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Ausgabe
Num m er
Juli 2013
Oskar Bider, der Flieger
Interview Mit demselben Antrieb wie Flugpionier Bider
Verkehrshaus 100-Jahr-Jubiläum Lötschbergbahn BLS
FoKus
Texte français AU VERSO
Neuigkeiten aus dem Verkehrshaus der Schweiz
9
Inhalt
3
Entdeckt
D ie Geburtsstunde
der Palette
Vernetzen Sie sich mit uns!
Bald beginnt die Ferienzeit und somit die ideale Möglichkeit, entspannt und ohne Hektik das Verkehrshaus der
Schweiz zu besuchen. Die Sonderausstellung «Cargo –
Faszination Transport» ist sehr erfolgreich gestartet und
wartet darauf, auch von Ihnen und Ihren Kindern entdeckt
zu werden.
Neu können Sie die spannenden Ausstellungen im Verkehrshaus der Schweiz an öffentlichen Führungen mit engagierten Guides erkunden. Eine tolle Gelegenheit, um lebendige
Hintergrundgeschichten zu den faszinierenden Ausstellungsobjekten zu erfahren. Ich wünsche Ihnen viel Spass!
4 F oKus
Oskar Bider, der Flieger
Gerne möchten wir Sie aktuell über das breite Erlebnisangebot im Verkehrshaus informieren. Dazu brauchen wir
Ihre Unterstützung. Abonnieren Sie unseren Newsletter
oder vernetzen Sie sich auf
mit dem Verkehrs-
haus. Beides ist ganz einfach über unsere Website
www.verkehrshaus.ch möglich.
Die Vielfalt an Ausstellungen und themenspezifischen
Events ist so breit, dass sich ein Besuch im Verkehrshaus
auch mehrmals pro Jahr lohnt.
Ich wünsche Ihnen eine sonnige Sommerzeit und freue
6
in terview
it demselben Antrieb
M
wie Flugpionier Bider
mich sehr auf Ihren Besuch bei uns in Luzern.
Herzlich
Martin Bütikofer
Direktor
Impressum Herausgeber Verkehrshaus der Schweiz, Lidostrasse 5, 6006 Luzern
Mitarbeiter dieser Ausgabe Jacqueline Schleier (Gesamtverantwortung & Anzeigen),
Jasmin Trochsler (Redaktionsleitung), Damian Amstutz, Michèle Burkard, Olivier Burger,
Martin Bütikofer, Claudia Hermann, Fabian Hochstrasser, Manuel Huber, Martin Sigrist,
Lorenz von Felten Layout aformat.ch, Luzern Titelbild Archiv Verkehrshaus der Schweiz
(VA-52863) Bildquellen Archiv Verkehrshaus der Schweiz (VA-52975, VA-52856, VA-52798,
VHS-66, VA-45358.2, VA-53123, VA-53122), Damian Amstutz, Photopress, private Fotosammlung Johannes Dettwiler-Riesen, Stefan Wäfler Übersetzung TransDoc SA, Crassier
Korrektorat typo viva, Ebikon Druck Neue Luzerner Zeitung AG, Luzern Auflage 25 000 Ex.
Erscheinung 5 x jährlich Gründung/Jahrgang 2005/4 Preis CHF 4.50/Ex., CHF 18.–
pro Jahr Kontakt magazin@verkehrshaus.ch, 041 370 44 44
Offizielle Partner
10
Verkehrshaus
E ine Lokomotive und ihre
Bahngesellschaft jubilieren
14
Education
M icro Scooter Kids Days
für Schulen
Entdeckt
Die Geburtsstunde
der Palette
Eine besondere Attraktion an der Internationalen Container Ausstellung in Zürich 1951,
bildeten die Amphibienfahrzeuge.
Sie brachten die Besucher vom Zürcher
Stadtzentrum über den See zur Ausstellung
beim BahnhofTiefenbrunnen.
Aus ganz Europa waren
Aussteller angereist. Sie zeigten Transportbehälter für
jegliche Waren und die dazu
benötigten Verlade- und
Transportfahrzeuge.
Die schwedischen und
holländischen Staatsbahnen
zeigen die Verwendung
von Standardpaletten.
Au t or Lorenz von Felten
I
m April 1951 fand in Zürich die Internationale ContainerAusstellung statt. Mit Containern waren nicht die heute
bekannten Standardkuben gemeint, sondern Transportbehälter jeglicher Grösse und Verwendung. Das
Hauptthema der Ausstellung war die aufkommende Standardpalette. Organisiert wurde der Anlass von der Vorgängerinstitution des heutigen Verkehrshauses der
Schweiz, dem Verkehrshaus in Zürich.
Ein Produkt des Zweiten Weltkriegs
Standardisierte Transportbretter sind ein Produkt des
Zweiten Weltkriegs. Die US-Armee brachte damit den
Nachschub auf die Kriegsschauplätze. 1947 organisierte Schweden als erstes europäisches Land den nationalen Warentransport mit einheitlichen Paletten. Ein
Jahr später befassten sich die internationale Normungsorganisation ISO und der internationale Eisenbahnverband UIC mit der Palette. Sie legten 1950 die
Masse 80 x 120 und 100 × 120 cm fest. Daraufhin erhielt
das Verkehrshaus in Zürich den Auftrag, eine Ausstellung und Tagung durchzuführen. Unzählige Aussteller
zeigten ihre Behälter sowie die benötigten Umschlagsfahrzeuge. Die schwedischen und holländischen
Staatsbahnen präsentierten den Einsatz von normierten
Paletten.
