close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

DIE SEE – GEDENKEN AN JAN HOET - Art Cities Reisen

EinbettenHerunterladen
PROGRAMMVORSCHLAG FÜR GRUPPEN
Schon König Leopold II. war von der Stadt am Meer begeistert und
gab ihr den Beinamen „Königin der Seebäder“. Im 19. Jahrhundert
war Oostende Treffpunkt der europäischen Aristokratie, die hier
das Sehen und Gesehenwerden zelebrierte. Das Seebad versteht
es, auf elegante Art und Weise authentisches Fischerambiente,
Schöne Künste und Stadtflair miteinander zu verbinden. Hinter
jeder Ecke kann man ein anderes Gesicht der Stadt entdecken:
Bunte Fischerboote, ein mondäner Yachthafen, originelle
Shoppingangebote, schöne Terrassen und gutes Essen ... und
immer wieder die Nordsee. Der neun Kilometer lange Sandstrand
macht Oostende zu einem wahren Badeparadies. Daneben hält die
Stadt ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot bereit.
stadtführungen Oostende
Oostende sehen und erleben macht man am besten mit einem diplomierten Stadtführer. Angeboten werden z.B. eine klassische Stadtführung
durch die Stadt, der Spaziergang im Zeichen von Leopold II, der Spaziergang am Fischerkai und ein Rundgang, der sich dem Malerbaron James
Ensor widmet.
Oostende vom Meer aus erleben
Die „Nele” wurde nach dem Vorbild einer historischen Oostender
Zweimast-Sloop und den besten Segeltraditionen entsprechend gebaut.
Auf ihr kann man das Seebad auf die wahrscheinlich schönste Weise,
vom Meer aus, erleben.
Museumsschiff Mercator
Der stolze Dreimast-Segler war einst Schulschiff der belgischen Handelsschifffahrt. Jetzt liegt er vor Anker in Oostende, wo er mit seiner authentischen Innenausstattung den perfekten Ort für ein nautisches Museum
bildet, eine treibende Schatzkammer voller Gegenständen, die auf den
vielen Weltreisen des Schiffes gesammelt wurden.
Unsere Liebe Frau in der Dünenkirche, Mariakerke
Im Oostender Vorort Mariakerke liegt diese durch die Polder- und Dünenlandschaft geschützte Kirche, welche ihre Ursprünge bereits im Jahr
1071 hat. Das heutige Gebäude der liebevoll im Volksmund genannten
„Dünenkirche“ stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jh. Auf dem kleinen
dazugehörigen Friedhof liegt der Oostender Maler Baron James Ensor auf
seinen eigenen Wunsch hin begraben.
1. TAG
Anreise nach Oostende am späten Mittag. Nach dem Check In im Hotel
können bei einem geführten Stadtrundgang erste Eindrücke des Seebades
gesammelt werden. Danach Zeit zur freien Verfügung. Diverse Einkaufsstraßen bieten alles, was das Shoppingherz begehrt. Anschließend lädt
die Strandpromenade zur Entspannung ein. Am Abend Gelegenheit zum
gemeinsamen Essen in einem typischen Oostender Fischrestaurant.
Übernachtung in Oostende.
2. TAG
Am Morgen steht ein geführter Besuch der Ausstellung „Die See” im
Mu.ZEE - Kunstmuseum am Meer, auf dem Programm. Freie Zeit zum
Mittagessen und anschließend Fahrt ins benachbarte Koksijde, wo man
bei einem Besuch des Delvauxmuseums in die Welt des Surrealismus
eintauchen kann. Ein geführter Themenrundgang zum Leben und Wirken
von James Ensor mit Besichtigung des Ensorhauses beschließt den Tag.
Für den Abend empfiehlt sich (je nach Spielplan und Verfügbarkeit) ein
Konzertbesuch im Kursaal Oostende. Übernachtung in Oostende.
3. TAG
Nach dem Frühstück Besuch der malerisch gelegenen „Dünenkirche” im
Oostender Vorort Mariakerke, auf deren Friedhof der Maler Baron Ensor
seine letzte Ruhestädte gefunden hat. Anschließend Fahrt ins nahegelegene Jabbeke zum Permekemuseum. Im ehemaligen Wohnhaus des
Künstlers befindet sich neben rund 80 Gemälden fast das gesamte bildhauerische Werk des Expressionisten. Danach Heimreise.
