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Infobrief 14_09_10 - BVMW

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09/10-2014
September/Oktober 2014
INFO
kompakt & aktuell
Nachrichten und Termine des BVMW in Sachsen-Anhalt
Bildung
Dem Nachwuchs Unterstützung geben
Thi Tuong Vy Bui studiert an der Magdeburger Uni.
Ihre Nebenjobs hat Thi Tuong Vy Bui an
den Nagel gehängt. Das letzte Jahr ihres
Studiums kann die junge Frau finanziell
unbelastet angehen. Zum zweiten Mal
kommt sie in den Genuss eines Deutschland-Stipendiums. 300 Euro im Monat,
das sei schon „eine riesige Hilfe“, lautet
die knappe Einschätzung. So bleibe mehr
Zeit zum Lernen und auch zur Entspannung. Die fröhlichen Augen lassen die
Freude über die Unterstützung spüren.
An der Magdeburger Otto-von-GuerickeUniversität will die Studentin mit biografischen Wurzeln in Vietnam den Master in
Verfahrenstechnik erwerben. „Das ist meine
Sache, ich interessiere mich schon immer
für solche praktischen Aufgaben“, versichert
sie. Zum Sommersemester hatte die Uni
erneut 25 Deutschland-Stipendien für exzellente Studienleistungen und großes soziales Engagement vergeben. Damit ist die
Zahl der seit 2011 geförderten Stipendiaten
auf 154 gestiegen, sagt Rektor Prof. Jens
Strackeljan. Mittlerweile beteiligten sich seit
Beginn des nationalen Programms mehr als
60 Unternehmen, Stiftungen, Vereine aber
Blick in die modernen Fertigungsstätten von Pergande.
auch Privatpersonen an der Finanzierung,
zeigt er sich zufrieden. Auf diese Weise werde den jungen Leuten geholfen, sich erfolgreich auf ihre Hochschulausbildung konzentrieren können.
Die PERGANDE Group in Weißandt-Gölzau (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) hat sich
ganz bewusst der Förderung von Nachwuchskräften verschrieben. Geschäftsführer Wilfried Pergande engagiert sich seit
1990 in Sachsen-Anhalt. Für ihn war bei
der Wahl des Standorts das Top-Personal
entscheidend. „Damals war ich von der Leistungsfähigkeit des einstigen Anlagenbauers des Fotochemischen Kombinats ORWO
überzeugt“, berichtet er. Dort entstanden
ursprünglich im Apparatebau solche technischen Lösungen, die die DDR im Westen
nicht kaufen konnte. Das Konzept ging auf,
heute arbeiten in den drei Betrieben unter
dem Dach der Pergande Group drei Firmen
mit gut 200 Mitarbeitern. In einer Lohnfertigung werden Granulate für Pflanzenschutzmittel oder Waschpulver produziert, es gibt
einen Apparatebau der sich auf Entstaubungstechnik spezialisiert hat. Als weiteres
Standbein baut und entwickelt ein Unternehmen Granuliertechnik.
Ohne Spezialisten sei man nicht zukunftsfähig, erklärt Geschäftsführer Prof. Mirko
Peglow. Um den Nachwuchs zu sichern,
engagiert sich Pergande deshalb vielfältig an Hochschulen und Universitäten vor
allem in Sachsen-Anhalt, bietet Praktikanten einen Arbeitsplatz, vergibt Themen
für Abschlussarbeiten. Das zahlt sich aus.
„Wir sind eigentlich zufrieden damit, dass
sich Studenten mit Diplom oder Master in
der Tasche durchaus für einen Arbeitsplatz
in unserer Region entscheiden“, sagt der
Hochschulprofessor, der selbst noch an
der Magdeburger Uni Aufgaben übernimmt.
Wenn man sich für die Übernahme von zwei
Deutschland-Stipendien entschieden habe,
so sei das nur folgerichtig. Peglow nennt es
zudem sehr gut, wenn beide Stipendiaten
von sich aus den Kontakt zum Betrieb gesucht haben. Das sei nicht selbstverständlich. Thi Tuong Vy Bui wollte das, ein Quäntchen Dankbarkeit war wohl dabei, aber sie
kann sich auch vorstellen, bei Pergande ein
Praktikum zu absolvieren.
1
Unternehmen
Auszeichnung für BVMW-Mitglieder
Der Wettbewerb um den Großen Preis
des Mittelstandes 2014 belegt eindrucksvoll, wie gut die regionale Wirtschaft aufgestellt ist. Er zeigt, wo überall die „hidden champions“ aus dem
Mittelstand vorn sind.
Die Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-
Stiftung im Rahmen des 20. Wettbewerbs
für die Wettbewerbsregionen Berlin/Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen und Sachsen-Anhalt erlebten in
Dresden mehr als 500 Unternehmer sowie Gäste. Unter den Geehrten aus dem
Bundesland Sachsen-Anhalt waren auch
in diesem Jahr wieder viele Mitgliedsunter-
nehmen des BVMW. Sie wollen wir auf den
folgenden beiden Seiten vorstellen.
Bundesweit hatten für 2014 mehr als 1.400
Institutionen insgesamt 4.555 kleine und
mittlere Unternehmen sowie Banken und
Kommunen nominiert. Das ist ein neuer
Rekord in 20 Jahren des Wettbewerbs.
Ein Preisträger kommt 2014 aus Magdeburg
Einer der diesjährigen Preisträger des
Großen Preises des Mittelstandes aus
Sachsen-Anhalt ist die Fliesen Ernst &
Stieger GmbH aus Magdeburg. Qualität,
individuelle und fachgerechte Kundenberatung, hochqualifiziertes Personal und
ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis sind die Eckpfeiler des familiengeführten Unternehmens. 1990 gegründet, zeichnet es sich durch Kompetenz
und Entschlusskraft aus. Dem Wandel
des Fliesenmarktes begegnete man mit
einer kompletten Umstellung des Sortiments und der Erweiterung von Ausstellungs-, Verkaufs- und Lagerflächen.
2005 wurde ein zertifizierte Qualitätsmanagementsystem eingeführt zu dem
kundenorientiertes Handeln und Fehlerminimierung wie regelmäßigen Mitarbeiterschulungen gehören. Auf der anderen Seite erweitert das Unternehmen stetig seine
Produktpalette wie mit neuen, großformatigen Fliesen oder auch exklusiven BadAccessoires. Am Wachstum und der Weiterentwicklung sind die Beschäftigten direkt
beteiligt. Durch ein eigenes Vorschlagsund Ideensystem können sie unmittelbar
Ideen und Verbesserungskonzepte einbrin-
Hartmut Ernst (l.) und Geschäftsführer Uwe Stieger bei der Auszeichnungsveranstaltung.
Foto: Boris Löffert
gen. Die Bindung an den Betrieb wird unter
anderem durch gemeinsame Ausflüge und
Veranstaltungen gefestigt.
