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2.N EW S WIE ES ANDERE MACHEN – UND WIR - Wohnwerk Luzern

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2.NEWS
22.AUGUST 2014
WIE ES ANDERE
MACHEN
– UND WIR
Liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter,
Zwischennutzerinnen und Zwischennutzer und am Wohnen
und Werken Interessierte
Die Sommerpause ist vorbei, wir blicken mit unserem
Newsletter zufrieden zurück auf drei spannende und
aufschlussreiche Workshops und auch vorwärts auf ein
immer konkreter werdendes Wohnwerk Teiggi.
Drei weitere Treffen stehen noch an. Spätestens Ende
Oktober 2014 wird der Vorstand gemeinsam mit Ihnen,
vertreten durch die Projektkommission, ein Raum- und
Nutzungsprogrammprogramm ausarbeiten und den Architekten zur Bearbeitung übergeben.
WORKSHOP 2 – EXKURSION NACH
Z Ü R I C H Samstag, 14.Juni 14
BERICHT VON MARLON HEINRICH
SCHAUEN, WIE ES ANDERE MACHEN …
An einem Samstag Mitte Juni besuchte eine Gruppe von
Genossenschafterinnen und Genossenschaftern des Wohnwerks die Baustelle der Baugenossenschaft ‹mehr als
wohnen› auf dem Hunziker-Areal in Zürich-Nord, danach
das Kraftwerk 1 im Zürcher Industriequartier und den
Neubau der Baugenossenschaft Kalkbreite.
‹mehr als wohnen›, in diesem Fall ist dieser Name Programm. Die Zürcher Baugenossenschaft mit diesem Namen
baut nämlich auf dem Hunziker-Areal in Zürich-Leutschenbach, ein Steinwurf vom Fernsehstudio des Schweizer
Fernsehens entfernt, eine ganz besondere Wohnsiedlung.
DAS HUNZIKER-AREAL BEFINDET SICH IN FUSSDISTANZ ZUM BAHNHOF
OERLIKON. BESICHTIGUNG DES MODELLS IM BÜRO VON ‹MEHR ALS WOHNEN›
NEBEN DEM SCHULHAUS LEUTSCHENBACH.
DIE MUSTERFASSADEN DER GEBÄUDE FASZINIEREN (LINKS UNTEN)
UND DIE HOTELBAUSTELLE EBENSO ...
Eine Siedlung, in der sie das Wohnen – gemäss eigenen
Worten – nicht weniger als ‹revolutionieren› will.
Sie fragen sich, wie dieser Baugenossenschaftsriese
– ‹mehr als wohnen› ist eine Kooperation von über 50
Zürcher Baugenossenschaften – das schafft? Eine der
Antworten hört sich einfach an, einfacher als die Umsetzung ist. Und manch eine der Besucherinnen und Besucher
aus der Innerschweiz merkt sich diese wohl besonders
gut: ‹mehr als wohnen› hat früh, bei Beginn der Bauplanung, potenzielle Mieterinnen, Mieter und Interessierte
in das Bauprojekt einbezogen – im Rahmen eines partizipativen Prozesses, der immer noch läuft. Ein wichtiges
Ergebnis dieses partizipativen Prozesses ist, dass die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gemeinschaft ‹lernen›,
lernen (wieder ...) Nachbarschaften einzugehen.