Die Schweiz als Vorreiterin
Nach der Ausstellung begannen die SBB mit der Einführung von Standardpaletten. Das Engagement lohnte sich:
Innerhalb eines Jahrzehnts entwickelte sich die Schweiz
zur europäischen Vorreiterin in Sachen Palettierung.
Bis zu Beginn der 1970er-Jahre passte sich in Europa
der gesamte Warenfluss der Palette an. Und dann
schwappte aus den USA eine neue Herausforderung
nach Europa: der metallene Standardcontainer. n
3
Fokus
Oskar Bider,
der Flieger
Am 13. Juli 1913 gelang dem Schweizer Flugpionier Oskar Bider die erste
vollständige Alpenüberquerung im Flugzeug von Bern nach Mailand.
100 Jahre später lebt die Erinnerung an Bider in der Öffentlichkeit wieder
auf – auch mit einer Sonderausstellung im Verkehrshaus der Schweiz.
A ut o r Damian Amstutz
O
skar Bider, 1891 in Langenbruck (BL) geboren, legte stets Wert auf Unabhängigkeit: Anstatt ins väterliche Tuchhandelsgeschäft einzusteigen, liess er
sich zum Landwirt ausbilden. Nach der Kavallerierekrutenschule war er als Cowboy auf einer Ranch in Argentinien tätig. Danach lernte er bei Louis Blériot in Pau (Südfrankreich)
in Rekordzeit das Fliegen. Mit einem eigenen Flugzeug vom
Typ Blériot XI überflog er am 24. Januar 1913 als Erster die
Pyrenäen. Zum Fliegerhelden geworden, kehrte Bider im
März 1913 in die Schweiz zurück und stellte sich mit zahlreichen Schau- und Postflügen in den Dienst der «nationalen Flugspende» zur Gründung einer Fliegertruppe.
Alpenüberquerung von Bern nach Mailand
Biders Ziel war es jetzt, als Erster über den gesamten Alpenkamm von Bern nach Mailand zu fliegen. Doch der erste
Versuch am 2. Juli 1913 schlug fehl: Der für den NonstopFlug mitgeführte Treibstoff machte die Maschine zu schwer.
Für den zweiten Versuch musste die Tankfüllung reduziert
und ein Zwischenhalt in Domodossola eingeplant werden.
Am Sonntag, dem 13. Juli 1913, kurz nach 4 Uhr früh, startete Bider erneut in Bern und erreichte diesmal die notwendige Höhe. Der vorgewarnte Direktor der Jungfraubahn
schoss um 6 Uhr 07 ein Bild von Bider über dem Jungfraujoch – ein bestellter Fotobeweis, der ein Talent des Fliegers
zur Selbstinszenierung erkennen lässt. Vielleicht war auch
das Datum seiner Alpentraversierung just zwei Tage vor
Eröffnung des Lötschbergtunnels (siehe S. 10) kein Zufall.
Wollte Bider bewusst das Rennen gegen die Eisenbahn
gewinnen? Nach dem Tankstopp in Domodossola gelang
Bider um 8 Uhr 42 die Landung auf dem Flugplatz Taliedo
in Mailand – die erste vollständige Überfliegung der Alpen
war geschafft. Am 26. Juli 1913 flog Bider via Lukmanier,
Unterer Hauenstein, Liestal und Basel zurück nach Bern
und wurde triumphal empfangen.
4
Chef-Fluglehrer der Fliegertruppe
Es folgten weitere Exploits wie die erste Alpenüberquerung
mit einem Passagier am 22. April 1914 und ein Flug rund
um die Schweiz in siebeneinhalb Stunden am 21. Juni 1919.
Seit Anfang 1915 war Bider Chef-Fluglehrer der neuen
Fliegertruppe in Dübendorf, eine Tätigkeit, die er bis zum
1. Juli 1919 ausübte. Anschliessend wollte er sich am Aufbau einer zivilen Schweizer Fluggesellschaft beteiligen.
Nach seiner Abschiedsfeier startete Bider am Morgen
des 7. Juli 1919 in Dübendorf nochmals zu einem Akrobatikflug. Doch das Jagdflugzeug vom Typ Nieuport
23 C-1 fand aus einer Kunstflugfigur nicht mehr heraus,
und Bider stürzte, noch keine 28 Jahre alt, zu Tode.
Seine 24-jährige Schwester Leny, die als Stummfilmschauspielerin ebenfalls einige Berühmtheit erlangt hatte, nahm sich deshalb noch am selben Tag das Leben.
Mythos Bider
Biders Tod gab dem Heldenmythos um seine Person neuen Auftrieb – einem Mythos, wie man ihn sonst nur in kriegführenden Nationen kannte. Die Schweiz hatte zwar keinen
Roten Baron, aber sie hatte Oskar Bider. Führte ein technischer Defekt oder eine Ohnmacht Biders zu seinem Absturz, wie Freunde behaupteten? War Bider angetrunken,
wie es 1921 im offiziellen Bericht an das Militärdepartement von Oberst Gottfried Immenhauser hiess? Oder
suchte Bider bewusst den Tod, wie ein erst kürzlich wieder
aufgefundener Bericht des Zeitzeugen Jakob Spalinger
(1898–1988) vermuten lässt? Wie Leny, deren Unabhängigkeit durch ihre bevorstehende Heirat zu Ende ging,
stand auch Oskar an einem Scheideweg. «Das Leben, das
jetzt auf mich wartet, hat keinen Wert, ich mache Schluss»,
soll Bider gemäss Spalinger gesagt haben, und kurz bevor
Biders Maschine am Boden zerschellte, habe einer der Augenzeugen noch «Oski, tu’s nicht, Oski, tu’s nicht» gerufen.