Die Fliesen Ernst & Stieger GmbH ist
Mitglied im Stadtmarketing „Pro Magdeburg,“ unterstützt Kitas und den Hort in
Genthin mit kostenfreiem Fliesenmaterial, spendet für die Stendaler Tafel, das
Kinderhospiz in Magdeburg und hilft regionalen Sportvereinen.
Das Unternehmen wurde zum sechsten
Mal in Folge vom Technologie- und Gründerzentrum Jerichower Land GmbH und
dem BVMW Sachsen-Anhalt Nord nominiert. 2013 erfolgte die Auszeichnung als
„Finalist“.
Der etwas andere Baumkuchen mit Familientradition
Im Jahr 1807 hatte ein Konditormeister
ein Rezept für einen wohlschmeckenden
Kuchen in seine Heimatstadt Salzwedel
mitgebracht. Dort wurde die Rezeptur verfeinert und mit Gewürzen der damaligen
Zeit abgerundet. Es wurde von Generation zu Generation weitergereicht und ist
heute im Besitz der Familie Hennig.
Bettina Hennig übernahm im Jahr 2000 die
Familienfirma. Seit jeher verbinden sich in
der Ersten Salzwedeler Baumkuchenfabrik
Tradition und Qualität. Das Unternehmen
trägt seit 15 Jahren das CMA-Gütesiegel.
Stets auf Qualität bedacht, hat es seine Produktpalette sukzessive erweitert und beweist
unter anderem mit seinen „Baumkuchenrumkugeln“ Ideenreichtum. Modernste Produktionstechnik ermöglicht es dem kleinen
Familienunternehmen, schnell und individuell auf Kundenwünsche einzugehen. Ein
Hirschgeweih aus Baumkuchen? In Salzwedel ist das kein Problem! Genau so wenig wie
ein Blick hinter die Kulissen. Jedem Baumku-
chen-Paket, das die Firma verlässt, liegt ein
regionales Ferienmagazin der Altmark bei,
mit der Einladung zur Besichtigung der Fabrik. Mit diesem cleveren Marketing hat das
Unternehmen seinen Kundenstamm und Interessentenkreis stetig erweitert.
Das Unternehmen wurde Finalist beim
Großen Preis des Mittelstands. Zum zweiten
Mal hatten es das IGZ Altmarkkreis Salzwedel und der BVMW Sachsen-Anhalt Nord
nominiert.
2
Unternehmen
Bei der Ehrung der Finalisten des Großen Preis des Mittelstands: Felix von Limburg, Geschäftsführer BT innovation GmbH;
Burchard Führer, Geschäftsführer Unternehmensgruppe Burchard Führer; Bettina Hennig, Geschäftsführerin Erste Salzwedeler
Baumkuchenfabrik; Rudolf Schöck, Geschäftsführender Gesellschafter Exxellin GmbH; Uwe Ritzmann, Geschäftsführer HALLOG
GmbH. (v.r.n.l.).
Foto: Boris Löffert
Mensch sein, Mensch bleiben Null-Fehler-Denkweise
36 Seniorenpflegeheime, vier Anlagen für betreutes Wohnen, vier Tages-, zwei Kurzzeitpflegeeinrichtungen, vier ambulante Pflegedienste, drei Wohnheime für Menschen mit
Behinderungen sowie eine Beratungsstelle für ambulant
betreutes Wohnen, sind die Eckdaten der Unternehmensgruppe Burchard Führer, die in neuen Bundesländern vertreten ist. Die Mehrzahl der Einrichtungen befindet sich in
Sachsen-Anhalt.
Für einen Bereich, der gesellschaftlich und wirtschaftlich immer
höhere Anforderungen stellt, bildet die Unternehmensgruppe jedes Jahr mehr als 100 Lehrlinge aus und bietet ihnen anschließend Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten an. Man leistet
zudem Pionierarbeit in der Gewinnung ausländischer Fachkräfte.
Neben der sprachlichen Ausbildung, erfolgt auch die Ausbildung
im Pflegeberuf und die Integration in den Einrichtungen der Unternehmensgruppe. Die Unternehmensphilosophie „privat, familiär, erfolgreich“ wird vom Hausmeister bis zur Führungsebene
gelebt. Durch Gratifikationen, große Eigenverantwortung, klare
und flache Strukturen sowie Betriebsfeste wird ein starkes WIRGefühl erzeugt.
Auch nach außen übernimmt das Unternehmen viel Verantwortung, beispielsweise beim Denkmalschutz. Viele Einrichtungen
der Unternehmensgruppe Burchard Führer efinden sich in Gebäuden, die ohne deren Engagement verfallen wären.
Weg vom Alltagsgeschäft, hin zum Premiumspediteur. Das
ist der Anspruch der HALLOG GmbH, einer Spezialistin für
Lebensmittel- und temperaturgeführte Transporte, die Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes wurde. Der Logistikdienstleister beschäftigt 198 Mitarbeiter. Durch ein
flächendeckendes logistisches Netzwerk mit strategischen
Standorten und mehr als 100 Transportfahrzeugen in
Deutschland ist das Unternehmen jederzeit in der Lage, mit
höchsten Qualitätsstandards zu beliefern.
Die Firma bietet ihren Angestellten ein ganzheitliches Fortbildungskonzept. Im Jahr 2011 wurden eine eigene Fahrschule
und ein Weiterbildungszentrum eröffnet. Die Mitarbeiter erhalten
jährliche Provisionen auf die Jahresergebnisse. Prämien werden für Dieseleinsparungen und Verbesserungsvorschläge ausgeschüttet. Im gewerblichen Bereich gibt es für die Fahrer eine
Wunschliste für Termine und Besonderheiten, auf die Rücksicht
genommen werden kann.
Seit Firmengründung im Jahr 2008 wurde die Weiterentwicklung
im EDV-Sektor vorangetrieben. Aktuell wird das Prinzip der beleglosen Spedition praktiziert. Der Auftrag wird per Daten übernommen, erfasst und erst dann disponiert. Ab diesem Moment
werden von der Disposition die Transportüberwachung, die Abrechnung und die Zahlungszielüberwachung mit der Ersterfassung durchgängig per EDV abgearbeitet.
3
Unternehmen
Tradition in dritter Generation
Leitet das Naumburger Autohaus in dritter Generation: Frank Possögel.
Mit Fahrrädern und Nähmaschinen fing
vor 102 Jahren alles an. Der Schlosser
Franz Possögel baute sich sein eigenes
Geschäft auf, reparierte und verkaufte
seine Erzeugnisse, nahm später auch Motorräder ins Sortiment auf. Der Familienbetrieb floriere. Anfang der 1920er Jahre war
ein Umzug angesagt. Das damals erworbene Grundstück wird noch heute genutzt.
