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Dieres Initrument, Co wie es Ramsden einrich tete, **) beitand in

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Dieres Initrument, Co wie es Ramsden einrich
t e t e , **) beitand in drier ldeinen Schncllwage aus
l'vlefing. Auf dem langern Arme viird nnch Art
*)
A n n a k s dc Chytnie. An 6 , No. 7 6 , 7 7 , 8 0 , T r o b
de Hnjfcnfi-at5 dt- I' ave'orzidtrie. D i c k Abh a n d l o n g e n machen den Anfang eioer volll'tandigen A r b c i t iiber A r e o m e t e r , die €infIenfrarz in
MkJilOireS
-fieben .Nemoiren zu
Volleiiclen denkt. Das crl'ce
enthiilt die al1,netneine T h e o r i e , i n d e r w i r ebeii
nichtsru'eoes, eher m a n c h e n kleinen Mirsverftand
gefunden hal)en, u n d d i e Refchreibung des vel.)ierI c r t e n Ramsdenfchen A w o m e t e r s ; d n s zwelte, die
Be[chreiburlg verlchiedcner Senkwagen ; das dritt e , vierte uncl fiinfte, 3lethodcn, beffer eingetheilte S e n k w a g e n flir Soole, SSiircn u n d Weinseift
bilclen; das rechste und Gebente, Vergleichung e n der gelJrSuchlichen init d i e h rkl.ilerrcrten
Eintheilungea, u n d eine leichtc Art, diefe Eitithcil u n g aufzutragen. Ein Nitarbeiter h a t das Neue
aus di eren e t w as w ei t l'ch w ei 1;g e n A b11 an d I LI ngen
kurz ausgezogcn u n d d i e L L'efclirciliung inacht
d a v o n den Anfang.
d. H.
**) Es
irt u n t e r a n d e r n befcbriebexi im J o u r n d de
Pli).Jique, An 1 j 3 2 , J 1 ~ . / 2 ,
I: I59 1
der rijmifihen W a g e n ein betlimmres Gavicht
nach Willkuhr verfihoben; an den sndern itl
eine mi t QeckGlber gzt'iillte Glasl<ugcl an einem
PFerdehaare aufgehiiiigr. Did; Kugel wird in
die Fliifigkeicen eingerauchr , und inan fihliefir:
aiis dem Gewichrsverlufie , den lie in denfdben
erleicier , auf die ipecifikhe ScIiwere dsr F I C ~ ~ Z ~
liei ren.
So bequem dieks Werkzeug ziir Befiimmung
des Cpecifiichcn Gewichcs der Flufigkcfiren war,
fo reichte man doch damit fur das lpecififche Gewicht feCter Korper nichr aus, deren Gewichtsunrerfchiede zu betraclitlich find, als dafi man
durch das Verfchieben des Gewichrs , weiches
bei leichrtrn hinliing!ichc Genauiqkeir g j b ? aiich
bei fchivcrern die gehorige Schiirk in der Cefiirr,muig hiicrc erhalccn follen.
Urn diefes zu bewerktlel!igen, bringr H. H2TTt.nfratz auf dem lingcrn Anne der U'age z.vei G e Xvichte A und 6, Taf. 111, Fig. 7 , an, dic fich beide
filr iich verfihieben lalfen, und von denen das eine
durch feine Srellung Grammen, (gleich 18,841
Griin ,) das andere Centigrammen, (gleich p
Grsr;,) nngiebt. PiIan b r i n g auf dcrn ,4rme, nbch
Gefdlen, enttveder fur jedes der beiden Ge\vichre
eine befondere, odcr f ~ beide
r
eine gerncinfchafiliche Eintheilung an. Das Grammwgeivichr
itellt man aiif einen der Theilltriche, dem
Gleichgewichre fo iiahe . \vie mijglich, lind bewirkt die& dann vollends durch die Stellung
des Cenrigrammengewichts fo daCs bcide VCFeint das Gewicht des abzuwiegendeii Kiirp. rs
in Grammen und Centigrammen angeben. An
das Ende des klein,en Arms wird, an einern
fihr diinne:i Drahte voii Platin, dcr Kiirper,
defl'cn Gewicht man wXen will) a u f g e h h g . Ungeachret die W,ifi'crrnnIfe, wcichc d i e h Draht
verdrangt, wenn er eingcra1:illt wird , fehr geringe it$ fo kmn miin doc11 Ibibil d i e h g,:;-'iilgen
Verlufi, durch das Verfihieken eines Meinen
Hiirdicns C, erfcrzcn.