Art Cities Kulturpaket
• 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im guten Mittelklassehotel
in zentraler Lage von Oostende
• Welcome-Drink
• Stadtführung Oostende am Ankunftstag
• Ganztägige Reiseleitung am 2. Tag inkl. Ensor-Rundgang
• Eintritt und Führung im Kunstmuseum am Meer
• Eintritt und Führung im Permeke-Museum
• Besichtigung Dünenkirche mit Ensor-Grabstätte
• Vermittlung von Zusatzleistungen und Prospektmaterial
• Freiplatz für jeden 21. Teilnehmer im Doppelzimmer)
Preis pro Person (bei mind. 25 Personen)
James Ensor, Model in de duinen, 1884, Senaat Belgie © Sabam Belgium 2014
PROGRAMMBAUSTEINE
ab €149,- im Doppelzimmer
ab € 58,- Einzelzimmerzuschlag
Art Cities Plus
• Eintritt und Führung im Museum Delvaux
• F ahrt an Bord des Zweimasters „Nele” mit Blick auf Oostende
•B
esuch des Casinos Oostende
• F ührung durch eine Austernzuchtfarm inkl. Austernverkostung
oder Fischbuffet und 1 Glas Wein
• Konzertkarten, je nach Spielplan, für eine Aufführung im Kursaal Oostende
Stadtmuseum Oostende
Das Museum blickt auf die beeindruckende Geschichte der Stadt zurück
und bietet gleichzeitig einen Ausblick auf die Zukunft. Objekte, Dokumente und Multimediainstallationen enthüllen die Geheimnisse der Stadtentwicklung, des Tourismus, der Fischerei, des Hafens und der Schifffahrt.
Fort Napoleon
1810 ließ Napoleon das Fort gegen einen Seeangriff der Briten bauen.
Die Briten kamen aber nicht und auch das Fort wurde erst 1814, nach
Sturz des Kaiserreichs vollendet. Das fünfseitige Gebäude aus Ziegelstein
mit seiner 8 Meter hohen Stützmauer ist heute Denkmal und Museum und
führt durch 2 Jahrhunderte voller Geschichte(n).
© Toerisme Oostende
© Toerisme Oostende
DIE SEE –
GEDENKEN AN JAN HOET
Museumsschiff Amandine
Der ehemalige Islandkutter und seine Besatzung haben jahrelang alle
Stürme des Atlantiks überstanden und dort Kabeljau, Schellfisch und
schottische Schollen gefangen. Ein Besuch der Amandine reizt alle
Sinnesorgane. Die ganze Geschichte der „Amandine“ und ihre wilden
Seemannsabenteuer kann man heute am Fischerkai erleben.
AM ABEND
Kursaal Oostende
Der Kursaal gilt als Höhepunkt der Avantgarde-Architektur der 50er
Jahre. Zur Ausstattung gehören Wandgemälde von Paul Delvaux, Keramiken von Pierre Caille und Fresken von Marc Mendelsohn. Neben einem der
schönsten Auditorien Belgiens mit Plätzen für über 2000 Besucher gibt es
hier Ausstellungssäle, eine schicke Loungebar, 2 Restaurants und einen
Nachtclub. Das ganze Jahr über werden hier Konzerte und Veranstaltungen von Klassik bis Pop geboten.
© Toerisme Oostende
AUSSTELLUNG OOSTENDE | 23. Oktober 2014 bis 19. April 2015
© Toerisme Oostende
In Zusammenarbeit mit:
www.flandern.com
REISEN
Rosgartenstr. 29
78462 Konstanz
T +49 (0)7531-2844748
F +49(0)7531-2846935
info@art-cities-reisen.de
www.art-cities-reisen.de
www.projekt2508.de
REISEN
die see –
Gedenken an Jan Hoet
Jan Hoet
23. Oktober 2014 bis 19. April 2015
(1936 - 2014)
Die See ist seit jeher eine riesige Inspirationsquelle für die Kunst
gewesen. Künstler wurden schon immer betört durch die sich
ständig ändernden Impressionen, die ihr unglaubliches Spiel von
Licht, Raum und Bewegung hervorruft. Die See ist greifbar, aber
gleichzeitig auch rätselhaft. In ihrer unendlichen Schönheit kann
sie beruhigend sein, aber durch ihre Unberechenbarkeit auch wieder bedrohlich. Die endlose Bewegung von Ebbe und Flut ist eine
Art kosmisches Pendel, das den Rhythmus des Lebens wiedergibt.