1927 stellte sich der Firmechef dem
Trend der Zeit. Autos sind im Kommen
und er schließt einen Werkstatt-Vertrag
mit Ford. Das Gespür für eine zukunftsfähiges Geschäft trägt reiche Früchte. Nach
dem Zweiten Weltkrieg repariert man bei
Possögel nahe alle Fahrzeugtypen. 1957
ein glücklicher Umstand. Mit dem Produzenten des inzwischen legendären Robur-
Fahrzeuge in Zittau schließt das private
Unternehmen eine Vertrag. Fortan fuhren
auch „große Brummer“ auf den Hof. Außerdem wurden für die Kaliindustrie der
Motoren des Robur-LKW, die Untertage
im Einsatz waren, instandgesetzt. 1970
der erste Generationswechsel. Der Sohn
des Firmegründers Franz Possögel - ja,
beide tragen des gleichen Namen - übernahm die Werkstatt. Dann kam die politische Wende. Eine ganze Branche orientierte sich neu. Bereits 1990 hatten die
Possögels einen Vertrag mit Volkswagen
in der Tasche, den sie bis heute aufrecht
erhalten konnten. Autos waren damals
gefragt, der ganze Betrieb musste auf die
neuen Anforderungen eingestellt werden,
zumal bald auch Nutzfahrzeuge ins Sortiment aufgenommen wurden. Mit einem
neuen Autohaus 1995 war der schwere
Start in die Marktwirtschaft gelungen.
Inzwischen wird die Firme in dritter Generation von Frank Possögel geführt. „Für mich
war der Weg früh nahezu vorgezeichnet“,
berichtet der 39-jährige. Schon als Kind
habe er fast jeden Tag in der Werkstatt zugebracht und sich mit der Technik vertraut
gemacht. Nach dem Abitur folgten eine Lehre als KfZ-Mechaniker und danach ein BWLStudium. Stück für Stück arbeitet er an der
Seite seiner Eltern an die Übernahme des
operativen Tagesgeschäfts heran. Nebenbei
erwarb der junge Mann noch die Qualifikation zum Verkaufsleiter, wurde Meister.
Stillstand darf es nicht geben, ist ihm klar. Der
Wettbewerb in der Branche ist hart, da muss
der Service rundum stimmen. „Die Erwartung
unserer Kunden ist hoch“, lautet das Fazit der
Erfahrungen der vergangenen Jahre. Allein
fachliche Kompetenz sei zu wenig, Freundlichkeit gehört unverzichtbar zum Geschäft dazu,
das wissen alle 35 Mitarbeiter. Auch wolle er
neue Entwicklungen wie Fahrzeuge mit Elektroantrieb nicht verpassen. „Darauf haben wir
uns eingestellt und bleiben immer am Ball.“
AUTOHAUS POSSÖGEL GMBH
WEISSENFELSER STRASSE 18-24
06618 NAUMBURG/SAALE
TELEFON: 03445 - 70540
E-MAIL: frank.possoegel@possoegel.de
INTERNET: www.possoegel.de
So sah das Autohaus Possögel Anfang der 1930er Jahre aus.
4
MUT
Unternehmen
Feste Wurzeln in der Region
Kontakte, Trends und
neuer MUT
Am 18. November 2014 treffen sich
zum zehnten Mal Entscheider aus
Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
auf dem Mittelständischen Unternehmertag Deutschland (MUT) in Leipzig.
Die Teilnehmer erwartet ein Programm
aus über 70 Vorträgen, Expertendiskussionen, Seminaren und Workshops.
Susanne und Patrick Herrmann sorgen mit Simone und Thomas Herda (v.l.) dafür,
dass sich die Gäste in der Jagdhütte wohlfühlen.
Das Gasthaus Jagdhütte unterhalb
des Wettiner Bismarckturms im schönen Saaletal hat eine interessante Geschichte. In den Jahren 1947/48 war es
als kleines Vereinshaus entstanden. In
den Nachkriegsjahren eine beachtliche Leistung, denn Baumaterial war
knapp.
Schnell fand die Blockhütte, die schließlich 1959 vom Konsum übernommen
wurde, viele Freunde. Mit Hilfe der
Kommune entwickelte sich daraus ein
ansehnliches Haus mit Küche, Wirtschaftsräumen und Keller sowie einem
Sanitärgebäude. Nach 1972 entwickelte
sich die Lokalität zu einer Wildgaststätte. Seit 25 Jahren wird sie durch Familie
Herda geführt. Im September gab es ein
Fest, um das Jubiläum gebührend zu
feiern.
„In unserem Genießerwirtshaus stellen
wir sehr hohe Anforderungen an die Qualität der Produkte und sind sehr bemüht,
den Gast mit unserer kreativen nicht alltäglichen aber doch traditionellen Küche
zu verwöhnen.“ sagt Thomas Herda, der
mit Tochter Susanne Herrmann für den
Service verantwortlich zeichnet. Das
hauseigene Qualitätssiegel ist dabei der
Anspruch von Chefköchin Simone Herda
und Küchenmeister Patrick Herrmann, die
beide Wert auf frische Produkte legen. Ihr
Anspruch ist es, hauptsächlich auf regionale Lieferanten zurückzugreifen. Die
hausgemachten Spezialitäten von Wild
und Lamm sind bei den Gästen besonders gefragt. Die Jagdhütte Wettin unterstützt die Slow Food Bewegung, eine
Organisation die sich für eine lebendige
und nachhaltige Kultur des Essens und
Trinkens einsetzt.
Der Kongress steht traditionell unter der
Schirmherrschaft von BVMW-Präsident
Mario Ohoven. Die Veranstalter erwarten
im Jubiläumsjahr 4.000 Besuchern aus
ganz Deutschland. Etwa 150 Aussteller
präsentieren neue Produkte und Dienstleistungen
Auf der Investorenbörse können Teilnehmer des MUT vor einem ausgesuchten
Kreis von privaten und institutionellen
Geldgebern ihr Geschäftsmodell vorstellen, um Beteiligungskapital zu akquirieren. Startups mit spannenden
Gründerideen sind genauso willkommen
wie bereits existierende Unternehmen,
die für ein innovatives Geschäftsmodell
neue Finanzierungen suchen. Interessenten wenden sich direkt an MUTGeschäftsführer Alexander Lohse unter
www.mittelstaendischer-unternehmertag.de.
Ein Spezialist des 2b AHEAD ThinkTanks
wird die Besucher erleben lassen, was
Datenbrillen, Virtual Reality-Brillen und
Headsets zur Gedankensteuerung heute
schon leisten. Gestern noch Science Fiction, auf dem zehnten MUT wird es bereits
Realität zum Anfassen.
Nachhaltigkeit
Konferenz zum Projektabschluss
Das 2012 gestarteten Projekt „Corporate Responsibility in
Sachsen-Anhalt“ (CoRiSA) steht kurz vor seinem Abschluss.