Anders als damals können wir heute akzeptieren, dass
auch Helden ihre Schwächen haben. Selbst die Erkenntnis,
dass Biders Tod möglicherweise ein Suizid war, kann seinen Ruhm nicht mehr schmälern und ihn nicht von seinem
Sockel stossen. Auch wenn andere Flugpioniere vielleicht
zu Unrecht in seinem Schatten stehen, sind Biders Verdienste um die Popularisierung der Luftfahrt unbestritten.
Zum 100-Jahr-Jubiläum der Alpenüberquerung sind in
der Sonderausstellung «Oskar Bider, der Flieger» im Verkehrshaus der Schweiz attraktive Originalobjekte, Dokumente, philatelistische Belege, Memorabilien und Filmausschnitte zu sehen, die die Erinnerung an diesen
grossen Schweizer Aviatiker wieder aufleben lassen. n
1 Oskar Bider in der Blériot-Flugschule in Pau
2B
iders Überquerung des Jungfraujochs,
fotografiert vom Direktor der Jungfraubahn
3 Ankunft in Mailand
4B
egrüssung Biders durch herbeigeeilte
Mitglieder der Schweizer Kolonie in Mailand
5B
ider in seinem letzten Jahr
als Chef-Fluglehrer der Fliegertruppe
6D
er Oskar-Bider-Weg in Biel-Bienne,
eine von neun Strassen in der Schweiz,
die Biders Namen tragen
1
3
2
5
6
4
zur Person
Kuno Schaub
Gelernter Geigenbauer und fasziniert vom Schweizer Flugpionier Oskar Bider. Zusammen
mit Isidor von Arx baut er drei Nieuport 23 C-1 aus der Zeit um 1917 originalgetreu nach.
Die «Nieuport Memorial Flyers» arbeiten in der Biderbaracke in Langenbruck an den
französischen Jagdflugzeugen. Der Montageraum bietet gleichzeitig eine Ausstellung,
die jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr öffentlich zugänglich ist.
Kuno Schaub absolvierte 1999 auf der Piper L-4 HB-OAG erfolgreich die Pilotenausbildung.
Isidor von Arx ist mehrfacher Kunstflug-Schweizer-Meister.
6
Interview
Mit demselben Antrieb
wie Flugpionier Bider
Die Überquerung der Alpen des Schweizer Flugpioniers Oskar Bider war
eine Heldentat. Auch 100 Jahre danach ist seine Leistung mit dem ersten
Mondflug gleichzusetzen, sagt Kuno Schaub, der auf den Spuren von
Bider drei Jagdflugzeuge nachbaut.
Au t or MANUEL HUBER
Wenn Sie den Namen Oskar Bider hören,
was kommt Ihnen da in den Sinn?
Ich denke vor allem an Aufbruch und Zeitgeist. Zudem
war Bider ein Macher, der nicht lange fackelte. Wobei er
kein Haudegen war, wie teilweise geschrieben wurde.
Er war jemand, der die Fliegerei konsequent verfolgte,
weil sie einem Herzenswunsch entsprach.
Weshalb schaffte Flugpionier Bider etwas,
woran andere vor ihm scheiterten?
Bider schaffte die Alpenüberquerung dank seiner Beharrlichkeit und seinem starken Durchführungswillen.
Das kann man bei vielen Pionieren beobachten, damals
wie heute. Während andere noch abwägen und nachdenken, sind sie bereits an der Umsetzung.
Was zeichnet die Alpenüberquerung von Bider
mit einer Blériot XI aus?
Es ist die Unmachbarkeit, die Anerkennung verdient.
Das Gerät war schwierig zu fliegen, da es keine Querruder hatte und man nur mit den Seitenrudern fliegen
konnte. Zudem hatte die Maschine eine Untermotorisierung. Die 80 PS waren für eine Höhe von 2500 Metern
gedacht. Bider flog aber erfolgreich auf 3600 Metern
über das Jungfraumassiv. Da herrschen oft Windgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern, die Blériot
machte nur 60 bis 70 km/h. Bider schaffte also etwas,
das insgesamt rein rechnerisch nicht möglich ist. Für
mich ist diese Überquerung ein Wunder.
Weshalb wählte Bider für den Weg von Bern nach
Mailand die Route über das Jungfraumassiv?
Wäre es nicht einfacher gegangen?
Doch, aber Bider wollte aus meiner Sicht den Flug bewusst inszenieren. Sein Flug stand damals in direkter
Konkurrenz zur Eisenbahn auf die Jungfrau. Alle Welt
sprach davon. Bider wollte das nutzen und wählte daher
diese populäre Route.
Wie ist seine Alpenüberquerung denn einzuschätzen?