Außerdem ist die See, ähnlich wie die Kunst, ein Raum in dem
Paradoxa scheinbar selbstverständlich sind und bestehen können.
Man könnte fast sagen, dass die See eine Metapher für die Kunst
selbst ist: Immer erkennbar, aber sich stets ohne jeden Kompromiss verändernd, eine Quelle der Inspiration und Kreativität.
Mit dem Ausstellungsevent Die See wollte Kurator Jan Hoet
nicht nur eine Übersicht der Spielarten geben, in denen die
Kunstgeschichte das Meer ins Bild bringt.
Für die Ausstellung Die See wurde von Kurator Jan Hoet quer
durch die Kunstgeschichte eine Auswahl von Meisterwerken
getroffen, die Arbeiten zeitgenössischer Künstler gegenübergestellt wird. Im Mu.ZEE - Kunstmuseum am Meer, aber auch an
anderen Schauplätzen in Oostende, wie dem Fort Napoleon, der
Kapuzinerkirche, dem Grandhotel Thermae Palace, der Galerie
Beau Site und der James Ensor Galerie werden Werke u.a. von
Gustave Courbet, Edouard Manet, Claude Monet, James Ensor,
Odilon Redon, Léon Spilliaert, Constant Permeke, Jean Brusselmans und Georges Braque zu sehen sein – Künstler, die sich Hoet
zufolge der Urgewalt, aber auch der Ruhe, der Verspieltheit und
der niemals endenden Anziehungskraft des Meeres widmeten.
Weitere Informationen unter: www.dezee-oostende.be/de
OOSTENDE KUNSTSTADT AM MEER
Seine Vision war klar und deutlich: Er wollte noch eine letzte
Ausstellung machen, in der er Werke zeitgenössischer Künstler
in Dialog mit den Meistern der Kunstgeschichte setzt.
Herausgekommen ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an
die See und an die Kunst.
„Ich weiß nicht, was Kunst ist.
Die Kunst selbst muss uns erzählen, wer sie ist. Nicht ich.
Ich kann nur ein Ticket für die Entdeckungsreise anbieten.“
(Jan Hoet)
Ein Leben für die Kunst
Nach seinem Studium am Sint-Lievenscollege und einer
Kunstausbildung in Gent, war Jan Hoet von 1961 bis 1975
Lehrer und Dozent. 1975 wurde er Direktor des neuen
Museums für Zeitgenössische Kunst in Gent, das damals
noch in einem Teil des Museums für Schöne Künste untergebracht war. Es war ein Provisorium, aber das erste
Museum für Zeitgenössische Kunst in Belgien.
Victor Servranckx, Haven – Opus 2, 1926
Museum voor Schone Kunsten, Gent © Sabam Belgium 2014
In Flandern und im Ausland war Jan Hoet bekannt für seine
Leidenschaft, mit der er seine Vision der Kunst zum Ausdruck brachte. Hoet organisierte prestigeträchtige Kunstevents im In- und Ausland, wie die vielgelobten „Chambres
d’Amis“ von 1986, wo er international renommierte Künstler
dazu brachte, ihre Werke in Genter Privatwohnungen auszuführen oder 1992 die Documenta IX in Kassel, die für ihn
als künstlerischer Leiter den internationalen Durchbruch
bedeutete.