Der BVMW und die ETZ Projektmanagement GmbH haben in
Kooperation mit fünf Mitgliedsunternehmen aus dem Süden
des Bundeslandes einen Leitfaden erarbeitet, wie sich Betriebe unter anderem durch eine langfristige Mitarbeiterbindung zukunftsfähig aufstellen können.
Am 21. Oktober dieses Jahren werden die Ergebnisse des Projektes ab 10.30 Uhr im Weißenfelser Hotel Jägerhof vorgestellt.
Die MuR Stahlbau GmbH aus Naumburg und die Stadtwerke
Zeitz GmbH berichten dabei über ihre gewonnenen Erfahrungen.
Unternehmensberater und Coach Siegbert Socher informiert
während der Konferenz über Wege zu einem strategischen Corporate Social Responsibility (CSR) informieren. Mit diesem Begriff
wird der freiwillige Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen
Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht
beschrieben. Durch das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung lässt sich das Vertrauen von Kunden und Mitarbeitern in
eine Firma verbessern. Damit erhöhen sich deren Marktchancen
in der eigenen Branche und Region. Das geh einher mit mehr
Effizienz und einer verbesserten Produktivität.
5
Unternehmen
Unternehmen
Stressabbau auf neue Art
Barbara
Kleditzsch leitet das
„favere vitae Center“ in Halle. Dabei
handelt es sich
um ein Gesundheitscenter nach
einem
ganzheitlichen Ansatz unter dem Motto „Für
gesundheitliche
Lebensqualität!“.
Nun hat sie ein
neues Produkt entwickelt: das „Fascial Nordic Walking“.
lungsarme Bewegungsabläufe können zur
so genannten Verklebung der Faszien führen. Diese sind dann nicht mehr elastisch
und geschmeidig. Neben einer schleichenden Einschränkung der Beweglichkeit
kann es zu hartnäckigen Schmerzen unter
anderem am Rücken oder Nacken führen.
Barbara Kleditzsch
Ziel war es, ein präventives Bewegungsprogramm zu entwickeln, dass auf der
einen Seite die allgemeine Beweglichkeit wieder herstellt, andererseits den
Menschen wieder „in Schwung“ bringt.
Außerdem soll auf schonende Art und
Weise die individuelle Ausdauerfähigkeit
verbessert werden. Die Lösung besteht
in der Kombination aus dem bekannten
uns sehr gelenkschonenden Nordic Walking mit einem gezielten, individuellen
Faszientraining.
Faszien sind alle faserigen und kollagenhaltigen Bindegewebsstrukturen wie beispielsweise Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln oder Muskelbindegewebe. Sie haben
einen großen Einfluss auf die Gesundheit
und die körperliche Leistungsfähigkeit. Regelmäßig unterfordernde körperliche Belastung wie durch regelmäßiges und langes
Sitzen im Büro sowie einseitige abwechs-
Das „Fascial Nordic Walking“ eignet sich
insbesondere zum akuten Stressabbau
und gibt den Teilnehmern ein gesundes
sowie natürliches Instrument zur selbständigen Stressbewältigung an die Hand.
Daneben lässt sich das Immunsystem stärken. Eine verbesserte Ausdauerfähigkeit
und optimierte Körperstabilität führen zu
einem spürbaren Plus an gesundheitlicher
Lebensqualität und Leistungsfähigkeit im
Alltag.
Die Teilnehmer erlernen stufenweise auf
sie angepasste Ausdauerbelastung und individuellen Faszienübungen kennen. Dies
geschieht im Freien in vier Lerneinheiten,
die jeweils eine bis eineinhalb Stunden
dauern. Die Rückmeldungen der Probanden aus der Testphase sprechen für einen
tatsächlichen Mehrwert für die Teilnehmer.
BARBARA KLEDITZSCH
FAVERE VITAE GMBH
TECHNOLOGIEPARK WEINBERG CAMPUS
WEINBERGWEG 23
06120 HALLE (SAALE)
TELEFON: 0152 - 31845693
E-MAIL: info@faverevitae.com
Internet: www.faverevitae.com
Stephan Boch
Komplett aus einer Hand
Die Citoo Service Solution GmbH ist Lösungsanbieter rund um den After Sales
Service. Vom Serviceteil über den Techniker bis hin zur Ferndiagnose findet sie eine
Lösung, analysiert und unterstützt auch
beim Servicekonzept von Unternehmen.
Geschäftsführer Stephan Boch und die Gesellschafter Steven Karnstedt und Sven
Kummert verfügen über mehr als 20 Jahre
Erfahrung im After Sales oder Serviceteilegeschäft in renommierten Maschinenbauunternehmen. Diese Bereiche als eigenständiges
Geschäftsfeld zu entwickeln und aufzubauen
stand während dieser Tätigkeiten im Fokus.
Heute mit umfangreichen Fertigungskenntnissen und Beratungs-Know-how sind diese
Erfahrungen eine perfekte Grundlage Lösungen für den Service zu finden. Auf einer
eigenen Internetplattform wird die gesamte
Vielfalt des After Sales Services durch einen
Ansprechpartner abgedeckt. Der Maschinenbauer bleibt immer der Lieferant und Kontakt
für seine Kunden auch wenn er im Hintergrund Lösungen seines Partners einsetzt,
um seine Dienstleistungen bereitzustellen.
CITOO [situ:] will mit seinem Angebot
kleinere Maschinen-, Anlagen-, Geräte- oder
Komponentenbauer im deutschsprachigen
Raum erreichen. Das Angebot hilft diesen
Unternehmen, dass oft vernachlässigte After
Sales Service Geschäft im Leistungsumfang
und Umsatz auszubauen und auf neue Herausforderungen wie Globalisierung und Industrie 4.0 vorzubereiten.
CITOO SERVICE SOLUTIONS GMBH
STERNSTRASSE 5
06108 HALLE (SAALE)
TELEFON: 0345 - 22589865
E-MAIL: info@citoo.solutions
INTERNET: www.citoo.solutions
Neue Trainingsmethode: Fascial Nordic Walking.
6
Unternehmen
Niederlassung in Halle
Im Rahmen ihrer Expansion hat EXPERTS & TALENTS eine neue Niederlassung in Halle eröffnet. Das
Personaldienstleistungs- und Beratungsunternehmen ist auf kaufmännische und ingenieurtechnische Fachund Führungskräfte ausgerichtete. Im
Bereich der Human Resourcen (HR)
sieht es seine Stärken.