Genauso hoch wie der erste Mondflug. Bider vollbrachte
damit eine Pionierleistung und brach gleichzeitig ver-
schiedene Rekorde. Er hatte zwar vor dem Flug einige
Berge bestiegen, um sich ein Bild von der Route zu machen. Aber die Berge dann zu überfliegen, war nochmals
etwas ganz anderes.
Auf den Spuren von Bider bauen Sie die Nieuport
23 C-1, wie sie von ihm ab 1917 in der Fliegertruppe
geflogen wurde, originalgetreu nach. Wie kommen
die Arbeiten voran?
Die Arbeiten gerieten ins Stocken, da leider einige Kollegen aus dem Team verstarben. Jetzt sind wir noch zu
zweit, die das Projekt vorantreiben. Wir bauen aber weiterhin an drei Maschinen, auch an jener unseres verstorbenen Freundes Geri Mäder. Der erste Flieger wurde am
Jubiläumswochenende vom 22. und 23. Juni als Rohbau
in unserer Ausstellung in Langenbruck präsentiert.
Wie nutzen Sie beim Projekt Ihre Fähigkeiten
als Geigenbauer?
(lacht) Diese Fähigkeiten kann ich bei der Holzbearbeitung ganz gut einbringen. Aber ich habe noch einen anderen Vorteil. Bevor ich Geigenbauer wurde, war ich
Stahlbauzeichner. So zeichnete ich beim Projekt die Pläne und bearbeite Metall. Uns helfen aber auch befreundete Schlosser und Spengler sowie zwei Lehrlingsbetriebe. Wir sind sehr froh um diese Unterstützung, denn jede
Nieuport besteht aus rund 3000 Einzelteilen.
Wann rechnen Sie mit dem Jungfernflug?
Den hätten wir am liebsten dieses oder nächstes Jahr gemacht. Wir hatten gar eine Einladung der französischen
Armee, um über die Champs-Elysées in Paris zu fliegen. So
etwas erhält man nur «alle 1000 Jahre». Aber wir schaffen es
nicht und rechnen mit dem ersten Flug in zirka zwei Jahren.
Und dann geht’s auf den Spuren von Bider in der
nachgebauten Nieuport über die Alpen?
Das wird sich nach den ersten Flügen zeigen. Unsere Motoren stammen aus den Jahren 1915 bis 1917 und wir
wissen noch nicht, wie zuverlässig sie sind. Vielleicht drehen wir einfach Runden im Flachland – oder wir packen
den «Hahn» und fliegen tatsächlich über die Alpen. n
7
in motion
Oldtimer-Shuttle
begeistert seit 10 Jahren
Die Luzerner Museumsnacht findet dieses Jahr zum 13. Mal statt. Mit von
der Partie ist auch das Verkehrshaus der Schweiz. Nicht mehr wegzudenken
ist der Oldtimer-Shuttle zwischen den Museen, der dieses Jahr sein
10-jähriges Bestehen feiert. Doch wie kam es eigentlich dazu?
A ut o r Martin Sigrist
N
ach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit
zwischen dem Luzerner Theater und den Organisatoren der 2. Luzerner Museumsnacht 2002 lag
es nahe, das Konzept der Bespielung einzelner Objekte
durch Mitglieder des Luzerner Ensembles zu wiederholen.
Lust auf Laster?
2003 war an der Sonderausstellung «Lust auf Laster –
100 Jahre Saurer» im Verkehrshaus eine Flotte historischer Autobusse vor Ort, die als Pendelfahrzeuge zur
Verfügung standen. Allesamt von privaten Enthusiasten
betrieben, sorgten die historischen Fahrzeuge durch ihre
wuchtige Präsenz erstmals für einen sichtbaren Auftritt.
Was als besondere Dienstleistung gedacht war, entpuppte sich sofort als Höhepunkt. Nicht wenige Personen liessen sich des puren Vergnügens wegen gleich
mehrere Male vom Verkehrshaus an die Bahnhofstrasse
zum Theater und zurück chauffieren.
8
Auto, Töff oder doch lieber Traktor?
Der Wunsch, weitere Destinationen der Museumsnacht
mit einem Shuttle zu verbinden, war im Folgejahr umso
grösser: zum Beispiel das Bourbaki-Panorama mit dem
Gletschergarten in unmittelbarer Nähe. Die Sonderausstellung über die Faszination des Motorrades «MotoMotion» im Verkehrshaus von 2004 legte nahe, diesmal
mit Motorrädern einen Transportservice anzubieten. Der
Natur der wendigen Fahrzeuge entsprechend waren
auch Fahrten nach Passgierwunsch möglich. Auffallend
war der rege Zuspruch seitens der teilnehmenden Fahrerinnen und Fahrer. Mit A.U.T.O. der Verkehrshaus-Ausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum des Auto-Salon Genf
waren 2005 nun erstmals historische Autos für die Museumsnacht unterwegs. Die Freunde Nostalgischer Autos
(FNA) sorgten mit einem bunt zusammengestellten Fahrzeugpark für einen sympathischen Auftritt.
Von völlig anderem Charakter waren die Fahrzeuge der
Freunde alter Landmaschinen zur Auflage 2006. Einmal
auf dem Seitensitz Platz nehmen und den Geruch, die
Vibrationen und das Tempo eines historischen Traktors
spüren, das waren sich die meisten der Besucher der
Luzerner Museumsnacht nicht gewohnt. Für besonderen
Komfort sorgte statt üblicherweise transportierter Milchkannen ein direkt auf das Heckbrett geschraubter Bürostuhl – bizarr, aber höchst vergnüglich!