FENSTER IN ZWEI HIMMELSRICHTUNGEN
Antworten oder Hinweise, wie auf dem Hunziker-Areal ‹revolutioniertes› Wohnen möglich wird, gibt die Architektur
der Siedlung. Auf dem Hunziker-Areal bauen fünf Architekturbüros, im Rahmen eines gemeinsamen städtebaulichen
Konzeptes, 13 grossvolumige Häuser. Die darin enthaltenen
rund 450 Wohnungen haben vielfältige Grundrisse, verschiedene Grössen bis hin zu Satellitenwohnungen. Die
Fenster in jeder Wohnung erlauben übrigens den Blick in
zwei Himmelsrichtungen. Daneben bietet die Siedlung unter
anderem Gemeinschaftsräume an, ‹Allmenden›, ein Hotel
für Gäste, eine Réception, gewerbliche Dienstleistungen,
ein Restaurant und eine Kinderkrippe. Ebenfalls zur
Belebung beitragen. Die Siedlung zu einem echten, neuen
Quartier machen dürfte, dass ins Erdgeschoss vor allem
Gewerbe einzieht, das zur Siedlung passt und für ‹Publikumsverkehr› sorgt.
Bei der Vermietung strebt ‹mehr als wohnen› einen breiten
Mix der Bewohnerinnen und Bewohner an. Das heisst, bei
der Auswahl der MieterInnen legt mehr als wohnen nicht
nur Wert auf eine ausgewogene demografische Durchmischung
(Alter, Lebensformen, Nationalitäten, Einkommen und
Bildung) sondern auch auf die Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner und deren Bereitschaft, diese
Ressourcen der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.
02
M I T TA G E S S E N B E I F R A U G E R O L D , B E S U C H V O N K R A F TWERK 1 UND KALKBREITE
FRAU GEROLDS GARTEN IM KREIS 5
Am Nachmittag besuchte die Gruppe zunächst die Siedlung
Kraftwerk 1 an der Zürcher Hardturmstrasse, entstanden
zwischen 1999 und 2001 und danach den Neubau der Baugenossenschaft Kalkbreite. Dies jedoch erst, nachdem sie
sich über den Mittag in Frau Gerolds Garten, einem Restaurant im Zürcher Kreis 5, verköstigt hatte. Wer es
nicht weiss: ‹Frau Gerold› pflanzt in ihrem Stadtgarten
Kräuter, Salat, verschiedene Gemüse an, das in der
eigenen Küche von geschickten Händen zu wohlschmeckenden
Salaten und Gerichten verarbeitet wird.
Doch zuerst zurück zum Kraftwerk 1. Es umfasst fast
hundert Wohnungen, Sozial- und Gewerberäume, Geschäfte
und ein Restaurant. Weil Kraftwerk 1 vor rund dreizehn
Jahren eröffnet worden ist und angesichts so viel ‹realem Genossenschaftsbau› fragten sich einige der Besucherinnen und Besucher aus Kriens und Luzern, wie viele
Ideen aus der Zeit der Planung von Kraftwerk 1, es in
die (heutige) Realität geschafft haben. Es sind nicht
wenige, das liess sich leicht erkennen. Dazu gehören
beispielsweise die solidarische Unterstützung von
weniger Verdienenden beim Bezahlen der Miete oder des
Genossenschaftskapitals, das «Konsumdepot» im Haus mit
einem ‹basisdemokratischen› Sortiment an Lebensmitteln
für den Grundbedarf im Alltag, die Zusammenarbeit
mit dem Landwirtschaftsprojekt ‹Ortoloco› oder das Engagement gegen das neue Fussball-, besser, ‹Shoppingstadion› Hardturm sowie die Arbeitsgruppen, welche
verschiedenste Themen behandeln.
KRAFTWERK 1
KEINE AUTOS, ‹NUR› 35 QUADRATMETER WOHNFLÄCHE
Der Besuch des Neubaus der Baugenossenschaft Kalkbreite
war die letzte Station dieser kleinen Zürcher Reise. In
ihrem Bau bietet die Genossenschaft Kalkbreite 88
Wohnungen an, von der 1- bis zur 9½-Zimmer-Wohnung für
über 200 Menschen. Dazu gibts Kino, Gewerbe, Läden, Restaurants. Die Mieterinnen und Mieter müssen – auf den
ersten Blick – auf einiges verzichten: Keine Autos,
genauer, (fast ausnahmslos)keine Parkplätze für Autos
und ‹nur› 35m2 (der schweizerische Durchschnitt ist
03
VIELE VELOS, GEMEINSAMGENUTZTE RÄUME, GROSSE DACHTERRASSE UND
EINBLICKE VOM TREPPENHAUS IN DIE EINZELNEN WOHNUNGEN – DAS IST
KRAFTWERK 1
KALKBREITE – CLUSTERWOHNUNGEN, LÄDEN, KAFFEEBARS, HOTELBETRIEB,
K I N O , D I V E R S E W O H N U N G S A N G E B O T E U N D E I N G E S T A LT E T E R I N N E N H O F. . .