„Wir wollen nicht in die Fußstapfen anderer
treten, sondern selber Spuren hinterlassen“, sagte Niederlassungsleiterin Yvonne
Pretorius. Der Anspruch ist es, modernste
Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt HR
zu erbringen. Als Beispiele hierfür nannte
sie die Übernahme des kompletten Bewerbermanagements, Unterstützung bei der
Besetzung von Azubi-Stellen, nationale und
internationale Gewinnung von Fach- und
Führungskräften mit kaufmännischen- oder
ingenieurtechnischen Qualifikationen. Darüber hinaus werden auch Lösungen für zeitlich befristete Projekte erbracht
„Anliegen ist es, den Wirtschaftsstandort
Sachsen-Anhalt mit pragmatischen Lösungskonzepten zur Besetzung freier Vakanzen zu stärken. Eine ständige interne
Aus- und Weiterbildung, das Gespräch mit
den Entscheidern aus der Region auf Augenhöhe sowie eine Vernetzung innerhalb
der Lehrstühle für Personalwirtschaft in
Deutschland gehören dazu“, erläuterte Gebietsleiter Tobias Sprenger.
BVMW intern
Landrat versprach Erhalt der
Wirtschafsförderung
Seit Mitte dieses
Jahres hat der
Salzlandkreis
einen neuen Landrat. Im Juni setzte
sich Markus Bauer
(SPD) in der Stichwahl gegen seinen
Mitbewerber durch.
Wenige Wochen danach stellte er sich
in einem Unternehmerfrühstück in
Bernburg BVMWMitgliedern vor.
„Wir freuen uns,
dass die guten Landrat Markus Bauer sprach vor BVMW-Mitgliedern.
Kontakte zwischen
dem Landkreis und unserem Verband des Landkreises zu erhalten, besser aufnicht abreißen!“, sagte Kreisgeschäfts- zustellen und bekannter zu machen. Auf
führer Helmhard Kraft zum Auftakt. In der diese Weise könnten die Bemühungen
Vergangenheit hätten sich bereits kurze der Städte auf diesem Gebiet eine effekEntscheidungswege bewährt. Eine Fort- tive Begleitung erfahren.
setzung dieser Zusammenarbeit sehe er
Für den Landrat ist es eine Prämisse,
optimistisch.
alle Entscheidungsebenen in der RegiMarkus Bauer bezeichnete es als ein on zu vernetzen. Letztlich gehe es ihm
wichtiges Ziel seiner Arbeit, den Land- darum, mehr als bislang das Internet
kreis noch mehr als Dienstleistungsun- als Informationskanal für potenzielle
ternehmen auszurichten. Daran solle die Investoren, Firmen vor Ort aber auch
Verwaltung gemessen werden. Kreative beispielsweise Studenten, die einen ArMitarbeiter seien gefragt, die auch gerade beitsplatz suchten, zu nutzen. Dabei gelin der Wirtschaftsförderung Wege ebnen te es Reserven zu nutzen. Verbesserung
sollen. Er bedauerte es, dass gerade die- versprach er zudem bei der Arbeit der
ser Bereich als „freiwillige Aufgabe“ der Bürgerbüros vor Ort. „Die Menschen und
Kommunen eingestuft wurde. Das binde Unternehmen müssen sie auf deren Öffbei Entscheidungen zwar die Hände, doch nungszeiten verlassen können“, lautete
sein Ziel sei es, die Wirtschaftsförderung die Aussage.
Die „Mannschaft“ von EXPERTS & TALENTS in Halle.
EXPERTS & TALENTS HALLE GMBH
MERSEBURGER STRASSE 51
06112 HALLE (SAALE)
TELEFON: 0345 - 1319980
E-MAIL: halle@experts-talents.de
INTERNET: www.experts-talents.de
Beim Unternehmertreffen in Bernburg.
7
Finanzen
Risiken beim Export minimieren
Zu einem Firmenworkshop hatten die
Nord/LB und der BVMW in der Börde eingeladen. Aus erster Hand bekamen Unternehmer dabei aktuelle und kompakte
Informationen zu unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand.
Christine Lehmann und Thomas Winkler von
der NORD/LB gaben einen Überblick, wie sich
Betriebe im Exportgeschäft schützen können.
Dabei wurden die Möglichkeiten aufgezeigt,
Risiken im Auslandsgeschäft abzusichern,
um den hohen Sicherheitsbedarf deutscher
Exporteure nachzukommen. Eine sorgfältige
Auswahl der Partner verhindert diese Unwägbarkeiten nicht. Banken begleiten solche Auslandsgeschäfte und sorgen für eine möglichst
reibungslose Abwicklung der Geschäfte.
Ein Dokumentenakkreditiv (Letter of Credit)
kann dabei eine wichtige Stellung einnehmen. Im ersten Schritt schließen Importeur
und Exporteur einen Kaufvertrag und einigen sich, die Zahlung mittels Akkreditiv zu
sichern. Dabei wird vereinbart, welche Dokumente für den Export ins Ausland benöti-
Aufmerksame Zuhörer beim Firmenworkshop der Nord/LB
gt werden (z.B. Zoll- und Versicherungsdokumente, Packlisten, Handelsrechnungen
usw.). Anschließend beauftragt der Importeur
seine Hausbank das Akkreditiv (Zahlungsversprechen) zu eröffnen. Der Importeur sollte
BVMW intern
Nutzen für die Sicherheit
dazu im Vorfeld mit dem Berater seiner Bank
das Verfahren besprechen. Die Bank des
Importeurs sendet an die Bank des Exporteurs eine Nachricht über die Eröffnung des
Akkreditivs und dem damit entstandenen
Zahlungsversprechen. Das Zahlungsversprechen der Bank des Importeurs beinhaltet
die Vorlage und Übergabe von ordnungsgemäßem Dokumente durch den Exporteur an
seine Hausbank. Für den Exporteur besteht
darin die Sicherheit, dass bei Übergabe vorgeschriebener Dokumente die Akkreditivsumme von der ausländischen Bank gezahlt
wird. Wer sich für diese Zahlungssicherung
entscheidet, der sollte sich im Vorfeld über die
Kosten und den Aufwand durch seine Hausbank beraten lassen.
Zusätzlich können mögliche weitere Gefahren im Auslandsgeschäft auf unterschiedliche Weise abgesichert werden. Das Geflecht von Schutzmöglichkeiten ist breit und
soll Firmen Mut machen, ihr Geschäftsfeld
zu erweitern. So unterstützt der Bund unter
anderem durch Export- oder Investitionsgarantien das Engagement deutscher Firmen
nicht nur im EU-Raum. Auf diese Weise lassen sich wirtschaftliche und politische Risiken
minimieren.
Sichere Fahrräder waren in Magdeburg das Ergebnis einer Aktion der Elke-Meister-Schulen
(EMS), dem Verkehrssicherheitsaktiv der Stadt und dem des Polizeireviers Nord. Hortkindern
der Grundschule am Westring waren auf Initiative des BVMW zu einem Sicherheitstag eingeladen. Jugendliche aus der Fahrradwerkstatt des Projektes „STABIL“ der EMS beseitigten
kleinere Mängel an den Rädern an Ort und Stelle. Auf einem Parcours stellten die Mädchen
und Jungen unter Beweis, wie sicher sie im Sattel sitzen. Wer wollte, der konnte sein Rad
zudem codieren lassen.