Bitte einsteigen!
Seit 2007 wird der Shuttledienst von den Organisatoren
des OiO «Oldtimer in Obwalden» organisiert. Nicht nur die
seit dem Jahr 2000 durchgeführte Luzerner Museumsnacht hat sich mittlerweile fest im Kalender passionierter
Museumsbesucher, Nachtschwärmer oder Kulturbeflissener etabliert. Auch bei den Besitzern historischer Fahrzeuge hat die Nacht der Nächte seither eine besondere
Bedeutung erlangt.
2012 fanden sich nicht weniger als 61 Fahrzeuge im Verkehrshaus ein: vom Tuk-tuk bis zum Trabant, vom Saurer,
Alpenwagen bis zum Rolls-Royce. Insgesamt standen
255 Sitzplätze für nachtschwärmende Museumsenthusiasten zur Verfügung. Nachtfahrten in historischen oder
exotischen Automobilen sind mittlerweile auch in anderen Städten während der Museumsnächte üblich. 2012
war in Bern, wo als Pionierleistung bereits seit 2002 die
Museumsnacht mit historischen Autos begleitet wird,
auch ein Auto aus dem Verkehrshaus dabei. n
Luzerner Museumsnacht 2013
«ÜSES BESCHTE SCHTÜCK»
Am 6. September findet von 18.00 bis
01.00 Uhr die Luzerner Museumsnacht
statt. Das Verkehrshaus der Schweiz
zeigt die Sonderausstellung «Cargo –
Faszination Transport» und lädt die
Besucher in die Halle Strassenverkehr
ein. Zwischen den Museen besteht
ein Shuttledienst mit Oldtimern. Für Speis
und Trank sorgt das Restaurant Mercato.
9
Verkehrshaus
Eine Lokomotive und ihre
Bahngesellschaft jubilieren
Elektrolokomotive Be 5/7 der BLS: 1913 war
sie die stärkste in Serie gebaute Lok der Welt.
Mit dem Entscheid, die Strecke wegen Kosteneinsparungen elektrisch zu betreiben, wurde die
Entwicklung eines neuen kräftigen Elektrolokomotivtyps erforderlich, der die Steigungen von bis
zu 27 Promille meistern konnte. In der noch offenen
Frage der Wahl des Stromsystems im Bahnbau
setzte sich für die Lötschbergstrecke die Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) durch, die den Einphasenwechselstrom bevorzugte. Der MFO gelang es
in Zusammenarbeit mit den Siemens-SchuckertWerken, einen auch am Berg leistungsfähigen
Einphasenwechselstrom-Motor zu entwickeln.
A ut o r i n Claudia Hermann
Ende Juni feierte die Lötschbergbahn BLS ihr
100-Jahr-Jubiläum und zugleich die Streckeneröffnung Thun – Brig vor 100 Jahren. Diese Strecke
bildet zusammen mit der Simplonstrecke neben
der Gotthardstrecke die zweite wichtige Nord-SüdBahnachse der Schweiz. Nicht unbedeutend in
der Geschichte des Lötschbergs war die Rolle der
Auch die bereits 1902 eingesetzte Schweizerische
Studienkommission für elektrischen Bahnbetrieb
empfahl schliesslich 1912 den Einphasenwechselstrom für die Schweizer Bahnen und liess sich
gar am 8. Juli 1912 von der neuen WechselstromElektrolok Be 5/7, Nr. 152, zu ihrer letzten Sitzung
nach Brig fahren.
Mit der Eröffnung der Lötschbergstrecke im Sommer
1913 nahmen 13 neue BLS-Wechselstrom-Lokomotiven Be 5/7 (damals Fb 5/7) ihren Betrieb auf.
Der elektrische Antrieb der Serie stammte von der
MFO, der mechanische Teil war von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in
Winterthur gebaut worden.
Im November 2013 wird die BLS-Lok Be 5/7, Nr. 151,
im Verkehrshaus neu in die Halle Schienenverkehr 1
verschoben. Zusammen mit den beiden Krokodilen
der SBB und der RhB wird sie die grossen Schweizer
Alpenbahnen vertreten.
Studienkommission für
elektrischen Bahnbetrieb
1912 vor einer Be 5/7
und feierliche Eröffnung
der Lötschbergstrecke
am 27. Juni 1913.
10
Flugzeugrennen
erstmals in 3D
Anschnallen und tief durchatmen. Willkommen bei den
legendären Reno National Championship Air Races.
Im schnellsten Rennen der Welt jagen Elite-Piloten in
Nevada ihre fliegenden Boliden durch das «Valley of
Speed». Tragfläche an Tragfläche, nur 15 Meter über
dem Boden rasen die Maschinen um den ovalen Kurs –
doppelt so schnell wie im Formel-1-Rennsport. Atemberaubende Szenen, Faszinierendes zur Geschichte und
Physik dieses Sports, der fast so alt ist wie die Fliegerei
selbst, und tollkühne Flugvorführungen sorgen für Gänsehaut. Mit «Air Racers 3D» erleben Sie die Intensität
und die Faszination der Geschwindigkeit dieses aussergewöhnlichen Ereignisses zum ersten Mal in 3D.