bei ca. 50m2) Wohnfläche. Ob das für die Mieter-innen und
–Mieter kein Problem ist und sie das wirklich wollen? Es
scheint so, sogar durchs Band weg. Denn spricht man mit
Leuten, die in diesen Tagen bereits in der Kalkbreite
wohnen, wird man vor allem auf die
Zusatzangebote in der Kalbreite aufmerksam gemacht. Von
engen, kleinen Wohnungen spricht niemand.
Zu diesen Zusatzangeboten gehören beispielsweise: Die
Mieterinnen und Mieter können Büro auslagern, ihr Gästezimmer, oder sie können für Einladungen eine grosse
Küche mit Zugang zu einer der schönsten Zürcher Dachterrasse mieten. Deren Boden übrigens, notabene, ist das
Dach eines sich darunter befindenden Tramdepots.
Damit ist die Dachterrasse, eigentlich ein – öffentlicher – kleiner Park mit Wiesen, Bäumen, gekiesten Wegen
und einem kleinen Teich erwähnt, aber noch nicht eines
der anderen Herzstücke dieses Baus: Die ‹Rue Intérieur›.
Die ‹Rue Intérieur› ist wie eine hauseigene Strasse.
Sie führt über den Köpfen der Mieterinnen (man geht
auf dem Dach des Hauses) durch das ganze Gebäude. Und
weil sie nicht nur als Verbindungsweg gedacht ist,
von dem man innert kurzer Zeit von einem Ort zum anderen
gelangt, sondern auch als Ort, wo sich Mieterinnen und
Mieter auf einfache Weise treffen können, um sich auszutauschen oder sich einfach aufzuhalten, wird sich die
‹Rue Intérieur› wohl innert kürzester Zeit zur ‹Hauptschlagader› der Kalkbreite entwickeln.
04
ZUSAMMENFASSUNG VON BENNO ZGRAGGEN
WORKSHOP 3 – DAS RAUM- UND
N U T Z U N G S P R O G R A M M Donnerstag, 26.Juni 14
Mehr als 60 Personen haben sich in der Aktionshalle der
Teiggi eingefunden, um gemeinsam über das Raum- und
Nutzungsprogramm des künftigen Wohnwerks auf dem Teiggiareal zu diskutieren. Anhand von Grundrissplänen
bespielten die Anwesenden mit Hilfe mit farbigen ‹Volumen› die verschiedenen Flächen, um für die verschiedenen
Häuser die geeigneten Nutzungen sowie die idealen Wohnund Arbeits- und Gemeinschaftsflächen auszuloten.