'
)
Nacli diefer Einrichcung diem das Werkzeug,
welches tveder zerbrechlich noch durch eine
9Ieng.e feiner Gewichre beirn Gebrauche und auf
K d t n bckhwe1:lich if$ zugleich als Wage des abfolureii und des fliecififchen Gcw:ichrs der Korper.
In ein IWichen gcpackt , kann man es in der Tafche tragen ; und itart dcs lang-en Glasbechers,
der bci andern Senkwugeii norhig ill, dier.1 ein
gewohiiiiches Trinliglas.
)
Diek Wage mir einer Eintheilung nach dern
neucn Grammen- und nach dem alren hlarkgeu.ichte kofiec bei Fe r r a t , Z n ~ l u i t wen
~ hflrtj-
meiflens erit.bei einer Temperatur von 2 2 Graden zii leuchcen nnfingt, da er dies in gemeiner
Lufr bercirs beim 6cen Gr. thut. Der Grund in
beiden Fiillen, (beim Phosphor und den Infecten,)
iit derhlbe und itiitzr iich auf die Narur des Saueritoffgas, deffen Ealis, wenn es rein ifi, eine milde
Temperarur erfordert um mit dem verbrennlichen Korper zufanimenzutreren , im Gegentheil
Gch aber fchon bei einer niedrigern mit Stickgas
.verbinder.
,
Warum dic zirternde Bewegung, fo wie je-de, fowohl naturliche als k~nfilisherregre, Bewegung iiberhaupt, den Glanz des leuchtenden
Bauches vermehre. (§. 14 )
Wed alsdann die Fliifigkeixn derelben durch
die befchleunigte Bewegmg dem arrnof@hirifchen Sauerfioff mehr Kohlen- und Wafferltoff
zufuhren; auf diefelbe Art, wie bei den vierfiifsigen Thieren, den Vcgeln und bei uns das
Athmen oder das Verbrennen jener beidcn Subfinnzen Rirker ifi, wenn das B l ~ durch
t
irgend
eine innere oder aufiere Bewegung mchr airfger e p wid.
2.
3. Warum die vom ganzen Korper gx!trennrcn
leuchtenden Bauche einige ,Zeic zu gifnzen fort-
fahren?
... .
Theilen bel'tellt
, die
aufzutragen, miihfam und un-
Iicher ift.
Sol1 es eine nligeineine S e n k w n g e , fur jede Art v o n
FliilTglreit w e r d e n , To ilt das Inltrumcnt lo einzuricht e n , d d s , m e n n die Ihgel in deltillirtes Regenwalfer
getaucht wii-d , d e r Ort Jer Laufer Ib ziemlich in d e r
Mitte des langern Armes liegt, To dars die Liiufer fich
f u r rpecififch fchwerere Fliirligkeiten nach dem Ruhepunkte zu, fur fppecifikh leichtere von den1 Ruhepurilrte
ab, gehorig w e i t r e r k h i e b c n Ialfen. Mit dem grijfsern
Liiufer lalst Iich z. B. die Veranderung des TpeciIiIchen Gewichts his auf Fiinfhundcrtel, mit dem kleir:ern
bis auf' Taufrnclel anzeigen.
Will man das Areorneter zu einer Senkwage fiir
Mikchungen z w e i e r beftimmter Flul'liglteiten , z. B. zu
einer Soolwage oder einem A l k o h o / o m e t r r , einrichton, End
verlangt dabei nicht, his iiber Hundertel hinaus z u @:en :
fo reicht man niit dern eineii LPurer A aus, der To einzurichten iCt, dafs e r , bei der Soolwage, am ZuCsel-n
Ende dcs Arms gefchoben, die Metalilrugel , in de!iiIIirtes RegenwzlCer getaucht , gleich wiept , unwcit Jcs
Dpehpunkts liingegen der filetallkugsl , w e n n lie i n die
Itsl-krte Soole vcrfenlrt wird , das Gleichgewic1:t 1:dt ;
bei dem Alkoholorneter umgeltehrt. I i a t man den O r t
des Laufers in beiden Lagen genau Ijemerkt , und cs if,
Z. B. das fpecitlrche Gcwictit gerchwsngerter Soole I , Z I ,
oder des reinlten Weingeiitcs 0,7y ; fo hat man n ~ ; rden
gcflindenen Fundamcntalal1ltand, Ioowohl liei der Scola k bci dt.r Wcingeiftwagc, i n 2 1 gleic!ie Tlleile zu the;l e n , ur~ddaktci, ~ o i n0rt.e des Litifen Ciir dcliil1;rtes
Waffrr a n , ( b e i welchern
I
zu rtelicn kommt,) nach
dern Ruhepunkte zu, die Zalilen I,OI,
I,OZ
u. f. f.,
VOM
Ruhepunkte ahwarts 0 , 5 9 , 0 , g S u. r. w. zu-fetzen, iiin
eine So01 oder Elranntweinwage zu erhalten, die loglsich die fpeciXchen Gewichte jeder Soole oder jedes
Weingeiftes, Jolglich mitte!bar auch die Antheile von
Salz und Warer, oder von Weingeirt und Waffcr in
ihnen angiebt , und &her den gemijhnlichen Senkrvagen , nach B e a u m 6's A r t , mit ihrer nic!ltsfagended'
Eiritheil ung, weit vorzuziehen ilt,und diere Lilligius den
W e r k lt iit L e h u n d c h e rnilch e n Labor at o ri en ve r d r Pn g en
lollte. Auf eine ahnliche Art i l t die Eintheilung riir
eine allgemeine Senkwage zu machen.