Verkehrshaus-Lok
in China unterwegs
Eisenbahnfreund Günther Klebes aus Erlangen in Deutschland sammelt fast alles, was mit der Bahn zu tun hat.
Dazu gehören auch Telefonkarten. Kürzlich fand er auf einer
belgischen Internet-Auktion ein Telefonkarten-Puzzle aus
China. Das Puzzle zeigt eine SBB-Komposition mit der
Verkehrshaus-Lokomotive Re 460 (alte Bemalung) zwischen
Erstfeld und Silenen. Klebes ersteigerte das Stück für
zwei Euro.
Jeweils samstags und sonntags um 17.00 Uhr
im Programm. Änderungen vorbehalten.
Züge im Licht
der Laternen
Neben dem Gotthard-Elefanten – der Dampflokomotive C 5/6 –
und seinen grossen Frontlaternen führen neuerdings zwei Vitrinen in
die Geschichte der Laternen und der Beleuchtung der Züge ein.
Musste in der Frühzeit der Eisenbahn noch jeder Passagier sein
eigenes Licht mitnehmen, wurden die ersten Wagen bereits um
1900 mit elektrischen Deckenleuchten ausgestattet. Laternen spielten
aber nicht nur zur Signalisierung und Beleuchtung der Fahrzeuge
eine wichtige Rolle, sondern waren bis in die neuste Zeit ein wichtiges persönliches Instrument des Bahnpersonals. Jeder grössere
Bahnhof verfügte über eine eigene Lampenwerkstatt, wo Fachleute
die Laternen überprüften, füllten und reparierten.
Mit «Züge im Licht der Laternen» präsentiert unser Partner
SBB Historic Einzelstücke aus seiner grossen Laternensammlung.
11
aktuell
NEU
IM SHOP
Öffentliche Führungen
Das Verkehrshaus der Schweiz bietet neu über die Sommersaison öffentliche Führungen zur diesjährigen
Sonderausstellung oder für Kunstliebhaber einen Rundgang durch das
Hans Erni Museum an.
Lasst die alten
Dampfer laufen!
Seit 40 Jahren schreiben die Dampferfreunde
Vierwaldstättersee Geschichte. Das Buch
«Lasst die alten Dampfer laufen!» knüpft
an die Vorgängerausgabe «Kampf und Sieg
der Dampferfreunde». Es zeigt die Vielfalt
der Anekdoten und Ereignisse auf, die bis
heute ausschlaggebend für den Erfolg
des Vereins waren. Nachzulesen sind viele
Details, Hintergrundinformationen sowie
Erlebnisse zum Kampf für die Erhaltung
der Dampfschiffe, mit teils noch unveröffentlichten Bildern illustriert. Das Buch ist online
über shop.verkehrshaus.ch erhältlich.
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Mitglied?
Profitieren Sie jetzt zusätzlich von
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Cargo – Faszination Transport
Lassen Sie sich in die Welt des
Transportes entführen und erfahren
Sie mehr über die Transportwege
unserer täglich genutzten Güter.
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um 14.00 Uhr bis am
31. August 2013
– Dauer: 45 Minuten
– T reffpunkt: Haupteingang
Verkehrshaus
– C HF 8.– pro Person +
Museumseintritt
– Tickets an der Kasse erhältlich
– Keine Reservationen möglich
– Platzzahl beschränkt
– Garantierte Durchführung
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Hans Erni Museum
Über 300 Werke präsentieren einen
Querschnitt durch das Schaffen des
renommierten Schweizer Malers,
Grafikers und Plastikers. Lassen Sie
sich von den Werken Ernis in den
Bann ziehen und erfahren Sie interessante Details über das Leben und
Schaffen des im Februar 1909 geborenen und in Luzern lebenden Künstlers.
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um 15.30 Uhr
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– CHF 18.– pro Person
– Tickets an der Kasse erhältlich
– Keine Reservationen möglich
– Platzzahl beschränkt
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– T eilnahme auch ohne
Museumseintritt möglich
Neu
Sommer-Rabatt für
Verkehrshaus-Mitglieder auf
das Verkehrshaus Filmtheater
Diesen Sommer können Mitglieder vom Verkehrshaus der Schweiz von einem
doppelten Rabatt fürs Verkehrshaus Filmtheater profitieren. Einfach Mitgliederausweis an der Kasse vorweisen und bis am 31. August 2013 doppelt sparen.
BeitragSommeraktion
2013
bis Ende 2014
C HF 55.– anstel l e C
HF 60.–
Einzelmitgliedschaft
CHF 70.–
CHF 105.–
Erwachsene: C HF 10.– anstel l e C
HF 14.–
Paarmitgliedschaft *
CHF 120.– CHF 180.–
J ugendliche: C HF 11.– anstel l e C
HF 13.–
Familienmitgliedschaft ** CHF 140.– CHF 210.–
Patenschaft ***
CHF 365.– CHF 547.50
Kollektivmitgliedschaft **** CHF 120.– CHF 180.–
  * Zwei im gleichen Haushalt lebende Personen
**Drei und mehr im gleichen Haushalt lebende Personen,
max. 2 Erwachsene/Jugendliche 6 bis 16 Jahre
*** Wahl eines Bereichs: Luftverkehr, Schifffahrt, Schienen oder Strassenverkehr
**** Übertragbare Ausweise für Firmen,
mindestens 3 Ausweise à CHF 120.– resp. CHF 180.–
12
F a mil ien: Aktuell im Programm:
«Vergessenes Korallenriff 3D»
«Flight of the Butterflies 3D»
«Rocky Mountain Express» (70 mm)
«Erdmännchen 3D»
«Wild Safari 3D»
«Air Racers 3D»
HABEN SIE
GEWUSST,
DASS
…
… sich das Korallenriff beim
Bikini-Atoll im Pazifischen
Ozean aus eigener Kraft wieder
vollständig erholt hat, nachdem
es von zahlreichen Atombombentests komplett zerstört
worden war?
