wie Digital Scroll-Kompressoren und
Lüfterantriebe mit variabler Frequenz, ermöglichen eine hohe Effizienz auch bei
Teillast. Mit der kühlwasserbasierten Klimaanlage konnte der Energieverbrauch
im Rechenzentrum durch die Verwendung von Antrieben mit variabler Frequenz
um 4 Prozent gesenkt werden.
9. Ablaufkühlung: Für die Optimierung der Energieeffizienz in einem
Rechenzentrum müssen die Zentren wesentlich höhere Dichten unterstützen
können. Dies bedeutet, dass ein Teil der Kühllast von den traditionellen CRACEinheiten zu Ablaufkühleinheiten verlagert wird, wodurch die Kosten für die
Kühlung um 30 Prozent gesenkt werden können. In der Analyse von Emerson
wurde für 20 Racks mit einer Dichte von 12 kW pro Rack die Ablaufkühlung
eingesetzt. Die verbleibenden 40 Racks mit einer Dichte von 3,2 kW nutzen
traditionelle Raumkühlanlagen. Damit konnte eine 6-prozentige Einsparung der
Energiekosten im Rechenzentrum erzielt werden.
10. Überwachung und Optimierung: Kühlkontrollsysteme können die
Bedingungen im gesamten Rechenzentrum überwachen und die Aktivitäten
mehrerer Einheiten koordinieren, um Konflikte zu vermeiden. In der Analyse von
Emerson konnten dank der Überwachung und Kontrolle auf Systemebene
schrittweise Einsparungen in Höhe von einem Prozent erzielt werden.
Im Zusammenhang mit den Energy Logic Strategien hat Emerson außerdem
einen Energy Logic Effizienzrechner eingeführt, mit dem Manager in
Rechenzentren die Energieeffizienz ihrer Anlage messen und die Leistung im
Vergleich zum Energieverbrauch beurteilen können. Dieser Effizienzrechner hilft
bei der Messung des Fortschritts im Lauf der Zeit, bei der Priorisierung der
produktivsten Maßnahmen und bei der Berichterstattung des Fortschritts an das
Management.
Emerson.com/neverbeendone
@2010 Emerson Electric Co. All Rights Reserved
CONSIDER IT SOLVED. 
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
1
Dateigröße
45 KB
Tags
1/--Seiten
melden