Im Folgenden bieten wir Ihnen einen zusammenfassenden
Einblick:
WOHNEN – EIN GUTER MIX AUS GRÖSSE UND FORM
– Die Wohnungen sollen sich auf beide Seiten orien–
–
–
–
tieren, nach aussen zur Strasse und nach innen zum
Wohnwerkhof
Unterschiedliche Erschliessungsformen, passend zu
den Gebäuden mit unterschiedlichen Tiefen (Laubengang,
Treppenhaus)
Unterschiedliche Wohnungsgrössen (haushälterische
Grössen, 90–100m2 für eine 4.5-Zimmer-Wohnung) und
Haushaltsformen:
– Clusterwohnungen
– Gross-WG mit Gemeinschaftsküche an kostengünstigeren
Wohnlage für Student/-innen
– 2.5 / 3.5-Wohnungen mit Loggias
– Familienwohnungen
– Maisonette-Wohnungen (Duplex)
– Jockerzimmer, zumietbare Zimmer
Durchmischung verschiedener Wohnungsgrössen
Ausreichend Keller-/Lagerräume
ARBEITEN – KLEINST BIS GRÖSSER
– Büroboxen, Kleinsteinheiten für kleine Budgets
– Ateliers verschiedener Grösse für verschiedene
– Zumietbare Büros
Budgets
ERDGESCHOSSNUTZUNG – GEWERBE, ATELIERS UND
GEMEINSCHAFTLICHES
– Angebot an Ateliers verschiedener Grössen, auch
–
–
–
–
–
05
kleinere (bezahlbare) Einheiten anbieten, Ateliers
nicht zwingend mit Wohnen verbinden
Kleines Lokal (Kaffee, Beizli, Pizzeria, Veloflickwerkstatt) als halböffentlicher Begegnungsort,
Kombination mit kleinem Geschäft (Pastaproduktion/
Pastalädeli mit Essgelegenheit, Buchladen-Kaffee),
WaschBar (Waschsalon mit Kaffee kombiniert)
Kinderhort/Tagesstätte
Gemeinschaftsraum mit Gelegenheit, die Infrastruktur
zu nutzen, Restaurant/Kaffee/Bar, Gemeinschaftswerkstatt
Gute Durchmischung von Gewerbe und Ateliers
(Wohnateliers) und Gemeinschaftszonen
Pufferzone zur Regulierung der Privatheit/Öffentlichkeit (Abstand, Rückzug) einrichten
AUSSENFLÄCHEN – GEMEINSCHAFTLICHE ZONE
– Viele Grünflächen im Aussenbereich, wenn möglich
– gemeinsame Gestaltung der Aussenanlage
– Gemeinschaftsdachterrasse, Dachgarten, Dachsauna
GEMEINSCHAFTLICHE NUTZUNG – JOCKER
– Jockerzimmer, zumietbare Zimmer
– Werkstatt
– Zumietbare Arbeitsräume (fixe oder temporäre Nutzung)
– Gemeinschaftsraum gekoppelt mit Dachnutzung
– Dachterrasse, Dachgarten
– Aussenbereich (Gemeinschaftsgarten, gemeinschaftliche
Gestaltung)
W O R K S H O P 4 – S P I R I T, Ö K O L O G I E
UND SOZIALES IM WOHNWERK
T E I G G I Montag, 7.Juli 14
Unter dem Titel ‹Auf dem Weg zu einem nachhaltigen und
qualitätsvollen Lebensstil in der Teiggi› versammelten
sich wiederum rund 40 altbekannte und einige neue
Personen im Aktionsraum der Teiggi Kriens zum Workshop 4
und diskutierten zu den Themen Persönliche Ressourcen
nutzen und teilen, Mobilität, Aussenräume. Andreas
Hofer, Mitinitiator des Projekts Kraftwerk in Zürich,
hielt zudem ein informatives Inputreferat zu Energiefragen wie Minergie und/oder 2000-Watt-Gesellschaft. Aus
den angeregten Diskussionen resultierten einige spannende Ideen und Anhaltspunkte für ein künftiges Wohnwerk
in der Teiggi.
EIN PAAR ECKPUNKTE:
Eine Piazza, die als Arena funktioniert. Die Idee ist,
das Niveau des Wohnwerk-Innenraums (Piazza) zur Gemeindehausstrasse hin mit langen breiten Stufen zu erschliessen. Diese Stufen lassen den Platz zu einer
autofreien Arena transformieren, die auch für Nachbarn
einladend ist. Sie funktionieren als Sitzplätze für ein
Theater oder Open-air-Kino. In der Arena soll der alte
Baumbestand wenn möglich erhalten bleiben. Aktivitäten
für Kinder wie Trottinett fahren, Velo fahren oder
skaten sollen auf einem Hartbelag möglich sein. Ebenso
soll der Platz auch geeignete Beläge für ein Boule Spiel
und naturbelassene Flächen enthalten. Ziel sollte es
sein, die Arena möglichst wenig zu be- oder verbauen, um
Gestaltungsraum für die Bedürfnisse der Bewohnenden
offen zu halten.