… die durchschnittliche Lebensdauer eines Flugzeuges etwa
30 Jahre, von Schiffen hingegen
etwa 28 Jahre beträgt?
Schienenfahrzeuge werden rund
alle 35 Jahre ausgewechselt.
… man neu im Verkehrshaus
auch öffentliche Führungen
besuchen kann?
Weitere Informationen gibt
es auf Seite 12 oder unter:
www.verkehrshaus.ch
… die Carmelit-Bahn in Haifa
das kleinste U-Bahn-System der
Welt ist?
Die U-Bahn-Linie Carmelit wurde im
israelischen Haifa im Jahr 1959 eröffnet. Die bislang einzige U-Bahn in
ganz Israel ist gerade mal 1800 Meter
lang und hat nur sechs Stationen.
… 7000 Jahre alte Mythen aus
China und Indien erzählten,
dass die Erdscheibe von Elefanten getragen würde, welche
wiederum auf einer Schildkröte
stünden?
Spannend, was man sich früher
alles vorstellen konnte.
… der kürzeste Raumflug nur
eine Viertelstunde dauerte?
Alan B. Shepard startete als erster
US-Astronaut mit der Mercury-3Raumkapsel am 5. Mai 1961 zum
kürzesten Raumflug der Geschichte.
Bereits nach 15 Minuten und
28 Sekunden Flug landete er wieder
im Atlantik.
… ein Zitronenhai während
seiner Lebenszeit rund
40 000 Zähne bekommt?
Da die Zähne nur im Bindegewebe
fixiert sind, kommt es häufiger vor,
dass er einen Zahn verliert oder dass
einer in der Beute stecken bleibt.
Raubfische haben nicht nur eine
Zahnreihe, sondern gleich mehrere
hintereinander. Während die vorderen
Zähne nach und nach wegbrechen,
rücken die hinteren langsam vor.
… der Emissionsausstoss der
16 grössten Schiffe gleich gross
ist wie der aller Autos auf der
Welt zusammen?
Der Grund liegt darin, dass auf
Schiffen Schweröl verbrannt wird,
das im Vergleich zu dem von Autos
verwendeten Treibstoff ein Vielfaches an Schwefel enthält.
… in London, Köln, Amsterdam
und Brüssel Autofahrer jedes
Jahr über 50 Stunden in
Verkehrsstaus verbringen?
In Utrecht, Manchester und Paris
sind es sogar über 70 Stunden.
… der kleinste Satellit kleiner
als ein Handball ist?
… sich Chamäleons am Morgen
dunkel färben, damit sie sich
in der Sonne rasch aufwärmen
können?
Wenn es ihnen dann zu warm
wird, wechseln sie ihre Hautfarbe
auf Weiss.
Als kleinster künstlicher Himmelskörper, der die Erde umkreist, gilt der
Satellit Vanguard 1, der mit 6,4 Inch
(16,2 Zentimeter) Durchmesser noch
kleiner als ein handelsüblicher Handball ist. Dieser US-Satellit startete
im Jahr 1958 und ist bis jetzt der
älteste in der Umlaufbahn.
13
education
Micro Scooter Kids Days
für Schulen
Ich habe gelernt, dass es
wichtig ist, den Fuss
möglichst an der Lenkradstange
zu haben. Die Übungen waren
sehr cool. Weiter habe ich gelernt,
wie man richtig bremst.»
«M
icro Scooter» sind aus dem Schweizer
Strassenverkehr nicht mehr wegzudenken.
Doch wie sollen sich Kinder mit diesen
modernen Fortbewegungsmitteln im Strassenverkehr
richtig verhalten, wie können sie die eigene Sicherheit
erhöhen? Während sechs Kurstagen beantwortete ein Kursleiter an den
Micro Scooter Kids Days im Verkehrshaus der Schweiz vielen
Schülerinnen und Schülern diese
Fragen. Dabei hatten die Jugendlichen nicht nur viel Spass, sondern
sie lernten auch einige Tipps und
Tricks.
Jonas, 10 Jahre
Das Verkehrshaus bedankt sich
ganz herzlich bei René Lauper (Kursleitung Micro Scooter Kids Days) und
bei der Axa-Stiftung für Prävention für
die grosszügige Unterstützung. n
Ich fand es toll,
dass unsere Klasse
dieses coole Programm mitmachen durfte. Jetzt weiss
ich, wie ich richtig fahren
muss, damit meine Räder
nicht immer kaputtgehen.
Danke vielmals.»
Jetzt weiss ich,
wie man richtig
bremst und wie man
sich schützt, wenn man
runterfliegt.»