IMPRESSUM
INFO kompakt&aktuell
BVMW Sachsen-Anhalt
V. i. S. d. P.
REDAKTION: Klaus-Peter Voigt
8
BVMW intern
„Unsere Bevölkerung wird älter. Um diesen Trend optimal begleiten zu können,
sind wir auf mittelständische Unternehmen angewiesen, die sich im in Bereichen der Pflege und Vorsorge engagieren“, sagte Wolmirstedts Bürgermeister
Martin Stichnoth (CDU). Für ihn war der
gemeinsam mit dem BVMW der Börde
ausgerichtete Gesundheitstag ein voller
Erfolg. Solche Veranstaltungen sollten
regelmäßig stattfinden und ausgebaut
werden, zeigte er sich sichtlich zufrieden.
15 Partner von der Apotheke über das DRK,
eine Sanitätzszentrum bis zum Reinigungsservice gaben einen Tag lang Einblicke in
ihr Leistungsspektrum. Neben Informationsständen mit Augenscheck und Venenuntersuchung standen beim Gesundheitstag
auch Vorträge beispielsweise zur Osteoporose auf dem Programm. Das kam an und
machte Mut für weitere solcher Projekte. Für
Judith Proboscht von PBS Pflegeberatung
und Betreuungsservice aus Groß Ammensleben sind diese Präsentationen eine ideale
Möglichkeit für Mittelständler, sich vorzustellen. „Vielfach gibt es Unsicherheiten, wenn
es um die Beantragung von Pflegestufen
geht“, berichtet sie. Genau dort setze ihre
„Gesundes“ Netzwerk in der Börde
BVMW-Mitglied Astrid Kriege-Steffen (r.) beteiligte sich am Gesundheitstag mit Ernährungstipps.
Unterstützung an. In der häuslichen Umgebung würden alle Details besprochen, so
dass es bei der „offiziellen Begutachtung“
weniger Probleme gebe, als ohne eine solche Vorbereitung.
„Wir haben in unserem Netzwerk viele Unternehmen, die sich mit Fragen der Medi-
zin und Gesundheit beschäftigen“, erklärte BVMW-Kreisgeschäftsführerin Ingrid
Rosenburg. Deren geballte Erfahrungen
wolle man nutzbar machen. Deshalb seien
im kommenden Jahr weitere ähnliche Projekte in der Region unter anderem in Oebisfelde, Weferlingen und Osterweddingen geplant.
BVMW intern
Leise surrte der Elektromotor
Des Deutschen liebstes Kind entwickelt sich rasant. Nach
wie vor hat das Auto das Zeug zum Innovationsmotor.
Dabei gewinnt der elektrische Antrieb zunehmend an
Bedeutung. Bei einem BVMW-Unternehmertreffen im IGZ
Barleben stand das Thema E-Mobilität im Mittelpunkt.
In einer Vorabpräsentation stellt das Autohaus Röttig den
Teilnehmern die neueste Generation dieser Fahrzeuge exklusiv vor. Dabei wurde deutlich, dass die Hersteller in punc-
to Preis deutlich moderatere Angebote machen. Auch die
Leistungsfähigkeit nimmt zu. Dieser Trend wird vor allem
durch den zunehmende Aktionsradius solcher Fahrzeuge
bestimmen, der in absehbarer Zeit bei 300 bis 400 Kilometern liegen soll. Auch das ist ein Grund, dass in Deutschland
in diesem Jahr etwa 10.000 Elektroautos zugelassen werden. Noch 2011 waren es nur 2.500. In der kommenden Zeit
rechnen Experten mit einem jährlichen Zuwachs von bis zu
80 Prozent.
Auf reges Interesse stießen im Barleber IGZ die Fahrzeuge mit Elektroantrieb.
9
BVMW intern
Blechfassadenteile für die Autostadt
Wolfsburg, die BMW Welt in München, die Elbphilharmonie in Hamburg, das Kranzler Eck in Berlin und
das Opernhaus in Dallas haben ihre
Wurzeln im altmärkischen Salzwedel.
Die Seacon Umformtechnik GmbH ist
Spezialist für solche Bauteile und liefert seine Erzeugnisse rund um den
Globus.
Von der Leistungskraft des Unternehmens überzeugten sich BVMW-Mitglieder der Region Altmark bei einem
Besuch in der Firma. Betriebsleiter
Joseph Maurus informierte sie dabei
über die Entwicklung von Seacon. Der
Anfang der 1970er Jahre im Wendlang
gegründete Betrieb entschied sich 2001
Salzwedeler Fassadenteile
rund um den Globus
für einen Umzug nach Sachsen-Anhalt.
In den Produktionshallen des einstigen
VEB Pumpenfabrik fand er auf einer
Fläche von 5.500 Quadratmetern ausreichend Kapazitäten für zukünftige
Herausforderungen. Mit dem Anspruch
der Auftraggeber speziell im Bereich
der dreidimensionalen Blechverformung
stiegen auch die Investitionen in die Mitarbeiter und Technik. Die Exportquote
liegt gegenwärtig bei etwa 40 Prozent,
rund 50 feste Mitarbeiter stehen in Lohn
und Brot.
Betriebsleiter Joseph Maurus (r.) informierte bei einem
Betriebsrundgang über die Entwicklung von Seacon.
Anspruchvolle Architekturprojekte sind
nur ein Geschäftsfeld des Experten für
3D-Blechverformung. Als einer von bundesweit wenigen Betriebe kann Seacon
Fassadenbleche bis zu einer Länge von
6 mal 2 Metern bearbeiten. Mit einem
leistungsfähigen Anlagen- und Gerätebau etablierte sich die Sparte „Industrie“. Bleche und Profile zum Beispiel
für Haushaltsgeräte, Gastronomie- und
Medizintechnik und andere Industrieanwendungen werden nach Kundenwunsch bearbeitet.
Ingrid Ringleb begrüßte Beate Krüger (r.), Inhaberin „Top &
Job“ aus Fleetmark, als neues BVMW-Mitglied.
Bildung
Seminar zum professionellen 3D-Druck
Die HoMe-Akademie der Hochschule
Merseburg bietet ab dem Wintersemester eine Seminarreihe unter dem Titel
„Rapid Prototyping – Professioneller
3D-Druck“ an. Sie wird als berufsbegleitende Weiterbildung des Fachbereiches
Ingenieur- und Naturwissenschaften
(INW) angeboten.