Félix Valloton, Baigneuse assise sur un rocher, 1910, MBAA Besançon
(Dépôt du MNAM, Paris) - Foto: Charles Choffet © Sabam Belgium 2014
Mu.ZEE – ENSORHAUS
Das Mu.ZEE verfügt über eine außergewöhnliche Kollektion belgischer
Kunst von 1850 bis heute. Nicht nur prominente Namen aus der belgischen Kunstgeschichte sind im Mu.ZEE vertreten, sondern auch die Zeitgenossen. Auf diese Weise ist es möglich, die Entstehung der modernen
Kunst aus einem breiteren Blickwinkel zu betrachten und das Werk von
zentralen Figuren der Kunstgeschichte wie James Ensor, Léon Spilliaert,
Constant Permeke, Panamarenko, Roger Raveel, Georges Vantongerloo
und Raoul De Keyser vollwertig zu beleuchten und in Dialog mit dem
internationalen Kunstgeschehen zu setzen. Seit 2012 verfügt das Mu.ZEE
über einen Museumsflügel, in dem die Meisterwerke der Kollektion
permanent ausgestellt werden, zu denen vor allem Bilder von Ensor und
Spilliaert gehören. Darüber hinaus wird von den über 3.500 Werken der
übrigen Sammlung immer nur eine Auswahl ausgestellt, die in regelmäßigen Abständen neu zusammengesetzt wird.
Das Atelier im ehemaligen Wohnhaus von James Ensor, wo er bis zu
seinem Tod 1949 lebte, wurde zu einem Museum umgebaut, in dem
die Erinnerung an den Maler lebendig wird. Zu sehen sind Aufnahmen
des jungen Künstlers, doch besonders fallen die Masken in den Wandschränken auf, wie sie früher die Mutter von Ensor verkaufte und die ihn
inspirierten. Im ersten Obergeschoss liegt der Blaue Salon, der ihm als
Esszimmer und Empfangsraum, Atelier und Werkstatt diente.
Auffälligstes Möbelstück ist neben dem Klavier der barocke Prunkschrank, der verschiedentlich in Ensors Werken dargestellt wird.
INFO Romestraat 11 | 8400 Oostende | Tel. +32 (0)59-508118
www.muzee.be
Südöstlich von Oostende, im benachbarten Jabbeke, ist das Museum im
ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des flämischen Künstlers untergebracht. Gezeigt werden ca. 80 Gemälde und Zeichnungen sowie fast das
gesamte bildhauerische Schaffen des expressionistischen Malers und
Bildhauers. Permeke hat sich das Haus „Vier Winde“ zwischen 1928 und
1930 teilweise nach eigenen Skizzen bauen lassen. Ein Foto des stolzen
Bauherrn mit seiner Familie vor dem entstehenden Wohnhaus ist im
ehemaligen Esszimmer zu sehen.
Erst 1999 bekam die Sammlung ein eigenes Gebäude, das
Stedelijk Museum voor Actuele Kunst, kurz S.M.A.K., in
dem Jan Hoet bis 2003 Konservator und Kurator war. Danach
wurde er von 2003 bis 2008 Gründungsdirektor und künstlerischer Leiter des MARTa Herford in Deutschland.
Henri-Edmond Cross, Côte provençale - Le Four des Maures, 1906
Collection Museé de la Chartreuse © Sabam Belgium 2014
© Toerisme Oostende
Mu.ZEE – KUNSTMUSEUM AM MEER
Vincent Van Gogh, Visser, 1883
Kröller-Müller Museum, Otterlo © Sabam Belgium 2014
Jan Hoet erhielt den Preis der Flämischen Gemeinschaft für
Allgemeine Kulturelle Verdienste, sowie das Verdienstkreuz
1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Außerdem wurde
er durch das Belgische Königshaus als Ritter in den Adelstand erhoben, trägt den Titel „Chevalier de l’Ordre des Arts
et des Lettres de la République Française“ und wurde zum
Ehrendoktor der Universität Gent ernannt.
INFO Vlaanderenstraat 27 | 8400 Oostende | Tel. +32 (0)59-508118
www.muzee.be
Mu.ZEE – PERMEKEMUSEUM
INFO Gistelsteenweg 341 | 8490 Jabbeke | Tel. +32 (0)59-508118
www.muzee.be
Théo Van Rysselberghe, Baadsters, 1920, Mu.ZEE, Oostende
© Sabam Belgium 2014
© Toerisme Oostende
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
17
Dateigröße
1 611 KB
Tags
1/--Seiten
melden