Faris, 11 Jahre
Giulia, 10 Jahre
Ich finde, es war für die Schülerinnen und
Schüler ein sehr lehrreicher und interessanter
Kurs. Mit viel Spass haben die Mädchen und Buben
viele wertvolle Tipps zur sicheren Nutzung des
Kickboards im Alltag erhalten. Beispielsweise wurde
gelernt, wie sie richtig und kontrolliert bremsen können, wie man sich korrekt schützt, oder wie man
richtig stürzt, um Verletzungen möglichst zu vermeiden.
Diese Inputs dienen den Kindern als Hilfe für ihre
Sicherheit im Verkehr.»
14
Lehrperson
Ich kann jetzt mit meinem Kickboard herumfahren, weil ich gelernt habe, wie man richtig
bremsen muss. Wenn ich umfalle, weiss ich, wie ich
mich richtig verhalten muss, damit es mir nicht mehr
so weh tut.»
Gina, 10 Jahre
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B is 2 0 . O ktober 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s A rena
3 0 . u nd 3 1 . A u g u st 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s
Jungfrau-Rallye 2013
Unter dem Titel «Cargo – Faszination Transport» lädt die
Sonderausstellung 2013 auf eine Reise durch die globale
Welt des Transportverkehrs ein.
An dieser Rallye, die Halt macht im Verkehrshaus, haben
ausschliesslich Frauen das Steuer in der Hand. Zugelassen
sind klassische Automobile mit Jahrgang 1983 oder älter.
6 . S eptember 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s
Luzerner Museumsnacht 2013
agenda
Cargo – Faszination Transport
Das Verkehrshaus der Schweiz zeigt die Sonderausstellung «Cargo – Faszination Transport» und lädt
die Besucher in die Halle Strassenverkehr ein. Zwischen
den Museen besteht ein Pendeldienst mit Oldtimern.
2 0 . bis 2 2 . S eptember 2 0 1 3
Museumswelten am Bodensee
entdecken
5 . bis 7 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s A rena
Themenwochenende Strasse
An diesem Wochenende erleben Sie Mobilität auf der Strasse.
Fahrzeuge aller Art (Auto, Fahrrad, Lastwagen u.a.) treffen
sich zu einem Stelldichein.
Im nostalgischen Sonderzug aus den 50er-Jahren führt die
dreitägige Reise von Luzern in den Bodensee-Raum. Ob im
Saurer-, Rolls-Royce- oder Erwin-Hymer-Museum, unvergessliche Momente sind garantiert.
Informationen und Anmeldung unter der Rubrik Sonderzüge
und Themenfahrten: www.zrt.ch
6 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s
3. Schweizerisches Treffen
für Elektrofahrzeuge
Eine Parade von Fahrzeugen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Für Besucherinnen und Besucher bestehen Fahrgelegenheiten.
1 3 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s
Aktionstag Oskar Bider
Gedenktag für den Schweizer Flugpionier, der die Alpen als
Erster überflog, in Zusammenarbeit mit dem Museum im Bellpark in Kriens. Ein Pendelbus verkehrt zwischen den Museen.
1 9 . bis 2 1 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s
Themenwochenende Schiene
Befreundete Museen, Vereine, Sammler und Partner präsentieren Schätze aus ihrer Sammlung. Ein Muss für EisenbahnFanatiker und Freunde des Schienenverkehrs.
2 0 . J u li 2 0 1 3 | 1 6 . 0 0 bis 1 8 . 0 0 U h r | V erke h rs h a u s
2 0 . bis 2 2 . S eptember 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s
Themenwochenende Schifffahrt,
Tourismus und Seilbahnen
Auf See oder in den Bergen, Mobilität kennt keine Grenzen.
Auf dem Vierwaldstättersee werden Publikumsfahrten auf
ausgesuchten Schiffen organisiert.
2 2 . S eptember 2 0 1 3 | 9 . 1 5 B I S 1 2 . 0 0 U h r | F ilmt h eater
Film-Brunch «Abenteuer Grand Canyon»
Starten Sie den Sonntagmorgen mit einem feinen BrunchBuffet à discrétion und geniessen Sie eine River-RaftingTour auf dem Colorado River.
A B 2 6 . S eptember 2 0 1 3 | F ilmt h eater
Filmstart «Kenia 3D»
Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner sowie
weitere Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten – ein Abenteuer in Kenias Tierparks.
Moonlight-Rallye 2013
Bei Mondschein mit dem Oldtimer unterwegs sein. Die Rallye
startet im Verkehrshaus, und auf dem Gelände können die
Fahrzeuge bestaunt werden.
Änderungen vorbehalten. Den aktuellen Veranstaltungskalender
finden Sie jeweils auf www.verkehrshaus.ch
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Sudoku-Lösung
Ausgabe 8
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2 1 7 4 Luzern.
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der Schweiz sind ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
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geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gewinner der letzten Ausgabe:
Heinz Byland | Sergio Fornera | Peter Gattiker | Fred Güntert | Brigitte Hirschberg |
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Fast schon zur Tradition geworden, feiert das ART DECO
HOTEL MONTANA in Folge die Kür zum besten Vier-SterneStadthotel der Schweiz gemäss den angesehenen HotelRatings der «SonntagsZeitung» und der «Bilanz». Es gehört 2013 wiederholt zu den HolidayCheck-Award-Siegern
und wurde damit zu den 12 beliebtesten Stadthotels der
Welt gewählt.
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Seele and Geist
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