Dafs aber auf dern Ramsdenfchen Areometer, fiir
gleichc: Verinderungen in d e r Dichtigkeit des Fluidi,
i n weichcs die Kugel getauclit w i r d , der Lsufer iinmer
glric!i vie1 vci-riickt , foI.$ish f i r gleicl:m&i,o wa&ler;dc o d e r almehmcnde Diciitigkeiten, die Scale gleich
getheilt weiden Inifre, &Car giebt Herr H a f f e n f r a t z
einen unlrstthaften G r c n d o n , der leicht verlriten
korinte , die Richtigkeit dieler Eintheilung in Zweire1
z u ziehen, und der mir d e ~ h a l beine Rerichtigung ~ 1 1
verdienen fcheint. ,,Da der Gewichtsverlult d c r Kufiel",
ragt er , ,,in verlchiedenen Fliilliglreiten, lich direct, wie
die Dichtigkeit diefer Fliifitgkcixm verhilt ; fo miir[en
die Gewichte , welche der Kugel das Gieichgewic!lt !1a1.
ten, in detxfclben V e r h ~ l t n i l k f. e r n , ( ! ) u n d deslialb
les dicS(6otcs dii 1t:uieY , c o r r e h ) o : : d n i ! t ii des de:&:<s & ~ n l e s , doiccnt t t r e d ~ dir.i>oiis
s
c::;ctl-.s.
"
Wiegt die Kugel in d e r Luft Q , in den F!i:.li;gkeiten P , P' Gran; l o Xt ilir Gewicl~tsverluTt irn WaKer
Diere Gxiifsen rtehen alicrdings
Q - P , Q - p' Gran,
irn Verhdtnilfe d e r Dichtigkeiten d e r Fliilfigkeiten; a b e r
aus i h r e m Verhtiltnifre liirst lich a u f das Verhiltnirs p : P'
,
im Allgemeinen nichts fchliersen u n d diefes i l t nichts
w e n i g e r als jenem gleich. W a r e das der Fail, Co wiird e n fich d i e Dichtigkeiten v e r k e h r t , wie d i e Abrtiinde
des Laufers vorn Liuhepunkte verhalten , u n d d a m gehorten keinesweges zu gleichen V e r r n d e r u n g e n i n der
Dichtigkeit , s l e i c h e Eintheilungen d e s l i n g e r n Arms.
Fo!gendes i k dFr Bewcis Fiir die angegebene Eintheilungsart des Ramsdenrchen Areorneters n l s Senkw a g e . D e r L:iurer wiege p Gran. Die Entfernung defZelben vom R u h e p u n k t e rey, w e n n d i e Iiugcl i n d e r
L u f t abgewogen wird, c Linien ; w e n n fie i n deltillirtetn
R e g e n w a l l e r , bei d e r T e r n p e r a t u r von 10' R e a u m . , gewo,oen w i r d , n Linien ; u n d endlich f : Linien, w e n n
m a n fie hei derrelhen T e r n p e r a t u r i n einer FlkKglreit
abrviegt , d e r e n rpecifikhe S c h w e r e 772 i l t , (die Ipecihlche S c h w e r e d e s dertillirten RegenwafIers bei einer
W a r m e von I O O nach R e a u m u r , w i e i m m e r , I g e k t z t . )
Alsdann ift der Gewichtsrerlurt d c r Kugel i m Waller
P C - p a ; i h r G c w i c h t s v e r l ~ T t i n d e r 712 mahl rpecififth r r h w c r e r n F1iil;igkeit P c -- I ' x ; und d a diere Gew ic h t s ye r 1u Tt e i i n Ve r l?a1t n i f 5 d e r fp eci ti fc11 en S ch lve
-
.
r e n beider FlulGgkeiten rtehen, 1'
(c - a) :
P . (5 - x) = I : ~ n folglich
,
c - 1' = nz . ( c - a )
u n d .'c = c - ( c - 0 ) r n .
