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Bilder wie bei den Grossen

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Aus der region
Seite 8
10. Januar 2013
Bilder wie bei den Grossen
Small-Talk von und mit
Menschen aus der Region
KREUZLINGEN Das Lokalfernsehen KFS ist Technisch auf dem neuesten Stand
LUST und FRUST
Seit neun Wochen ist das Studio und die Technik des Kreuzlinger Fernsehens (KFS) auf
High Definition (HD) umgerüstet. Der Verein hat 120'000 Fr.
investiert. Die Zuschauer können das Programm derzeit
aber nur analog schauen.
Trotzdem sind die Bilder neu in
einer 16:9 Auflösung und bei
sehr guter Qualität zu sehen.
Seit rund zwei Monaten wird im
Studio im Torggel Rosenegg mit
modernster Technik gearbeitet. Die
Kameras wurden ausgetauscht, wie
vieles im Regieraum. «Neu produzieren wir im 16:9-Format auf», sagt
Regisseur Ernst Hofstetter, der für
die Technik zuständig ist. «Und die
Bilder sind nun gestochen scharf,
High Definition eben.» «Die Investition von rund 120'000 Franken ist für unseren Verein Kreuzlinger Fernsehen (KFS) zwar ein
grosser 'Lupf', hat sich die Investition gelohnt,» sagt der Vereinspräsident Robert Böhni.
Das Herz des Studios
Im Regieraum oberhalb des Studios ist es dunkel. Nur die Monitore leuchten. Regisseur Ernst
Hofstetter und seine sechs Kollegen haben eine gute Stunde Zeit,
die Einstellungen für die neuesten
Aufnahmen des Kreuzlinger Fernsehens vorzunehmen. Sie stimmen vorerst die verschiedenen Kameras in Ton und Farbe aufeinander ab. Danach folgt die Regiebesprechung mit den beiden Moderatoren und der Sendeleitung, bevor es um 19.30 Uhr los geht. Das
Studio ist normalerweise an zwei
Dienstagen im Monat für Aufnahmen vorgesehen. Meist werden Gespräche für zwei Sendungen produziert. «Dabei kann es schon mal
bis 22 Uhr dauern, bis alles im Kas-
Bild: hru
Das Kreuzlinger Fernsehen könnte in HD Qualität empfangen werden.
ten ist», sagt Böhni. Der Vereinspräsident ist glücklich, dass er mit
Ernst Hofstetter einen absoluten
Profi hinter dem Regiepult weiss.
«Ohne ihn und sein Team wären
solch tolle Bilder gar nicht möglich.»
Nur analoger Sendeplatz
«Wir sind sehr stolz, dass wir die
grosse Investitionen tätigen konnten. Ich hoffe, dass das nun wieder
für eine Weile ausreicht.» Schade
sei einfach, dass man von der
Stadtantenne Kreuzlingen nur einen analogen Sendeplatz zur Verfügung gestellt bekomme. «Für einen HD-Platz müssten wir zu viel
zahlen. Das liegt nicht drin. Und
analoge Sender werden meiner
Meinung nach in eineinhalb Jahren verschwinden.» Man sei allerdings noch in Verhandlungen mit
der Stadtantenne. In diesem Jahr
hat das Kreuzlinger Fernsehen in
41 Wochen 64 Sendungen gebracht. «So viele wie noch nie. Und
wenn man bedenkt, dass wir das al-
les nebenbei und ehrenamtlich
machen, sieht man, wie gross der
Aufwand ist», sagt Böhni. Für eine
Sendungs-Produktion seien acht
Personen nötig. Der Verein habe gut
15 aktive Mitglieder. «In den letzten zwei Monaten sind drei Neue
zu uns gestossen, weitere sind willkommen», sagt der Präsident. Es sei
egal, wie alt man sei oder aus welcher Branche man komme. «Bei
uns kann jeder mitmachen. Es
braucht keine Grundkenntnisse.»
Gewa 2013 ohne KFS?
Für Aussenaufnahmen ist jeweils
der Aufwand noch einmal bedeutend grösser als im Studio. Drei Kamerateams und ein Moderator sind
dazu nötig. «Die Aufzeichnungen
sind aber nur rund ein Drittel des
Aufwandes. Danach kommt das
Schneiden und Zusammenstellen
des Beitrages.» So sitzt Böhni oft
bis weit nach Mitternacht zu Hause vor seinen Monitoren und
schneidet und vertont die Berichte. Die neue Technik bringt aber
noch einen weiteren Nachteil:
«Unser Aussenübertragungswagen
ist nicht mit der neuesten Technik
ausgerüstet. Dies würde noch einmal eine Investition von rund
60'000 Franken ausmachen. Das
liegt jetzt einfach nicht mehr in unserer Möglichkeit», so Böhni. Dadurch ist auch die Übertragung aus
der GEWA gefährdet. «Alleine die
Fremdzumietung würde uns rund
10'000 Franken kosten. Da auch die
Messeleitung nicht über die nötigen finanziellen Mitteln verfügt,
wäre ein Fernsehstudio nur noch
mit einem dementsprechenden
Sponsor möglich. «Vielleicht hat
die Messeleitung Glück und zieht
noch einen entsprechenden Sponsor an Land. Wir würden nach dem
Erfolg an der GEWA 2011 uns gerne wieder präsentieren», sagt Böhni.