Lauschiger Dachgarten – offen für interessierte
Nachbarn? Die kritische Diskussion um den Dachgarten
auf dem Haus C2 (Hitze im Sommer? Bedarf vorhanden?
Eigene Versorgung und Aufwand?) ergab spannende Lösungsansätze, welche für die Realisierung eines gemeinschaft06
lichen Dachgartens sprechen. Ein Dachgarten soll Nischen
für lauschige Plätzchen bieten, Schatten spenden und
die Möglichkeit bieten, in Gartenbeeten – welche auch
als Gestaltungselement dienen – Gemüse oder Blumen anzupflanzen. Er kann ebenso für individuelle Picknicks,
Apéros, Versammlungen, Feste, zum Pingpong- und Sandkastenspiel oder gar zum Baden gebraucht werden. Der
Dachgarten soll für die Teiggi-Bewohner-innen und interessierte Nachbarn nutzbar sein. Sollen gar Hühner auf
dem Dachgarten ein Zuhause bekommen?
RESSOURCEN NUTZEN UND TEILEN – FREIWILLIGKEIT
VERSUS ZWANG
Welche Arbeiten und Aufgaben stehen im künftigen Wohnwerk Teiggi an? Wie werden diese von den Bewohnerinnen
und Bewohner übernommen? Wird die Übernahme freiwillig
sein oder besteht für einen gewissen Teil Pflicht? Verschiedene Lösungsansätze sind denkbar:
Ein Anzahl Jahrespflichtstunden pro Bewohner/-in, ein
Stundenkonto mit Zeitgutschrift (Modell KISS), ein
Stundentauschgeschäft je nach persönlichen Ressourcen
und Fähigkeiten (handwerkliches Geschick, sozialer
Einsatz), eine digitale Kommunikationsplattform für den
Tauschhandel von Angeboten (Einkaufen, Kochen, Gartenarbeit, Reinigung). Welche Form sich im Wohnwerk Teiggi
eignet, wird sich zeigen. In ein künftiges System
sollen auch Mieter/-innen der Gewerberäume integriert
werden.
IDEENPOOL FÜR GEMEINSAMES
– Anlässe für die Teiggibewohner organisieren
– Rituale durchführen, z.B. Dreikönigsapéro
– Geräte teilen (Nähmaschine, Küchengeräte,
–
–
–
–
Gartenwerkzeuge, Werkzeuge usw.)
Nähatelier, Werkstatt, Laden mit Teiggi-Produkten
Im Gemeinschaftsraum: Tiefkühlfächer für Mieter
der Teiggi
Finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellen, Solida
ritätsfonds für Mietbeiträge, so dass die Durchmischung gewährleistet ist
Werkplatz: Reparieren statt wegwerfen (Apparate,
Spielzeug, Kleider ändern, flicken, usw.)