Im Verlauf der Reihe erhalten die Teilnehmer einen Überblick zu generativen
Fertigungsverfahren, deren Einsatzmöglichkeiten sowie Stärken und Schwächen
in Theorie und Praxis. Außerdem werden
Folgeverfahren vorgestellt. Die Seminar-
folge erstreckt sich über ein Semester
und besteht aus insgesamt fünf Modulen,
die jeweils alle 14 Tage freitags von 15 bis
19 Uhr und samstags von 9 bis 13 angeboten:
Intensivtraining zum Thema „Nachfolgeverfahren“
14./15. November 2014 | Modul 5
Special zum Thema „Reverse Engineering“
10./11. Oktober 2014 | Modul 1
Grundlagen 3D-Druck (Theorie 2x4h,
Praktische Anwendung 2x4h)
17./18. Oktober 2014 | Modul 2
Diverse Rapid Prototyping Verfahren
24./25. Oktober 2014 | Modul 3
Umsetzung spezifischer Teilnehmerideen
(Praktische Anwendung)
07./08. November 2014 | Modul 4
Voraussetzung für die Teilnahme sind
3D - CAD Konstruktionskenntnisse. Die
Teilnahmegebühr beträgt gesamt 1.750
Euro. Eine Buchung einzelner Module ist
möglich. Ausführliche Informationen und
Hinweise zur Anmeldung finden giobt es
online auf: www.hs-merseburg.de/weiterbildung/home-akademie/rapid-prototypingprofessioneller-3d-druck/
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Expertenrat
Alarmanlagen gegen Einbrecher
In Deutschland findet alle zwei Minuten
ein Einbruch statt. In einem Drittel der
Fälle kommen die Diebe am Tage. Während die materiellen Schäden oftmals
durch eine Versicherung abgedeckt werden können, bleibt stets die Sorge, wann
trifft es mich erneut. Und spätestens
nach dem zweiten oder dritten Einbruch
kündigt die Versicherung oder führt den
Vertrag nur unter teuren Auflagen fort.
Aber etwa 45 Prozent der Einbruchsversuche enden schnell, weil Fenster und Türen
zu viel Widerstand bieten. Wenn ein Alarm
ausgelöst wird, werden sogar mehr als 80
Prozent abgebrochen. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig zu schützen. Ideal für den
Schutz vor ungebetenen Gästen sind gut
verriegelte Türen und Fenster und ein Alarmsystem. Eine Funk-Alarmanlage ist zum
Beispiel schnell und einfach ohne großen
Aufwand montiert und preiswerter als viele
glauben. Die Funktionsweise einer FunkAlarmanlage basiert auf einer Funkübertragung zwischen den Komponenten. Dies
erspart das Verlegen von Kabeln und in der
Regel wird auch kein Fachmann für die Installation benötigt. Alle Geräte sind batteriebetrieben beziehungsweise haben sie einen
Notstromakku. Die Batterien in den Sensoren
müssen meist erst nach zwei oder mehr Jahren ausgewechselt werden. Alle zur Alarmanlage gehörenden Komponenten (FunkBewegungsmelder, Funk-Glasbruchmelder,
Funk-Fensterkontakte, Funk-Rauch-, Wasser- und Temperaturmelder usw.) werden in
der Alarmzentrale bei der Installation eingelernt. Diese Sensoren besitzen eine verschlüsselte Identifikationsnummer, durch die
Schematische Darstellung der Übertragung von Kamerabildern via Internet.
die Alarmzentrale weiß, welche Komponenten zu ihr gehören. Fremde Funksignale bleiben unberücksichtigt. Wenn nun ein Sensor
einen Alarm auslöst, gelangt ein Funksignal
an die Zentrale. Diese wertet die eingehende
Information aus und startet den Alarm. Um
eine Manipulation auszuschließen, werden
die Daten verschlüsselt übertragen. Dabei
lässt sich auch unterscheiden, ob der entsprechende Sensor eine Sabotage, einen
Alarm oder nur eine zu schwache Batterie
meldet. Im Falle einer Sabotage wird auch
dann Alarm ausgelöst, wenn die Anlage unscharf geschaltet war.
Viele Alarmzentralen haben darüber hinaus
ein eingebautes Telefonwahlgerät. So ist es
möglich, den Alarm beim Betroffenen, einem
Nachbarn oder einem anderen Empfänger
zu melden. Außerdem werden alle notwendigen Informationen mit übertragen, die die
Unterscheidung ermöglichen, ob es sich um
einen Einbruch oder auch einen Feueralarm
handelt. In den vergangenen Jahren ging die
Entwicklung zunehmend in Richtung GSMWahlgerät. Dabei wird die Alarmmeldung
über das Funknetz an ein Handy oder ein
Festnetztelefon geleitet. Der Vorteil dieser
GSM-Alarmzentralen ist, dass sie nicht auf
das Festnetz angewiesen sind und dasmit
wesentlicher flexibler arbeiten. Oftmals wird
bei einem Einbruch zuerst die Telefonleitung
gestört und ein Kurzschluss im Stromnetz
herbeigeführt, um Sicherungsanlagen außer Kraft zu setzen. Die GSM-Variante hat
jedoch eine Notstromversorgung, die viele
Stunden überbrücken kann.
Seit dem Siegeszug der Smartphones
unterstützt die Videoüberwachung die Sicherheitstechnik vor Ort. Mittels Internet
Kameras kann der Besitzer jederzeit Haus
oder Firma sehen, von jedem Ort der Welt.
Zur Beweisführung können die Bilder in
der Kamera und auf dem Smartphone
oder Tablet gespeichert werden. Dank der
Apps für Android und Apple dauert die
Einrichtung einer solchen Videoverbindung zwischen Kamera und Smartphone
nicht länger als 60 Sekunden.
AMG SICHERHEITSTECHNIK GMBH
INDUSTRIEPARK STR A-9
39245 GOMMERN
TELEFON: 0800 2264264
FAX: 039200 779729
E-MAIL: info@amg-sicherheitstechnik.de
INTERNET: www.amg-alarmtechnik.de
Technische Lösung für eine funkgestützte Alarmanlage.
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BVMW intern
BVMW intern
Verstärkung im Unternehmerverband
Neu im BVMW
Sauske Management GmbH
06258 Schkopau
Sieben Medien GmbH
39106 Magdeburg
ARK Consult GmbH
NL Magdeburg
39114 Magdeburg
FROST INOX GmbH
06369 Kleinwülknitz
RaatzconnectMedia GmbH
Niederlassung Harzgerode
06493 Harzgerode
Citoo Service Solutions GmbH
06108 Halle
Auf einem Unternehmertreffen in Bernburg begrüßte Kreisgeschäftsführer Helmhard
Kraft (l.) Torsten Mark, Vorstand der Firma Mitteldeutsches GenossenschaftsNetzwerk eG in Lutherstadt Eisleben, als neues Mitglied im BVMW.
Termine
Was? Wann? Wo? +++ Was? Wann? Wo?