Auf Spenden angewiesen
Das KFS, das sich mit demjenigen
von Steckborn die Konzession und
den Kanal auf dem Kabelnetz teilt,
finanziert sich mit kleineren Beiträgen aus Fremdproduktionen,
dem Verkauf von DVDs, den Mitgliederbeiträgen sowie mit Beiträgen der Stadt Kreuzlingen in der
Höhe von 36 000 Franken. Von
letzteren ist ein Teil mit einem
Leistungsauftrag zur Information
verbunden. «Für uns sind aber auch
Spenden und Gönner sehr wichtig», sagt Böhni. Ab 250 Franken
könne man sogar ein SendungsSponsoring übernehmen. Selbstverständlich produzieren wir auch
gerne längere Werbespots», so
Böhni. Wer sich für die Mitarbeit
beim Kreuzlinger Fernsehen interessiert oder mehr Informationen
zur Werbemöglichkeiten wünscht,
kann sich bei Robert Böhni unter
079 706 86 07 melden.
Hanspeter Rusch
Bild: mal
Dieter Studer, Ermatingen
Das schlechte Wetter betrübt
mich nicht. An Weihnachten
schien so wunderschön die Sonne. Ich fühlte mich wie in den Ferien, beispielsweise in der Karibik. Ich wünsche mir, dass das
Jahr genau so weiter geht, wie
es begonnen hat: Perfekt!
Bild: mal
Sandra Stange, in Kreuzlingen angetroffen
Fürs neue Jahr wünsche ich mir
Gesundheit für die ganze Welt.
Ich freue mich, im 2013 gute Taten für andere vollbringen zu
dürfen. Das wünsche ich mir
auch für die ganze Gesellschaft.
Achtet auf euer Umfeld. Seid
nett, freundlich, offen und tut
Gutes. Zu geben ist ein riesen
Geschenk.
Anwälte werden Urkundspersonen
THURGAU Anwälte dürfen neu Verträge öffentlich beurkunden
Ab 1. Januar 2013 sind Thurgauische Anwälte berechtigt,
Verträge und Erklärungen öffentlich zu beurkunden. Das
bringt Bürgerinnen und Bürgern vielfachen Nutzen.
Wer ab 2013 Beglaubigungen, Verträge oder Erklärungen öffentlich
zu beurkunden hat, braucht nicht
mehr eine Amtsstelle aufzusuchen, sondern kann die Beurkundung im Anwaltsbüro ausführen
lassen. Damit wird ein zusätzlicher Aufwand für Klientinnen und
Klienten vermieden. Bisher nämlich mussten Verträge im Kanton
Thurgau, im Unterschied zu anderen Kantonen, von einer Amtsperson beurkundet werden. Diese
Doppelspurigkeit verursachte zusätzliche Umtriebe und widersprach den im Kanton Thurgau
sonst gerühmten Grundsätzen der
kurzen Wege und der schlanken
Verwaltung. Vielfach wichen Anwälte für den Beurkundungsakt zu
Berufskollegen in benachbarte
Kantone aus. «Die neue Beurkundungskompetenz bringt nicht nur
Bürgernutzen, sondern ist ein
Bild: Martin Sinzig
Mit diesem neuen Stempel können Anwälte ab Januar 2013 öffentliche Beurkundungen vornehmen.
grosser und wichtiger Schritt für die
Anwaltschaft», erklärt Rechtsanwalt Matthias Hotz, Präsident des
Thurgauischen Anwaltsverbandes
(TAV). Hotz lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Departement
für Justiz und Sicherheit. Bereits
hätten sich viele Thurgauer Anwältinnen und Anwälte auf die neue
Aufgabe vorbereitet, unter anderem im Rahmen einer Abendausbildung und zweier halbtägiger
Workshops. Die im Anwaltsregister eingetragenen Anwälte sind be-
rechtigt für Beglaubigungen, für öffentliche Beurkundungen von Verträgen und Erklärungen im Ehegüter- und Erbrecht sowie im Gesellschafts- und Stiftungsrecht,
ebenso für Vorsorgeaufträge und
vollstreckbare öffentliche Urkunden. Für die neue Beurkundungskompetenz wurde ein Stempel geschaffen, den die Anwälte als öffentliche Urkundspersonen verwenden. Die sehr günstigen Gebühren wurden durchs Obergericht festgelegt.
pd/rab
Die Minder-Initiative hält
nicht, was sie verspricht.
Sie verbietet überrissene
Löhne und Boni nicht.
www.genau-hinschauen.ch
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Seele and Geist
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