Cie f'pecififche SchnCc.1-e der Fluffigkeir, m , u n d
d i e d a z u geh;irige Ectfernt?r:s des LSul'ers \*om 2 u h e punlcte, 2:. find alfo z m a r ni2ht indircct proportional,
hiinZen a h e r doch von einarider: nac?i e i s e r G!clchung
.
d e s erl'ten Grades ab; fo d a k , w e t i n
717
glGc!ii%mig
g l e i c h k r i n i g abnirnmt , u n d urngekehrt. *)
V e r a n d e r t fich a l h d i e Gichtigkeit d e r FliiTfigkeit von
1 his I , Z I d u r c h alte Hiindertel; T
o verlindeit rtch such
d i e Entfernung des Theilrtrjchs vom R u h e p u n k t e ;mmer
urn gleich vie], und z w a r urn d e n ein u n d zwanzigrten
T h e i l des Fundamentalabftandes, d e n m a n d s b e r n u r
wachrt ,
5
i n 2 1 gleiche T h c i l e zu theilen b r a u c h t , urn d i e Stellen
des L8ufers f i r d i e nach Hunderteln w a c h h d e n o d e r
ab n el1in en d e n fp eci I;Ich e n Ge w i c h t e z u e r ha1r en.
Ift d e r einzutlieilende A r m d e r Schnellwage To
l a n g , dars d e r grorse Lauf'er fich w e i t genug verfchieben l a k t , urn d e r Kugel, w e n n lie in d e r Luft g e w o g e n
wird, das Gleichgervicht zu halten, To bemerke man d i e
SteIie d e s Laufers in dierem Falle, und beohrrchte a u c h
d e n O i t des Laufers, w e n n d i e K q e l in deitillirtern
W a K e r , w e l c h e s d i e T e m p e r a t u r von 1 0 " Reaum. hat,
abgervogen w i r d . Da d i e Dichtjgkeit d e r L d t liierbei
*) Sind niirnlich A x , Atn z w e i zuf'ammengehijrige
Verijnderungen, To ift Ax = - ( c - 0 ) .
~ m Con.
.
ftruirt man die g e f u n d e n e Gleichung geometrilch,
To wird jedes T -dorch das dazu gehijrige l i t , vermittelft z w e i e r g e r a d e r Linien, von bertirnmtcr L a p ,
a e n n d d f , (Fig. 8 , ) gegeben, die lich i n einern
P u n k t e b lo durchrchneiden, dafs, w e n n man a u f
a e von a a n , die Dichtiglreiten als.*bfcilfen nimmt,
und d i e dazu gehiiri,nen Pel-pendiitel e f d i e Abftiinde
f:
bedeuten
, a b = c - a , und
C
das Perpen-
dike1 a d = c ilt. Zu gleichen Veranderungen auf
a e , gehort d s n n irnmer ein gleicher Unterlchied
der Pel y e n d i k r l e f .
ilt, To theile man dieren Abftand
((der i n ,unfre-r Formel den W e r t h c - R hat ,) in lo
vie1 gleiche Theile, als nach d e m verlangten W e r t h e
eines Thcils d e r Scale, auf die Dichtigkeiten von o bis I
koinrnen miKen. Uieles gieht die zuverliffiglte Eintheilung, die v o n dern Irrthume frei bleibt, der l o d t
aus der fallch angenoinrnenen TpeciSfchen Schwere d e r
Fl;lii;gkeit, die man z u r BeCtirnmung d e s Fundamentalabrtandes gebraucht hat, enthehen kbnnte.
Selttrt w e n n der einzutheilende Arm drs Areometers z u kurz irt,um diere Eintheilungsart zuzulaIfen, u n d
es ilt n u r das fpecililche Gewicht der &gel, g , genau
bekannt, To 1'J'lst Iich hisraus, u n d .aus d e r Stelle des
Laufers, wenn die Kugel in deltillirtem Walker abgeFiir nichts zu redinen
wogen w i r d , jener Abftand c - u , (folglich auch d i e
Grolse jedes einzelnen Theils auf dem liingern Arme ,)
leicht in Linien berechnen, und To die Eintheilung auf-
tra,oen.
Es Xt namlich
c
=
', woraus fich c - a
'
6-1
rind die L2nge jedes Theils ergiebt.
( 'lehr aus diefen Memoiren im folgenden HeFte.)
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