16. OKTOBER 2014
VERANSTALTUNGSZENTRUM
MAGDEBURGER STRASSE
39221 BIERE
Unternehmertreffen: Website, Facebook
etc. sinnvoll ins Marketingkonzept einbinden
Referent: Olaf Wiedfeldt
Kosten: 10 Euro
Anmeldung unter: Karl-heinz.burbank@bvmw.de
28. OKTOBER 2014
15.00 UHR
RINGHOTEL SCHLOSS SCHKOPAU
AM SCHLOSS
06258 SCHKOPAU
Forum Führung
Begrüßung: Mario Ohoven, Präsident des
BVMW und des europäischen Mittelstandsverbands (CEA-PME)
Referent: Klaus Kobjoll zum Thema:
„Wa(h)re Herzlichkeit - Mit engagierten
Teams zu echter Kundenbegeisterung“
Get-together mit Buffet
Kosten je Person:
239,- Euro + MwSt.
BVMW-Mitglieder 119,- Euro + MwSt.
Unternehmerpakete für drei Personen:
599,- Euro + MwSt.
BVMW-Mitglieder 299,- Euro + MwSt.
Anmeldung unter: ralf-dieter.hoefer@bvmw.de
21. OKTOBER 2014
10.30 BIS 15.30 UHR
HOTEL „JÄGERHOF“
NIKOLAISTRASSE 51
06667 WEISSENFELS
CSR-Konferenz
Abschlusskonferenz des Gemeinschaftsprojektes zwischen BVMW und
der ETZ Projektmanagement GmbH
„CoRiSA“
Anmeldung unter: ralf-dieter.hoefer@bvmw.de
30. OKTOBER 2014
VERANSTALTUNGSZENTRUM
MAGDEBURGER STRASSE
39221 BIERE
Unternehmertreffen: Auswirkung der neuen Verbrauchergesetze auf das tägliche
Geschäft
Rechtsanwalt Tobias Ellrott gibt Ratschläge und Tipps für die Praxis
Kosten: 10 Euro
Anmeldung unter: Karl-heinz.burbank@bvmw.de
8. OKTOBER 2014
11.00 BIS 16.00 UHR
FRAUNHOFER IFF
SANDTORSTRASSE 22
39108 MAGDEBURG
4. Mittelstandsforum „Digitalisierung –
Voraussetzungen, Chancen und Nutzen
für KMU in Industrie und Handwerk“
Anmeldung unter: peter.martini@bvmw.de
Siegfried Turzer
Mietkoch & Partyservice
06542 Allstedt OT Wolferstedt
EXPERTS & TALENTS Halle GmbH
6108 Halle
Rentsch Hotels GmbH
06295 Lutherstadt Eisleben
BTH Bildungs-,Technologie-,
und Handelsgesellschaft mbH
06295 Lutherstadt Eisleben
Palais S Gastro GmbH
6108 Halle
Wessling GmbH
06188 Landsberg OT Oppin
Fiba Energieservice GmbH
06188 Landsberg OT Queis
Finanzvermittlung Zander GmbH
06188 Landsberg
AOS Advisors
06188 Landsberg
Allianz Generalvertretung
Erik Schumann
06188 Landsberg
Praxisgemeinschaft Krüger/Oswald
39326 Hohenwarsleben
reposun2.0 GmbH
39167 Niederndodeleben
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Ansprechpartner vor Ort
Regionalgeschäftsführer Nord
Stadt Magdeburg
Peter Martini
Humboldtstraße 8
39112 Magdeburg
Tel.: 0391 - 4004962
Funk: 0177 - 6496903
E-Mail: peter.martini@bvmw.de
Regionalgeschäftsführer Süd
Saalekreis, Burgenlandkreis
Ralf-Dieter Höfer
Johann-Gottlob-Rössler-Straße 47
06712 Gutenborn / OT Ossig
Tel.: 034423 - 291596
Funk: 0170 - 8222916
E-Mail: ralf-dieter.hoefer@bvmw.de
Jerichower Land, Salzlandkreis Nord
Bernburg, Aschersleben, Staßfurt
Manfred Förster
Rudolf-Wolf-Straße 12
39112 Magdeburg
Tel.: 0391 - 2540390
Funk: 0171 - 4300139
E-Mail: manfred.foerster@bvmw.de
Dr. Helmhard Kraft
Im Sumpfe 6
06406 Bernburg
Tel.: 03471 - 317999
Funk: 0174 - 9475871
E-Mail: helmhard.kraft@bvmw.de
Jerichower Land, Salzlandkreis Nord
Halle/Saale, Mansfeld-Südharz
Karl-Heinz Burbank
Friedensstraße 25b
39221 Bördeland/OT Biere
Tel.: 03297 - 3041
Funk: 0177 - 4454014
E-Mail: karl-heinz.burbank@bvmw.de
Alexander Treizel
Am Berg 29
06198 Neutz
Tel.: 034603 - 71743
Funk: 0179 - 4642935
E-Mail: alexander.treizel@bvmw.de
Altmarkkreis Salzwedel, Stendal
Anhalt-Bitterfeld/Dessau-Roßlau
Ingrid Ringleb
Lohteich 40
29410 Salzwedel
Tel.: 03901 - 423390
Funk: 0160 - 90133154
E-Mail: ingrid.ringleb@bvmw.de
Frank Malitte
An der Gärtnerei 9
06369 Großpaschleben
Tel.: 03496 - 551151
Funk: 0177 - 3063343
E-Mail: frank.malitte@bvmw.de
Altmarkkreis Salzwedel, Stendal
Saalekreis
Roland Müller
Otto-von Guericke Straße 29
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 - 4004962
Funk: 0177 - 6496903
E-Mail: roland.mueller@bvmw.de
Gerd Woldmann
Finkenweg 33
06188 Landsberg
Tel.: 034602 - 437766
Funk: 0172 - 9759722
E-Mail: gerd.woldmann@bvmw.de
Börde
Ingrid Rosenburg
Magdeburger Str. 37
39167 Niederndodeleben
Tel.: 039204 - 55603
Funk: 0163 - 2865174
E-Mail: ingrid.rosenburg@bvmw.de
Geschäftsführer
Landeswirtschaftssenat
Dr. Dieter Kapell
Humboldtstraße 8
39112 Magdeburg
Tel.: 0391 - 4004962
Fax: 0391 - 60772339
E-Mail: dieter.kapell@bvmw.de
Harz
Landespressesprecher
André Fritzsche
Hornstrasse 11
38855 Wernigerode
Tel.: 03944 - 9547150
Funk: 0171 - 3033309
E-Mail: andre.fritzsche@bvmw.de
Klaus-Peter Voigt
Lion-Feuchtwanger-Straße 23
39120 Magdeburg
Tel.: 0391 - 4014802
Funk: 0171 - 4122899
E-Mail: klaus-peter.voigt@bvmw.de
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