MOBILITÄT – WENIGER PARKPLÄTZE, MEHR VELOS
Eine autoarme Siedlung ist das Ziel. Zum einen soll dies
mit einer allgemein wünschenswerten Reduktion der
Parkplätze realisiert werden, zum anderen wollen die
Workshop-Teilnehmenden dies mit einer gezielten Veloförderung umsetzen. Klar ist, dass innerhalb der Siedlung – Ausnahme: Zufahrt Feuerwehr, Anlieferung,
barrierefreier Zugang für Behinderte oder Umzug – grundsätzlich autofrei sein soll. Möglichkeiten, um den
Gebrauch des Velos zu fördern sind: genügend und auch
attraktive Stellplätze, nahe bei den Eingängen (möglichst überdacht, draussen), Stellplätze innerhalb
von abschliessbaren Räumen, die lang genug sind, um auch
Velos mit Anhänger, Transportvelos und Tandems bequem
abstellen zu können, Raum bieten, um Velos zu reparieren
oder Genossenschaftsvelos (auch Elektrovelos oder
Transportvelos) zum mieten anbieten. Im Wohnwerk Teiggi
ist zudem auch ein Mobility-Standort wünschenswert.
07
WOHNWERK
AUSBLICK
LUZERN
BAUGENOSSENSCHAFT
Zum Schluss möchten wir Sie gerne auf unsere weiteren
Projektentwicklungsveranstaltungen hinweisen:
WORKSHOP 5 – FINANZEN
Wie finanziert sich eine Genossenschaft? Wie werden
Mieten berechnet? Was kostet eine Wohnung im Wohnwerk
Teiggi? Wohneigentum und Baurecht? Modelle, Informationen und Inputreferate.
Mittwoch, 27.August 2014, 18.00 – 21.00 Uhr,
Aktionsraum Teiggi, Schachenstrasse 15a, Kriens
WORKSHOP 6 – RAUM- UND
NUTZUNGSPROGRAMM, MOBILITÄTSKONZEPT
Was ist möglich? Was ist umsetzbar? Die Architekten
zeigen die Möglichkeiten auf, wie die Wünsche der
Genossenschafter/-innen im Wohnwerk Teiggi umgesetzt
werden können.
Mittwoch, 24.September 2014, 18.00 – 21.00 Uhr
Aktionsraum Teiggi, Schachenstrasse 15a, Kriens
WORKSHOP 7 – RAUM- UND
NUTZUNGSPROGRAMM, MOBILITÄTSKONZEPT (RESERVETERMIN)
Mittwoch, 29.Oktober 2012, 18.00 – 21.00 Uhr
WICHTIGE INFOS
FINANZEN – DARLEHENSKASSE
Die Darlehenskasse der Baugenossenschaft Wohnwerk Luzern
wird im September 2014 eröffnet. Die erhaltenen Darlehen werden gemeinsam auf einem Konto der allgemeinen
baugenossenschaft luzern abl zu guten Konditionen angelegt – mit garantierter Sicherheit.
Planen Sie, in unser Projekt zu investieren? Wünschen
Sie mehr Informationen über die Darlehenskasse? Bitte
nehmen Sie Kontakt mit uns auf: info@wohnwerk-luzern.ch.
WIR SUCHEN
Für unsere intensive Vorstandsarbeit suchen wir weitere
Vorstandsmitglieder. Interessierte sind eingeladen an
einer unserer Vorstandssitzungen zum Schnuppern vorbeizukommen.
Wir freuen uns auf Sie/Euch/Dich!
Bitte melden Sie sich bei info@wohnwerk-luzern.ch!
HELFERINNEN/HELFER WILLKOMMEN
Immer wieder wären wir vom Vorstand froh, wenn wir mehr
Hände hätten ...
Deshalb melden Sie sich, wenn Sie Lust haben uns spontan
unter die Arme zu greifen, sei es z.B. beim Teigwaren
abfüllen, Apero vorbereiten, Bücher verkaufen,
Flyer falten, Marken kleben oder beim Versand Couverts
zu füllen.
Wir suchen spontane Freiwillige in Luzern oder Kriens.
Bitte melden Sie sich bei kolb@wohnwerk-luzern.ch
und schreiben Sie, wann (Wochentage/Zeit) und was Sie
gerne machen.
Vielen Dank!
Herzliche Grüsse
Baugenossenschaft Wohnwerk
Luzern
DIE 3.NEWS FOLGEN MITTE/ENDE OKTOBER
08
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